Eremitage (Sankt Petersburg)

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Eremitage (Sankt Petersburg)
Winterpalast und Alexandersäule, August 2003

Die im Herzen der Stadt Sankt Petersburg an der Newa gelegene Eremitage (russisch –≠—Ä–ľ–ł—ā–į–∂, Ermita í) ist heute eines der gr√∂√üten und bedeutendsten Kunstmuseen der Welt. In mehr als 350 S√§len unter anderem des Winterpalais sind √ľber 60.000 Exponate ausgestellt, im Archiv befinden sich fast drei Millionen Objekte. Darunter befindet sich neben arch√§ologischen Exponaten auch die neben dem Louvre oder dem Prado bedeutendste Sammlung klassischer europ√§ischer Kunst. Unter den ausgestellten Bildern sind Werke holl√§ndischer und franz√∂sischer Meister wie Rembrandt, Rubens, Matisse und Paul Gauguin. Au√üerdem sind zwei Gem√§lde des italienischen Universalgenies Leonardo da Vinci sowie 31 Gem√§lde des spanischen Malers Pablo Picasso ausgestellt. Das Museum hat etwa 2.500 Mitarbeiter. Die Eremitage ist ein zentraler Bestandteil der zum UNESCO-Weltkulturerbe erkl√§rten Sankt Petersburger Innenstadt.

Inhaltsverzeichnis

Gebäude

Urspr√ľnglich trug nur die Kleine Eremitage diese Bezeichnung. Heute ist mit Eremitage ein Komplex aus mehreren im 18. und 19. Jahrhundert entstandenen Bauwerken gemeint. Neben der Kleinen Eremitage besteht er noch aus der Alten Eremitage, der Neuen Eremitage, dem Eremitage-Theater und dem dominierenden Teil, dem Winterpalast, der ehemaligen Hauptresidenz der russischen Kaiser. In den letzten Jahren kamen neben dem eigentlichen Eremitage-Komplex noch ein Teil des Generalstabsgeb√§udes (auf dem Palastplatz gegen√ľber dem Winterpalast) und des Menschekow-Palais zu den R√§umlichkeiten des Museums hinzu.

Der Komplex der Eremitage. Von links nach rechts: Eremitage-Theater ‚Äď Alte Eremitage ‚Äď Kleine Eremitage ‚Äď Winterpalast (die ‚ÄěNeue Eremitage‚Äú liegt nicht sichtbar hinter der Alten Eremitage) (2003)

Der Winterpalast

Winterpalast vom Schlossplatz aus aufgenommen
Jordantreppe im Winterpalast

Der erste Winterpalast wurde 1711 gebaut, 1721 durch einen neuen ersetzt (in dem Peter I. starb), in den folgenden Jahren wieder niedergerissen und durch den Baumeister Domenico Trezzini neu gebaut. Elisabeth ließ diesen aufgrund mangelnder Imposanz erneut niederreißen und ab 1754 durch Bartolomeo Francesco Rastrelli wiederum neuerstellen.

Am 17. Dezemberjul./ 29. Dezember 1837greg. brannte der Winterpalast durch ein 30st√ľndiges Feuer v√∂llig aus. Kaiser Nikolaus I. ordnete eine Wiederherstellung der Residenz nach fr√ľherem Zustand an. Zu Ostern 1839 waren die Erneuerungsarbeiten am und im Winterpalast abgeschlossen. Dieser war im Wesentlichen der gleiche wie er heute an dieser Stelle steht. Im Gro√üen Vaterl√§ndischen Krieg wurde er bei der Leningrader Blockade besch√§digt und dann restauriert. Heute setzen ihm vor allem die gro√üen Besuchermassen, die mangelnde Standfestigkeit auf Sumpfgebiet, sowie die Feuchtigkeit direkt am Fluss zu. Eine Sanierung erfolgte im Jahre 1984 und eine weitere im Jahre 2005.

Der Palast gilt als eines der Prunkst√ľcke des russischen Barock. Der Bau ist rechteckig mit gro√üem Innenhof, jede Seite des Palastes ist anders geschm√ľckt, die Fensterrahmen variieren von Geschoss zu Geschoss und von Seite zu Seite. Auf dem Palast selbst sind etwa 3,50 Meter hohe Statuen angebracht.

Einen tragischen Eintrag in die Geschichtsb√ľcher bekam der Winterpalast am 9. Januarjul./ 22. Januar 1905greg., dem Petersburger Blutsonntag, als bei einem Marsch demonstrierender Arbeiter russische Soldaten vor dem Winterpalast auf die Demonstranten schossen, wobei es Hunderte von Toten gab.

Die √ľbrigen Geb√§ude

Ein Salon in der Eremitage
Winterpalast von der Newa aus aufgenommen (2004)
Winterpalast bei Nacht von der Newa aus gesehen

Die im Stil des Klassizismus gehaltene Kleine Eremitage von Jean-Baptiste Vallin de la Mothe wurde von 1764 bis 1775 urspr√ľnglich als Refugium f√ľr Katharina II. gebaut und ist das kleinste Geb√§ude des Ensembles. Hier brachte Katharina die ersten von ihr gekauften Gem√§lde unter. Die Alte Eremitage, auch als Gro√üe Eremitage bezeichnet, wurde 1787 von Georg Friedrich Veldten angeschlossen, um die rasch wachsende Kunstsammlung aufzunehmen. Sie ist das schmuckloseste Geb√§ude des Komplexes.

Das Eremitage-Theater entstand von 1783 bis 1787. Das ehemalige Theater der Kaisers war damit das erste Theater von Sankt Petersburg. Es wurde bis 1796 und wieder ab 1989 bespielt; im Winter tritt hier unter anderem das Kirow-Ballett auf. Es dient heute vor allem als Verwaltungsgeb√§ude, aber besitzt auch noch eine B√ľhne und einen Zuschauersaal. Das Theater ist das kleinste der Stadt, da es urspr√ľnglich nur f√ľr die Privatvorf√ľhrungen der Zarenfamilie gedacht war. Das Eremitage-Theater ist das einzige Geb√§ude der Eremitage, das im Normalfall Besuchern nicht offen steht.

Leo von Klenze errichtete zwischen 1839 und 1852 die Neue Eremitage als letztes Geb√§ude, es ist vielleicht das einzige seiner Werke, das ohne die restriktiven Stilw√ľnsche Ludwig I. von Bayern und somit ganz und gar nach Klenzes Vorstellungen entstand. Es ist das einzige des Museums, das nicht direkt an der Newa steht. Wiederum war dieser Bau von Anfang an daf√ľr bestimmt, die Kunstsch√§tze der weiter gewachsenen Sammlung aufzunehmen. In der Neuen Eremitage befindet sich unter anderem ein kompletter Nachbau eines eigentlich von Raffael im Vatikan gestalteten Ganges. Die Atlas-Figuren, die an einer Fassadenseite stehen, sind die heute vielleicht ber√ľhmtesten dieser Art weltweit.

Sammlung

Bildergalerie

Von den ungefähr 250 Museen der Stadt ist die Eremitage mit 3 bis 4 Millionen Besuchern im Jahr das bestbesuchte und international bedeutendste. Sie ist eines der bedeutendsten Kunstmuseen der Welt. Sie beherbergt eine immens große Sammlung der europäischen Bildenden Kunst bis 1917. Deren besonders enge Reihung bezeichnet man als Petersburger Hängung.

Archäologische Sammlungen

In ihrem Archiv beherbergt sie mehr als 2,7 Millionen Ausstellungsst√ľcke. In den 350 Ausstellungsr√§umen sind davon 65.000 in sechs Sammlungen ausgestellt. Es sind Sammlungen √ľber Pr√§historische Kultur, Kunst und Kultur der Antike, Kunst und Kultur der V√∂lker des Ostens, westeurop√§ische Kunst und russische Kunst zu sehen. Zu den bedeutenderen Teilen der Sammlung geh√∂ren zum Beispiel das Gold der Skythen, umfangreiche Sammlungen r√∂mischer und etruskischer Kultur und die gr√∂√üten und besterhaltenen Museumsbest√§nde √ľber die Hunnen. Ebenso ist eine umfangreiche Sammlung zur Geschichte Sibiriens vorhanden, wie Tausende schriftliche Dokumente des vierten und f√ľnften Jahrhunderts aus den chinesischen Mogao-Grotten. Das √§lteste bekannte Zeugnis mongolischer Schrift, der so genannte Dschingisstein befindet sich ebenso in der Eremitage wie umfangreiche Fundst√ľcke aus der Zeit und Gegend des Kiewer Rus. Ungef√§hr ein Drittel aller Ausstellungsst√ľcke sind M√ľnzen, alleine 120.000 aus der Antike, 220.000 aus Ostasien und 300.000 M√ľnzen der russischen Geschichte. Die so bezeichnete Schatzkammer zeigt eine Geschichte des Goldschmied- und Juwelierhandwerks seit dem 3. Jahrtausend v. Chr.

Kultur und Kunst

Neben der weltbekannten Sammlung westeurop√§ischer Kunst besitzt die Eremitage auch zahlreiche weitere Ausstellungsst√ľcke. Dazu geh√∂rt eine Sammlung russischer Ikonen seit dem 12. Jahrhundert, unter anderem aus Kiew, Nowgorod und Moskau, Juwelen aus der Faberg√©-Werkstatt und eine gro√üe Zahl historischer Kost√ľme. Daneben sammelten vor allem die Kaiser angewandte russische Kunst wie Teppiche und Porzellan, vor allem aber die Sammlung an russischen Gew√§ndern des 18. bis 20. Jahrhunderts ist beeindruckend. Unter den Gew√§ndern befinden sich unter anderem √ľber 300 Zarengew√§nder von Peter dem Gro√üen.

Mittel- und westeuropäische Kunst

Michelangelo: Statue eines kauernden Knaben

Von Beginn an, jedoch vor allem durch die Sammelt√§tigkeit im 18. Jahrhundert, lag der Schwerpunkt der Eremitage auf der mittel- und westeurop√§ischen Kunst. In ganz Europa entstanden in dieser Zeit umfangreiche Sammlungen von bedeutenden Kunstwerken ‚Äď der russische Kaiserhof genoss in dieser Zeit einen besonderen Ruf als einer der gr√∂√üten Aufk√§ufer von wertvollen Sammlungen. 1772 ging eine der ber√ľhmtesten Kollektionen der Zeit, die Sammlung Crozat, in russischen Besitz √ľber. Darunter waren Tizians Dana√ę, Raffaels Heilige Familie, Rubens Bildnis einer Kammerfrau und viele andere.

Da der gr√∂√üte Teil der russischen Kunst mittlerweile in das Russische Museum ausgelagert wurde, ist auch heute die mittel- und westeurop√§ische Kunst und Kultur wieder der bedeutsamste Teil der Sammlung. W√§hrend die Malerei der Kern der Sammlung ist, beherbergt die Eremitage auch Zeichnungen, √ľber 50.000 Druckgraphiken (Holzschnitte, Lithographien, Radierungen) verschiedener Genres und Epochen, und umfangreiche Sammlungen angewandter Kunst. Dazu geh√∂ren insbesondere Kirchenger√§t des 11. bis 15. Jahrhunderts, Emailarbeiten und Elfenbeinschnitzereien des 15. bis 18. Jahrhunderts. In der Eremitage stehen umfangreiche Sammlungen an venezianischem, deutschem und spanischem Glas des 15. bis 20. Jahrhunderts, Majolika und Fayenceen. Ebenfalls geh√∂ren 14.000 St√ľck Porzellan aus allen gro√üen Manufakturen, darunter besonders Mei√üen und S√®vres. Ebenfalls zur angewandten Kunst z√§hlen gro√üe und bedeutende Sammlungen an Teppichen, Gobelins und M√∂belkunst. Die Sammlung der Plastiken ist mit √ľber 2.000 Objekten eine der gr√∂√üten der Welt und sie enth√§lt unter anderem Werke von Michelangelo und Rodin.

In 120 R√§umen befinden sich vor allem Werke italienischer, franz√∂sischer, niederl√§ndischer, und fl√§mischer Maler, ebenso gibt es die Themenbereiche englische und deutsche Kunst. Zu den bekanntesten St√ľcken geh√∂ren (die Einordnung folgt im Wesentlichen der der Eremitage selbst):

Italienische Malerei

Raffael-Loggia in der Neuen Eremitage

Die italienische Malerei bildet im Bereich der klassischen europ√§ischen Kunst wahrscheinlich den wichtigsten Teil der Sammlung. Ber√ľhmt und meist von Besuchern umlagert sind zwei der weltweit bekannten zw√∂lf Originale von Leonardo da Vinci, die Madonna mit einer Blume (1478) und die Madonna Litta (1490/91). Einen ebenso hohen Status genie√üen die Madonna Conestabila (1502/03) und Die Heilige Familie (1506) von Raffael. Zudem befindet sich ein, allerdings wesentlich sp√§terer, Nachbau der vatikanischen Raffael-Loggias im Museum. Das Museum beherbergt weitere Werke von Tizian, vor allem aus seiner sp√§teren Phase, Giorgiones Judith sowie Bilder von Michelangelo, Paolo Veronese, Caravaggio, Annibale Carracci, Luca Giordano, Salvator Rosa, Giuseppe Maria Crespi, Tiepolo, Stefano Torelli und Francesco Guardi.

Spanische Malerei

Bekannteste Namen der Sammlung spanischer Malerei sind El Greco (Die Apostel Petrus und Paulus), Jusepe de Ribera (Christus am Kreuz ‚Äď das erste datierte Bild der realistischen Schule der spanischen Malerei), Francisco de Goya (Portr√§t von Antonia Zarate, etwa 1811, nur ein Gem√§lde in der Eremitage) und Velazquez. Weiterhin h√§ngen dort Werke von Murillo, Zurbaran und Juan Pantoja de la Cruz.

Flämische Malerei

Die Eremitage beherbergt etwa 500 Gem√§lde von √ľber 140 K√ľnstlern aus der bedeutendsten Phase der fl√§mischen Schule. Insbesondere hat sie eine bedeutende Sammlung der Werke von Jacob Jordaens sowie von Peter Paul Rubens und seiner Sch√ľler Anthonis van Dyck, und Frans Snyders. Allein von Rubens befinden sich 22 Gem√§lde (unter anderem Perseus und Andromeda und Bacchus) und 19 Zeichnungen in der Sammlung. Begr√ľndet wurde dieser Teil der Sammlung 1769, als der russische Staat von den Erben Heinrich von Br√ľhls 600 fl√§mische, holl√§ndische und franz√∂sische Gem√§lde kaufte. Darunter waren Rembrandts Bildnis eines Gelehrten und Bildnis eines alten Mannes in Rot sowie vier Landschaftsgem√§lde von Jacob Izaaksoon van Ruisdael.

Niederländische Malerei

Neben der Malerei des fr√ľhen zwanzigsten Jahrhunderts ist wahrscheinlich die Ausstellung der Bilder Rembrandts der bekannteste Teil der Kunstsammlung. Das Museum beherbergt mit √ľber 20 Gem√§lden die gr√∂√üte Sammlung au√üerhalb der Niederlande; bedeutende Gem√§lde sind beispielsweise Saskia als Flora (1634), Danae (1630er/40er) und Die R√ľckkehr des verlorenen Sohnes (1668/69). Daneben sind weitere 1000 St√ľcke niederl√§ndischer Maler ausgestellt. Vertretene K√ľnstler sind Lucas van Leyden, Rogier van der Weyden, Jacob van Utrecht, Jan van Goyen, Jacob van Ruisdael, Jan Steen, Gerard ter Borch, Pieter de Hooch, Adriaen van Ostade, Isaac van Ostade, Paulus Potter, Willem Claesz Heda, Willem Kalf und von Frans Hals.

Französische Malerei

Das weiße Haus bei Nacht
Eines der letzten Gemälde des niederländischen Malers Vincent van Gogh, erstellt 1890 im französischen Auvers-sur-Oise

Die Eremitage beherbergt eine gro√üe Auswahl klassischer franz√∂sischer Maler. Dazu geh√∂ren Nicolas Poussin, Claude Gell√©e, Gem√§lde der Br√ľder Le Nain, von Antoine Watteau, Fran√ßois Boucher, Jean-Honor√© Fragonard, Hubert Robert, Jean Baptiste Greuze und Jean Sim√©on Chardin. Besonders bekannt ist sie aber f√ľr ihre gro√üe Sammlung fr√ľher moderner Malerei, die ‚Äď bis zum historischen Bruch 1917 ‚Äď einen umfassenden Einblick in die Entwicklung der Malerei erlaubt. Dazu geh√∂ren sieben Bilder von Claude Monet, weitere von √Čdouard Manet, Pierre-Auguste Renoir, Alfred Sisley, Paul C√©zanne, Paul Gauguin, 37 Bilder von Henri Matisse und 31 Bilder von Pablo Picasso.

Andere vertretene Maler sind Lucas Cranach der √Ąltere, Johann Friedrich Tischbein, Caspar David Friedrich, Vincent van Gogh, Joshua Reynolds, Thomas Gainsborough, sowie Bilder von Wassily Kandinsky und Kasimir Malewitschs Schwarzes Quadrat.

Geschichte

Katharina II.: Gr√ľndung und erster Ausbau

Russischer Kaiserthron vor dem Familienwappen der Romanow ‚Äď ausgestellt in der Eremitage

Die Eremitage sowohl als Geb√§udekomplex als auch als eigenst√§ndige Kunstsammlung wurde von der russischen Kaiserin Katharina der Gro√üen begr√ľndet. Sie kaufte im Jahre 1764 225 Gem√§lde von dem Berliner Kunsth√§ndler Johann Ernst Gotzkowsky; dieser hatte sie urspr√ľnglich f√ľr den preu√üischen K√∂nig Friedrich II. erworben, der jedoch aufgrund der leeren Staatskassen nach dem Siebenj√§hrigen Krieg verzichten musste. 1765 kaufte sie f√ľr 80.000 Taler fast 1.000 Bilder aus der Gem√§ldesammlung des Grafen Br√ľhl, deren Wert in dessen Nachlassverzeichnis auf 105.329 Taler gesch√§tzt worden war.

Die Bilder wurden im Winterpalast ausgestellt. Katharina erwarb weiterhin bedeutende Gem√§lde, teilweise ganze Sammlungen, sowohl um ihren Anspruch als Sammlerin zu befriedigen, teilweise auch um die Aufgekl√§rtheit und den hohen kulturellen Stand Russlands und Sankt Petersburgs gegen√ľber dem westlichen Europa hervorzuheben. Als ihre Berater beim Erwerb von Kunstwerken fungierten unter anderen die Enzyklop√§disten Melchior Grimm, Denis Diderot und russische Diplomaten wie Dmitri Golizyn und Alexander Stroganow. 1775 lie√ü Katharina im Stil der damaligen Mode von dem Architekten J. B. Vallin de la Mothe eine kleine Eremitage (Einsiedelei) neben den eigentlichen Palast bauen, um sich hier privat oder in kleinen Gruppen zur√ľckzuziehen ‚Äď die sp√§tere Kleine Eremitage. Bald musste ein zweites gr√∂√üeres Geb√§ude hinzugebaut werden, um die Sammlung zu beherbergen; die heutige Alte Eremitage wurde 1784 vom Architekten Veldten entworfen. In der Kleinen Eremitage wurden zu dieser Zeit auch schon Theaterst√ľcke aufgef√ľhrt; ab 1783 lie√ü Katharina zu diesem Zweck ein eigenes Geb√§ude, das Eremitage-Theater, bauen. Fast zeitgleich zu diesen Geb√§uden entstanden am Quai des Winterkanals die Rafael-Loggien, die eine genaue Nachbildung des Vatikanpalastes in Rom sind. Im Jahr 1797 umfasste die schnell wachsende Sammlung 3.996 Gem√§lde.

Alexander I. bis Nikolaus II.: Weiterer Ausbau und Anfang des Museums

Der Winterpalast, 1906

In der ersten H√§lfte des 19. Jahrhunderts wurden die verschiedenen Sammlungen geordnet und durch den Zustrom orientalischer Kunstwerke und arch√§ologischer Fundst√ľcke erweitert. Neu war die Anordnung der Gem√§lde in nationale Schulen; 1825 kamen erstmals auch S√§le mit russischer Kunst des 18. Jahrhunderts dazu.

War die Gem√§ldesammlung bis zu dieser Zeit nur Mitgliedern des engen h√∂fischen Kreises zug√§nglich, so markierte der 5. Februarjul./ 17. Februar 1852greg. einen Wendepunkt: Der Zar trennte organisatorisch die Zarenresidenz und die Eremitage-Sammlung. Damit wurde das Museum erstmals, wenn auch unter starken Einschr√§nkungen, √∂ffentlich zug√§nglich. Nikolaus I. er√∂ffnete die Neue Eremitage, die sich baulich zwar an den alten Geb√§udekomplex anschloss, jedoch einen eigenen Eingang erhielt und als √∂ffentliches Museum zug√§nglich war. Das neue Geb√§ude war in den Jahren 1839 bis 1851 unter der Leitung der Architekten Wassili Petrowitsch Stassow und Jefimow nach Pl√§nen von Leo von Klenze erbaut worden.

Zar Nikolaus II. verliest die Thronrede im Georgsaal des Winterpalastes, 1906

Nikolaus I. k√ľmmerte sich auch weiter um den Aufbau der Sammlung, unter anderem kaufte er von den Erben Jos√©phines, der Gattin Napoleons, deren w√§hrend der Napoleonischen Kriege entstandene Sammlung. Nach der Oktoberrevolution wurden zahlreiche Privatsammlungen enteigneter russischer Adliger, so etwa der Familien Stroganow, Scheremetjew, Jussupow und Schuwalow, in die Eremitage √ľberf√ľhrt.

Während des Ersten Weltkrieges dienten Teile des Winterpalastes als Hospital. Später war er Sitz der provisorischen Regierung. Die Oktoberrevolution erlebte hier einen entscheidenden Moment, als die Kerenski-Regierung im Winterpalast von den Bolschewiki inhaftiert wurde.

Seit der Oktoberrevolution

Das Kaiserliche Museum wurde kurz darauf in Staatliches Museum umbenannt und das Geb√§ude des Winterpalastes als Ausstellungsraum f√ľr die √Ėffentlichkeit ge√∂ffnet. Die ersten Jahre nach der Oktoberrevolution waren kulturell insbesondere im damaligen Petrograd von einer westeurop√§ischen und an den Idealen der Aufkl√§rung gepr√§gten Kunst gepr√§gt. Das erste Ministerium f√ľr Bildung nach der Oktoberrevolution nannte sich ‚ÄěVolkskommissariat f√ľr Aufkl√§rung‚Äú ‚Äď ein Geist der sich in den ersten Jahren auch in der Eremitage niederschlug. Kurz nach der Revolution wurde der Winterpalast f√ľr Lesungen, Vortr√§ge und Filmvorf√ľhrungen ge√∂ffnet. Die erste Ausstellung √ľber das antike √Ągypten wurde 1920 er√∂ffnet, ab 1922 war die Eremitage in G√§nze f√ľr das Publikum ge√∂ffnet, in den ersten f√ľnf Jahren noch ohne Eintrittsgeld. Bis in die Mitte der 1930er Jahre war im Winterpalast neben dem Eremitage-Museum noch ein Museum der Oktoberrevolution eingerichtet.

Dezimierung der Sammlungen

In den 1920er Jahren fanden langwierige Verhandlungen mit dem heutigen Moskauer Puschkin-Museum √ľber die Abtretung von Museumsbest√§nden statt. Am 28. Januar 1927 wurde eine Vereinbarung getroffen 700 Gem√§lde aus dem Depot der Eremitage dem Moskauer Museum zu √ľberlassen. Sp√§ter kamen 70 Spitzenwerke aus den Ausstellungsr√§umen ebenfalls ins Puschkin-Museum. Hierzu geh√∂rten Veroneses Minerva und Poussins Die Schlacht von Josef gegen die Amoriter. Weitere Werke mussten an verschiedene Provinzmuseen abgegeben werden.

Zur Umsetzung des ersten F√ľnfjahrplanes der UdSSR beschloss das Au√üenhandelsministerium, √ľber die 1925 gegr√ľndete Organisation Antiquriat Kunstwerke der staatlichen Museen gegen Devisen in den Westen zu verkaufen. Zwischen 1928 und 1933 gelangten √ľber die Kunsth√§ndler Matthiesen (Berlin), Colnaghi (London) und Knoedler (New York) 2.880 Gem√§lde der Eremitage ins Ausland. Hierunter waren 250 Hauptwerke und 50 Gem√§lde von Weltgeltung. Dar√ľber hinaus hatten verschiedene mit der Sowjetunion gesch√§ftlich verbundene Pers√∂nlichkeiten die M√∂glichkeit, direkt vor Ort aus den Best√§nden der Eremitage Kunstwerke auszuw√§hlen.

Der armenische √Ėlmilliard√§r Calouste Gulbenkian w√§hlte f√ľr seine Sammlung Bouts Verk√ľndigung, Rubens Portr√§t der Helena Fourment, eine B√ľste der Diana von Houdon, Rembrandts Pallas Athene, Portr√§t des Titus, Portr√§t eines alten Mannes, Watteaus Mezzetin, Terborchs Musikstunde und Lancrets Badende aus und zahlte hierf√ľr 325.000 britische Pfund. Der amerikanische Bankier und Finanzminister Andrew Mellon kaufte f√ľr seine Sammlung Jan van Eycks Verk√ľndigung, Botticellis Anbetung der K√∂nige, Peruginos Kreuzigung, Raffaels Georg mit dem Drachen und die Madonna Alba, Tizians Venus mit dem Spiegel, Van Dycks Portr√§t der Isabella Brant, Susanna Fourment und ihre Tochter und das Portr√§t des Lord Philip Wharton, Rembrandts Polnischer Edelmann, M√§dchen mit Besen und das Portr√§t einer Dame mit Nelke, sowie Frans Hals Portr√§t eines jungen Mannes und bezahlte hierf√ľr 6.654.033 Dollar. Auch der amerikanische √Ėlh√§ndler Armand Hammer konnte in kleinerem Umfang von diesem Ausverkauf profitieren. Hammer gr√ľndete sp√§ter ein eigenes Museum in Los Angeles, w√§hrend die Sammlung Gulbenkian in einem eigenen Museum in Lissabon zu besichtigen ist. Die umfangreiche Sammlung Mellon war 1941 ein wesentlicher Grundstock bei der Gr√ľndung der National Gallery in Washington D.C.

Aus dem ehemaligen Besitz der Eremitage gelangten weitere Spitzenwerke in folgende Museen: Tiepolos Fest der Kleopatra in die National Gallery of Victoria nach Melbourne, Poussins Triumph des Neptun und der Aphrodite ins Philadelphia Museum of Art, Rembrandts Petrus verleugnet Christus und Antonio Moros Portr√§ts Sir Thomas Gresham und Anne Fernley ins Amsterdamer Rijksmuseum sowie Jan van Eycks Kreuzigung und J√ľngstes Gericht ins New Yorker Metropolitan Museum.

Während der Belagerung von Leningrad

Die Eremitage war eines der Ziele der Belagerung Leningrads durch die deutsche Wehrmacht. Die Stadt, an deren Bestehen laut einem Wehrmachtsbefehl kein Interesse best√ľnde und die mit konstantem Artilleriefeuer und Luftbombardements dem Erdboden gleichgemacht werden sollte, litt in den Jahren schwer. Die Geb√§ude der Eremitage wurden insgesamt von 17 Artilleriegeschossen und zwei Fliegerbomben schwer getroffen. Die Best√§nde der Sammlung wurden teilweise im Keller des Museums gelagert; √ľber eine Million St√ľcke wurden nach Jekaterinburg in Sicherheit gebracht. 12.000 Menschen lebten zu dieser Zeit in der Eremitage, um die Ausstellungsst√ľcke zu retten und die Sch√§den der Sammlung durch K√§lte und Bomben m√∂glichst gering zu halten. Die erste Ausstellung mit in der Eremitage verbliebenen St√ľcken wurde kurz nach Ende der Belagerung bereits am 7. November 1944 er√∂ffnet; die offizielle Wiederer√∂ffnung des Museums fand mit allen Ausstellungsst√ľcken am 5. November 1945 statt. Die Renovierung des Geb√§udes zog sich aber noch √ľber mehrere Jahre hin.

Nachkriegszeit bis 1990

Sanierung ‚Äď √úbergang von alter Eremitage und Eremitage-Theater

1948 wurden die Kunstbest√§nde aufgestockt durch einen gro√üen Teil der Sammlung des Museums f√ľr neue westliche Kultur in Moskau. Besonders bedeutend waren davon die Sammlungen der beiden Kunstm√§zene des Zarenreichs, Sergei Iwanowitsch Schtschukin und Iwan Abramowitsch Morosow. Aus diesen Sammlungen kamen die meisten der sich heute in der Eremitage befindlichen Kunstwerke des 20. Jahrhunderts, unter anderem alle in der Eremitage ausgestellten Bilder von Pablo Picasso. √Ėffentlich ausgestellt werden konnten diese Werke, die zum gr√∂√üten Teil nach sowjetischer Diktion des Formalismus schuldig waren, erst nach dem Tod Stalins. Sowjetische Best√§nde, die im Zweiten Weltkrieg von der Wehrmacht entwendet und von der Roten Armee wieder sichergestellt wurden, landeten ebenso im Museum wie deutsche Beutekunst. Seit 1990 wurden Teile davon wieder zur√ľckgegeben, andere Teile befinden sich in einer Sonderausstellung im Museum.

Am 15. Juni 1985 ver√ľbte ein Verr√ľckter ein Attentat auf das Gem√§lde Danae von Rembrandt van Rijn. Er begoss es mit Schwefels√§ure und stach zweimal mit seinem Messer auf das Bild ein. Die notwendige Restaurierung √ľbernahmen hauseigene Experten. Seit 1997 ist es wieder f√ľr die √Ėffentlichkeit ausgestellt.[1]

Nach der Auflösung der Sowjetunion

Besucherschlange vor dem Museum an einem normalen Dienstag (August 2004)

Die Eremitage galt als eines der Aush√§ngeschilder der Sowjetunion, war allerdings im Westen kaum bekannt. Die Verwaltung und alle Entscheidungen oblagen faktisch dem Politb√ľro der KPdSU. Seit 1996 befindet sich die Eremitage offiziell direkt unter der Patronage des russischen Pr√§sidenten. Seit 1990 besitzt das Museum eine gr√∂√üere Autonomie, leidet aber unter Finanzierungsm√§ngeln. Beispielsweise beantragte das Museum 1996 beim russischen Staat 60 Millionen US-Dollar, der Staat versprach 40 Millionen zu finanzieren und zahlte letztlich 18 Millionen. Die Zahlen f√ľr 1997 (90 Mio. / 30 Mio. / 12 Mio.) und 1998 (7,4 Mio / 5,4 Mio / 2,7 Mio) waren noch niedriger. Zusammen mit dem Bolschoi-Theater und der Lenin-Bibliothek bezeichnet die UNESCO die Eremitage als ihr wichtigstes Projekt in Russland. Betrug das Budget des Museums Anfang der neunziger Jahre gerade einmal 1 % von dem des Metropolitan Museums, ist die Zahl mittlerweile auf 10 % gestiegen. Ungef√§hr 60 % der Kosten werden vom russischen Staat bezahlt. Viele der 2.500 Angestellten m√ľssen abends und nachts in weiteren Jobs arbeiten, da die Entlohnung des Museums nicht ausreicht.

Seit der √Ėffnung des Landes ist die Eremitage von den vielen Touristenzielen der Stadt wahrscheinlich das bedeutendste. Es besteht eine langfristige Zusammenarbeit mit der Solomon R. Guggenheim Foundation. Die Niederlande haben das Museum ebenfalls seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion finanziell und technisch unterst√ľtzt. Am 24. Februar 2004 er√∂ffnete mit der Hermitage Amsterdam ein Ableger in Amsterdam und in Verbindung mit dem Solomon R. Guggenheim Museum das Guggenheim Hermitage Museum in Las Vegas. Ein √§hnliches Projekt in London sind die Hermitage Rooms im Courtauld Institute of Art. Das Museum arbeitet derzeit an einer Digitalisierung der Best√§nde. Im Gegensatz zu vielen anderen Museen sind selbst die vom Museum gemachten Aufnahmen f√ľr private, nichtkommerzielle und bildende Zwecke frei verwendbar.

Eremitage im Film

F√ľr gro√üe internationale Resonanz sorgte der deutsch-russische Film Russian Ark (2002). Der im Winterpalast in einer einzigen Einstellung gedrehte Film gibt interessante Einblicke in das Museum selbst und in dreihundert Jahre russische Geschichte. Weniger die Schaur√§ume, sondern die Keller und andere dem Publikum nicht zug√§nglichen R√§ume der Eremitage, stehen im Mittelpunkt der Dokumentation ‚ÄěEremitage ‚Äď Palast der Katzen‚Äú. Der Film von Jan Hinrik Drevs stellt die in der Eremitage lebenden Katzen und das sie versorgende Wachpersonal vor.

Sonstiges

Dem Komplex der Eremitage wurden mehrere russische M√ľnzen aus Silber und Gold gewidmet. Die meisten M√ľnzen, die Teile der Eremitage oder besondere Kunstobjekte abbilden, wurden im Jahr 2002 zum 150-j√§hrigen Jubil√§um der Neuen Eremitage gepr√§gt.[2]

Die Eremitage auf der russischen M√ľnze aus Silber

Literatur

Geschichte

  • Geraldine Norman: The Hermitage. London 1997, ISBN 0-224-04312-9 (Geschichte des Museums)
  • Sergei Varshavsky: The ordeal of the Hermitage, the siege of Leningrad, 1941‚Äď1944. Leningrad 1986.
  • Marianna Butensch√∂n: Ein Zaubertempel f√ľr die Musen. Die Ermitage in St. Petersburg, K√∂ln 2008, ISBN 978-3-412-20102-9.

Sammlungen

  • B. B. Piotrovsky (Hrsg.): The Hermitage catalogue of Western European painting. Gosudarstvennyj Ermitaz, Leningrad/St. Petersburg 1983ff. (Offizieller Katalog in 15 B√§nden.)
  • Witali Suslow (Hrsg.): Die Ermitage: Westeurop√§ische und russische Kunst. Leipzig 1988.
  • Witali Suslow (Hrsg.): Die Ermitage. Fr√ľhgeschichtliche Kunst, Antike Kunst, Kunst des Orients, Numismatik. Leipzig 1990, ISBN 3-363-00412-5

Weblinks

 Commons: Hermitage Museum ‚Äď Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Zum Kunstraub 2006

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ The State Hermitage Museum: Hermitage History ‚Äď 1997 (englisch), abgefragt am 14. Juni 2010
  2. ‚ÜĎ Bank Rossii online. Abgerufen am 12. Februar 2011.
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  • Sankt Petersburg ‚ÄĒ Stadt Sankt Petersburg –°–į–Ĺ–ļ—ā –ü–Ķ—ā–Ķ—Ä–Ī—É—Ä–≥ Flagge Wappen ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

  • Sankt Petersburg ‚ÄĒ Sankt Pieterburch (veraltet); St. Petersburg; Sankt Peterburg; Paris des Ostens (umgangssprachlich); Leningrad (veraltet); Venedig des Nordens (umgangssprachlich); Petrograd ( ‚Ķ   Universal-Lexikon

  • Sankt Petersburg [2] ‚ÄĒ Sankt Petersburg (hierzu der Stadtplan mit Registerblatt und Karte der Umgebung von S.), Residenz und zweite Hauptstadt des russischen Reiches, liegt unter 60¬į n√∂rdl. Br. und 30¬į20¬ī √∂stl. L., an der M√ľndung der Newa, 1‚Äď8 m √ľ. M., in einer ehemals ‚Ķ   Meyers Gro√ües Konversations-Lexikon

  • Sankt-Petri-Kirche (Sankt Petersburg) ‚ÄĒ Die St. Petri Kirche im Jahre 2008 Die St. Petri Kirche in Sankt Petersburg ist die gr√∂√üte lutherische Kirche Russlands und wurde im Stil einer klassizistischen Basilika in der ersten H√§lfte des 19. Jahrhunderts erbaut. Inhaltsv ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

  • Sankt Petersburg ‚ÄĒ Die Buchstaben und Zahlen zwischen den Linien | G3 | bezeichnen die Quadrate des Planes. Bei dem durch das Format bedingten kleinen Ma√üstab ist es nicht m√∂glich, auf den Stadtpl√§nen des Konv. Lexikons s√§mtliche Seitenstra√üen etc. zu geben.… ‚Ķ   Meyers Gro√ües Konversations-Lexikon

  • Stadt Sankt Petersburg ‚ÄĒ –°–į–Ĺ–ļ—ā –ü–Ķ—ā–Ķ—Ä–Ī—É—Ä–≥ Flagge Wappen ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

  • Schlossplatz (Sankt Petersburg) ‚ÄĒ Der Palastplatz (russisch¬†–Ē–≤–ĺ—Ä—Ü–ĺ–≤–į—Ź –Ņ–Ľ–ĺ—Č–į–ī—Ć) ist ein zentraler Stadtplatz in Sankt Petersburg und liegt auf der Verbindung zwischen dem Newski Prospekt und der zur Wassili Insel f√ľhrenden Palastbr√ľcke. Er war Schauplatz verschiedener Ereignisse… ‚Ķ   Deutsch Wikipedia


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