Erstes Kaiserreich

ï»ż
Erstes Kaiserreich
Premier Empire
Erstes Kaiserreich
1804–1814/15
Flagge Frankreichs
Wappen Frankreichs
Flagge Wappen
Amtssprache Französisch
Hauptstadt Paris
Staatsform Konstitutionelle Monarchie
Staatsoberhaupt und Regierungschef Kaiser
Napoleon Bonaparte (1804–1814, 1815)
FlĂ€che 2.100.000 (1812) kmÂČ
Einwohnerzahl 44.000.000 (1812)
Bevölkerungsdichte 21 Einwohner pro kmÂČ
WĂ€hrung Franc
GrĂŒndung 1804
Nationalhymne Le Chant du DĂ©part (Lied des Aufbruchs)
Das Erste Kaiserreich (dunkelblau) mit Satellitenstaaten (hellblau)
Das Erste Kaiserreich (dunkelblau) mit Satellitenstaaten (hellblau)

Vorlage:Infobox Staat/Wartung/Navigation

Der Ausdruck Erstes Kaiserreich (französisch Premier Empire) steht fĂŒr die Periode von 1804 bis 1814 und 1815 in der Geschichte Frankreichs. In dieser Zeit war Napoleon Bonaparte der Kaiser der Franzosen. Dabei wurden einige Errungenschaften aus der Zeit der Revolution fortgefĂŒhrt und um aristokratische und monarchische Elemente ergĂ€nzt. Obwohl es in der Theorie eine konstitutionelle Monarchie war, wurde das Kaiserreich in der Praxis von Napoleon autokratisch regiert.[1]

Inhaltsverzeichnis

Vorgeschichte

Die ErstĂŒrmung der Bastille (Bild von Jean-Pierre Louis Laurent Houel, veröffentlicht 1789)

Ludwig XVI. versuchte erfolglos den Staat zu reformieren und nahm dafĂŒr die Reformen von Ludwig XV. zurĂŒck. Dadurch kam es jedoch zu einer Finanzkrise, die durch die Beteiligung am Amerikanischen UnabhĂ€ngigkeitskrieg noch verstĂ€rkt wurde. Als es 1787 und 1788 zu Missernten kam, suchte er Hilfe bei den GeneralstĂ€nden (frz. les États generaux). Dies fĂŒhrte jedoch zur Abspaltung des Dritten Standes, der als Nationalversammlung eine Verfassung entwarf, welche die Macht des Königs einschrĂ€nkte. Ludwig XVI. lehnte diesen Vorschlag jedoch ab, wodurch es am 14. Juli 1789 zum Sturm auf die Bastille in Paris kam, was als Beginn der französischen Revolution gilt. Ziel der RevolutionĂ€re war die Abschaffung des Absolutismus und die GrĂŒndung einer konstitutionellen Monarchie, wozu am 3. September 1791 eine neue Verfassung verabschiedet wurde. Am 10. August 1792 wurde der Palais des Tuileries gestĂŒrmt und der König fĂŒr abgesetzt erklĂ€rt. Dieser versuchte nach Varennes zu fliehen, was jedoch zu seiner Festnahme und schließlich zur Hinrichtung am 21. Januar 1793 fĂŒhrte. 1793/94 versank das Land im Großen Terror. Bereits am 21. September 1792 war die Erste Französische Republik ausgerufen worden, im selben Jahr begannen auch die jahrelangen kriegerischen Auseinandersetzungen mit den NachbarlĂ€ndern und mehreren europĂ€ischen GroßmĂ€chten. Das revolutionĂ€re Frankreich wollte die Ideale der Revolution verbreiten. In der Folge kam es von 1794 bis 1814 zur Besetzung der Österreichischen Niederlande, 1796 zur Eroberung Korsikas, zwischen 1797 und 1798 sowie 1807 und 1814 zur Besetzung Korfus, von 1798 bis 1800 wurde Malta besetzt, von 1802 bis 1815 Elba, von 1797 bis 1809 die Ionischen Inseln, von 1809 bis 1814 die Illyrischen Provinzen, von 1809 bis 1814 Dalmatien und 1812 bis 1813 zur Annektierung Kataloniens.

Dies nutzte der aus Korsika stammende General Napoleon Bonaparte. Am 9. November 1799 ĂŒbernahm er mit dem Staatsstreich des 18. Brumaire VIII die Macht als Erster Konsul.

Entwicklung

→ Hauptartikel: Napoleon Bonaparte
Die Krönung in Notre Dame 1804 (GemĂ€lde von Jacques-Louis David, 1805–1807)

Am 2. Dezember 1804 krönte sich Napoleon im Beisein von Papst Pius VII. selbst zum Kaiser der Franzosen. Nach der Kaiserkrönung brachte Napoleon den grĂ¶ĂŸten Teil Europas unter seine direkte oder indirekte Kontrolle (Koalitionskriege), wobei er als Imperialist auftrat, in den unterworfenen LĂ€ndern Errungenschaften der Revolution und des Liberalismus einfĂŒhrte und teilweise Familienmitglieder als StaatsoberhĂ€upter einsetzte. So wurde der Ă€ltere Bruder Joseph Bonaparte von 1806 bis 1808 König von Neapel und von 1808 bis 1813 König von Spanien, der jĂŒngere Bruder Louis Bonaparte von 1806 bis 1810 König von Holland, der jĂŒngste Bruder JĂ©rĂŽme Bonaparte war von 1807 bis 1813 König von Westphalen, die Ă€lteste Schwester Elisa Bonaparte war FĂŒrstin von Lucca und Piombino sowie Großherzogin der Toskana, und Caroline Bonaparte war von 1806 bis 1808 Großherzogin von Kleve und Berg sowie von 1808 bis 1815 Königin von Neapel.

Am 2. Dezember 1805 kam es zur Schlacht bei Austerlitz, auch Dreikaiserschlacht genannt, gegen Russland und Österreich, die Frankreich gewann, und am 14. Oktober 1806 kam es zur Schlacht bei Jena und Auerstedt, in der Frankreich die preußischen Truppen vernichtend schlug. Anschließend marschierten die französischen Truppen in Berlin ein und zogen weiter nach Polen, wo Napoleon ein Abkommen mit dem russischen Zaren Alexander I. unterzeichnete, in dem Europa zwischen Frankreich und Russland aufgeteilt wurde. Im Friede von Pressburg vom 26. Dezember 1805 zwang Napoleon Österreich, Tirol und Vorarlberg an das neu errichtete Königreich Bayern abzutreten, und die österreichischen Besitzungen in Italien fielen an das neugeschaffene napoleonische Königreich Italien.

1806 bewegte Napoleon 16 deutsche Staaten, sich im Rheinbund als lockeren Staatenbund zusammenzuschließen, darunter die zu Königreichen erhobenen Staaten Bayern, Sachsen und WĂŒrttemberg. Mit der Unterzeichnung der Rheinbundakte verpflichteten sich diese Staaten gleichzeitig zur militĂ€rischen UnterstĂŒtzung Frankreichs und zum Austritt aus dem Heiligen Römischen Reich. Daraufhin legte am 6. August 1806 Franz II. die Kaiserkrone des Heiligen Römischen Reiches nieder und blieb Kaiser von Österreich.

Um Großbritannien wirtschaftlich zu ruinieren und anschließend zu unterwerfen, schuf Napoleon am 21. November 1806 die Kontinentalsperre, eine europaweite Handelssperre gegen britische Waren, die letztlich jedoch am organisierten Schmuggel und an der Nichtteilnahme Russlands scheiterte. Zur Durchsetzung der Kontinentalsperre marschierte Napoleon 1808 in Spanien und Portugal ein und zwang Italien zur Mitwirkung. Auf der Iberischen Halbinsel konnte Napoleon sich wegen der Guerilla-Taktik und der UnterstĂŒtzung durch Großbritannien nicht durchsetzen.

Ab 1809 kam es erneut zu einem Krieg gegen Österreich, das dieses Mal keinerlei VerbĂŒndete hatte. So gelang Napoleon die Eroberung Wiens, doch bereits in der Schlacht bei Aspern vom 21./22. Mai 1809 musste Napoleon seine erste Niederlage hinnehmen. Schon anderthalb Monate spĂ€ter in der Schlacht bei Wagram vom 5. und 6. Juli 1809 war er wieder siegreich und zwang Österreich zur Annahme des Friedens von Schönbrunn. Dort musste Österreich Krain, Triest, Görz, Villach und das KĂŒstengebiet Kroatiens an Frankreich abtreten und verlor so den Zugang zum Adriatischen Meer. Napoleon bildete mit dem zuvor königlich-italienischen Dalmatien und Istrien mit den neuen Gebieten die Illyrischen Provinzen. Salzburg fiel an Bayern und Westgalizien sowie Krakau kamen nach einem misslungenen Feldzug an das Herzogtum Warschau. Von Galizien erhielten das Herzogtum Warschau Zamoƛć und Russland, das sich auf französischer Seite mit einem Einmarsch in Galizien am Konflikt beteiligt hatte, den Bezirk um Ternopil.

Schlacht bei Waterloo

Die Vormachtstellung Frankreichs wurde 1812 durch den ungĂŒnstigen Verlauf der Kampagne gegen Russland erschĂŒttert. Die Hauptursachen fĂŒr die Niederlage der Grande ArmĂ©e („Großen Armee“) lagen vor allem an der Taktik der russischen Armee, Kosaken aus dem Hinterhalt angreifen zu lassen, und am russischen Winter, auf den Napoleon nicht vorbereitet war. Nach der Einnahme von Moskau musste sich die Armee aus Russland zurĂŒckziehen und wurde auf dem RĂŒckweg nahezu vollstĂ€ndig aufgerieben. Vom 16. bis 19. Oktober 1813 kam es zur Völkerschlacht bei Leipzig. Die Niederlage Frankreichs zwang Napoleon zum Exil in Elba, wo er ein kleines FĂŒrstentum erhielt. Ludwig XVIII. wurde als König eingesetzt und das Kaiserreich aufgelöst. Doch bereits am 20. MĂ€rz 1815 kehrte Napoleon wieder zurĂŒck, wobei sich ihm das MilitĂ€r sofort anschloss. Er eroberte Paris und errichtete die Herrschaft der Hundert Tage. Daraufhin zogen Großbritannien und Preußen in die Schlacht bei Waterloo, wo Napoleon endgĂŒltig besiegt wurde. Im Wiener Kongress musste das Kaiserreich die von Napoleon eroberten Gebiete wieder zurĂŒckgeben, konnte sein altes Territorium (einschließlich Elsass und Lothringen) aber vollstĂ€ndig erhalten. Es kam zur Restauration und das Königreich Frankreich wurde wiederbelebt.

Strukturen

Verfassung

Die Verfassung des Kaiserreiches knĂŒpfte eng an die des Konsulats an. Der Konsul verfĂŒgte ĂŒber weitgehende Vollmachten. Nur er hatte das Recht der Gesetzesinitiative. Von ihm wurden die Minister, die hohen Beamten und die Mitglieder des Staatsrates ernannt. Letzterer hatte die Vorhaben der Regierung in GesetzentwĂŒrfe umzusetzen und konnte diese durch Verordnungen ergĂ€nzen. An die Stelle eines eingeschrĂ€nkten Wahlrechts trat erneut das allgemeine Wahlrecht fĂŒr alle mĂ€nnlichen BĂŒrger ab 21 Jahre. Die Legislative war relativ schwach. Sie bestand aus dem Tribunat mit 100 Mitgliedern und dem corps legislatif (gesetzgebende Körperschaft) mit 300 Mitgliedern. WĂ€hrend das Tribunat das Recht zur Gesetzesberatung aber nicht zur Abstimmung hatte, war die gesetzgebende Körperschaft nicht befugt zu debattieren, sondern konnte nur noch abstimmen. Die Mitglieder beider Kammern wurden im Übrigen nicht gewĂ€hlt sondern von einem Senat genannten Gremium ernannt.

Der Beschluss Napoleon zum Konsul auf Lebenszeit zu machen, war mit einer weiteren Konzentration der Macht verbunden. ZusĂ€tzlich zu den bestehenden Rechten lag fortan das Recht internationale VertrĂ€ge abzuschließen beim Konsul. Auch das Begnadigungsrecht lag in seinem Ermessen. Ebenso hatte er nun auch das Recht die Mitglieder des Senats auszuwĂ€hlen. Napoleon konnte im Alleingang die Verfassung Ă€ndern. Er konnte die Kammern der Legislative jederzeit auflösen oder Gerichtsurteile kassieren. In der Praxis verlor das Parlament massiv an Bedeutung. Der Senat wurde zu einem bloßen Instrument zur Durchsetzung der Politik Napoleons.[2]

In der neuen monarchischen Verfassung wurde nicht nur bestimmt, dass Napoleon der neue Kaiser werden sollte, auch die Erblichkeit innerhalb der Familie Bonaparte wurde festgelegt. Nach außen am deutlichsten wurden die VerĂ€nderungen durch den monarchischen Rahmen. Die Mitglieder der kaiserlichen Familie wurden in den FĂŒrstenrang erhoben. Neu geschaffen wurden sechs ErzĂ€mter (Grandes DignitĂ©s) und weitere hochrangigen Positionen (Grands Officiers).

Zu den GroßwĂŒrdentrĂ€gern gehörten der Grand Ă©lecteur (Großwahlherr) zustĂ€ndig fĂŒr die gesetzgebenende und sonstigen hohen Körperschaften, der Archichancelier d'Empire (Reichserzkanzler) zustĂ€ndig fĂŒr die Justiz, der Archichancelier d'Etat (Staatserzkanzler) fĂŒr die Diplomatie, der ArchitrĂ©sonier (Erzschatzmeister) fĂŒr das Finanzwesen, der Konnetable fĂŒr die Armee und der Großadmiral fĂŒr die Flotte. Die Grand officiers umfassten vor allem die 18 DivisionsgenerĂ€le, die in Verbindung mit der Kaiserkrönung von Napoleon zu MarschĂ€llen von Frankreich ernannt wurden. Mitglieder des Senats wurden durch die neue Verfassung automatisch die volljĂ€hrigen Prinzen des kaiserlichen Hauses und die GroßwĂŒrdentrĂ€ger des Reiches.

Der Senat bildete laut Verfassung zwei Kommissionen. Die eine sollte sich um die Wahrung der Pressefreiheit und die andere um den Schutz der persönlichen Freiheit kĂŒmmern. Auch war das Gremium bei Ministeranklagen das höchste Gericht. Theoretisch hatte er sogar eine Art Vetorecht bei Gesetzesvorhaben. In der Verfassungspraxis spielten diese Rechte keine Rolle.

WĂ€hrend der Senat eine Art Herrenhaus bildete, blieb auch das Tribunat und die gesetzgebende Körperschaft zunĂ€chst bestehen. Dabei bekamen die Mitglieder des corps legislatif sogar in eingeschrĂ€nkten Maß das Rederecht eingerĂ€umt. Das Tribunat wurde in drei Sektionen fĂŒr Justiz, Administration und Finanzen aufgeteilt. Beide Kammern tagten hinter verschlossenen TĂŒren. Ihre Bedeutung blieb gering, da die meisten Regelungen durch Senatskonsulte oder Dekrete des Kaisers entschieden wurden.[3]

Zur Zeit der Herrschaft der Hundert Tage versuchte Napoleon seine Diktatur vergessen zu machen. Als ErgÀnzung zur Verfassung des Kaiserreichs wurde die Acte additionnel aux Constitutions de l'Empire de 1815 erlassen. Ausgearbeitet von Benjamin Constant war dies eine deutlich liberalere Verfassung als bis 1814 und die Charte Constitutionnelle des restaurierten Königreich von 1814.

Staat und Verwaltung

Das französische Kaiserreich zur Zeit seiner grĂ¶ĂŸten Ausdehnung im Jahr 1812

Unmittelbar nach dem Erlass der Verfassung wurden die Mitglieder der ErzÀmter benannt.

Daneben blieben die normalen MinisterĂ€mter bestehen. Diese waren unvereinbar mit einem der ErzĂ€mter, die immerhin mit einer Drittelmillion Franc pro Jahr vergĂŒtet wurden. Die Hoffnung von Charles-Maurice de Talleyrand-PĂ©rigord auf ein Erzamt erfĂŒllten sich nicht und er blieb Außenminister. Joseph FouchĂ© wurde Polizeiminister und war einer der engsten Ratgeber des Kaisers.[4]

Auch die Verwaltungsstrukturen, wie sie sich in der Revolutionszeit herausgebildet hatten und zu der Reformen zur Zeit des Konsulats kamen, wurden weitgehend beibehalten. Insgesamt lĂ€sst sich dabei eine Tendenz zur Zentralisierung erkennen. Die zur Zeit des Konsulats eingefĂŒhrten PrĂ€fekten als Leiter der DĂ©partements wurden von Napoleon selbst ernannt. Im Zuge der territorialen Expansion stieg die Zahl der Departements von 83 im Jahr 1790 auf 130 im Jahr 1812 an.[5] Neben Frankreich selbst, das bis zum Rhein reichte, gehörten dazu 14 Departements der eroberten Provinzen in Italien, die 14 Departements der annektierten Niederlande und der deutschen NordseekĂŒsten bis LĂŒbeck.

Unterhalb der Departements wurden auch die UnterprĂ€fekten der Arrondissements und die BĂŒrgermeister (Mairie) ernannt und nicht mehr gewĂ€hlt.

Übernommen wurde, außer dem Konsulat, auch die reformierte Steuerverwaltung, die Banque de France und der Franc als einer stabilen WĂ€hrung. Aus der Endphase des Konsulats stammte die Ehrenlegion.

Demographie

Die Zahl der Einwohner Frankreichs stieg in der Zeit zwischen 1789 und 1815 von ca. 28 Millionen auf 30 Millionen Einwohner. Allerdings sank der Anteil der Franzosen an der gesamteuropÀischen Bevölkerung (ohne das Russische Reich) von 25 Prozent am Ende des Ancien Regime auf 20 Prozent im Jahr 1815 ab.[6]

Justizsystem

Erste Seite der Erstausgabe des Code civil von 1804

Die UnabhĂ€ngigkeit der Justiz wurde eingeschrĂ€nkt. Die Struktur der Justiz wurde den Verwaltungseinheiten angepasst. Die wĂ€hrend der Revolution eingefĂŒhrte Wahl der Richter wurde abgeschafft. Diese wurden nunmehr von Napoleon ernannt.

Gesetzliche Grundlage war der im MĂ€rz 1804 veröffentliche Code civil. Dieser schrieb einige Errungenschaften der Revolution fest und galt auch wĂ€hrend des Kaiserreichs. Darunter waren die Gleichheit vor dem Gesetz, die Vertragsfreiheit und die Trennung von Staat und Kirche garantiert. Besonders geschĂŒtzt wurde das Eigentum. Auch schĂŒtzte das Gesetzbuch die Bauern vor einer Refeudalisierung. Es folgten weitere GesetzbĂŒcher wĂ€hrend des Kaiserreichs. Dazu gehörte eine Zivilprozessordnung, ein Strafgesetzbuch (1810) eine Strafprozessordnung und ein Handelsgesetzbuch.[7]

Staat und Kirche

Trotz der grundsÀtzlichen Trennung von Staat und Kirche kam es 1801 mit dem Konkordat zwischen dem Konsulat und Papst Pius VII. zu einem gewissen Ausgleich. Der Katholizismus wurde nicht mehr als Staatsreligion aber als Religion der Mehrheit des Volkes anerkannt. Napoleon behielt das Recht der Bischofsernennung, wÀhrend der Papst das Recht der Weihe hatte.[8]

Hof und Adel

Bereits seit 1800 residierte Napoleon noch als Konsul in den Tuilerien. Bereits zu dieser Zeit wurde ein Hofstaat geschaffen. Dieser folgte mit seinen strengen Vorschriften der Etikette den Vorbildern des Ancien RĂ©gime. Der Revolutionskalender wurde mit der Krönung Napoleons zum Kaiser abgeschafft. WĂ€hrend des Kaiserreichs wurden HofĂ€mter nach dem Vorbild des Ancien RĂ©gime geschaffen. Napoleons Stiefonkel Joseph Fesch wurde Großalmosenier. Daneben gab es an der Spitze einen Obersthofmarschall. Hinzu kamen weitere HofĂ€mter. Talleyrand etwa war ObersthofkĂ€mmerer. Er war damit zustĂ€ndig fĂŒr die Festlichkeiten am Hof. Die zahlreichen weiteren HofĂ€mter wurden mit Vorliebe an Mitglieder der alten Adelsfamilien vergeben. Als Zeremonienmeister spielte dabei Louis-Philippe de SĂ©gur eine wichtige Rolle.[9] Minister, StaatsrĂ€te, Hohe Richter, Erzbischöfe erhielten in einem Gesetz von 1808 den Grafentitel. Weitere hohe FunktionstrĂ€ger bis hin zu den BĂŒrgermeistern der großen StĂ€dte wurden Barone. Die Mitglieder der Ehrenlegion bekamen die RitterwĂŒrde. Zahlreiche hohe MilitĂ€rs wurden zu Herzögen oder FĂŒrsten ernannt. So wurde Nicolas Jean-de-Dieu Soult Herzog von Dalmatien, AndrĂ© MassĂ©na Herzog von Rivoli, Armand de Caulaincourt Herzog von Vincenza oder Bernadotte FĂŒrst von Pontecorvo. Mit den Titeln waren jeweils große LĂ€ndereien insbesondere in Polen, Deutschland und Italien und hohe Geldzahlungen verbunden.[10]

WĂ€hrend des Kaiserreichs kam es dann zu einer teilweisen Rehabilitierung des alten Adels. Am Hofe bekamen einige ihrer Angehörigen wichtige HofĂ€mter. Ziel Napoleons war es die neuen bĂŒrgerlichen Eliten mit dem alten Adel zu verschmelzen. Im Jahr 1808 wurden dann die alten Adelstitel wieder eingefĂŒhrt. Damit verbunden waren Grundbesitz und Geldzahlungen. Aber der neue Adel hatte keine Privilegien mehr wie die Befreiung von Steuern und Abgaben. Auch war der Adelstitel zunĂ€chst nicht erblich. Allerdings konnte eine Vererbung geschehen, wenn es zur Schaffung eines Majoratsbesitzes kam. Allerdings blieben Teile des alten Adels auf Distanz und im Volk konnte der neue Adel kaum Zustimmung gewinnen.[11]

Herrschaft nach Innen

Die Place VendĂŽme

Im Laufe der Zeit wurden die Mitbestimmungsrechte weiter eingeschrĂ€nkt. Das Tribunat wurde 1807 von Napoleon abgeschafft. Die Mitglieder wurden in das corps legislatif ĂŒberfĂŒhrt, dabei wurde als Voraussetzung das Mindestalter auf vierzig Jahre festgelegt. Nur gesetzte MĂ€nner sollten kĂŒnftig in den politischen Gremien vertreten sein. Staatsrat und Senat waren, noch mehr als schon zuvor, bloße Werkzeuge zur Durchsetzung der Ziele des Kaisers. Die Unabsetzbarkeit der Richter wurde eingeschrĂ€nkt. Die politische Opposition wurde verfolgt. Es wurden eigens neue StaatsgefĂ€ngnisse fĂŒr politische Gefangene gebaut.[12] Im Laufe der Zeit nahm die Verfolgung politischer Gegner zu. Im Jahr 1811 betrug die Zahl der inhaftierten Staatsverbrecher 3500. Viele wurden ohne Prozess gefangen gehalten.[13]

Die schon bestehende Pressezensur wurde verschĂ€rft. Die Zahl der Zeitungen wurde beschrĂ€nkt und missliebige BlĂ€tter verboten. Offizielles Sprachrohr des Kaisers und des Staates war der Moniteur. Deren politische Artikel wurden vom Außenministerium verfasst. SpĂ€ter wurde ein eigenes Presseamt gegrĂŒndet. Einfluss nahm der Staat auch auf Kunst und Literatur. Dazu diente etwa das Theaterdekret von 1807. Anne Louise Germaine de StaĂ«l hatte schon vor Beginn des Kaiserreichs Frankreich verlassen mĂŒssen, ihr 1810 veröffentlichtes Buch "De l’Allemagne" wurde von der Zensur verboten. François-RenĂ© de Chateaubriand musste ebenfalls das Land verlassen. Im Theater durften meist nur solche StĂŒcke aufgefĂŒhrt werden, die zeitlich weit in der Vergangenheit spielten und keinen politischen Bezug zur damaligen Gegenwart zuließen. In Paris wurde die Zahl der Theater 1807 auf nur noch neun begrenzt.[14] Im Jahr 1810 wurde eine spezielle Zensurbehörde gegrĂŒndet.[15]

In der gelenkten Presse nahm der Personenkult zu. Dazu dienten auch verschiedene DenkmÀler Napoleons, z.B. die 1810 geschaffene Colonne VendÎme auf dem Place VendÎme. Der Triumphbogen wurde zur Zeit Napoleons zwar begonnen, aber erst viel spÀter vollendet.

Zentralisiert wurde das Bildungswesen. Eine "Kaiserliche UniversitĂ€t" genannte Behörde war verantwortlich fĂŒr alle Schulen von der Elementarschule bis zur UniversitĂ€t. Die öffentlichen Schulen wurden von ihr gegrĂŒndet und verwaltet, die privaten wurden durch sie ĂŒberwacht. Ein Ratskollegium erarbeitete die Unterrichtsstoffe. Verbreitet wurde nicht zuletzt ein politischer Katechismus. Darin wurden die SchĂŒler mit religiösen BegrĂŒndungen auf die Treue gegenĂŒber dem Kaiser eingeschworen. Denjenigen, die sich gegen den Kaiser wendeten, wurde die ewige Verdammnis angedroht.[16][17]

MilitÀr

→ Hauptartikel: Grande ArmĂ©e

Das zentrale Machtelement des napoleonischen Staates war die Armee, seit 1805 als Grande Armée bezeichnet. Strukturell entsprach sie weitgehend der Armee, wie sie sich wÀhrend der Revolution herausgebildet hatte. Die Elite der Armee war die aus der Konsulargarde hervorgegangene kaiserliche Garde.

Die Basis der Armee war die Wehrpflicht. Danach waren alle Franzosen zwischen 20 und 25 Jahren zum MilitÀrdienst verpflichtet. Im Jahr 1808 wurden 240.000 Mann, 1812 275.000 und 1813 900.000 Mann zum MilitÀr einberufen. Insgesamt aber lag die TruppenstÀrke unter derjenigen wÀhrend der Zeit des Direktoriums. So kam es 1809 nur zur Einberufung von 75.000 Mann. Der Wehrpflicht suchten sich vor Allem in den neuen Departements nicht wenige Rekruten zu entziehen.

Neben der eigentlichen französischen Armee verlangte Napoleon auch von den von ihm abhĂ€ngigen Staaten die Stellung von Truppen. Allein das Königreich Italien stellte bis 1814 218.000 Mann. Das stĂ€ndige Kontingent des Rheinbundes betrug zunĂ€chst 60.000 Mann und wurde spĂ€ter auf 120.000 Mann verdoppelt.[18] Inklusive der VerbĂŒndeten befahl Napoleon am Vorabend des Russlandfeldzuges 1,1 Millionen Mann. Von den etwa 500.000 Mann der unmittelbaren Fronttruppen kamen nur etwa die HĂ€lfte aus dem Kaiserreich selbst. Noch geringer war die Zahl mit 125.000–140.000 Mann derjenigen, die aus den alten Departements Frankreich stammten. Der Rest kam aus den neuen Gebieten oder von den VerbĂŒndeten.[19]

Wirtschaft

WĂ€hrend der französischen Revolution war die Wirtschaftsleistung Frankreichs gegenĂŒber dem Ancien RĂ©gime massiv zurĂŒckgegangen. Sie erreichte 1800 nur 60 Prozent des Standes von 1789. In den folgenden zehn Jahren, die zum Großteil in die Zeit des Kaiserreiches fielen, setzte eine starke wirtschaftliche Belebung ein. Allerdings kam es anders als in England nicht zum Durchbruch einer industriellen Revolution. Starke Investitionen wurden insbesondere in der Baumwollverarbeitung getĂ€tigt. Dort kam es auch teilweise schon zu einer Mechanisierung der Produktion. Die ökonomischen Schwerpunkte verlagerten sich in dieser Zeit weg von den HafenstĂ€dten, die besonders stark von den Seeblockaden betroffen waren, hin zu Bereichen um Paris, Straßburg oder Lyon. Im innerfranzösischen Vergleich war die wirtschaftliche Entwicklung im SĂŒden schwĂ€cher als im Norden. Insgesamt stagnierte die Entwicklung im Agrarsektor, wĂ€hrend der Überseehandel als Folge der Kriege stark beschnitten wurde.[20]

Die seit 1806 von Napoleon verhĂ€ngte Kontinentalsperre hatte massive Auswirkungen auf die Wirtschaft des Kaiserreichs und der abhĂ€ngigen Staaten. Einige Wirtschaftszweige, etwa in der Textilproduktion, profitierten vom Ausschluss der englischen Konkurrenz. Aber insbesondere die HandelsstĂ€dte spĂŒrten einen starken RĂŒckgang des Handels. Auch die teilweise exportorientierte Landwirtschaft litt unter dem Ausfall des englischen Marktes. Viele Importwaren wurden knapp. Darunter waren die aus Übersee bezogenen Kolonialwaren aber auch die fĂŒr die Textilindustrie notwendige Baumwolle. Im Jahr 1810 wurde daher zeitweise ein Lizenzsystem eingefĂŒhrt. Es erlaubte französischen Reedern Waren auszufĂŒhren, wenn im gleichen Wert notwendige Kolonialwaren und andere ImportgĂŒter eingefĂŒhrt wĂŒrden. Den von Frankreich abhĂ€ngigen Staaten wurde selbst dieser begrenzte Handelsverkehr allerdings weiter untersagt. Diese Maßnahme reichte im Übrigen nicht aus, um die negativen Auswirkungen der Sperre zu kompensieren. Im Jahr 1810 kam es zu einer schweren Finanzkrise. Sie fĂŒhrte zur Schließung vieler Betriebe. Ein Jahr spĂ€ter kam es zu schweren ErnteausfĂ€llen. Daraufhin stieg der Brotpreis stark an. In Paris wurden die Preise kĂŒnstlich niedrig gehalten. In anderen StĂ€dten, wo dies nicht der Fall war, kam es zu Teuerungsunruhen. Aufs Ganze gesehen, blieb die UnterstĂŒtzung des Systems durch die unteren Schichten der Bevölkerung weitgehend stabil. Allerdings wandte sich das WirtschaftsbĂŒrgertum und Teile des neuen Adels, die beide bislang am stĂ€rksten von Napoleons Politik profitiert hatten, ab.[21]

Kolonien

→ Hauptartikel: Französische Kolonien
Französische Kolonien um 1800 (blau)

Obwohl Napoleon mit seinem Kontinentalsystem vor Allem die politische und wirtschaftliche Vorherrschaft in Europa anstrebte, sollte das Kaiserreich aber auch eine starke Stellung des Kontinents bei der Versorgung mit ĂŒberseeischen Produkten erreichen. Dazu bedurfte es auch eines entsprechenden Kolonialbesitzes. Nach dem Friede von Amiens (1802) war das französische Kolonialreich deutlich grĂ¶ĂŸer als es 1789 war. Das Land erhielt die von den EnglĂ€ndern besetzten Kolonien zurĂŒck. Von Spanien erhielt es 1801 Louisiana. François-Dominique Toussaint L’Ouverture besetzte den spanischen Teil der Insel Hispaniola. Allerdings fĂŒhrte der Versuch Napoleons, die Sklaverei wieder einzufĂŒhren, zum Aufstand und den Verlust der gesamten Insel. Auch Napoleons Plan, ein großes Kolonialreich im amerikanischen Raum zu grĂŒnden, scheiterte. Louisiana wurde daher an die Vereinigten Staaten verkauft. Weitere Besitzungen gingen in den folgenden Jahren verloren. Erfolgreicher war nach der AnnĂ€herung an das Osmanische Reich (Franko-Osmanische Allianz) und Persien (Franko-Persische Allianz) der Handel mit dem Orient.[22]

VerÀnderungen in den Französischen Kolonien zur Zeit Napoleons:

Einzelnachweise

  1. ↑ GĂŒnther Haensch, Hans J. TĂŒmmers: Frankreich: Politik, Gesellschaft, Wirtschaft. MĂŒnchen, 1998 S.31
  2. ↑ Volker Ullrich: Napoleon. Reinbek bei Hamburg 2006. ISBN 3-499-50646-7 S. 51–52, S.61f.
  3. ↑ August Fournier: Napoleon I. Eine Biographie. Bd.2 4. Aufl. Wien/Dresden 1922 S. 49–51
  4. ↑ August Fournier: Napoleon I. Eine Biographie. Bd.2 4. Aufl. Wien/Dresden 1922 S.51
  5. ↑ GĂŒnther Haensch, Hans J. TĂŒmmers: Frankreich: Politik, Gesellschaft, Wirtschaft. MĂŒnchen, 1998 S.236
  6. ↑ Louis Bergeron: France under Napoleon. Princeton, 1981 S.110
  7. ↑ Matthias Middell, Thomas Höpel: EinfĂŒhrung in die französische Geschichte 1500–1945. Leipzig, 1998. S.130
  8. ↑ Volker Ullrich: Napoleon. Reinbek bei Hamburg 2006. ISBN 3-499-50646-7 S. 51–58
  9. ↑ August Fournier: Napoleon I. Eine Biographie. Bd.2 4. Aufl. Wien/Dresden 1922 S.58f.
  10. ↑ August Fournier: Napoleon I. Eine Biographie. Bd.2 4. Aufl. Wien/Dresden 1922 S.205f.
  11. ↑ Volker Ullrich: Napoleon. Reinbek bei Hamburg 2006. ISBN 3-499-50646-7 S.63, S.90
  12. ↑ August Fournier: Napoleon I. Eine Biographie. Bd.2 4. Aufl. Wien/Dresden 1922 S.210f.
  13. ↑ August Fournier: Napoleon I. Eine Biographie. Bd.3. 4. Aufl. Wien/Dresden 1922 S.53
  14. ↑ August Fournier: Napoleon I. Eine Biographie. Bd.2 4. Aufl. Wien/Dresden 1922 S.210
  15. ↑ August Fournier: Napoleon I. Eine Biographie. Bd.3 4. Aufl. Wien/Dresden 1922 S.53
  16. ↑ August Fournier: Napoleon I. Eine Biographie. Bd.2 4. Aufl. Wien/Dresden 1922 S. 213–215
  17. ↑ Volker Ullrich: Napoleon. Reinbek bei Hamburg 2006. ISBN 3-499-50646-7 S. 85–90
  18. ↑ Roger Dufraisse: Napoleon. RevolutionĂ€r und Monarch. MĂŒnchen, 1994 S.94ff.
  19. ↑ Roger Dufraisse: Napoleon. RevolutionĂ€r und Monarch. MĂŒnchen, 1994 S.144
  20. ↑ Heinz Gerhard Haupt: Wirtschaftliche Konsolidierung und Industrialisierung Frankreichs seit der Revolution. In: Winfried Engler (Hrsg.): Die Französische Revolution. Stuttgart, 1992. S.153ff.
  21. ↑ Volker Ullrich: Napoleon. Reinbek bei Hamburg 2006. ISBN 3-499-50646-7 S.107
  22. ↑ Roger Dufraisse: Napoleon. RevolutionĂ€r und Monarch. MĂŒnchen, 1994 S.86f.

Literatur

Hilfsmittel

Bibliographien
  • Leigh Ann Whaley: The impact of Napoleon, 1800–1815: an annotated bibliography, Lanham (Md.) [u.a.] 1997
  • Jean Tulard: Nouvelle bibliographie critique des mĂ©moires sur l’époque napolĂ©onienne Ă©crits ou traduits en français, GenĂšve 1991
Nachschlagewerke
  • Jacques-Olivier Boudon: Les Ă©lites religieuses Ă  l’époque de NapolĂ©on. Dictionnaire des Ă©vĂšques et vicaires gĂ©nĂ©raux du Premier Empire, Paris 2002, ISBN 2-8473-6008-5
  • Jean Tulard (Hrsg.): Dictionnaire NapolĂ©on, 2., durchges. u. erw. Aufl., Paris 2001, ISBN 2-213-60485-1
  • Georges Six: Dictionnaire biographique des gĂ©nĂ©raux & amiraux français de la RĂ©volution et de l’Empire: 1792–1814, 2 Bde., Nachdr. der Ausg. Paris 1934, Paris 1999, ISBN 2-901541-06-2
Atlanten
  • François de Dainville / Jean Tulard (Hrsg.): Atlas administratif de l’Empire français: d’aprĂšs l’atlas rĂ©digĂ© par ordre du duc de Feltre en 1812, GenĂšve [u.a.] 1973

Quellen

  • Almanach impĂ©rial: annuaire, 10 Bde., Paris 1804–1814
  • Bulletins des lois, 1793–1816, Paris 1793–1816
  • Bulletin des arrĂȘts de la Cour de Cassation, Chambre Criminelle, 1799–1815, Reprint der Ausgabe Paris 1804–, Bad Feilnbach 1989, ISSN 0298-7538
  • J. David Markham (Hrsg.): Imperial glory: the bulletins of Napoleon’s Grande ArmĂ©e 1805–1814; with additional supporting documents, London [u.a.] 2003, ISBN 1-85367-542-3
  • Ernest d’Hauterive (Hrsg.): La police secrĂšte du Premier Empire: bulletins quotidiens adressĂ©s par FouchĂ© Ă  l'Empereur (1805–1807), Paris 1908–1922
  • Jean Grassion (Hrsg.): La police secrĂšte du Premier Empire: bulletins quotidiens adressĂ©s par FouchĂ© Ă  l’Empereur (1808–1809), Paris 1963–1965
  • Nicole Gotteri (Hrsg.): La police secrĂšte du Premier Empire: bulletins quotidiens adressĂ©s par Savary Ă  l’Empereur, 7 Bde. [Juni 1810 bis MĂ€rz 1814], Paris 1997–2004
  • Gazette nationale, ou Le moniteur universel, 2e semestre, 1799–1814, ISSN 0221-2862

Darstellungen

  • Thierry Lentz: Nouvelle histoire du premier Empire, 2 Bde., Paris 2002–2004, ISBN 2-213-61387-7 und ISBN 2-213-61944-1
  • Jacques-Olivier Boudon: Le Consulat et de l’Empire, Paris 2001, ISBN 2-262-01254-7
  • Chandler, David G. The Campaigns of Napoleon. New York: Simon & Schuster, 1995. ISBN 0-02-523660-1.
  • Louis Bergeron: France Under Napoleon. Princeton, 1981, ISBN 0-691-00789-6
  • Adolphe Thiers: Histoire du Consulat et de l’Empire: faisant suite Ă  l’histoire de la rĂ©volution française, 21 Bde., Paris 1845–1874 – in deutscher Übersetzung: Geschichte des Consulats und Kaiserreichs, aus dem Französ. ĂŒbers. von Fenner von Fennberg, Nachdr. der Ausg. Mannheim 1845, Hamburg 2000–, ISBN 3-931482-22-7 (bisher 4 Bde. erschienen)

Weblinks

 Commons: Erstes Kaiserreich â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen WörterbĂŒchern nach:

  • Kaiserreich — Lagekarte von Kaiserreichen Kaiserreich ist das Herrschaftsgebilde eines Kaisers, sowohl in territorialer Hinsicht sowie hinsichtlich der staatlichen Organisation. Kaiserreiche waren beziehungsweise als Kaiserreiche galten – weil die Stellung… 
   Deutsch Wikipedia

  • Erstes Bulgarisches Reich — Dieser Artikel oder Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (Literatur, Webseiten oder Einzelnachweisen) versehen. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnĂ€chst gelöscht. Hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und… 
   Deutsch Wikipedia

  • Kaiserreich Brasilien — ImpĂ©rio do Brasil Kaiserreich Brasilien 1822–1889 
   Deutsch Wikipedia

  • Kaiserreich Mexiko (1821–1823) — Imperio Mexicano Kaiserreich Mexiko 1821–1823 
   Deutsch Wikipedia

  • Zweites Kaiserreich — Second Empire Zweites Kaiserreich 1852–1870 
   Deutsch Wikipedia

  • Fliegertruppen (Kaiserreich) — LuftstreitkrĂ€fte Hoheitszeichen 1914 1918 Aktiv 1913–1918 Land 
   Deutsch Wikipedia

  • LuftstreitkrĂ€fte (Kaiserreich) — LuftstreitkrĂ€fte Hoheitszeichen 1914 1918 Aktiv 1913–1918 Land 
   Deutsch Wikipedia

  • Deutsches Kaiserreich — Deutsches Reich 1871–1918 Nationalflagge des Deutschen Reiches: Schwarz Weiß Rot 
   Deutsch Wikipedia

  • Wilhelm I. (Deutsches Kaiserreich) — Wilhelm I. Wilhelm I. (* 22. MĂ€rz 1797 als Wilhelm Friedrich Ludwig in Berlin; † 9. MĂ€rz 1888 in Berlin) war seit 1858 Regent und seit 1861 König von Preußen sowie ab 1871 Deutscher Kaiser. Der BefĂŒrworter einer konservativ preußischen Politik… 
   Deutsch Wikipedia

  • LuftstreitkrĂ€fte (Deutsches Kaiserreich) — LuftstreitkrĂ€fte Hoheitszeichen 1914–1918 Aktiv 
   Deutsch Wikipedia


Share the article and excerpts

Direct link

 Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”

We are using cookies for the best presentation of our site. Continuing to use this site, you agree with this.