Europaflagge

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Europaflagge
Europaflagge
Flag of Europe.svg

Vexillologisches Symbol: Vexillologisches Symbol?
Seitenverhältnis: 2:3
Offiziell angenommen am: 8. Dezember 1955

Die Europaflagge besteht aus einem Kranz von zw√∂lf goldenen f√ľnfzackigen Sternen auf azurblauem Hintergrund. Sie wurde 1955 vom Europarat als dessen Flagge eingef√ľhrt und 1986 von der Europ√§ischen Gemeinschaft √ľbernommen. Heute ist sie vor allem als Symbol der Europ√§ischen Union bekannt.

Die Zahl der Sterne, zw√∂lf, ist traditionell das Symbol der Vollkommenheit, Vollst√§ndigkeit und Einheit. Nur rein zuf√§llig stimmte sie zwischen der Adaption der Flagge durch die EG 1986 bis zur Erweiterung 1995 mit der Zahl der Mitgliedstaaten der EG √ľberein und blieb daher auch danach unver√§ndert.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Abgelehnte Flaggenentw√ľrfe
Flaggen vor dem Sitz der Europäischen Kommission

Der Europarat suchte seit seiner Gr√ľndung im Jahr 1949 nach einem geeigneten Symbol f√ľr das zusammenwachsende Europa. Am 18. August 1950 beriet der Europarat erstmals √ľber das Vorhaben einer offiziellen Flagge f√ľr Europa. In der Folgezeit erreichten mehr als 200 Vorschl√§ge den Europarat. Das Generalsekretariat legte sp√§ter zehn farbige Entw√ľrfe zur Diskussion vor, unter anderem:

  • Die Flagge der Paneurop√§ischen Bewegung des Grafen Coudenhove-Kalergi, die eine goldene Sonne mit rotem Kreuz auf blauem Grund zeigt. Sie wurde von den meisten Mitgliedern favorisiert, konnte jedoch gegen den Widerstand der T√ľrkei, die jeden Entwurf mit einem Kreuz ablehnte, nicht durchgesetzt werden.
  • Ein Entwurf von Duncan Sandys, dem Schwiegersohn Winston Churchills, der ein gr√ľnes (urspr√ľnglich rotes) ‚ÄěE‚Äú auf wei√üem Grund zeigt. Die Flagge war erstmals 1949 bei einer europ√§ischen Wirtschaftskonferenz in London gehisst worden und wurde zunehmend als das europ√§ische Symbol verwendet und als offizielles Symbol wahrgenommen. Sie wurde abgelehnt, da einem reinen Buchstabensymbol zu wenig emotionale Bindungskraft zugeschrieben wurde. √úberdies wurde sie von Sp√∂ttern als ‚ÄěChurchills Unterhosen‚Äú bezeichnet. Sie ist heute Emblem der Europa-Union Deutschland und einiger Schwesterorganisationen in der Union Europ√§ischer F√∂deralisten. Ab Juli 1984 konnte das ‚Äěgr√ľne E‚Äú als Aufkleber f√ľr die Windschutzscheibe eines Kraftfahrzeugs verwendet werden, um anzuzeigen, dass sich nur B√ľrger aus der EWG im Fahrzeug befinden und keine zu verzollenden Waren mitgef√ľhrt werden;[1] seit Inkrafttreten des Schengener Abkommens ist diese Plakette obsolet.
  • Ein Entwurf eines aus Politikern und Heraldikern bestehenden Komitees, der in Ankn√ľpfung an das Olympia-Symbol acht silberne, ineinander verschr√§nkte Ringe zeigt. Er wurde mit einer Kette aus lauter Nullen und einer Telefonw√§hlscheibe verglichen und letztlich ebenfalls verworfen.
  • Ein Entwurf von Carl Weidl Raymon, der einen einzelnen goldenen Stern auf blauem Grund vorsieht und zun√§chst von Paul M.G. L√©vy, der als Direktor des Informations- und Pressedienstes im Europarat die Vorschl√§ge sichtete, favorisiert wurde. Er wurde mit Blick auf die √Ąhnlichkeit insbesondere mit der damaligen Flagge des Kongo (Leopoldville) verworfen.

Am 25. September 1953 beschloss die Beratende Versammlung des Europarates zun√§chst eine Flagge aus f√ľnfzehn goldenen Sternen auf blauem Grund, die die Zahl der damaligen Mitglieder des Europarates repr√§sentieren sollten. Dem widersetzte sich jedoch Deutschland, da damit symbolisch das Saarland, eines der 15 Mitglieder, als eigener Staat anerkannt worden w√§re. Das Saarland und Frankreich wiederum wollten 14 Sterne nicht akzeptieren, da es im Saarland noch starke Tendenzen zu einer staatlichen Unabh√§ngigkeit gab. Die Zahl von 13 Sternen schied aus, da die 13 von vielen als Ungl√ľckszahl gesehen wurde. Ebenso schieden zehn Sterne aus, da man sie als eine Symbolisierung der zehn Gr√ľnderstaaten betrachtete, was auch nicht gew√ľnscht war. So einigte man sich schlie√ülich auf die Zahl Zw√∂lf als rein symbolisches Zeichen.

Die Beratende Versammlung empfahl die Annahme dieses Entwurfes durch das Ministerkomitee am 25. Oktober 1955 (Empfehlung 88 (1955)). Das Ministerkomitee beschloss die Flagge und die heraldische Beschreibung am 9. Dezember 1955 (Resolution (55) 32), am 13. Dezember 1955 wurde sie in Paris offiziell eingef√ľhrt.

Die Beratende Versammlung des Europarates forderte mit dem Annahmebeschluss von 1955 die anderen europ√§ischen Institutionen auf, dieselbe Flagge anzunehmen; auf Initiative Ingo Friedrichs, CSU-Europaabgeordneter und langj√§hriger Vizepr√§sident des Europ√§ischen Parlaments, stellten daraufhin am 31. Oktober 1979 18 Abgeordnete des Europ√§ischen Parlaments den Antrag ‚Äě√ľber die Schaffung einer Europa-Fahne f√ľr die Europ√§ische Gemeinschaft‚Äú.

Im November 1979 beauftragte das Europäische Parlament den CDU-Europaabgeordneten Kai-Uwe von Hassel in einem offiziellen Parlamentsbericht, die Fahnenproblematik zu lösen. Ziel sollte es sein, die bestehende Uneinheitlichkeit abzuschaffen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten fast alle europäischen Organe eine eigene Flagge in Gebrauch.

Am 11. April 1983 wurde mit √ľberw√§ltigender Mehrheit eine entsprechende Resolution im Europ√§ischen Parlament zur √úbernahme der bis dahin vom Europarat verwendeten Flagge angenommen. Auch der Abschlussbericht des Adonnino-Ausschusses schlug die √úbernahme der Europaratsflagge vor, was im Juni 1985 vom Europ√§ischen Rat von Mailand angenommen wurde.

Nachdem der Europarat seine Zustimmung signalisiert hatte und die √ľbrigen Organe der Europ√§ischen Gemeinschaft zugestimmt hatten, wurde am 29. Mai 1986 die neue Flagge erstmals feierlich vor dem Geb√§ude der Europ√§ischen Kommission zu den Kl√§ngen der Europahymne gehisst.

Die Flagge ist das einzige Symbol der Europäischen Kommission. Die anderen EU-Organe verwenden zusätzlich eigene Embleme.[2]

Die Europ√§ische Gemeinschaft f√ľr Kohle und Stahl verwendete bis zum Auslaufen des EGKS-Vertrages 2002 eine eigene Flagge. In der inzwischen verworfenen europ√§ischen Verfassung war die Europaflagge als offizielles Symbol der Union festgelegt. Auf Betreiben Gro√übritanniens tauchen aber k√ľnftig weder eine offizielle Hymne noch andere offizielle Symbole wie diese Flagge im EU-Reformvertrag auf, auf den sich der Europ√§ische Rat im Oktober 2007 verst√§ndigt hat. Jedoch wird die Europaflagge wie bisher auch weiterhin als (so gut wie offizielles) Symbol der EU fungieren.

Der Bundestagspr√§sident Norbert Lammert √§nderte mit Zustimmung des Deutsche Bundestags die Dienstanweisung zur Beflaggung der Dienstgeb√§ude. Seit dem 9. Mai 2011 wird zus√§tzlich zur Bundesflagge je eine Europaflagge vor dem Eingang West und Ost des Reichstagsgeb√§udes gehisst. Eine weitere Europaflagge wird auf dem s√ľd√∂stlichen Turm des Reichstagsgeb√§udes gehisst, w√§hrend die anderen drei T√ľrmen mit der Bundesflagge beflaggt werden.[3]

Urheberschaft

Ars√®ne Heitz, ein Mitarbeiter des Postdienstes des Europarates, der eine Reihe von Entw√ľrfen vorgelegt hatte, wird mitunter als Urheber der Flagge genannt und behauptete in einem Interview auch selbst, Urheber zu sein. In den Archiven befinden sich viele Entw√ľrfe von Heitz mit Sternen, allerdings mit 15, 16, 11 und 13 Sternen in unterschiedlicher Anordnung. Paul M.G. L√©vy focht die Urheberschaft Heitzs jedoch in einem Interview[4] an und behauptete, er selbst habe die Flagge mit zw√∂lf Sternen schon vorgeschlagen, bevor sie vom Europarat so beschlossen wurde, und habe auch die endg√ľltige Zeichnung angefertigt.

Klar ist, dass Heitz und Lévy gemeinsam sowie Hanno F. Konopath offensichtlich fast gleichzeitig den Entwurf mit 15 Sternen vorgelegt hatten, der zunächst von der Beratenden Versammlung beschlossen wurde. Ob Heitz oder Lévy letztlich Urheber der Flagge mit zwölf Sternen war, ist bisher ungeklärt.[5]

Daneben behauptet auch der ehemalige Chef-Grafiker der Europäischen Gemeinschaft Arthur Eisenmenger, die blaue EU-Flagge mit weißem Sternenkranz entworfen zu haben.[6]

Offizielle Symbolik

In der amtlichen Erläuterung des Beschlusses des Ministerkomitees des Europarates vom 9. Dezember 1955 zur Annahme der Flagge heißt es zur Symbolik:

‚ÄěGegen den blauen Himmel der westlichen Welt stellen die Sterne die V√∂lker Europas in einem Kreis, dem Zeichen der Einheit, dar. Die Zahl der Sterne ist unver√§nderlich auf zw√∂lf festgesetzt, diese Zahl versinnbildlicht die Vollkommenheit und die Vollst√§ndigkeit ‚Ķ Wie die zw√∂lf Zeichen des Tierkreises das gesamte Universum verk√∂rpern, so stellen die zw√∂lf goldenen Sterne alle V√∂lker Europas dar, auch diejenigen, welche an dem Aufbau Europas in Einheit und Frieden noch nicht teilnehmen k√∂nnen.‚Äú

Inoffizielle Interpretationen

Madonna mit Sternenkranz
(Carlo Dolci, 17. Jh.)

Gelegentlich wird die Flagge vor einem christlich-biblischen Hintergrund gedeutet. So soll abweichend von der offiziellen Begr√ľndung, die allgemein auf die Zw√∂lf als Symbol der Vollkommenheit und Vollst√§ndigkeit und das Blau als Farbe des Himmels verweist, eine bestimmte christliche Symbolik Pate gestanden haben. Ars√®ne Heitz, einer der m√∂glichen Gestalter der Flagge (s. o.), erkl√§rte 2004 in einem Interview in der Zeitschrift ‚ÄěLourdes‚Äú, er habe sich von der Offenbarung des Johannes inspirieren lassen, in der eine Krone von zw√∂lf Sternen beschrieben wird.[7]

Die im Interview angesprochene Stelle der Bibel lautet:

‚ÄěUnd es erschien ein gro√ües Zeichen am Himmel: Eine Frau, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren F√ľ√üen und auf ihrem Haupt eine Krone von zw√∂lf Sternen.‚Äú

‚Äď Offenbarung des Johannes 12,1

Da zudem der 8. Dezember, an dem der Ministerrat die Flagge beschlossen hat, der Festtag der Unbefleckten Empfängnis Marias ist, die Farbe blau traditionell als Farbe der Gottesmutter gilt und das in der oben zitierten Bibelstelle genannte apokalyptische Weib vielfach mit Maria gleichgesetzt wird (vgl. Mondsichelmadonna), berufen sich manche katholische Kreise auf diesen Symbolgehalt der Flagge.[8]

Weiterhin wird kolportiert, dass Paul M.G. L√©vy, ein Belgier j√ľdischer Abstammung, angesichts der in Leuven vor√ľberfahrenden zahlreichen Eisenbahnz√ľge, in denen die Juden von der deutschen Gestapo nach Osten in eine ungewisse Zukunft transportiert wurden, das Gel√ľbde abgelegt habe, dass er, wenn er den Krieg lebend √ľberstehen w√ľrde, zum katholischen Glauben konvertieren wolle, was er dann auch tat. L√©vy, damals Direktor des Informations- und Pressedienstes im Europarat, sei 1955 an einer Marienstatue mit einem Sternenkranz vorbeigekommen. Durch die Sonne beschienen, leuchteten die goldenen Sterne vor dem blauem Himmel. L√©vy habe daraufhin dem damaligen Generalsekret√§r des Europarates, Graf Benvenuti, einem venezianischen Christdemokraten, vorgeschlagen, zw√∂lf goldene Sterne auf blauem Grund als Motiv f√ľr die Europaflagge zur Abstimmung zu stellen. Benvenuti war von dem Vorschlag begeistert und wenig sp√§ter wurde der Vorschlag allgemein akzeptiert.[9] Zuvor waren 1955 im Europarat s√§mtliche Entw√ľrfe, die etwa nach dem Muster skandinavischer Flaggen ein Kreuz enthielten, von den Sozialisten aus ideologischen Gr√ľnden als zu christlich abgelehnt worden.

Eine andere Legende behauptet, der damalige Generalsekretär, Léon Marchal, habe beim Verlassen des Sitzungssaales, in dem er zuvor die Flagge mit dem Verweis auf die zwölf Tierkreiszeichen und die zwölf Monate des Jahres durchgesetzt hatte, zu Lévy bemerkt, dass die Europaflagge wie durch Zufall den in der Apokalypse genannten Sternenkranz trage.

L√©vy selbst hat diese Theorien nicht best√§tigt. In einem Interview[4] erkl√§rte L√©vy, dass f√ľr ihn allein die Symbolik der Perfektion und Vollst√§ndigkeit entscheidend gewesen sei. Sie zeige sich in den Sternzeichen, den zw√∂lf Aposteln, den zw√∂lf S√∂hnen Jakobs, den Stunden des Tages und den Monaten des Jahres. Erst Jahre sp√§ter sei er auf die Krone in der Offenbarung Johannes' aufmerksam gemacht worden. Auch der um einen Tag vorgezogene Beschluss am Festtag der Unbefleckten Empf√§ngnis Marias sei Zufall gewesen. Sp√§ter habe sich eine weitere Zuf√§lligkeit begeben: Im Saal des Palais Barberini, in dem die Europ√§ische Menschenrechtskonvention am 4. November 1950 unterzeichnet wurde, befindet sich in der Mitte der Decke eine Darstellung des Kranzes von Zw√∂lf Sternen aus dem 17. Jahrhundert.

Daneben existieren eine Reihe weiterer Deutungen, die eine Rolle gespielt haben k√∂nnen und zum Teil mittlerweile in den offiziellen Beschreibungen des Europarates und der EU auftauchen: Die zw√∂lf St√§mme Israels, die zw√∂lf Tafeln des ersten geschriebenen r√∂mischen Rechts als Ausdruck der europ√§ischen Rechtsgemeinschaft, zw√∂lf Monate eines Jahres, zw√∂lf Stunden der Uhr, die legend√§ren zw√∂lf Taten des Herkules, die zw√∂lf G√∂tter des Olymp, und das Produkt aus ‚ÄěDrei mal Vier‚Äú, wobei die Drei f√ľr die Dreifaltigkeit und die Vier f√ľr die vier Elemente oder Himmelsrichtungen stehen.

Sonstiges

Einen √§hnlichen Sternenkranz auf blauem Grund, allerdings mit 13 wei√üen Sternen, hatte die mastseitige obere Ecke (G√∂sch) in der sogenannten ‚ÄěBetsy-Ross-Version‚Äú der Flagge der USA von 1776 bis 1795. Da die Flag Resolution der damals 13 Kolonien keine besondere Anordnung der dreizehn Sterne vorsah, gab es verschiedene Versionen und nur bei der Betsy-Ross-Version waren die Sterne im Kreis angeordnet. Auch auf der ‚ÄěStars and Bars‚Äú-Flagge der Konf√∂derierten Staaten von Amerika vom 4. M√§rz 1861 waren sieben f√ľnfzackige Sterne im Kreis auf blauem Grund angeordnet.

Reproduktion

Geometrische Konstruktion der Europaflagge

Das Europa-Emblem der Flagge ist von jedermann frei verwendbar.

Das Emblem hat folgende Farben: Pantone Reflex blue f√ľr den Hintergrund und Pantone Yellow f√ľr die Sterne. Pantone wurde gew√§hlt, weil diese Farbdefinition weit verbreitet ist. Im Vierfarbdruck m√ľssen die Farben folgenderma√üen gebildet werden: 100 % Process Cyan plus 80 % Process Magenta f√ľr das Blau und 100 % Process Yellow f√ľr das Gelb. Die RGB-Farbwerte sind f√ľr den Hintergrund (blau): 0/51/153 (hexadezimal: 003399) und f√ľr die Sterne (gelb): 255/204/0 (hexadezimal: FFCC00).

Blau Gelb
RGB Blue (003399) Yellow (FFCC00)
CMYK 100.80.0.0 0.0.100.0

Die geometrische Beschreibung ergibt sich aus der nebenstehenden Zeichnung und der zugehörigen offiziellen Erläuterung der Europäischen Union:

‚ÄěDas Emblem besteht aus einer blauen rechteckigen Flagge, deren Breite das Anderthalbfache der H√∂he misst. Auf einem unsichtbaren Kreis, dessen Mittelpunkt der Schnittpunkt der Diagonalen des Rechtecks bildet, sind in gleichm√§√üigem Abstand zw√∂lf goldene Sterne angeordnet. Der Kreisradius betr√§gt ein Drittel der Rechteckh√∂he. Jeder Stern hat f√ľnf Zacken, deren Spitzen einen unsichtbaren Umkreis mit dem Radius von jeweils 1/18 der Rechteckh√∂he ber√ľhren. Alle Sterne stehen senkrecht, d. h. ein Zacken weist nach oben, w√§hrend zwei weitere auf einer unsichtbaren Geraden ruhen, die die Senkrechte zum Fahnenschaft bildet. Die Sterne sind wie die Stunden auf dem Zifferblatt einer Uhr angeordnet. Ihre Zahl ist unver√§nderlich.‚Äú

Verbreitete Falschdarstellungen

Des Weiteren finden sich manchmal Flaggen, die fälschlicherweise 15 (nach dem abgelehnten Entwurf) oder 25 Sterne (wie von manchen nach der EU-Erweiterung 2004 fälschlicherweise angenommen) zeigen.[10]

Literatur

  • Roland Bieber: Die Flagge der EG, in: Wilfried Fiedler, Georg Ress: Verfassungsrecht und V√∂lkerrecht: Ged√§chtnisschrift f√ľr Wilhelm Karl Geck, K√∂ln, Berlin, Bonn, M√ľnchen: Carl Heymanns 1989, ISBN 3-452-21362-5, S. 59‚Äď77.
  • Carlo Curti Gialdino: I Simboli dell'Unione europea, Bandiera ‚Äď Inno ‚Äď Motto ‚Äď Moneta ‚Äď Giornata. Roma: Istituto Poligrafico e Zecca dello Stato S.p.A., 2005, S. 80‚Äď85. (Zur Autorenschaft der Flagge)
  • Parlement europ√©en, R√©solution sur l'adoption d'un drapeau pour la Communaut√© europ√©enne (11 avril 1983), in: Journal officiel des Communaut√©s europ√©ennes (JOCE). 16. Mai 1983, Nr. C 128, S. 18.

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ Sicher durch Gesp√ľr. In: DIE Zeit, Nr. 48/1984. 23. November 1984, abgerufen am 8. Dezember 2010.
  2. ‚ÜĎ Amt f√ľr Ver√∂ffentlichungen ‚ÄĒ Interinstitutionelle Regeln f√ľr Ver√∂ffentlichungen ‚ÄĒ Anhang A2 ‚ÄĒ Embleme der Organe und Einrichtungen
  3. ‚ÜĎ [1]
  4. ‚ÜĎ a b European Navigator. The history of a united Europe on the Internet (mehrsprachig)
  5. ‚ÜĎ Carlo Curti Gialdino: I Simboli dell'Unione europea, Bandiera ‚Äď Inno ‚Äď Motto ‚Äď Moneta ‚Äď Giornata. Roma: Istituto Poligrafico e Zecca dello Stato S.p.A., 2005, S. 80-85.
  6. ‚ÜĎ Roland Kirbach: Wie der Euro zu seinem Symbol kam. In: Die Zeit, 14/1999. Abgerufen am 19. April 2011
  7. ‚ÜĎ ‚ÄěThe European Commission and religious values‚Äú, The Economist, 28. Oktober 2004
  8. ‚ÜĎ Kath.net: Die zw√∂lf Sterne der Offenbarung des Johannes 6. Mai 2007
  9. ‚ÜĎ Der Sternenkranz ist die Folge eines Gel√ľbdes - Die Welt vom 26. August 1998
  10. ‚ÜĎ Sache, Ivan (17 July 2004): Number of stars on the flag of the European Union. Abgerufen am 7 July 2010.

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