Euskirchen

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Euskirchen
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Euskirchen
Euskirchen
Deutschlandkarte, Position der Stadt Euskirchen hervorgehoben
50.6608333333336.7858333333333160
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Köln
Kreis: Euskirchen
H√∂he: 160 m √ľ. NN
Fl√§che: 139,5 km¬≤
Einwohner:

55.620 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 399 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 53879 (Innenstadt), 53881 (Ortsteile)
Vorwahlen: 02251, 02255
Kfz-Kennzeichen: EU
Gemeindeschl√ľssel: 05 3 66 016
Adresse der
Stadtverwaltung:
Kölner Straße 75
53879 Euskirchen
Webpräsenz: www.euskirchen.de
B√ľrgermeister: Uwe Friedl (CDU)
Lage der Stadt Euskirchen im Kreis Euskirchen
Belgien Rheinland-Pfalz Kreis D√ľren Rhein-Erft-Kreis Rhein-Sieg-Kreis St√§dteregion Aachen Bad M√ľnstereifel Blankenheim (Ahr) Dahlem (Nordeifel) Euskirchen Hellenthal Kall Mechernich Nettersheim Schleiden Weilerswist Z√ľlpichKarte
√úber dieses Bild

Euskirchen ist die Kreisstadt des gleichnamigen Kreises im s√ľdlichen Rheinland, Nordrhein-Westfalen (Deutschland).

Euskirchen erhielt die Stadtrechte im Jahr 1302 und wurde im Jahr 1827 Kreisstadt des gleichnamigen Kreises. Mit ihren √ľber 55.000 Einwohnern ist sie Sitz zahlreicher zentraler Institutionen die einer Mittelstadt gerecht werden und damit Zentrum einer eigenen Region mit einem Versorgungsbereich von weit √ľber 190.000[2] Menschen.

Die Mischung aus noch erhaltener Geschichte und ihrem Einkaufsstadt-Charakter macht Euskirchen zu einer ‚ÄěStadt mit Gesicht‚Äú. Teile der alten Stadtmauer sowie drei der T√ľrme, die fr√ľher zur Stadtbefestigung geh√∂rten, stehen Seite an Seite mit moderner Architektur. Innerhalb des mittelalterlichen Stadtmauerrings erstreckt sich die Fu√üg√§ngerzone. Muttersprache der original Euskirchener war und ist auch heute noch das Eifeler Plattdeutsch, welches einen anderen Charakter besitzt als das K√∂lner Plattdeutsch.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Räumliche Lage

Euskirchen, Alter Markt

Euskirchen liegt in der Z√ľlpicher B√∂rde am Nordrand der Eifel, rund 30 km von Bonn und 40 km von K√∂ln entfernt. Mitten durch das Stadtzentrum flie√üt der teilweise √ľberdachte Veybach. Durch das gesamte Stadtgebiet und am Stadtrand von Euskirchen entlang flie√üt die Erft.

Das Stadtgebiet erstreckt sich in Nord-S√ľd-Richtung √ľber 15 km, in Ost-West-Richtung √ľber 14 km. Die Gesamtfl√§che betr√§gt 139,63 km¬≤ und die Stadtgrenze ist 85 km lang. Euskirchen liegt 50¬į 40‚Ä≤ 0" n√∂rdlicher Breite und 6¬į 46‚Ä≤ 60" √∂stlicher L√§nge. Der niedrigste Punkt liegt 137 m √ľ. NN am n√∂rdlichen Rand des Stadtgebietes in der Erftniederung, der h√∂chste Punkt 412 m √ľ. NN im Flamersheimer Wald, s√ľd√∂stlich der Steinbachtalsperre.

Gewässer

Fl√ľsse und B√§che

Neben den nachfolgenden, nach Flusslauf und Nebenfl√ľssen geordneten Fl√ľssen und B√§chen kommen zahlreiche weitere Bachl√§ufe, vor allem im s√ľdlichen Bereich des Stadtgebiets, im M√ľnstereifeler Wald, auf dessen H√∂henz√ľgen sich die Wasserscheide zwischen Erft und Ahr befindet.

  • Erft (m√ľndet in den Rhein)
    • Mersbach
    • Veybach
    • Erftm√ľhlenbach
    • Swist
      • Kleinbach
      • Steinbach/√Ėhrbach
        • H√ľllochsiefen
        • Rauschsiefen
        • Gehlensiefen
        • Treuenbach
        • S√ľrstbach
          • Hunnensiefen
          • Madbach
          • Steinbach
          • D√ľffelssiefen
          • Kohlsiefen
    • Lommersummer M√ľhlengraben
    • Rotbach
      • Bleibach
  • Sahrbach (m√ľndet in die Ahr)

Seen und Talsperren

In Euskirchen existieren keine nat√ľrlichen Seen, sondern lediglich einige Weiher und k√ľnstlich angelegte Teiche. Die Steinbachtalsperre und die Madbachtalsperre auf dem Stadtgebiet wurden in den 1930er Jahren zur Brauchwasserversorgung der Euskirchener Tuchindustrie gebaut und befinden sich, nur wenige Kilometer voneinander entfernt, im S√ľden der Stadt, nahe Kirchheim.

Bodenflächen

Landwirtschaft: 75,0 km¬≤
Flächennutzung
Wald: 35,8 km¬≤
Geb√§ude- und Freifl√§che: 15,5 km¬≤
Verkehrsfl√§che: 9,3 km¬≤
Erholungsfl√§che: 1,3 km¬≤
Wasser: 1,2 km¬≤
Betriebsfl√§che: 0,6 km¬≤
Sonstiges: 0,5 km¬≤

Stadtgliederung

Stadtteile von Euskirchen

Die Stadt Euskirchen umfasst neben der Kernstadt mit den Stadtvierteln Altstadt, Ost-, West-, Nord- und S√ľdstadt 22 weitere statistische Stadtteile. Gemeinsam mit Disternich und R√ľdesheim wurde Kessenich bei Verleihung der Stadtrechte 1302 eingemeindet. Am 1. Juli 1969 folgten die ehemaligen Gemeinden Billig, Dom-Esch, Elsig, Euenheim, Flamersheim, Frauenberg, Gro√üb√ľllesheim, Kirchheim, Kleinb√ľllesheim, Kreuzweingarten-Rheder, Kuchenheim, Niederkastenholz, Palmersheim, Roitzheim, Schweinheim, Stotzheim, Weidesheim, Wi√ükirchen und W√ľschheim.[3]

Nachbargemeinden

Im Norden, Westen und S√ľden grenzt Euskirchen an St√§dte und Gemeinden des Kreises Euskirchen, im Osten liegt der Rhein-Sieg-Kreis. Nur wenige hundert Meter von der Grenze zwischen Euskirchen, Bad M√ľnstereifel und Rheinbach, ganz im S√ľdosten des Stadtgebiets, verl√§uft die Grenze zur Verbandsgemeinde Altenahr, Kreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz, zu der aber kein gemeinsamer Grenzverlauf existiert. Wenige Kilometer n√∂rdlich von Oberwichterich grenzt au√üerdem die Stadt Erftstadt an das Gebiet von Z√ľlpich.

N√∂rdlich der Stadtteile Gro√üb√ľllesheim und W√ľschheim liegt die Gemeinde Weilerswist. Im Westen verl√§uft die Grenze zur Stadt Z√ľlpich entlang der A 1, mit Ausnahme der Stadtteile Oberwichterich und Frauenberg, die westlich der Autobahn liegen. Im S√ľdwesten, westlich von Wisskirchen schlie√üt sich die Stadt Mechernich an, deren Grenze s√ľdlich des Billiger Walds bis nach Kreuzweingarten verl√§uft. S√ľdlich davon beginnt die Grenze zur Stadt Bad M√ľnstereifel, die durch den M√ľnstereifeler Wald um die Steinbachtalsperre herum bis zum Ort Berg in der Verbandsgemeinde Altenahr f√ľhrt. Dort beginnt das Gebiet der Stadt Rheinbach im Rhein-Sieg-Kreis, die sich im Osten bis auf die H√∂he von Palmersheim erstreckt. Dort grenzt dann nord√∂stlich die Gemeinde Swisttal, ebenfalls Rhein-Sieg-Kreis, an das Stadtgebiet und reicht bis √∂stlich von Gro√üb√ľllesheim.

Weilerswist Swisttal
Z√ľlpich Windrose klein.svg Rheinbach
Mechernich Bad M√ľnstereifel

Geschichte

Dicker Turm und historische Stadtmauer

Funde von Werkzeugen belegen die Existenz von Menschen etwa 3000 bis 2000 v. Chr. auf dem heutigen Stadtgebiet. Keltische Siedlungen sind um 800 bis 500 v. Chr. nachgewiesen. 400 v. Chr. besiedeln Franken das Gebiet, was durch zahlreiche Funde, unter anderem drei Friedh√∂fe, nachgewiesen ist. In der R√∂merzeit um 38 v. Chr. besiedeln Eburonen und Ubier das Flussgebiet der Erft und legen ein Stra√üennetz an. In Billig (Belgica victus) entsteht ein Stra√üenknotenpunkt und Handelsmittelpunkt.

500 bis 800 befindet sich in N√§he des heutigen Annaturmplatzes eine fr√§nkische Hofsiedling. 870 wird der Name Euskirchen erstmals erw√§hnt. Damals sprach man unter anderem von Auelskirchen, Auskirchen, eben der ‚ÄěKirche auf der Aue‚Äú, womit wohl die heute noch existente Martinskirche im Herzen der Kreisstadt gemeint war, die auf einer Aue stand. Die Siedlungen Disternich, R√ľdesheim und Kessenich schlie√üen sich Euskirchen an. Um 1151 wird die Martinskirche erweitert und die Hofeskirche St. Georg entsteht. Um 1270 wird ein Wall und Gr√§ben angelegt, der Ort wird nach Osten und S√ľdosten zum M√ľhlbach hin durch M√ľller und Gerber erweitert. 1280‚Äď1300 wird das Viertel um die Martinskirche ausgebaut.

Euskirchen bekam am 1. August 1302 die Stadtrechte verliehen durch Walram VIII. (1277‚Äď1302) von Monschau-Falkenburg. Die Stadt Euskirchen war im Mittelalter ab 1325 von einer 1.450 Meter langen Stadtmauer mit sieben Wehrt√ľrmen und drei Stadttoren umgeben (siehe Altstadt).

Bis zur Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts fuhr eine Schmalspurbahn, die Euskirchener Kreisbahnen, im Volksmund ‚ÄěFlutsch‚Äú genannt, von Erftstadt-Liblar in Richtung Euskirchen. Noch heute erinnert die Kneipe ‚ÄěIn de Flutsch‚Äú an die stillgelegte Bahnstrecke.

Politik

Kommunalwahl 2009
Wahlbeteiligung: 45,4 %
 %
60
50
40
30
20
10
0
43,6%
22,3%
15,1%
11,5%
5,3%
2,2%
Gewinne und Verluste
Im Vergleich zu 2004
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-6,5%
-2,3%
+5,5%
+3,5%
-2,4%
+2,2%
Altes Rathaus

Nach √Ąnderung der nordrhein-westf√§lischen Gemeindeordnung ist seit 1999 der B√ľrgermeister nicht nur Repr√§sentant der Stadt, sondern zugleich auch Chef der Verwaltung (vormals: Stadtdirektor). Au√üerdem wird der B√ľrgermeister seitdem unmittelbar von der wahlberechtigten Bev√∂lkerung in einer Direktwahl gew√§hlt. Der derzeitige B√ľrgermeister Dr. Uwe Friedl wurde 1999, 2004 und 2009 in diesem Verfahren jeweils mit deutlicher (absoluter) Mehrheit zum B√ľrgermeister gew√§hlt.

Bei der letzten Kommunalwahl im August 2009 wurde auch der Stadtrat neu gew√§hlt. In der aktuellen Legislaturperiode stellt die CDU mit 22 Sitzen die meisten der insgesamt 50 Stadtverordneten. Die SPD kommt auf 11 Sitze, die FDP stellt 7 Stadtratsmitglieder, B√ľndnis 90/Die Gr√ľnen 6 und die Unabh√§ngige W√§hlervereinigung 3. Au√üerdem geh√∂rt noch eine parteilose Stadtverordnete dem Rat an.

Wappen der Stadt Euskirchen

Blasonierung: ‚ÄěIn Rot ein goldenes schwebendes Stadttor (Burg) mit halbgezogenem Fallgatter und zwei Zinnenaufsatzt√ľrmen, beseitet von zwei Schildchen, vorne in Silber ein linksgewendeter doppelschw√§nziger goldbekr√∂nter roter L√∂we, hinten in Gold ein schwarzer L√∂we.‚Äú Wappenerkl√§rung: Der zweischw√§nzige rote L√∂we mit goldener Krone in silbernem Feld ist das Wappen der Herz√∂ge von Limburg und der Edelherren von Heinsberg-Falkenburg, der schwarze L√∂we in goldenem Feld das Wappen der Herz√∂ge von J√ľlich. Bis zum 650-j√§hrigen Stadtjubil√§um 1952 befanden sich rechts und links des (wachsenden) Stadttors mit Flankent√ľrmen zwei zugewandte goldene L√∂wen, das Tor haltend[4].

Logo der Stadt Euskirchen

Von 1974 bis 2002 wurde ein Logo verwendet, das den Schriftzug ‚ÄěStadt Euskirchen‚Äú in moderner Schriftart beinhaltete, sowie ein vierbl√§ttriges Kleeblatt, das aus dem Anfangsbuchstaben 'E' zusammengesetzt war. Sp√§ter wurde das Logo auch ohne den Schriftzug ‚ÄěStadt‚Äú verwendet und bekam als Untertitel ‚ÄěStadt zwischen Rhein und Erft‚Äú.

2002 wurde ein neues Logo eingef√ľhrt. Die Anfangsbuchstaben 'Eu' bilden darin ein Gesicht und unter dem Schriftzug ‚Äěeuskirchen‚Äú ist der Slogan ‚Äěstadt mit gesicht‚Äú verewigt.

Städtepartnerschaften

  • Charleville-M√©zi√®res (Frankreich), seit 1961
    • zwischen dem Emil Fischer-Gymnasium und dem Lyc√©e Chanzy
    • zwischen der Marienschule und dem Lyc√©e S√©vign√©
  • Basingstoke and Deane (Vereinigtes K√∂nigreich), seit 1986
    • j√§hrlich wechselnd findet zwischen den beiden St√§dten ein Sportwettkampf in verschiedenen Disziplinen statt

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Museen

Im mittelalterlichen Wehrturm (Dicker Turm) sowie einem angrenzenden Wohn- und Gesch√§ftshaus aus der Gr√ľnderzeit unmittelbar neben der Martinskirche befand sich seit 1992 das Stadtmuseum. Im restaurierten Turm fanden Dauerausstellungen und im Nebengeb√§ude stadt- und kulturgeschichtliche Wechselausstellungen zu unterschiedlichen Themen statt, bis auffiel, dass entsprechende Brandschutzma√ünahmen fehlten. Somit wurde das Stadtmuseum, das 18 Jahre ohne die entsprechenden Brandschutzma√ünahmen am Ort bestand, ohne Widerspruch des F√∂rdervereins des Stadtmuseums am 20. Dezember 2010 geschlossen und existiert also nicht mehr. Am Neutorwall wird ein Neubau f√ľr die Stadtb√ľcherei geplant werden, wo auch das Stadtmuseum einziehen soll.[5] [6]
Im Stadtteil Kuchenheim befindet sich die alte Tuchfabrik von Anfang des 20. Jahrhundert. Die Fabrik ist großteils funktionsfähig und präsentiert sich wie sie 1961 verlassen wurde.
Das Feuerwehrmuseum in Flamersheim besteht seit 1993 und zeigt bei kostenlosem Eintritt auf 250 m¬≤ Ausstellungsst√ľcke aus der Feuerwehrgeschichte der vergangenen 100 Jahre.

Religionen

Euskirchen ist traditionell katholisch gepr√§gt. In einem Visitationsbericht von 1698 hei√üt es: ‚ÄěIn Euskirchen keine Andersgl√§ubigen, alle katholisch.‚Äú Vor- und nachher waren aber immer andere Konfessionen vertreten, haupts√§chlich Protestanten und Juden. Der erste j√ľdische Friedhof wurde 1467 angelegt.

Kath. Pfarrkirche St. Martin
Herz-Jesu-Kirche
Katholische Kirchen und Kapellen

Die Kirchen gehören zum Dekanat Euskirchen im Erzbistum Köln und bilden drei Seelsorgebereiche.[7]

Seelsorgebereich St. Martin:

Seelsorgebereich Erftm√ľhlenbach:

Seelsorgebereich Bleibach / Hardt:

Evangelische Kirchen
Griechisch-Orthodoxe Kirche
  • Griechisch-Orthodoxe Kirche Johannes der T√§ufer (Kleinb√ľllesheim)
Evangelische Freikirchen
Sonstige Kirchen
Juden
  • In der Annaturmstra√üe existierte bis zur ‚ÄěReichspogromnacht‚Äú am 9. November 1938 eine Synagoge, an deren Stelle ein Gedenkstein aufgestellt wurde.

‚Üí J√ľdischer Friedhof (Euskirchen, Alter Friedhof) ‚Üí J√ľdischer Friedhof (Euskirchen, K√∂lner Stra√üe) ‚Üí J√ľdischer Friedhof Frauenberger Stra√üe (Euskirchen)

Bahá'í
  • Bah√°'√≠ Gemeinde in der Viktoriastra√üe schr√§g gegen√ľber der evangelischen Kirche

Bauwerke

Alter Markt mit Rathausturm

Durch den Euskirchener Ortsteil Kreuzweingarten f√ľhrt die R√∂mische Wasserleitung nach K√∂ln. Ein Aufschluss der Leitung zeigt eine besonders m√§chtige Schicht aus Sinter, der im Mittelalter √§hnlich wie Marmor ein gesch√§tzter Baustoff war.

Die Sankt-Martin-Kirche an der Kirchstraße ist schon im 7. Jahrhundert errichtet worden. Die neugotische Herz-Jesu-Kirche stammt hingegen aus dem 20. Jahrhundert.

Sehenswert ist der historische Alter Markt im Stadtzentrum, der heute Teil der Fu√üg√§ngerzone ist. Bis 1973 stand hier noch das Hotel Joisten, das einem modernen B√ľro- und Gesch√§ftshaus mit Ladenlokalen und Einkaufspassage weichen musste.

Teile der mittelalterlichen Stadtbefestigung inklusive einiger Stadtt√ľrme sind erhalten geblieben. Auf dem Stadtgebiet befinden sich insgesamt zw√∂lf Burgen, die auf der 45 Kilometer langen Euskirchener Burgenrunde besichtigt werden k√∂nnen.

Die ‚ÄěBurg Palmersheim‚Äú war nie eine Burg, sondern ein befestigter Gutshof.

In der Annaturmstra√üe wurde im Jahr 1816 eine Synagoge errichtet, die bei einem Stadtbrand am 19. Mai 1886 zun√§chst abbrannte, aber sofort wieder aufgebaut wurde. Bei der ‚ÄěReichspogromnacht‚Äú am 9. November 1938 wurde sie dann abgebrannt. Seit 1981 steht dort ein Gedenkstein, der als Mahnung an das Pogrom fungiert.

siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Euskirchen

Parks

Auelsburg

In den 1990er Jahren entstand zwischen Basingstoker Ring und Georgstraße entlang des Veybachs die Anlage Auelsburg mit einer großen Spielanlage sowie einem Skatepark. Dieser Skatepark wird von den ortsansässigen Jugendlichen auch die Pipe genannt.

Disternicher Torwall

Entlang der Stadtmauer mit dem Fresenturm befindet sich mitten in der Innenstadt die Gr√ľnanlage Disternicher Torwall.

Erftanlagen/Erftauen

Bereits 1896 entstanden beidseitig der Erft die Erftanlagen zwischen K√∂lner Stra√üe und Erftstra√üe, die 1907 bis nach Kessenich verl√§ngert wurden. In den 1970er Jahren wurde die Gr√ľnanlage entlang des Veybachs bis zur Gansweide hin erweitert. Die Erftanlagen sind heute die ausgedehnteste Gr√ľnanlage der Stadt. Sie beinhalteten bis 2006 bzw. 2007 ein Hallen- und Freibad, das inzwischen ersatzlos abgerissen wurde. Seit 1975 fand in den Erftanalagen die Rheinische Woche statt. Heute dient die Anlage sowohl als Freizeitpark als auch als Messepark.

Schillerpark und Mitbachanlagen

Ende der 1920er Jahre entstand in der S√ľdstadt nahe vom ehemaligen Disternich der Schillerpark. Mit seinem kleinen See und den Mitbachanlagen ist der Park bis heute ein idyllisches Kleinod nahe der Innenstadt.

Stadtpark, Ruhrpark

Am Kreisverkehr Wilhelmstraße/Alleestraße zwischen Bahndamm und der ehemaligen Tuchfabrik Schiffmann liegt der Stadt- oder Ruhrpark. Mit seinem Bestand an großen Bäumen, einem zentralen Brunnen und seiner Innenstadtlage lädt der Park zum Verweilen ein.

Stadtwald

Der Stadtwald wurde 1900 als Parkanlage mit Wegen und B√§nken umgebaut und erhielt 1905 zum hundertsten Jahrestag des Todes von Friedrich Schiller ein zentrales Rondell mit dem nach dem Dichter benannten ‚ÄěSchillerstein‚Äú. 1907 wurde das heutige Stadtwaldrestaurant er√∂ffnet. Der Stadtwald, gelegen am s√ľdlichen Rand der S√ľdstadt, unmittelbar am Marienhospital, ist auch √ľber 100 Jahre sp√§ter noch ein beliebter Anlaufpunkt, insbesondere f√ľr sportliche Aktivit√§ten. Er bietet eine Tennisanlage, einen Trimm-Dich-Pfad und wird allgemein gerne von Joggern und Spazierg√§ngern genutzt.

Karneval

Euskirchen ist eine Hochburg des rheinischen Karnevals. Jährlich findet ein großer Rosenmontagszug statt.

Die vier gro√üen Karnevalsgesellschaften wechseln sich j√§hrlich mit dem Prinzen ab, der vom Festausschu√ü Euskirchener Karneval e. V. (FEuKa) gew√§hlt wird. Anl√§sslich des Millenniums gab es 2000 ein Dreigestirn. Der K√ľfer (Kinderprinz) wird ebenfalls im Wechsel der vier vaterst√§dtischen Karnevalsgesellschaften gestellt. Prinz und K√ľfer werden vom B√ľrgermeister proklamiert.

Die vier großen traditionellen Karnevalsgesellschaften in Euskirchen sind:

  • Prinzengarde Euskirchen 1938 e. V.
  • Narrenzunft 1949 e. V.
  • Alt Oeskerche 1953 e. V.
  • KG Erfttal 1958 e. V.

Außerdem gibt es in Euskirchen zwei Karnevalistische Interessengemeinschaften:

  • IG S√ľdstadtkarneval 1990 e. V.
  • Karnevalistische IG der Nordstadt 1999 e. V.

Unterhaltung und Freizeit

Im S√ľden des Stadtgebietes beim Ortsteil Kirchheim liegt die Steinbachtalsperre, die auch einen Teil zum √∂ffentlichen Schwimmen nutzbar macht (Waldschwimmbad). In Gebiet der Kernstadt Euskirchen gibt es kein √∂ffentliches Schwimmbad mehr. Das am Keltenring gelegene Hallenbad wurde geschlossen und 2008 abgerissen.[8].

Das unterhalb des Hallenbades gelegene Freibad war erst vor wenigen Jahren modernisiert worden. Dennoch hat die Stadt Euskirchen beschlossen, im Zuge der Schließung des Hallenbades auch das Freibad stillzulegen.

Entlang der Erft und des Erft-M√ľhlenbaches existiert ein M√ľhlenwanderweg. Hier kann man sehen, wie bedeutsam das kleine Gew√§sser fr√ľher f√ľr die Industrie war.

Wirtschaft und Infrastruktur

Industrie und Gewerbe

Euskirchen verf√ľgt √ľber eine vielf√§ltige und ausgewogene Wirtschaftsstruktur. Dadurch bietet die Stadt viele Arbeitspl√§tze auch f√ľr ein weites Einzugsgebiet.Euskirchen ist eine l√§ndliche Stadt mit gro√üen weiten Feldern die der Ackerbebauung dienen und somit Nutzland sind f√ľr die vielen Landwirte aus Euskirchen und Umgebung, zwecks Anbau von Zuckerr√ľben. Euskirchen ist bereits seit 1879 Sitz einer Zuckerfabrik. Als weiterer wichtiger Industriezweig galt bis vor wenigen Jahrzehnten die Tuchherstellung, die sich aber auf Grund der Konkurrenz von internationalen Gro√üunternehmen nicht halten konnte.

In den Industrie- und Gewerbegebieten der Stadt haben sich bekannte Industriebetriebe angesiedelt (z. B. Procter & Gamble, Miele). Neuen Wirtschaftsbetrieben k√∂nnen dort ebenfalls noch attraktive M√∂glichkeiten geboten werden. Die zentrale Lage der Stadt und die gute Verkehrsanbindung auf Stra√üe und Schiene an das internationale Verkehrsnetz sind hierbei wichtige Faktoren.

Die beiden größten Industrie- und Gewerbegebiete in Euskirchen mit 21.000 Arbeitsplätzen sind:

  • IPAS (Industriepark am Silberberg) mit 4 Mio. m¬≤, wovon 3,6 Mio. m¬≤ auf Euskirchener Stadtgebiet liegen
  • EURO-Park (liegt zwischen EUskirchen und ROitzheim) mit 1,5 Mio. m¬≤.

Im IPAS, in den Ortsteilen W√ľschheim/Gro√üb√ľllesheim, hat der Konsumg√ľterkonzern Procter & Gamble eine Produktionsst√§tte sowie ein Lager, von dem aus er die Logistik in die gesamte Welt betreibt. Im EURO-Park haben die deutsche Nestl√© Purina PetCare (Tiernahrung) sowie der T-Versand der Deutschen Telekom ihren Hauptsitz, die Zuckerfabrik Pfeifer & Langen liegt im EURO-Park und dort wurde die Baustoffkette Mobau (Moderner Baubedarf) gegr√ľndet, die heute in Eurobaustoff (Eurobaustoff) aufgegangen ist.

Direkt neben dem Industriepark IPAS befindet sich die ‚ÄěPrimeSite Rhine Region‚Äú, eine Ansiedlungsfl√§che exklusiv f√ľr Gro√üinvestoren.[9] Mit einer Gesamtfl√§che von 205 Hektar, was in etwa der Fl√§che von 300 Fu√üballfeldern entspricht, ist die ‚ÄěPrimeSite Rhine Region‚Äú bislang die erste unbebaute und verf√ľgbare Industrie- und Gewerbefl√§che dieser Gr√∂√üe in Nordrhein-Westfalen.[10] Sie befindet sich zu etwa 85 % (177 ha) auf dem Gebiet der Stadt Euskirchen und zu rund 15 % (28 ha) im Gemeindegebiet Weilerswist. Die bereits gut erschlossene Gro√üfl√§che wird bis 2019 f√ľr fl√§chenintensive Gro√üprojekte ab 80 Hektar Bedarf reserviert.[11] Sie wird von der landeseigenen Ansiedlungsgesellschaft NRW.INVEST international vermarktet.[12]

Geldinstititut siehe Kreissparkasse Euskirchen.

Wirtschaftsbereiche
Land- und Forstwirtschaft, Tierhaltung und Fischerei 0,7 %
Bauwesen 7,9 %
Verarbeitendes Gewerbe 23,3 %
Handel, Gastgewerbe und Verkehrswesen 27,4 %
Sonstige Dienstleistungen 40,7 %

Einzelhandel

Der Einzelhandel in Euskirchen konzentriert sich auf die Innenstadt mit der 1974 entstandenen Fu√üg√§ngerzone und das Gewerbegebiet EURO-Park am Stadtrand. Es existiert eine gro√üe Auswahl an Waren- und Kaufh√§usern sowie spezialisierten Einzelhandelsgesch√§ften. Die Hauptbereiche der Fu√üg√§ngerzone erstrecken sich von der Veybachstra√üe √ľber die Bahnhof- und Neustra√üe bis zum Alter Markt und auf der Berliner Stra√üe. Vier Parkh√§user und zahlreiche Parkpl√§tze sowie der nahe gelegene Bahnhof und eine gute Anbindung an den √Ėffentlicher Personennahverkehr bieten eine umfassende Infrastruktur.

Verkehr

Schienenverkehr

‚Üí Hauptartikel: Bahnhof Euskirchen
Bördebahn im Bahnhof Euskirchen
Bahnhof Euskirchen

Der Bahnhof Euskirchen ist ein Bahnknotenpunkt an der bis Gerolstein weitgehend zweigleisigen und im weiteren Verlauf bis Ehrang eingleisigen Eifelbahn K√∂ln‚ÄďEuskirchen‚ÄďGerolstein‚ÄďTrier (KBS 474), von der in Euskirchen die Voreifelbahn (KBS 475) nach Bonn und die Erfttalbahn (KBS 475) nach Bad M√ľnstereifel abzweigen. Auf der hier ebenfalls abzweigenden B√∂rdebahn nach D√ľren findet vor allem G√ľterverkehr, an Sonn- und Feiertagen zeitweise auch wieder Personenverkehr statt.

F√ľnf weitere Bahnh√∂fe und Haltepunkte liegen im Stadtgebiet: Zuckerfabrik (Bedarfshalt), Kuchenheim, Stotzheim, Kreuzweingarten und Gro√üb√ľllesheim.

Im Schienenpersonennahverkehr verkehren die Regional-Express-Linien RE12 K√∂ln‚ÄďEuskirchen‚ÄďGerolstein‚ÄďTrier (Eifel-Mosel-Express) im t√§glichen Zweistundentakt, sowie die Linie RE22 K√∂ln‚ÄďEuskirchen‚ÄďGerolstein (Eifel-Express, mit Durchbindung nach Trier als RB 83) im t√§glichen Zweistundentakt mit Verdichtungen im Berufsverkehr. Die Regionalbahn-Linie RB 24 (Eifel-Bahn) stellt zudem eine Verbindung auf der Relation K√∂ln‚ÄďEuskirchen‚ÄďKall/Gerolstein im t√§glichen Stundentakt zwischen K√∂ln und Kall her. Ferner besteht mit der RB 23 (Voreifel-Bahn) eine Verbindung nach Bonn und Bad M√ľnstereifel im t√§glichen Stundentakt, welcher nach Bonn an Werktagen auf einen Halbstundentakt verdichtet wird.

Busverkehr

Das Netz der Stadtverkehr Euskirchen GmbH besteht aus 11 Linien 860, 869 und 870 ‚Äď 878, auf denen 2006 √ľber 4,8 Millionen Fahrg√§ste bef√∂rdert wurden[13]. Die Buslinien decken nahezu das gesamte Stadtgebiet ab und verkehren w√§hrend der HVZ alle 20 Minuten, zu den sonstigen Zeiten im 30-Minuten-Takt. Samstags und Sonntags wird ein Stundentakt angeboten. Als Besonderheit wird w√§hrend der Sommerzeit das Ausflugsgebiet Steinbachtalsperre durch die Linie 870 angefahren. Hier sind auch Tickets in Kombination mit einer Eintrittskarte zum Waldfreibad g√ľltig. In den N√§chten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag sowie vor Wochenfeiertagen wird ein Nachtverkehr im Stundentakt angeboten.

Dar√ľber hinaus existieren sechs innerst√§dtische Schulbuslinien. Zahlreiche Linien der Regionalverkehr K√∂ln GmbH (RVK) erm√∂glichen die Verbindung zu au√üerst√§dtischen Zielen.

F√ľr den gesamten √Ėffentlichen Personennahverkehr (√ĖPNV) gilt der Tarif des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg und tarifraum√ľberschreitend der NRW-Tarif.

Straßen

Fernstraßen und Bahnlinien in Euskirchen
Fernstraßen

Durch Euskirchen verl√§uft die A 1 (Heiligenhafen-Saarbr√ľcken), die n√∂rdlich √ľber das Kreuz Bliesheim zur A 61 (Kaldenkirchen-Hockenheim) f√ľhrt. Nach Bonn ist Euskirchen √ľber die B 56 angeschlossen, die in westlicher Richtung nach D√ľren f√ľhrt und zwischen Euskirchen und Z√ľlpich als B 56n einen Teil der geplanten Autobahn A 56 darstellt. Die B 51, die heute teilweise auf der A 1 verl√§uft, verbindet Euskirchen nach K√∂ln und in die Eifel. Die B 266 von Simmerath in der Eifel nach Linz am Rhein f√ľhrt ebenfalls durch Euskirchen.

Stadtverkehr

Den Stadtkern Euskirchen umschlie√üt eine Ringstra√üe, die bereits 1904 geplant und erst im Jahre 2003 vollst√§ndig geschlossen wurde und einen erheblichen Teil des Stadtverkehrs aufnimmt. Vierspurige Stra√üen f√ľhren zur B 56 nach Bonn, zur B 51 nach K√∂ln und Bad M√ľnstereifel sowie zur A 1. In Bau bzw. Planung befinden sich n√∂rdliche und s√ľdliche Umgehungsstra√üen von der B 56/B 266 westlich von Kuchenheim zur B 56n/A 1 und zur B 266 in Euenheim.

Anbindung an Flughäfen

Die n√§chstgelegenen Flugpl√§tze sind die Verkehrsflugh√§fen K√∂ln/Bonn (50 km) und D√ľsseldorf (97 km) sowie die Verkehrslandepl√§tze Bonn/Hangelar (34 km) und Dahlemer Binz (42 km)

Forschung

Euskirchen ist Sitz des Fraunhofer-Instituts f√ľr Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen (INT).

Medien

In Euskirchen sendet seit August 1997 der Radiosender Radio Euskirchen unter anderem auf der Frequenz 99,7 MHz im Ultrakurzwellen Bereich teils das Programm der NRW-Lokalradios aus Oberhausen, teils aus Euenheim ausgestrahlte Programmschemata.

Seit Juli 2002 sendet Radio 700 ‚Äď Das Europaradio ‚Äědie wahren Schlager und Oldies der 60er bis 80er Jahre‚Äú aus dem Funkhaus in der Kuchenheimer Stra√üe. Das Programm ist in den Kabelnetzen von ish im n√∂rdlichen Bereich der Region Euskirchen auf 96,00 MHz und im Netz der KabelBW in Baden-W√ľrttemberg auf 738 MHz, sowie √ľber Antenne auf 92,0 MHz (Nordstadt) und 107,6 MHz (Kuchenheim) zu empfangen. Au√üerdem wird als Live-Stream im Internet und via UMTS gesendet. Ebenfalls startete man die Verbreitung auf Kurzwelle 6005 kHz.

Auch die Presse ist vor Ort ansässig. Die Kölnische Rundschau sowie der Kölner Stadt-Anzeiger haben eigene Lokalredaktionen, aus denen täglich Informationen an die Bewohner heran getragen werden und aus dem Kreise berichten. Einmal wöchentlich werden zudem die Wochenzeitungen Blickpunkt am Sonntag (sonntags) und Wochenspiegel (mittwochs), die ebenfalls eigene Redaktionen in Euskirchen unterhalten, kostenlos an alle Haushalte verteilt.

Hotels

Design Hotel Eifel

In Euskirchen wurde gegen√ľber dem Bahnhof das Parkhotel Euskirchen gebaut, welches am 28. Oktober 2005 er√∂ffnet wurde. Das Parkhotel Euskirchen ist Teil der US-amerikanischen West Paces Hotel Group. Das Hotel hat vier Sterne Superior. Ein weiteres Vier-Sterne-Hotel ist das Design Hotel Eifel, des Weiteren gibt es noch das Drei-Sterne-Hotel Rothkopf und das Zwei-Sterne-Hotel Regent, die beide im Zentrum der Stadt liegen.

Klima

Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschl√§ge f√ľr Euskirchen
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (¬įC) 2 4 8 12 16 20 20 22 17 12 6 2 √ė 11,8
Min. Temperatur (¬įC) -2 -1 2 4 8 10 12 12 9 7 2 -1 √ė 5,2
Niederschlag (mm) 48,2 49,7 44,2 54,6 53,9 54,8 69,6 75,4 55,0 62,7 60,4 52,3 ő£ 680,8
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√Ėffentliche Einrichtungen

Bildung und Forschung

Als ‚ÄěStadt der Schulen‚Äú verf√ľgt Euskirchen √ľber eine umfangreiche Bildungsinfrastruktur.

Grundschulen
  • Katholische Grundschule Franziskusschule
  • Katholische Grundschule Gertrudisschule
  • Gemeinschaftsgrundschule Hermann-Josef-Schule
  • Gemeinschaftsgrundschule Martinschule
  • Evangelische Grundschule Paul-Gerhardt-Schule
  • Gemeinschaftsgrundschule Flamersheim
  • Gemeinschaftsgrundschule Gro√üb√ľllesheim
  • Katholische Grundschule Kirchheim
  • Gemeinschaftsgrundschule Kuchenheim
  • Katholische Grundschule Stotzheim (Schule an der Hardtburg)
  • Veybachschule Wi√ükirchen
  • Gemeinschaftsgrundschule Weststadt
Hauptschulen
  • Georgschule
  • Joseph-Emonds-Schule
  • Nordschule

Realschulen

  • Kaplan-Kellermann-Realschule
  • Willi-Graf-Realschule ‚Äď Europaschule
  • Abendrealschule
  • Menno-Simons-Realschule

Gymnasien

Förderschulen
  • Schule an der Erftaue (Primarstufe)
  • Matthias-Hagen-Schule (Sekundarstufe I)
  • Rheinische Schule f√ľr H√∂rgesch√§digte (LVR)
  • Rheinische F√∂rderschule KME Euskirchen-Euenheim
  • Hans-Verbeek-Schule, Schule f√ľr Geistigbehinderte (Kreis)

Berufsschulen

  • Thomas E√üer Berufskolleg (Kreis)
  • Berufsbildungszentrum Euskirchen
  • Fachseminar f√ľr Altenpflege, Altenpflegeschule des Deutschen Roten Kreuzes
  • Rettungsdienstschule Euskirchen, Schule f√ľr Berufe im Rettungswesen im Rotkreuz-Zentrum Euskirchen

Sonstige Einrichtungen

  • Studienzentrum Euskirchen der Fernuniversit√§t Hagen
  • Stadt-Volkshochschule Euskirchen
  • Haus der Familie ‚Äď Katholische Familienbildungsst√§tte
  • Musikschule Euskirchen (Kreis)
  • LOS Lehrinstitut f√ľr Orthographie und Schreibtechnik
  • Don-Bosco-Schule f√ľr Erziehungshilfe (Kreis)
  • FrescoMaster-Akademie f√ľr K√ľnstlerische Techniken (F.A.K.T.)

Justizbehörden

Persönlichkeiten

Ehrenb√ľrger

  • Johann Peter Schroeder, Landrat des Kreises Euskirchen und Gr√ľnder der Kreiskasse Euskirchen (27. Mai 1858)
  • Johann Hubert Joseph Freiherr von Ayx, Landrat des Kreises Euskirchen (7. Januar 1897)
  • Wilhelm Landsberg, Hauptlehrer in Flamersheim (16. Juni 1967)
  • Carl Otto Selbach, B√ľrgermeister (7. September 1905)
  • Paul von Hindenburg, Generalfeldmarschall (1. Oktober 1917)
  • Thomas E√üer, Vereinsgr√ľnder, Genossenschaftsgr√ľnder, Herausgeber der Euskirchener Volkszeitung, div. politische √Ąmter (2. November 1925)
  • Johann Schaefer, Fabrikant (18. Dezember 1953)
  • Carl Koenen, Fabrikant (20. Dezember 1935)
  • Dr. jur Dr. hc Walter Anton Viktor Halstrick, Fabrikant (16. Dezember 1968)
  • Josef Bla√ü, B√ľrgermeister (1956‚Äď1969)
  • Eduard G√∂ring, stellvertretender B√ľrgermeister (29. Juni 1969)
  • Andr√© Lebon, Mitbegr√ľnder der St√§dtepartnerschaft mit Charleville (1981)
  • Willi Maurer, 1. stellvertretender B√ľrgermeister (17. November 1999)
  • Theo Wattler, Lehrer und Stadtverordneter (17. November 1999)
  • Betty Holmes, Mitbegr√ľnderin der St√§dtepartnerschaft mit Basingstoke and Deane (26. November 2004)

Söhne und Töchter der Stadt

  • Franz Buirmann, * um 1590 in Euskirchen, ab 1628 B√ľrger von Bonn, ber√ľchtigter kurk√∂lnischer Hexenkommissar, verantwortlich f√ľr viele Opfer in Hexenprozessen
  • Karl Eschweiler, * 5. September 1886; ‚Ć 30. September 1936 in Berlin, kath. Theologe und Religionsphilosoph
  • Emil Fischer, * 9. Oktober 1852; ‚Ć 15. Juli 1919 in Berlin, 1902 Nobelpreistr√§ger f√ľr Chemie
  • Heinz Flohe, * 28. Januar 1948, ehemaliger deutscher Fu√üballnationalspieler
  • Adolf Fris√© * 1910; ‚Ć 2003 in Frankfurt am Main, Journalist und Schriftsteller
  • Marlene Fuchs, * 31. M√§rz 1942, Leichtathletin
  • Sonja Fuss, * 5. November 1978, Fu√üballnationalspielerin
  • Willi Graf, * 2. Januar 1918; ‚Ć 12. Oktober 1943 in M√ľnchen, Mitglied der Widerstandsgruppe Wei√üe Rose
  • Herbert Hermesdorf, * 17. Juli 1914, ‚Ć 9. Oktober 1999 in Bonn, Politiker
  • Andreas Izquierdo, * 9. August 1968, deutscher Kriminal- und Drehbuchautor
  • Peter Kahlenborn, Jazz- und Improvisationsmusiker
  • Joseph Keul (1932‚Äď2000), Sportmediziner
  • Anneliese Knoop-Graf * 30. Januar 1921, P√§dagogin, Schwester von Willi Graf
  • Otto Kr√ľger, * 13. August 1895; ‚Ć 29. November 1973 in Thale, Wissenschaftler
  • Heinz K√ľpper, * 10. November 1930; ‚Ć 18. November 2005 in Mechernich, deutscher Schriftsteller
  • Adalbert Podlech, * 26. September 1929, Jurist
  • Silke Rottenberg, * 25. Januar 1972, Fu√üballnationalspielerin
  • Konrad Schaefer, * 3. M√§rz 1915; ‚Ć 27. August 1991, Maler und Graphiker
  • Sebastian Schlemmer, * 6. November 1978, Schauspieler
  • Marlene Schmitz-Portz, * 14. Januar 1938, Leichtathletin
  • Jean Spessart, * 27. M√§rz 1886; ‚Ć 14. M√§rz 1961, Maler
  • Dr. Josef Steinhausen, * 2. Juni 1885; ‚Ć 31. Oktober 1959, Arch√§ologe
  • Jamie Stevens, * 15. September 1974, internationaler S√§nger
  • Klaus Voussem, * 27. August 1970, Landtagsabgeordneter (CDU)
  • Josef Weiss, * 16. Mai 1893; ‚Ć 12. September 1976, charismatische j√ľdische Pers√∂nlichkeit und ‚ÄěJuden√§ltester‚Äú von Bergen-Belsen
  • Bettina Wiegmann, * 7. Oktober 1971, ehemalige Fu√üballnationalspielerin

Sonstige mit der Stadt verbundene Personen

Literatur

  • Autorenkollektiv: Zur Geschichte des Flamersheimer Waldes. Schriftenreihe der Landesforstverwaltung Nordrhein-Westfalen, Heft 8. Herausgegeben vom Ministerium f√ľr Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Forstliche Dokumentationsstelle der Landesforstverwaltung NRW, Arnsberg 1999
  • Freunde und F√∂rderer des Stadtmuseums e. V. (Hrsg.): Die Kirchen und Kapellen in Euskirchen. Euskirchen 2006, ISBN 3-00-019035-X
  • J√ľrgen Friedrichs, Robert Kecskes und Cristof Wolf: Struktur und sozialer Wandel einer Mittelstadt. Euskirchen 1952‚Äď2002. Leske + Budrich, Opladen 2002, ISBN 978-3-8100-3658-2.
  • Peter Kremer: Wo das Grauen lauert. Blutsauger und kopflose Reiter, Werw√∂lfe und Wiederg√§nger an Inde, Erft und Rur. D√ľren 2003, ISBN 3-929928-01-9 (illustrierte u. kommentierte Sammlung von Sagen aus den Kreisen Euskirchen, D√ľren und dem Erftkreis)
  • Hans-Dieter Arntz, JUDAICA ‚Äď Juden in der Voreifel, Euskirchen 1983, 3. Aufl.1986,ISBN 3-9800787-0-1
  • Hans-Dieter Arntz, Kriegsende 1944/45 in Euskirchen, in: ders. Kriegsende 1944/45 zwischen Ardennen und Rhein, Euskirchen 1986, 3. Auflage 1986, S. 428-552, ISBN 3-9800787-1-X
  • Hans-Dieter Arntz: Isidors Briefe ‚Äď √úber die Korrespondenz eines Juden aus Euskirchen, Aachen 2009, ISBN 978-3-86933-007-5
  • Hubert Meyer: Euskirchen ‚Äď so wie es war, Band 1. Droste-Verlag, D√ľsseldorf 1974, ISBN 3-7700-0374-8
  • Hubert Meyer: Euskirchen ‚Äď so wie es war, Band 2. Droste-Verlag, D√ľsseldorf 1977, ISBN 3-7700-0463-9
  • Renate Mayntz: Soziale Schichtung und sozialer Wandel in einer Industriegemeinde. Enke, Stuttgart 1958 (Als ‚ÄěEuskirchen-Studie‚Äú bekannt geworden).

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ Amtliche Bev√∂lkerungszahlen. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 27. Juni 2011. (Hilfe dazu)
  2. ‚ÜĎ http://www.it.nrw.de/statistik/a/daten/amtlichebevoelkerungszahlen/rp3_juni10.html
  3. ‚ÜĎ Martin B√ľnermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, K√∂ln 1970.
  4. ‚ÜĎ altes Euskirchner Wappen mit den beiden goldenen L√∂wen
  5. ‚ÜĎ http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1288741648921.shtml
  6. ‚ÜĎ http://www.ksta.de/html/artikel/1288741383837.shtml
  7. ‚ÜĎ Erzbistum K√∂ln: Kath. Kirchengemeinden in Euskirchen
  8. ‚ÜĎ k√∂lnische Rundschau: http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1152898569043.shtml
  9. ‚ÜĎ PrimeSite Rhine Region
  10. ‚ÜĎ ‚ÄěInvestor gesucht‚Äú, Unser Euskirchen
  11. ‚ÜĎ Kreis Euskirchen: PrimeSite Rhine Region‚Äú
  12. ‚ÜĎ NRW.INVEST: Die PrimeSite Rhine Region
  13. ‚ÜĎ Stadtverkehr Euskirchen

Weblinks

 Commons: Euskirchen ‚Äď Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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