Expedition

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Expedition
Die Routen der SĂŒdseexpeditionen von James Cook

Als Expedition (urspr. lat. expeditio „Erledigung“, „Feldzug“) wird die Entdeckungs- oder Forschungsreise einer Gruppe in eine entlegene Umgebung oder wegloses GelĂ€nde bezeichnet.

Expeditionen wurden oftmals von Geographischen Gesellschaften und im Auftrag von Regierungen durchgefĂŒhrt. GrĂŒnde waren die Inbesitznahme entdeckter Gebiete als Kolonie oder Protektorat und deren Erforschung sowie bis in die Gegenwart die Exploration von Rohstoffvorkommen. Seit dem 18. Jahrhundert dienten Expeditionen hĂ€ufig der wissenschaftlichen Forschung zur Entdeckung von neuen Pflanzen- und Tierarten oder um herausragende geographische Ziele wie den Nord- und SĂŒdpol zu erreichen oder Gebiete von besonderem Interesse zu durchqueren.

Expeditionsziele stammen aus den unterschiedlichsten Wissenschaftsbereichen wie Biologie mit Zoologie, PalĂ€ontologie und Botanik, Geowissenschaften mit Geografie, Geophysik und Glaziologie sowie AtmosphĂ€renwissenschaften mit Metrologie. Des Weiteren wurden Studienreisen im Bereich der Anthropologie und Ethnologie unter anderem fĂŒr Museen der Völkerkunde unternommen, oder um archĂ€ologische Ausgrabungen durchzufĂŒhren. Expeditionsziele sind auch die Produktion von Tier- und Naturfilmen. Expeditionen im Sinne eine geowissenschaftlichen Forschungsreise werden heutzutage von UniversitĂ€ten oder Forschungsanstalten im Rahmen von wissenschaftlichen Projekten unternommen. DarĂŒber hinaus bieten kommerzielle Veranstalter Expeditionen ohne Forschungs- oder Entdeckungscharakter in den Bereichen Trekking und Bergsteigen sowie Managerseminare als Outdoor Trainings an. Im nicht-kommerziellen sportlichen Bereich werden Expeditionen hĂ€ufig zur Besteigung von hohen Bergen wie den Seven Summits oder zur Reise in abgelegene Wildnisgebiete unternommen sowie im Bereich der Jugendarbeit durch Institutionen wie der Royal Geographical Society[1] in England oder dem Deutscher Alpenverein in Deutschland unterstĂŒtzt. Im Bereich der touristischen Expedition wird auch der Begriff Kundreise benutzt.

Inhaltsverzeichnis

Expeditionsvorbereitung

Zieldefinition, Informationsbeschaffung und -auswertung bilden den gedanklichen Beginn einer jeden Expedition. Die Möglichkeit zur DurchfĂŒhrung bildet die Finanzierung mit der Planung und Erstellung eines Kosten- und Finanzplans. Dies ist notwendig, da eine grĂ¶ĂŸere Expedition mehrere Monate oder gar Jahre allein an Vorbereitungszeit und dutzende von Leuten involvieren kann, was zu entsprechenden Kosten fĂŒhrt.

Quellen fĂŒr die Informationsbeschaffung bilden Reisebeschreibungen, geographische Abhandlungen, heute auch Luft- und Satellitenbilder[2] sowie großrĂ€umige Übersichtskarten als Generalstabskarten 1:250tsd, TPC-Luftfahrtkarten 1:500tsd oder Sowjetische Generalstabskarten zur großrĂ€umigen GelĂ€ndeĂŒbersicht.

Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts war das erstmalige Erstellen von Karten mit Erfindung der Luftbildfotographie auch die Luftbildkartographie oft ein Expeditionsziel, da fĂŒr die zu erforschenden Gebiete keine oder nur unzureichende Karten existierten.

Expeditionsplanung

Planung zeigt Wer, was, wann und wo unter BerĂŒcksichtigung von Restriktionen wie den Gegebenheiten der Klimazone etwas macht[3]

Ein Expeditionszeitplan zeigt den zeitliche Ablauf der Expedition auf.[4]

Der Kosten- und Finanzplan legt den wirtschaftlichen Rahmen aus Kosten u. a. mit Flug- und Transportkosten, AusrĂŒstung und Verpflegung, Genehmigungen und Versicherungen sowie die zur Deckung notwendigen Einnahmen fest.

Bestandteil der Planung ist der Rahmen der ExpeditionsfĂŒhrung. Diese und der Expeditionsplan werden hĂ€ufig schriftlich als Expeditionsvertrag festgehalten – in dem auch Finanzierung und Verwertung geregelt sind. FĂŒr einige Gebiete wird eine nationale Genehmigung benötigt, fĂŒr die der Abschluss einer Bergeversicherung ebenso wie die Mitnahme von SicherheitsausrĂŒstung durch die Genehmigungsbehörde und Versicherung vorgeschrieben werden.

Expeditionsvorbereitung Sport und medizinische Expeditionstauglichkeit

Grundvoraussetzung fĂŒr die Teilnahme an einer Expedition ist je nach Belastungsumfang eine Ă€rztliche Untersuchung mit der Erkrankungen oder VorschĂ€den ausgeschlossen werden können, die zu Expeditionsuntauglichkeit fĂŒhren könnten. Das AWI hat dazu einen medizinischen Fragebogen entwickelt, der auch fĂŒr andere Expeditionen als Anhalt dienen kann.[5] Eine wesentlicher Bestandteil der Expeditionsvorbereitung auch zur UnfallverhĂŒtung ist die Verbesserung der LeistungsfĂ€higkeit durch gezieltes Sporttraining und Leistungssteigerung durch mehr Ausdauer sowie Sicherheitsreserven in Stresssituationen. Durch einen Schutzmechanismus des Körpers ist die maximal mögliche Leistung eines Menschen normalerweise nur zu zirka 70 % willentlich mobilisierbar, bei Trainierten steigert sich diese auf bis zu 90 %. Die restlichen Energiereserven sind nur bei außergewöhnlichen Stress- und Notfallsituationen sowie durch Doping verfĂŒgbar. Durch Training kommt es an einzelnen Organen unter anderem zu VolumenvergrĂ¶ĂŸerungen, verbesserten Transportmechanismen oder erhöhter Energiespeicherung. Der Organismus arbeitet dadurch ökonomischer und erholt sich auch rascher nach Belastungen.[6] Entsprechend dem Vorhaben beginnt die sportliche Vorbereitung je nach Vorhaben bis zu einem Jahr vorher nach den GrundsĂ€tzen der Trainingslehre und nach vorheriger sportmedizinischer und ggf höhenmedizinischer Beratung. Hinreichende sportliche LeistungsfĂ€higkeit fĂŒr Kraftausdauer kann beim Sportabzeichen, zusĂ€tzlich dem Laufabzeichen und dem Walkingabzeichen angenommen werden. FĂŒr Expeditionen in Schneegebieten mit Pulka kann um die Kraftausdauer zu trainieren das Ziehen von betongefĂŒllten Reifen Trainingsbestandteil sein. FĂŒr grĂ¶ĂŸere Expeditionsvorhaben kann es sinnvoll sein, eine Vorexpedition zum Training und zur Erprobung der AusrĂŒstung zu unternehmen.[7] FĂŒr die Auswahl von Expeditionsteilnehmern siehe auch das Auswahlverfahren der ZDF SĂŒdpolteilexpedition 2010[8]

WildnisfÀhigkeiten

WildnisfĂ€higkeiten sind Kenntnisse und FĂ€higkeiten, die der Sicherung des VorwĂ€rtskommens und (Über-)Lebens in der jeweiligen Klimazone dienen. Hinreichende Kenntnisse und Fertigkeiten dienen der eigenen Sicherheit – jedoch ist eine Expedition kein „Überleben im Busch“, daher gehören nicht Kenntnisse und FĂ€higkeiten wie sie sich unter den Stichworten Survival, EinzelkĂ€mpferlehrgang oder Combat Survival Course finden lassen dazu, ĂŒberschneiden sich jedoch.

Um wissenschaftliche Expeditionsteilnehmer in hinreichenden WildnisfĂ€higkeiten auszubilden, werden von einigen Instituten ausschließlich fĂŒr ihre Studierenden und akademischen Teilnehmer Lehrveranstaltungen zu WildnisfĂ€higkeiten[9][10] durchgefĂŒhrt.

Allgemeine ExpeditionsfĂ€higkeiten sind Kenntnisse und Fertigkeiten mit technischem GerĂ€t die teilweise mit staatlich geprĂŒften Berechtigungen wie Sprechfunkzeugnis und Funkbetriebszeugnis See fĂŒr die Teilnahme am jeweiligen Funkverkehr mit einem HandsprechfunkgerĂ€t im Funkverkehr, Erste-Hilfe-Lehrgang, SportbootfĂŒhrerschein See oder Sachkundenachweis Waffen fĂŒr eine Waffenbesitzkarte WBK und EuropĂ€ischen Feuerwaffenpass verbunden sind. Letztere sind nur fĂŒr Gebiete mit EisbĂ€ren und GrizzlybĂ€ren wie auf Spitzbergen, Nord-Ost-Grönland, Nord-Kanada und Alaska zur Eigensicherung erforderlich. Der Besitz wird teilweise von den jeweiligen nationalen Behörden gefordert und geprĂŒft. Grundkenntnisse und Fertigkeiten im Fischfang, Skifahren Alpin und Langlauf sowie Berggehen und Bergsteigen mit Knotenkunde[11] sind je nach Ziel der Expedition notwendig. Letztere können durch die DAV-Kletterausbildungen Toprope und Vorstieg[12] erworben werden.

FĂŒr die Teilnahme an Expeditionen werden fĂŒr einige Forschungsstationen weitergehende Kenntnisse im Brandschutz gefordert, wie sie in LehrgĂ€ngen an der ABC- und Selbstschutzschule oder dem Ausbildungszentrum Schiffssicherung gelehrt werden, sowie Fertigkeiten fĂŒr die Kfz-Instandsetzung. Grund ist, dass zur BrandbekĂ€mpfung nicht auf eine Feuerwehr oder zur Instandsetzung von Überschneefahrzeugen, GelĂ€ndewagen und Festrumpfschlauchbooten nicht auf eine Kfz-Werkstatt zurĂŒckgegriffen werden kann. Große Forschungsstationen halten fĂŒr diese Aufgaben eigenes technisches Personal bereit, teilweise bereitgestellt durch das jeweilige nationale MilitĂ€r wie auf den amerikanischen und argentinischen Forschungsstationen der Antarktis. Da insbesondere in der trocken-kalten Klimazone ein Brand, unter anderem als Elektrobrand, Motorenbrand oder durch unvorsichtigen Umgang mit offenem Feuer im Zelt oder in einer NothĂŒtte, eine erhebliche Gefahr darstellt. Extreme KĂ€lte macht Leitungen und Isolierungen aus Kunststoff und Metall brĂŒchig, so dass aus diesen Kraftstoff austreten oder ein elektrischer Kurzschluss auftreten und Feuer verursachen kann. Kraftfahrzeuge werden in der trocken-kalten Klimazone wo möglich permanent vorgeheizt oder, wo dies nicht möglich ist, auch ĂŒber Nacht in Betrieb gehalten. Auf kleineren Forschungsstationen steht UnterstĂŒtzung durch Fachpersonal nicht zur VerfĂŒgung. Alle anfallenden Aufgaben, auch der KĂŒchendienst, werden von den Expeditionsteilnehmern erledigt. Zur Vorbereitung kann daher auch ein Kochlehrgang gehören.

Da eine unmittelbare Erste Hilfe durch Rettungsorganisationen wĂ€hrend einer Expedition nicht zur VerfĂŒgung steht, ist eine handlungssichere erweiterte Erste Hilfe und die Kenntnis von therapeutischen Verfahren in der Notfallmedizin und der Grenzen durch die Expeditionsteilnehmer notwendig. Grundlage der ersten Hilfe ist Handhabungssicherheit zum zielgerichteten Handeln als Ersthelfer in medizinischen Notlagen durch mehrfach wiederholte Erste-Hilfe-LehrgĂ€nge wĂ€hrend der Expeditionsvorbereitung. Grundfertigkeiten aus dem Tactical Combat Casualty Care sind dazu bedingt hilfreich. Jedoch ist medizinische Versorgung („AusĂŒbung der Heilkunde“ als Eingriff in Kompetenzen der Ärzte und Heilpraktiker) nach deutschem Strafrecht fĂŒr Ersthelfer strafbewehrt – hier findet diese ihre Grenzen. ErgĂ€nzt werden die erweiterten Kenntnisse der Ersten Hilfe sind durch Fertigkeiten fĂŒr die Anwendung im GelĂ€nde.[13] Zur erweiterten Ersten Hilfe gehören Grundkenntnisse in der Notfallmedizin mit Herz-Lungen-Wiederbelebung, Verhalten bei Hypothermie durch Windchillfaktor sowie Grundkenntnisse aus der Ausbildung fĂŒr RettungssanitĂ€ter mit dem Schwerpunkt Traumatologie, Verbandmittel und Medikamente sowie ĂŒber Infektionskrankheiten durch Tropenkrankheiten soweit fĂŒr das Expeditionsgebiet notwendig. Vorbeugung erfolgt durch Impfungen gegen Infektionskrankheiten soweit fĂŒr das Expeditionsgebiet notwendig. Weitere Hinweise dazu finden sich unter therapeutische Verfahren in der Notfallmedizin. Allgemeine Hygienemaßnahmen der Reisemedizin verhindern die meisten Erkrankungen.

Meteorologie und lokale Wettervorhersage

Klimazonen und Wetter bestimmen die Ökozonen nach der sich die Anforderungen an eine Expedition richten. Kenntnisse ĂŒber Wolken und allgemeine ZusammenhĂ€nge der Meteorologie sind fĂŒr die lokale Wettervorhersage notwendig. Das lokale, tĂ€gliche Wettergeschehen bestimmt die Möglichkeiten wĂ€hrend der Expedition insbesondere beim Bergsteigen. Von Nord nach SĂŒd unterteilt sich die Erde in gleiche Wind- und Luftdruckzonen in denen ein grundsĂ€tzlich gleichbleibendes Wetter herrscht und Wind in einer plantarischer Zirkulation ĂŒber die ErdoberflĂ€che weht – mit der Folge, dass bei Änderungen der Windrichtung eine WetterĂ€nderung folgt. Aufgeteilt sind die Wetterzonen in die Innertropische Konvergenzzone, Passatzone mit dem Passat, Hadley-Zelle und Rossbreiten, nördlich und sĂŒdlich anschließenden Westwindzone mit der Westdrift, auf den sĂŒdlichen Halbkugel die Roaring Forties als Starkwindzone und ĂŒber den Polargebieten jeweils die Polarzellen mit dem Polaren Ostwind. An den Übergangszonen zwischen den Westwindzonen und den Polarzellen bilden sich jeweils Polarfronten. Insbesondere beim Bergsteigen an den Seven Summits oder bei Arktisexpeditionen ist fĂŒr eine erfolgreiche DurchfĂŒhrung eine gezielte Wettervorhersage durch einen Meteorologen notwendig. Wettermeldungen werden weltweit durch den SYNOP-Code mit dem WolkenschlĂŒssel codiert.[14] Meteorologische Grundinformationen und Klimadaten können ĂŒber das Internet zu ermittelt werden de.allmetsat.com. Zur lokalen Wettervorhersage dienen Höhenmesser/Barometer und zur Ermittlung des Windchill als gefĂŒhlte Temperatur ein Windmesser.

ExpeditionsfĂŒhrung

Theoretische Grundlagen zur FĂŒhrung von Menschengruppen in einer Organisationseinheit sind unter FĂŒhrungskompetenz und fĂŒr die Organisation unter Managementkompetenz mit Planung, Organisation, MenschenfĂŒhrung und Kontrolle ausgefĂŒhrt. ErlebnispĂ€dagogische AnsĂ€tze von Expeditionen als Lehrmittel nutzte bereits Kurt Hahn an der Schule Schloss Salem. Beispielhaft fĂŒr verschiedene FĂŒhrungsmethoden können die FĂŒhrungskrĂ€fte Robert Falcon Scott, Roald Amundsen, Ernest Shackleton, Kurt von Hammerstein-Equord und George S. Patton dienen.

ExpeditionsausrĂŒstung

Eine angemessene ExpeditionsausrĂŒstung unter BerĂŒcksichtigung der Klimazone und der Jahreszeit ist neben der Verpflegung wichtiger Bestandteil der Expeditionsvorbereitung. Fehlende oder mangelhafte ExpeditionsausrĂŒstung kann schwerwiegende Folgen fĂŒr die sichere DurchfĂŒhrung haben und Rettungsmaßnahmen notwendig machen. Die Beschaffung der ExpeditionsausrĂŒstung bildet den Abschluss der Expeditionsvorbereitung. Die notwendige GrundausrĂŒstung fĂŒr Landexpeditionen entspricht der beim Trekking. FĂŒr die Verbringung und RĂŒckfĂŒhrung von ExpeditionsausrĂŒstung sind die jeweiligen Zollbestimmungen des Einfuhr- und RĂŒckfĂŒhrungslandes zu beachten.[15]

Klimazone Jahreszeit Vegetationszone Lufttemperatur Schutzwirkung
trocken-kalt Winter Polarzone und Tundra < −20 Â°C WĂ€rme- und Windschutz
feucht-kalt Winter boreale Waldzone
sommergrĂŒner Laubwald
= trocken-kalt Sommer < −5 Â°C Wind- und NĂ€sseschutz,
bedingter WĂ€rmeschutz
trocken-heiß Winter = feucht-kalt Sommer < +15 Â°C bedingter WĂ€rme- und NĂ€sseschutz
trocken-heiß Sommer WĂŒste und Savanne > +25 Â°C Schutz vor Sonnenstrahlung und Hitze
feucht-heiß ganzjĂ€hrig Regenwald > +30 Â°C Schutz vor permanenter Hautfeuchtigkeit

Expeditionsversorgung

Die geplante und vorbereitete Versorgung der Expedition kann im Voraus durch Depot, Anschlussversorgung durch Luftfahrzeug oder begleitend mit Akia, Zugkarren, TrĂ€ger oder Tragtiere erfolgen. Beim Alpinstil fĂŒr die begrenzte Zeit von maximal 14 Tagen durch Selbsttragen. Heute seltener durch Hundeschlitten, aber wie bei der Sirius-Patrouille im Nationalpark Nordost-Grönland, den Rangern[16] des US National Park Service oder Parks Canada Rangern noch gebrĂ€uchlich.

Transport und Verbringung

zu Fuß

zu Land motorisiert mit

luftunterstĂŒtzt

wassergestĂŒtzt

Die Lewis-und-Clark-Expedition

Geschichte der Expeditionen

Die Entdeckungsreisen am Beginn der Expeditionsgeschichte waren geprĂ€gt von einer Welle der Neuentdeckungen, bedingt durch ein unvollkommenes Bild der Erde. Die Phase der sich anschließenden Forschungsreisen hatte das Ziel Kenntnissen im Bereich der Erdwissenschaften zu gewinnen und gleichzeitig unterentwickelte Staaten und deren Rohstoffe im Rahmen der aufkommenden Industrialisierung fĂŒr die jeweils eigene Nation zu sichern. Durch Übereinkommen zwischen den KolonialmĂ€chten wurden in dieser Zeit des 19. Jahrhunderts dabei hĂ€ufig Kolonialgrenzen gezogen, die bis zum heutigen Tag GĂŒltigkeit als Staatsgrenzen haben, Bevölkerungsgruppen zerschneiden, Staaten teilen und daraus in Folge ab Mitte des 20. Jahrhunderts zu UnabhĂ€ngigkeitskriegen und im 21. Jahrhunderts zu weiteren innerstaatlichen aber auch zwischenstaatlichen Konflikten fĂŒhrten. Dieses Konfliktpotential hat fĂŒr heutige Expeditionen entsprechenden Einfluss auf die DurchfĂŒhrbarkeit nach der Sicherheitslage in diesen Gebieten. Informationen lassen sich ĂŒber die Reisewarnungen der Ministerien des Äußeren gewinnen.

Die Geschichte der Nordpolexpeditionen und das Goldene Zeitalter der Antarktisforschung war von nationaler Konkurrenz geprĂ€gt, um die letzten unerreichten Ziele der Erde zu „erobern“. Die Expeditionen wurden teilweise in kĂŒrzester Zeit geplant und mit unerprobten Mitteln durchgefĂŒhrt. Diese fĂŒhrten bei einigen Expeditionen zu einem tödlichem Ausgang. Die technische AusrĂŒstung und die Bekleidung entsprachen teilweise nicht heutigem Stand und Gebrauchssicherheit. Wollbekleidung und Zydarskisack sind jedoch bis heute gĂŒltige AusrĂŒstung. Gleichzeitig nutzte man nur teilweise oder unzureichend Kenntnisse und Fertigkeiten von Landesbewohnern dieser Klimazonen. So verzichteten die EnglĂ€nder auf den Einsatz von Schlittenhunden, wĂ€hrend die Norweger diese mit Erfolg einsetzten und sich auch in der Bekleidung den Inuit anpassten.

OrientierungsausrĂŒstung frĂŒher Expeditionen

Erst ab den spĂ€ten 1980er Jahren stand GPS zur Ortsbestimmung zur VerfĂŒgung. Bis dahin wurde durch Astronomische Navigation eine Positionsbestimmung durchgefĂŒhrt. Zur Bestimmung des Breitengrades diente ein Sextant, zur LĂ€ngenbestimmung zwei Taschenchronometer von denen einer die Greenwich Mean Time anzeigte. Die Differenz zur lokalen Zeit ergab den LĂ€ngengrad. Zur Bestimmung der Wahren Ortszeit diente eine Taschen-Sonnenuhr oder eine Höhensonnenuhr. Ein Barometer-Höhenmesser diente zusĂ€tzlich zur Orientierung aber auch zu Vermessungszwecken, da die ersten Expeditionen in bis dahin unbekanntes Gebiet meist immer geografische Vermessungen durchfĂŒhrten. Fortlaufend musste wie in der Seefahrt durch Koppelnavigation die vermutliche eigene Position bestimmt werden, um nicht die Orientierung zu verlieren.

BiwakausrĂŒstung frĂŒher Expeditionen

Gedenksteine von der deutschen Expedition zum Venusdurchgang am 9. Dezember 1874 in Isfahan, Iran

Bis zum Aufkommen von Kunstfasern wurde Bekleidung aus Baumwolle teilweise auch aus leichtem Loden in trocken- und feucht-heißen Gebieten getragen, Wolle und Loden fĂŒr trocken- und feucht-kalte Gebiete. Die frĂŒhe Bekleidung der englischen Everestbesteiger bestand aus Tweed. Verwendung fanden auch FrauenhaarfĂŒsslinge. SchlacksĂ€cke bestanden aus Rentierfell oder waren wie bei der Schröder-Stranz-Expedition mit Kapok als Isoliermaterial gefĂŒllt. DaunenschlafsĂ€cke kamen erst ab dem 20. Jahrhundert auf. Zelte bestanden aus Baumwolle. Als Schutz des Schlafsacks vor Feuchtigkeit und Schmutz diente der Zdarskysack.

Verpflegung frĂŒher Expeditionen

Da die Anreise hĂ€ufig mit dem Schiff erfolgte, wurde „normale“ Schiffs- und Frischverpflegung, die zubereitet werden musste, mitgefĂŒhrt. Diese war wie Getreidekörner – diese sind lĂ€nger haltbar als Mehl, Zwieback, Pökelfleisch, Dörrfleisch, Stockfisch, Erbswurst oder Olivenöl lange haltbar oder bestand aus Frischverpflegung wie lebenden Tieren, die bei Bedarf geschlachtet wurden. Seit dem 19. Jahrhundert wurden erste Konservendosen benutzt. FrĂŒhe Formen fĂŒhrten wie bei der Franklin-Expedition vermutlich zu Bleivergiftung. Um Skorbut zu vermeiden war Vitamin C haltiges Sauerkraut und Zitronensaft Bestandteil der Verpflegung – siehe dazu auch James Cook (Charakter). Bestandteil von Antarktisexpeditionen war Hoosh aus Pemikan. FĂŒr den Transport zu Lande wurden wie in Afrika und Indien in großem Umfang TrĂ€ger eingesetzt, in anderen Erdteilen Tragtiere. Ansonsten wurde die Expeditionsverpflegung aus dem Land durch Kauf vor Ort oder Jagd mit entsprechenden Unsicherheitsfaktoren fĂŒr VerfĂŒgbarkeit und Hygiene beigetrieben.

Liste bekannter Entdeckungs- und Forschungsreisender

Entdeckungsreisende

Als Entdecker bezeichnet man im Allgemeinen Personen, die etwas unabhĂ€ngig Existierendes beobachten und diese Kenntnis einer unbestimmten Öffentlichkeit als Entdeckung zugĂ€nglich machen.

Name Expedition Jahr Entdeckung
Christoph Kolumbus 1492 Amerika
Vasco da Gama 1497–1499 Seeweg nach Indien
Ferdinand de Magellan 1519–1522 Weltumsegelung
Gonzalo Pizarro Gonzalo-Pizarro-Expedition 1540–1542 Erforschung SĂŒdamerika
Samuel de Champlain 1603–1632 Kanada
Vitus Bering mit
Georg Wilhelm Steller
Erste Kamtschatka-Expedition
Zweite Kamtschatkaexpedition
1725-1730
1733–1743
Beringstraße, Sibirien und Aleuten
Carsten Niebuhr 1761–1767 Erforschung Arabiens
James Cook 1768–1771
1772–1775
1776–1780
Erste SĂŒdseereise
Zweite SĂŒdseereise
Dritte SĂŒdseereise mit Nordpazifik und Nordwestpassage
Alexander MacKenzie 1789
1792
Nord-Kanada Großer Sklavensee, Mackenzie River,
Arktischer Ozean, Fraser River

weitere siehe Liste der Entdecker

Forschungsreisende

Forschungsreise durch Forschungsreisende haben den Zweck Daten und Erkenntnisse ĂŒber meist neu entdeckte Gebiete der Erde zu gewinnen. Deren Vorbereitung kann die Aufnahme vorhandener Kenntnisse, das Erlernen der regionalen Sprachen, Auswahl, Beschaffung und Verpackung des notwendigen Materials und GerĂ€tschaften, Zusammenstellung eines harmonisierenden Teams in dem alle wesentlichen FĂ€higkeiten vertreten sind die am Zielort benötigt werden, den geeigneten Zeitpunkt fĂŒr den Start der Reise sowie die Planung des Reiseweges soweit möglich umfassen. In Abgrenzung dazu sind Abenteurer ohne Zielsetzung zu sehen.

Name Expedition Expeditionsjahr Hintergrund/Ziel der Expedition
ThaddĂ€us Haenke Alessandro Malaspina di Mulazzo-Expedition 1789–1794
1793–1810
1804
Teilnehmer
SĂŒdamerika mit Peru, Ecuador, Bolivien, Chile AtacamawĂŒste
erster EuropÀer auf dem Chimborazo
Alexander von Humboldt 1799–1804
1829
Amerikanische Forschungsreise
Russland
Lewis und Clark Lewis-und-Clark-Expedition 1804–1806 Erforschung des Ohio Nordamerika
Maximilian zu Wied-Neuwied Reise in das innere Nord-America 1815–1817
1832–1834
Brasilien
USA
John Ross 1818 Expedition Nordwestpassage und arktische See
William Edward Parry 1818
1819–1820
1821–1823
2. Offizier Nordwestpassage
1. Arktisexpedition Königin-Elisabeth-Inseln
2. Arktisexpedition
James Clark Ross 1818
1819–1825
1829–1831
1839–1842
Teilnehmer Nordwestpassage
mehrere Polarexpeditionen unter Parry
Teilnehmer Nordpolexpedition und nördl. Magnetpol
SĂŒdpol und SĂŒdpolarmeer
John Franklin 1818
1819–1822
1845–1847
1. Polarexpedition unter John Ross
2. Polarexpedition Nordwest-Territorien
3. Franklin-Expedition Polarregion
Francis Crozier 1821
1824
1839
1845–1847
Nordwest-Passage unter Parry
3. Expedition unter Parry
Antarktisexpedition unter James Clark Ross
Franklin-Expedition
Charles Darwin The Zoology of the Voyage 1831–1836 SĂŒdamerika
Jakob Philipp Fallmerayer 1831–1834
1840–1842
1847–1848
Griechenland und Vorderer Orient
Ludwig Leichhardt 1. Expedition
2. Expedition
3. Expedition
1844
1845
1848
Australien 4800 km Jimbour (Brisbane)-Northern Territory-Port Essington (Darwin)
geplante Durchquerung Australiens von Ost nach West
weiterer Versuch, seit dem verschollen
Heinrich Barth 1845–1847
1849–1855
Nordafrika
Westafrika und Sahara
Eduard Vogel 1853–1856 Afrika Hochland von Adamaua Entsatz fĂŒr Barth
Richard Francis Burton 1853
1854
1857
Mekka
mit John Hanning Speke Sudan
Ostafrika mit den großen Seen und den Quellen des Nils
Alexandrine Tinné 1862
1869
Oberlauf des Nil – nordwestlicher Kongo
Tripolis – Murzuk
David Livingstone 1849–1873 Afrika
Henry Morton Stanley 1870–1871 Afrika
von WĂŒllerstorf-Urbair
von Hochstetter
von Frauenfeld
Novara-Expedition 1857–1859 Expeditionsleiter
Fachleitung Geologie
Fachleitung Zoologie
Charles Francis Hall 1860–1862
1864–1869
1871
kanadische Arktis
–
Nordpol-Expedition
Robert O’Hara Burke
William John Wills
Victorianische Erkundungsexpedition 1860–1861 Australien SĂŒd-Nord-Durchquerung westl 143. LĂ€ngengrad
Gerhard Rohlfs 1860–1865
1873–1874
1878
Timbuktu
Siwa
Oase Kufra Ägypten
Carl Koldewey 1868 Polarexpedition Grönland OstkĂŒste
David E. Folsom
Charles W. Cook
William Peterson
Folsom-Expedition 1869 Yellowstone-Nationalpark
Henry Washburn
Nathaniel P. Langford
Lt G. C. Doane
Washburn-Langford-Doane-Expedition 1870 Yellowstone-Nationalpark
Ferdinand Hayden Hayden-Expedition 1871 Yellowstone-Nationalpark
von Waldburg-Zeil
Theodor von Heuglin
1870 Spitzbergen
Begleiter
Julius von Payer
Carl Weyprecht
Österreich-Ungarische Nordpolexpedition 1872–1874 Franz-Josef-Land
Eduard Schnitzer 1871–1892 Zentralafrika
Wyville Thomson Challenger-Expedition 1872–1876 Tiefsee-Expedition
Adolphus Greely 1881–1884 Polargebiet
Karl von den Steinen 1. dt Int Polarjahr-Expedition
1. Expedition XingĂș-Gebiet
2. Expedition XingĂș-Gebiet
1882–1883
1884
1887–1888
1897–1898
SĂŒdgeorgien unter Dr. K. Schrader
XingĂș-Gebiet Brasilien
XingĂș-Gebiet Brasilien
SĂŒdseeinseln Marquesas
Gertrude Bell 1888–1920 Arabien britische Forschungsreisende, Historikerin, Schriftstellerin, ArchĂ€ologin, Alpinistin, politische Beraterin und Angehörige des Secret Intelligence Service
Mary Kingsley 1894–1895 brit. Entdeckerin und Ethnologin Kongo – Kamerun
Fridtjof Nansen 1888
1893–1896
Durchquerung Inlandeis SĂŒdgrönland
Arktis Neusibirische Inseln Franz-Joseph-Land
Nikolai Michailowitsch Prschewalski 1870–1873
1876–1877
1879–1880
1883–1885
Zentralasienexpeditionen
Victor Hensen Planktonexpedition 1889 Atlantik
Franz Steindachner Pola-Expeditionen 1890–1898 Tiefsee, Mittelmeer, Rotes Meer
Erich Dagobert von Drygalski Westgrönland-Expeditionen Berliner Ges f Erdkunde[18]
Gauß-Expedition
1891–1893
1901–1903
1910

1. deutsche SĂŒdpolarexpedition
Teilnahme Graf Zeppelin Expedition Spitzbergen
Robert Peary 1891–1893
1905–1906
1908–1909
Grönland und Arktis
87°6'N
6. April 1909 angeblich Nordpol
Adrien de Gerlache Belgica-Expedition 1897–1899 Westantarktis
Frederick Cook 1891–1892
1897–1899
1907–1909


unter Robert Peary Arktisexpedition
unter Adrien de Gerlache de Gomery Belgica-Expedition
Arktisexpedition nördl. Axel-Heiberg-Insel Richtung Nordpol, Ausweichroute Devon Island ĂŒber Nares Strait nach Anoatok Grönland
Carl Chun Valdivia-Expedition 1898–1899 Tiefsee, atlantischer und indischer Ozean
Carsten Borchgrevink Southern-Cross-Expedition 1898–1900 Viktorialand, Ross-Schelfeis (78°50'S)
Sven Hedin -
–
–
Chin-Schwed. Expedition
1893–1897
1899–1902
1905–1908
1927–1935
China Taklamakan Pamirgebirge
Himalaya
Persien
Fritz MĂŒhlenweg als Teilnehmer
Max von Oppenheim 1895–1923
1899
1914–1918
Diplomat, Orientalist und ArchÀologe im Nahen Osten
Entdeckung Tell Halaf
Nachrichtenstelle fĂŒr den Orient
Roald Amundsen Belgica-Expedition
GjĂža-Expedition
Fram-Expedition
Maud-Expedition
Norge-Expedition
1897–1899
1903–1906
1910–1913
1918–1920
1926
Westantarktis
Nordwestpassage
geographischer SĂŒdpol
Nordostpassage
Flug ĂŒber den geographischen Nordpol im Luftschiff
Luigi Amadeo von Savoyen Stella Polare 1899
1906
1909
Erkundung Nordpolargebiet
Ruwenzori-Gebirge Uganda
Karakorum K2
Edward Harriman Harriman-Alaska-Expedition 1899
Robert Falcon Scott Discovery-Expedition
Terra-Nova-Expedition
1901–1903
1910–1912
Ross-Meer, Ross-Schelfeis (82°17'S) und Viktorialand
geographischer SĂŒdpol
Otto Nordenskjöld und Carl Anton Larsen Schwedische Antarktisexpedition 1901–1904
Ernest Henry Shackleton Discovery-Expedition
Nimrod-Expedition
Endurance-Expedition
Quest-Expedition
1901–1903
1907–1909
1914–1917
1921–1922
Teilnehmer unter Scott
Ross-Schelfeis, Polarplateau (88°23'S), Viktorialand
Weddell-Meer, geplante Durchquerung der Antarktis
Weddell-Meer, Elephant Island, SĂŒdgeorgien
Francis Younghusband
George Mallory
Tibet Durchquerung
Britische Mount-Everest-Expedition
1904
1920
1921, 1922, 1924
Tibet Mount Everest
Douglas Mawson 1911–1914 1. australische Antarktisexpedition
Wichmann Lorentz Nord-Neuguinea-Expedition 1903
Mina Benson Hubbard 1905 Durchquerung Labrador
Alfred Wegener –
–
Forschungsstation Eismitte
1906
1913
1929–1930
Grönland NordostkĂŒste unter Ludvig Mylius-Erichsen
Durchquerung und Überwinterung unter Johan Peter Koch
3. Grönland Expedition Inlandeis
Enno Littmann Aksum Expedition[19] 1906 Äthiopien Eritrea
T. E. Lawrence genannt von Arabien 1909–1918 PalĂ€stina – Sinai-Halbinsel
Schröder-Stranz Deutsche Arktis-Expedition 1912–1913 Spitzbergen
Theodor Lerner 1896
1913
Spitzbergen
Entsatzexpedition DAE
Alfred Leber Dt-Neuguinea-Expedition 1913–1914 Medizinisch-demographische
Hermann Detzner 1914–1918 Kaiser-Wilhelms-Land Insel Neuguinea erster EuropĂ€er Durchquerung der TĂ€ler des zentralen Hochlands im Hagen-Gebirge
Rupert Holzapfel Grönland unter Wegener
Anjumanpass Hindukusch Afghanistan
Nordpolarmeer Grönland
1930-1931
1936–1937

1940-1945
Leitung Weststation „Scheideck"
meteorologische Beobachtungen Flugverkehrs der Lufthansa
Wetterstationen der Wehrmacht in der Arktis
Ladislaus Almásy –
Expedition Salam
1922–1934
1940–1943
Sahara Nordafrika
Brandenburg (Spezialeinheit) Afrikafeldzug
Louis Audouin-Dubreuil CroisiĂšre Noire
CroisiĂšre Jaune
1924–1925
1931–1932
Afrika
Naher Osten/Libanon-China
Alfons Gabriel 1927–1928, 1933, 1937 WĂŒsten Afghanistans und Irans
ClÀrenore Stinnes mit
Carl-Axel Söderström
Weltumrundung mit PKW 1927 Balkan-Moskau-Sibirien-WĂŒste Gobi-Peking-Japan-Hawaii-Nordamerika-Mittelamerika-SĂŒdamerika bis Buenos Aires-Vancouver
Richard Evelyn Byrd 1926
1928–1930 1933–1935 1939–1941 1946–1947
Spitzbergen-Nordpol
Antarktis
J.R. Rymill British Graham Land 1936 Antarktis Expeditionsleiter
Papanin vmtl am 21. Mai 1937 Nordpol
Alfred Ritscher –
Dritte Deutsche Antarktisexpedition
1912–1913
1938–1939
SchiffsfĂŒhrer „Deutsche Arktis-Expedition“ Schröder-Stranz
Expeditionsleiter Neuschwabenland[20]
Kurt Herdemerten Dt-Grönland-Exp
Herdemerten-Grönland-Exp
1930–193
1938
unter Alfred Lothar Wegener
Expeditionsleiter
J. G. S. Sugden
P. G. Mott
Oxford University Greenland Expedition 1938
Willy Merkl,
Hermann Buhl,
Karl Herrligkoffer
Dt-amerik Himalaya-Expedition
Dt Nanga-Parbat-Expedition
1932
1934
Orde Wingate Kamelexpedition 1932 mit UnterstĂŒtzung RGS Libysche WĂŒste
Heinrich Harrer Dt Nanga Parbat Expedition
–
-
1939
1939–1951
1953–1991
Durchsteigung Rupalflanke
Tibet
SĂŒdamerika, Alaska, Afrika und SĂŒdost-Asien
Wilhelm Dege –
Unternehmen Haudegen
1930er Jahre
1944–1945
Spitzbergen Nordostland
Wetterstationen der Wehrmacht in der Arktis
Karl Helbig 1930–1932
1936–1937
1953–1954
1957–1958
Sumatra
Borneo
Mittelamerika
Mexiko
Wilfred Thesiger 1941–1943
1946–1964
Äthiopien und Sahara Long Range Desert Group
Oman, Saudi-Arabien, Jemen Leeren Viertel, Irak
Edmund Hillary
Tenzing Norgay
29. Mai 1953 1. Besteigung Mount Everest
Vivian Fuchs Commonwealth Trans-Antarctic Expedition 1955−1958 mit Hillary
Dr. Stefan Kröpelin Forschungsexpedition Oktober 2005 5.000 km mit GelÀndewagen im Tschadbecken mit dem Erdi-Ma Nordosten DreilÀndereck Libyen, Tschad und Sudan

Expeditionsreisende

Name Expedition Expeditionsjahr Expeditionsland
Wally Herbert Transarktisexpedition mit Hundeschlitten 6. April 1969 Arktis und Nordpol zu Fuß
Werner Freund 1966
1967
1968
1969
1970
1971
1972
1973
1974
1975
1976
1977
Algerien
Uganda
Ceylon
Kamerun
Äthiopien
Ecuador
indones. Neuguinea
Paraguay
Brasilien
Papua-Neuguinea
SĂŒd-Kolumbien
SĂŒd-Sudan
RĂŒdiger Nehberg 1972
1980
1981
1987
Blauer Nil
Yanomami Brasilien
Deutschlanddurchquerung
AtlantikĂŒberquerung Tretboot
Reinhold Messner –
u. a. Siegi-Löw-GedĂ€chtnisexpedition zum Nanga Parbat
1969
1970-1986
1989-1990
Anden-Expedition
14 Achttausender und Seven Summits
Antarktis-Durchquerung
Klaus Denart
Peter Lechhart
Deutsche Grönlandexpedition 1970 Nuuk – Tasiilaq Inlandeisdurchquerung[21]
Arved Fuchs seit 1977
1979
1980
1983
1984
1989
1989–1990
1993
1997–1998
2000
2002
1993 und 2003–2004
arktische Gebiete
Aufenthalt WestkĂŒste Grönland
gescheiterter Versuch Nordpol zu Fuß
Retro-Alfred-Wegener-Expedition von 1930
Umrundung Kap Hoorn mit Faltboot im sĂŒdl Sommer
Internationale Expedition „Icewalk“ Nordpol
Antarktis-Durchquerung
Durchquerung Grönland mit Hundeschlitten
Expedition „Arctic Passages“ WestkĂŒste Grönland
historische Expedition Sir Ernest Henry Shackleton Antarktis mit Durchquerung SĂŒdgeorgien
Nordostpassage
Nordwestpassage
Bruno Baumann 1989
1994
1996
2004
Taklamakan zu Fuß
Alashan, Tibet, Tibesti Gebirge
Taklamakan Retro-Expedition Sven Hedin
Tibet Entdeckung des „versunkene Königreich Shangshung“ der Yarlung-Dynastie
Ines Papert 1997
1998
Aconcagua
Peruexpedition mit dem Nevado Pisco, Nevado Alpamayo, Nevado Artesonraju und Torre del Paron
Frederik zu DÀnemark Sirius Hundeschlitten-Expedition 11. Februar bis 31. Mai 2000 2.795 Kilometern Durchquerung von Nord-Grönland Nordost-Grönland-Nationalpark
Liv Arnesen und Ann Bancroft 2001 Antarktis auf Ski
Gerlinde Kaltenbrunner Hochgebirgsexpeditionen seit 2003 u. a. Nanga Parbat
Cecilie Skog[22] erste Frau Seven Summits, Nordpol, SĂŒdpol, Durchquerung der Antarktis[23]
Oh Eun-sun mehrere Achttausender
Evelyne Binsack Expedition Antarctica 2006/2007 28.000 km Schweiz-SĂŒdpol
Tim Cope australischer Filmemacher Sommer 2004 bis Sommer 2007 Ritt aus der Steppe der Mongolei, Start in Charchorin bei Karakorum, bis Ungarn
Jeremy Clarkson und James May britischen TV-Reporter sowie Mitglieder des Support-Teams Top Gear: Polar Special Polar Challenge 2007 magnetischer Nordpol von 1996 bei 78° 36â€Č N, 104° 12â€Č W78.595-104.19833333333 mit stark modifizierter Toyota Hilux und Toyota Land Cruiser

weitere Zusammenfassungen

Behörden und Organisationen die Expeditionen durchfĂŒhren

Expeditionstierfilmer

Bekannte Tierfilmer die Expeditionen zur Produktion von Natur- und Tierfilmen unternommen haben sind unter anderem Michael und Bernhard Grzimek, Heinz Sielmann, David Attenborough, Ernst Arendt und Hans Schweiger, Andreas Kieling, Matto Barfuss, Dieter Glogowski,[30] Norbert Rosing,[31] David Bittner[32] und Dirk Steffens. Im deutschsprachigen Raum ist Michael Martin[33] fĂŒr seine WĂŒstenaufnahmen bekannt.

Meeresexpedtionen

Nicht-kommerzielle Expeditionen der letzten Jahre

  • Expedition „Durchquerung des Changtang by fair means“[34][35] 1997
  • JDAV Expedition Spitzbergen 1999.[36]
  • 70° Nord Grönland Expedition 2002 mit Hundeschlitten.[37]
  • Österreichische Himlung Expedition 2004.[38]
  • Mongolei – die Karawane. 750 km durch die Mongolei 3sat.de
  • Swiss AACB East Greenland Expedition 2005.[39]
  • Grönland Transversale 2005/2006.[40]
  • Die Welt von unten. Fussmarsch durch Feuerland und Patagonien.[41]
  • Tim Cope, Richard Dennison 10.000 Kilometer zu Pferde von der Mongolei nach Europa.[42]
  • Arctic Summits Expedition 2008 Georg Csak, Dominik Rind.[43]
  • deutsche Arctic Move Expedition 2008 arcticmove.de
  • dĂ€nische ice-x.dk 2008 x-ice.dk
  • finnische Greenland Northward Expedition 2008 expedition.fi
  • Westsahara Expedition 2008 Uni Köln Expeditionsleitung Dr. Stefan Kröpelin, GeoarchĂ€ologe und Klimaforscher.[44]
  • Antarktisexpedition 2008/2009 mit Anmerkungen unter Neuschwabenland Tourismus.[45]
  • Expedition magnetischer Nordpol Quanok.[46][47]
  • JDAV Spitzbergen 2008.[48]
  • Humboldt University Nubian Expedition 2008.[49]
  • Kajakumrundung Spitzbergen Juni 2008 – 1800 km in 10 Wochen.[50]
  • internationale Expedition Mount Bosavi Papua-Neuguinea 2009 Smithsonian Nationalen Museum fĂŒr Naturkunde
  • JDAV-BW Spitzbergen-Expedition 2009.[51]
  • „Nutshell 2009“ Spitzbergen.[52]
  • 7 summits und Durchquerung Inlandeis Patagonien 2009/2010.[53]
  • Grönland Expedition EiswĂŒste 2010.[54]
  • Spitzbergen Kajakexpedition Circumnavigate Svalbard 2010.[55][56]
  • Indian National Centre for Antarctic and Ocean Research (NCAOR) Antarktis Novo Air Base SĂŒdpol und zurĂŒck 4600 Kilometer mit Toyota Hilux[57]
  • Winterexpedition Northern Lighter in Wilderness Abisko – Kebnekaise
  • Grönland Inlandeisexpedition SĂŒd-Nord jenterikuling.com
  • Wettlauf zum SĂŒdpol
  • Nordpol-Expedition Royal Armee 2011 walkingwiththewounded.org.uk

Expeditionsziele und ExpeditionsrÀume

Dass es noch terra incognita gibt, zeigt die Teilnahme eines NDR-Fernsehteam an der Expedition Ultima Thule 2008 zur Erforschung des nördlichsten Landpunktes der Welt in Grönland.[58] HÀufig kommerzielle Expeditionsziele sind die Seven Summits als die höchsten Gipfel der Welt und die Seven Second Summits. Als weitere Expeditionsziele gelten auch Fernwanderwege, die durch entsprechende Natur- und WildnisrÀume laufen und Gebiete des Weltnaturerbes als UNESCO-Welterbe sind.

Siehe auch

nach Gebieten


Portal:Berge und Gebirge
Portal:Geowissenschaften

Literatur

  • Dietmar Henze: EnzyklopĂ€die der Entdecker und Erforscher der Erde. 5 BĂ€nde. ADEVA, Graz 1973–2004, ISBN 3-201-01835-X.
  • Johannes W. GrĂŒntzig, Heinz Mehlhorn: Expeditionen ins Reich der Seuchen. Medizinische Himmelfahrtskommandos der deutschen Kaiser- und Kolonialzeit. Elsevier-Verlag, MĂŒnchen 2005, ISBN 3-8274-1622-1.
  • Fergus Fleming, Annabel Merullo: LegendĂ€re Expeditionen: 50 Originalberichte. 2. Auflage. National Geographic Verlag, 2006, ISBN 3-937606-94-7.
  • Ariane Audouin-Dubreuil: Expedition Seidenstraße: Mit den ersten GelĂ€ndewagen von Beirut bis Peking. National Geographic Verlag, 2008, ISBN 978-3-89405-854-8.
  • Owen Beattie, John Geiger: Der eisige Schlaf: Das Schicksal der Franklin-Expedition. Piper Verlag, 1998, ISBN 3-492-22113-0.
  • Cornelia Klauß, Frank Böttcher (Hrsg.): Unerkannt durch Freundesland – Illegale Reisen durch das Sowjetreich Lukas Verlag 2011, ISBN 978-3-86732-076-4.
  • Jörg Kuhbandner, Jan Oelker (Hrsg.): TRANSIT. Illegal durch die Weiten der Sowjetunion. Notschriften-Verlag, Radebeul 2010, ISBN 978-3-940200-48-8.
  • Matthias Hake: Expeditionshandbuch. Planung, AusrĂŒstung, Krisenmanagement. 1. Auflage. Pietsch Verlag, Stuttgart 2005, ISBN 3-613-50490-1.
  • Nigel Gifford: Expeditionen. Handbuch fĂŒr Planung und Praxis: Konzeption, Finanzierung, Anreise, Nahrung, AusrĂŒstung, Logistik und FĂŒhrung. Pietsch, Stuttgart 1984, ISBN 3-613-50005-1.
  • Heinz Kohnen: Sicherheit und Überleben bei Polarexpeditionen. In: Reports on Polar Research. Alfred Wegener Institute for Polar and Marine Research, Bremerhaven, Sonderheft 3, 1983.
  • Stefan Simmerer: Expeditionen zum Selbermachen. In: Outdoor. 09/2003. (online)
  • Inge Röger-Lakenbrink: Alpines Trekking mit Pferden und Maultieren. Cadmos Verlag, LĂŒneburg 1999, ISBN 3-86127-339-X.
  • Royal Geographical Society (Hrsg.): Expedition Handbook. Eigenverlag, London 2004.
  • Royal Geographical Society (Hrsg.), Rachel Duncan: Polar Expeditions. 4. Auflage. Eigenverlag, London 2003.
  • Tom Sheppard: Vehicle-dependent Expedition Guide. Desert Winds, Hertfordshire, England 1998, ISBN 0-9532324-0-9.
  • Stephen Arrington: The Expedition & Diving Operations Handbook. Diversification Series Verlag Best Pub., 1995, ISBN 0-941332-40-3.
  • Steven James Foreman: How to Plan and Survive Safaris, Camping Trips, and Expeditions in Africa. Verlag Lulu Press, 2007, ISBN 978-1-4303-0842-3.
  • Franz Berghold, Wolfgang Schaffert: Handbuch der Trekking- und Expeditionsmedizin: Praxis der Höhenanpassung – Therapie der Höhenkrankheit. DAV Summit Club, MĂŒnchen 2009, ISBN 978-3-00-025756-8.
  • W. Treibel: Erste Hilfe und Gesundheit am Berg und auf Reisen. Bergverlag Rother, 2006, ISBN 3-7633-6027-1.
  • Royal Geographical Society (Hrsg.), Sarah Anderson: Expedition Medicine. 2. Auflage. Verlag Profile Books, 2002, ISBN 1-86197-434-5.
  • Chris Johnson, Sarah Anderson, Jon Dallimore, Shane Winser, David A. Warrell: Oxford Handbook of Expedition and Wilderness Medicine. 1. Auflage. Oxford Handbooks Series, Verlag OUP Oxford, 2008, ISBN 978-0-19-929661-3.
  • Gregory H. Bledsoe, Michael J. Manyak, David A. Townes: Expedition and Wilderness Medicine: Wilderness, Remote, and Extreme Environments. 1. Auflage. Cambridge University Press, 2008, ISBN 978-0-521-86873-0.
  • Andrew Selters: Glacier Travel and Crevasse Rescue: Reading Glaciers, Team Travel, Crevasse Rescue Techniques, Routfinding, Expedition. 2. Auflage. Skills Verlag Mountaineers Books, 2006, ISBN 0-89886-658-8.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. ↑ rgs.org
  2. ↑ Satellitenbilder
  3. ↑ AECTP-230 Ed 1 Climatic Conditions. Definition der Klimazonen nach Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit auf nato.int
  4. ↑ Grönland – 12 Tage auf dem Inlandeis. 2. September 2010; zu zeitlichen Verzögerungen siehe hier
  5. ↑ medizinischer Fragebogen des AWI
  6. ↑ Bergsporttraining auf der Webseite der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Berg- und Expeditionsmedizin e. V.
  7. ↑ Martina Schneibergová: Expedition Spitzbergen: Nach zwei Tagen riss das erste Zelt. auf: radio.cz
  8. ↑ Auswahlverfahren ZDF SĂŒdpolexpedition 2010
  9. ↑ Arctic Survival and Safety Course. Lehrveranstaltung WildnisfĂ€higkeiten UNIS
  10. ↑ Informationen fĂŒr Expeditionsteilnehmer. AWI Vorausbildung Expeditionsteilnehmer
  11. ↑ Knotenkunde – Knotenfibel fĂŒr Outdoor-AktivitĂ€ten. auf Wikibooks
  12. ↑ Kletterausbildung bei Deutschen Alpenverein
  13. ↑ Erste-Hilfe im GelĂ€nde. auf Wikibooks
  14. ↑ ErklĂ€rung des SYNOP-SchlĂŒssels.
  15. ↑ http://www.zoll.de/faq/reiseverkehr/ausreise/index.html fĂŒr Deutschland siehe Zollbestimmungen hier auch INF3 Zollformular fĂŒr höherwertige WirtschaftsgĂŒter
  16. ↑ US National Park Rangers in der englischsprachigen Wikipedia
  17. ↑ http://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php?46604-USA-Sommer-2010-9-Wochen-Trekking-in-Alaska-mit-Packraft-Wrangell-St.-Elias-amp-Denali&highlight=Packraft Anwendung Packraft auf einer Trekkingtour Wrangell-St.-Elias-Denali Alaska-
  18. ↑ Comelia LĂŒdecke: Vor 100 Jahren: Grönlandexpedition der Gesellschaft fĂŒr Erdkunde zu Berlin (1891, 1892–1893) unter der Leitung Erich von Drygalskis. In: Polarforschung. 60 (3) 1990, S. 219–229.
  19. ↑ Steffen Wenig (Hrsg.): In Kaiserlichem Auftrag – Die Deutsche Aksum-Expedition 1906 unter Enno Littmann. Band 1: Die Akteure und die wissenschaftlichen Unternehmungen der DAE in Eritrea. Linden-Soft, Aichwald 2006, ISBN 3-929290-33-2.
  20. ↑ Deutsche Antarktis Expedition 1938/39. In: DMZ. Nr. 42, Dezember 2004.
  21. ↑ Expeditionsbericht Grönland Inlandeisdurchquerung 1970
  22. ↑ Cecilie Skog in der norwegischhsprachigen; Cecilie Skog in der englischsprachigen Wikipedia
  23. ↑ Thomas Borchert: Rekord in 70 Tagen: Norwegerin durchquert als Erste auf Skiern die Antarktis. In: Spiegel Online, 22. Januar 2010.
  24. ↑ Geowissenschaftliche Expeditionen. unter Beteiligung der Bundesanstalt fĂŒr Geowissenschaften und Rohstoffe
  25. ↑ Webseite des Alfred-Wegener-Instituts fĂŒr Polar- und Meeresforschung.
  26. ↑ The Explorers Club in der englischsprachigen Wikipedia
  27. ↑ National Outdoor Leadership School in der englischsprachigen Wikipedia.
  28. ↑ Webseite des University Centre auf Svalbard
  29. ↑ National Park Service; National Park Service Ranger; List of areas in the United States National Park System in der englischsprachigen Wikipedia
  30. ↑ Dieter Glogowski
  31. ↑ Norbert Rosing
  32. ↑ David Bittner
  33. ↑ Michael Martin
  34. ↑ Frank Kauper, Stefan Simmerer: Expedition "Durchquerung des Changtang by fair means".
  35. ↑ Frank Kauper, Stefan Simmerer: Bis ans Ende der Welt – und weiter. In: Focus. 20/1999, S. 102ff.
  36. ↑ Spitzbergen – Expedition. 1999.
  37. ↑ Grönland-Expedition 2002.
  38. ↑ Österreichische Himlung Expedition 2004.
  39. ↑ Swiss AACB East Greenland Expedition 2005.
  40. ↑ Grönland Transversale 2006.
  41. ↑ Die Welt von unten. Fussmarsch durch Feuerland und Patagonien.
  42. ↑ On the Trail of Ghengis Khan.
  43. ↑ Arctic Summits Expedition. 2008.
  44. ↑ Westsahara – ein Land voller RĂ€tsel. (PDF) 2008.
  45. ↑ Aloha Antarctica – Die Sehnsucht der Erfahrung kennt keine Grenzen. Antarktisexpedition
  46. ↑ Expeditionen mit Quanok.
  47. ↑ Georg Sichelschmidt: Expeditionsbericht zur Skitour Nordkap.
  48. ↑ spitzbergen2008.de
  49. ↑ Humboldt University Nubian Expedition. 2008.
  50. ↑ Kajakumrundung Spitzbergen Juni 2008 – 1800 km in 10 Wochen
  51. ↑ JDAV Expedition Spitzbergen 2009
  52. ↑ Expedition "Nutshell" 2009, in the wake of the old sailors.
  53. ↑ Patagonien 2009/2010 – Inlandeisdurchquerung.
  54. ↑ Grönland Expedition EiswĂŒste 2010.
  55. ↑ Heike’s Arctic Voyages.
  56. ↑ Inseln im Eis: Mit dem Kanu um Spitzbergen – zwischen Norwegen und Nordpol.
  57. ↑ rp-online.de
  58. ↑ Sven Glagow: NDR Team entdeckt Insel im arktischen Eis. Ultimat Thule Expedition

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   Deutsch Wörterbuch

  • expĂ©dition — [ ɛkspedisjɔ̃ ] n. f. ‱ XIIIe; lat. expeditio I ♩ 1 ♩ Vx Action d expĂ©dier (I, 1o) ce qu on a Ă  faire. L expĂ©dition d une affaire. ⇒ achĂšvement, exĂ©cution. Admin. Le prĂ©sident du Conseil dĂ©missionnaire est chargĂ© de l expĂ©dition des affaires… 
   EncyclopĂ©die Universelle

  • Expedition 26 — Mission insignia Number of crew 6 Launch craft Soyuz TMA 01M, Soyuz TMA 20 Start 26 November 2010 04:46 UTC 
   Wikipedia

  • Expedition — Ex pe*di tion, n. [L. expeditio: cf.F. exp[ e]dition.] 1. The quality of being expedite; efficient promptness; haste; dispatch; speed; quickness; as to carry the mail with expedition. [1913 Webster] With winged expedition [1913 Webster] Swift as… 
   The Collaborative International Dictionary of English

  • expedition — Expedition. s. f. v. Action par laquelle on expedie. Prompte expedition. Il se dit des depesches, des lettres qu on expedie, soit missives particulieres, soit ordres, instructions, memoires, soit actes de Justice. Ce Courrier attend ses… 
   Dictionnaire de l'AcadĂ©mie française

  • Expedition — may refer to: * A journey undertaken for a specific purpose, usually exploration and/or research *Military expedition * Expedition , the science fiction book by Wayne Douglas Barlowe. * Ford Expedition, a Ford Motor Company s large sports utility 
   Wikipedia

  • Expedition — Sf std. (16. Jh.) Entlehnung. Entlehnt aus l. expedÄ«tio ( ƍnis) Erledigung, Abfertigung, Feldzug , einem Abstraktum zu l. expedÄ«re erledigen, losmachen, eigentlich den Fuß aus Fesseln befreien , einer PrĂ€fixableitung zu l. pēs (pedis) m. Fuß .… 
   Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache

  • expedition — et achevement, Confectio. Expedition et charge de conduire une armĂ©e, Ducatus. La chose sera de longue expedition, Longe res abibit, B. ex Vlp 
   Thresor de la langue françoyse

  • expedition — UK US /ˌekspÉȘˈdÉȘʃən/ noun [U] FORMAL â–ș speed in doing something: »We will deal with your order with the greatest possible expedition 
   Financial and business terms

  • expedition — early 15c., military campaign; the act of rapidly setting forth, from M.Fr. expĂ©dition (13c.) and directly from L. expeditionem (nom. expeditio), noun of action from pp. stem of expidere (see EXPEDITE (Cf. expedite)). Meaning journey for some… 
   Etymology dictionary

  • expedition — [n1] journey; people on a journey campaign, caravan, cavalcade, company, crew, crowd, cruise, crusade, enterprise, entrada, excursion, exploration, explorers, fleet, jaunt, junket, mission, outing, party, patrol, peregrination, picnic, posse,… 
   New thesaurus


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