Akron

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Akron
Akron
Spitzname: Rubber Capital of the World
Skyline von Westen
Skyline von Westen
Lage in Ohio
Akron (Ohio)
Akron
Akron
Basisdaten
GrĂŒndung: 1825
Staat: Vereinigte Staaten
Bundesstaat: Ohio
County:

Summit County

Koordinaten: 41° 5â€Č N, 81° 31â€Č W41.081388888889-81.518888888889293Koordinaten: 41° 5â€Č N, 81° 31â€Č W
Zeitzone: Eastern Standard Time (UTC−5)
Einwohner:
– Metropolregion:
199.110 (Stand: 2010)
694.960 (Stand: 2000)
Bevölkerungsdichte: 1.239,1 Einwohner je kmÂČ
FlĂ€che: 161,57 kmÂČ (ca. 62 miÂČ)
davon 160,69 kmÂČ (ca. 62 miÂČ) Land
Höhe: 293 m
Postleitzahlen: 44301–44399
Vorwahl: +1 330
FIPS: 39-01000
GNIS-ID: 1064305
WebprÀsenz: www.ci.akron.oh.us
BĂŒrgermeister: Don Plusquellic

Akron [ˈÊkrən] ist eine Großstadt im Nordosten des US-Bundesstaats Ohio. Sie liegt am Ohio-Erie-Kanal, 50 km sĂŒdlich von Cleveland, sowie 85 km von der Grenze zu Pennsylvania entfernt. Mit einer FlĂ€che von 62,41 Quadratmeilen (161,57 kmÂČ) und 199.110 Einwohnern (Stand: 2010) ist sie die fĂŒnftgrĂ¶ĂŸte Stadt in Ohio. Akron ist Kreissitz des Summit County und sowohl geographischer als auch wirtschaftlicher Mittelpunkt eines Ballungsraums mit knapp 700.000 Einwohnern, der Akron Metropolitan Statistical Area.

Die Bezeichnung Akron leitet sich vom griechischen Wort ጄÎșÏÎżÏ‚ ab und bezieht sich mit seiner Bedeutung "höchster Punkt" auf den nahegelegenen Scheitelpunkt des Ohio-Erie-Kanals, wĂ€hrend dessen Bau die Stadt als kleine Siedlung ihren Anfang nahm. Nach der Jahrhundertwende stieg Akron mit vier großen Werken (Firestone, General Tire, B. F. Goodrich und Goodyear) zum grĂ¶ĂŸten Standort der US-Reifenindustrie auf und wuchs zwischen 1880 und 1930 von 16.500 auf 255.000 Einwohner an. Hergestellt wurden ferner Luftschiffe durch Goodyear (u. a. USS Akron), Petroleumlampen und Haferflocken.

Infolge wirtschaftlichen Strukturwandels setzte in der zweiten HĂ€lfte des 20. Jahrhunderts ein noch heute spĂŒrbarer industrieller Niedergang ein. Die Stadt stemmt sich durchaus erfolgreich dagegen mit Investitionen in die Sanierung von Altlasten, neue Gewerbeansiedlungen, Schulbildung und die industrielle Forschung. Akron besitzt bedeutende Forschungseinrichtungen der Polymer- und Kunststoffindustrie und ist Hauptort des Polymer Valley, in dem sich knapp die HĂ€lfte der Kunststoffindustrie Ohios konzentriert. Die ansĂ€ssige UniversitĂ€t, die University of Akron, verzeichnet 23.400 Studierende.

1935 wurde in Akron die Selbsthilfeorganisation der Anonymen Alkoholiker gegrĂŒndet.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Lage und Ausdehnung

Akron liegt im Nordwesten des Bundesstaats Ohio, rund 50 km sĂŒdlich von Cleveland am Eriesee sowie rund 85 km westlich der Grenze zu Pennsylvania. Das Stadtgebiet ist 62,41 Quadratmeilen (161,57 kmÂČ) groß (davon 160,69 kmÂČ LandflĂ€che)[1] und liegt in der Mitte des zugehörigen Kreises, des Summit County. Es besitzt eine annĂ€hernd quadratische Grundform mit zwei Ausbuchtungen im Osten und Nordwesten und etlichen kleineren „Ausfransungen“ auf allen vier Seiten.

Wirtschaftsgeographisch gesehen liegt Akron inmitten des Rust Belt und frĂŒheren Manufacturing Belt, des dicht besiedelten, ersten Industriegebiets der USA, dessen einstige Zentren heute vielfach vom Niedergang der Schwerindustrie gekennzeichnet sind. Die Stadt ist Hauptort des zugehörigen Ballungsraums Akron Metropolitan Statistical Area mit knapp 700.000 Einwohnern. In dessen Nachbarschaft befinden sich drei weitere BallungsrĂ€ume, Cleveland im Norden mit 2,1 Mio. Einwohnern, Youngstown im Osten mit 587.000 Einwohnern sowie Canton im SĂŒden mit 410.000 Einwohnern. Das StĂ€dtedreieck Akron–Canton–Youngstown bildet zusammen die Industrieregion Polymer Valley, in welcher sich eine Vielzahl Kunststoff verarbeitender Betriebe konzentriert.

Topografie

Die Stadt liegt inmitten des Allegheny-Plateaus, einer von eiszeitlichen Gletschern geformten MorĂ€nenhĂŒgellandschaft, die sich in Nordost-SĂŒdwest-Richtung zwischen der Ebene der Großen Seen und dem Gebirgszug der Appalachen erstreckt.[2] Durch die Stadt verlĂ€uft die Wasserscheide zwischen den Großen Seen im Norden und dem Ohio River/Mississippi im SĂŒdosten, die an dieser Stelle vom Ohio-Erie-Kanal ĂŒberwunden wird.

Blick auf die Innenstadt Akrons von Norden her; im Vordergrund das Tal des Little Cuyahoga River.

Der Little Cuyahoga River, ein linker Nebenfluss des Cuyahoga, durchquert das Stadtgebiet nördlich der Innenstadt von SĂŒdosten nach Nordwesten in einem ausgeprĂ€gten Tal. Der Kanal zweigt etwa einen Kilometer unterhalb der Innenstadt nach SĂŒden hin ab, steigt die Böschung empor, durchquert das Stadtzentrum und den Lake Summit und fĂŒhrt sĂŒdlich der Stadtgrenze wieder hinunter in das Tal des Tuscarawas River, der in den Ohio entwĂ€ssert.

Gliederung und Stadtbild

Die Stadt gliedert sich in insgesamt 21 Stadtbezirke, die so genannten Neighborhoods. Diese decken das Stadtgebiet nicht vollstĂ€ndig ab; in einigen Randlagen befinden sich Areale, die zu keinem Bezirk gehören. Die einzelnen Stadtteile unterscheiden sich zum Teil erheblich hinsichtlich Einwohnerdichte, Wohlstand, Bildungsniveau sowie in ihrer ethnischen und demografischen Zusammensetzung. Viele der Stadtteile grenzen sich untereinander naturrĂ€umlich oder durch Infrastruktur wie Autobahnen oder Bahnanlagen voneinander ab.[3]

Die geschlossene Bebauung erstreckt sich im Umkreis von vier bis acht Kilometern um das Stadtzentrum herum und bricht an den meisten Stellen in etwa mit der Stadtgrenze ab. Nennenswerte, dicht bebaute Vororte jenseits davon sind Cuyahoga Falls (49.000 Einwohner) im Norden sowie dahinter Stow und Kent sowie im SĂŒdwesten Barberton, allesamt mit je etwa 30.000 Einwohnern.

Die Industrieanlagen konzentrieren sich auf einige große, abgegrenzte Standorte, die ĂŒber das Stadtgebiet verteilt sind. Die Fabriken und Hafenanlagen im Zentrum und am Kanalufer, die die Innenstadt lange Zeit geprĂ€gt haben, sind in weiten Teilen verschwunden und durch VerwaltungsgebĂ€ude und Freizeiteinrichtungen ersetzt worden. Unmittelbar östlich der Innenstadt liegt das weitlĂ€ufige GelĂ€nde der UniversitĂ€t mit ihren Lehr- und Forschungseinrichtungen, welches den zugehörigen Stadtbezirk University Park beinahe vollstĂ€ndig ausfĂŒllt. Der Rest des Stadtgebiets ist weitgehend mit EinzelhĂ€usern bebaut.

Klima

Akron liegt im Bereich der borealen Klimazone und besitzt ein kaltgemĂ€ĂŸigtes Klima (effektive Klimaklassifikation: Dfa). Die Jahreszeiten sind kontinentaltypisch stark ausgeprĂ€gt mit warmen, feuchten Sommern und kalten, schneereichen Wintern. Die Jahresdurchschnittstemperatur betrĂ€gt 9,7 Grad Celsius.[4]

Die mit Abstand kĂ€ltesten Monate sind Dezember, Januar und Februar mit Durchschnittstemperaturen zwischen −0,7 und −4,0 Â°C. Am wĂ€rmsten sind dagegen die Sommermonate Juni, Juli und August mit Mittelwerten zwischen 19,9 und 22,2 Â°C. Die Tiefstwerte in den Wintermonaten liegen im Durchschnitt bei −6,6 Â°C, die Tageshöchsttemperaturen im Sommer erreichen im Mittel 26,9 Â°C; an einzelnen Tagen kann die Temperatur auf ĂŒber 30 Â°C ansteigen. Die kĂ€ltesten Tage des Jahres gibt es Ende Januar mit bis zu −15 Â°C. Die bisher niedrigste Temperatur vor Ort wurde am 19. Januar 1994 mit −32,0 Â°C gemessen; der bisher wĂ€rmste Tag war der 6. August 1918 mit 40,0 Â°C.[4]

Die NiederschlĂ€ge fallen im Sommer als Regen und in den Wintermonaten als Schnee. Dabei weist der Winter im Mittel um rund ein Drittel geringere NiederschlĂ€ge auf als der Sommer. Die Jahresniederschlagsmenge liegt im Durchschnitt bei moderaten 979 mm.[4]

Das regionale Klima des Lake Effect Snow im Bereich der Großen Seen, bei dem kalte Winde ĂŒber den warmen SeeflĂ€chen Wasserdampf aufnehmen, der dann am Lee-Ufer des Sees als Schnee niedergeht, ist in Akron aufgrund der Entfernung zum Seeufer nur noch in geringem Umfang zu spĂŒren.

Akron
Klimadiagramm (ErklÀrung)
J F M A M J J A S O N D
 
 
63
 
1
-8
 
 
58
 
3
-7
 
 
80
 
9
-2
 
 
86
 
15
3
 
 
100
 
21
9
 
 
92
 
26
14
 
 
102
 
28
16
 
 
93
 
27
16
 
 
87
 
23
12
 
 
64
 
16
6
 
 
78
 
9
1
 
 
76
 
3
-5
Temperatur in °C,  Niederschlag in mm
Quelle: Temperaturen und Niederschlagsmenge: Cleveland National Weather Service Akron-Canton Climate Page,
Anzahl der Regentage und Luftfeuchtigkeit: climate-zone.com
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschlĂ€ge fĂŒr Akron
Jan Feb MĂ€r Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 0,5 2,6 8,6 15 21 25,7 27,9 26,8 22,7 16,2 9,3 3,2 Ø 15
Min. Temperatur (°C) −8,1 −6,8 −2,3 2,9 8,8 13,8 16,3 15,7 11,7 5,6 0,8 −4,7 Ø 4,5
Temperatur (°C) −3,8 −2,0 3,2 8,9 14,9 19,7 22,1 21,3 17,2 10,9 5,1 −0,7 Ø 9,7
Niederschlag (mm) 63,2 57,9 79,5 86,4 100,3 91,9 101,9 93,2 86,9 64,3 78 75,7 ÎŁ 979,2
Regentage (d) 16 14 16 14 13 11 11 10 10 10 14 15 ÎŁ 154
Luftfeuchtigkeit (%) 57,0 74,5 71,5 68,0 66,0 68,0 70,0 71,5 73,5 71,5 68,5 72,5 Ø 69,3
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
0,5
−8,1
2,6
−6,8
8,6
−2,3
15
2,9
21
8,8
25,7
13,8
27,9
16,3
26,8
15,7
22,7
11,7
16,2
5,6
9,3
0,8
3,2
−4,7
Jan Feb MĂ€r Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
i
e
d
e
r
s
c
h
l
a
g
63,2 57,9 79,5 86,4 100,3 91,9 101,9 93,2 86,9 64,3 78 75,7
  Jan Feb MĂ€r Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez


Quelle: Temperaturen und Niederschlagsmenge: Cleveland National Weather Service Akron-Canton Climate Page,
Anzahl der Regentage und Luftfeuchtigkeit: climate-zone.com

Geschichte

GrĂŒndung und Anfangsjahre

Die GrĂŒndung Akrons geht auf den Bau des Ohio-Erie-Kanals zurĂŒck. Er sollte den GĂŒtertransport auf dem Wasserweg zwischen den Großen Seen und dem Mississippi ermöglichen und darĂŒber hinaus helfen, das seinerzeit dĂŒnn besiedelte und wirtschaftlich rĂŒckstĂ€ndige Ohio besser zu erschließen.

Stadtplan Akrons zu Zeit seiner GrĂŒndung 1825.

Der Siedler Paul Williams, durch dessen Besitz der Kanal fĂŒhren sollte, und der Erbauer des Kanals, Simon Perkins, grĂŒndeten im Jahre 1825, zwei Jahre vor der Fertigstellung des Kanals, an dessen Scheitelpunkt eine Siedlung mit dem Namen Akron. Die Bezeichnung leitet sich vom griechischen Wort ጄÎșÏÎżÏ‚ ab, das so viel wie der höchste Punkt bedeutet und sich auf eben diesen Scheitelpunkt jenes Kanals bezieht.[5]

1833 kommt es ein StĂŒck weiter nördlich, oberhalb der MĂŒndung des Kanals in den Little Cuyahoga River, zu einer weiteren SiedlungsgrĂŒndung mit dem Namen Cascade. Diese wird schon bald North Akron genannt, und die ursprĂŒngliche Siedlung heißt entsprechend South Akron. 1836 schließlich werden die beiden Orte zum heutigen Akron zusammengefasst. Als GrĂŒndungsdatum der Stadt gilt jedoch das GrĂŒndungsjahr der ersten Siedlung, 1825.[5]

In den folgenden Jahren wuchs die Stadt zu einem kleinen Binnenhafen heran. Viele Farmer aus der Umgebung ließen hier Getreide verladen. Mit dem Bau der Eisenbahnen Mitte des 19. Jahrhunderts geriet Akron jedoch zunĂ€chst ins Hintertreffen, weil die Bahn erheblich schnellere Reisegeschwindigkeiten bot als die Kanalschifffahrt. Obwohl die Stadt 1852[5] ebenfalls Bahnanschluss erhielt, kam die wirtschaftliche Entwicklung fĂŒr ein Jahrzehnt praktisch zum Erliegen. Erst mit dem Sezessionskrieg 1861–65 begann die eigentliche Industrialisierung Akrons; hergestellt wurden vor allem Landmaschinen, Steinzeug, ZĂŒndhölzer (Barber, spĂ€ter Diamond Match), Petroleumlampen (Akron Lamp) sowie Haferflocken (Schumacher, spĂ€ter Quaker Oats). Viele Betriebe machten sich dabei die Versorgung mit großen Mengen Frischwasser durch den Kanal zunutze.[6][7]

In den 1890er Jahren ging es aber schon wieder abwĂ€rts. BrĂ€nde, Seuchen und soziale Unruhen ließen die industrielle Basis zusehends erodieren. Und nachdem sich zusĂ€tzlich der Schwerpunkt der Landwirtschaft weiter Richtung Westen verlagert hatte, brachen den ansĂ€ssigen HĂ€ndlern und Landmaschinenherstellern die AuftrĂ€ge weg. Die Arbeitslosigkeit wuchs und zahlreiche Fabriken standen leer.[7]

Aufstieg, Große Depression und Zweiter Weltkrieg

Reifenherstellung in Akron (1941).

Mit dem Beginn des Automobilzeitalters um die Jahrhundertwende stieg Akron zum wichtigsten Standort der US-Reifenindustrie auf.[6] Mit B. F. Goodrich, Firestone, General Tire und Goodyear waren vier der fĂŒnf bedeutenden US-amerikanische Reifenhersteller mit ihren Fabriken ansĂ€ssig. Diese Tatsache brachte der Stadt den Spitznamen “Rubber Capital of the World”, deutsch „Welthauptstadt des Gummi“ ein.[8] In dieser Zeit erfuhr Akron starkes Bevölkerungswachstum; die Einwohnerzahl stieg von (1880) 16.500 auf (1930) 255.000 Einwohner an.[5] In den Reifenfabriken waren 1929 ĂŒber 58.000 Personen beschĂ€ftigt.[7] 1917 nahm Goodyear zudem den Bau von Luftschiffen auf.[9]

Der Ursprung dieser Entwicklung geht auf Benjamin Franklin Goodrich zurĂŒck, der seine kleine Gummifabrik 1870 von New York hierher verlegte, fernab seiner bisherigen Konkurrenten. Nachdem sich die Gummiherstellung durch den Autoboom nach der Jahrhundertwende als hochprofitables GeschĂ€ft erwiesen hatte, bauten auch andere GeschĂ€ftsleute aus der Umgebung eigene Reifenfabriken auf, in direkter Nachbarschaft zu Goodrich und in den schon bestehenden, leerstehenden Fabriken Akrons.[7]

Die Große Depression traf die Stadt besonders hart. In den 1930er Jahren erreichte die Arbeitslosenquote zeitweilig 60 %.[6] Erst der Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg ließ die Nachfrage nach Reifen und Luftschiffen wieder anwachsen. Die Produktion umfasste in den Kriegsjahren zudem Gummistiefel und RegenmĂ€ntel fĂŒr Soldaten sowie Bauteile fĂŒr Flugzeuge.[7]

In der Zeit der Prohibition (1919–33) wurde Akron vom Organisierten Verbrechen beherrscht. Illegales GlĂŒcksspiel und Alkoholproduktion florierten. DarĂŒber hinaus fand der Ku-Klux-Klan in jener Zeit zahlreiche AnhĂ€nger; Politik und Verwaltung wurden in weiten Teilen von dieser Organisation unterwandert.[6]

Nachkriegszeit und Strukturwandel

Trotz des allgemeinen Booms in den Nachkriegsjahren geriet Akrons Industrie nach dem Krieg in zunehmende Schwierigkeiten. Einige Produkte wie die Petroleumlampen waren nicht mehr gefragt. Auch waren die Fabrikarbeiter zunehmend gewerkschaftlich organisiert und legten mit Streiks die Produktion lahm.

Den Reifenherstellern bereitete vor allem die weltweite Umstellung der Produktion von den alten Diagonal- auf die moderneren GĂŒrtelreifen große technische und finanzielle Probleme. Jene Umstellung hĂ€tte die vollstĂ€ndige UmrĂŒstung der vorhandenen Fabriken erfordert, was eine enorme finanzielle Belastung fĂŒr die Unternehmen bedeutet hĂ€tte. So reagierte die US-Reifenindustrie erst mit erheblicher Verzögerung auf die neue Technologie, die in Europa schon seit den 1950er Jahren auf dem Vormarsch war.

Ehemaliges Reifenwerk von Firestone.

Doch die Ölkrise von 1973 und die damit verbundenen verschĂ€rften Verbrauchsnormen zwangen die US-Autoindustrie schließlich zur schnellstmöglichen UmrĂŒstung auf die neue Reifenbauart. Der damit verbundene plötzliche Innovationsdruck bedeutete zugleich das Ende der Reifenproduktion in Akron. Da die Umstellung der Produktion ohnehin den vollstĂ€ndigen Neubau der zugehörigen Fabrikanlagen erforderte, zogen die Firmen im Zuge dessen sogleich in andere Regionen um, in denen ArbeitskrĂ€fte billiger und weniger stark gewerkschaftlich organisiert waren. Auf diese Weise wurde bis 1982, also innerhalb von zehn Jahren, fast die gesamte ProduktionskapazitĂ€t in Akron stillgelegt. Die letzte verbliebene Fabrik produziert heute in kleinem Maßstab Rennreifen fĂŒr Goodyear.[10][11][12]

Zudem setzte in der US-Reifenindustrie kurze Zeit spĂ€ter ein starker Konsolidierungsprozess ein, zum Nachteil der Firmen aus Akron. So verkaufte General Tire seine Reifensparte 1987 an die Continental AG. Zwei Jahre spĂ€ter wurde Firestone vom japanischen Konkurrenten Bridgestone aufgekauft. Und B. F. Goodrich fusionierte 1986 mit Uniroyal und ging 1990 schließlich im Michelin-Konzern auf. Dadurch fielen auch die zugehörigen Hauptverwaltungen weg, so dass Akron seine Bedeutung fĂŒr die Reifenindustrie endgĂŒltig verlor.[7]

Forschungs- und Entwicklungszentrum von Goodyear.

Dem Niedergang der Reifenindustrie stehen BemĂŒhungen gegenĂŒber, wenigstens Verwaltungs- und Forschungseinrichtungen der betreffenden Hersteller zu halten und darĂŒber hinaus neue Firmen anzusiedeln. Akron ist mittlerweile zu einem Zentrum der Polymer- und Kunststoffforschung herangewachsen und zĂ€hlt mittlerweile ĂŒber 400 kunststoffverarbeitende Betriebe in der Umgebung.[10] Auch die ansĂ€ssigen Schulen und die UniversitĂ€t haben sich auf dieses Gebiet spezialisiert.[13] Dazu hat die Innenstadt in den vergangenen beiden Jahrzehnten spĂŒrbare Belebung erfahren. Alte Fabriken wurden zu BĂŒrogebĂ€uden umgebaut, etliche Industriebrachen rekultiviert und in Parks umgewandelt; mehrere Museen, ein Theater, ein Kongresszentrum sowie etliche große SportstĂ€tten ziehen Besucher an.[8] In den letzten Jahren haben zudem Großhandel und Gesundheitswesen erheblich an Bedeutung gewonnen.[7]

Bevölkerung

Ethnische Struktur

Bei der letzten VolkszĂ€hlung im Jahre 2000 kam Akron auf 217.074 Einwohner.[Anmerkung 1] GrĂ¶ĂŸte ethnische Gruppe bilden die Weißen mit einem Anteil von 67,2 % der Gesamtbevölkerung. ZweitgrĂ¶ĂŸte Gruppe sind die Schwarzen mit 28,5 % Bevölkerungsanteil. Indianer, Mischlinge und Angehörige sonstiger Ethnien bilden lediglich Randgruppen. Als Hispanics betrachten sich 1,2 % der Gesamtbevölkerung, das ist wesentlich weniger als im US-Durchschnitt (12,5 %), aber auch erheblich weniger als etwa in Cleveland (7,3 %). Der Anteil der Schwarzen liegt mit den 28,5 % weit höher als etwa in Ohio (11,5 %) oder im US-Durchschnitt (12,3 %).[14] Dies ist fĂŒr industriell geprĂ€gte GroßstĂ€dte im Norden der Vereinigten Staaten typisch.

Unter der weißen Bevölkerung haben Familien mit deutschen Vorfahren mit 18,1 % den grĂ¶ĂŸten Anteil, gefolgt von Iren (11,5 %), EnglĂ€ndern (7,2 %) und Italienern (6,8 %). Der hohe Anteil deutschstĂ€mmiger Bevölkerung ist ein typisches Merkmal der Bevölkerung Ohios (21,42 %), der vergleichsweise geringe Anteil an EnglĂ€ndern ist kennzeichnend fĂŒr den Nordosten des Bundesstaates.[14]

Das Stadtgebiet ist zwischen den Ethnien teilweise deutlich segregiert. Zudem ist die Bevölkerung erheblich vom White Flight gekennzeichnet, der Abwanderung vergleichsweise wohlhabender, weißer Bevölkerungsschichten in die Außenbezirke und die Umlandgemeinden. Die schwarze Wohnbevölkerung konzentriert sich vor allem im Westen, im Norden und einigen sĂŒdöstlichen Stadtteilen. Die weißen Bevölkerungsgruppen drĂ€ngen nach außen und bewohnen vor allem die Viertel in grĂ¶ĂŸerer Entfernung zur Innenstadt.[14]

Bevölkerungsentwicklung

Historische Einwohnerzahlen
Census Einwohner ± in %
1850 3266 —
1860 3477 6 %
1870 10.006 200 %
1880 16.512 70 %
1890 27.601 70 %
1900 42.728 50 %
1910 69.067 60 %
1920 208.435 200 %
1930 255.040 20 %
1940 244.791 -4 %
1950 274.605 10 %
1960 290.351 6 %
1970 275.425 -5 %
1980 237.177 -10 %
1990 223.019 -6 %
2000 217.074 -3 %
2010 199.110 -8 %

Obwohl Akron schon bald nach Eröffnung des Ohio-Erie-Kanals ein wichtiger Ort fĂŒr die Verladung landwirtschaftlicher Erzeugnisse war, blieb die Einwohnerzahl in den ersten Jahrzehnten nach der GrĂŒndung gering. Bei Eröffnung des Kanals 1827 wurden 200 Einwohner gezĂ€hlt. Als der Kanal gut zwei Jahrzehnte spĂ€ter seinen wirtschaftlichen Höhepunkt erlebte, waren es knapp 3.500 Einwohner. Erst mit der einsetzenden Industrialisierung nach dem Bau der Eisenbahn war ein merklicher Anstieg der Bevölkerung zu verzeichnen von (1860) 3477 auf (1900) 42728 Einwohner. Mit dem daraufhin einsetzenden Boom der Reifenindustrie in den folgenden 30 Jahren verfĂŒnffachte sich die Einwohnerzahl auf ĂŒber 255.000 Personen, bis das Wachstum der Stadt mit der Großen Depression zum Erliegen kam.[5]

Nach dem Krieg stieg die Einwohnerzahl nochmals leicht an und erreichte 1960 ihren Höchststand mit 290.351 Personen. Die ungĂŒnstige wirtschaftliche Entwicklung der Reifenindustrie ließ die Population in den darauffolgenden beiden Jahrzehnten merklich zurĂŒckgehen auf (1980) 237.177 Einwohner. Danach verlangsamte sich der Prozess; dennoch verliert die Stadt hochgerechnet pro Jahr immer noch rund 750 Einwohner.[5] JĂŒngste SchĂ€tzungen gehen (2009) von rund 208.800 Einwohnern aus.[14]

Wanderungsbewegungen und soziale Probleme

In den ersten Jahrzehnten stammten die Einwanderer vornehmlich aus Britannien und Mitteleuropa. Mit dem Ersten Weltkrieg endete die Zuwanderung aus den meisten europĂ€ischen Staaten allerdings aufgrund der verĂ€nderten Gesetzeslage schlagartig. Gleichzeitig zogen zunehmend Schwarze aus dem armen SĂŒdosten der USA zu in der Hoffnung auf Arbeit und sozialen Aufstieg in die StĂ€dte der Region. Diese Hoffnung blieb ihnen jedoch zumindest in der ersten HĂ€lfte des 20. Jahrhunderts weitgehend verwehrt.[15][16]

Stattdessen löste die Zuwanderung der Schwarzen unter der weißen Bevölkerung Ängste und Argwohn aus. Dies mĂŒndete in mehr oder weniger offene Diskriminierung, wodurch sich die Spannungen verstĂ€rkten.[16] So kam es in Akron bereits im Jahre 1900, als der Anteil der schwarzen Bevölkerungsgruppen mit 1,2 % oder 525 Personen noch sehr gering war, zu einem rassistisch motivierten Aufstand.[17][18]

Obwohl Anfang der 1960er Jahre auf Betreiben der US-BĂŒrgerrechtsbewegung gesetzliche Verbesserungen eingetreten waren und sich die Arbeitsmarktsituation der Schwarzen entspannt hatte, kam es 1968 zu einem weiteren, sechs Tage andauernden Aufstand in den schwarzen Wohnvierteln.[5][19] Die Spannungen zwischen den Bevölkerungsgruppen scheinen bis heute nicht ĂŒberwunden zu sein, wie VorfĂ€lle aus der jĂŒngsten Vergangenheit zeigen.[20]

Die Verbrechensrate liegt im US-weiten Vergleich im oberen Mittelfeld, vergleichbar mit anderen, Ă€hnlich großen StĂ€dten im Rust Belt.[21] Allerdings sind die schwarzen Wohnviertel im Norden und Westen der Stadt ĂŒberdurchschnittlich stark in der Kriminalstatistik vertreten, wĂ€hrend die wohlhabenden Gegenden im Außenbereich erheblich geringere KriminalitĂ€tsraten zu verzeichnen haben.[22]

Religion

Genaue Angaben zur Religionszugehörigkeit der Bewohner Akrons gibt es nicht.[Anmerkung 2] Bezogen auf den gesamten County bildet die römisch-katholische Kirche mit 22,4 % Anteil die grĂ¶ĂŸte religiöse Einzelgruppierung. Das zustĂ€ndige Bistum ist Cleveland. Weitere 22,2 % bezeichnen sich als protestantisch, wobei durch den hohen Anteil an Baptisten unter den afroamerikanischen Bevölkerungsgruppen der Anteil der Protestanten in Akron selbst wahrscheinlich höher liegt. Knapp 1 % der Bevölkerung bekennt sich zum orthodoxen Glauben, 0,7 % sind Juden. Muslime und fernöstliche Religionen bilden kleine Randgruppen.[23]

Politik

Stadtvertretung

Die Stadtvertretung ist nach dem Mayor-Council-Prinzip organisiert. Dabei wird neben dem Stadtrat (City Council) auch der BĂŒrgermeister (Mayor) von der Bevölkerung direkt gewĂ€hlt. ZusĂ€tzlich kommt das Strong-Mayor-Prinzip zur Anwendung, wonach der Stadtrat nur die Legislative bildet, wĂ€hrend der BĂŒrgermeister als alleiniger Chef der Exekutive ĂŒber weitreichende Befugnisse verfĂŒgt (Strong Mayor).[24] Diese Form der Stadtregierung ist fĂŒr US-amerikanische GroßstĂ€dte typisch.[25]

Der Stadtrat besteht aus insgesamt 13 Mitgliedern. Zehn von ihnen werden in einer entsprechenden Zahl von Wahlbezirken (Wards) durch Mehrheitswahl bestimmt, die ĂŒbrigen drei von der Gesamtbevölkerung (At Large) gewĂ€hlt. Vorsitzender des Stadtrats ist der Schwarzafrikaner Marco S. Sommerville, der aus dem mehrheitlich von Schwarzen bevölkerten Westen der Stadt stammt. Derzeit (2011) gehören alle StadtrĂ€te der Demokratischen Partei an.[26]

BĂŒrgermeister Don Plusquellic (2011).

BĂŒrgermeister ist seit 1987 der Demokrat Don Plusquellic. (* 1949). Er wurde 2007 zum sechsten Mal in Folge gewĂ€hlt und ist damit der bisher dienstĂ€lteste BĂŒrgermeister der Stadt. 2004–05 war er außerdem PrĂ€sident des US-amerikanischen StĂ€dtetags, der United States Conference of Mayors.[27]

Plusquellic gilt als der fĂ€higste BĂŒrgermeister einer Großstadt in Ohio, insbesondere hinsichtlich seiner Wirtschafts- und Bildungspolitik. 1995 fĂŒhrte er in Akron die ersten gemeindeĂŒbergreifenden Gewerbegebiete in Ohio ein und setzte entsprechenden GesetzesĂ€nderungen in Gang, womit er ĂŒberregionale Bekanntheit erlangte. Ebenso setzte er hohe Kredite und Steuererhöhungen zum Ausbau der Schulen in den Ă€rmeren Stadtvierteln durch. Auch die kostspielige Sanierung der Industriebrachen im Stadtkern geht auf seine Initiative zurĂŒck. Dagegen scheiterte sein Vorhaben, durch Verpachtung der stĂ€dtischen Kanalisation Gelder fĂŒr College-Stipendien freizumachen.[27][28][29]

Haushalt

Der stĂ€dtische Haushalt 2010[24] sah Einnahmen in Höhe von 462,7 Millionen und Ausgaben von in Höhe von 414,6 Millionen US-Dollar vor. Mit Abstand wichtigste Einnahmequelle ist die Einkommensteuer (Income Tax) mit 118,5 Millionen. Den grĂ¶ĂŸten Ausgabeposten bilden die PolizeikrĂ€fte mit 50,1 Millionen.

Akron ist mit (2009) 778 Millionen US-Dollar oder 3.583 Dollar pro Kopf vergleichsweise hoch verschuldet.[24] Trotzdem haben die Rating-Agenturen der Stadt ein sehr hohes Rating zuerkannt.[Anmerkung 3] Die Agenturen verweisen dabei auf die verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig hohen Steuereinnahmen sowie den Umstand, dass ein großer Teil der Kreditsumme rentierliche Schulden seien, deren RĂŒckzahlung direkt ĂŒber Steuern und GebĂŒhren gesichert sei.[30] So ist beispielsweise der Kredit ĂŒber 200 Millionen Dollar fĂŒr den Ausbau der Schulen ĂŒber einen Zuschlag in Höhe von 0,25 % auf die Einkommensteuer gegenfinanziert.[24] Positiv sei Fachleuten zufolge auch, dass Akron seine Ausgaben aus eigener Kraft schultere und nicht nur durch Eingemeindung wohlhabender Vororte, wie es in anderen GroßstĂ€dten der Fall sei.[29] Allerdings hatte die Stadt in den letzten Jahren erhebliche RĂŒckgĂ€nge beim Steueraufkommen zu verkraften.[24]

StÀdtepartnerschaft

Seit 1997 besteht eine StĂ€dtepartnerschaft mit der deutschen Stadt Chemnitz.[31] In den Jahren 2004–08 fand in diesem Zusammenhang jeden Dezember ein erzgebirgischer Weihnachtsmarkt in Akron statt.[32]

Kultur und SehenswĂŒrdigkeiten

Bauwerke, Kunst und Museen

Die Luftschiffhalle von Goodyear/Lockheed Martin am SĂŒdrand der Stadt.

Die Sanierung der Industriebrachen in der Innenstadt hat einige neue gewerbliche Einrichtungen hervorgebracht. Beispielsweise wurden die ehemaligen Getreidesilos von Quaker Oats zu einem Hotel umgebaut, das infolge der baulichen Struktur runde Zimmer hat. Das GebĂ€ude steht im National Register of Historic Places.[33] Am SĂŒdrand der Stadt, am Akron Fulton Airport, steht die Luftschiffhalle, die Goodyear 1929 fĂŒr seine Zeppelinwerft errichten ließ. Sie ist 1175 Fuß (358,1 m) lang, 325 Fuß (99,1 m) breit und 211 Fuß (64,3 m) hoch, besitzt sphĂ€rische Enden und eine schwarze HĂŒlle. Die Halle gehört zur örtlichen Niederlassung von Lockheed Martin und dient auch heute noch ihrem ursprĂŒnglichen Zweck.[34][35]

Das Akron Art Museum.

Das Kunstmuseum Akron Art Museum zeigt zahlreiche GemĂ€lde aus der Zeit nach 1850, namentlich Werke des Impressionismus, des Realismus, der Moderne, der Postmoderne sowie des Photorealismus. Es ist aus einer Malschule hervorgegangen und in der ehemaligen Stadtbibliothek sowie in einem angrenzenden, avantgardistischen Neubau untergebracht.[36] Zudem unterhielt Goodyear bis Ende 2009 in einer stillgelegten Fabriketage ein Firmenmuseum, die World of Rubber. Es wurde mangels Besuchern geschlossen, seine wichtigsten Exponate wurden auf andere Museen verteilt.[37] Ferner unterhĂ€lt die National Inventors Hall of Fame in Akron eine Zweigstelle, das Invent Now Museum. Die zugehörige Middle School dient als Experimentierschule fĂŒr die STEM-Ausbildung, was in etwa den deutschen MINT-FĂ€chern entspricht.[38]

Zwei weitere bedeutende Einrichtungen in der Innenstadt sind das 1995 erbaute, multifunktionale Kongresszentrum John S. Knight Center sowie das 2004 generalsanierte Akron Civic Theater.[7]

Parks und Erholung

Lock 2 Park, einer der Parks entlang des Kanals am Nordrand der Innenstadt.

Akron verfĂŒgt ĂŒber eine Vielzahl von GrĂŒnanlagen mit einer FlĂ€che von mehr als 2200 Acre (rund 890 Hektar). Die wichtigsten davon sind der Akron Zoological Park westlich der Innenstadt sowie die Parks entlang des Kanals. Dieser ist unterhalb der Innenstadt bis hinunter zum Cuyahoga vollstĂ€ndig, Richtung SĂŒden etwa zur HĂ€lfte öffentlich zugĂ€nglich und im Zuge der Innenstadtsanierung in eine schmale, parkĂ€hnliche Landschaft eingebettet worden.[39] Der untere Teil des Kanals ist unter der Bezeichnung Cascade Locks Historic District in das National Register of Historic Places aufgenommen worden.

Nördlich der Stadt, etwa ein Drittel des Weges nach Cleveland, liegt der Cuyahoga-Valley-Nationalpark. Das 134 kmÂČ große Gebiet erstreckt sich zu beiden Seiten des Cuyahoga und des parallel verlaufenden Ohio-Erie-Kanals und zieht mit seinen landschaftlich reizvollen Flussauen jedes Jahr Millionen Besucher an. Hauptattraktion ist der Wanderweg auf dem einstigen Treidelpfad mitsamt den Überresten der Wasserbauten.

Unmittelbar sĂŒdlich der Stadtgrenze befinden sich zudem die Portage Lakes, eine Kette von fĂŒnf Stauseen und ursprĂŒnglichen Zungenbeckenseen, die in eine sanfte HĂŒgellandschaft eingebettet sind und ursprĂŒnglich zur Speisung des Ohio-Erie-Kanals und zur Wasserversorgung von Akrons Industrie angelegt wurden. Sie sind in weiten Teilen frei zugĂ€nglich und werden als Naherholungsgebiet genutzt.[40]

Sport

Das Baseballstadion Canal Park in der Innenstadt.

In Akron sind drei Profiliga-Mannschaften ansĂ€ssig. Die MĂ€nner-Baseballmannschaft der Akron Aeros spielt in einer der Minor Leagues und ist im Canal Park in der Innenstadt beheimatet. Das Stadion wurde 1997 eröffnet und fasst 9.000 Zuschauer. Die 1999 gegrĂŒndeten Akron Racers sind eine Damen-Softballmannschaft und spielen seit 2004 in der National Pro Fastpitch (NPF), der einzigen US-Softball-Profiliga. Sie absolvieren ihre Heimspiele im Firestone Stadium von 1925, der Ă€ltesten noch erhaltenen großen SportstĂ€tte der Stadt. Die dritte Mannschaft, die Rubber City Rollergirls, sind eine Roller-Derby-Damenmannschaft. Ihre HeimstĂ€tte ist das John S. Knight Center.

GrĂ¶ĂŸtes Stadion der Stadt ist die Rubber Bowl, ein Footballstadion in der Innenstadt, das aus dem Jahre 1941 stammt und 31.000 Zuschauer fasst, derzeit (2011) aber keine feste Heimmannschaft besitzt.

ZusĂ€tzlich stellt die örtliche UniversitĂ€t mehrere Sportmannschaften, die allesamt unter dem Namen Akron Zips auftreten und in den zugehörigen Hochschulligen spielen. Die wichtigsten und erfolgreichsten davon sind die Football-, Basketball- und Fußballmannschaft („Soccer“) der MĂ€nner.

Die Mannschaften der UniversitĂ€t verfĂŒgen zudem ĂŒber ihre eigenen SportstĂ€tten auf dem Campus. Die wichtigsten sind die James A. Rhodes Arena fĂŒr Volleyball und Basketball und das 2008 eröffnete InfoCision Stadium – Summa Field, das mit einer KapazitĂ€t von 30.000 Zuschauern nur geringfĂŒgig kleiner ist als die stĂ€dtische Rubber Bowl.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft

Der FirstMerit Tower, Sitz der gleichnamigen Bank.

Als grĂ¶ĂŸte Stadt im Polymer Valley ist Akron Hauptort einer Industrieregion, die sich ĂŒber den Summit County und einige benachbarte Kreise erstreckt und ein bedeutendes Zentrum der US-Polymerforschung und -verarbeitung darstellt. In der Region konzentrieren sich 45 % der Kunststoffindustrie Ohios mit (2001) ĂŒber 400 Betrieben und insgesamt 30.000 BeschĂ€ftigten. Dies geht in weiten Teilen auf die traditionelle Reifen- und Autozulieferindustrie zurĂŒck, deren Fabriken zwar verschwunden sind, deren zugehörige Forschungsinfrastruktur aber bis heute in weiten Teilen erhalten ist und im Laufe der Jahrzehnte immer wieder neue Produkte hervorgebracht hat. Die Innovationskraft dieser Branche geht maßgeblich von der örtlichen UniversitĂ€t aus. Auch die örtlichen Schulen haben sich auf diesen Wirtschaftszweig ausgerichtet.[13][41]

Als letzter Reifenhersteller ist der Goodyear-Konzern mit seiner Firmenzentrale und einer Kleinserienproduktion fĂŒr Rennreifen in Akron prĂ€sent. DarĂŒber hinaus errichtet der japanische Konkurrent Bridgestone ein Forschungs- und Entwicklungszentrum, das Ende 2011 in Betrieb gehen soll.[42] Weitere bedeutende ansĂ€ssige Unternehmen sind der Energiekonzern FirstEnergy, der Finanzdienstleister FirstMerit, der Call-Center-Betreiber InfoCision Management, der Putzmittelhersteller GOJO und die regionale Supermarktkette Fred W. Albrecht Grocery („Acme Fresh Market“). Mit Niederlassungen vertreten sind ferner der RĂŒstungskonzern Lockheed Martin mit der Mission Systems & Sensors (MS2) Division und der Logistikkonzern YRC Worldwide, ehemals Roadway Express.

GrĂ¶ĂŸter Arbeitgeber vor Ort ist (2005) die Öffentliche Hand mit ihren Polikliniken und KrankenhĂ€usern mit zusammen rund 8.000 BeschĂ€ftigten sowie der Stadtverwaltung mit 3.000 BeschĂ€ftigten. GrĂ¶ĂŸter privater Arbeitgeber ist Goodyear mit (2009) 3.000 BeschĂ€ftigten. Die meisten anderen genannten Firmen beschĂ€ftigen je zwischen 1.000 und 2.000 Personen.[43][44]

Die Arbeitslosenquote in Akron liegt im langjĂ€hrigen Vergleich im Sommer etwa 0,5 % und im Winter rund 1 % ĂŒber dem US-Durchschnitt. In der jĂŒngsten Wirtschaftskrise erreichte die Quote im Januar 2010 mit 11,8 % ihren Höchststand.[45] Mit einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Einkommen von (1999) 17.596 US-Dollar und einer Armutsquote von (2000) 17,5 % schneidet Akron im Vergleich zum US-Durchschnitt (21.587 Dollar und 12,4 %) erheblich schlechter ab, aber immer noch erheblich besser als viele der alten IndustriestĂ€dte im Rust Belt (ca. 15.000 Dollar Medianeinkommen und 25 % Armutsquote).[14]

Zur Gewinnung neuer Steuereinnahmen wurden seit 1995 in vier Nachbargemeinden so genannte Joint Economic Development Districts (JEDDs) eingerichtet, gemeindeĂŒbergreifende Gewerbegebiete. Die Stadt sicherte sich dadurch den Zugriff auf neue GewerbeflĂ€chen außerhalb ihrer Grenzen, ohne das zugehörige Bauland von seinen Nachbarn eingemeinden und entsprechende politische Konflikte riskieren zu mĂŒssen. Akron baut in diesem Zusammenhang die benötigte Infrastruktur auf und darf dafĂŒr die WassergebĂŒhren sowie einen Teil des Steueraufkommens einbehalten.[46] Die Einnahmen aus den JEDDs machen mittlerweile etwa 3 % des stĂ€dtischen Haushalts aus.[24]

Verkehr

Straße

In Akron kreuzen sich zwei Autobahnen, die jeweils aus der Region Cleveland ĂŒber die Appalachen zur US-OstkĂŒste fĂŒhren. Die Interstate 76 verlĂ€uft nach Osten bis nach Philadelphia, die Interstate 77 verlĂ€uft in sĂŒdliche Richtung bis nach Columbia im US-Bundesstaat South Carolina. ZusĂ€tzlich gibt es eine Schnellstraße zur Interstate 80 San Francisco–New York, die etwa 20 km nördlich der Stadt verlĂ€uft. Vom einst geplanten innerstĂ€dtischen Autobahnring ist nur der westliche Abschnitt fertiggestellt worden; er soll mangels Auslastung wieder zurĂŒckgebaut werden.[47]

Luftverkehr

Der nĂ€chstgelegene große nationale Flughafen fĂŒr den Linienflug ist der rund 45 km Luftlinie entfernte Cleveland Hopkins International Airport am sĂŒdwestlichen Rand von Cleveland. Von zunehmender Bedeutung ist jedoch der Akron-Canton Airport, der rund 20 Kilometer sĂŒdlich, etwa auf halbem Wege zwischen Akron und Canton an der Interstate 77 liegt. Vor allem Delta Air Lines und die Billigfluggesellschaft AirTran bieten von dort aus LinienflĂŒge in die östlichen USA an, etwa nach Chicago, Atlanta, New York und Philadelphia.[48] Der stĂ€dtische Akron Fulton International Airport ist dagegen wesentlich kleiner und dient nur der Allgemeinen Luftfahrt.[48]

Eisenbahn

Bahnhaltepunkt Akron Northside.

Akron ist Bahnknoten fĂŒr den GĂŒterverkehr. Etliche Bahnstrecken gehen sternförmig von der Stadt aus nach Lorain, Cleveland, Youngstown, Pittsburgh und Canton. Dazu besitzt die Stadt mehrere Betriebsbahnhöfe; zahlreiche Industriebetriebe haben Anschlussgleise.

RegulĂ€ren Personenzugverkehr gibt es in Akron nicht. In den Sommermonaten verkehrt die Cuyahoga Valley Scenic Railroad, eine Museumseisenbahn, in den Cuyahoga-Valley-Nationalpark. Sie benutzt dabei einen kleinen Haltepunkt namens Akron Northside am Nordrand der Innenstadt. Der ehemalige Zentralbahnhof Union Depot im Stadtzentrum, einst Zwischenhalt der PersonenfernzĂŒge der Baltimore and Ohio Railroad zwischen Chicago/Detroit und Washington, D.C./New York, ist außer Betrieb.[49][50]

Busverkehr

Der zentrale Busbahnhof am sĂŒdlichen Rand der Innenstadt.

Die örtliche Verkehrsbehörde Metro Regional Transit Authority (METRO RTA) betreibt ein relativ dichtes Netz von Buslinien im Stadtgebiet. DarĂŒber hinaus bedient sie auch etliche Vororte im Summit County, den Akron-Canton Airport sowie mit zwei Schnellbuslinien die Strecke Akron–Cleveland. 2009 eröffnete in der Innenstadt ein moderner Busbahnhof, der auch von den Greyhound-Fernbuslinien sowie von Regionalbuslinien aus benachbarten Countys benutzt wird. Der Nahverkehrs-Etat finanziert sich zu ĂŒber drei Viertel durch einen Aufschlag in Höhe von 0,5 % auf die Umsatzsteuer im Summit County.[51]

Bildung

Der örtliche Schulbezirk Akron Public Schools umfasst 36 Grund-, zehn Mittel- sowie sieben High Schools mit 23.000 SchĂŒlern und ĂŒber 1.700 LehrkrĂ€ften. Er ist damit der fĂŒnftgrĂ¶ĂŸte Schulbezirk in Ohio. FĂŒr die Verwaltung ist wie in Ohio ĂŒblich ein gewĂ€hltes kommunales Schulgremium (School Board) zustĂ€ndig.[52] Daneben gibt es in der Stadt eine Reihe von Privatschulen, vielfach in katholischer TrĂ€gerschaft.

Seit 2003 werden Akrons grĂ¶ĂŸtenteils veraltete öffentliche Schulen fĂŒr insgesamt 800 Millionen Dollar sukzessive modernisiert. Dies geschieht im Rahmen eines milliardenschweren staatlichen Programms zur Modernisierung von Ohios Schulen. Dabei ĂŒbernimmt der Bundesstaat 59 % der Kosten, die restlichen 41 % muss die Stadt aufbringen. Dazu wird in Akron seit 2003 ein Zuschlag von 0,25 % auf die Einkommensteuer erhoben.[53]

Die ansĂ€ssige staatliche UniversitĂ€t, die University of Akron, zĂ€hlt (2010) 29.250 Studierende. Sie wurde 1870 als Buchtel College gegrĂŒndet und ist vor allem durch ihre Lehr- und ForschungsaktivitĂ€ten im Bereich Polymertechnik bekannt, sowohl hinsichtlich industrieller Anwendungen als auch in der Medizintechnik. Ihr Campus belegt ein großes Areal unmittelbar östlich der Innenstadt und wurde in den vergangenen Jahren erheblich vergrĂ¶ĂŸert.[54] Die UniversitĂ€t verfĂŒgt ĂŒber ein bedeutendes Archiv zur Geschichte der Psychologie in den USA, darunter zahlreiche einzigartige Handschriften und Filmaufnahmen.[55]

Medien

RedaktionsgebÀude des Akron Beacon Journal.

Einzige Tageszeitung vor Ort ist das Akron Beacon Journal. Es gehört zur kanadischen Mediengruppe Black Press und erscheint in den Countys Summit, Medina, Portage, Stark und Wayne in einer Auflage von rund 103.000 Exemplaren[56] sowie als Elektronische Zeitung. Die Redaktion liefert auch die Meldungen fĂŒr die regionale Nachrichten-Webseite ohio.com.[57] Aus dem Verlagshaus Leader Publications stammen die Wochenzeitungen South Side Leader und West Side Leader mit einer Auflage von 65.000 Exemplaren, zu denen auch die Webseite akron.com gehört.[58]

Monatlich erscheint zudem das Lifestyle-Magazin Akron Life & Leisure der Baker Media Group, das im Gegensatz zu den anderen Zeitungen auch in Cleveland und Canton verbreitet ist.[59] Mit den Plastics News von Crain Communications erscheint in Akron außerdem eine wöchentliche Fachzeitschrift fĂŒr Kunststofftechnik, die in ganz Nordamerika verbreitet ist.[60]

Auf dem örtlichen Fernsehmarkt sind neben den landesweiten Sendern auch einige lokale Fernsehanstalten vertreten. Sie gehören zu den Medienunternehmen (Networks) RTV, Ion Television und CW Network und strahlen deren Mantelprogramme aus. Der nicht-kommerzielle Public Broadcasting Service (PBS) ist mit der Station Western Reserve PBS vertreten.[61]

Außerdem sind rund ein Dutzend regionale Hörfunksender verschiedener Genres zu empfangen, die meisten auf UKW. Darunter sind sich auch zwei Ableger des National Public Radio (NPR). Auch die örtliche UniversitĂ€t unterhĂ€lt einen eigenen Radiosender.[61]

Persönlichkeiten

Die wahrscheinlich bekannteste Persönlichkeit aus Akron war der Arzt Robert Holbrook Smith (1879–1950) alias Dr. Bob, der hier am 10. Juni 1935 zusammen mit dem New Yorker Börsenmakler William Griffith Wilson („Bill W.“, 1895–1971) das so genannte Blaue Buch herausgab und im Zuge dessen die Selbsthilfeorganisation der Anonymen Alkoholiker ins Leben rief. Sein Privathaus, das sich in einem Wohngebiet im Nordosten der Stadt befindet, diente seinerzeit den Mitgliedern der Gruppe als Treffpunkt ist heute ein Museum.[62]

Stanford R. Ovshinsky (2005).

In Akron geboren wurden unter anderem der Chemiker Richard E. Smalley (1943–2005), der 1996 fĂŒr die Entdeckung der Fullerene mit dem Nobelpreis fĂŒr Chemie ausgezeichnet wurde sowie der Autodidakt und Erfinder Stanford R. Ovshinsky (* 1922), ĂŒber 400 Patente im Bereich Energie, Speichermedien und Elektrotechnik hĂ€lt, darunter zum NiMH-Akku, zur CD-RW und zu DĂŒnnfilm-Solarzellen.

Ebenfalls aus Akron stammt die Astronautin Judith Resnik (1949–1986), ein Mitglied jener Raumschiffbesatzung, die bei der Challenger-Katastrophe ums Leben kam.

Bekannte Sportler aus Akron sind die Basketballspieler LeBron James (* 1984) und Stephen Curry (* 1988) sowie aus frĂŒheren Tagen Gus Johnson (1938–1987) und Nate Thurmond (* 1941). Der Baseball-Catcher Thurman Munson (1947–1979) von den New York Yankees war der einzige Sportler in den USA, der von den Sportjournalisten sowohl zum Rookie des Jahres als auch zum Most Valuable Player gewĂ€hlt wurde. Er kam im Alter von 32 Jahren bei einem Flugzeugabsturz ums Leben.

Daneben wurden in Akron zwei bekannte Musikgruppen gegrĂŒndet, die Bluesrock-Band und mehrfache Grammy-PreistrĂ€gerin The Black Keys und die New-Wave-Musikband Devo. Aus dem ShowgeschĂ€ft sind ferner zu nennen Chrissie Hynde, die Frontfrau der britischen Rockband Pretenders, der Soulmusiker, Songwriter und Produzent James Ingram sowie die Schauspielerin Melina Kanakaredes, die unter anderem in der Fernsehserie CSI: NY als Detective Stella Bonasera zu sehen ist. Die Pretenders haben zudem einen Song veröffentlicht, der sich auf das niedergehende Akron der 1980er Jahre bezieht. Der Titel heißt „My City Was Gone“.

WeiterfĂŒhrende Informationen

Literatur

  • Mark D. Bowles: Chains of opportunity. the University of Akron and the emergence of the polymer age ; 1909 – 2007. The University of Akron Press, Akron (Ohio) 2008, ISBN 978-1-931968-53-9.
  • Henry J. Inman: Rubber mirror. reflections of the rubber division's first 100 years. The University of Akron Press, Akron (Ohio) 2009, ISBN 978-1-931968-60-7.
  • Steve Love, David Giffels; Debbie Van Tassel (Hrsg.): Wheels of fortune. The story of rubber in Akron. University of Akron Press, Akron (Ohio) 1999, ISBN 978-1884836374.
  • McClain, Shirla Robinson: The Contributions of Blacks in Akron: 1825–1975. Akron (Ohio) Juni 1975 (Dissertation, PDF, abgerufen am 28. Oktober 2010).
  • Summit County Historical Society (Ohio), Historical Committee (Akron, Ohio) (Hrsg.): A Centennial history of Akron, 1825–1925. 1925.
  • Ledebur, Larry und Tailor, Jill: AKRON, OHIO. In: Greater Ohio Policy Center and The Brookings Institution (Hrsg.): Metropolitan Policy Program : A Restoring Prosperity Case Study. 3. September 2008 (Fallstudie, PDF, abgerufen am 13. April 2011).

Weblinks

 Commons: Akron â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Ohio by Place - GCT-PH1. Population, Housing Units, Area, and Density: 2000. In: Census 2000 Summary File 1 (SF 1). U.S. Census Bureau, 2000, abgerufen am 17. Januar 2011.
  2. ↑ Physiogeographic Regions of Ohio. State of Ohio : Department of Natural Resources : Division of Geological Survey, abgerufen am 18. September 2009.
  3. ↑ Akron: Department of Planning & Urban Development: CP: Neighborhood Profiles. City of Akron, Ohio, 4. Januar 2010, abgerufen am 17. Januar 2011.
  4. ↑ a b c Cleveland National Weather Service Akron-Canton Climate Page. United States Department of Commerce, National Oceanic and Atmospheric Administration, National National Weather Service Forecast Office, 6. Januar 2008, abgerufen am 17. Januar 2011.
  5. ↑ a b c d e f g Akron Ohio Historical Timeline. City of Akron, 4. Januar 2010, abgerufen am 4. Januar 2011.
  6. ↑ a b c d Akron, Ohio - Ohio History Central. Ohio Historical Society, 1. Juli 2005, abgerufen am 17. Januar 2011.
  7. ↑ a b c d e f g h Ledebur, Larry und Tailor, Jill: AKRON, OHIO. In: Metropolitan Policy Program : A Restoring Prosperity Case Study. Greater Ohio Policy Center and The Brookings Institution, 3. September 2008, abgerufen am 13. April 2011.
  8. ↑ a b Mandel, Peter: Bouncing Around Akron, Rubber Capital of the World. The Washington Post, 25. April 2004, abgerufen am 17. Januar 2011.
  9. ↑ Goodyear Blimps - Ohio History Central. Ohio Historical Society, 1. Juli 2005, abgerufen am 17. Januar 2011.
  10. ↑ a b Summit County Historical Society: Akron:History. Advameg Inc., city-data.com, 2009, abgerufen am 17. Januar 2011.
  11. ↑ THE HISTORY OF THE TIRE INDUSTRY. In: Rubber & Plastics News. Crain Communications Inc., 1988, abgerufen am 9. April 2011.
  12. ↑ siehe dazu auch: Darwin H. Stapleton (Rockefeller Archive Center): INDUSTRY. In: Encyclopedia of Cleveland History. Case Western Reserve University, 17. Juli 1997, abgerufen am 17. September 2009.
  13. ↑ a b Polymer Valley - Ohio History Central. Ohio Historical Society, 1. Juli 2005, abgerufen am 17. Januar 2011.
  14. ↑ a b c d e Akron city, Ohio – Fact Sheet – American FactFinder. American FactFinder, United States Census Bureau, 2000, abgerufen am 17. Januar 2011 (Ergebnisse der US-VolkszĂ€hlung 2000, teilweise auch zugehöriges Kartenmaterial. Stellenweise durch eigene Berechnungen ergĂ€nzt).
  15. ↑ John J. Grabowski: IMMIGRATION AND MIGRATION. In: Encyclopedia of Cleveland History. Case Western Reserve University, 2. MĂ€rz 1998, abgerufen am 30. MĂ€rz 2010.
  16. ↑ a b African Americans - Ohio History Central. Ohio Historical Society, 1. Juli 2005, abgerufen am 17. Januar 2011.
  17. ↑ Akron: Akron's Black History Timeline. City of Akron, 2. MĂ€rz 1998, abgerufen am 18. Januar 2011.
  18. ↑ Doyle, William B.: The Riot Of 1900--The Darkest Night In Akron's History. In: Centennial History of Summit County, Ohio and Representative Citizens. Biographical Publishing Company, Chicago 1908 (http://www.archive.org/details/centennialhistor00doyl).
  19. ↑ The Report of The AKRON COMMISSION ON CIVIL DISORDERS. Akron Commission on Civil Disorders, 16. April 1969, abgerufen am 18. Januar 2011 (Bericht der seinerzeit eingesetzten Untersuchungskommission).
  20. ↑ Beacon Journal Publishing Co. (Hrsg.): ATTACK IN FIRESTONE PARK, AMID THE UNSETTLED FACTS, A FEW CERTAINTIES. In: Akron Beacon Journal. 23. Juli 2009, S. A 10 A.
  21. ↑ Offenses Known - Crime in the United States 2009. U.S. Department of Justice, Federal Bureau of Investigation, Criminal Justice Information Services Division, 2009, abgerufen am 18. Januar 2011 (verschiedene Tabellen).
  22. ↑ Crime Statistics. Akron Police Department, 2008, abgerufen am 18. Januar 2011.
  23. ↑ County Membership Report : Summit County, Ohio. In: Maps & Reports. The Association of Religion Data Archives, The Pennsylvania State University, 2000, abgerufen am 18. Januar 2011.
  24. ↑ a b c d e f 2010 Budget Plan : City of Akron, Ohio. Donald L. Plusquellic, Mayor, 2010, abgerufen am 18. Januar 2011.
  25. ↑ siehe dazu auch: Seite „Stadtvertretung“. In: Wikipedia, Die freie EnzyklopĂ€die. Bearbeitungsstand: 1. Juli 2010, 11:41 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Stadtvertretung&oldid=76195236 (Abgerufen: 19. Januar 2011, 14:14 UTC)
  26. ↑ Akron City Council. Akron City Council, 2009, abgerufen am 22. Januar 2011.
  27. ↑ a b City Mayors: Mayor of Akron (Ohio). City Mayors Foundation, 8. November 2009, abgerufen am 19. Januar 2011.
  28. ↑ Larkin, Brent: Akron should hope Mayor Don Plusquellic runs again. cleveland.com, 29. August 2010, abgerufen am 18. Januar 2011.
  29. ↑ a b Warsmith, Stephanie: CSU researcher says mayor has helped rebuild Akron. ohio.com, 7. Juni 2009, abgerufen am 19. Januar 2011.
  30. ↑ Debt level not hurting city at all, analyst says. 7. Juni 2009, abgerufen am 19. Januar 2011.
  31. ↑ [http://www.chemnitz.de/chemnitz/de/aktuelles/presse/pressemitteilungen/pressemitteilungen_index.asp?action=Einzel_Anzeige&id=3630&woher=1&jahr=2004&monat=0000004 Kontakte mit US-amerikanischer Partnerstadt Akron vertieft Mayor Donald Plusquellic zu Gast in Chemnitz.] Stadtverwaltung Chemnitz, 20. April 2004, abgerufen am 22. Januar 2011.
  32. ↑ Chemnitz bringt erzgebirgisches Weihnachtsflair nach Tampere. Deutsche Telekom AG (t-online.de), 3. Dezember 2010, abgerufen am 22. Januar 2011.
  33. ↑ Vickers, Richard Lewis: HAER OHIO,77-AKRO,7-, Quaker Oats Cereal Factory. In: Historic American Engineering Record. United States Department of the Interior, National Park Service, 1979, abgerufen am 12. April 2011.
  34. ↑ Lighter-than-Air Programs Lifting Off in Akron. Lockheed Martin, 2011, abgerufen am 12. April 2011.
  35. ↑ High Altitude Airship (HAA). Lockheed Martin, 2011, abgerufen am 12. April 2011.
  36. ↑ Akron Art Museum. Akron Art Museum, 2011, abgerufen am 12. April 2011.
  37. ↑ Mackinnon, Jim: Goodyear to close World of Rubber museum. In: ohio.com. The Akron Beacon Journal, 18. August 2009, abgerufen am 12. April 2011.
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  39. ↑ PARK SITES. City of Akron, Department of Planning & Urban Development, 2011, abgerufen am 12. April 2011.
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  41. ↑ A New Brand Of Tech Cities. The Newsweek / Daily Beast Company LLC, 30. April 2001, abgerufen am 8. April 2011.
  42. ↑ Paula Schleis: Bridgestone Americas holds groundbreaking event for tech center. In: Ohio.com. The Akron Beacon Journal, 18. Februar 2010, abgerufen am 9. April 2011.
  43. ↑ Akron. In: city-data.com. Advameg, Inc., 2009, abgerufen am 9. April 2011.
  44. ↑ [www.development.ohio.gov/research/files/b100000002.pdf Ohio Major Employers : April 2009.] Policy Research and Strategic Planning Office, Ohio Department of Development, 2009, abgerufen am 9. April 2011.
  45. ↑ Akron, OH : Economy at a Glance. United States Department of Labor, U.S. Bureau of Labor Statistics, 2011, abgerufen am 9. April 2011 (US-Arbeitsmarktdaten).
  46. ↑ DEVELOPMENT OPPORTUNITIES. Akron Ohio: Mayor's Office of Economic Development, 4. Januar 2010, abgerufen am 9. April 2011.
  47. ↑ Korte, Gregory: Akron, Ohio, Mayor Favors Elimination of Highway for Redevelopment. In: Knight Ridder/Tribune Business News. 17. Dezember 1999.
  48. ↑ a b Akron-Canton Airport hrsg=Akron-Canton Airport. 2011, abgerufen am 22. Januar 2011.
  49. ↑ Akron Railroad History. Akron Railroad Club, 2009, abgerufen am 21. Januar 2011.
  50. ↑ University Plans to Raze Akron Union Depot. Akron Railroad Club, 24. Dezember 2009, abgerufen am 21. Januar 2011.
  51. ↑ Akron METRO Bus, METRO RTA, Akron METRO Bus Schedule. Metro Regional Transit Authority, 2011, abgerufen am 22. Januar 2011 (siehe u. a. unter "About METRO, History" und "About METRO, Facts").
  52. ↑ 2010 FACTS. In: Imagine Akron Community Learning Centers. Akron Public Schools, 7. April 2010, abgerufen am 9. April 2011.
  53. ↑ Imagine Akron Community Learning Centers - What is Imagine CLCs? In: Imagine Akron Community Learning Centers. Akron Public Schools, 2011, abgerufen am 9. April 2011.
  54. ↑ About UA. The University of Akron, 2011, abgerufen am 9. April 2011 (nach "quick facts" und "history" suchen).
  55. ↑ Archives of the History of American Psychology. The University of Akron, 2004, abgerufen am 21. April 2011.
  56. ↑ 2010 Top Media Outlets. BurrellesLuce, 20. Mai 2010, abgerufen am 9. April 2011.
  57. ↑ Welcome to the Akron Beacon Journal. Abgerufen am 3. MĂ€rz 2010.
  58. ↑ About Akron.com. Leader Communications Inc., 2011, abgerufen am 9. April 2011.
  59. ↑ Akron Life Magazine. Baker Media Group, 2011, abgerufen am 9. April 2011 (siehe unter About the Magazine und Where to Find Us).
  60. ↑ Plastics News. Crain Communications Inc., 2011, abgerufen am 9. April 2011.
  61. ↑ a b Wikipedia contributors: Akron, Ohio. In: Wikipedia, The Free Encyclopedia. 2011-03-29, 22:33 UTC, abgerufen am 9. April 2011.
  62. ↑ Dr. Bob's Home - The Birthplace of Alcoholics Anonymous. Dr. Bob's Home, 2011, abgerufen am 12. April 2011.

Anmerkungen

  1. ↑ Als maßgeblich werden in diesem Zusammenhang die Ergebnisse der letzten letzten US-VolkszĂ€hlung betrachtet. Neuere, gesicherte ZĂ€hlungen werden erst im Rahmen der nĂ€chsten US-VolkszĂ€hlung Anfang 2011 veröffentlicht. Zwar werden in jeder Dekade fĂŒr Orte ab ca. 20.000 Einwohner zusĂ€tzliche Hochrechnungen durchgefĂŒhrt (letztmals fĂŒr den Zeitraum 2006–2008), doch sind diese mit einer gewissen Ungenauigkeit behaftet und auch nicht immer vollstĂ€ndig auswertbar.
  2. ↑ Das U.S. Census Bureau darf von Gesetzes wegen keine Daten zur Religionszugehörigkeit erheben. Stattdessen werden vielfach andere Statistiken (Umfragen oder die Zahl der GebetshĂ€user im Telefonbuch) herangezogen. Diese Zahlen sind naturgemĂ€ĂŸ ungenau und beziehen sich höchstens auf den zugehörigen County. Da sich die Bevölkerungsstruktur in einer US-amerikanischen Großstadt meist erheblich von derjenigen des umgebenden County oder Bundesstaats unterscheidet, sind die zitierten Statistiken erst recht mit gewisser Vorsicht zu genießen.
  3. ↑ Das Rating lautet AA- (zweithöchste Stufe) von Standard & Poor's und von Fitch sowie A1 (dritthöchste Stufe) von Moody's, siehe Quelle.

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