Februaraufstand (√Ėsterreich)

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Februaraufstand (√Ėsterreich)

Als √Ėsterreichischer B√ľrgerkrieg oder Februark√§mpfe 1934 werden bewaffnete K√§mpfe bezeichnet, die sich zwischen 12. und 15. Februar 1934 ereigneten und zu mehreren Hundert Toten in vielen √∂sterreichischen Industrieorten f√ľhrten. Gegen√ľber standen sich in diesen Auseinandersetzungen die Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (SDAP) sowie deren Republikanischer Schutzbund auf der einen Seite und der austrofaschistische St√§ndestaat sowie dessen Bundesheer und Heimwehr auf der anderen Seite. Ausl√∂ser f√ľr diesen B√ľrgerkrieg war der gewaltsame Widerstand des ober√∂sterreichischen Schutzbundf√ľhrers Richard Bernaschek gegen die R√§umung des Waffenlagers des von Engelbert Dollfu√ü verbotenen Republikanischen Schutzbundes im Linzer ‚ÄěHotel Schiff‚Äú.

Inhaltsverzeichnis

Vorgeschichte

‚Üí Hauptartikel: Geschichte √Ėsterreichs: Die Erste Republik

Am 12. November 1918 wurde auf der Rampe des Parlamentsgeb√§udes am Ring der neue Staat ‚ÄěDeutsch-√Ėsterreich‚Äú ausgerufen. Erster Staatskanzler war der Sozialdemokrat Dr. Karl Renner.

Sowohl in weiten Teilen der Bev√∂lkerung als auch unter den neuen politischen Eliten der meisten Parteien mit Ausnahme der Monarchisten und der Kommunisten war die Ansicht vorherrschend, Deutsch-√Ėsterreich sei als ein Teil einer gesamtdeutschen Nation anzusehen. Quer durch die politischen Lager wurde die Auffassung vertreten, dass dieser ‚ÄěRest-‚Äú bzw. ‚ÄěRumpfstaat‚Äú - beraubt der ungarischen Agrar- und der b√∂hmischen Industriegebiete - alleine nicht lebensf√§hig sein k√∂nne. Der Anschluss an die deutsche Republik wurde zwar angestrebt, aber von den Siegerm√§chten im Vertrag von St. Germain verboten, da er eine St√§rkung Deutschlands bedeutet h√§tte. Auch der Name ‚ÄěDeutsch-√Ėsterreich‚Äú wurde von den Alliierten untersagt. Am 21. Oktober 1919, mit Ratifizierung des Vertrages von St. Germain, wurde der Name in ‚ÄěRepublik √Ėsterreich‚Äú ge√§ndert.

Die Wirtschaft des jungen Staates lag nach der zweij√§hrigen inflationsbedingten Nachkriegskonjunktur darnieder. Die Hyperinflation (‚Äěgaloppierende Inflation‚Äú) konnte erst Anfang 1924 beendet werden. F√ľr 10.000 Kronen bekam man 1914 noch einen H√§userblock, wogegen man im Dezember 1922 daf√ľr nur noch einen Laib Brot erhielt. Erst danach begann ein zaghafter wirtschaftlicher Aufschwung, der jedoch lediglich ein Zwischenhoch Mitte der 1920er Jahre darstellte und mit der Weltwirtschaftskrise 1929 ein j√§hes Ende fand. Zur latenten Strukturkrise war die gro√üe Konjunkturkrise gekommen. 1933 war etwa ein Drittel der Arbeitskr√§fte ohne Arbeit.

Mit den Unruhen der unmittelbaren Nachkriegszeit und den wirtschaftlichen Problemen ging eine immer sch√§rfere politische Polarisierung (siehe z.¬†B. Linzer Programm der Sozialdemokraten) einher: Hauptgegner waren einerseits die regierende Christlichsoziale Partei und die in der Stadt Wien regierenden Sozialdemokraten. Gegner dieser beiden waren wiederum die √∂sterreichischen Nationalsozialisten, diese strebten die Vereinigung √Ėsterreichs mit dem ‚ÄěReich‚Äú an, sie hatten vor allem au√üerhalb Wiens (etwa in der Steiermark) eine gro√üe Anh√§ngerschaft.

Dar√ľber hinaus spielten paramilit√§rische Einheiten wie die Heimwehr auf der rechten Seite des politischen Spektrums (ohne klare Parteibindung) und der Republikanische Schutzbund der Sozialdemokratischen Partei auf der linken Seite eine verh√§ngnisvolle Rolle.

Die politischen Gegens√§tze in √Ėsterreich waren gro√ü und eskalierten schlie√ülich 1927: In Schattendorf (Burgenland) wurden bei einem Schutzbundaufmarsch zwei Personen von Mitgliedern einer kaisertreuen Frontk√§mpfervereinigung erschossen. Im Schattendorfer Urteil wurden die mutma√ülichen T√§ter aber danach von einem Geschworenengericht freigesprochen. Die danach folgenden Demonstrationen einer emp√∂rten Menge konnte die Sozialdemokratische Parteif√ľhrung nicht mehr kontrollieren. Der Justizpalast neben dem Parlament wurde in der so genannten Julirevolte von Demonstranten gest√ľrmt und in Brand gesetzt. Nachdem auch Polizeiwachzimmer gest√ľrmt worden waren, bekam die Polizei von ihrem Pr√§sidenten Johann Schober den Befehl, die Demonstration mit Waffengewalt aufzul√∂sen.

Die Bilanz: 89 Tote, 1057 Verwundete, fast 1000 Neubeitritte zu den rechtsgerichteten Heimwehren unter ihrem F√ľhrer Ernst R√ľdiger Starhemberg und ‚Äď wegen der unnachgiebigen Haltung des christlichsozialen Bundeskanzlers Pr√§lat Dr. Ignaz Seipel ‚Äď bis Jahresende 28.000 Kirchenaustritte. Die endg√ľltige Polarisierung war vollzogen. Durch diese Ereignisse wurde die Sozialdemokratie entscheidend geschw√§cht.

Anfang der 30er-Jahre begannen sich in einer Reihe von Staaten Europas faschistische Bewegungen durchzusetzen. Auch √Ėsterreich blieb von dieser Entwicklung nicht verschont. Vor allem die Heimwehr vertrat faschistische Ideen nach dem Vorbild Italiens. Mussolini wurde auch von der im Ausland isolierten Regierung als wichtigste Unterst√ľtzung gesehen.

Die Zerschlagung des Nationalrats und Errichtung der Diktatur

‚Üí Hauptartikel: Selbstausschaltung des Parlaments

Im M√§rz 1933 schaltete der christlichsoziale Bundeskanzler Engelbert Dollfu√ü das Parlament aus. Eine patt ausgehende Abstimmung √ľber die Eisenbahnergeh√§lter und taktisch bedingte R√ľcktritte der drei Parlamentspr√§sidenten nutzte Dollfu√ü, um das Parlament als handlungsunf√§hig zu erkl√§ren: Im M√§rz 1933 streikten die √∂sterreichischen Eisenbahner, da ihre Geh√§lter in drei Etappen ausbezahlt werden sollten. Am 4. M√§rz sollte im √∂sterreichischen Parlament √ľber die Vorgehensweise gegen die Streikenden abgestimmt werden. Da jedoch alle drei Nationalratspr√§sidenten zur√ľcktraten, um mit ihren Fraktionen zu stimmen, war das Parlament nicht mehr beschlussf√§hig, da die Sitzung nicht ordnungsgem√§√ü weitergef√ľhrt und geschlossen werden konnte.

Daraufhin erkl√§rte Bundeskanzler Dollfu√ü die ‚ÄěSelbstaufl√∂sung‚Äú des Parlaments.

Das durch das Kriegswirtschaftliche Erm√§chtigungsgesetz aus dem Jahre 1917 etablierte und nie formell abgeschaffte Notverordnungrecht wurde (wie auch in der deutschen Innenpolitik dieser Jahre) benutzt, um ohne die parlamentarische Volksvertretung regieren zu k√∂nnen. Ein neuerliches Zusammentreten des Nationalrats wurde f√ľr illegal erkl√§rt und mit Polizeigewalt unterbunden.

Zus√§tzlich legte der Bundeskanzler durch den R√ľckzug der christlichsozialen Mitglieder den Verfassungsgerichtshof lahm. Der Weg in einen autorit√§ren St√§ndestaat nach dem Vorbild des faschistischen Italiens war damit beschritten. Dollfu√ü verbot alle Parteien bis auf die Vaterl√§ndische Front (einer Vereinigung der Christlichsozialen mit einigen Wehrverb√§nden) und lie√ü politische Gegner verhaften und ermorden. Auch die √∂sterreichischen Nationalsozialisten wurden verboten, wodurch die Selbst√§ndigkeit √Ėsterreichs noch einmal bekr√§ftigt werden sollte. Des Weiteren wurde auch der Schutzbund verboten.

Von nun an regierte Dollfu√ü unter Berufung auf das Kriegswirtschaftliche Erm√§chtigungsgesetz aus dem Jahre 1917 autorit√§r und wandelte die Republik in einen ‚Äěautorit√§ren St√§ndestaat‚Äú ‚Äď de facto in eine Diktatur (siehe Austrofaschismus) ‚Äď um.

Nach dem Verbot der kommunistischen Partei und deren Vorfeldorganisationen machten sich Dollfu√ü, seine Vaterl√§ndische Front und die Heimwehren an die Zerschlagung der letzten √ľbriggebliebenen Strukturen der Arbeiterbewegung.

Am 21. Januar 1934 wurde der Verkauf der sozialdemokratischen Arbeiterzeitung verboten, drei Tage sp√§ter kam es zur endg√ľltigen Entmachtung der Sozialdemokraten, und der Befehl zur Durchsuchung von Parteigeb√§uden und Wohnungen nach Waffen des Schutzbundes erging. Trotz dieser Dem√ľtigung reagierten die Spitzen der √∂sterreichischen Sozialdemokratie nicht.

B√ľrgerkrieg

Soldaten des Bundesheeres vor der Staatsoper in Wien
Soldaten des Bundesheeres vor dem Hauptbahnhof

Als jedoch am 12. Februar 1934 die Heimwehr (als Hilfspolizei) im Parteiheim der Sozialdemokraten, dem ‚ÄěHotel Schiff‚Äú in Linz, nach Waffen suchen wollte, um die (von Dollfu√ü befohlene) Entwaffnung der Sozialdemokraten fortzutreiben, widersetzten sich die Schutzb√ľndler unter dem lokalen Schutzbundkommandanten Richard Bernaschek. Vor dem Parteiheim er√∂ffneten Schutzb√ľndler das Feuer. Ein in der Nacht vom 11. zum 12. Februar 1934 an Bernaschek geschicktes, verschl√ľsseltes Telegramm der sozialdemokratischen Parteispitze, das ihn dringend vor einer Aktion warnte und ihn anwies, die Entscheidungen der Parteileitung abzuwarten, wurde von den Beh√∂rden abgefangen und erreichte nie seinen Empf√§nger. (Das Befinden des Onkel Otto und der Tante wird sich erst morgen entscheiden. √Ąrzte raten abwarten, vorerst noch nichts unternehmen. Tantes Zustand fast hoffnungslos. Verschiebe deshalb Operation bis nach √Ąrztekonsilium am Montag.)

Gedenkstein f√ľr Hans Preiner, einem Opfer der Februaraufst√§nde

In den Morgenstunden des 12. Februar 1934 begann die Waffensuchaktion der Heimwehr im Linzer Parteiheim.

Der Aufstand griff rasch auf gr√∂√üere Teile des Landes √ľber und weitete sich zu einem B√ľrgerkrieg aus. Vor allem in Wien und den anderen Industriest√§dten (Steyr, St. P√∂lten, Weiz, Eggenberg bei Graz , Kapfenberg, Bruck an der Mur (auch Obersteiermark), W√∂rgl) wurde einige Tage lang heftig gek√§mpft. Zentren des Aufstands in Wien waren Arbeiterheime und Gemeindebauten (Karl-Marx-Hof, Goethe-, Sandleiten-, Reumann- und Schlingerhof). In weiten Teilen des Landes (Nieder√∂sterreich, K√§rnten, Salzburg, Tirol, Vorarlberg und Burgenland) herrschte dagegen vollst√§ndige Ruhe; f√ľhrende Sozialdemokraten in K√§rnten und Vorarlberg distanzierten sich von vornherein von dem Aufstandsversuch. Der B√ľrgermeister von Klagenfurt sowie der stellvertretende Landes-hauptmann von K√§rnten erkl√§rten ihren Austritt aus der sozialdemokratischen Partei.

Letztendlich konnten Polizei, Bundesheer und die sie unterst√ľtzenden Heimwehrabteilungen den schlecht vernetzten, verzweifelt k√§mpfenden Schutzbund relativ leicht besiegen. Der wohl wichtigste Grund daf√ľr war die Nichtbefolgung des Aufrufs zum Generalstreik; dar√ľber hinaus wirkten sich das Ungleichgewicht der Kr√§fte sowie der Artillerieeinsatz des √∂sterreichischen Bundesheeres entscheidend aus. Der B√ľrgerkrieg kostete die Schutzb√ľndler fast 200 Tote und mehr als 300 Verwundete, die Exekutive 128 Tote und 409 Verwundete. Insgesamt forderten die K√§mpfe mehr als 1600 Tote und Verletzte, darunter Polizisten, Schutzbund und Zivilbev√∂lkerung; vor allem der Heimwehrf√ľhrer und Innenminister Emil Fey war es, der mit besonderer H√§rte gegen die Sozialdemokraten vorgehen lie√ü. Am 14. Februar streckten die letzten Aufst√§ndischen in Wien-Floridsdorf die Waffen.

Abzeichen der Heimwehr zur Erinnerung an die Februarkämpfe 1934

Nach den Kämpfen

Die Regierung Dollfu√ü lie√ü in der Folge viele Verhaftungen vornehmen und f√ľhrte die Todesstrafe f√ľr zahlreiche Delikte wieder ein. Neun prominente Schutzb√ľndler wurden nach dem Standrecht hingerichtet, unter ihnen Koloman Wallisch sowie Karl M√ľnichreiter, der trotz seiner schweren Verletzungen auf einer Krankentrage zum Galgen geschleppt wurde.

Schon im Herbst 1933 war in W√∂llersdorf ein Anhaltelager f√ľr Gegner des Regimes eingerichtet worden. Zu Beginn wurden dort in erster Linie Kommunisten und Nationalsozialisten interniert, nach dem Februar 1934 auch Sozialdemokraten.

Die sozialdemokratische Parteileitung unter Otto Bauer, Julius Deutsch und anderen fl√ľchtete in die Tschechoslowakei. Die Sozialdemokratische Partei, die Gewerkschaften und alle sozialdemokratischen Arbeiterorganisationen (einschlie√ülich des Arbeiter-Samariter-Bunds) wurden verboten.

Damit war die Opposition ausgeschaltet und der Weg frei zur offiziellen Errichtung des Ständestaats durch die Maiverfassung vom 1. Mai 1934, mit deren Ausarbeitung Dollfuß Otto Ender bereits 1933 beauftragt hatte.

Eine wichtige Rolle hatte dabei der Einfluss Mussolinis gespielt, den die auch gegen die steigende NS-Agitation k√§mpfende Bundesregierung als R√ľckendeckung suchte.

In Prag hatte auch die deutsche Sopade bereits ein Exilb√ľro installiert; die in die Tschechoslowakei gefl√ľchteten √∂sterreichischen Sozialdemokraten (unter ihnen war auch der sp√§tere Bundeskanzler Bruno Kreisky) gr√ľndeten hier im Exil die RS√Ė (Revolution√§re Sozialisten √Ėsterreichs). Mit Hilfe der RS√Ė wurden mittels Eisenbahn Ausgaben der verbotenen Arbeiter-Zeitung nach √Ėsterreich geschmuggelt. Die KP√Ė organisierte bereits kurz nach dem Februar 1934 im Rahmen der Roten Hilfe eine Unterst√ľtzungsaktion f√ľr die Familien der Gefallenen und konnte bis Juli 1934 insgesamt 800.000 Schilling im In- und Ausland sammeln, wobei sogar bei einer Aktion in der Sowjetunion jeder Arbeiter einen Stundenlohn f√ľr die Opfer in √Ėsterreich spendete.[1]

Der gr√∂√üte au√üenpolitische Gegner von Dollfu√ü war Hitler, der zum Anschluss √Ėsterreichs an das Deutsche Reich dr√§ngte. Dollfu√ü lehnte sich daraufhin mehr und mehr an Mussolini an, der als einziger Nachbar Schutz vor den Nationalsozialisten versprach. Der Nationalsozialismus hatte damals bereits eine rapid steigende Anh√§ngerzahl in √Ėsterreich und drohte bei Neuwahlen zu einer starken politischen Kraft zu werden; deren Partei wurde allerdings mit der Errichtung des St√§ndestaates gleichfalls verboten. Ein von l√§ngerer Hand vorbereiteter Putschversuch fand am 25. Juli 1934 statt. Der ‚ÄěJuliputsch‚Äú war erfolglos, weil das Milit√§r loyal blieb, aber die Putschisten konnten bis ins Bundeskanzleramt vordringen, wo Dollfu√ü kurz nach 13 Uhr erschossen wurde.

Folgen

Denkmal f√ľr die Opfer und K√§mpfer f√ľr Freiheit und Recht am Ausgangspunkt des B√ľrgerkrieges, im Innenhof des Linzer Hotels Schiff.

Mit den ‚ÄěFebruarereignissen‚Äú und der daran anschlie√üenden St√§ndeverfassung hatte sich auch √Ėsterreich in die Reihe der halb- bzw. volldiktatorischen Staaten Mitteleuropas gestellt und au√üenpolitisch von den noch verbliebenen Demokratien isoliert. Als einzige Schutzmacht gegen√ľber den expansionistischen Tendenzen des Deutschen Reiches in der Zeit des Nationalsozialismus verblieb nun mehr denn je Italien, das jedoch seinerseits als Folge der Abessinien-Krise seine Beziehungen zum Deutschen Reich vertiefte und infolgedessen auf die Interessen √Ėsterreichs immer weniger R√ľcksicht nahm.

Innenpolitisch sah sich die Regierung gleicherma√üen zunehmend isoliert, da sich ‚Äď vor allem aufgrund der vollstreckten Todesurteile ‚Äď nun auch die Sozialdemokraten von diesem Staat abwandten, etwa mit Flugbl√§ttern zum offenen Widerstand aufriefen oder aber in eine Art innere Emigration gingen. Darauf wies auch Bruno Kreisky in seiner Verteidigungsrede beim Sozialistenprozess 1936 hin: ‚ÄěEs ist auch m√∂glich, dass die Regierung in einem ernsten Moment die breiten Massen zur Verteidigung der Grenzen aufrufen muss. Aber nur ein demokratisches √Ėsterreich wird dieses Volksaufgebot zustande bringen. Nur freie B√ľrger werden gegen die Knebelung k√§mpfen.‚Äú

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ Franz Kain, in: Der Kampf war hart und schwer (PDF √ľber die KP√Ė in den Februark√§mpfen in Ober√∂sterreich, Seite 9)

Literatur

  • Erika Weinzierl: Der Februar 1934 und die Folgen f√ľr √Ėsterreich. Picus Verlag, Wien 1994, ISBN 3-85452-331-9
  • Irene Etzersdorfer / Hans Schafranek (Hrsg.): Der Februar 1934 in Wien. Erz√§hlte Geschichte. Verlag Autorenkollektiv, Wien 1984, ISBN 3-85442-030-7
  • Hans Schafranek:‚ÄěDie F√ľhrung waren wir selber‚Äú ‚Äď Militanz und Resignation im Februar 1934 am Beispiel Kaiserm√ľhlen, in: Helmut Konrad/Wolfgang Maderthaner (Hrsg.), Neuere Studien zur Arbeitergeschichte, Bd.II: Beitr√§ge zur politischen Geschichte. Wien 1984, S.439‚Äď469.
  • Stephan Neuh√§user (Hrsg.): ‚ÄúWir werden ganze Arbeit leisten‚Äú ‚Äď Der austrofaschistische Staatsstreich 1934. Books on Demand, Norderstedt 2004, ISBN 3-8334-0873-1
  • Emmerich T√°los, Wolfgang Neugebauer (Hrsg.): Austrofaschismus. Politik, √Ėkonomie, Kultur. 1933‚Äď1938. 5. Auflage. Lit, Wien 2005, ISBN 3-8258-7712-4
  • Robert Streibel: Februar in der Provinz. Eine Spurensicherung zum 12. Februar 1934 in Nieder√∂sterreich. Edition Geschichte der Heimat, Gr√ľnbach 1994, ISBN 3-900943-20-6.

Weblinks


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