Frankenreich

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Frankenreich

Das Fr√§nkische Reich war ein K√∂nigreich in West- und Mitteleuropa zwischen dem 5. und 9. Jahrhundert, das sich auf dem westeurop√§ischen Gebiet des R√∂mischen Reichs bildete. Es geht auf mehrere westgermanische V√∂lker der V√∂lkerwanderungszeit zur√ľck.

Das Reich der Franken wurde innerhalb von drei Jahrhunderten zur historisch wichtigsten Reichsbildung des abendl√§ndischen Europa seit der Antike,[1] und nach dem Zerfall des R√∂mischen Reichs zum Machtzentrum und sp√§ter zur Gro√ümacht in West- und Mitteleuropa. Es wurde durch die Dynastien der Merowinger und sp√§ter der Karolinger regiert, die aus den Arnulfingern und Pippiniden hervorgingen. Eine wichtige St√ľtze der sp√§teren Dynastie der Karolinger war Karl Martell, der 732 in der Schlacht bei Tours und Poitiers an der Loire das Vordringen der islamischen Mauren nach Zentraleuropa verhinderte. Den H√∂hepunkt seiner Macht und Ausdehnung erreichte das Frankenreich unter Karl dem Gro√üen. Nach der sp√§teren Teilung wurde aus seinem √∂stlichen Teil das Heilige R√∂mische Reich und aus dem westlichen Teil Frankreich.

Die Ausdehnung des Frankenreichs 481 bis 814
Karte: Das Frankenreich beim Tode Pippins 768 und die Eroberungen Karls des Großen

Inhaltsverzeichnis

Das merowingische Frankenreich

Schon im 4. Jahrhundert siedelten auf dem Gebiet des R√∂mischen Reiches germanische St√§mme als F√∂deraten. Diesen wurde aufgrund der milit√§rischen Probleme Roms das Siedlungsrecht gegeben, in der Erwartung, dass sie dann die Reichsgrenzen verteidigen w√ľrden. Am nord√∂stlichen Ende Galliens siedelten die germanischen Franken, die als Franci in r√∂mischen Quellen das erste Mal in den 50er Jahren des 3. Jahrhundert erw√§hnt werden.[2]

Die Erstnennung des Stammes der Salfranken findet sich beim römischen Historiker Ammianus Marcellinus, welcher vom Kampf des römischen Caesar (Unterkaiser) Julians gegen die Franken im Jahr 358 berichtete:

‚ÄěNach diesen Vorbereitungen wandte er sich zun√§chst gegen die Franken, die man gew√∂hnlich als Salier bezeichnet; sie hatten sich vor l√§ngerer Zeit erfrecht, auf r√∂mischem Boden in Toxandrien ihre Wohnsitze einzurichten.‚Äú[3]

Nachdem Gallien seit dem Tod des Heermeisters A√ętius der r√∂mischen Kontrolle mehr und mehr entglitten war, nutzten die Franken den Zusammenbruch des Westr√∂mischen Reiches (um 476), um ihr Gebiet zu vergr√∂√üern, √§hnlich wie die Westgoten im S√ľden. Im Norden Galliens hatte sich ein r√∂misches Restreich unter dem r√∂mischen Statthalter Syagrius, dem Sohn des Heermeisters Aegidius, im Gebiet um Soissons halten k√∂nnen, welches vom Rest des Imperiums abgeschnitten war (seit 464).

486/487 besiegten die Franken unter Chlodwig I. Syagrius und eroberten dessen Herrschaftsgebiet. Dadurch verschob sich die Grenze des Frankenreiches bis an die Loire. Chlodwig, der vorher nur einer von mehreren fr√§nkischen Kleink√∂nigen war, nutzte danach die Chance, die √ľbrigen Teilk√∂nigreiche zu beseitigen und ein germanisch-romanisches Reich zu gr√ľnden. Er beseitigte nacheinander unter anderem Sigibert von K√∂ln sowie Ragnachar und f√ľhrte 496/506 erfolgreiche Kriege gegen die Alamannen. 507 schlug Chlodwig die Westgoten bei Vouill√© (oder bei Voulon), nach der er letztere fast ganz aus Gallien verdr√§ngte.

Der Besitz der Grundherren, die w√§hrend der fr√§nkischen Eroberungskriege get√∂tet oder vertrieben wurden, gelangte in den Besitz der Krone (K√∂nigsgut). Dadurch finanzierte Chlodwig seine weiteren Feldz√ľge und st√§rkte seine K√∂nigsmacht. Der K√∂nig wurde nach und nach gr√∂√üter Grundbesitzer. Durch Landschenkungen brachte er andere Adlige in direkte Abh√§ngigkeit, woraus sich das Lehnswesen entwickelte. Der K√∂nig verlieh das Land auf Zeit, denn das gr√∂√üer werdende k√∂nigliche Eigentum, das Ergebnis der st√§ndigen Kriege war, musste auch verwaltet werden. Andererseits spielte die Geldwirtschaft im Fr√§nkischen Reich eine relativ geringe Rolle. Aus diesen Voraussetzungen bildete sich die fr√ľhfeudale fr√§nkische Gesellschaft heraus.

Chlodwig √ľbernahm aber auch den funktionsf√§higen sp√§tantiken r√∂mischen Verwaltungsapparat (deren Kern vor allem im S√ľden die civitates waren). Dabei spielte die Macht der √∂rtlichen Bisch√∂fe, die oft Verwaltungsaufgaben in den civitates √ľbernommen hatten, eine wichtige Rolle, sodass sich die Kirche zu einer weiteren Machtst√ľtze des K√∂nigs entwickeln sollte. Durch den Einfluss der Burgunderin Chrodechild trat Chlodwig I. zum Christentum √ľber. Mit seiner Taufe (vielleicht 498; das genaue Datum ist umstritten) sicherte er sich die Unterst√ľtzung durch die r√∂mischen Christen und erm√∂glichte so ein Miteinander von Franken und gallo-r√∂mischer Bev√∂lkerung. Bald darauf ging auch die sp√§tantike √úbergangszeit in Gallien vor√ľber, das Fr√ľhmittelalter nahm langsam Gestalt an. Die k√∂niglichen Boten (Grafen und Bisch√∂fe) waren bestimmt, Chlodwigs k√∂nigliche Anordnungen durchzusetzen. Daneben setzte Chlodwig 511 auf der ersten Reichsynode einen ma√ügeblichen Einfluss fr√§nkischer K√∂nige auf die Bischofsinvestitur durch und versuchte, eine einheitliche kirchliche Gesetzgebung f√ľr das Frankenreich zu schaffen. Im fr√ľhen 6. Jahrhundert (nach 507) entstand die lateinische Sammlung des Volksrechts der Franken (Lex Salica).

Der Aufstieg der Arnulfinger und Pippiniden

Wachstum des Fränkischen Reiches

Nach dem Tode Chlodwigs (511) wurde das Reich unter seinen vier Söhnen aufgeteilt. Zwar konnte die Reichseinheit durch Chlodwigs Nachfolger immer wieder hergestellt werden (wobei vor allem Theudebert I. von Bedeutung ist, der eine expansive Politik in Italien betrieb), doch brachte es die germanische Tradition mit sich, dass es immer wieder zu Reichsteilungen unter den Söhnen beim Tode des Vaters kam. 639 starb Dagobert I., der letzte bedeutende Merowinger, und hinterließ seinem Sohn das nochmals geeinigte Reich. Die wahre Macht lag aber beim Hausmeier Aega und der Witwe Dagoberts.

Die Hausmeier strebten nun auch nach der gesamten Macht im Reich. Ein Intermezzo brachten die Jahre 657‚Äď662, in denen der Sohn des Hausmeiers Grimoald, der unter dem Namen Childebertus adoptivus in die Geschichte einging, von dem Merowinger Sigibert III. adoptiert wurde und in diesen Jahren auf dem Thron sa√ü. In der Schlacht bei Tertry (687) schlie√ülich besiegte der austrasische Hausmeier Pippin II. den rechtm√§√üigen Herrscher des fr√§nkischen Gesamtreiches und schaffte so die Voraussetzung f√ľr den weiteren Aufstieg der Arnulfinger und Pippiniden und sp√§ter den der Karolinger. Pippin wagte es aber nach dem im Endeffekt missgl√ľckten ‚ÄěStaatsstreich‚Äú Grimoalds noch nicht, sich selbst zum K√∂nig zu erheben, weil er nicht √ľber das ererbte K√∂nigsheil verf√ľgte.

714, nach dem Tode Pippins, entbrannten Machtk√§mpfe, in denen sich 719 sein unehelicher Sohn Karl Martell durchsetzte. Der f√ľr seine H√§rte und sein Durchsetzungsverm√∂gen bekannte Karl stand vor schwierigen innen- und au√üenpolitischen Problemen. Immer wieder versuchten einige F√ľhrer der alten Reichsadelsgeschlechter im Frankenreich, sich gegen seine Herrschaft aufzulehnen. Einen Wendepunkt stellte das Jahr 732 dar. In der Schlacht bei Tours und Poitiers besiegte Karl, gemeinsam mit seinem ehemaligen Feind Eudo von Aquitanien und unterst√ľtzt von den Langobarden, die muslimischen Araber. Hierf√ľr wurde er als Retter des Abendlandes gefeiert. Auch die K√§mpfe gegen Friesen, Sachsen, Bajuwaren und Alamannen festigten seine Herrschaft. Daneben unterst√ľtzte er die Missionsarbeit des Bischofs Bonifatius in diesen Gebieten. Ab 737 herrschte er nach dem Tode des merowingischen K√∂nigs Theuderich IV. allein √ľber das Frankenreich, wie schon sein Vater ohne K√∂nigstitel. Nach fr√§nkischer Tradition teilte Karl Martell das Reich kurz vor seinem Tode unter seinen S√∂hnen Karlmann und Pippin III. auf.

Das Frankenreich unter den Karolingern

Pippin III. wurde Alleinherrscher, nachdem sein Bruder ins Kloster gegangen war und er den letzten merowingischen K√∂nig, Childerich III., ebenfalls dorthin geschickt hatte. 751 lie√ü er sich dann nach alttestamentlichem Vorbild zum K√∂nig salben. Drei Jahre sp√§ter salbte ihn Papst Stephan III. ein zweites Mal. Im Vertrag von Quierzy (754) versprach Pippin, das ehemalige Exarchat von Ravenna dem Papst zur√ľckzugeben (Pippinische Schenkung); im Gegenzug legitimierte der Papst die Karolinger als K√∂nige des Frankenreichs. Schon 755 ereilte den fr√§nkischen K√∂nig die Bitte, dem Vertrag nachzukommen. Bis zu seinem Tode f√ľhrt Pippin zwei erfolgreiche Feldz√ľge gegen die Langobarden und schenkte dem Papst die eroberten Gebiete. Pippin III. gilt so als Begr√ľnder des Kirchenstaates. Bei seinem Tode 768 hinterlie√ü er seinen S√∂hnen Karl und Karlmann ein Reich, das politisch wie wirtschaftlich im Aufbau begriffen war.

Kurze Zeit sp√§ter (771) starb Karlmann, und Karl der Gro√üe wurde dadurch Alleinherrscher. Durch den von seinem Vater geschlossenen Vertrag mit dem Papst war Karl diesem verpflichtet. Da die Langobarden die Schenkungen Pippins nicht anerkannten, f√ľhrte Karl weiter gegen sie Krieg und eroberte ihr Reich im Jahre 774. Neben den Langobardenfeldz√ľgen schritt die Missionierung im Osten voran. Besonders die Kriege gegen die Sachsen bestimmten die Politik Karls bis 785, als sich Widukind schlie√ülich dem fr√§nkischen K√∂nig unterwarf. Die Sachsenkriege dauerten noch bis 804 fort (letzter Feldzug der Franken nach Nordelbien).

Die Krönung Karls des Großen in Rom, Historiengemälde von Alfred Rethel (Krönungssaal des Aachener Rathauses, 1944 zerstört)

Die zahlreichen Kriege bewirkten eine fortschreitende Feudalisierung, eine St√§rkung der Reichen und einen Anstieg der feudalabh√§ngigen Bauern. Im Ergebnis dieser Entwicklung wuchsen Besitz und Macht der Lehnsherren, insbesondere des K√∂nigs (und sp√§teren Kaisers) und der Herz√∂ge. Auch die Kirche konnte ihre Macht festigen. Karl konsolidierte die Staatsmacht nach au√üen durch die Errichtung von Grenzmarken. Diese waren Bollwerke f√ľr die Reichsverteidigung und Aufmarschgebiete f√ľr Angriffskriege. Zur Verwaltung setzte er Markgrafen ein, die mit besonderen Rechten ausgestattet waren, da die Marken nicht direkt Teil des Reichs waren und somit auch au√üerhalb der Reichsverfassung standen. In den Marken wurde eine wehrhafte Bauernbev√∂lkerung angesiedelt sowie Burgen gebaut. Besonders wichtig waren die Marken in K√§rnten (Karantanien) und die Marcha Orientalis (Awarenmark), aus denen sp√§ter √Ėsterreich hervorging (siehe auch Ostarr√ģchi).

Zur weiteren Konsolidierung seiner Herrschaft nach Innen zentralisierte Karl die K√∂nigsherrschaft durch eine Verwaltungsreform (um 793). Die K√∂nigsherrschaft gr√ľndete sich auf den k√∂niglichen Hof, das Pfalzgericht und die Kanzlei. Im Reich verwalteten Grafen die K√∂nigsg√ľter (Pfalzen). Sowohl die Grafen als auch die Markgrafen wurden durch K√∂nigsboten (missi dominici) kontrolliert und sprachen k√∂nigliches Recht. Aachen wurde zur Kaiserpfalz und zum Zentrum des Frankenreichs unter Karl.

Den H√∂hepunkt seiner Macht erreichte Karl mit der Kaiserkr√∂nung in Rom am 24. Dezember 800. Das Frankenreich war nun endg√ľltig neben dem Byzantinischen Kaiserreich und dem Kalifat der Abbasiden eine anerkannte Gro√ümacht.

Der Niedergang des Frankenreichs

Nach 46-j√§hriger Herrschaft starb Karl 814 in Aachen. Sein Sohn Ludwig der Fromme wurde Kaiser. Dieser versuchte, entgegen der fr√§nkischen Tradition, die die Aufteilung des Erbes vorsah und wie es auch Karl der Gro√üe in der Divisio Regnorum von 806 bestimmt hatte, die Reichseinheit zu wahren und erlie√ü 817 ein Reichsteilungs- oder besser: Reichseinheitsgesetz (Ordinatio imperii). Schlie√ülich galt auch die Kaiserw√ľrde als unteilbar. Deswegen bestimmte Ludwig seinen Sohn Lothar zum Mitkaiser. Das Gesetz sah vor, dass immer der √§lteste Sohn des Kaisers den Titel des r√∂mischen Kaisers erben sollte. Ludwig entschied sich f√ľr den Reichseinheitsgedanken, wenn auch unter kirchlichem Einfluss, der die Einheit des Reiches als Pendant zur Einheit der Kirche sah. Daher spielten die Bisch√∂fe auch eine besondere politische Rolle: Sie stellten sich gegen die S√∂hne des Kaisers, die f√ľr die Aufteilung des Reiches waren. Seit 829 f√ľhrten diese Spannungen zu milit√§rischen Auseinandersetzungen zwischen dem Kaiser und seinen S√∂hnen.

Als Ludwig 840 starb, wurde Lothar I. zwar Kaiser, doch einigten sich die S√∂hne 843 im Vertrag von Verdun, das Frankenreich aufzuteilen. Sp√§ter wurde das Reich durch die Pr√ľmer Teilung (855) und die Vertr√§ge von Mersen (870) und Ribemont (880) weiter aufgeteilt. Die Reichseinheit wurde nie wiederhergestellt. Die einzelnen Teile entwickelten unterschiedliche Sitten, Br√§uche, Sprachen und wurden so zu eigenst√§ndigen Staaten. Einige Zeit darauf sprach man von einem West- und Ostfr√§nkischen Reich, bis dieser Hinweis auf die gemeinsame Herkunft ein Jahrhundert sp√§ter verschwand. Vom alten Frankenreich sollte nur der westliche Teil den Namen ‚ÄěFrankreich‚Äú √ľbernehmen. Das aus dem Ostfrankenreich entstehende Heilige R√∂mische Reich, aus dem sp√§ter Deutschland hervorging, f√ľhrte die Tradition des r√∂mischen Kaisertums fort.

Divisio Regnorum (806)

Das Testament Karls des Gro√üen sah die Aufteilung unter seinen S√∂hnen Pippin, Ludwig dem Frommen und Karl dem J√ľngeren vor (siehe Divisio Regnorum). Da jedoch Pippin und Karl der J√ľngere bereits 810 bzw. 811 verstarben, wurde dieser Plan aufgegeben und Ludwig wurde stattdessen 813 zum Mitkaiser erhoben, der so nun nach dem Tod seines Vaters 814 im Besitz aller kaiserlichen Rechte seine Nachfolge antreten konnte.

Vertrag von Verdun (843)

Die Gebietsaufteilung im Vertrag von Verdun 843

Die Aufteilung des Fr√§nkischen Reichs ging auf den teils kriegerischen Erbfolgestreit zur√ľck, den Kaiser Ludwig I., der Fromme, mit seinen S√∂hnen f√ľhrte. Nach einer Palastrevolution und Gefangennahme wurde Kaiser Ludwig I. Anfang der 830er Jahre von seinen S√∂hnen entmachtet. Ab 831/832 verselbst√§ndigten die S√∂hne zunehmend ihre Herrschaftsbereiche im Reichsverband und belie√üen ihren Vater in der Funktion eines Titularkaisers. Drei Jahre nach dem Tod ihres Vaters leiteten Kaiser Lothar I., K√∂nig Karl der Kahle, und K√∂nig Ludwig der Deutsche 843 im Vertrag von Verdun die Teilung und das Ende des Fr√§nkischen Reichs ein; die Reichseinheit war nicht mehr zu gew√§hrleisten und endete faktisch mit dem Vertrag von Verdun, durch die Teilung entstanden folgende drei Reiche:

Pr√ľmer Teilung (855)

855 veranlasste Lothar I. in der Pr√ľmer Teilung die Aufteilung des Mittelreiches unter seinen S√∂hnen.

Vertrag von Meersen (870)

Nach dem Tod der Söhne Lothars I. wurde das einstige Mittelreich unter Karl dem Kahlen und Ludwig dem Deutschen im Vertrag von Meersen aufgeteilt.

Vertrag von Ribemont (880)

Nach vergeblichen Versuchen Karls des Kahlen, das ganze Mittelreich zu erobern (Schlacht bei Andernach 876), erhielt Ludwig III. durch den Vertrag von Ribemont die Westh√§lfte Lotharingiens. Damit war die Aufteilung des Frankenreiches vorl√§ufig abgeschlossen, die Grenze zwischen dem West- und Ostteil blieb das ganze Mittelalter √ľber nahezu unver√§ndert.

Nach dem Tode der westfränkischen Könige Ludwig III. (882) und Karlmann (884), wurde der ostfränkische König Karl III. (der Dicke) bis 888 noch letzter Kaiser des Gesamtreiches (außer Niederburgund). Der Streit zwischen den (späteren) Nachfolgestaaten (Deutschland, Frankreich) um Teile des Mittelreichs reichte als sogenannte Erbfeindschaft bis ins 20. Jahrhundert hinein.

Lebensart im Frankenreich

Die Bevölkerung

Im Frankenreich war der Gro√üteil der Bev√∂lkerung Bauern oder b√§uerliches Gesinde. In vielen Gegenden gab es keine St√§dte, lediglich in fr√ľher r√∂mischen Gebieten bestanden verkleinerte r√∂mische Anlagen, die als Verwaltungsmittelpunkte von civitates unter Bisch√∂fen oder Grafen weiter existierten. √úber dem niederen Volk befand sich eine zahlenm√§√üig d√ľnne Schicht von Adligen, in der damaligen Zeit meist ‚Äědie Gro√üen‚Äú genannt.

Die Lebensweise der b√§uerlichen Grundbev√∂lkerung im Frankenreich l√§sst sich nicht mit der heutigen vergleichen. Der Gro√üteil der Menschen verbrachte sein ganzes Leben in demselben Dorf. T√§glich wurde von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang gearbeitet, au√üer am Sonntag und an kirchlichen Festtagen. War man alt genug, heiratete man und bekam beinahe j√§hrlich ein Kind; die meisten Kinder starben jung. Allgemein war die Lebenserwartung wesentlich niedriger als heute, mit 50 Jahren galt eine B√§uerin oder ein Bauer als Greis. Die meisten Menschen kannten nebst ihrem Dorf nur den Weg zur n√§chsten Kirche und umliegende Ortschaften. Von dem Geschehen in gr√∂√üerer Entfernung hatte der Gro√üteil keine Ahnung. Ein zus√§tzliches Hindernis war das Fehlen von befestigten Stra√üen au√üer denjenigen, die von den R√∂mern zuvor angelegt worden waren. Die einfache Bev√∂lkerung konnte weder lesen noch schreiben, es gab aber auch keine Schriften, durch die solche Leute h√§tten erfahren k√∂nnen, was in der Welt vor sich geht. Arbeiten auf dem Land wurden von den Bauern in der gleichen Weise verrichtet, wie es einst ihre V√§ter vor ihnen taten. Das, was schon seit grauer Vorzeit gemacht wurde, hielten sie f√ľr das Richtige, da es von Gott so gewollt sei.

Genaue Zahlen √ľber die damalige Bev√∂lkerungsanzahl sind nicht bekannt, so dass die Historiker auf Sch√§tzungen angewiesen sind. Diese ergaben eine ungef√§hre Anzahl von 2 Millionen Einwohnern im ‚Äědeutsch‚Äú-sprachigen Teil des Frankenreichs. F√ľr das ganze Reich nimmt man eine durchschnittliche Bev√∂lkerungsdichte von etwa 8 Einwohner/Quadratkilometer an, f√ľr den deutschsprachigen Teil hingegen nur eine durchschnittliche Anzahl von 4 bis 5 Einwohner/Quadratkilometer.

Landwirtschaft

Entstehung der Grundherrschaft

Die Krieger des fr√§nkischen K√∂nigs √ľbernahmen nach der Eroberung die Herrenh√∂fe ihrer Vorg√§nger. Die Knechte und M√§gde, die neben dem Herrenhof wohnten, k√ľmmerten sich um das Land des Herren. Sie bekamen kein Geld, aber daf√ľr Verpflegung und Unterkunft. Die Handwerker unter ihnen stellten die Kleidung und Waffen her und pflegten diese. Die √Ąrmeren wurden zu Heeresdienst gezwungen. Die anderen, die Abgaben leisten konnten, wurden nach Hause entlassen.

Die Bauern als der vorherrschende Teil der Landbev√∂lkerung im Mittelalter wurden genau nach ihrem Rechtsstatus unterschieden. Es gab Freie, Halbfreie und Unfreie, sp√§ter wurde noch zwischen Leibeigenen und H√∂rigen unterschieden. Auch die Adligen waren anfangs nur Gro√übauern mit besonders umfangreichem Besitz an Land, Allod genannt, und an Menschen. √úber diese Angeh√∂rigen seines Hauses √ľbte der Adlige ein weitreichendes Herrenrecht aus. Zum Haus z√§hlten dabei in weiterem Sinne auch abh√§ngige Familien. Eine √§hnliche Stellung nahmen zuvor in der sp√§tr√∂mischen Gesellschaft die Gro√ügrundbesitzer ein, denen ein umfangreicher Besitz an Latifundien geh√∂rte, in dessen Zentrum ein luxuri√∂ser Herrenhof stand, der von zahlreichen abh√§ngigen Bauern bewirtschaftet wurde. Daneben geh√∂rten noch Handwerker zu dessen Besitz, so dass man nahezu von Selbstversorgung ausgehen kann. Diese Bauern waren an ihr St√ľck Land gebunden und durften nicht wegziehen, um sich an einem anderen Ort einen anderen Herren oder gar einen anderen Beruf zu suchen. Aus diesen beiden Wurzeln entstand in einer langen Entwicklung die neue Gesellschaftsordnung der heutzutage so genannten Grundherrschaft im Frankenreich.

Die Grundherrschaft setzte sich schnell im ganzen Reich durch. Sie breitete sich auch in den Gebieten aus, welche erst ab 800 in fr√§nkischen Besitz gelangten. Grundherren waren Adlige, Kl√∂ster, Bisch√∂fe und der K√∂nig, der damals der gr√∂√üte Grundeigent√ľmer war. Die Bauern, welche unter eine solche Herrschaft fielen, wirtschafteten den gr√∂√üten Teil der Zeit nicht selbstst√§ndig, sondern mussten gleichzeitig auf den Feldern des Eigent√ľmers mithelfen. Die Grundherrschaft wurde zum ‚ÄěGrundbaustein‚Äú des damaligen Gesellschaftsbaus und sp√§testens seit 750 zum √ľblichen, landwirtschaftlichen Betrieb, √§hnlich wie heute der Bauernhof der √ľbliche, landwirtschaftliche Betrieb ist.

Grundherren

Die Grundherren waren alle Adligen (Bisch√∂fe, √Ąbte). Der h√∂rige Bauer des Mittelalters durfte ohne die Erlaubnis seines Grundherren nicht aus der Grundherrschaft ausscheiden. Die H√∂rigen mussten Dienste f√ľr ihren Herrn verrichten und ihm dabei regelm√§√üig Abgaben zahlen, meist in Form von Ernten. Aber auch der Eigent√ľmer hatte Pflichten, die es zu erf√ľllen galt. Er musste seinem Untergebenen ‚ÄěSchutz und Schirm‚Äú bieten, das hei√üt ihn sch√ľtzen und unterst√ľtzen, beispielsweise bei Krankheiten, einem Brand oder einer starken Missernte. Er musste ihn sowohl vor Angreifern verteidigen, als auch in seinem Namen Rache √ľben, falls er umgebracht werden sollte. Innerhalb seiner eigenen Grundherrschaft war er der H√ľter des Friedens, so sprang er auch bei Streitereien als Vermittler und Richter ein und konnte im Streitfall den Friedensbrecher bestrafen.

Die Grundherrschaft gliederte sich dabei in verschiedene Bereiche. Es gab je nach Gr√∂√üe des Hofes eine Kirche, verschiedene Werkst√§tten (Lederwerkstatt, Schmiede, Wagnerei, Schneiderei, Tuchf√§rberei, Schuhmacher), eine Brauerei, eine M√ľhle und eine Kelterei. Dazu gab es nat√ľrlich eine Vielzahl von Feldern, von denen der Gro√üteil den H√∂rigen zur Verf√ľgung gestellt wurde. Ein Teil der Felder war jedoch noch im Besitz des Grundherrn. Und so geh√∂rte es nebst den Abgaben ebenfalls zu den Aufgaben der Bauern, t√§glich eine bestimmte Zeit auf diesen Feldern zu arbeiten, bevor sie sich um die Bestellung ihrer eigenen Fl√§chen k√ľmmern konnten.

Nebst den H√∂rigen gab es auch das so genannte Gesinde. Mit diesem Begriff bezeichnet man die Knechte und M√§gde des Grundherrn, deren einzige Aufgabe darin bestand, auf den Feldern ihres Eigent√ľmers Frondienst zu leisten. Sie wohnten zumeist im Fronhof oder unmittelbar daneben.

Bauern

Nebst den zahlenm√§√üig gr√∂√üten Schichten der Bev√∂lkerung, dem h√∂rigen Bauern und dem grundherrlichen Gesinde gab es im Frankenreich noch zwei weitere b√§uerliche Schichten: die Zinsbauern und die K√∂nigsfreien. Bei den Zinsbauern handelt es sich um solche Landwirte, die keiner Arbeit auf dem Fronhof oder dem Herrenacker verpflichtet waren, dem Grundherren jedoch eine bestimmte Abgabe zahlten, damit dieser sie vor allf√§lligen Gefahren sch√ľtzt. Im Laufe der Zeit wurden sie den H√∂rigen langsam angepasst und gegen Ende des Frankenreichs (etwa um 900) unterschieden sie sich praktisch nicht mehr von ihnen.

Die K√∂nigsbauern waren Bauern, die au√üer dem K√∂nig keinen Menschen √ľber sich hatten. Meist geh√∂rten sie dem fr√§nkischen Stamm an. Sie waren zur Heerfolge verpflichtet, wenn der K√∂nig seine Armee aufbot und dienten dort als Fu√ükrieger. Die Frankenk√∂nige hatten seit dem Einbrechen der Franken in Gallien die K√∂nigsbauern zumeist auf herrenloses Land gesetzt. Karl der Gro√üe siedelte vor allem in Sachsen diese Bauern an, die er vermutlich aus den H√∂rigen der K√∂nigsg√ľter, √ľber die er Grundherr war, hatte ausw√§hlen lassen. Sie sollten damit gleichzeitig die fr√§nkische Herrschaft √ľber Sachsen sichern.

Es kam nicht selten vor, dass K√∂nige ein vormals an einen K√∂nigsfreien vergebenes Land wieder an eine neue Person verschenkten, beispielsweise als Landgeschenk an ein Kloster oder einen Vasallen mit Grund ausstatten wollten. In diesem Fall wurde das Land mitsamt dem K√∂nigsfreien verschenkt. Dieser blieb zwar theoretisch gesehen ein freier Mann, war aber gleichzeitig seinem neuen Eigent√ľmer untertan. Zuerst verlor er das Recht, von seinem Besitz wegzuziehen und wurde Schritt f√ľr Schritt zum H√∂rigen gemacht.

Es gab aber auch F√§lle, in denen sich ein K√∂nigsfreier freiwillig einem Grundherren untertan machte. Dies konnte verschiedene Gr√ľnde haben: Verarmung und die Unf√§higkeit, selber weiter zu wirtschaften, eine gro√üe Anzahl Schulden an einen Grundherren, die nicht mehr zur√ľckgezahlt werden konnten oder weil er sich nicht mehr f√ľr das Heer aufbieten lassen wollte. Ohne dass es ein genaues Gesetz gab, b√ľrgerte es sich mit der Zeit ein, dass h√∂rige Bauern nicht mehr dazu verpflichtet waren, in Kriegen zu k√§mpfen.

Gegen Ende des Fr√ľhmittelalters wurde in den verschiedensten Gegenden Frankreichs und Deutschlands beschlossen, dass kein Landbewohner frei sein k√∂nne. Das hei√üt, jeder Bauer musste einen Grundherren √ľber sich haben und geh√∂rte damit entweder zum Gesinde eines Herrn oder zu dessen h√∂rigen Bauern.

Klöster im Frankenreich

Im Laufe der Jahrhunderte nahm die Anzahl Kl√∂ster im Reich stark zu. Seit dem ersten Karolingerk√∂nig und seit Bischof Bonifatius nahmen mehr und mehr solcher Einrichtungen die 530 verfasste Regel des heiligen Benedikt an. Benedikt von Nursia hatte hiermit das Zusammenleben und Verhalten der M√∂nche in seinem Kloster auf dem Monte Cassino bei Neapel festgelegt. Es wurde in der darauf folgenden Zeit zur Mustereinrichtung f√ľr das gesamte europ√§ische Klosterwesen.

M√∂nche und Nonnen wurden haupts√§chlich jene, die sich von der restlichen Welt mit ihren Freunden oder Bindungen zur√ľckziehen wollten, um ihr Leben in den Dienst von Gott zu stellen. Es gab jedoch noch weitere Beweggr√ľnde f√ľr einen Eintritt, so wurden Klosterbr√ľder und -schwestern wirtschaftlich hinreichend versorgt. F√ľnfmal am Tag und Zweimal in der Nacht versammelten sich die M√∂nche in ihrer Kirche zu Gebeten und zum Psalmensingen. Bei den Mahlzeiten las immer abwechselnd ein M√∂nch seinen Br√ľdern aus den Schriften von Heiligen vor. Aufgrund der drei Gel√ľbde, die M√∂nche bei ihrem Eintritt ablegen mussten, durften sie weder eine Ehe f√ľhren noch Kinder haben. Sie sollten mittellos sein und waren dem jeweiligen Abt zu Gehorsam verpflichtet. Dies alles sollte dazu dienen, dass ein M√∂nch sein Leben nur auf Gott ausrichten konnte.

Da Unt√§tigkeit als eine S√ľnde galt, schrieb das Reglement vor, dass die M√∂nche mehrere Stunden pro Tag arbeiten und mehrere Stunden lesen sollten. Alles, was man zum Leben brauchte, wurde in der Klosteranlage hergestellt. Ein Teil der M√∂nche verrichtete seine Arbeit auf den Feldern, ein Teil seine im Klostergarten. Wieder andere verrichteten ihren Dienst als Abschreiber, indem sie Pergamentschreiben oder B√ľcher aus den Klosterbibliotheken kopierten. Nebst vorwiegend christlichen Schriften wurden auch B√ľcher ‚Äěweltlicher‚Äú Autoren √ľbernommen, beispielsweise die Schriften von Titus, Caesar und Vergil. Ab dem 6. Jahrhundert entstanden zus√§tzlich zu den M√∂nchsklostern auch Frauenkloster f√ľr Nonnen. Nonnen verrichteten keine Feldarbeit, arbeiteten jedoch oftmals im Garten.

Im Frankenreich wurden Kl√∂ster vielf√§ltig mit L√§ndereien beschenkt und konnten sich auf diese Weise zu reichen Grundherren entwickeln. Die gro√üen Kl√∂ster besch√§ftigten unter anderem auch Knechte, die als Handwerker in gewissen Werkst√§tten arbeiteten. Von Adligen wurden die Kl√∂ster nicht selten auch als Versorgungsst√§tten f√ľr ihre S√∂hne und T√∂chter verwendet, die sie nicht hatten verheiraten k√∂nnen. Hier konnten sie zwar kein adeliges Leben f√ľhren, allerdings ohne wirtschaftliche Not leben. √úberdies waren die √Ąbte, beziehungsweise die √Ąbtissinnen, welche dem Kloster vorstanden, in vielen F√§llen ein Adelsgeschlecht.

Siehe auch: Kloster, Klosteralltag (Zisterzienser)

Stellung des Königs

Kaiserpfalz Goslar, einer der St√ľtzpunkte des K√∂nigs.

Der K√∂nig stand nicht nur √ľber den gew√∂hnlichen Bauern und den Adligen, sondern auch √ľber den √Ąbten und Bisch√∂fen in seinem Reich. Er war bei weitem der gr√∂√üte Grundherr im Land. In einer Vielzahl von Gebieten hatte er Adlige zu Grafen gemacht; mit diesem Titel f√ľhrten sie dort die Aufsicht √ľber die in der N√§he gelegenen K√∂nigsg√ľter und einzelne Fronh√∂fe, wirkten beim Heeresaufgebot mit und zogen die dem K√∂nig zustehenden Abgaben aus dem Land (Grenz-, Schifffahrts- und Wegz√∂lle, M√ľnzenpr√§gungs -und Marktabgaben) ein. In einigen seiner Gutsh√∂fe lie√ü der K√∂nig gr√∂√üere, steinerne Geb√§ude errichten, die so genannten Pfalzen. Alle K√∂nigsg√ľter hatten ihre √úbersch√ľsse an die n√§chstgelegene solche Einrichtung zu entrichten. Jeder Pfalz stand ein Pfalzgraf vor.

Der K√∂nig hatte keine feste Hauptstadt, sondern zog mit seinem Hofgefolge von Pfalz zu Pfalz. Zum Gefolge z√§hlten ein K√§mmerer, dessen Aufgabe darin bestand, den K√∂nigsschatz und die Eink√ľnfte des K√∂nigs zu verwalten, und der Marschall, der die berittenen Krieger der K√∂nigswache befehligte. Ein Geistlicher war ebenfalls anwesend und leitete die Kanzlei. Er las dem K√∂nig die Briefe anderer Herrscher oder von Bisch√∂fen vor, verfasste die Antwortschreiben und lie√ü durch die ihm unterstehenden Hofgeistlichen die Schenkungs- und andere k√∂nigliche Urkunden verfassen. Der Herrscher selbst konnte nur in den wenigsten F√§llen lesen und schreiben. Auch Karl der Gro√üe hatte dieses Problem. Anstelle seiner Unterschrift zeichnete er auf eine Urkunde oder ein Schreiben einen kleinen Strich, um dieses f√ľr g√ľltig zu erkl√§ren.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ Friedrich Prinz: Grundlagen deutscher Geschichte (4.‚Äď8. Jahrhundert). Gebhardt: Handbuch der Deutschen Geschichte, Band 1, 10. Auflage. Klett-Cotta, Stuttgart 2001, S. 286.
  2. ‚ÜĎ Vgl. Alexander Demandt: Die Sp√§tantike. 2. Aufl. M√ľnchen 2007, S. 50f.
  3. ‚ÜĎ Ammianus Marcellinus: Liber XVII, 8, 3

Literatur

Allgemein

Monographien/Sammelbände

  • Reinhard Schneider: Das Frankenreich. 4. Aufl. Oldenbourg, M√ľnchen 2001.
  • Paul Fouracre (Hrsg.): Frankland. the Franks and the world of the early middle ages. Manchester University Press, Manchester 2008. ISBN 978-0-7190-7669-5.

Artikel in Fachlexika

Zu den Merowingern

Monographien/Sammelbände

  • Michael Borgolte: Die Grafen Alemanniens in merowingischer und karolingischer Zeit. Eine Prosopographie. Thorbecke, Sigmaringen 1986. ISBN 3-7995-7351-8.
  • Eugen Ewig: Die Merowinger und das Frankenreich. 5. Auflage, Kohlhammer, Stuttgart 2006. ISBN 3-17-019473-9.
  • Eugen Ewig: Sp√§tantikes und fr√§nkisches Gallien. Gesammelte Schriften. 2 Bde. Artemis, M√ľnchen/Z√ľrich 1976‚Äď79. ISBN 3-7608-4652-1.
  • Franz Irsigler: Untersuchungen zur Geschichte des fr√ľhfr√§nkischen Adels. R√∂hrscheid, Bonn 1969, 1981. ISBN 3-7928-0420-4.
  • Patrick J. Geary: Die Merowinger. Europa vor Karl dem Gro√üen. Beck, M√ľnchen 1996, 2004 (orig. Before France and Germany, 1988). ISBN 3-406-49426-9.
  • Ian N. Wood: The Merovingian Kingdoms, 450‚Äď751. Longman, London 1994, 2000. ISBN 0-582-49372-2.
  • Dieter Geuenich (Hrsg.): Die Franken und die Alemannen bis zur ‚ÄěSchlacht bei Z√ľlpich‚Äú (496/497). Reallexikon der Germanischen Altertumskunde. Erg√§nzungsbd 19. Berlin/New York 1998. ISBN 3-11-015826-4.

Artikel in Fachlexika

Zu den Karolingern

Monographien/Sammelbände

  • Rudolf Schieffer: Die Karolinger. Kohlhammer, Stuttgart 1992, 2000, 2006. ISBN 3-17-019099-7.
  • Gunter G. Wolf (Hrsg.): Zum Kaisertum Karls d. Gr.: Beitr√§ge und Aufs√§tze. Wiss. Buchges., Darmstadt 1972, ISBN 3-534-04549-1.
  • Pierre Rich√©: Die Welt der Karolinger. √úbersetzt u. hrsg. von Cornelia und Ulf Dirlmeier. Reclam, Stuttgart 1981, 1999. ISBN 3-15-010463-7.
  • Peter Classen: Karl der Gro√üe, das Papsttum und Byzanz. Schwann, D√ľsseldorf 1968, Thorbecke, Sigmaringen 1988. ISBN 3-7995-5709-1.
  • Dieter H√§germann: Karl der Gro√üe, Herrscher des Abendlandes. Propyl√§en-Verl., Berlin 2000, List, M√ľnchen 2003. ISBN 3-548-60275-4.

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