Frankenthal (Pfalz)

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Frankenthal (Pfalz)
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Frankenthal (Pfalz)
Frankenthal (Pfalz)
Deutschlandkarte, Position der Stadt Frankenthal (Pfalz) hervorgehoben
49.5333333333338.3596
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
H√∂he: 96 m √ľ. NN
Fl√§che: 43,76 km¬≤
Einwohner:

46.793 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 1069 Einwohner je km²
Postleitzahl: 67227
Vorwahl: 06233
Kfz-Kennzeichen: FT
Gemeindeschl√ľssel: 07 3 11 000
Stadtgliederung: Kernstadt, Eppstein, Flomersheim, Mörsch, Studernheim
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausplatz 2‚Äď7
67227 Frankenthal (Pfalz)
Webpräsenz: www.frankenthal.de
Oberb√ľrgermeister: Theo Wieder (CDU)
Lage der Stadt Frankenthal in Rheinland-Pfalz
Landkreis Ahrweiler Landkreis Altenkirchen Landkreis Alzey-Worms Landkreis Bad D√ľrkheim Landkreis Bad Kreuznach Landkreis Bernkastel-Wittlich Landkreis Birkenfeld Landkreis Cochem-Zell Donnersbergkreis Eifelkreis Bitburg-Pr√ľm Frankenthal (Pfalz) Landkreis Germersheim Kaiserslautern Landkreis Kaiserslautern Koblenz Landkreis Kusel Landau in der Pfalz Landau in der Pfalz Ludwigshafen am Rhein Mainz Landkreis Mainz-Bingen Landkreis Mayen-Koblenz Neustadt an der Weinstra√üe Landkreis Neuwied Rhein-Lahn-Kreis Rhein-Pfalz-Kreis Speyer Landkreis S√ľdliche Weinstra√üe Landkreis S√ľdwestpfalz Trier Landkreis Trier-Saarburg Landkreis Vulkaneifel Westerwaldkreis Worms Zweibr√ľcken Pirmasens Rhein-Hunsr√ľck-Kreis Saarland Frankreich Baden-W√ľrttemberg Luxemburg Belgien Niederlande Nordrhein-Westfalen HessenKarte
√úber dieses Bild

Die kreisfreie Stadt Frankenthal (Pfalz) liegt im Nordosten der Pfalz zwischen den St√§dten Worms und Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz. Sie geh√∂rt zu den traditionsreichsten St√§dten im Rhein-Neckar-Raum und entwickelte sich im Bannkreis der alten Kulturzentren Worms, Heidelberg und Speyer. Die Stadt bildet ein Mittelzentrum f√ľr die umliegenden Gemeinden.

Frankenthal gehört zur Metropolregion Rhein-Neckar und bildet mit einer großen Anzahl von benachbarten Kommunen den vorher als Rhein-Neckar-Dreieck bekannten Wirtschaftsraum.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Geographische Lage

Die Stadt liegt in der Oberrheinischen Tiefebene zwischen Pf√§lzerwald im Westen und Odenwald im Osten. Durch Frankenthal flie√üt die Isenach, die kurz darauf in den Rhein m√ľndet, ihr linker Zufluss Fuchsbach ist im Stadtgebiet verrohrt. Auf der Gemarkung der Stadt liegt der tiefste Punkt der Pfalz (87,3 m √ľ. NN). Dieser befindet sich nur wenige hundert Meter vom Rhein entfernt auf einem Acker des Klosgartenhofes, eines landwirtschaftlichen Betriebes im nord√∂stlichen Vorort M√∂rsch an der Grenze zum Ludwigshafener Stadtteil Pfingstweide. Den h√∂chsten Punkt der Stadt bildet mit 117,25 m der Monte Scherbelino ‚Äď ein kleiner H√ľgel am st√§dtischen Strandbad, der aus einer M√ľlldeponie hervorgegangen ist.

Klima

Niederschläge

Der Jahresniederschlag beträgt 528 Millimeter. Dies ist ein sehr niedriger Wert, der im unteren Zehntel der in Deutschland erfassten Werte liegt; nur an 6 Prozent der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes werden noch geringere Niederschläge registriert. Der trockenste Monat ist der Februar, die meisten Niederschläge fallen im Juni, nämlich 2,4-mal mehr als im Februar. Die Niederschläge variieren stark, lediglich 28 Prozent der Messstationen verzeichnen noch höhere jahreszeitliche Schwankungen.

Stadtgliederung

Die Stadt Frankenthal besteht aus der Kernstadt und vier Ortsbezirken.

Einheit Eingemeindung Größe in ha Einwohner[2]
Kernstadt 1.427,7 36.774
Eppstein 1969 719,2 2.579
Flomersheim 1919 481,5 2.775
Mörsch 1919 1.327,1 3.028
Studernheim 1919 422,9 1.390

Geschichte

Zeittafel

Zeitraum Ereignis
772 Erste urkundliche Erwähnung als Franconodal
1119 Gr√ľndung des Augustiner-Chorherrenstifts mit Skriptorium
1562 Niederlassung von 58 calvinistischen Fl√ľchtlingsfamilien in Frankenthal; Abschluss einer ‚ÄěCapitulation‚Äú hier√ľber mit Kurf√ľrst Friedrich III.
1571 Frankenthaler Religionsgespräch
1577 Verleihung der Stadtrechte
1718 Beginn der Stadtbefestigung unter Kurf√ľrst Karl III. Philipp
1755 Gr√ľndung der Porzellanmanufaktur
1770‚Äď73 Bau des Wormser und Speyerer Tores (beide bis heute erhalten)
1772‚Äď81 Bau eines Hafens mit Kanalverbindung zum Rhein (1955 zugesch√ľttet)
1919 Eingemeindung von Flomersheim, Mörsch und Studernheim[3]
1. M√§rz 1920 Gewinnung der Kreisfreiheit
1943 Bei einem Bombenangriff Zerst√∂rung der Innenstadt zu etwa 90 %
7. Juni 1969 Eingemeindung von Eppstein

Chronik

Erkenbert-Ruine im Stadtzentrum
Erkenbert-Museum
Steinzeit

Bei Grabungen auf dem Strandbadgelände im Jahre 1961 wurden Mammutknochen und menschliche Schädelfragmente entdeckt. Diese etwa 25.000 Jahre alten Knochen werden dem Homo heidelbergensis zugeordnet.

Jungsteinzeit

Bei weiteren Ausgrabungen im Stadtgebiet wurden Werkzeuge, zum Beispiel ein Glockenbecher, gefunden, welche auf die Zeit zwischen 4000 bis 1800 v. Chr. datiert wurden.

Bronzezeit

Bei Kanalisationsarbeiten in der N√§he der Friedrich-Ebert-Schule wurde ein Gr√§berfeld aus der Zeit zwischen 1800 und 1200 v. Chr. entdeckt. Die Gr√§ber waren mit reichhaltigen Beigaben, darunter eine Prunkaxt, versehen. Die Beigaben wurden dem keltischen Volk der Mediomatriker zugeordnet.

Eisenzeit

Zahlreiche Funde von Terra-Sigillata-Gefäßen in der Nähe des Rheins deuten auf eine kurzzeitige römische Besiedlung hin.

Mittelalter

Erstmals erw√§hnt wurde die Gemeinde, die urspr√ľnglich Franconodal hie√ü und eine fr√§nkische Gr√ľndung aus dem sp√§ten 5. Jahrhundert ist, in einer Schenkungsurkunde des Klosters Lorsch vom 20. September 772. In einer weiteren Schenkungsurkunde an das Kloster Wei√üenburg aus dem Jahre 812 wurde diesem eine Kirche im Dorf mit H√∂fen, Weiden und Wiesen √ľbertragen.

886 kam es infolge andauernder Regenfälle zu großflächigen Überschwemmungen durch den Rhein mit dauerhafter Verlagerung seines Flussbetts nach Osten.

Die Gr√ľndung eines Augustiner-Chorherrenstifts durch den Wormser Adligen Erkenbert im Jahre 1119 und eines Frauenstifts durch seine Gattin Richlindis sechs Jahre sp√§ter f√ľhrte zu einer grundlegenden Ver√§nderung des d√∂rflichen Lebens. Vor allem das Chorherrenstift entwickelte sich sehr schnell zu einem wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum, das in die gesamte Region ausstrahlte. Frankenthal erlebte seine erste Bl√ľtezeit. Von besonderer Bedeutung war das Skriptorium des Klosters, in dem zahlreiche kunsthistorisch wertvolle Handschriften entstanden, so die Frankenthaler Bibel.

Stadtrechte

W√§hrend das Frauenstift bereits im 15. Jahrhundert geschlossen wurde, bestand das Chorherrenstift bis ins 16. Jahrhundert. 1562 wurde es allerdings durch Kurf√ľrst Friedrich III. aufgel√∂st und einer Gruppe fl√§mischer Fl√ľchtlinge zur Verf√ľgung gestellt, die ihre Heimat wegen ihres reformierten Glaubens hatten verlassen m√ľssen. Unter den Mitgliedern der Gemeinde befanden sich zahlreiche Kaufleute, Gold- und Silberschmiede, Gobelinwirker, Textilfabrikanten und Maler. Zu dieser Zeit entstand die Frankenthaler Malergruppe, zu der Gillis van Coninxloo, Anton Mirou, Pieter Schoubroeck, Henrick Gijsmans und Hendrick van der Borcht geh√∂rten. Die Gemeinde der Fl√ľchtlinge prosperierte schnell und trug ma√ügeblich dazu bei, dass Frankenthal bereits im Jahre 1577 zur Stadt erhoben wurde. Schon 1571 fand am Ort das vom Kurf√ľrsten initiierte Frankenthaler Religionsgespr√§ch zwischen T√§ufern und Reformierten statt.

Kriege und Zerstörung

Doch dieser Aufschwung hielt nicht allzu lange an. Ende des 16. und Anfang des 17. Jahrhunderts zur st√§rksten linksrheinischen Festung der Kurpfalz ausgebaut, geriet Frankenthal schnell in die Wirren des Drei√üigj√§hrigen Krieges und vor allem des Pf√§lzischen Erbfolgekrieges. Im September 1689 wurde die Stadt von franz√∂sischen Truppen in Brand gesteckt und fast v√∂llig zerst√∂rt.

Aufstieg

Dem Niedergang folgte bald ein neuer wirtschaftlicher Aufstieg. Im 18. Jahrhundert wurde Frankenthal dritte Hauptstadt der Kurpfalz und avancierte zum Experimentierfeld staatlich-merkantilistischer Wirtschaftsf√∂rderung. √úber 20 Manufakturen entstanden in der Stadt. Sie stellten vor allem Galanteriewaren her. Unter ihnen befand sich auch eine Glockengie√üerei, auf welche die heutigen metallverarbeitenden Betriebe der Stadt zur√ľckgehen. Besondere Bedeutung erlangte die 1755 errichtete Porzellanmanufaktur, die zwar nur 45 Jahre Bestand hatte, deren Produkte aber noch heute als wertvolle Antiquit√§ten gehandelt werden. Ein Kanal, 1781 vollendet, verband Frankenthal mit dem nahen Oberrhein.

Französische und bayerische Zeit
Département du Mont-Tonnerre mit Franckenthal im Osten

Die Nachwirren der Franz√∂sischen Revolution bereiteten dieser dritten Bl√ľtezeit ein Ende. Von 1798 bis 1815 stand Frankenthal unter franz√∂sischer Verwaltung und war Kantonshauptstadt im D√©partement du Mont-Tonnerre (Donnersberg). Nach dem Wiener Kongress wurde die linksrheinische Pfalz bayerisch. Frankenthal blieb lange Zeit ein ‚Äěunbedeutendes Landst√§dtchen‚Äú, wie ein zeitgen√∂ssischer Beobachter notierte.

Aufschwung

Erst mit der Industriellen Revolution stellte sich neuer Aufschwung ein. Durch die Gr√ľndung der Firmen KKK, Albert, KSB und Bettinger & Balcke in den Jahren 1859 bis 1899 wurde die Stadt zu einem bedeutenden Zentrum der metallverarbeitenden Industrie. Die in Frankenthal hergestellten Pumpen, Turbinenkessel und Druckmaschinen genossen weltweiten Ruf. Auch die Einwohnerzahl stieg rasch an: 1850 waren es 4.767, 50 Jahre sp√§ter 16.899, um die Jahrtausendwende etwa 50.000.

Die in der ersten H√§lfte des 18. Jahrhunderts neu errichtete und l√§ngst zu eng gewordene Stadtmauer wurde um die Wende zum 20. Jahrhundert bis auf geringe Reste beseitigt, die Innenstadt dicht bebaut. 1919 wurden die drei nahe der Stadt liegenden D√∂rfer Flomersheim, M√∂rsch und Studernheim eingemeindet. Neubaugebiete und neue Industrien entstanden.

Entwicklung ab dem Zweiten Weltkrieg

Hier wurde im Zweiten Weltkrieg das Kriegsgefangenen-Mannschafts-Stammlager XII B' (kurz: Stalag XII B) im Wehrkreis XII (Wiesbaden) der deutschen Wehrmacht errichtet. 1940 wurde mehrere Monate ein Zwangsarbeitslager in Mörsch als Außenlager des SS-Sonderlagers Hinzert (KZ) errichtet, dessen Häftlinge beim Autobahnbau eingesetzt wurden.

Am 23. September 1943, wurde Frankenthal durch Bomben stark zerstört und verlor einen Großteil seiner älteren Bebauung. Die Stadt wurde in der Nachkriegszeit wie viele andere in zweckmäßiger, aber auch schmuckloser Architektur wieder aufgebaut.

Ob die Schilderung des Dichters August von Platen aus dem Jahre 1815, Frankenthal sei ein ‚Äěgar so sch√∂ngebautes St√§dtchen, eines der sch√∂nsten in der ganzen Pfalz‚Äú, heute noch zutrifft, ist zumindest umstritten. Auf jeden Fall konnte die Stadt in den 1950er und 1960er Jahren wieder sehr schnell an ihre wirtschaftlichen und urbanen Traditionen ankn√ľpfen.

Im Rahmen der kommunalen Gebietsreform in Rheinland-Pfalz wurde Eppstein am 7. Juni 1967 eingemeindet.[4] Der gr√∂√üere Ostteil des Landkreises Frankenthal ging im Rhein-Pfalz-Kreis mit Sitz in Ludwigshafen auf, der kleinere Westteil wurde dem neuen Landkreis Bad D√ľrkheim zugeschlagen.

Im Jahr 2000 rief der Oberb√ľrgermeister Theo Wieder die Frankenthaler B√ľrgerprojekte ins Leben. Ziel ist, Projekte zu realisieren, f√ľr welche die √∂ffentlichen Mittel fehlen, aber deren ehrenamtliche Umsetzung w√ľnschenswert ist, um die Attraktivit√§t der Stadt steigern. 2002 fand das 425-j√§hrige Stadtjubil√§um statt. Seit dem Festjahr s√§umen insgesamt 149 L√∂wenskulpturen (das Wappentier Frankenthals) das Stadtbild, die von Privatpersonen und Firmen gekauft und unterschiedlich bemalt worden sind.

Religionen

Die beiden Kirchen im Zentrum

2007 waren 33,3 Prozent der Einwohner evangelisch und 32 Prozent katholisch. Die √ľbrigen geh√∂rten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[5]

Politik

Stadtrat

Kommunalwahl Stadtrat 2009
Gewichtetes Ergebnis
Wahlbeteiligung: 45,4 %
 %
60
50
40
30
20
10
0
48,7%
26,6%
10,7%
7,9%
6,2%
n. k.
FWG Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/K√ľrzel
Gewinne und Verluste
Im Vergleich zu 2004
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
-2,1%
+1,0%
+2,2%
+1,8%
+1,9%
-4,7%
FWG Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/K√ľrzel
Rathaus
S√ľdfl√ľgel des Rathauses

Der Stadtrat von Frankenthal besteht aus 44 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 gew√§hlt wurden, und dem hauptamtlichen Oberb√ľrgermeister als Vorsitzenden.

Sitzverteilung im gewählten Stadtrat:[6]

   SPD   CDU   FDP  Gr√ľne  REP   FWG  Gesamt
2009 12 21 3 3 ‚Äď 5 44 Sitze
2004 11 23 2 2 2 4 44 Sitze

Aufgrund der Besonderheiten des rheinland-pf√§lzischen Wahlsystems bei den Kommunalwahlen (personalisierte Verh√§ltniswahl) sind die in der Graphik dargestellten prozentualen Stimmanteile als ‚Äěgewichtete Ergebnisse‚Äú ausgewiesen, welche das Wahlverhalten nur rechnerisch wiedergeben k√∂nnen.[7]

Liste der Oberb√ľrgermeister

  • 1921‚Äď1933: Hermann Strasser
  • 1942‚Äď1945: Hieronymus Merkle (NSDAP)
  • 1945: Hermann Strasser
  • 1946‚Äď1947: Karl Zimmermann (SPD)
  • 1947‚Äď1948: Karl Breyer (SPD)
  • 1949: Adam Kroll (CDU)
  • 1949‚Äď1959: Emil Kraus
  • 1959‚Äď1964: J√ľrgen Hahn (SPD)
  • 1964‚Äď1972: Berno Zei√üler (SPD)
  • 1972‚Äď1983: G√ľnter Kahlberg (CDU)
  • 1984‚Äď1989: Jochen Riebel (CDU)
  • 1990‚Äď1999: Peter Popitz (SPD)
  • seit 2000: Theo Wieder (CDU)

Wappen

Beschreibung: In Schwarz ein rotbewehrter, -bezungter und -bekrönter goldener Löwe, der in der erhobenen rechten Tatze einen goldenen Reichsapfel und mit der linken einen roten Schild trägt. Im Schild ist ein dreieckiger, mit der Spitze nach oben gekehrter goldener Eckstein zu sehen.

Begr√ľndung: Der Wappenschild mit dem Eckstein soll der jungen Stadt Frankenthal 1570 von Kurf√ľrst Friedrich III. von der Pfalz verliehen worden sein. Die Deutung ist umstritten und schwankt zwischen Dreiherrenstein und stilisierter Pflugschar, letzteres unter Berufung auf das √§lteste Grundbuch Frankenthals von 1597. Wahrscheinlicher ist eine theologische Deutung: Gem√§√ü dem Leitwort der reformierten Glaubensfl√ľchtlinge ‚ÄěChristus is de enige Sthen, darup syne Gemeente rust‚Äú oder gem√§√ü der Devise ‚ÄěGott ist unser Eckstein‚Äú. Ferner wird es nachtr√§glich als Hinweis auf die drei Frankenthaler Kirchengemeinden ‚Äď die niederl√§ndische, die wallonische und die deutsch-reformierte ‚Äď gedeutet.

Städtepartnerschaften

Tafel mit den Wappen der Partnerstädte

Offizielle Städtepartnerschaften:

Partnerschaftliche Beziehungen:

  • Butamwa, Ruanda, seit 15. Dezember 1982

Städtefreundschaften:

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Sehensw√ľrdigkeiten

→ Liste der Kulturdenkmäler in Frankenthal

Sport

Strandbad
  • VfR Frankenthal: Fu√üball
  • TG Frankenthal: Hockey
  • Sch√ľtzengesellschaft Frankenthal: Sportschie√üen
  • VT Frankenthal: Fu√üball, Kegeln, Turnen, Boxen
  • DJK SC Schwarz-Wei√ü 1997 Frankenthal: Fu√üball
  • TSV Eppstein: Fu√üball, Turnen, Badminton, Gymnastik, Handball
  • HSC Frankenthal: Handball
  • 1. VC Frankenthal: Volleyball
  • Tennisclub Gr√ľn-Wei√ü Frankenthal: Tennis
  • Tennisclub Flomersheim: Tennis
  • Schachklub Frankenthal: Schach
  • DJK Sportfreunde 1924 Eppstein-Flomersheim: Fu√üball, Kegeln, Gymnastik, Bauchtanzgruppe, Aerobic, Body-Corner
  • TuS 1891 Flomersheim: Fu√üball, Turnen, Gymnastik, Aerobic
  • 1. Taekwondo und Kickbox Club Frankenthal
  • Vatanspor Frankenthal: Fu√üball
  • WTAS Wing Tsun-Schule Frankenthal: Kampfsport
  • 1. TTC Frankenthal, TTF Frankenthal, TTV Frankenthal: Tischtennis
  • Frankenthaler Schwimmverein von 1897: Schwimmen
  • ASV M√∂rsch: Fu√üball
  • CSV Frankenthal: Fu√üball

Feste

  • Fr√ľhjahrsmarkt
  • Strohhutfest, mit etwa 250.000 Besuchern das gr√∂√üte Stra√üenfest der Pfalz
  • Strandbadfest
  • Herbstmarkt
  • Trendtage
  • Kulturtage
  • Weihnachtsmarkt
  • Eiszauber in der Erkenbert-Ruine, Eislaufen in der Ruine

Wirtschaft und Infrastruktur

Ortsansässige Unternehmen

In Frankenthal haben folgende bedeutende Unternehmen ihren Hauptsitz:

Außerdem bestehen Produktionsstätten zahlreicher Unternehmen:

Verkehr

Fernstraßen

Zufahrtsstraße

Sowohl im Individual- als auch im √∂ffentlichen Personennahverkehr verf√ľgt die Stadt √ľber gute Verkehrsanbindungen. Unmittelbar n√∂rdlich von Frankenthal liegt die Anschlussstelle Frankenthal-Nord der A 6 (Saarbr√ľcken‚ÄďMannheim); von S√ľden her wird die Stadt √ľber die B 9 (Speyer‚ÄďWorms) erreicht.

√ĖPNV

Die Bahnsteiganlagen des Frankenthaler Bahnhofs
Bus der Marke Neoplan im Frankenthaler Busbahnhof

Am Hauptbahnhof Frankenthal halten halbst√ľndlich Regionalbahnen der Bahnstrecke Mainz‚ÄďLudwigshafen sowie zweist√ľndlich der Regionalexpress Mainz‚ÄďKarlsruhe. Des Weiteren besteht im Fr√ľh- bzw. Sp√§tverkehr werktags mittels eines Intercity-Paares direkte Reisem√∂glichkeit in Richtung Frankfurt am Main bzw. Mannheim Hbf. Die Strecke wird bis 2015 in das Netz der S-Bahn RheinNeckar integriert, hierzu wird ein weiterer Haltepunkt Frankenthal-S√ľd entstehen.

Der Frankenthaler Hauptbahnhof ist auch Endpunkt der Bahnstrecke Freinsheim‚ÄďFrankenthal, auf der st√ľndlich Regionalbahnen nach Gr√ľnstadt und weiter nach Ramsen/Eiswoog verkehren.

Mehrere Stadt- und Regionalbuslinien, die sich alle am Frankenthaler Busbahnhof treffen, bedienen Stadtgebiet und Umland.

Von 1891 bis 1939 gab es eine Lokalbahn von Frankenthal nach Großkarlbach; die Strecke wird heute durch die BRN-Buslinie 460 abgedeckt.

Persönlichkeiten

→ Hauptartikel: Liste von Persönlichkeiten der Stadt Frankenthal

Ber√ľhmte Pers√∂nlichkeiten aus Frankenthal sind unter anderem der Maler Jacob Marrel, der Rechtshistoriker Konrad Maurer, der Arzt und Schriftsteller Paul Bertololy, der Maler und Bildhauer Oskar Perron sowie der Soziologe Stefan Hradil.

Weblinks

 Commons: Frankenthal (Pfalz) ‚Äď Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Frankenthal ‚Äď Quellen und Volltexte

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz ‚Äď Bev√∂lkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
  2. ‚ÜĎ Einwohnerzahl mit Hauptwohnung am 31. Dezember 2006. Quelle: Stadtverwaltung Frankenthal: Frankenthal auf einen Blick. 7. Ausgabe, Frankenthal 2007
  3. ‚ÜĎ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen √Ąmter, Gemeinden und Gerichte 1799‚Äď1980. C.H.Beck‚Äôsche Verlagsbuchhandlung, M√ľnchen 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 463
  4. ‚ÜĎ Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Seite 176 (PDF)
  5. ‚ÜĎ KommWis, Stand: 31. Dezember 2007
  6. ‚ÜĎ Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Stadtratswahlen der kreisfreien St√§dte
  7. ‚ÜĎ Erl√§uterung des Landeswahlleiters zum ‚ÄěGewichteten Ergebnis‚Äú
  8. ‚ÜĎ Hinweis auf Website der ehem. KKK AG

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