Französische Grammatik

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Französische Grammatik

Die Französische Grammatik (frz.: grammaire française) ist die Grammatik der modernen französischen Sprache.

Inhaltsverzeichnis

Sprachbau

Französisch ist eine polysynthetische Sprache, das heißt, dass fĂŒr den Satz bedeutende Wörter wie das Verb in Vorsilben und WortstĂ€mme gespalten und von anderen Satzteilen umgeben werden. Die Satzstellung ist Subjekt-Verb-Objekt (SVO) und damit Ă€hnlich der deutschen. Allerdings werden viele Pronomen (unter anderem die Reflexivpronomen, Pronomen direkter Objekt, usw.) vor das Verb gestellt.

Substantiv

Genera

Es gibt zwei grammatikalische Geschlechter, das mĂ€nnliche und das weibliche, und dementsprechend auch jeweils einen Artikel fĂŒr jedes Geschlecht. Anders als im Spanischen ist es kaum möglich, anhand der Wortendungen das Genus eines Nomens herauszufinden. So sind garçon (Junge), poisson (Fisch) und hĂ©risson (Igel) alle mĂ€nnlich, wĂ€hrend chanson (Lied), leçon (Unterrichtsstunde) und boisson (GetrĂ€nk) zu den femininen Substantiven gehören. Es muss also der Artikel mitgelernt werden.

Die Geschlechter stimmen oft nicht mit jenen ĂŒberein, die man im Deutschen gewöhnt ist.

Das Neutrum findet im Französischen keine Entsprechung. Wörter, die im Deutschen das neutrale Genus haben, sind im Französischen entweder mĂ€nnlich oder weiblich. Vor Adjektive wird der mĂ€nnliche Artikel gesetzt, also le beau → „das Schöne“.

Nomen wie amour (Liebe), eau (Wasser) und air (Luft) stiften oft Verwirrung unter den Französischlernenden und auch innerhalb der fĂŒr die französische Grammatik zustĂ€ndigen Behörden. Obwohl amour im Singular mĂ€nnlich ist, erlĂ€utert die AcadĂ©mie française, dass es im Plural bereits sowohl weiblich als auch mĂ€nnlich benutzt worden sei.[1]

Artikel

Das Französische kennt sowohl unbestimmte als auch bestimmte Artikel. Der bestimmte mÀnnliche Artikel ist le, der weibliche la. Der Pluralartikel lautet grundsÀtzlich les, egal welches Geschlecht das Nomen besitzt. Die unbestimmten Pendants lauten un (mÀnnlich) und une (weiblich). Anders als im Deutschen können auch die indefiniten Artikel in die Mehrzahl gesetzt werden, wobei es sich bei dem unbestimmten Pluralartikel um des handelt und dieser ebenfalls vom Genus unabhÀngig ist.

Substantive, die mit einem Vokal beginnen, haben den Artikel l', wie zum Beispiel „l'enfant“ (das Kind). Unter diese Kategorie fallen sowohl mĂ€nnliche als auch weibliche Nomen. Um dennoch bestimmen zu können, welchem Genus solche Wörter angehören, vereinfacht man die Sache, indem man den unbestimmten Artikel vor das Wort zu setzen versucht.

Numeri

Als Numeri gibt es Singular und Plural. Dem Englischen und Spanischen gleich sorgt die allgemeine Pluralregel dafĂŒr, dass man im Plural ein s ans Wortende anhĂ€ngt, das allerdings in der Aussprache im Allgemeinen stumm bleibt. Auch wenn sich eine Endsilbe wie „-es“ ergeben sollte, hört man zwischen Einzahl- und Mehrzahlform keinen Unterschied – es sei denn, es kommt zu einer Liaison.

  • heure – [Ć“Ê€] – die Stunde
  • heures – [Ć“Ê€] – die Stunden

Bei manchen Substantiven fĂŒgt man jedoch kein s, sondern ein x hinzu. Dies gilt hauptsĂ€chlich fĂŒr Wörter, die mit „-eau“ in der Einzahl enden. Eine Besonderheit stellen Vokabeln dar, die als Wortende ein „-al“ im Singular haben und deshalb im Plural mit „-aux“ aufhören, so wie journal (Zeitung) → journaux (Zeitungen). Bei Substantiven, die auf „s“ oder „x“ enden, sind Einzahl- und Mehrzahlform identisch.

  • la voix – [laˈvwa] – die Stimme
  • les voix – [leˈvwa] – die Stimmen

Einen unregelmĂ€ĂŸigen Plural haben die Wörter „Ɠil“ (Auge) und „Ɠuf“ (Ei). Der Plural von Ɠil lautet „yeux“, wĂ€hrend das Wort Ɠuf die Mehrzahl „Ɠufs“ besitzt. Allerdings werden Ɠuf [„öff“] und Ɠufs [„öh“] unterschiedlich ausgesprochen.

Letzten Endes kennzeichnet meist also nur der Artikel in der Aussprache den Unterschied zwischen Einzahl und Mehrzahl.

Pronomina

Personalpronomen

Person Personalpronomen
1. Sg. je -suis
2. Sg. tu -es
3. Sg. il, elle, on1) -est
1. Pl. nous -sommes
2. Pl. vous2) -ĂȘtes
3. Pl. ils, elles3) -sont

1) Das französische Pronomen „on“ entspricht nicht dem deutschen „es“, sondern es kann sowohl mit „man“ als auch mit „wir“ ĂŒbersetzt werden. Allerdings gilt das Ersetzen von „nous“ durch „on“ als umgangssprachlich.

2) „vous“ entspricht nicht nur dem deutschen „ihr“, sondern auch dem Höflichkeits-Sie. Im Französischen schreibt man es klein.

3) Zwischen dem Französischen und dem Deutschen besteht im Hinblick auf die 3. Person Plural der Unterschied, dass „elles“ gewĂ€hlt werden muss, wenn die gemeinten Objekte nur aus weiblichen Substantiven bestehen. Handelt es sich bei den Objekten jedoch um nur mĂ€nnliche oder um weibliche und mĂ€nnliche Substantive, benutzt man „ils“.

Hervorhebung der Personalpronomen

Person Indirektes Objektpronomen Zur Hervorhebung benutztes Pronomen
1. Sg. me moi
2. Sg. te toi
3. Sg. lui lui, elle,il1)
1. Pl. nous nous2)
2. Pl. vous vous
3. Pl. leur eux, elles1)

1) Die Hervorhebung der Pronomen elle/elles durch die Umwandlung in „elle elle“/„elles elles“ kommt nur in der gesprochenen Sprache vor.

2) Bei der Hervorhebung setzt man immer das Personalpronomen „on“ hinter das hervorhebende „nous“. Wie folgt: Nous, on a jouĂ© au football. = „Wir haben Fußball gespielt.“

Da die Pronomen als einzige in der französischen Sprache dekliniert werden, existieren auch Beugungen wie die indirekten Objekte. Beispiel: Tu me donnes un cadeau. = „Du gibst mir ein Geschenk.“

Im Französischen werden die Pronomen, genau wie im Spanischen, innerhalb des Satzes manchmal hervorgehoben, wenn sie besonders betont werden sollen oder ein Widerspruch zwischen den Handlungen verschiedener Subjekte deutlich gemacht werden soll. Dies tut man, indem man die Hervorhebung vor das Personalpronomen setzt. Im Beispiel wird der Satz „Je suis allĂ©(e) Ă  l'Ă©cole“ (= Ich bin in die Schule gegangen) dargestellt.

Satz ohne Hervorhebung Satz mit Hervorhebung Übersetzung der Hervorhebung
Je suis allé(e) à l'école. Moi, je suis allé(e) à l'école. Ich bin in die Schule gegangen (im Gegensatz zu jemand anderem).

Demonstrativbegleiter1)

Die Demonstrativbegleiter lauten „ce“ (maskulinum) und „cette“ (femininum). MĂ€nnliche Nomen, die mit einem unausgesprochenen Laut wie h oder einem Vokal beginnen, erhalten das Pronomen „cet“. Diese Regelung ist nur fĂŒr mĂ€nnliche Nomen gĂŒltig, bei den weiblichen wird immer „cette“ verwendet. Der Demonstrativbegleiter der Mehrzahl ist grundsĂ€tzlich „ces“.

1) Demonstrativbegleiter besitzen eine begleitende Funktion: „J'aime cet ordinateur.“ („Ich mag diesen Computer.“)
Demonstrativpronomen ersetzen das hervorgehobene Objekt: „Est-ce qu'il y a un ordinateur que tu aimes?.“ „Oui, j'aime celui-ci.“ („Ich mag diesen.“)

Possessivbegleiter

Die Possessivbegleiter stehen immer vor dem Wort, auf das sie sich beziehen. Nicht jedem einzelnen Personalpronomen ist ein Pendant zugeordnet. Der Begleiter richtet sich nach zwei Dingen: dem Personalpronomen, dem zu dem es gehört, und dem Genus und Numerus des Bezugswortes. Als Possessivbegleiter in der französischen Sprache gelten:

Person fĂŒr Mask. Sg. fĂŒr Fem. Sg. fĂŒr Pl. (m/f)
je mon ma mes
tu ton ta tes
il/elle/on son1) sa ses
nous notre notre nos
vous votre votre vos
ils/elles leur1) leur leurs

1) Diese Possessivbegleiter gelten sowohl fĂŒr „il“ und „elle“ als auch fĂŒr „ils“ und „elles“.
Durch eine Ausnahmeregelung muss man vor Nomen, die mit einem Vokal oder h anfangen, den Possessivbegleiter fĂŒr mĂ€nnliche Substantive setzen, auch wenn diese weiblich sind.

Das Adjektiv

Die meisten Adjektive stehen hinter dem Substantiv, auf das sie sich beziehen:

C'est un livre intéressant. Das ist ein interessantes Buch.

Einige Adjektive stehen allerdings vor dem jeweiligen Nomen. Dazu gehören beispielsweise bon, grand, petit, joli, autre, mauvais, gros, beau, nouveau, vieux.

Elle a un grand livre. Sie hat ein großes Buch.
Elle a de grands livres. (Bei vorgestellten Adjektiven wird aus "des" "de") Sie hat große BĂŒcher.

Je nachdem, welches Geschlecht das Substantiv hat, wird das Adjektiv verÀndert:

Singular Plural
mÀnnlich weiblich mÀnnlich weiblich
grand (groß) grande grands grandes
joli (hĂŒbsch) jolie jolis jolies
blanc (weiß) blanche blancs blanches
visible (sichtbar)1) visible visibles visibles
intelligent intelligente intelligents intelligentes

1) Adjektive, die bereits in der mÀnnliches Form im Singular die Endung -e besitzen, bekommen in der weiblichen Form kein weiteres -e angehÀngt und Adjektive, die bereits im Singular die Endung -s oder -x besitzen bekommen im Plural kein weiteres -s angehÀngt.

Bei der Bildung der femininen Formen können durch sprachhistorische Entwicklungen (v.a. im Altfranzösischen) bedingte UnregelmĂ€ĂŸigkeiten auftreten, wie zum Beispiel bon bonne (gut) (n wird zu nn damit man es aussprechen kann); fou folle (verrĂŒckt) (auslautendes l wurde zu u, vgl. Kastell ↔ ChĂąteau); blanc blanche (weiß) (c vor lat. a wurde ch, vgl. lat. caro ↔ chair Fleisch); bref brĂšve (kurz) (das Altfrz. war auslautverhĂ€rtend); faux fausse (falsch) (x wurde zu ss, um zu betonen) Komplett unverĂ€nderlich sind: marron ((kastanien)braun); orange (orange) und super (super) Außerdem ist bei beau, nouveau und vieux zu beachten, dass sie eine 3. Form haben, wenn sie vor einem maskulinem Nomen stehen, das mit Vokal oder h beginnt, so heißt es : beau, bel, belle - nouveau, nouvel, nouvelle - vieux, vieil, vieille.

Steigerung

Anders als im Deutschen wird das französische Adjektiv nicht durch ein AnhĂ€ngsel in den Komparativ befördert, sondern indem man das Wort „plus“ (= mehr) davorsetzt. Beispiel: profond → plus profond; tief → tiefer. Das deutsche Wort „als“, mit dessen Hilfe ein Vergleich beschrieben wird, lautet im Französischen „que“. Beispiel: Je suis plus grand que mon frĂšre. = „Ich bin grĂ¶ĂŸer als mein Bruder.“ Zu Ausnahmen gehören bon → meilleur (= gut → besser) oder mauvais → pire (= schlecht → schlechter).

Den Superlativ bildet man, indem man sowohl einen bestimmten Artikel als auch „plus“ vor das Adjektiv schreibt. Beispiel: C'est la plus grande personne du monde. = „Das ist die grĂ¶ĂŸte Person der Welt.“ UnregelmĂ€ĂŸige Superlative sind le meilleur (das beste) oder le pire (das schlechteste).

Außerdem hat man im Französischen die vom Lateinischen abstammende Möglichkeit, AusdrĂŒcken wie „sehr gut“, „sehr groß“ oder „sehr reich“ eine eigene Form zu verleihen. Dazu hĂ€ngt man manchmal -issime an das Adjektiv, also riche (reich) → richissime.

Verb

Person

Wie alle indogermanische Sprachen unterscheidet das Französische drei Personen. Die erste Person ist die sprechende, die zweite die angesprochene, und die dritte die besprochene Person. „On“ bedeutet nicht nur „man“ sondern auch umgangssprachlich „wir“. Bei der 3. Person im Plural wird „ils“ fĂŒr eine reine Anzahl an maskulinen Personen benutzt oder fĂŒr feminine und maskuline Personen verwendet, aber „elles“ wird nur fĂŒr eine reine Anzahl an femininen Personen benutzt. Als Höflichkeitsform wird die 2. Person Plural „vous“ verwendet.

Infinitive

Offiziell sind die französischen Verben ihrer Endung nach in drei Gruppen unterteilt. Der 1. Gruppe sind die Verben mit der Endung „-er“ zugeteilt, der zweiten die mit der Endung „-ir“ und zur dritten gehören Verben mit den Endungen „-ir“ (deren Konjugation sich von denen der 2. Gruppe unterscheidet), und allen anderen möglichen Endungen („-re“, „-oir“, "-eindre", "-endre" usw.)

Hilfsverben

Die wichtigsten Hilfsverben (fr. auxiliaires) sind „ĂȘtre“ (= sein) und „avoir“ (= haben). Im Unterschied zum Spanischen wird avoir im Französischen auch im Sinne von „besitzen“ eingesetzt. Mithilfe dieser beiden Hilfsverben lassen sich Zeitformen wie das Perfekt bilden; die Nutzung von „avoir" oder „ĂȘtre" hĂ€ngt davon ab, ob das nachfolgende Verb transitiv („avoir") oder intransitiv („ĂȘtre") ist.

Partizipien

Das Französische kennt drei Partizipien (fr. participes), von denen sich eines im PrĂ€sens (participe prĂ©sent) und zwei in der Vergangenheit (participe passĂ©) befinden. Das PrĂ€senspartizip wird geformt, indem man die Endung des Infinitivs entfernt und stattdessen „-ant“ anhĂ€ngt. Bei Verben wie „placer“ (= platzieren) ist diese Bildung unregelmĂ€ĂŸig (plaçant), was an Modifikationen in der Aussprache liegt.

Das eine Vergangenheitspartizip entspricht dem des Deutschen, also placer → placĂ© (= platziert). Das andere wird hergestellt, indem man das PrĂ€senspartizip des Verbs avoir (→ ayant) und das Vergangenheitspartizip hintereinander schreibt; Beispiel: placer → ayant placĂ©.

GĂ©rondif

Das GĂ©rondif (dt. Gerundium) hat keine entsprechende deutsche Form. Man bildet es mit der PrĂ€position „en“ (= in) und dem PrĂ€senspartizip – en plaçant. Es drĂŒckt selbst keine Zeit aus, befindet sich aber immer auf derselben zeitlichen Stufe wie der zugehörige Hauptsatz. Es drĂŒckt eine Gleichzeitigkeit (temporaler Gebrauch), eine Absicht (instrumenteller Gebrauch) oder eine Möglichkeit (konditioneller Gebrauch) aus. Der Satz „Elle sort de la chambre en claquant la porte“ hat im Deutschen die Entsprechung „Sie verlĂ€sst tĂŒrenschlagend das Zimmer“ (temporal). Dem Satz "En claquant la porte elle Ă©nervait les voisins" entspricht das deutsche "Indem sie (immer) die TĂŒr zuschlug verĂ€rgerte sie die Nachbarn" (instrumentell). "Wenn du die TĂŒr zuschlĂ€gst geht sie kaputt" kann im Französischen als "En claquant la porte tu l'abĂźmeras" wiedergegeben werden. Denselben Zweck erfĂŒllt der Konditionalsatz "Si tu claques la porte, tu l'abĂźmeras."

Modi

Im Französischen gibt es die Modi Indicatif, Subjonctif, Conditionnel und Impératif.

  • Der Indicatif (dt. Indikativ) bezeichnet die Handlungen, die in der RealitĂ€t und RationalitĂ€t geschehen. Er hat alle und damit von allen Modi die meisten Tempora
  • Der Subjonctif (dt. Subjunktiv) wird im Deutschen nicht wiedergegeben. Er kommt am hĂ€ufigsten in NebensĂ€tzen vor. Er steht obligatorisch nach gewissen Subjunktionen sowie nach Verben der Vorliebe, Abneigung, WillensĂ€ußerung, des Zweifels oder der Notwendigkeit. Im Hauptsatz drĂŒckt der Subjonctif einen Wunsch oder eine fĂŒrs Folgende vorausgesetzte Annahme aus, manchmal auch die Unsicherheit einer Aussage und grenzt sich damit vom Indicatif ab. Im Modus des Subjonctif existieren nur das PrĂ©sent, PassĂ© composĂ©, Imparfait und Plus-que-parfait. Um den Subjonctif eines Verbs zu bilden, konjugiert man es im PrĂ€sens Indikativ, dann nimmt man die 3. Person Plural und formt daraus die Formen des Subjcontifs PrĂ©sent. In beiden Modi bleibt die 3. Person Plural die gleiche. Als Beispiel wird die Bildung des Subjonctifs des unregelmĂ€ĂŸigen Verbes „venir“ (= kommen) angezeigt.
Person Indicatif Person Subjonctif
je viens que je1) vienne
tu viens que tu viennes
il, elle, on vient qu'il vienne
nous venons que nous venions2)
vous venez que vous veniez2)
ils, elles viennent qu'ils viennent
1) In französischen KonjugationsbĂŒchern wie im Bescherelle wird im Subjonctif-Modus immer ein „que“/„qu“ (= dass) vor die Pronomen gesetzt. Dies deutet darauf hin, dass das Pronomen und das Verb im Subjonctif grundsĂ€tzlich hinter dieser Konjunktion stehen mĂŒssen.
2) Auf die 1. und 2. Person Plural kann man diese Technik nicht anwenden. Stattdessen nimmt man die Form des Indikativ und fĂŒgt ein „i“ zwischen den Wortstamm und die Endung.
  • Im Conditionnel stehen Handlungen, die nur unter bestimmten Bedingungen eintreten. Der Conditionnel existiert nur im PrĂ©sent und PassĂ© (Vergangenheit). Im Englischen finden sich als Pendant die if-SĂ€tze, denn das französische Prinzip der Bildung ist identisch. Das Beispiel wird mit den Verben venir (= kommen) und ĂȘtre ravi (= sich freuen) gebildet.
1. Form (PrĂ©sent + Futur simple): Si tu viens, je serai ravi. → Wenn du kommst, werde ich mich freuen.
2. Form (Imparfait + Conditionnel prĂ©sent): Si tu venais, je serais ravi. → Wenn du kĂ€mest, wĂŒrde ich mich freuen.
3. Form (Plus-que-Parfait + Conditionnel passĂ©): Si tu Ă©tais venu(e), j'aurais Ă©tĂ© ravi. → Wenn du gekommen wĂ€rst, hĂ€tte ich mich gefreut.
  • Der ImpĂ©ratif (dt. Imperativ) ist die im Deutschen und zahlreichen anderen Sprachen wiedergegebene Befehlsform. Auch ihn gibt es sowohl im PrĂ©sent als auch im PassĂ©, wobei es in beiden Zeiten jeweils drei Imperativformen gibt. Diese drei Formen entsprechen den Personalpronomen tu, nous und vous. Zu Bildung des du-Imperativs wird bei manchen Stellen das s entfernt, das fĂŒr die 2. Person Singular im Indikativ PrĂ€sens typisch ist. Bei anderen Verben bleibt es jedoch gleich. FĂŒr nous und vous sind die Imperative mit den Formen des Indikativ PrĂ€sens immer identisch, außer natĂŒrlich bei Verben wie sein oder haben. Die Vergangenheitsformen der Imperative werden mit der PrĂ€sens-Befehlsform des Verbes avoir und dem Vergangenheitspartizip gebildet. Die avoir-Imperative sind aie, ayons und ayez.

Tempora

Insgesamt existieren in der französischen Sprache die Tempora Présent, Passé composé, Imparfait, Plus-que-parfait, Passé simple, Passé antérieur, Passé récent, Futur simple, Futur antérieur und Futur proche.

  • Das französische PrĂ©sent entspricht dem deutschen PrĂ€sens. Es ist ebenfalls die Gegenwart und wird sowohl mĂŒndlich als auch schriftlich verwendet. Es ist ein Tempus, in welchem UnregelmĂ€ĂŸigkeiten des Öfteren auftauchen können. Beispiel: „je regarde“ = ich schaue (→ regarder); „je finis“ = ich beende (→ finir); „je vends“ = ich verkaufe (→ vendre).
  • Das PassĂ© composĂ© hat eine Ă€hnliche Funktion wie das Perfekt im Deutschen. Es wird sowohl mĂŒndlich als auch schriftlich verwendet. Es wird gebildet, indem man eine PrĂ€sensform von entweder „ĂȘtre“ oder „avoir“ hinter das Pronomen stellt und dann das Participe passĂ© verwendet. Beispiel: „j'ai regardĂ©â€œ = ich habe geschaut; „j'ai fini“ = ich habe beendet; „j'ai vendu“ = ich habe verkauft; je suis allĂ© (→ aller).
  • Das Imparfait gleicht dem lateinischen Imperfekt bzw. dem deutschen PrĂ€teritum und beschreibt eine sich wiederholende bzw. andauernde Handlung in der Vergangenheit. Es wird sowohl mĂŒndlich als auch schriftlich verwendet. Die Endungen dieses Tempus sind fĂŒr alle Verbgruppen gleich, wenn auch nicht so einheitlich wie im Englischen, da noch immer Unterschiede zwischen den einzelnen Pronomen bestehen. Beispiel: „je regardais“ = ich schaute; „je finissais“ = ich beendete; „je vendais“ = ich verkaufte.
  • Das Plus-que-parfait entspricht dem deutschen Plusquamperfekt. Es wird sowohl schriftlich als auch mĂŒndlich verwendet. Man bildet es, indem man eine Imparfait-Form von ĂȘtre oder avoir und das Participe passĂ© hinter das Pronomen setzt. Beispiel: „j'avais regardĂ©â€œ = ich hatte geschaut; „j'avais fini“ = ich hatte beendet; „j'avais vendu“ = ich hatte verkauft.
  • Das PassĂ© simple hat im Deutschen keine Entsprechung. Es gilt als die schwierigste aller französischen Zeitformen, was auf die massiv auftretenden VerĂ€nderungen der WortstĂ€mme der Verben zurĂŒckzufĂŒhren ist. Jedoch kommt es auch vor, dass manche Personen mit denen des PrĂ€sens identisch sind. Mit diesem Tempus werden Handlungen bezeichnet, die in der Vergangenheit keine Wiederholung besitzen, keinerlei Auswirkungen auf spĂ€tere Aktionen haben und in eine lang anhaltende Handlung hereinbrechen. Das PassĂ© simple wird nur schriftlich verwendet. Es wird, wie das Imparfait, ebenfalls mit dem PrĂ€teritum ĂŒbersetzt. Beispiel: „je regardai“ = ich schaute; „je finis“ → ich beendete; „je vendis“ → ich verkaufte.
  • Das PassĂ© antĂ©rieur hat zum PassĂ© simple das gleiche VerhĂ€ltnis wie das Plus-que-parfait zum Imparfait. Es ist weniger kompliziert als das PassĂ© simple, da man bei seiner Bildung nur die UnregelmĂ€ĂŸigkeiten der Hilfsverben beachten muss. Auch es wird nur schriftlich verwendet. Man formt es, indem man ĂȘtre oder avoir ins PassĂ© simple setzt und das Participe passĂ© hinzufĂŒgt. Um es zu ĂŒbersetzen verwendet man das Plusquamperfekt. Beispiel: „j'eus regardĂ©â€œ = ich hatte geschaut; „j'eus fini“ = ich hatte beendet; „j'eus vendu“ = ich hatte verkauft.
  • Das PassĂ© rĂ©cent verkörpert Handlungen, die kurz vor dem Moment, in dem der Sprecher das Reden anfĂ€ngt, eingetroffen sind. Man formt es, indem man eine PrĂ€sensform des Verbes „venir“ (= kommen) nimmt, die PrĂ€position de dahintersetzt und den Infinitiv am Schluss hinzufĂŒgt. „je viens de regarder“ = ich habe gerade eben geschaut; „je viens de finir“ = ich habe gerade eben beendet; „je viens de vendre“ = ich habe gerade eben verkauft. Wenn der nachfolgende Infinitiv mit einem Vokal beginnt, wird das de zu einem d', deshalb „je viens d'arriver“ = ich bin gerade eben angekommen.
  • Das Futur simple entspricht dem deutschen Futur I, also ist es ein Teil der Zukunftsformen. Es wird sowohl schriftlich als auch mĂŒndlich verwendet. Man bildet es, indem man den Infinitiv eines Verbes um eine kleine Nachsilbe ergĂ€nzt. Beispiel: „je regarderai“ → ich werde schauen; „je finirai“ = ich werde beenden; „je vendrai“ = ich werde verkaufen.
  • Das Futur antĂ©rieur entspricht dem deutschen Futur II. Man bildet es, indem man ĂȘtre oder avoir ins Futur simple setzt und das Participe passĂ© addiert. Beispiel: „j'aurai regardĂ©â€œ → ich werde geschaut haben; „j'aurai fini“ = ich werde beendet haben; „j'aurai vendu“ = ich werde verkauft haben.
  • Das Conditionnel kann ebenfalls zeitliche (zukĂŒnftige) Bedeutung haben, wenn es in der indirekten Rede verwendet wird, z.B. „il dit qu'il partira“ → er sagt, dass er weggehen werde; „il a dit qu'il partirait“ → er sagte, dass er weggehen werde
  • Von der Form her Ă€hnelt das Futur proche (auch futur composĂ© genannt) dem deutschen Futur I noch mehr als das Futur simple. In KonjugationsbĂŒchern wird es, wie das PassĂ© rĂ©cent, in den Tabellen der Verben nicht erwĂ€hnt, da es keine eigenstĂ€ndige Form ist und von keinem komponierten Tempus wie zum Beispiel das Perfekt begleitet wird. Im Gegensatz zum Futur simple wird das Futur proche meistens nur in der Umgangssprache erwĂ€hnt. Man bildet es, indem man eine PrĂ€sensform des Ă€ußerst unregelmĂ€ĂŸigen Verbes „aller“ (gehen) nimmt und dahinter den Infinitiv setzt. Beispiel: „je vais regarder“ → ich werde schauen; „je vais finir“ → ich werde beenden; „je vais vendre“ → ich werde verkaufen. In den FĂ€llen des PassĂ© rĂ©cent und Futur proche werden die Verben venir und aller als semi-auxiliaires bezeichnet.

Formenbildung

Einfache Zeiten im Aktiv

Verben auf -er
regarder (betrachten)
Présent Imparfait Passé simple Futur simple Conditionnel Subjonctif Présent Subjonctif Imparfait
je regarde regardais regardai regarderai regarderais regarde regardasse
tu regardes regardais regardas regarderas regarderais regardes regardasses
il regarde regardait regarda regardera regarderait regarde regardĂąt
nous regardons regardions regardĂąmes regarderons regarderions regardions regardassions
vous regardez regardiez regardĂątes regarderez regarderiez regardiez regardassiez
ils regardent regardaient regardĂšrent regarderont regarderaient regardent regardassent
Ebenso: Alle regelmĂ€ĂŸigen Verben auf -er
acheter (kaufen)
j' achĂšte achetais achetai achĂšterai achĂšterais achĂšte achetasse
nous achetons achetions achetĂąmes achĂšterons achĂšterions achetions achetassions
ils achĂštent achetaient achetĂšrent achĂšteront achĂšteraient achĂštent achetassent
Ebenso: enlever (wegnehmen) se lever (aufstehen) relever (wieder aufrichten), se promener (spazieren gehen), ramener qn (zurĂŒckbringen), peser (wiegen)
préférer (vorziehen)
je préfÚre préférais préférai préférerai préférerais préfére préférasse
nous préférons préférions préférùmes préférerons préférerions préférions préférassions
ils préfÚrent préféraient préférÚrent préféreront préféreraient préfÚrent préférassent
Ebenso: complĂ©ter (vervollstĂ€ndigen), dessĂ©cher (austrocknen), espĂ©rer (hoffen), exagĂ©rer (ĂŒbertreiben), s'inquiĂ©ter (sich beunruhigen), (se) protĂ©ger, (sich) schĂŒtzen, rĂ©pĂ©ter (wiederholen)
appeler (rufen)
j' appelle appelais appelai appellerai appellerais appelle appelasse
nous appelons appelions appelĂąmes appellerons appellerions appelions appelassions
ils appellent appelaient appelĂšrent appelleront appelleraient appellent appelassent
Ebenso: Ă©peler (buchstabieren), jeter (werfen)
employer (verwenden)
j' emploie employais employai emploierai emploierais emploie employasse
nous employons employions employĂąmes emploierons emploierions employions employassions
ils emploient employaient employĂšrent emploieront emploieraient emploient employassent
Ebenso: essayer (versuchen), payer (bezahlen), tutoyer (duzen), envoyer (schicken)
manger (essen)
je mange mangeais mangeai mangerai mangerais mange mangeasse
nous mangeons mangions mangeĂąmes mangerons mangerions mangions mangeassions
ils mangent mangeaient mangĂšrent mangeront mangeraient mangent mangeassent
Ebenso: arranger (in Ordnung bringen), changer (wechseln), corriger (korrigieren), déménager (umziehen (Hauswechsel), déranger (stören), interroger (befragen), mélanger (durcheinander bringen), ranger (aufrÀumen),nager (schwimmen), songer (denken)
Verben auf -dre
répondre (antworten)
Présent Imparfait Passé simple Futur simple Conditionnel présent Subjonctif Présent Subjonctif Imparfait
je réponds répondais répondis répondrai répondrais réponde répondisse
tu réponds répondais répondis répondras répondrais répondes répondisses
il répond répondait répondit répondra répondrait réponde répondßt
nous répondons répondions répondßmes répondrons répondrions répondions répondissions
vous répondez répondiez répondßtes répondrez répondriez répondiez répondissiez
ils répondent répondaient répondirent répondront répondraient répondent répondissent
Ebenso: attendre (warten), correspondre (entsprechen), descendre (aussteigen, hinabsteigen), perdre (verlieren), rendre (zurĂŒckgeben)
Verben auf -ir
dormir (schlafen)
Présent Imparfait Passé Simple Futur Simple Conditionnel Présent Subjonctif Présent Subjonctif Imparfait
je dors dormais dormis dormirai dormirais dorme dormisse
tu dors dormais dormis dormiras dormirais dormes dormisses
il dort dormait dormit dormira dormirait dorme dormĂźt
nous dormons dormions dormĂźmes dormirons dormirions dormions dormissions
vous dormez dormiez dormĂźtes dormirez dormiriez dormiez dormissiez
ils dorment dormaient dormirent dormiront dormiraient dorment dormissent
Ebenso: mentir (lĂŒgen), partir (weggehen), sentir (fĂŒhlen/riechen), servir (dienen/bedienen), sortir (hinausgehen)
finir (beenden)
je finis finissais finis finirai finirais finisse finisse
tu finis finissais finis finiras finirais finisses finisses
il finit finissait finit finira finirait finisse finĂźt
nous finissons finissions finĂźmes finirons finirions finissions finissions
vous finissez finissiez finĂźtes finirez finiriez finissiez finissiez
ils finissent finissaient finirent finiront finiraient finissent finissent
Ebenso: choisir (wÀhlen), nourrir (ernÀhren), punir (bestrafen), réagir (reagieren), réfléchir (nachdenken), réussir (gelingen), saisir (ergreifen)
UnregelmĂ€ĂŸige Verben
aller (gehen)
Présent Imparfait Passé simple Futur simple Conditionnel présent Subjonctif présent Subjonctif imparfait
je/j' vais allais allai irai irais aille allasse
tu vas allais allas iras irais ailles allasses
il/elle va allait alla ira irait aille allĂąt
nous allons allions allĂąmes irons irions allions allassions
vous allez alliez allĂątes irez iriez alliez allassiez
ils/elles vont allaient allĂšrent iront iraient aillent allassent
s'asseoir (sich setzen)
je m'assois/m'assieds m'assoyais
m'asseyais
m'assis m'assoirai
m'assiérai
m'assoirais
m'assiérais
m'assoie/m'asseye m'assisse
tu t'assois/t'assieds t'assoyais/t'asseyais t'assis t'assoiras/t'assiéras t'assoirais/t'assiérais t'assoies/t'asseyes t'assisses
il/elle s'assoit/s'assied s'asseyait/s'assoyait s'assit s'assoira/s'assiéra s'assoirait
s'assiérait
s'assoie/s'asseye s'assĂźt
nous nous assoyons/nous asseyons nous assoyions/nous asseyions nous assßmes nous assoirons/nous assiérons nous assoirions/nous assiérions nous assoyions/nous asseyions nous assissions
vous vous assoyez/vous asseyez vous assoyiez/vous asseyiez vous assßtes vous assoirez/vous assiérez vous assoiriez/vous assiériez vous assoyiez/vous asseyiez vous assissiez
ils/elles s'assoient/s'asseyent s'assoyaient
s'asseyaient
s'assirent s'assoiront
s'assiéront
s'assoiraient
s'assiéraient
s'assoient/s'asseyent s'assissent
avoir (haben)
j' ai avais eus aurai aurais aie eusse
tu as avais eus auras aurais aies eusses
il/elle a avait eut aura aurait ait eût
nous avons avions eûmes aurons aurions ayons eussions
vous avez aviez eûtes aurez auriez ayez eussiez
ils/elles ont avaient eurent auront auraient aient eussent
boire (trinken)
je bois buvais bus boirai boirais boive busse
tu bois buvais bus boiras boirais boives busses
il/elle boit buvait but boira boirait boive bût
nous buvons buvions bûmes boirons boirions buvions bussions
vous buvez buviez bûtes boirez boiriez buviez bussiez
ils/elles boivent buvaient burent boiront boiraient boivent bussent
ĂȘtre (sein)
je suis Ă©tais fus serai serais sois fusse
tu es Ă©tais fus seras serais sois fusses
il/elle est était fut sera serait soit fût
nous sommes étions fûmes serons serions soyons fussions
vous ĂȘtes Ă©tiez fĂ»tes serez seriez soyez fussiez
ils/elles sont Ă©taient furent seront seraient soient fussent

UnregelmĂ€ĂŸig sind z.B noch:

  • apercevoir (bemerken): aperçois, aperçois, aperçoit, apercevons, apercevez, aperçoivent
  • battre (schlagen): bats, bats, bat, battons, battez, battent
  • commencer (anfangen, beginnen): commence, commences, commence, commençons, commencez, commencent
  • conduire (fahren, lenken): conduis, conduis, conduit, conduisons, conduisez, conduisent
  • connaĂźtre (kennen): connais, connais, connaĂźt, connaissons, connaissez, connaissent
  • conquĂ©rir (erobern): conquiers, conquiers, conquiert, conquĂ©rons, conquĂ©rez, conquiĂšrent
  • coudre (nĂ€hen): couds, couds, coud, cousons, cousez, cousent
  • courir (laufen): cours, cours, court, courons, courez, courent
  • craindre (fĂŒrchten): crains, crains, craint, craignons, craignez, craignent
  • croire (glauben): crois, crois, croit, croyons, croyez, croient
  • dire (sagen): dis, dis, dit ,disons, dites, disent
  • Ă©crire (schreiben): Ă©cris, Ă©cris, Ă©crit, Ă©crivons, Ă©crivez, Ă©crivent
  • essayer (versuchen): essaie/essaye, essaies/essayes, essaie/essaye, essayons, essayez, essaient/essayent
  • faire (machen): fais, fais, fait, faisons, faites, font
  • falloir (mĂŒssen): il faut
  • fuir (fliehen): fuis, fuis, fuit, fuyons, fuyez, fuient
  • interrompre (unterbrechen): interromps, interromps, interrompt, interrompons, interrompez, interrompent
  • lire (lesen): lis, lis, lit, lisons, lisez, lisent
  • mettre (setzen, stellen, legen): mets, mets, met, mettons, mettez, mettent
  • mourir (sterben): meurs, meurs, meurt, mourons, mourez, meurent
  • offrir (anbieten): offre, offres, offre, offrons, offrez, offrent (auch couvrir, ouvrir, souffrir)
  • ouvrir (öffnen): ouvre, ouvres, ouvre, ouvrons, ouvrez, ouvrent
  • plaire (gefallen): plais, plais, plaĂźt, plaisons, plaisez, plaisent
  • pleuvoir (regnen): il pleut
  • pouvoir (können): peux, peux, peut, pouvons, pouvez, peuvent
  • prendre (nehmen): prends, prends, prend, prenons, prenez, prennent
  • rire (lachen): ris, ris, rit, rions, riez, rient
  • savoir (wissen): sais, sais, sait, savons, savez, savent
  • suffire (genĂŒgen): suffis, suffis, suffit, suffisons, suffisez, suffisent
  • suivre (folgen): suis, suis, suit, suivons, suivez, suivent
  • se taire (schweigen): tais, tais, tait, taisons, taisez, taisent
  • tenir (halten): tiens, tiens, tient, tenons, tenez, tiennent
  • vaincre (besiegen): vaincs, vaincs, vainc, vainquons, vainquez, vainquent
  • venir (kommen): viens, viens, vient, venons, venez, viennent
  • vivre (leben): vis, vis, vit, vivons, vivez, vivent
  • voir (sehen): vois, vois, voit, voyons, voyez, voient
  • vouloir (wollen): veux, veux, veut, voulons, voulez, veulent

Zusammengesetzte Zeiten im Aktiv

Zu jeder einfachen Zeit in jedem Modus gibt es eine aus der einfachen Zeit der Hilfsverben ĂȘtre bzw. avoir und dem participe passĂ© des Verbs zusammengesetzte Zeit, die der einfachen gegenĂŒber Vorzeitigkeit ausdrĂŒckt.

Einfache Zeit Zusammengesetzte Zeit Bildung der zusammengesetzten Zeit Beispiel
prĂ©sent passĂ© composĂ© prĂ©sent von ĂȘtre/avoir + participe passĂ© il regarde il a regardĂ©
imparfait plus-que-parfait imparfait von ĂȘtre/avoir + participe passĂ© il regardait il avait regardĂ©
passĂ© simple passĂ© antĂ©rieur passĂ© simple von ĂȘtre/avoir + participe passĂ© il regarda il eut regardĂ©
futur simple futur antĂ©rieur futur simple von ĂȘtre/avoir + participe passĂ© il regardera il aura regardĂ©
conditionnel prĂ©sent conditionnel passĂ© conditionnel prĂ©sent von ĂȘtre/avoir + participe passĂ© il regarderait il aurait regardĂ©
subjonctif prĂ©sent subjonctif passĂ© subjonctif prĂ©sent von ĂȘtre/avoir + participe passĂ© qu'il regarde qu'il ait regardĂ©
subjonctif imparfait subjonctif plus-que-parfait subjonctif imparfait von ĂȘtre/avoir + participe passĂ© qu'il regardĂąt qu'il eĂ»t regardĂ©

Passiv

Das französische Passiv wird mit einer Form des Verbes „ĂȘtre“ (= sein) und dem AnhĂ€ngen des Partizip Perfekts geformt. Daher funktioniert die Passivbildung nur bei Verben, die nicht das Hilfsverb ĂȘtre zur Bildung des Perfekts verlangen. Ein Beispiel ist hier der Satz „Les hommes te voient“ (= Die MĂ€nner sehen dich), der zu „Tu es vu(e) par les hommes“ ( = Du wirst von den MĂ€nnern gesehen) umgewandelt wird.

Aktiv Passiv
Les hommes te voient. Tu es vu(e)1) par les hommes.
Die MĂ€nner dich sehen. Du wirst gesehen von den MĂ€nnern.

1) Das AnhĂ€ngen des e ist nur nötig, wenn die Person, die hinter dem „tu“ steckt, feminin ist.

Alle Zeitformen des Aktivs finden sich auch im Passiv wieder:

  • prĂ©sent: il est regardĂ©
  • imparfait: il Ă©tait regardĂ©
  • passĂ© composĂ©: il a Ă©tĂ© regardĂ©
  • plus-que-parfait: il avait Ă©tĂ© regardĂ©
  • futur composĂ©: il va ĂȘtre regardĂ©
  • futur simple: il sera regardĂ©
  • futur antĂ©rieur: il aura Ă©tĂ© regardĂ©
  • passĂ© simple: il fut regardĂ©
  • passĂ© antĂ©rieur: il eut Ă©tĂ© regardĂ©
  • conditionnel prĂ©sent: il serait regardĂ©
  • conditionnel passĂ©: il aurait Ă©tĂ© regardĂ©
  • subjonctif prĂ©sent: qu'il soit regardĂ©
  • subjonctif passĂ©: qu'il ait Ă©tĂ© regardĂ©

Das participe passé wird immer an das Subjekt angeglichen, wenn dieses feminin, bzw. feminin plural, bzw. maskulin plural ist. Beispiel:

  • La reine est aimĂ©e par tous ses sujets.
  • Les cambrioleurs ont Ă©tĂ© arrĂȘtĂ©s par la police.

Verneinung

Wird im Französischen eine Satzaussage verneint, geschieht das immer durch zwei Wörter. Das konjugierte Verb (niemals das Partizip) wird von der Verneinung gewissermaßen von beiden Seiten umfasst. Die Verneinung beginnt zunĂ€chst immer mit der Partikel ne; es folgt das Verb; schließlich folgt die eigentliche Verneinung, je nachdem, welche Art von Verneinung vorliegt (siehe auch Negationspartikel im Französischen).

  • ne ... pas – nicht
  • ne ... rien – nichts
  • ne ... jamais – niemals
  • ne ... personne – niemanden
  • ne ... plus – nicht mehr
  • ne ... pas du tout - gar nicht, ĂŒberhaupt nicht
  • ne ... pas encore - noch nicht
  • ne ... pas non plus - auch nicht
  • ne ... ni...ni - weder...noch

aber

  • ne 
 que – nur

Dabei werden auch hier oft Apostrophierungen vorgenommen:

Bleibt noch zu erwÀhnen, dass die Einleitungspartikel bzw. deren apostrophierte Formen in der Umgangssprache oft weggelassen wird.

Fragestellungen

Will man im Französischen eine Frage stellen, hat man drei Möglichkeiten. Einmal als Intonationsfrage. Dabei entspricht die Wortstellung dem Aussagesatz, lediglich die Sprechmelodie ist anders, sie hebt sich zum Ende des Satzes hin.

Die zweite und fĂŒr Französischlernende aufgrund der Fragesignalisierung zu Beginn des Satzes sehr einfache Form besteht darin, dem Aussagesatz ein est-ce que voranzustellen. Es handelt sich um die neutralste Frageform und kann in jedem Sprachregister, ob umgangssprachlich oder leicht gehoben, verwendet werden. Sollte ein Fragewort den Satz einleiten, steht dieses vor est-ce que.

Die dritte Möglichkeit der Fragestellung ist die Inversion, also die Umkehrung der Satzstellung von Personalpronomen und dazugehörigem Verb. Sie entspricht unserer deutschen Fragestellung.

wird zu

wird zu

Die Inversion gilt als eleganter, aber auch schwerfÀlliger und wird vor allem in der Schriftform benutzt.

Das Zahlensystem

Das Zahlensystem des Standardfranzösischen ist teilweise ein Vigesimalsystem, in dem Zwanzig als Grundzahl fĂŒr die Zahlen 80 bis 99 dient. Z. B. wird die Zahl 80 als quatre-vingts (vier-zwanzig) bezeichnet. Außerdem gibt es eigene AusdrĂŒcke fĂŒr die Zahlen von Null bis 16 (seize; auf Deutsch nur bis „zwölf“), die weiteren Zahlen werden dann im Wesentlichen wie im Deutschen gebildet (dix-sept, siebzehn).

0 1 2 3 4 5 6 7 8 9
zéro un deux trois quatre cinq six sept huit neuf
10 11 12 13 14 15 16 17 18 19
dix onze douze treize quatorze quinze seize dix-sept dix-huit dix-neuf
20 21 22 23 

vingt vingt et un vingt-deux vingt-trois 


Bis 69 geht es wie bei 20 regelmĂ€ĂŸig weiter mit trente (30), quarante (40), cinquante (50) und soixante (60).

Ab 60 folgen Zwanzigerschritte: die Zahlen 70, 80 und 90 werden als soixante-dix (60-10), quatre-vingts (4-20) und quatre-vingt-dix (4-20-10) bezeichnet.

60 61 62 63 
 69
soixante soixante et un soixante-deux soixante-trois 
 soixante-neuf
70 71 72 73 
 79
soixante-dix soixante et onze soixante-douze soixante-treize 
 soixante-dix-neuf
80 81 82 83 
 89
quatre-vingts quatre-vingt-un quatre-vingt-deux quatre-vingt-trois 
 quatre-vingt-neuf
90 91 92 93 
 99
quatre-vingt-dix quatre-vingt-onze quatre-vingt-douze quatre-vingt-treize 
 quatre-vingt-dix-neuf

Nationale und regionale Unterschiede

Abweichend davon werden in Belgien, in der Schweiz und regional in Frankreich die Zahlen 70 und 90 als septante und nonante bezeichnet, in der Schweiz regional auch 80 als huitante, frĂŒher octante. In Belgien dagegen behĂ€lt man die Bezeichnung quatre-vingt.

Zahlen ab 100

GrĂ¶ĂŸere Zahlen werden im Prinzip wie im Deutschen gebildet.

100 101 102 
 200 201 202 
 300 400 

cent cent un cent deux 
 deux cents deux cent un deux cent deux 
 trois cents quatre cents 

1.000 1.001 
 2.000 3.000 
 100.000 
 1.000.000 
 1.000.000.000
mille mille un 
 deux mille trois mille 
 cent mille 
 un million 
 un milliard

Details zu Grammatik und Aussprache

ZĂ©ro, cent, million und milliard gelten als Substantive und tragen normalerweise ein Plural-s, außer die Hunderter wenn eine weitere Zahl folgt (deux cent un). Das Gleiche gilt bei quatre-vingts (quatre-vingt-un etc.). Mille wird nicht verĂ€ndert, kann aber bei Datumsangaben zu mil verkĂŒrzt sein (mil neuf cent cinquante, 1950).

Auf zéro folgende Substantive erhalten im Gegensatz zum Deutschen kein Plural-s: zéro point, null Punkte.

Bei Zusammensetzungen mit Zehnern wird vor weiblichen Substantiven une verwendet: vingt et une pages.

Das sonst ĂŒbliche Auslassungszeichen entfĂ€llt bei Grundzahlen, die mit Vokal oder stummem h beginnen: le un, le huit.

Die Endkonsonanten der Grundzahlen werden ausgesprochen (six /sis/), außer es folgt ein Substantiv, das mit einem Konsonanten beginnt (six pages /si paʒ/).

Außerdem darf vor huit und onze nicht gebunden werden (les huit pages /le É„it paʒ/).

Grammatik der gesprochenen Sprache

Wenn man die französische Grammatik allein auf der Basis der gesprochenen Sprache ohne RĂŒcksicht auf die Orthographie beschriebe, wĂŒrde die Darstellung weiter Teile der Grammatik erheblich anders als gewohnt und oft auch deutlich einfacher ausfallen. Aus diesem Grund kann es auch zum Erlernen der Sprache sinnvoll sein, die Grammatik einmal aus diesem Blickwinkel zu betrachten. Es sollen hier nur zwei Teilbereiche exemplarisch vorgefĂŒhrt werden.

Plural: Substantive zeigen in der Aussprache meistens keine spezielle Pluralform. Allerdings nehmen Substantive, die mit Vokal anlauten, ein PrĂ€fix /z-/ an, z. B.: /ɔm/ „Mensch“, /zɔm/ „Menschen“ (etwa in /le zɔm/ „die Menschen“, /dĂž zɔm/ „zwei Menschen“, /le bĂ” zɔm/ „die guten Menschen“, etc.). In der traditionellen Beschreibung wird dieses /z/ vielmehr als normalerweise ungesprochener Teil des vorausgehenden Attributes gewertet, das aufgrund einer „Liaison“-Regel vor dem Substantiv lautend wird. Diese kontrĂ€ren BeschreibungsansĂ€tze sind deswegen beide möglich, weil im Französischen praktisch jedem Substantiv ein Attribut (Artikel etc.) vorangehen muss, und fast alle vor Plural vorkommenden Attribute auf geschriebenes -s enden. Nur in ganz wenigen FĂ€llen ergeben sich Diskrepanzen, etwa bei dem Zahlwort /katrə/ „vier“, das in der Schrift nicht auf -s endet. „Vier Menschen“ heißt daher in korrektem Französisch /katrɔm/, man hört aber in der Umgangssprache durchaus auch gemĂ€ĂŸ der hier gegebenen Regel /katzɔm/.

Als Konsequenz der hier vorgefĂŒhrten Regel wĂ€re weiter zu sagen, dass Adjektive im Normalfall gar keine Pluralform bilden; auch das Konzept der „Liaison“ kann bei dieser Betrachtungsweise weitgehend entfallen.

UnregelmĂ€ĂŸige Verben im Indikativ PrĂ€sens: Bei konsequent von der Aussprache ausgehender Beschreibung wĂŒrden sich die traditionell als unregelmĂ€ĂŸig angesehenen Verben ziemlich weitgehend als regelmĂ€ĂŸig beschreiben lassen. FĂŒr die Verben der Konjugationen auf -oir /-war/ und -re /-rə/ kann im Wesentlichen die Regel formuliert werden, dass dann, wenn der Stamm auf einen Konsonanten endet, dieser Konsonant im Singular des Indikativ PrĂ€sens entfĂ€llt. So heißt es von battre /batrə/ „schlagen“, Stamm /bat/, im Plural /bat-Ă”/ (1.pl.), /bat-e/ (2.pl.), /bat/ (3.pl.), im Singular (1.,2.,3. Person) aber nur /ba/ mit Fortfall des /t/.

Das Verb vouloir /vul-war/ „wollen“ lĂ€sst sich gut beschreiben, indem man einen Stamm /vĂžl/ ansetzt. RegelmĂ€ĂŸig sind dann 1.,2.,3.sg. /vĂž/ (mit Fortfall des -l) sowie die 3.pl. /vƓl/ (Ɠ als automatische Variante von Ăž in geschlossener Silbe). FĂŒr die Formen mit Endung (1.pl. /vul-Ă”/, 2.pl. /vul-e/, sowie den Infinitiv) braucht man noch die Zusatzregel, dass /Ăž/ in unbetonter Stellung zu /u/ reduziert wird. Auch bei einem besonders unregelmĂ€ĂŸigen Verb wie avoir /av-war/ „haben“ lassen sich als regelmĂ€ĂŸig immerhin noch beschreiben die 2.,3.sg. /a/, 1.pl. /av-Ă”/ und die 2.pl. /av-e/; wirklich „unregelmĂ€ĂŸig“ sind nur noch die 1.sg. /e/ (statt erwartetem */a/) und die 3.pl. /Ă”/ (statt erwartetem */av/).

Literatur

  • Der Bescherelle ist ein Konjugationslexikon, das erstmals 1842 erschien und auch heute noch im Französischunterricht verwendet wird.
  • Die Grammaire explicative von Jean-Paul Confais, erschienen 1978.
  • Grammatik des heutigen Französisch von Hans-Wilhelm Klein und Hartmut Kleineidam, erstmals erschienen 1994, ISBN 978-3-12-521721-8.
  • Eine Grammatik fĂŒr Übersetzer/innen: Französische Grammatik von Renate Ricarda Timmermann, 2009, ISBN 978-3-932651-00-7 PROFUND.

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

  1. ↑ AcadĂ©mie française – Questions courantes (Französisch)

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