Freimaurerei

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Freimaurerei
Symbol der Freimaurerei

Die Freimaurerei, auch Königliche Kunst genannt, versteht sich als ein ethischer Bund freier Menschen mit der Überzeugung, dass die stĂ€ndige Arbeit an sich selbst[1] zu einem menschlicheren Verhalten fĂŒhrt. Die fĂŒnf Grundideale der Freimaurerei sind Freiheit, Gleichheit, BrĂŒderlichkeit, Toleranz und HumanitĂ€t, sie sollen durch die praktische EinĂŒbung im Alltag gelebt werden.

Nach ihrem SelbstverstĂ€ndnis vereint sie Menschen aller sozialen Schichten, Bildungsgrade und Glaubensvorstellungen. In all ihren AusprĂ€gungsformen zĂ€hlt sie weltweit etwa fĂŒnf Millionen Mitglieder. Die Konstitution (Alte Pflichten) der ersten Großloge wurde am 28. Februar 1723 im britischen Postboy öffentlich beworben und bildet die Grundlage der heutigen Freimaurerei.[F 1] Die Freimaurerei ist weltweit in Logen organisiert und betreibt in vielen LĂ€ndern Öffentlichkeitsarbeit.[F 2] Gemeinsam mit den Salons, den Lesegesellschaften und anderen ZusammenschlĂŒssen der frĂŒhen AufklĂ€rung bildeten die Logen in ganz Europa eine neue Form von Öffentlichkeit und trugen zur Verbreitung aufklĂ€rerischer Ideen bei.[2]

Freimaurer haben sich der Verschwiegenheit und insbesondere dem Grundsatz verpflichtet, freimaurerische BrĂ€uche und Logenangelegenheiten nicht nach Außen zu tragen (Arkanprinzip, Verschwiegenheitspflicht). Dies soll intern den freien Ideen- und Meinungsaustausch ermöglichen. GrundsĂ€tzlich sind die meisten Rituale durch einschlĂ€gige Literatur zugĂ€nglich.[3] Die Zeremonien und die Alten Pflichten der spekulativen Freimaurerei werden auf GebrĂ€uche und Unterlagen historischer Steinmetzbruderschaften zurĂŒckgefĂŒhrt, so auf das Regius-Manuskript[4] aus dem Jahr 1390 und das Cooke-Manuskript aus dem 14. und 15. Jahrhundert.[5][F 3] Freimaurer treffen sich zu ritueller 'Tempelarbeit'. Zum Ritual kann ein Vortrag mit freimaurerischen BezĂŒgen gehören. WĂ€hrend der Tempelarbeit besteht eine meditative AtmosphĂ€re. Eine Diskussion des Vortrages findet im Tempel nicht statt, das Thema kann aber bei einer anschließenden 'Tafelloge' ungezwungen weiterbesprochen werden. Nach außen wirken Freimaurer auch durch karitative Arbeit und Förderung von Bildung und freiheitlicher AufklĂ€rung.[F 4] Zwei der bekanntesten freimaurerischen Symbole sind Winkel und Zirkel (in Amerika mit dem zentralen Buchstaben „G“).

Das VerhĂ€ltnis Freimaurerei-Religion ist von zwei Seiten zu betrachten: Die Freimaurerei fordert in den „Alten Pflichten“, das Thema Religion nicht zum Gegenstand von StreitgesprĂ€chen in der Loge zu machen, ein religiöses Bekenntnis wird nicht gefordert. Die katholische Kirche[6] sieht die Zugehörigkeit zur Freimaurerei als unvereinbar mit ihren GrundsĂ€tzen an. Die Islamische Welt-Liga erklĂ€rte 1974 in Mekka die „Freimaurerei als unvereinbar mit dem Islam.“ Sie fordert alle Muslime, die einer Loge angehören, zum Austritt auf .[7]

Inhaltsverzeichnis


Symbole und Etymologie

Der Begriff Freimaurer ist eine LehnĂŒbersetzung des 18. Jahrhunderts fĂŒr englisch Freemason. Im 15. Jahrhundert bezeichnete er die in BauhĂŒtten organisierten Steinbildhauer oder Baumeister, die freestone-masons, im Gegensatz dazu waren die roughstone-masons eher fĂŒr die gröberen Arbeiten zustĂ€ndig. Die geschichtlich ĂŒberlieferten Symbole wie Maurerkelle, Winkelmaß und Zirkel gehören heute noch zum Inventar der Freimaurer. Schriften und Artefakte, die sich mit der Freimaurerei beschĂ€ftigen oder sich auf diese beziehen, werden als 'Masonica', lat., sg. 'Masonicum' bezeichnet.

Ziele der Freimaurerei

Ziele und Werte der Freimaurerei leiten sich aus ihrer Entstehungsgeschichte ab. Die Gemeinschaft entstand aus den mittelalterlichen Steinmetzbruderschaften. Einen wichtigen Teil ihrer Symbole und Werte entnahmen Freimaurer der BauhĂŒttenkultur. Je nach Großloge bekennen sich viele Freimaurer zu einem Schöpfungsprinzip, das sie den AllmĂ€chtigen Baumeister aller Welten nennen. Symbole vermitteln gemeinsame Werte und Ideen. Die Weltbruderkette symbolisiert internationale Verbundenheit und die BrĂŒderlichkeit aller Menschen.

Das gegenseitige Versprechen zur Verschwiegenheit dient nicht der GeheimniskrĂ€merei, sondern soll PrivatsphĂ€re bieten. In Diskussionen ist Streit ĂŒber politische und religiöse GegenstĂ€nde verpönt. Ebenso sind Freimaurer zum Respekt vor den Gesetzen des eigenen Landes verpflichtet. Der Sitz der Logen, ihre Vorsitzenden, ihre Satzungen sind bekannt, ihre Schriften und Beschreibungen von Ritualen der Freimaurerei sind fĂŒr jeden in Stadtbibliotheken und Archiven öffentlich zugĂ€nglich und sind daher im Gegensatz zu verschwörungstheoretischen Darstellungen kein „verschwörerischer Geheimbund“ im Sinne einer konspirativ-politischen UntergrundtĂ€tigkeit.[8]

Der Großteil der freimaurerischen Werte entstammt dem Zeitalter der AufklĂ€rung. Im Folgenden dargestellt als fĂŒnf Grundpfeiler der Freimaurerei: Freiheit, Gleichheit, BrĂŒderlichkeit, Toleranz und HumanitĂ€t[9]

  1. Freiheit soll verwirklicht werden durch die Freiheit vor UnterdrĂŒckung und Ausbeutung als Grundvoraussetzung der Freiheit des Geistes und der individuellen Verwirklichung.
  2. Gleichheit bedeutet Gleichheit der Menschen ohne Klassenunterschiede und Gleichheit vor dem Gesetz.
  3. BrĂŒderlichkeit wird verwirklicht durch Sicherheit, Vertrauen, FĂŒrsorge, Mitverantwortung und der VerstĂ€ndigung mit- und untereinander.
  4. Toleranz wird gelebt durch aktives Zuhören und VerstÀndnis anderer Meinungen.
  5. HumanitĂ€t umfasst die Summe aller vorherigen vier GrundsĂ€ulen und wird durch den „Tempel der HumanitĂ€t“ symbolisiert, an dem Freimaurer arbeiten.

Das Ziel der Freimaurerei liegt darin, diese GrundsĂ€tze im Alltag zu leben, um so das menschlich Gute in der Welt zu fördern. Im freimaurerischen Sinn bedeutet HumanitĂ€t die Lehre von der WĂŒrde des Menschen. In den Logen sehen Freimaurer daher bei ihrer Arbeit von allen gesellschaftlich bedingten Unterschieden ab, der Mensch an sich steht im Mittelpunkt. Emanuel Schikaneder, selbst Freimaurer wie Wolfgang Amadeus Mozart,[10] bringt diese Einstellung im Libretto von Mozarts Oper Die Zauberflöte mit den Worten „Er ist Prinz, noch mehr, er ist ein Mensch!“[Lennhoff 1] zum Ausdruck.

Rituale und Grade

Tempelarbeit

→ Hauptartikel: Tempelarbeit

Die geschlossene rituelle Versammlung der Freimaurer wird als Tempelarbeit bezeichnet und verfolgt das Ziel einer freimaurerischen Sozialisation. Es vermittelt dem Einzelnen durch eine mĂŒndlich ĂŒberlieferte Methode die freimaurerischen Werte durch Symbole und Allegorien, wobei Verstand und GefĂŒhl gleichermaßen angesprochen werden sollen. Der Freimaurer wird dabei nicht auf religiöse Inhalte oder metaphysische GlaubenssĂ€tze verpflichtet.

Grade

→ Hauptartikel: Grad (Freimaurerei)

Die Freimaurerei gliedert sich grundsÀtzlich in drei Grade (Lehrling, Geselle und Meister). Sie werden auch als blaue Johannisfreimaurerei bezeichnet und symbolisieren den Weg der persönlichen Weiterentwicklung.

Erster Grad Bronze-Plastik von Jens Rusch: „Rauher Stein“

Durch seine Initiation in den Lehrlingsgrad, der Stufe der Selbsterkenntnis, soll der Lehrling in die Lage versetzt werden, seine menschliche Unvollkommenheit erkennen zu können. Sie wird durch den rauen Stein symbolisiert. Als unvollkommener Mensch bedĂŒrfe er der Hilfe anderer Menschen und soll sich der Bedeutung von Menschlichkeit und BrĂŒderlichkeit bewusst werden. Durch seine kontinuierliche Arbeit an sich selbst möchte er sich symbolisch gesprochen zu einem Baustein des Tempels der HumanitĂ€t entwickeln.

AbhĂ€ngig von seinen FĂ€higkeiten, ĂŒblicherweise nach einem Jahr, wird er in den Gesellengrad befördert, dessen Symbol der kubische Stein ist. Der Geselle soll lernen, sich in Selbstdisziplin zu ĂŒben, denn dies sei die Voraussetzung, damit sich alle Menschen, durch Bausteine symbolisiert, harmonisch zu einem gemeinsamen Tempelbau der HumanitĂ€t zusammenfĂŒgen. Dabei wird eine Vervollkommnung der sozialen Beziehungen zu seinen MitbrĂŒdern und Mitmenschen angestrebt.

Der Freimaurer-Meister möchte sich der VergĂ€nglichkeit des menschlichen Lebens bewusst werden, ĂŒberschaut und durchdenkt seinen Lebensplan. Dem Meister-Grad ist symbolisch das Reißbrett zugeordnet. Durch das Vorbild seiner Zeichnung wird er seine Erfahrung weitergeben. Er trĂ€gt höhere Verantwortung und ĂŒbernimmt weitere Aufgaben. Von der Arbeit der vorherigen Grade ist der Meister damit nicht entbunden.

ZusĂ€tzlich gibt es verschiedene so genannte Hochgradsysteme. Sie fĂŒhren nicht darĂŒber hinaus, sondern haben das Ziel, die Lehren des Lehrlings-, Gesellen- und Meistergrades zu vertiefen, daher werden sie heute als Erkenntnis- oder Vervollkommnungsstufen bezeichnet.

Aufnahme

Initiation eines „Suchenden“. Kupferstich, 1745 in Frankreich
Gesellen-Beförderung. Kupferstich, im frĂŒhen 18. Jahrhundert
Meister-Erhebung eines Gesellen. Stich, Ende 18. Jahrhundert

Die Aufnahmekriterien unterscheiden sich unwesentlich von Lehrart zu Lehrart, ein positiver Leumund ist Voraussetzung. DarĂŒber hinaus sollte ein Kandidat die VolljĂ€hrigkeit erreicht haben. Die Altersgrenze ist nicht bindend, sondern kann von jeder Loge modifiziert werden.

Viele „Suchende“ (so die freimaurerische Bezeichnung fĂŒr Aufnahmekandidaten) gelangen ĂŒber Empfehlung der BrĂŒder in eine Freimaurerloge, andere lernen auf GĂ€steabenden oder öffentlichen Veranstaltungen eine Loge und ihre Mitglieder kennen. Aktive Mitgliederwerbung wird abgelehnt, da ein Beitrittsgesuch aus eigener Motivation heraus erfolgen soll.

Wie Gotthold Ephraim Lessing in den FreimaurergesprĂ€chen Ernst und Falk schreibt, reicht es nicht aus, „in einer gesetzlichen Loge aufgenommen worden“ zu sein, um Freimaurer genannt zu werden, sondern es bedarf der Einsicht und der Erkenntnis, „was und warum die Freimaurerei ist“. Die Wirkung der Freimaurerei erfolgt durch die tĂ€gliche Umsetzung ihrer Prinzipien in Alltag und Beruf durch gute „Taten, welche gute Taten entbehrlich machen sollen“.

Ein Suchender soll sich mit den Werten der Freimaurerei identifizieren und ein Interesse daran haben, an sich selbst zu arbeiten und sich aktiv zu beteiligen. Um dem Suchenden die Möglichkeit zu bieten, dies herauszufinden, werden mindestens fĂŒr ein halbes Jahr Besuche von GĂ€steabenden erwartet, die in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden stattfinden. Auch soll es sich um einen so genannten „freien Mensch von gutem Ruf“ handeln, da etwas Gegenteiliges darauf hindeutet, dass die Werte und Ideale der Person nicht denen der Freimaurerei entsprechen. Bei Kindern von Freimaurern, intern als „Lufton“ bezeichnet, kann bei einigen Großlogen und deren Logen die Aufnahmevorbereitungszeit abgekĂŒrzt werden, wenn der Freimaurer fĂŒr sein Kind bĂŒrgt. WĂ€hrend der Zeit seiner Besuche macht sich der Suchende mit den Logenmitgliedern vertraut und sucht einen (in manchen Logen zwei) BĂŒrgen, der ihn durch seine Jahre als Lehrling oder Geselle begleitet.

Der Aufnahmewillige wird von einem Aufnahmeausschuss zu seinem Wunsch, Freimaurer zu werden, befragt. Wenn sich der BĂŒrge fand und der Ausschuss eine positive Empfehlung ausgesprochen hat, folgt die so genannte Kugelung (Ballotage). Die BrĂŒder stimmen geheim ĂŒber die Aufnahme mittels weißer und schwarzer Kugeln ab. Werden eine oder zwei schwarze Kugeln geworfen, sollen diejenigen, die mit ihren schwarzen Kugeln dagegen stimmten, sich zu erkennen geben und ihre Entscheidung begrĂŒnden. Wenn sie keinen geeigneten Grund gegen die Aufnahme des Suchenden nennen können, wird die schwarze Kugel als eine weiße Kugel angesehen. Kommen drei oder mehr schwarze Kugeln in geheimer Abstimmung zusammen, gilt der Suchende als zurĂŒckgestellt oder abgewiesen. Das eigentliche Aufnahmeritual findet wĂ€hrend einer so genannten Tempelarbeit statt.

MitgliedsbeitrĂ€ge und Kosten fĂŒr typische freimaurerische Bekleidung (Schurz, Handschuhe, Bijou und gegebenenfalls Hoher Hut) werden fĂ€llig. Ebenso ist ein Kostenbeitrag fĂŒr die Beförderung und Erhebung in den Gesellen- und Meistergrad zu entrichten. Aufnahmewilligen mit schwachem finanziellem Hintergrund (Studenten, SchĂŒlern, Arbeitssuchenden etc.) werden meist Kosten erlassen oder gestundet.

Austritte sind ĂŒblich und werden als ehrenvolle Deckung bezeichnet. Wechsel zu Logen einer anderen Lehrart oder Großloge sind nicht ungewöhnlich.

Aufbauorganisation

Logen

→ Hauptartikel: Freimaurerloge

Alle Freimaurer verstehen sich unabhĂ€ngig von ihrem Grad oder ihren Aufgaben als gleichberechtigte BrĂŒder und treffen Entscheidungen ihrer Loge demokratisch.

Freimaurerlogen organisieren sich wie bĂŒrgerliche Vereine; ihnen stehen ein Vorsitzender (Meister vom Stuhl) und dessen Stellvertreter (Erster und Zweiter Aufseher) vor.

Wie bei eingetragenen Vereinen ĂŒblich, werden darĂŒber hinaus ein Schatzmeister und SchriftfĂŒhrer (SekretĂ€r) gewĂ€hlt. Gemeinsam bilden diese Beamten den Vorstand der Loge (Beamtenrat). DarĂŒber hinaus werden weitere Mitglieder mit besonderen Aufgaben betraut: der Redner (eine Besonderheit kontinentaler Logen), die Schaffner (zustĂ€ndig fĂŒr das Haus und die Verpflegung), der Gabenpfleger, Musikmeister, Archivar, Zeremonienmeister, dazu kommen AusschĂŒsse (z. B. Aufnahmeausschuss, Ehrengericht).

WĂ€hrend der rituellen Arbeiten haben einige der Beamten besondere Aufgaben; so wird die Arbeit vom Meister vom Stuhl geleitet, wĂ€hrend die Aufseher jeweils einem Teil der BrĂŒder (eingeteilt in zwei Kolonnen) vorstehen.

Großlogen

→ Hauptartikel: Großloge
Ein „Meister vom Stuhl“ wĂ€hrend einer freimaurerischen „Tempelarbeit“. Im Mai 1948 fand zum ersten Mal nach dem Verbot durch die Nazis im GebĂ€ude der Freimaurerloge „Libanon zu den 3 Zedern“ in Erlangen der erste Großlogentag „Zur Sonne“ statt. Die USA, Frankreich und die Tschechoslowakei entsandten Vertreter.

Der Bund hat kein zentrales FĂŒhrungsgremium, sondern gliedert sich in einzelne unabhĂ€ngige, bĂŒrgerliche Vereine, sogenannte Logen, die sich in DachverbĂ€nden wie Großlogen, auch „Großorienten“ genannt, zusammenschließen und damit gegenseitig anerkennen. Diese DachverbĂ€nde benötigen eine Anerkennung durch Ă€ltere DachverbĂ€nde, um als Großlogen der Freimaurerei anerkannt zu werden.

Vor GrĂŒndung der United Grand Lodge of England (Vereinigte Großloge von England, UGLoE) 1717 gab es in LĂ€ndern wie England und Frankreich nur unorganisierte Freimaurerlogen, erst durch den Zusammenschluss von vier seit Jahren bestehenden Logen entstand die erste freimaurerische Großloge. 1773 entstand der zweite Dachverband, der Grand Orient de France (Großorient von Frankreich, GOdF).

Ausgehend von diesen beiden DachverbĂ€nden organisiert sich heute die Freimaurerei weltweit in die von der Vereinigten Großloge von England und die vom GOdF ausgehende Freimaurerei.

In den USA gibt es circa 1,8 Millionen regulĂ€re Freimaurer. Eine Ă€hnlich starke Verbreitung gibt es nur noch in Großbritannien, Frankreich und Skandinavien. Genauere Angaben sind momentan nicht zu ermitteln, da in den meisten Staaten die Mitgliedslisten der Logen nicht öffentlich zugĂ€nglich sind (eine Ausnahme bildet Norwegen). Man ist daher auf Angaben der jeweiligen Großlogen angewiesen.

Politik

In allen Lehrarten sind StreitgesprĂ€che ĂŒber Parteipolitik oder Religion (besonders konfessionelle) verboten. Dieses Verbot wurde erstmals in den Alten Pflichten schriftlich manifestiert. Die Alten Pflichten wurden im Auftrag der Ersten Großloge von England von Prediger James Anderson verfasst, 1723 veröffentlicht und gelten bis heute als freimaurerisches Grundgesetz fĂŒr alle Freimaurerlogen. Darin heißt es:

„Auch sollt ihr nichts tun oder sagen, das verletzen oder eine ungezwungene und freie Unterhaltung unmöglich machen könnte. Denn das wĂŒrde sich nachteilig auf unsere Eintracht auswirken und den guten Zweck vereiteln, den wir verfolgen. Deswegen dĂŒrfen keine persönlichen Sticheleien und Auseinandersetzungen und erst recht keine StreitgesprĂ€che ĂŒber Religion, Nation oder Politik in die Loge getragen werden.[F 5]“

Als ethisch-philosophische Gesellschaft engagiert sich die Freimaurerei „entschieden fĂŒr LegalitĂ€t und gegen IllegalitĂ€t“ und „macht es demgemĂ€ĂŸ ihren Mitgliedern zur unbedingten Pflicht, die Landesgesetze zu beachten.“ Die Freimaurerei verbietet Tagespolitik in den Logen, um nicht „das harmonische Nebeneinander der verschiedenen weltanschaulichen und religiösen Überzeugungen“ und das „eintrĂ€chtige Zusammenwirken ihrer Mitglieder fĂŒr die Idee der HumanitĂ€t“ zu stören. „Der Toleranzidee der Freimaurerei widerspricht es, ihren Mitglieder eine bestimmte politische Auffassung vorzuschreiben oder zu verbieten“.[Lennhoff 2]

Im Grand Orient de France sind die Freimaurer und die dortigen Logen im kulturpolitischen Alltag wesentlich prÀsenter.

1748 sprach sich der Freimaurer Montesquieu persönlich fĂŒr den Grundsatz einer demokratischen Gewaltenteilung der drei „politischen Gewalten“: Gesetzgebung, ausfĂŒhrende Gewalt und Rechtsprechung aus.[Lennhoff 2]

Am 24. Mai 1773 entstand in Frankreich die Grande Loge Nationale, der heutige Grand Orient de France (GOdF) und 1775 fand man in einem Rundschreiben die Worte „Das Gesetz ist der Ausdruck des Willens der Allgemeinheit!“, die sich ebenso wie die Idee der Gewaltenteilung Montesquieus am 26. August 1789 in der ErklĂ€rung der Menschen- und BĂŒrgerrechte wiederfanden. [F 6] Mit Stolz sprach man von den „BĂŒrgern der Freimaurer-Demokratie“.[Lennhoff 3]

Im Jahr nach der Amerikanischen UnabhĂ€ngigkeitserklĂ€rung[F 7] am 4. Juli 1776 ging Marquis de La Fayette nach Amerika, um dort freiwillig fĂŒr die amerikanische UnabhĂ€ngigkeit und seine Ideale der Gleichheit, Freiheit und Gerechtigkeit zu kĂ€mpfen. Er setzte sich fĂŒr die BĂŒrgerrechte der Protestanten und die Abschaffung der Sklaverei ein. Als ĂŒberzeugter Demokrat und Verfechter des Freiheitsgedankens machte er sich fĂŒr die Demokratie und die Menschenrechte stark, die Thomas Jefferson 1776 in Virginia erarbeitet hatte. In dieser Zeit wurde er in Gegenwart von George Washington in eine militĂ€rische Freimaurerloge in Morristown aufgenommen.

Nach Frankreich zurĂŒckgekehrt, bereitete ihm das Volk einen triumphalen Empfang, und Ludwig XVI. nahm ihn in die Notabelnversammlung auf. In Frankreich wurde er Mitglied der Loge Contrat Social.

Nach George Washington traten in den Vereinigten Staaten von Amerika viele weitere PrĂ€sidenten wie James Monroe, Theodore Roosevelt oder Harry S. Truman öffentlich fĂŒr die Prinzipien der Freimaurerei ein. Der Entwurf und die Konstruktion der Freiheitsstatue geht auf die Freimaurer FrĂ©dĂ©ric Auguste Bartholdi und Gustave Eiffel zurĂŒck; die Grundsteinlegung des SockelgebĂ€udes erfolgte in einer Freimaurer-Zeremonie am 5. August 1885 durch den Großmeister der Großloge von New York, William A. Brodie.[11]

Freimaurer setzen sich fĂŒr VölkerverstĂ€ndigung ein. So kritisierte am Ende des 19. Jahrhunderts der Leipziger Verleger der Freimaurer-Zeitung, Carl Pilz, den geschĂŒrten „Nationalhaß“ der europĂ€ischen Völker untereinander. Der Traum von einer „WeltverbrĂŒderung“ werde „so lange unerreicht bleiben, so lange Nationalhass die Völker entzweit.“[12]

Gustav Stresemann, Austen Chamberlain, Aristide Briand bei Verhandlungen in Locarno

Nach dem Ersten Weltkrieg zĂ€hlten der deutsche Außenminister Gustav Stresemann und der französische MinisterprĂ€sident und spĂ€tere Außenminister Aristide Briand zu den UnterstĂŒtzern der internationalen FriedensbemĂŒhungen und des Völkerbundes. Beide verband die Freimaurerei.

Aristide Briand kritisierte die harten Bedingungen des Versailler Friedensvertrages gegenĂŒber Deutschland und musste in Folge dessen 1922 von den RegierungsgeschĂ€ften zurĂŒcktreten. Gustav Stresemann vertrat in Deutschland freimaurerische Werte, indem er sich fĂŒr einen friedlichen Ausgleich mit Frankreich und fĂŒr Deutschlands Aufnahme in den Völkerbund einsetzte. Als diese 1926 gelang, nutzte er bei der öffentlichen Beitrittsrede freimaurerisches Vokabular. FĂŒr ihren Einsatz erhielten Gustav Stresemann und Aristide Briand 1926 gemeinsam den Friedensnobelpreis.

1928 war Aristide Briand der Initiator des Briand-Kellogg-Paktes, eines Vertrages ĂŒber den gegenseitigen Verzicht auf Krieg zwischen Staaten. Stresemann sorgte dafĂŒr, dass Deutschland dem Briand-Kellogg-Pakt beitrat, in dem Krieg grundsĂ€tzlich fĂŒr völkerrechtswidrig erklĂ€rt wird.

1955 wurde die Ode „An die Freude“ von dem Freimaurer Richard Nikolaus Graf von Coudenhove-Kalergi als EuropĂ€ische Hymne vorgeschlagen. Sie beschreibt das freimaurerische Ideal einer Gesellschaft gleichberechtigter Menschen, die durch das Band der Freundschaft verbunden sind, und geht auf eine Auftragsarbeit von Christian Gottfried Körner fĂŒr die Tafel der Freimaurerloge Zu den drei Schwertern und AstrĂ€a zur grĂŒnenden Raute in Dresden[F 8] zurĂŒck.

Ebenfalls in einem hohen politischen Amt tĂ€tiger Freimaurer war der deutsche Bundesminister und FDP-Politiker Thomas Dehler (1897–1967). Auch der frĂŒhere hessische MinisterprĂ€sident Holger Börner (1931–2006) bekannte sich öffentlich zur Freimaurerei. In der Schweiz war der erste BundesprĂ€sident und langjĂ€hriger Bundesrat, Jonas Furrer, ebenfalls Freimaurer.

Bekannte österreichische Freimaurer und Politiker des spĂ€ten 20. Jahrhunderts waren der ehemalige Bundeskanzler Fred Sinowatz und der frĂŒhere Wiener BĂŒrgermeister Helmut Zilk.

Religion

Freimaurerei versteht sich nicht als Religion. Sie vereint Menschen unterschiedlicher Glaubensgemeinschaften. In den Alten Pflichten von 1723 heißt es im ersten Abschnitt unter dem Titel Von Gott und der Religion: „Ein Freimaurer ist verpflichtet, dem Sittengesetz zu gehorchen und falls er die Kunst recht versteht, wird er weder ein stupider Atheist noch ein irreligiöser Libertin sein.“[F 9] Obgleich „in alten Zeiten“ die Freimaurer verpflichtet waren, der „jeweiligen Religion des Landes“ anzugehören, so hĂ€lt man es seitdem „fĂŒr ratsam, sie bloß zu der Religion zu verpflichten, in welcher alle Menschen ĂŒbereinstimmen.“ Der Grund fĂŒr diese Änderung wurde zur damaligen Zeit mit der Zielsetzung begrĂŒndet, dass die Freimaurerei „hierdurch ein Mittelpunkt der Vereinigung [werde] und ein Mittel, treue Freundschaft unter Personen zu stiften, welche sonst in stĂ€ndiger Entfernung voneinander hĂ€tten bleiben mĂŒssen.“

Die Freimaurerei bedient sich in den Ritualen des Begriffs des AllmĂ€chtigen Baumeisters aller Welten. Dieses Konstrukt ist ein Symbol, das dem persönlichen Glauben eines jeden Bruders vorbehalten bleibt. Diese Formel ist in den Ă€ltesten RitualbĂŒchern unbekannt und trat erst im Dumfries Kilwinning MS. Nr. 4 auf.[Lennhoff 4]

Die Liberale Freimaurerei setzt aus GrĂŒnden der absoluten Gewissensfreiheit ausdrĂŒcklich keinen Glauben an ein Höchstes Wesen voraus. Dieses neue Konzept entstand auf dem Konvent des Grand Orient de France des Jahres 1877, bei dem auf Antrag des calvinistischen Pastors FrĂ©dĂ©ric Desmons das Symbol des AllmĂ€chtigen Baumeisters aller Welten in den Ritualen des Großorients abgeschafft wurde.[13] Desmons argumentierte, dass die Freimaurerei wissenschaftlich und rational sei und daher keiner religiösen BezĂŒgen bedĂŒrfe. In dieser Konsequenz ersetzte der GOdF die Heilige Schrift als das „Buch des heiligen Gesetzes“ durch ein symbolisches „weißes Buch“. Dies ging der Vereinigten Großloge von England zu weit und widersprach ihrer Vorstellung von Freimaurerei: Es kam zu einem Abbruch des Kontakts, 1913 beendete man die Beziehungen zum GOdF und bezeichnete ihn nicht lĂ€nger als regulĂ€r.

Daher erließ am 4. September 1929 die Vereinigte Großloge von England die Basic Principles of Grand Lodge Recognition, in der sie festlegte, wann sie andere Großlogen als regulĂ€r anerkenne. Darin legte man fest, dass fĂŒr eine Aufnahme nur der theistische Glaube an den AllmĂ€chtigen Baumeister aller Welten und seinen geoffenbarten Willen Voraussetzung sei, um sich vom Atheismus abzugrenzen. Im Januar 1989 kam sie davon wieder ab und die Voraussetzung einer theistischen Gottesauffassung wurde von einer deistischen Gottesauffassung abgelöst. Freimaurer innerhalb der ZustĂ€ndigkeit der Vereinigten Großloge von England mĂŒssen seitdem an ein Supreme Being, ein Höchstes Wesen glauben.[Lennhoff 5]

In Deutschland kennt die Freimaurerei als Organisation – unter Ausnahme zweier christlicher Lehrarten, die des FO und der 3WK – keine Gottesvorstellung und akzeptiert Agnostizismus.

Logen der Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland akzeptieren nur MĂ€nner, die sich zur Ethik der Bergpredigt bekennen; diese mĂŒssen keineswegs Christen sein.

Der SouverĂ€ne GrossOrient von Deutschland hat sich gemĂ€ĂŸ der Alten Pflichten zum Ziel gesetzt, Freundschaft unter Personen unabhĂ€ngig ihres Glauben zu stiften, die sich dem Sittengesetz verpflichten und zĂ€hlt dazu ausdrĂŒcklich auch Atheisten. Als Alternative zum „Weißen Buch“ des GOdF kennt der SGOvD auch die Allgemeine ErklĂ€rung der Menschenrechte und -pflichten.

Judentum

JĂŒdisches Leben wurde in Deutschland bis weit in das 19. Jahrhundert hinein erheblich erschwert. Bereits die bayerische Provinzialsynode 1267 befahl zur gesellschaftlichen Trennung jĂŒdischen MĂ€nnern das Tragen eines spitzen Judenhutes.[14] 1841 wurde der jĂŒdische Makler Harry LipschĂŒtz zunĂ€chst bei einer Ballotage, einem Wahlverfahren, aus konfessionellen GrĂŒnden zur Aufnahme in einer Hamburger Freimaurerloge abgelehnt. Kurz darauf wurde er jedoch nach Entscheid der Großen Loge von Hamburg, da eine Ablehnung aus konfessionellen GrĂŒnden satzungsgemĂ€ĂŸ nicht erlaubt war, akzeptiert. [Lennhoff 6]

Das Allgemeine Handbuch der Freimaurerei aus dem Jahr 1900 [Lenning 1] schreibt: „J. und Mohammedaner sind von vornherein fĂŒr fĂ€hig erklĂ€rt worden, zu der Verbindung zu gehören. [
] Unbestritten aber ist wohl, dass schon 1723 Â»J., wie Christen« in einer Londoner Loge waren, die im Wirtshaus Â»Zur Rose« in Cheapside am 22. Sept. abgehalten wurde, und dass an diesem Tage ein J. Aufnahme fand, dass schon 1725 jĂŒdische Namen in den Mitgliedslisten vorkommen, die sich bald darauf (1730–32) immer mehr zeigen, dass die Aufnahme von J. nie von der Grossloge von London als eine UnregelmĂ€ssigkeit gerĂŒgt worden ist, dass es ĂŒberhaupt bei ihr eine Judenfrage nie gegeben hat, weil eine BeschrĂ€nkung der Glaubenszugehörigkeit nie bestanden hat. Ebenso sagt man, der Zweck sei gewesen, die innerhalb der Christenheit herrschenden GegensĂ€tze zu mildern und den Gedanken des Comenius [
] auszufĂŒhren.“

Dennoch bekamen erst weit in das 19. Jahrhundert hinein Juden nur auf Druck von Frankreich und England ein Besuchsrecht in deutschen Freimaurerlogen. „Erleuchtete Geister, die anders dachten, wie Lessing, bildeten die Ausnahme.[Lenning 1]“ „Am Ende der achtziger Jahre des 18. Jahrh. trat in Berlin eine sogenannte Toleranzloge zusammen, die den Schutz der Regierung genoss, aber bald wieder einschlief[Lenning 2]“ Die „Anfrage der Loge AstrĂ€a in Ulm [wurde] bei der Provinzialloge 1810, ob sie J. aufnehmen dĂŒrfe, mit Nein beantwortet. In Frankreich aber hatten einzelne wĂŒrdige MĂ€nner des jĂŒdischen Glaubens nicht solche Abweisung erfahren, und als diese im Verein mit einer Anzahl Christen bei dem Grossorient um Genehmigung zur Errichtung einer Loge in Frankfurt a. M. einkamen, erhielten sie eine solche bereitwillig 1808 unter dem Namen L’Aurore naissante. Dies ist die erste in ThĂ€tigkeit gebliebne sogenannte Judenloge, die manche der anerkanntesten und tĂŒchtigsten MĂ€nner zu ihren Mitgliedern zĂ€hlte und zĂ€hlt (z. B. Ludwig Börne, Berthold Auerbach, Gabriel Riesser in Hamburg, Jost, Creizenach u. s. w.).[Lenning 1]“

In geistigen Inhalten und Ă€ußerer Organisationsstruktur mit der Freimaurerei vergleichbar, aber ausschließlich jĂŒdischen Mitgliedern vorbehalten, arbeitet seit dem Jahr 1843 bis in die Gegenwart die Organisation B’nai B’rith, der auch Sigmund Freud angehörte.

Katholische Kirche

Die schnelle Ausbreitung der Freimaurerei nach ihrer Organisation in Großlogen rief von Seiten der katholischen Kirche wie des Staates Kritik und zahlreiche Verbote hervor. Unter dem Einfluss von Skandalen durch den Bund der Carbonari erließ Papst Clemens XII. am 28. April 1738 gegen die Freimaurerei den Bannfluch (PĂ€pstliche Bulle In eminenti apostolatus specula). Papst Benedikt XIV. erließ am 18. Mai 1751 eine zweite Bulle (Providas romanorum), in der er die „Reinheit der katholischen Religion“ gefĂ€hrdet sah, da in der Freimaurerei Menschen jeder Religion Aufnahme finden. Die folgenden PĂ€pste erneuerten dies in diversen Enzykliken, dabei taten sich vor allem Papst Pius IX. (Ecclesiam a Jesu Christo) und Leo XIII. – hier exemplarisch in der Enzyklika Humanum genus 1884 â€“ durch besonders schwere Verdammungen hervor. In letzterer stellte er darin die Freimaurer als Zerstörer des Gottesreichs dar, unterstellte ihnen die offene Absicht den christlichen Völkern ihre GĂŒter zu stehlen und die heilige Kirche zu zerstören. Als Antwort darauf enthĂŒllten 1889 die Freimaurer des Grande Oriente d’Italia ein Denkmal Giordano Brunos des Bildhauers Ettore Ferrari auf dem Campo de’ Fiori in Rom. Dort hielt Giovanni Bovio genau an der Stelle, an der Giordano Bruno auf dem Scheiterhaufen verbrannte, eine Rede − umgeben von ĂŒber 100 Freimaurerfahnen. Eine weitere Folge war der von 1885 bis 1897 andauernde sogenannte Taxil-Schwindel.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde das kanonische Kirchenrecht (CIC) ĂŒberarbeitet. Mit Stand 1917 bestimmte es in Canon 2335, dass ein Katholik durch den Eintritt in eine freimaurerische Vereinigung automatisch ("ipso facto") exkommuniziert sei.[15]

Das II. Vatikanische Konzil, 'Vaticanum II', begonnen 1963 unter Papst Johannes XXIII., beendet unter Papst Paul VI. im Jahr 1965, fĂŒhrte zu einer Aktualisierung kirchlich-dogmatischer GrundsĂ€tze, beispielsweise zur Akzeptanz der Religionsfreiheit. Dazu gehörte auch der Dialog mit Nichtchristen: Anerkennung ethischer und religiöser Werte außerhalb der Kirche. Ein Beschluss fĂŒr einen formalen Dialogbeginn mit der Freimaurerei ist in den Abschlussdokumenten des Konzils nicht enthalten. Am 26. Februar 1968 verschickte Kardinal Franjo Ć eper, PrĂ€fekt der Glaubenskongregation, an die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen einen „Fragenkatalog hinsichtlich der Freimaurerei“.[16] Auf dieser Grundlage fĂŒhrten Franz Kardinal König und der deputierte Großmeister der Großloge von Österreich, Dr. Kurt Baresch, ab 1968 GesprĂ€che, die schließlich in den „Dialog von Lichtenau“ mĂŒndeten, welcher mit der Lichtenauer ErklĂ€rung[17] abschloss. Dieses Dokument ist „eine umfassende ErklĂ€rung von freimaurererischer Seite“ zur katholischen Kirche.[18] Die Lichtenauer ErklĂ€rung erhielt seither „keinerlei kirchliche Autorisierung“.[19] 1974 bis 1980 fanden GesprĂ€che einer Arbeitsgruppe der Deutschen Bischofskonferenz und einer Delegation der deutschen Freimaurer (Bereich VGLvD) statt. Diese endeten am 12. Mai 1980 mit einer einseitigen ErklĂ€rung der Bischofskonferenz, die feststellt: "Die eingehenden Untersuchungen der freimaurerischen Ritualien und der freimaurerischen Wesensart, wie auch ihres heutigen SelbstverstĂ€ndnisses machen deutlich: Die gleichzeitige Zugehörigkeit zur Katholischen Kirche und zur Freimaurerei ist ausgeschlossen.“[20]

Nach Abschluss der Novellierung des CIC Anfang 1983 war der Canon 2335 bzw. ein expliziter Hinweis auf die Freimaurerei nicht mehr im CIC enthalten, der CIC trat am 27. November 1983 in Kraft. Einen Tag zuvor, am 26. November 1983, veröffentlichte die Glaubenskongregation, damaliger PrĂ€fekt: Kardinal Joseph Ratzinger (seit 2005: Benedikt XVI.) eine ErklĂ€rung „Declaratio de associationibus massonicis“ (ErklĂ€rung zu den freimaurerischen Vereinigungen)[21], wesentlicher Inhalt: Ein Katholik, der Freimaurer wird oder ist, lebt im Zustand der „schweren SĂŒnde“ und darf an der Eucharistie nicht teilnehmen.[22] Zu dieser ErklĂ€rung der Glaubenskongregation wurden verschiedene kirchenrechtliche Gutachten eingeholt, die zu kontroversen Ergebnissen fĂŒhrten. Unumstritten ist, dass die ErklĂ€rung der Glaubenskongregation von 1983 „weder Gesetz noch Strafgesetz“ sei, sondern eine „kirchenamtliche ErklĂ€rung", ein „moralisches Gesetz".[23]

Siehe auch: Liste pĂ€pstlicher Rechtsakte und Verlautbarungen gegen die Freimaurerei und GeheimbĂŒnde

Evangelische Kirche

Im Gegensatz zu den Katholiken waren im 19. Jahrhundert im deutschsprachigen Raum, genau wie in Großbritannien und den USA, zahlreiche Vertreter des protestantischen Adels und BĂŒrgertums Mitglieder von Freimaurerlogen, so etwa Johann Caspar Bluntschli, Gebhard Leberecht von BlĂŒcher oder auch Johann Wolfgang von Goethe.

Zum Abschluss gemeinsamer GesprĂ€che mit Vertretern der EKD erklĂ€rten die evangelischen GesprĂ€chsteilnehmer am 13. Oktober 1973: Die Möglichkeit einer Mitgliedschaft evangelischer Christen in einer Freimaurerloge bleibe dem „freien Ermessen des Einzelnen ĂŒberlassen“.[24][25]

Geschichte der Freimaurerei

→ Hauptartikel: Geschichte der Freimaurerei

Deutschland

1733 gab der Großmeister Earl of Strathmore elf deutschen Freimaurern die Erlaubnis, eine Freimaurerloge in Hamburg zu stiften, was jedoch misslang. Das Ă€lteste Dokument, das eine erfolgreiche GrĂŒndung einer Freimaurerloge in Deutschland belegt, ist die Fondation, RĂšgles, charges, Loix et Minutes de la trĂšs vĂ©nĂ©rable SociĂ©tĂ© des acceptĂ©s Maçons Libres de la Ville de Hambourg, Ă©rigĂ©e l’an MDCCXXXVII, le sixieme DĂ©cembre (6. Dezember 1737). Die Loge hatte zu diesem Zeitpunkt noch keine Bezeichnung und gab sich spĂ€ter, 1743, den Namen Absalom. Sie arbeitete noch in zwei Graden: Lehrling und Meister nach der sogenannten Prichardschen VerrĂ€terschrift. Am 23. Oktober 1740 erschien sie im Register der Logen der Londoner Großloge unter der Bezeichnung Bunch of Grapes, Becker Street Hamburg.[Lennhoff 7]

Eine Delegation dieser Loge, geleitet durch Baron v. Oberg, nahm in Braunschweig, in der Nacht vom 14. zum 15. August 1738, den Kronprinzen von Preußen, spĂ€teren König Friedrich den Großen im alten Kornschen Gasthaus zum Freimaurer auf. Von Oberg wurde danach Kammerherr des Kronprinzen und leitete die Freimaurerloge Friedrichs auf Schloss Rheinsberg. Ab 1739 ĂŒbernahm Kronprinz Friedrich selbst die Aufgabe des Meisters vom Stuhl. Nach seiner Thronbesteigung 1740 hielt er die Tempelarbeiten in Schloss Charlottenburg ab.[Lennhoff 7]

Zahlreiche weitere Logen entstanden u. a. in Dresden: Aux trois aigles blancs (1738), in Berlin: Aux trois Globes (13. September 1740), in Bayreuth: Zur Sonne (31. Januar 1741), in Leipzig (20. MĂ€rz 1741), in Meinigen: Aux trois boussoles (September 1741), in Breslau: Aux trois squelettes (18. Mai 1741), in Frankfurt an der Oder eine Deputationsloge (1741) und in Frankfurt a. M.: L’Union (1741). Letztere besaß von der Londoner Großloge ein eigenes Patent und legte sich die Befugnisse einer Mutterloge zu. Die in Berlin 1740 gegrĂŒndete Loge Aux trois Globes nannte sich ab 1744 Große königliche Mutterloge „Zu den drei Weltkugeln“ und ist somit die heute noch bestehende Ă€lteste Freimaurer-Großloge in Deutschland.[Lennhoff 7] 1780 wurde in Minden zum einen die Johannisloge Wittekind zur WestfĂ€lischen Pforte nach der Lehrart der Großen königlichen Mutterloge „Zu den drei Weltkugeln“ gegrĂŒndet, und zum anderen wurde die Johannisloge Aurora von der [26]

Die Logen boten in mehrfacher Hinsicht einen Freiraum. Hier traf man sich unter den Bedingungen der religiösen Toleranz und der prinzipiellen Gleichheit der LogenbrĂŒder, war aber stĂ€rker unter sich als in den allgemeinöffentlich zugĂ€nglichen KaffeehĂ€usern. Die Freimaurerei bot damit – Ă€hnlich wie die Lesegesellschaften – eine neue Form von Geselligkeit jenseits von absolutistischem FĂŒrstenhof und konfessioneller Orthodoxie. Obwohl GesprĂ€che ĂŒber religiöse und politische Themen in den geöffneten Logen grundsĂ€tzlich nicht gestattet sind, trugen sie in Deutschland zur Ausbildung einer Öffentlichen Meinung und zur Verbreitung aufklĂ€rerischer Ideen bei.[27] Dies gilt, obwohl es den deutschen Logen nicht immer gelang, sich von obskurantistischen und mystischen Strömungen freizuhalten. Diese zeigten sich unter anderem beim konkurrierenden Rosenkreuzertum wie bei der maurerischen Strikten Observanz mit ihrem mittelalterlich anmutenden Hochgradsystem und dem Gehorsam gegenĂŒber „Unbekannten Oberen“. Noch im 19. Jahrhundert hielt es die Große Mutterloge des Eklektischen Freimaurerbundes fĂŒr angezeigt, Ritterspiele, Aberglaube (Gespensterglaube, Spiritismus, Okkultismus, Glaube an magische KrĂ€fte[Lennhoff 8]), Astrologie und dem Obskurantismus aller Art den Kampf anzusagen[Lennhoff 9] Insgesamt aber konnte sich dennoch, wie der Sozialhistoriker Hans-Ulrich Wehler urteilt, in den Logen aber „bĂŒrgerliche AufklĂ€rungsmentalitĂ€t“ weiter entfalten.[27]

Die meisten deutschen Logen mĂ€nnlicher Freimaurer gehören zu Großlogen, die in den Vereinigten Großlogen von Deutschland zusammengeschlossen sind. Diese sind von der Vereinigten Großloge von England (UGLoE) anerkannt.

Zu den Vereinigten Großlogen von Deutschland gehören folgende fĂŒnf Großlogen:

Heute gibt es darĂŒber hinaus in Deutschland feminine und gemischtgeschlechtliche Großlogen. Von diesen ist die Frauengroßloge von Deutschland von den Vereinigten Großlogen von Deutschland als „freimaurerisch arbeitend“ anerkannt. In Deutschland steht die Vereinigte Großlogen von Deutschland einem Dialog in Fragen der Gleichberechtigung der Frau verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig offen gegenĂŒber und koexistiert mit liberalen Logen.

Die liberalen Großlogen werden anerkannt durch den Groß-Orient von Frankreich (GOdF). Dazu gehören unter anderen die gemischtgeschlechtlichen Großlogen Freimaurergroßloge Humanitas, Le Droit Humain und der SouverĂ€ne GrossOrient von Deutschland. Andere Logen gehören auslĂ€ndischen Großlogen an oder sind völlig ohne Großlogen-Anerkennung.

Logen von Le Droit Humain schlossen sich Memphis-Misraim (Hamburg und Leipzig), der Grande Loge Mixte Universelle (SaarbrĂŒcken) oder dem Grand Orient de Luxembourg (Heidelberg) an.

Die Wolfstieg-Gesellschaft wurde 1913 mit dem Ziel gegrĂŒndet, die freimaurerisch-wissenschaftliche Forschung zu fördern.

Daneben existieren in Deutschland wie in fast allen LĂ€ndern, in denen die Freimaurerei aktiv ist, Logen, die nicht unter der Anerkennung einer Großloge arbeiten. Derartige Logen werden im freimaurerischen Sprachgebrauch als irregulĂ€r oder als Winkellogen bezeichnet. Je nach Ausrichtung werden nur MĂ€nner, nur Frauen oder auch mĂ€nnliche und weibliche Mitglieder aufgenommen.

Österreich

Die Freimaurerei in Österreich begann im Jahre 1742, als auf Wunsch von Philipp Gotthard von Schaffgotsch, dem spĂ€teren FĂŒrstbischof von Breslau, in Wien die erste Loge begrĂŒndet wurde. Sie hatte nur kurz Bestand, 1743 ließ Maria Theresia sie auflösen. Erst nach ihrem Tode (1780) wurde die Freimaurerei in der Habsburgischen Monarchie wieder geduldet. 1795 wurde sie in Österreich verboten. Dieses Verbot galt jedoch nicht im mitregierten Königreich Ungarn. Nach Errichtung der Ersten Republik in Österreich wurde die Großloge von Wien am 8. Dezember 1918 gegrĂŒndet. Aufgrund des starken Einflusses der katholischen Kirche in Österreich machen Freimaurer in Österreich wesentlich geringere Öffentlichkeitsarbeit und treten seltener offen als Freimaurer in Erscheinung als dies im ĂŒbrigen Europa oder in den Vereinigten Staaten der Fall ist.

Die einzige von der Vereinigten Großloge von England anerkannte Großloge der Freimaurer ist die Großloge der alten freien und angenommenen Maurer von Österreich mit Sitz in Wien.[28]

Liberale Großlogen in Österreich, die großteils gemischtgeschlechtlich arbeiten sind:

Schweiz

Am 16. November 1937 wurde in der Schweiz ĂŒber eine Volksinitiative mit dem Titel „Verbot der Freimaurerei“ – initiiert von der „Schweizerischen Heimatwehr“ und der „Faschistischen Bewegung“ – abgestimmt.[30] Die Vorlage wurde jedoch mit 68,7 % (bei einer Stimmbeteiligung von 65,94 %) abgelehnt.[31]

Heute sind in der Schweiz verschiedene Systeme aktiv:

  • Schweizerische Grossloge Alpina (SGLA) mit gegenwĂ€rtig 80 regionalen Logen.[32]
  • Grand Orient de Suisse mit 20 Logen
  • Schweizer Frauengroßloge mit 14 Logen
  • Gemischte Großloge der Schweiz (GGLS) mit 9 Logen
  • Schweizer Jurisdiktion von Le Droit Humain mit 3 Logen (gemischt)
  • Grande Oriente d’Italia mit mindestens 1 Loge
  • Verschiedene MĂ€nner-, Frauen- und gemischte Logen ohne Großlogenzugehörigkeit, v. a. im französischsprachigen Teil der Schweiz

Luxemburg

1959 verließ die MĂ€nnerloge Saint Jean de L’EspĂ©rance die Grand Loge de Luxembourg und grĂŒndete zusammen mit den MĂ€nnerlogen LibertĂ© und TolĂ©rance eine neue Obödienz: Den Großorient von Luxemburg. Diese Obödienz nahm zunĂ€chst ebenfalls ausschließlich MĂ€nner auf. 1968 wurde der Großorient von Luxemburg aufgrund interner Schwierigkeiten „schlafen gelegt“, d. h. alle Arbeiten ruhten. Lediglich die Loge Saint Jean de L’EspĂ©rance arbeitete als freimaurerischer Zirkel weiter. 1970 wurde die Loge unter dem Namen L’EspĂ©rance wieder ins Leben gerufen. Die Loge arbeitete als eine unabhĂ€ngige und souverĂ€ne Loge ohne Zugehörigkeit zu einer Obödienz. 1982 wiederholte sich der Vorgang von 1959. Diese drei Logen riefen wieder den Großorient von Luxemburg ins Leben. Diesmal wurden in die Loge LibertĂ© sowohl MĂ€nner als auch Frauen aufgenommen. 1987 wurde eine vierte, auch gemischt-arbeitende Loge mit Namen Tradition et ProgrĂšs gegrĂŒndet. 1990 verließ die Loge L’EspĂ©rance den Großorient von Luxemburg, um als souverĂ€ne Loge weiterzuarbeiten. 1991 wurde die gemischte Loge Licht und Wahrheit/LumiĂšre et VĂ©ritĂ© in Bonn aufgenommen. 1998 wurde die Heidelberger Loge Carpe Diem! fĂŒr MĂ€nner und Frauen aufgenommen. 2000 erfolgte die Aufnahme der MĂ€nnerloge Montaigne im Orient LĂŒttich/Belgien. 2002 wandelte sich die MĂ€nnerloge Montaigne in eine Loge, die sowohl MĂ€nner als auch Frauen aufnimmt. Umgehend wurden die ersten Frauen eingeweiht. Anfang 2005 wurden die niederlĂ€ndische Loge Fiat Lux im Orient Leuwaarden und die Loge Ruuwe Kassei im Orient Gent/Belgien aufgenommen. Beides sind Logen fĂŒr MĂ€nner und Frauen.

Frankreich

In Frankreich bestehen u. a. folgende Großlogen:

  • Grand Orient de France mit etwa 40.000 BrĂŒdern[33]
  • L’Ordre Maçonnique Mixte International – Le Droit Humain mit weltweit etwa 30.000 Schwestern und BrĂŒdern,[34] davon 15.250 in Frankreich
  • Die Grande Loge FĂ©minine de France mit etwa 11.000 Schwestern[35]
  • Der Ordre Initiatique et Traditionnel de l’Art Royal mit etwa 1.000 Schwestern und BrĂŒdern[36]
  • Die Grande Loge Mixte de France mit 2.900 BrĂŒdern und Schwestern
  • Die Grande Loge IndĂ©pendante et Souveraine des Rites Unis
  • Der Grand PrieurĂ© des Gaules mit ca. 1.000 BrĂŒdern
  • Der Grand PrieurĂ© Écossais RĂ©formĂ© et RectifiĂ© d’Occitanie mit 170 BrĂŒdern
  • Die RĂ©gularitĂ© Maçonnique

Das westliche Polen

Siehe: Geschichte der Freimaurerei in Polen.[F 10]

TĂŒrkei

Bereits 1721 entstand in der TĂŒrkei die erste Freimaurerloge in Istanbul durch französische Freimaurer (Lehrart des Grand Orient de France). Die von der Vereinigten Großloge von England anerkannte Großloge der Freien und Angenommenen Maurer der TĂŒrkei wurde in der heutigen Form 1956 zum vierten Mal wiedergegrĂŒndet. Nach ihrer Spaltung entstand 1966 die durch den Grand Orient de France anerkannte Großloge der Liberalen Freimaurer der TĂŒrkei.

Kuba

Organisationen nach Vorbild der Freimaurer

Die frĂŒhe AufklĂ€rung zeichnete sich durch eine Vielzahl von mehr oder minder geheimen Gesellschaften und Vereinigungen aus. Weder der Begriff „Freimaurer“ noch der Begriff „Loge“ war oder ist gesetzlich geschĂŒtzt, daher kann sich jede Vereinigung als „Loge“ oder selbst dann als „Freimaurerloge“ bezeichnen, wenn sie nicht durch eine Großloge anerkannt ist.

Die Organisation Propaganda Due, ursprĂŒnglich eine durch den Grande Oriente d’Italia als regulĂ€r anerkannte Freimaurerloge in Italien gegrĂŒndet, wurde jahrzehntelang fĂŒr kriminelle Ziele benutzt. Dies fĂŒhrte 1974 zu einem ersten Ausschlussversuch durch die ĂŒbergeordnete Großloge, was die kriminelle Vereinigung nicht daran hinderte, weiterhin als Freimaurerloge getarnt tĂ€tig zu bleiben. Die Aufdeckung der Machenschaften dieser sogenannten Winkelloge Anfang der 1980er Jahre fĂŒhrten zu einem bedeutenden Skandal in Italien.

DarĂŒber hinaus haben sich nach dem Vorbild der Freimaurer zahlreiche andere Organisationen, wie die Oddfellows oder die Studentenverbindung Skull & Bones gegrĂŒndet. Sie haben keinen organisatorischen Bezug zur Freimaurerei.

Freimaurermuseen im deutschsprachigen Raum

Siehe auch

Mehr ĂŒber Freimaurerei

 Wikiquote: Freimaurerei â€“ Zitate

Kategorien

Freimaurerische Werke

Musik

  • Jean Sibelius:[42] Musique RĂ©ligieuse Opus 113, Praising Hymn and the Ode to Fraternity (1946)

Gedichte

TheaterstĂŒck

Literatur

Architektur

→ Hauptartikel: Freimaurerei (Architektur)

Literatur

Eugen Lennhoff "Die Freimaurer" 1932

Hilfsmittel

  • Reinhold Dosch (Hrsg.): Deutsches Freimaurerlexikon, Bonn 1999, 352 S., ISBN 3-930139-15-4
  • Renate Endler/Elisabeth Schwarze: Die FreimaurerbestĂ€nde im Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, Berlin 1994
  • M. Gaudart, H. Lamant, K. Hoffmeister: Dictionnaire des Franc-Maçons europĂ©ens. 1065 Seiten, Dualpha Editions, 2005, ISBN 2-915461-13-9
  • C. Lenning (Hrsg.): EncyclopĂ€die Der Freimaurerei: Nebst Nachrichten Über Die Damit In Wirklicher Oder Vorgeblicher Beziehung Stehenden Geheimen Verbindungen, In Alphabetischer Ordnung 
, 3 BĂ€nde, Leipzig 1822–1828 – „C. Lenning“ ist das Pseudonym des Autors Friedrich Mossdorf (1757–1843)Digitalisat bei „Google bĂŒcher“
  • Eugen Lennhoff, Oskar Posner und Dieter A. Binder: Internationales Freimaurerlexikon, Überarbeitete und erweiterte Neuauflage der Ausgabe von 1932, MĂŒnchen 2003, 951 S., ISBN 3-7766-2161-3
  • Robert A. Minder: Freimaurer Politiker Lexikon von Salvador Allende bis Saad Zaghlul Pascha, StudienVerlag Edition zum rauhen Stein, 2004, 350 S., ISBN 3-7065-1909-7
  • Andrej Serkov: EnzyklopĂ€die Russische Freimaurerei 1731–2000 Moskau 2001
  • August Wolfstieg: Bibliographie der freimaurerischen Literatur 4 BĂ€nde, Reprografischer Nachdruck der Ausgaben Burg 1911, 1912 und Leipzig 1913, 1926 (ErgĂ€nzungsband, hrsg. von Bernhard Beyer) Olms, Hildesheim 1964 & 1992
  • Friedrich Ludwig Schröder: "Gedanken von der Beziehung der Freymaurerey auf den Orden der Tempelherren und ihrer Verbindung mit demselben.", 1780, 72 S., Bay. Staats-Bibliothek digital
  • Vuillaume: Maurerisches Handbuch oder Darstellung aller in Frankreich ĂŒblichen GebrĂ€uche der Maurerei worin die Ableitung u. ErklĂ€rung aller mysteriösen Worte u. Namen von allen Graden ... enth. sind ... : aus d. Franz. ; mit 32 Kupfertaf. Leipzig 1821 Im: Magazin fĂŒr Industrie u. Literatur. Heinrich-Heine UniversitĂ€t DĂŒsseldorf digital

Allgemeine Literatur

  • M. S. Abdullah: Die große Legende vom Tempelbau. Spuren der Freimaurerei in der islamischen Tradition und Legende. Eleusis 28 Jg. 319 (1973)
  • Edwin A. Biedermann: Logen, Clubs und Bruderschaften, Droste-Verlag DĂŒsseldorf 2004 ISBN 3-7700-1184-8
  • Ludwig Börne: Über Freimaurerei (1811). SĂ€mtliche Schriften. Band I. DĂŒsseldorf 1964
  • Franz Carl Endres: Das Geheimnis des Freimaurers. Mittelbach Verlag, Stuttgart 1949; BauhĂŒtten Verlag, MĂŒnster 1990, ISBN 3-87050-185-5
  • Tom Goeller: Freimaurer. AufklĂ€rung eines Mythos. Be.bra Verlag, Berlin 2006. 240 Seiten
  • Klaus JĂŒrgen GrĂŒn: Philosophie der Freimaurerei. Eine interkulturelle Perspektive. Interkulturelle Bibliothek 124, Traugott Bautz Verlag, Nordhausen 2006. ISBN 3-88309-329-7
  • Friedrich-Wilhelm Haack: Freimaurer. 71 S., MĂŒnchener Reihe, ISBN 3-583-50616-2
  • Stefan Ludwig Hoffmann: Die Politik der Geselligkeit. Freimaurerlogen in der deutschen BĂŒrgergesellschaft 1840 bis 1918. Göttingen 2000
  • JĂŒrgen Holtorf: Die Logen der Freimaurer. Einfluß, Macht, Verschwiegenheit. Heyne Verlag MĂŒnchen 1991, ISBN 3-930656-58-2 (beachtenswert der Unterschied im Vorwort zu den frĂŒheren Auflagen Heyne Verlag MĂŒnchen 1983, ISBN 3-453-01811-7)
  • August Horneffer: Der Bund der Freimaurer. Diederich Verlag, Jena 1913.
  • Horst Kischke: Die Freimaurer/Fiktion, RealitĂ€t und Perspektiven. 176 S., ISBN 3-426-77419-4
  • Michael Kraus (Hrsg.): Die Freimaurer, Ecowin Verlag, Salzburg 2007, ISBN 978-3-902404-40-4
  • Alfried Lehner: Die Esoterik der Freimaurer. ISBN 3-87354-188-2
  • Allan Oslo: Die Freimaurer. Patmos; 2002, ISBN 3-491-96059-2
  • W. E. Peukert: Geheimkulte. G. Olms, Hildesheim 1988, ISBN 3-933203-66-X
  • „Quatuor Coronati Jahrbuch fĂŒr Freimaurerforschung“ zur Veröffentlichung neuer Forschungsergebnisse. Schwerpunkt bei Geschichte der Freimaurerei, auch ihr geistesgeschichtlich-kulturelles und politisch-gesellschaftliches Umfeld. Die JahrbĂŒcher sind allgemein zugĂ€nglich und sollen Freimaurerforscher, Hochschulen und Institute sowie interessierte Laien mit der Arbeit von „Quatuor Coronati“ vertraut machen. [46]
  • Helmut Reinalter: Die Freimaurer. Beck 2000, ISBN 3-406-44733-3
  • Marcel Valmy: Die Freimaurer – Arbeit am Rauhen Stein – Mit Hammer, Zirkel und Winkelmaß. Bildband, Callwey Verlag, 1988, ISBN 3-88059-929-7
  • Holger Zillner: Freimaurerei und Studentenverbindungen – Geschichte, Struktur, IdentitĂ€t. Kovač, Hamburg 2008, ISBN 978-3-8300-3873-3

EinfĂŒhrungen

  • Alexander Giese: Die Freimaurer – Eine EinfĂŒhrung. Böhlau Wien; 1998
  • Friedrich-Wilhelm Haack: Freimaurer. 71 S., MĂŒnchener Reihe, ISBN 3-583-50616-2 (PrĂ€gnante und anschauliche EinfĂŒhrung; KlĂ€rung bekannter Vorurteile; abgrenzende ErwĂ€hnung von Organisationen, die leicht mit der Freimaurerei verwechselt werden.) Weitere Literatur (ARW)
  • Philip Militz: Freimaurer in 60 Minuten. Thiele Verlag, ISBN 978-3-85179-081-8.
  • Matthias Pöhlmann: Verschwiegene MĂ€nner. Freimaurer in Deutschland. EZW-Texte 182, Berlin 2. Aufl. 2006. Zu beziehen ĂŒber die Evangelische Zentralstelle fĂŒr Weltanschauungsfragen (EZW), Auguststr. 80, 10117 Berlin; das Einzelheft wird gegen eine Spende (Selbstkostenpreis: 5 Euro, zzgl. Versandkosten) abgegeben
  • Radiosendungen des Deutschlandfunks: [47]

Spezialliteratur

  • Reinhard Breymayer: Freimaurer vor den Toren des TĂŒbinger Stifts: Masonischer Einfluss auf Hölderlin?. Tubingensia: Impulse zur Stadt- und UniversitĂ€tsgeschichte. Festschrift fĂŒr Wilfried Setzler zum 65. Geburtstag. Hrsg. von Sönke Lorenz und Volker [Karl] SchĂ€fer in Verbindung mit dem Institut fĂŒr Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften der UniversitĂ€t TĂŒbingen. Redaktion: Susanne Borgards. (Ostfildern:) Jan Thorbecke Verlag, 2008 (TĂŒbinger Bausteine zur Landesgeschichte, 10), S. 355–395. – ISBN 978-3-7995-5510-4
  • Harald Schrefler: Die Katholische Kirche und die Freimaurerei. Ein dokumentarischer RĂŒckblick und die Dialoge in Österreich im 20. und 21. Jahrhundert. Dissertation an der UniversitĂ€t Wien, UniversitĂ€tsbibliothek Bd. D 35.854, Wien 2009

Freimaurerische Symbole

Dokumentationen

Filme

Weblinks

Wiktionary Wiktionary: Freimaurerei â€“ BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Wiktionary Wiktionary: Freimaurer â€“ BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: Freimaurerei â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

Internationales Freimaurer-Lexikon

  1. ↑ Eugen Lennhoff, Oskar Posner, Dieter A. Binder: Internationales Freimaurer Lexikon. 5. Auflage 2006, Herbig Verlag, ISBN 978-3-7766-2478-6, Lemma HumanitĂ€t, S. 403.
  2. ↑ a b Eugen Lennhoff, Oskar Posner, Dieter A. Binder: Internationales Freimaurer Lexikon. 5. Auflage 2006, Herbig Verlag, ISBN 978-3-7766-2478-6, Lemma Politik, S. 660.
  3. ↑ Eugen Lennhoff, Oskar Posner, Dieter A. Binder: Internationales Freimaurer Lexikon. 5. Auflage 2006, Herbig Verlag, ISBN 978-3-7766-2478-6, Lemma Frankreich, S. 296.
  4. ↑ Eugen Lennhoff, Oskar Posner, Dieter A. Binder: Internationales Freimaurer Lexikon. 5. Auflage 2006, Herbig Verlag, ISBN 978-3-7766-2478-6, Lemma Baumeister, Der AllmĂ€chtige, aller Welten, Seite 110.
  5. ↑ Eugen Lennhoff, Oskar Posner, Dieter A. Binder: Internationales Freimaurer Lexikon. 5. Auflage 2006, Herbig Verlag, ISBN 978-3-7766-2478-6, Lemmata Basic Principles 1929, Basic Principles 1989.
  6. ↑ Eugen Lennhoff, Oskar Posner, Dieter A. Binder: Internationales Freimaurer Lexikon. 5. Auflage 2006, Herbig Verlag, ISBN 978-3-7766-2478-6, S. 442
  7. ↑ a b c Eugen Lennhoff, Oskar Posner, Dieter A. Binder: Internationales Freimaurer Lexikon. 5. Auflage 2006, Herbig Verlag, ISBN 978-3-7766-2478-6, Lemma Deutschland, S. 217, 218
  8. ↑ Eugen Lennhoff, Oskar Posner, Dieter A. Binder: Internationales Freimaurer Lexikon. 5. Auflage 2006, Herbig Verlag, ISBN 978-3-7766-2478-6, Lemma Aberglaube, S. 44
  9. ↑ Eugen Lennhoff und Oskar Posner: Internationales Freimaurer-Lexikon, Almathea-Verlag MĂŒnchen 1980, Reprint von 1932, S. 413.

Lenning

  1. ↑ a b c Allgemeines Handbuch der Freimaurerei. Dritte, völlig umgearbeitete und mit den neuen wissenschaftlichen Forschungen im Einklang gebrachte Auflage von Lennings EncyklopĂ€die der Freimaurerei, Verein deutscher Freimaurer, Leipzig. Max Hesse’s Verlag, 1900.
  2. ↑ Allgemeines Handbuch der Freimaurerei. Dritte, völlig umgearbeitete und mit den neuen wissenschaftlichen Forschungen im Einklang gebrachte Auflage von Lennings EncyklopĂ€die der Freimaurerei, Verein deutscher Freimaurer, Leipzig. Max Hesse’s Verlag, 1900. 1. Band, S. 514

Sonstige

  1. ↑ Linda Simonis: Die Kunst des Geheimen. Esoterische Kommunikation und Ă€sthetische Darstellung im 18. Jahrhundert. In: BeitrĂ€ge zur neueren Literaturgeschichte, Bd. 185. Heidelberg: Winter, 2002, 456 Seiten.
  2. ↑ Ulrich Im Hof: Das Europa der AufklĂ€rung, 2. Auflage, C.H. Beck, MĂŒnchen 1993, S. 95-133, insbesondere S. 126-130
  3. ↑ z. B. Dieter A. Binder: Die diskrete Gesellschaft – Geschichte und Symbolik der Freimaurer., Dezember 2004, 367 S., ISBN 3-7065-1971-2
  4. ↑ Dieter A. Binder: Die diskrete Gesellschaft – Geschichte und Symbolik der Freimaurer. 1988, Ed. Kaleidoskop, ISBN 3-222-11794-2. Seite 14
  5. ↑ Das Cooke Manuskript (Wikisource)
  6. ↑ Declaratio de associationibus masonicis, das vatikanische Originaldokument, deutsche Fassung (Abgerufen am 30. Oktober 2010)
  7. ↑ Word-Dokument: Rudolf Grulich: Freimaurerei und Islam. Danach steht im Iran auf die Mitgliedschaft zur Freimaurerei sogar die Todesstrafe, abgerufen: 12. Januar 2011
  8. ↑ Dieter A. Binder: Die diskrete Gesellschaft – Geschichte und Symbolik der Freimaurerei. Verlag Styria, Graz, Wien, Köln 1988, ISBN 3-222-11794-2. Seite 216
  9. ↑ Angela Cerinotti: Die Freimaurer – Ein Geheimbund und seine Geschichte. Parthas Verlag 2008. Aus dem Italienischen von Ruth Karzel, ISBN 978-3-86601-245-5.
  10. ↑ Eugen Lennhoff, Oskar Posner, Dieter A. Binder: Internationales Freimaurer Lexikon. Herbig Verlag, 5. Auflage, ISBN 978-3-7766-2478-6
  11. ↑ William R. Denslow, Harry S. Truman: 10,000 Famous Freemasons from A to J. ISBN 1-4179-7578-4
  12. ↑ Stefan-Ludwig Hoffmann: Die Politik der Geselligkeit, Freimaurerlogen in der deutschen BĂŒrgergesellschaft 1840-1918. ISBN 3-525-35911-X
  13. ↑ GOdF: „This new concept of Freemasonry – of Absolute Freedom of Conscience which was born on the ‚Convent‘ (Annual General Meeting) of 1877 and whose gave birth to a new form of practise in Freemasonry which is called Liberal Freemasonry.“
  14. ↑ Siehe, der Stein schreit aus der Mauer: Geschichte und Kultur der Juden in Bayern; eine Ausstellung veranstaltet vom Germanischen Nationalmuseum und vom Haus der Bayerischen Geschichte im Germanischen Nationalmuseum NĂŒrnberg, 25. Oktober 1988 – 22. Januar 1989 / [Katalog 
 hrsg. von Bernward Deneke. Die Autoren: Fritz Armbruster 
], 1988, 525 S. (161)
  15. ↑ Der Text des CIC, Stand 1917, lateinisch, UniversitĂ€t Luzern, abgerufen 30. Oktober 2010
  16. ↑ Schrefler: Der Papst und die Freimaurer, Innsbruck 2010, S. 112. Der Fragenkatalog ist auf S. 113/114 abgedruckt.
  17. ↑ Text des Originaldokuments in: Freimaurer-Wiki. Abgerufen am 30. Oktober 2010
  18. ↑ Lennhoff-Poser-Bindner: Internationales Freimaurerlexikon. MĂŒnchen 2006, S. 458
  19. ↑ Joachim MĂŒller: Freimaurerei und katholische Kirche. Ängste – Auseinandersetzungen – Dialogversuche. Informationen zur neuen religiösen Szene, Bd. 6, Kanisiusverlag, 1995. Online-Fassung vom 20. Oktober 2005, Katholische Arbeitsstelle 'Neureligiöse Bewegungen' der Schweizer Bischofskonferenz, abgerufen am 22. September 2010
  20. ↑ Schrefler: Der Papst und die Freimaurer, Innsbruck 2010, S. 138/139. Die umfangreiche ErklĂ€rung der Bischofskonferenz ist im Anhang, S. 284-296, enthalten.
  21. ↑ Schrefler: Die Katholische Kirche und die Freimaurerei, Wien 2009, S. 140–151
  22. ↑ Das vatikanische Originaldokument, deutsche Fassung (Abgerufen am 30. Oktober 2010)
  23. ↑ Schrefler: Die Katholische Kirche und die Freimaurerei, Wien 2009, S. 148
  24. ↑ Tutzinger GesprĂ€che
  25. ↑ Mehr ĂŒber die ĂŒberwiegend tendenziell ablehnenden Haltungen diverser evangelischer Freikirchen und sonstiger christlicher Kirchen zur Freimaurerei findet sich in: Pöhlmann, M. Freimaurer – Wissen was stimmt. Freiburg: Herder 2008, S. 107f
  26. ↑ Alfred Kollmeyer: Zur Geschichte der Mindener Freimaurerlogen. Mitteilungen des Mindener Geschichtsvereins, Jahrgang 52 (1980), S. 112-126.
  27. ↑ a b Hans Ulrich Wehler: Deutsche Gesellschaftsgeschichte. C.H.Beck, 1996, ISBN 3-406-32261-1, S. 323 ff.
  28. ↑ Großloge von Österreich
  29. ↑ Freimaurerorden Le Droit Humain – Österreichische Föderation
  30. ↑ Schweizerische Bundeskanzlei: Eidgenössische Volksinitiative 'Verbot der Freimaurerei'. Abgerufen am 27. November 2009.
  31. ↑ Schweizerische Bundeskanzlei: Vorlage Nr. 123 Übersicht. Abgerufen am 27. November 2009.
  32. ↑ SGLA – GLSA – GLAS
  33. ↑ Le Grand Orient de France
  34. ↑ L’Ordre Maçonnique Mixte International – Le Droit Humain
  35. ↑ La Grande Loge FĂ©minine de France
  36. ↑ L’Ordre Initiatique et Traditionnel de l’Art Royal
  37. ↑ La Grande Loge de France
  38. ↑ Les 43 500 frùres de la GLNF
  39. ↑ La Grande Loge Traditionnelle et Symbolique – OpĂ©ra
  40. ↑ Museum St. Michaelisdonn
  41. ↑ Johannisloge Zu den drei KleeblĂ€ttern – Aschersleben
  42. ↑ Jean Sibelius – freimaurerische Biografie (englisch)
  43. ↑ Johann Wolfgang von Goethe, Erich Trunz: Gedichte und Epen I. Hamburger Ausgabe in 14 BĂ€nde, Band I, 804 Seiten, C.H.Beck 1981, ISBN 3-406-08481-8, ISBN 978-3-406-08481-2. Seite 702
  44. ↑ Rudyard Kipling– freimaurerische Biografie (englisch)
  45. ↑ SchĂ€tze der Welt – Erbe der Menschheit: Sintra
  46. ↑ http://web.archive.org/web/20050723020351/http://www.freimaurer.org/quatuor.coronati/
  47. ↑ dradio.de – Audio on Demand

Fußnoten

  1. ↑ Charges of a Freemason, II. Of the CIVIL MAGISTRATES supreme and subordinate: “A Mason is a peaceable Subject to the Civil Powers, wherever he resides or works, and is never to be concern’d in Plots and Conspiracies against the Peace and Welfare of the Nation, nor to behave himself undutifully to inferior Magistrates; for as Masonry hath been always injured by War, Bloodshed, and Confusion, so ancient Kings and Princes have been much dispos’d to encourage the Craftsmen, [
]”
  2. ↑ Umfang und Form der Öffentlichkeitsarbeit ist jeder einzelnen Großloge und Loge selbst ĂŒberlassen.
  3. ↑ Siehe auch: en:Masonic manuscripts
  4. ↑ Mit dem Ziel der Hilfe zur Selbsthilfe (SubsidiaritĂ€tsprinzip).
  5. ↑ „[
] or that may forbid an easy and free Conversation, for that would blast our Harmony, and defeat our laudable Purposes. Therefore no private Piques or Quarrels must be brought within the Door of the Lodge, far less any Quarrels about Religion, or Nations, or State Policy, we being only, as Masons, of the Catholick Religion above mention’d, we are also of all Nations, Tongues, Kindreds, and Languages, and are resolv’d against all Politics, as what never yet conduct’d to the Welfare of the Lodge, nor ever will.“ VI,2
  6. ↑ Die ursprĂŒngliche Formulierung: „Das Gesetz ist der Ausdruck des Willens der Allgemeinheit!“ eines Rundschreibens des Grand Orient de France im Jahr 1775 floss 1789 durch Marquis de La Fayette in die ErklĂ€rung der Menschen- und BĂŒrgerrechte ein.
  7. ↑ Freemasons & the U.S. Declaration of Independence
  8. ↑ Zu den drei Schwertern und AstrĂ€a zur grĂŒnenden Raute
  9. ↑ Wörtlich: I. Concerning GOD and RELIGION. A Mason is oblig’d by his Tenure, to obey the moral Law; and if he rightly understands the Art, he will never be a stupid Atheist nor an irreligious Libertine. (THE CHARGES OF A FREE-MASON)
  10. ↑ Freemasonry in Poland formerly and today (english)
  11. ↑ Bei der Kantate handelt es sich -entgegen herkömmlicher Meinung- nicht um Freimaurermusik im eigentlichen Sinn, da sie weder im Auftrag einer Loge noch zum Zwecke der AuffĂŒhrung in einer Loge entstand. Vielmehr hatte der Kaufmann, Philanthrop und PĂ€dagoge und Freimaurer Ziegenhagen Mozart 1791 mit der Vertonung eines Textes ("Liedes") aus seiner "VerhĂ€ltnislehre" beauftragt. Die Vertonung sollte anlĂ€sslich von Versammlungen der pĂ€dagogischen Einrichtungen (Erziehungskolonien)gesungen werden, siehe: DIE KANTATE -Entstehung, Gestalt, Inhalt, Rezeption, in: WOLFGANG AMADÉ MOZART, EINE KLEINE DEUTSCHE KANTATE Pasticcio-Verlag, Gauting 2010.
  12. ↑ Friedrich Schillers Ode „An die Freude“, die sich auch im Schlusschor der 9. Sinfonie wiederfindet, wurde auf Bitten Christian Gottfried Körners 1785 fĂŒr die Tafel der Loge Zu den drei Schwertern in Dresden geschrieben. Die freimaurerische Mitgliedschaft Beethovens ist nicht endgĂŒltig geklĂ€rt. Siehe auch: http://www.internetloge.de/arst/schiller.htm
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