Fr√ľhmittelalter

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Fr√ľhmittelalter
Incipit des Gelasianischen Sakramentars in einem Manuskript aus dem 8. Jahrhundert (Vatikanische Bibliothek, Reg. Lat. 316. foll. 131v/132r)

Das Fr√ľhmittelalter bezeichnet in der Medi√§vistik die Periode der Geschichte nach dem Ende der Antike bis zum Hochmittelalter.

In der Regel wird damit der Zeitraum zwischen 565/632 und 962/1066 verstanden. Sowohl der Beginn als auch das Ende des Fr√ľhmittelalters sind nicht exakt umrissen, da die Periodisierung je nach gew√§hlter Forschungsperspektive variieren kann.

Inhaltsverzeichnis

Zeitliche Abgrenzung

Die Geschichtswissenschaft des 19. Jahrhunderts betrachtete eine ‚ÄěEpoche‚Äú mit Vorliebe als Entwicklung zwischen Bl√ľtezeit, Ausbreitung und Verfall. F√ľr die Bestimmung eines so verstandenen Mittelalters ergaben sich in diesem Denkschema Probleme, weil das Fr√ľhmittelalter nicht als Bl√ľtezeit einer neuen √Ąra, sondern eher als Verfall der antiken Welt verstanden wurde. Deshalb blieben die Datierungsversuche des Beginns stets widerspr√ľchlich. Fehlende √úberlieferung bef√∂rderte die Vorstellung von dunklen Jahrhunderten nach dem Untergang der Antike, auf der anderen Seite wurde mit Begriffen wie Karolingische Renaissance den Vorstellungen eines vers√§umten Aufbaus nach dem 6./7. Jahrhundert entgegengewirkt.

Ereignisse, die fr√ľher vielfach als kennzeichnend f√ľr das Ende der Antike und somit den Beginn des Fr√ľhmittelalters galten, sind unter anderem die Reichsteilung von 395, die Pl√ľnderung Roms durch die Goten (410) und vor allem die Absetzung des letzten westr√∂mischen Kaisers Romulus Augustulus (476). Diese und weitere ‚ÄěSchlusspunkte‚Äú sind f√ľr eine Bestimmung des Fr√ľhmittelalters nicht mehr aktuell. Auch Ereignisse im 5./6. Jahrhundert, die weniger als Abschluss denn als Beginn zuk√ľnftiger Entwicklungen gedeutet werden k√∂nnen, wie die Niederlage des Syagrius gegen Chlodwig in der Schlacht von Soissons (486), die Gr√ľndung des ersten Benediktinerklosters, die Schlie√üung der Platonischen Akademie in Athen (529) oder den Abschluss des Gotenkrieges (535‚Äď553), betrachtet man heute nicht mehr als Schnittstellen.

In der Forschungsdiskussion der letzten Jahrzehnte hat es sich als sinnvoller erwiesen, das Ende der Antike deutlich sp√§ter anzusetzen und dabei die V√∂lkerwanderungszeit als eine Phase anzusehen, die zwischen dem Ende der Sp√§tantike und dem Beginn des Fr√ľhmittelalters anzusiedeln ist. Als Wendepunkte gelten jetzt zum Beispiel der Tod des ostr√∂mischen Kaisers Justinian (565) und der Einfall der Langobarden in Italien (568).

Da wiederum in Byzanz/Ostrom das Ende der Sp√§tantike erst mit der Verdr√§ngung der lateinischen Amtssprache durch das Griechische um 625 unter Herakleios sowie mit dem Beginn der arabisch-islamischen Expansion 632 anzusetzen ist, spricht man in der Forschung daher heute h√§ufig eher von einer √úbergangsphase oder Transformationszeit, die je nach Interpretationsansatz und betrachteter Region zwischen dem sp√§ten 5. und dem fr√ľhen 7. Jahrhundert liegt. In diesem Zeitraum entwickelte sich die sp√§tantik-mediterrane Welt zu dem so genannten europ√§ischen Mittelalter.

Auch das Ende des Fr√ľhmittelalters und der Beginn des Hochmittelalters haben, wie alle Epochengrenzen, kein festes Datum. Als Eckpunkte gelten unter anderem die Adaptierung der westr√∂mischen Reichsidee durch Kaiser Otto I., den Gro√üen (962), die vom Ostfrankenreich zum Heiligen R√∂mischen Reich f√ľhrte, oder dann erst im 11. Jahrhundert das Ende des ottonischen Kaiserhauses (1024), das Morgenl√§ndische Schisma (1054), die normannische Eroberung Englands (1066) und der Beginn des Ersten Kreuzzugs (1095).

Transformation der spätantiken Welt

→ siehe Hauptartikel: Spätantike

In der Zeit der Völkerwanderung stießen germanische (sowie, am Ende dieses Zeitraums, slawische) Stämme nach Westen vor und wurden mit der Kultur der Antike und dem Christentum konfrontiert. Dort, wo die Kultur des Römischen Reiches lange Zeit bestanden hatte, wurde sie von den Germanen zumindest teilweise aufgenommen, so dass, obwohl der römische Staat im Laufe des 5. Jahrhunderts im Westen langsam zerfiel, die antike Kultur in Teilen weiterbestand (wenngleich das kulturelle Niveau schließlich, allerdings von Region zu Region unterschiedlich stark, sank) und mit ihr auch einige wirtschaftliche und soziale Strukturen. Auch nach dem Ende des weströmischen Kaisertums 476 bzw. 480 blieb die Idee des Imperium Romanum durchaus lebendig. Der oströmische Kaiser Justinian konnte weite Teile des alten Westreichs zeitweilig wieder seiner Herrschaft unterwerfen, und noch bis etwa 600 sahen sich die germanischen Nachfolgestaaten im Westen wenigstens nominell als Untertanen des einzig souveränen Herrschers, des oströmischen Kaisers. Der letzte Zug der spätantiken Völkerwanderung erfolgte 568. Erst danach ist ein beschleunigtes Verschwinden spätantiker Elemente in Westeuropa zu beobachten. Doch noch 200 Jahre später war die Idee des weströmischen Kaisertums so wirkungsmächtig, dass Karl der Große seine Erneuerung versuchte.

Der sp√§tr√∂mische Staat war relativ stark b√ľrokratisiert und zentralisiert gewesen (siehe dazu Sp√§tantike). Da mit ihm im Westen auch die √ľbergeordnete Herrschaftsgewalt und die vereinheitlichten Verwaltungsstrukturen verloren gingen, bildeten sich neue Herrschaftsstrukturen heraus, die auf der germanischen Tradition der Personenverb√§nde basierten. Eine Adelsschicht bildete sich heraus, die auf der Grundherrschaft gr√ľndete, d. h. auf Recht √ľber Haus und Grund und allen darauf lebenden Personen. Diese Macht wurde auf die Verwandtschaft ausgedehnt, sp√§ter auch √ľber die eigentlichen Familien hinaus, bis hin zu hierarchischen Strukturen, an deren Spitze der jeweilige F√ľrst bzw. K√∂nig stand.

Gesellschaft, Kirche, Staat

Rekonstruktionsversuche fr√ľhmittelalterlicher Mode. V.l.n.r.: Sachsen 6. Jh., Franken 9. Jh., Normanne und Lettin 11. Jh.

Die fr√ľhmittelalterliche Gesellschaft war agrar- und naturalwirtschaftlich gepr√§gt. Im Vergleich zur Antike verloren Handel und Geldwirtschaft an Bedeutung, wenn auch die moderne Forschung betont, dass es neben den Br√ľchen in bestimmten Bereichen durchaus auch Kontinuit√§t zur Sp√§tantike gegeben hat.

Die r√∂mische Gesellschaft war stark arbeitsteilig organisiert gewesen, Wirtschaft und Handel waren von intakten Fernhandelswegen abh√§ngig. Doch ihr Nutzen f√ľr die eroberten Gebiete war nicht gro√ü genug, um dieses System trotz der Schw√§chung der Zentralgewalt aus eigenen Kr√§ften aufrechtzuerhalten. R√∂misches Geld, R√∂mische Architektur und R√∂misches Recht galten vielerorts als √ľberwundene Zeichen der Fremdherrschaft und konnten sich nicht durch ihren praktischen Wert behaupten. Nicht nur √§u√üere Einfl√ľsse, sondern auch die christliche Reform des Autorit√§tsverst√§ndnisses, das den pers√∂nlichen Kontakt (Gnade) gegen√ľber den unpers√∂nlichen Festlegungen bevorzugte, schw√§chten die zentralistischen Strukturen des Reichs. Mit dem Zusammenbruch des westr√∂mischen Staates zerfiel dieses empfindliche System, und die nun wieder auf lokale M√§rkte angewiesenen Menschen hatten, auch wenn sie gewollt h√§tten, nicht mehr die Mittel und das technische Know-How, um die Errungenschaften der Antike weiter zu pflegen. Es fehlte an Spezialisten, ohne die die hochentwickelte Gesellschaft der Antike nicht fortbestehen konnte. So ging zwischen dem Ende des 4. bis zum 7. Jahrhundert die Masse aller literarischen Werke verloren (siehe B√ľcherverluste in der Sp√§tantike; schon Cassiodor versuchte nur noch die Restbest√§nde durch Kopieren zu sichern), vor allem aber sank das Niveau der materiellen Kultur unter den Stand nach der r√∂mischen Eroberung: Um 600 lebte ein Bauer an Rhein oder Themse also weitaus primitiver als seine Vorg√§nger um Christi Geburt.

Als der Staat weitgehend zerfiel, blieb die Kirche die einzig √ľbergeordnete Institution. Allerdings wurde auch hier die Macht fragmentiert; viel Macht lag bei den Bisch√∂fen, die f√ľr gew√∂hnlich von benachbarten Bisch√∂fen in Synoden, manchmal auch von Volksversammlungen (Ambrosius) ernannt wurden und nicht vom Papst, da das Primat des Papsttums sich noch nicht herausgebildet hatte. Der wesentliche Tr√§ger der Kultur und des Wissens war die Kirche, darin speziell die Kl√∂ster der Benediktiner oder der Iroschotten, denen sp√§ter die Bendediktinerregel auferlegt wurde (z.‚ÄČB. dem Kloster St. Gallen). Das Lesen und Schreiben beherrschten meist nur Angeh√∂rige des Klerus und Teile des Hochadels. Die Wissenschaft beschr√§nkte sich weitgehend auf die Bereitstellung und Systematisierung des vorhandenen Wissens und das Kopieren von Werken antiker Autoren. Dabei wurden auch praktische Aspekte aus der Antike tradiert, zum Beispiel Obstbau und Weinbau. Die geschichtlichen Personen und Ereignisse des 7. bis 10. Jahrhunderts sind gro√üenteils aus den vielen handschriftlichen und datierten Dokumenten der M√∂nche aller L√§nder Europas bekannt (z. B. Beda Venerabilis).

Auch im Ostr√∂mischen Reich (Byzanz) fand der √úbergang zur fr√ľhmittelalterlichen Kultur statt, wenn er sich auch in anderen Bahnen vollzog, da im Osten die antike Kultur eher fortbestand als im Westen. Beschleunigt wurde die Entwicklung des ostr√∂mischen Reiches hin zum Byzantinischen Reich durch die Islamische Expansion um 640, wodurch Byzanz seinen sp√§tantiken Charakter weitgehend verlor und ebenfalls ins Mittelalter eintrat. Von Bedeutung f√ľr die Entwicklung war zudem die Justinianische Pest, die 541 ausbrach und den ganzen Mittelmeerraum in immer neuen Seuchenz√ľgen betraf, was zu einem erheblichen Bev√∂lkerungsverlust gef√ľhrt haben d√ľrfte, der wohl vielerorts den √úbergang zum Mittelalter beschleunigte.

Kunst und Kultur

In der Baukunst bildet die Vorromanik einen √úbergang zwischen sp√§tantiken und romanischen Architekturformen. Musik und Theater des Fr√ľhmittelalters bleiben aufgrund sp√§rlicher √úberlieferungen nach wie vor im Dunkeln. Die Schriften des Bo√ęthius wie des Martianus Capella (5./6. Jahrhundert) finden erst am Anfang des Hochmittelalters wieder gr√∂√üere Beachtung. Dem Niedergang des Schulwesens folgte erst allm√§hlich eine kl√∂sterliche Bildungskultur. Die Benediktiner bem√ľhten sich seit dem 6. Jahrhundert um die Gr√ľndung von Klosterschulen, die Ende des 8. Jahrhunderts dann zu allen Kl√∂stern geh√∂rten.

Viele Hinweise zeigen, dass sich sp√§tantike Traditionen im Osten besser halten konnten als im Westen. Die Ikonenmalerei wird zu einem H√∂hepunkt fr√ľhmittelalterlicher Kunst. Auch die byzantinische Buchmalerei konnte antike Kontinuit√§ten bewahren. Der Byzantinische Bilderstreit im 8./9. Jahrhundert bedeutete dagegen einen Unterbruch und hatte zahlreiche Verluste zur Folge. Die Makedonische Renaissance seit dem 9. Jahrhundert beeinflusste wiederum den Westen.

Die Karolinger besannen sich in der sogenannten Karolingischen Renaissance auf sp√§tr√∂mische Tradition, und der kl√∂sterliche Kirchengesang der Gregorianik versuchte seit dem 8. Jahrhundert eine, wie man meinte, fr√ľhchristliche r√∂mische Tradition zu erhalten. Die Bem√ľhungen, in diesem Zusammenhang auch die Musik zu fixieren, f√ľhren im 9. Jahrhundert zu den ersten musikalischen Aufzeichnungen in Neumen. Mittelalterliches Theater zeigt sich dagegen erst seit dem 10. Jahrhundert in kurzen Dialogen, die sich aus dem Ostertropus entwickelten.

Die kulturellen Zentren befanden sich zun√§chst im Osten. Die fr√ľhe islamische Philosophie konnte bereits im 8./9. Jahrhundert an antike Vorbilder ankn√ľpfen, so die Schule der Mu Ņtazila. Die Akademie von Gundishapur aus dem 3. Jahrhundert hatte das Ende der ostr√∂mischen Welt √ľberstanden und war ein Vorbild f√ľr das Haus der Weisheit in Bagdad, das seit 825 die antiken Kenntnisse von Medizin und Mathematik verbreitete.

Siehe auch


Die Gebietsaufteilung im Vertrag von Verdun (843)


Literatur

Wichtige Beitr√§ge enthalten unter anderem auch das Reallexikon der Germanischen Altertumskunde (2. Aufl.) sowie mehrere Fachzeitschriften (z. B. Early Medieval Europe und Fr√ľhmittelalterliche Studien).

Gesamtdarstellungen und √úberblickswerke
  • The New Cambridge Medieval History. Hrsg. von Paul Fouracre u.a. Bd. 1‚Äď3. Cambridge 1995‚Äď2005.
    (Die wohl umfassendste Darstellung des Fr√ľhmittelalters.)
  • Arnold Angenendt: Das Fr√ľhmittelalter. Die westliche Christenheit von 400 bis 900. 3. Aufl., Kohlhammer, Stuttgart, Berlin und K√∂ln 2001, ISBN 3-17-017225-5.
    (Profunde Darstellung des renommierten Kirchenhistorikers.)
  • Roger Collins: Early Medieval Europe 300‚Äď1000. 3. Aufl., New York 2010, ISBN 0-230-00673-6.
  • Johannes Fried: Die Formierung Europas 840‚Äď1046 (= Oldenbourg Grundriss der Geschichte, Bd. 6). 3. Aufl. M√ľnchen 2008.
  • Hans-Werner Goetz: Europa im fr√ľhen Mittelalter. 500‚Äď1050 (= Handbuch der Geschichte Europas 2). Ulmer, Stuttgart 2003, ISBN 3-8001-2790-3.
    (Einf√ľhrung mit Forschungsteil und reichhaltigen Literaturangaben.)
  • Judith Herrin: The Formation of Christendom. Princeton 1987.
  • Theo K√∂lzer, Rudolf Schieffer (Hgg.): Von der Sp√§tantike zum fr√ľhen Mittelalter: Kontinuit√§ten und Br√ľche, Konzeptionen und Befunde (= Vortr√§ge und Forschungen, Bd. LXX). Thorbecke, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-7995-6870-8 (Rezension)
  • Ernst Pitz: Die griechisch-r√∂mische √Ėkumene und die drei Kulturen des Mittelalters. Akademie Verlag, Berlin 2001.
    (Gut lesbare, bis in fr√ľhe 9. Jahrhundert reichende Darstellung.)
  • Walter Pohl (Hrsg.): Die Suche nach den Urspr√ľngen - Von der Bedeutung des fr√ľhen Mittelalters (= Forschungen zur Geschichte des Mittelalters, Band 8). √Ėsterreichische Akademie der Wissenschaften, Wien 2004, ISBN 3-7001-3296-4.
    (Aufsatzsammlung mit umfangreichem Quellen- und Literaturverzeichnis.)
  • Friedrich Prinz: Von Konstantin zu Karl dem Gro√üen. Entfaltung und Wandel Europas. D√ľsseldorf und Z√ľrich 2000, ISBN 3-538-07112-8.
    (Darstellung, die vor allem die Kontinuit√§ten und Br√ľche der Sp√§tantike zum Mittelalter hin herausarbeitet.)
  • Peter Sarris: Empires of Faith: The Fall of Rome to the Rise of Islam, 500‚Äď700. Oxford University Press, Oxford 2011, ISBN 0-19-926126-1.
  • Theodor Schieffer (Hrsg.): Handbuch der europ√§ischen Geschichte. Bd. 1: Europa im Wandel von der Antike zum Mittelalter. Stuttgart 1976.
  • Chris Wickham: The Inheritance of Rome: A History of Europe from 400 to 1000. London 2009.
    (Hervorragende, gut lesbare und aktuelle wissenschaftliche Gesamtdarstellung des Fr√ľhmittelalters.)
Literatur zu einzelnen Themenbereichen
  • Gerd Althoff: Die Ottonen. K√∂nigsherrschaft ohne Staat (= Kohlhammer-Urban-Taschenb√ľcher, Bd. 473). 2. Aufl. Kohlhammer, Stuttgart 2005, ISBN 3-17-018597-7.
  • Johannes Fried: Der Weg in die Geschichte. Die Urspr√ľnge Deutschlands bis 1024 (= Propyl√§en Geschichte Deutschlands 1). Berlin 1994.
  • Hans-Werner Goetz, J√∂rg Jarnut, Walter Pohl (Hrsg.): Regna and Gentes: The Relationship between Late Antique and Early Medieval Peoples and Kingdoms in the Transformation of the Roman World. Brill, Leiden u. a. 2003.
    (Sammelband mit wichtigen Beiträgen zu den einzelnen Reichsbildungen im Verlauf der Völkerwanderungszeit.)
  • Guy Halsall: Barbarian Migrations and the Roman West, 376‚Äď568. Cambridge University Press, Cambridge 2007.
    (Gut lesbare, aktuelle und recht detaillierte Darstellung der Völkerwanderungszeit unter Einbeziehung der neuesten Forschung.)
  • Hugh Kennedy: The Prophet and the Age of the Caliphates. The Islamic Near East from the sixth to the eleventh Century. 2. Auflage. Pearson Longman, Harlow u. a. 2004, ISBN 0-582-40525-4.
  • Anton Scharer, Georg Scheibelreiter (Hrsg.): Historiographie im fr√ľhen Mittelalter. M√ľnchen-Wien 1994.
  • Reinhard Schneider: Das Frankenreich (= Oldenbourg Grundriss der Geschichte, Bd. 5). 4. Aufl. Oldenbourg, M√ľnchen 2001.
    (Einf√ľhrung mit umfassender Bibliographie zu Merowingern und Karolingern.)
  • Julia M. H. Smith: Europe after Rome. A New Cultural History 500‚Äď1000. Oxford 2005.
    (Aktuelle und fundierte kulturgeschichtliche Darstellung.)
  • Chris Wickham: Framing the Early Middle Ages. Europe and the Mediterranean, 400‚Äď800. Oxford 2005.
    (Wichtige wirtschafts- und sozialgeschichtliche Darstellung.)
  • Mark Whittow: The Making of Byzantium, 600-1025. Berkeley 1996.

Weblinks


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