Fußball-Europameisterschaft


Fußball-Europameisterschaft
Fußball-Europameisterschaft
Logo
Voller Name UEFA Fußball-Europameisterschaft
Abkürzung UEFA Euro
Verband UEFA
Erstaustragung 1960
Mannschaften 16
Spielmodus Rundenturnier (4 Gruppen à 4 Teams) /
K.-o.-System (ab Viertelfinale)
Titelträger SpanienSpanien Spanien (2. Titel)
Rekordsieger DeutschlandDeutschland Deutschland (3 Siege)
Rekordspieler FranzoseFranzose Lilian Thuram
NiederländerNiederländer Edwin van der Sar (je 16 Spiele)
Rekordtorschütze FranzoseFranzose Michel Platini (9 Tore)
Website www.uefa.comVorlage:InfoboxFußballwettbwerb/Wartung/Webseite
Qualifikation zu FIFA-Konföderationen-Pokal
Der neue Coupe Henri Delaunay

Die UEFA Fußball-Europameisterschaft (englisch UEFA European Football Championship) oder kurz nur EM oder UEFA Euro genannt, bezeichnet das seit 1960 alle vier Jahre stattfindenden Turnier für Fußball-Nationalmannschaften der Männer der nationalen Fußballverbände, die dem europäischen Fußballverband UEFA angehören. Seit dem ersten Turnier erhält der Sieger den Coupe Henri Delaunay (deutsch: Henri-Delaunay-Pokal), der ab 2008 in einer leicht veränderten, etwas größeren Ausführung dem jeweiligen Europameister als Wanderpokal verliehen wird. Vorläufer der Europameisterschaft war der Europapokal der Fußball-Nationalmannschaften.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Idee einer Europameisterschaft wurde von Henri Delaunay, dem Generalsekretär des französischen Fußballverbands Fédération Française de Footbal, bereits 1927 vorgeschlagen und zunächst im Europapokal der Fußball-Nationalmannschaften umgesetzt. Die Qualifikation zur ersten Europameisterschaft in Frankreich begann im Jahr 1958, kurz nach Gründung der UEFA. Delaunay zu Ehren trägt der Siegerpokal bis heute seinen Namen.

Die Details im Ablauf wurden im Laufe der Zeit mehrmals geändert und für eine größere Teilnehmerzahl angepasst. Reichten der Sowjetunion 1960 vier Spiele, um Europapokalsieger zu werden, so sind nun – außer für die Veranstalter – insgesamt 18 Spiele notwendig.

Der amtierende Europameister musste sich – im Gegensatz zu früheren WM-Turnieren – immer wieder neu qualifizieren, was Spanien (1968), Italien (1972) und Frankreich (1988) nicht gelang. Auf Grund der geringeren Teilnehmerzahl der Endrunde in den ersten Jahren war es in dieser Zeit schwieriger, sich für die Europameisterschaft zu qualifizieren als für die Weltmeisterschaft.

Der Sieger der Fußball-Europameisterschaft ist seit 1992 genauso wie der Weltmeister, der Gastgeber und die Sieger der anderen fünf kontinentalen Wettbewerbe (Afrikameisterschaft, Asienmeisterschaft, Copa América, CONCACAF Gold Cup und Ozeanienmeisterschaft) für den nächsten FIFA-Konföderationen-Pokal qualifiziert.

Regelwerk

Der Wettbewerb ist in eine vorgeschaltete Qualifikation und ein finales Turnier im Gastgeberland aufgeteilt.

Aktueller Modus

Es nehmen seit 1996 insgesamt 16 Mannschaften an der Endrunde einer Europameisterschaft teil, die zuvor in der EM-Qualifikationsrunde erfolgreich waren. Sie werden in vier Gruppen mit je vier Mannschaften aufgeteilt. Jede Mannschaft absolviert, da innerhalb einer Gruppe jede Mannschaft gegen jede spielt, drei Gruppenspiele. Die ersten beiden Teams aus jeder Gruppe ziehen in das Viertelfinale ein, ab dort gilt das K.-o.-System, der Verlierer jedes Spiels scheidet aus. Ein kleines Finale um den Dritten Platz zwischen den Verlierern der Halbfinalspiele, so wie bei der Fußball-Weltmeisterschaft, wird seit 1980 nicht mehr ausgetragen. Ab der Europameisterschaft 2016 werden statt 16 Mannschaften in 4 Gruppen insgesamt 24 Mannschaften in 6 Gruppen antreten. Für das Achtelfinale werden sich dann neben den Gruppenersten und -zweiten aus jeder Gruppe auch die insgesamt vier besten Gruppendritten qualifizieren.

Historisch

1960 und 1964 wurde die Endrunde nur unter vier Mannschaften ausgetragen. Zur Qualifikation fanden einschließlich des Viertelfinales reine K.-o.-Runden in Hin- und Rückspielen in den Heimatländern der beteiligten Mannschaften statt. Erst das Halbfinale und Finale waren Einzelspiele in einem Gastgeberland, das sich jedoch im laufenden Wettbewerb für das Halbfinale noch qualifizieren musste.

Für die „UEFA Euro“ in Italien 1968, Belgien 1972 und Jugoslawien 1976 wurden Qualifikationsspiele in acht Gruppen vorgeschaltet. Die 8 Gruppensieger ermittelten in den Viertelfinalspielen durch Hin- und Rückspiel vier Teilnehmer. Die Endrunde wurde wie in den beiden Vorgängerturnieren ausgetragen.

Ab der Euro in Italien 1980 war der Ausrichter für eine auf acht Mannschaften erweiterte Endrunde automatisch qualifiziert. In sieben Gruppen qualifizierten sich noch sieben weitere Teilnehmer, die dann mit der Mannschaft des Gastgebers in zwei Gruppen aufgeteilt wurden. Die Gruppenersten spielten im Finale, die Gruppenzweiten um den 3. Platz.

Auch die Turniere in Frankreich 1984, der BR Deutschland 1988 und Schweden 1992 fanden mit acht Endrundenteilnehmern statt. Zur Ermittlung der Finalisten wurden nun Halbfinalspiele zwischen den Erst- und Zweitplatzierten der beiden Gruppen durchgeführt. Dafür entfiel das Spiel um den Dritten Platz, das folglich 1980 letztmals ausgetragen wurde.

Da mit dem Zerfall der Sowjetunion zu Anfang der 1990er Jahre die Zahl der UEFA-Mitglieder deutlich gestiegen war und auch die Vermarktung immer größeren Erfolg hatte, fand ab dem Turnier von 1996 in England die EM-Endrunde mit 16 Teilnehmern in 4 Gruppen und einem K.-o.-System ab dem Viertelfinale statt. Die Qualifikation wurde je nach Teilnehmerzahl und zu vergebenden Endrundenplätzen (15 bei Turnieren mit einem Gastgeberland, 14 bei Turnieren in zwei Ländern) in unterschiedlich vielen Qualifikationsgruppen mit eventuellen Relegationsspielen der Gruppenzweiten durchgeführt.

Varianten des K.-o.-Systems

Bis 1968 gab es in den Halbfinalspielen bei einem Unentschieden nach Verlängerung den Losentscheid, Finalspiele wurden bei einem Unentschieden nach Verlängerung wiederholt. 1976 wurde das Elfmeterschießen eingeführt, das im Finale desselben Jahres auch sofort angewandt werden musste. 1996 und 2000 galt die Golden-Goal-Regel, durch die jeweils auch die Finalspiele entschieden wurden. 2004 galt die Silver-Goal-Regel, die nur einmal, im Halbfinale zwischen Griechenland und Tschechien, zur Anwendung kam und nach dem Turnier sofort wieder abgeschafft wurde. Seit 2008 werden Endrunden-Partien wieder mit garantierten zweimal 15 Minuten Verlängerung und ggf. anschließendem Elfmeterschießen entschieden.

Liste der erstmaligen Teilnehmer

Bis einschließlich der EM 2012 gab es immer mindestens eine Fußballnationalmannschaft, die zum ersten Mal an einer Fußballeuropameisterschafts-Endrunde teilnahm. Nachfolgend eine Liste der 30 Erstteilnehmer, jeweils mit den damals gültigen Flaggen und Namen. Zusätzlich sind vier Länder in Klammern aufgeführt, die erstmals nur unter neuem Namen bei einer EM teilnahmen. Trotzdem werden diese Länder in den Medien manchmal als Neulinge genannt. Diese „Neulinge“ übernahmen jedoch in der Statistik der UEFA vollständig die Ergebnisse und Titel ihrer Vorgänger – und dem entsprechend auch deren Debütdatum. Ein Sonderfall sind Tschechien und die Slowakei, die bei der UEFA beide als Nachfolger der Tschechoslowakei gelten und beide jeweils deren Titel übernahmen. Daher zählt die UEFA in ihrer Statistik 26 Länder (genauer „Verbände“), die bereits mindestens einmal an einer EM-Endrunde teilnahmen. Insgesamt sind in der UEFA 53 Nationale Fußballverbände vertreten.

  • Fett geschriebene Mannschaften wurden bei ihrer ersten Teilnahme Europameister
  • Kursiv geschriebene Mannschaften waren bei ihrer ersten Teilnahme Ausrichter
1960 FrankreichFrankreich Frankreich JugoslawienJugoslawien Jugoslawien[B 1] Sowjetunion 1955UdSSR UdSSR[B 2] TschechoslowakeiTschechoslowakei Tschechoslowakei[B 3]
1964 DanemarkDänemark Dänemark SpanienSpanien Spanien UngarnUngarn Ungarn
1968 EnglandEngland England ItalienItalien Italien
1972 BelgienBelgien Belgien DeutschlandDeutschland Deutschland
1976 NiederlandeNiederlande Niederlande
1980 GriechenlandGriechenland Griechenland
1984 PortugalPortugal Portugal RumänienRumänien Rumänien
1988 IrlandIrland Irland
1992 (GUSGUS GUS)[B 2] SchwedenSchweden Schweden
1996 BulgarienBulgarien Bulgarien KroatienKroatien Kroatien (RusslandRussland Russland)[B 2] SchweizSchweiz Schweiz
(TschechienTschechien Tschechien)[B 3] TurkeiTürkei Türkei
2000 (Serbien und MontenegroSerbien und Montenegro BR Jugoslawien)[B 1] NorwegenNorwegen Norwegen SlowenienSlowenien Slowenien
2004 LettlandLettland Lettland
2008 OsterreichÖsterreich Österreich PolenPolen Polen
2012 UkraineUkraine Ukraine
  1. a b Serbien wird von der UEFA als Nachfolger von folgenden „drei Ländern“ gewertet: 1.) Jugoslawien (Debüt 1960), 2.) Bundesrepublik Jugoslawien oder Rest-Jugoslawien („Debüt“ 2000 unter dem Namen Jugoslawien) und 3.) Serbien und Montenegro (neuer Name der Bundesrepublik Jugoslawien) („Debüt“ 2006 unter dem Namen Serbien und Montenegro). Die Ergebnisse all dieser Mannschaften werden in der UEFA-Statistik Serbien zugeordnet. Als Debüt Serbiens gilt somit das Jahr 1960. Unter eigenem Namen tritt Serbien auf, konnte sich aber noch nicht für eine EM qualifizieren.
  2. a b c Russland gilt bei der FIFA als Nachfolger der Sowjetunion (Debüt 1960). Die Ergebnisse der Sowjetunion gehen in die Statistik Russlands ein. Als Debüt Russlands bei einer WM gilt daher das Jahr 1960. 1992 wurde die Mannschaft GUS genannt. Unter eigenem Namen trat Russland erstmals 1996 bei einer WM auf.
  3. a b Sowohl Tschechien („Debüt“ unter diesem Namen 1996) als auch die Slowakei (konnte sich bis heute noch nicht für eine EM qualifizieren) gelten bei der UEFA beide als Nachfolger der Tschechoslowakei (Debüt 1960). Dies führt dazu, dass die Ergebnisse der Tschechoslowakei sowohl Tschechien als auch der Slowakei zugerechnet werden. Daher gilt für beide Länder das Jahr 1960 als Debüt bei einer EM.

Die Turniere im Überblick

Jahr Gastgeber Finale Spiel um Platz drei
Europameister Ergebnis Zweiter Platz Dritter Platz Ergebnis Vierter Platz
1960
Details
Frankreich Sowjetunion 1955UdSSR
Sowjetunion
2:1 n. V. JugoslawienJugoslawien
Jugoslawien
TschechoslowakeiTschechoslowakei
Tschechoslowakei
2:0 FrankreichFrankreich
Frankreich
1964
Details
Spanien Spanien 1945Spanien
Spanien
2:1 Sowjetunion 1955UdSSR
Sowjetunion
Ungarn 1957Ungarn
Ungarn
3:1 n. V. DanemarkDänemark
Dänemark
1968
Details
Italien ItalienItalien
Italien
1:1 n. V. / 2:0 JugoslawienJugoslawien
Jugoslawien
EnglandEngland
England
2:0 Sowjetunion 1955UdSSR
Sowjetunion
1972
Details
Belgien Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
BR Deutschland
3:0 Sowjetunion 1955UdSSR
Sowjetunion
BelgienBelgien
Belgien
2:1 Ungarn 1957Ungarn
Ungarn
1976
Details
Jugoslawien TschechoslowakeiTschechoslowakei
Tschechoslowakei
2:2 n. V.
5:3 i. E.
Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
BR Deutschland
NiederlandeNiederlande
Niederlande
3:2 n. V. JugoslawienJugoslawien
Jugoslawien
1980
Details
Italien Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
BR Deutschland
2:1 BelgienBelgien
Belgien
TschechoslowakeiTschechoslowakei
Tschechoslowakei
1:1
9:8 i. E.
ItalienItalien
Italien
1984
Details
Frankreich FrankreichFrankreich
Frankreich
2:0 SpanienSpanien
Spanien
nicht ausgetragen
1988
Details
BR Deutschland NiederlandeNiederlande
Niederlande
2:0 SowjetunionUdSSR
Sowjetunion
nicht ausgetragen
1992
Details
Schweden DanemarkDänemark
Dänemark
2:0 DeutschlandDeutschland
Deutschland
nicht ausgetragen
1996
Details
England DeutschlandDeutschland
Deutschland
2:1 n. GG TschechienTschechien
Tschechien
nicht ausgetragen
2000
Details
Belgien
Niederlande
FrankreichFrankreich
Frankreich
2:1 n. GG ItalienItalien
Italien
nicht ausgetragen
2004
Details
Portugal GriechenlandGriechenland
Griechenland
1:0 PortugalPortugal
Portugal
nicht ausgetragen
2008
Details
Österreich
Schweiz
SpanienSpanien
Spanien
1:0 DeutschlandDeutschland
Deutschland
nicht ausgetragen
2012
Details
Polen
Ukraine
nicht ausgetragen
2016
Details
Frankreich

Ranglisten

Rangliste der Europameister

Rang Land Titel Jahr
01. DeutschlandDeutschland Deutschland 3 1972, 1980, 1996
02. FrankreichFrankreich Frankreich 2 1984, 2000
SpanienSpanien Spanien 2 1964, 2008
04. SowjetunionUdSSR Sowjetunion 1 1960
ItalienItalien Italien 1 1968
TschechoslowakeiTschechoslowakei Tschechoslowakei 1 1976
NiederlandeNiederlande Niederlande 1 1988
DanemarkDänemark Dänemark 1 1992
GriechenlandGriechenland Griechenland 1 2004

Rangliste der Spieler mit den meisten EM-Einsätzen

Lilian Thuram
Edwin van der Sar
Rang Spieler Spiele Turniere (Spiele)
1 FrankreichFrankreich Lilian Thuram 16 1996 (5), 2000 (5), 2004 (4), 2008 (2)
NiederlandeNiederlande Edwin van der Sar 16 1996 (4), 2000 (4), 2004 (5), 2008 (3)
3 PortugalPortugal Luís Figo 14 1996 (4), 2000 (4), 2004 (6)
TschechienTschechien Karel Poborský 14 1996 (6), 2000 (3), 2004 (5)
FrankreichFrankreich Zinédine Zidane 14 1996 (5), 2000 (5), 2004 (4)
PortugalPortugal Nuno Gomes 14 2000 (5), 2004 (6), 2008 (3)
7 DeutschlandDeutschland Thomas Häßler 13 1992 (5), 1996 (6), 2000 (2)
DeutschlandDeutschland Jürgen Klinsmann 13 1988 (4), 1992 (5), 1996 (4)
ItalienItalien Alessandro Del Piero 13 1996 (1), 2000 (6), 2004 (3), 2008 (3)
NiederlandeNiederlande Dennis Bergkamp 13 1992 (4), 1996 (4), 2000 (5)
NiederlandeNiederlande Phillip Cocu 13 1996 (3), 2000 (5), 2004 (5)
FrankreichFrankreich Laurent Blanc 13 1992 (3), 1996 (5), 2000 (5)
FrankreichFrankreich Didier Deschamps 13 1992 (3), 1996 (4), 2000 (6)
ItalienItalien Paolo Maldini 13 1988 (4), 1996 (3), 2000 (6)
DanemarkDänemark Peter Schmeichel 13 1988 (2), 1992 (5), 1996 (3), 2000 (3)
PortugalPortugal Rui Costa 13 1996 (4), 2000 (5), 2004 (4)

Rangliste der erfolgreichsten EM-Torschützen

Michel Platini
Rang Spieler Tore Turnier(e)
1 FrankreichFrankreich Michel Platini 9 1984
2 EnglandEngland Alan Shearer 7 1996, 2000
3 NiederlandeNiederlande Patrick Kluivert 6 1996, 2000
FrankreichFrankreich Thierry Henry 6 2000, 2004, 2008
PortugalPortugal Nuno Gomes 6 2000, 2004, 2008
NiederlandeNiederlande Ruud van Nistelrooy 6 2004, 2008
7 DeutschlandDeutschland Jürgen Klinsmann 5 1988, 1992, 1996
FrankreichFrankreich Zinédine Zidane 5 2000, 2004
NiederlandeNiederlande Marco van Basten 5 1988
TschechienTschechien Milan Baroš 5 2004
Jugoslawien Bundesrepublik 1992Bundesrepublik Jugoslawien Savo Milošević 5 2000

Spieler mit den meisten EM-Teilnahmen

Lothar Matthäus
Rang Spieler Teilnahmen Turniere
1 DeutschlandDeutschland Lothar Matthäus 4 1980, 1984, 1988, 2000
ItalienItalien Alessandro Del Piero 1996, 2000, 2004, 2008
NiederlandeNiederlande Edwin van der Sar 1996, 2000, 2004, 2008
DanemarkDänemark Peter Schmeichel 1988, 1992, 1996, 2000
FrankreichFrankreich Lilian Thuram 1996, 2000, 2004, 2008
NiederlandeNiederlande Aron Winter 1988, 1992, 1996, 2000

Endrundenplatzierungen

Nation 1960 1964 1968 1972 1976 1980 1984 1988 1992 1996 2000 2004 2008
BelgienBelgien Belgien 3. 2. VR VR
BulgarienBulgarien Bulgarien VR VR
DanemarkDänemark Dänemark 4. HF VR 1. VR VR VF
DeutschlandDeutschland Deutschland 1. 2. 1. VR HF 2. 1. VR VR 2.
EnglandEngland England 3. VR VR VR HF VR VF
FrankreichFrankreich Frankreich 4. 1. VR HF 1. VF VR
GriechenlandGriechenland Griechenland VR 1. VR
IrlandIrland Irland VR
ItalienItalien Italien 1. 4. HF VR 2. VR VF
JugoslawienJugoslawien Jugoslawien 2. 2. 4. VR VF
KroatienKroatien Kroatien VF VR VF
LettlandLettland Lettland VR
NiederlandeNiederlande Niederlande 3. VR 1. HF VF HF HF VF
NorwegenNorwegen Norwegen VR
OsterreichÖsterreich Österreich VR
PolenPolen Polen VR
PortugalPortugal Portugal HF VF HF 2. VF
RumänienRumänien Rumänien VR VR VF VR
SowjetunionUdSSR UdSSR/GUSGUS GUS/RusslandRussland Russland 1. 2. 4. 2. 2. VR VR VR HF
SchottlandSchottland Schottland VR VR
SchwedenSchweden Schweden HF VR VF VR
SchweizSchweiz Schweiz VR VR VR
SlowenienSlowenien Slowenien VR
SpanienSpanien Spanien 1. VR 2. VR VF VF VR 1.
TschechoslowakeiTschechoslowakei Tschechoslowakei/TschechienTschechien Tschechien 3. 1. 3. 2. VR HF VR
TurkeiTürkei Türkei VR VF HF
UngarnUngarn Ungarn 3. 4.
Teilnehmer 4 4 4 4 4 8 8 8 8 16 16 16 16

Erklärung:

VR = Aus in der Vorrunde, VF = Aus im Viertelfinale, HF = Aus im Halbfinale, kein Spiel um Platz 3

Ewige Endrunden-Tabelle

Rang Verband Teilnahmen Spiele Siege Unent-
schieden(a)
Niederlagen Tore Punkte durchschnittliche Punkte pro Spiel
1. DeutschlandDeutschland Deutschland(b) 10 38 19 10 9 55:39 67 1,76
2. NiederlandeNiederlande Niederlande 8 32 17 8 7 55:32 59 1,84
3. FrankreichFrankreich Frankreich 7 28 14 7 7 46:34 49 1,75
4. SpanienSpanien Spanien 8 30 13 9 8 38:31 48 1,60
5. ItalienItalien Italien 7 27 11 12 4 27:18 45 1,67
6. PortugalPortugal Portugal 5 23 12 4 7 34:22 40 1,74
7. TschechienTschechien Tschechien(c) 7 25 11 5 9 36:32 38 1,52
8. RusslandRussland Russland(d) 9 27 11 5 11 31:36 38 1,41
9. EnglandEngland England 7 23 7 7 9 31:28 28 1,22
10. DanemarkDänemark Dänemark 7 24 6 6 12 26:38 24 1,00
11. KroatienKroatien Kroatien 3 11 5 3 3 14:13 18 1,64
12. SchwedenSchweden Schweden 4 14 4 5 5 19:16 17 1,21
13. GriechenlandGriechenland Griechenland 3 12 4 2 6 09:13 14 1,17
14. BelgienBelgien Belgien 4 12 4 2 6 13:20 14 1,17
15. TurkeiTürkei Türkei 3 12 3 2 7 11:18 11 0,92
16. SerbienSerbien Serbien(e) 5 14 3 2 9 22:39 11 0,79
17. SchottlandSchottland Schottland 2 6 2 1 3 04:05 7 1,17
18. RumänienRumänien Rumänien 4 13 1 4 8 08:17 7 0,54
19. SchweizSchweiz Schweiz 3 9 1 2 6 05:13 5 0,56
20. IrlandIrland Irland 1 3 1 1 1 02:02 4 1,33
21. NorwegenNorwegen Norwegen 1 3 1 1 1 01:01 4 1,33
22. BulgarienBulgarien Bulgarien 2 6 1 1 4 04:13 4 0,67
23. UngarnUngarn Ungarn 2 4 1 0 3 05:06 3 0,75
24. SlowenienSlowenien Slowenien 1 3 0 2 1 04:05 2 0,67
25. OsterreichÖsterreich Österreich 1 3 0 1 2 01:03 1 0,33
26. PolenPolen Polen 1 3 0 1 2 01:04 1 0,33
27. LettlandLettland Lettland 1 3 0 1 2 01:05 1 0,33

Stand: 29. Juni 2008

Die Rangfolge ist nach der 3-Punkte-Regel errechnet.

(a) inkl. Spiele, die anschließend durch Elfmeterschießen entschieden wurden (Tore aus Elfmeterschießen sind nicht berücksichtigt)
(b) Ergebnisse der DFB-Mannschaft (die DFV-Mannschaft aus der DDR spielte nicht für Deutschland)
(c) inkl. Ergebnisse der TschechoslowakeiTschechoslowakei Tschechoslowakei bis 1992
(d) inkl. Ergebnisse der SowjetunionUdSSR UdSSR bis 1988 und der GUSGUS GUS bis 1992
(e) inkl. Ergebnisse für JugoslawienJugoslawien Jugoslawien bis 2000 und Serbien und MontenegroSerbien und Montenegro Serbien und Montenegro bis 2004

Varia / Torschützenkönige

Turnier Orte Stadien Teams Spiele Tore Tore pro Spiel/Spiel Zuschauer Z/Spiel Gelbe Karten Gelbe Karten pro Spiel/Spiel Gelb-Rote Karten Gelb-Rote Karten pro Spiel/Spiel Platzverweise/Rote Karten Platzverweise/Rote Karten pro Spiel/Spiel Torschützenkönig(e) Tore
1960 2 2 4 4 17 4,25 78.958 19.740 0 0,00 FranzoseFranzose François Heutte
SowjetSowjet Walentin Iwanow
SowjetSowjet Wiktor Ponedelnik
JugoslaweJugoslawe Milan Galić
JugoslaweJugoslawe Dražan Jerković
2
1964 2 2 4 4 13 3,25 156.263 39.066 0 0,00 SpanierSpanier Jesús María Pereda
UngarUngar Ferenc Bene
UngarUngar Dezső Novák
2
1968 3 3 4 5 7 1,40 299.233 59.847 1 0,20 JugoslaweJugoslawe Dragan Džajić 2
1972 3 4 4 4 10 2,50 121.880 30.470 9 2,25 0 0,00 DeutscherDeutscher Gerd Müller 4
1976 2 2 4 4 19 4,75 106.087 26.522 6 1,50 3 0,75 DeutscherDeutscher Dieter Müller 4
1980 4 4 8 14 27 1,93 350.655 25.047 24 1,71 0 0,00 DeutscherDeutscher Klaus Allofs 3
1984 7 7 8 15 41 2,73 601.404 40.094 32 2,13 3 0,20 FranzoseFranzose Michel Platini 9
1988 8 8 8 15 34 2,27 935.680 62.379 32 2,13 0 0,00 NiederländerNiederländer Marco van Basten 5
1992 4 4 8 15 32 2,13 430.111 28.674 50 3,33 0 0,00 0 0,00 DäneDäne Henrik Larsen
DeutscherDeutscher Karl-Heinz Riedle
NiederländerNiederländer Dennis Bergkamp
SchwedeSchwede Tomas Brolin
3
1996 8 8 16 31 64 2,06 1.276.137 41.166 155 5,00 4 0,13 3 0,10 EngländerEngländer Alan Shearer 5
2000 8 8 16 31 85 2,74 1.122.833 36.220 122 3,94 5 0,16 4 0,13 NiederländerNiederländer Patrick Kluivert
JugoslaweJugoslawe Savo Milošević
5
2004 9 10 16 31 77 2,48 1.156.473 37.306 150 4,84 4 0,13 1 0,03 TschecheTscheche Milan Baroš 5
2008 8 8 16 31 77 2,48 1.143.355 36.882 122 3,94 0 0,00 3 0,10 SpanierSpanier David Villa 4
2012 8 8 16 31
2016 11[1] 11 24 51
Farblegende:  Jeweilige Rekordmarke

Siehe auch

Literatur

  • Grüne, Hardy: Fußball EM Enzyklopädie 1960–2008, Agon Sportverlag, Kassel 2004, ISBN 3-89784-241-6
  • IFFHS (Hrsg.): 11 – Zeitschrift für internationale Fußball-Geschichte und Statistik – N° 2, Interball-Verlag, Düsseldorf 1986

Einzelnachweise

  1. Pressemitteilung auf uefa.com vom 16. Juni 2011

Weblinks

Wiktionary Wiktionary: Fußball-Europameisterschaft – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:


Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”

We are using cookies for the best presentation of our site. Continuing to use this site, you agree with this.