Fußball-Regionalliga


Fußball-Regionalliga
Regionalliga
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Verband Deutscher Fußball-Bund
Erstaustragung 4. August 1963
Hierarchie 4. Liga
Mannschaften 18 Teams pro Staffel
Meister Chemnitzer FC (Nord)
Preußen Münster (West)
SV Darmstadt 98 (Süd)
3. Liga (III)

Die Fußball-Regionalliga ist seit der Saison 2008/09 die vierthöchste Spielklasse im deutschen Männerfußball. Sie gliedert sich in drei Staffeln, deren Meister in die 3. Liga aufsteigen.

Von 1963 bis 1974 war sie die zweithöchste Spielklasse unter der Bundesliga, danach gab es 20 Jahre lang keine Regionalliga. 1994 wurde sie als dritthöchste Spielklasse zwischen der 2. Bundesliga und den Oberligen installiert. Sie wurde anfangs in vier (Nord, Nordost, West/Südwest und Süd) und ab 2000 später in zwei Staffeln (Nord und Süd) ausgespielt. Seit Anfang der Saison 2008/09 ist sie durch Einführung der 3. Liga vierthöchste Spielklasse und wird in drei Staffeln (Nord, West, Süd) ausgetragen.

Ab der Spielzeit 2012/13 entfällt die dreigeteilte Regionalliga als bisherige 4. Spielklassenebene jedoch wieder. Als Unterbau zur 3. Liga werden dann fünf regionale Ligen gebildet.[1]

Inhaltsverzeichnis

1963 bis 1974 – 2. Liga

Bis 1963 gab es als höchste Spielklasse fünf Oberligen, deren Meister und Zweitplatzierte am Saisonende den deutschen Meister ausspielten. Als 2. Spielklasse bestand bis dahin (nur im Westen, Südwesten und Süden) eine 2. Liga, während im Norden und in Berlin direkt unterhalb der Oberliga die Landes- oder Verbandsligen folgten. In den anderen drei Regionen bildeten diese die 3. Ebene.

Mit Gründung der eingleisigen Bundesliga 1963 wurde gleichzeitig die Regionalliga als 2. Liga mit fünf Staffeln (die Regionalliga-Staffeln Nord, West, Südwest und Süd sowie die Stadtliga Berlin) geschaffen. Die bisherigen 2. Ligen entfielen. Fortan stiegen die zwei oder drei Staffelletzten der fünf Regionalligastaffeln in die Landes- oder Verbandsligen ab. Die Zahl der Absteiger war regional unterschiedlich und variierte außerdem je nach „gleitender Skala“.

Die Meister 1964–1974

Jahr Nord West Südwest Süd Berlin
1964 FC St. Pauli Alemannia Aachen Borussia Neunkirchen KSV Hessen Kassel SC Tasmania 1900 Berlin
1965 Holstein Kiel Borussia Mönchengladbach 1. FC Saarbrücken FC Bayern München Tennis Borussia Berlin
1966 FC St. Pauli Fortuna Düsseldorf FK Pirmasens 1. FC Schweinfurt 05 Hertha BSC
1967 SV Arminia Hannover Alemannia Aachen Borussia Neunkirchen Kickers Offenbach Hertha BSC
1968 SV Arminia Hannover Bayer 04 Leverkusen SV Alsenborn FC Bayern Hof Hertha BSC
1969 VfL Osnabrück Rot-Weiß Oberhausen SV Alsenborn Karlsruher SC Hertha 03 Zehlendorf
1970 VfL Osnabrück VfL Bochum SV Alsenborn Kickers Offenbach Hertha 03 Zehlendorf
1971 VfL Osnabrück VfL Bochum Borussia Neunkirchen 1. FC Nürnberg SC Tasmania 1900 Berlin
1972 FC St. Pauli Wuppertaler SV Borussia Neunkirchen Kickers Offenbach Wacker 04 Berlin
1973 FC St. Pauli Rot-Weiss Essen 1. FSV Mainz 05 SV Darmstadt 98 Blau-Weiß 90 Berlin
1974 Eintracht Braunschweig SG Wattenscheid 09 Borussia Neunkirchen FC Augsburg Tennis Borussia Berlin

Aufsteiger in die Bundesliga 1964–1974

Am Saisonende fand eine Aufstiegsrunde in zwei Gruppen à fünf Mannschaften statt (bis 1966 waren es zwei Gruppen à vier Mannschaften). Die beiden Gruppensieger stiegen in die Bundesliga auf. Für die Aufstiegsrunde qualifiziert waren die fünf Regionalliga-Staffelsieger und die Vizemeister (bis 1966 nur drei Vizemeister). Gespielt wurde jeder gegen jeden in einer Hin- und Rückrunde mit folgenden Gruppensiegern:

Am Ende der Saison 1973/74 wurden neben den beiden Bundesliga-Absteigern die 38 besten Mannschaften der fünf Regionalligen in die neu eingeführte zweigleisige 2. Bundesliga eingruppiert, die 1974/75 mit einer Nord- und Südgruppe à 20 Mannschaften an den Start ging. Die Regionalligen wurden aufgelöst, die nicht für die 2. Bundesliga qualifizierten Mannschaften wurden drittklassig. Auf der dritten Ebene des Ligasystems wurde in Norddeutschland die Oberliga Nord gegründet. Im übrigen Bundesgebiet waren weiterhin die schon bestehenden Verbandsligen bzw. 1. Amateurligen die dritte Spielklasse. 1978 wurden sieben weitere Oberligen eingerichtet.

1994 bis 2008 – 3. Liga

Anfang der 1990er Jahre wurden die zehn Oberligen, die den bisherigen Unterbau zur 2. Bundesliga bildeten, als nicht mehr zeitgemäß betrachtet. Um einen verbesserten Unterbau mit höherer Leistungsdichte für den Profibereich zu schaffen beschloss der DFB 1993 die Wiedereinführung der Regionalligen als zwischen 2. Bundesliga und den Oberligen angelegter dritthöchster Spielklasse zur Saison 1994/95.

1994 bis 2000 – Regionalliga in drei/vier Staffeln

Nachdem vor Einführung der zweigeteilten 2. Liga zum Jahr 1974 noch jeder der fünf DFB-Regionalverbände seine eigene Regionalliga hatte, wurde für die Wiedereinführung zunächst eine Dreiteilung mit einer Regionalliga im Süden, einer im Bereich West/Südwest und einer im Bereich Nord/Nordost beschlossen, wobei es um letztere umfassende Diskussionen gab. Besonders in den neuen Bundesländern wurde eine eigene Staffel befürwortet. Begründet wurde dies dadurch, dass eine gemeinsame Liga fast die Hälfte der Fläche Deutschlands umfassen würde und insbesondere die zu erwartenden Reisekosten deutlich höher als in einer eigenen Liga ausfallen würden. Doch DFB, Süddeutscher und Westdeutscher Fußballverband befürworteten eine Einteilung proportional zur Anzahl der gemeldeten Herrenmannschaften in den jeweiligen Regionen. Danach kam der Süden auf 36 Prozent, West/Südwest auf 31 Prozent und Nord/Nordost auf 33 Prozent (19 Prozent im Norden und 14 Prozent im Nordosten). Aufgrund dieser Zahlen setzte sich am Ende im Beschluss die Dreiteilung der Regionalliga durch.

Als Übergangslösung wurde im Norden und Nordosten je eine eigene Regionalliga-Staffel geschaffen, die nach zwei Jahren zu einer Spielklasse vereinigt werden sollte.[2] Diese angestrebte Zusammenlegung wurde auf dem DFB-Bundestag im Oktober 1995 wieder verworfen und es gab bis 2000 offiziell drei Regionalligen, von denen die Regionalliga Nord/Nordost in zwei Gruppen spielte und am Ende der Saison in zwei Entscheidungsspielen den Meister ausspielte.

Die Kriterien für die Qualifikation zur neu gegründeten Regionalliga waren für die einzelnen Ligen unterschiedlich. Für den Bereich des Norddeutschen Fußball-Verbandes erübrigte sich eine Qualifikation. Die 1974 eingeführte Oberliga Nord wurde 1994 als Regionalliga Nord fortgeführt.

Im Bereich des Süddeutschen Fußball-Verbandes, wo bisher die Oberligen Bayern, Hessen, und Baden-Württemberg höchste Amateurspielklassen waren, wurde eine Dreijahres-Multiplikationswertung zu Grunde gelegt, bei der die jeweils sechs besten Mannschaften der einzelnen Oberligen für die Regionalliga qualifiziert waren. Danach zählte die Saison 1991/92 einfach, die Serie 1992/93 doppelt und die Spielrunde 1993/94 dreifach.

Im Westdeutschen Fußball-Verband erfolgte die Qualifikation nach den Abschlusstabellen der Oberligen Westfalen, Nordrhein und Südwest nach der Saison 1993/94. Bayer 04 Leverkusen verzichtete darauf, seine qualifizierte Amateurmannschaft in die Regionalliga zu schicken. Den freigewordenen Platz nahm der Bonner SC ein. Rot-Weiß Oberhausen versuchte daraufhin, eine Teilnahme an der Regionalliga vor Gericht zu erzwingen, hatte jedoch keinen Erfolg.

Im Nordostdeutschen Fußball-Verband qualifizierten sich die bestplatzierten Mannschaften der drei NOFV-Oberligen nach der Saison 1993/94. Der 1. FC Schwedt verzichtete aus finanziellen Gründen und der 1. FC Markkleeberg ging in Konkurs. Nach kurzfristig anberaumten Qualifikationsspielen rückte Optik Rathenow als Regionalligateilnehmer nach.

Als ehemalige Bundesligisten waren die Mannschaften von Borussia Neunkirchen, Preußen Münster, Arminia Bielefeld, Alemannia Aachen, Rot-Weiss Essen, Wuppertaler SV (West), SV Darmstadt 98, Kickers Offenbach, Stuttgarter Kickers (Süd), Tennis Borussia Berlin (Nordost) sowie Eintracht Braunschweig (Nord) qualifiziert. Der FC Bayern München, Werder Bremen, der Hamburger SV und die SG Wattenscheid 09 waren in der ersten Regionalligasaison mit ihren Amateurmannschaften vertreten.[3]

Nicht für die erste Regionalligasaison qualifizierten sich unter anderem der ehemalige Europapokalsieger 1. FC Magdeburg und der einstige DDR-Pokalsieger Hallescher FC, der ehemalige deutsche Meister Freiburger FC sowie Rot-Weiß Oberhausen als ehemaliger Bundesligist.

Die durchschnittlichen Zuschauerzahlen der ersten Saison waren in den vier Regionalligen recht unterschiedlich. So betrug der Zuschauerschnitt in der Regionalliga West/Südwest 2.657, Nord 1.592, Süd 1.391 und Nordost 1.326. Noch gravierender war der Unterschied zwischen den Vereinen selbst. Beispielsweise hatte West/Südwest-Aufsteiger Arminia Bielefeld einen Schnitt von 10.424, der SV Edenkoben dagegen nur 493 Zuschauer pro Spiel.

Die Meister 1995–2000

Jahr Nord West/Südwest Süd Nordost
1995 VfB Lübeck Arminia Bielefeld SpVgg Unterhaching FC Carl Zeiss Jena
1996 VfB Oldenburg FC Gütersloh Stuttgarter Kickers Tennis Borussia Berlin
1997 Hannover 96 SG Wattenscheid 09 1. FC Nürnberg FC Energie Cottbus
1998 Hannover 96 Rot-Weiß Oberhausen SSV Ulm 1846 Tennis Borussia Berlin
1999 VfL Osnabrück Alemannia Aachen SV Waldhof Mannheim Chemnitzer FC
2000 VfL Osnabrück 1. FC Saarbrücken SSV Reutlingen 05 1. FC Union Berlin

2000 bis 2008 – Regionalliga in zwei Staffeln

Nach der Saison 1999/2000 wurden die vier Regionalligen auf zwei Staffeln (Nord und Süd) reduziert, um eine höhere Leistungsdichte zu erzielen. Dazu musste die Hälfte aller Vereine in die Oberligen absteigen.

Gespielt wurde mit 19 bzw. 18 Mannschaften pro Liga, wobei grundsätzlich die beiden ersten Vereine einer jeden Staffel in die Zweite Bundesliga aufstiegen, und die Teams von Rang 15 an in die Oberliga ihres jeweiligen Verbandes abstiegen. Theoretisch konnten sogar die Tabellenvierten und -fünften einer Staffel aufsteigen, da die zweiten Mannschaften von Profiklubs grundsätzlich vom Aufstieg ausgeschlossen waren. 2001 traf das den Süd-Vizemeister VfB Stuttgart II, 2004 den Südmeister Bayern München II. Ebenfalls nicht aufstiegsberechtigt waren Vereine, die sich zwar sportlich qualifiziert hatten, denen aber keine Lizenz für die Zweite Bundesliga erteilt wurde.

Die Meister 2001–2008

Jahr Nord Süd
2001 1. FC Union Berlin Karlsruher SC
2002 VfB Lübeck SV Wacker Burghausen
2003 FC Erzgebirge Aue SpVgg Unterhaching
2004 Rot-Weiss Essen FC Bayern München (A)
2005 Eintracht Braunschweig Kickers Offenbach
2006 Rot-Weiss Essen FC Augsburg
2007 FC St. Pauli SV Wehen
2008 Rot Weiss Ahlen FSV Frankfurt

Aufsteiger in die 2. Bundesliga 1995 bis 2008

Aufstiegsberechtigt in die 2. Bundesliga waren die Meister der drei Staffeln Nord-Nordost, West und Süd. Da die Staffel Nord-Nordost in den zwei Gruppen Nord und Nordost spielte, ermittelten die Sieger dieser Gruppen in Hin- und Rückspiel den Meister der Staffel Nord-Nordost. Zusätzlich stieg einer der Vizemeister auf. In den ersten drei Jahren rotierte das Aufstiegsrecht des Vizemeisters zwischen den Staffeln (1995: Vizemeister Nord-Nordost, 1996: Vizemeister West, 1997: Vizemeister Süd). Von 1998 bis 2000 wurde der vierte Aufsteiger in einer Relegation der drei Vizemeister ausgespielt. Mit Einführung der zweigleisigen Regionalliga stiegen die Meister und Vizemeister der beiden Staffeln direkt in die 2. Bundesliga auf.

Zuordnung zu den Staffeln

Bis einschließlich der Saison 2005/06 war es durch eine geographische Zuordnung der Absteiger aus der eingleisigen 2. Liga möglich, dass in der Folgesaison 19 oder sogar 20 Mannschaften in einer Regionalliga-Staffel spielten. Stiegen beispielsweise drei „Nord“-Vereine aus der 2. Liga ab, wurde die Nord-Staffel aufgestockt. Am Ende solch einer Saison stiegen zum Ausgleich mehr Vereine in die Oberligen ab, sodass der Staffel dann wieder 18 Vereine angehörten.

Es galt folgende regionale Zuordnung:

  • Regionalliga, Staffel Nord:
Oberligen Nord, Nordost (Staffel Nord und Süd), Nordrhein und Westfalen
  • Regionalliga, Staffel Süd:
Oberligen Bayern, Baden-Württemberg, Südwest und Hessen

Ausnahmen: die Sportfreunde Siegen aus Westfalen, der FC Carl Zeiss Jena und der FC Rot-Weiß Erfurt aus Thüringen wurden bei der Gründung der zweigleisigen dritten Liga der Regionalliga Süd zugeordnet. Beim erneuten Abstieg Erfurts in die Regionalliga (2004/05) wurde der Verein dann der Nord-Liga zugeordnet, ebenso wie Jena nach dem Wiederaufstieg aus der Oberliga.

Zur Saison 2006/07 kam erstmals eine geänderte Regelung zur Anwendung; demnach entschied das DFB-Präsidium auf Vorschlag des Regionalliga-Ausschusses jeweils vor Beginn einer Spielzeit über die Staffeleinteilung der Regionalliga (§ 55c DFB-Spielordnung). Dies ist auch in der aktuell dreigleisigen Regionalliga der Fall.

seit 2008 – 4. Liga

2008 bis 2012 – Regionalliga in drei Staffeln

Verteilung der Mannschaften nach der Saison 2007/08

Zwischen Zweiter Bundesliga und Regionalliga wurde zur Saison 2008/09 die 3. Liga eingefügt, die sich je zur Hälfte aus Klubs der bestehenden Regionalligen Nord und Süd zusammensetzt. Darunter gibt es seitdem drei Regionalligen (4. Liga) und zehn Oberligen (5. Liga).

Die Zuordnung der 54 Mannschaften in die drei Regionalligen „West“, „Nord“ und „Süd“ erfolgt jedes Jahr nach geographischen und logistischen Kriterien. Dabei soll eine gleichmäßige Aufteilung der zweiten Mannschaften von Lizenzvereinen in die drei Staffeln beachtet werden.[4] Bei der Einteilung der drei Regionalligen für die Saison 2009/10 wurden die Clubs größtenteils nach der Zugehörigkeit zu den Regionalverbänden aufgeteilt, einzig Waldhof Mannheim aus dem Süddeutschen Fußballverband wurde der Regionalliga West zugeordnet.

Auf einem außerordentlichen DFB-Bundestag am 8. September 2006 wurden die Weichen für die Reform gestellt. Die Saison 2007/08 war als Qualifikationsjahr für die neuen Spielklassen vorgesehen. Für die neue Regionalliga qualifizierten sich am Ende der Spielzeit 2007/08 die folgenden Vereine:

  • die insgesamt 17 Mannschaften der bisherigen Regionalligastaffeln Nord und Süd, die nicht den sportlichen Sprung in die neue 3. Liga geschafft haben – neun Vereine der Regionalliga Nord sowie acht Klubs der Regionalliga Süd;
  • die fünf bestplatzierten Mannschaften der Oberliga Nord sowie der Sieger einer Relegationsrunde zwischen dem 6. der Oberliga Nord und den Siegern der Verbandsligen des Norddeutschen Fußballverbandes;
  • die jeweils drei bestplatzierten Teams der beiden Nordost-Oberligen sowie der Sieger der Relegation zwischen den beiden Viertplatzierten dieser Ligen;
  • die jeweils vier besten Teams der Oberligen Hessen, Nordrhein, Westfalen, Baden-Württemberg, Südwest und Bayern;
  • für den Fall, dass eine der Mannschaften aus der Regionalliga die Lizenz nicht erhält, rückt ein Verein aus der Oberliga des Verbandes mit den meisten gemeldeten Senioren-Mannschaften nach (erst Bayern, dann Baden-Württemberg).

Alle sportlich qualifizierten Vereine müssen auch die wirtschaftlichen und technisch-organisatorischen Zulassungsvoraussetzungen für die Regionalliga erfüllen. Erhält ein Bewerber keine Zulassung, so ist an seiner Stelle der nächste aufstiegsberechtigte Verein der jeweiligen Oberligastaffel für die Regionalliga qualifiziert. Zu den wirtschaftlichen und technisch-organisatorischen Zulassungskriterien gehört auch die Vorschrift, dass die Kapazität der Stadien der neuen Regionalligen über 5.000 betragen muss. Die Trainer müssen die Fußballlehrer-Ausbildung absolviert haben. Für die Betreuung einer Mannschaft in der Regionalliga ist der A-Trainerschein notwendig. Über die Regionalliga-Lizenz müssen auch alle die Teams verfügen, die an der Relegationsrunde im Norden (s. o.) teilnehmen wollen.

Auf- und Abstiegsregelung

Die Sieger der drei Staffeln steigen in die 3. Liga auf. Seit der Spielzeit 2008/09 steigen jeweils drei Mannschaften aus den Regionalligen West und Süd und vier Teams aus der Regionalliga Nord ab. Die Absteiger werden durch jeweils zwei Vertreter der Fußballverbände Nord (Schleswig-Holstein-Liga, Oberliga Hamburg, Bremen-Liga, Niedersachsenliga), Nordost (Oberliga Nordost) und West (NRW-Liga), einen Verein aus dem südwestdeutschen Verband (Oberliga Südwest) sowie drei Mannschaften aus dem Bereich des süddeutschen Fußballverbandes (Bayernliga, Hessenliga, Oberliga Baden-Württemberg) ersetzt.

Staffeleinteilung 2011/12

Regionalliga Nord Regionalliga West Regionalliga Süd
Logo    Hertha BSC II

Logo    Berliner AK 07

Logo    Energie Cottbus II

Logo    VfB Germania Halberstadt

Logo    Hallescher FC

Logo    Hamburger SV II

Logo    Hannover 96 II

Logo    TSV Havelse

Logo    Holstein Kiel

Logo    RB Leipzig

Logo    VfB Lübeck

Logo    1. FC Magdeburg

Logo    SV Meppen

Logo    ZFC Meuselwitz

Logo    VFC Plauen

Logo    FC St. Pauli II

Logo    SV Wilhelmshaven

Logo    VfL Wolfsburg II


Logo    VfL Bochum II

Logo    Borussia Dortmund II

Logo    Fortuna Düsseldorf II

Logo    SV Elversberg

Logo    Rot-Weiss Essen

Logo    SC 07 Idar-Oberstein

Logo    1. FC Kaiserslautern II

Logo    TuS Koblenz

Logo    1. FC Köln II

Logo    SC Fortuna Köln

Logo    Bayer 04 Leverkusen II

Logo    Sportfreunde Lotte

Logo    1. FSV Mainz 05 II

Logo    Borussia Mönchengladbach II

Logo    FC Schalke 04 II

Logo    Eintracht Trier

Logo    SC Verl

Logo    SC Wiedenbrück 2000

Logo    Wuppertaler SV Borussia

Logo    FC Bayern Alzenau

Logo    Eintracht Frankfurt II

Logo    FSV Frankfurt II

Logo    SC Freiburg II

Logo    SpVgg Greuther Fürth II

Logo    SG Sonnenhof Großaspach

Logo    TSG 1899 Hoffenheim II

Logo    FC Ingolstadt 04 II

Logo    Karlsruher SC II

Logo    KSV Hessen Kassel

Logo    SV Waldhof Mannheim

Logo    FC Memmingen

Logo    FC Bayern München II

Logo    TSV 1860 München II

Logo    1. FC Nürnberg II

Logo    SC Pfullendorf

Logo    Stuttgarter Kickers

Logo    Wormatia Worms

Die Meister seit 2009

Jahr Nord West Süd
2009 Holstein Kiel Borussia Dortmund II 1. FC Heidenheim 1846
2010 SV Babelsberg 03 1. FC Saarbrücken VfR Aalen
2011 Chemnitzer FC Preußen Münster SV Darmstadt 98

Ab 2012 – Regionalliga in fünf Staffeln

Zur Saison 2012/13 wird die Anzahl der Regionalligen auf fünf erhöht.[5] Die Zuordnung der Vereine zu den fünf Staffeln richtet sich, mit Ausnahme des Bayerischen Fußball-Verbandes, nach den Regionalverbänden des DFB:

Weiterhin sollen innerhalb einer Staffel maximal sieben zweite Mannschaften von DFL-Vereinen spielen. Zweite Mannschaften von Drittligavereinen sind nicht zugelassen.

Aus den Regionalligen werden weiterhin drei Mannschaften in die 3. Liga aufsteigen. Zur Ermittlung der Aufsteiger werden Playoff-Spiele durchgeführt, an denen die Meister jeder Regionalligastaffel sowie zusätzlich der Vizemeister der Staffel Südwest teilnehmen. Es werden drei Begegnungen ausgelost, deren Sieger nach Hin- und Rückspiel in die 3. Liga aufsteigen. Meister und Vizemeister der Staffel Südwest treten dabei nicht gegeneinander an.[6]

Die Trägerschaft der Regionalligastaffeln übernehmen die entsprechen Regional- bzw. Landesverbände des DFB. Diese können die Staffelstärke und die Abstiegsregelung zu den untergeordneten Ligen eigenverantwortlich festlegen.[7]

Rekorde

Regionalliga (2. Liga 1963 bis 1974)

* Punkte nach der 3-Punkte-Regel.

Regionalliga (3. Liga 1994 bis 2000 – viergleisig)

Regionalliga (3. Liga 2000 bis 2008 – zweigleisig)

Regionalliga (4. Liga, seit 2008 – dreigleisig)

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Deutscher Fußball-Bund: DFB-Bundestag beschließt Reform der Spielklassen
  2. kicker Sonderheft Bundesliga 1993/94: Die kicker Landkarte – hier wird gespielt, S. 12
  3. kicker Sonderheft Bundesliga 1994/95: Regionalliga – Das jüngste Kind lernt laufen, S. 164
  4. Deutscher Fußball-Bund: Offizielle Mitteilungen Nr. 9, 30. September 2006, S. 2
  5. Eckdaten der Regionalliga-Reform stehen. mdr.de (8. März 2011). Abgerufen am 8. Juni 2011.
  6. Grundzüge der Spielklassenreform (PDF). Deutscher Fußball-Bund. Abgerufen am 31. Juli 2011.
  7. Genaueres dazu im Nordwestsport
  8. Preußenstadion ist ausverkauft

Weblinks


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