Fähre

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Fähre
Kreuzfahrtfähre Silja-Europa
Rheinfähre Altrip-Mannheim
Eisenbahn-Kombifähre Mecklenburg-Vorpommern
Personenfähre in Kiel
Moderne Frachtfähre

Eine F√§hre oder ein F√§hrschiff ist ein Wasserfahrzeug zum Transport von Personen, Tieren, Fahrzeugen und/oder G√ľtern √ľber Gew√§sser. Es ist ein Fahrzeug, das dem √úbersetzverkehr zu Inseln oder von einem Ufer einer Wasserstra√üe zum anderen dient und von der zust√§ndigen Beh√∂rde als ‚ÄěF√§hre‚Äú behandelt wird. Die F√§hre ist bei relativ geringem Verkehrsaufkommen oder gro√üen Entfernungen eine Alternative zu Br√ľcken oder Tunneln. In St√§dten, die am Meer oder an einem gr√∂√üeren Fluss liegen oder viele Kan√§le aufweisen, k√∂nnen F√§hrverbindungen eine wichtige Rolle im Nahverkehr spielen.

Fähren unterscheiden sich nach Einsatzgebiet, Betriebsart und Bautyp. Die Transportaufgabe wird nach Personenfähren, Autofähren und Eisenbahnfähren (Trajektschiffe) differenziert.

Inhaltsverzeichnis

Typen nach Einsatzgebiet

Seegehende Fähren

F√§hrschiffe bzw. seegehende F√§hren verkehren weltweit. Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Schiffstypen, die als F√§hre genutzt werden, je nach L√§nge der Strecke, der ben√∂tigten Kapazit√§t, sowie nach Geschwindigkeit und Seet√ľchtigkeit.

Siehe auch: Hochseeschifffahrt

Binnenfähren

Binnenf√§hren verkehren auf Fl√ľssen, Kan√§len, Binnenseen und in H√§fen. Das Recht zum gewerblichen F√§hrbetrieb √ľber einen Fluss oder anderes Gew√§sser wurde im Mittelalter in Deutschland als F√§hrgerechtsame bezeichnet. Das Steuerhaus ist bei den meisten Binnenf√§hren unterstromseitig (der F√§hrmann steht mit dem R√ľcken zu Tal) in der Mitte des Fahrzeuges angeordnet. Seltener findet man F√§hren mit dem Steuerhaus mittig √ľber der Fahrbahn auf einer Art Br√ľcke (alte F√§hre Loreley) oder gar mit zwei Steuerh√§usern (f√ľr jede Fahrtrichtung eines).

Siehe auch: Binnenschifffahrt

Typen nach Bau- bzw. Betriebsart

Nicht freifahrende Fähren

Fähren mit Strömungsantrieb

→ Hauptartikel: Gierseilfähre

Diese Fähren haben keinen eigenen Antrieb, sondern nutzen die Strömung eines Flusses oder Meeresarmes aus, um diesen zu queren. Es handelt sich somit um sehr umweltfreundliche Verkehrsmittel.

Gierseilfähre
Basler M√ľnsterf√§hre, eine Gierseilf√§hre. Die F√§hre f√§hrt gerade vom Betrachter weg.

Gierseilf√§hren nutzen die Energie des str√∂menden Wassers von Fl√ľssen aus, das sie, h√§ngend an einem Y-f√∂rmigen Seil (die Arme des Y hei√üen Gierseile), schr√§g zur Str√∂mung gestellt, also gierend, √ľberqueren. Durch die Richtung des Gierens (Verk√ľrzung des einen oder anderen Gierseils mit Hilfe von Winden) wird die Fahrtrichtung bestimmt. Diese Art der Seilf√§hre behindert nicht die normale Flussschifffahrt. Das Ende des Seils wird in Ufern√§he im Wasser verankert und das Seil mit Bojen gegen √úberfahren gesichert.

Rollfähre
Rollfähre in Grohnde an der Oberweser mit Hochseil und Gierseilen

Rollf√§hren sind eine Variante der Gierseilf√§hre, bei der ein Stahlseil nicht im Fluss verankert, sondern von einem Ufer zum anderen gespannt ist. Die Rollf√§hre selbst kann ihren Anstellwinkel zur Str√∂mung √ľber zwei Gierseile, die an Rollen √ľber √ľber das Uferseil laufen, ver√§ndern und somit die Str√∂mung als Antrieb ausnutzen. Kleine Personenf√§hren arbeiten teilweise mit nur einem Gierseil und steuern den Anstellwinkel √ľber das Ruder. Zahlreiche Rollf√§hren gibt es z.B. an der Oberweser. Auch in Basel werden vier Rollf√§hren √ľber den Rhein betrieben (siehe Basler F√§hren). In Ottensheim an der Donau gibt ebenfalls es seit 1871 eine Rollf√§hre - die so genannte ‚ÄěDrahtseilbr√ľcke Ottensheim‚Äú. In der Wachau gibt es zwei Rollf√§hren, die Spitz mit Arnsdorf und Wei√üenkirchen mit St. Lorenz verbinden. Weiter flussabw√§rts verkehrt seit 1935 die Rollf√§hre Korneuburg‚ÄďKlosterneuburg. Diese F√§hre hat eine Tragf√§higkeit von 25 Tonnen, 160 Personen und vier Pkw k√∂nnen geladen werden.

Seil- und Kettenfähren

Kurze √úberfahrten k√∂nnen auch durch Seilf√§hren geleistet werden, die sich an einem oder mehreren verankerten Stahlseilen ‚Äď auch Ketten sind m√∂glich ‚Äď durch das Gew√§sser bewegen und dadurch immer fest mit beiden Ufern verbunden sind. Der Unterschied zu den str√∂mungsbetriebenen F√§hren ist, dass die Seilf√§hre sich mittels eines eigenen Antriebs an Seil oder Kette fortbewegt. Fast immer werden die Seilf√§hren von einem F√§hrmann an Bord betrieben, selten √ľber eine Fernbedienung vom Ufer aus. Ein Vorteil dieser F√§hren ist, dass sie auch in Revieren mit starken Str√∂mungen sicher operieren k√∂nnen. Eine Kettenf√§hre verbindet z.B. Plymouth und Torpoint am Tamar River[1]. Auch die Wasserstra√üe Carrick Roads in Cornwall wird von der historischen Rollf√§hre King Harry Ferry gekreuzt. Dort verbindet sie als Autof√§hre die Ortschaften Feock und Philleigh.

Schwebefähre

→ Hauptartikel: Schwebefähre

Schwebef√§hren h√§ngen unter einer Br√ľckenkonstruktion und √ľberqueren das Gew√§sser schwebend. Beispiele daf√ľr gibt es im norddeutschen Raum in Rendsburg unter der Rendsburger Hochbr√ľcke und an der Oste. Weltweit gibt es acht Schwebef√§hren.[2]

Freifahrende Fähren

Freifahrende Fähre am Großen Weserbogen. Gut zu erkennen sind die beiden Schottelantriebe, die sich seitlich am Rumpf befinden.

Im Gegensatz zu den nicht freifahrenden F√§hren sind freifahrende F√§hren in der Lage durch einen eigenen Antrieb (zum Beispiel Propeller) sich wie ein Schiff ‚Äěfrei‚Äú fortzubewegen. Sie sind √∂rtlich nicht gebunden und haben nicht zwangsl√§ufig eine feste F√§hrstrecke. Auf vielen gro√üen Fl√ľssen und Seen sind nur freifahrende F√§hren zugelassen.

Doppelendfähre

Doppelendfähre auf der Warnow

Bei Doppelendf√§hren sind Bug und Heck symmetrisch gebaut, so dass die F√§hre gleich gut vorw√§rts wie r√ľckw√§rts fahren kann und in beide Fahrtrichtungen die gleiche Man√∂vrierf√§higkeit besteht. Sinn einer Doppelendf√§hre ist, dass die Wendeman√∂ver in oder vor den H√§fen entfallen, was auf den gew√∂hnlich kurzen F√§hrstrecken Zeit und Treibstoff einspart. Au√üerdem werden die An- und Ablegeman√∂ver dadurch deutlich vereinfacht. Doppelendf√§hren werden haupts√§chlich auf Fl√ľssen und Seen eingesetzt, zum Beispiel die Weserf√§hre Bremerhaven und die Autof√§hre Konstanz‚ÄďMeersburg, aber auch in K√ľstengew√§ssern, zum Beispiel zur √úberfahrt von Norddeich nach Norderney. Es gibt auch einige Doppelendf√§hren √ľber die offene See wie die F√§hrschiffe auf der Vogelfluglinie.

Bei vielen Doppelendf√§hren sind die Antriebe diagonal angeordnet ‚Äď bei Flussf√§hren einer oberstromseitig (zu Berg) und einer unterstromseitig (zu Tal) ‚Äď oder sie besitzen vier Antriebe (in jedem Kopf zwei). Durch die Anordnung der Antriebe ist eine Doppelendf√§hre auch in engem Fahrwasser sehr wendig und kann auf der Stelle drehen. Weit verbreitet sind folgende Antriebstypen: Ruderpropeller (die Schraube sitzt fest auf einem drehbaren Schaft), Wasserstrahlantrieb, Voith-Schneider-Antrieb (rotierende Scheibe mit bis zu f√ľnf verstellbaren Fl√ľgeln, Plattendurchmesser 1,0‚Äď2,1 m) und Azipods.

Siehe auch: RoRo-Schiff

Hochgeschwindigkeitsfähren

Hochgeschwindigkeitsfähre auf den Philippinen
‚Üí Hauptartikel: High Speed Craft

Tragfl√§chenboote wurden verwendet, um mit hoher Geschwindigkeit verkehren zu k√∂nnen. Diese wurden jedoch gro√üteils durch Luftkissenboote, Einrumpf-Schnellf√§hren und Katamarane ersetzt. Auf der Verbindung Dover‚ÄďCalais √ľber den √Ąrmelkanal standen die Luftkissenboote in direkter Konkurrenz zu den Shuttle- und Eurostar-Z√ľgen, die den Eurotunnel benutzen. Obwohl die Luftkissenboote weiterhin hohe Gewinne einfuhren und gut ausgelastet waren, musterte die Reederei Hoverspeed im Oktober 2000 die letzten beiden Hovercrafts aus. Dies wurde mit dem Mangel an Ersatzteilen sowie der nicht mehr zeitgem√§√üen Konstruktion begr√ľndet. Seitdem sind Katamarane die schnellsten F√§hrschiffe √ľber den √Ąrmelkanal, ben√∂tigen jedoch, inklusive Be- und Entladen, knapp eine Stunde l√§nger als die Hovercrafts.

Elektrische Fähre

Vom 11. Juli 1908 bis zu ihrer Sprengung und Versenkung Anfang M√§rz 1945 durch deutsche Truppen fuhr eine F√§hre mit Akkumulatorantrieb √ľber den Rhein von Godesberg nach Niederdollendorf.[3] Die F√§hre war ein Doppelschraubenschiff. 16√ó10 Elemente gaben im Mittel 200 V. Die beiden Ladeklappen wurden durch je einen ‚Äědreipferdigen‚Äú Elektromotor bewegt.[4] Eine Sonderform der elektrischen F√§hre ist die sogenannte Oberleitungsf√§hre.

Besondere Fährstellen

Kleinste Fähre Deutschlands: Fähre Kronsnest

Eine der wohl kleinsten F√§hren Deutschlands verkehrt in Schleswig-Holstein auf der Bundeswasserstra√üe Kr√ľckau ‚ąí die F√§hre Kronsnest. Die F√§hre f√ľr maximal acht Personen ist ein kleines Holzboot, das durch das Wriggen per Hand vorw√§rts bewegt wird. Sie war bis Mitte des vergangenen Jahrhunderts beinahe 400 Jahre lang die einzige M√∂glichkeit, in angemessener Zeit auf die andere Uferseite zu gelangen. 1993 wurde sie als Touristenattraktion wiederer√∂ffnet.

Eine weitere Ruderboot-F√§hre verkehrt auf der M√ľggelspree zwischen Berlin-Rahnsdorf und Berlin-M√ľggelheim. Sie wird von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) als Linie F 24 betrieben und ist die k√ľrzeste F√§hrlinie Berlins.

Deutschlands wohl einzige Einmann-Gierf√§hre, die Siegf√§hre, √ľberquert die Sieg vor ihrer M√ľndung in den Rhein bei Bonn.

Fluss- und Kanalfähren mit kostenloser Benutzung

Die Fußgänger- und Fahrradfähre Hardenstein in Witten wird elektrisch angetrieben.

Obwohl in Europa schon seit dem Mittelalter die F√§hrgerechtsame ein vom Adel oder der Kirche weitergegebenes Recht zur Einhebung von Geb√ľhren f√ľr den F√§hrdienst war, gibt es auch F√§hren, deren Benutzung kostenlos ist. Zu diesen F√§hren z√§hlen die Woolwich-F√§hre in Woolwich (London, √ľber die Themse), die F√§hre √ľber das IJ in Amsterdam und in Finnland unter anderem die F√§hren innerhalb der √Öland-Inseln und nach Hailuoto. Die F√§hren √ľber den Nord-Ostsee-Kanal sind vertragsgem√§√ü f√ľr Benutzer kostenlos, weil der Kanal ein k√ľnstlich angelegtes Gew√§sser ist. Auch in Witten gibt es eine Personenf√§hre √ľber die Ruhr, die gratis benutzt werden kann. Die von einer st√§dtischen Besch√§ftigungsgesellschaft betriebene Ruhrtalf√§hre Hardenstein schlie√üt im Sommer f√ľr Fu√üg√§nger und Radfahrer eine L√ľcke im Ruhrtalradweg.

Fähren in Mythologie und Kunst

Der mythische Fährmann Charon auf dem Styx (Joachim Patinir, 1515)

Die Fahrt mit einer F√§hre ist in Mythen und Erz√§hlungen oft als Metapher f√ľr √úbergang oder entscheidende Phasen einer Reise zu finden. Der F√§hrmann erscheint dabei meist als ein F√ľhrer oder Helfer f√ľr jene die er zum anderen Ufer, sei es das Reich der Toten oder der n√§chste Abschnitt der Reise, bringt.

Bereits im Gilgamesch-Epos, einer der √§ltesten bekannten Dichtungen der Menschheit, die von der Suche des sumerischen K√∂nigs Gilgamesch (regierte etwa 2652‚ąí2602 v. Chr.) nach Unsterblichkeit erz√§hlt, erscheint der F√§hrmann Ur-Ň°anabi, der den K√∂nig √ľber die Wasser des Todes bringt. Gem√§√ü dem √Ągyptischen Totenbuch bringt Mahaf die Seelen der Toten auf einem Boot aus Papyrus in die Unterwelt. Ein bemerkenswertes Detail: Das Totenschiff steht unter der Obhut des Gottes Aken (siehe: Cherti), der die meiste Zeit damit verbringt, am Ruder zu schlafen. Sollen Seelen zu dessen Gemahlin Amet, die die Seelen am Tor der Unterwelt begr√ľ√üt, gebracht werden, muss Mahaf ihn erst aufwecken - was allerdings, glaubt man den alten Texten, mitunter nicht einfach ist.

Charon auf dem Styx

Aus der griechischen Mythologie ist der F√§hrmann Charon bekannt, der ebenfalls die Seelen der Toten √ľber den Fluss Acheron (auch Lethe oder Styx) zum Eingang der Unterwelt begleitet.

In der nordischen Mythologie erscheint Odin als F√§hrmann namens H√°rbar√įr (‚ÄěGraubart‚Äú), der seinem Sohn Thor eine Lektion erteilt.

In der Iranistik wird der Name Zarathustra auch mit der Beschreibung einer religi√∂sen Funktion und in diesem Zusammenhang mit ‚Äě(Jenseits-)F√ľhrer‚Äú, ‚ÄěF√§hrmann‚Äú (indogermanisch geront) und so mit einer bis zu 4000 Jahre alten religi√∂sen √úberlieferung in Verbindung gebracht.

Die mythologische Figur des F√§hrmanns fand auch immer wieder Eingang in die Kunst. So erscheint in Dante Alighieris G√∂ttlicher Kom√∂die (Divina Comedia), entstanden im fr√ľhen 14. Jahrhundert, im achten Gesang des ersten Buches (Inferno, ‚ÄěH√∂lle‚Äú), der F√§hrmann Phlegias, um Dante und Vergil √ľber den Fluss Styx zu bringen. Das Motiv wird in den 1950er Jahren zum Vorbild f√ľr Salvador Dal√≠s Der Nachen mit dem Engel als F√§hrmann, in seiner, aus 101 Aquarellen bestehenden, Serie zur Divina Comedia.

In der 25. Aventiure des Nibelungenlieds erschl√§gt Hagen den unwilligen F√§hrmann, setzt das Burgunderheer selber √ľber die Donau und zerst√∂rt anschlie√üend die F√§hre, um niemandem die R√ľckkehr in die Heimat zu erm√∂glichen.

August Kopisch l√§sst in seiner Ballade Des winzigen Volkes √úberfahrt den F√§hrmann ein unsichtbares Zwergenvolk √ľbersetzen, das vor der modernen Zivilisation fliehen will.

Hermann Hesse greift das Motiv des Fährmanns in seinem Buch Siddhartha (1922) auf, indem er Siddhartha, den Suchenden, an einem Wendepunkt seines Lebens zum Gehilfen des Fährmanns Vasudeva und später selbst zum Fährmann werden lässt.

Chris de Burghs Lied Don’t Pay the Ferryman von 1982 handelt von einem Fährmann mit finsteren Absichten.

Sonstiges

Die Deutsche F√§hrstra√üe, die von Bremerv√∂rde nach Kiel f√ľhrt, verbindet F√§hren nahezu aller Art. Die Ferienstra√üe, die rund 250 Kilometer lang ist, wurde im Mai 2004 er√∂ffnet.

Weblinks

Wiktionary Wiktionary: F√§hre ‚Äď Bedeutungserkl√§rungen, Wortherkunft, Synonyme, √úbersetzungen
 Commons: F√§hren ‚Äď Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ [en: Torpoint_Ferry|Torpoint Ferry](engl. Wikipedia)
  2. ‚ÜĎ Deutsche F√§hrstra√üe, abgerufen am 30. Mai 2011
  3. ‚ÜĎ Bild: Er√∂ffnungsfahrt der Elektrischen F√§hre 1908.
  4. ‚ÜĎ Peter Bl√§ser: Eine Betrachtung zur Geschichte des F√§hrwesens zwischen Bad Godesberg und Niederdollendorf. Bad Godesberg 1992, S. 37ff.

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Synonyme:

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