Gemeine Esche

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Gemeine Esche
Gemeine Esche
Gemeine Esche (Fraxinus excelsior)

Gemeine Esche (Fraxinus excelsior)

Systematik
Asteriden
Euasteriden I
Ordnung: LippenblĂŒtlerartige (Lamiales)
Familie: ÖlbaumgewĂ€chse (Oleaceae)
Gattung: Eschen (Fraxinus)
Art: Gemeine Esche
Wissenschaftlicher Name
Fraxinus excelsior
L.

Die Gemeine Esche, Gewöhnliche Esche oder Hohe Esche (Fraxinus excelsior) ist eine in Europa heimische Baumart, die mit einer Wuchshöhe von um die 40 Metern zu den höchsten LaubbĂ€umen Europas zĂ€hlt. Sie besiedelt sowohl feuchte als auch zeitweise trockene Standorte. An anderen Standorten kann sie sich nicht gegen die Buche durchsetzen und wird von ihr verdrĂ€ngt.

Aufgrund ihrer hohen HolzqualitĂ€t wird die Esche zu den Edellaubhölzern gezĂ€hlt. Nach Buche und Eiche gehört sie zu den wichtigsten Laubnutzhölzern Mitteleuropas. Eschenholz wird besonders dann eingesetzt, wenn höchste AnsprĂŒche an Festigkeit und ElastizitĂ€t gestellt werden. So wird es hĂ€ufig bei der Herstellung von Werkzeugstielen, SportgerĂ€ten und von Biegeformteilen verwendet.

Seit Beginn der 1990er Jahre wird die Esche durch ein zuerst in Polen auftretendes und inzwischen in weiten Teilen Europas verbreitetes Eschensterben bedroht, das von dem Schlauchpilz Chalara fraxinea verursacht wird.

Im Jahr 2001 wurde die Esche in Deutschland durch die Dr. Silvius Wodarz-Stiftung Menschen fĂŒr BĂ€ume und deren Fachbeirat, das Kuratorium Baum des Jahres, zum Baum des Jahres bestimmt.

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Illustration[1]

Erscheinungsform

Die Gemeine Esche erreicht eine Höhe von bis zu 40 Metern und einen Stammdurchmesser von zwei Metern. Nach 100 Jahren hat sie eine durchschnittliche Höhe von 30 Metern und einen Brusthöhendurchmesser von 30 bis 40 Zentimetern. Das Höchstalter betrĂ€gt etwa 250 bis 300 Jahre. Die Stammachse ist meist gerade und gabelt sich nicht. In Randbereichen des Verbreitungsgebiets werden die zuvor genannten Werte jedoch deutlich unterschritten, oder sie kommt sogar nur strauchförmig vor, etwa in Norwegen.[2] Das Wachstum ist gewöhnlich gebunden, das heißt der Austrieb eines Jahres ist vollstĂ€ndig in der Knospe des Vorjahres angelegt. Nur unter gĂŒnstigen Bedingungen erfolgt das Wachstum frei und die Triebanlagen entfalten sich ohne Ruheperiode noch im selben Jahr. Bei jungen BĂ€umen kann das Auftreten von Bereicherungstrieben und Johannistrieben beobachtet werden.

Neben Lang- und Kurztrieben bildet die Esche noch sogenannte Lineartriebe, die lĂ€nger sind als Kurztriebe, aber keine Verzweigungen bilden, wie Langtriebe dies tun. Die Äste stehen rechtwinkelig zum Stamm; die Zweige zeigen senkrecht nach oben. Zweige, die nicht genĂŒgend Licht bekommen, sterben und brechen in Folge ab. Das beginnt ĂŒblicherweise nach etwa drei bis fĂŒnf Jahren.[3]

Rinde und Holz

Die Borke junger BĂ€ume ist grĂŒnlich bis glĂ€nzend grau mit nur wenigen Korkporen. Nach etwa 15 bis 40 Jahren setzt die Verkorkung ein; eine Netzborke wird gebildet. Die Rinde selbst ist dick und reich an Sklerenchym, Bastfasern fehlen.[4]

Das Holz ist ringporig, das FrĂŒhholz zeigt meist mehrreihige, grobe GefĂ€ĂŸe, die sich deutlich vom SpĂ€tholz abheben. Dadurch sind die Jahresringe deutlich erkennbar. Die GefĂ€ĂŸe des SpĂ€tholzes sind zerstreut angeordnet, klein und gerade noch erkennbar. Die Holzstrahlen sind schmal. Die Esche ist ein Kernholzbaum, deren Kern sich kaum vom breiten, hellgelblichen Splint unterscheidet. Erst Ă€ltere BĂ€ume von 70 bis 80 Jahren und darĂŒber zeigen einen hellbraunen Kern, der bei Nutzung des Holzes als Farbfehler angesehen wird.[5][6] Eschen, die auf trockenen, kalkhaltigen Böden wachsen, zeigen schmĂ€lere Ringe und können im Alter einen Kern bilden, der dem Holz des Olivenbaums (Olea europaea) Ă€hnelt. Man spricht dann von Oliveschen, deren Holz abhĂ€ngig vom Modetrend zur Möbelherstellung besonders beliebt ist.[7]

Wurzeln

Die Hauptwurzel wÀchst zuerst senkrecht in den Boden, stellt sich aber nach wenigen Zentimetern auf ein waagrechtes Wachstum um und entwickelt ein typisches Senkerwurzelsystem mit krÀftigen, nahe der OberflÀche verlaufenden Seitenwurzeln. Von diesen und vom Stamm entspringen krÀftige, senkrecht nach unten wachsende Wurzeln. Die Feinwurzeln treten in bestimmten Bereichen konzentriert auf und fehlen in anderen. Das Wurzelsystem einer 90-jÀhrigen Esche breitet sich maximal etwa 350 Zentimeter von der Stammbasis aus und gelangt in eine Tiefe von 140 Zentimeter.[8]

Knospen und BlÀtter

Winterknospe
BlÀtter

Die kurzen Knospen sind mit dichten, schwarzen und filzigen Haaren besetzt, die dem Schutz vor Frost und vor Verdunstung gebildet werden. Die Endknospen sind mit einer LĂ€nge und Breite von etwa einem Zentimeter deutlich grĂ¶ĂŸer als die Seitenknospen, die nur bis zu einem halben Zentimeter erreichen. BlĂŒtenknospen sind stumpfer und kugeliger als andere Knospen. Die Knospen sind Ende Juli fertig angelegt. HĂ€ufig sind an Haupttrieben die Knospen eines Knotens gegeneinander versetzt.[4]

Die BlĂ€tter stehen kreuzweise gegenstĂ€ndig, nur an besonders wĂŒchsigen Trieben finden sich dreizĂ€hlige Blattquirle. Die BlĂ€tter werden mit dem 5 bis 10 Zentimeter langen Stiel bis zu 40 Zentimeter lang und sind ĂŒblicherweise 9 bis 15-zĂ€hlig gefiedert, selten treten weniger FiederblĂ€ttchen auf. Die einzelnen FiederblĂ€ttchen sind 4 bis 10 Zentimeter lang und 1,2 bis 3,5 Zentimeter breit. Sie sind eilanzettlich, lang zugespitzt und am Grunde keilförmig, klein und scharf gesĂ€gt. Die Oberseite ist kahl und sattgrĂŒn. Die Unterseite ist hellblĂ€ulich grĂŒn, der Mittelnerv und zum Teil die Seitennerven können lockerfilzig behaart sein. Die SeitenblĂ€ttchen sind kurz gestielt oder sitzend, das EndblĂ€ttchen ist lĂ€nger gestielt. Die Blattspindel weist eine behaarte und mit Korkporen besetzte Furche auf, NebenblĂ€tter fehlen. Die BlĂ€tter fallen meist noch grĂŒn vom Baum, nur im kontinentalen Osten des Verbreitungsgebiets (siehe unten) verfĂ€rben sich die BlĂ€tter manchmal gelblich.[9]

BlĂŒten und FrĂŒchte

Die Esche wird frei stehend mit 20 bis 30 Jahren mannbar, in Gruppen mit anderen BĂ€umen nach 30 bis 35 Jahren. Sie ist zwittrig, wobei abhĂ€ngig vom Individuum ein Geschlecht reduziert sein kann (Triözie). Die BlĂŒten haben einen grĂŒnlichen, aus zwei FruchtblĂ€ttern entstandenen, synkarpen Fruchtknoten und zwei StaubblĂ€tter. Die Staubbeutel stehen auf kurzen StaubfĂ€den und sind zunĂ€chst purpurrot. Kelch- und KronblĂ€tter fehlen. Die Gemeine Esche wird als einzige Art in der Familie der ÖlbaumgewĂ€chse durch Wind bestĂ€ubt (Anemophilie)[10]. Als BlĂŒtenstĂ€nde werden seitenstĂ€ndige Rispen gebildet, die bereits vor den LaubblĂ€ttern an den Sprossen des Vorjahres erscheinen. Sie stehen zuerst aufrecht und hĂ€ngen spĂ€ter ĂŒber.[11]

Als FrĂŒchte werden einsamige, geflĂŒgelte NussfrĂŒchte an dĂŒnnen Stielen gebildet. Sie sind 19 bis 35 Millimeter lang und 4 bis 6 Millimeter breit, schmal lĂ€nglich bis lĂ€nglich verkehrt-keilförmig, glĂ€nzend braun und schwach gedreht. Die Nuss ist 8 bis 15 Millimeter lang und 2 bis 3 Millimeter breit, an der Basis rundlich und oben gewölbt zusammengedrĂŒckt. Der FlĂŒgelsaum ist zungenförmig, oft ausgerandet, seltener zugespitzt und lĂ€uft maximal bis zur HĂ€lfte der Nuss herab. Die FrĂŒchte werden von Oktober bis November reif und fallen wĂ€hrend des ganzen Winters ab. Sie sind Schraubenflieger und erreichen dabei Entfernungen von 60 Meter, in seltenen FĂ€llen bis zu 125 Meter.[11]

Keimung und Wachstum

Keimling, etwa einen Monat alt

Die gemeine Esche keimt epigĂ€isch. Die Samen sind keimgehemmt und ruhen etwa zwei Winter, bevor sie austreiben, sie können aber auch sechs Jahre keimfĂ€hig im Boden verbleiben. Die Keimhemmung ist zum Teil dadurch bedingt, dass der Embryo zur Zeit der Fruchtreife erst die HĂ€lfte der spĂ€teren GrĂ¶ĂŸe erreicht und nicht voll entwickelt ist. Außerdem wird der Ruhezustand des Samens durch die enthaltene AbscisinsĂ€ure gefördert.[12]

Die beiden KeimblĂ€tter des SĂ€mlings sind schmal, lĂ€nglich und netznervig und erreichen eine LĂ€nge von 5 Zentimeter und eine Breite von 7 Millimeter. Sie Ă€hneln denen des Ahorns, unterscheiden sich von diesen durch die netzartige Nervatur. Die PrimĂ€rblĂ€tter sind ungeteilt, die folgenden LaubblĂ€tter dreizĂ€hlig gefiedert.[4] Unter gĂŒnstigen Lichtbedingungen auf FreiflĂ€chen oder in stark aufgelichteten AltbestĂ€nden zeigt die Esche ein rasches Höhenwachstum, das in einem Alter von 2 bis 15 Jahren am stĂ€rksten ist. Die Esche kann dann TrieblĂ€ngen von bis zu 1,5 Meter je Jahr bilden. In dichten BestĂ€nden wird das Dickenwachstum gegenĂŒber dem Höhenwachstum zurĂŒckgestellt; unter gĂŒnstigen Bedingungen kann die Esche jedoch bis zu 9 Millimeter breite Jahresringe bilden.[12]

Verbreitung und StandortansprĂŒche

Die Gemeine Esche kann bereits in der Kreidezeit und im TertiĂ€r auf der NordhemisphĂ€re der Erde nachgewiesen werden. WĂ€hrend der letzten Eiszeit wurde sie nach SĂŒd- und SĂŒdwesteuropa zurĂŒckgedrĂ€ngt, kehrte jedoch nach der Eiszeit, etwa 7000 bis 6000 Jahre vor Christus, wieder nach Mitteleuropa zurĂŒck. Dort konnte sie sich ausbreiten und einen grĂ¶ĂŸeren Anteil der mitteleuropĂ€ischen WĂ€lder einnehmen, bevor sie von der Buche verdrĂ€ngt wurde.[2] Durch Brandrodung wurde die Esche weiter zurĂŒckgedrĂ€ngt, wĂ€hrend der Antike und des Mittelalters besonders auch durch systematische Rodungen, um Ackerland zu gewinnen. Als Futterpflanze und Holzlieferant wurde sie jedoch weiterhin in Hecken und kleineren WĂ€ldern erhalten. Durch die starke Nutzung und die Ausbreitung der Ziegenhaltung erreichte die Entwaldung zu Beginn des 19. Jahrhunderts einen Höhepunkt. Um Überschwemmungen und Bodenerosion zu vermeiden, wurden ab dieser Zeit Eschen aus höheren Lagen wieder an FlusslĂ€ufen angesiedelt. Mit der Abwanderung der lĂ€ndlichen Bevölkerung und der Aufgabe ackerbaulich genutzter FlĂ€chen besonders an steilen HĂ€ngen und feuchten Gebieten konnte sich die Esche weiter ausbreiten.[13]

Verbreitung[14]

Die Esche ist eine in ganz Mitteleuropa und darĂŒber hinaus vorkommende Baumart. Die Nordgrenze des Verbreitungsgebiets verlĂ€uft von Schottland zum Trondheimfjord in Norwegen und schließt in Schweden den SĂŒden von Norrland ein. In Finnland verlĂ€uft die Grenze durch Satakunta und HĂ€meenlinna bis zum Ladogasee. In den nordöstlichen Teilen von Russland fehlt die Esche; ebenfalls in den Steppengebieten, die östliche Verbreitungsgrenze wird wahrscheinlich durch die Trockenheit der heißen Sommer bestimmt und reicht bis zur Wolga, zur Krim und auf den Kaukasus. Im sĂŒdlichen Europa erstreckt sich das Verbreitungsgebiet ĂŒber die Balkanhalbinsel und Italien, auf der Iberischen Halbinsel bis zur Linie Mittleres Galizien–Kantabrisches Gebirge–Ebro.[15]

In der Steiermark, in KÀrnten und in Niederösterreich wÀchst die Esche bis in Höhen von 1000 Meter, in Tirol bis auf 1700 Meter. In mitteldeutschen Gebirgen findet man sie bis auf 800 Meter und in den Bayerischen Alpen bis auf 1400 Meter. Im Kaukasus erreicht sie Höhen von 1800 Meter.[3]

Die Esche braucht mineralische, tiefgrĂŒndige, frische bis feuchte Böden in nicht zu warmen, eher luftfeuchten, hellen und spĂ€tfrostfreien Lagen, um ihre maximale Wuchshöhe zu erreichen. Sie wĂ€chst aber auch auf trockenen, flachgrĂŒndigen Rendzinen aus Kalksteinverwitterungsböden. Das Auftreten an diesen sehr unterschiedlichen Standorten fĂŒhrte zur Überlegung, die Art in zwei Rassen, die „Kalkesche“ und die „Wasseresche“, zu unterteilen. Die Existenz unterschiedlicher Rassen konnte jedoch nicht bestĂ€tigt werden. „Kalkeschen“ gedeihen auch auf feuchten Böden gut und umgekehrt. Die Esche transpiriert sehr viel Wasser, daher ist eine gute Wasserversorgung fĂŒr das Wachstum von entscheidender Bedeutung. Zum Überleben genĂŒgen jedoch geringe Mengen, und sie kann auch auf den flachgrĂŒndigen Rendzinen bestehen. Wichtig sind jedoch die NiederschlĂ€ge in Mai und Juni. Sie bevorzugt gut belĂŒftete Böden und meidet Böden mit einem pH-Wert unter 4,2.[16] Im Laufe ihres Lebens Ă€ndert die Esche ihre LichtansprĂŒche. Als junger Baum ist sie sehr schattentolerant, benötigt mit zunehmenden Alter mehr Licht und braucht schließlich eine vollkommen freie Krone fĂŒr ein zufriedenstellendes Wachstum.[2]

Ökologie

Vergesellschaftung

In Skandinavien findet man die Esche in KĂŒstenwĂ€ldern zusammen mit der Schwarz-Erle (Alnus glutinosa) oder in MischwĂ€ldern mit der Berg-Ulme (Ulmus glabra) und der Stiel-Eiche (Quercus robur). Im Baltikum gedeiht sie in MischwĂ€ldern mit der Zitter-Pappel (Populus tremula), der HĂ€nge-Birke (Betula pendula), und der Gemeinen Hasel (Corylus avellana) oder in Feuchtgebieten zusammen mit der Schwarz-Erle. In Spanien findet man sie in Gemeinschaft mit dem Feld-Ahorn (Acer campestre) und der Gemeinen Hasel.[17]

In Mitteleuropa nennt Heinz Ellenberg vier Typen von MischwÀldern, in denen die Esche auftritt:

  • der Eschen-Ahorn-Schatthangwald an submontanen bis montanen, nordwestlich bis östlich gerichteten SteilhĂ€ngen mit stark humosen, basischen Fels- und Steinschuttböden
  • der Lerchensporn-Eschen-Ahorn-Talsohlenwald an fruchtbaren mit Auenlehm gefĂŒllten Sohlen schattiger KerbtĂ€ler auch in kalkarmen Gebieten, wie dem Harz
  • der Ahorn-Eschen-Hangfußwald auf collinen bis submontanen, kolluvialen, tiefgrĂŒndigen Hangfußböden, die nĂ€hrstoffreich und zumindest im FrĂŒhjahr feucht sind
  • der Eschen-Bachrinnenwald entlang schmaler, in Lehm eingekerbter Bachrinnen in submontanen und planaren Buchengebieten

Weitere Standorte finden sich in buchendominierten Gesellschaften, so besonders in Kalk-BuchenwÀldern.[18]

Pathologie

Die Binsenschmuckzikade, ein SchÀdling von Eschenkulturen

Die Esche wird hĂ€ufig durch den sogenannten Eschenkrebs befallen, der auf zwei Ursachen zurĂŒckgefĂŒhrt werden kann, einerseits auf den Befall durch Bakterien, andererseits auf Pilzbefall. Das Bakterium Pseudomonas syringae dringt durch Wunden, Blattnarben oder Korkporen in das Rindengewebe ein und bewirkt ein Absterben der Kambiumzellen mit nachfolgender verstĂ€rkter, aber gestörter Wundheilung. Diese fĂŒhrt zur Ausbildung von schwĂ€rzlichen Anschwellungen. Der Pilz Nectria galligena dringt durch AstabbrĂŒche oder anderen Eintrittsöffnungen ein und fĂŒhrt zum Absterben der Rinde. Dadurch entstehen bis zu 30 Zentimeter breite, kraterartige Wunden. Charakteristisch sind jĂ€hrlich angelegte ellipsenförmige WĂŒlste aus Kallusgewebe, aus deren Anzahl auf das Alter des Baumkrebses geschlossen werden kann und die dem Krebs ein typisches Erscheinungsbild verleihen („Schießscheibenkrebs“).[19]

Der Bunte EschenbastkĂ€fer (Leperisinus varius) frisst 6 bis 10 Zentimeter lange, doppelarmige QuergĂ€nge in die Rinde der BĂ€ume, verschont aber das Kambium. Die LarvengĂ€nge sind kĂŒrzer und etwa 4 Zentimeter lang, der Reifungsfraß erfolgt an der noch grĂŒnen Rinde von Ästen und jungen StĂ€mmen. Durch wiederholten Befall verĂ€ndert sich das Aussehen der Rinde, man spricht dann von „Eschengrind“ oder „Rindenrosen“. Der Befall kann zum Absterben des Baumes fĂŒhren.[19] Die Raupen der ersten Generation der Eschen-Zwieselmotte (Prays fraxinella) fressen an den BlĂ€ttern der Esche, die Raupen der zweiten Generation bohren sich am Beginn des Oktobers in Endknospen, um zu ĂŒberwintern und fressen diese, was zu Zwiesel-Bildung fĂŒhrt.[19] Die Binsenschmuckzikade (Cicadella viridis) legt ihre Eier in die Rinde, was zum Absterben der Rinde fĂŒhren kann. Sie kann in seltenen FĂ€llen Eschenkulturen im bedeutenden Ausmaß schĂ€digen.[19] Bei Befall durch die Eschenblattnestlaus (Prociphilus fraxini) und die Eschenzweiglaus (Prociphilus bumeliae) entstehen durch Blattstielstauchung und BlattstielkrĂŒmmung Blattnester. Schalenwild, aber auch Kaninchen und verschiedene MĂ€usearten, schĂ€digen durch Verbiss und Benagen besonders junge BĂ€ume, was zu erheblichen Formfehlern wie Zwieselwuchs fĂŒhren kann.[20]

Eschensterben

Anfang der 1990er Jahre begannen im nordwestlichen Teil von Polen Eschen in großer Zahl abzusterben.[21] Die Symptome, die dabei auftreten, sind abgestorbene Flecken an StĂ€mmen und Zweigen ohne Schleimfluss, das Welken und Abfallen der BlĂ€tter sowie das Absterben von Zweigen und Wipfeltrieben, was bis zum Absterben vor allem jĂŒngerer BĂ€ume fĂŒhren kann. Das unter der geschĂ€digten Rinde liegende Holz kann sich dabei braun verfĂ€rben.[22] Diese Krankheit wird allgemein als Eschensterben bzw. Eschentriebsterben bezeichnet. Sie breitete sich von Polen nach Schweden, Österreich, Deutschland, DĂ€nemark, Finnland, Litauen und Tschechien aus.[23] An den geschĂ€digten Stellen der Eschen konnte hĂ€ufig neben anderen Pilzarten eine neue Art einer Nebenfruchtform eines Schlauchpilzes gefunden werden, die 2006 den Artnamen Chalara fraxinea erhielt.[21] Die Art konnte nicht in allen geschĂ€digten Stellen gefunden werden, und die geschĂ€digten Stellen wurden auch von anderen potentiell schĂ€digenden Pilzarten der Gattungen Cytospora, Diplodia, Fusarium, Phomopsis und Armillaria besiedelt. Durch Impfversuche (Inokulation) mit Chalara fraxinea konnte nachgewiesen werden, dass der Pilz zu identischen SchĂ€digungen fĂŒhrt, wie sie beim Eschensterben gefunden werden. Chalara fraxinea kann jedoch nach der Infektion durch konkurrierende Arten vollstĂ€ndig verdrĂ€ngt werden.[23] Nachdem man Chalara fraxinea seit 2009 fĂŒr die Nebenfruchtform des seit 1851 bekannten Weißen StĂ€ngelbecherchens (Hymenoscyphus albidus) hielt, wurde 2010 entdeckt, dass die wahre Hauptfruchtform eine bisher unbekannte Schlauchpilzart (Hymenoscyphus pseudoalbidus) ist,[24] der sich mit bloßem Augen und per Mikroskop nicht von Hymenocyphus albidus unterscheiden lĂ€sst, sondern nur durch die Untersuchung des Erbgutes. Der neue Pilz trat in der Schweiz mindestens seit 1978 auf und wĂ€chst bis ins Mark der BĂ€ume.[25] Warum dieser Pilz zum Auslöser einer neuen Krankheit wurde, ist noch unklar. Mögliche Ursachen könnten eine VerĂ€nderung durch Mutation oder die Hybridisierung mit einer noch unbekannten Art sein. Auch UmwelteinflĂŒsse könnten die SchĂ€dlichkeit des Pilzes verstĂ€rkt haben.[26]

Mensch und Esche

Mythologie

Darstellung der Weltenesche Yggdrasil in einer islÀndischen Handschrift des 17. Jhs.

Eschene Lanzen werden schon im 7. Jahrhundert vor Christus von Hesiod in seinem Buch Werke und Tage als Bewaffnung des „dritten Menschengeschlechts“ erwĂ€hnt.[27] Besondere Bedeutung hat die Esche jedoch als Weltenbaum Yggdrasil in der Nordischen Mythologie, die durch die islĂ€ndische Edda, ein auf AltislĂ€ndisch verfasstes literarisches Werk, erhalten ist. Laut Edda reichen die Zweige der Weltenesche Yggdrasil ĂŒber den ganzen Himmel und erstrecken sich ĂŒber die ganze Welt. Der Baum ruht auf drei Wurzeln, unter denen Quellen entspringen. Die Quelle Mimirs verleiht Weisheit und Wissen, der nordische Hauptgott Odin gibt eines seiner Augen als Pfand, um von der Quelle zu trinken. Am Urdbrunnen halten die Götter Gericht, und dort wohnen die Nornen. Unter der dritten Wurzel liegt die Quelle Hvergelmir, der alle FlĂŒsse entspringen. Der Drache Nidhöggr nagt an den Wurzeln und ein Adler sitzt in der Krone des Baums.[28] Auch die Menschen stammen in der nordischen Mythologie von der Esche ab. Drei Götter â€“ darunter Odin â€“ finden am Strand zwei BaumstĂ€mme Ask und Embla. Ask kann als Esche identifiziert werden; um welchen Baum es sich bei Embla handelt, ist unklar. Es könnte sich um die Ulme oder Erle handeln. Aus Ask formen die Götter den ersten Mann, aus Embla die erste Frau.[6]

Die Esche in der Heilkunde

Schon in der Antike wurden verschiedene Teile der Esche zu Heilzwecken verwendet. So ist sie im Corpus Hippocraticum erwĂ€hnt, und auch im De Materia Medica des griechischen Arztes Dioskurides. Im zwölften Jahrhundert beschreibt die Äbtissin Hildegard von Bingen die Anwendung von EschenblĂ€ttern zur Zubereitung eines harntreibenden Tees. Konrad von Megenberg empfahl die Asche der Rinde zur Behandlung von KnochenbrĂŒchen. Im 16. Jahrhundert verwendete der deutsche Arzt Hieronymus Bock das Destillat der Eschenrinde bei Gelbsucht und Steinleiden und Tee aus EschenfrĂŒchten als Diuretikum. Pietro Andrea Mattioli, der Hofarzt von Kaiser Maximilian II., beschreibt in seinem New Kreuterbuch die Rindenasche der Esche als Heilmittel. Hufeland empfiehlt TeeaufgĂŒsse aus Rinde und BlĂ€ttern bei Muskelrheuma und Gicht. Anfang des 18. Jahrhunderts wurde auch ĂŒberlegt, die Rinde der Esche als Ersatz fĂŒr Chinarinde als fiebersenkendes Mittel zu verwenden, das aufgrund der weiten Verbreitung der Malaria sehr gefragt war.[29]

StÀdtenamen

Mehrere Orte haben die Esche in ihrem Namen, darunter Eschweiler, Eschwege und Eschede. Eschwege und Eschede tragen auch einen Eschenzweig im Wappen.[6]

Systematik

Die Gemeine Esche ist eine Art in der Familie der ÖlbaumgewĂ€chse. In der Gattung der Eschen (Fraxinus) gehört sie mit der SchmalblĂ€ttrigen Esche, der Mandschurischen Esche und der Schwarz-Esche zur Untersektion Bumelioides in der Sektion Fraxinus. Ihre Chromosomenzahl betrĂ€gt 2n=46.[30]

Eine Unterteilung in zwei Rassen, der „Wasseresche“ und der „Kalkesche“, konnte weder durch Unterschiede in der Wuchsleistung noch durch phĂ€nologische oder morphologische Merkmale bestĂ€tigt werden. Eine ausgeprĂ€gte genetische Differenzierung ist auch wenig wahrscheinlich, da das zusammenhĂ€ngende Verbreitungsgebiet der Esche vor erst 3000 bis 4000 Jahren aufgrund der Konkurrenz von Buchen (Fagus) und Hainbuchen (Carpinus) getrennt wurde.[31] Allerdings geben aktuelle Forschungsarbeiten Hinweise auf einen besonders ĂŒberflutungstoleranten, erblich fixierten Ökotyp der Esche in den AuenwĂ€ldern am Oberrhein.[32]

Es werden mehrere Gartenformen unterschieden, darunter:[33]

  • 'Allgold' ein 10 bis 12 Meter hoher Baum mit intensiv goldgelb gefĂ€rbten Trieben. Die BlĂ€tter sind im Sommer grĂŒn im Herbst gelb.
  • 'Altea' mit durchgehendem Stamm und straff aufrechtem Wuchs.
  • 'Aurea' ein 8 Meter hoher Baum mit im Winter gelben Zweigen. Die BlĂ€tter sind anfangs gelbgrĂŒn und werden im Herbst intensiv gelb.
  • 'Diversifolia' oder Einblatt-Esche, ein 20 bis 25 Meter hoher Baum mit 14 bis 18 Zentimeter langen BlĂ€ttern, die nur aus dem EndblĂ€ttchen und hĂ€ufig noch einem weiteren, kleineren FiederblĂ€ttchenpaar bestehen. Der Blattrand ist unregelmĂ€ĂŸig oder doppelt gesĂ€gt.
  • 'Eureka' mit durchgehendem Stamm und straff aufrechtem Wuchs.
  • 'Globosa' eine Zwergform mit hohem Stamm und dicht verzweigter, abgeflacht kugeliger Krone, die bis zu 4 Meter breit wird.
  • 'Jaspidea' ein bis zu 15 Meter hoher Baum. Junge Triebe und Zweige haben eine gelbgrĂŒn gestreifte Borke. Die BlĂ€tter sind groß, zuerst gelb, im Sommer gelbgrĂŒn und im Herbst gelb.
  • 'Nana' oder Kugelesche, eine Zwergform mit hohem Stamm und kugeliger, kompakter Krone, die 2,5 bis 4,5 Meter breit werden kann.
  • 'Pendula' oder HĂ€ngeesche, ein 12 bis 15 Meter hoher Baum mit bogenförmig abwĂ€rts wachsenden Ästen und Zweigen, die oft den Boden erreichen.
  • 'Westhofs Glorie' mit durchgehendem Stamm und straff aufrechtem Wuchs.

Verwendung

Holz

Holzeigenschaften (Werte nach DIN 68364)[34]
KenngrĂ¶ĂŸe Wert Einheit
Rohdichte (12–15 % HF) 690 kg/mÂł
ElastizitĂ€tsmodul 13000−14000 N/mmÂČ
Druckfestigkeit 44−52 N/mmÂČ
Zugfestigkeit 130−165 N/mmÂČ
Biegefestigkeit 102−120 N/mmÂČ
Bruchschlagarbeit 68 kJ/mÂČ
BrinellhĂ€rte lĂ€ngs 65, quer 37−41 N/mmÂČ
Eschenholz

→ Hauptartikel: Eschenholz

Das Eschenholz ist mit einer mittleren Rohdichte von 690 kg/mÂł ein schweres und auch hartes Holz mit gĂŒnstigen Festigkeitseigenschaften. Seine Zugfestigkeit und Biegefestigkeit ĂŒbertrifft die der Eiche. Es ist elastisch, abriebfest und durch die hohe Bruchschlagarbeit zĂ€her als die meisten anderen heimischen Holzarten. Dabei sind die mechanischen Eigenschaften umso gĂŒnstiger, je breiter die Jahresringe sind. Jahresringe mit einer Breite ĂŒber 1,5 Millimeter, wie sie bei „Wassereschen“ hĂ€ufig auftreten, sind ein Zeichen fĂŒr eine gute HolzqualitĂ€t. Ein ausgeprĂ€gter Farbkern beeinflusst die HolzqualitĂ€t nicht. Eschenholz kann sowohl hĂ€ndisch als auch maschinell gut bearbeitet werden, gedĂ€mpft lĂ€sst es sich Ă€hnlich gut wie die Buche biegen. Die OberflĂ€chen sind einfach behandelbar, was besonders fĂŒr das Beizen gilt. Das Holz ist widerstandsfĂ€hig gegen schwache Laugen und SĂ€uren. Es ist jedoch nur wenig witterungsbestĂ€ndig, und auch bei Kontakt mit dem Boden wird das Holz rasch geschĂ€digt. Da es sich nur schwer imprĂ€gnieren lĂ€sst, wird das Holz im Freien selten verwendet.

Eschenholz wird sowohl als Massivholz als auch in Form von Furnieren hĂ€ufig eingesetzt, so fĂŒr KĂŒchen-, Wohn- und Schlafzimmermöbel oder in gebogener Form fĂŒr Sitzmöbel. Des Weiteren wird es fĂŒr Wand- und Deckenverkleidungen und zur Herstellung von Parkett- und Dielenböden verwendet. FĂŒr alle diese Anwendungen wird helles Holz ohne Farbkern bevorzugt. Eschenholz wird besonders dann eingesetzt, wenn hohe AnsprĂŒche an die Festigkeit, ZĂ€higkeit und ElastizitĂ€t gestellt werden, so zur Herstellung von Stielen fĂŒr HĂ€mmer, Beile, Schaufeln, Hacken und Äxte, Sensen, Rechen und andere GartengerĂ€te. Auch Sport- und TurngerĂ€te wie SprossenwĂ€nde, Schlaghölzer oder Schlitten werden aus Eschenholz gefertigt. In der Stellmacherei war das Eschenholz von ĂŒberragender Bedeutung und galt als am besten geeignet zur Herstellung von Naben, Felgen, Speichen, Deichseln und Leiterwagen. Es hatte auch große Bedeutung im Fahrzeug- und Waggonbau. Die Deutsche Reichsbahn hatte fĂŒr viele Anwendungen den Einsatz der Esche sogar vorgeschrieben. Sie wurde auch im Maschinenbau zum Beispiel zur Herstellung von Dreschmaschinen oder WebstĂŒhlen eingesetzt. [35]

Andere Verwendungsmöglichkeiten

Eschenlaub war frĂŒher ein wichtiges Futtermittel fĂŒr den Winter. Das Laub wurde im Sommer geschnitten, getrocknet und fĂŒr die spĂ€tere Verwendung gelagert.[36] Die Esche ist auch ein hĂ€ufiger Straßen- und Stadtbaum â€“ besonders in Nord- und Osteuropa und in höheren Lagen der Mittelgebirge.[3]

MĂ€chtige und berĂŒhmte Eschen

Die mĂ€chtigste Esche steht im BiaƂowieĆŒa-Nationalpark im BiaƂowieĆŒa-Urwald im Nordosten Polens. Im Jahr 2010 hat sie bei einer Höhe von 40,50 m einen Umfang von 5,25 m (Messhöhe 1,30 m) erreicht. Ihr Alter betrĂ€gt um 211 Jahre.[37] Im selben Gebiet befindet sich ein 44,40 m hohes Exemplar, das jedoch nur einen Stammumfang von 4,08 m (Messhöhe 1,30 m) aufweist.[38]

Nachweise

Literatur

  • SchĂŒtt, Weisgerber, Schuck, Lang, Stimm, Roloff: EnzyklopĂ€die der LaubbĂ€ume. Nikol, Hamburg 2006, ISBN 3-937872-39-6, S. 261–275.
  • Bayerische Landesanstalt fĂŒr Wald und Forstwirtschaft (Hrsg.): BeitrĂ€ge zur Esche -Fachtagung zum Baum des Jahres 2001-. Mai 2002, ISSN 0945-8131 (online).
  • Roloff, BĂ€rtels: Flora der Gehölze. Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 2008, ISBN 978-3-8001-5614-6, S. 308.

Einzelnachweise

  1. ↑ Illustration aus Otto Wilhelm ThomĂ©: Flora von Deutschland Österreich und der Schweiz. Gera-Untermhaus, 1885.
  2. ↑ a b c SchĂŒtt et al.: EnzyklopĂ€die der LaubbĂ€ume, S. 262.
  3. ↑ a b c SchĂŒtt et al.: EnzyklopĂ€die der LaubbĂ€ume, S. 263.
  4. ↑ a b c SchĂŒtt et al.: EnzyklopĂ€die der LaubbĂ€ume, S. 264.
  5. ↑ SchĂŒtt et al.: EnzyklopĂ€die der LaubbĂ€ume, S. 266
  6. ↑ a b c Fraxinus excelsior - Gemeine Esche, Holz und Verwendung. In: Forstbotanischer Garten: Im Reich der BĂ€ume. Georg-August-UniversitĂ€t Göttingen, abgerufen am 30. August 2009.
  7. ↑ BeitrĂ€ge zur Esche, S. 56.
  8. ↑ SchĂŒtt et al.: EnzyklopĂ€die der LaubbĂ€ume, S. 267.
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  11. ↑ a b SchĂŒtt et al.: EnzyklopĂ€die der LaubbĂ€ume, S. 268.
  12. ↑ a b SchĂŒtt et al.: EnzyklopĂ€die der LaubbĂ€ume, S. 271.
  13. ↑ Marigo, Peltier, Girel, Pautou: Success in the demographic expansion of Fraxinus excelsior L.. In: Trees. Nr. 15, Springer, Oktober 2000, S. 2, 6, doi:10.1007/s004680000061.
  14. ↑ SchĂŒtt, Schuck, Stimm: Lexikon der Baum- und Straucharten. Nikol, Hamburg 2002, ISBN 3-933203-53-8, S. 182.
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  17. ↑ Marigo, Peltier, Girel, Pautou: Success in the demographic expansion of Fraxinus excelsior L.. In: Trees. Nr. 15, Springer, Oktober 2000, S. 1, 2, doi:10.1007/s004680000061.
  18. ↑ SchĂŒtt et al.: EnzyklopĂ€die der LaubbĂ€ume, S. 270.
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  22. ↑ Jörg Schumacher, Alfred Wulf, Sindy Leonhard: Erster Nachweis von Chalara fraxinea T. Kowalski sp. nov. in Deutschland – ein Verursacher neuartiger SchĂ€den an Eschen. In: Nachrichtenblatt des Deutschen Pflanzenschutzdienstes. 59, Nr. 6, Ulmer, Stuttgart 2007, ISSN 0027-7479, S. 121-123 (http://www.ulmer.de/Artikel.dll/nb2007_06_121_123_MzMzNTAw.PDF).
  23. ↑ a b T. Kowalski, O. Holdenrieder: Pathogenicity of Chalara fraxinea. In: Forest Pathology. 39, Nr. 1, Wiley, 8. August 2008, S. 1-7, doi:10.1111/j.1439-0329.2008.00565.x.
  24. ↑ Queloz, GrĂŒnig, Berndt, Kowalski, Sieber, Holdenrieder: Cryptic speciation in Hymenoscyphus albidus. In: Forest Pathology. Wiley, 30. MĂ€rz 2010, abgerufen am 18. Oktober 2010 (englisch).
  25. ↑ Eschensterben: Woher kommt der tödliche Keim? In: Basler Zeitung. 8. April 2010, abgerufen am 24. April 2011.
  26. ↑ T. Kowalski, O. Holdenrieder: The teleomorph of Chalara fraxinea, the causal agent of ash dieback. In: Forest Pathology. Wiley, 23. Februar 2009, doi:10.1111/j.1439-0329.2008.00589.x.
  27. ↑ Hesiodos: Werke und Tage. (Originaltitel: áŒœÏÎłÎ± Îșα᜶ áŒĄÎŒÎ­ÏÎ±Îč) (Zeile 145, http://www.gottwein.de/Grie/hes/ergde.php, abgerufen am 19. September 2009).
  28. ↑ Snorri Sturluson: Gylfaginnüng. Gylfis Verblendung. In: Snorra-Edda. 1271, 15 (Wikisource-logo.svg Gylfaginnüng.).
  29. ↑ BeitrĂ€ge zur Esche, S. 71-72.
  30. ↑ SchĂŒtt, Schuck, Stimm: Lexikon der Baum- und Straucharten. Nikol, Hamburg 2002, ISBN 3-933203-53-8, S. 180.
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  38. ↑ http://www.monumentaltrees.com/de/pol/podlaskie/bialystok/2435_nationalparkofbialowieza/3892/

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 Commons: Gemeine Esche â€“ Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

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   Lithuanian dictionary (lietuviĆł ĆŸodynas)

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   Universal-Lexikon

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   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Esche [1] — Esche (Fraxinus Tournf.), Pflanzengattung aus der Familie der Oleaceae Fraxineae (s.u. Fraxineae u. Fraxinus); Arten: a) Gemeine E. (Fraxinus excelsior), schnellwĂŒchsiger Baum von 80–100 Fuß Höhe u. 2 Fuß Dicke in 80 Jahren; wird 200 Jahre alt,… 
   Pierer's Universal-Lexikon

  • Esche — (FraxÄ­nus L.), Laubholzgattg. der Oleazeen, BĂ€ume mit gegenstĂ€ndigen, gefiederten BlĂ€ttern und einsamigen FlĂŒgelfrĂŒchten. Gemeine E. (F. excelsÄ­or L. [Abb. 525: a Blatt, b, c, ZwitterblĂŒten, d mĂ€nnliche BlĂŒte, aus 2 StaubgefĂ€ĂŸen bestehend, e… 
   Kleines Konversations-Lexikon


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