Geschichte Belgiens

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Geschichte Belgiens

Die Geschichte Belgiens behandelt die geschichtlichen Ereignisse auf dem Gebiet des heutigen, in dieser Form seit 1830 bestehenden Staates Belgien. Zum Begriff "Niederlande", der etwa seit dem Mittelalter und bis 1830 auch das heutige Belgien umfasste, siehe auch Niederlande (Begriffsklärung).

Geschichte der Benelux-Staaten
Fränkisches Reich
‚Čą800‚Äď843
Mittelreich (Lotharii Regnum)
843‚Äď855
Lotharingien
855‚Äď977
verschiedene adlige Besitzt√ľmer
977‚Äď1384
Wapen Prinsbisdom Luik.png
Bistum L√ľttich
985‚Äď1795

Burgundische Niederlande (Haus Burgund)
1384‚Äď1477

Burgundische Niederlande (Haus Habsburg)
1477‚Äď1556
Flag of New Spain.svg
Spanische Niederlande
1556‚Äď1581
Prinsenvlag.svg
Republik der Sieben Vereinigten Niederlande
1579/1581‚Äď1795
s√ľdliche Spanische Niederlande
1581‚Äď1713
√Ėsterreichische Niederlande
1713‚Äď1795
Flag of the Netherlands.svg
Batavische Republik
1795‚Äď1806
Flag of France.svg
Frankreich (Erste Republik)
1795‚Äď1805
Königreich Holland
1806‚Äď1810
Flag of France.svg
Frankreich (Erstes Kaiserreich)
1805‚Äď1815
Flag of the Netherlands.svg
Vereinigtes Königreich der Niederlande
1815‚Äď1830
Flag of the Netherlands.svg
Königreich der Niederlande
Flag of Belgium.svg
Königreich Belgien
Flag of Luxembourg.svg
Großherzogtum Luxemburg


Inhaltsverzeichnis

Die territoriale Entwicklung Belgiens in der √úbersicht

Das Gebiet des heutigen Belgien wird im ersten Jahrhundert vor Christus Teil des römischen Reiches, später der römischen Provinzen Belgica, Belgica II und Germania Inferior. Die dort siedelnden keltischen Gruppen werden jedoch erst im Laufe der Zeit romanisiert.

Im 5. Jahrhundert nach Christus zerf√§llt die r√∂mische Herrschaft. Das heutige Belgien und benachbarte Regionen werden zum Ausgangspunkt und Kernland eines neuen Reiches, das die europ√§ische und globale Geschichte nachhaltig pr√§gen wird - das Fr√§nkische Reich. Die zwischen √Ąrmelkanal und Alpen entstehende romanisch-germanische Sprachgrenze bildet sich eher unabh√§ngig von Staats- und Verwaltungsgrenzen und verl√§uft quer durch das Reich (Belgien, Lothringen, Vogesen, Schweiz), in etwa dem heutigen Verlauf der Sprachgrenzen entsprechend.

Nach den fr√§nkischen Reichsteilungen im 9. Jahrhundert geh√∂ren die allermeisten Gebiete der Grafschaft Flandern - und damit das westliche Belgien - zum Westfrankenreich (aus dem schnell das K√∂nigreich Frankreich wird). Diese Grafschaft Flandern hat einen ganz anderen Zuschnitt als das heutige Flandern, und beinhaltet im S√ľden auch das Artois. Das mittlere und √∂stliche Belgien kommt als Teil Niederlothringens zum Ostfr√§nkischen Reiches, aus dem im 10. Jahrhundert das sogenannte Heilige R√∂mische Reich (HRR) hervorgeht.

Aufgrund der schw√§cher werdenden Zentralgewalt im HRR bilden sich st√§rker werdende regionale Territorien, im Bereich des heutigen Belgien z.B. die Herzogt√ľmer Brabant und Luxemburg, die Grafschaften Hennegau und Namur, das F√ľrstbistum L√ľttich und das Hochstift Cambrai. Ab 1384 und im 15. Jahrhundert kommen viele dieser Herrschaften zum rasch aufstrebenden Staat des Hauses Burgund, der sich aber nicht nur im HRR, sondern auch im K√∂nigreich Frankreich ausbreitet. Er vereinigt das franz√∂sische Flandern mit den Territorien des HRR unter einer Herrschaft. Der entstehende Herrschaftskomplex der Burgundischen Niederlande umfasst in etwa das heutige Benelux, aber nicht das F√ľrstbistum L√ľttich im √∂stlichen Belgien. Im S√ľden der Grafschaft Flandern entsteht die Grafschaft Artois.

Nach dem Ende Burgunds 1477 kommen die Burgundischen Niederlande an das Haus Habsburg. F√ľr die sp√§ter belgischen Gebiete beginnt damit eine mehr als 300j√§hrige habsburgische √Ąra. Bei der Einteilung des HRR in Reichskreise Ende des 15. Jahrhunderts werden die Gebiete im Burgundischen Reichskreis organisiert.

1556, also mitten im Zeitalter der Reformation, teilt sich die Familie Habsburg in eine √∂sterreichische und eine spanische Linie. Die Burgundischen Niederlande fallen an die spanische Linie, weswegen man fortan von den Spanischen Niederlanden spricht. Deren n√∂rdliche, nicht katholisch gebliebenen Provinzen (z.B. Holland, Seeland, Utrecht, Geldern, Friesland) spalten sich jedoch bereits ab 1559 ab und erreichen schlie√ülich 1648 die Unabh√§ngigkeit (Vereinigte Niederlande, Ursprung der heutigen Niederlande). Zwischen 1659 und 1679 fallen verschiedene Gebiete der verbliebenen Spanischen Niederlande im S√ľden an Frankreich - vor allem das Artois, S√ľdflandern (mit D√ľnkirchen, Lille und Cambrai) und Thionville(Diedenhofen). In dieser Zeit werden die Grenzen des heutigen Belgiens im Wesentlichen gepr√§gt, denn die Staatsgrenzen, die bei der Unabh√§ngigkeit der n√∂rdlichen Niederlande und bei den franz√∂sischen Eroberungen entstehen, entsprechen √ľberwiegend dem Verlauf der heutigen belgischen Staatsgrenzen im Norden und S√ľden.

Die verbliebenen Spanischen Niederlande (in etwa Belgien und Luxemburg) bilden nun einen westlichen Ausl√§ufer des HRR. Nach √ľber 150 Jahren spanischer Regierung kommt das Gebiet 1713 von der spanischen Linie der Habsburger zur √∂sterreichischen Linie. Das nun √Ėsterreichische Niederlande genannte Gebiet bildet einen weitgehend selbst√§ndig verwalteten Staat, der in Personalunion mit den anderen √∂sterreichisch-habsburgischen L√§ndern verbunden ist. Neben England wird das heutige Belgien Kernland der Industriellen Revolution.

Aufgrund der Auswirkungen der Franz√∂sischen Revolution endet 1795 nach 82 Jahren die Zugeh√∂rigkeit zu √Ėsterreich, und das Gebiet wird f√ľr 20 Jahre Teil Frankreichs. 1804 wird das nur noch formell existierende HRR aufgel√∂st. Auch die anderen Gebiete des HRR im heutigen Belgien, vor allem das F√ľrstbistum L√ľttich, waren bereits Teil Frankreichs geworden. Nach dem Zerfall des Reichs Napoleons wird 1815 fast der gesamte heutige Beneluxraum auf dem Wiener Kongress zu den neuen Niederlanden vereinigt. Im S√ľdosten der Niederlande wird das Gro√üherzogtum Luxemburg eingerichtet, noch mehr als doppelt so gro√ü wie das heutige Luxemburg, aber kleiner als das mittelalterliche und fr√ľhneuzeitliche Herzogtum. Kurioserweise wird es nicht nur Teil der Niederlande, sondern auch Mitglied des Deutschen Bundes.

Bereits 1830 spalten sich weite Teile im S√ľden der Niederlande ab und schaffen den heutigen Staat Belgien. Luxemburg hingegen bleibt mit den Niederlanden in Personalunion verbunden. 1839 kommen gr√∂√üere Gebiete Luxemburgs und Limburgs an Belgien. Der Rest Luxemburgs verbleibt bis 1867 im Deutschen Bund, die Verbindung mit den Niederlanden besteht bis 1890. Als Folge des Ersten Weltkriegs kommen 1920 kleinere Gebiete Preu√üens an Belgien; seitdem haben sich die Staatsgrenzen Belgiens nicht mehr ver√§ndert.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wird Belgien wiederum Kernland eines historischen Prozesses, n√§mlich der Entwicklung der Europ√§ischen Union (EU). 1960 wurde der Benelux-Verbund geschaffen. Die Hauptstadt Belgiens, Br√ľssel, wird zum Sitz der Exekutive der EU, und geh√∂rt damit zusammen mit Luxemburg (Judikative) und Stra√üburg (Legislative) zu den Hauptst√§dten der EU. Der Gebietskomplex Belgien-Luxemburg-Ostfrankreich, gelegen entlang des franz√∂sisch-germanischen Sprachgrenzsaums, ist damit die zentralste Region des politischen Europa.

Details der Geschichte Belgiens bis zum Ende des Mittelalters

Ur- und Fr√ľhgeschichte

In Belgien gefundene Feuersteinklingen

Fr√ľhe Werkzeuge von J√§gern und Fischern des Homo heidelbergensis/Homo erectus werden auf 500.000 v. Chr. datiert. Viele arch√§ologische Funde an der Maas zeugen von der Besiedlung durch dessen Nachfahren den Neanderthaler. Durch diese rund 50.000 Jahre alte Funde bei La Neulette, Spy und Engis gilt Belgien als ein Hauptfundort des klassischen Neandertalers.[1] In der Jungsteinzeit entstanden um etwa 4000 v. Chr. erste feste Siedlungen. W√§hrend der Eisenzeit waren die Hallstatt-Kultur (800‚Äď500 v. Chr.) und die keltische La-T√®ne-Kultur die wichtigsten Kulturen im Lande.

Römisches Reich

Die Gebiete des heutigen Belgiens wurden von 57 bis 51 v. Chr. durch Julius Caesar erobert. Der Name Belgien geht auch auf ihn zur√ľck, der allen keltischen St√§mmen n√∂rdlich der Fl√ľsse Sequana (Seine) und Matrona (Marne) die Bezeichnung Belgae gab (Galliorum omnium fortissimi sunt Belgae, De Bello Gallico, liber primus).

Unter Kaiser Augustus wurde im Kerngebiet der belgischen St√§mme die Provinz Gallia Belgica mit der Hauptstadt Durocortorum (Reims) gegr√ľndet. Erst unter Kaiser Claudius wurde die Provinz romanisiert.

Fränkisches Reich

Nach dem Zerfall des römischen Reiches war das Gebiet ein Kernland des Reiches der Franken. Nach dessen Teilung kam die Grafschaft Flandern (westlich von der Schelde) zum westfränkischen (später das französische) Königreich, der Rest zum ostfränkischen Reich (später das Heilige Römische Reich).

Hoch- und Spätmittelalter

Sp√§ter herrschte das Haus Burgund √ľber beide Seiten der alten Grenze. Unter den burgundischen Herz√∂gen wurden die Vorl√§ufer der heutigen Provinzen (z. B. Westflandern, Ostflandern, Brabant) gebildet. Philipp der K√ľhne (1342‚Äď1404) erlangte die Regierung der Grafschaft Flandern. Vor allem sein Enkel Philipp der Gute vereinigte weitere Gebiete des heutigen Belgiens (Burgundische Niederlande) durch Erbe oder Kauf. Unter Karl dem K√ľhnen (Charles le T√©m√©raire) erreichte das Herzogtum Burgund den Zenit seiner Macht.

Die St√§dte Flanderns, besonders Br√ľgge, Gent und Antwerpen, geh√∂rten im Hoch- und Sp√§tmittelalter zu den Gr√∂√üten und Wohlhabendsten in Europa. Sie lebten von der Verarbeitung englischer Wolle zu T√ľchern von besonderer Qualit√§t, die durch die Hanse und die internationalen Messen (bes. in der Champagne) in ganz Westeuropa Absatz fanden. Die starken wirtschaftlichen Interessen Flanderns in England lie√üen die Region immer wieder in den Gegensatz zu dessen Rivalen Frankreich treten. Die internationale Vernetzung und der Reichtum Flanderns waren die Basis f√ľr den Aufstieg Burgunds, das sich zunehmend auch als kulturelles Zentrum mit eigenem politischen Selbstverst√§ndnis etablierte.

Spanische und österreichische Zeit

Nach der Verm√§hlung Marias von Burgund mit dem Erzherzog Maximilian kamen Brabant, Flandern und die √ľbrigen niederl√§ndischen Provinzen mit dem Tod Karls des K√ľhnen in der Schlacht bei Nancy 1477 an das Haus Habsburg. Mit der Kreiseinteilung des Heiligen R√∂mischen Reiches wurde es zum Burgundischen Reichskreis geschlagen. Durch Erbfolge kam das heutige Belgien unter die Herrschaft Karl V. (1500‚Äď1558), einen Enkel von Maximilian I. von √Ėsterreich. Nach dessen Abdankung im Jahr 1556 fielen die niederl√§ndischen Provinzen nach der Teilung der Habsburgischen Besitzt√ľmer an die Spanische Linie. 1568 brach der Achtzigj√§hrige Krieg aus, der die 17 Provinzen in zwei Lager teilte. 1581 erkl√§rte sich der Norden, die Republik der Sieben Vereinigten Niederlande, (heutiges K√∂nigreich der Niederlande), f√ľr unabh√§ngig. Im Westf√§lischen Frieden 1648 wurde diese Unabh√§ngigkeit best√§tigt. Der S√ľden geh√∂rte weiter dem spanischen Zweig der Habsburger (Spanische Niederlande). Diese mussten aber im Pyren√§enfrieden (1659), dem Frieden von Aachen am Ende des Devolutionskrieges (1668) und dem Frieden von Nimwegen (1678) u. a. Cambrai, Lille, Arras und D√ľnkirchen im Westen und S√ľdwesten der Spanischen Niederlande an Frankreich abtreten. 1706 bis 1714 wurden im spanischen Erbfolgekrieg weite Teile des Landes durch die Briten und die Vereinigten Niederlande besetzt. Durch die Friedensschl√ľsse von Utrecht und Rastatt (1713 und 1714) fielen die s√ľdlichen Niederlande an √Ėsterreich und hie√üen fortan √Ėsterreichische Niederlande. Diese waren ein nahezu selbst√§ndiger Staat, der nur durch Personalunion mit den √∂sterreichischen Landen verbunden war. In Reaktion auf die Reformpolitik Kaiser Josephs II. nach 1780, die die Autonomie des Landes einschr√§nkten, wurde im Jahr 1790, w√§hrend der Brabanter Revolution, die Unabh√§ngigkeitserkl√§rung der ‚ÄěVereinigten Belgischen Staaten‚Äú proklamiert. Zwar konnten die √Ėsterreicher ihre Herrschaft im selben Jahr wiederherstellen, aber 1794 wurde das Land von Frankreich besetzt und im Frieden von Campo Formio 1797 formell von √Ėsterreich an Frankreich abgetreten. Erst 1814 wurde das Land von Truppen der antinapoleonischen Koalition besetzt. 1815 startete Napoleon den Belgienfeldzug von 1815 und das Land war Schauplatz der entscheidenden Schlacht gegen Napoleon, der Schlacht bei Waterloo.

Siehe auch: Statthalter der habsburgischen Niederlande

Das Königreich der Vereinigten Niederlande

Nach dem Wiener Kongress (1815) wurden die habsburgischen Niederlande mit den (n√∂rdlichen) Niederlanden zusammengef√ľhrt. Aufgrund einer teilweise √§hnlichen Geschichte dachte man, dass dies die beste L√∂sung w√§re. Der Regent Wilhelm I. regierte das K√∂nigreich der Vereinigten Niederlande als ‚Äěaufgekl√§rter Despot‚Äú. Seine Macht war uneingeschr√§nkt, doch wurde ein Scheinparlament eingerichtet. Wilhelm I. sorgte mit einigen Ma√ünahmen im S√ľden des Reiches f√ľr Antipathie. So waren seine Religions- und Bildungspolitik sehr umstritten, da sich die Katholiken benachteiligt f√ľhlten und der K√∂nig die niederl√§ndische Sprache im S√ľden des heutigen Belgiens durchzusetzen versuchte. Seine Hilfe f√ľr den Antwerpener Hafen wurde hingegen positiv aufgenommen. Die politisch organisierten Katholiken und die Liberalen des Landes forderten gemeinsam Reformen, was Wilhelm I. jedoch grunds√§tzlich ablehnte. Da viele B√ľrger Angst vor den Arbeitern hatten, die mit sozialistisch und nationalistischen Aufst√§nden drohten, lie√ü Wilhelm I. eine B√ľrgerwehr aufstellen, die bei den sp√§teren K√§mpfen um die Unabh√§ngigkeit eine wichtige Rolle spielen sollte.

Belgien seit der Unabhängigkeit

Die belgische Revolution

Belgien 1844

Die belgische Revolution f√ľhrte 1830 zur Unabh√§ngigkeit von den Niederlanden. Die franz√∂sische Julirevolution hatte mit ihrer Macht√ľbernahme des B√ľrgertums erste Unruhen ausgel√∂st. Ende August begann in Br√ľssel der offene Aufstand. In der Oper, heute La Monnaie/De Munt genannt, wurde die Oper La Muette de Portici (‚ÄěDie Stumme von Portici‚Äú) von Daniel-Fran√ßois-Esprit Auber aufgef√ľhrt, die bereits in Paris f√ľr Unruhe gesorgt hatte. Nach dem Ende der Auff√ľhrung zog das Publikum aus dem Theater hinaus und schloss sich einer Demonstration von Arbeitern an, die zuf√§llig vorbei kam. Auch Einheiten der B√ľrgerwehr stie√üen zu der Menschenmenge. Gemeinsam st√ľrmte man den Justizpalast, verschiedene Verwaltungsgeb√§ude und den Sitz einer regierungsfreundlichen Zeitung. Die in Br√ľssel stationierten niederl√§ndischen Truppen verhielten sich passiv, unter anderem weil Belgier in ihren Reihen gezielt Unruhe, Desinformationen und Desertionen ausl√∂sten.

Am Tag nach den ersten Unruhen schickte Wilhelm I. seine beiden S√∂hne als Unterh√§ndler nach Br√ľssel. Die Aufst√§ndischen forderten eine Teilung des Landes, ohne Gegenvorschl√§ge zu akzeptieren. Nach der Abreise der Prinzen wurden auch die niederl√§ndischen Truppen aus Br√ľssel abgezogen. Eine weitere Verhandlungsrunde, in der Wilhelm I. pers√∂nlich mit einer Br√ľsseler Delegation sprach, blieb ebenfalls ohne Ergebnis. Unterdessen breitete sich die offene Unabh√§ngigkeitsbewegung auch in andere belgische St√§dte aus. Ende September beschloss Wilhelm I., milit√§risch gegen den Aufstand vorzugehen. 12.000 Soldaten zogen gegen Br√ľssel und besetzten den Park vor dem dortigen Schloss. Nun stellte sich der vorherige Abzug der Garnison aus der Stadt als taktischer Fehler heraus. Den Br√ľsselern gelang es, eine geschlossene Verteidigung der Stadt aufzubauen. Drei Tage lang dauerten die K√§mpfe, an deren Ende sich die Niederl√§nder zur√ľckzogen.

Am 26. September formierte sich eine provisorische Regierung in Br√ľssel. Frankreich und Gro√übritannien erkannten sie sofort an. In den folgenden Tagen wurden niederl√§ndische Beamte und Truppen aus allen St√§dten des Landes vertrieben. Am 4. Oktober 1830 verk√ľndete die provisorische Regierung auf dem Balkon des Br√ľsseler Rathauses die Unabh√§ngigkeit Belgiens.

In der Konferenz von London (Ende 1830) wurde Belgien die Unabh√§ngigkeit von den damaligen Gro√üm√§chten zugestanden, obwohl sie damit den gerade erst 15 Jahre alten Vertrag von Wien in Frage stellten. Die Suche nach einem K√∂nig stellte sich als √§u√üerst schwierig heraus. Der einheimische Hochadel weigerte sich, den Monarchen zu stellen. Nach langen Verhandlungen und verschiedenen Vorschl√§gen sprach sich das Parlament f√ľr den 15-j√§hrigen Louis d'Orl√©ans, duc de Nemours aus, einen Sohn des franz√∂sischen K√∂nigs. Sowohl England als auch der belgische Premierminister lehnten diese Entscheidung ab, weil sie eine Macht√ľbernahme Frankreichs f√ľrchteten. Kurze Zeit sp√§ter wurde Leopold I. von Sachsen-Coburg-Gotha, der mit zahlreichen europ√§ischen Herrscherh√§usern verwandt war, zum K√∂nig eingesetzt und eine immerw√§hrende Neutralit√§t erkl√§rt. Der K√∂nig hatte nur beschr√§nkte Funktionen und musste einen Eid auf die Verfassung ablegen, darin erkennt er die Souver√§nit√§t des Volks, die Grundrechte und das parlamentarische System an. Die Kr√∂nung beantworteten die Niederlande eine Woche sp√§ter mit einer milit√§rischen Offensive, die aber von Frankreich, zusammen mit Belgiens Schutzmacht Gro√übritannien, zur√ľckgeschlagen wurde. Erst nach einer gemeinsamen Seeblockade Frankreichs und des Vereinigten K√∂nigreiches gegen die Niederlande erkl√§rte sich Wilhelm I. zu Friedensverhandlungen mit Belgien bereit. Erst 1839 wurde der Friedensvertrag in London unterzeichnet. Belgien verzichtete darin auf Maastricht und musste den freien internationalen Schiffsverkehr auf seinen Wasserstra√üen garantieren, erhielt aber die H√§lfte Luxemburgs und die Genehmigung zum Bau einer Eisenbahnstrecke ins Ruhrgebiet.

Sprachenstreit und Kolonialpolitik

Franz√∂sisch wurde bei Gr√ľndung des belgischen Staates alleinige Verwaltungs- und Unterrichtssprache, Niederl√§ndisch galt als ‚ÄěSprache der Holl√§nder‚Äú. Die wallonisch-fl√§mische Sprachenfrage war daher von Beginn an ein dr√§ngendes Problem des Staates. Zwar wurde in Flandern die fl√§mische Sprache mit einer Reihe von Sprachgesetzen der bislang alleinigen Amtssprache Franz√∂sisch als Schul- und Amtssprache theoretisch gleichgestellt; in der Praxis blieb das Franz√∂sische aber die bevorzugte Sprache des Staates.

K√∂nig Leopold II. (1865 bis 1909 K√∂nig der Belgier) griff nach dem Kongo, wo er den Kongo-Staat gr√ľndete, der von 1885 bis 1908 als sein Privatbesitz galt und dessen Bewohner ebenso als rechtloser Privatbesitz des K√∂nigs angesehen wurden. Die Exzesse bei der wirtschaftlichen Ausbeutung des ‚ÄěFreistaats‚Äú (siehe Kautschukboom) sorgten 1908 als so genannte Kongogr√§uel international f√ľr Aufsehen und Emp√∂rung. Leopold, unter dessen Schreckensregime in dem afrikanischen Land sch√§tzungsweise 10 Millionen Menschen durch Sklaverei und Zwangsarbeit ums Leben gekommen waren [2], wurde zur √úbergabe des Kongo als ‚Äěnormale‚Äú Kolonie an den belgischen Staat (Belgisch-Kongo) gezwungen. Er starb 1909. Sein Nachfolger wurde Albert I.

Siehe auch: Flämische Bewegung

Die Weltkriege und die Zwischenkriegszeit

Im Ersten Weltkrieg marschierten Soldaten des Deutschen Reiches ohne Kriegserkl√§rung in das neutrale Belgien ein, da das Land f√ľr das Deutsche Reich als Mittelland zum Kriegsgegner Frankreich eine strategische Bedeutung besa√ü. Im Verlaufe des jahrelangen Stellungskrieges zwischen Franzosen und Deutschen wurden viele belgische St√§dte zerst√∂rt. Das gr√∂√ütenteils von den Deutschen besetzte Land kam unter die Verwaltung deutscher Generalgouverneure (1914-1917 Generaloberst Moritz von Bissing sowie jeweils f√ľr wenige Monate ein Vorg√§nger und ein Nachfolger) und wurde entsprechend den Sprachgrenzen in Verwaltungseinheiten eingeteilt. Auf die Angriffe wallonischer Partisanen, der Francs-tireurs, reagierten die deutschen Truppen mit brutaler Gewalt gegen die Zivilbev√∂lkerung. Im Laufe des Krieges kam es zu mehreren Massakern an Zivilisten in belgischen St√§dten, das schlimmste davon in Dinant. Ob eine gr√∂√üere Partisanent√§tigkeit in Belgien damals √ľberhaupt vorhanden war, wird von Historikern heute kontrovers diskutiert.[3] Als in Deutschland nach dem Einzug des Gro√üteils der m√§nnlichen Bev√∂lkerung die Arbeitskr√§fte in der R√ľstungsindustrie knapp wurden, lie√ü die Reichsregierung ca. 40.000 belgische Zivilisten in G√ľterz√ľgen (meist Viehwaggons) zur Zwangsarbeit nach Deutschland deportieren. Zehntausende weitere wurden in sog. ‚ÄěZivil-Arbeiter-Bataillone‚Äú zusammengefasst und zu Hilfsarbeiten an der deutschen Westfront gezwungen.[4] Ihren Ruf als ‚ÄěBarbaren‚Äú festigten die Besatzer schlie√ülich durch das Niederbrennen der an Kultursch√§tzen reichen Stadt L√∂wen, wobei auch deren ber√ľhmte Bibliothek ein Raub der Flammen wurde.

Am Ende des Krieges geh√∂rte Belgien zu den westalliierten Siegerm√§chten und annektierte das Gebiet um Eupen-Malmedy, das heutige Ostbelgien, vom Deutschen Reich. Albert I. schloss 1919 eine Milit√§rkonvention mit Frankreich und beteiligte sich ab 1921 an der Besetzung des Ruhrgebietes. 1925 schlossen Belgien, Frankreich und Gro√übritannien den Locarno-Pakt mit dem Deutschen Reich, der unter anderem die Ostgrenze Belgiens garantierte. Alberts seit 1934 regierender Nachfolger Leopold III. k√ľndigte 1936 die Milit√§rkonvention mit Frankreich und erkl√§rte Belgien erneut f√ľr neutral.

Belgien wurde aber auch im Zweiten Weltkrieg unter erneuter Verletzung der Neutralit√§t am 10. Mai 1940 durch deutsche Truppen angegriffen. Der belgische Regent geriet in deutsche Kriegsgefangenschaft und kollaborierte nach Meinung vieler mit den Nationalsozialisten. Nach der Landung in der Normandie im Juni 1944 r√§umte die deutsche Wehrmacht im September 1944 Belgien. Die belgische Exilregierung unter Hubert Pierlot kehrte nach Br√ľssel zur√ľck und zwang Leopold III., zugunsten seines Bruders Karl von Flandern vorerst auf sein Amt zu verzichten. Ende 1944 war Belgien von der deutschen Ardennenoffensive betroffen.

Nach Kriegsende

Nach der R√ľckkehr von Leopold III. auf den belgischen K√∂nigsthron stimmten 1949 die Volksgruppen in Belgien √ľber Leopold III. als K√∂nig ab. Zustimmung fand er mit 72% vor allem im katholisch gepr√§gten Flandern mit einer stark monarchistischen christdemokratischen Partei. Die sozialistisch gepr√§gte Bev√∂lkerung Walloniens hingegen stimmte mehrheitlich mit 58% gegen den K√∂nig. Das Land drohte danach in einen B√ľrgerkrieg zu st√ľrzen. 1951 dankte daher Leopold III. zugunsten seines √§ltesten Sohnes Baudouin ab.

Am 30. Juni 1960 wurde die Kolonie Belgisch-Kongo unabh√§ngig, wobei Belgien in der turbulenten Phase nach der Unabh√§ngigkeit in die dortigen Konflikte verwickelt war. Mit der Unabh√§ngigkeit Burundis und Ruandas am 1. Juli 1962 endete f√ľr Belgien die Zeit als Kolonialmacht.

Belgien als Zentrum Europas

Nach dem Austritt Frankreichs aus der milit√§rischen Integration der NATO √ľbernahm Belgien 1967 das NATO-Hauptquartier und das Hauptquartier Europa (SHAPE). Mit dem Ausbau der Europ√§ischen Gemeinschaft wurde Br√ľssel neben Luxemburg Sitz europ√§ischer Institutionen.

Bis in die 1950er Jahre war die franz√∂sischsprachige Bev√∂lkerung in Wallonie die ‚Äětonangebende‚Äú Volksgruppe in Belgien gewesen, was zu gro√üen politischen Spannungen mit der niederl√§ndischsprachigen fl√§mischen Bev√∂lkerung f√ľhrte, die sich in vielerlei Hinsicht unterdr√ľckt f√ľhlte. Erst mit dem wirtschaftlichen Niedergang der Wallonen ‚Äď ihr Haupterwerbszweig war der Bergbau gewesen ‚Äď √§nderte sich diese Situation zugunsten eines angen√§herten Gleichgewichtes zwischen den zwei gro√üen Bev√∂lkerungsgruppen.

Im Mai 1977 wurde durch den Egmont-Pakt die Einf√ľhrung von drei autonomen Regionen Br√ľssel, Wallonie und Flandern vorgeschlagen, welches aber aufgrund weiterer Forderungen der Wallonen nicht durchsetzbar war. Durch die Gew√§hrung regionaler Autonomierechte f√ľr Flamen und Wallonen (aber auch f√ľr die deutschsprachige Volksgruppe in Ostbelgien) und die Verabschiedung des Gesetzes, welches Belgien in einen Bundesstaat umwandelt, im August 1980 wurden zwar politische Forderungen erf√ľllt, die Spannungen und Gegens√§tze ‚Äď jetzt unter einem wirtschaftlich umgekehrten Verh√§ltnis ‚Äď sind aber trotzdem bis heute vorhanden und werden u. a. von der fl√§mischen nationalistischen Partei Vlaams Belang (fr√ľher Vlaams Blok) und der wallonischen nationalistischen Partei Front National nach au√üen getragen.

Hinzu kommen die zwischen 1990 und 2000 entstandenen gesamtstaatlichen Probleme (Vorwurf der Verfilzung der Bundespolitik, Skandale um Kindesmissbrauch [5]).

Als einigendes und stabilisierendes Band f√ľr das Land erweist sich das K√∂nigshaus, dem seit 1993 K√∂nig Albert II. als Nachfolger von Baudouin I. vorsteht.

Dennoch ist v√∂llig offen, ob Belgien auch in Zukunft als einheitlicher Staat bestehen bleiben wird. Zwar wurde der Vlaams Blok im November 2004 verboten, doch k√∂nnte sich dieses Verbot aufgrund der breiten Zustimmung f√ľr die Partei in Flandern (gr√∂√üte Fraktion im fl√§mischen Parlament) als kontraproduktiv erweisen. Es wurde umgehend eine Nachfolgeorganisation namens Vlaams Belang gegr√ľndet. (vgl. Kleinstaaterei)

Belgische Diaspora

Belgische Diaspora ist die Bezeichnung f√ľr die Belgier, die au√üerhalb Belgiens leben. Einige von ihnen leben in Deutschland, insbesondere Hessen und K√∂ln. In K√∂ln bestand in der fr√ľhen Neuzeit eine evangelisch-reformierte Kirchengemeinde von Wallonen. In Hanau in Hessen gibt es die Niederl√§ndisch-Wallonische Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde, die seit Jahrhunderten besteht. In Friedrichstadt in Schleswig wurde in der fr√ľhen Neuzeit eine fl√§mische Mennonitengemeinde gegr√ľndet, die sich sp√§ter mit der friesischen und der s√ľddeutschen Mennonitengemeinde vereinigte. In Danzig, Emden, Leer, Hamburg und Norden bestanden fl√§mische Mennonitengemeinden, die sich sp√§ter mit den friesischen Mennonitengemeinden vereinigten. Eine Siedlung von Mennoniten aus Deutschland, die fl√§mischer Herkunft waren, war Chortitza in der Ukraine. In Groningen gab es von 1554 bis 1809 eine fl√§mische Mennonitengemeinde, die 1809 mit der Vereinigten Waterlandschen Fl√§mischen und Waterlandschen Gemeinde fusionierte. Ein anderes traditionell bedeutendes Land der belgischen Auswanderung ist S√ľdafrika, was dazu gef√ľhrt hat, dass unverh√§ltnism√§√üig wenige Belgier in Amerika leben, beispielsweise weniger Belgier als √Ėsterreicher. Eine fl√§mische Stadtgr√ľndung des Mittelalters ist Penfro im traditionell englischsprachigen Teil von Wales. In Amsterdam, Haarlem und Rotterdam gab es ebenfalls fl√§mische Mennonitengemeinden. Dort leben heutzutage auch einige Belgier.

Belgische Könige

Literatur

  • Christoph Br√ľll: Belgien im Nachkriegsdeutschland. Besatzung, Ann√§herung, Ausgleich 1945‚Äď1958. Klartext, Essen 2009, ISBN 978-3-8375-0252-7
  • Bernard A. Cook: Belgium. A History. 3rd ed. New York et al 2004, ISBN 0-8204-5824-4
  • Michael Erbe: Belgien, Niederlande, Luxemburg. Geschichte des niederl√§ndischen Raumes. Stuttgart, Berlin, K√∂ln 1993. ISBN 3-17-010976-6
  • Johannes Koll: Geschichtlicher √úberblick, in: Ders. (Hrsg.): Belgien. Geschichte - Politik - Kultur - Wirtschaft, M√ľnster 2007, S. 5-44. ISBN 978-3-402-00408-1
  • Philipp Kr√§mer: Der innere Konflikt in Belgien: Sprache und Politik. Geschichte und Gegenwart der mehrsprachigen Gesellschaft, Saarbr√ľcken 2010. ISBN 978-3-639-28610-6
  • Andreas Pflock: Auf vergessenen Spuren. Ein Wegweiser zu Gedenkst√§tten in den Niederlanden, Belgien und Luxemburg Bonn: BpB, 2006 (Reihe: Themen und Materialien). Info [1]

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ Friedemann Schrenk: Die Neandertaler. Verlag C.H.Beck, M√ľnchen 2005, ISBN 3-406-50873-1, S. 179.
  2. ‚ÜĎ Dieter H. Kollmer: Die belgische Kolonialherrschaft 1908 bis 1960, in: Bernhard Chiari, Dieter H. Kollmer (Hgg.): Wegweiser zur Geschichte Demokratische Republik Kongo, 2. Aufl., Paderborn u.a. 2006, S. 45.
  3. ‚ÜĎ Zur These, dass die deutschen Truppen die ‚ÄěFranc-tireurs‚Äú aufgrund von Feindbildern und √ľbersteigerten √Ąngsten meist nur imaginiert h√§tten, vgl. John Horne, Alan Kramer: Deutsche Kriegsgreuel 1914. Die umstrittene Wahrheit. Hamburg 2004. Kritisch dazu die Rezension von Peter Hoeres in sehepunkte.
  4. ‚ÜĎ Vgl. Jens Thiel: ¬ĽMenschenbassin Belgien¬ę. Anwerbung, Deportation und Zwangsarbeit im Ersten Weltkrieg. Essen 2007
  5. ‚ÜĎ Der Fall Dutroux

Weblinks

Siehe auch


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