Geschichte Norwegens

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Geschichte Norwegens
Flagge Norwegens, die am 17. Juli 1821 offiziell angenommen wurde

Dieser Artikel bietet einen √úberblick √ľber die norwegische Geschichte von der Urzeit bis in die Gegenwart.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte Norwegens bis zu Harald Hårfagre

Die erste Besiedlung Norwegens wird auf ungef√§hr 10.500 v. Chr. angesetzt. Zu dieser Zeit war die Westk√ľste Norwegens bereits eisfrei. Steinwerkzeuge, die auf Rennes√ły gefunden wurden, werden auf 10.000 v. Chr. datiert. Die Werkzeuge dieser Zeit bestehen in der Regel aus Flint. Die Bewohner waren nicht sesshaft. Der √§lteste bekannte Wohnplatz liegt in Blomv√•g in der Kommune √ėygarden in Hordaland mit Artefakten, die auf 10.500 v. Chr. datiert werden.

Um 9000 v. Chr. wird der Fosna-Komplex (als Sammelbegriff f√ľr die √§ltesten Einzelkulturen Norwegens) angesetzt, der bis etwa 4500 v. Chr. dauerte. Er ist benannt nach dem Fundort Fosna bei Kristiansund. Parallel dazu entstand im hohen Norden die Komsakultur, benannt nach dem Fundort Komsafjell bei Alta.

Um diese Zeit beginnen auch die Felsritzungen. Aus ihnen ist zu entnehmen, dass die Verwendung von Booten fr√ľh begann.

Aus der Zeit 5000 v. Chr. ist am Varangerfjord eine Variante der Kammkeramik gefunden worden.

Im Sp√§t-Mesolithikum, etwa 7500 v. Chr. kamen √Ąxte aus Diabas auf. Um 7000 v. Chr. setzte f√ľr etwa 3000 Jahre eine Warmzeit ein, die die Waldgrenze nach oben verschob, so dass die J√§ger in h√∂here Regionen nachwandern mussten. Es sind in dieser Region √ľber 1000 Wohnpl√§tze aus der Zeit vor 4000 v. Chr. bekannt. An der K√ľste scheint man sesshaft geworden zu sein. Der Ackerbau setzte im S√ľdosten um 4000 v. Chr. ein. Aus dieser Zeit stammen die Scherben der Schnurkeramik und der Trichterbecherkultur. Eine umstrittene Theorie geht von einer Einwanderung aus dem Osten √ľber das Wei√üe Meer und die Halbinsel Kola nach Finnmark aus.

Ab 3300 v. Chr. sind in S√ľdnorwegen Megalithgr√§ber nachgewiesen. Eine soziale Schichtung setzt ein. In S√ľdnorwegen breitet sich die Streitaxtkultur aus. Die Motive der Felsritzungen wandeln sich von Jagdszenen zu Szenen der Landwirtschaft. Aber um 2500 scheint der Ackerbau systematisch wieder zu verschwinden.

Aus der Zeit um 2000 v. Chr. sind die ersten Bronzegegenst√§nde gefunden. In der skandinavischen Arch√§ologie wird die folgende Zeit als ‚ÄěMetallzeit‚Äú[1] bezeichnet. Es wurden weiterhin Steinwerkzeuge benutzt, aber die Aristokratie verwendete vermehrt Bronzegegenst√§nde als Statussymbole, aber auch Messing und andere Legierungen. Der Kernbereich der Funde liegt im S√ľdwesten und die Verbindung zu J√ľtland kann als gesichert gelten. Der Ackerbau nimmt wieder zu. Nun k√∂nnen auch Handelverbindungen √ľber gro√üe Entfernungen nachgewiesen werden. Sie enden aber in der Regel an der Ostk√ľste, also im Oslofjord und bei Bohusl√§n.

Um 1000 v. Chr. l√∂ste die Feuerbestattung die bis dahin √ľbliche Erdbestattung ab. Um 500 v. Chr. begann die Verwendung von Eisen. Der Bau von Booten in Kraweelbauweise verbreitete sich rasch.

Nach der Zeitenwende machte sich der Einfluss des r√∂mischen Reiches deutlich bemerkbar. Es kam wieder die Erdbestattung mit reichen Grabbeigaben auf. Waren aus Norditalien erreichten in gr√∂√üerem Umfang Norwegen. Die V√∂lkerwanderung hat aber keine besonderen Spuren in Norwegen hinterlassen. Der Schiffbau machte Fortschritte durch die Verwendung von Eisenn√§geln. Auch der Geschmack √§nderte sich. Die Ornamentik wechselte von geometrischen Formen zur Tierornamentik. Die regen Handelskontakte rund um die Nordsee machten die Nordsee zum germanischen Binnenmeer. Die Grabbeigaben wurden mit der Zeit immer √ľppiger, die Beigabe von Waffen in bestimmten Kreisen die Regel. Der Nordweg von der S√ľdspitze Norwegens an der K√ľste entlang bis zum Hohen Norden wurde zur Hauptverkehrsader. Der Karmsund als einzige Durchfahrtsstelle bei Haugesund wuchs in eine Schl√ľsselposition hinein. Ein H√§uptling auf Karm√ły kontrollierte den Verkehr. Wahrscheinlich hat der Kontakt mit der r√∂mischen Kultur zur Entwicklung der Runenschrift gef√ľhrt. Die √§lteste Runenschrift wird auf 200 n. Chr. datiert. Die Schrift wurde regul√§r bis Ende des 7. Jahrhundert benutzt.

W√§hrend vorher die f√ľhrenden Pers√∂nlichkeiten nach ihrer Abstammung bestimmt wurden, macht sich nun ein neuer Herrschertyp bemerkbar, der sich als K√∂nig bezeichnete und nach seiner T√ľchtigkeit bestimmt wurde: Es waren die Heer- und Seek√∂nige, die nicht √ľber ein Gebiet, sondern √ľber eine Mannschaft f√ľr die Zeit einer bestimmten Unternehmung die Befehlsgewalt aus√ľbten. Mit der Verbesserung der Verkehrsm√∂glichkeiten wurden die Verbindungen der H√§uptlinge untereinander immer weitl√§ufiger, und Heiraten auch √ľber gr√∂√üere Entfernungen waren keine Seltenheit mehr. Dies wurde auch durch die Sitte gest√§rkt, S√∂hne anderen H√§uptlingen zur Erziehung anzuvertrauen. 551 n. Chr. berichtete Jordanes in seinem Werk ‚ÄěDe origine actibusque Getarum‚Äú erstmals von norwegischen St√§mmen.

Um 550 brach die Prosperit√§t pl√∂tzlich ab. Hier wird die Periodengrenze zwischen der √Ąlteren und der J√ľngeren Eisenzeit angesetzt, die sich dann bis ins 11. Jahrhundert erstreckt. Eine allgemein anerkannte Erkl√§rung gibt es daf√ľr nicht. Eine Erkl√§rung ist eine Epidemie, die im 6. Jahrhundert auch das √ľbrige Europa heimsuchte. Es wird eine Reihe kultureller Ver√§nderungen identifiziert: Die Ornamentik weitet sich zum Flechtwerk aus, die Bewaffnung wird der fr√§nkischen Bewaffnung angeglichen, die Sprache √§ndert sich zum bekannten Norr√łn hin, indem lange W√∂rter mit Pr√§- und Suffixen aufgel√∂st wurden, und die Grabbeigaben wurden sp√§rlicher, seitdem die Awaren die Verbindungen nach Byzanz gekappt hatten.

Ab dem 7. Jahrhundert nahm die Verbindung zu Mitteleuropa wieder zu, die Landwirtschaft erlebte eine neue Bl√ľte und die Bev√∂lkerung wuchs. M√§chtige Grabh√ľgel aus dieser Zeit k√ľnden vom Aufschwung bei den f√ľhrenden Geschlechtern. Allerdings hat die in dieser Zeit neu aufbl√ľhende festl√§ndische und englische Stadtkultur in Norwegen keine Parallele. Die Eisenproduktion wurde effektiver und nahm sprunghaft zu.

In dieser Zeit entstanden die ersten Kleinreiche: Ringerike, Romerike, Hadeland und Hedmark, und es entstand ein gro√üer Rechtsverband in Tr√łndelag.

In die Mitte des 8. Jahrhunderts wird der Beginn der Wikingerzeit angesetzt. Der Wikinger war Handelsmann und Krieger. Die Quellen berichten naturgem√§√ü mehr √ľber die kriegerischen Unternehmungen als √ľber Handelsfahrten. √úber die Ursache f√ľr die gro√üen Raubz√ľge gibt es verschiedene Theorien: Bev√∂lkerungsdruck und die M√∂glichkeiten, die die inzwischen entwickelten Schiffe boten. Die Raubz√ľge zogen sich bis zur portugiesischen Westk√ľste hin. Wikinger ist ein Sammelbegriff f√ľr skandinavische Seer√§uber, die mit Beute heimkehrten. Es handelten sich im Westen um D√§nen und Norweger. Sp√§ter blieben die Wikinger auch vor Ort, zun√§chst √ľberwinterten sie nur, dann aber lie√üen sie sich auch dauerhaft nieder. Dann spricht man von normannischer Besiedlung, wie in der Normandie oder in England (Danelag) oder in Irland. Die Gesellschaft ist von Familienverb√§nden gepr√§gt, die patriarchalisch ausgerichtet waren. Obgleich die Frau den M√§nnern nicht gleichgestellt war, konnte sie Funktionen von M√§nnern √ľbernehmen, einen Hof f√ľhren oder ein Schiff ausr√ľsten und Fahrten unternehmen.

Genaueres zu der Zeit vor Harald H√•rfagre, insbesondere die arch√§ologischen Details, die religi√∂sen Ansichten und gesellschaftlichen Entwicklungen wird mit ausf√ľhrlichen Literaturangaben in Geschichte Norwegens vor Harald H√•rfagre dargestellt.

Siehe auch: Wikinger.

Zur Religion siehe Nordgermanische Religion.

Die Zeit von Harald Hårfagre bis Magnus Barfot

Quellen

Die wichtigste Quelle zu dieser Zeit ist die Sagaliteratur des 12. und 13. Jahrhunderts. Ihre Zuverlässigkeit ist Gegenstand der Sagakritik und höchst umstritten. Die Verschriftlichung fand 300 Jahre nach den Ereignissen statt. Sie wird heute mit den archäologischen Funden abgeglichen.

Harald Hårfagre

Man geht heute davon aus, dass auf Karm√ły mehrere H√§uptlinge ans√§ssig waren, die sich im 9. Jahrhundert bek√§mpften. Diese Situation nutzte Harald H√•rfagre aus, die Insel zu erobern. Er kam jedenfalls von au√üen, aber woher er stammte ist ungekl√§rt.

Nachdem Harald seine Herrschaft gefestigt hatte, kam es zum Kampf mit anderen Kleink√∂nigen s√ľdlich von Karm√ły bis hinab zum Boknfjord, den er siegreich bestand. Der Ort Hafrsfjord f√ľr die Schlacht d√ľrfte historisch sein, das Jahr 872 aber aus √§lteren Lebensdaten errechnet. Heute geht man von einem Datum kurz vor 900 aus. Snorri berichtet als Ergebnis der Schlacht, dass Harald danach in ganz Norwegen keinen Widerstand gefunden habe. Daraus wurde in der Vergangenheit geschlossen, dass er ganz Norwegen zu einem Reich zusammengefasst habe. Das d√ľrfte nach heutiger Kenntnis eine sp√§te Glorifizierung sein, die dem ersten K√∂nig, auf den sich seine Nachfolger beriefen, geschuldet wurde. √úber die Bedeutung der Schlacht im Reichseinigungsprozess berichtet die √úberlieferung im √ľbrigen widerspr√ľchliches. Sein Einfluss erstreckte sich allenfalls bis zur Mitte der norwegischen K√ľste, und sein K√∂nigtum auf bestimmte Abgaben von den unterworfenen Kleink√∂nigen, die er als Jarle in eine gewisse Abh√§ngigkeit brachte. Als Gegenleistung f√ľr die Abgaben hatte er f√ľr die Au√üenverteidigung zu sorgen. Das f√ľhrte zu seinen Kriegsz√ľgen zu den Orkneys und den √ľbrigen schottischen Inseln, von wo ausgewanderte Wikinger immer wieder Pl√ľnderungsz√ľge an norwegische K√ľsten unternahmen. Harald starb 932.

Nach der Schlacht im Hafrsfjord kann man Norwegen grob in drei Herrschaftsbereiche aufteilen: √ėstlandet, das unter d√§nischer Herrschaft stand, Vestlandet unter dem Harfagre-Geschlecht und Tr√łndelag und Nordnorwegen unter den Ladejarlen.

Nach der Konsolidierung der Herrschaft des Harfagregeschlechts begann die Unterwerfung der Ladejarle, die im 11. Jahrhundert abgeschlossen wurde. Das nächste Ziel war die Gewinnung des Bereichs um Oslo, die erst nach dem Tod des dänischen Königs Waldemars II. dauerhaft gelang.

Erik Blod√łks

Nach seinem Tode √ľbernahm Erik Blod√łks die Herrschaft. Er f√ľhrte den milit√§risch gepr√§gten Stil seines Vaters fort. Er musste aber nach zwei Jahren Herrschaft vor seinem Bruder H√•kon, der aus England kam, mit seiner ganzen Familie fliehen.

Håkon der Gute

Etwa 935 √ľbernahm H√•kon der Gute die Herrschaft. Er hatte einen umg√§nglicheren Regierungsstil. Auch er herrschte nur im S√ľden, wie die Liste seiner Bundesgenossen in der letzten Schlacht ausweist, die er gegen die von Harald Blauzahn unterst√ľtzen Erikss√∂hne f√ľhrte. Das Volk war nun kriegsm√ľde geworden und akzeptierte die Erikss√∂hne nun als K√∂nige.

Harald Blauzahn und die Erikssöhne

Harald Blauzahn lie√ü sich 960 in T√łnsberg als K√∂nig von Norwegen huldigen. Er setzte 961 die Erikss√∂hne, darunter den √§ltesten Harald Gr√•fell, zu tributpflichtigen Unterk√∂nigen in Norwegen ein. Dieser t√∂tete ein Jahr sp√§ter zusammen mit seinem Bruder Erling Eriksson Sigurd Ladejarl am Trondheimfjord, die ehemalige St√ľtze H√•kons des Guten im Norden. Damit kontrollierte Harald als erster K√∂nig den Handel √ľber die gesamte Westk√ľste Norwegens. Dies war auch ganz im Sinne Harald Blauzahns, denn der Handel mit Pelzen, Robbenhaut f√ľr Taue und Walrosszahn aus dem Gebiet der Samen war eine bedeutende Einnahmequelle. Der Gewinn daraus war f√ľr Harald Gr√•fell betr√§chtlich, so dass er bald die mit Tributzahlungen verbundene St√ľtze von Harald Blauzahn als nicht mehr so wichtig empfand. Es kam zum Konflikt mit Harald Blauzahn. Bei einem Treffen zur Aussprache wurde er um 970 am Limfjord in eine Falle gelockt und erschlagen. Die √ľbrigen Br√ľder flohen au√üer Landes.

Håkon Sigurdsson

Harald Blauzahn wechselte die Seiten und setzte den Sohn des ermordeten Sigurd Ladejarl, H√•kon Sigurdsson zum Jarl √ľber Norwegen ein. Der schlug um 978 K√∂nig Ragnfred, den letzten Sohn von Erik, und t√∂tete ihn. Aber auch hier kam es zu einem Zerw√ľrfnis. Denn Harald Blauzahn war um 960 Christ geworden, aber H√•kon nicht. H√•kon widersetzte sich um 985 einem k√∂niglichen Befehl zur Missionierung Norwegens und hielt den alten G√∂tterglauben aufrecht. Harald Blauzahn f√ľhrte daraufhin eine Strafexpedition nach Norwegen durch, die aber von H√•kon abgeschlagen wurde. Damit endete die Herrschaft Harald Blauzahns in Norwegen, und H√•kon Jarl hatte eine unabh√§ngige Alleinherrschaft inne. Er blieb aber Jarl und bem√ľhte sich nicht um die K√∂nigsw√ľrde, was auf ein hohes gesellschaftliches Ansehen des Jarlstitels zu seiner Zeit schlie√üen l√§sst. H√•kon Jarl wurde wegen seines brutalen Vorgehens bald unbeliebt und um 995 ermordet, nachdem Olav Tryggvason nach Norwegen gekommen war.

Olav Tryggvason

Olav Tryggvason war ein Enkel Harald H√•rfagres. Er hatte zusammen mit Sven Gabelbart in England geheert und von √Üthelred das Danegeld eingetrieben. Dann kehrte er um 995 nach Norwegen zur√ľck. Er hatte sich noch in England taufen lassen und begann 996 die erneute Missionierung an der norwegischen Westk√ľste. Er pr√§gte die ersten norwegischen M√ľnzen, von denen aber nur drei im Ausland gefunden wurden. Ihm wird von den Sagas die Gr√ľndung der Stadt Trondheim zugeschrieben. Um 1000 fuhr er mit einer Flotte in die Ostsee, um dem d√§nischen K√∂nig Sven Gabelbart gegen die Wenden beizustehen. In der Schlacht bei Svolder, von der weder Zeit noch Ort identifizierbar sind, kam er ums Leben.

Sven Gabelbart

Nach dem Tode Olav Tryggvasons √ľbte Sven Gabelbart wieder die Herrschaft √ľber Norwegen aus. Er setzte als Jarle Erik H√•konarson, m√∂glicherweise auch dessen Bruder Sven, die S√∂hne H√•kon Jarls in Vestland und Tr√łndelag ein. Im Osten scheinen weiterhin Kleink√∂nige als Vasallen geherrscht zu haben.

Olav der Heilige

Im Jahre 1015 erschien Olav der Heilige aus England, wo er an Wikingerk√§mpfen teilgenommen hatte. Er besiegte 1016 seinen Widersacher Sven, den Sohn H√•kon Jarls und wurde als K√∂nig akzeptiert. Allerdings hatte er immer wieder mit Widerst√§nden seitens der Aristokratie in Tr√łndelag zu k√§mpfen. Er legte die Grundz√ľge der norwegischen Kirchenverfassung fest. Im Zuge der Niederwerfung des Widerstandes aus Tr√łndelag enteignete er seine Widersacher. Damit machte er sich den zweitm√§chtigsten Mann Norwegens, Erling Skjalgsson, den Schwiegersohn Knuts des M√§chtigen, zu seinem Feind. Er besiegte und t√∂tete ihn 1027 in einer Schlacht am Boknfjord. Das f√ľhrte zum Abfall vieler Verb√ľndeter. Knut f√ľhlte sich immer noch als K√∂nig von Norwegen, aber Olav hatte ihm um 1025 die Unterwerfung verweigert. Knut zog mit einer gro√üen Flotte nach Norwegen, und Olav floh 1029 zu seinem Schwager Jaroslav in Nowgorod. 1030 kehrte er in der Hoffnung zur√ľck, seine Herrschaft zur√ľckerobern zu k√∂nnen. Doch die K√ľstenaristokratie war gegen ihn, und er fiel am 29. Juli 1030 in der Schlacht von Stiklestad. Knut der M√§chtige setzte daraufhin seinen au√üerehelichen Sohn Sven als Jarl ein. Dieser stand unter dem bestimmenden Einfluss seiner Mutter Alfiva. Ihr Regierungsstil war tyrannisch und f√ľhrte zum Widerstand in der Bev√∂lkerung, der auch durch die kirchliche Legendenbildung um Olav gesch√ľrt wurde. 1031 wurde er zum Heiligen erkl√§rt.

Magnus der Gute

Knut der M√§chtige starb 1035. Sein Sohn Sven war aus Norwegen vertrieben. Die Aristokraten, die Olav get√∂tet hatten, riefen nun seinen Sohn Magnus aus Nowgorod, wo er als unehelicher Sohn Olavs aufwuchs, zur√ľck und machten ihn zum K√∂nig. Er nahm die umstrittenen Gesetze seines Vorg√§ngers Sven zur√ľck, was ihm den Beinamen ‚Äěder Gute‚Äú eingebracht haben soll. 1041/1042 zog Magnus nach D√§nemark und wurde dort als K√∂nig angenommen. Er war nun K√∂nig √ľber Norwegen und D√§nemark. 1045 kam sein Onkel Harald Hardr√•de goldbeladen aus Byzanz zur√ľck und erhob als Bruder Olavs des Heiligen Anspruch auf die norwegische K√∂nigskrone. 1046 kam es zu einem Vergleich, nach dem Harald K√∂nig von Norwegen wurde, w√§hrend Magnus K√∂nig von D√§nemark blieb. Die Reichsteilung war vollzogen.

Harald Hardråde

Harald Hardr√•de war von 1047 bis 1066 K√∂nig von Norwegen. Er geh√∂rte zu den mehr kriegerisch orientierten K√∂nigen, f√ľhrte verschiedene Raubz√ľge in D√§nemark und kam bei dem Versuch, sich die englische Krone als Nachfolger Knuts des M√§chtigen zu erobern, am 25. September 1066 in der Schlacht von Stamford um.

Olav Kyrre

Harald hatte zwei S√∂hne: Olav und Magnus. Nach norwegischem Thronfolgerecht wurden sie beide K√∂nige von Norwegen. Von Magnus wei√ü man nichts, au√üer das er auf der Insel Man der Kirche Land schenkte, dass er wie sein Bruder Olav den Beinamen von Nidaros (sp√§ter Trondheim) annahm und dass er 1069 starb. Ab da war Olav Alleinherrscher. Er war ein Gelehrter, der sich im Bohusl√§n bis zu seinem Tode 1093 seinen B√ľchern widmete. Ihm wurde (wohl zu Unrecht) die Gr√ľndung Bergens zugeschrieben.

Magnus Barfot

Nach dem Tode Haralds √ľbernahm sein Sohn Magnus Barfot. Er wird wieder als Kriegerk√∂nig beschrieben. 1098/1099 zog er zu den schottischen Inseln und unterwarf die Orkneys, die F√§r√∂er, die Shetlands und die Insel Man. Er lie√ü seinen Sohn Sigurd auf Orkney regieren. 1102 unternahm er einen zweiten Kriegszug dorthin, wo er 1103 umkam.

Magnus hinterlie√ü vier Kinder: Die S√∂hne Sigurd Barfot (Jarsalfari), Olof Barfot, Eystein Barfot, deren M√ľtter nicht bekannt sind, und von seiner Frau Margarethe die Tochter Ragnhild Barfot (Magnusdotter).

Er gilt als der letzte Wikingerkönig.

Genaueres √ľber diese Zeit, insbesondere √ľber die innere Entwicklung Norwegens und die Christianisierung ist unter Geschichte Norwegens von Harald H√•rfagre bis zur Reichseinigung und bei den jeweiligen K√∂nigen zu finden.

Das Christliche Mittelalter

Die Söhne Magnus Barfots

Nach dem Tode Magnus Barfots wurden seine drei S√∂hne Sigurd, √ėystein und Olav K√∂nige. Von Olav ist nichts bekannt. Er starb fr√ľh. √ėystein k√ľmmerte sich um die innere Konsolidierung des Reiches, baute Bergen aus und gr√ľndete das Kloster Munkeliv. Sigurd zog als erster europ√§ischer K√∂nig auf einen Kreuzzug und unterst√ľtzte Balduin bei der Eroberung Sidons 1110. W√§hrend ihrer Regierungszeit wurde Norwegen aus dem Erzbistum Hamburg/Bremen gel√∂st und dem Erzbistum Lund unterstellt. 1123 starb √ėystein und Sigurd war bis zu seinem Tode 1130 allein K√∂nig

Der B√ľrgerkrieg

Harald Gille

Sigurd hatte seinen Sohn Magnus zum Nachfolger bestimmt. Da kam Harald Gille aus Irland und behauptete, Sigurds Bruder zu sein. Nach bestandener Eisenprobe hatte ihn Sigurd anerkannt, aber von ihm verlangt, erst nach dem Tode seines Sohns Magnus die K√∂nigsw√ľrde zu √ľbernehmen. Dies widersprach dem alten norwegischen Thronfolgerecht, wonach alle S√∂hne eines K√∂nigs gleichberechtigt zur K√∂nigsw√ľrde berufen waren. 1134 brach der B√ľrgerkrieg zwischen Magnus und Harald aus. Dieser Krieg weitete sich alsbald auf alle drei nordischen Reiche aus, da sie alle untereinander versippt waren. Harald Gille suchte Unterst√ľtzung beim d√§nischen K√∂nig Erik Emune. Harald Gille √ľberfiel Magnus in Bergen, lie√ü ihn blenden, kastrieren und einen Fu√ü abhacken und steckte ihn in das Kloster Munkholmen. So erhielt dieser den Beinamen Magnus der Blinde. Die Sitte der K√∂nige, sich auf ihren St√ľtzpunkten M√§tressen zu halten, f√ľhrte zu einer un√ľbersichtlichen Zahl gleichberechtigter Kronpr√§tendenten. 1136 trat Sigurd Slembe auf und behauptete, unehelicher Sohn von Magnus Berrf√łtt zu sein. Nachdem er einem Attentat von Harald Gille knapp entronnen war, √ľberfiel er diesen 1136 in Bergen und erschlug ihn im Bett seiner M√§tresse. F√ľr das Volk kam er als K√∂nig nicht mehr in Frage. 1137 befreite er Magnus den Blinden aus dem Kloster.

Inge Krogrygg, Sigurd Munn und √ėystein

Die Gefolgsleute von Harald Gille lie√üen sofort dessen vierj√§hrigen Sohn Sigurd Munn auf dem √ėyrathing zum K√∂nig ausrufen. Gleichzeitig wurde auf dem Borgarthing in Oslo sein einj√§hriger Bruder Inge Krogrygg zum K√∂nig ausgerufen. Sigurd Slembe wich nach einer verlorenen Schlacht mit Magnus dem Blinden nach D√§nemark aus. Von dort unternahm er Pl√ľnderungsz√ľge nach S√ľdnorwegen, wurde im Oslofjord von den Truppen der Kinderk√∂nige gestellt und besiegt. Magnus der Blinde wurde in der Schlacht get√∂tet, Sigurd gefangen und zu Tode gefoltert.

1142 kam ein weiterer unehelicher Sohn von Harald Gille nach Norwegen, √ėystein Haraldsson. Er zog 1150 weiter nach Westen, besetzte die Orkneys und f√ľhrte nach Wikingerart Raubz√ľge in Schottland durch.

Um 1154 wurde von Kardinal Nikolaus Breakspear das Erzbistum Nidaros gegr√ľndet.

Nach seiner Abreise versch√§rften sich die Spannungen zwischen den drei Br√ľdern. Inge erfuhr von dem Plan seiner beiden Br√ľder, ihn bei den n√§chsten gemeinsamen Verhandlungen abzusetzen. Das veranlasste ihn zu einem Pr√§ventivschlag. 1155 wurde Sigurd in einer Schlacht bei Bergen geschlagen und get√∂tet. 1157 wurde √ėystein besiegt und in Bohusl√§n get√∂tet. Nun war Inge Alleinherrscher. Hauptverb√ľndeter war ein Aristokrat namens Erling Skakke, Vater des sp√§teren K√∂nigs Magnus Erlingsson.

Die Gefolgsleute der get√∂teten K√∂nige organisierten den Widerstand gegen Inge. Sie scharten sich um H√•kon Herdebrei, einem unehelichen Sohn von Sigurd Munn. 1158/1159 wurde er zum Mitk√∂nig ausgerufen. Das f√ľhrte zu grausamen Raubz√ľgen K√∂nig Inges im Nordwesten. Inge besiegte H√•kon in einer Schlacht, und H√•kon musste nach Tr√łndelag fliehen, wo er neue Truppen sammelte. Mit diesen zog er nach Oslo und √ľber Schweden nach D√§nemark. Aber 1159 kam es zu einem erneuten Kampf zwischen den beiden im Oslofjord, in dem Inge fiel. H√•kon war nun Alleinherrscher √ľber Norwegen.

Erling Skakke und Magnus Erlingsson

Erling Skakke hatte die Tochter Sigurds Kristin zur Frau und mit ihr den Sohn Magnus Erlingsson, der √ľber seine Mutter ebenfalls k√∂nigsw√ľrdig war. Er wurde 1161 f√ľnfj√§hrig zum K√∂nig ausgerufen. Er erhielt Unterst√ľtzung gegen H√•kon Herdebrei bei dem D√§nenk√∂nig Waldemar gegen die Zusage, ihm den Oslofjord zu √ľberlassen. 1162 √ľberraschte Erling den K√∂nig H√•kon, besiegte und t√∂tete ihn. Er zog sich zum Oslofjord zur√ľck, w√§hrend sich seine Gegner um Sigurd Markusfostre, den Sohn von Sigurd Munn, scharten. Magnus war nur √ľber seine Mutter k√∂nigsw√ľrdig, w√§hrend Sigurd K√∂nigssohn war. Aus Sicht der Kirche war aber Magnus im Gegensatz zu Sigurd ehelich geboren. 1163 wurde Magnus in Bergen als erster norwegischer K√∂nig feierlich gekr√∂nt. Bei dieser Gelegenheit wurde auch eine Reichsversammlung und eine Reichssynode abgehalten. Der Kr√∂nungseid und die kirchliche Weihe gaben dem norwegischen K√∂nigtum einen neuen Inhalt. Auf der Reichsversammlung wurde das Thronfolgerecht ge√§ndert und festgelegt, dass grunds√§tzlich der √§lteste ehelich geborene Sohn eines K√∂nigs K√∂nig werden solle. Erling versuchte, die Abmachung mit K√∂nig Waldemar zu brechen, aber Waldemar kam 1165 nach Oslo und lie√ü sich huldigen. Erling antwortete 1167 mit einem Kriegszug nach D√§nemark und Waldemar antwortete darauf 1168 mit einem Kriegszug in den Oslofjord. Die Frau Erlings, Kristin, erreichte 1170 dann einen Frieden mit Waldemar. Die Ehe zwischen Erling und Kristin wurde geschieden, und Kristin zog au√üer Landes. Darauf t√∂tete Erling ihren Sohn aus ihrer fr√ľheren Verbindung mit Sigurd Munn, Markus. Ein paar Jahre sp√§ter kam es zu Unruhen in Bohusl√§n, deren Kristallisationspunkt √ėystein M√łyla, der Sohn K√∂nig √ėystein Haraldsons und ein Enkel von Harald Gille. Telemark schloss sich dem Aufstand an. Die Aufst√§ndischen kamen pl√ľndernd aus den W√§ldern in die Gegend von Oslo, wurden aber in die W√§lder zur√ľckgedr√§ngt. Dabei wurde ihre Kleidung so zerfetzt, dass sie ihre Beine mit Birkenrinde umwickelten. Daher bekamen sie den Beinamen Birkebeiner. Die Birkebeiner erhielten Unterst√ľtzung in Tr√łndelag, und √ėystein wurde 1176 zum K√∂nig ausgerufen. Er zog nach S√ľden, um Oslo erneut anzugreifen, wurde aber 1177 geschlagen und get√∂tet.

Der n√§chste Gegenk√∂nig war Sverre, der behauptete, Sohn des K√∂nigs Sigurd Munn zu sein. Er wurde auf Grund verwandtschaftlicher Beziehungen aus Schweden unterst√ľtzt. Es kam schlie√ülich zu einem Kampf bei Bergen, bei dem Erling geschlagen und get√∂tet wurde. Sein Sohn Magnus entkam mit M√ľhe. Die Kirche stand aber auf seiner Seite. W√§hrend des folgenden Krieges musste deshalb Erzbischof √ėystein au√üer Landes gehen. Denn Sverre errang einen Sieg nach dem anderen. Schlie√ülich kam es 1182 zu einem Vergleich zwischen √ėystein und Sverre. 1184 schlug Sverre Magnus in einer Seeschlacht am Sognefjord, und Magnus kam ums Leben. √ėystein starb im gleichen Jahr. Sein Nachfolger wurde der bisherige Bischof von Stavanger. Er war immer ein scharfer Gegner Sverres gewesen.

Die Baglerkriege

Der Sieger Sverre sah sich unverz√ľglich einem neuen Gegner gegen√ľber, Jon Kuvlung, der behauptete, Sohn von Inge Krogrygg zu sein. Im Herbst 1188 wurde ihm auf dem √ėyrating als K√∂nig gehuldigt, im Dezember wurde er bereits get√∂tet.

Als n√§chster trat Sigurd Brenna, ebenfalls ein angeblicher Sohn K√∂nig Inges, auf. Auch er wurde besiegt und get√∂tet. Es kam zum Konflikt zwischen Sverre und dem Erzbischof √ľber die wechselseitigen Machtbefugnisse. 1190 musste Erzbischof Erik nach Lund fliehen.

Es kam zwischen 1189 und 1191 zu weiteren lokalen Aufst√§nden, die alle in der Regel von den Bauern vor Ort niedergeschlagen wurden. Wirklich ernst zu nehmen war nur die permanente Gegnerschaft der Kirche. Von den Orkneys ging der n√§chste Aufstand aus. Von dort kam die Partei von Erling Skakke und dessen Sohn K√∂nig Magnus unter der Leitung von Sigurd, der behauptete, ein Sohn von Magnus zu sein. 1194 wurde die Flotte vor Bergen in einer Seeschlacht geschlagen und Sigurd get√∂tet. Der Verdacht, den Aufstand angezettelt zu haben, fiel auf Bischof Nikolas Arnason von Oslo, was f√ľr ihn unmittelbare Lebensgefahr bedeutete. Im Sommer 1194 stellte sich Papst Coelestin III. voll hinter den Erzbischof und bedrohte jeden mit dem Bann, der die Rechte der Kirche, wie sie Erzbischof √ėystein und Erzbischof Erik beansprucht wurden, in Frage stellte. Bischof Nikolas wurde zur feierlichen Kr√∂nung Sverres gezwungen. Daraufhin wurden alle an der Kr√∂nung beteiligten Geistlichen vom Papst gebannt. Erzbischof Erik belegte anschlie√üend von Lund aus den K√∂nig mit dem Kirchenbann und verh√§ngte √ľber Norwegen das Interdikt. Erik setzte nun Mittel der Propaganda ein, lud die Bisch√∂fe zu einer Reichssynode und erkl√§rte, der Bann sei ein in D√§nemark erfundenes Ger√ľcht.

Bischof Nikolas zog 1195 nach Lund und verglich sich mit dem Erzbischof. Nach seiner R√ľckkehr gr√ľndete er die Bagler (dt. Krummst√§bler. Bagall = Bischofsstab)-Partei. Galionsfigur wurde Erling Steinvegg, ein angeblicher Sohn von Magnus Erlingsson. Aber die milit√§rische und politische Leitung behielt Bischof Nikolas. Erling wurde auf dem Borgarthing gehuldigt. Die Bagler beherrschten den Oslofjord und das Oppland. Sverre intensivierte seine Propaganda und lie√ü von einem gelehrten Geistlichen eine Schrift verfassen, in welcher er nachwies, dass der Bann unrechtm√§√üig und damit wirkungslos sei.

1196 brach der 1. Baglerkrieg aus. 1197 kam es zu einer Schlacht im Oslofjord mit einem Sieg Sverres, 1198 siegten die Bagler vor Trondheim. In der n√§chsten Seeschlacht 1199 unterlagen die Bagler. Sverre forcierte den Schiffbau. In den folgenden drei Jahren wurde die bessere Ausr√ľstung und die bessere Kampferfahrung der Truppen Sverres in den weiteren K√§mpfen um den Oslofjord f√ľr diese Phase des Krieges entscheidend. Die Bagler wurden geschlagen, und 1202 eroberte Sverre Bergen. Dabei erkrankte er und starb.

Sein Sohn H√•kon folgte seinem Vater nach. Er holte die landfl√ľchtigen Bisch√∂fe zur√ľck und verglich sich noch im Sommer 1202 mit ihnen. Der Vergleichsvertrag wurde so ungenau abgefasst, dass beide Seiten damit leben konnten. Die Lage √§nderte sich, als der K√∂nig 1204 starb. Die Birkebeiner w√§hlten seinen vierj√§hrigen Enkel Guttorm Sigurdsson zum K√∂nig. Die Leitung des Reiches √ľbernahm Sverres Neffe H√•kon, der, weil jedem vern√ľnftigen Rat unzug√§nglich, bald den Beinamen Galen (der Verr√ľckte) bekam. Die nach D√§nemark ausgewichenen Bagler wollten dies nicht hinnehmen. Sie sammelten sich um den angeblichen Sohn Magnus Erlingssons Erling Steinvegg und hatten die Unterst√ľtzung von K√∂nig Waldemar II. Inzwischen bestimmten die Truppen den K√∂nig. Erling wurde 1204 von den Baglern in Oslo zum K√∂nig gew√§hlt. Im gleichen Jahr starb der kleine Guttorm. Die Birkebeiner w√§hlten Inge B√•rdsson aus altem Tr√łndergeschlecht, Sohn von Sverres Schwester Cecilia Sigurdsdatter mit dem Adligen B√•rd Guttormsson. H√•kon blieb milit√§rischer Anf√ľhrer, und Inge zog sich nach Tr√łndelag zur√ľck. Er zwang die Bagler wieder nach D√§nemark zur√ľck. Im folgenden 2. Baglerkrieg k√§mpften nur noch Berufssoldaten ohne durchgreifenden Erfolg gegeneinander. Als dann auf der Baglerseite Erling Steinvegg 1207 starb, machte sich allgemein Kriegsm√ľdigkeit breit. Bischof Nikolas gelang es noch, den Neffen Inges Philipp Simonsson zum K√∂nig w√§hlen zu lassen, was zu neuerlichen K√§mpfen f√ľhrte. Aber der R√ľckhalt der Truppen in der Bev√∂lkerung war verschwunden, so dass es 1208 zum Friedensschluss von Kvits√ły kam, auf der das Reich zwischen Inge, H√•kon und Philipp dreigeteilt wurde. Auf Druck der Birkebeiner sollte Philipp den K√∂nigstitel nicht annehmen und Inge als Oberk√∂nig anerkennen. Er f√ľhrte ihn dennoch und benutzte weiterhin das K√∂nigssiegel.

Als Jarl H√•kon 1214 starb, √ľbernahm er dessen Reich. Nach seinem Tod 1217 wurde H√•kon H√•konsson K√∂nig. 1217 starb auch Philipp. Zun√§chst √ľbernahm dessen Macht Ragnvald Hallkjelsson, ein Neffe Magnus Erlingssons. Er wurde aber auf einem Thing erschlagen. 1218 kam es zur Auss√∂hnung zwischen Baglern und Birkebeinern. Es kam aber immer noch zu lokalen Aufst√§nden im S√ľdosten, die aber mehr von R√§uberbanden gef√ľhrt wurden, die sich um obskure K√∂nigsabk√∂mmlinge scharten. Nur geh√∂rte zu dieser Zeit zum vollen K√∂nigtum auch die kirchliche Kr√∂nung. Diese geschah erst 1247. 1260 wurde im Thronfolgegesetz das Eink√∂nigtum f√ľr Norwegen endg√ľltig verankert. Unter seiner Regierung wurden eine Reihe Gesetzesverbesserungen eingef√ľhrt und damit eine durchgreifende Rechtsreform in Angriff genommen, die sein Sohn dann vollenden sollte. Unter ihm schloss Island mit Norwegen einen Staatsvertrag, ‚Äěgamli s√°ttm√°li‚Äú (der alte Vertrag), der Island unter die Oberhoheit Norwegens brachte und Freistaatszeit beendete. Er starb 1262 auf einem Feldzug gegen die Schotten, die die Orkneys angegriffen hatten.

Magnus Håkonsson

Magnus H√•konsson baute einen effizienten und hochgebildeten Diplomatenstab auf. So kam es 1266 zu einem Vertrag mit Schottland, gegen das sein Vater Krieg gef√ľhrt hatte. In diesem Vertrag √ľberlie√ü er die Insel Man und die Hebriden f√ľr eine Einmalzahlung von 4000 und einer j√§hrlichen Zahlung von 100 Mark Sterling an Schottland. Angeblich waren die 100 Mark die H√§lfte der norwegischen Einnahmen von den beiden Kolonien. Daf√ľr erkannte Schottland die Oberhoheit Norwegens √ľber die Shetlands und Orkneys an. Die Zahlungen wurden von der Schottischen Seite 1270 eingestellt. Das tr√ľbte das Verh√§ltnis zu Schottland. Am Ende seines Lebens verbesserte es sich aber, und sein Sohn und Nachfolger Erik heiratete Margarete, die Tochter des schottischen K√∂nigs Alexanders III..

Im Allgemeinen war auch sein Verh√§ltnis zu Schweden gut, wenn er auch bei den schwedischen Thronstreitigkeiten den sp√§ter unterlegenen Waldemar Birgerson gegen Magnus I. unterst√ľtzte.

Er war mit Ingeborg, der Tochter des dänischen Königs Erik Plogpenning, verheiratet. Nach dem Tode Eriks kam es zu Thronstreitigkeiten in Dänemark, wo das Erbrecht seiner Frau ebenfalls ein Rolle spielte. Es gelang ihm sich aus dem Streit herauszuhalten.

Seine bedeutendste Leistung lag aber auf dem Gebiet der Gesetzgebung, wodurch er den Beinamen ‚Äělagab√¶te‚Äú (Gesetzesverbesserer) erhielt. Er ersetzte Frostathingslov und Borgathingslov durch ein einheitliches Gesetzeswerk in zwei Rechtsb√ľchern, dem Landslov und dem Bylov. F√ľr Island gals eine Sonderfassung, das J√≥nsb√≥k. Die Hir√įskr√° wurde novelliert. Auf Beschwerde der Hanseaten gab er ihnen weitreichende Immunit√§t, der Beginn des Sonderrechts f√ľr die Hanseaten in Bergen.

Neben der Leidangsplikt, der bisher geltenden allgemeinen Wehrpflicht, stellte er ein Berufsheer von ungef√§hr 1 200 Mann auf.

1280 starb er. Sein Nachfolger wurde sein Sohn Erik Magnusson.

Erik Magnusson

Erik Magnusson √ľbernahm die K√∂nigsw√ľrde mit zw√∂lf Jahren. Er stand daher unter der Vormundschaft des Reichsrates. Dieser nahm den Konfrontationskurs seines Gro√üvaters gegen die Kirche und dessen aggressive Au√üenpolitik wieder auf. Diese Politik richtete sich gegen D√§nemark und die Hanse. Nur zu England und Schottland blieben die Beziehungen gut. Die Verbindung mit Schottland wurde durch die Ehe mit der sieben Jahre √§lteren K√∂nigstochter Margarete im Jahre 1281 gefestigt. Sie brachte eine Mitgift von 14 000 Mark Silber mit in die Ehe. Dar√ľber hinaus wurden die schottischen Zahlungen f√ľr die Insel Man und die Hebriden wieder aufgenommen.

1280 kam es zu erneuten schweren Konflikten zwischen Reichsrat und Kirche, die dazu f√ľhrten, dass 1282 Erzbischof Jon Raude zusammen mit den Bisch√∂fen von Oslo und Hamar das Reich verlassen mussten. Er starb im gleichen Jahr in Skara in Schweden. Danach kam es zu einem Vergleich mit der Kirche.

Die Politik gegen die Hanse f√ľhrte zu einer Sperrung des √ėresunds. Dies zwang zu Verhandlungen, die 1285 zu dem Schiedsspruch von Kalmar durch K√∂nig Waldemar Birgerssons f√ľhrten, wonach Norwegen 6 000 Mark Silber zu zahlen und die Handelsprivilegien wieder zu gew√§hren hatte. Das f√ľhrte in der Folgezeit praktisch zu einem Staatsbankrott. Der Hanse blieb aber der Handel ins Hinterland und die Handelsfahrt n√∂rdlich von Bergen nach wie vor verboten. Das war ein Separatfrieden zwischen Norwegen und den norddeutschen St√§dten, in den D√§nemark nicht einbezogen war. Der Reichsrat konnte daher seine antid√§nische Politik fortsetzen. Als Grundlage wurde der Erbanspruch von Ingeborg, der Frau von K√∂nig Magnus und Tochter des d√§nischen K√∂nigs Erik Plogpening herangezogen. Nach dem Mord an Erik Klipping wurde die d√§nische Adelsopposition der T√§terschaft beschuldigt und pauschal in die Verbannung geschickt. Sie kam nach Norwegen. An ihrer Spitze standen Graf Jakob von Nord-Halland. Es war immer wieder das Ziel norwegischer Politik gewesen, Halland zu gewinnen. 1289 begann der Krieg mit einem gro√üen Flottenaufgebot nach D√§nemark. 1290 kam es zu einem zweiten Heereszug und zur Bildung befestigter Br√ľckenk√∂pfe in Halland, was die Kontrolle √ľber den √ėresund erm√∂glichte. Daneben unterst√ľtzte Norwegen die Opposition gegen Erik Menved. Nach den n√§chsten Kriegsz√ľgen 1293 und 1295 bot K√∂nig Erik von D√§nemark Vergleichsverhandlungen an, die im Herbst 1295 mit einem Waffenstillstand in Hindsgavl auf F√ľnen endeten. K√∂nig Erik von Norwegen und sein Bruder erhielten freie Verf√ľgungsgewalt √ľber die in D√§nemark von der Mutter geerbten G√ľter, und die Verbannten erhielten ihren Besitz wieder. Der Waffenstillstand wurde sp√§ter erneuert und w√§hrte bis in die Regierungszeit H√•kons V.. Die st√§ndigen R√ľstungsanstrengungen √ľberstrapazierten den norwegischen Haushalt und die Einnahmen, so dass 1285 akuter Geldmangel eintrat.

Am 13. Juli 1299 starb König Erik und sein Bruder Håkon trat am 10. August die Nachfolge an.

Håkon Magnusson

H√•kon Magnusson begann seine Nachfolge nach seinem Bruder 1299 damit, den Reichsrat zu s√§ubern und 1302 ein Gesetz √ľber die Befugnisse des Reichsrates bei der Aus√ľbung der Vormundschaft zu erlassen und 1308 eine Verwaltungsordnung f√ľr den k√∂niglichen Hof zu erlassen. Gleichwohl wurde der ‚ÄěRat des K√∂nigs‚Äú nun zu einem selbst√§ndigen k√∂niglichen Regierungsorgan nach dem Vorbild des √ľbrigen Europas. Nach dem Kr√∂nungseid von 1260 und 1273 sollte der K√∂nig die Gesetze mit dem Rat guter M√§nner erg√§nzen. In den Tagen H√•kon H√•konssons und Magnus lagab√łtes war der Rat guter M√§nner noch der Reichstag. Aber 1280 kam es zu einer gro√üen Gesetzesnovellierung durch den Reichsrat, worin diese Rolle auf den Reichsrat verlagert wurde. 1308 erlie√ü K√∂nig Magnus H√•konsson eine umfassende Novelle des Staats- und Verwaltungsrechts. Darin ging es vor allem darum, f√ľr die Zukunft die Ausdehnung der Adelsgewalt und ihren Selbstbedienungsmissbrauch zu verhindern, der offenbar besonders w√§hrend der Vormundschaft √ľber den minderj√§hrigen K√∂nig Erik eingerissen war. K√ľnftig durften keine neuen Lendmenn und Jarle als die K√∂nigss√∂hne und Orkney-Jarle ernannt werden. Der K√∂nig wollte auf diese Weise die Zusammensetzung seines Hofapparates mit neu ernannten Hofbeamten selbst steuern. Alle Regierungsbezirke (Syssel) wurden auf neue Personen √ľbertragen, auf die er einen besseren Zugriff hatte. Die praktische Wirkung dieser gro√üen Verwaltungsnovelle von 1308 ist allerdings sehr umstritten, da die personellen Voraussetzungen f√ľr deren Umsetzung noch nicht vorhanden waren. Seine engsten Mitarbeiter w√§hlte er nicht mehr nach Stand und Verm√∂gen, sondern nach Ausbildung und F√§higkeit aus. Damit trat eine gewisse Professionalisierung der Regierung ein. Er erhielt die p√§pstliche Erlaubnis, seine Kapellen in gewissem Ma√üe losgel√∂st von den Bischofskirchen unter Leitung eines Kapellan (Kapellmagister) zu errichten. Es entstanden 14 k√∂nigliche Kapellen im Lande, davon vier mit einem Priesterkollegium: Die Apostelkirche in Bergen, die Mariakirche in Oslo, die Olavskirche auf Avaldsnes und die Michaelskirche auf T√łnsberghus. In den Geistlichen dieser Kapellen fand der K√∂nig zuverl√§ssigere Mitarbeiter als es die √ľbrigen Geistlichen waren. Mit zunehmender Ausweitung der Schrift im Verkehr mit den √ľbrigen Landesteilen wandelte sich allm√§hlich das Reisek√∂nigtum in eine station√§re Hofhaltung. Norwegen begann, ein Staat im modernen Sinne zu werden, obgleich es den Begriff noch nicht gab. Aber es kam der Begriff ‚ÄěNorges kongens Rige‚Äú (Das Reich des K√∂nigs von Norwegen) auf.

Aber die √∂konomische Grundlage dieses Staates war schwach. Die kirchlichen Institutionen hielten ca. 40 % des Grundverm√∂gens, der K√∂nig etwa 7 %. Die staatliche Steuer konnte sich bei weitem nicht mit dem kirchlichen Zehnten messen. Die staatlichen Einnahmen aus Bu√üen, Steuern, Zollabgaben und Abgaben von den Kronbesitzungen waren verh√§ltnism√§√üig bescheiden. Das h√§ngt zum Einen mit dem Schiedsspruch von Kalmar, zum anderen mit der geringen Bev√∂lkerungsdichte zusammen. Eine engagierte mit Kosten verbundene Au√üenpolitik war damit nicht zu leisten.

Ein weiterer Aspekt seiner Politik war die Abwehr des Versuchs der Hanse, entgegen den Privilegien auch Binnenhandel zu betreiben. Sie f√ľhrten zu entsprechenden Verboten, zu denen auch das Verbot von Spekulationsk√§ufen f√ľhrte, also Aufkauf von Waren in fetten Jahren und Verkauf zu √ľberh√∂hten Preisen in mageren Jahren. Aber auch der norwegische Au√üenhandel wurde durch Exportz√∂lle f√ľr ausl√§ndische Exporteure gesch√ľtzt. Ausl√§ndische Schiffe, die norwegische H√§fen anliefen, mussten ab 1294 ein skipspund = 160 kg Korn bezahlen. W√§hrend der kontinentalen Hungerjahre 1315 und 1316 (Lit.: Curschmann 1900, S. 85, 208 f.) verbot der K√∂nig den Export von Butter, Klippfisch und Stockfisch f√ľr ausl√§ndische Exporteure, die kein Getreide nach Norwegen brachten. Dies war eine der Ursachen f√ľr die gro√üen Pestepidemien jener Zeit, die mit der Einfuhr von Getreide eingeschleppt wurden (siehe dazu Pestepidemien in Norwegen).

Gegen√ľber Schweden und D√§nemark setzte er, allerdings gl√ľcklos, die Politik seines Vaters fort, indem er die schwedische Unterst√ľtzung f√ľr ein Vorgehen gegen K√∂nig Erik Menved von D√§nemark im Einvernehmen mit der dortigen Adelsopposition suchte. Denn er hatte seine einj√§hrige Tochter Ingebj√łrg mit Erik, dem zwanzigj√§hrigen Sohn des schwedischen K√∂nigs Birger verlobt. Als sich die S√∂hne Birgers gegen ihren Vater erhoben, sah sich Norwegen pl√∂tzlich in Schweden und D√§nemark auf seiten der Opposition. Erik floh nach Norwegen und wurde vom K√∂nig mit Bohusl√§n und Halland belehnt. Doch Erik wechselte die Seiten und verglich sich mit K√∂nig Erik Menved und nahm von ihm Halland zu Lehen. Damit war die norwegische Politik gescheitert, und K√∂nig H√•kon musste sich mit Erik Menved ebenfalls vergleichen. Er verlobte nunmehr seine Tochter Ingeborg mit dem Bruder Eriks Magnus und begann mit dem Bau der damals uneinnehmbaren Festung Bohus. Die schwedische Adelsopposition st√ľrzte 1318 K√∂nig Birger. Zum Nachfolger wurde 1319 Magnus Erikson gew√§hlt. K√∂nig Magnus starb am 8. Mai 1319.

Magnus Erikson

Magnus Eriksson war der Enkel von K√∂nig Magnus und drei Jahre alt, als er nach dem Tode seines Gro√üvaters auch zum K√∂nig von Norwegen gew√§hlt wurde. Jetzt traten sowohl der norwegische als auch der schwedische Reichsrat die Vormundschaft im jeweiligen Land an. Zum ersten Mal tritt der Reichsrat in staatsrechtlicher Funktion in Erscheinung. Dem Reichsrat stand ab 1323 ein Statthalter vor, der den Titel ‚ÄěDes K√∂nigs Statthalter in Norwegen‚Äú und das k√∂nigliche Siegel f√ľhrte. Dazu kam 1327 ein Reichskanzler. Das wurde der hochgelehrte P√•l B√•rdsson, Doktor des r√∂mischen und kanonischen Rechts der Universit√§t Orl√©ans. 1333 wurde er Erzbischof. Die erste Aufgabe war, den Konflikt zwischen Russland und Norwegen/Schweden um die Gebiete der Samen zu beenden. Er wurde 1326 durch einen Vertrag beigelegt, die Pl√ľnderungsz√ľge gingen aber bis Mitte des 14. Jahrhunderts weiter. Die Beschr√§nkungspolitik gegen√ľber der Hanse wurde fortgesetzt.

1331 wurde Magnus nach schwedischem Recht m√ľndig und √ľbernahm dort die Regierungsgesch√§fte, f√ľnf Jahre vor der M√ľndigkeit in Norwegen. Der Statthalter in Norwegen trat zur√ľck, und 1333 wurde der Kanzler Erzbischof und legte deshalb sein Amt nieder. Nach seiner Hochzeit mit Blanche von Namur 1335 kam es zwischen dem K√∂nig und der Aristokratie zum Konflikt, teils, weil er deren Eink√ľnfte zum Teil f√ľr sich beanspruchte, teils, weil er ihre Privilegien beschnitt. 1336 lie√ü er sich in Stockholm f√ľr beide Reiche kr√∂nen. Bei dieser Zeremonie fehlten Vertreter des norwegischen Staates. Die Spannungen nahmen zu, und 1339 kam es in Ostnorwegen sogar zu einem Aufstand. Es kam zu einem Treffen mit dem Reichsrat, bei dem unter anderem festgehalten wurde, dass sein 1339 geborener Sohn Erik schwedischer K√∂nig und sein 1340 geborener Sohn H√•kon norwegischer K√∂nig werden sollten. Das war ein Bruch mit dem norwegischen Thronfolgegesetz von 1260, wonach der √§lteste Sohn eines K√∂nigs dessen Nachfolger werde. Au√üerdem √§nderte er seine Handelspolitik gegen√ľber der Hanse. Er erneuerte die alten Handelsprivilegien der Hanse. Alle Kaufleute der deutschen Hanse erhielten Zollbefreiung und unbeschr√§nkte Handelserlaubnis sowie eigene Gerichtsbarkeit nach ihren Gesetzen und Traditionen. Tats√§chlich aber war Haupthandelspartner Norwegens England.

W√§hrend der gro√üen Pestedidemie 1348/49 starben im Land rund 60 % der Bev√∂lkerung, was gro√üe soziale und wirtschaftliche Umw√§lzungen nach sich zog.

Kalmarer Union (1389‚Äď1521)

Nachdem Königin Margarethe I. von Dänemark und Norwegen auch zur Regentin im Königreich Schweden gewählt wurde, waren die drei Länder in einer Union vereint. Die Union wurde im Jahre 1450 durch einen Vertrag festgehalten. Die Position Norwegens wurde immer schwächer in dieser Periode.

Union mit D√§nemark (1521‚Äď1814)

Nach der Auflösung der Kalmar-Union war Norwegen de jure in Union mit Dänemark, aber de facto zu einer autonomen dänischen Provinz geworden. So mussten die Norweger nach Kopenhagen fahren, um zu studieren.

Union mit Schweden (1814‚Äď1905)

Der d√§nische K√∂nig, der in den Napol√©onischen Kriegen auf Napol√©ons Seite gestanden hatte, musste nach dem Fall Napol√©ons im Kieler Vertrag Norwegen an Schweden abtreten. Am 27. Februar 1814 proklamierte Norwegen allerdings seine Unabh√§ngigkeit im Hinblick auf die geplante Union mit Schweden und beendete so die D√§nisch-norwegische Personalunion. Am 17. Mai 1814 trat in Eidsvoll bei Oslo eine Verfassungsgebende Versammlung norwegischer B√ľrger zusammen, die das Grundgesetz beriet und die norwegische Verfassung verabschiedete. Die im Grunnlov verankerten Institutionen und Prinzipien bilden bis heute das legislative Fundament des Norwegischen Staates. M√§nnern √ľber 25 wurde das Wahlrecht zugesprochen, sofern sie Beamte waren, als Landwirte zu versteuerndes Grundeigentum besa√üen oder als Stadtbewohner ein bestimmtes Verm√∂gen besa√üen. Dies bedeutete in gewisser Weise ein Vorteil der Beamten gegen√ľber den St√§dtern, da jene eher in der Lage waren, die Landbev√∂lkerung bei der politischen Meinungsbildung zu beeinflussen. Auch die Ausrichtung des Staatswesen auf die Monarchie und dessen Beamtenschaft verst√§rkte die Position der im Staatsdienst t√§tigen embetsmenn.

Der d√§nische Prinz Christian Friedrich wurde zum K√∂nig von Norwegen gew√§hlt. Er konnte seine Macht jedoch nur wenige Monate halten, weil eine v√∂llige Unabh√§ngigkeit Norwegens nicht durchsetzbar war. Seine Rolle bei den Ereignissen des Jahres 1814 ist in der Geschichtswissenschaft umstritten. Eine an den nationalen Interessen Norwegens ausgerichtete Schule betont seinen Widerstand gegen den Kieler Vertrag und sein z√∂gerliches Verhalten im Sp√§tsommer 1814. Sie sieht ihn als einen Handlanger dynastischer Interessen. Im Zuge einer Neubewertung wird sein politisches Geschick ebenso wie sein Wirken zu Gunsten der Unabh√§ngigkeit Norwegens anerkannt. In der Konvention von Moss r√§umte der schwedische Kronprinz Karl XIV. Norwegen jedoch die Beibehaltung seines Grundgesetzes ein, sodass das Verh√§ltnis zwischen Norwegen und Schweden lediglich eine Personalunion darstellte ‚Äď zwei Staaten mit demselben Staatsoberhaupt und gemeinsamer Au√üenpolitik. Island, F√§r√∂er und Gr√∂nland, die urspr√ľnglich zum K√∂nigreich Norwegen geh√∂rt hatten, fielen durch den Kieler Vertrag an D√§nemark.

Der ab 1848 entstehenden norwegischen Arbeiterbewegung verlieh Marcus Thrane wesentliche Impulse.

siehe auch: Flaggenstreit Norwegen-Schweden

Auflösung der Union (1905)

W√§hrend des 18. und 19. Jahrhunderts entstand in Norwegen eine starke nationalromantische Volksbewegung f√ľr gr√∂√üere Selbst√§ndigkeit erst innerhalb des d√§nischen Reiches, dann f√ľr eine Gleichberechtigung innerhalb der schwedisch-norwegischen Personalunion. In Norwegen bl√ľhte zu dieser Zeit ein kultureller Aufschwung (beispielsweise durch Ibsen, Bj√łrnson und Edvard Grieg), der auch der Nationalbewegung half. Diese Entwicklung f√ľhrte schlie√ülich dazu, dass das Storting im Mai 1905 ein unabh√§ngiges Konsularwesen forderte. Als der schwedische K√∂nig Oskar II. dies ablehnte, trat die norwegische Regierung zur√ľck. Das norwegische Parlament erkl√§rte darauf die Personalunion am 7. Juni f√ľr nichtig und setzte die zur√ľckgetretene Regierung provisorisch wieder ein. Eine Volksabstimmung am 13. August, die auch vom schwedischen Reichstag gefordert worden war, bekr√§ftigte mit 99,5 Prozent der Stimmen die Aufl√∂sung der Union mit Schweden.

Noch w√§hrend des Abl√∂sungsprozesses kam es zu Spannungen um die zuk√ľnftige Grenzziehung zwischen Norwegen und Schweden, in deren Verlauf die Armeen beider L√§nder mobilisiert und B√ľndnisgespr√§che mit mehreren europ√§ischen Staaten gef√ľhrt wurden. Am 23. September wurden die Trennungsverhandlungen jedoch friedlich mit dem Vertrag von Karlstad abgeschlossen und mit einer weiteren Volksabstimmung die konstitutionelle Monarchie als Staatsform festgelegt. Der d√§nische Prinz Carl wurde als norwegischer K√∂nig vorgeschlagen. Er verlangte jedoch eine Volksabstimmung zur Legitimierung durch die Bev√∂lkerung. Das Ergebnis fiel positiv aus, so dass Prinz Carl von D√§nemark am 18. November zu K√∂nig H√•kon VII. von Norwegen gew√§hlt wurde.

Erster Weltkrieg

Norwegen versuchte im Ersten Weltkrieg, seine Neutralität zu wahren, war aber indirekt durch die Handelsflotte beteiligt und vorwiegend auf der Seite der Entente. 1156 norwegische Seeleute sind im uneingeschränkten U-Boot-Krieg verschollen.

Zwischenkriegszeit

Norwegen wurde 1918‚Äď1919 direkt nach dem Ersten Weltkrieg von einem kurzen Wirtschafts-Aufschwung gepr√§gt. Danach verschlechterte sich aber die wirtschaftliche Situation. Einer der Hauptursachen waren Probleme mit s√ľdeurop√§ischen Handelspartnern aufgrund der Prohibition in Norwegen. Um die norwegische W√§hrung zu st√§rken, brauchte man hohe Zinsen, die mit der Zeit zu einem Preisverfall f√ľhrten. Das l√∂ste eine Schuldenkrise aus. Immobilienpreise sanken, bis die gekauften H√§user die Kredite nicht mehr sicherten. Nachdem 1927 die Golddeckung sichergestellt war, ging es aufw√§rts. Die wirtschaftliche Entwicklung war auch in den 1930ern relativ stabil.

W√§hrend der Zwischenkriegszeit kam es mit D√§nemark zu erheblichen Spannungen, die beinahe in einen bewaffneten Konflikt gem√ľndet h√§tten. Man stritt um den Besitz der gr√∂nl√§ndischen Ostk√ľste. Denn nachdem D√§nemark 1921 seine Oberhoheit √ľber ganz Gr√∂nland deklariert hatte, war dies zun√§chst auch von Norwegen anerkannt worden. Aufgrund verschiedener d√§nischer Ma√ünahmen wurde diese Anerkennung jedoch sp√§ter widerrufen, und 1930 kam es schlie√ülich zu einer vor√ľbergehenden norwegischen Besetzung Ost-Gr√∂nlands. Ein Schiedsspruch des St√§ndigen Internationalen Gerichtshofs in Den Haag best√§tigte jedoch 1933 die d√§nischen Anspr√ľche, worauf hin Norwegen auf seine territorialen Forderungen verzichtete und sich wieder von der gr√∂nl√§ndischen Ostk√ľste zur√ľckzog.

Zweiter Weltkrieg

Norwegen verlegte sich auch im Zweiten Weltkrieg auf eine Neutralit√§tspolitik. Trotzdem legten die Briten Anfang April 1940 Minen an der norwegischen K√ľste und operierten ungehindert von norwegischen Kriegsschiffen in den Hoheitsgew√§ssern Norwegens (siehe Altmark-Zwischenfall). Am 9. April 1940 wurde das Land von Deutschland angegriffen (Unternehmen Weser√ľbung). Trotz deutscher √úbermacht gelang es, mit den Kanonen und den Torpedos der Festung Oscarsborg das deutsche Kriegsschiff Bl√ľcher an der engsten Stelle des Oslofjords zu versenken. Durch die dadurch entstehende Verz√∂gerung bei der Besetzung der Hauptstadt konnte die K√∂nigsfamilie samt den Goldreserven des Landes entkommen. Die Kriegshandlungen der Invasion dauerten drei Wochen in S√ľd-Norwegen und zwei Monate im Norden. Als Frankreich kapitulierte, wurde der Widerstand aufgegeben. Der K√∂nig und seine Regierung verlie√üen die Kriegshauptstadt Troms√ł am 7. Juni 1940 und gingen geschlossen nach Gro√übritannien. Am 10. Juni kapitulierte die norwegische Armee gegen√ľber der Wehrmacht.[2] Das norwegische K√∂nigshaus, K√∂nig H√•kon VII. und Kronprinz Olav (sp√§ter K√∂nig Olav V.), gewann im Exil eine sehr starke Rolle und viel Sympathie in der norwegischen Gesellschaft. Die aus London gesendeten Reden von K√∂nig H√•kon VII., die auf illegalen Radioger√§ten geh√∂rt werden konnten, hatten eine gro√üe Bedeutung f√ľr die Moral und die Stimmung im besetzten Land. Dieser R√ľckhalt bewirkte, dass die monarchische Staatsform nach dem Krieg nie grunds√§tzlich in Frage gestellt wurde. Als Zeichen des Widerstandes trugen viele Norweger in jener Zeit eine B√ľroklammer am Revers, bis dies von der deutschen Besatzungsmacht bei Strafe verboten wurde.

Der F√ľhrer der norwegischen faschistischen Partei Nationale Sammlung (Nasjonal Samling), Vidkun Quisling, nutzte das Chaos f√ľr einen Putsch. In einer Radioansprache verk√ľndete er die Macht√ľbernahme durch die Nasjonal Samling. Er wurde aber in dem von der deutschen Besatzungsmacht gebildeten Reichskommissariat Norwegen, durch dessen Reichskommissar Josef Terboven,[3] den Hitler zur Verwaltung des besetzten Norwegens einsetzte, gr√∂√ütenteils ignoriert, dessen Favorit war der von ihm eingesetzte Polizeichef Jonas Lie. 1942 wurde er pro forma mit einer Regierungsbildung beauftragt, konnte sich aber als machtloser Premier kaum profilieren. Quisling wurde 1945 wegen Hochverrats in Oslo hingerichtet. In der norwegischen, englischen, deutschen und schwedischen Sprache gilt der Name Quisling seither als Sinnbild f√ľr einen Verr√§ter und Kollaborateur.

In Norwegen gab es eine gro√üe Widerstandsbewegung. So wurde z. B. eine Fabrik f√ľr schweres Wasser im S√ľden der Hardangervidda von norwegischen, aus Gro√übritannien eingeflogenen Saboteuren gesprengt. Auch eine Passagier-F√§hre wurde versenkt, auf der sich ein Wagon mit schwerem Wasser befand, der auf dem Weg nach Deutschland war. Viele Widerst√§ndler kamen in KZs, etwa nach Natzweiler-Struthof im Elsass. Der Shetland Bus diente als wichtiger Flucht- und Versorgungsweg auf die Shetlands. Der daran beteiligte Norweger Leif Larsen wurde ‚Äď vor jedem Briten ‚Äď der Marineoffizier mit den meisten britischen Auszeichnungen w√§hrend des Krieges.

Von den etwa 2100 norwegischen Juden, die 1940 im Land lebten, wurden 800 in das KZ Auschwitz-Birkenau deportiert, nur 30 von ihnen √ľberlebten. Zu den Opfern z√§hlten Ruth Maier und die 15j√§hrige Sch√ľlerin Kathe Lasnik, deren Schicksal der Philosoph Espen S√łbye aufarbeitete.

Nachkriegszeit

Kinder mit norwegischer Mutter und einem deutschen Besatzer als Vater wurden als genetisch gef√§hrdend f√ľr die Friedlichkeit der norwegischen Bev√∂lkerung erachtet. W√§hrend man ihre M√ľtter, die abwertend als tyskert√łser (etwa: ‚ÄěDeutschenflittchen‚ÄĚ) bezeichnet wurden, 1945 bis 1946 teilweise in Internierungslager deportierte, wurde den Kindern als so genannte ‚ÄěTyskerbarna‚Äú (‚ÄěDeutschenkinder‚Äú) der Schulbesuch verboten; sie wurden in Heime gesteckt, mit Neuroleptika behandelt oder lobotomiert; im besten Falle wurden sie nach Schweden zur Adoption freigegeben, so zum Beispiel Anni-Frid Lyngstad, S√§ngerin bei ABBA. Siehe auch: Lebensborn.

Norwegen wurde nach dem Krieg Mitglied der NATO (1949) und akzeptierte den Marshall-Plan zum Wiederaufbau. Die 1940er und 1950er waren gepr√§gt durch Knappheit an Waren und strikte Rationierung. Die erste Regierung unter Einar Gerhardsen (1945) war eine Sammlungsregierung. Sp√§ter wurde die Arbeiderpartiet (Sozial-Demokraten) zur bedeutendsten Partei, ihre Regierungsperiode ist auch gepr√§gt vom Wiederaufbau und dem folgenden Aufschwung. Die zahlreichen Fl√ľchtlinge aus der armen Finnmark l√∂sten eine enorme Wohnungsnot aus, diese Probleme konnten durch die Regierung gel√∂st werden, und Gerhardsen wird daf√ľr liebevoll ‚ÄěLandsfader‚Äú (Landesvater) genannt. In den 1960er Jahren wurden mehrere Aspekte der Plan√∂konomischen Einrichtung verfasst. 1962 wurde die Regulierung des Auto-Verkaufs aufgehoben.

Nachdem 1967 Erdöl in der Nordsee gefunden wurde (Nordseeöl), entwickelte sich Norwegen zu einem der reichsten Länder in Europa. Der Beitritt zur EWG bzw. zur EU wurde in Volksabstimmungen am 25. September 1972 und am 28. November 1994 abgelehnt.[4]

Literatur

  • Ole J√łrgen Benedictow: Svarte Dauen og senere Pestepidemier i Norge. Oslo 2002.
  • Fritz Curschmann: Hungersn√∂te im Mittelalter. Leipzig 1900.
  • Diplomatarium Norvegicum. Christiania 1847 ff.
  • Diplomatarium Suecanum. Stockholm 1829 ff.
  • Lars Ivar Hansen: Samenes historie fram til 1750. Oslo 2007.
  • Knut Helle: Under Kirke og Kongemakt 1130‚Äď1350. In: Aschehougs Norges Historie Bd. 3. Oslo 1995.
  • Per Hermes: Karm√łys Historie - som stiger frem. Fra istid til 1050. Karm√ły 1997.
  • R. Higden: Polychronicon Ranulphi Higden Monachi Cestrensis C.A. Babington (Hrg.) London 1865.
  • J√≥n Vi√įar Sigur√įsson: Det norr√łne Samfunnet. Vikingen, Kongen, Erkebiskopen og bonden. Oslo 2008.
  • Claus Krag: Wikingtid og rikssamling 800 - 1130. Aschehougs Norges Historie Bd. 2. Oslo 1995.
  • Claus Krag: ‚ÄěKristendommen og samlingen av Norge.‚Äú In: Nordsj√łen - Handel, Religion og politikk. Karm√łyseminaret 94/95. S. 151.
  • Arnvid Lillehammer: Fra jeger til bonde - inntil 800 e. Kr. In: Aschehougs Norges Historie Bd. 1. Oslo 1994.
  • Regesta Norvegica. Oslo 1968 ff.
  • Sartorius-Lappenberg: Urkundliche Geschichte des Ursprunges der deutschen Hanse (Hamburg 1830, 2 Bde.)
  • Espen S√łbye: Kathe. Deportiert aus Norwegen. Aus dem Norwegischen von Uwe Englert. Assoziation A, Berlin 2008.
  • W.J. Simpson: A Treatise on Plague. Cambridge 1905.
  • Gro Steinsland: ‚ÄěKonflikten mellom kristendom og hedendom rundt √•r 1000.‚Äú In: Nordsj√łen - Handel, Religion og politikk. Karm√łyseminaret 94/95. S. 109.
  • Gustav Storm: Islandske Annaler inntil 1578. Christiania 1888.
  • Nils Petter Thuesen: Norges Historie i √Örstall. 3. Auflage, Oslo 2004.
  • Ole Steinar T√łtlandsmo: ‚ÄěVikingtidas ‚Äönorske rikssamlingskamper‚Äė‚Äú. In: Rikssamlingen - H√łvdingsmakt og kongemakt. Karm√łyseminaret 1996. S. 26.

Filme

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ Hansen S. 52 ff.
  2. ‚ÜĎ Deutsche Botschaft Oslo: Zeitleiste 1931-1940, abgefragt am 9. Juni 2010
  3. ‚ÜĎ Das Reichskommissariat Norwegen war die zivile deutsche Besatzungsbeh√∂rde in Norwegen im Zweiten Weltkrieg von 1940 bis 1945. Geleitet wurde sie durch den Reichskommissar Josef Terboven. Vgl. Robert Bohn: Reichskommissariat Norwegen, Nationalsozialistische Neuordnung und Kriegswirtschaft, 2000, ISBN 978-3-486-56488-4
  4. ‚ÜĎ ENA: Referendum in Norwegen (25. September 1972)
    IHS: Die EU-Volksabstimmungen in √Ėsterreich, Finnland, Schweden und Norwegen: Verlauf, Ergebnisse, Motive und Folgen

Weblinks


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