Geschichte Sloweniens

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Geschichte Sloweniens

Slowenien ist seit 1991 ein unabh√§ngiger Staat in Mitteleuropa, der seit Mai 2004 der Europ√§ischen Union angeh√∂rt. Das Gebiet des heutigen Sloweniens wurde seit Ende des 6. Jahrhunderts √ľberwiegend von den Vorfahren der heutigen Slowenen bewohnt. Ende des 8. Jahrhunderts kam das Gebiet an das Fr√§nkische Reich und blieb Bestandteil des Heiligen R√∂mischen Reichs. Aufgeteilt auf verschiedene Markgrafschaften und Herzogt√ľmer kam das Gebiet im Sp√§tmittelalter unter die Herrschaft der Habsburger und wurde 1918 Teil des neugegr√ľndeten K√∂nigreichs der Serben, Kroaten und Slowenen, das sp√§ter Jugoslawien hie√ü. Im Zweiten Weltkrieg war Slowenien aufgeteilt und unter deutsche und italienische Besatzung gestellt. 1945 kam Slowenien zum wieder gegr√ľndeten, jetzt aber kommunistischen Jugoslawien. Am 25. Juni 1991 l√∂ste sich Slowenien aus dem Staatsverband Jugoslawien und erkl√§rte seine Unabh√§ngigkeit.

Inhaltsverzeichnis

Zeit bis zum Mittelalter

Vor- und Fr√ľhgeschichte

Um 250.000 v. Chr. wurden die ersten Steinwerkzeuge von Menschenartigen gefertigt, die beispielsweise in den H√∂hlen von Loza (unweit von Postojna) gefunden wurden. Um 2000 v. Chr. errichteten Menschen der Bronzezeit Pfahlbausiedlungen in einem Moorgebiet in der N√§he des heutigen Ljubljana. Siedlungen auf H√ľgelkuppen, umgeben mit Ringw√§llen, die wahrscheinlich von den Illyrern errichtet wurden, l√∂sten um 1200 v. Chr. die Pfahlbauten ab. Diese wiederum wurden von den Kelten im 3. Jahrhundert v. Chr. zerst√∂rt. Um dieselbe Zeit wurde Aegida (Koper) von griechischen Kaufleuten als St√ľtzpunkt an der n√∂rdlichen Adria gegr√ľndet.[1]

Taurisker

Die Taurisker waren vom 3. bis 1. Jahrhundert v. Chr. ein keltischer Stammesverband am Ostalpenrand, deren Siedlungsgebiet meist auf K√§rnten und Slowenien eingegrenzt wird. Ihre Beziehung zu den Norikern ist nicht ganz gekl√§rt. Nach der Schlacht bei Telamon 225 v. Chr. waren die Taurisker Teil der keltischen Verb√ľndeten, die eine schwere Niederlage gegen die R√∂mer erlitten. Die an der Schlacht nicht beteiligten Teile der Taurisker siedelten an der oberen Save und handelten in der Folge mit dem R√∂mern vor allem mit Gold.[2] Die Goldproduktion verst√§rkte ihre politische und wirtschaftliche Macht. Gemeinsam mit den Boiern wurde immer wieder Norikum bedroht und Noreia angegriffen. Die Taurisker d√ľrften damals schon den Boiern untergeordnet gewesen sein. 60 v. Chr. unterlagen die Verb√ľndeten den Dakern unter Burebista. Daraufhin mussten sie anderen keltischen St√§mmen, die Latobiker genannt wurden, die Ansiedlung auf ihrem Gebiet in der sp√§teren Krain gestatten.[3]

Römisches Reich seit 9. v. Chr.

R√∂mische Provinzen in S√ľdosteuropa

Etwa f√ľnfzig Jahre sp√§ter hatte das R√∂mische Reich vorl√§ufig den H√∂hepunkt seiner Macht unter Gaius Iulius Caesar, der den Julischen Alpen den Namen gab, errungen. Aber erst unter seinem Stiefsohn und Nachfolger Octavian, dem sp√§teren Kaiser Augustus wurde das K√∂nigreich Noricum und das Gebiet der Taurisker erobert. Unter dessen Stiefsohn und Nachfolger Tiberius wurde das Gebiet im Jahre 9 v. Chr. befriedet und in die r√∂mischen Provinzen Noricum, Pannonien und Dalmatia unterteilt. Zentrum und Hauptstadt Noricums war Virunum auf dem Zollfeld in K√§rnten. Von hier wurde auch die nun r√∂mische Provinz regiert.

Aus Militärlagern entwickelten sich erste Städte: Emona (Ljubljana), Piranum (Piran), Claudia Celeia (Celje) und Poetovio (Ptuj).[4] Die neuen Herren förderten die Kupfer- und Eisenindustrie der Alteingesessenen, bauten ein umfangreiches Straßennetz aus und nutzten die vielen Thermalquellen. Allmählich entwickelte sich das Land zu einer wichtigen Region des Reiches, die Bevölkerung wurde romanisiert.

Die Region besa√ü f√ľr die R√∂mer eine wichtige verkehrsgeographische und strategische Funktion, da sie eine wichtige Landverbindung zwischen Mittel- und S√ľdosteuropa und Italien darstellte. Als sich im 3. Jahrhundert die Einf√§lle germanischer St√§mme nach Italien h√§uften, wurden unter der Herrschaft Kaiser Diokletians zu Beginn des 4. Jahrhunderts in den Julischen Alpen die Claustra Alpium Iuliarum errichtet, ein Sperrsystem aus Mauern und Befestigungen.[4] Zentrum dieses Systems bildete die Festung Ad Pirum auf der Passh√∂he des Birnbaumer Waldes im Nordwesten des heutigen Slowenien.

Ab dem 2. Jahrhundert war die Donau die Nordgrenze (Donaulimes) des Imperium Romanum. Dort befanden sich alle Legionen zur Sicherung der r√∂mischen Provinzen, w√§hrend die St√§dte im Landesinneren unbefestigt blieben. Dies f√ľhrte dazu, dass einmal an den Grenzen durchgebrochene Barbaren fast ohne Hindernisse bis tief ins Reichsinnere vordringen konnten. In dem f√ľr Rom politisch unsicheren 3. Jahrhundert nutzten die im Gro√üraum der Ungarischen Tiefebene lebenden sarmatischen St√§mme der Jazygen und Roxolanen die Situation, um in den Jahren 259/260, w√§hrend ihrer Raubz√ľge, bis an den S√ľdwestrand der Provinz Pannonia superior zu gelangen. Auf dem nord√∂stlichen Gebiet des heutigen Sloweniens richteten sie dabei schwere Verw√ľstungen an.[5]

Erst am Beginn des 4. Jahrhunderts unter der Regentschaft von Kaiser Diokletian wurden sowohl die Verwaltungseinheiten als auch die Legionen geteilt. In vielen St√§dten in den neuen Teilprovinzen Noricum Mediterraneum und Pannonia prima (daraus bildete sich das sp√§tantike Slowenien) wurden zur Sicherheit r√∂mische Truppen stationiert. Die beiden Teilprovinzen geh√∂rten damals zur pannonisch-westillyrischen Di√∂zese mit der Hauptstadt Sirmium. Der Westteil des heutigen Slowenien war mit der Provinz Venezia-Histria Teil der Di√∂zese Italia mit der Hauptstadt Mailand. Die beiden binnennorischen St√§dte Celeia und Poetovio liegen in der ehemaligen Spodnja ҆tajerska/Untersteiermark. Um 381 ‚Äď auf der Synode von Aquileia ‚Äď machte sich der Bischof von Poetovio, Iulianus Valens, durch das Tragen gotischer Tracht verd√§chtig, Arianer oder gar ‚ÄěHeiden-Priester‚Äú zu sein, wie wir durch eine √úberpr√ľfung der Rechtgl√§ubigkeit durch den Mail√§nder Bischof Ambrosius wissen.[6] Dort nannte sich auch ‚Äď in Gegenwart von Ambrosius ‚Äď Bischof Anemius von Sirmium ‚ÄěKirchenvater Illyriens‚Äú. Durch die politischen Umschw√ľnge der folgenden Ereignisse konnten aber weder Mailand noch Sirmium ihre kirchliche Patronanz im heute slowenischen Raum behaupten. Die Jurisdiktion Aquileias beschr√§nkte sich auf die westlichsten Gebiete Sloweniens.

Völkerwanderung

Europa mit den wesentlichen Völkerwanderungsbewegungen

Im Herbst 376 wurden viele Goten, die im russischen Raum von den Hunnen bedr√§ngt wurden, im R√∂mischen Reich aufgenommen. Im Januar 395 starb der westr√∂mische Kaiser Theodosius I., der in der Schlacht am Frigidus bei Wippach/Vipava (Herbst 394) das R√∂merreich noch einmal geeint hatte, nach dessen Tod das Imperium jedoch endg√ľltig in das R√∂mische und das Byzantinische Reich zerfiel. Alle Foederaten des Reiches und die V√∂lker der pannonischen Ebene wurde mit seinem Ableben unruhig und f√ľhlten sich nicht mehr an ihre Vertr√§ge gebunden. Die Goten waren 379 ‚Äď ein Jahr nach der Schlacht von Adrianopel ‚Äď bis zu den Julischen Alpen (slow.: ‚ÄěJulijske Alpe‚Äú) gekommen, also bis in das sp√§tantike Karnien/Krain, ein Gebiet an der oberen Save, das sp√§ter bis nach Italien und Norikum reichte. Der Kirchenvater Hieronymus beschrieb 396 einen Zeitraum von rund zwanzig Jahren, in dem Goten, Sarmaten, Quaden, Alanen, Hunnen, Vandalen und Markomannen den heutigen slowenischen Raum verw√ľsteten.

Um 397 wurden markomannische Foederaten in der Pannonia prima (seit Kaiser Valens ‚ÄěValeria‚Äú genannt) angesiedelt, zu der auch der √∂stlichste Teil Sloweniens ‚Äď die Prekmurje jenseits der Mur ‚Äď geh√∂rte. Die markomannische K√∂nigin Fritigil f√ľhrte einen Briefwechsel mit Bischof Ambrosius von Mailand, um die Bekehrung ihres Volkes zum Katholizismus zu erwirken. So wie die Quaden gaben die Markomannen ihren Sondernamen bald auf und gelten seither als Sueben, die bis zum Ende der Langobarden-Herrschaft 568 im pannonisch-slowenischen Raum nachweisbar sind.

Im Herbst 401 besetzte Alarich I. mit seinen Goten den Raum zwischen Pannonien und Italien, um von dort aus die Apenninhalbinsel anzugreifen. Sie wurden jedoch von Stilicho ein Jahr sp√§ter (402) vernichtet. Im Jahr 405 zog ein weiteres ostgotisches Heer durch das heutige Slowenien und verw√ľstete Pannonien, Norikum und Italien.

‚ÄěIn den Jahren 408 und 409 versuchten die Alarich-Goten im norisch-westpannonischen Raum Fu√ü zu fassen. Zun√§chst marschierten sie nach Emona/Laibach/Ljubljana, das in der venetisch-istrischen Provinz und daher in Italien lag. Danach r√ľckten sie ins steirisch-slowenische Binnennorikum ein. Erstens war Alarich hier der Stra√üe √ľber den Birnbaumer Wald/HruŇ°ica am n√§chsten, das hei√üt derjenigen Einfallsroute nach Italien, die er bereits 401 erprobt hatte. Zweitens stand in Pannonien sein Schwager Athaulf, der hier gotisch-hunnische Reiterkrieger kommandierte. Drittens bot Alarich Ende August, Anfang September 408 die R√§umung Norikums und den R√ľckzug der Truppen nach Pannonien an, was ebenfalls darauf schlie√üen l√§sst, dass der K√∂nig den Gro√üteil seines Heeres im √∂stlichen Binnennorikum konzentriert hatte. Als jedoch alle Angebote abgelehnt wurden, verlie√üen die Alarich-Goten Anfang Oktober 408 ihre norischen Quartiere, zogen sich aber nicht nach Pannonien zur√ľck, sondern fielen in Italien ein.‚Äú

‚Äď Herwig Wolfram: Die Geburt Mitteleuropas.[7]

W√§hrend die Goten nach Rom zogen, wurde f√ľr die Provinzen Noricum und Pannonien im Jahr 409 der Heide Generidus als Heermeister (magister militum) von Ravenna aus eingesetzt. Unter seinem Kommando stand zus√§tzlich auch die Provinz Dalmatia. Zu dieser Zeit verlor das Erzbistum Mailand allm√§hlich seinen Einflussbereich auf das heutige Slowenien an das Patriarchat von Aquileia.

Im ersten Drittel des 5. Jahrhunderts wurde Pannonien zum Zentrum der Hunnen, ab 445 errang Attila die Alleinherrschaft. Seine Regierung w√§hrte bis 453. In Pannonien brachte Attila eine Zeit relativer Ruhe. 448 oder 449 trafen neben ostr√∂mischen Gesandten auch Vertreter der Provinz Noricum am Hofe Attilas ein ‚Äď darunter der Comes Romulus aus Poetovio/Pettau/Ptuj, der Gro√üvater des letzten westr√∂mischen Kaisers Romulus Augustulus. Nach Attilas Tod kam es 454 oder 455 in der Schlacht am Nedao zur Niederlage der Hunnen gegen eine von Gepiden gef√ľhrte germanische Koalition. Damals erweiterte sich der Machtbereich des Byzantinischen Reichs bis zur Provinz Noricum, und es war der ostr√∂mische Kaiser Markianos, der noch vor seinem Tod 457 die vertragliche Niederlassung der Ostgoten auch im heute slowenischen Raum veranlasste.

Zu Beginn der Herrschaft des westr√∂mischen Kaisers Anthemius (467‚Äď472) gelang es dem Heermeister Ricimer, der gotisch-suebischer Herkunft war, noch ein letztes Mal, die r√∂mische Staatlichkeit Norikums vor den Goten, deren Verb√ľndeten aber auch deren Gegnern zu sch√ľtzen. Bald nach seinem Tod jedoch zerbr√∂ckelte im gesamten Norikum bis um 490 die kirchliche Ordnung und damit auch die r√∂mische Verwaltung. Die romanisierte Bev√∂lkerung emigrierte nach Italien oder zog sich in entlegene Bergt√§ler zur√ľck.[8] Ortsnamen mit dem Pr√§fix lasko oder lahko zeugen noch heute von der Existenz romanischer Enklaven in Slowenien.[9] Die Machtergreifung Odoakers 476 bedeutete das Ende des R√∂mischen Reichs. Ravenna stellte die Soldzahlungen ein.

Am 28. August 489 √ľberschritten ostgotische Truppen unter Gotenk√∂nig Theoderich dem Gro√üen den Isonzo und f√ľgten Odoaker eine schwere Niederlage bei. W√§hrend der dreij√§hrigen Auseinandersetzung der beiden Herrscher (490‚Äď493) blieb der slowenische Raum sich selbst √ľberlassen. Erst unter der Herrschaft Theoderichs des Gro√üen wurde er wieder mit Italien vereint.

In den Auseinandersetzungen zwischen Theoderich dem Gro√üen und dem Byzantinischen Reich war das Gebiet des heutigen Sloweniens, das er von Odoaker geerbt hatte, immer wieder Aufmarschgebiet konkurrierender Heere. Erst 510 schlossen die beiden Gegner Frieden. Das noch immer existierende Binnen-Norikum hatte unter Theoderich die Aufgabe, Italien gegen Pannonien hin zu sch√ľtzen. Norikum wurde als Milit√§rbezirk (ducatus) eingerichtet.

Anfang des 5. Jahrhunderts tauchten im pannonischen Raum unter der Regierung von K√∂nig Wacho die Langobarden auf, die sich urspr√ľnglich mit dem Byzantinischen Reich verb√ľndeten und somit zum Gegner von Theoderich wurden. So tolerierte 536 bis 537 Wacho auch die fr√§nkische Ausbreitung √ľber das ehemals gotisch-italische Norikum. 545 hatten die Franken sogar Venetien besetzt, und damit stand der sp√§ter slowenische Raum erstmals unter fr√§nkischem Einfluss. Doch da kamen wieder die B√ľndnisse der Langobarden mit dem byzantinischen Kaiser Justinian I. ins Spiel, der seine Vertr√§ge 547 bis 548 erneuerte, um den Einfluss der Franken s√ľdlich der Alpen zu minimieren.

Das Restaurationswerk Justinians I.

Im Zuge dessen besetzten die Langobarden im Raum des heutigen Sloweniens die Gebiete vornehmlich zwischen Save und Drau einschlie√ülich des Stadtbezirkes von Ptuj, w√§hrend die restlichen norisch-slowenischen Gebiete weiterhin den Franken verblieben. Im Fr√ľhjahr 552 zog ein Heer Justinians I. √ľber Istrien nach Italien und wurde dabei von 5500 Langobarden begleitet. Nach der Vernichtung des Ostgotenreichs blieben die Langobarden jedoch auf sich allein gestellt und konzentrierten ihre Macht im heute slowenischen Raum, den sie nach allen Seiten hin erfolgreich verteidigten. In den 540er Jahren konnten sie so die Gunst der Noriker gewinnen, und ab 555 gab es auch verwandtschaftliche Beziehungen zu den Franken. Unter K√∂nig Alboin (561‚Äď572) verlie√üen auf Dr√§ngen der Awaren die Langobarden das Gebiet des heutigen Sloweniens und wandten sich nach Italien. Ein Vertragsschluss um das Jahr 568 mit den Awaren garantierte diesen ihre m√∂gliche Pr√§senz in Italien und im Gegenzug den Langobarden ein 200-j√§hriges R√ľckkehrrecht in den heute slowenischen Raum.[10]

In den römischen Provinzen Noricum und Pannonien endete die römische Staatlichkeit nicht mit einem Schlage. Im Raum des heutigen Slowenien blieb die Bindung an Rom noch bis zum Abzug der Langobarden im Jahre 568 erhalten. Selbst die Awaren bewahrten die spätantiken Organisationsformen noch bis zu ihrem Untergang. Erst die Franken trennten den ostnorisch-westpannonischen Raum von Italien.

Nach dem Abzug Roms aus Ufer-Noricum und Binnen-Noricum wanderten die keltisch-romanische Bevölkerung wie auch hier ansässige Germanen nur teilweise ab. Orts- und Namensbezeichnungen bleiben auch nach Zusammenbruch der römischen Verwaltung in der norischen Region erhalten.

Mittelalter

Entstehung Karantaniens

Nach dem Abzug der Langobarden nahmen die Awaren gemeinsam mit ihren slawischen Untertanen, die mit ihnen aus dem Osten eingewandert waren, diesen frei gewordenen Raum in Besitz.

Ab der zweiten H√§lfte des 6. Jahrhunderts waren die baiuwarischen Agilolfinger die neuen Kontrahenten dieser slawisch-awarischen ‚ÄěV√∂lkergemeinschaft‚Äú. 592 kam es zum ersten gro√üen Zusammensto√ü mit Tassilo I., dem die Alpenslawen unterlagen. 595 hingegen verloren die bayrischen Agilolfinger fast ihr gesamtes Stammesheer, 2000 Krieger, als die Slawen von der Reiterei des awarischen Khagans unterst√ľtzt wurden.[11] Beide Auseinandersetzungen sind im heute √∂sterreichischen oberen Drautal zu lokalisieren.

Nach der Schw√§chung der Awaren im Jahr 626 durch Auseinandersetzungen mit dem Byzantinischen Reich entstand im Machtvakuum zwischen den Bayern und den Awaren das slawische Samo-Reich, zu dem nach Meinung tschechischer und slowakischer Historiker die Gebiete des heutigen K√§rnten sowie der heutigen Republik Slowenien allerdings nicht geh√∂rten,[12] wenngleich Samo seinen Einfluss auch auf die Alpenslawen ausdehnen konnte.[13] F√ľr andere Historiker waren K√§rnten und Slowenien hingegen sehr wohl Teil des Samo-Reiches.[14] Mit Samos Tod 658 enden auch die Berichte √ľber sein Reich,[15] doch auch nach dem Tode Samos blieben die Alpenslawen unter ihrem Wallucus (=Herrscher) frei von der Botm√§√üigkeit gegen√ľber den Awaren.[16]

Um oder nach 610 setzten sich die Alpenslawen erneut gegen die Bayern durch, diesmal gegen den Agilolfinger-Herzog Garibald II. in Aguntum im heutigen Osttirol. Mit diesen kriegerischen Auseinandersetzungen erweiterte sich der alpenslawische Einflussbereich bis an die obersteirische Enns, in den salzburgischen Enns-Pongau, die Pongauer Seitent√§ler der Salzach bis in das Gasteinertal, und bis nach San Candido-Innichen im Pustertal im heutigen S√ľdtirol. Dieses unter alpenslawischer F√ľhrung entstehende proto-slowenische F√ľrstentum mit dem Zentrum in Karnburg (slow. Krnski grad) am Zollfeld n√∂rdlich von Klagenfurt wurde Karantanien genannt[12]

Das zum ‚ÄěNationalmythos der Slowenen‚Äú[12] gewordene Ritual am K√§rntner F√ľrstenstein ist allerdings weder als Inthronisationsritual noch als genuin slawische oder germanische Zeremonie zu interpretieren. Es ist ein Initiationsritus: Der F√ľrst begibt sich in b√§uerliches Milieu, integriert sich in die Gruppe der Edlinger. Das Grundph√§nomen, dass Wehrbauern direkt dem K√∂nig unterstellt sind, kennt man bereits aus der Ostgotenzeit. Das Ritual kann sehr alt sein, in karantanische Zeit zur√ľckreichen, aber auch erst im 10. Jahrhundert aufgekommen sein. Auf jeden Fall ist es eine falsche Einsch√§tzung, den F√ľrstenstein als Gr√ľndungsymbol der slowenischen Nation anzusehen. Das slawische Reich der Karantanen hat sicher nicht s√ľdlich √ľber die Karawanken hinausgereicht. Das wird auch von der slowenischen Geschichtsforschung so gesehen.[12]

Frankenreich, seit 788

Mark Karantanien zur Zeit Karls des Großen

Lange bestand diese Unabh√§ngigkeit nicht, denn im Jahre 788 wurde das F√ľrstentum Karantanien von den Franken erobert. Unter Karl dem Gro√üen wurde die slowenische F√ľhrungsschicht beseitigt und das Land von den Bist√ľmern Aquileia und Salzburg missioniert. Wesentlich f√ľr die weitere Entwicklung wurde die kirchliche Aufteilung des karantanischen Gebietes zwischen dem Erzbischof von Salzburg und dem Patriarchen von Aquileia, als deren Grenze 796 auf einer Bischofskonferenz an der Donau, anl√§sslich des Awarenfeldzugs Pippins, die Drau festgesetzt wurde, eine Regelung, die im Jahre 803 von Karl dem Gro√üen best√§tigt wurde.[17] Die s√ľdlich der Drau gelegenen Teile Karantaniens unterstanden in Hinkunft kirchlich Aquileia, politisch dem Markgrafen von Friaul. Im Jahre 796 wurden die Awaren endg√ľltig geschlagen und der S√ľdosten des Reiches in zwei verschiedene Marken unterteilt. Die Pannonische Mark und die Mark Friaul wurden durch die Drau getrennt. Nach der Teilung des fr√§nkischen Reiches wurde der Einfluss Bayerns immer gr√∂√üer. Auch wurden viele deutsche Kolonisten ins Land geholt, die sp√§ter die Mittelschicht und die Oberschicht bildeten. Handel, Kirche und Politik blieben bis zum Ende der Habsburger in deutscher Hand.

Wechselnde Herrschaften

863 √ľbersetzten die Slawenapostel Kyrill und Method von Saloniki die Bibel ins Slawische und entwickelten eine eigene Schrift, die Glagoliza. Ende des 9. Jahrhunderts zerbrach das karolingische Reich, und der karantanische Adlige Kocelj bildete das unabh√§ngige Plattensee-F√ľrstentum, das auch Teile Ostsloweniens umfasste und bis 876 Bestand hatte.

Die Slawen forderten das Recht auf eine von Salzburg unabh√§ngige Kirche. Papst Johannes VIII. ernannte 880 Method zum Erzbischof von Pannonien (Neutra) mit Sitz in Sirmium.[18] Mitte des 10. Jahrhunderts begannen die aus den Steppen Asiens eingewanderten Ungarn mit ihren Pl√ľnderungsz√ľgen. √úber Slowenien bis nach Italien und S√ľddeutschland wurden viele L√§nder in Mitleidenschaft gezogen. Erst der Sieg des deutschen K√∂nigs und sp√§teren Kaisers Otto I. in der Schlacht auf dem Lechfeld bei Augsburg im Jahre 955 beseitigte diese Gefahr. Die Ungarn etablierten sich nun in der Pannonischen Tiefebene und trennen somit die Siedlungsgebiete der S√ľdslawen von denen der West- und Ostslawen.

976 wurde Karantanien als Folge des Streites zwischen Heinrich dem Z√§nker und K√∂nig Otto II. vom Herzogtum Bayern abgetrennt und zum Herzogtum K√§rnten erhoben, einem im Gegensatz zu den Stammesherzogt√ľmern nicht vererbbaren Amtsherzogtum des Heiligen R√∂mischen Reiches mit den abh√§ngigen Marken Krain und Steiermark (‚ÄěK√§rntner Mark‚Äú). Der nicht sehr zahlreiche slowenische Adel war bereits im 10. Jahrhundert so gut wie verschwunden. Die slowenischen Bauern verloren ihre Freiheit fast v√∂llig an die Grundherren, die wegen der h√§ufig wechselnden Herrscher fast unabh√§ngig waren.[19] Die Eppensteiner (1000‚Äď1122), und die Spanheimer (1122-1269) einschlie√ülich der Andechs-Meranier (1173‚Äď1209) stellten die Herz√∂ge, bis diese Geschlechter ausstarben und einige Herz√∂ge aus verschiedenen Geschlechtern regierten, ehe die lange Regentschaft der Habsburger begann.[19]

1261 gelangten die bereits 1180 zum eigenen Herzogtum gewordene Steiermark, 1269 auch K√§rnten und die Markgrafschaft Krain f√ľr kurze Zeit in den Besitz des B√∂hmenk√∂nigs Ottokar Przemysl II., doch nach dessen Tod in der Schlacht auf dem Marchfeld im Jahre 1278 wurden diese L√§nder, nachdem Krain als Pfand und K√§rnten zun√§chst bis 1335 den Meinhardinern verliehen worden waren, nahezu vollst√§ndig habsburgisch.

In den 200 Jahren nach der Erhebung K√§rntens zum Herzogtum gab es starke Einwanderungen von bairischen und auch fr√§nkischen Bauern in das Gebiet der heutigen √∂sterreichischen Bundesl√§nder K√§rnten und Steiermark. In den folgenden Jahrhunderten verdr√§ngte in diesen Gebieten bis auf die Grenzgebiete im K√§rntner S√ľden das Deutsche zunehmend die slawische Sprache. Die Alpenslawen wurden assimiliert, doch selbst in den Gegenden mit der st√§rksten deutschen Zusiedlung dauerte dieser Prozess einige Jahrhunderte. In der Obersteiermark und in K√§rnten hielt sich das slawische Bev√∂lkerungselement am l√§ngsten. In der jetzt zu Slowenien geh√∂renden Untersteiermark/҆tajerska hingegen, kam es zur Ausbildung von deutschen Sprachinseln, so um Marburg an der Drau (Maribor), in Pettau, in Cilli und ‚Äď trotz seines Namens ‚Äď in Windisch Feistritz. In der Ober- und Unterkrain entstanden die Sprachinsel der Gottschee sowie Sprachinseln in Zarz (Gebiet des Selzacher Zayer), um Wochein (Bohinj), in Bischoflack (҆kofja Loka), Assling (Jesenice) und Laibach.[20] In der Grafschaft G√∂rz entstand eine deutsche Sprachinsel im Wippach-Tal.

An der nord√∂stlichen Adria gewann seit dem 12. Jahrhundert die reiche Seerepublik Venedig immer mehr an Macht, dehnte ihren Herrschaftsbereich √ľber Dalmatien und Istrien mit Ausnahme von Triest aus, das 1382 habsburgisch wurde. Die gesamten Ressourcen des Landes wurden ausgebeutet. Die teilweise vegetationslosen Karstbereiche Istriens und Dalmatiens sind das Produkt des Raubbaus der Venezianer, die die W√§lder f√ľr den Schiffbau und die Pfahlgr√ľndungen ihrer Lagunenstadt abholzten. Erst Napoleon beendete 1797 die Herrschaft Venedigs √ľber die adriatischen K√ľstenorte mit der Schaffung der Illyrischen Provinzen.

Grafen von Cilli, 14. und 15. Jahrhundert

Die Grafschaft der Sanegg in Cilli (Celje) konnte sich im 14. und 15. Jahrhundert gegen die Habsburger behaupten. Der bekannteste Graf war Hermann II.. Sein Sohn wurde 1436 in den Reichsf√ľrstenstand erhoben und dadurch von der Feudalherrschaft der Habsburger befreit. Seine Tochter Barbara war mit dem deutschen Kaiser Sigismund (1387 K√∂nig von Ungarn und 1420 K√∂nig von B√∂hmen) verheiratet. Durch kluge Heiratspolitik waren gro√üe Teile Sloweniens und Kroatiens in der Hand dieser Familie, deren letzter m√§nnlicher Angeh√∂riger Ulrich von Cilli 1456 bei einem Anschlag durch Ladislaus Hunyadi ums Leben kam. Durch seine Kinderlosigkeit fiel das gesamte Gebiet an die Habsburger zur√ľck.

Neuzeit

Habsburger

Im Jahre 1473 gab es Bauernunruhen und Aufst√§nde, die sich √ľber nahezu 100 Jahre hinzogen. Durch feudale Unterdr√ľckung und h√§ufige T√ľrkeneinf√§lle war das Land ausgeblutet und wandte sich der Reformation zu. Dies f√ľhrte zum Aufbl√ľhen eines slowenischen Nationalbewusstseins. PrimoŇĺ Trubar lie√ü im Jahre 1551 in T√ľbingen die ersten slowenischen B√ľcher drucken (einen Katechismus und eine Fibel). Jurij Dalmatin √ľbersetzte die Bibel und Adam Bohorińć verfasste eine slowenische Grammatik. Doch Klerus und Adel ‚Äď mit Ausnahmen wie Andreas von Auersperg (slowenisch: ‚ÄěAndrej TurjaŇ°ki‚Äú) ‚Äď steuerten mit der Gegenreformation dagegen. Mit milit√§rischer Gewalt und der Inquisition wurde das Gebiet des heutigen Slowenien rekatholisiert.

Die folgenden 300 Jahre war das slowenische Territorium ein b√§uerliches und ruhiges Gebiet der Habsburgermonarchie. Unter der Regierungszeit von Maria Theresia (1740‚Äď1780) erlebte es einen √∂konomischen Aufschwung. Die Verwaltung und Besteuerung wurden reformiert sowie die allgemeine Schulpflicht mit slowenischem Unterricht in den ersten Klassen eingef√ľhrt. Ihr Sohn Joseph II. ging mit seinen Reformen noch weiter. Er schaffte 1782 die Leibeigenschaft ab und gab jedem das Recht auf freie Religionsaus√ľbung. Im Jahre 1797 erschien die erste slowenische Zeitung, Ljubljanske Novice.

Illyrische Provinz und Wiener Kongress 1815

Teile des heutigen Slowenien wurden von Kaiser Napol√©on im Jahre 1809 besetzt und Krain, Istrien, der Westteil K√§rntens und Dalmatien als Illyrische Provinzen mit der Hauptstadt Laibach organisiert. Nun ‚Äěerwachte‚Äú die slowenische Sprache und Identit√§t erneut. Napol√©on schaffte die Feudalherrschaft ganz ab, befreite auch die restlichen unfreien Bauern, baute Schulen und Stra√üen und legte den Grundstein f√ľr die Industrialisierung. Nach seiner Niederlage und dem Wiener Kongress wurde der alte Zustand unter dem neuen Namen K√∂nigreich Illyrien wieder hergestellt und das Habsburgerland bis Dalmatien und Venetien ausgedehnt.

Revolution 1848/1849 und Doppelmonarchie

Peter Kosler: Eine Landkarte der Slowenischen Lande und Regionen (1848/54)
Umgangssprachen in √Ėsterreich-Ungarn aus: Distribution of Races in Austria-Hungary Historical Atlas, William R. Shepherd, 1911

Der in Europa einsetzende wirtschaftliche Aufschwung erfasste auch Slowenien. Weinanbau, Bergbau und Textilindustrie wurden ausgebaut. 1849 erreichte die Eisenbahn Laibach von Wien √ľber Marburg an der Drau und Cilli und im Jahre 1857 auch von Triest √ľber Adelsberg (Postojna). Die Revolution von 1848/49 bewegte die slowenischen Intellektuellen, und erste Forderungen nach slowenischer Selbstverwaltung wurden laut. Der K√§rntner Geistliche Matija Majar-Ziljski formulierte sein Manifest f√ľr ein Vereintes Slowenien (‚ÄěZedinjena Slovenija‚Äú),[21] der Gottschee-Deutsche Peter Kosler zeichnete seine provokative und sogleich von der Zensur verbotene Karte der ‚Äěslowenischen Lande‚Äú ohne die amtlichen deutschen Ortsnamen, nur mit den im slowenischen Sprachgebrauch √ľblichen Bezeichnungen. Der Nationaldichter Sloweniens France PreŇ°eren (Preschern) formulierte die Sehnsucht nach Selbstbestimmung in seinen Gedichten und literarischen Arbeiten. Zwischen 1869 und 1871 entstanden die ‚ÄěTabori‚Äú genannten Volksversammlungen als Keimzellen des politischen Bewusstseins der Slowenen. Der Zusammenschluss aller s√ľdslawischen V√∂lker in einer F√∂deration innerhalb des k. u. k. Reiches wurde nun offen propagiert. Der slowenische Schriftsteller Ivan Cankar und der kroatische Bischof Josip Juraj Strossmayer waren deren bekannteste Protagonisten. Rechtsprechung und Verwaltung in Cisleithanien zeigten eine wesentlich gerechtere Behandlung der slawischen und romanischen Nationalit√§ten als in Transleithanien, wenn auch die √∂sterreichische Verwaltungspolitik gegen√ľber den Slowenen in der S√ľdsteiermark und bis kurz vor Kriegsausbruch auch in Krain ‚Ķ im einzelnen vielfach als Gegenbeispiele herangezogen werden k√∂nnten.[22]

20. Jahrhundert

Erster Weltkrieg, 1914-1918

Mit der Ermordung des √∂sterreichischen Thronfolgers Erzherzog Franz Ferdinand in Sarajevo am 28. Juni 1914, begann der Erste Weltkrieg. Die Slowenen k√§mpften loyal auf Seite der k.u.k. Armeen vorwiegend an der russischen Front (Josip Broz Tito geriet hier in russische Gefangenschaft), bis Italien am 24. Mai 1915 √Ėsterreich-Ungarn den Krieg erkl√§rte. Nun begann der Krieg am Isonzo. Von Triest bis nach S√ľdtirol k√§mpften die Truppen beider Seiten unter schwierigsten Bedingungen in der Alpenfront gegeneinander. √úber eine Million Soldaten kamen in den zw√∂lf Isonzoschlachten ums Leben.

SHS-Staat und königliches Jugoslawien

Die neun Banschaften des Königreichs Jugoslawien

Nach dem Zerfall des Habsburgerreiches bildete sich in Zagreb am 6. Oktober 1918 der Nationalrat der Slowenen, Kroaten und Serben, der f√ľr sich das Recht beanspruchte, alle S√ľdslawen der Donaumonarchie zu vertreten. Dieser Nationalrat beschloss am 29. Oktober die Losl√∂sung von √Ėsterreich-Ungarn und den Zusammenschluss aller S√ľdslawen zu einem neuen Land. Mit dem Kriegsgewinner Serbien und seinem K√∂nig an der Spitze bildete sich der SHS-Staat. Slowenien musste jedoch auf Gebiete, die es f√ľr sich forderte ‚Äď Karst und K√ľste ‚Äď im Grenzvertrag von Rapallo zu Gunsten Italiens, verzichten. Auch scheiterten aus slowenischer Sicht die geplanten zwei Referenden in S√ľdk√§rnten √ľber einen Beitritt zum neuen Staat der Slowenen, Kroaten und Serben, so dass nicht alle Slowenen in einem Staat zusammengeschlossen werden konnten. Dadurch waren rund 350.000 Slowenen von den rund eine Million Slowenen im Mutterland getrennt.[21] Im nunmehr italienischen K√ľstenland k√§mpfte die slowenisch-kroatische Untergrundorganisation TIGR f√ľr den Anschluss an Jugoslawien.

Die serbische Dominanz im neuen Staate wurde jedoch bald als dr√ľckend empfunden. Die Vidovdan-Verfassung vom Veits-Tag 1921, dem serbischen Nationalfeiertag zum Gedenken an die Schlacht auf dem Amselfeld 1389, sowie die im Jahre 1929 ausgerufene K√∂nigsdiktatur lie√üen die Unzufriedenheit der Slowenen noch weiter steigen, obwohl die slowenische Volkspartei unter Anton KoroŇ°ec an vielen Regierungen des neuen Staates beteiligt war. Nach der K√∂nigsdiktatur wurde der Name des Staates in Jugoslawien ge√§ndert. Jugoslawien wurde in neun Banate gegliedert, das Drau-Banat entsprach ungef√§hr dem slowenischen Siedlungsgebiet. Ohne die Integrationsprobleme des neuen Jugoslawien gel√∂st zu haben, wurde K√∂nig Alexander von mazedonischen und kroatischen Terroristen 1934 in Marseille ermordet und durch den minderj√§hrigen Peter den Zweiten abgel√∂st, dessen Onkel Paul die Regierungsgesch√§fte f√ľhrte.

Obwohl innenpolitisch tief zerr√ľttet, bewahrte sich Jugoslawien am Anfang des Zweiten Weltkrieges seine politische Neutralit√§t. Die Achsenm√§chte Deutschland und Italien dr√§ngten jedoch Prinz Paul zum Beitritt am 25. M√§rz 1941. Zwei Tage sp√§ter kam es zum Staatsstreich der serbisch dominierten Milit√§rf√ľhrung, die den siebzehnj√§hrigen Kronprinzen Peter zum Regierungschef machten und sofort die K√ľndigung des Beitrittes formulierten. Das Deutsche Reich, das Jugoslawien nun als Unsicherheitsfaktor an seiner S√ľdostflanke sah, brachte mit seinem Bombenangriff auf Belgrad am 6. April 1941 den Zweiten Weltkrieg auch nach Jugoslawien. Deutsche und italienische Truppen √ľberschritten die Grenze in Slowenien, die k√∂niglich-jugoslawische Armee wurde √ľberrollt und am 17. April 1941 zur Kapitulation gezwungen.

Slowenien im Zweiten Weltkrieg, 1941-1945

Die italienische Provinz Laibach
Deutsche Soldaten in Maribor, April 1941

Siehe auch: CdZ-Gebiet Untersteiermark

F√ľr Slowenien hatte die Besatzung schwere Folgen. Das Land wurde aufgeteilt:

Am 12. April 1941 lie√ü der SS-Obergruppenf√ľhrer Reinhard Heydrich, der Chef von Sipo und SD, einen Umsiedlungsstab einrichten, der die Aufgabe hatte, Umsiedlungen von Slowenen und ‚ÄěWindischen‚Äú durchzuf√ľhren, soweit dies ‚Äěrassisch und politisch erforderlich‚Äú schien. Geplant war, etwa 220.000 bis 260.000 Slowenen zu enteignen und dann auszusiedeln.[23] Im April 1941 wurde auch der Steirische Heimatbund ins Leben gerufen, der eine Zwangsorganisation der deutschen Minderheit war mit dem Auftrag, das CdZ-Gebiet zu germanisieren. Die Deportationen begannen am 26. Mai 1941, zun√§chst nach Kroatien und Serbien, ab Herbst 1941 wegen der Widerstandsbewegung in diesen L√§ndern nach Niederschlesien, Brandenburg, Hannover, Th√ľringen, W√ľrttemberg, Bayern, Baden und in den Sudetengau. Vom 7. Juni bis 27. September 1941 wurden aus Untersteiermark 14.634 Personen nach Serbien und Kroatien, aus Oberkrain vom 6. bis 10 Juli 1941 2337 Menschen nach Serbien transportiert. Hiervon waren insbesondere gebildete Schichten einschlie√ülich des Klerus betroffen. Am 23. Oktober 1941 begann die gezielte Entv√∂lkerung des sogenannten ‚ÄěRanner Dreiecks‚Äú (an der M√ľndung der Krka in die Save). Bis zum 30. Juli 1942, gr√∂√ütenteils aber bereits bis zum 9. Dezember 1931 wurden etwa 36.000 Slowenen aller Schichten - mehrheitlich Bauern und Winzer - ins ‚ÄěAltreich‚Äú deportiert, meist zur Zwangsarbeit in der deutschen Industrie. Die tats√§chlichen Aussiedlungen erreichten jedoch aus verschiedenen Gr√ľnden die Planzahlen bei weitem nicht, vielmehr waren es einschlie√ülich 17.000 Slowenen, die in die italienische Provinz Laibach geflohen waren, insgesamt 80.000 Personen.[24] Den Platz der Deportierten sollten Volksdeutsche vornehmlich aus anderen Gebieten Jugoslawiens und Osteuropas einnehmen. Die deutschsprachigen Gottscheer wurden aus ihrer Sprachinsel in S√ľdslowenien, die zum italienischen Besatzungsgebiet geh√∂rte, in die durch Deportation entv√∂lkerten Gebiete des Ranner Dreiecks im deutsch besetzten Teil der slowenischen Untersteiermark umgesiedelt. Neben Gottscheern wurden hier auch Volksdeutsche aus Osteuropa, darunter Bessarabiendeutsche und Dobrudschadeutsche, sowie S√ľdtiroler Optanten angesiedelt.[25]

Doch schon bald formierte sich der Widerstand. Bereits wenige Tage nach der Besetzung Sloweniens durch die Achsenm√§chte gr√ľndeten Kommunisten, linke Katholiken und b√ľrgerliche Intellektuelle am 26. April 1941 in Ljubljana die slowenische Befreiungsfront (Osvobodilna Fronta OF), die mit dem Aufbau einer Partisanenarmee begann. Die jugoslawischen Kommunisten, seit 1937 unter der F√ľhrung Josip Broz ‚Äď Deckname Tito, der kroatisch-slowenischer Herkunft war, waren zun√§chst gel√§hmt, da Stalin noch mit dem Deutschen Reich verb√ľndet war. Erst nach dem deutschen √úberfall auf die Sowjetunion nahm der kommunistische Widerstand zu. Bald gelang es der kommunistischen Partei, die volle Kontrolle √ľber die OF zu √ľbernehmen. Die kommunistischen Partisanen k√§mpften nicht nur gegen die Besatzer selbst, sondern auch gegen deren Verb√ľndete, die Domobranci (‚ÄěBelogardisti‚Äú, eine konservative, klerikal/christliche und antikommunistische Heimwehr von ‚ÄěWei√ügardisten‚Äú) sowie gegen die k√∂nigstreue Jugoslawische Armee im Vaterland (‚ÄěPlavogardisti‚Äú). Es wird von 32.000 im Zweiten Weltkrieg get√∂teten Slowenen, das waren 2,5 % der Bev√∂lkerung, ausgegangen.[26]

Gegen Ende des Krieges und nach dem Krieg kam es auf dem Gebiet des heutigen Slowenien zu schweren Kriegsverbrechen durch Tito-Partisanen, so im Hornwald und bei der Vertreibung deutschsprachiger Bev√∂lkerungsteile (Lager LaŇ°ko/T√ľffer, StrniŇ°ńće/Sterntal und Teharje/T√ľchern), aber auch im benachbarten, von Partisanen besetzten Unterk√§rnten (Massaker von Bleiburg). Eine slowenische Kommission, die von der konservativen Regierung JanŇ°a 2004 eingerichtet wurde, sch√§tzte, dass in den ersten beiden Monaten nach Ende der deutschen Besetzung 15.000 Slowenen ohne Gerichtsurteil exekutiert wurden. Die Zahl von liquidierten kroatischen, serbischen, montenegrinischen und deutschen Soldaten sowie Angeh√∂rigen der deutschen Minderheit im Panzergraben von Tezno bei Maribor wird von den Ermittlern auf ebenfalls 15.000 gesch√§tzt. Der Barbara-Stollen von Huda Jama k√∂nnte die Skelette von 4.000 Opfern enthalten, bisher wurden mehr als 400 geborgen[27]

2010 waren √ľber 600 Massengr√§ber registriert. Die Tito-Partisanen haben nach Kriegsende circa 100.000 Menschen get√∂tet. Davon waren mehr als 14.000 Slowenen, dazu kommen 20.000 deutsche Soldaten und Angeh√∂rige der deutschsprachigen Minderheit, ferner zehntausende von Kroaten und auch Serben, Montegriner, Italiener und Ungarn. Allerdings gibt es auch wieder eine Stra√üe in der Hauptstadt, die nach Tito benannt wurde.[28]

Nach dem Zweiten Weltkrieg

Zone A und B des Freien Territoriums von Triest (1947‚Äď1954)

Nach dem Krieg fiel der Gro√üteil des ehemaligen √∂sterreichischen K√ľstenlandes von Italien an die jugoslawischen Teilrepubliken Slowenien und Kroatien. Da das Hinterland von Gorizia (Gorica/G√∂rz) an Slowenien kam, der allergr√∂√üte Teil der Stadt aber an Italien, wurde die slowenische Stadt Nova Gorica gegr√ľndet. F√ľr das stark durchmischte, umstrittene Gebiet um Triest wurde 1947 als Provisorium der Freistaat Triest errichtet, der unter internationale Kontrolle gestellt wurde. Bei dessen Aufl√∂sung nach dem Londoner Abkommen vom 5. Oktober 1954 fiel die Stadt Triest mit Umgebung (Zone A) an Italien, das Hinterland im S√ľden (Zone B) an Jugoslawien. Die endg√ľltige Aufteilung des Gebietes wurde im Vertrag von Osimo geregelt und trat 1977 in Kraft.

Unabhängigkeit seit 1989/1991

Am 17. Januar 1989 bekannte sich das Zentralkomitee der slowenischen Kommunisten zum politischen Pluralismus und √∂ffnete damit in Slowenien den Weg zu einem Mehrparteiensystem . Am 7. Dezember 1989 schlossen sich die antikommunistischen b√ľrgerlichen Parteien in Ljubljana zu dem Oppositionsblock DEMOS (Demokratińćna opozicija Slovenije, Demokratische Opposition Sloweniens) zusammen und erreichten in den ersten Mehrparteienwahlen nach Kriegsende die absolute Mehrheit im Parlament. Die Pr√§sidentschaftswahlen am 22. April 1990 gewann jedoch der Spitzenkandidat der Kommunisten Milan Kuńćan.

Am 25. Juni 1991 l√∂ste sich Slowenien aus dem Staatsverband Jugoslawien und erkl√§rte seine politische Unabh√§ngigkeit, was eine milit√§rische Intervention der Jugoslawischen Volksarmee ausl√∂ste. Im sogenannten 10-Tage-Krieg wurde eine Besetzung des Landes durch die serbisch dominierte Armee jedoch durch den relativ gut organisierten Widerstand mit Bildung der slowenischen Territorialverteidigung verhindert. Es kam zu mehreren eher kleinen Gefechten zwischen der Territorialverteidigung und der jugoslawischen Bundesarmee vor allem an Grenz√ľberg√§ngen, als slowenische Z√∂llner dort die Kontrolle √ľbernahmen, die jugoslawische Armee diese √úberg√§nge jedoch wieder zur√ľck erobern wollte. Dabei wurden auch mehrere Luftangriffe durchgef√ľhrt, in deren Verlauf auch mehrmals √∂sterreichisches Territorium verletzt wurde. Der Konflikt forderte 39 Tote auf Seiten der Volksarmee, 13 auf slowenischer Seite und 10 get√∂tete ausl√§ndische Staatsb√ľrger.[29]

Es kam aber letztlich zu keinen gr√∂√üeren Zerst√∂rungen, was die Entwicklung der slowenischen Wirtschaft nach der Unabh√§ngigkeit beg√ľnstigte. Die Gefahr eines B√ľrgerkriegs, wie er in anderen Teilen Jugoslawiens stattfand, bestand zu keinem Zeitpunkt, da die slowenische Bev√∂lkerung, von kleineren Minderheiten abgesehen, fast g√§nzlich aus Slowenen besteht.

Unter Vermittlung der Vereinten Nationen und der √∂sterreichischen Regierung konnte schlie√ülich ein Kompromiss erzielt werden: Slowenien sollte den Vollzug der Unabh√§ngigkeit f√ľr die Dauer von drei Monaten aussetzen und in dieser Zeit musste sich die Jugoslawische Volksarmee vollst√§ndig aus Slowenien zur√ľckziehen. Beide Seiten hielten sich an die Vereinbarung, und so konnte am 8. Oktober 1991 die Unabh√§ngigkeit der Republik Slowenien in Kraft gesetzt werden. Da Kroatien der jugoslawischen Volksarmee die Durchquerung seines Territoriums verweigerte, mussten die Soldaten notgedrungen per Schiff nach Montenegro verlegt werden. Dabei konnten allerdings keine schweren Waffen mitgenommen werden, sodass diese Ausr√ľstung in Slowenien zur√ľck blieb.

Am 19. Dezember 1991 erkl√§rte die deutsche Regierung, sie werde die slowenische Unabh√§ngigkeit am 23. Dezember anerkennen, was sie dann auch tat. √Ėsterreich erkl√§rte die f√ľr den 15. Januar 1992 vorgesehene Anerkennung ebenfalls bereits am 19. Dezember. Der Vatikan erkannte Slowenien am 13. Januar 1992 an, am 15. Januar schlossen sich die anderen elf EWG-Staaten gem√§√ü dem Beschluss vom 16. Dezember 1991 an, und bis Ende Januar 1992 war Slowenien von der Mehrheit der internationalen Staatengemeinschaft als unabh√§ngiger Staat anerkannt.

Seitdem hat sich das Land schnell stabilisiert und gilt als der am weitesten vorangeschrittene ehemals sozialistische Reformstaat.

Slowenien wurde nach der Entscheidung auf dem EU-Gipfeltreffen am 13. Dezember 2002 in Kopenhagen am 1. Mai 2004 zusammen mit neun weiteren Staaten in die Europäische Union aufgenommen, wo es zu den Nettozahlern gehört, und nimmt seit 1. Januar 2007 an der Europäischen Währungsunion teil, der Euro löste den slowenischen Tolar ab.

Siehe auch

Literatur

  • Peter ҆tih, Vasko Simoniti, Peter Vodopivec, Slowenische Geschichte. Gesellschaft ‚Äď Politik ‚Äď Kultur (=Ver√∂ffentlichungen der Historischen Landeskommission f√ľr Steiermark 40, =Zbirka Zgodovinskega ńćasopisa 34), Graz 2008, ISBN 978-3-7011-0101-6 (Inhaltsverzeichnis).
  • Joachim H√∂sler: Slowenien. Von den Anf√§ngen bis zur Gegenwart. Pustet, Regensburg 2006, ISBN 3-7917-2004-X (Inhaltsverzeichnis).
  • Helmut Rumpler, Arnold Suppan (Hrsg.): Geschichte der Deutschen im Bereich des heutigen Slowenien 1848‚Äď1941. (Zgodovina nemcev na obmoŇĺju danaŇ°neje slovenije 1848-1941.) (=Schriftenreihe des √Ėsterreichischen Ost- und S√ľdosteuropa- Instituts 13) Verlag f√ľr Geschichte und Politik/Oldenbourg, Wien/M√ľnchen 1989, ISBN 3-7028-0279-7.
  • Herwig Wolfram (Hrsg.): √Ėsterreichische Geschichte 378‚Äď907. Grenzen und R√§ume. Geschichte √Ėsterreichs vor seiner Entstehung. Ueberreuter, Wien 1995, ISBN 3-8000-3524-3.

Weblinks

 Commons: Geschichte Sloweniens ‚Äď Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ Joachim H√∂sler: Slowenien. Von den Anf√§ngen bis zur Gegenwart. Verlag Pustet, Regensburg 2006, ISBN 978-3-7917-2004-3, S. 264.
  2. ‚ÜĎ Peter Petru: Die ostalpinen Taurisker und Latobiker. In: Hildegard Temporini (Hrsg.): Aufstieg und Niedergang der r√∂mischen Welt. Politische Geschichte. Provinzen und Randv√∂lker. Lateinischer Donau-Balkanraum. Verlag de Gruyter, Berlin 1977 ISBN 3-11-006735-8, S. 473‚Äď499, hier: S. 482 und 487.
  3. ‚ÜĎ Peter Petru: Die ostalpinen Taurisker und Latobiker. In: Hildegard Temporini (Hrsg.): Aufstieg und Niedergang der r√∂mischen Welt. Politische Geschichte. Provinzen und Randv√∂lker. Lateinischer Donau-Balkanraum. Verlag de Gruyter, Berlin 1977 ISBN 3-11-006735-8, S. 473‚Äď499, hier: S. 490f. und 495.
  4. ‚ÜĎ a b Joachim H√∂sler: Slowenien. Von den Anf√§ngen bis zur Gegenwart. Verlag Pustet, Regensburg 2006, ISBN 978-3-7917-2004-3, S. 15.
  5. ‚ÜĎ Slavko Cigleneńćki: Slowenien. In: Reallexikon der Germanischen Altertumskunde. Band 29. Walter de Gruyter. Berlin 2005. ISBN 3-11-018360-9. S. 123.
  6. ‚ÜĎ Philipp von Rummel: Habitus barbarus. Kleidung und Repr√§sentation sp√§tantiker Eliten im 4. und 5. Jahrhundert. Verlag de Gruyter, Berlin 2007, ISBN 978-3-11-019150-9, S. 128ff.
  7. ‚ÜĎ Herwig Wolfram (Hrsg.): Die Geburt Mitteleuropas. Verlag Kremayr und Scheriau, Wien 1987, ISBN 3-218-00451-9, S. 35.
  8. ‚ÜĎ Herwig Wolfram: Das Reich und die Germanen. Verlag Siedler, Berlin 1998, ISBN 3-442-75518-2, S. 264ff.
  9. ‚ÜĎ Daniela Schetar, Friedrich K√∂the: Slowenien. Ljubljana ‚Äď Julische Alpen ‚Äď Adriak√ľste. DuMont Reiseverlag, 2003, ISBN 3-7701-5991-8, S. 27.
  10. ‚ÜĎ Walter Pohl: Die Awaren. Ein Steppenvolk in Mitteleuropa 567‚Äď822 n. Chr. Verlag Beck, M√ľnchen 2002, ISBN 3-406-48969-9, S. 57.
  11. ‚ÜĎ Walter Pohl: Die Awaren. Ein Steppenvolk in Mitteleuropa 567‚Äď822 n.Chr. Beck, M√ľnchen 2002, ISBN 3-406-48969-9, S. 150.
  12. ‚ÜĎ a b c d Peter ҆tih: Suche nach der Geschichte, oder wie der karantanische F√ľrstenstein das Nationalsymbol der Slowenen geworden ist. Informationsportal des Zentralverbands slowen. Organisationen und Slowenischer Kulturverband, 30. Oktober 2006
  13. ‚ÜĎ Herwig Wolfram: Salzburg, Bayern, √Ėsterreich. Die Conversio Bagoariorum et Carantanorum und die Quellen ihrer Zeit (= Mitteilungen des Instituts f√ľr √Ėsterreichische Geschichtsforschung: Erg√§nzungsband 31) Oldenbourg, Wien-M√ľnchen 1995, ISBN 3-486-64833-0 S.  43 und
    Helmut Beumann und Werner Schr√∂der (Hg.):Fr√ľhmittelalterliche Ethnogenese im Alpenraum. Verlag Thorbecke, Sigmaringen 1985 ISBN 3-7995-6105-6 S. 130.
  14. ‚ÜĎ vgl. die Karte von Samos Gebiet in Stephen Clissold, Henry Clifford Darby: A short history of Yugoslavia from early times to 1966. Cambridge University Press, Cambridge-London 1968, ISBN 0-521-09531-X, S. 14. Abb.4 und
    Joseph Slabey Rouńćek: Slavonic encyclopaedia, Philosophical Library, Kennikat Press, Port Washington N.Y. 1949, S. 463
  15. ‚ÜĎ Maria CrńÉciun (Hrsg.): Ethnicity and religion in Central and Eastern Europe, Cluj Univ. Press, Cluj/Klausenburg 1995, ISBN 973-96280-7-9, S. S. 18
  16. ‚ÜĎ Herwig Wolfram (Hrsg.): Die Geburt Mitteleuropas. Verlag Kremayr und Scheriau, Wien 1987, ISBN 3-218-00451-9, S. 95.
  17. ‚ÜĎ Heinz Dopsch, Hans Spatzenegger: Geschichte Salzburgs. Band 1: Vorgeschichte, Altertum, Mittelalter. Universit√§tsverlag A. Pustet, Salzburg 1981, ISBN 3-7025-0121-5, S. 166.
  18. ‚ÜĎ Bernd Moeller, Gerhard Ruhbach (Hrsg.): Bleibendes im Wandel der Kirchengeschichte. Kirchenhistorische Studien. Verlag Mohr, T√ľbingen 1973, ISBN 3-16-135332-3, S. 103.
  19. ‚ÜĎ a b Hermann Wiesflecker: √Ėsterreich im Zeitalter Maximilians I. Die Vereinigung der L√§nder zum fr√ľhmodernen Staat. Der Aufstieg zur Weltmacht. Verlag Oldenbourg, M√ľnchen 1999, ISBN 3-486-56452-8. S. 139ff.
  20. ‚ÜĎ Hans-Ulrich Wehler: Nationalit√§tenpolitik in Jugoslawien. Die deutsche Minderheit 1918‚Äď1978. Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, G√∂ttingen 1980, ISBN 3-525-01322-1, S. 13f. Sowie Arnold Suppan: Jugoslawien und √Ėsterreich 1918‚Äď1938. Bilaterale Au√üenpolitik im europ√§ischen Umfeld. Verlag f√ľr Geschichte und Politik, Wien 1996, ISBN 3-486-56166-9, S. 493f.
  21. ‚ÜĎ a b Petra Rehder: Slowenien. C.H.Beck, M√ľnchen 1999, ISBN 3-406-39879-0, S. 125.
  22. ‚ÜĎ Robert A. Kann: Die Habsburgermonarchie und das Problem des √ľbernationalen Staates. In: Adam Wandruszka, Walter Urbanitsch (Hrsg.): Die Habsburgermonarchie 1848‚Äď1918. Band 2: Verwaltung und Rechtswesen. Wien 1975, S. 1‚Äď56, ISBN 3-7001-0081-7. S. 47ff.
  23. ‚ÜĎ G√∂tz Aly: Endl√∂sung. V√∂lkerverschiebung und der Mord an den europ√§ischen Juden. Fischer TB, Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-596-14067-6, S. 286.
  24. ‚ÜĎ Tamara Griesser-Peńćar: Das zerrissene Volk. Slowenien 1941-1946. Okkupation, Kollaboration, B√ľrgerkrieg, Revolution. B√∂hlau Verlag, Wien 2002. Kapitel ‚ÄěDie Jugoslawische Armee in der Heimat (Jugoslovanska vojska v domovini, JVvD)‚Äú, S. 24ff.
  25. ‚ÜĎ Stefan Karner: Die Steiermark im 20. Jahrhundert. 2. Auflage, Graz 2005, S. 231.
  26. ‚ÜĎ Forschungsinstitut f√ľr Fragen des Donauraumes: Der Donauraum, Wien 1986, Nr. 28, S. 183.
  27. ‚ÜĎ Karl-Peter Schwarz: Das grausige Geheimnis der Partisanen. FAZ 15. April 2009, S. 7.
  28. ‚ÜĎ FAZ: Eine eineinhalb Meter starke Schicht von Skeletten, von Karl-Peter Schwarz, Abruf am 11. November 2010.
  29. ‚ÜĎ Petra Rehder: Slowenien. C.H.Beck, M√ľnchen 1999, ISBN 3-406-39879-0, S. 144.

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