Goethe-Bode

Wilhelm F. Bode (* 30. März 1862 in Hornhausen; † 24. Oktober 1922 in Weimar), zur Unterscheidung von Wilhelm von Bode (= Kunst-Bode) auch Goethe-Bode genannt, war Lehrer, Aktivist der Antialkoholiker-Bewegung Dr. Wilhelm Bode und Schriftsteller.

Er verbrachte eine Zeit in England, später kehrte er nach Deutschland zurück. Zuletzt arbeitete er als Schriftsteller in Isseroda (bei Weimar) bzw. in Weimar (am Brühl). Er starb dort am Wielandplatz bei einem Verkehrsunfall mit der Straßenbahn. Sein Grab wurde durch den Schriftsteller Walther Victor erneuert und befindet sich in der Nähe der Friedhofshalle.

Sein Wohnhaus, in dem seine Witwe Anna Bode einen Goethe-Versand und eine Leihbücherei betrieb, wurde im 3. Reich auf Grund von Baumaßnahmen nach 1936 abgerissen.

Der gemeinsame Sohn, Victor Bode, lebte in kirchlichen Diensten in Hannover.

An Bode erinnert noch heute die Wilhelm-Bode-Straße im Süden Weimars. Sein Geburtshaus steht in Hornhausen in der August-Bebel-Straße. Eine Gedenktafel weist dort auf den Goetheforscher hin.

Werke

  • Goethe in vertraulichen Briefen seiner Zeitgenossen (3 Bände)
  • Goethes Liebesleben
  • Damals in Weimar
  • Das Leben in Alt-Weimar
  • Goethes Leben (1-7; 8-9 fortgef. v. Valerian Tornius), durch Bodes Tod unvollst.
  • Der weimarische Musenhof
  • Charlotte von Stein
  • Amalie, Herzogin von Weimar (3 Bände)
  • Goethes Leben im Garten am Stern
  • Goethes Gedanken
  • Goethes Lebenskunst

Weblinks


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