Greenpeace

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Greenpeace
Greenpeace
Greenpeace.svg
Typ Stiftung nach Niederländischem Recht (Greenpeace International)
Gr√ľndung 1971, Vancouver, BC, Kanada
Sitz Amsterdam, Niederlande (Greenpeace International)
Personen

David McTaggart, Robert Hunter, Patrick Moore, Kumi Naidoo

Aktionsraum Global
Schwerpunkt Umweltschutz
Methode Gewaltfreiheit, Lobbyismus, Forschung, Innovation
Mitglieder rund 3 Mio.[1]
Website www.greenpeace.org

Greenpeace [ňągriňźnpiňźs] ist eine 1971 von Friedensaktivisten in Vancouver, Kanada gegr√ľndete transnationale politische Non-Profit-Organisation, die den Umweltschutz zum Gegenstand hat. Sie wurde vor allem durch Kampagnen gegen Kernwaffentests und Aktionen gegen den Walfang bekannt. Sp√§ter konzentrierte sich die Organisation dar√ľber hinaus auf weitere Themen wie √úberfischung, die globale Erw√§rmung, die Zerst√∂rung von Urw√§ldern und die Gentechnik.

Greenpeace hatte nach eigenen Angaben im Jahr 2009 rund drei Millionen F√∂rdermitglieder und besch√§ftigte rund 1.200 Mitarbeiter. Es gibt √ľber 40 Greenpeace-B√ľros weltweit.[1]

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Greenpeace-Demonstration in Toulouse gegen den Bau eines EPR (2007)

Die Organisation entstand Anfang der siebziger Jahre in Vancouver (Kanada) aus der Formation Don‚Äôt Make a Wave Committee, die von amerikanischen und kanadischen Atomkraftgegnern und Pazifisten gegr√ľndet worden war. Dieses Komitee kam in der Absicht zusammen, eine Serie von Atombombentests zu verhindern, welche die USA auf der zu Alaska geh√∂renden Insel Amchitka durchf√ľhren wollten.

Benefizkonzert 1970

Am 16. Oktober 1970 fand ein Benefizkonzert von Joni Mitchell, James Taylor und Phil Ochs im Pacific Coliseum in Vancouver statt, dessen Erl√∂se (Eintritt: 3 Dollar pro Person) einer kleinen Gruppe friedensbewegter Menschen zugutekam, die den Plan hatten, mit einem Schiff vor der K√ľste Alaskas gegen den anstehenden Atomtest auf Amchitka zu protestieren. Der Name der geplanten Aktion lautete Greenpeace.

Organisiert wurde das Benefizkonzert von Irving Stowe, einem Anwalt und sp√§teren Mitbegr√ľnder von Greenpeace, der dabei von Joan Baez unterst√ľtzt wurde. Joan Baez konnte damals nicht am Konzert teilnehmen, stellte aber die Verbindung zwischen Stowe und Mitchell her und Mitchell lud Ihren damaligen Freund James Taylor zum Konzert ein.

Das Konzert wurde 1970 auf Band aufgezeichnet und die B√§nder von Familie Stowe verwahrt. Die Stowes hatten nie das Geld, aber immer die Hoffnung gehabt, das Konzert irgendwann ver√∂ffentlichen zu k√∂nnen. Somit konnte die Familie die erforderlichen Restaurierungen nicht selbst durchf√ľhren und wusste auch nicht, wie man sich die Rechte am Mitschnitt sichern k√∂nnte.

Das √§nderte sich 2006, als John Timmins, Bruder eines Cowboy-Junkies-Mitgliedes, als ‚ÄěFoundation Officer‚Äú zu Greenpeace kam. Als Timmins von den B√§ndern erfuhr, besuchte er Barbara Stowe, Irvings Tochter, die ihm diese Geschichte erz√§hlte. Timmins gelang es danach, Joni Mitchell und James Taylors Vertreter zu kontaktieren, die erforderliche Erlaubnis zur Restaurierung der B√§nder zu erhalten und die Rechte zur Ver√∂ffentlichung der Aufnahmen zu sichern.[2] Das Benefizkonzert wurde dann im November 2009 durch Greenpeace als CD und Download-Album mit dem Namen Amchitka, the 1970 concert that launched Greenpeace ver√∂ffentlicht[3] und wird seither √ľber eine eigene Website vertrieben.[4]

Aktion Greenpeace 1971

Die Aktivisten des Don‚Äôt Make a Wave Committee charterten im September 1971 den von John Cormack befehligten Fischkutter ‚ÄěPhyllis Cormack‚Äú mit der Absicht, den angesetzten zweiten Atomtest zu st√∂ren und die Z√ľndung der Bomben zu verhindern. Das Schiff wurde in Greenpeace umbenannt und setzte die Segel in Richtung des Testgel√§ndes nach Amchitka. Doch die US Coast Guard fing die Phyllis Cormack mit ihrem K√ľstenwachenschiff Confidence ab und zwang sie, zum Hafen zur√ľckzukehren.[5] Auf ihrer R√ľckkehr nach Alaska erfuhr die Mannschaft, dass in allen gr√∂√üeren St√§dten Kanadas Proteste stattgefunden und die USA den zweiten unterirdischen Test auf den November verschoben hatten. Die Versuche, mit einem zweiten gecharterten Schiff in die Testzone zu fahren, schlugen zwar fehl, dennoch fanden bei Amchitka keine weiteren Atomtests mehr statt.[6] Sp√§ter √§nderte auch die Organisation ihren Namen in ‚ÄěGreenpeace‚Äú.

Mururoa-Atoll und Rammung der Vega 1972/73

Im Mai 1972 ver√∂ffentlichte die neu gegr√ľndete Greenpeace-Stiftung einen Appell an verst√§ndnisvolle Kapit√§ne, um ihnen beim Protest gegen die Atomtests der franz√∂sischen Regierung im Pazifik-Atoll Mururoa zu helfen. Eine Antwort kam hierbei von David McTaggart, einem Kanadier und fr√ľheren Unternehmer, der zu diesem Zeitpunkt in Neuseeland lebte.

McTaggart verkaufte seine Gesch√§ftsinteressen und zog in den S√ľdpazifik. Sein Handeln war eine Reaktion auf eine Gasexplosion, die einen Angestellten in einer seiner Skih√ľtten ernsthaft verletzt hatte. Entr√ľstet dar√ľber, dass jede Regierung ihn von jedem Teil des Pazifiks ausschlie√üen k√∂nnte, stellte er aus dem Grund seine Jacht, die Vega, zur Verf√ľgung und machte sich daran, eine Mannschaft zusammenzustellen.

1973 fuhr McTaggart die Vega in die Ausschlusszone um Mururoa, damit sein Schiff von der französischen Marine gerammt wurde.[7] Als er den Protest im Folgejahr wiederholte, bestiegen französische Seeleute die Vega und schlugen ihn zusammen.[8]

Sp√§ter ver√∂ffentlichte die Marine organisierte Fotos, wie sich McTaggart mit oberen Marineoffizieren eine Schl√§gerei liefert, und verlangte von den beiden gegnerischen Parteien mehr Zur√ľckhaltung. In einem anderen Licht erschien der Sachverhalt, als in den Medien Fotos erschienen, die McTaggart w√§hrend der Schl√§gerei zeigten, wie er das Mannschaftsmitglied Anne-Marie Horne aus der Jacht schmuggelt.

Die Kampagne zeigte Wirkung, als die franz√∂sische Regierung eine Unterbrechung der oberirdischen Tests bekannt gab, wenngleich sie diese fortan unterirdisch durchf√ľhrte. Auch in der Folgezeit veranstaltete Greenpeace Kampagnen gegen die Tests im Pazifik, bis die Franzosen ihr Testprogramm 1995 zu Ende brachten.

Greenpeace International 1979

Mit der Zunahme des Bekanntheitsgrades des Namens Greenpeace nahmen weltweit viele unabh√§ngige Gruppen diesen an, erst sp√§ter wurden sie in einer Organisation integriert, die am 14. Oktober 1979 unter dem Namen Greenpeace International gegr√ľndet wurde. Prominente Gr√ľndungsmitglieder waren unter anderem David McTaggart[9], Robert Hunter und Patrick Moore.

Die Rainbow Warrior und deren Versenkung 1985

Im Jahr 1985 demonstrierte Greenpeace gegen französische Kernwaffentests auf dem Mururoa-Atoll. Dabei ließ der französische Geheimdienst das Greenpeace-Schiff Rainbow Warrior versenken, welches im neuseeländischen Auckland vor Anker lag.[10]

Hergang der Versenkung

Der anhaltende Protest von Greenpeace gegen das Mururoa-Atoll veranlasste die Regierung Frankreichs, die Rainbow Warrior 1985 in Auckland mit Hilfe von Sprengs√§tzen zu versenken.[11] Das Schiff war vom Nordpazifik aus gestartet. Dort hatte es bei der Evakuierung der Bewohner des zu den Marshallinseln geh√∂renden Rongelap-Atolls geholfen, die weiterhin an den gesundheitlichen Auswirkungen der radioaktiven Strahlung infolge der Atomtests der f√ľnfziger und sechziger Jahre zu leiden hatten. Nach den Vorstellungen von Greenpeace sollte das Schiff eine Flottille von anderen Schiffen anf√ľhren, die gegen die bevorstehenden Atomtests bei Mururoa protestieren sollten.

Am Abend des 10. Juli 1985 befestigten Taucher zwei Bomben am Schiffsrumpf. Die erste Bombe detonierte um 11:38 Uhr, kurz darauf folgte die zweite Explosion, die das Schiff sinken ließ. Dabei wurde der Fotograf Fernando Pereira getötet.

Folgen der Versenkung

Nach Hinweisen aus der √Ėffentlichkeit konnte die neuseel√§ndische Polizei Major Alain Mafart und den Kapit√§n Dominique Prieur, beides Mitglieder der franz√∂sischen Streitkr√§fte, als Bombenleger identifizieren. Die Polizei verhaftete beide.

Die beiden wurden in Neuseeland zu je zehn Jahren Freiheitsentzug verurteilt. Auf Grund einer unter der Vermittlung der UNO zwischen Frankreich und Neuseeland ausgehandelten Vereinbarung wurden die im Juli 1986 auf die Insel Hao (franz√∂sisch Polynesien) verbracht, wo sie drei Jahre ihrer Strafe absitzen sollten. Nur kurze Zeit sp√§ter wurden aber beide ‚Äěaus gesundheitlichen Gr√ľnden‚Äú nach Frankreich zur√ľckgeholt, wo sie im Rang bef√∂rdert wurden und in Kaderpositionen weiterhin in der Armee dienten.

Die UNO stellte sp√§ter fest, dass Frankreich die Abmachung gebrochen hatte und verpflichtete es zu einer Geldzahlung an Neuseeland, aber Mafart und Prieur mussten dennoch nicht wieder ins Gef√§ngnis zur√ľck. Weitere am Attentat beteiligte Personen sind namentlich bekannt, wurden aber nie gerichtlich belangt.

Anf√§nglich bestritt die franz√∂sische Regierung jegliche Beteiligung an der Versenkung, jedoch f√ľhrte der steigende Druck der franz√∂sischen und internationalen Medien am 22. September zum Eingest√§ndnis, dass der franz√∂sische Geheimdienst die Versenkung angeordnet hatte. Unmittelbar ankn√ľpfende Ermittlungen ergaben, dass Christine Cabon, eine Agentin des franz√∂sischen Geheimdienstes, in das B√ľro von Greenpeace Neuseeland in Auckland eingeschleust worden war, indem sie sich als ehrenamtliche Mitarbeiterin ausgab, um Informationen √ľber die Mururoa-Kampagne und die Route der Rainbow Warrior zu sammeln.

Zwei Jahre sp√§ter entschuldigte sich Frankreich offiziell f√ľr die Versenkung und erkl√§rte sich bereit, einen finanziellen Schadensersatz an Greenpeace und Neuseeland in H√∂he von 13 Millionen neuseel√§ndischen Dollar zu bezahlen.

Mit der Versenkung der Rainbow Warrior stieg der Bekanntheitsgrad von Greenpeace aufgrund der dadurch verursachten, öffentlichen Aufmerksamkeit weiter an.

Weltweite Kampagnen

Die Umwandlung von Greenpeace von einem losen Netzwerk hin zu einer weltweiten Organisation, die sich einer kleinen Anzahl √∂kologischer Sachfragen widmete, um weltweite Aufmerksamkeit zu erzeugen, geht haupts√§chlich auf Ideen von McTaggart zur√ľck. Dieser fasste seine Vorst√∂√üe in einer Mitteilung von 1994 folgenderma√üen zusammen:

‚ÄěKeine Kampagne sollte ohne klare Ziele begonnen werden; keine Kampagne sollte begonnen werden, ohne dass die M√∂glichkeit auf Erfolg besteht; keine Kampagne sollte begonnen werden, ohne dass man beabsichtigt, sie konsequent zu Ende zu f√ľhren.‚Äú

Aktivitäten

Greenpeace-Aktion gegen Esso
Aktion gegen die Waldschl√∂sschenbr√ľcke und die damit verbundene CO2-Emission

Im Vergleich zu vielen anderen Umweltschutzorganisationen ist Greenpeace eher handlungsorientiert. Ein zentrales Element der Greenpeace-Arbeit ist die Aktion. Hierbei begeben sich Aktivisten an einen Ort, der ihrer Auffassung nach symbolisch f√ľr Umweltzerst√∂rung steht und protestieren dort meistens mit Transparenten. Mittels oft spektakul√§rer Auftritte direkt am Ort des Geschehens versucht die Organisation, die √Ėffentlichkeit aufmerksam zu machen, um meist gro√üe Industriekonzerne oder Regierungen durch √∂ffentlichen Druck zum Einlenken zu bewegen. Diese Art des Auftretens machte die Organisation in den achtziger Jahren bekannt.

Neben eher konventionellen Methoden von Umweltorganisationen wie Beeinflussung von Politikern und Anwesenheit bei internationalen Organisationen verfolgt Greenpeace noch die ausdr√ľckliche Methodik direkter Aktionen ohne Gewaltanwendung.

Die Methode, die Aufmerksamkeit der √Ėffentlichkeit auf sich zu lenken, wurde vom ‚ÄěBearing Witness‚Äú (Zeugnis ablegen) der Qu√§ker abgeleitet. Dabei geht es Greenpeace nach eigenen Angaben darum, ‚ÄěZeugnis abzulegen‚Äú √ľber Unrecht, das der Meinung der Organisation nach geschieht. So positionieren sich beispielsweise Mitglieder √∂ffentlichkeitswirksam zwischen der Harpune der Walf√§nger und deren Beute oder dringen in Atomkraftwerke ein. Um ihre Standpunkte wissenschaftlich belegen beziehungsweise neue Standpunkte entwickeln zu k√∂nnen, beauftragt Greenpeace wie andere Umweltschutzorganisationen Wissenschaftler mit dem Anfertigen von Studien. Au√üerdem ist Greenpeace in vielen internationalen Gremien beratend t√§tig.

Von anderen Umweltschutzorganisationen grenzt sich Greenpeace unter anderem durch die Beschr√§nkung auf bestimmte, meist weltweit verfolgte, √∂ffentlichkeitswirksame Themengebiete ab wie zum Beispiel Atomkraft, Globale Erw√§rmung, Biodiversit√§t und Artenschutz, Gr√ľne Gentechnik, Biopatente und Chemie. Bereits seit l√§ngerem pl√§diert die Umweltschutzorganisation gegen den Import von Atomstrom [12] Eine weitere Kampagne der Organisation richtet sich beispielsweise gegen H&M. Der Modehersteller verwende zu viele chemische Zus√§tze in den Sachen. Nach langem Hin und Her beugte sich H&M und sicherte Greenpeace die Verringerung der chemischen Zus√§tze zu. [13] Themen wie Verkehr oder Hausm√ľll spielen h√∂chstens eine untergeordnete Rolle in einigen Greenpeace-L√§nderb√ľros. Auch ist Greenpeace entgegen weitl√§ufigen Annahmen keine Tierschutzorganisation.

Bisherige Erfolge

Zu den Erfolgen der Organisation zählen unter anderem das Ende des kommerziellen Walfangs, die Einrichtung eines Schutzgebietes in der Antarktis und der vorzeitige Stopp vieler Atombombentestreihen.

Zu den bedeutendsten Erfolgen, die die Organisation ihrem Einfluss zuschreibt, gehören unter anderem die Einstellung von Atomtests auf Amchitka in Alaska (1972) und die Verlängerung des Antarktisvertrages (1991), der die Besitznahme der Antarktis durch andere Länder oder aus kommerziellen Interessen verbietet.[14] Um letzteres zu sichern, wurde auf der Antarktis die World Park Base errichtet, die von 1987 bis 1992 in Betrieb war.

Greenpeace in Deutschland

Das L√§nderb√ľro von Greenpeace Deutschland, fotografiert von der Elbe
Greenpeace-Boot auf der S√ľderelbe nahe dem L√§nderb√ľro Deutschland in Hamburg

1980 in Bielefeld[15][16] von William Parkinson, Gerhard Dunkel, Dirk Rehrmann u.a. gegr√ľndet, erlangte die heute in Hamburg ans√§ssige Organisation in Deutschland eine gro√üe Bekanntheit mit ihren Protesten gegen die D√ľnns√§ureverklappung in der Nordsee und gegen die Luftverschmutzung mit Dioxinen durch den Chemiekonzern Boehringer.[17]

Den gr√∂√üten von der deutschen √Ėffentlichkeit wahrgenommenen Erfolg erreichte die Organisation 1995, als sie den Konzern Shell nach einem monatelangen Medienkrieg dazu bewegen konnte, auf die Versenkung des schwimmenden √Ėltanks Brent Spar im Atlantik zu verzichten und zudem im Jahr darauf international ein Versenkungsverbot f√ľr √Ėlplattformen im Nordatlantik festgeschrieben wurde. Greenpeace hat im Laufe dieser Kampagne eine ma√ülos √ľbertriebene Angabe √ľber die √Ėlmenge an Bord des ‚Äď nach Auffassung anderer harmlosen ‚Äď Tanks gemacht und dies sp√§ter der √Ėffentlichkeit gegen√ľber auf einen ‚ÄěMessfehler‚Äú[18] zur√ľckgef√ľhrt.

Greenpeace Deutschland ist ein als gemeinn√ľtzig anerkannter, eingetragener Verein.[19] Die Mitgliederversammlung, das oberste Beschlussgremium, besteht laut Satzung aus 40 stimmberechtigten Mitgliedern ‚Äď zusammengesetzt aus 10 Mitarbeitern von Greenpeace Deutschland, 10 Mitarbeitern von ausl√§ndischen Greenpeace-B√ľros, 10 Personen aus dem √∂ffentlichen Leben sowie 10 ehrenamtlichen Mitgliedern. Diese 40 Mitglieder werden nicht von den F√∂rdermitgliedern gew√§hlt, was Greenpeace schon den Vorwurf eingebracht hat, eine undemokratische Organisationsstruktur zu haben. Die Organisation verweist hingegen auf die h√∂here Effizienz, Schnelligkeit und Unabh√§ngigkeit dieser Organisationsform. Bei basisdemokratischen Mitgliederversammlungen sei meistens nur ein Bruchteil der Wahlberechtigten anwesend, was es Splittergruppen oder Industrielobbyisten leicht machen w√ľrde, ihre Stimmmacht zu missbrauchen.

Die Handlungsf√§higkeit der Organisation beruht im Wesentlichen auf den 566.000 F√∂rdermitgliedern (Stand: 2011) [20], die Greenpeace zur gr√∂√üten deutschen Umweltschutzorganisation machen. Als finanzst√§rkstes L√§nderb√ľro schultert Greenpeace Deutschland schon seit Jahren den Gro√üteil der Ausgaben f√ľr internationale Greenpeace-Kampagnen.[20]

Im Jahr 2010 hat Greenpeace Deutschland Jahreserträge von rund 47,7 Millionen Euro erwirtschaftet. Im Vergleich zu 2009 (45,9 Millionen) entspricht das einem leichten Zuwachs.[21]

Greenpeace-Jugend

Logo der Greenpeace-Jugend

Seit 1995 gibt es Jugendaktionsgruppen (JAG) der Greenpeace-Jugend. In den JAGs k√∂nnen sich Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren f√ľr den Umweltschutz engagieren. In rund 40 St√§dten sind √ľber 700 Jugendliche auf diese Art und Weise aktiv und richten sich mit ihren Aktionen auch an die √Ėffentlichkeit und die Politik. Themenschwerpunkte sind dieselben wie die der Greenpeace-Mutterorganisation. F√ľr Kinder zwischen 10 und 15 Jahren gibt es bei Greenpeace die M√∂glichkeit so genannte Greenteams zu gr√ľnden. Hier k√∂nnen sich die Kinder ‚Äď mit ein wenig Hilfe von Erwachsenen ‚Äď auch schon f√ľr den Umweltschutz engagieren und eigene Aktionen gestalten.

Ozeaneum Stralsund

Greenpeace arbeitet mit der Stralsunder Stiftung Deutsches Meeresmuseum zusammen. Die Organisation gestaltet eine Ausstellung im Ozeaneum Stralsund mit, in der unter dem Titel 1:1 Riesen der Meere in einer 18 Meter hohen Halle lebensgro√üe Modelle verschiedener Walarten pr√§sentiert werden. Au√üerdem ist in einem 1.500 Liter fassenden, mit Formalin gef√ľllten Wasserbecken ein aus Neuseeland stammender Riesenkalmar zu sehen.

Weitere Projekte

Logo von Greenpeace Energy

Ein weiteres wichtiges Standbein von Greenpeace Deutschland sind die √ľber 100 Ortsgruppen mit ihren √ľber 3.800 ehrenamtlichen Mitarbeitern.[20] √úber 4.100 Aktivit√§ten sind 2010 mit Hilfe von Ehrenamtlichen in Deutschland unterst√ľtzt worden.

Neben dem Verein gibt es noch andere Organisationen mit dem Namen Greenpeace in Deutschland: Die Greenpeace Stiftung ist verbunden mit dem Bergwaldprojekt, das 1987 durch Greenpeace Schweiz gegr√ľndet wurde, und betreut den Tierpark Arche Warder.

Außerdem gibt es das Greenpeace-Magazin, das von der Greenpeace Media GmbH herausgegeben wird und neben Umweltschutz ebenso soziale und wirtschaftliche Themen behandelt. Die Redaktion ist unabhängig vom Verein Greenpeace.

Umweltfreundlich konzipiertes Fahrrad (1988)

Im Laufe der Jahre versuchte die Organisation verstärkt, Alternativen aufzuzeigen und Antworten auf Umweltfragen vorzustellen:

  • Entgegen aller Bedenken von Papierherstellern und Zeitschriftenverlagen gelang es Greenpeace, die Entwicklung von chlorfrei gebleichtem Papier voranzutreiben. Am 1. M√§rz 1991 zeigten Aktivisten vor dem Spiegel-Verlagsgeb√§ude anhand eines ‚ÄěDas Plagiat‚Äú getauften Nachdrucks, dass man sehr wohl chlorfrei gebleichtes Papier herstellen kann, das hochwertig genug ist, um im Tiefdruckverfahren bedruckt zu werden.[22]
  • Greenpeace stellte 1996 ein Auto vor, das bei 90 km/h weniger als drei Liter Benzin auf 100 Kilometer verbraucht. Mit einem Kredit von Greenpeace baute die Schweizer Firma Wenko einen serienm√§√üigen Renault Twingo mit Benzinmotor um, den Twingo Smile, und widerlegte damit die Argumente, ein Drei-Liter-Auto sei nur als Diesel und selbst f√ľr einen solchen Fall nur technisch aufw√§ndig mit einer Aluminium-Karosserie m√∂glich.
  • Auf Initiative des Greenpeace e.V. wurde 1999 die Genossenschaft Greenpeace Energy als finanziell und organisatorisch von Greenpeace e.V. unabh√§ngiges Energieversorgungsunternehmen gegr√ľndet. Greenpeace energy umfasst mittlerweile (Juli 2011) 20.000 Mitglieder und verkauft Strom aus regenerativen Stromquellen an √ľber 100.000 Kunden.

Greenpeace weltweit

Internationale Niederlassungen von Greenpeace

Greenpeace arbeitet als international agierende Umweltschutzorganisation mit 27 nationalen und 15 regionalen B√ľros.[20] Die Arbeiten der einzelnen Greenpeace-Sektionen sind untereinander koordiniert, die internationalen Kampagnen und Arbeitsgebiete werden unter Federf√ľhrung von Greenpeace International entwickelt und f√ľr alle L√§nderb√ľros vorgeschlagen.

Die internationale Greenpeace-Organisation ist die Stichting Greenpeace Council, eine Stiftung nach niederländischem Recht mit Sitz in Amsterdam. Sie ist unter der Nummer 41200415 der Handelskammer Amsterdam registriert.[24] Die Greenpeace Organisationen sind in den verschiedenen Ländern in unterschiedlichen Rechtsformen organisiert: In Deutschland als eingetragener Verein, in der Schweiz als eine Stiftung.

Aktion gegen Mahagoni-Holz

2002 organisierte Greenpeace gegen die US-Importe von brasilianischem Mahagoni-Holz im Wert von zehn Millionen US-Dollar, nachdem die brasilianische Regierung eine Wartefrist f√ľr Exporte von Mahagoni-Holz verh√§ngt hatte. Am 12. April 2002 enterten zwei Vertreter von Greenpeace das Schiff und trugen das Mahagoni-Holz, um ein Transparent mit der Aufschrift ‚ÄěPr√§sident Bush, stoppen Sie die illegale Abholzung‚Äú aufzuh√§ngen. Die beiden Vertreter wurden zusammen mit vier anderen, die ihnen halfen, verhaftet. Nachdem sie sich schuldig bekannt und Ordnungsgeld gezahlt hatten, wurden sie zu einem Wochenende Gef√§ngnis verurteilt.

Am 18. Juli 2003 verwendete das Justizministerium der USA den Vorfall dazu, die gesamte Organisation Greenpeace an sich unter das 1872 verabschiedete und relativ unbekannte ‚ÄěSailormongering-Gesetz‚Äú zu stellen, das 1890 zuletzt angewendet worden war. Die Berufung auf dieses Gesetz, das den Zweck hatte, gewaltlose kriminelle Demonstranten strafrechtlich verfolgen zu k√∂nnen, l√∂ste auf der ganzen Welt Proteste aus. Zu den Kritikern dieser strafrechtlichen Verfolgung geh√∂rten Al Gore, Patrick Leahy, die National Association for the Advancement of Colored People, die ACLU of Florida und die People For the American Way. Das Ministerium stellte dies sp√§ter beim Bundesgericht in Miami am 14. November 2003 auf √ľberarbeitete Anklageschrift um, indem es die Aussage, dass Greenpeace f√§lschlicherweise behauptet h√§tte, dass das Mahagoni-Holz auf dem betroffenen Schiff Schmuggelware sei, fallen lie√ü.

Am 16. Mai 2004 entschied der zust√§ndige Richter Adalberto Jordan zugunsten von Greenpeace und kam zu dem Ergebnis, dass ‚Äědie Anklage eine seltene ‚Äď und wohl auch beispiellose ‚Äď strafrechtliche Verfolgung einer rechtlich legalen Gruppe‚Äú sei, deren Verhalten zur freien Meinungs√§u√üerung geh√∂re.

Kampagnen gegen IT-Hersteller

In den letzten Jahren haben es sich Greenpeace-Aktivisten zur Aufgabe gemacht, Hersteller der IT-Industrie durch Kampagnen zu umweltbewussterem Handeln zu bewegen.

Zum Beispiel blockierten 2004 niederl√§ndische Greenpeace-Aktivisten in diesem Zusammenhang das Utrechter B√ľro der Firma Hewlett-Packard und im Mai 2005 wurde vor der Genfer Zentrale eine LKW-Ladung Elektronikschrott abgeworfen. Im Dezember 2005 demonstrierten erneut Aktivisten vor dem Hauptquartier in Palo Alto, weil die Firma als f√ľhrendes Unternehmen der Branche weitaus mehr gef√§hrliche Stoffe bei der Produktion verwende als die Konkurrenzunternehmen.[25][26]

2006 rief Greenpeace im Internet im Rahmen einer Mitmachkampagne die Apple-Nutzer zur kreativen Beteiligung auf, um den Hersteller dazu bewegen, weniger giftige Chemikalien bei der Herstellung seiner Ger√§te zu verwenden. Ferner wurde hierbei das eingeschr√§nkte R√ľcknahme- und Recyclingprogramm f√ľr Altger√§te von Apple kritisiert.[27] F√ľr diese Aktion wurde Greenpeace 2007 von der International Academy of Digital Arts and Sciences bei der 11. Verleihung des Webby Awards mit einem Preis in der Sparte ‚ÄěAktivismus‚Äú ausgezeichnet.[28]

Greenpeace-Schiffe

Seit Greenpeace gegr√ľndet wurde, spielen Hochseeschiffe in den jeweiligen Kampagnen eine sehr gro√üe Rolle.

Sirius im Hafen vom Amsterdam
Eisklassen-Schiff Gondwana, 1990 im Panamacanal

1978 stellte Greenpeace die Rainbow Warrior in Dienst, einen 40 Meter langen fr√ľheren Fisch-Trawler. Einer der ersten Eins√§tze der Rainbow Warrior wandte sich gegen isl√§ndischen Walfang. Zwischen 1978 und 1985 engagierten sich Mitglieder der Mannschaft direkt bei friedlichen Aktionen gegen das Abladen von giftigem und radioaktivem M√ľll in Ozeanen, gegen die Jagd auf die Kegelrobbe auf den Orkney-Inseln und gegen Atomtests im Pazifik.

1985 sollte Rainbow Warrior in den Gew√§ssern um das Mururoa-Atoll demonstrieren, wo Frankreich gerade Atomtests durchf√ľhrte. Bei der Versenkung des Schiffes (siehe Die Rainbow Warrior und deren Versenkung 1985) mit zwei Bomben durch den franz√∂sischen Geheimdienst, kam auch der Fotograf Fernando Pereira ums Leben.

1989 gab Greenpeace den Auftrag, ein Ersatzschiff zu beschaffen, das Rainbow Warrior II genannt wurde und bis heute das Flaggschiff der Greenpeace-Flotte geblieben ist.

Am 4. Juli 2011 setzte sich durch den Stapellauf der Rainbow Warrior III die Namenstradition fort. Das neue Schiff hat Platz f√ľr 32 Besatzungsmitglieder und einen Hubschrauberlandeplatz. Vornehmlich als Segler konzipiert, hat es dennoch einen effizienten Dieselmotor mit Katalysator, was bei Schiffsmotoren un√ľblich ist. Der Preis f√ľr das werftneue Schiff betrug 23 Millionen Euro.

Weitere Schiffe, die sich im Besitz von Greenpeace befinden, sind die Sirius (seit 1981),[29] die Arctic Sunrise (seit 1996), die Esperanza (seit 2002) und die Beluga II (seit 2004).[30]

Im Jahre 1995 erregte das gecharterte Greenpeace-Schiff Altair erhebliches Aufsehen in den Medien, erst als es am 30. April die Tank- und Verladeplattform Brent Spar in der Nordsee besetzte, um deren Versenkung im Atlantik zu verhindern, und dann ein zweites Mal, als es am 25. Oktober im italienischen Brindisi von der Besatzung einer französischen Fregatte geentert und beschädigt wurde.

Rezeption

Greenpeace wird vor allem von basisdemokratisch organisierten Umweltsch√ľtzern vorgeworfen, intern eine stark hierarchische Struktur zu haben. Dies f√ľhrte 1982 zur Abspaltung einiger ehrenamtlicher Aktivisten und zur Gr√ľndung von Robin Wood. Andere kritisieren oft auch die Vorgehensweise der Organisation an sich, die sie f√ľr zu direkt und teilweise illegal halten: Gerade bei Protesten auf oder direkt neben dem Gel√§nde von Unternehmen reagieren die Betreiber oft mit Anzeigen wegen Hausfriedensbruch und N√∂tigung und versuchen, einstweilige Verf√ľgungen gegen den Verein durchzusetzen. Greenpeace-Aktivisten gehen das Risiko einer Verurteilung ein, weil sie durch ihr Auftreten die Aufmerksamkeit der √Ėffentlichkeit auf sich ziehen k√∂nnen, unter anderem, um deren Spendenbereitschaft zu erh√∂hen und sie damit h√∂here Rechtsg√ľter durchzusetzen hoffen, die ihrer Ansicht nach anders nicht durchzusetzen w√§ren.

Gemeinn√ľtzigkeit

Einige Kritiker der Organisation stellen deren steuerliche Beg√ľnstigung in Frage, in den USA etwa die von ExxonMobil finanzierte und ausschlie√ülich zur Beobachtung von Greenpeace gegr√ľndete Public Interest Watch (PIW). Im M√§rz 2006 best√§tigte die Steuerbeh√∂rde IRS, dass Greenpeace USA zu Recht die Steuervorteile einer Non-Profit-Organisation besitzt.

In Deutschland gab es mehrere Versuche, die Gemeinn√ľtzigkeit abzuerkennen, die jedoch bislang nicht erfolgreich waren. Im Dezember 2004 untersuchte das Finanzamt Hamburg, ob Greenpeace gegen Gesetze versto√üen hat und dem Verein deshalb der Status der Gemeinn√ľtzigkeit f√ľr 2003 aberkannt werden soll, weil die Organisation sich auf ihrer Internetseite nicht von bestimmten rechtswidrigen Aktionen distanziert habe.[31]

1989 wurde in Kanada das Steuerrecht f√ľr gemeinn√ľtzige Organisationen ge√§ndert. Greenpeace und andere Organisationen verloren dadurch den Status der Gemeinn√ľtzigkeit.

Am 6. Mai 2011 wurde die Berufung im Zuge eines abgewiesenen Antrags von Greenpeace of New Zealand Inc. auf Gemeinn√ľtzigkeit durch das High Court of New Zealand abgelehnt, da die Organisation durch ihr Lobbying zu politisch orientiert sei.[32] In diesem Zusammenhang wurden auch potentiell illegale Aktivit√§ten durch Greenpeace als Begr√ľndung genannt.

Kritik

Undemokratische Strukturen werden der Organisation immer wieder vorgeworfen. Im Gegensatz zu den meisten anderen gro√üen Umweltorganisationen haben die Basis-Aktivisten und F√∂rderer bei Greenpeace nur wenig bzw. kein Mitbestimmungsrechte, so spricht der Spiegel von einem "nicht eben demokratische[n] Verbandsaufbau"[33]. Bereits in den 1980er Jahren spaltete sich die Organisation Robin Wood "unter anderem aus Protest gegen den als undemokratisch empfundenen "√Ėko-Multi" Greenpeace"[34] ab. Greenpeace argumentiert, dass eine international handlungsf√§hige Organisation nicht jede einzelne Entscheidung basisdemokratisch entscheiden k√∂nne und verweist auf die h√∂here Effizienz, Schnelligkeit und Unabh√§ngigkeit seiner Organisationsform.

Der Umweltsch√ľtzer Patrick Moore, Gr√ľndungsmitglied und ehemaliger Pr√§sident von Greenpeace International, hat sich inzwischen von der Organisation abgewendet. Er wirft der Organisation ideologische Verblendung vor, die in einer rigorosen Protesthaltung gipfelte und bei der sich die Organisation weigere, Konsens in Bezug auf √Ėkologie zu schaffen. So sagte der heute f√ľr die Forstwirtschaft arbeitende Moore in einem Interview:[35]

‚ÄěGreenpeace hat sich von Logik und Wissenschaft verabschiedet. Die Kampagnenprofis arbeiten mit emotionalen Bildern. F√ľr viele Menschen sieht ein Tulpenfeld viel besser aus als ein frischer Kahlschlag, wo nur noch h√§√üliche Baumst√ľmpfe zu sehen sind. Viele denken leider nicht so weit, dass der Wald wieder nachw√§chst und dass die Forstindustrie auch ein starkes √∂konomisches Interesse daran hat, dass er nachw√§chst. Die biologische Vielfalt eines Tulpenfeldes tendiert jedoch gegen Null.‚Äú

‚Äď Patrick Moore √ľber Greenpeace

Ein konkretes Beispiel f√ľr den Vorwurf der Unwissenschaftlichkeit ist die Ablehnung des Goldenen Reis. Moore warnte Greenpeace mehrfach davor, dieses humanit√§re Projekt schlechtzuhei√üen. Laut Ingo Potrykus h√§tte Greenpeace Probleme, wenn die Menschen erkennen w√ľrden, dass Angst unbegr√ľndet ist und dass die Technologie zur Rettung von Menschenleben eingesetzt werden k√∂nnte.[36]

Paul Watson war 1972 einer der ersten Mitglieder von Greenpeace International und bis 1977 deren Vorsitzender. Seine Mitgliedsnummer ist die 007. Im Jahre 1977 verlie√ü Watson Greenpeace im Streit und gr√ľndete die Sea Shepherd Conservation Society. Ihm war die Organisation Greenpeace zu passiv und zu ineffizient.

Nach seinen Worten hat sich Greenpeace zur gr√∂√üten ‚ÄěWohlf√ľhlorganisation‚Äú der Welt entwickelt. Er sagt, dass Menschen Greenpeace beitreten, um sich gut zu f√ľhlen. Sie wollen sich als Teil der L√∂sung f√ľhlen und nicht als Teil des Problems. Nach der Meinung von Paul Watson ist Greenpeace ein Gesch√§ft. Dieses Gesch√§ft verkaufe den Menschen ein gutes Gewissen.[37]

Literatur

  • Ivar A. Aune, Nikolaus Graf Praschma: Greepeace: Umweltschutz ohne Gew√§hr (Melsungen: Neumann-Neudamm, 1996), ISBN 3-7888-0696-6.
  • Michael Brown, John May: The Greenpeace Story (1989; London and New York: Dorling Kindersley, Inc., 1991), ISBN 1-879431-02-5.
  • Robert Hunter, Rex Weyler: Die Fahrten von Greenpeace (Lampertheim: K√ľbler Verlag, 1978), ISBN 3-921265-20-7.
  • Robert Hunter: Warriors of the Rainbow: A Chronicle of the Greenpeace Movement (New York: Holt, Rinehart and Winston, 1979), ISBN 0-03-043736-9.
  • Michael King: Death of the Rainbow Warrior (Penguin Books, 1986), ISBN 0-14-009738-4.
  • David McTaggart, Robert Hunter: Greenpeace III: Journey into the Bomb (London: William Collins Sons & Co., 1978), ISBN 0-688-03385-7.
  • David Robie: Eyes of Fire: The Last Voyage of the Rainbow Warrior (Philadelphia: New Society Press, 1987), ISBN 0-86571-114-3.

Weblinks

 Commons: Greenpeace ‚Äď Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien
Wiktionary Wiktionary: Greenpeace ‚Äď Bedeutungserkl√§rungen, Wortherkunft, Synonyme, √úbersetzungen

Greenpeace Schweiz (deutsch und französisch)

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ a b Fragen & Antworten zu Greenpeace. Greenpeace.de, 1. Juli 2010, abgerufen am 26. April 2011.
  2. ‚ÜĎ Lost 1970 Amchitka Concert Featuring Joni Mitchell and James Taylor Surfaces," The Wall Street Journal, November 22, 2009
  3. ‚ÜĎ Amchitka - das Konzert, das Greenpeace ins Leben half
  4. ‚ÜĎ Greenpeace Nachrichten, Ausgabe 2 (Mai‚ÄďAugust) 2010; Amchitka Concert Website
  5. ‚ÜĎ Greenpeace - √úber uns: Phyllis Cormack, abgerufen am 8. August 2010
  6. ‚ÜĎ Greenpeace Archive: 25 Years of Environmental Activism, abgerufen am 8. August 2010
  7. ‚ÜĎ http://www.zeit.de/1995/29/Manager_unter_dem_Regenbogen
  8. ‚ÜĎ http://www.welt.de/print-welt/article662491/Viertes_Greenpeace_Schiff_vor_Mururoa_geentert.html
  9. ‚ÜĎ http://www.nytimes.com/2001/03/24/world/david-mctaggart-a-builder-of-greenpeace-dies-at-69.html
  10. ‚ÜĎ http://www.dradio.de/dlf/sendungen/einewelt/1221756/
  11. ‚ÜĎ http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kalenderblatt/1220643/
  12. ‚ÜĎ http://www.stromvergleich.de/stromnachrichten/4661-greenpeace-fordert-verbot-fuer-atomstrom-importe-10-10-2011/
  13. ‚ÜĎ http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1208230/
  14. ‚ÜĎ Erfolge von Greenpeace auf www.greenpeace.ch
  15. ‚ÜĎ 25 Jahre Greenpeace: wie alles anfing (greenpeace.de)
  16. ‚ÜĎ Greenpeace: In Bielefeld fing alles an. Vor 30 Jahren beim Bielefelder Amtsgericht als Verein eingetragen ‚Äď Zentrale erst seit 1981 in Hamburg Zeitungsartikel: Neue Westf√§lische, 2. Oktober 2010.
  17. ‚ÜĎ ‚ÄěDie Wut spornt mich an‚Äú, R√ľckblick auf die Anf√§nge von Greenpeace Deutschland von Harald Zindler auf einestages, 12. Oktober 2010.
  18. ‚ÜĎ vgl. organisationsinterne Aufarbeitung
  19. ‚ÜĎ Satzung von Greenpeace e.V.
  20. ‚ÜĎ a b c d Greenpeace e.V.: Jahresr√ľckblick 2010
  21. ‚ÜĎ Thomas Deichmann: Greenpeace und die Gemeinn√ľtzigkeit, NOVO Magazin, 88, 2007
  22. ‚ÜĎ Die Chlorfrei-Kampagne, greenpeace.de, 29. M√§rz 2004
  23. ‚ÜĎ Greenpeace e.V.: √úber zehn Jahre Greenfreeze ‚Äď ein weltweiter Erfolg, Stand 01/2005
  24. ‚ÜĎ Handelsregister der Handelskammer Amsterdam
  25. ‚ÜĎ Heise.de: Greenpeace prangert Elektronikschrott-Export an, 24. Mai 2005.
  26. ‚ÜĎ Heise.de: Hewlett-Packard erneut im Visier von Greenpeace, 6. Dezember 2005.
  27. ‚ÜĎ Heise.de: Apple ist Greenpeace nicht gr√ľn genug", 28. September 2006.
  28. ‚ÜĎ Heise.de: David Bowie bekommt "Internet-Oscar", 1. Mai 2007.
  29. ‚ÜĎ Greenpeace-Website zur Sirius, abgerufen am 5. Dezember 2010
  30. ‚ÜĎ vgl. ‚ÄěDie Greenpeace-Flotte‚Äú
  31. ‚ÜĎ Greenpeace Deutschland droht der Verlust der Gemeinn√ľtzigkeit, in Hamburger Abendblatt, 18. Dezember 2004
  32. ‚ÜĎ Greenpeace too political to register as charity, NZ court rules, in scoop.co.nz, abgerufen am 10. Mai 2011
  33. ‚ÜĎ Demokratie-Defizite, Spiegel Spezial √ľber NGOs
  34. ‚ÜĎ R√§cher der Entlaubten, Spiegel 36/1983
  35. ‚ÜĎ novo-magazin.de Greenpeace hat sich von Logik und Wissenschaft verabschiedet, Interview mit Patrick Moore in novo-magazin.de
  36. ‚ÜĎ Interview mit Potrykus auf pers√∂nlich.com
  37. ‚ÜĎ Radikale √Ėkos auf Walf√§nger-Jagd. In: dradio.de. Deutschlandradio, 17. M√§rz 2008, abgerufen am 4. Februar 2010.

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