Grimms MĂ€rchen

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Grimms MĂ€rchen

Die „Kinder- und HausmĂ€rchen“ (KHM), volkstĂŒmlich „Grimms MĂ€rchen“ genannt, sind eine berĂŒhmte deutsche Anthologie von MĂ€rchen, die Jacob Ludwig Carl Grimm und sein Bruder Wilhelm Carl Grimm, bekannt als die „BrĂŒder Grimm“, herausgegeben haben.

Illustriertes Titelblatt des ersten Bandes der zweiten Auflage von 1819

Inhaltsverzeichnis

Entstehungsgeschichte

1803 hatten die beiden BrĂŒder in der Marburger UniversitĂ€t die Romantiker Clemens Brentano und Achim von Arnim kennengelernt, die bei ihnen das Interesse fĂŒr alte HausmĂ€rchen weckten.

Jacob und Wilhelm Grimm begannen in Kassel in ihrem bĂŒrgerlichen Umfeld, das vielfach hugenottisch geprĂ€gt war, mĂŒndlich ĂŒberlieferte MĂ€rchen zu sammeln und zu bearbeiten. Viele der gesammelten MĂ€rchen stammen von der ortsansĂ€ssigen MĂ€rchenerzĂ€hlerin Dorothea Viehmann, die keineswegs die alte BĂ€uerin war, als die die Grimms sie darstellten, sondern eine gebildete Frau[1]. Eine weitere Quelle ist die Sammlung des französischen KulturstaatssekretĂ€rs Charles Perrault[2], der seine MĂ€rchen ebenfalls nicht nur aus mĂŒndlicher Überlieferung, sondern auch von französischen und italienischen MĂ€rchensammlern, wie Giovanni Francesco Straparola und vor allem Giambattista Basile, ĂŒbernahm. Bei anderen MĂ€rchen wird vermutet, dass sie aus der Feder der Grimms selbst stammten. Nach Ansicht vieler Forscher war die Pose der sorgfĂ€ltigen Sammler alter Traditionen, die die BrĂŒder einnahmen, weitgehend eine der Zeitstimmung der Romantik geschuldete Fiktion: Die MĂ€rchensammlung stellt vielmehr eine Mischung aus neuen Texten, KunstmĂ€rchen und teils stark bearbeiteten und verĂ€nderten VolksmĂ€rchen dar. Einige der teils sehr erheblichen grimmschen Bearbeitungen erkennt man durch eine GegenĂŒberstellung bestimmter MĂ€rchen in der ersten Ausgabe von 1812/15 und in der Ausgabe letzter Hand von 1857.

Die Texte wurden von Auflage zu Auflage weiter ĂŒberarbeitet, teilweise „verniedlicht“ und mit christlicher Moral unterfĂŒttert. Die Grimms reagierten damit auch auf Kritik, die MĂ€rchen seien nicht „kindgerecht“. Um dem zeitgemĂ€ĂŸen Geschmack des vorwiegend bĂŒrgerlichen Publikums entgegenzukommen, wurden auch wichtige Details geĂ€ndert. So wurde aus der Mutter in HĂ€nsel und Gretel eine Stiefmutter, denn ihr Verhalten, die Kinder zu verstoßen, war mit dem Mutterbild des BĂŒrgertums nicht zu vereinbaren. Auch direkte sexuelle Anspielungen und BezĂŒge wurden verĂ€ndert oder weggelassen. In ihrer Vorrede zu der Ausgabe der KHM von 1815 erwĂ€hnen sie explizit, es handle sich bei ihrer Sammlung von MĂ€rchen um ein Erziehungsbuch. Wilhelm Grimm, der die KHM seit der zweiten Auflage 1819 fast ausschließlich allein bearbeitete, ergĂ€nzte die Texte auch durch zahlreiche Redensarten und bildhafte Formeln.

Durch Perrault und durch die hugenottische Herkunft Dorothea Viehmanns und der Kasseler Familien Hassenpflug und Wild (sie verkehrten im Hause Grimm; eine Tochter der Familie Wild wurde spĂ€ter die Frau Wilhelms) flossen auch viele ursprĂŒnglich französische KunstmĂ€rchen und MĂ€rchenvarianten in die Sammlung ein. Um ein MĂ€rchenbuch mit „rein deutschen“ MĂ€rchen zu haben, wurden einige MĂ€rchen, die aus Frankreich in den deutschen Sprachraum gelangten, wie etwa Der gestiefelte Kater oder Blaubart, nach der ersten Ausgabe wieder entfernt. Dies geschah allerdings nicht konsequent, denn den Grimms war durchaus bekannt, dass zum Beispiel fĂŒr RotkĂ€ppchen auch eine französische Version mit tragischem Ende existierte. Eine nationale Eingrenzung war auch deshalb fragwĂŒrdig, weil einige MĂ€rchen wie etwa Aschenputtel eine umfangreiche europĂ€ische und sogar internationale Herkunfts- und Verbreitungsgeschichte haben.

In ihrer Vorrede zu den KHM versichern die Grimms immer wieder, dass es sich bei den gesammelten MĂ€rchen um „echt hessische MĂ€rchen“ handele, welche ihren Ursprung in altnordischen und urdeutschen Mythen hĂ€tten. Dass es sich bei ihrer Hauptquelle, der ViehmĂ€nnin, nicht um eine hessische BĂ€uerin, sondern um eine gebildete Schneiderin mit französischen Wurzeln handelt, verschweigen sie hingegen. In den Handschriften der KHM, die 1927 in einer Abtei im Elsass gefunden worden sind, finden sich jedoch Vermerke ĂŒber die französische Herkunft und die Parallelen zu Perraults MĂ€rchensammlung.

Die Editionsgeschichte

Am 20. Dezember 1812 erschien der erste Band der „Kinder- und HausmĂ€rchen“, in dem die BrĂŒder Grimm ihre bis dahin gesammelten MĂ€rchen veröffentlichten, 1815 folgte der zweite. Der Verkauf, vor allem des zweiten Bandes, verlief schleppend, weshalb es zu Unstimmigkeiten zwischen den Grimms und ihrem Verleger Reimer kam. 1819 kam eine zweite Auflage beider BĂ€nde heraus, die als die wichtigste in der Editionsgeschichte angesehen wird. Eine Vielzahl von Texten wurde darin neu aufgenommen, darunter einige, die heute zum Grundbestand der KHM zĂ€hlen (Die Bremer Stadtmusikanten, Hans im GlĂŒck, Tischlein deck dich), zahlreiche Texte der ersten Auflage wurden grundlegend bearbeitet. Die Grimms reagierten so auf Kritik von Freunden und Rezensenten. Die Auflage von 1819 wurde auch zur Grundlage fĂŒr die ersten Übersetzungen (u.a. ins Englische) und fĂŒr die „Kleine Ausgabe“, die 1825 erschien und den Siegeszug der KHM eigentlich erst einleitete. FĂŒr die „Kleine Ausgabe“ wĂ€hlte Wilhelm Grimm 50 MĂ€rchen aus der Großen aus: KHM 1, 3, 4, 5, 6, 7, 9, 10, 11, 13, 14, 15, 19, 21, 24, 25, 26, 27, 34, 37, 45, 46, 47, 50, 51, 52, 53, 55, 58, 59, 65, 69, 80, 83, 87, 89, 94, 98, 102, 104a, 105, 106, 110, 114, 124, 129, 130, 135, 151, 153. Sie ist die erste deutsche Ausgabe der KHM, die mit Illustrationen (7 Kupferstichen) im Text herauskam, was von vielen Kritikern (u.a. von Achim von Arnim) zuvor als unabdingbar fĂŒr einen Bucherfolg angesehen worden war. KHM 124 wurde 1833 durch KHM 161 ersetzt, KHM 104a 1858 durch KHM 104. Eine dritte Auflage der „Großen Ausgabe“ erschien 1837, die vierte 1840, die fĂŒnfte 1843, die sechste 1850, die siebte und gleichzeitig die Auflage letzter Hand kam 1857 heraus. Ihr ganzes Philologenleben lang feilten die Grimms (ab der zweiten Auflage fast ausschließlich Wilhelm) an den Texten, tauschten ganze MĂ€rchen aus, nahmen neue auf, verschmolzen mehrere Textfassungen oder fĂŒgten Redensarten und Sprichwörter ein. Deshalb gleicht keine Auflage in ihrem Textbestand der anderen. Von der „Kleinen Ausgabe“ erschienen zu Lebzeiten der Grimms zehn Auflagen (1825, 1833, 1836, 1839, 1841, 1844, 1847, 1850, 1853, 1858). Auch hier wurden VerĂ€nderungen vorgenommen, die Textfassung lehnt sich im Wesentlichen an die große Ausgabe von 1819 an.

Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es vereinzelte Stimmen, die diskutierten, ob ein Zusammenhang zwischen den grausamen Szenen in einzelnen Grimm-MĂ€rchen und den GrĂ€ueltaten der Nazis bestehe (z.B. schrieb Karl Privat im Berliner Tagesspiegel vom 7. Februar 1947 ĂŒber die Vorschule der Grausamkeit. Eine Diskussion um die MĂ€rchen der BrĂŒder Grimm). Doch dass es ein Druckverbot der KHM in der Britischen Besatzungszone bis 1948 gegeben habe, ist eine Legende.

Die wichtigsten aktuellen Editionen

Aktuell auf dem Buchmarkt gibt es zahlreiche Ausgaben der Grimm-MĂ€rchen: BildbĂ€nde fĂŒr Kinder, fast immer in einer Auswahl und in mehr oder weniger treuen Textversionen. Die von Nikolaus Heidelbach herausgegebene und illustrierte Ausgabe (Weinheim/Basel 1995 u.ö) vermerkt hinter jedem Text die Auflage, aus der das MĂ€rchen stammt; die von GĂŒnter JĂŒrgensmeier herausgegebene Edition (DĂŒsseldorf 2007) bietet den Text der Ausgabe letzter Hand von 1857 zusammen mit einem nĂŒtzlichen Register.

Wissenschaftlichen AnsprĂŒchen genĂŒgen zurzeit vor allem drei Texteditionen: Die von Heinz Rölleke (Frankfurt 1985), die den vollstĂ€ndigen Text der dritten Auflage von 1837 bietet, mit einer informativen Editionsgeschichte der Grimm-MĂ€rchen, sehr knappen Einzelkommentaren, einer Auswahl der originalen Grimm-Anmerkungen und den MĂ€rchentexten der anderen Auflagen.

Von Heinz Rölleke stammt auch eine Neuedition der Ausgabe letzter Hand von 1857 (Stuttgart 1980), die einen Neusatz der TextbĂ€nde und den faksimilierten Anmerkungsband von 1856 umfasst, mit ausfĂŒhrlichen Kommentaren und einer umfangreichen Bibliografie.

Eine dritte wichtige Edition ist die von Hans-Jörg Uther (Hildesheim/ZĂŒrich/New York 2004): Sie bietet neben einer kurzen Editionsgeschichte einen kompletten Reprint der wichtigen zweiten Auflage der Grimm-MĂ€rchen von 1819 und umfasst auch den dritten 1822 erschienenen Band mit den forschungsgeschichtlich bedeutenden Anmerkungen der Grimms.

Anfang Juli 2010 konnte die deutschsprachige Wikisource die Transkription aller großen Ausgaben bis zur siebten Auflage 1857, der Ausgabe letzter Hand, abschließen. Scans und E-Texte sind dort parallel einsehbar.

PopulÀre Rezeption

Obwohl Grimms MĂ€rchen zu den bekanntesten Werken der deutschen Literatur gehören, sind die Originaltexte der MĂ€rchen den meisten unbekannt, sodass vieles, was diesbezĂŒglich an Allgemeinwissen vorherrscht, tatsĂ€chlich nicht in der grimm’schen MĂ€rchensammlung belegt ist. Einige verbreitete IrrtĂŒmer:

  • Grimms MĂ€rchen beginnen keinesfalls immer mit „Es war einmal“. In Wirklichkeit wird die bekannte Eröffnungsformel bei etwa 40 Prozent der Geschichten verwendet. Möglich sind auch entsprechende mundartliche Varianten.
  • Viele allgemein bekannte Verse haben im Originaltext eine andere Fassung als gemeinhin angenommen.
  • Das Hexenhaus in HĂ€nsel und Gretel besteht nicht aus Lebkuchen, sondern aus Brot, Kuchen und Zucker.
  • Das MĂ€rchen Schneewittchen heißt bei den BrĂŒdern Grimm Sneewittchen.

Liste der MĂ€rchen

Ab 1. Auflage, Band 1 (1812)

Ab 1. Auflage, Band 2 (1815)

Ab 2. Auflage (1819)

Ab 3. Auflage (1837)

Ab 4. Auflage (1840)

Ab 5. Auflage (1843)

Ab 6. Auflage (1850)

Kinderlegenden (Anhang, ab 2. Auflage)

BruchstĂŒcke im Anmerkungsband

  • Der Mann vom Galgen
  • Die Laus (entspricht KHM 85b: Prinzessin mit der Laus)
  • Der starke Hans
  • Der gestiefelte Kater
  • Die böse Schwiegermutter (entspricht KHM 84a: Die Schwiegermutter)
  • MĂ€rchenhafte BruchstĂŒcke in Volksliedern

Weltdokumentenerbe

Die in Kassel aufbewahrten Handexemplare der BrĂŒder Grimm der KHM (Kasseler Handexemplare) mit wertvollen handschriftlichen EintrĂ€gen der Grimms wurden 2005 von der UNESCO zum Weltdokumentenerbe erklĂ€rt.

Sie befinden sich im Bestand der UniversitÀtsbibliothek Kassel. Die Handexemplare der Erstauflage von 1812/15 lassen sich inzwischen auch online einsehen.

Literatur

Textausgaben

  • Heinz Rölleke (Hrsg.): BrĂŒder Grimm: Kinder- und HausmĂ€rchen. 3 BĂ€nde. Stuttgart 2007 (6. Auflage) - EnthĂ€lt den Text der 7. Auflage (letzter Hand) der „Großen Ausgabe“ von 1857 im Neusatz und den Anmerkungsband von 1856 im Faksimile. Mit ausfĂŒhrlichen Kommentaren des Herausgebers zu jedem MĂ€rchen, einem Verzeichnis der MĂ€rchenbeitrĂ€ger und -vermittler, einer tabellarischen Übersicht der verschiedenen MĂ€rchenfassungen und einer ausfĂŒhrlichen Bibliografie, ISBN 978-3-15-030024-4.
  • Heinz Rölleke (Hrsg.): BrĂŒder Grimm: Kinder- und HausmĂ€rchen. Stuttgart 2009. - EnthĂ€lt den Text der 7. Auflage (letzter Hand) der „Großen Ausgabe“ von 1857 ohne Anmerkungen. 978-3-15-010724-9
  • Hans-Jörg Uther, (Hrsg.): BrĂŒder Grimm: Kinder- und HausmĂ€rchen. 4 BĂ€nde. MĂŒnchen 1996 (Reihe MĂ€rchen der Weltliteratur) - EnthĂ€lt den Text der 7. Auflage (letzter Hand) der „Großen Ausgabe“ von 1857 im Neusatz. Textkritisch bearbeitet, mit einem ausfĂŒhrlichen Nachwort zur Entstehungs- und Wirkungsgeschichte, umfangreichen Kommentaren zu jedem MĂ€rchen, großem Namen- und Sachregister, einem Wörterverzeichnis, einem Verzeichnis der Quellen, BeitrĂ€ger und Vermittler sowie einer Typologie der MĂ€rchen. Leider nur noch antiquarisch erhĂ€ltlich.
  • Hans-Jörg Uther (Hrsg.): BrĂŒder Grimm: Kinder- und HausmĂ€rchen. 3 BĂ€nde. Faksimile der 2. Auflage der KHM von 1819 sowie des Anmerkungsbandes von 1822. Hildesheim 2004 (= Bd. 43-45 der Forschungsausgabe: Jacob – Wilhelm Grimm. Werke). - Mit Vorwort, Wörterverzeichnis, Typen- und Motivkonkordanz, Literaturverzeichnis und Register, ISBN 3-487-12544-7.
  • Heinz Rölleke (Hrsg.): Kinder- und HausmĂ€rchen gesammelt durch die BrĂŒder Grimm. VollstĂ€ndige Ausgabe auf der Grundlage der dritten Auflage (1837). Frankfurt 1985 u.ö. Diese Edition bietet eine informative Editionsgeschichte der KHM, knappe Einzelkommentare, eine Auswahl der originalen Grimm-Anmerkungen und die MĂ€rchentexte der anderen Auflagen, es gibt sie inzwischen auch in einer wohlfeilen Ausgabe, ISBN 978-3-618-68016-1.
  • Gerd Haffmans (Hrsg.): Kinder- und HausmĂ€rchen gesammelt durch die BrĂŒder Grimm. Ein buchstabengetreuer Neudruck der Erstausgabe der „Kleinen Ausgabe“ von 1825. Mit einem Nachwort von Peter RĂŒhmkorf. Haffmans Verlag bei Zweitausendeins, Frankfurt 2007, ISBN 978-3-86150-588-4.
  • Hans-Jörg Uther (Hrsg.): In Deutsche MĂ€rchen und Sagen. Die elektronische Version aus der Reihe Digitale Bibliothek enthĂ€lt neben anderen deutschsprachigen MĂ€rchensammlungen den Text der Erstausgabe der KHM von 1812/1815 und den Text der Ausgabe letzter Hand von 1857. ISBN 978-3-89853-480-2
  • Grimms MĂ€rchen, VollstĂ€ndig ĂŒberarbeitete und illustrierte Ausgabe speziell fĂŒr digitale LesegerĂ€te. Dieses digitale Buch beinhaltet alle vollendeten MĂ€rchen der GebrĂŒder Jakob und Wilhelm Grimm der veröffentlichten Originalausgaben 1 bis 6 von 1812 bis 1850. Alle MĂ€rchen in Original-Mundart liegen auch in Hochdeutsch vor. Null Papier Verlag, Neuss 2011, 3. Auflage, ISBN 978-3-943466-00-3

Aktuell gibt es auf dem Buchmarkt zahlreiche Ausgaben der KHM fĂŒr Kinder, fast immer in einer Auswahl und in mehr oder weniger treuen Textversionen. Die von Nikolaus Heidelbach herausgegebene und illustrierte Ausgabe (Weinheim/Basel 1995 u.ö) vermerkt hinter jedem Text die Auflage, aus der das MĂ€rchen stammt, die von GĂŒnter JĂŒrgensmeier herausgegebene Edition (DĂŒsseldorf 2007) bietet den Text der Ausgabe letzter Hand von 1857 an.

Literatur zu Grimms MĂ€rchen

  • Rölleke, Heinz: „Wo das WĂŒnschen noch geholfen hat“ : Gesammelte AufsĂ€tze zu d. „Kinder- u. HausmĂ€rchen“ d. BrĂŒder Grimm. (Wuppertaler Schriftenreihe Literatur, Bd. 23), Bonn, 1984, ISBN 3-416-01855-9
  • Bluhm, Lothar: Grimm-Philologie. BeitrĂ€ge zur MĂ€rchenforschung und Wissenschaftsgeschichte. Hildesheim 1995, ISBN 3-487-09860-1
  • Gerstner, Hermann: BrĂŒder Grimm. (= rowohlts monographien, Band 201), 9. Auflage, Reinbek bei Hamburg 1997, ISBN 3-499-50201-1
  • Bluhm, Lothar und Rölleke, Heinz: „Redensarten des Volks, auf die ich immer horche“. MĂ€rchen, Sprichwort, Redensart, Stuttgart 1997, ISBN 3-7776-0733-9
  • Mazenauer, Beat und Perrig, Severin: Wie Dornröschen seine Unschuld gewann. ArchĂ€ologie der MĂ€rchen. MĂŒnchen 1998, ISBN 3-423-30670-X (zu den MĂ€rchen Dornröschen, Blaubart, RotkĂ€ppchen, Aschenputtel und Dummling)
  • Heinz Rölleke: Grimmsche MĂ€rchen und die Weltliteratur. Anmerkungen zu einer unendlichen Geschichte. In: MĂ€rchenspiegel 4 (1), S. 6 - 7, 1993.
  • Rölleke, Heinz: Die MĂ€rchen der BrĂŒder Grimm. Eine EinfĂŒhrung, Stuttgart 2004, ISBN 3-15-017650-6
  • Rölleke, Heinz: Die MĂ€rchen der BrĂŒder Grimm: Quellen und Studien. Gesammelte AufsĂ€tze, Trier 2004 (2. Auflage), ISBN 3-88476-667-8
  • Rölleke, Heinz: Grimms MĂ€rchen und ihre Quellen. die literarischen Vorlagen der Grimmschen MĂ€rchen synoptisch vorgestellt und kommentiert, Trier 2004, (2. Auflage), ISBN 3-88476-717-8
  • Rölleke, Heinz: Alt wie der Wald. Reden und AufsĂ€tze zu den MĂ€rchen der BrĂŒder Grimm. Schriftenreihe Literaturwissenschaft, Trier 2006, ISBN 978-3-88476-857-0
  • Uther, Hans-Jörg: Handbuch zu den Kinder- und HausmĂ€rchen der BrĂŒder Grimm, Berlin 2008, ISBN 978-3-11-019441-8
  • Franke, Julia; Harm-Peer Zimmermann (Hg.): Grimmskrams & MĂ€rchendising, Berlin 2008, ISBN 978-3-938714-06-5

Siehe auch

Weblinks

 Wikisource: Kinder- und HausmĂ€rchen â€“ Quellen und Volltexte

Quellen

  1. ↑ Dorothea Viehmann, Kassel-Lexikon, RegioWiki
  2. ↑ „Die BrĂŒder Grimm“, arte, 24. Dezember 2004

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