Groß-Kampfwagen

[K-Wagen (Großkampfwagen)]

Entwicklungsprojekt

K-Wagen (Großkampfwagen)
Allgemeine Eigenschaften
Besatzung 27 (Kommandant, Artillerieoffizier, 2 Fahrer, 2 Maschinisten, 12 Kanoniere, 8 Maschinengewehrschützen, 1 Signalist)
Länge 13 m
Breite 6,1 m
Höhe 3 m
Gewicht 120 t
Panzerung und Bewaffnung
Panzerung 30 mm
Hauptbewaffnung 4 Bordkanonen 7,7 cm
Sekundärbewaffnung 7 MG 08
Beweglichkeit
Antrieb 2 x V6 Daimler-Benz
956 kW (1300 PS)
Federung
Höchstgeschwindigkeit 8 km/h
Leistung/Gewicht 11 PS/t
Reichweite km

Der K-Wagen (Großkampfwagen) war ein deutsches Panzerprojekt aus dem Ersten Weltkrieg.

Geschichte

Seine Entwicklung wurde bereits vor Fertigstellung der ersten A7V begonnen. Der Auftrag wurde am 31. März 1917 erteilt, und der Bau des K-Wagens erfolgte bei Wegmann & Co. in Kassel. Er sollte ursprünglich ca. 13 m lang und mehr als 100 t schwer sein, von zwei Motoren von je 200 PS angetrieben werden und eine Besatzung von 27 Mann haben (Kommandant, Artillerieoffizier, zwei Fahrer, zwei Maschinisten, zwölf Kanoniere, acht Maschinengewehrschützen und ein Signalist). Die Panzerung sollte bis zu 3 cm stark sein. Als Bewaffnung waren vier 77-mm-Kanonen und sieben Maschinengewehre vorgesehen (zuerst hatte man zwei Flammenwerfer geplant). Im Laufe der Entwicklung stieg das Gewicht auf 140 bis 150 t, die Motorisierung wurde auf je 650 PS erhöht. Durch eine Verkürzung des Fahrzeugs wurde das Gewicht wieder auf 120 t reduziert. Durch ständige Verzögerung wurde keines der 10 geplanten Fahrzeuge fertiggestellt. Eins war fast zur Auslieferung gelangt und ein weiteres war fast fertig, jedoch ohne Motoren. Die (provisorische) deutsche Führung bat um eine mögliche Probefahrt, jedoch mussten beide auf Anordnung der Alliierten verschrottet werden.

Siehe auch

Literatur

  • Wolfgang Schneider und Rainer Strasheim: Waffen-Arsenal Band 112 Deutsche Kampfwagen im 1. Weltkrieg, Podzun-Pallas Verlag GmbH, 1988, ISBN 3-7909-0337-X

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