Gumpert Sportwagenmanufaktur

GUMPERT Sportwagenmanufaktur GmbH
Gumpert Sportwagenmanufaktur Logo.png
Rechtsform GmbH
Gründung 1. Januar 2005
Sitz Altenburg
Leitung Roland Gumpert
Mitarbeiter <50
Produkte Automobile
Website www.gumpert.de

Die Gumpert Sportwagenmanufaktur ist ein Sportwagenhersteller mit Sitz im thüringischen Altenburg.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Gumpert Sportwagenmanufaktur in Altenburg

Entstanden ist die Manufaktur durch die Zusammenarbeit des Autotuners mtm Motorentechnik Mayer und des Rennwagenzulieferers Nitec Engineering. Ziel war, einen Rennwagen für die Straße zu entwickeln. Das Projekt begann im Jahr 2002; Ende des Jahres gab es bereits das erste Modell des Supersportlers.

2003 übernahm der ehemalige Audi-Motorsport-Chef Roland Gumpert die Projektleitung; ein Jahr später wurde die GMG Sportwagenmanufaktur Altenburg gegründet. Die Produktion des ersten Serienfahrzeugs der Sportwagenmanufaktur sollte schon im Herbst 2004 anlaufen, jedoch gab es technische und finanzielle Probleme. Erst nachdem neue Partner gefunden wurden und das Unternehmen in Gumpert Sportwagenmanufaktur umbenannt wurde, lief die Produktion des Apollo an. Zuerst lief der Verkauf ausschließlich über den Hauptsitz in Altenburg, ab 2007 stellt man das Konzept um und baut seitdem ein Händlernetz auf.

Motorsport

Gumpert Hybrid

Schon während der Entwicklungsarbeiten fuhr ein Prototyp des Apollo im März 2005 beim Divinol-Cup auf dem Hockenheimring auf Anhieb auf Platz drei.

Zum 24-Stunden-Rennen am Nürburgring 2008 gingen Heinz-Harald Frentzen, Dirk Müller, Marcel Engels und Dominik Schwager mit einem Apollo an den Start. Als Motor kam ein neu entwickelter Hybridmotor zum Einsatz. Neben einem 3,3-Liter-V8-Biturbo mit 382 kW (520 PS)[1] besaß der Apollo noch einen ca. 100-kW-Elektromotor. Allerdings hatte das Fahrzeug das gesamte Rennen über mit Getriebeproblemen im konventionellen Verbrennungssegment zu kämpfen und wurde nur durch den Elektromotor noch im Rennen gehalten. Er erreichte durch den Einbau zweier Ersatzgetriebe zwar die Zielflagge, kam jedoch nicht mehr in die Wertung.

Ziel der Gumpert Sportwagenmanufaktur ist eine Teilnahme am 24-Stunden-Rennen von Le Mans.

Standort

Produktionsstraße

In Altenburg befindet sich sowohl der Firmensitz als auch die Produktionsstätte des Apollos. Die Sportwagenmanufaktur befindet sich in einem Teil einer ehemaligen Nähmaschinenfabrik im Gewerbepark Alte Fabrik. Im ersten Stock des Gebäudes befindet sich die Produktion. Dies ist möglich, weil das Gebäude an einem Hang steht und somit der erste Stock an der Rückseite des Gebäudes ebenerdig ist. Die Produktionsstraße wurde für ca. 60 Fahrzeuge pro Jahr ausgelegt. Viele Teile des Apollo werden von Zulieferfirmen vorgefertigt. In Altenburg wird der Gitterrohrrahmen hergestellt und alle Teile endmontiert. Testfahrten des Apollo werden auf dem Leipzig-Altenburg Airport durchgeführt. In Ingolstadt befindet sich zudem eine Niederlassung der Sportwagenmanufaktur.

Emblem

Das Emblem zeigt einen weißen Greif auf rotem Hintergrund. Der Greif verbindet laut Gumpert die Schnelligkeit des Adlers und die Stärke des Löwen, Eigenschaften, die auch mit dem Sportwagen in Verbindung gebracht werden sollen. Das Ganze wird von einem goldenen Rand umrahmt, an dessen Oberseite sich der Name Gumpert befindet. Beim ersten Prototyp wurde das Emblem noch in einer anderen Farbgebung gehalten. So war der Greif gelb und befand sich auf einem dunkelgrünen Hintergrund. Die Umrahmung hatte das gleiche Gelb wie der Greif.

Modelle

Bauzeit Baureihe Anmerkung Bild
2005–heute Gumpert Apollo
Gumpert Apollo
ab 2012 Gumpert Tornante[2] Weltpremiere auf dem Autosalon 2011 in Genf
Gumpert Tornante

Weblinks

 Commons: Gumpert – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Technische Daten des HHF Hybrid Concept Car
  2. [1]

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