Gustav Adolph von der Schulenburg

Gustav Adolf von der Schulenburg (* 4./14. Oktober 1632 in Altenhausen bei Magdeburg; † 27. September 1691 in Halle (Saale)) war kurbrandenburgischer Geheimrat, Kammerpräsident und Erbherr auf Emden.

Er wurde als Sohn des Oberhauptmanns des Holzkreises, einem Zögling des Humanisten Johannes Caselius und Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft ("der Salzhafte"), Matthias von der Schulenburg (1578–1656) und dessen Ehefrau Margarete Schenk von Flechtingen geboren. Aus seiner Ehe mit Petronella Ottilie von Schwencken (1637–1674) gingen die Kinder Johann Matthias (1661–1747), Melusine (1667–1743) und Margarethe Gertrude Sophie Juliane (1668–1753) hervor. Letztere wurde die Ehefrau von Rabe Christoph Graf von Oeynhausen (ca. 1660-?).

Gustav Adolf studierte in Helmstedt und Tübingen und übernahm nach dem Kriegsdienst das väterliche Gut Emden. Er war Kriegskommissarium und später Mitglied im engeren Ausschuss der brandenburgischen Regierung. Friedrich Wilhelm ernannte ihn zum Hauptmann der halberstädter Ämter Krottorf (heute Ortsteil von Gröningen) und Gatersleben.

Literatur

  • Geschichte des Geschlechts von der Schulenburg 1237-1983, Dietrich Werner Graf von der Schulenburg und Hans Wätjen, Wolfsburg, 1984, ISBN 3-87327-000-5

Quellen

  • Julius Opel: Die Vereinigung des Herzogtums Magdeburg mit Kubrandenburg. Otto Hendel, Halle 1880.

Siehe auch


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