Haifa

ÔĽŅ
Haifa
Haifa
Wappen von Haifa Flagge von Haifa
Haifa
Basisdaten
hebr√§isch: ‚ÄŹ◊ó◊ô◊§◊Ē‚Äé
arabisch: ‚ÄŹō≠ŔäŔĀōß‚Äé
Staat: Israel Israel
Bezirk: Haifa
Koordinaten: 32¬į 49‚Ä≤ N, 34¬į 59‚Ä≤ O32.81666666666734.983333333333475Koordinaten: 32¬į 49‚Ä≤ 0‚Ä≥ N, 34¬į 59‚Ä≤ 0‚Ä≥ O
H√∂he: 475 m
Fl√§che: 63,67 km¬≤
 
Einwohner: 268.200 (2010)
Bevölkerungsdichte: 4.212 Einwohner je km²
 
Postleitzahl: 31000 - 32000
 
Gemeindeart: Stadt
Gliederung: 32 Ortsteile
B√ľrgermeister: Jona Jahaw
Webpräsenz:
Haifa (Israel)
Haifa
Haifa
Panorama Haifas mit Schrein des Bab, Dagonsilo und Hafen
Schrein des Bab und Gartenanlagen

Haifa (hebr√§isch ‚ÄŹ◊ó◊ô◊§◊Ē‚Äé Cheifa; arabisch ‚ÄŹō≠ŔäŔĀōß‚Äé, DMG Šł§ayfńĀ) ist mit rund 268.200 (2010) Einwohnern der drittgr√∂√üte Ort Israels nach Jerusalem und Tel Aviv. Die Gro√üstadt an der Mittelmeerk√ľste existiert seit der Antike. Im Gro√üraum Haifa leben etwa 600.000 Menschen. Zu ihm geh√∂ren auch die St√§dte der Krajot, Tirat Carmel, Daliyat al-Karmil und Nescher.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Klimadiagramm von Haifa

Geographische Lage

Haifa liegt in Nordisrael an der Bucht von Haifa und am nördlichen Abhang des Karmelgebirges am Mittelmeer. Am Nordrand der Stadt befindet sich Israels größter Seehafen.

Ausdehnung des Stadtgebiets

Durch die Lage am Berghang hat Haifa eine besondere st√§dtische Gliederung. Die verschiedenen Stadtteile steigen vom Meeresniveau bis auf eine H√∂he von etwa 400 m √ľ. NN an. Dabei lassen sich drei Bebauungsgebiete unterscheiden:

  • Am Meer in der Unterstadt befinden sich in N√§he zum Hafen gro√üe Industriegebiete mit Raffinerie, gro√üe Durchgangsstra√üen und Bahnanlagen. Der gr√∂√üte Teil der arabischen Bev√∂lkerung Haifas wohnt in diesem Teil der Stadt (mit dem Namen haIr).
  • Auf halber H√∂he (80‚Äď120 Meter √ľber dem Meer) in der mittleren Stadt befinden sich die Hauptgesch√§ftszonen und Verwaltungseinrichtungen. Dieser Stadtteil (Hadar haKarmel) entstand 1920.
  • Im h√∂chstgelegenen Teil Haifas (Central Carmel, HarHacarmel) haben exquisite Hotels und Restaurants sowie die teuersten Wohngegenden ihren Standort. Am s√ľdlichen Ausgang aus der Stadt und damit an der h√∂chsten Stelle liegt auf √ľber 400 Meter die Universit√§t Haifa mit einem markanten Hochhausturm.

Die verschiedenen Ebenen Haifas werden durch die einzige Untergrundbahn Israels, die Karmelit, verbunden.

Geschichte

Vorgeschichte

In der Kebara-H√∂hle am westlichen Steilhang des Karmel, s√ľdlich von Haifa, wurde 1983 der bedeutende arch√§ologische Fund einer 60.000 Jahre alten Begr√§bnisst√§tte eines Neandertalers gemacht. Einem sch√§dellosen Kiefer konnte noch ein Zungenbein zugeordnet werden, was den Schluss zul√§sst, dass dieser Mann zur Lautsprache f√§hig war. Anthropologen aus Durham vermuten, dass die Vorfahren der Neandertaler bereits vor mehr als 300.000 Jahren sprechen konnten.

Die Skhul-H√∂hle, etwa 100 Meter von der Kebara-H√∂hle entfernt, beherbergt 80.000 bis 120.000 Jahre alte fossile Homminiden, die so genannten Mount Carmel Neanderthals. Heute wird eher von Begr√§bnisst√§tten von fr√ľhen anatomisch modernen Menschen, die im Karmel-Gebirge zugleich oder in mehrfachem zeitlichen Wechsel mit Neandertalern lebten, ‚Äěneanderthaloiden‚Äú (den Neandertalern √§hnlich) oder Cro-Magnon-Menschen nahestehenden Hominiden, gesprochen.

Fr√ľhgeschichte

Die fr√ľhe Siedlungsgeschichte um den Standort des heutigen Haifa gilt als √§hnlich wie die der ganzen K√ľstenregion. W√§hrend der mediterranen Bronzezeit, ab dem 14. Jahrhundert v. Chr., entstand eine Hafensiedlung an der M√ľndung des Kischon Flusses. Diese bestand bis zum 10. Jh. v. Chr. Daneben entstand eine zweite Stadt s√ľdlich des Karmel-Kaps, welche w√§hrend der ganzen Antike hindurch bestand. In hellenisch-r√∂mischer Zeit war ihr Name Sycaminum. Hier gab es keinen Hafen aber Landwirtschaft und Industrie, unter anderem Glasfabrikation und Purpurfarbenproduktion.[1]

Antike

Im Bereich des heutigen Haifa bestanden √ľber Jahrhunderte hinweg verschiedene kleinere Orte. Zum ersten Mal wird eine Siedlung mit dem Namen Haifa im 2. Jahrhundert n. Chr. in Talmudschriften erw√§hnt. Es handelte sich um eine j√ľdische K√ľstensiedlung auf einer 1500 Meter langen Felsplatte, die das n√∂rdliche Ende des Karmel-Kaps √∂stlich verl√§ngerte. Die R√∂mer nannten Haifa auch Caiphas Porphyria oder Efa. Ihr Standort war der einzige gesch√ľtzte vor dem Nordwestwind der nat√ľrlichen Bucht, so dass hier auch ein kleiner Hafen entstand, der bis zur Zeit der christlichen Kreuzz√ľge bestand. Sp√§ter wurde hier ein Fischerdorf gegr√ľndet, das Haifa el Atikah (= antik) benannt wurde, und das neue Haifa mit Festung durch Dhaher al-Omar, siehe unten.[1]

Haifa wird in der Bibel nicht erw√§hnt. Lange Zeit hatte die Stadt geringe Bedeutung, da ihr Standort mehrere Nachteile hatte. Durch das Gebirge war es schwer, um das Karmelkap nach S√ľden zu reisen. √Ėstlich der Stadt, im M√ľndungsgebiet des Kischon, existierten ausgedehnte Sumpfgebiete. Au√üerdem war der Ort ung√ľnstig f√ľr die Anlage eines Hafens, da der S√ľdrand der Bucht von Haifa den Westwinden ungesch√ľtzt ausgesetzt war. Daher war Akko lange Zeit die wichtigste Stadt in der Gegend.

Kreuzz√ľge

Während der christlichen Kreuzfahrerzeit wurde Haifa mehrfach erobert und war Zentrum einer Seigneurie im Königreich Jerusalem, ehe das benachbarte Akko 1291 fiel und die Kreuzfahrer geschlagen waren. Danach war Haifa das Fischerdorf Haifa el Atikah.

Neuzeit

Osmanische Zeit

Der heutige Name Haifa entstammt dem arabischen Gebrauch des Wortes ōßŔĄō≠ŔäŔĀō© al-Šł§ayfah, was nahe bedeutet; dies leitete sich aus einer Namens√ľbernahme der Kreuzfahrer, Cayphas, ab, die den Namen Caiphas Porphyria f√ľr Haifa von den R√∂mern √ľbernommen hatten.

1758 (andere Quellen sprechen von 1761) wurde vom arabisch-beduinischen Herrscher in Galil√§a Dhaher al-Omar eine neue Siedlung mit geschlossener Stadtmauer und Festung im Gebiet der heutigen Unterstadt gegr√ľndet, und der Hafen ausgebaut. Die Stadt entwickelte sich, im 19. Jahrhundert konnte Haifa an Bedeutung gewinnen.

Haifa zählte im Jahr 1815 etwa 1000 Einwohner, 1830 etwa 3000.[2][1]

Ein weiterer Impuls war 1869 die Gr√ľndung eines Dorfes, der ‚ÄěDeutschen Kolonie‚Äú, durch christliche Siedler der Tempelgesellschaft aus S√ľddeutschland ‚Äď damals etwas au√üerhalb der Stadt, unterhalb des heutigen Schrein des Bab. Sie l√∂sten Modernisierungsimpulse durch modernes Handwerk, Landwirtschaft, Industrie, Gesundheits- und Transportwesen aus, und veranlassten den Bau der ersten Mole. Haifa wurde zu einem wichtigen Knotenpunkt f√ľr christliche Pilgerreisende. Einige Siedler der Tempelgesellschaft wirkten als Vizekonsuln f√ľr verschiedene europ√§ische Regierungen. Die Wirkung der Tempelgesellschaft bei Haifa f√ľhrte zur St√§rkung der Verbindungen des Deutschen Reichs und der t√ľrkischen Regierung.

Ein wichtiges Ereignis war der Besuch des deutschen Kaisers Wilhelm II. und seines Gefolges im Jahr 1898 in Haifa. Hierf√ľr wurde eine zweite Mole in den Hafen gebaut. In Erinnerung an den Besuch des Kaisers wurde ihm ein Denkmal errichtet. Der Bau einer Landebr√ľcke war der Beginn des weiteren Ausbaus des Hafens. Au√üerdem regte der Kaiser an, Haifa an die Hedschasbahn anzuschlie√üen. Im Jahr 1905 erhielt die Stadt einen Anschluss an die Bahnlinie nach Damaskus, eine Eisenbahn nach √Ągypten wurde 1918 durch die Briten gebaut. Durch den gleichzeitigen Ausbau der Landstra√üen nach Akko, nach Nazareth und auf den Karmel und den Betrieb der ersten Hotels wurde die wirtschaftliche Entwicklung von Haifa ma√ügeblich gepr√§gt. Hierdurch wurde Haifa in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg zur modernsten Stadt Pal√§stinas. Die Bev√∂lkerungszahl stieg von 2500 im Jahr 1854 auf 8000 im Jahr 1891 und auf 15000 im Jahr 1913.[1]

Britische Herrschaft

ehemalige Buchenwald-Häftlinge auf einem Schiff im Hafen von Haifa, 15. Juli 1945

W√§hrend der Zeit des britischen Mandats spielte die Stadt eine wichtige Rolle, weil dort ‚Äď zum Teil noch nach der Beschr√§nkung der Einwanderung durch die Briten ‚Äď viele Fl√ľchtlingsschiffe mit europ√§ischen Juden vor Anker gingen. Die Stadt wurde ein Eisenbahnknotenpunkt. Neben der existierenden Schmalspurbahn √ľber Nablus nach Dar'a und Damaskus wurden Normalspurbahnen nach √Ągypten und Akko gebaut. Die Reparaturwerkst√§tten der Bahnen wurden in der Haifabucht gebaut, welche in dieser Zeit, bis zum Zweiten Weltkrieg, mit 2000 Arbeitern der gr√∂√üte Industriebetrieb Pal√§stinas waren. Der moderne Hafen wurde ebenfalls in der Zeit fertiggestellt; er besteht seit 1933, als die britische Regierung begann, Haifa als wichtigen Marinest√ľtzpunkt auszubauen. Er wurde wie viele Mittelmeerh√§fen angelegt, ein Hafenbecken wird durch zwei Wellenbrecher gesch√ľtzt und vertieft. Der Erdaushub wurde f√ľr Neulandgewinnung von neuen Hafen- und Bahnanlagen und den Bau einer breiten Durchgangsstra√üe benutzt. Weiterhin wurde eine Roh√∂lleitung aus dem Irak und eine √Ėlraffinerie mit √Ėlverschiffungshafen in den Jahren 1936-39 gebaut. Durch diese Gro√üprojekte erst zogen tausende arabische Wanderarbeiter aus Nachbarl√§ndern nach Haifa. Auch der Zuzug von j√ľdischen Einwanderern verst√§rkte sich und erreichte ab 1933 Massenausma√üe durch Fl√ľchtlinge aus dem nationalsozialistischen Deutschland. Das wichtigste j√ľdische Viertel wurde Hadar Hakarmel, nahe der Festung. Gleichzeitig wurden j√ľdische H√§user auch auf dem Karmel-Steilhang und auf dem Kamm des Karmel Berges gebaut. Der Ankauf von Grund und Boden von arabischen Einwohnern durch Juden beschr√§nkte sich auf zumeist landwirtschaftlich nicht nutzbare B√∂den, vor allem Sandd√ľnen und S√ľmpfen, in T√§lern und Ebenen. Dies f√ľhrte zur geografischen Trennung der arabischen von der j√ľdischen Bev√∂lkerung. Die Araber blieben in den bergigen Regionen, die j√ľdischen Bewohner siedelten in Ebenen, Sandd√ľnen und auf Sumpfgel√§nde. Die S√ľmpfe um die M√ľndung des Kishon-Flusses wurden trockengelegt und die Haifabucht weiter j√ľdisch besiedelt. Die enorme j√ľdische Einwanderung schuf sich ihre eigene Infrastruktur auf den Gebieten Schulwesen, Gesundheitswesen, Universit√§t (Technion 1924). Die Infrastruktur, die von der britischen Herrschaft zur Verf√ľgung gestellt wurde, besonders Schulen und Gesundheitseinrichtungen, kamen fast ausschlie√ülich der arabischen Bev√∂lkerung zugute. Durch die gesunkene Kindersterblichkeit f√ľhrte es so zu einem starken Bev√∂lkerungswachstum der arabischen Seite.[1]

Bevölkerung der Stadt Haifa[1]
Jahr Einwohner gesamt J√ľdische Einwohner
1922 24.000 6.000
1931 50.000 16.000
1936 100.000 50.000
1947 140.000 70.000
1948 92.500 70.000
1952 150.000 (Ballungsraum 50.000)
1980 230.000 (Ballungsraum 150.000) 214.000

Ab 1947 (Staatsgr√ľndung Israels)

8. Oktober 1947: Kranke j√ľdische Einwanderer werden von Bord des Schiffes ‚ÄěJewish State‚Äú gebracht, bevor das Schiff nach Zypern weitergeleitet wird.

Seit der Zeit der britischen Herrschaft als Mandat im Auftrag des V√∂lkerbundes bildeten die Juden in der Stadt Haifa wie auch in den St√§dten Jerusalem und Tel-Aviv-Jaffa, die Bev√∂lkerungsmehrheit. Einige j√ľdische Siedlungen hatten bereits die Trockenlegung der S√ľmpfe um das M√ľndungsgebiet des Kischon Flusses erreicht[1].

Die UNO fasste am 29. November 1947 den Beschluss, das Mandatsgebiet Pal√§stina in einen arabischen und einen j√ľdischen Staat zu teilen. Die j√ľdische F√ľhrung nahm den Beschluss an, die arabische Seite lehnte grunds√§tzlich ab. Am n√§chsten Tag begann der Krieg von Arabern gegen Juden. Nach dem Teilungsplan der UNO sollte Haifa Teil des zu gr√ľndenden j√ľdischen Staates sein. Es kam zu Auseinandersetzungen zwischen arabischen und j√ľdischen Siedlern in der Stadt. Der Irgun terrorisierte die arabische Zivilbev√∂lkerung.[3] In der Nacht auf den 1. Januar 1948 ermordete die Hagana in einer ‚ÄěVergeltungsaktion‚Äú Dutzende arabische Arbeiter und ihre Familien aus Haifa in Balad al-Scheich[4] und Hawassa.[5] Sie sprengte Wohnh√§user, eine Garage,[6] bombardierte arabische Wohnviertel und erschoss Zivilisten; Dutzende Araber wurden get√∂tet.[7]

Seit 1948 (Staat Israel)

Das Technion wird gebaut, Aufnahme von 1913.
Die Universität Haifa

Am 14. April 1948 wurde die britischen Armee aus Haifa abgezogen und die Stadt wurde von j√ľdischen Kr√§ften verwaltet. Die j√ľdische F√ľhrung unter Ben-Gurion rief den j√ľdischen Staat Israel aus, w√§hrend von allen Seiten arabische Heere der Staaten √Ągypten, Transjordanien (sp√§ter K√∂nigreich Jordanien), Irak, Syrien im vormaligen Mandatsgebiet Pal√§stina einmarschierten. Vor der Gr√ľndung des Staates Israel im Jahr 1948 lebten rund 62.500 Araber in Haifa.[8] Die meisten Araber flohen, es verblieben nur 15.000 Araber in der Stadt[1]. Angriffe auf pal√§stinensische Zivilisten ‚Äď vor allem die Bombardierung einer Menschenmenge auf dem Marktplatz durch die zionistische Hagana, aber auch die Nachrichten vom Massaker in Deir Yasin einige Tage zuvor[4] ‚Äď f√ľhrten zu Panik und Flucht.[8][4]

Seit der Staatsgr√ľndung 1948 wurden die internationalen Eisenbahnlinien eingestellt. Eine Pipeline aus dem Irak wurde ebenfalls gesperrt, so dass kein √Ėlexport von Haifa mehr m√∂glich war. Damit hatte der Hafen seine zentrale Stellung zun√§chst verloren, war allerdings in den n√§chsten Jahren das Ziel vieler Schiffe mit j√ľdischen Fl√ľchtlingen, die den Holocaust √ľberlebt hatten. Deren Zahl erreichte zwischen 1948 und 1951 3000 pro Woche.[1]

Haifa wurde durch das fortgesetzte Wachstum zur fl√§chenm√§√üig gr√∂√üten israelischen Stadt. Durch die Topographie und die H√∂henunterschiede haben sich drei Zentren entwickelt: Das erste Zentrum bildet die Unterstadt unmittelbar am Hafen. Hier am Fu√ü des Berges liegen die meisten Wohnungen √§rmerer arabischst√§mmiger Israelis. Das zweite Zentrum ist die Terrasse von Hadar Hakarmel, es ist das Haupteinkaufs- und Vergn√ľgungszentrum mit Verwaltungsgeb√§uden und √Ąmtern der Stadt. Das dritte Zentrum liegt auf dem Kamm des Berges Karmel mit Kulturinstitutionen wie Theater und Konzerthallen, au√üerdem Hotels, Caf√©s und gehobenen Gesch√§fte. Hier liegen auch die Universit√§ten, das Technion und die Universit√§t Haifa, inmitten bewaldeter Erholungsgebiete.[1]

Im Jahr 1963 wurde die Universit√§t Haifa gegr√ľndet. Nach dem Ende der Sowjetunion im Jahr 1991 hat Haifa 40.000 russische Juden integriert. Am 2. Dezember 2001 wurde ein Anschlag auf einen Egged-Bus ver√ľbt. Am 5. M√§rz 2003 ver√ľbte ein Selbstmordattent√§ter einen weiteren Anschlag auf einen Egged-Bus der Linie 37, auf der Moriah-Avenue. 17 Passagiere werden get√∂tet, darunter 14 Passagiere im Alter zwischen 12 und 22 Jahren. Am 4. Oktober 2003 zerst√∂rte ein Selbstmordattentat das Restaurant ‚ÄěMaxim‚Äú, ein Symbol f√ľr das Miteinander seiner j√ľdischen und christlich-arabischen Eigent√ľmer, vollst√§ndig. Im Israel-Libanon-Konflikt 2006 gerieten Haifa und Umgebung durch die Hisbollah unter Beschuss von Katjuscha-Raketen und Raketen neuerer Bauart, die vermutlich aus dem Iran stammten. Es gab mehrere Tote. Unter anderem wurden Eisenbahnanlagen, das Industriegebiet und der Hafen getroffen.

2008 wurde der Schrein des Bab, der als Wahrzeichen der Stadt gilt, von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.[9]

Politik

B√ľrgermeister

  • Jona Jahaw, seit 2003
  • Giora Fisher, 2003
  • Amram Mitzna, 1993‚Äď2003
  • Arie Gur'el, 1978‚Äď1993
  • Yeruham Zeisel, 1975‚Äď1978
  • Yosef Almogi, 1974‚Äď1975
  • Moshe Flimann, 1969‚Äď1973
  • Abba Hushi, 1951‚Äď1969
  • Schabtai Levy, 1940‚Äď1951
  • Hasan Bey Shukri, 1927‚Äď1940
  • Abd al-Rahman al-Haj, 1920‚Äď1927
  • Hasan Bey Shukri, 1914‚Äď1920
  • Ibrahim al-Khalil, 1911‚Äď1913
  • Rif'at al-Salah, 1910‚Äď1911
  • Jamil Sadiq, 1904‚Äď1910
  • Mustafa Pasha al-Khalil, 1885‚Äď1903
  • Mustafa Bey al-Salih, 1881‚Äď1884
  • Ahmad Effendi Jalabi, 1878‚Äď1881
  • Najib Effendi al-Yasin, 1873‚Äď1877

Religionen

Der Schrein des Bab (Bahai)

Mit dem Charakter der Arbeiterstadt hängt möglicherweise ein gewisser Pragmatismus der Bewohner zusammen. Ethnische oder religiöse Auseinandersetzungen sind selten. Die Stadt gilt als einer der wenigen Orte in Israel, an denen Juden und Araber heute relativ friedlich zusammenleben. Der vergleichsweise geringe Einfluss der Religion ist daran erkennbar, dass Haifa die einzige Stadt in Israel ist, in der auch am Sabbat öffentliche Verkehrsmittel fahren.

Neben Juden, Christen, Drusen und Muslimen gibt es in Haifa eine weitere gro√üe Glaubensgemeinschaft: Inmitten der n√∂rdlichen Hangstruktur des Karmel befindet sich das Weltzentrum der Bahai, Mitglieder einer in Persien entstandenen neuzeitlichen Weltreligion. Seit ihrer Erweiterung Ende der Neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts ziehen sich die Persischen G√§rten beinahe √ľber die ganze H√∂he des Hangs. Im Zentrum der kunstvoll terrassenf√∂rmig angelegten G√§rten befindet sich der Schrein des Bab, in dem der Vorl√§ufer des Religionsstifters der Bahai seine letzte Ruhest√§tte gefunden hat. Die G√§rten geh√∂ren zu den meistbesuchten touristischen Anziehungspunkten Israels, der Schrein des Bab gilt als Wahrzeichen der Stadt Haifa.

Auf dem Berg Karmel befindet sich auch das Karmelitenkloster Stella Maris und ein christlicher Wallfahrtsort: die Höhle, in der der Prophet Elija gewohnt haben soll. Die Stella-Maris-Kirche gilt als das Marienheiligtum des Heiligen Landes.

Im Stadtviertel Kababir leben Angehörige der Ahmadiyya, einer islamischen Glaubensgemeinschaft.

Stadtbild

Den besten Blick √ľber die gesamte Stadt bietet die Louis Promenade, eine Aussichtsstra√üe, die sich im oberen Teil Haifas am Hang entlangzieht. Von dort kann man die Bucht von Haifa √ľberblicken und bei guter Sicht bis zum Hermongebirge sehen. Die Louis Promenade f√ľhrt auch zum oberen Eingang der H√§ngenden G√§rten der Bahai (siehe Religionen), die seit ihrer Er√∂ffnung im Jahre 2001 das Stadtbild dominieren und von Amram Mitzna aufgrund ihrer beeindruckenden Architektur als achtes Weltwunder bezeichnet wurden.

Auf halber Höhe des Berges befinden sich verschiedene öffentliche Gebäude, die Fußgängerzone und das erste Gebäude des Technion, der 1925 eröffneten technischen Hochschule.

An den unteren Eingang der Bahai-Gärten schließt sich die Ben-Gurion-Straße mit der deutschen Siedlung an (siehe Geschichte), wo sich auch die Touristeninformation, Restaurants und ein Stadtmuseum (im ehemaligen Gemeindezentrum der Tempelgesellschaft) befindet.

Das Dagonsilo

Im Bereich des Hafens ist das Dagonsilo zur Speicherung von Getreide das auff√§lligste Geb√§ude. Mit einer H√∂he von 68 Metern beherrscht das Silo selbst von h√∂her gelegenen Stadtteilen den Blick auf die Bucht. Im K√ľstenbereich bestimmen Industrieanlagen und Verkehrsadern das Stadtbild. Str√§nde gibt es im Stadtbereich kaum, erst in den letzten Jahren wurden s√ľdlich der Stadt an der Karmelk√ľste gezielt Str√§nde erschlossen, um Haifa f√ľr den Tourismus interessanter zu machen.

Wirtschaft und Infrastruktur

Haifa ist außer durch seine Geographie vor allem durch seine Eigenschaft als Industriestandort geprägt. Der Tiefseehafen hat einen Jahresumschlag von rund 20 Millionen Tonnen.[10] In seiner Nähe liegt eine der beiden israelischen Raffinerien.

Verkehr

Durch die Lage am Nordhang des Karmelgebirges muss sich die Verkehrsf√ľhrung in Haifa relativ stark den geographischen Gegebenheiten anpassen. Die meisten gr√∂√üeren Stra√üen sowie die Gleisanlagen der israelischen Eisenbahn verlaufen daher im flachen unteren Teil der Stadt am Fu√ü des Karmelgebirges.

Haifa Hauptbahnhof ‚Äď haSchmona

Wichtigstes √∂ffentliches Verkehrsmittel f√ľr den st√§dtischen wie √ľber√∂rtlichen Verkehr sind die Busse der Buskooperative Egged. Der zentrale Anlaufpunkt der Buslinien war bis Ende 2001 der zentrale Omnibusbahnhof Haifa Bat Galim. Dieser Busbahnhof war √ľber einen Tunnel mit dem gleichnamigen Bahnhof der Israel Railways verbunden. Seit der Er√∂ffnung des neuen Busbahnhofs haMifratz am 1. Januar 2002 enden die von Norden kommenden Linien dort. Ende 2003 wurde mit Chof haKarmel ein weiterer neuer Busbahnhof im S√ľdwesten der Stadt er√∂ffnet, die Bussteige am Busbahnhof Bat Galim wurden daraufhin geschlossen und zwischen den beiden neuen Busbahnh√∂fen wurde ein Pendelverkehr eingerichtet. Durch die Lage der neuen Busbahnh√∂fe an den entgegengesetzten Enden der Stadt m√ľssen die √ľber√∂rtlichen Linien nicht mehr die Innenstadt durchqueren.

Die Eisenbahn spielt eine vergleichsweise geringe Rolle, da sie nur die Stadtgebiete am Meer bedient. Haifa hat mehrere Bahnh√∂fe an der Bahnstrecke nach Tel Aviv und Naharija; die Eisenbahn durchquert die Stadt entlang des Meeres auf der gesamten L√§nge. Innerhalb der Stadtgrenzen liegen die Bahnh√∂fe Haifa Chof haKarmel, Haifa Bat Galim, Haifa Hauptbahnhof (haSchmona), Lev haMifratz; Chutzot haMifratz und Kirjat Chaim (von S√ľden nach Norden; die Stadt Kirjat Chaim ist inzwischen ein Stadtteil Haifas). Haifa wird derzeit (2008) von zwei Intercitylinien bedient, die im Norden bis Naharija verkehren; im S√ľden f√ľhren die Linien entlang der Mittelmeerk√ľste und durch Tel Aviv nach Beerscheba bzw. von Tel Aviv √ľber den Ben-Gurion-Flughafen nach Modi‚Äôin. Zwischen Haifa Chof haKarmel im S√ľden und Kirjat Motzkin im Norden verkehrt au√üerdem eine Vorortlinie. L√§ngerfristig soll von Haifa aus eine Gleisverbindung nach Bet Sche'an gebaut werden, die die lange aufgegebene und demontierte Hedschasbahn ersetzen soll.

Seit 1959 verf√ľgt Haifa au√üerdem √ľber eine als U-Bahn bezeichnete unterirdische Standseilbahn, die Karmelit. Momentan befindet sich das Spurbussystem Metronit im Bau, das im Endausbau den Norden von Haifa sowie die Krajot erschlie√üen wird.

Bis vor einigen Jahren bestanden zwei F√§hrverbindungen von Athen (Pir√§us) √ľber Zypern nach Haifa, mit denen Haifa von Europa aus mit dem eigenen Kraftfahrzeug zu erreichen war. Diese Verbindungen sind derzeit stillgelegt.

Haifa hat mit dem Flughafen Haifa einen kleinen Flughafen f√ľr Inlandsfl√ľge.

Ansässige Unternehmen

Im Matam Park, gelegen am s√ľdlichen Eingang der Stadt, haben viele internationale und israelische Firmen Produktions- und Forschungseinrichtungen errichtet. Zu diesen Firmen geh√∂ren Philips, Intel, IBM, Elbit, Zoran, Microsoft und Amdocs.

Israels größter Technologiekonzern, die Israel Electric Corporation, hat ihren Hauptsitz im IEC Tower.

Pipeline

Eine Pipeline von der t√ľrkischen Hafenstadt Ceyhan nach Haifa ist geplant, das Projekt tr√§gt den Namen Med Stream. Es sollen Erdgas, Roh√∂l, Elektrizit√§t und Wasser transportiert werden.

Bildung

Haifa hat seit 1963 eine Universit√§t mit etwa 18.000 Studenten sowie das Technion mit rund 13.000 Studenten. Eine weitere wichtige Institution der Bildungslandschaft ist das vom aschkenasischen Einwanderer Pinchas Ruthenberg gegr√ľndete Rutenberg Institute for Youth Education.

Bemerkenswert wegen der Erziehung zu Frieden und Koexistenz zwischen Juden und Arabern ist die Tätigkeit des Leo-Baeck-Erziehungszentrums.

Einwohnerentwicklung

Ergebnisse der Volkszählungen → Tabelle der Stadtverwaltungen

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Hängende Gärten
Das Internationale Archivgeb√§ude mit Blick auf den Schrein des BńĀb und den Hafen von Haifa.

Museen

In der N√§he des Bahnhofs befindet sich das Israelische Eisenbahnmuseum[11], das neben vielen Bildern und Schaust√ľcken auch eine Dampflok (C-Kupper gebaut bei Krauss) der meterspurigen Hedschasbahn zeigt.

Ber√ľhmt ist in der Hafenstadt auch das Clandestine Immigration and Naval Museum.[12][13]

Daneben gibt es das arch√§ologische Hecht-Museum auf dem Gel√§nde der Universit√§t, das Kunstmuseum Haifa und das Israelische Nationalmuseum f√ľr Wissenschaft, Technik und Raumfahrt mit rund 200.000 j√§hrlichen Besuchern.

Sport

Die Stadt ist Heimat des Fu√üballclubs Maccabi Haifa, der 1913 bereits gegr√ľndet wurde und derzeit in der 1. israelischen Liga, der Ligat ha'Al spielt. Die Mannschaft geh√∂rt mit elf Meistertiteln und f√ľnf Pokalsiegen zu den erfolgreichsten Fu√üballmannschaften Israels. Gro√üe Bekanntheit auf europ√§ischer Ebene erlangte die Mannschaft, als sie sich 2002 f√ľr die Hauptrunde der UEFA Champions League qualifizierte und sowohl Olympiakos Pir√§us als auch Manchester United mit 3:0 bezwang. Maccabi Haifa schied mit 7 Punkten knapp hinter dem deutschen Erstligisten Bayer 04 Leverkusen als Dritter in der Gruppenphase aus. Im Vereinswappen ist der Davidstern in der Ausf√ľhrung der Maccabi-Bewegung prominent. Ortsrivale des Maccabi Haifa ist der Erstligist Hapoel Haifa, der 1924 gegr√ľndet wurde. Hapoel ist hebr√§isch und steht f√ľr Arbeiter.

Beide Vereine tragen ihre Spiele im Kiryat-Eliezer-Stadion aus, das 1955 erbaut wurde und Platz f√ľr 14.000 Zuschauer hat. Das Stadion war ein Geschenk der Unione Italiana del Lavoro, eines der gr√∂√üten Gewerkschaftsb√ľndnisse Italiens, an die israelische Regierung. Seit 2009 wird das nach Sammy Ofer benannte Stadion als Ersatz gebaut, das voraussichtlich 2012 fertig gestellt und ein Fassungsverm√∂gen von 30.000 Zuschauern haben wird.

Partnerstädte

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

  • Ekrem Akurgal (1911‚Äď2004), t√ľrkischer Arch√§ologe, bis 1981 Professor an der Universit√§t Ankara
  • Efrat Alony (* 1975), israelische S√§ngerin
  • Ralph Bakshi (* 1938), US-amerikanischer Filmregisseur
  • Dan Bar-On (1938‚Äď2008), israelischer Psychologe, Autor, Holocaust- und Dialogforscher
  • Arik Benado (* 1973), israelischer Fu√üballspieler
  • Oscar Bronner (* 1943), Zeitungsherausgeber und Maler
  • Aaron Ciechanover (* 1947), israelischer Biochemiker
  • David Deutsch (* 1953), Physiker und Wissenschaftler auf dem Gebiet der Quantencomputer
  • David Esrig (* 1935), rum√§nischer Regisseur
  • Ari Folman (* 1962), israelischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent
  • Amos Gitai (* 1950), israelischer Filmregisseur, Schauspieler und Drehbuchautor
  • Ivri Gitlis (* 1922), franz√∂sisch-israelischer Violinist
  • Haya Harareet (* 1931), israelische Film- und Theaterschauspielerin und Drehbuchautorin
  • Leila Khaled (* 1944), Mitglied der linksgerichteten pal√§stinensischen Organisation PFLP, erster weiblicher Flugzeugentf√ľhrer der Geschichte
  • Schiri Maimon (* 1981), israelische S√§ngerin
  • Ariel Muzicant (* 1952), Pr√§sident der Israelitischen Kultusgemeinde Wien
  • Ronnith Neumann (* 1948), Schriftstellerin und Fotografin
  • Zachi Noy (* 1953), Schauspieler
  • Ronny Rosenthal (* 1963), ehemaliger israelischer Fu√üballspieler
  • Mosche Safdie (* 1938), Architekt und St√§dtebauer
  • Hillel Slovak (1962‚Äď1988), US-amerikanischer Musiker
  • Gene Simmons (* 1949), Bassist der Hardrockgruppe Kiss
  • Ron Sommer (* 1949), Manager
  • Barak Tal, israelischer Dirigent (Tel Aviv Solisten)
  • Loudy Wiggins (* 1979), australische Wasserspringerin und Olympiamedaillengewinnerin
  • Amos Tversky (1937‚Äď1996), Psychologe
  • Gil Vermouth (* 1985), israelischer Fu√üballspieler
  • Yochanan Vollach (* 1945), israelischer Fu√üballspieler
  • Gil Yaron (* 1973), Arzt und Journalist

Ehrenb√ľrger

  • Abdul-Baha (1841‚Äď1921), auch bekannt als Abbas Effendi, Namensgeber der Abbas Street

Weblinks

 Commons: Haifa ‚Äď Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • tour-haifa.co.il Fremdenverkehrsamt (hebr.)
  • mainz.de Infos zu Haifa auf der offiziellen Seite der Stadt Mainz
  • TAZ Archiv Artikel der taz ‚ÄěHaifa ist anders‚Äú
  • bahaipictures.com Fotografien der Bah√°‚Äô√≠-G√§rten in Haifa
  • n-tv.de Bericht des Nahostkorrespondenten Ulrich Sahm vom 16. Juli 2006: ‚ÄěHaifa im Raketenhagel‚Äú

Belege

  1. ‚ÜĎ a b c d e f g h i j Israel - Eine geografische Landeskunde von Yehuda Karmon; Wissenschaftliche L√§nderkunden Bd. 22, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt, 1983; S. 55, 79, 159, 160-165.
  2. ‚ÜĎ "25 Years of Haifa." Port of Haifa Authority, 1958.
  3. ‚ÜĎ Benny Morris: The Birth of the Palestinian Refugee Problem Revisited. Cambridge University Press ¬≤2004, S. 100 f.
  4. ‚ÜĎ a b c Ilan Pappe: A History of Modern Palestine. Cambridge University Press 2006, S. 129.
  5. ‚ÜĎ Ilan Papp√©: The Making of the Arab-Israeli Conflict. I.B. Tauris 1994, S. 80 f.; vgl. Benny Morris: The birth of the Palestinian refugee problem revisited. Cambridge University Press ¬≤2004, S. 101 f.
  6. ‚ÜĎ Ian Black, Benny Morris: Israel‚Äôs Secret Wars. Grove Press 1992, S. 42.
  7. ‚ÜĎ Benny Morris: The birth of the Palestinian refugee problem revisited. Cambridge University Press ¬≤2004, S. 102 f.
  8. ‚ÜĎ a b Schai Fogelman: ◊†◊ě◊ó◊ß◊Ē ◊ě◊°◊§◊®◊ô ◊Ē◊Ē◊ô◊°◊ė◊ē◊®◊ô◊Ē ◊Ē◊§◊í◊Ė◊Ē ◊ź◊ó◊™ ◊©◊ú ◊Ē◊Ē◊í◊†◊Ē ◊ú◊ú◊Ď ◊Ē◊©◊ē◊ß ◊Ē◊Ę◊®◊Ď◊ô ◊Ď◊ó◊ô◊§◊Ē?, Ha‚Äôaretz, 26. Mai 2011.
  9. ‚ÜĎ sz-online.de: Unesco erkennt 27 St√§tten neu als Welterbe an
  10. ‚ÜĎ Offizielle Seite des Hafens, abgerufen am 2. September 2011
  11. ‚ÜĎ www.ilmuseums.com
  12. ‚ÜĎ www.ilmuseums.com
  13. ‚ÜĎ Internet-Israelreisef√ľhrer
  14. ‚ÜĎ Twin City acitivities. Haifa Municipality. Archiviert vom Original am 9. Oktober 2007. Abgerufen am 14. Februar 2008.

Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen W√∂rterb√ľchern nach:

  • Haifa ‚ÄĒ ◊ó÷Ķ◊ô◊§÷ł◊Ē Ciudad de Israel ‚Ķ   Wikipedia Espa√Īol

  • HAIFA ‚ÄĒ (Heb. ◊ó÷Ķ◊ô◊§÷ł◊Ē), port in Israel and commercial and administrative center of the north of the country. The city extends over the northwest side of Mt. Carmel and the coastal strip at its northern slope, and over the southern end of the Zebulun… ‚Ķ   Encyclopedia of Judaism

  • Ha√Įfa ‚ÄĒ (he) ◊ó÷Ķ◊ô◊§÷ł◊Ē (ar) ō≠ŔäŔĀōß Centre ville ‚Ķ   Wikip√©dia en Fran√ßais

  • Haifa ‚ÄĒ Ha√Įfa Ha√Įfa (he) ◊ó◊ô◊§◊Ē (ar) ō≠ŔäŔĀōß Donn√©es g√©n√©rales ‚Ķ   Wikip√©dia en Fran√ßais

  • HA√ŹFA ‚ÄĒ Troisi√®me agglom√©ration urbaine et port principal de l‚Äô√Čtat d‚ÄôIsra√ęl, Ha√Įfa associe le destin de deux cit√©s: Acre (Akko en h√©breu) et Ha√Įfa. La premi√®re, centre urbain traditionnel de la Galil√©e, s‚Äôefface avec le renouveau de la pr√©sence juive… ‚Ķ   Encyclop√©die Universelle

  • Haifa ‚ÄĒ (en hebreo ◊ó◊ô◊§◊Ē, en √°rabe ō≠ŔäŔĀōß), ciudad de Asia occidental, situada en el Pr√≥ximo Oriente y perteneciente a Israel. La ciudad se encuentra ubicada en la costa del Mediterr√°neo oriental, dominando la Bah√≠a de Haifa, y se extiende por la falda del… ‚Ķ   Enciclopedia Universal

  • Haifa ‚ÄĒ Haifa, ¬† Hafenstadt in Israel an der Mittelmeerk√ľste, am Fu√ü des Karmels, 265 700 Einwohner; Verwaltungssitz des Distrikts Haifa sowie Sitz des melkitischen Erzbischofs von Akko; internationales Zentrum der Bahai Religion; Universit√§t (gegr√ľndet… ‚Ķ   Universal-Lexikon

  • Haifa ‚ÄĒ Haifa, Dorf am Karmel im Ejalet Akka des t√ľrkischen Asiens; hat Rhede, wo die f√ľr Akka bestimmten Schiffe anlegen ‚Ķ   Pierer's Universal-Lexikon

  • Haifa ‚ÄĒ (Chaifa), aufbl√ľhende t√ľrk. Hafenstadt in Pal√§stina, am Golf von Akka und am Fu√ü des Karmel malerisch gelegen, Sitz eines Kaimakams und eines deutschen Vizekonsuls, das Sycaminum der Alten, besitzt einen neuen Landungsdamm, 2 Moscheen, mehrere… ‚Ķ   Meyers Gro√ües Konversations-Lexikon

  • Haifa ‚ÄĒ HaifńĀ (Chaifa, frz. Caifa), t√ľrk. Hafenstadt an der syr. K√ľste, am Karmel und der Bucht von Akka, ca. 9900 E ‚Ķ   Kleines Konversations-Lexikon


Share the article and excerpts

Direct link
… Do a right-click on the link above
and select ‚ÄúCopy Link‚ÄĚ

We are using cookies for the best presentation of our site. Continuing to use this site, you agree with this.