Hapoel Tel Aviv


Hapoel Tel Aviv
Hapoel Tel Aviv
Hapoel Tel Aviv.svg
Voller Name Hapoel Tel Aviv Football Club
Gegründet 1926
Stadion Bloomfield-Stadion
Plätze 17.500
Präsident Israeli Moni Harel
Trainer Israeli Eli Guttman
Liga Ligat ha'Al (Erste Liga)
2010/11 2. Platz
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Heim
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Auswärts

Hapoel Tel Aviv (hebräisch ‏הפועל תל-אביב‎) ist ein israelischer Sportverein aus Tel Aviv. Besonders bekannt ist die Fußballmannschaft des Vereins, die in der höchsten Spielklasse des Landes, der Ligat ha'Al spielt. Hapoel trägt seine Heimspiele im Bloomfield-Stadion aus.

International erregte Hapoel Tel Aviv besonderes Aufsehen, als der Verein 1967 bei der Erstaustragung des Pokals der Meister von Asien im Finale gegen den malaiischen Vertreter Selangor FA siegte. 1970 drang die Mannschaft erneut in das Finale dieses Wettbewerbes vor, unterlag aber diesmal dem iranischen Hauptstadtclub Taj, der sich inzwischen in Esteghlal Teheran umbenannt hat. 2010 gelang erstmals in der Vereinsgeschichte die Teilnahme an der UEFA Champions League.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Der Verein hat seine Ursprünge in der israelischen Arbeiterbewegung (→ Histadrut). Das Wort Hapoel steht hebräisch für Arbeiter.

Gründungsversuche von Hapoel gehen auf das Jahr 1925 zurück. Seine heutige Form bekam er 1927 nach einer Vereinigung mit dem Allenby FC. 1928 gewann er das erste Fußballturnier des seinerzeitigen britischen Mandatsgebietes Palästina, den Vorläufer des heutigen Staatspokals von Israel, und besiegte im Verlauf jenes Turnieres neben jüdischen Mannschaften auch arabische und britische Teams. Weitere Erfolge in Pokalwettbewerben folgten 1934, 1937, 1938 und 1939.

1957, 9 Jahre nach der Gründung des unabhängigen israelischen Staates, gelang es dem Verein, erstmals die israelische Meisterschaft zu gewinnen. Weitere Meistertitel folgten 1966, 1969, 1981, 1986 und 1988. Im Pokal war Hapoel Tel Aviv in dieser Zeit 1961, 1972 und 1983 erfolgreich.

Nach einer längeren Pause wurde der Club im Jahr 2000 erneut israelischer Meister. In der Qualifikation zur UEFA Champions League 2000/01 schied die Mannschaft jedoch in der 2. Runde gegen den SK Sturm Graz aus. In der folgenden Meisterschaftssaison 2000/01 wurde Tel Aviv Vizemeister, was zur Teilnahme am UEFA-Pokal 2001/02 berechtigte. Dort besiegte die Mannschaft unter anderen den FC Chelsea, Lokomotive Moskau und den FC Parma. Erst der AC Mailand konnte Tel Aviv im Viertelfinale stoppen. Auch in den folgenden Jahren gehörte der Club meist zu den besten israelischen Teams und spielte regelmäßig in den europäischen Wettbewerben mit, auch wenn Sensationen wie 2001/02 ausblieben. In der Saison 2006/07 erreichte die Mannschaft die Gruppenphase im UEFA-Pokal und qualifizierte sich als Dritter für die Runde der letzten 32, wo man gegen die Glasgow Rangers mit 2:1 und 0:4 ausschied.

In der Spielzeit 2006/2007 verpasste der Club die Qualifikation für den UEFA-Cup über die Liga punktgleich mit dem mittlerweile erfolgreicheren Stadtrivalen Maccabi Tel Aviv nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses, konnte sich aber als Pokalsieger dennoch für den UEFA-Cup qualifizieren. In der Saison 2009/2010 spielte Hapoel in der UEFA Europa League.

Qualifikationsspiel gegen FC Salzburg Championsleague Play-off 2010/11

In der Saison 2009/2010 konnte Hapoel im letzten Spiel in der Nachspielzeit den Meistertitel erringen. Weiter konnte mit dem Pokalsieg das Double gewonnen werden. Somit stieg Hapoel Tel Aviv in der Saison 2010/2011 in die 2. Qualifikationsrunde der UEFA Champions-League ein, wo der FK Željezničar Sarajevo aus Bosnien und anschließend der kasachische Meister FK Aqtöbe in der 3. Qualifikationsrunde bezwungen wurden. In der Play-off-Runde besiegten sie den österreichischen Meister FC Red Bull Salzburg in Hin- und Rückspiel mit 3:2 und 1:1 und zogen damit in die Champions League-Gruppenphase ein. In der Gruppe B spielte Hapoel mit Olympique Lyon, FC Schalke 04 und Benfica Lissabon. Das erste Spiel gegen Benfica Lissabon ging 0:2 verloren, das zweite Spiel gegen Olympique Lyon verlor Hapoel mit 1:3, auch im dritten Spiel gegen den FC Schalke 04 gab es eine 1:3 Niederlage.

Stadion

Das Bloomfield-Stadion in Jaffa

Der Verein trägt seine Heimspiele im 1962 eröffneten und 2000 renovierten Bloomfield-Stadion in Jaffa aus. Das Stadion hat eine Kapazität von etwa 17.500 Sitzen. Der Verein teilt sich die Stadionnutzung mit den Ortsrivalen Maccabi und Bnei Yehuda.

Das Stadion ist nach dem Bloomfield Fonds benannt, aus welchem die Finanzierung des Baus erfolgte. Das Eröffnungsspiel bestritten am 12. Oktober 1962 Hapoel und der FC Twente Enschede aus den Niederlanden. Von 1950 bis zu diesem Zeitpunkt spielte Hapoel in Basa.

Das Stadion wird auch für Musikveranstaltungen genutzt. Phil Collins, die Scorpions und die Black Eyed Peas hatten in diesem Stadion schon Auftritte.

Erfolge

Kader Saison 2010/11

Nr. Position Name
1 NigeriaNigeria TW Vincent Enyeama
3 BrasilienBrasilien AB Douglas da Silva
4 IsraelIsrael AB Dani Bondarv
6 SudafrikaSüdafrika AB Bevan Fransman
7 IsraelIsrael MF Yossi Shivhon
9 IsraelIsrael ST Itay Shechter
10 IsraelIsrael AB Walid Badir
11 IsraelIsrael ST Ben Sahar
12 IsraelIsrael ST Victor Merey
14 IsraelIsrael MF Gil Vermouth
15 IsraelIsrael MF Salim Toama
16 IsraelIsrael MF Eran Zahavi
Nr. Position Name
17 IsraelIsrael ST Maaran Lala
18 IsraelIsrael MF Shay Abutbul
19 IsraelIsrael AB Dedi Ben Dayan
21 IsraelIsrael MF Roei Gordana
22 IsraelIsrael TW Galil Ben Sha'anan
23 IsraelIsrael AB Omri Kende
24 IsraelIsrael AB Yehuda Hota
25 IsraelIsrael AB Gal Shish
26 IsraelIsrael MF Avihai Yadin
27 FrankreichFrankreich MF Romain Rocchi
33 IsraelIsrael TW Arik Yanko

Spieler

Aktuell spielen bei Hapoel 16 Israelis und 5 Ausländer (in Israel dürfen maximal fünf ausländische Spieler unter Vertrag genommen werden).

Fotos

Die bekanntesten Spieler des Clubs sind wohl Shavit Elimelech, Yossi Abukasis, Pini Balili, Shiye Feigenbaum, Shimon Gershon und Mark, der 2003 mit 18 Jahren jüngster Torschützenkönig (24 Treffer) der israelischen Liga wurde.

Andere Sportarten

1992 nahm die Schachabteilung am Europapokal der Vereinsmannschaften, dem European Club Cup, teil.

Weblinks


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