Harga

Unter Harǧa ['xardʒa], spanisch Jarcha ['xartʃa], englisch Kharja versteht man in der Literaturwissenschaft die in Umgangssprache abgefassten Schlussverse der letzten Strophe eines Muwassah-Gedichtes. Das Wort Harǧa leitet sich von arabisch خرجة Ausgang, Ausgangsverse, ab (arabischer Plural: haraǧat). Ein arabisches Synonym ist markaz.

Besondere Aufmerksamkeit finden die Texte in der Romanistik seit der Entdeckung (1948) von bislang 68 Hargas, die nicht in arabischem, sondern in altspanischem (mozarabischem) Dialekt gedichtet sind. Denn diese im hebräischen oder arabischen Alphabet geschriebenen Aljamiado-Verse bilden die ältesten Zeugnisse spanischer Sprache und wahrscheinlich romanischer Lyrik überhaupt. Die früheste altspanische Jarcha wird auf vor 1042 datiert.[1]

Inhaltsverzeichnis

Die Harga – ein Gedicht im Gedicht

Das Muwassah ist eine im maurischen al-Ándalus entstandene Gedichtform mit festem Reimschema, ein Lob- oder Liebeslied, dessen fünf bis sieben Strophen in arabischer oder hebräischer Hochsprache gehalten sind. Die Harga, die Schlussverse der letzten Strophe, weicht indes von der sprachlichen Norm der übrigen Gedichtzeilen ab. Sie ist in einer der beiden Umgangssprachen des zweisprachigen mittelalterlichen al-Ándalus gehalten: in vulgärarabischem oder in altspanischem (mozarabischem) Dialekt. Die Harga bildet eine Diskontinuität, einen Bruch, im Gesamtgedicht, was ihr einen besonderen Stellenwert verleiht. Der mittelalterliche ägyptische Literaturtheoretiker Ibn Sana al-Mulk (1155–1211) rühmt im Vorwort (Über die Technik des Muwassah) seiner Muwassah-Anthologie, Dar at-tiraz,[2] diese eigentümlichen Schlussverse, die Jarcha, in den höchsten Tönen:

„Die Harga ist der Glanzpunkt des Muwassah, sein Salz, sein Zucker, sein Moschus, sein Ambra; sie ist der Ausgang und der muss besonders lobenswert sein, sie ist der Schluss, nein, vielmehr die Einleitung, obwohl sie am Ende steht; wenn ich sage: die Einleitung, so heißt das, dass vor allem anderen auf sie der Sinn des Dichters gerichtet sein muss; sie muss der, der ein Muwassah dichten will, zuerst anfertigen, bevor er durch Versmaß oder Reim gebunden ist, in einem Augenblick, wo er frei und ungebunden, vergnügt und sorgenlos ist. Manche bekommen die Harga nicht fertig und nehmen dann die eines Anderen zu Hilfe.“

Reinhold Kontzi: Zwei romanische Lieder aus dem islamischen Spanien. (Zwei mozarabische Harǧas)[3]

Die ersten Verse der letzten Strophe des Muwassah-Gedichtes (arabisch tamhid, Worte des Übergangs[4]) leiten – in arabischer Sprache – die romanische Harga ein, sowohl thematisch als auch durch eine Inquit-Formel (verbum dicendi): Etwa „und das verliebte Mädchen sagte/malte/rezitierte/sang (in der Sprache der Christen)“. Der umgangssprachliche oder – wie im Falle der altspanischen Jarchas – gar fremdsprachige Charakter der Harga verleiht der Dichtung besonderes Lokalkolorit. Die Jarcha bildet einen selbständigen Körper: sie ist sozusagen ein Gedicht im Gedicht, meistens in Form eines klagenden Frauenliedes.[5] Es spricht oft ein verliebtes Mädchen, das sich an den Geliebten wendet oder eine Vertraute anredet: die Mutter, eine Freundin oder Schwester. Das Mädchen ist von der Liebe überwältigt, ratlos.[3] Es besingt die Schönheit des Geliebten, lockt ihn zur Liebe:

„Non t’amaréy, illa kon al-šarti
’an tayma jalja’li ma’a qurti“

„Ich werde dich lieben, doch unter der Bedingung,
Dass du meine Fussreifen mit meinen Ohrringen vereinigst.“[6]

Motivgleiche volkstümliche Lieder, in denen verliebte Mädchen die Sehnsucht nach ihrem Geliebten besingen, finden sich auch in alt-galicisch-portugiesischen Cantigas de amigo wieder. Deshalb wurde seit der Entdeckung (1948) der altspanischen Hargas oft angenommen, dass die arabischen und hebräischen Dichter aus al-Ándalus sich bei der Gestaltung ihrer Hargas von eigenständigen romanischen Volksliedchen inspirieren ließen. Die altspanische Jarcha wäre demnach ein zitiertes romanisches Gedicht im orientalischen Gedicht. Diese Auffassung wird als Beleg für die These herangezogen, es habe bereits lange vor der ersten bekannten Trobadorlyrik eines Wilhelm IX. von Poitiers (um 1100) eine eigenständige romanische Volksyrik auf der Iberischen Halbinsel gegeben. Die früheste altspanische Harga wird auf vor 1042 datiert.[1] Somit wären die mozarabischen Hargas nicht nur die ältesten vollständig erhaltenen Texte iberoromanischer Sprachformen, sondern auch die frühesten Zeugnisse lyrischer Dichtung in romanischer Sprache schlechthin. Der Romanist und Aljamiadoforscher Reinhold Kontzi vertritt in einem Aufsatz aus dem Jahre 1980 diese romanische Ursprungstheorie:

„Man kann nun mit Sicherheit sagen, dass lange vor der ersten bekannten Troubadourlyrik eine romanische Volkslyrik auf der Iberischen Halbinsel bestand. … Man sieht heute ganz deutlich Verbindungen zwischen der Lyrik der Hargas, den galicisch-portugiesischen cantigas d’amigo und den kastilischen villancicos des 15.Jhs. Ja wir dürfen die Volksdichtung, die in den mozarbischen Hargas zutage tritt, in Verbindung bringen mit den Refrains Nordfrankreichs [ Virelai ] und den Strambotti Italiens.“

Reinhold Kontzi: Zwei romanische Lieder aus dem islamischen Spanien. (Zwei mozarabische Harǧas)[3]

Schwierigkeiten bei der Entzifferung der Aljamiado-Verse

Die Überlieferung andalusischer Mädchenlieder, frühester Fragmente romanischer Lyrik aus dem 11. Jh., erreichte die Romanistik erst im Jahre 1948, also mit 900 Jahren Verspätung. Der Entdecker dieser altspanischen Hargas, der ungarische Hebraist Samuel Miklos Stern (1920–1969), interessierte sich für die in orientalischer Literatur selten anzutreffende Strophengedicht-Gattung Muwassah. Er war in den Werken der Arabisten Martin Hartmann und Julián Ribera[7] auf die Muwassah-Anthologie Dar at-tiraz[2] des arabischen Dichters Ibn Sana al-Mulk (1155–1211) aufmerksam gemacht worden. In deren Vorwort, einer Poetik Über die Technik des Muwassah, stellt Ibn Sana al-Mulk die Theorie auf, dass die Dichtungsgattung des Muwassah im maurischen al-Ándalus erfunden worden sei. Zudem seien manche ihrer Hargas sogar in romanischer Volkssprache gehalten. Bisher hatte man aber noch nirgendwo ein Muwassah-Manuskript mit solchen romanischen Hargas gefunden. Als S. M. Stern bei der Lektüre von Muwassahas des mittelalterlichen sephardischen Dichters Jehuda ha-Levi auf rätselhafte Hargas stieß, deren konsonantische Reihenfolge im Hebräischen keinerlei Sinn ergab, kam er auf den Gedanken, dass es sich hier eventuell um diese vermuteten Schlussverse in andalusisch-romanischer Umgangssprache handeln könnte.[8] Die ältesten hebräischen Manuskripte mit Muwassah-Gedichten stammen aus Funden, die Ende des 19.Jh. in der Geniza der Ben-Esra-Synagoge zu Fostat (Alt-Kairo) gemacht worden waren.

Die Entzifferung dieser in Aljamiado-Schreibweise überlieferten Hargas ist mit besonderen Schwierigkeiten verbunden.[9] Man muss bedenken, dass die romanischen Jarchas in hebräischer oder arabischer Konsonantenschrift überliefert sind. Es fehlen die Vokale. Zudem handelt es bei den Muwassah-Manuskripten um Abschriften, die nicht aus al-Ándalus, sondern aus dem Orient stammen. Den orientalischen Kopisten, die kein Spanisch verstanden, mussten die romanischen Jarchas rätselhaft erscheinen. Insofern kam es gewiss zu Kopierfehlern im Konsonantentext. Deshalb sind sich die Hebraisten, Arabisten und Romanisten, die seit 1948 versuchen, den altspanischen, revokalisierten Text wiederherzustellen, bei den Konjekturen, Emendationen und Interpretationen nicht einig. Eine Kompilation solcher unterschiedlicher Lesarten hat Alma Wood Rivera in ihrer Diplomarbeit zusammengestellt.[10]

Textbeispiel: eine altspanische Harga – in arabischem Alphabet überliefert

Hier als Beispiel eine mozarabische Harga aus einem Muwassah-Liebesgedichtes des andalusisch-arabischen Dichters Muhammad ibn 'Ubada (11. Jh.).[11]

Die Darstellung folgt der Edition des spanischen Arabisten und Romanisten Álvaro Galmés de Fuentes.[12]

In einem ersten Schritt (1.) transliteriert Álvaro Galmés de Fuentes die arabische Konsonantenschrift des Aljamiado-Manuskripts ins lateinische Alphabet. In einem zweiten Schritt (2.) revokalisiert er diese Konsonantensequenz, die in der arabischen Sprache keinen Sinn ergibt, derart, dass die Transkription den altspanischen Originaltext wieder erscheinen lässt.

1. Die Transliteration der arabischen Schrift ins lateinische Alphabet ergibt eine konsonantische Sequenz, die in der arabische Sprache keinen Sinn ergibt:

bn sydy 'br'hym
y' nw'mn dig
b'nt myb
dy nht
'n nwn šnwn k'rš
yrym tyb
grmy 'wb
lgrt

2. Nach philologischer Interpretation des Aljamiadotextes wird die in der arabischen Sprache 'sinnlose' Konsonantensequenz revokalisiert, und die Transkription lässt folgenden altspanischen Text wieder entstehen:

Ven çidi Ibrahim,
yá nuemne dolche;
vent a mib
de nojte
in non, si non queres,
ireym' a tib.
Gárreme a ob
ligarte.

3. Übersetzung ins heutige Spanisch (Álvaro Galmés de Fuentes):

Ven dueño Ibrahim,
¡oh, nombre dulce!
vente a mí
de noche;
si no, si no quieres
iré yo a ti.
Dime a donde
[puedo] unirme.

4. Übersetzung ins Deutsche (vom Autor dieses Wikipedia-Artikels):

Komm mein Herr Ibrahim,
o süßer Name!
Komm zu mir
bei Nacht;
wenn nicht, wenn du nicht willst,
werde ich zu Dir gehen.
Sag' mir, wo
ich mich mit Dir vereinen [kann].[13]

Alan Jones übersetzt die tamhid (Worte des Übergangs), die arabischen Verse, welche dieser altspanischen Harga vorausgehen und sie einleiten wie folgt:

"Many a maiden has continued to complain of someone who is unjust -
Alas for the one who is tied to the rope of someone who is not helpful -
When she has seen him delay the fulfilment of his promise while she is smitten with passion;
She has sung, when the only hope has been to go out to him:
(The kharja then follows)."
- Alan Jones: Romance Kharjas in Andalusian Arabic Muwassah Poetry. A Palaeographical Analysis[14]

Zur Editionsgeschichte der altspanischen Hargas

1948 veröffentlicht Samuel Miklos Stern zwanzig mozarabische Hargas, die er in hebräischen Muwassahas als altspanische Texte erkannt hatte. Sein auf Französisch geschriebener Aufsatz in einer Fachzeitschrift spanischer Arabisten: Al-Andalus XII (1948), pp. 299–346, trägt die Überschrift:

"Les vers finaux en espagnol dans les muwassahs hispano-hébraïques. Une contribution à l'histoire du muwassah et à l’étude du vieux dialecte espagnol 'mozarabe'."
(Die spanischen Schlussverse in den hispano-hebräischen Muwassahas. Ein Beitrag zur Geschichte des Muwassahas und zum Studium des altspanischen Dialektes 'Mozarabisch')

Dieser Artikel war eine Sensation und löste eine Lawine von Veröffentlichungen und Kontroversen in der arabistischen und romanistischen Fachwelt aus, die auch heute nach 60 Jahren noch nicht zu einem Ende gelangt sind. So konnte bereits im Jahre 1977 der britische Arabist Richard Hitchcock in seiner kritischen Bibliographie[15] über 250 Bücher und Artikel verzeichnen, die sich seit Sterns Aufsatz aus dem Jahre 1948 mit der Harga-Thematik befassten.

1952 veröffentlicht der spanische Arabist Emilio García Gómez (1905–1995), Herausgeber der Zeitschrift Al-Andalus, 24 altspanische Hargas, die er in andalusisch-arabischen Muwassahas glaubte entdeckt zu haben.[16] Er ediert sie analog zu Samuel M. Stern, d. h. er transliteriert und transkribiert den arabischen Text ins lateinische Alphabet und interpretiert die Verse als Fragmente einer eigenständigen romanischen Lyrik.

1960 erscheint die Ausgabe von Klaus Heger: Die bisher veröffentlichten Harǧas und ihre Deutungen, in welcher er sämtliche Lesevarianten und Interpretationen aller bis dahin bekannten Jarchas zusammenstellt.

1965 gibt Emilio García Gómez sein Buch Las jarchas romances de la serie árabe en su marco heraus (deutsch: die romanischen Hargas aus den arabischen Manuskripten in ihrem Kontext), in dem er die vollständigen arabischen Muwassah-Gedichte, aus denen die altspanischen Hargas stammten, transliterierte und nachdichtete, um sie aus dem gesamtpoetischen Kontext heraus interpretieren zu können und um sie auch Nicht-Orientalisten, insbesondere Romanisten, zugänglich zu machen.

1973 sät der britische Arabist Richard Hitchcock erste Zweifel an der Richtigkeit der Rekonstruktion der Hargas durch Emilio García Gómez. Eine eindeutige Interpretation der Konsonantensequenzen in den Aljamiadotexten der Muwassahas sei nicht möglich.[17] Er plädiert für die orientalische Ursprungstheorie der bilingualen Jarchas, deren romanischen Einsprengsel den Muwassahas lediglich Lokalkolorit verleihen sollten. Allerdings stützt er seine Kritik lediglich auf die arabischen Manuskripte und lässt die eindeutigeren hebräischen Aljamiadotexte beiseite.

1977 erscheint die kritische Bibliographie des britischen Arabisten Richard Hitchcock.[15]

1980 kritisiert der britische Arabist Alan Jones die bisherigen Harga-Interpretationen in der gleichen Richtung wie sein Kollege Hitchcock. Er bestreitet zudem die These, dass die Hargas romanischer Metrik folgten.[18] Richard Hitchcock fordert die Rückkehr zu den arabischen Original-Manuskripten und mahnt eindringlich eine kritische paläographische Faksimile-Ausgabe der "so-called Romance kharjas" an:

„The long honeymoon period when the original texts have remained seemingly immune from critical scrutiny has now to be brought to an end. […] Clearly the whole of kharja scholarship stands or falls on the reliability of the available manuscript texts.“

Richard Hitchcock: The ’Kharjas’ as Early Romance Lyrics: A Review[19]

1988 veröffentlicht Alan Jones eine erste paläographisch exakte Ausgabe und Analyse aller 42 bisher in arabischen Muwassahas entdeckten romanischen Hargas. Sie bietet auch Romanisten, die nicht der arabischen Schrift und Sprache mächtig sind, eine zuverlässige textkritische Arbeitsbasis.[20]

Die ersten Verse der letzten Strophe des Muwassah-Gedichtes (arabisch tamhid, Worte des Übergangs), welche die romanische Jarcha sowohl thematisch als auch durch eine Inquit-Formel (verbum dicendi) als zitiertes Mädchenlied - in arabischer Sprache - einleiten, werden jeweils vollständig in Faksimile und in Transliteration wiedergegeben. Die Harga-Sektionen selbst werden anschließend Buchstabe für Buchstabe genauestens analysiert. Zuerst wird eine rein konsonantische Transliteration vorgenommen, wobei Lesarten, Konjekturen und Emendationen unter Berücksichtigung metrischer Kriterien erörtert werden. Anschließend werden mögliche Vokalisierungen kritisch kommentiert, wobei nicht immer ein vollständiger altspanischer Text zustande kommt.[21]

So wurden 1988 die arabischen Aljamiadotexte zum ersten Male in Faksimiles der Originalmanuskripte der Öffentlichkeit zugänglich gemacht - erst vierzig Jahre nach ihrer Entdeckung. Eine solche paläographisch exakte Edition und Analyse der romanischen Jarchas aus den hebräischen Manuskripten lässt noch bis heute (2010) auf sich warten.[9]

1994 präsentiert der spanische Romanist und Arabist Álvaro Galmés de Fuentes (op. cit. S. 30ff[12] ) als Reaktion auf die Vorwürfe seiner britischen Kollegen R. Hitchcock und A. Jones seine Edition von 28 Jarchas (12 aus arabischen und 16 aus hebräischen Muwassahas), die er als „perfekt oder quasi perfekt“ bezeichnet.[22]

1996 erscheint ein Ergänzungsband zur kritischen Bibliographie von Richard Hitchcock (zwei Teile): Part I. Books and articles in European languages und Part II. Books and articles in Arabic. Die Autoren sind Richard Hitchcock and Consuelo López-Morillas: The Kharjas: A critical bibliography. Supplement N° 1. (siehe Weblinks)

1998 editiert der spanische Arabist Federico Corriente das vollständige Corpus aller 68 bislang bekannt gewordenen altspanischen Hargas: 42 aus arabischen und 26 aus hebräischen Muwassahas.[23]

2004 bringen Henk Heijkoop and Otto Zwartjes eine umfangreiche Bibliographie zu den Themen Muwassah, Zagal und Harga heraus - mit fast 3.000 einschlägigen Titelangaben (siehe Weblinks)

Zum erhobenen Vorwurf der Textmanipulationen in den Harga-Editionen Emilio García Gómez’

In seiner 1988 erschienen paläographischen Analyse der romanischen Hargas erhebt Alan Jones gegenüber Emilio García Gómez den Vorwurf der Textmanipulation:

„"Not one transcription [in Emilio García Gómez: Venticuatro jarchas, 1952] is completely accurate. In some cases, to be fair, the deviations concern only minor matters of vocalization, but in others the errors are serious. […] All who have relied on them have been perforce misled.“

Alan Jones: Romance Kharjas in Andalusian Arabic Muwassah Poetry. A Palaeographical Analysis[24]

Im hohen Alter von 86 Jahren erwidert don Emilio García Gómez selbst mit einer hundertseitigen Streitschrift: El escándalo de las jarchas en Oxford[25] auf die scharfen Vorwürfe Alan Jones’ und versucht, sie – zur Sache argumentierend – in allen Punkten zu entkräften.

Auch Otto Zwartjes findet Jones’ scharfe Kritik am Werk und „ad hominem“ des Jarcha-Pioniers überzogen, zumal Emilio García Gómez selbst in seinen Schriften stets den vorläufigen Chartakter seiner Harga-Editionen betont hatte.[26]

"When I re-read the versions in the Arabic characters of García Gómez, comparing the Romance kharjas with the versions in the new edition of Jones, I came to the conclusion that the work done by García Gómez was not as bad as Jones claims. […] Jones’ criticism is mainly based on the vocalization and interpretation of the texts."
- Otto Zwartjes: Love Songs from al-Andalus. History, Structure and Meaning of the Kharja (Medieval Iberian Peninsula)[27]

Zur Debatte um die Ursprungsfrage: Romanische Volkslyrik oder arabische Kunstdichtung?

Die Frage, ob die Hargas wirklich auf eine romanische Volkslyrik zurückgehen, ist bis heute (2010) noch keineswegs entschieden.[28]

Für die romanische Ursprungsthese spricht zum einen die motivliche Verwandtschaft der Jarchas mit den Cantigas de amigo, was auf eine iberoromanische Tradititionslinie hindeuten lässt. Zum andern kennt die orientalische Lyrik keine solchen Frauenlieder, in denen verliebte Mädchen ihre Liebe bekunden:

[…] "el tema de la canción de la doncella amante es ignorado por la tradición islámica, que considera estas canciones de doncella características de los 'ajam (no árabes), según el testimonio preciso del escritor tunecino Ibn Rasiq, del siglo XI."
("das literarische Motiv des Frauenliedes ist der islamischen Tradition unbekannt. Gemäß eines einschlägigen Zeugnisses des tunesischen Schriftstellers Ibn Rasiq, 11.Jh., sind Lieder verliebter Mädchen ein typisches Thema nicht-arabischer Dichtung."
- Álvaro Galmés de Fuentes: Las jarchas mozárabes y la tradición lírica romanica[29]

Diese Meinung vertritt auch Stacey L. Parker Aronson:

„What surprises many readers who possess preconceived notions about Muslim women and their place within Muslim society is the candor with which female desire is expressed in the jarchas.“

Stacey L. Parker Aronson: Sexual Violence in Las Jarchas[30]

Die britischen Arabisten Richard Hitchcock und Alan Jones vertreten hingegen die arabische Ursprungsthese und argumentieren, dass nach ihren Untersuchungen die 'Jarchas’ der arabischen Metrik folgen und nicht, wie bislang angenommen, der romanischen.[18] Richard Hitchcock vertritt sogar eine radikale arabische Ursprungstheorie: die Hargas seien gar nicht in Altspanisch, sondern in andalusischem Vulgärarabisch mit vielen romanischen Einsprengseln geschrieben.[31]

Der spanische Romanist und Arabist Álvaro Galmés de Fuentes vertritt dagegen die Meinung, dass es sich bei den Hargas sehr wohl um Fragmente einer eigenständigen romanischen Liebeslyrik handele. Er wirft den Vertretern der arabischen Ursprungstheorie vor, sie hätten die hebräischen Manuskripte vernachlässigt. Es sei ein nicht zu erklärender Umstand, wenn sich romanische Jarchas in fast gleichen Varianten in arabischen und hebräischen Muwassahas wiederfänden und es nicht präexistente altspanische Liedchen gegeben hätte, und zwar in der Tradition der Cantigas de amigo und Villancicos, die uns auf diese kryptische Weise überliefert wurden. Die Hargas seien die ältesten Fragmente romanischer Lyrik überhaupt, älter als die kunstvolle Trobador-Lyrik des okzitanischen Frankreichs, die des ersten Troubadours, Wilhelm des IX., Graf von Poitiers und Herzog von Aquitanien (um 1100).[32]

Siehe auch

Aljamiado, Cantiga de amigo, Muwassah

Literatur

  • Dámaso Alonso: Cancioncillas de amigo mozárabes. Primavera temprana de la lírica europea, in: Revista de Filología Española 33 (1949), pp. 297–349.
  • Samuel G. Armistead: Some Recent Developments in kharja Scholarship, in: La Corónica (Spring 1980), pp. 199–203 (Supplement zu Hitchcocks The Kharjas. A Critical Bibliography)
  • Samuel G. Armistead: A Brief History of Kharja Studies, in: Hispania, Vol. 70, No. 1 (Mar., 1987), pp. 8–15, Auszug auf jstor.org
  • Francisco Cantera: Versos españoles en las muwassahas hispanico-hebreas, in: Sefarad (revista de estudios hebraicos, sefardíes y de Oriente próximo) IX (1949), pp. 197–234.
  • Federico Corriente: Poesía dialectal árabe y romance en Alandalus: cejeles y xarajat de muwassahat. Madrid: Gredos 1998, ISBN 978-84-249-1887-3.
  • Álvaro Galmés de Fuentes: Las jarchas mozárabes. Forma y significado. Barcelona: Crítica, 1994, ISBN 84-7423-667-3
  • Álvaro Galmés de Fuentes: Las jarchas mozárabes y la tradición lírica romanica. In: Pedro M. Piñero Ramírez (ed.): Lírica popular, lírica tradicional: lecciones en homenaje a Don Emilio García Gómez. Universidad de Sevilla 1998, ISBN 84-472-0434-0, p. 28-53 Auszug in Google-Buchsuche
  • Emilio Gracía Gómez:Veinticuatro jaryas romances en muwassahas árabes, in: Al-Andalus XVII (1952) pp. 57–127
  • Emilio García Gómez: Las jarchas de la serie árabe en su marco, Madrid 1965.
  • Klaus Heger: Die bisher veröffentlichten Harǧas und ihre Deutungen, Tübingen: Max Niemeyer Verlag 1960.
  • Henk Heijkoop and Otto Zwartjes: Muwaššaḥ, Zajal, Kharja. Bibliography of Strophic Poetry and Music from al-Ándalus and Their Influence in East and West, Leiden: Brill, 2004, ISBN 90-04-13822-6, Auszug in Google-Buchsuche
  • Richard Hitchcock: Some Doubts about the Reconstruction of the Kharjas, in: Bulletin of Hispanic Studies 50, 2 (1973), S. 109–119.
  • Richard Hitchcock: The Kharjas. A Critical Bibliography, London: Grant and Cutler, 1977, ISBN 0-7293-0043-9
  • Richard Hitchcock: The fate of the Kharjas: a survey of recent publications, in: British Journal of Middle Eastern Studies, Volume 12, Issue 2 1985, pages 172 - 190
  • Richard Hitchcock and Consuelo López-Morillas: The Kharjas: A critical bibliography. Supplement N° 1, Grant and Cutler: London 1996, ISBN 978-0-7293-0389-7, Auszug in Google-Buchsuche
  • Alan Jones: Romance Kharjas in Andalusian Arabic Muwassah Poetry. A Palaeographical Analysis. Ithaca London 1988, ISBN 0-86372-085-4.
  • Reinhold Kontzi: Zwei romanische Lieder aus dem islamischen Spanien. (Zwei mozarabische Harǧas), in: Romania cantat. Gerhard Rohlfs zum 85. Geburtstag gewidmet. Band II Interpretationen. Tübingen: Narr 1980, ISBN 3-87808-509-5, S. 305–318.
  • Consuelo López-Morillas: Las jarchas romances y la crítica árabe moderna. In: Actas del VIII Congreso de la Asociación Internacional de Hispanistas (AIH VIII (1983). Volltext (PDF) auf cvc.cervantes.es
  • James T. Monroe and David Swiatlo: Ninety-three Arabic Hargas in Hebrew muwassahs: their Hispano-Romance prosody and thematic features, in: Journal of the American Oriental Society, 97, [1977], pp. 141–170
  • Josep Maria Solà-Solé: Corpus de poesía mozárabe. Las harga-s andalusíes, Barcelona: Ediciones Hispam, 1973, ISBN 978-84-306-0173-8
  • Josep Maria Solà-Solé: Las jarchas romances y sus moaxajas. Taurus: Madrid 1990, ISBN 978-84-306-0173-8
  • Soto Aranda: Ideología y traducción: algunas consideraciones acerca de la traducción de las jarchas, in: Centro de Estudios Superiores Felipe Segundo (CES Felipe II), Revista Enlaces, número 5, Universidad Complutense de Madrid (UCM) Juni 2006, ISSN 1695-8543, Volltext (PDF)
  • Samuel Miklos Stern: Les vers finaux en espagnol dans les muwassahs hispano-hébraïques. Une contribution à l'histoire du muwassah et à l’étude du vieux dialecte espagnol 'mozarabe', in: Al-Andalus Revista de las escuelas de estudios árabes de Madrid y Granada, XII (1948), pp. 299–346.
  • Samuel Miklos Stern: Les chansons mozarabes. Les vers finaux en espagnol ('kharjas') dans les 'muwassahas’ arabes et hébreux. Palermo 1953; 2. Aufl. Oford 1964.
  • Yasemin Soytemel: Mozarabische Jarchas. Liebesgedichte aus dem islamischen Andalusien des 11. und 12. Jahrhunderts, in: Tranvia. Revue der Iberischen Halbinsel, 2001, Heft 63, pp. 28–29
  • Otto Zwartjes: Love Songs from al-Andalus. History, Structure and Meaning of the Kharja (Medieval Iberian Peninsula), Leiden: Brill 1997, ISBN 978-90-04-10694-9, Auszüge in Google-Buchsuche.

Weblinks

  • Zu den hebräischen Manuskripten in der Geniza der Kairoer Ben-Esra-Synagoge, siehe auch Cairo Geniza

Einzelnachweise

  1. a b Samuel Miklos Stern: Les vers finaux en espagnol dans les muwassahs hispano-hébraïques. Une contribution à l’histoire du muwassah et à l’étude du vieux dialecte espagnol ‚mozarabe‘. In: Al-Andalus Revista de las escuelas de estudios árabes de Madrid y Granada, XII (1948), pp. 330-332. Hier der Volltext dieser ältesten Jarcha (N° 18 nach Stern) auf jarchas.net.
  2. a b Emilio García Gómez: Estudio del 'Dar at-tiraz'. Preceptiva egipcia de la muwassaha. In: Al-Andalus (ISSN 0304-4335), Vol. 27, Nº 1, 1962, pp. 21–104
  3. a b c Reinhold Kontzi: Zwei romanische Lieder aus dem islamischen Spanien. (Zwei mozarabische Harǧas), in: Romania cantat. Gerhard Rohlfs zum 85. Geburtstag gewidmet. Band II Interpretationen. Tübingen: Narr 1980, ISBN 3878085095, S.305-318
  4. Otto Zwartjes: Love Songs from al-Andalus. History, Structure and Meaning of the Kharja (Medieval Iberian Peninsula), Leiden: Brill 1997, ISBN 978-90-04-10694-9, Eingeschränkte Vorschau in der Google Buchsuche
  5. Theodor Frings: Altspanische Mädchenlieder aus des Minnesangs Frühlings. In: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur. Band 1951, Heft 73, Seiten 176–196, ISSN 1865-9373, Auszug
  6. Der zweite Vers ist arabisch (Alan Jones:Romance Kharjas, 1988 p. 88). - Alma Wood Rivera: Las jarchas mozárabes: Una compilación de lecturas, Monterrey (México) 1969 - Jarcha n° 31
  7. Martin Hartmann: Das Muwassah, das arabische Strophengedicht. Nebst: Metrum und Rhythmus, die Entstehung der arabischen Versmaße. (Neudr. d. Ausg. Weimar 1897 und Giessen 1896) 1981, ISBN 978-90-6022-713-8.
  8. Samuel Miklos Stern: Les vers finaux en espagnol dans les muwassahs hispano-hébraïques. Une contribution à l’histoire du muwassah et à l’étude du vieux dialecte espagnol ‚mozarabe‘. In: Al-Andalus Revista de las escuelas de estudios árabes de Madrid y Granada, XII (1948), pp. 299-346.
  9. a b Beiträge zur längst überfälligen paläographischen Analyse aller hebräischer Manuskripte mit romanischen Hargas leisten Yosef Yahalom and Isaac Benabu: The Importance of the Geniza Manuscripts for the Establishment of the Text of the Hispano-Romance Kharjas in Hebrew Characters, in: Romance Philology, 40/2 (1986), pp. 139-158
  10. Alma Wood Rivera: Las jarchas mozárabes: Una compilación de lecturas, Diplomarbeit, Monterrey (México) 1969. 55 romanische Hargas im Volltext: Zusammenstellung verschiedener Lesarten: konsonantische Transliteration, revokalisierte Transkription, Übersetzungen ins moderne Spanisch, ins Englische, Französische und Deutsche
  11. Alma Wood Rivera: Las jarchas mozárabes: Una compilación de lecturas. Diplomarbeit 1969. Jarcha Nr. 23 auf: jarchas.net - Die Harga Nr. 23 bildet den Ausgangsrefrain eines Muwassah-Liebesgedichtes des arabisch-andalusischen Dichters Muhammad ibn 'Ubada
  12. a b Álvaro Galmés de Fuentes: Las jarchas mozárabes. Forma y significado. Barcelona: Crítica, 1994, ISBN 84-7423-667-3, S.31 und S.187
  13. Eine sprachhistorische und literarische Deutung dieser Harga findet sich bei Reinhold Kontzi: Zwei romanische Lieder aus dem islamischen Spanien. (Zwei mozarabische Harǧas), in: Romania cantat. Gerhard Rohlfs zum 85. Geburtstag gewidmet. Band II Interpretationen. Tübingen: Narr 1980, ISBN 3-87808-509-5, S. 305–318.
  14. Alan Jones: Romance Kharjas in Andalusian Arabic Muwassah Poetry. A Palaeographical Analysis.Ithaca London 1988, ISBN 0-86372-085-4, p. 27
  15. a b Richard Hitchcock: The Kharjas. A Critical Bibliography, London: Grant and Cutler, 1977, ISBN 0-7293-0043-9
  16. Emilio Gracía Gómez:Veinticuatro jaryas romances en muwassahas árabes, in: Al-Andalus XVII (1952) pp.57-127.
  17. Richard Hitchcock: Some doubts about the reconstruction of the kharjas, in: Bulletin of Hispanic Studies, 50 (1973), pp. 109-119.
  18. a b Alan Jones: Romance Scansion and the Muwassahat: An Emperor’s New Clothes? In: Journal of Arabic Literature, 11 (1980), 36-55.
  19. Richard Hitchcock: The 'Kharjas’ as Early Romance Lyrics: A Review, in: The Modern Language Review, Vol. 75, No. 3 (July 1980), pp. 481-491
  20. Alan Jones: Romance Kharjas in Andalusian Arabic Muwassah Poetry. A Palaeographical Analysis. Ithaca London 1988, ISBN 0-86372-085-4.
  21. zu diesem Problem der verschiedenen Lesarten der romanischen Jarchas siehe auch: Beatriz Soto Aranda: Ideología y traducción: algunas consideraciones acerca de la traducción de las jarchas, in: Centro de Estudios Superiores Felipe Segundo (CES Felipe II), Revista Enlaces, número 5, Universidad Complutense de Madrid (UCM) Juni 2006, ISSN 1695-8543, Volltext (PDF)
  22. Beatriz Soto Aranda kritisiert die Verwendung solcher Adjektive wie „perfekt“ oder „endgültig“: „[…] la palabra definitivo/a debe proscribirse del vocabulario de la crítica textual“ (Das Wort endgültig (perfekt) muss aus dem Wortschatz der Textkritik gestrichen werden) - Beatriz Soto Aranda: Ideología y traducción: algunas consideraciones acerca de la traducción de las jarchas, in: Centro de Estudios Superiores Felipe Segundo (CES Felipe II), Revista Enlaces, número 5, Universidad Complutense de Madrid (UCM) Juni 2006, ISSN 1695-8543, S. 11 Volltext (PDF)
  23. Federico Corriente: Poesía dialectal árabe y romance en el Andalus. Gredos Madrid 1998, ISBN 84-249-1887-8.
  24. Alan Jones: Romance Kharjas in Andalusian Arabic Muwassah Poetry. A Palaeographical Analysis, Ithaca (Oxford University) London 1988, ISBN 0-86372-085-4, p.6.
  25. Emilio García Gómez El escándalo de las jarchas en Oxford. In: Boletín de la Real Academia de la Historia, ISSN 0034-0626, Tomo CLXXXVIII (188), Cuaderno 1, 1991, pags. 1-104, (Eingeschränkte Vorschau in der Google Buchsuche)
  26. Emilio Gracía Gómez:Veinticuatro jaryas romances en muwassahas árabes. In: Al-Andalus XVII (1952) p.61: „Jamás he dado a la imprenta unas páginas mías con espíritu más modesto ni con mayor conciencia de su carácter provisional“ und Emilio García Gómez: Las jarchas de la serie árabe en su marco. Madrid 1965.
  27. Otto Zwartjes: Love Songs from al-Andalus. History, Structure and Meaning of the Kharja (Medieval Iberian Peninsula),, Leiden: Brill 1997, ISBN 978-90-04-10694-9, p.75 - Eingeschränkte Vorschau in der Google Buchsuche
  28. siehe dazu die polemisch geführte "Kharja-Debate" (Eingeschränkte Vorschau in der Google Buchsuche), Harga-Debatte, in Artikeln der Zeitschrift La Corónica (ab Jahrgang 1980) und Richard Hitchcocks Aufsatz: The 'Kharjas’ as Early Romance Lyrics: A Review. In: The Modern Language Review, Vol. 75, No. 3 (July 1980), pp. 481-491 Abstract auf jstor.org
  29. Álvaro Galmés de Fuentes: Las jarchas mozárabes y la tradición lírica romanica. In: Pedro M. Piñero Ramírez (ed.): Lírica popular, lírica tradicional: lecciones en homenaje a Don Emilio García Gómez. Universidad de Sevilla 1998, ISBN 84-472-0434-0, pp.50-51
  30. Stacey L. Parker Aronson: Sexual Violence in Las Jarchas in: Working Paper Series. Volume 4, Number 1, 2009 Faculty Research, University of Minnesota, Morris - Volltext (PDF)
  31. Siehe auch: James Monroe: Pedir peras al olmo? In: La Corónica, 10 (1982), pp. 121-147.
  32. Álvaro Galmés de Fuentes: Las jarchas mozárabes y la tradición lírica romanica. In: Pedro M. Piñero Ramírez (ed.): Lírica popular, lírica tradicional: lecciones en homenaje a Don Emilio García Gómez. Universidad de Sevilla 1998, ISBN 84-472-0434-0, p. 28-53 Auszug in Google-Buchsuche

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