Allianz 24

ÔĽŅ
Allianz 24

48.15444166666711.5887611111117Koordinaten: 48¬į¬†9‚Ä≤¬†16‚Ä≥¬†N, 11¬į¬†35‚Ä≤¬†20‚Ä≥¬†O

Allianz SE
Allianz Logo
Unternehmensform Societas Europaea
ISIN DE0008404005
Gr√ľndung 1890
Unternehmenssitz M√ľnchen
Unternehmensleitung

Michael Diekmann, Vorstandsvorsitzender
Henning Schulte-Noelle, Aufsichtsratsvorsitzender

Mitarbeiter 181.207 (2007)
Umsatz 102.598 Mio. Euro (2007)
Branche Versicherungen
Finanzdienstleistungen
Website

www.allianz.com

Die Allianz SE ist der nach Umsatz und Marktkapitalisierung weltgr√∂√üte[1] Versicherungskonzern und einer der gr√∂√üten Finanzdienstleistungskonzerne mit Sitz in M√ľnchen. Das Unternehmen ist im DAX an der Frankfurter Wertpapierb√∂rse gelistet und erzielte im Jahr 2007 bei einem Gesamterl√∂s von 102,598 Milliarden Euro einen Nettogewinn von 7,966 Milliarden Euro.

Die Holding und ihre Tochtergesellschaften treten weltweit unter dem Namen Allianz Group auf. Vorstandsvorsitzender ist seit April 2003 Michael Diekmann.

Inhaltsverzeichnis

Geschäftstätigkeit [2]

Die Allianzgruppe ist haupts√§chlich im Versicherungsgesch√§ft t√§tig. So trug das Segment Schaden- und Unfallversicherung 2007 44,2 Milliarden Euro Bruttobeitr√§ge ein. Das Gesch√§ft mit Lebens- und Krankenversicherungen f√ľhrte im selben Zeitraum zu Beitragseinnahmen von 49,3 Milliarden Euro.

Nachdem zu Anfang 2009 die Dresdner Bank an die Commerzbank verkauft wurde, konzentriert sich der Bankbereich in Deutschland auf die Oldenburgische Landesbank (OLB). Die bisherigen Allianzkunden der Dresdner sollen im April 2009 in die neu gegr√ľndete Allianzbank als Tochter der OLB √ľberf√ľhrt werden. Weitere gr√∂√üere Bankaktivit√§ten gibt es in Italien und Frankreich.

Der kleinste Gesch√§ftsbereich ist das sogenannte Asset Management, das unter Allianz Global Investors firmiert. Allianz Global Investors umfasst verschiedene Asset Manager, insbesondere Pimco (Anleihen) und RCM (Aktien). Dabei verwaltet der Allianzkonzern Verm√∂genswerte f√ľr Privatpersonen und institutionelle Anleger wie Pensions- und Investmentfonds sowie die eigenen Tochtergesellschaften im Versicherungsbereich. Dieses Gesch√§ft brachte 2007 Ertr√§ge in H√∂he von 3,2 Milliarden Euro.

Geschichte

Ehemalige Generaldirektion der Allianz in der Berliner Taubenstraße, erbaut 1896/1897

1890 nahm die ein Jahr zuvor in M√ľnchen von Carl von Thieme und Wilhelm von Finck gegr√ľndete Allianz Versicherungs-AG in Berlin ihre Gesch√§ftst√§tigkeit auf. Die Gesellschaft wurde in der Anfangszeit ma√ügeblich durch das Bankhaus Merck Finck & Co, die Dresdner Bank AG sowie der von Thieme und Finck zuvor gegr√ľndeten M√ľnchener R√ľckversicherung finanziert. 1893 wurde in London die erste Auslandsfiliale er√∂ffnet, 1895 wurden die Aktien des Unternehmens erstmals an der Berliner B√∂rse gehandelt.

1906 bestand die Allianz ihre erste Belastungsprobe, als sie einen nicht unerheblichen Teil der Entschädigungen nach dem verheerenden Erdbeben in San Francisco zu leisten hatte. Als im April 1912 die Titanic sank, musste die Allianz ebenfalls hohe Entschädigungszahlungen leisten.

1922 wurde die Tochtergesellschaft Allianz Lebensversicherungs-AG gegr√ľndet. W√§hrend der in den 20er Jahren durch Deutschland rollenden Fusionswelle wurden mehrere Firmen (u.¬†a. die Frankfurter Versicherungs-AG, Bayrische Versicherungsbank AG) von der Allianz aufgekauft, die aber teilweise ihren Namen behalten konnten und bis ins 21. Jahrhundert halbautonom am Markt agierten. 1932 startete die Allianz ihr Engagement in der Schadenforschung und er√∂ffnete eine Materialpr√ľfstelle zur Schadenforschung, aus der sp√§ter das Allianz Zentrum f√ľr Technik (AZT) hervorging. Ziel war es, aus den Schadenereignissen gewonnene Erkenntnisse interessierten Unternehmen zur Schaden- und Risikominimierung zur Verf√ľgung zu stellen. Von 1933 bis 1945 versicherte die Allianz auch Unterorganisationen der NSDAP und erschloss im Zuge der Ausbreitung des Deutschen Reiches neue Gesch√§ftsfelder. Unter anderem wurde durch die √úbernahme j√ľdischer Versicherungsh√§user der Kundenstamm ausgeweitet. Dar√ľber hinaus wurden Geb√§ude und Personal in Auschwitz und Dachau von der Allianz versichert. Die Allianz profitierte damit direkt von der Deportation. Henning Schulte-Noelle war der erste Vorstandsvorsitzende, der sich dieser Vergangenheit stellte, als er 1993 den Auftrag f√ľr den Aufbau eines firmenhistorischen Archivs gab, das 1996 er√∂ffnet wurde. 1998 begann eine Gruppe von Historikern unter Leitung von Gerald D. Feldman, die Geschichte der Allianz von 1933 bis 1945 zu erforschen und ver√∂ffentlichte die Ergebnisse im September 2001. Auf Basis dieser Ergebnisse wurde eine Dauerausstellung sowohl im firmenhistorischen Archiv als auch im Internet eingerichtet. 2008 entstand in den Vereinigten Staaten eine Debatte √ľber die nationalsozialistische Vergangenheit der Allianz - im Zuge der Verhandlungen √ľber die Vergabe der Namensrechte des Meadowlands-Stadions nahe New York, wurde die Allianz in f√ľhrenden Zeitungen und der Anti-Defamation League heftig kritisiert.

Nach dem Krieg und der Blockade Berlins 1949 wurden die Zentralen nach M√ľnchen (Allianz Versicherungs-AG) bzw. Stuttgart (Allianz Lebensversicherungs-AG) verlegt. Als einer der ersten Unternehmen in Deutschland f√ľhrte die Allianz eine Elektronische Datenverarbeitung f√ľr Ihren Versichertenbestand ein. Dabei wurde ein Computer von IBM genutzt, der damals noch die Gr√∂√üe einer Maschinenhalle hatte. Die Daten mussten hierbei per Lochkarten von Dutzenden von ‚ÄěLocherinnen‚Äú erfasst werden. 1958 f√ľhrte der Konzern den bekannten Werbe-Slogan ‚Äě‚Ķ hoffentlich Allianz versichert‚Äú ein, im darauf folgenden Jahr wurde das Auslandsgesch√§ft wieder aufgenommen. 1956 versuchte Merck Finck & Co seinen 40-prozentigen Anteil an der Allianz verdeckt zu erh√∂hen, gelangte allerdings nicht zum Ziel und ver√§u√üerte daraufhin bis 1990 den Anteil an der Versicherung vollst√§ndig. Ab diesem Zeitpunkt war die M√ľnchener R√ľck, mit der neben der 25-prozentigen √úberkreuzbeteiligung seit 1921 ein Rahmenvertrag √ľber die Grunds√§tze der Zusammenarbeit bestand, der bestimmende Aktion√§r der Allianz.

Ab den 1970er Jahren wurde die Allianz durch Aufk√§ufe und Gesellschaftsgr√ľndungen zu einem immer st√§rker im Ausland agierenden Unternehmen. Es folgten die √úbernahmen traditionsreicher Versicherer in Frankreich (AGF), Italien (RAS) und den USA (Firemans Fund). 1985 wurde die Allianz AG Holding zur besseren Steuerung der Beteiligungen gegr√ľndet. Die Allianz AG fungiert auch als Gruppenr√ľckversicherer, was u.a. die Entflechtung mit der M√ľnchener R√ľck erleichterte. 1990 √ľbernahm die Allianz die Staatliche Versicherung der DDR. Die Expansion in den Ostteil Europas begann mit dem Kauf des gr√∂√üten ungarischen Versicherers Hungaria Bisztos√≠to. In sieben weiteren L√§ndern von Mittel- und Osteuropa wurden Tochtergesellschaften errichtet oder gekauft. 1997 √ľbernahm die Allianz 51¬†% des Aktienkapitals der zweitgr√∂√üten franz√∂sischen Versicherung, Assurances G√©n√©rales de France (AGF) im Wert von 9,2 Milliarden DM. Die Allianz stieg damit zum weltgr√∂√üten Versicherungskonzern auf. 1990 begann die Expansion nach Asien durch die Gr√ľndung von Tochtergesellschaften in Japan und Indonesien. Inzwischen ist die Allianz in China durch mehrere Tochtergesellschaften sowie in allen bedeutenden M√§rkten Asiens durch Neugr√ľndungen oder Zuk√§ufe vertreten. In Australien besitzt die Allianz ebenfalls eine gro√üe Tochtergesellschaft.

Die √úbernahme der Dresdner Bank im Jahre 2001, zusammen mit Naturkatastrophen in Mitteleuropa, dem Anschlag auf das World Trade Center und der Krise in den internationalen Finanzm√§rkten, bescherten der Allianz im Jahr 2002, zum ersten Mal in der Firmengeschichte, ein negatives Ergebnis. Die Allianz AG machte einen Verlust von ungef√§hr 1,2 Milliarden Euro. Gleichzeitig reduzierte die M√ľnchener R√ľck ihren Anteil an der Allianz auf 20¬†%.

Hauptsitz der Allianz: Die K√∂niginstra√üe 28 in 80802 M√ľnchen
Inschrift des Firmennamens "Allianz Versicherungs Aktiengesellschaft" am Hauptsitz der Allianz

Im Mai 2002 wurde die Allianz Autowelt GmbH gegr√ľndet, eine Gebrauchtwagenb√∂rse mit zirka 1,6 Millionen Fahrzeugen im Bestand. Neben Autokauf und -verkauf werden zus√§tzliche Dienste wie Fahrzeugbewertung, Fahrberichte und Routenplaner angeboten.

Ende 2002 ging die Vereinte Versicherung zum Teil in der Allianz auf; die Krankenversicherungssparte wurde umbenannt in Allianz Private Krankenversicherungs-AG (APKV). Die restlichen Gesellschaften werden seitdem unter der Vereinte Holding AG weitergef√ľhrt.

Nachdem 2003 die Allianz und die M√ľnchener R√ľck ihren Rahmenvertrag zur √úberkreuzbeteiligung offiziell k√ľndigten und ihren gegenseitigen Anteil weiter reduzierten (Ende 2006 hielt die M√ľnchener R√ľck noch 4,9¬†% an der Allianz), wurde eine weitgehende Entflechtung der deutschen Versicherungswirtschaft erreicht.

Mitte September 2005 startete die Allianz ihren Direktversicherer Allianz 24, der vorerst (Stand: Januar 2009) ausschlie√ülich PKW-Versicherungen √ľber das Internet anbietet. Abgewickelt wird diese Tochtermarke √ľber die Vereinte Spezial Versicherung AG, eine Allianz-Tochtergesellschaft.

Anfang 2006 wurden die drei deutschen Versicherungsgesellschaften der Allianz, die Allianz Versicherung, die Allianz Lebensversicherung und die Allianz Private Krankenversicherung, der als Holding fungierenden und zu diesem Zweck neugegr√ľndeten Allianz Deutschland AG (ADAG) unterstellt. Die jeweiligen Vertriebe wurden in der Allianz Beratungs- und Vertriebs-AG (ABV) geb√ľndelt.[3]

Am 13. Oktober 2006 wurde die Fusion mit der italienischen RAS und die gleichzeitige Umwandlung der Allianz AG in eine Europ√§ische Aktiengesellschaft (SE) mit Eintragung des neuen Unternehmensnamens Allianz SE in das Handelsregister M√ľnchen rechtskr√§ftig.[4] Im Mai 2007 √ľbernahm die Allianz die Verkaufsautomaten-Firma Selecta vom britischen Catering-Anbieter Compass Group f√ľr einen Preis von rund 1,1 Milliarden Euro.[5]

Am 31. August 2008 gaben die Allianz SE und die Commerzbank bekannt, dass sich die Aufsichtsr√§te beider Unternehmen auf den Verkauf der Dresdner Bank AG an die Commerzbank f√ľr insgesamt 9,8 Milliarden Euro geeinigt haben. Der Verkauf wurde mit dem 12. Januar 2009 abgeschlossen[6]; f√ľr weitere Details siehe den Artikel Dresdner Bank.

Durch den Verbleib der Oldenburgische Landesbank AG (OLB) im Allianz-Konzern wurde in der ADAG das Ressort "Allianz Banking Deutschland"[7] neu geschaffen, das die Grundlage f√ľr die Allianz Bank legt; weitere Details siehe Artikel Oldenburgische Landesbank.

Umbauprogramm ‚Äě3+Eins‚Äú

Im ‚Äě3+Eins‚Äú-Programm, welches 2003 beschlossen wurde, wurden mehrere Initiativen ergriffen, um den Wert der Allianz SE zu steigern. Die einzelnen Ziele dieses Programms sind:

  • 1. Schutz und St√§rkung der Kapitalbasis
  • 2. Wesentliche Steigerung der operativen Ertragskraft
  • 3. Verringerung der Komplexit√§t
  • ‚Äě+Eins‚Äú. Nachhaltige Steigerung der Wettbewerbsf√§higkeit und des Unternehmenswerts

Im Rahmen des ‚Äě3+Eins‚Äú-Programms wurden beispielsweise folgende Ma√ünahmen durchgef√ľhrt:

  • Verkleinerung des Vorstands der neu gegr√ľndeten Holding von 20 auf zw√∂lf Mitglieder.
  • Vollst√§ndige Verschmelzung der Frankfurter Versicherungs-AG und der Bayerische Versicherungsbank AG mit der Allianz Versicherungs-AG.
  • Verkleinerung von sieben Zweigniederlassungen auf vier einheitliche Vertriebs- und Dienstleistungsgebiete in Deutschland.

Kritik

Protest gegen gegen Entlassungspläne 2006

Am 22. Juni 2006 k√ľndigte der Allianz Konzern an, bis 2008 mit rund 7.500 Stellen in Deutschland etwa jede sechste Vollzeitstelle zu streichen, davon ca. 2.500 Stellen bei der Dresdner Bank. Die Mitarbeiter sollten die M√∂glichkeit haben, in andere Unternehmensbereiche zu wechseln, in denen demn√§chst durch normale Fluktuation etwa 3.000 Stellen frei werden. Es waren Abfindungen von bis zu 250.000 Euro geplant. Die Zahl der Dienstleistungs-Standorte sollte von 21 auf zehn reduziert werden. Unter anderem war geplant, alle Standorte in Nordrhein-Westfalen zu schlie√üen und den Standort Frankfurt auf ein Kompetenzzentrum f√ľr Kfz zu begrenzen. In der √Ėffentlichkeit wurden diese Ma√ünahmen vielfach mit Verweis auf den Rekordgewinn von 4,4 Milliarden Euro im Gesch√§ftsjahr 2005 als unverh√§ltnism√§√üig kritisiert. Der Betriebsrat lie√ü die Stellenstreichungen durch externe Gutachter pr√ľfen. Am 20. November 2006 gab die Konzernleitung nach Verhandlungen mit der Gewerkschaft Ver.di bekannt, dass auf betriebsbedingte K√ľndigungen bis 2009 verzichtet werden solle. [8]

Die Allianz SE gehört zu den großen Parteispendern in Deutschland und hat seit 2000 bereits mehr als 2,7 Millionen Euro an die Bundestagsparteien gespendet[9].

Konzernbeteiligungen der Allianz SE

Altes Allianz-Logo an der Hamburger Trostbr√ľcke

Operative Konzernbeteiligungen Inland

  • Allianz Alternative Assets Holding GmbH (AAA), M√ľnchen [10]
  • Allianz RE, R√ľckversicherung, M√ľnchen
  • Allianz Deutschland AG (ADAG), M√ľnchen
  • Allianz Beratungs- und Vertriebs-AG (ABV), M√ľnchen
  • Allianz Lebensversicherungs-Aktiengesellschaft, Stuttgart[11]
  • Allianz Private Krankenversicherungs-AG (APKV), M√ľnchen
  • Allianz Versicherungs-AG, M√ľnchen
noch 18,8 % - nach Einstieg des Staates nur noch 14%[13])
Logo der Elvia

Operative Konzernbeteiligungen Ausland

Allianz Elementar Logo
  • F√©nix Directo, Spanien
  • Fireman's Fund Insurance Company, Novato/USA
  • ROSNO Group Versicherungen, Moskau/Russland (Mehrheitsanteil von rund 97 Prozent durch Kauf M√§rz 2007)
Allianz Wien Logo

Strategische Konzernbeteiligungen

Im Zuge der Entflechtung der sogenannten Deutschland AG, deren Mittelpunkt die Allianz AG darstellte, senkt die Allianz SE nach und nach ihre Industriebeteiligungen im Inland. Trotz allem besitzt die Allianz SE noch immer bedeutende Aktienanteile an einigen der größten deutschen Unternehmen.

Im April 2007 gab ein Allianzsprecher bekannt, dass Gespr√§che mit dem russischen Finanzkonzern Progress-Garant gef√ľhrt werden. Im Gespr√§ch ist eine √úbernahme f√ľr einen Preis von 100 Mio. Dollar (rund 74 Mio. Euro). Progress-Garant ist der 25. gr√∂√üte russische Versicherer. [16]

Aktiengesellschaft

Die Aktien des Unternehmens sind sowohl an der Deutschen B√∂rse (unter dem K√ľrzel ALV ‚Äď WKN 840400) als auch an internationalen B√∂rsen (ISIN DE0008404005) notiert. Au√üerdem sind die Werte im DAX enthalten. Es sind 432 Millionen Aktien im Umlauf.

Anteilseigner

Anteil Anteilseigner
4,9¬†% M√ľnchener R√ľckversicherungs-Gesellschaft Aktiengesellschaft in M√ľnchen
3,3 % JPMorgan Chase & Co.
90,5 % Streubesitz
0,1 % Eigene Anteile
1,3 % Mitarbeiter

Stand: Dez 2006 [2]

Leitung

Vorstandsvorsitzender ist seit dem 29. April 2003 Michael Diekmann; ebenfalls seit dem 29. April 2003 ist Henning Schulte-Noelle Aufsichtsratsvorsitzender.

Seit 2005 werden allj√§hrlich die Bez√ľge des Vorstandes und des Aufsichtsrates individuell ausgewiesen und zusammen mit dem Gesch√§ftsbericht ver√∂ffentlicht.

Generaldirektoren / Vorstandsvorsitzende

Amtszeit Name
1890‚Äď1904 Carl von Thieme (1844‚Äď1924)
1904‚Äď1921 Paul von der Nahmer
1921‚Äď1933 Dr. Kurt Schmitt (1886‚Äď1950)
1933‚Äď1948 Hans He√ü (1881‚Äď1957)
1948‚Äď1961 Dr. Hans Goudefroy (1900‚Äď1961)
1962‚Äď1971 Alfred Haase
1971‚Äď1991 Dr. Wolfgang Schieren (1927‚Äď1996)
1991‚Äď2003 Dr. Henning Schulte-Noelle (* 1942)
seit 2003 Michael Diekmann (* 1954)

Siehe auch

Literatur

  • Gerald D. Feldman: Die Allianz und die deutsche Versicherungswirtschaft 1933-1945. M√ľnchen, Verlag C.H. Beck, 2001 - ISBN 3406482554
  • Christiane Lang: F√ľr die Allianz beginnt eine neue Zeitrechnung, in: B√∂rsen-Zeitung vom 18. August 2005, S. 5

Weblinks

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ Allianz zieht bei B√∂rsenwert mit AIG gleich, Financial Times Deutschland (Printausgabe) vom 25. Juni 2008, Seite 17; ‚ÄěAIG st√ľrzt vom Versicherungs-Thron‚Äú auf www.ftd.de (12.09.08)
  2. ‚ÜĎ Gesch√§ftsbericht 2007
  3. ‚ÜĎ Unternehmensbrosch√ľre Allianz Deutschland AG
  4. ‚ÜĎ Allianz schlie√üt Umwandlung in SE ab. Allianz Group, M√ľnchen 16. Oktober 2006 (http://www.allianz.com/de/allianz_gruppe/presse/newsdossiers/allianz_se/news3.html ; Stand: 23. April 2008; Pressemitteilung).¬†
  5. ‚ÜĎ Allianz kauft Automaten-Betreiber Selecta f√ľr 1,1 Mrd EUR, 14. Mai 2007
  6. ‚ÜĎ http://www.allianz.com/de/allianz_gruppe/investor_relations/transaktionen/dresdner/page5.html Dresdner Bank Transaktion vollzogen
  7. ‚ÜĎ http://www.allianz.com/de/allianz_gruppe/presse/news/unternehmensnews/personalien/news_2008-09-04.html
  8. ‚ÜĎ Capital:[1]Allianz verzichtet auf betriebsbedingte K√ľndigung bis 2009 statt 2007]
  9. ‚ÜĎ http://parteispenden.unklarheiten.de/?seite=datenbank_show_k&db_id=33
  10. ‚ÜĎ www.allianz.com
  11. ‚ÜĎ http://www.allianzdeutschland.de/presse/news/news_2008-12-05a.html Squeeze-Out Allianz Leben wirksam
  12. ‚ÜĎ H. Schweitzer: Die Allianz Capital Partners in M√ľnchen kaufte die britische Pflegeheimkette Four Seasons Healthcare f√ľr 1,15 Milliarden Euro. Four Seasons verf√ľgt √ľber 14.600 Pl√§tze in ca. 300 Pflegeheimen und gilt als gr√∂√üter privater Anbieter im britischen Markt. Rechnet man das durch, macht das 78.776 Euro pro Pflegebett. Allianz Capital Partners √ľberlegt, an die B√∂rse zu gehen. Frage: Wo bleibt eigentlich der Mehrwert der wohlfahrtsverbandlich betriebenen Pflegeheime? In FAZ 6. Juli 2004. 1. Sept. 2006: ACP verkauft die britische Pflegeheimkette Four Seasons Healthcare. K√§ufer ist die Investmentgesellschaft Three Delta LLP f√ľr den Preis von 2,07 Mrd. EUR. ACP hatte die Kette f√ľr ca. 1,1 Mrd. EUR erworben und f√ľr 171 Mio. EUR. noch die Better Care Group hinzugekauft.
  13. ‚ÜĎ http://www.finanztreff.de/kurse_einzelkurs_news,b,9,i,113397,id,28163049,l,276,r,40,s,840400,seite,aktien.html
  14. ‚ÜĎ Allianz profitiert von ICBC-B√∂rsengang. Nachzulesen unter: www.handelsblatt.com vom 10. Oktober 2006
  15. ‚ÜĎ http://kurse.focus.de/news/Allianz-und-American-Express-leiten_id_news_103792704.html
  16. ‚ÜĎ www.handelsblatt.de

Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen W√∂rterb√ľchern nach:

  • Allianz SE ‚ÄĒ Rechtsform Societas Europaea ISIN DE0008404005 Gr√ľndung 1890 ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

  • Allianz ‚ÄĒ SE Tipo Empresa p√ļblica (NYSE: AZ) ‚Ķ   Wikipedia Espa√Īol

  • Allianz AG ‚ÄĒ Allianz Logo de Allianz Forme juridique Soci√©t√© europ√©enne Si√®ge social Munich, Bavi√®re ‚Ķ   Wikip√©dia en Fran√ßais

  • Allianz ‚ÄĒ (v. fr.), so v.w. Alliance ‚Ķ   Pierer's Universal-Lexikon

  • Alli√°nz ‚ÄĒ (franz. Alliance, spr. ńĀng√ü ), B√ľndnis, v√∂lkerrechtlicher Vertrag zwischen zwei oder mehreren M√§chten zu einem bestimmten Zweck. Im Gegensatze zu einer organisierten und auf die Dauer berechneten Staatenverbindung, wie sie uns in einer Union oder ‚Ķ   Meyers Gro√ües Konversations-Lexikon

  • Alli√°nz ‚ÄĒ (frz. alliance), B√ľndnis zwischen zwei oder mehrern Staaten. S. auch Heilige A. und Evangelische A ‚Ķ   Kleines Konversations-Lexikon

  • Allianz ‚ÄĒ Allianz, B√ľndni√ü; Tripel , Quadrupelallianz ‚Äď B√ľndni√ü zwischen 3 oder 4 Staaten ‚Ķ   Herders Conversations-Lexikon

  • Allianz ‚ÄĒ Sf B√ľndnis erw. fach. (16. Jh.) Entlehnung. Entlehnt aus frz. alliance, einer Ableitung von frz. allier verbinden , dieses aus l. alligńĀre, zu l. ligńĀre binden und l. ad hinzu . Zum gleichen Grundverb Alliierte Verb√ľndete . ¬†¬†¬†Ebenso nndl.… ‚Ķ   Etymologisches W√∂rterbuch der deutschen sprache

  • Allianz ‚ÄĒ Allianz: Die Bezeichnung f√ľr ¬ĽStaatenb√ľndnis¬ę wurde im 17. Jh. aus frz. alliance ¬ĽVerbindung, Bund; Staatenb√ľndnis¬ę entlehnt. Das frz. Substantiv geh√∂rt zu afrz. aleier (= frz. allier) ¬Ľverbinden, vereinigen¬ę, das seinerseits auf lat. alligare… ‚Ķ   Das Herkunftsw√∂rterbuch

  • Allianz AG ‚ÄĒ 48.15444166666711.5887611111117Koordinaten: 48¬į¬†9‚Ä≤¬†16‚Ä≥¬†N, 11¬į¬†35‚Ä≤¬†20‚Ä≥¬†O ‚Ķ   Deutsch Wikipedia


Share the article and excerpts

Direct link
… Do a right-click on the link above
and select ‚ÄúCopy Link‚ÄĚ

We are using cookies for the best presentation of our site. Continuing to use this site, you agree with this.