Heeresgeschichtliches Museum

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Heeresgeschichtliches Museum
Heeresgeschichtliches Museum
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Daten
Ort Arsenal, 1030 Wien
Art Geschichtsmuseum, MilitÀrmuseum, Kriegsmuseum, Technisches Museum, Forschungseinrichtung
Architekt Theophil von Hansen
Eröffnung 1869
Besucheranzahl (jÀhrlich) 172.000 (2010)[1]
Betreiber BMLVS
Leitung Christian Ortner
Website http://www.hgm.or.at
Fassade Mittelbau
Feldherrenhalle
Stiegenhaus
Ruhmeshalle
Rudolf von Alt: Ansicht des k.k. Hofwaffenmuseums. Aquarell, 1857
Gesamtansicht des Arsenals mit dem k.k. Hofwaffenmuseum, um 1860
Bei den Luftangriffen von 1944 zerstörter NordflĂŒgel, innen

Das Heeresgeschichtliche Museum / MilitĂ€rhistorische Institut in Wien ist das Leitmuseum des Österreichischen Bundesheeres und dokumentiert anhand von Exponaten die Geschichte des österreichischen MilitĂ€rwesens, insbesondere Waffen, RĂŒstungen, Panzer, Flugzeuge, Uniformen, Fahnen, GemĂ€lde, Orden und Ehrenzeichen, Fotografien, Schlachtschiffmodelle und Dokumente. Das Museum befindet sich im Bundesbesitz, ist jedoch nicht den Bundesmuseen angegliedert, sondern untersteht dem Bundesministerium fĂŒr Landesverteidigung und Sport.

Inhaltsverzeichnis

Das MuseumsgebÀude und seine Geschichte

Der Museumsbau (Objekt 18) bildet das HerzstĂŒck des Wiener Arsenals, einem aus vormals insgesamt 72 Objekten bestehenden riesigen militĂ€rischen GebĂ€udekomplex, der aus Anlass der Revolution 1848/49 errichtet wurde. Es war das grĂ¶ĂŸte Bauvorhaben der ersten Regierungsjahre des jungen Kaisers Franz Joseph und diente nicht zuletzt auch der Festigung seiner neoabsolutistisch ausgerichteten Machtposition. Das Projekt des seinerzeitigen „Waffenmuseums“ wurde vom dĂ€nischen Architekten Theophil von Hansen ausgefĂŒhrt. Bereits sechs Jahre nach Baubeginn (15. April 1850) erfolgte die Schlusssteinlegung am 8. Mai 1856. Das GebĂ€ude ist somit der Ă€lteste - als solcher geplante und ausgefĂŒhrte - Museumsbau Österreichs.

Fassade

Hansens Plan sah ein 235 Meter langes GebĂ€ude mit vorspringenden Quertrakten und EcktĂŒrmen sowie einen turmartigen Mittelteil von quadratischem Grundriss vor, von einer Kuppel bis in die Höhe von 43 Metern bekrönt. So wie viele Bauten des Historismus meist Vorbilder aus der Architekturgeschichte haben, zog auch Theophil Hansen jenes des ab dem Jahr 1104 errichteten Arsenal in Venedig heran. Er ĂŒbernahm byzantinische Stilelemente und setzte noch gotisierende Bauelemente hinzu. Besonders hervorzuheben ist die charakteristische Backsteinbauweise. Das aus zweifarbigen Ziegeln bestehende Mauerwerk ist mit Terrakottaornamenten und schmiedeeisernen Schließen geschmĂŒckt, die Gliederungen sind durch Hausteine hervorgehoben, der Mittelrisalit zeichnet sich durch ein reiches Fassadendekor, wie etwa den drei großen Rundfenstern vor den SeitenflĂŒgeln aus. Die reich geschmĂŒckte Attikazone wird von einem mĂ€chtigen Bogenfries getragen, der an florentinische Palastbauten erinnert. Der Schwalbenschwanzzinnenkranz wird an den Achsen der SeitenflĂŒgeln und an den Ecken des Mittelbaus durch kleine TĂŒrmchen unterbrochen, in deren Nischen TrophĂ€enplastiken aus Terrakotta angebracht sind. An und vor der Fassade wurden von einem der bedeutendsten Bildhauer seiner Zeit, Hanns Gasser, aus Sandstein allegorische Figurendarstellungen der militĂ€rischen Tugenden ausgefĂŒhrt. Unter den Rundfenstern sind dies die weiblichen Figuren (v. l. n. r.) der StĂ€rke, Wachsamkeit, Frömmigkeit und Weisheit; neben den drei zur Vorhalle fĂŒhrenden Öffnungen sind, in mĂ€nnlichen Figuren, die Tapferkeit, Fahnentreue, Aufopferung und die kriegerische Intelligenz dargestellt.

Innenraum

Im Inneren des Heeresgeschichtlichen Museums manifestiert sich die Absicht Kaiser Franz Josephs, nicht bloß ein GebĂ€ude fĂŒr die kaiserlichen Waffensammlungen zu errichten, sondern auch und vor allem eine Ruhmes- und GedenkstĂ€tte fĂŒr die kaiserliche Armee auf großartige Weise zu schaffen. So sind bereits in der Feldherrenhalle 56 ganzfigurige PortrĂ€tstatuen der „berĂŒhmtesten, immerwĂ€hrenden Nacheiferung wĂŒrdiger KriegsfĂŒrsten und Feldherren Österreichs“, wie es in der kaiserlichen Entschließung vom 28. Februar 1863 heißt, aufgestellt. Die Statuen sind in Carraramarmor ausgefĂŒhrt und mit 186 cm alle einheitlich hoch. Namen und Lebensdaten der Dargestellten sind oberhalb der Figuren auf Tafeln angebracht, auf den Sockeln sind die 32 verschiedenen Namen der ausfĂŒhrenden KĂŒnstler, der Zeitpunkt der Aufstellung und jener MĂ€zen genannt, welcher die Kosten fĂŒr die jeweilige Skulptur ĂŒbernahm. Die Kosten fĂŒr die HĂ€lfte trug Kaiser Franz Joseph selbst, der Rest wurde von privaten Gönnern gestiftet, oftmals handelte es sich dabei um Nachkommen des jeweils portrĂ€tierten Feldherren. Der chronologische Bogen der Feldherren spannt sich vom Babenberger Markgrafen Leopold I. bis hin zum Habsburger Erzherzog Karl.

Auch das Stiegenhaus ist in prĂ€chtiger Weise ausgestattet. Im Halbstock sind, nicht zuletzt um auf die runde Zahl von 60 Skulpturen zu kommen, weitere 4 Standbilder von Feldherren aufgestellt, im Gegensatz zu den Figuren in der eigentlichen Feldherrenhalle sind diese allerdings in Wandnischen stark ĂŒberhöht angebracht. Es handelt sich hierbei um Akteure des Revolutionsjahres 1848, jene militĂ€rischen FĂŒhrer, die im Auftrag des Hauses Habsburg die revolutionĂ€ren Bestrebungen in allen Teilen der Monarchie - zum Teil sehr blutig - niederschlugen, nĂ€mlich Julius von Haynau, Josef Wenzel Radetzky, Alfred I. zu Windisch-Graetz und Joseph Jelačić von BuĆŸim. Die bildliche Ausgestaltung des Stiegenhauses wurde Carl Rahl ĂŒbertragen, der sie gemeinsam mit seinen SchĂŒlern Christian Griepenkerl und Eduard Bitterlich im Jahre 1864 ausfĂŒhrte. Im Zentrum der reich mit Gold ornamentierten Decke befinden sich Fresken mit allegorischen Darstellungen von Macht und Einigkeit (Mitte), Ruhm und Ehre (rechts) und Klugheit und Mut (links). Bekrönt wird das Stiegenhaus durch die allegorische Marmorskulpturengruppe „Austria“ von Johannes Benk, die dieser 1869 ausfĂŒhrte.

Den reprĂ€sentativsten Raum des Museums bildet sicherlich die in der ersten Etage befindliche Ruhmeshalle. Besonders beeindrucken die Fresken von Karl von Blaas, welche die wichtigsten militĂ€rischen Ereignisse (Siege) aus der Geschichte Österreichs seit den Babenbergern zeigen.[2] In den vier großen Wandbögen sind die Siege der kaiserlichen Armee, die Schlacht bei Nördlingen 1634, der Kriegsrat in der Schlacht bei St. Gotthard 1664, die Schlacht bei Zenta 1697 und der Entsatz von Turin 1706 dargestellt; im linken Nebensaal die Ereignisse aus der Regierungszeit Maria Theresias und Josephs II. bis zur Einnahme Belgrads 1789; im rechten Nebensaal die Napoleonischen Kriege von der Schlacht bei WĂŒrzburg 1796 ĂŒber den Tiroler Freiheitskampf von 1809 bis zu den Waffenstillstandsverhandlungen des Feldmarschall Radetzky mit König Vittorio Emanuele II. von Sardinien nach der Schlacht bei Novara 1849. Die eigentliche Bedeutung der Ruhmeshalle, nĂ€mlich die einer GedenkstĂ€tte, ist eigentlich erst auf den zweiten Blick ersichtlich: An den WĂ€nden der NebensĂ€le und auch in der Ruhmeshalle selbst sind mehrere Marmortafeln angebracht, auf denen die Namen von ĂŒber 500 Offizieren (von Oberst bis General der kaiserlichen Armee vom Beginn des DreißigjĂ€hrigen Krieges1618 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges 1918 mit Ort und Jahr ihres Todes vermerkt.

Geschichte

Das MuseumsgebĂ€ude selbst wurde zwar bereits 1856 fertiggestellt, jedoch dauerte die innere Ausgestaltung bis zum Jahr 1872. Die Sammlung ergĂ€nzte sich auch der ehemaligen Hof-Waffensammlung des kaiserlichen Zeughauses, der kaiserlichen Privatsammlung im Schloss Laxenburg sowie der Wiener Schatzkammer. Die Sammlung war zunĂ€chst eine reine Waffen- und TrophĂ€ensammlung, deren Schwerpunkt die Harnische und Waffen der kaiserlichen LeibrĂŒstkammer darstellten. Nach ihrer Ordnung wurde sie im Jahre 1869 als „k.k. Hofwaffenmuseum“ erstmalig dem öffentlichen Besuch freigegeben.[2] Mit der Fertigstellung des GebĂ€udes des Kunsthistorischen Museums wurden 1888 die BestĂ€nde der kaiserlichen Sammlungen aus dem Arsenal zu ihrem neuen Standort auf der Ringstraße ĂŒberfĂŒhrt.

1885 wurde schließlich ein Kuratorium unter dem Vorsitz des Kronprinzen Rudolf gebildet, dem die Bildung und Ausgestaltung des fortan so genannten „k.k. Heeresmuseums“ oblag. Schwerpunkt der nunmehrigen Sammlung bzw. Ausstellung sollten die Taten der kaiserlichen Armee sein. Der Kronprinz hob bei der GrĂŒndungsversammlung des Komitees am 22. Februar 1885 den Zweck des Museums hervor: Er betonte die Wichtigkeit desselben, „indem es beitragen wird, den Nimbus und die Ehre der Armee zu verherrlichen, in welcher der echte alte kaiserliche Geist fortlebt, welche allezeit den Reichsstandpunkt hochgehalten hat und das Symbol der Zusammengehörigkeit aller LĂ€nder bildet.“ Aus diesem Grunde hoffte er, „dass das Museum mit der möglichsten Großartigkeit ins Leben treten möge“.[3]

Das Kuratorium bestand aus:

Neben Ansuchen an diverse MilitĂ€rinstitutionen, trat man seitens des Komitees auch an zivile Privatpersonen heran, um historische Objekte fĂŒr das neue Museum zu lukrieren.[4] Als Prinzip galt: Die Sammlungen sollten in SiegestrophĂ€en und „sonstig historisch interessante GegenstĂ€nde ausschließlich österreichischer Provenienz, welche fĂŒr die richtige Erkenntniß der Vergangenheit der k.k. Armee in allen seinen Factoren Bedeutung haben“ eingeteilt werden. Nur Originale durften ausgestellt werden, Projekte und Modelle nur unter besonderen UmstĂ€nden. Durch die Arbeit des Kuratoriums und großzĂŒgiger UnterstĂŒtzung des Kaisers, seiner Familie, des Adels und des BĂŒrgertums sowie des Reichskriegsministeriums war „eine FĂŒlle von SchĂ€tzen zusammengetragen worden, die sich der heutige Mensch kaum mehr vorstellen kann.“[5] Am 25. Mai 1891 schließlich wurde das neue k.u.k. Heeresmuseum im Arsenal feierlich durch Kaiser Franz Joseph eröffnet und seiner Bestimmung zugefĂŒhrt.

Mit Ausbruch des Ersten Weltkrieges sollte das Museum fĂŒr den allgemeinen Besuch unmittelbar geschlossen werden. Die GrĂŒnde hierfĂŒr lagen vor allem in dem Umstand, dass von den verschiedenen KriegsschauplĂ€tzen so viel Material zugewiesen wurde, dass eine ordnungsgemĂ€ĂŸe Aufstellung unmöglich wurde. Das Kriegsende von 1918 bedeutete auch fĂŒr das Museum zunĂ€chst das vermeintliche Ende. Es lag sogar die Absicht vor, die BestĂ€nde zur Verbesserung der wirtschaftlichen Notsituation zu verkaufen. Die konnte jedoch abgewendet werden. Im September 1921 wurde das „Österreichische Heeresmuseum“ wieder eröffnet. Nunmehr sollte die Dokumentation der jĂŒngsten militĂ€rischen Ereignisses, allen voran jener des Ersten Weltkrieges, im Vordergrund stehen. Mit der Eröffnung einer Kriegsbildergalerie 1923 wurde zum ersten Mal auch der bildenden Kunst ein grĂ¶ĂŸerer Bereich gewidmet. Es waren nun nicht mehr ausschließlich ArmeefĂŒhrer und Schlachten, die im Vordergrund standen, sondern vor allem der militĂ€rische Alltag im Krieg selbst.

Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich wurde das Museum der Dienststelle des Chefs der Heeresmuseen in Berlin unterstellt und in „Heeresmuseum Wien“ umbenannt. WĂ€hrend des Zweiten Weltkrieges war das Museum nicht frei zugĂ€nglich und blieb vorwiegend MilitĂ€rpersonen vorbehalten. Ab 1943 hatten Zivilisten nur an Wochenenden Besuchsmöglichkeit. Zu dieser Zeit wurde das Museum primĂ€r fĂŒr Propagandazwecke genutzt. So wurden etwa FeldzĂŒge der Wehrmacht in Propaganda-Sonderausstellungen dokumentiert („Sieg im Westen“ (Sommer 1940), „Griechenland und Kreta 1941 - Bild und Beute“ (MĂ€rz/Mai 1942) und „Kampfraum SĂŒdost“ (Sommer 1944)).

Mit dem Einsetzen der alliierten Luftangriffe auf Wien ab Herbst 1943 wurden, wie bei allen Wiener Museen, die wertvollsten BestĂ€nde ausgelagert. Diese Maßnahmen erwiesen sich auch als zwingend notwendig, denn am 10. September sowie am 11. Dezember 1944 wurde das Arsenal und der SĂŒdbahnhof von alliierten BomberverbĂ€nden derart stark in Mitleidenschaft gezogen, dass nicht nur das MuseumsgebĂ€ude, sondern auch zahlreiche Depots von Bomben getroffen und stark beschĂ€digt bzw. zerstört wurden.[6] Gegen Ende des Krieges, vor allem im Verlauf der so genannten Schlacht um Wien wurde das ArsenalgelĂ€nde ebenso schwer in Mitleidenschaft gezogen.

WĂ€hrend der Besatzungszeit sollten viele der ausgelagerten Sammlungsobjekte, welche die Kriegswirren ĂŒberstanden hatten, von den Alliierten requiriert werden. Vieles sollte aber auch dem Diebstahl und PlĂŒnderungen durch die Zivilbevölkerung zum Opfer fallen. Trotz der genannten Schwierigkeiten begann man bereits 1946 mit dem Wiederaufbau des Museums. Besondere UnterstĂŒtzung erhielt die damalige Leitung von der Österreichischen Galerie Belvedere und dem Kunsthistorischen Museum. Jene vom Technischen Museum zur VerfĂŒgung gestellte Sammlung von Schiffsmodellen, bildet bis heute das HerzstĂŒck des Marinesaales. Am 24. Juni 1955 wurde das nunmehr in Heeresgeschichtliches Museum umbenannte GebĂ€ude durch den Bundesminister fĂŒr Unterricht, Heinrich Drimmel, feierlich wiedereröffnet.

Leitung

Jahr Institution Name
1869–1885 k.k. Hofwaffenmuseum Quirin Leitner (1834–1893) als „Vorstand“ des Museums HGM Quirin Leitner.jpg
1885–1889 k.k. Heeresmuseum Kommission unter dem Vorsitz des Kronprinzen Rudolf (1858–1889) Rudolf Kronprinz 1881.jpg
1889–1909 k.k. Heeresmuseum Kommission unter dem Vorsitz von Erzherzog Friedrich (1856–1936) Friedrich austria 1856 1936.jpg
1909–1918 k.k. Heeresmuseum Wilhelm John (1877–1934) (ab 1909 offizielle Bezeichnung „Direktor“) HGM Wilhelm John.jpg
1918–1934 Österreichisches Heeresmuseum Wilhelm John (1877–1934) HGM Wilhelm John.jpg
1934–1938 Österreichisches Heeresmuseum Alfred Mell (1880–1962) HGM Alfred Mell.jpg
1938–1945 Heeresmuseum Wien (dem Chef der Heeresmuseen in Berlin unterstellt) Alfred Mell (1880–1962) HGM Alfred Mell.jpg
1945–1949 Heeresgeschichtliches Museum Alfred Mell (1880–1962) HGM Alfred Mell.jpg
1950 Heeresgeschichtliches Museum GĂ©za Kövess (1896–1977), mit „der Leitung betraut“ HGM Geza Kövess.jpg
1950–1956 Heeresgeschichtliches Museum Rudolf PĂŒhringer (1891–1969) HGM PĂŒhringer.jpg
1957–1965 Heeresgeschichtliches Museum Heinz Zatschek (1901–1965) HGM Zatschek.jpg
1965–1983 Heeresgeschichtliches Museum Johann Christoph Allmayer-Beck (* 1918) HGM Allmayer-Beck.jpg
1983–1992 Heeresgeschichtliches Museum Franz Kaindl (* 1931) HGM Franz Kaindl.jpg
1992–2005 Heeresgeschichtliches Museum Manfried Rauchensteiner (* 1942) HGM Rauchensteiner.jpg
2005–2007 Heeresgeschichtliches Museum M. Christian Ortner (* 1969), mit „der Leitung betraut“ HGM Ortner.jpg
seit 2007 Heeresgeschichtliches Museum M. Christian Ortner (* 1969) HGM Ortner.jpg

Besucherzahlen

In den letzten Jahren konnte das Museum einen bedeutenden Besucherzuwachs verzeichnen. Wurden im Jahr 2005 noch 62.984[7] Besucher gezĂ€hlt, waren es 2007 bereits 93.637[8][9], im Jahr 2008 126.006[10], 2009 139.792[11][12] und rund 172.007 im Jahr 2010[1]. Die Besucherzahl wurde somit in einem Zeitraum von fĂŒnf Jahren fast verdreifacht.

Ausstellung

Die Sammlungen des Heeresgeschichtlichen Museums zĂ€hlen zu den Ă€ltesten staatlichen Sammlungen auf Wiener Boden. Sie gehen auf jene BestĂ€nde zurĂŒck, die im alten Zeughaus der kaiserlichen Armee in der Inneren Stadt seit dem 17. Jahrhundert zusammengetragen wurden und dort bereits im 18. Jahrhundert eine vielbeachtete SehenswĂŒrdigkeit bildeten.

Das Museum prĂ€sentiert die Geschichte der Habsburgermonarchie sowie das Schicksal Österreichs vom Ende des 16. Jahrhunderts bis 1945, diverse Sonderausstellungen widmen sich verschiedener weiterer (u.a.a. zeitgeschichtlicher) Themen. Exponate in der Panzersammlung, wie etwa der Jagdpanzer KĂŒrassier oder die Panzerhaubitze M109 verweisen bis in die Gegenwart. Die AusstellungsstĂŒcke sind nicht nur Waffen und KriegsgerĂ€t wie die mittelalterliche Riesenbombarde Pumhart von Steyr, sondern auch Exponate, die den Weg in den Krieg verdeutlichen, wie z. B. das Automobil, in dem der Thronfolger Österreich-Ungarns, Erzherzog Franz Ferdinand und seine Gemahlin Sophie Chotek, Herzogin von Hohenberg am 28. Juni 1914 ermordet wurden.

Saal I - Vom DreißigjĂ€hrigen Krieg bis Prinz Eugen (16. Jh.–1700)

Der erste Saal des Museums ist der Geschichte Europas im 16. und 17. Jahrhundert gewidmet. Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation, dessen Reichshaupt- und Residenzstadt Wien mit der Krönung Kaiser Ferdinands I. 1588 wurde, war wĂ€hrend dieser Zeit oftmals Kriegsschauplatz und immer wieder in militĂ€rische Konflikte um Macht, Konfessionen, Land und Leute verwickelt. Die Sammlungen des Heeresgeschichtlichen Museums beginnen zu einem Zeitpunkt, an dem sich ein Wandel in der MilitĂ€rgeschichte vollzieht, nĂ€mlich der Wandel vom Volksaufgebot zum so genannten Stehenden Heer. Die kaiserlichen Heere, die bis zum DreißigjĂ€hrigen Krieg uneinheitlich ausgerĂŒstet und jeweils nur fĂŒr Feldzugdauer angeworben worden waren, wurden nunmehr in ein dauernd besoldetes, „stehendes“ Heer ĂŒbergefĂŒhrt. Finanziert wurden diese Heere zum ĂŒberwiegenden Teil von Feldherren wie Albrecht von Wallenstein. Die technische Entwicklung der Feuerwaffe ist von der HakenbĂŒchse des 16. Jahrhunderts an zur Luntenschloss-, Radschloss- und Steinschlossmuskete verfolgbar. Zahlreiche Harnische, Hieb-, Stich- und Stoßwaffen runden den Bereich des DreißigjĂ€hrigen Krieges ab. Ein besonderes Exponat ist das eigenhĂ€ndige Handschreiben Wallensteins an seinen Feldmarschall Gottfried Heinrich zu Pappenheim vom 15. November 1632, das am Vorabend der Schlacht bei LĂŒtzen geschrieben wurde. Pappenheim sollte tags darauf, das Schreiben bei sich tragend, in der Schlacht tödlich verwundet werden, wofĂŒr bis heute die großflĂ€chigen Blutspuren Zeugnis ablegen.

Breiten Raum nehmen die TĂŒrkenkriege ein, insbesondere die Zweite Wiener TĂŒrkenbelagerung 1683. Zahlreiche Objekte des Osmanischen Heeres sind ausgestellt, darunter die Reflexbögen der berĂŒchtigten Sipahi. Besondere StĂŒcke sind auch ein tĂŒrkisches Kettenhemd aus dem Besitz des bei Mogersdorf siegreichen kaiserlichen Feldherren Raimondo Montecuccoli, eine silberne tĂŒrkische Kalenderuhr, mehrere tĂŒrkische Insignien - darunter Flaggen, Standarten und Rossschweife sowie das Siegel des tĂŒrkischen Sultans Mustafa II., welches durch Prinz Eugen von Savoyen in der Schlacht bei Zenta 1697 erbeutet wurde. Das letzte Travee im Saal I ist ausschließlich diesem herausragenden Feldherren und wichtigen MĂ€zen gewidmet. Zu sehen sind zwei seiner persönlichen KleidungsstĂŒcke, sein KĂŒrass, Kommandostab und Degen sowie die nach seinem Tode 1736 aufbewahrte Trauerdekoration des Prinzen.

Saal II - Spanischer Erbfolgekriegs- und Maria Theresien Saal (1701–1789)

Dem 18. Jahrhundert widmet sich der Saal II, der auch „Maria-Theresien-Saal“ genannt wird, wobei zu Beginn dieses Abschnittes immer noch die Person des Prinzen Eugen und seine Erfolge dominieren. Der „edle Ritter“ kĂ€mpfte und siegte nicht nur in den TĂŒrkenkriegen, sondern auch im Spanischen Erbfolgekrieg. In Folge des Großen TĂŒrkenkrieges, der mit den Siegen von Peterwardein (1716) und Belgrad (1717) seine Höhepunkte und mit dem Frieden von Passarowitz 1718 seinen Abschluss fand, erreichte die Habsburgermonarchie ihre grĂ¶ĂŸte territoriale Ausdehnung. Der habsburgische Einflussbereich erstreckte sich damit ĂŒber Mittel- und SĂŒdosteuropa und wurde so zur Großmacht. Aus diesem Bereich stechen vor allem ein tĂŒrkisches Staatszelt sowie der zehnpfĂŒndige Mörser von Belgrad hervor, der 1717 mit einem einzigen Schuss in ein tĂŒrkisches Pulvermagazin einen ganzen Stadtteil Belgrads zerstörte.

Der Tod des Prinzen Eugen 1736 und jener des letzten mĂ€nnlichen Habsburgers, Kaiser Karl VI. 1740 bildete eine wesentliche ZĂ€sur, auf welche die Herrschaft Maria Theresias folgte, wobei diese gleich zu Beginn mit einer breiten Front von Gegnern konfrontiert war. Im Österreichischen Erbfolgekrieg verteidigte sie nicht nur ihren Machtanspruch, sondern vor allem die geerbten Territorien gegen fast alle Nachbarstaaten. An der Spitze ihrer Gegnerschaft stand König Friedrich II. von Preußen. Obwohl von den zahlreichen Schlachten der so genannten drei Schlesischen Kriegen einige von Österreich gewonnen wurden, reichte es dennoch nie zum Sieg in einer entscheidenden Schlacht. Zahlreiche BeutestĂŒcke wie FĂŒsiliermĂŒtzen, Pallasche, Fahnen und Uniformen dokumentieren die österreichische und die preußische Armee dieser Zeit. Die persönlichen GegenstĂ€nde des Feldmarschall Gideon Ernst Freiherr von Laudon sind in einer eigenen Vitrine ausgestellt, darunter auch der Maria-Theresia-Orden, die höchste militĂ€rische Auszeichnung Österreichs, die Laudon fĂŒr seine Tapferkeit in der Schlacht von Hochkirch 1758 verliehen wurde. Dokumentiert ist auch die GrĂŒndung der Theresianischen MilitĂ€rakademie im Jahre 1751, die damit die bis heute noch immer am selben Ort bestehende Ă€lteste MilitĂ€rakademie der Welt ist.

Saal III - Saal der Revolutionen (1789–1848)

Den letzten TĂŒrkenkrieg der Habsburgermonarchie fĂŒhrte Kaiser Joseph II. im Verband mit den russischen StreitkrĂ€ften der Zarin Katharina II.. Auch dieser Konflikt endete mit der Einnahme Belgrads im Jahre 1789, wobei zur gleichen Zeit in Frankreich die Revolution ausbrach und den Niedergang der französischen Monarchie einleiten sollte. Der französische König sowie dessen Gemahlin Marie Antoinette verloren dabei Kopf und Thron. Gleichzeitig bedeutete dies jedoch den Aufstieg jenes Mannes, der bis 1815 die politische Landkarte Europas dramatisch verĂ€ndern sollte: Napoleon Bonaparte. Der Saal der Revolutionen ist geprĂ€gt von den Schlachten bei Austerlitz, WĂŒrzburg, Aspern, Deutsch-Wagram und Leipzig sowie dem von Andreas Hofer angefĂŒhrten Tiroler Volksaufstand von 1809. Besonders ragt dabei das Ă€lteste noch erhaltene militĂ€rische Luftfahrzeug hervor, der französische Kriegsballon „Intrepide“ (= „der Furchtlose“), der am 3. September 1796 bei WĂŒrzburg durch österreichische Truppen erbeutet wurde. Die großformatigen GemĂ€lde Johann Peter Kraffts (Erzherzog Karl und sein Stab in der Schlacht bei Aspern und Siegesmeldung in der Völkerschlacht bei Leipzig) veranschaulichen das Geschehen dieser bewegten Zeit auf imposante Weise.

Eine Dokumentation der besonderen Art bilden die Uniform-Figurinen von Helmut Krauhs (1912-1995), die in akribischer Genauigkeit und AuthentizitĂ€t die Adjustierung der Soldaten der josephinischen und napoleonischen Epoche wiedergeben. Uniformen, Orden und Waffen, aber auch besondere EinzelstĂŒcke, wie der Mantel des russischen Generals Schuwalow, welchen Napoleon auf seiner Reise ins Exil zur Insel Elba trug, runden das Gesamtbild ab.

Der Wiener Kongress wird wie die Person des Erzherzogs Carl ausfĂŒhrlich dokumentiert, weiters informieren „Info-Points“ - vom Besucher benutzbare und zu bedienende Computerbildschirme - ĂŒber das Geschehen anhand von zeitgenössischen Grafiken, Karten sowie biografischen Notizen. Der Saal III wird auch „Saal der Revolutionen“ genannt, da die darin enthaltene Ausstellung mit der Französischen Revolution beginnt und in die Revolution von 1848 mĂŒndet.

Saal IV - Feldmarschall Radetzky und seine Zeit (1848–1866)

Josef Wenzel Radetzky von Radetz und seiner Zeit ist der Saal IV gewidmet. Bereits 1784 war er als Kadett in die kaiserliche Armee eingetreten und kĂ€mpfte bereits unter den Kommandeuren Lacy und Laudon im letzten TĂŒrkenkrieg. Nach stolzen 72 Dienstjahren sollte er erst im Alter von 90 Jahren in den Ruhestand versetzt werden. Er diente insgesamt unter fĂŒnf Kaisern und machte nicht weniger als 17 FeldzĂŒge mit, wofĂŒr er 146 in- und auslĂ€ndische Orden erhielt. Seine Siege gegen Piemont-Sardinien bei Santa Lucia, Verona, Vicenza und Custozza im Jahre 1848; sowie bei Mortara und Novara 1849 festigten zumindest vorlĂ€ufig die Herrschaft des jungen Kaisers Franz Joseph. Der Dichter Franz Grillparzer verfasste eine Ode an Radetzky: „GlĂŒck auf, mein Feldherr, fĂŒhre den Streich! Nicht bloß um des Ruhmes Schimmer - In deinem Lager ist Österreich!“, wofĂŒr der Dichter einen Ehrenbecher erhielt, der im Saal ausgestellt ist. Auch im Radetzkysaal befinden sich viele GemĂ€lde zeitgenössischer KĂŒnstler wie etwa Albrecht Adam und Wilhelm Richter, welche die FeldzĂŒge erlebbar machen.

Nach dem Tod Radetzkys sollte sich in Oberitalien das Blatt fĂŒr den erst am 2. Dezember 1848 inthronierten jungen Kaiser Franz Joseph radikal wenden: In der Schlacht von Solferino 1859, bei der Franz Joseph persönlich den Oberbefehl fĂŒhrte, erlitt Österreich eine schwere Niederlage. Die Grausamkeit der Schlacht und die Hilflosigkeit der verwundeten Soldaten veranlassten Henry Dunant zur GrĂŒndung des Roten Kreuzes und fĂŒhrten zur Vereinbarung der Genfer Konvention. Der Zustrom an jungen MĂ€nnern zur kaiserlichen Armee riss aber dennoch nicht ab, der „Zauber der Montur“ zeigte immer noch Wirkung und wird anhand zahlreicher Uniformen verschiedener Waffengattungen und Regimenter anschaulich gemacht. Ab dem Jahr 1864 sollte die österreichische Artillerie ĂŒber Entwicklungen verfĂŒgen, die den gegnerischen GeschĂŒtztypen sowohl hinsichtlich der SchussprĂ€zision als auch der Beweglichkeit ĂŒberlegen waren. Dies wird durch die ausgestellte Feldkanone M 1863 verdeutlicht. In der Infanteriebewaffnung verhielt es sich jedoch genau umgekehrt, was durch die GegenĂŒberstellung des österreichischen Vorderladers System Lorenz und des preußischen ZĂŒndnadelgewehr-Hinterladers veranschaulicht wird. Die Niederlage der österreichischen Armee in der Schlacht bei KöniggrĂ€tz 1866 wird in einem beeindruckenden MonumentalgemĂ€lde von Vaclav Sochor thematisiert. Ein eigener Raum ist dem Schicksal des kaiserlichen Bruders Ferdinand Maximilian gewidmet, der als Kaiser von Mexiko 1864 den Thron bestieg und 1867 ebendort auf Befehl von Benito JuĂĄrez erschossen wurde. Zu sehen sind Objekte aus seinem Privatbesitz, die zum Teil noch aus dem Schloss Miramare stammen bzw. Zeugnis ĂŒber seine unglĂŒckliche mexikanische Regentschaft ablegen (u. a. seine Totenmaske).

Saal V - Franz-Joseph-Saal und Sarajevo (1867–1914)

Dem Besucher des Franz-Joseph-Saals fallen bereits beim Eintritt neben den Uniformen und GeschĂŒtzen sofort die 34 von Oskar BrĂŒch gemalten Uniformdarstellungen der k.u.k.-Armee ins Auge, die fĂŒr die Budapester Millenniumsausstellung 1896 angefertigt wurden. Ein Bereich ist dem Okkupationsfeldzug in Bosnien und Herzegowina von 1878 unter dem Befehl von Joseph Philippovich von Philippsberg gewidmet. Die Mittelvitrine im Saal zeigt die technischen Neuerungen der Armee vor 1914, wie z. B. das Modell eines nicht realisierten Gefechtsfahrzeuges mit Kettenantrieb („Burstyn-Panzer“); das erste leistungsfĂ€hige Maschinengewehr der k.u.k.-Armee (Maschinengewehr Schwarzlose) und das Modell einer FeldkĂŒche. Veranschaulicht wird auch der Beginn der militĂ€rischen Luftfahrt durch Modelle der Etrich Taube, des Lohner-Pfeilfliegers und k.u.k. MilitĂ€rballons M 1896. Einen Höhepunkt der Ausstellung stellt sicherlich die Vitrine mit den persönlichen GegenstĂ€nden Kaiser Franz Josephs dar. Es handelt sich dabei um die einzigen öffentlich zugĂ€nglichen - darunter sein Campagne- und sein Galawaffenrock, aber auch seine Orden, Zigarrenspitzen und Zwicker. In weiterer Folge sind die prĂ€chtigen Uniformen der ArciĂšren-Leibgarde zu sehen, denen kontrĂ€r dazu die Uniformen der k.u.k.-Armee vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges gegenĂŒbergestellt sind. Besondere Bedeutung haben sicherlich die persönlichen Utensilien des Generalstabschefs der k.u.k.-Armee, Franz Conrad von Hötzendorf.

Dem Attentat von Sarajewo, das unmittelbar den Ersten Weltkrieg auslöste, ist ein eigenes Travée gewidmet. Darin befindet sich einer der Höhepunkte der gesamten Ausstellung, nÀmlich das GrÀf & Stift Automobil, in dem der österreichische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand und seine Frau Sophie Chotek am 28. Juni 1914 ermordet wurden. Deutlich sind darauf die Spuren beider Attentate zu sehen. Ebenso sichtbar sind die Spuren des Anschlags auf der Uniform des Erzherzogs, die ebenso wie das Canapé, auf dem der Thronfolger seiner schweren Verletzung erlag, dem Besucher zugÀnglich ist. Fotos der Geschehnisse, vom AttentÀter Gavrilo Princip und von verurteilten Mitgliedern der Schwarzen Hand runden die Ausstellung im Sarajevoraum ab.

Saal VI - Der Erste Weltkrieg und das Ende der Habsburgermonarchie (1914–1918)

Eine Reihe von Vitrinen beinhalten die Uniformen, Bewaffnung und AusrĂŒstung der kriegsteilnehmenden MĂ€chte. Am Beginn steht die österreichische Infanterie, gefolgt von der Kavallerie. Anschließend sind Uniformen und die Bewaffnung des BĂŒndnispartners dem Deutschen Reich, bzw. der gegnerischen Parteien, dem Russischen Reich sowie dem Königreich Italien, welches 1915 Österreich-Ungarn den Krieg erklĂ€rt hatte, ausgestellt. Daraus resultierte der Gebirgskrieg 1915-1918, dem ein eigener Bereich gewidmet ist. Ein besonderes StĂŒck ist jene 7 cm-Gebirgskanone M 1899, welche in der Gipfelzone des Ortler auf 3.850 Meter in Stellung ging und somit die höchste GeschĂŒtzstellung Europas bildete. An der rechten Seite des Raumes findet sich eine grĂ¶ĂŸere Auswahl an GemĂ€lden von Kriegsmalern, die wĂ€hrend des Krieges im k.u.k. Kriegspressequartier dienten und ihre EindrĂŒcke bildlich festhielten. RĂŒckwĂ€rtig davon wird die „Kehrseite der Medaille“ dokumentiert: Tod, Verwundung, VerstĂŒmmelung - die steten Begleiter des Krieges. Ein besonderer Aspekt widmet sich der Kriegsgefangenenproblematik sowie der medizinischen Versorgung durch SanitĂ€tskrĂ€fte sowie Angehörigen des Roten Kreuzes.

Der nĂ€chste Raum wird von der schweren Artillerie dominiert. Im Zentrum steht eine österreichische Haubitze M 1916 mit einem Kaliber von 38 cm, die Geschoße mit einem Gewicht von 700 kg ĂŒber 15 km weit verschießen konnte. DarĂŒber befindet sich das berĂŒhmte GemĂ€lde von Albin Egger-Lienz „Den Namenlosen“. Besonders bemerkenswert ist auch das Schul- und AufklĂ€rungsflugzeug Albatros B.II, eines von 5200 Flugzeugen, welches Armee und k.u.k.-Kriegsmarine im Ersten Weltkrieg im Einsatz hatten. In einer langen Vitrine werden die Neuerungen in Waffentechnologie und AusrĂŒstung ab dem Jahr 1916 gezeigt, darunter auch der erste österreichische Stahlhelm, der nach deutschem Muster gefertigt wurde. In weiterer Folge sind eine große Gruppe an grĂ¶ĂŸeren und kleineren ArtilleriegeschĂŒtzen aufgestellt.

Saal VII - Republik und Diktatur (1918–1955)

Dieser Saal ist der ĂŒberaus bewegten Geschichte der Ersten Republik und des Zweiten Weltkriegs gewidmet. Das Schwergewicht liegt hier vor allem auf den Auswirkungen der politischen Ereignisse auf die Gesellschaft und das MilitĂ€r, wie z. B. der durch das Schattendorfer Urteil ausgelösten Julirevolte von 1927 oder den FebruarkĂ€mpfen von 1934. So ist etwa die Tatwaffe von Schattendorf ausgestellt, aber auch eine Feldkanone M 1918, die in der Endphase des Ersten Weltkrieges entwickelt und dann 1934 gegen den Schutzbund eingesetzt wurde. Dokumentiert wird die Geschichte der Volkswehr und des Bundesheeres; weiters das Attentat auf Bundeskanzler Engelbert Dollfuß, der Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich und der daraus resultierenden Übernahme des Bundesheeres in die Deutsche Wehrmacht im Jahre 1938 sowie der Widerstand gegen den Nationalsozialismus in Österreich.

Neben Uniformen der Infanterie/Heer, Kriegsmarine und Luftwaffe der Deutschen Wehrmacht sind auch die Adjustierungen und RĂŒstungsgegenstĂ€nde der gegnerischen Kriegsparteien ausgestellt. DarĂŒber hinaus wird auch eine große Vielfalt technischen GerĂ€tes gezeigt, unter anderem: BMW R 12 Motorrad im Tarnanstrich, NSU-Kettenkrad (Sd.Kfz. 2), 8,8-cm-Flugabwehrkanone, KĂŒbelwagen VW Typ 82, FI 156 „Fieseler Storch“, Sprengpanzer „Goliath“, Triebwerkfragmente einer V2, Raupenschlepper Ost sowie Bunkeranlagen aus der Reichsschutzstellung. Thematische Bereiche bilden weiters die Schlacht um Stalingrad, der Luftkrieg ĂŒber Österreich und das Schicksal der Zivilbevölkerung. DarĂŒber hinaus geht die Ausstellung den Fragen nach dem Widerstand gegen das NS-Regime, dem Holocaust sowie den Auswirkungen des Totalen Krieges nach. Ein weiteres großes Thema ist die Schlacht um Wien im April 1945, wobei hier auch jene Waffen und Adjustierungen ausgestellt sind, die gegen Ende des Krieges zur Truppe kamen, wie etwa der Panzerschreck und das Sturmgewehr 44. Den Abschluss bildet der Übergang zur Besatzungszeit durch die Alliierten („die Vier im Jeep“) sowie die Nachkriegssituation in Österreich.

Saal VIII - Seemacht Österreich

Der Geschichte der österreichischen Marine ist ein eigener Saal (VIII) gewidmet. Die Ausstellung deckt dabei die gesamte Chronologie von der Entstehung der ersten Donauflottille bis zum Ende der k.u.k. Kriegsmarine im Jahre 1918 ab. Besonders ragen dabei die zahlreichen Schiffsmodelle sowie Galionsfiguren heraus. Diverse ÖlgemĂ€lde, darunter auch solche mit monumentalen Ausmaßen, veranschaulichen zusĂ€tzlich die bewegte Geschichte der österreichischen Marine (z. B. die „Seeschlacht von Lissa“ des Marinemalers Alexander Kircher). Diesem österreichischen Seesieg im Jahre 1866 wird breiter Raum eingerĂ€umt. Neben Objekten aus dem persönlichen Besitz des Admiral Wilhelm von Tegetthoff ist auch das Modell seines Flaggenschiffes

Donautschaiken

  • Einblick Marinesaal

  • Blaue Kammer

  • Modell SMS Viribus Unitis

  • U-Boot-Turm U-20

  • Die besondere Bedeutung der österreichischen Kriegsmarine im Bereich der wissenschaftlichen Forschung wird durch jene Bereiche veranschaulicht, die den Forschungsreisen gewidmet sind (u. a. Weltumsegelung der SMS Novara (1857-1859) und die Österreich-Ungarische Nordpolexpedition (1872-1874) unter der FĂŒhrung von Julius von Payer und Carl Weyprecht). BeutestĂŒcke und Fotos von der Niederschlagung des Boxeraufstandes in China 1900, sowie des Einsatzes im internationalen Eskadre vor Kreta 1897/98, veranschaulichen die militĂ€rischen Aspekte vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Ein besonderes Objekt stellt das Schnittmodell des Flaggenschiffes der k.u.k. Kriegsmarine, SMS Viribus Unitis im Maßstab von 1:25 und einer GesamtlĂ€nge von 6 Metern dar, welches von acht Facharbeitern der Werft Stabilimento Tecnico Triestino von 1913 bis 1917 gebaut wurde. Es ist in Schiffskonstruktion, Raumaufteilung und Maschinenanlage seinem Original völlig gleich. Die Genauigkeit im Detail geht dabei sogar so weit, dass z. B. das GemĂ€lde in der Offiziersmesse des Modelles nicht nur im Motiv, sondern auch in der Maltechnik (Öl auf Leinwand) dem originalen Vorbild vollkommen angeglichen wurde.

    Neben der Dokumentation der ersten k.u.k. Seeflieger wie Gottfried von Banfield findet auch das Schicksal der U-Bootwaffe im Ersten Weltkrieg ErwĂ€hnung. Besonders hervorzuheben ist dabei das einzige noch erhaltene Fragment eines k.u.k. U-Bootes, nĂ€mlich der Turm von U-20, welches 1918 in der MĂŒndung des Tagliamento versenkt und 1962 geborgen wurde. Mit den Modellen der Donaumonitore, welche am 31. Dezember 1918 an den SHS-Staat ĂŒbergeben werden mussten, findet die Ausstellung im Marinesaal ihren logischen Abschluss.

    Panzergarten

    Im so genannten Panzergarten, welcher sich hinter dem MuseumgebĂ€ude befindet und der in der Regel von MĂ€rz bis Oktober öffentlich zugĂ€nglich ist, befinden sich die wichtigsten Gefechtsfahrzeuge des Österreichischen Bundesheeres von 1955 bis in die Gegenwart, wobei die unterschiedlichen Typen die kontinuierliche Weiterentwicklung der Panzerwaffe verdeutlichen. Die ersten österreichischen Panzertruppen waren durchwegs mit Fahrzeugen der BesatzungsmĂ€chte ausgerĂŒstet, wobei diese zum ĂŒberwiegenden Teil noch aus dem Zweiten Weltkrieg stammten, so z. B. der amerikanische M8, der SchĂŒtzenpanzer M21 oder der leichte Kampfpanzer M24.

    An sowjetischen Panzern sind die wichtigsten Exemplare vertreten, wie der Kampfpanzer T-34 und das SturmgeschĂŒtz SU-100, welches ursprĂŒnglich vor dem so genannten Russendenkmal am Schwarzenbergplatz aufgestellt war. Es gibt jedoch auch Exponate österreichischer Provenienz, wie die Prototypen des SchĂŒtzenpanzer Saurer und des Jagdpanzers KĂŒrassier, der auch in der neueren A1-Version vertreten ist. Die beiden letztgenannten Panzerfahrzeuge sind nach wie vor beim Bundesheer im Einsatz, ebenso wie die Panzerhaubitze M109, von der ebenso ein Exponat im Panzergarten besichtigt werden kann. Der Kampfpanzer M60, der ĂŒber viele Jahre beim Bundesheer im Einsatz war, ist das grĂ¶ĂŸte und schwerste Kettenfahrzeug dieser Sammlung.

    Im Außenbereich vor dem MuseumsgebĂ€ude befinden sich zwei weitere Flugzeuge, eine Saab 29 Tunnan, auch bekannt als „Fliegende Tonne“ und ein Saab 35-OE Draken.

    Artilleriehallen

    Die GeschĂŒtzrohrsammlung des Heeresgeschichtlichen Museums umfasst rund 550 GeschĂŒtze und Rohre und zĂ€hlt damit weltweit zu den bedeutendsten Sammlungen dieser Art. Der ĂŒberwiegende Teil der BestĂ€nde entstammt noch dem alten kaiserlichen Zeughaus. UrsprĂŒnglich war die Sammlung mehr als doppelt so groß, doch wurden wĂ€hrend des Zweiten Weltkrieges zahlreiche historisch wertvolle StĂŒcke zur Gewinnung von Metall eingeschmolzen. Viele der GeschĂŒtzrohre befinden sich unmittelbar in den SĂ€len oder vor dem MuseumsgebĂ€ude, der ĂŒberwiegende Teil befindet sich in den beiden Artilleriehallen (Objekte 2 und 17), welche das Objekt 1 - das ehemalige KommandogebĂ€ude des Arsenals - flankieren. Das Objekt 2 - das vom Museum aus gesehen linke GebĂ€ude - ist der Entwicklung der Artillerie vom Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert gewidmet.

    In einer Seitenkammer ist der historisch wohl wertvollste Bestand, die schmiedeeisernen GeschĂŒtze des Mittelalters zu sehen. Darunter befindet sich auch der weltberĂŒhmte „Pumhart von Steyr“, eine tausendpfĂŒndige SteinbĂŒchse aus dem frĂŒhen 15. Jahrhundert mit einem Kaliber von 80 cm. Es handelt sich dabei um das Ă€lteste GeschĂŒtz aus dem kaiserlichen Zeughaus und um eines der letzten von den ganz wenigen noch erhaltenen mittelalterlichen RiesengeschĂŒtzen. Die gegenĂŒberliegende Kammer und der Mittelbereich beherbergen Bronzerohre in allen GrĂ¶ĂŸen vom 17. bis zum 18. Jahrhundert. Die rechte Artilleriehalle (Objekt 17) umfasst in erster Linie BestĂ€nde an fremdlĂ€ndischen Exponaten, wie venezianische und tĂŒrkische GeschĂŒtzrohre. Französische GeschĂŒtzrohre - BeutestĂŒcke aus den Napoleonischen Kriegen - sind ebenfalls vertreten. In den beiden Seitenkammern befinden sich wiederum österreichische GeschĂŒtzrohre, darunter auch frĂŒhe HinterladergeschĂŒtze.

    Die Fresken in den Artilleriehallen stammen von verschiedenen KĂŒnstlern. So schuf der Maler Hans Wulz fĂŒr das Objekt 17 das Fresko Einnahme Utrechts durch Maximilian I.; der PortrĂ€tist und MilitĂ€rmaler Hugo von Bouvard schmĂŒckte das Objekt 2 mit Darstellungen des mittelalterlichen Heeres- und Transportwesens und diversen Kriegsfahrzeugen sowie mit Transportmitteln der maximilianischen Epoche. Den gegenĂŒberliegenden Saal der Artilleriehalle Objekt 2 gestaltete Albert Janesch nach zeitgenössichen Vorlagen aus Jörg Kölderers Artillerie Maximilians I.[6]

    Sammlungen

    GemÀldesammlung

    Im Heeresgeschichtlichen Museum befindet sich eine beachtenswerte GemĂ€ldegalerie bedeutender Historien-, Genre- und Schlachtenmaler, in der sich der Krieg in der Kunst vom Ende des 16. Jahrhunderts bis in die Gegenwart widerspiegelt. Mehrere davon sind von beeindruckender, geradezu monumentaler GrĂ¶ĂŸe. Als herausragendes Beispiel ist hier das GemĂ€lde der Belagerung und der Entsatzschlacht Wien im September 1683 zu nennen; besonders beeindrucken aber auch die Werke von Siegmund L'Allemand, Johann Peter Krafft, Vaclav Sochor, Albin Egger-Lienz und Alexander Kircher.

    Einige herausragende Beispiele der GemÀldegalerie des Heeresgeschichtlichen Museums:

    Sonderausstellungen, Veranstaltungen, Informationen

    Modell des MotorgeschĂŒtzes von Gunther Burstyn (1879-1945) vor dem Museum, aufgestellt anlĂ€sslich der Ausstellung „Projekt & Entwurf“.

    Das Heeresgeschichtliche Museum eröffnet in der Regel zweimal jĂ€hrlich eine Sonderausstellung zu einem militĂ€rhistorischen Thema - u. a. „Projekt & Entwurf - MilitĂ€rische Innovationen aus fĂŒnf Jahrhunderten“ (16. Juni bis 6. November 2011); „Schutz und Hilfe - 50 Jahre Auslandseinsatz“ (2010); „Bulgarien - Der unbekannte VerbĂŒndete“ (2009); „SpĂ€tsommer 68 - Der Einsatz des Österreichischen Bundesheeres“ (2008/09); „Einmarsch 38 - MilitĂ€rhistorische Aspekte des MĂ€rz 1938“ (2008); „Im Keller - Österreich im Zeichen des Luftschutzes“ (2007/08); „Your Buddy - Das Jagdkommando des Österreichischen Bundesheeres“ (2007).

    Montur und Pulverdampf 2007
    Fahrbereiter sowjetischer Kampfpanzer T-34 aus dem Zweiten Weltkrieg bei "Auf RĂ€dern und Ketten" 2010.

    Tausende von Besuchern werden jĂ€hrlich durch vier Großereignisse angezogen, nĂ€mlich

    Neben diesen Großveranstaltungen finden regelmĂ€ĂŸig FechtvorfĂŒhrungen der Gruppen „Rittersporn“ und „Klingenspiel“ sowie ExerziervorfĂŒhrungen und Salutschießen der Reitenden Artilleriedivision Nr. 2 statt. Besondere Höhepunkte bilden auch die Lange Nacht der Museen des ORF, sowie Veranstaltungen rund um den Nationalfeiertag am 26. Oktober.

    Das Museum ist tĂ€glich von 9 bis 17 Uhr geöffnet (außer am Neujahrstag, Ostersonntag, 1. Mai, Allerheiligen, sowie 25. und 31. Dezember). An jedem ersten Sonntag im Monat sowie am Nationalfeiertag (26. Oktober) ist der Eintritt frei. Jeden Sonn- und Feiertag werden durch Mitarbeiter des Museums FĂŒhrungen zu speziellen historischen Epochen und Bereichen angeboten. Einen hohen Stellenwert besitzt die Arbeit des museumspĂ€dagogischen Teams, die den jeweiligen Schulstufen ein vielfĂ€ltiges Kinder- und Schulprogramm anbieten. Die Ausrichtung von Kindergeburtstagen sowie spezielle Veranstaltungen („Nachts im Museum“, „Wiener Ferienspiel“) runden das Angebot an die kleinsten Besucher ab.

    Provenienzforschung und Restitution

    Das Heeresgeschichtliche Museum betreibt auf Grundlage des Bundesgesetzes ĂŒber die RĂŒckgabe von KunstgegenstĂ€nden (BGBl. I, 181/1998) seit dem Jahre 1998 Provenienzforschung. Im Zuge der laufenden Untersuchungen konnte festgestellt werden, dass das nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich 1938 in die Deutsche Wehrmacht ĂŒberfĂŒhrte und in den Verband der deutschen Heeresmuseen eingegliederte Heeresmuseum Wien von Zuweisungen aus beschlagnahmten Vermögen durch die Nationalsozialisten ebenso profitiert hatte, wenngleich auch nicht in dem Ausmaß wie andere große Museen. Die Mehrzahl dieser Objekte mit militĂ€rhistorischem Hintergrund wurden ab 1943, bedingt durch die ansteigende Gefahr einer Zerstörung durch alliierte Bomberangriffe in die verschiedenen Bergungsorte des Museums ausgelagert (Feldsberg, Nikolsburg, Eisgrub in SĂŒdmĂ€hren; die Kartause Gaming, Burg Ottenstein, Schloss Stiebar bei Gresten und Schloss Seebarn). Ganze Sammlungen wurden dabei auseinandergerissen und oft regional sehr weit verstreut. Hinzu kamen noch zahlreiche Umlagerungen wĂ€hrend des Krieges selbst, sodass sich eine lĂŒckenlose AufklĂ€rung des Verbleibs der jeweiligen einzelnen musealen Objekte teilweise bis heute nicht vollstĂ€ndig möglich erscheint. Hinzu kam, dass trotz all dieser getroffenen Schutzmaßnahmen es immer wieder zu PlĂŒnderungen und Diebstahl bzw. Verlusten im Zuge der letzten Kampfhandlungen kam. Auch in Wien selbst wurde das MuseumsgebĂ€ude sowie zahlreiche Depots bei Luftangriffen 1944 bzw. in den KĂ€mpfen um den SĂŒdbahnhof 1945 zerstört.

    Trotzdem begann die seinerzeitige Direktion des Museums bereits unmittelbar nach dem Krieg mit der RĂŒckerstattung von Objekten, die ihren vormaligen Besitzern zwangsweise entwendet worden waren. Im Zuge so genannter RĂŒckstellungsverfahren konnten sukzessive ab dem Jahre 1945 Objekte aus den seinerzeit beschlagnahmten Sammlungen, wie Alphonse Rothschild, Albert Pollak, Ernst und Gisela Pollak, Viktor Ephrussi, Emilio Hoffmannsthal, Franz Ruhmann und Oscar Bondy restituiert werden.

    Sonstiges

    Die PrunkrĂ€ume des Heeresgeschichtlichen Museums, also die Feldherrenhalle und die Ruhmeshalle, können fĂŒr Veranstaltungen und Feste angemietet werden (u. a. auch „Traumhochzeiten“, Geburtstagsfeiern und FirmenprĂ€sentationen).

    Siehe auch

    Literatur

    Einzelnachweise

    1. ↑ a b krone.at: Besucherrekord im Heeresgeschichts-Museum, 19. JĂ€nner 2011
    2. ↑ a b Johann Christoph Allmayer-Beck: Das Heeresgeschichtliche Museum Wien. Das Museum und seine ReprĂ€sentationsrĂ€ume, Salzburg 1981, S. 12 f.
    3. ↑ Zitiert bei: Heeresgeschichtliches Museum (Hrsg.): 100 Jahre Heeresgeschichtliches Museum. Bekanntes und Unbekanntes zu seiner Geschichte. Heeresgeschichtliches Museum, Wien 1991, S. 8 f.
    4. ↑ Manfried Rauchensteiner Manfred Litscher: Das Heeresgeschichtliche Museum in Wien. Graz, Wien 2000 S. 4 f.
    5. ↑ Heeresgeschichtliches Museum (Hrsg.): 100 Jahre Heeresgeschichtliches Museum. Bekanntes und Unbekanntes zu seiner Geschichte. Heeresgeschichtliches Museum, Wien 1991, S. 10.
    6. ↑ a b Manfried Rauchensteiner: Phönix aus der Asche. Zerstörung und Wiederaufbau des Heeresgeschichtlichen Museums 1944 bis 1955, Begleitband der Sonderausstellung des Heeresgeschichtlichen Museums 21. Juni bis 20. Oktober 2005.Wien 2005, S. 12–24.
    7. ↑ Viribus Unitis. Jahresbericht des Heeresgeschichtlichen Museum 2005, Wien 2006, 187.
    8. ↑ Viribus Unitis. Jahresbericht des Heeresgeschichtlichen Museum 2007, Wien 2008, 211.
    9. ↑ wien.orf.at: Besucher fliegen auf Heeresgeschichte
    10. ↑ Viribus Unitis. Jahresbericht des Heeresgeschichtlichen Museum 2008, Wien 2009, 137.
    11. ↑ Viribus Unitis. Jahresbericht des Heeresgeschichtlichen Museum 2009, Wien 2010, 210.
    12. ↑ wienkultur.info: Besucherzahlen SehenswĂŒrdigkeiten Wien
    13. ↑ Permalink Deutsche Nationalbibliothek.

    Weblinks

     Commons: Heeresgeschichtliches Museum â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
    48.18536111111116.387388888889

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