Heidenheim an der Brenz

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Heidenheim an der Brenz
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Heidenheim an der Brenz
Heidenheim an der Brenz
Deutschlandkarte, Position der Stadt Heidenheim an der Brenz hervorgehoben
48.67611111111110.154444444444504
Basisdaten
Bundesland: Baden-W√ľrttemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Heidenheim
H√∂he: 504 m √ľ. NN
Fl√§che: 107,1 km¬≤
Einwohner:

48.164 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 450 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 89518‚Äď89522
Vorwahl: 07321
Kfz-Kennzeichen: HDH
Gemeindeschl√ľssel: 08 1 35 019
Stadtgliederung: Kernstadt und 4 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Grabenstraße 15
89522 Heidenheim
Webpräsenz: www.heidenheim.de
Oberb√ľrgermeister: Bernhard Ilg (CDU)
Lage der Stadt Heidenheim an der Brenz im Landkreis Heidenheim
Alb-Donau-Kreis Ostalbkreis Landkreis Göppingen Niederstotzingen Sontheim an der Brenz Hermaringen Giengen an der Brenz Dischingen Nattheim Heidenheim an der Brenz Steinheim am Albuch Königsbronn Herbrechtingen Herbrechtingen Gerstetten BayernKarte
√úber dieses Bild
Blick √ľber Heidenheim im Jahr 2007

Heidenheim an der Brenz ist eine Stadt im Osten Baden-W√ľrttembergs an der Grenze zu Bayern, etwa 17 km s√ľdlich von Aalen und 33 km n√∂rdlich von Ulm. Sie ist die Kreisstadt und gr√∂√üte Stadt des Landkreises Heidenheim und nach Aalen und Schw√§bisch Gm√ľnd die drittgr√∂√üte Stadt der Region Ostw√ľrttemberg.

Heidenheim bildet ein eigenes Mittelzentrum, zu dessen Mittelbereich alle Gemeinden des Landkreises Heidenheim gehören. Seit 1. April 1956 ist Heidenheim Große Kreisstadt. Mit der Gemeinde Nattheim ist die Stadt Heidenheim eine Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft eingegangen.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Heidenheim liegt auf 478 bis 645 Metern H√∂he zwischen Albuch und H√§rtsfeld am nord√∂stlichen Ende der Schw√§bischen Alb in einer Talweitung der Brenz bei der Einm√ľndung des Stubentals am Fu√ü des Hellensteins. Die Brenz betritt von K√∂nigsbronn kommend, wo sie entspringt, im Nordwesten das Stadtgebiet und durchflie√üt es in Nord-S√ľd-Richtung zun√§chst durch die Stadtteile Aufhausen und Schnaitheim, anschlie√üend durch die Kernstadt und schlie√ülich durch den Stadtteil Mergelstetten, um es im S√ľden in Richtung Herbrechtingen wieder zu verlassen.

Nachbargemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Heidenheim an der Brenz. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt: Aalen und Neresheim (Ostalbkreis), Nattheim (Landkreis Heidenheim), Syrgenstein (Landkreis Dillingen, Bayern) sowie Giengen an der Brenz, Herbrechtingen, Steinheim am Albuch und Königsbronn (alle Landkreis Heidenheim).

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Heidenheim an der Brenz besteht aus der Kernstadt (mit den Stadtteilen Aufhausen, Mergelstetten und Schnaitheim sowie die abgegangenen Ortschaften Bintzwangen und der in Heidenheim aufgegangene Ort Niederhofen) und den folgenden zwischen 1910 und 1974 eingegliederten Gemeinden:

  • Schnaitheim Schnaitheim (mit Aufhausen und dem Wohngebiet Mittelrain)
  • Mergelstetten Mergelstetten(mit dem Wohngebiet Reutenen)
  • Oggenhausen Oggenhausen (mit Heuhof)
  • Gro√ükuchen Gro√ükuchen (mit den Weilern Kleinkuchen, Nietheim und Rotensohl sowie die abgegangenen Ortschaften Hagenbucher Hof, Hubats- oder Hubertsweiler und Norderenhausen)

Die beiden erst bei der j√ľngsten Gebietsreform eingegliederten Gemeinden Gro√ükuchen und Oggenhausen sind zugleich Ortschaften im Sinne der baden-w√ľrttembergischen Gemeindeordnung, das hei√üt sie haben jeweils einen von der Bev√∂lkerung bei jeder Kommunalwahl neu zu w√§hlenden Ortschaftsrat, dessen Vorsitzender der Ortsvorsteher ist.[2][3]

Klimadiagramm von Heidenheim 1961‚Äď1990

Klima

Heidenheim an der Brenz hat eine Durchschnittstemperatur von knapp 7 Grad Celsius im Jahr. Die Niederschlagsmenge betr√§gt im Jahresdurchschnitt 880 Millimeter. Insbesondere im Herbst tritt h√§ufiger Nebel auf. In den Wintermonaten f√§llt in der Regel Schnee, allerdings reicht dieser nicht immer f√ľr eine geschlossene Schneedecke aus. Das normalerweise trockene Bett des Wedels, der von westlicher Richtung die Stadt erreicht, f√ľhrt zur Zeit der Schneeschmelze Wasser und auch die Brenz weist einen erh√∂hten Wasserstand auf. Aufgrund von Hochwasserr√ľckhaltebecken in den umliegenden Trockent√§lern und der Verdolung des Wedels stellt Hochwasser mittlerweile kein gro√ües Problem mehr dar.

Geschichte

Erste menschliche Anwesenheit hat es auf dem Stadtgebiet Heidenheims schon vor etwa 8.000 Jahren gegeben, eine dauerhafte Besiedelung gab es aber erst ab etwa 1300 v. Chr. Umfangreiche Siedlungsreste sind vor allem aus der Zeit zwischen 1200 und 800 v. Chr. erhalten geblieben.

In r√∂mischer Zeit ab etwa 85 n. Chr. befand sich in Heidenheim das Kastell Aquileia mit √ľber 1.000 berittenen Soldaten. Die dort stationierte Einheit, die ala II flavia milliaria wurde sp√§ter, vermutlich im Jahre 159 n. Chr., weiter n√∂rdlich nach Aalen verlegt. Das Kastell Aquileia bildete zun√§chst den √∂stlichen Endpunkt des sogenannten Alblimes. Doch schon bald entstand an diesem strategisch wichtigen Ort und Schnittpunkt von f√ľnf R√∂merstra√üen auch eine Zivilsiedlung, eine der gr√∂√üten r√∂mischen St√§dte im heutigen Baden-W√ľrttemberg. Funde belegen eine besiedelte Fl√§che von mindestens 15, wenn nicht 20 Hektar. Au√üerdem wurden unl√§ngst bei Ausgrabungen die Reste eines repr√§sentativen r√∂mischen Verwaltungsgeb√§udes gefunden, dessen genaue Funktion noch nicht voll gekl√§rt ist (Stand Mai 2005). Aufgrund ihrer Gr√∂√üe, ihrer Lage und weiterer Hinweise war Aquileia vermutlich Hauptort eines r√∂mischen Verwaltungsbezirks (vgl. Civitas). Seit 233 griffen Alamannen wiederholt die r√∂mischen Grenzbefestigungen (Obergermanisch-Raetischer Limes) an. Die Aufgabe des Limes durch die R√∂mer 260 brachte das Ende des r√∂mischen Heidenheim. In welchem Umfang r√∂mische Bev√∂lkerungsteile unter der neuen, alemannischen Herrschaft weiterexistierten, ist unklar, dass dies der Fall war, ist sehr wahrscheinlich.

√úber das Aquileia/Heidenheim der V√∂lkerwanderungszeit wissen wir nichts. Doch schon im 8. Jahrhundert wird Heidenheim dann erstmals (wieder) urkundlich erw√§hnt. Die Gr√ľndung der mittelalterlichen Stadt geht mit dem Bau des Schloss Hellenstein einher. Stadtmauern wurden abschnittsweise 1190 und 1420 errichtet. Das Marktrecht wurde der Stadt 1356 von Kaiser Karl IV verliehen bzw. best√§tigt. √úber die Herrschaft der Grafen von Helfenstein kam die Stadt 1448 an W√ľrttemberg. 1462 bis 1504 geh√∂rte die Stadt vor√ľbergehend zu Bayern. Sp√§ter geh√∂rte sie f√ľr kurze Zeit zu Ulm. Sie war in w√ľrttembergischer Zeit stets Sitz eines Amtes, das bis 1803 eine Exklave des Herzogtums W√ľrttemberg darstellte. Die damaligen territoriale Zugewinne W√ľrttembergs stellten dann die direkte Verbindung zum Hauptteil des Landes her. 1807 wurde das Amt Heidenheim zum Oberamt erhoben (Oberamt Heidenheim), aus dem 1938 der Landkreis Heidenheim hervorging, der bei der Kreisreform 1973 kaum ver√§ndert wurde.

Bereits im Jahr 1590 existierte in Heidenheim ein funktionst√ľchtiges Wasserversorgungssystem. Es wurde Quellwasser aus der Brunnenm√ľhlenquelle in einen Hochdruckbeh√§lter in der N√§he des Schlosses gef√∂rdert, womit das Gebiet der heutigen Altstadt versorgt wurde[4].

Die Entwicklung von Dorf und Stadt in wirtschaftlicher Hinsicht ist vor allem auf Abbau und Verh√ľttung von Bohnerzvorkommen zur√ľckzuf√ľhren, die bereits in der R√∂merzeit ausgebeutet wurden. Die Bedeutung dieses Wirtschaftszweigs schwand jedoch Anfang des 19. Jahrhunderts durch die gro√üe Konkurrenz zun√§chst aus Wasseralfingen und dann dem Rheinland.

Auch in der Herstellung von Stoffen erlangte Heidenheim Bedeutung. Der auf der Ostalb angebaute Flachs wurde zu Leinwand verarbeitet. Mit dem Import von Baumwolle Anfang des 19. Jahrhunderts nahm die Textilindustrie ihren Anfang, die jedoch durch die internationale Konkurrenz nach dem Zweiten Weltkrieg an Bedeutung verloren hat. 1920 entluden sich wirtschaftliche Spannungen in den Protestaktionen des Heidenheimer Kirschenkriegs.

Bereits 1925 √ľberschritt die Einwohnerzahl der Stadt Heidenheim die 20.000-Einwohner-Grenze. 1935 wurde Heidenheim nach der Deutschen Gemeindeordnung zum Stadtkreis erkl√§rt, blieb aber weiterhin Teil des Oberamtes bzw. ab 1938 des Landkreises Heidenheim.

Im Zweiten Weltkrieg war zwischen Oktober 1941 und November 1942 der Polizeischule oberhalb der Stadt ein Außenlager des KZ Dachau mit 50 Häftlingen angegliedert. Von Dezember 1944 bis April 1945 war darin ein 20-köpfiges Natzweiler Arbeitskommando untergebracht.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden in Heidenheim zwei DP-Lager eingerichtet, und zwar in der ehemaligen Polizeischule, auf deren Gel√§nde das KZ-Au√üenlager existiert hatte, und ‚Äď ab Oktober 1945 ‚Äď in der Voith-Siedlung, die von der deutschen Wohnbev√∂lkerung daf√ľr vollkommen ger√§umt werden musste. Es handelte sich dabei haupts√§chlich um polnische, 1946 fast nur noch um j√ľdische sogenannte ‚ÄěDisplaced Persons‚Äú. Die Lager, in denen zeitweise bis zu 2620 Personen lebten, wurden im August 1949 aufgel√∂st.

1948 wurde Heidenheim zur unmittelbaren Kreisstadt und am 1. April 1956 mit Inkrafttreten der baden-w√ľrttembergischen Gemeindeordnung zur Gro√üen Kreisstadt erkl√§rt. Am 19. Oktober 1957 erhielt der Stadtname offiziell den Zusatz an der Brenz.

Durch die Eingliederung von zwei Nachbargemeinden im Rahmen der Gebietsreform Anfang der 1970er Jahre erreichte Heidenheim seine heutige Gebietsausdehnung.

1984 fanden in Heidenheim die Heimattage Baden-W√ľrttemberg statt. Im Dezember 2003 erlangte Heidenheim bundesweite Bekanntheit, als vor einer Diskothek in der Innenstadt drei jugendliche Sp√§taussiedler erstochen wurden. Mit Hilfe der Stadt initiierten Jugendliche als Reaktion darauf das Projekt Bekennt Farbe, das verschiedene Aktionen gegen Gewalt durchf√ľhrt.

Dar√ľber hinaus wurde Heidenheim 2006 mit der Austragung der Landesgartenschau bekannt.

Religionen

Die Bev√∂lkerung von Heidenheim geh√∂rte urspr√ľnglich zum Bistum Augsburg und war dem Kapitel Heidenheim unterstellt. Schon ab 1524 drang durch Ulm die Reformation in die Stadt. Da die Stadt damals zu W√ľrttemberg geh√∂rte, wurde die Reformation ab 1535 durch Herzog Ulrich weiterbetrieben, so dass Heidenheim √ľber Jahrhunderte eine √ľberwiegend protestantische Stadt war. In jener Zeit wurde die Stadt Sitz eines Dekanats (siehe Kirchenbezirk Heidenheim), dessen Dekanatskirche heute die Pauluskirche (erbaut 1897) ist. Die erste Pfarrkirche Heidenheims war jedoch die Peterskirche auf dem Totenberg, eine urspr√ľnglich romanische Kirche, die mehrfach umgebaut wurde und heute als Friedhofskirche dient. Im 16. Jahrhundert wurde die Michaelskirche Pfarrkirche der Stadt. Diese Kirche wurde um 1200 erbaut, 1578 neu ausgestattet und 1621 durch einen Anbau erweitert. Der Turm wurde 1687 erneuert, der Anbau 1767 nochmals vergr√∂√üert. Mit dem Bau der Pauluskirche 1897 wechselte der Sitz des Dekans. Die Michaelskirche blieb jedoch bis heute weiterhin Predigstelle der Paulusgemeinde.

Im 20. Jahrhundert nahm die Zahl der Bev√∂lkerung Heidenheims zu, so dass weitere Gemeinden gegr√ľndet wurden. Es entstand 1958 die Christusgemeinde (Kirche von 1956), die Johannesgemeinde (Kirche mit Gemeindezentrum von 1963), 1972 die Waldkirchengemeinde (Kirche von 1975, doch hatte die Gemeinde bereits seit 1926 ein Holzkirchlein), die Vers√∂hnungskirchengemeinde und die Zinzendorfgemeinde. Diese sechs Gemeinden der Kernstadt bilden die Evangelische Gesamtkirchengemeinde Heidenheim. Auch in den Stadtteilen Mergelstetten und Schnaitheim wurde infolge der fr√ľhen Zugeh√∂rigkeit zu W√ľrttemberg die Reformation eingef√ľhrt. Daher gibt es in diesen beiden Stadtteilen jeweils eine evangelische Kirchengemeinde und eine eigene Kirche. Mergelstetten war zun√§chst Filiale von Bolheim, wurde aber 1700 eine eigene Pfarrei. Die heutige Kirche wurde 1843 anstelle der zwei Jahre zuvor abgebrannten Kirche errichtet. Die Schnaitheimer Kirche wurde im 17. Jahrhundert neu gebaut, doch hatte der Ort bereits vorher eine Kirche, die 1344 erstmals erw√§hnt wurde. Oggenhausen geh√∂rte kirchlich zun√§chst zu Z√∂schingen und blieb zun√§chst katholisch. Im 17. Jahrhundert setzte sich aber auch hier der Protestantismus durch. Danach wurde der Ort von Nattheim aus versorgt, bis er 1834 eine eigene Pfarrei bekam. Die Dorfkirche wurde 1732 anstelle einer Kapelle erbaut. Gro√ükuchen blieb infolge der Zugeh√∂rigkeit zur Herrschaft √Ėttingen katholisch. Das Kloster Neresheim hatte die Nutznie√üung der Dorfkirche. Die heute nach Gro√ükuchen zugewanderten Protestanten werden von Schnaitheim aus versorgt. Alle evangelischen Gemeinden im Heidenheimer Stadtgebiet geh√∂ren zum Dekanat Heidenheim innerhalb der Evangelischen Landeskirche in W√ľrttemberg. Ferner gibt es in Heidenheim Altpietistische Gemeinschaften. Anfang 2001 wurde in Heidenheim die Gemeinschaftsgemeinde Br√ľckengemeinde gegr√ľndet. Diese Gemeinde, die innerhalb der Evangelischen Landeskirche und des W√ľrttembergischen Br√ľderbundes ist, will vor allem kirchenferne Menschen aktiv missionieren.

Michaelskirche Schnaitheim

Katholiken gibt es in Heidenheim erst wieder seit dem 19. Jahrhundert. F√ľr sie wurde 1882 eine eigene Kirche St. Maria gebaut. 1886 wurde eine eigene Pfarrei gegr√ľndet. Eine zweite Kirche, die Dreifaltigkeitskirche, wurde 1961 erbaut und 1962 zur Pfarrei erhoben. In Mergelstetten wurde 1957 die Christk√∂nigkirche erbaut und 1961 zur Pfarrei erhoben. Alle drei Gemeinden bilden heute die Seelsorgeeinheit 3 innerhalb des Dekanats Heidenheim des Bistums Rottenburg-Stuttgart. In Schnaitheim wurde 1951 die St. Bonifatiuskirche erbaut und 1961 zur Pfarrei erhoben. Die Kirche St. Petrus und Paulus in Gro√ükuchen wurde bereits 1736 auf den Grundmauern einer √§ltere Kirche erbaut. Zur Pfarrei geh√∂rt auch Kleinkuchen, doch gibt es dort eine Kirche St. Ulrich, die 1517 und 1746 neu erbaut wurde. Beide Pfarreien (St. Bonifatius und St. Peter und Paulus) bilden zusammen mit der Nachbargemeinde Mari√§ Himmelfahrt K√∂nigsbronn die Seelsorgeeinheit 2. Die Katholiken aus Oggenhausen geh√∂ren zur Kirchengemeinde Zum heiligsten Herzen Jesu Nattheim (Seelsorgeeinheit 1), die ebenfalls zum Dekanat Heidenheim geh√∂rt.

Neben den beiden gro√üen Kirchen gibt es in Heidenheim auch verschiedene Freikirchen, darunter die Evangelisch-freikirchliche Gemeinde (Baptisten), die Evangelisch-methodistische Kirche, die Evangelische Immanuel-Gemeinde, die Evangelische Chrischona-Gemeinde, die Ecclesia-Gemeinde und die Volksmission entschiedener Christen e. V.

Weitere Gemeinschaften sind: die Neuapostolische Kirche und Christengemeinschaft. Es gibt auch zwei Moscheen, eine in der Voithsiedlung und eine in der Weststadt.

Einwohnerentwicklung

Die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand sind Sch√§tzungen, Volksz√§hlungsergebnisse (¬Ļ) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen √Ąmter (nur Hauptwohnsitze).

Bevölkerungsentwicklung in Heidenheim seit 1600
Jahr Einwohner
1600 ca. 800
1700 1.055
1764 1.576
1803 1.711
1843 2.941
1861 3.762
1. Dezember 1871 5.167
1. Dezember 1880 ¬Ļ 6.229
1. Dezember 1890 ¬Ļ 8.001
1. Dezember 1900 ¬Ļ 10.510
Jahr Einwohner
1. Dezember 1910 ¬Ļ 17.780
16. Juni 1925 ¬Ļ 19.363
16. Juni 1933 ¬Ļ 21.903
17. Mai 1939 ¬Ļ 27.178
1946 34.694
13. September 1950 ¬Ļ 40.142
6. Juni 1961 ¬Ļ 48.792
27. Mai 1970 ¬Ļ 50.292
31. Dezember 1975 49.943
31. Dezember 1980 48.585
Jahr Einwohner
27. Mai 1987 ¬Ļ 47.753
31. Dezember 1990 50.532
31. Dezember 1995 52.527
31. Dezember 2000 51.181
31. Dezember 2005 49.626
30. September 2007 49.092
31. Dezember 2009 48.503

¬Ļ Volksz√§hlungsergebnis

Eingemeindungen

Folgende Gemeinden wurden nach Heidenheim an der Brenz eingegliedert:

Politik

Kommunalwahl in Heidenheim an der Brenz 2009
 %
30
20
10
0
29,5%
22,5%
19,4%
14,8%
5,7%
4,0%
4,0%
Gewinne und Verluste
Im Vergleich zu 2004
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
-5,2%
-2,7%
+3,9%
-4,1%
+5,7%
+4,0%
-1,7%

Gemeinderat

Rathaus (Bildviertel rechts-unten, Blick von Schloss Hellenstein)

Der Gemeinderat besteht seit der letzten Kommunalwahl am 7. Juni 2009 aus 35 (vorher 36) Mitgliedern, deren Amtszeit f√ľnf Jahre betr√§gt. Das Wahlergebnis lautete wie folgt:

  1. CDU 29,5 % (‚ąí5,2), 11 Sitze (‚ąí2)
  2. SPD 22,5 % (‚ąí2,7), 8 Sitze (‚ąí1)
  3. GR√úNE 19,4 % (+3,9), 7 Sitze (+2)
  4. FW 14,8 % (‚ąí4,1), 5 Sitze (‚ąí2)
  5. Die Linke 5,7 % (+5,7), 2 Sitze (+2)
  6. FDP 4,0 % (+4,0), 1 Sitz (+1)
  7. DKP 4,0 % (‚ąí1,7), 1 Sitz (‚ąí1)

Die Wahlbeteiligung betrug 40,7 %.[5]

Am 16. Februar 2011 gab Uwe Maiter, der bis dahin f√ľr die FDP im Gemeinderat gesessen ist, seinen √úbertritt zur Piratenpartei bekannt.[6][7]

B√ľrgermeister

An der Spitze der Stadt Heidenheim an der Brenz stand in w√ľrttembergischer Zeit der herzogliche Vogt als Vorsitzender des Gerichts. Sp√§ter leitete ein Obervogt, dann ein Oberamtmann oder Schulthei√ü als Vertreter des Herzogs das Gericht. Ab 1802 gab es zwei B√ľrgermeister und zw√∂lf Beisitzer. 1819 leitete ein Stadtschulthei√ü die Stadt. Ihm stand seit 1822 ein Gemeinderat zur Seite. Seit 1907 tr√§gt das Stadtoberhaupt die Amtsbezeichnung Oberb√ľrgermeister. Dieser wird heute von den Wahlberechtigten auf acht Jahre direkt gew√§hlt. Er ist Vorsitzender des Gemeinderats. Sein allgemeiner Stellvertreter ist der 1. Beigeordnete mit der Amtsbezeichnung B√ľrgermeister.

Oberb√ľrgermeister Ilg bei einer Rede auf dem Rathausplatz im September 2005

Stadtoberhäupter in Heidenheim an der Brenz seit 1819:

  • 1819‚Äď1833: Georg Jakob Heinrich Mack
  • 1833‚Äď1859: Gottfried V√∂lter
  • 1859‚Äď1866: Friedrich Winter
  • 1866‚Äď1867: Friedrich Wehrle
  • 1867‚Äď1877: Carl Greiner
  • 1877: Carl Bunz, Amtsverweser
  • 1877‚Äď1878: Louis Junginger
  • 1878‚Äď1902: Christian Friedrich Schlagentweith
  • 1902‚Äď1903: Wilhelm L√∂sch
  • 1903‚Äď1935: Eugen Jaekle
  • 1935: Gustav M√ľller
  • 1935‚Äď1945: Dr. Rudolf Meier
  • 1945: Paul Schwaderer
  • 1945‚Äď1946: Dr. Werner Plappert
  • 1946‚Äď1948: Prof. Dr. Werner Kliefoth
  • 1948‚Äď1956: Dr. Karl Rau
  • 1956‚Äď1957: Ernst Langensee, Amtsverweser
  • 1957‚Äď1969: Dr. Elmar Doch
  • 1969‚Äď1993: Martin Hornung
  • 1993‚Äď2000: Helmut Himmelsbach
  • Seit 2000: Bernhard Ilg

Wappen und Flagge

Blasonierung: ‚ÄěIn Gold ein b√§rtiger Heidenkopf mit rotem Gewand, blauem Kragen und rotem Heidenhut mit blauer Krempe.‚Äú

Das fr√ľheste bekannte Stadtsiegel zeigt den ‚Äěredenden‚Äú Heidenkopf und ‚Äď in der Umschrift ‚Äď die ‚Äěmindere Zahl‚Äú 86. Die Letztere muss, da der betreffende Abdruck von 1538 stammt, vor allem aber auf Grund stilistischer Kriterien, auf das Jahr 1486 bezogen werden. J√ľngere Siegel mit Renaissancedekor tragen merkw√ľrdigerweise die Jahreszahl 1356. Farbige Abbildungen, die sich von dem figurengleichen Wappen des bayerischen Markts Heidenheim bei Gunzenhausen (1556) unterscheiden, sind seit dem Ende des 16. Jahrhundert belegt. Nach Angabe des B√ľrgermeisteramts wurde die Flagge bereits lange Zeit vor der Einf√ľhrung der Deutschen Gemeindeordnung am 1. April 1935 gef√ľhrt.[8]

Flagge: Rot-Blau.

Patenschaft und Partnerschaften

  • Iglauer Sprachinseln (Jihlava und Umgebung; Tschechien), seit 1957

Städtepartnerschaften:

Städtefreundschaft:

Wirtschaft und Infrastruktur

Heidenheim ist traditionell stark industriell gepr√§gt. Im Jahr 2006 waren 43,2 % der sozialversicherungspflichtigen Besch√§ftigten im produzierenden Gewerbe t√§tig. Gr√∂√üter regionaler Arbeitgeber ist die Voith GmbH (Maschinenbau) mit ca. 4.500 Arbeitspl√§tzen. Weitere Industrien sind Verbandsstoffe (Paul Hartmann AG), Verpackungsmittel (Carl Edelmann GmbH), Elektronik (Epcos AG) und eine Reihe mittelst√§ndischer Unternehmen. Ferner hat die Carl-Zeiss-Stiftung hier ihren Sitz.

Verkehr

Regionalexpress im Heidenheimer Bahnhof

Die Stadt liegt an der Brenzbahn Aalen‚ÄďHeidenheim‚ÄďUlm und geh√∂rt dem Heidenheimer Tarifverbund an. Im Stadtgebiet versorgen mehrere Buslinien der HVG den √∂ffentlichen Personennahverkehr (√ĖPNV).

Durch die nahegelegene A 7 mit eigener Ausfahrt sowie die durch Heidenheim f√ľhrenden B 19 und B 466 besteht eine gute Anbindung an das deutsche Fernstra√üennetz.

Rund 20 Kilometer nordöstlich von Heidenheim liegt der Flugplatz Aalen-Heidenheim. Er wird nicht im Linienverkehr angeflogen.

√Ėffentliche Einrichtungen

Heidenheim an der Brenz verf√ľgt √ľber ein Amtsgericht, das zum Landgerichtsbezirk Ellwangen und zum Oberlandesgerichtsbezirk Stuttgart geh√∂rt sowie √ľber ein Finanzamt und ein Notariat. Ferner ist die Stadt Sitz des Landratsamts Heidenheim.

Die Stadt ist Sitz eines Dekans im Evangelischen Kirchenbezirk Heidenheim, der der Evangelischen Landeskirche in W√ľrttemberg innerhalb der Pr√§latur Ulm zugeordnet ist. Das katholische Dekanat Heidenheim des Bistums Rottenburg-Stuttgart hat in der Stadt ebenfalls seinen Sitz.

Medien

In Heidenheim erscheinen als Tageszeitungen die Heidenheimer Zeitung und die Heidenheimer Neue Presse. Wöchentlich erscheinen am Mittwoch das Anzeigenblatt Neue Woche sowie am Sonntag die Heidenheimer Sonntagszeitung als Gemeinschaftsausgaben der beiden Tageszeitungen. Der Verlag der Heidenheimer Tageszeitungen veröffentlicht zudem monatlich das Jugendmagazin Noise und vierteljährlich das Magazin Daheim. Außerdem erscheint als eigenständiges Anzeigenblatt an jedem Mittwoch die WochenZeitung aktuell Heidenheim.

Auf Schloss Hellenstein betreibt der SWR eine Sendeanlage f√ľr vier seiner UKW-H√∂rfunkprogramme und das Fernsehprogramm Das Erste. Vom Funkturm am Schmittenberg (48¬į 41‚Ä≤ 1‚Ä≥ N, 10¬į 9‚Ä≤ 39‚Ä≥ O48.68361111111110.160833333333) werden die H√∂rfunkprogramme Radio Ton (104,2 MHz), Deutschlandradio Kultur (100,8 MHz) und Deutschlandfunk (94,0 MHz) abgestrahlt.

Bildung

Schiller-Gymnasium in der Heidenheimer Oststadt

In Heidenheim gibt es die Duale Hochschule Baden-W√ľrttemberg Heidenheim, f√ľnf allgemeinbildende Gymnasien (Hellenstein-, Max-Planck-, Schiller-, Werkgymnasium und die Freie Waldorfschule Heidenheim), zwei Realschulen (Adalbert-Stifter- und Eugen-Gaus-Realschule), drei berufliche Gymnasien (Technisches-, Ern√§hrungswissenschaftliches- und Wirtschaftsgymnasium), eine F√∂rderschule (Christophorusschule), f√ľnf Grund- und Hauptschulen mit Werkrealschule (Friedrich-Voith-Schule, Hirscheckschule Schnaitheim, Ostschule, Silcherschule Mergelstetten und Westschule) sowie sechs selbst√§ndige Grundschulen (Bergschule, Grundschule Gro√ükuchen, Grundschule Oggenhausen, Grundschule Reutenen, Mittelrainschule Schnaitheim und Rauhbuchschule).

Der Landkreis Heidenheim ist Schultr√§ger der Beruflichen Schulen (Gewerbliche Schule, Kaufm√§nnische Schule und Maria-von-Linden-Schule ‚Äď Hauswirtschaftliche Schule) sowie der Arthur-Hartmann-Schule f√ľr Sprachbehinderte mit Schulkindergarten.

Die privaten Schulen Abendrealschule Heidenheim e. V., Freie Evangelische Schule Heidenheim e. V. (Grund- und Realschule), Freie Waldorfschule Heidenheim, Karl-D√∂ttinger-Schule (Sonderschule, Sonderberufs- und Berufsfachschule), K√∂nigin-Olga-Schule (Heimsonderschule mit Schulkindergarten f√ľr blinde und sehbehinderte Kinder und Jugendliche mit mehreren Behinderungen der Nikolauspflege Stuttgart), Private Berufsfachschule Dr. Engel, Schulkindergarten f√ľr Geistigbehinderte der Lebenshilfe und Schulkindergarten f√ľr k√∂rperbehinderte Kinder des Rehabilitationszentrum S√ľdwest Karlsruhe runden das schulische Angebot in Heidenheim ab.

Sport

Der größte Fußballverein der Stadt, der 1. FC Heidenheim, spielt seit der Saison 2009/10 in der 3. Fußball-Liga. Sein Heimstadion ist das ehemalige Albstadion auf dem Schlossberg, die heutige Voith-Arena. Das Stadion fasst 10.000 Zuschauer.

Der größte Sportverein Heidenheims ist der Heidenheimer SB. Er bietet zahlreiche Sportarten an. Des Weiteren gibt es einen Tennisclub, den TC Heidenheim.

Heidenheim hat eine Fechtsport-Tradition, die Athleten sind erfolgreich bei nationalen und internationalen Wettkämpfen: eine Silbermedaille bei den Olympischen Spielen, acht Weltmeistertitel, sieben Europameisterschaften und 146 deutsche Meisterschaften.

Einen weiteren sportlichen H√∂hepunkt bietet der seit 2003 j√§hrlich stattfindende Heidenheimer Stadtlauf. Er unterteilt sich in einen Halbmarathon und einen 10-Kilometer-Lauf. Au√üerdem gibt es Skaterl√§ufe √ľber 10 und 21,1 Kilometer.

Der Baseballclub der Stadt, die Heidenheim Heideköpfe, sind amtierender Deutscher Baseballmeister, nachdem sie den Titel in der Bundesligasaison 2009 erstmals erringen konnten. Der Spielort der Heideköpfe, der New Heideköpfe Ballpark, war im Sommer 2010 einer von drei Spielorten der Baseball-Europameisterschaft 2010.

2007 fand in Heidenheim der DFB-Futsal-Cup statt.

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Bauwerke

Schloss Hellenstein
Schloss Hellenstein

Das bedeutendste Bauwerk und Wahrzeichen der Stadt ist das Schloss Hellenstein, von dem aus man einen weiten Blick √ľber Heidenheim und seine Umgebung hat. Sehenswert ist auch der zugeh√∂rige Schlosspark. In dessen direkter Umgebung befindet sich das Naturtheater, welches zur H√§lfte in eine Waldlichtung hinein erbaut ist, sowie der Naturpark/Wildpark ‚ÄěEichert‚Äú.

In der Innenstadt befinden sich die evangelische Michaelskirche (alte Pfarrkirche der Stadt), das Elmar-Doch-Haus, in dem sich unter anderem die Stadtbibliothek befindet, das Untere Tor, die Villa Waldenmaier, der B√ľrgerturm T√ľrmle, die Webersiedlung, die Heideschmiede, das Alte Eichamt und die alte Peterskirche (heute Friedhofskirche)[9]. Das 1913/14 im Jugendstil erbaute Konzerthaus bildet den s√ľdlichen Abschluss der Innenstadt.

An weiteren evangelischen Kirchen in der Kernstadt gibt es die Evangelische Pauluskirche (erbaut 1895‚Äď1898, heutige Haupt- und Dekanatskirche), die Christuskirche (1956/57), die Waldkirche (1972) sowie die Johannes- und die Vers√∂hnungskirche. Die katholische Pfarrkirche St. Maria wurde 1882/83 erbaut. 1961 folgte der Bau der katholischen Dreifaltigkeitskirche.

In den Stadtteilen gibt es folgende Kirchen:

  • Mergelstetten: Evangelische Kirche von 1843, katholische Christk√∂nigkirche von 1957
  • Schnaitheim: Evangelische Kirche aus dem 17. Jahrhundert, katholische Kirche St. Bonifatiuskirche von 1951
  • Oggenhausen: Evangelische Kirche von 1732
  • Gro√ükuchen: Katholische Kirche St. Petrus und Paulus, 1736 auf den Grundmauern einer √§lteren Kirche erbaut
  • Kleinkuchen: Katholische Kirche St. Ulrich, 1517 und 1746 neu erbaut

Ein bedeutendes Industriedenkmal ist die Großturbinenhalle der Fa. Voith von 1924.

Auf dem Schlossberg, nur wenige Meter von Schloss Hellenstein entfernt, befindet sich das 2009 erbaute Kongresszentrum.

Museen

  • Im Schloss Hellenstein befindet sich das Museum f√ľr Kutschen, Chaisen und Karren, eine Au√üenstelle des Landesmuseums W√ľrttemberg.
  • Im Museum im R√∂merbad werden Funde aus r√∂mischer Zeit ausgestellt.
  • Das Kunstmuseum in einem ehemaligen √∂ffentlichen Bad im Jugendstil veranstaltet Wechselausstellungen und zeigt als Dauerausstellung die weltweit gr√∂√üte und umfassendste Sammlung von Picasso-Plakaten.

Gedenkstätten

  • Beim Wohngebiet ‚ÄěZanger Berg‚Äú befindet sich ein umstrittenes Denkmal f√ľr den zur NS-Zeit zum Generalfeldmarschall ernannten Erwin Rommel. Es wurde 1961 eingeweiht.[10]
  • Im Stadtteil Schnaitheim erinnert seit 1971 die Georg-Elser-Anlage mit Gedenkstein und einer Tafel mit Portr√§t und den Lebensdaten an den Hitler-Attent√§ter Georg Elser, der aus der Arbeiterbewegung kommend als Einzelk√§mpfer den von ihm vorhergesehenen Krieg mit der T√∂tung Hitlers verhindern wollte.
  • Seit 1985 wird mit einer Gedenktafel zwischen Busbahnhof und Rathaustreppe 15 namentlich genannter Opfer der NS-Gewaltherrschaft gedacht.

Kulturlandschaft

Bei Heidenheim befinden sich die Heidenheimer Kohlplatten, wo seit 1833 Holzkohle hergestellt wird. Diese K√∂hler-Platten befinden sich auf dem H√§rtsfeld, Gemarkung Gro√ükuchen-Rotensohl. Eine Kohlplatte ist eine in der Mitte leicht erh√∂hte runde Erdplatte, auf die ein Kohlemeiler gebaut wird. Auf dem H√§rtsfeld und auf dem Albuch gibt es mehrere verlassene K√∂hler- oder Kohlplatten. Ein Parkplatz an der Autobahn A 7 hei√üt Heidenheimer Kohlplatten. Als Hinweis auf die noch t√§tige K√∂hlerei bei Rotensohl gibt es zwischen den Anschluss-Stellen Heidenheim und Aalen/Oberkochen ein dreieckiges Warnschild mit der Aufschrift ‚ÄěAchtung Rauch‚Äú.

Sternwarte

Die Sternwarte liegt auf ca. 500 m H√∂he in Heidenheim-Mergelstetten auf dem Erbisberg. Es ist eine Volkssternwarte, die vom Astronomieverein Heidenheim betrieben wird. Sie wurde am 30. September 2006 eingeweiht, ist die einzige Sternwarte im Landkreis Heidenheim und kann von Sch√ľlern und Amateur-Astronomen genutzt werden. Seit April 2008 befindet sich dort auch ein Sonnenteleskop. In der Sternwarte finden F√ľhrungen und astronomische Vortr√§ge statt.

Regelmäßige Veranstaltungen

J√§hrlich finden die Opernfestspiele Heidenheim im Schloss Hellenstein statt. Sie entstanden aus den fr√ľheren Schlossserenaden. Ferner gibt es j√§hrlich Freilichtspiele im Naturtheater Heidenheim. Das Sassetheater in Heidenheim-Schnaitheim ist eine Dauereinrichtung.

Im zweij√§hrigen Rhythmus (das letzte Mal im Juni 2008) findet der Heidenheimer Sch√§ferlauf statt. Er wurde 1723 vom w√ľrttembergischen Herzog Eberhard Ludwig gestiftet. Es handelte sich um die allj√§hrliche Zusammenkunft der Sch√§fer aus Heidenheim und Umgebung. Dabei gab es jeweils ein Fest mit Festlauf und Kr√∂nung eines Sch√§ferk√∂nigspaares. Bis 1828 wurde der Sch√§ferlauf abgehalten, dann folgte eine Pause bis 1922. Dann wurde er bis 1952 f√ľnfmal abgehalten, und seit 1972 geh√∂rt er wieder zum regelm√§√üigen Kulturprogramm der Stadt. Au√üerdem findet alle drei Jahre die ‚ÄěKontakta‚Äú, eine Messe, statt. Hier trifft man haupts√§chlich Aussteller (Handwerker, Dienstleister etc.) aus der Region.

Sportliche H√∂hepunkte sind die Heidenheimer Fechtertage Ende M√§rz mit der Auslobung des Heidenheimer Pokals (gilt als das schwerste Degeneinzelturnier der Welt) und des Coupe d‚ÄôEurope (Top-Mannschaftsturnier), das seit dem Jahre 1992 immer im Fr√ľhjahr j√§hrlich ausgetragene Internationale Heidenheimer Schwimmfest in der Aquarena sowie der Heidenheimer Stadtlauf, der immer am ersten Sonntag im Juni jeden Jahres stattfindet.

Au√üerdem findet seit 1996 j√§hrlich (im Mai bzw. Juni) die Heidenheimer Musiknacht statt. In den Kneipen und Gastst√§tten der Innenstadt spielen bis zu 30 Bands und Gruppen. Dieses Konzept stammt aus Heidenheim und war Vorbild f√ľr andere St√§dte, welche ebenfalls j√§hrlich Musikn√§chte austragen. Somit fand 1996 in Deutschland die erste Musiknacht in Heidenheim statt.

Alle zwei Jahre findet zudem die Heidenheimer Museumsnacht statt. Zuletzt 2007 und 2009. Die N√§chste ist nach aktuellem Stand allerdings erst f√ľr 2013 geplant. Bei der Museumsnacht werden an einem Samstag im Herbst (i. d. R. im Oktober) alle Museen im Heidenheimer Stadtgebiet ab 18:00 bis in die Nacht ge√∂ffnet und sind mit einer allgemein g√ľltigen Eintrittskarte bzw. einem B√§ndel zu betreten. Besucher k√∂nnen zwischen den Museen in der Innenstadt und den Museen auf Schloss Hellenstein mit zwei historischen Bussen kostenlos pendeln. In den Museen selbst werden F√ľhrungen aber auch besondere Aktionen wie Konzerte, Filmvorf√ľhrungen, Lesungen etc. angeboten.

Alle vier Jahre findet das Bildhauersymposion Heidenheim statt, bei dem Bildhauer Kunstwerke in den Unternehmungen Heidenheims aus den in dem jeweiligen Betrieb verwendeten Materialien Kunstwerke schaffen. Das letzte derartige Symposion fand im Juli 2010 statt, das vom Bildhauersymposion Heidenheim e. V. veranstaltet wurde.

Landesgartenschau

Vom 12. Mai bis zum 3. Oktober 2006 fand in Heidenheim die Landesgartenschau Baden-W√ľrttemberg statt. Das Gel√§nde der Gartenschau, der Brenzpark, wurde nach Umbauarbeiten im April 2007 wieder f√ľr die √Ėffentlichkeit er√∂ffnet. Viele Attraktionen sind erhalten geblieben, eine ganzj√§hrige √Ėffnungszeit ist vorgesehen. Ein geringes Eintrittsentgelt wird erhoben.[11]

Kriminalität

Die Kriminalit√§tsrate in Heidenheim lag 2010 bei 4.752 Straftaten ohne Verkehrsdelikte, was 3.604 Delikten pro 100.000 Einwohnern entspricht. Somit z√§hlt Heidenheim nach Polizeiangaben zu den sichersten St√§dten in Baden-W√ľrttemberg. Die Aufkl√§rungsquote lag bei 57,6 Prozent. Den √ľberwiegenden Anteil an Delikten machten Diebst√§hle mit 1.655 Delikten bei 36,8 Prozent Aufkl√§rungsquote und den geringsten Anteil Straftaten gegen das Leben mit vier Delikten aus, wovon eines bislang unaufgekl√§rt blieb. 77,8 Prozent der ermittelten Tatverd√§chtigen waren Deutsche. Der Anteil an Jugendkriminalit√§t lag bei 32 Prozent.[12]

Persönlichkeiten

Ehrenb√ľrger

Die Stadt Heidenheim an der Brenz hat folgenden Personen das Ehrenb√ľrgerrecht verliehen:

  • 1907: Josef Weiss, Fabrikdirektor
  • 1908: Friedrich von Voith, Geheimer Kommerzienrat
  • 1915: Hermann Poppe, Geheimer Kommerzienrat
  • 1919: Friedrich Pfenning, Fabrikant
  • 1922: Eugen Gaus, Lehrer am Hellenstein-Gymnasium
  • 1928: Eugen Jaekle, Oberb√ľrgermeister
  • 1955: Hanns Voith, Unternehmer
  • 1967: Kurt Bittel, Arch√§ologe und Hochschullehrer
  • 1983: Hugo Rupf, Unternehmer
  • 1984: Eugen Loderer, Vorsitzender der IG Metall
  • 1993: Martin Hornung, Oberb√ľrgermeister
  • 2004: Michael Rogowski, Vorsitzender des BDI

Söhne und Töchter der Stadt

Erwin Rommel, 1942
Gerhard Thiele
  • Johannes Wulz (* 9. April 1793 in Heidenheim; ‚Ć 24. M√§rz 1858 in Heidenheim), Werkmeister, Stadtpfleger, M√ľhleninspektor, Zigarrenfabrikant, erbaute Amtsgericht, Hallamt, Gef√§ngnis, viele B√ľrgerh√§user in Heidenheim
  • Paul M√ľller (1843‚Äď1906), Bildhauer der Eberhardgruppe im Stuttgarter Schlossgarten
  • Alfred Meebold (1863‚Äď1952), Botaniker, Schriftsteller, Anthroposoph
  • Paul Ziegler (1874‚Äď1956), Magistratbaurat in Flensburg (Deutsches Haus)
  • Hanns Voith (* 26. April 1885; ‚Ć 7. Januar 1971), Unternehmer
  • Erwin Rommel (1891‚Äď1944), Generalfeldmarschall Oberbefehlshaber West, Mitwisser des Attentats vom 20. Juli 1944
  • Georg Rau (1892‚Äď1964), Politiker (NSDAP), Reichstagsabgeordneter
  • Franz Wei√ü (1892‚Äď1985), katholischer Pfarrer und Widerstandsk√§mpfer in der NS-Zeit
  • Hermann Mohn (1896‚Äď1956), Heimatdichter
  • Friedrich Degeler (1902‚Äď1989), K√ľfermeister in Heidenheim, Tr√§ger des Bundesverdiestkreuzes, Landtagsabgeordneter und Pr√§sident der Handwerkskammer Ulm
  • Helmuth Uhrig (1906‚Äď1979), Bildhauer, Maler, Holzschnitzer, Glasgestalter, gestaltete ca. 100 Kirchen in Deutschland, Kunstbeauftragter der Evangelischen Landeskirche in W√ľrttemberg
  • Kurt Bittel (1907‚Äď1991), Arch√§ologe und Vorsitzender des Deutschen Arch√§ologischen Instituts
  • Heinz Bittel (1910‚Äď1980), Physiker, Ordinarius an der Westf√§lischen Wilhelms-Universit√§t M√ľnster, deren Rektor 1963/64
  • Dieter Oesterlen (1911‚Äď1994), Architekt in Hannover
  • Eugen Loderer (1920‚Äď1995), IG-Metall-Vorsitzender von 1972 bis 1983
  • Margarete Hannsmann (1921‚Äď2007), Schriftstellerin
  • Paul Gnaier (* 1926 in Schnaitheim), Fechter und Sportfunktion√§r
  • Gerhard Braun (* 1932), Fl√∂tist, Komponist und Hochschullehrer in Karlsruhe
  • Walter Kardinal Kasper (* 1933), Kurienkardinal in Rom und Pr√§sident des P√§pstlichen Rates zur F√∂rderung der Einheit der Christen im Vatikan
  • Thomas Mauch (* 1937), Kameramann, Drehbuchautor, Filmregisseur und Produzent
  • Peter Schwerdtner (1938‚Äď2006), Prof. Dr. jur., deutscher Jurist, Universit√§ts-Professor in Bielefeld ab 1972
  • Christa von Thurn und Taxis (* 1941), Pr√§sidentin des Bayerischen Roten Kreuzes
  • Barbara Scholkmann (* 1941), Professorin f√ľr Arch√§ologie des Mittelalters an der Universit√§t T√ľbingen
  • Adolf Hungry Wolf (* 1944), Verfasser zahlreicher Werke zu Geschichte und Kultur der Blackfoot-Indianer, mit Blackfoot-Frau verheiratet
  • Jutta Kammann (* 1944), Schauspielerin
  • Uwe Zellmer (* 21. Dezember 1946), Lehrer, Theatermacher, Autor, spielt auch selbst Theater. Zusammen mit Bernhard Hurm Gr√ľnder des Theaters Lindenhof in Melchingen.
  • Wolfgang Kopp (* 1945), Brigadegeneral a. D. der Bundeswehr
  • Wolf-Ernst Reif (1945‚Äď2009), Pal√§ontologe und Evolutionsbiologe
  • Hartmut Schoen (* 1951), Regisseur, Drehbuchautor und Produzent
  • Gerhard Thiele (* 1953), Astronaut
  • April Hailer (* 1959), Schauspielerin
  • Ingeborg Gr√§√üle (* 1961), Politikerin (CDU), Landtagsabgeordnete, Europaabgeordnete
  • Sabine Pemsel-Maier (* 1962), r√∂misch-katholische Theologin
  • Arnd Schmitt (* 1965), Fechter und Olympiasieger
  • Stefan Schweikert (* 1965), Autor
  • Marcus R. Bosch (* 1969), Dirigent und Generalmusikdirektor
  • Ralf Bi√üdorf (* 1971), Fechter
  • Patrick Findeis (* 1975), Schriftsteller
  • Maximilian Hecker (* 1977), S√§nger
  • Carsten Niederberger (* 1979), Moderner F√ľnfk√§mpfer und Staffelweltmeister 2002
  • Birgit Thumm (* 1980), Volleyballspielerin bei Rote Raben Vilsbiburg und Nationalmannschaft
  • Felix Niederberger (* 15. Juli 1983), Kunstradfahrer beim RSV Nattheim und Weltmeister 2007 im Zweier in Winterthur/Schweiz
  • Belinda Tot (* 1981), Fernsehmoderatorin
  • Michael Stegmayer (* 1985), Fu√üballspieler
  • Jonas Niederberger (* 1. M√§rz 1986), Kunstradfahrer beim RSV Nattheim und Weltmeister 2007 im Zweier in Winterthur/Schweiz
  • Bernd Nehrig (* 1986), Fu√üballspieler bei Greuther F√ľrth
  • Ufuk Budak, (* 1990), Fu√üballspieler beim SC Freiburg

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben

Georg-Elser-Gedenkstein im Ortsteil Schnaitheim
  • Friedrich Christoph Oetinger (* 2. Mai 1702 in G√∂ppingen; ‚Ć 10. Februar 1782 in Murrhardt), Theologe, Theosoph und Pietist, wirkte von 1743 bis 1746 in Heidenheim im evangelischen Pfarramt Schnaitheim.
  • Paul Wulz (* 2. Oktober 1867 in Stuttgart; ‚Ć 4. April 1933 in Heidenheim); Dr. rer. nat., Chemiker, Fabrikant (Zigarrenfabrik Gebr. Sch√§fer), Gemeinderat
  • Friedrich Degeler (* 2. August 1902; ‚Ć 9. M√§rz 1989), K√ľfermeister in Heidenheim, Tr√§ger des Bundesverdiestkreuzes, Landtagsabgeordneter und Pr√§sident der Handwerkskammer Ulm. Nach ihm wurde der Friedrich-Degeler-Platz vor dem Rathaus benannt.
  • Georg Elser (* 4. Januar 1903 in Hermaringen; ‚Ć 9. April 1945, ermordet in Dachau), lebte und arbeitete mehrere Jahre in Heidenheim, ver√ľbte 1939 das gescheiterte Attentat auf Adolf Hitler im M√ľnchner B√ľrgerbr√§ukeller.
  • Helmut Bornefeld (* 14. Dezember 1906 in Stuttgart-Untert√ľrkheim; ‚Ć 11. Februar 1990 in Heidenheim an der Brenz) war Kirchenmusiker, Komponist, Orgelsachverst√§ndiger, Grafiker und Autor.
  • Michael Rogowski (* 13. M√§rz 1939 in Stuttgart), BDI-Pr√§sident von 2001 bis 2004
  • Friedrich Fr√∂schle (* 1944 in Stuttgart), bis 1982 Kantor an der Pauluskirche, zuletzt bis 2009 Kirchenmusikdirektor am Ulmer M√ľnster.
  • Walter Mixa (* 25. April 1941 in K√∂nigsh√ľtte, Oberschlesien), emeritierter Bischof von Augsburg und emeritierter deutscher katholischer Milit√§rbischof, besuchte das naturwissenschaftliche Gymnasium in Heidenheim.
  • Nina-Friederike Gn√§dig (* 8. Dezember 1980 in N√ľrnberg), Schauspielerin, wuchs im Stadtteil Oggenhausen auf.

Literatur

  • Erich Keyser (Hrsg): W√ľrttembergisches St√§dtebuch. Band IV, Teilband Baden-W√ľrttemberg, Band 2 aus Deutsches St√§dtebuch. Handbuch st√§dtischer Geschichte ‚Äď Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterst√ľtzung des Deutschen St√§dtetages, des Deutschen St√§dtebundes und des Deutschen Gemeindetages. Stuttgart 1961
  • √úber Aquileia, das r√∂mische Heidenheim:
    • G. Balle: Neues zum Reiterkastell Heidenheim. Arch√§ologische Ausgrabungen in Baden-W√ľrttemberg 2000. S. 90‚Äď94
    • R. S√∂lch: Die Topographie des r√∂mischen Heidenheim. In: Forschung und Berichte Vor- und Fr√ľhgeschichte Baden-W√ľrttemberg. Band 76. Stuttgart 2001
  • √úber Heidenheim w√§hrend des Nationalsozialismus:
    • A. Hoffmann, D. Hoffmann: Drei Schritt vom Leib. Ausl√§ndische Zivilarbeiter und Kriegsgefangene in Heidenheim 1939‚Äď1945. Eine Dokumentation. Heidenheim 1995
    • A. Hoffmann: Verschwunden, aber nicht vergessen. KZ-Nebenlager in der Polizeischule Heidenheim. Eine Dokumentation. Heidenheim 1996
    • A. Hoffmann: Keine Volksgenossen. Die ‚ÄěEntjudung‚Äú Heidenheims in der Zeit des Nationalsozialismus. 2. Auflage. Heidenheim 1999
    • A. Hoffmann: Von Opfern und T√§tern. Beitr√§ge zu einer anderen Heimatgeschichte (Aufs√§tze 1994‚Äď2010), Heidenheim 2010
  • G. Schweier: Namhafte Heidenheimer. Band 1, 88 Pers√∂nlichkeiten. Heidenheim 1968
  • A. Hoffmann: Die Fr√ľhzeit der Kinematographie in Heidenheim: Ein Medium etabliert sich. Heidenheim 2003

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ Bev√∂lkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-W√ľrttembergs 2010 (Hilfe dazu)
  2. ‚ÜĎ Hauptsatzung der Stadt Heidenheim an der Brenz vom 11. Oktober/10. Dezember 1956, zuletzt ge√§ndert am 23. Mai 2006
  3. ‚ÜĎ Das Land Baden-W√ľrttemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverb√§nde Franken und Ostw√ľrttemberg. Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1, S. 579‚Äď632.
  4. ‚ÜĎ Die Geschichte der Wasserversorgung der Stadt Heidenheim
  5. ‚ÜĎ Statistisches Landesamt Baden-W√ľrttemberg: Endg√ľltige Ergebnisse der Gemeinderatswahlen 2009 mit Vergleichsangaben von 2004
  6. ‚ÜĎ Lagerwechsel: Heidenheimer Gemeinderat von Piraten geentert. In: Heidenheimer Zeitung-online am 16. Februar 2011
  7. ‚ÜĎ Pressemitteilung der Piratenpartei zum √úbertritt von Uwe Maiter
  8. ‚ÜĎ Kreis- und Gemeindewappen in Baden-W√ľrttemberg Band 1 Seite 75; Herausgeber: Landesarchivdirektion Baden-W√ľrttemberg 1987, ISBN 3-8062-0801-8.
  9. ‚ÜĎ Stadt Heidenheim: Stadtrundgang
  10. ‚ÜĎ Offizier mit Leib und Ledermantel, S√ľddeutsche Zeitung, Artikel vom 19. Dezember 2008, abgerufen 11. Juli 2011
  11. ‚ÜĎ Artikel Brenzpark √∂ffnet wieder, Gm√ľnder Tagespost vom 26. April 2007
  12. ‚ÜĎ Kriminalstatistik der Polizeidienststelle Heidenheim als PDF-Datei. Abgerufen am 28. Februar 2011

Weblinks

 Commons: Heidenheim an der Brenz ‚Äď Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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