Hintertaunus

p1f1p5

Hintertaunus
Höchster Gipfel Weilsberg (701 m ü. NN)
Lage Hessen, Rheinland-Pfalz
Teil des Taunus
Hintertaunus (Hessen)
Hintertaunus
Koordinaten 50° 13′ N, 8° 14′ O50.20898.2301388888889701Koordinaten: 50° 13′ N, 8° 14′ O
Typ Mittelgebirge
Gestein devonischen Tonschiefer, Hunsrückschiefer (Gesteinsfazies), Grauwacke, vereinzelt Schalstein, Massenkalk
Fläche 1.816.67 km²

Als Hintertaunus wird innerhalb des Mittelgebirges Taunus (Haupteinheitengruppe 30) das Gebiet bzw. der Naturraum nördlich des Hohen Taunus (301), bezeichnet. Es dehnt sich im Westen bis zum Rhein, im Norden bis hin zur Lahn und im Osten bis zur Wetterau aus und gliedert sich in den Westlichen Hintertaunus (Haupteinheit 304), die Idsteiner Senke (303) und den Östlichen Hintertaunus (302).

Inhaltsverzeichnis

Naturräumliche Lage

Naturräumliche Gliederung des Taunus

Vom Taunushauptkamm fällt der Hintertaunus als Mittelgebirgsteil, allmählich in Form einer zum Lahntal abgedachten Hochfläche ab. Wenn von der langsam zum Lahntal absinkenden Rumpffläche gesprochen wird, so sind die zwischen den Tälern liegenden Hochflächen gemeint, die in erdgeschichtlicher Vergangenheit einst eine zusammenhängende flachwellige Fastebene bildeten. Die Rumpffläche des Hintertaunus ist aber dennoch weniger einheitlich gebaut, als z.B. die sonst ähnliche Hunsrück-Hochfläche. Diese Rumpfflächennatur führte auch zu der Bezeichnung Flächentaunus. Mehrere von NNW nach SSO verlaufende tektonische Störungen zergliedern den Hintertaunus in Hochflächen und Senkungszonen, welche vom Niveau der Rumpffläche (350 m bis 450 m ü. NN) abweichen. Am markantesten ist der im Bereich Idstein – Bad Camberg ausgebildete Grabenbruch der Idsteiner Senke, welcher nach Nordwesten in das Limburger Becken übergeht und den Hintertaunus in den Westlichen und Östlichen Hintertaunus teilt. Im nördlichen Bereich wird die Idsteiner Senke auch als Goldener Grund bezeichnet.

Westlicher Hintertaunus

Die alte Rumpffläche des Westlichen Hintertaunus weist landschaftlich einige stärkere Kontraste auf. Die Landschaft besteht aus gewellten Hochflächen, die von Nordwesten nach Südosten von 200 m auf 550 m ü. NN ansteigen. Im Nordwesten liegt zunächst die Nastätter Mulde, die vom Süd-Nord gerichteten Mühlbachtal und den senkrecht dazu verlaufenden Zuflüssen geprägt wird. Die Talformen sind hier relativ weit und flach. Diese Mulde steigt nach allen Seiten an, so dass sich natürliche Grenzen bilden. Im Norden wird die Mulde von den auf 350 m ü. NN ansteigenden und tief eingekerbten Unterlahnhöhen vom Lahntal getrennt. Im Osten liegt die Katzenelnbogener Hochfläche (300 m bis 400 m ü. NN), die teils wellig und teils zerschnitten ihrerseits im Osten vom Aartal begrenzt wird. Sie ist teilweise durch tief und steil eingefurchte Täler durchzogen, die im zentralen Teil der Hochfläche in flacheren Muldentälern auslaufen.

Bodennebel im Hintertaunus

Im Süden wiederum schließt sich an die Nastätter Mulde die Zorner Hochfläche an (400 m bis 520 m ü. NN). Sie bildet die schmale Wasserscheide zwischen dem Mühlbach im Norden und der Wisper im Süden, so dass sich hier Bestandteile einer welligen, unzerschnittenen mit solchen einer mäßig zertalten Rumpfhochfläche mit sanfthängigen und geräumigen Muldentälern befinden. Diese ist ein Gegenstück zur linksrheinischen Hunsrückhochfläche. Im Südosten besteht die Landschaft im Westlichen Aartaunus aus dem gelegenen Kemeler Rücken (500 m bis 550 m ü. NN). Diese westliche Hochscholle schweißt sich an den Taunuskamm, im Gebiet der Hohen Wurzel, von Südost nach Nordwest an. Die Verbindung mit dem Taunuskamm ist jedoch durch das intramontane Hochbecken von Taunusstein (Aar-Quellgebiet) unterbrochen. Diese Einbiegung der Zwischenbergmulde (350 m bis 400 m u. NN) hat wirtschafts- und siedlungsgeografisch gute Impulse gesetzt.
Die Wisper und Aar mit ihren Nebenflüsse, der Mühlbach und Dörsbach, haben sich im tief die Rumpffläche eingeschnitten und ein dichtes Talnetz erzeugt. Besonders an den Randbereichen ist die Landschaft stark bewaldet, im zentralen Bereich befindet sich mehr Offenland zwischen den vereinzelten Waldflächen. Nur die Bachtäler sind als Grünland genutzt, sonst beschränkt sich die landwirtschaftliche Nutzung auf Ackerbau.

Als Synonym wird auch ein Teil des westlichen Hintertaunus als Begriff Untertaunus verwendet. Diese politische Bezeichnung, für die eine Hälfte des Rheingau-Taunus-Kreises stammt aus dem 19. Jahrhundert, als Nassau von Preußen annektiert wurde und hat mit der naturräumlichen, geologischen-tektonischen oder geomorphologisch-geographischen Gliederung nichts gemein.
Im Nordwestteil wird die Landschaft als Heirich bzw. Einrich bezeichnet. Vom Aartal östlich von Katzenelnbogen beginnt die weitgespannte Hochfläche bis zum Rhein im Westen und zur unteren Lahn im Norden.

Naturräumliche Gliederung

Der Westliche Hintertaunus gliedert sich naturräumlich:[1][2]

Taunuslandschaft bei Hettenhain und Born, oberhalb des Aartals (Westlicher Hintertaunus)
Taunuslandschaft in der Nähe von Dachsenhausen, Blick über die Nastätter Mulde (Westlicher Hintertaunus)
  • 304 Westlicher Hintertaunus (908,38 km²)
    • 304.0 Wispertaunus (145,05 km²)
    • 304.1 Westlicher Aartaunus (82,66 km²)
    • 304.2 Bad Schwalbach-Hohensteiner Aartal (22,32 km²)
      • 304.20 Aar-Aubach-Grund (0,27 km²)
    • 304.3 Östlicher Aartaunus (184,56 km²)
    • 304.4 Oberaarmulde (23,83 km²)
    • 304.5 Zorner Hochfläche (41,64 km²)
    • 304.6 Mittelrheintaunus (109,56 km²)
    • 304.7 Unterlahnhöhen (38,19 km²)
    • 304.8 Nastätter Mulde (92,58 km²)
    • 304.9 Katzenelnbogener Hochfläche (167,99 km²)
      • 304.90 Dörsbach/Mühlbach-Wasserscheide (16,24 km²)
      • 304.91 Unteres Dörsbach-Tiefenbach-Gebiet (34,42 km²)
      • 304.92 Zentrale Katzenelnbogener Hochfläche (104,43 km²)
      • 304.93 Schiesheimer Aartalweitung (12,90 km²)

Berge und Erhebungen

Zu den höchsten Bergen und Erhebungen des Westlichen Hintertaunus gehören:

Hauptartikel: Liste von Bergen und Erhebungen des Taunus

Idsteiner Senke

Die Idsteiner Senke ist eine in Süd-Nord-Richtung verlaufende, 3 bis 4 km breite Grabensenke, die den (dort vergleichsweise niedrigen und eher kuppigen) Taunuskamm nördlich des Eppsteiner Horstes mit dem Limburger Becken verbindet und den Westlichen Hintertaunus vom Östlichen trennt. Sie folgt im Norden dem Oberlauf des Flusses Emsbach, im westlichen Süden dem Quellverlauf dessen Nebenflusses Wörsbach sowie im östlichen Süden dem Emsbach-Nebenfluss Schlabach und wird westlich in etwa von der A3 zwischen dem Taunuskamm unmittelbar südlich der namensgebenden Stadt Idstein und dem Eintritt ins Limburger Becken bei Selters begrenzt. Limburger Becken und Idsteiner Senke bilden dabei einen Teilgraben des Oberrheingrabens, der sich geradlinig in den Taunus fortsetzt.

In der Idsteiner Senke hat aufwändige Landschaftsarchäologie mindestens 66 sogenannte bandkeramische Häuser nachgewiesen: sie zeigen, wie erste sesshafte Ackerbauern in Hessen vor rund 7500 Jahren lebten.

Blick über den Goldenen Grund von Westen zum Östlichen Hintertaunus und Hochtaunus, links, mittlerer Bildrand die A3, vorne Dauborn

Der die Nordhälfte einnehmende, waldfreie Goldene Grund, der dem Oberlauf des Emsbaches folgt, steht als südliche Verlängerung des Limburger Beckens diesem ökologisch sehr nah und wird in analoger Weise als lössbedeckte fruchtbare Ackerlandschaft genutzt. Der Goldene Grund der Idsteiner Senke liegt auf einer Höhe von 150 m bis 200 m ü. NN. Das Beckenklima ist in der Leelage am Ostrand des Rheinischen Schiefergebirges trocken warm. An der Nordgrenze zwischen Ober- und Niederselters finden sich Mineralquellen.

Die Südhälfte wird durch den zentralen Idsteiner Wald in den westlichen Idsteiner Grund am Oberlauf des Wörsbach es und den östlichen Escher Grund, der dem Lauf des Flusses Schlabach bis zu seiner Mündung in den Emsbach bei Esch folgt.

Naturräumliche Gliederung

Der Idsteiner Senke gliedert sich naturräumlich: [1]

  • 303 Idsteiner Senke (82,63 km²)
    • 303.0 Goldener Grund (31,74 km²)
    • 303.1 Idsteiner Grund (24,39 km²)
    • 303.2 Escher Grund (10,19 km²)
    • 303.3 Idsteiner Wald (16,31 km²)

Östlicher Hintertaunus

Blick vom Großen Feldberg nach Nord-West auf Oberreifenberg

Der Östliche Hintertaunus ist durch mehrere von NW nach SO verlaufende Verwerfungen stärker in Schollen gegliedert. Den größten Flächenanteil im Naturpark Hochtaunus nehmen die sanft zur Lahn hin abfallenden Hochflächen ein. Sie sind leicht gewellt, lassen jedoch in den Quellbereichen der Bäche noch die alten zusammenhängenden Hochflächen aus der Tertiärzeit erahnen. Je weiter sich die Seitenbäche von ihren Quellen entfernen und den Vorflutern von Weil, Emsbach, Usa und Erlenbach zustreben, um so mehr werden diese Flächen zergliedert und treten als Hügel und geschwungene Bergrücken in Erscheinung. Der Lauf der Gewässer ist fast gleichgerichtet von Süden nach Norden. Hierdurch wird die Rumpffläche in einzelne Riedel zerschnitten. Die Hochflächen liegen in der Regel zwischen 350 m und 450 m ü. NN, zum Lahntal hin fallen sie auf 250 m bis 300 m ü. NN ab. Am Ostrand zur Wetterau und zur Mörlener Bucht erfolgt eine leichte Aufwölbung. Im Nordosten lassen der Solmsbach und Wetzbach die Bodenroder Kuppen als stark aufgelöstes Hügelland erscheinen. Der Kleebach durchzieht den Wetzlarer Hintertaunus. An der nördlichsten Stelle springt der Östliche Hintertaunus etwa rechtwinklig in das Marburg-Gießener Lahntal vor.
Die östliche Hochscholle (Feldberg-Langhals-Pferdskopf-Scholle), von Südost nach Nordwest am Taunushauptkamm gelegen, setzt in dem am meisten herausragenden Gebirgsknoten (über 800 m ü. NN) an. Die ca. 5 bis 10 Kilometer Breite und durchaus gegliederte Hochscholle wird im Westen von der Emsbach-Verwerfung begrenzt, die den Abbruch zum Goldenen Grund markiert. Östlich der Idsteiner Senke steigt die Landschaft in zwei Stufen zum Pferdskopf-Bergland an. Die Pferdskopfscholle ist ein von Nordnordwest nach Südsüdost verlaufender Rücken in 510 m bis 665 m ü. NN, der sogar das Rheingaugebirge an Höhe übertrifft. Östlich der Pferdskopf-Scholle schließt mit einer deutlichen Verwerfung das Usinger Becken von 260 m bis 320 m ü. NN an, welches auch im Vergleich zu den umgrenzenden Schollen stark eingesunken und weniger bergig erscheint. Umgebende Schollen, die sich durch steile Hänge von der Tiefscholle absetzen, überragen das Becken um mehrere hundert Meter. Das Usinger Becken wird vorwiegend landwirtschaftlich genutzt und von den bewaldeten Höhen umrahmt.

Eschbacher Klippen im Usinger Becken (Östlicher Hintertaunus)

Überfliegt man diese Gebiete mit dem Flugzeug, so erblickt man auf den nach Norden schräg gestellten Hochflächen die Dörfer. Sie tauchen als Rodungsinseln aus dem Wald auf, mit dem die Fluren sehr stark verzahnt sind. Dadurch ergibt sich ein außerordentlich abwechslungsreiches Landschaftsbild. Die Waldverteilung, vorwiegend Laubwald mit Buchendominanz, ist großflächig, dominiert jedoch im Westen mit einem Anteil von ca. 50 % gegenüber anderen Nutzungsformen. Das Grünland ist bandförmig zerstreut, vor allem in den Tälern und um die Ortschaften. Typisch sind die Streuobstwiesen an den Ortsrändern und die schmalen Wiesentäler und Quellfluren. Der Ackerbau wird gehäuft bei Schöffengrund und auf Rodungsinseln auf mittleren bis großen Schlägen betrieben, wobei die Flächen strukturarm sind.

Im Östlichen Hintertaunus kam es zu keinen tiefen Spaltenbildungen wie in dem mineralwasserreichen Vordertaunus. Hier wurden die Spalten mit Schwerspat und Gangquarz ausgefüllt. Bei Usingen liefert der Quarz Material für die Spezialglasherstellung, und bei Eschbach blieb die ehemalige Quarzfüllung als ca. 93 m lange und 6 m bis 11 m hohe Klippe stehen.

Naturräumliche Gliederung

Der Östliche Hintertaunus gliedert sich naturräumlich: [1]

Taunuslandschaft bei Haintchen (Östlicher Hintertaunus)
  • 302 Östlicher Hintertaunus (825,66 km²)
    • 302.0 Wetzlarer Hintertaunus (165,88 km²)
    • 302.1 Weilburger Hintertaunus (mit Edelsberger Platte) (131,80 km²)
    • 302.2 Bodenroder Kuppen (52,70 km²)
    • 302.3 Hasselbacher Hintertaunus (169,83 km²)
    • 302.4 Münster-Maibach-Schwelle (26,30 km²)
    • 302.5 Usinger Becken (87,50 km²)
    • 302.6 Pferdskopf-Taunus (81,47 km²)
    • 302.7 Steinfischbacher Hintertaunus (110,18 km²)

Berge und Erhebungen

Zu den höchsten Bergen und Erhebungen des Östlichen Hintertaunus gehören:

Der Östliche Hintertaunus, direkt nördlich des Taunushauptkamms, war noch bis nach dem Ersten Weltkrieg - vom städtischen Vordertaunus gesehen - das Gebiet „hinter den Hecken“, wohltuender war schon die Landschaftsbezeichnung „Buchfinkenland“ (im Gebiet des Usinger Land). Man formulierte auch zwischen Scherz und Ernst: „Hier, Wanderer, laß den Mut nicht sinken, hier kommst du in das Land der Finken“.

Klima

Feldbergblick von Wehrheim im Usinger Becken (Östlicher Hintertaunus)

Klimatisch gesehen ist das Gebiet des Hintertaunus kälter und regenreicher als der südlich des Taunushauptkamms gelegene Vordertaunus. Es herrscht ein kühlfeuchtes Mittelgebirgsklima.
In Kombination mit den vorherrschenden Westwind-Wetterlagen kommt es am Taunushauptkamm zu einem Stau und zu Ausregnung der feuchten Atlantikluft über dem Hintertaunus. Dies führt erstens zu dem Steigungsregen und zweitens zu kräftigeren Winden, die, geblockt durch den Hochtaunus, die vielen Rodungs- und Siedlungsflächen überwehen können. Feuchtkalte Winde (meteorologisches Tief) aus westlicher bzw. nordwestlicher Richtung werden im Hintertaunus zurückgehalten und prägen so das Klima. Südliche Luftströmungen (meteorologisches Hoch) werden durch den Taunushauptkamm gebremst und werden in der „Rhein-Mainischen-Tiefebene“ zurückgehalten oder kommen nur in abgeschwächter Form über den Taunushauptkamm. Nur bei sogenannten Schwachwetterlagen (ca. 45% jährlich) bildet sich ein Lokalklima aus und dafür sind dann sogenannte Klimaschneisen wichtig, damit die Region um Frankfurt und Bad Homburg von den Hangab- und Talabwinden profitieren und damit eine Portion Frischluft aus dem Taunus erhalten kann. Während der Südwetterlagen im Herbst bleiben die den Hintertaunus ansonst bestimmenden feucht-kalten Tiefdruckgebiete aus und es kommt zum so genannten Altweibersommer. Dabei handelt es sich um einen inversen Föhn, der durch Überströmung der aus Süden über den Taunushauptkamm fließenden Winde entsteht. Da diese kontinentalen Südwinde aber bereits am Südtaunus weitgehend trocken ankommen, bilden sich meist Wolken ohne nennenswerten Niederschlag.

Die mittlere Jahresmitteltemperatur beträgt auf den Ausläufern der nördlichen Hochflächen, an der Lahn, 8 bis 9 °C. Auf den südlichen Hochflächen und Hochschollen, in Richtung des Taunushauptkamms bei, 7 bis 8 °C. Dagegen liegen sie auf der durch die Weil und ihre Nebenbäche stark zertalten Feldberg-Pferdskopf-Scholle bei 6 bis 7 °C. In der Idsteiner Senke, bzw. Goldenen Grund bei 8,5 bis 9 °C..
Der mittlere Jahresniederschlag beträgt auf den Ausläufern der Hochflächen, an der Lahn, 600 bis 700 mm. In südlicher Richtung auf den Hochflächen und Hochschollen steigt dieser Wert auf 700 bis 800 mm an. Im Pferdskopf-Taunus können hingegen Werte zwischen 800 und 900 mm auftreten. In der Idsteiner Senke, bzw. Goldenen Grund bei 590 mm.

Naturparks

Im landschaftlich vielfältigen Hintertaunus liegen insgesamt drei Naturparks. Der Naturpark Hochtaunus beinhaltet den Östlichen Hintertaunus und erstreckt sich nördlich bis hin zum Lahntalgebiet bei Weilburg. Im Nordwesten umfasst der Naturpark Nassau Teile des Westlichen Hintertaunus, während der Naturpark Rhein-Taunus sich im Westen befindet. Dieser Naturpark verläuft teilweise geographisch mit seinen Grenzen, in den Östlichen Hintertaunus hinein.

Politische Gliederung

Der Hintertaunus befindet sich im Wesentlichen auf hessischem Territorium, der nordwestliche Teil, also Teile des Westlichen Hintertaunus, gehören zu Rheinland-Pfalz. Der Hintertaunus erstreckt sich über die Landkreise Hochtaunuskreis, Limburg-Weilburg, Lahn-Dill-Kreis, Wetteraukreis, Rheingau-Taunus-Kreis und Rhein-Lahn-Kreis.

Städte und Ortschaften im Hintertaunus

Westlicher Hintertaunus

Idsteiner Senke

Von Süd nach Nord liegen folgende Orte in der Idsteiner Senke:

Winterlandschaft bei Heftrich (Idsteiner Senke)

Östlicher Hintertaunus

Literatur

  • Prof. Dr. Eugen Ernst, HB Naturmagazin draußen "Naturpark Hochtaunus", Hamburg 1983
  • Ingrid Berg, Eugen Ernst, Hans-Joachim Galuschka, Gerta Walsh: "Heimat Hochtaunus", Frankfurt am Main 1988 ISBN 3-7829-0375-7
  • Alexander Stahr, Birgit Bender: Der Taunus-Eine Zeitreise, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-510-65224-2
  • Prof. Dr. Eugen Ernst: Der Taunus - Ein L(i)ebenswertes Mittelgebirge, Frankfurt 2009, ISBN 978-3-7973-1146-7

Einzelnachweise

  1. a b c Karte (Taunus & Gießen-Koblenzer Lahntal) und Legende (Taunus) - Achtung: Weblinks ohne Rückweg! - Umweltatlas Hessen des Hessischen Landesamtes für Umwelt und Geologie: Die Naturräume Hessens und ihre Haupteinheiten
  2. Naturräumliche Gliederung von Rheinland-Pfalz - Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht - PDF, 1,8 MB

Allgemeine Quellen

Weblinks

 Commons: Hintertaunus – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

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