Historische Provinzen Frankreichs

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Historische Provinzen Frankreichs
Die Verwaltungsgliederung Frankreichs zur Zeit des Ancien R√©gime. Karte von Philippe Buache (1700‚Äď1773), Paris 1746 auf der Grundlage einer 1721 von dem Hofgeographen Guillaume Delisle angefertigten Karte.
Die historischen Provinzen Frankreichs vor der Revolution:
1 Île-de-France (die historische Domaine royal, Hauptort Paris)
2 Berry (Hauptort Bourges)
3 Orléanais (Hauptort Orléans)
4 Normandie (Hauptort Rouen)
5 Languedoc, hauptsächlich die Grafschaft Toulouse (Hauptort Toulouse)
6 Lyonnais (Hauptort Lyon)
7 Dauphiné, Grafschaft Vienne (Hauptort Grenoble)
8 Champagne (Hauptort Troyes)
9 Aunis, ein aquitanisches Lehen (Hauptort La Rochelle)
10 Saintonge (Hauptort Saintes)
11 Poitou, ein aquitanisches Lehen (Hauptort Poitiers)
12 Aquitaine (Hauptort Bordeaux)
13 Bourgogne (Hauptort Dijon)
14 Picardie (Hauptort Amiens)
15 Anjou (Hauptort Angers)
16 Provence (Hauptort Aix-en-Provence)
17 Angoumois (Hauptort Angoulême)
18 Bourbonnais (Hauptort Moulins)
19 Marche (Hauptort Guéret)
20 Bretagne (Hauptort Rennes)
21 Grafschaft Maine (Hauptort Le Mans)
22 Touraine (Hauptort Tours)
23 Limousin (Hauptort Limoges)
24 Grafschaft Foix (Hauptort Foix)
25 Herzogtum Auvergne (Hauptort Clermont-Ferrand)
26 Béarn (Hauptort Pau)
27 Elsass (Hauptort Straßburg)
28 Artois (Hauptort Arras)
29 Roussillon (Hauptort Perpignan)
30 Flandern (Hauptort Lille)
31 Franche-Comté (Freigrafschaft Burgund) (Hauptort Besançon)
32 Lothringen (Hauptort Nancy)
33 Korsika (nicht auf der Karte abgebildet, Hauptort Ajaccio)
34 Nivernais (Hauptort Nevers)
35 Grafschaft Venaissin, 1274-1791 päpstliches Lehen (Hauptort Avignon)
36 M√ľlhausen im Elsass (bis 1798 Teil der Schweizer Eidgenossenschaft)
37 Savoyen, bis 1860 Teil des Königreichs Sardinien-Piemont (Hauptort Chambéry)
38 Grafschaft Nizza, bis 1860 Teil des Königreichs Sardinien-Piemont (Hauptort Nizza)
39 Grafschaft Montb√©liard (M√∂mpelgard) (1397-1793 unter w√ľrttembergischer Herrschaft, Hauptort Montb√©liard)

Die Provinzen (französisch provinces, Sg. province) sind die territorialen Einheiten, in die Frankreich bis 1789 gegliedert war.

Inhaltsverzeichnis

Status

Viele Provinzen entsprechen ehemals selbst√§ndigen Territorien, die im Laufe der Zeit auf verschiedenem Wege Teil der Krondom√§ne (Domaine royal) der franz√∂sischen K√∂nige geworden waren: an die franz√∂sische Krone zur√ľckgefallene oder von dieser eingezogene Lehen, durch Personalunion mit der franz√∂sischen Krone vereinigte Territorien oder Gebiete fremder Staaten, die an Frankreich abgetreten oder von diesem annektiert wurden. Einen Sonderstatus hatte der zu Frankreich geh√∂rende Teil des K√∂nigreiches Navarra (Royaume de Navarre), der auch als Niedernavarra (Basse-Navarre) bekannt ist. Dieser war zwar faktisch eine der Provinzen Frankreichs, formalrechtlich jedoch ein mit Frankreich nur in Personalunion verbundenes selbst√§ndiges K√∂nigreich, weshalb die K√∂nige von Frankreich bis 1789 den Titel K√∂nig von Frankreich und von Navarra (roi de France et de Navarre) f√ľhrten.

Die Provinzen unterstanden zwar einer gemeinsamen Zentralregierung, behielten jedoch ihren jeweiligen auf Gewohnheitsrecht (coutumes et privil√®ges) beruhenden eigenst√§ndigen Rechtsstatus. Einzelne Gebiete innerhalb einer Provinz konnten wiederum eigene Gewohnheitsrechte besitzen und damit Provinzen innerhalb dieser Provinz bilden. Daher ist eine abschlie√üende Aufz√§hlung aller Provinzen kaum m√∂glich. Von Seiten der zentralen Verwaltung wurden f√ľr verschiedene Zwecke verschiedene territoriale Verwaltungseinteilungen verwendet, die sich zudem von Zeit zu Zeit √§nderten, so dass auch auf dieser Grundlage keine einheitliche Liste erstellt werden kann.

Zu den wichtigsten rechtlichen Unterschieden geh√∂rte die unterschiedliche Organisation der Steuererhebung. In der Mehrzahl der Provinzen, den sogenannten pays d'√©lections, waren lokale gew√§hlte Vertreter, die sogenannten √©lus, f√ľr die Steuererhebung zust√§ndig. In den sogenannten pays d'√Čtats existierte eine provinziale St√§ndeversammlung, die auch f√ľr die Steuerbewilligung zust√§ndig war, wenn auch die franz√∂sischen K√∂nige bestrebt waren, die politische Rolle der Provinzialst√§nde ebenso wie diejenige der Generalst√§nde des gesamten K√∂nigreiches m√∂glichst weit zu beschr√§nken. In den im Laufe des 17. und 18. Jahrhunderts an den franz√∂sischen Staat angegliederten sogenannten pays d'imposition gab es weder Provinzialst√§nde noch √©lus, sondern die Steuererhebung lag direkt in den H√§nden der k√∂niglichen Intendanten.

Entwicklung der Institutionen

Gouvernements

Als Verwaltungseinheiten der Zentralregierung bestanden seit dem 14. Jahrhundert die sogenannten gouvernements. Sie standen unter Leitung eines Gouverneurs, der meist aus dem Hochadel stammte. Die Gouvernements dienten zu Beginn in erster Linie milit√§rischen Zwecken, √ľbernahmen jedoch im Laufe der Zeit auch zahlreiche zivile Aufgaben. Da die adeligen Gouverneure von den absolutistischen K√∂nigen jedoch als potentielle oppositionelle Kr√§fte angesehen wurden, versuchten diese deren Macht einzuschr√§nken. 1661 bestimmte Ludwig XIV., dass sich die Gouverneure nur noch f√ľr begrenzte Zeitr√§ume mit Einwilligung des K√∂nigs in ihren gouvernements aufhalten durften.

Die Zahl der gouvernements schwankte im 15. und 16. Jahrhundert zwischen 3 und 12, ein gouvernement umfasste zu dieser Zeit gewöhnlich mehrere Provinzen. Unter Ludwig XIII. erhöhte sich die Zahl der gouvernements im 17. Jahrhundert auf knapp 40, so dass ihr Gebiet jetzt oft dem einer einzelnen Provinz entsprach. 1776 wurde ihre Zahl auf 39 festgelegt, davon 32 große Gouvernements (grands grouvernements) und 7 kleine Gouvernements (petits grouvernements), die Enklaven innerhalb der großen bildeten.

Généralités und Intendances

Als Bezirke der Finanzverwaltung wurden in Frankreich im Jahre 1542 die recettes g√©n√©rales oder g√©n√©ralit√©s geschaffen. Zun√§chst gab es 16 von diesen, im Laufe der folgenden Jahrhunderte erh√∂hte sich ihre Zahl bis 1784 auf 36. Die Gebiete der g√©n√©ralit√©s entsprachen nur teilweise denen von Provinzen. In gr√∂√üeren Provinzen existierten oft mehrere g√©n√©ralit√©s, w√§hrend mehrere kleinere Provinzen zu einer g√©n√©ralit√© zusammengefasst waren. Die recettes g√©n√©rales unterstanden jeweils einem receveur g√©n√©ral, dem ein tr√©sorier de France, zust√§ndig f√ľr die k√∂niglichen G√ľter, und ein g√©n√©ral des finances, zust√§ndig f√ľr die direkten und indirekten Steuern, zur Seite standen. F√ľr die Finanzkontrolle waren seit 1555 die ma√ģtres de requ√™tes zust√§ndig.

Zu Beginn des 17. Jahrhunderts erhielten die Ma√ģtres des requ√™tes den Titel von Polizei-, Justiz- und Finanzintendanten und k√∂niglichen Kommissaren (intendant de police, justice et finance et commissaire d√©parti du roi). Sie hatten seit dem Ende des 17. Jahrhunderts ihren Sitz auf Dauer in der g√©n√©ralit√©, f√ľr die sie zust√§ndig waren. Die Intendanten, die jederzeit abberufbare direkte Vertreter des K√∂nigs waren, wurden faktisch zu den Leitern der staatlichen Verwaltung auf dem ihnen unterstehenden Territorium und √ľbernahmen damit die Aufgaben, die fr√ľher von den Gouverneuren wahrgenommen worden waren. Oft k√ľmmerten sie sich dar√ľber hinaus auch um die wirtschaftliche Entwicklung des Gebietes. Da die Zust√§ndigkeitsbereiche der Intendanten im allgemeinen den g√©n√©ralit√©s entsprachen, werden diese oft auch als g√©n√©ralit√©s-intendances bezeichnet. In einzelnen F√§lle deckten sich die Gebiete von g√©n√©ralit√©s und intendances allerdings nicht: So gab es im Languedoc zwei g√©n√©ralit√©s (in Toulouse und Montpellier), aber nur eine intendance (in Montpellier).

Auflösung der Provinzen

W√§hrend der Franz√∂sischen Revolution erkl√§rten die Abgeordneten der einzelnen Provinzen in der Nationalversammlung im Jahre 1789 den Verzicht auf die ererbten Privilegien ihrer Provinzen, die als unvereinbar mit der Gleichheit aller B√ľrger angesehen wurden. Die Nationalversammlung beschloss die Aufl√∂sung der Provinzen und ihre Ersetzung durch die D√©partements, die im Gegensatz zu den Provinzen alle dieselbe Gr√∂√üe und denselben Status haben sollten. Bei der Benennung der neugebildeten D√©partements wurde bewusst auf die Verwendung von Namen der bis dahin bestehenden Provinzen verzichtet, stattdessen wurden sie gr√∂√ütenteils nach Fl√ľssen und Gebirgen benannt.

Die Provinzen sind seitdem keine politischen Einheiten mehr, ihre Namen leben jedoch als geographische Bezeichnungen fort. Bei der Benennung der heutigen franz√∂sischen Regionen wurde wieder auf die Namen der historischen Provinzen zur√ľckgegriffen, wenn das Gebiet der Region weitgehend einem historischen Territorium entsprach. Da die Grenzen einer Region sich jedoch an denen der D√©partements ausrichten, decken sie sich nur in wenigen F√§llen genau mit den Grenzen der ehemaligen Provinzen.

Provinzen mit Jahr der Angliederung an die Krondomäne

Provinz untergeordnete Provinzen Hauptorte der Provinzen Jahr der endg√ľltigen
Angliederung
an die Krondomäne
Angoumois   Angoul√™me 1515
Anjou   Angers 1480
Besugeois
Mauges
Artois   Arras 1659
(Pays d') Aunis   La Rochelle 1371
Auvergne   Clermont-Ferrand 1531 bzw. 1610
B√©arn   Pau 1594 (zusammen mit Niedernavarra)
Beaujolais   Beaujeu
Berry   Bourges 1100
Boulonnais   Boulogne 1477 (zusammen mit der Picardie)
Bourbonnais   Moulins 1531
Bretagne   Rennes 1532
Clos-Poulet
Cornouaille Quimper
Go√ęllo
Léon Lesneven
Penthièvre
Poher
Trégor
Burgund (Bourgogne)   Dijon 1477
Autunois
Auxerrois Auxerre
Auxois Semur-en-Auxois
Bassigny Langres
Ch√Ęlonnois
Bresse Bourg
Bugey Belley
Charollois Charolles
Dijonnais
M√Ęconnais
Pays de Gex Gex
Valromey Saint-Rambert
(Principauté de) Dombes Trévoux 1762
Champagne   Troyes 1285
Brie champenoise Meaux
Perthois
Remois Reims
Senonais Sens
Vallage Joinville
Dauphin√©   Grenoble 1349
Baronnies
Briançonnois
Champsaur
Diois
Gapençais
Graisivaudan
Embrunais
Valentinois
Viennois
Elsass (Alsace)   Stra√üburg (Strasbourg) 1681
Oberelsass (Haute-Alsace)
Sundgau Belfort
Unterelsass (Basse-Alsace)
Flandern (Flandres)   Lille 1668 (zusammen mit Hennegau)
Flandre maritime
Flandre wallonne
Grafschaft Foix (Comt√© de Foix / Pays de Foix)   Foix 1589
Donnezan Artigues
Forez   Saint-√Čtienne
Franche-Comt√©   Besan√ßon 1678
Gascogne   Auch 1453 (zusammen mit Guyenne und Labourd)
Agenois Agen
Armagnac Auch
Bigorre Tarbes
Comminges Saint-Bertrand
Condomois Condom
Couserans Saint-Lizier
Estarac Mirande
Grave
Lomagne Lectoure
(Pays de) Marsan Mont-de-Marsan
Quatre-Vallées Sarrancolin
Guyenne   Bordeaux 1453 (zusammen mit Gascogne und Labourd)
Bordelais
Bazadois Bazas
Chalosse Saint-Sever
Lannes
Périgord Périgueux
Quercy Cahors
Rouergue Rodez
Hennegau (Hainaut)   Valenciennes 1668 (zusammen mit Flandern)
Cambrésis Cambrai
√éle-de-France   Paris (urspr√ľngliche Krondom√§ne)
Beauvaisis Beauvais
Brie française Lagni
G√Ętinais fran√ßais Nemours
Hurepoix Melun
Laonnois Laon
Mantois Mantes
Quart de Noyon
Soissonnois Soissons
Vexin français Pontoise
Valois Crépy
Korsika (Corse)   Bastia 1768
(Terre de) Labourd   Bayonne 1453 (zusammen mit Guyenne und Gascogne)
Languedoc   Toulouse 1271
Gévaudan Mende
Velay Le Puy
Vivarais Viviers
Limousin   Limoges 1250
Lothringen (Lorraine)   Nancy 1766
Barrois Bar-le-Duc
Lyonnais   Lyon 1312
Plat pays de Lyonnais
Stadt Lyon (Ville de Lyon)
Franc-Lyonnais Genay, ab 1665 Neuville
Maine   Le Mans 1481
Marche   Gu√©ret 1531
Combrailles
Niedernavarra (Basse-Navarre)   Saint-Palais 1594 (zusammen mit B√©arn)
Nivernais   Nevers 1669
Normandie   Rouen 1450
Avranchin
Pays d'Auge
Bessin Bayeux
Pays de Bray
Campagne de Caen
Pays de Caux Caudebec-en-Caux
Cotentin
Hiémois
le Houlme
Lieuvin Beuzeville, √Čpaignes, Lieurey, Thiberville
Campagne du Neubourg
Pays d’Ouche L’Aigle, Bernay, Breteuil-sur-Iton, Conches, Rugles
Roumois Elbeuf, Brionne
Campagne de Saint-André
Vexin normand Quillebeuf
Orl√©anais   Orl√©ans 1626
Blésois Blois
Pays chartrain
Dunois Ch√Ęteaudun
G√Ętinais orl√©anais Montargis
Vend√īmois Vend√īme
Perche   Mortagne-au-Perche
Perche-Gou√ęt
Perche Vend√īmois
Thimerais
Picardie   Amiens 1477 (zusammen mit dem Boulonnais)
Amienois
Ponthieu Abbeville
Santerre Péronne, Montdidier, Roye
Thiérache Guise
Vermandois Saint-Quentin
Vimeu Saint-Valery
Poitou   Poitiers 1369
Provence   Aix-en-Provence 1481
Roussillon   Perpignan 1659
Cerdagne française Mont-Louis
Conflent
Saintonge   Saintes 1371
(Vall√©e de) Soule   Maul√©on 1510
Touraine   Tours 1584
Trois-√Čv√™ch√©s (Drei Bist√ľmer) Bistum Metz Metz
Bistum Toul Toul
Bistum Verdun Verdun

Liste der Gouvernements

Die folgende Liste enthält die 39 im Jahre 1789 bestehenden Gouvernements mit den jeweils zu ihnen gehörenden Provinzen.

Gouvernement zugehörige Provinzen
Anjou Anjou
Artois Artois
Aunis Aunis
Auvergne Auvergne
Béarn Béarn, Soule, Niedernavarra
Berry Berry
Boulonnais Boulonnais
Bourbonnais Bourbonnais
Bretagne Bretagne
Burgund (Bourgogne) Burgund
Champagne Champagne
Dauphiné Dauphiné
Dombes Dombes
Elsass (Alsace) Elsass
Flandern und Hennegau (Flandre et Hainaut) Flandern, Hennegau
Grafschaft Foix (Comté de Foix) Grafschaft Foix
Franche-Comté Franche-Comté
Guyenne und Gascogne (Guyenne et Gascogne) Guyenne, Gascogne, Labourd
Île-de-France Île-de-France (ohne Paris)
Korsika (Corse) Korsika
Languedoc Languedoc
Limousin Limousin
Lothringen (Lorraine) Lothringen
Lyonnais Lyonnais
Maine Maine
Marche Marche
Nivernais Nivernais
Normandie Normandie
Orléanais Orléanais
Paris Paris (Teil der Île-de-France)
Picardie Picardie
Poitou Poitou
Provence Provence
Roussillon Roussillon
Saintonge und Angoumois (Saintonge et Angoumois) Saintonge, Angoumois
Saumurois Saumurois
Toul Toul
Touraine Touraine
Verdun und Metz Verdun, Metz

Liste der Généralités

In der nachfolgenden Liste werden die unmittelbar vor der Franz√∂sischen Revolution bestehenden G√©n√©ralit√©s mit den zugeh√∂rigen Provinzen aufgef√ľhrt.

Sitz der G√©n√©ralit√© Gr√ľndungsjahr
der Généralité
zugehörige Provinzen Steuerrechtlicher Status
Agen, später Bordeaux 1542 Guyenne (teilweise) pays d'élections
Aix 1542 Provence pays d'√Čtats
Alençon 1636 Normandie (teilweise) pays d'élections
Amiens 1542 Picardie (teilweise), Boulonnais, bis 1754 auch Artois pays d'élections
Auch 1716 Gascogne pays d'élections
Bastia 1768 Korsika
Bayonne 1784 Labourd
Besançon 1676 Franche-Comté pays d'imposition
Bourges 1542 Berry, Marche (teilweise) pays d'élections
Caen 1542 Normandie (teilweise) pays d'élections
Ch√Ęlons-sur-Marne 1542 Champagne, Brie, Sedan pays d'√©lections
Dijon 1542 Burgund pays d'√Čtats
Grenoble 1542 Dauphin√© pays d'√Čtats
Issoire, später Riom 1542 Auvergne pays d'élections
La Rochelle 1694 Aunis, Saintonge, Angoumois (teilweise) pays d'élections
Lille 1691 Flandern, ab 1754 auch Artois pays d'imposition
Limoges 1558 Limousin, Marche (teilweise), Angoumois (teilweise) pays d'élections
Lyon 1542 Lyonnais, Forez, Beaujolais pays d'élections
Metz 1552 die drei Bist√ľmer (Trois-√Čv√™ch√©s) Metz, Toul und Verdun
Montauban 1635 Guyenne (teilweise), bis 1716 auch Gascogne pays d'élections
Montpellier 1542 Languedoc (teilweise) (einschlie√ülich G√©vaudan und Vivarais) pays d'√Čtats
Moulins 1587 Bourbonnais, Marche (teilweise), Nivernais (teilweise) pays d'élections
Nancy 1737 Lothringen pays d'imposition
Orléans 1558 Orléanais, Nivernais (teilweise) pays d'élections
Paris 1542 Île-de-France (größtenteils), Picardie (teilweise) pays d'élections
Pau 1784 B√©arn, Soule, Niedernavarra, Bigorre, Quatre Vall√©es, Pays de Marsan, Grafschaft Foix pays d'√Čtats
Perpignan 1660 Roussillon pays d'imposition
Poitiers 1542 Poitou pays d'élections
Rennes 1552 Bretagne pays d'√Čtats
Rouen 1542 Normandie (teilweise) pays d'élections
Soissons 1595 Île-de-France(teilweise), Picardie (teilweise) pays d'élections
Straßburg (Strasbourg) 1689 Elsass pays d'imposition
Toulouse 1542 Languedoc (teilweise) pays d'√Čtats
Tours 1542 Touraine, Maine, Anjou, Saumurois pays d'élections
Trévoux 1762 Dombes pays d'élections
Valenciennes 1678 Hennegau pays d'imposition

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