Hof (Saale)


Hof (Saale)
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Hof
Hof (Saale)
Deutschlandkarte, Position der Stadt Hof hervorgehoben
50.32194444444411.918888888889500
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Höhe: 500 m ü. NN
Fläche: 58,02 km²
Einwohner:

46.286 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 798 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 95028, 95030, 95032
Vorwahl: 09281
Kfz-Kennzeichen: HO
Gemeindeschlüssel: 09 4 64 000
Adresse der
Stadtverwaltung:
Klosterstr. 1
95028 Hof
Webpräsenz: www.hof.de
Oberbürgermeister: Harald Fichtner (CSU)
Lage der Stadt Hof in Bayern
Weiden in der Oberpfalz Straubing Würzburg Schwabach Schweinfurt Regensburg Rosenheim Nürnberg Nürnberg Passau Landshut Memmingen Kaufbeuren Kempten Ingolstadt Fürth Hof Erlangen Coburg Bayreuth Bamberg Augsburg München Aschaffenburg Amberg Ansbach Landkreis Würzburg Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen Landkreis Weilheim-Schongau Landkreis Unterallgäu Landkreis Traunstein Landkreis Tirschenreuth Landkreis Straubing-Bogen Landkreis Starnberg Landkreis Schweinfurt Landkreis Schwandorf Landkreis Rottal-Inn Landkreis Roth Landkreis Rosenheim Landkreis Rhön-Grabfeld Landkreis Regensburg Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Landkreis Regen Landkreis Passau Landkreis Ostallgäu Landkreis Oberallgäu Landkreis Nürnberger Land Landkreis Neu-Ulm Landkreis Neustadt an der Waldnaab Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Landkreis München Landkreis Mühldorf am Inn Landkreis Miltenberg Landkreis Miesbach Landkreis Main-Spessart Landkreis Lindau (Bodensee) Landkreis Lichtenfels Landkreis Landshut Landkreis Landsberg am Lech Landkreis Kulmbach Landkreis Kronach Landkreis Kitzingen Landkreis Kelheim Landkreis Hof Landkreis Haßberge Landkreis Günzburg Landkreis Garmisch-Partenkirchen Landkreis Fürth Landkreis Fürstenfeldbruck Landkreis Freyung-Grafenau Landkreis Freising Landkreis Forchheim Landkreis Erlangen-Höchstadt Landkreis Erding Landkreis Eichstätt Landkreis Ebersberg Landkreis Donau-Ries Landkreis Dingolfing-Landau Landkreis Dillingen an der Donau Landkreis Deggendorf Landkreis Dachau Landkreis Coburg Landkreis Cham Landkreis Berchtesgadener Land Landkreis Bayreuth Landkreis Bamberg Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen Landkreis Bad Kissingen Landkreis Augsburg Landkreis Aschaffenburg Landkreis Ansbach Landkreis Amberg-Sulzbach Landkreis Altötting Landkreis Aichach-Friedberg Bodensee Schweiz Österreich Baden-Württemberg Hessen Tschechien Sachsen ThüringenKarte
Über dieses Bild
Rathaus
Theresienstein (Stadtpark)

Hof ist eine kreisfreie Stadt im Nordosten des bayerischen Regierungsbezirkes Oberfranken. Zur Unterscheidung von anderen Orten mit gleichem Namen sind Zusätze zum offiziellen Namen Hof[2] üblich. Die gebräuchlichsten sind Hof an der Saale und Hof in Bayern. Die Stadt ist Oberzentrum und Mitglied der Metropolregion Nürnberg sowie der Europaregion Euregio Egrensis.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Geographische Lage

Die Stadt Hof liegt im Flusstal der Saale, die die Stadt von Süden nach Norden durchfließt, zwischen den Mittelgebirgen Fichtelgebirge und Frankenwald am Rande des Vogtlandes.

Bedingt durch die Mittelgebirgslage sind die Abhänge des Flusstales verhältnismäßig steil. Der tiefste Punkt der Stadt liegt an der Saale bei etwa 450 Höhenmetern, während der höchste Punkt im Stadtgebiet am Kulm auf 614 m Höhe liegt.[3] Dadurch befinden sich in der Stadt, besonders in Ost-West-Richtung, Straßen mit großen Steigungen.

Die Stadt ist im Uhrzeigersinn – beginnend im Norden – von folgenden Hügeln umgeben:

  • Labyrinthberg mit dem Labyrinthturm
  • Eichelberg
  • Wartberg (570 m)
  • Otterberg bzw. Alsenberg
  • Rosenbühl mit dem Bismarckturm
  • Kulm (614 m)[3]
  • Teufelsberg

Nachbargemeinden

Die Stadt Hof umgeben vom Landkreis
In der Altstadt
Westend mit Blick auf das Münsterviertel

Die kreisfreie Stadt Hof ist vollständig vom Landkreis Hof umgeben. Im Uhrzeigersinn – beginnend im Norden – grenzen folgende Gemeinden an die Stadt (in Klammern die Kurzbezeichnung nach der Landkreiskarte):

Stadtgliederung

Die Stadt Hof besteht aus 26 Stadtteilen

  • Alsenberg/Otterberg
ehemaliger Weiler
  • Altstadt
  • Bahnhofsviertel
entstanden 1888–1914
Wohngebiet aus der Gründerzeit
zwischen Altstadt, Hauptbahnhof und Saale
  • Christiansreuth
  • Eppenreuth (seit 1972)
ehemaliges Dorf
  • Epplas
ehemaliges Dorf
  • Fabrikvorstadt
  • Gärtla (auch „Vertl“, hochdeutsch Viertel)
  • Haidt (seit 1978)
ehemaliges Dorf
  • Hofeck (seit 1906)
ehemaliges Dorf
  • Hohensaas
  • Jägersruh (seit 1977)
ehemaliges Dorf
  • Krötenbruck (seit 1906)
ehemaliges Dorf
  • Leimitz (seit 1977)
ehemaliges Dorf
ehemaliges Dorf
  • Münsterviertel
zwischen Äußerer Bayreuther Straße und
Klinikum, westlich des Hauptbahnhofs
  • Neustadt
  • Osseck (seit 1972)
ehemaliges Dorf
  • Pirk (seit 1972)
ehemaliges Dorf
  • Studentenberg
  • Unterkotzau (seit 1972)
ehemaliges Dorf
  • Vogelherd
  • Vorstadt
  • Wölbattendorf (seit 1978)
ehemaliges Dorf
  • Zobelsreuth
Klimadiagramm von Hof[4]

Klima

Mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von 6,5 °C [5] (internationale Klimavergleichsperiode 1. Januar 1961–31. Dezember 1990) hat Hof den niedrigsten Wert der Städte mit mehr als 20.000 Einwohnern im deutschsprachigen Raum.

Geschichte

Andechs-Meranien und Weida (1080–1373)

Lorenzkirche – älteste Kirche in Hof
Michaeliskirche, Ludwigstraße und Rathaus

Hof entstand etwa um 1080 als Bauernsiedlung Rekkenze. Der Name ist abgeleitet vom Flüsschen Regnitz. In der Nähe der Mündung in die Saale standen die ersten Häuser. Die Siedlung wurde 1214 erstmals urkundlich erwähnt. Inzwischen erstreckt sie sich auch auf den angrenzenden Hügel – die sogenannte „Altstadt“. In der Urkunde genannt ist auch die Lorenzkirche, die älteste Kirche und Keimzelle von Hof.

Um 1230 wurde unter der Regierung von Otto dem Ersten von Andechs-Meranien nördlich davon eine neue, mit Mauer und Toren befestigte Stadt angelegt – die sogenannte Neustadt. Sie wurde zunächst (Stadt am) Regnitzhof oder Hof Regnitz, später (Stadt) am Hof bzw. (Stadt) zum Hof und schließlich nur noch Hof genannt. In Hof wird also die mittelalterliche Stadt mit Mauer und Toren Neustadt genannt, während die ältere Ansiedlung vor den Toren die Altstadt ist. Die große Straße durch die Neustadt heißt heute Ludwigstraße. Zum Ende des 13. Jahrhunderts gab es in der Neustadt zwei Klöster. 1373 ging Hof aus dem Besitz der Vögte von Weida an die Burggrafen von Nürnberg aus dem Hause Hohenzollern über.

Brandenburg-Bayreuth (1373–1792)

Wappen der Markgrafen von Brandenburg-Bayreuth in der Hofer Ludwigstraße

Die Stadt wurde als Landeshauptmannschaft Hof Teil des hohenzollerischen Markgraftums Brandenburg-Kulmbach. Nach der Verlegung der Residenzstadt hieß das Fürstentum Markgraftum Brandenburg-Bayreuth. In dieser Zeit wurde die Stadt als die Hochfürstlich=Brandenburgische Hauptstadt Hoff im Voigtlande bezeichnet. Die Hussiten eroberten 1430 die Stadt und zerstörten sie schwer. Um gegen derartige Angriffe zukünftig geschützt zu sein, wurde 1432 eine Schützengilde gegründet. Aus den jährlichen Schießübungen der Gilde entwickelte sich der „Hofer Nationalfeiertag“, der Schlappentag.

Im Jahr 1529 hielt die Reformation endgültig Einzug in der Stadt. Markgraf Albrecht Alcibiades von Brandenburg-Kulmbach gründete 1546 das Hofer Gymnasium. Die Schule ist eines der ältesten Gymnasien in Oberfranken und heißt heute Jean-Paul-Gymnasium.

1553 wurde Hof im Zweiten Markgrafenkrieg von nürnbergischen und königlich-böhmischen Truppen unter Heinrich IV. von Plauen belagert und eingenommen (siehe Belagerung von Hof). Georg Wolf von Kotzau war kurzzeitig Statthalter Hofs. Hans Glaser fertigte 1553 einen Holzschnitt von der Belagerung der Stadt.[6]

Die erste feste Poststation wurde 1683 eingerichtet. Die erste Postverbindung führte wöchentlich zweimal von Leipzig über Hof nach Nürnberg. Bald kamen weitere Postverbindungen nach Regensburg (1692) und Dresden (1693) hinzu.

Im Jahre 1743 brannte das Hofer Schloss nieder. Es war der Sitz des vom Markgrafen eingesetzten Verwalters der Landeshauptmannschaft Hof. Nach dem Brand wurde es nicht wieder aufgebaut. Das Brandenburger Haus, Ludwigstraße 14, erinnert noch an die markgräfliche Zeit.

Preußen und Frankreich (1792–1810)

1792 kam Hof mit dem Markgraftum Brandenburg-Bayreuth zu Preußen. 1806 besetzten französische Truppen die Stadt. 1810 verkaufte Frankreich das Fürstentum Bayreuth mit der Stadt Hof an Bayern.

Bayern (ab 1810)

Zentrum Fußgängerzone
Architektur aus den 1950er Jahren:
Justizgebäude am Berliner Platz

1823 zerstörte ein verheerender Brand den Großteil der Neustadt, also die heutige Ludwigstraße und die umliegenden Gassen. Bis zum Silvesterabend 1869 sorgte der Hofer Nachtwächter für Schutz und Sicherheit der Bürger in der Nacht.

1848 wurde Hof an die bayerische Ludwig-Süd-Nord-Bahn und die Sächsisch-Bayerische Eisenbahn angebunden. Der erste Hofer Bahnhof, ein Kopfbahnhof, lag in der Nähe des Oberen Tores, an der Stelle der heutigen Stadtpost. Die Personenzüge hielten in einer viergleisigen, gemauerten Bahnsteighalle, die auch heute noch zum großen Teil erhalten ist. 1880 wurde weit vor den Toren der Stadt der neue Hofer Hauptbahnhof als Durchgangsbahnhof errichtet. Von 1901 bis zum Anfang der 1920er-Jahre fuhr die Hofer Straßenbahn zwischen Stadt und Hauptbahnhof. Sie wurde später durch Stadtbusse ersetzt. Als Grenzbahnhöfe zwischen Bayern und Sachsen verfügten die Hofer Bahnhöfe über aufwändige Anlagen.

Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Altstadt weitgehend neu bebaut, so dass sie heute neuer wirkt als die Neustadt.

Mindestens seit Ende des 19. Jahrhunderts waren jüdische Familien in der Stadt ansässig, die eine jüdische Gemeinde bildeten und im Jahre 1927 am Hallplatz in der Nähe der alten Bahnhofshalle ihre Synagoge errichteten. Dieses Gotteshaus wurde beim Novemberpogrom 1938 durch SA-Männer zerstört. Seit 1983 erinnert eine Gedenktafel am Standort der alten Synagoge an die alte jüdische Gemeinde und die Verfolgung der jüdischen Einwohner in der Shoa.[7]

1945 wurde Hof von einem Luftangriff heimgesucht, der auch Opfer unter der Zivilbevölkerung forderte. Durch die deutsche Teilung nach dem Krieg geriet die Stadt in eine extreme Randlage (Zonenrandgebiet). Die guten Verbindungen nach Norden und Osten, nach Thüringen, Sachsen und Böhmen, wurden unterbrochen. Im Stadtteil Moschendorf wurde zum Kriegsende ein Flüchtlingslager Moschendorf eingerichtet. Die Bevölkerung wuchs aufgrund des Zuzuges von Heimatvertriebenen stark an. In Hof und Umgebung entstanden viele neue Wohnungen. Nach der Grenzöffnung 1989 und der deutschen Wiedervereinigung 1990 konnten viele der alten Verbindungen wieder aufgebaut werden, wenn auch oft in veränderter Form.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
1818: 4.667
1840: 7.985
1880: 21.000
1900: 32.781
1920: 40.785
Jahr Einwohner
1939: 44.878
1945: 55.405
1950: 61.033
1955: 58.005
1960: 58.595
Jahr Einwohner
1965: 55.810
1970: 56.555
1975: 54.644
1980: 53.180
1985: 51.035
Jahr Einwohner
1988: 50.938
1989: 52.319
1990: 52.913
1995: 52.590
2000: 50.741
Jahr Einwohner
2004: 49.163
2006: 48.124
2007: 47.744
2009: 46.779
2010: 46.286

Dialekt und sprachliche Besonderheiten

Das Huuferisch (Betonung auf dem langen u), der Hofer Dialekt, gehört zu den oberfränkischen Dialekten in der Dialektgruppe der ostfränkischen Dialekte. Diese Dialekte werden in Deutschland allgemein als Fränkisch bezeichnet. Als Besonderheit existiert in Hof und der unmittelbaren Umgebung das Wort hoa (o und a werden zusammen als ein mittellanger Vokal, der zwischen a und o liegt, gesprochen, ein im Hochdeutschen nicht verwendetes Phon), das von Dialektsprechern als Synonym zu „Ja“ oder als affirmative Modalpartikel verwendet wird, und den Dialektsprecher auch außerhalb der Hofer Umgebung anderen Hofern gegenüber als Einheimischen zu erkennen gibt. Der Hofer Dialekt kann unter anderem im Hofer Spaziergänger der Frankenpost nachgelesen werden.

Politik

Stadtrat

Sitzverteilung im Stadtrat 2002–2008

Der Stadtrat hat 44 Mitglieder. In der Wahlperiode 1. Mai 2002 bis 30. April 2008 setzte er sich folgendermaßen zusammen:

In der Wahlperiode 1. Mai 2008 bis 30. April 2014 setzt er sich wie folgt zusammen:

Erste Bürgermeister und Oberbürgermeister

(seit Einführung der bayerischen Gemeindeordnung 1818)

1818–1846 Georg Friedrich Samuel von Oerthel
1847 Johann Adam Laubmann
1848–1849 Christoph Theodor Schroen
1849–1857 Moritz Ernst Freiherr von Waldenfels
1857–1882 Hermann von Münch
1883–1903 Carl von Mann
1904–1916 Paul Bräuninger
1916–1919 Heinrich Neupert
1919–1933 Karl Buhl
1933–1941 Richard Wendler (NSDAP)
1941–1945 Rammensee
1945–1946 Oskar Weinauer
1946–1948 Hans Bechert
1948–1949 Kurt Schröter
1950–1970 Hans Högn (SPD)
1970–1988 Hans Heun (CSU)
1988–2006 Dieter Döhla (SPD)
seit 2006 Harald Fichtner (CSU)

Wappen

Blasonierung: „In Rot zwei aus gemeinsamem Sockel wachsende grob schwarz gefugte silberne Zinnentürme mit ebensolchen Spitzdächern, ihnen unten aufgelegt ein gelehnter Schild, darin innerhalb eines silbernen Bordes in Schwarz ein rotgezungter, rotbewehrter und rotgekrönter goldener Löwe.“

Wappenerklärung: Die unten verbundenen Türme symbolisieren die Stadt Hof, die seit Mitte des 13. Jahrhunderts Stadtcharakter hat, der Löwe des Hauses Wittelsbach weist auf die Vögte von Weida hin, die bereits vor 1244 als Lehensträger der bayerischen Herzöge den wittelsbachischen Löwen in ihrem Wappen führten. Nach verschiedenen Wappenänderungen verlieh König Ludwig I. 1840 das Wappen wieder in der Form von 1571 unter Festlegung der Farben. Bei Einführung der Stadtfahne 1954 wünschte die Stadt die Wiederannahme des Wappens von 1335, dem 1960 seitens das Ministeriums entsprochen wurde.

Städtepartnerschaften

Die Stadt Hof unterhält Städtepartnerschaften mit folgenden Orten:

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Ludwigstraße, Hauptstraße und früherer Markt in der „Neustadt“
Evangelische Michaeliskirche
Evangelische Hospitalkirche: Mittelschrein des spätgotischen Marienaltars von 1511
Katholische Marienkirche in der Altstadt
Wartturm am Wartberg
Bismarckturm
Denkmal zur Erinnerung an das Lager Moschendorf
Fernwehpark

Von kunsthistorischer Bedeutung sind in Hof das Biedermeier-Ensemble entlang der Ludwigstraße aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, als Kontrast dazu das Ende des 20. Jahrhunderts neu erbaute Theater sowie der Bürgerpark Theresienstein mit dem Jugendstil-Wirtschaftsgebäude im Landhausambiente und der künstlichen Ruine am Labyrinth. Die Anfänge des Bürgerparks reichen bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts zurück.

Weitere Dominanten im Stadtbild sind

Stadtkern

Der Hofer Stadtkern ist in der Liste der 300 bedeutsamsten historischen Stadtkerne Deutschlands des Zeit-Magazins enthalten.[8] Es handelt sich um einen mittelalterlichen Straßenmarkt (Altstadt), dem sich eine spätmittelalterliche Gründungsstadt (Neustadt mit der Ludwigstraße) anschließt. Die Gründungsstadt ist mit planmäßigem Grundriss gegliedert und wurde nach einem schweren Brand im Jahr 1823 biedermeierlich wieder aufgebaut. Entstanden ist eine bedeutende, geschlossene Biedermeierstadt, die nahezu vollständig erhalten ist.

Theater und Musik

Kirchen

Evangelisch

  • Die St.-Lorenz-Kirche ist die älteste Kirche in Hof. Urkundlich erwähnt ist sie seit 1214 und wird als die „Mutterkirche Nordost-Oberfrankens“ bezeichnet. Die heutige Ausstattung ist im klassizistischen Stil (1822/23). Drei flügelartig zusammengefügte Bildtafeln des Hertnid-Altars (15. Jahrhundert, benannt nach dem Stifter Pleban Hertnid vom Stein) sind erhalten.
  • Die Hospitalkirche, vor den Mauern der mittelalterlichen Stadt am Unteren Tor gelegen, wurde zusammen mit dem Hospital (Armenspital) 1268 an der Saale erbaut. Sie besitzt noch den spätgotischen Marienaltar von 1511 und ist mit einer Kassettendecke (1688) ausgestattet.
  • Die St.-Michaelis-Kirche entstand als Kapellenbau um das Jahr 1230. Von 1380–1386 entstand eine dreischiffige Hallenkirche. Von 1480–1582 erfolgten weiter Ausbauten. Der ehemalige Altar der Michaeliskirche, der sogenannte Hofer Altar aus der Werkstatt von Hans Pleydenwurff (1465), wird seit 1811 in der Alten Pinakothek in München aufbewahrt. Beim großen Hofer Stadtbrand von 1823 wurde die Michaeliskirche zerstört. Der Wiederaufbau in heutiger Form erfolgte 1826 bis 29. Die wertvolle Heiden-Oeichorgel 1834 erbaut, ist im Jahr 2007 von der Berliner Orgelbaufirma Schuke restauriert worden. Die St.-Michaelis-Kirche ist heute evangelische Hauptkirche und Sitz des Dekans.
  • Die Auferstehungskirche im Stadtteil Moschendorf wurde 1929 erbaut. Sie ist die einzige der Hofer Kirchen, die noch einen eigenen Friedhof besitzt.
  • Die St.-Johannes-Kirche wurde 1937 im östlichen Stadtteil "Gärtla" erbaut.
  • Die Christuskirche wurde 1939 im südlichen Stadtteil "Münster" erbaut.
  • Die Lutherkirche entstand 1956 im nördlichen Stadtteil "Hofeck".
  • Die Dreieinigkeitskirche wurde 1961 im südwestlichen Stadtteil "Krötenbruck" erbaut.
  • Die Kreuzkirche entstand 1963 im nordwestlichen Stadtteil "Hohensaas".
  • Die Paulus-Kapelle, eine evangelisch-methodistische Kirche, liegt in der Innenstadt.

Katholisch

  • Die St.-Marien-Kirche[9] (erbaut 1864)ist die katholische Hauptkirche in der Altstadt und Zentralpfarrei des nordöstlichsten Dekanates des Erzbistums Bamberg. Sie ist eine neugotische Hallenkirche mit Netzrippengewölbe und komplett erhaltener neugotischer Ausstattung: Hochaltar, 4 Seitenaltäre, Taufkapelle, Kanzel und einem an die franziskanische Tradition der Stadt (13. bis 16. Jh.) anknüpfendem Figurenprogramm. Die Chorfenster beinhalten die Darstellung der Apostel Petrus und Paulus sowie der Bistumspatrone (Kaiserpaar Heinrich und Kunigunde). Die vollständig erhaltene romantische Steinmeyer-Orgel von 1885 (mit mechanischen Kegelladen) wurde 1994/95 von der Orgelbaufirma Klais (Bonn) restauriert. Zelebrationsaltar, Ambo und Vortragekreuz stammen aus der Hand des Münchener Künstlers Klaus Backmund (1987). St. Marien ist Gedenkstätte mit Büste des 1943 in Hof verstorbenen und am 23. Juni 1996 durch Papst Johannes Paul II. selig gesprochenen Märtyrers, des Berliner Dompropstes Bernhard Lichtenberg. Im Jahre 2000 wurde die Stadtpfarrkirche St. Marien grundlegend restauriert.
  • Die St.-Konrad-Kirche[10] wurde 1954 im Stadtteil Neuhof erbaut und erhielt das westliche Pfarrgebiet der Marienkirche.
  • Die St.-Otto-Kirche, erbaut 1963 im Stadtteil Moschendorf, entstand 1945 zunächst als Notkirche nach dem Zweiten Weltkrieg im ehemaligen Durchgangs- und Flüchtlingslager Hof- Moschendorf. Sie ist heute Filialkirche der St.-Marien-Kirche.
  • Die St.-Pius-Kirche wurde 1977 als moderne zeltdachförmige Kirche im Stadtteil Münster erbaut. Sie ist eine Filialkirche der Hofer St.-Konrad-Kirche.

Museen

Denkmäler

Parks

Friedhöfe

  • Auf dem Städtischen Friedhof in der Plauener Straße, der allgemeiner Begräbnisort aller Bürger ist, befinden sich auch die Gräber von zwei unbekannten KZ-Opfern, an die mit einem Gedenkstein erinnert wird.
  • Auf dem Friedhof der israelitischen Kultusgemeinde an der "Hohen Saas" sind 142 jüdische KZ-Häftlinge begraben, die Opfer von Zwangsarbeit wurden.

Bäder

  • HofBad, Hallenbad mit Wellnesseinrichtungen und Sauna HofSauna
  • Freibad an der Ascher Straße mit 100-m-Doppelrutsche

Sport

Der bekannteste Sportverein in Hof ist die SpVgg Bayern Hof. Der Verein entstand am 1. Juli 2005 durch die Fusion der SpVgg Hof 1893 und des FC Bayern Hof 1910, der bis 1914 Fußballclub Britannia Hof hieß. Hauptsportart ist Fußball, daneben gibt es eine Box- und eine Sängerabteilung sowie Abteilungen für Leichtathletik und Damengymnastik. Der Verein trägt seine Heimspiele der Bayernliga im städtischen Stadion Grüne Au aus.

Bis 1896 reichen die Wurzeln des Athletik-Sportvereins (ASV Hof) zurück. Die erste Mannschaft ringt seit 2007 in der ersten Bundesliga und hat sich mehrfach für das Finale der deutschen Meisterschaft qualifiziert.

1817 führte der Hofer Progymnasiallehrer Flamin Clöter am Hofer Gymnasium den freiwilligen Turnunterricht ein. Ein erster Turnplatz entstand 1818, als man den Anger unterhalb der oberen steinernen Brücke zwischen Saale und Mühlgraben mit den dafür nötigen Geräten versah. Die Disziplinen waren Springen, Barlauf, Wett- und Dauerlauf, Reck und Schwingpferd, später Barren- und Kletterübungen.

Im Herbst 1818 kam mit Florian Clöter der Schwimm- und Eislaufsport nach Hof. Er sorgte für die Errichtung einer Schwimmschule bei der oberen steinernen Brücke und brachte das Schlittschuhlaufen auf die Saale.

Flamin Clöter verließ Hof 1821. Damit hörten auch die Turnübungen auf, noch bevor 1824 das staatliche Turnverbot für Bayern erging. Für einige Jahre lag der Turnbetrieb in Hof wie im ganzen Königreich brach, bis durch Erlass vom 21. August 1826 das Turnen vom neuen König Ludwig I. wenigstens den Gymnasialschülern wieder erlaubt wurde. Zum obligatorischen Unterrichtsfach wurde der Turnunterricht an den bayerischen Gymnasien durch Ministerialbeschluss vom 2. November 1868.

Das Mädchenturnen hielt an der Höheren Töchterschule in Hof im Jahr 1860 Eingang. Die Vorbereitung von Volksschullehrern für den Turnunterricht wurde vom städtischen Hauptturnlehrer Rudolf Lion ab 1868 in Angriff genommen. Am 11. Februar 1870 erklärte die Stadtschulenkommission den Turnunterricht an den Hofer Volksschulen zum Pflichtfach.

Am 8. April 1861 wurde die Stadtverwaltung Hof um die Erlaubnis zur Gründung eines Turnvereins nachgesucht. Das Schreiben wurde „mit Vergnügen“ zur Kenntnis genommen und dem Verein wurde Unterstützung zugesagt. Während sich die Stadtverwaltung zur Förderung der sportlichen Aktivitäten gerne bereit fand, stieß man an die Grenze des Entgegenkommens, als der Verein darum bat, „an jedem Montag, Mittwoch und Sonnabend nach dem Turnen unter Trommelschlag in die Stadt einmarschieren zu dürfen“. Die zugesagte Turnhalle wurde 1868 fertig.

1869: Nach seiner Wahl zum städtischen Hauptturnlehrer oblag Rudolf Lion die Oberleitung und Koordination des gesamten Turnunterrichts in Hof. Ein Höhepunkt im Vereinsleben war die Ausrichtung des 9. Bayerischen Turntages am 10. und 11. September 1871 in Hof. Als es 1874 zu Zwistigkeiten im Verein kam, traten mehrere Mitglieder aus und gründeten in Hof einen zweiten Turnverein.

Weitere Turnvereine entstanden gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Hof etwa mit dem Turnerclub Hof, der Freien Turnerschaft oder dem missglückten, 1907 gegründeten Turnverein Vater Jahn, dessen Mitglieder bereits ein Jahr später nichts mehr von der Existenz ihres Vereins wissen wollten.

Die seit dem Ende des Jahrhunderts bis 1918 aus dem Boden schießenden Spezialsportvereine beschäftigten sich überwiegend mit Radfahrsport oder Fechten. Die Schützen hatten mit der Schützengesellschaft eine Organisation, deren Gründung bis 1432 zurückreichte. Einer der bis heute bedeutendsten Hofer Sportvereine ist der 1911 gegründete Schwimmverein Hof. Mit der Spielvereinigung als einer Abteilung des Turnvereins Hof wird 1893 durch Otto Strunz der erste Verein des Hofer Fußballsports gegründet. Zum ersten Mannschaftsspiel kam es erst am 23. Oktober 1898, als man gegen die Fußballmannschaft des ATV Plauen spielte und 7:0 gewann. Zur Trennung vom Turnverein kam es 1924.

Ein weiterer Fußballverein war der Fußballclub Britannia Hof, der 1911 gegründet wurde und sich 1914 FC Bayern Hof umbenannte.

Seit 1977 existiert die Marine-Jugend Hof als Segelsportverein in Hof. Hauptsächlich im Bereich Jugendarbeit wird im Sommer der Untreusee zum Trainieren und zum Austragen von Regatten genutzt. Im Jahr 2008 wurde zum Beispiel die Bundesjugendsegelmeisterschaft des DMB organisiert. In den Wintermonaten beschäftigen sich die Jugendlichen mit Modellbau und Segeltheorie.

Im November 1992 gründete sich mit den Hof Jokers die erste American Football-Mannschaft in der Stadt. Die Jokers sind eine Abteilung des Post- und Telekom-Sportvereins (PTSV). In der Spielzeit 2008 konnten die Hof Jokers zum ersten Mal Platz 1 in der Bayernliga belegen und spielten somit in der Saison 2009 in der Regionalliga Süd. Dort konnte mit Platz 5 in der ersten Spielzeit der Klassenerhalt gesichert werden. 2010 musste sich die Mannschaft vorzeitig vom Ligabetrieb zurückziehen. Die Heimspiele der Jokers werden im PTSV-Stadion in Hof ausgetragen.[12]

Regelmäßige Veranstaltungen

Central Kino
Hofer Volksfest
  • Internationale Hofer Filmtage
    „HOF“ sei die Abkürzung für „Home Of Films“ hat Wim Wenders über das Hofer Festival gesagt. 1967 organisierte der Student Heinz Badewitz mit seinen damaligen Bandkollegen (New Jazz Group) Werner Weinelt, Uwe Brander einen Zweieinhalb-Stunden-Kinoabend mit eigenen Filmen in Hof. Diesen nannten sie das 1. Hofer Kurzfilmfestival. Die Idee entstand nach enttäuschenden Erfahrungen bei den „Oberhausener Kurzfilmtagen“ und weil in ihrer Studienstadt München die Bedingungen schwierig und die Mieten zu hoch waren. Dies war die Geburtsstunde der Internationalen Hofer Filmtage. Unter der Leitung von Heinz Badewitz entwickelte sich das Festival stetig weiter. In vier Jahrzehnten hat es sich zu einem der renommiertesten deutschen Filmfestivals entwickelt, bei dem die Nachwuchsregisseure ihre Debütfilme zum ersten Mal der Öffentlichkeit zeigen. Die wichtigen Trends wie der Neue Deutsche Film mit Regisseuren wie Werner Herzog, Wim Wenders und Volker Schlöndorff oder der Komödienboom der achtziger Jahre (z. B. Männer von Doris Dörrie) wurden in Hof gesetzt. Die Hofer Filmtage verleihen keine Preise. Verschiedene Träger, u. a. die Stadt Hof, haben sich aber im Laufe der Jahre an die Filmtage angedockt, um am Rande des Festivals Preise zu vergeben, darunter der Filmpreis der Stadt Hof, der Eastman Förderpreis, ein Preis für das beste Szenenbild sowie ein Preis für die visuelle Filmkritik. Zum ersten Mal im Jahr 2005 wurde der Förderpreis Deutscher Film für herausragende Leistungen in der Filmtechnik (z. B. Ton, Schnitt) verliehen.
  • Hofer Jazztage
  • Hofer Kinderfilmfest
  • SEHquenz, Filmwoche mit Präsentation aktueller deutscher Filme
  • Hof blüht auf, die Blumenschau zum Frühjahr in der Hofer Innenstadt
  • Internationales Stabhochsprung-Meeting in der Altstadt
  • Oberfranken-Ausstellung (Ofra), Leistungsschau der regionalen Wirtschaft; die Ofra ist alle zwei Jahre im Frühjahr auf dem Hofer Volksfestplatz zu Gast;
  • Schlappentag
  • Jahrestag der Steinhauer- und Maurerbrüderschaft Hof und Umgebung von 1450
  • Hofer Volksfest
    Das Hofer Volksfest ist das größte Volksfest der Region. Es findet jedes Jahr Ende Juli/Anfang August am Volksfestplatz in Hof statt und dauert zehn Tage. Die Freiheitshalle am Festplatz dient während des Festes als Festhalle. Das Volksfest beginnt am Freitag vor dem Hofer Sommerjahrmarkt. Der Sommerjahrmarkt selbst beginnt am Montag nach Jakobi (25. Juli). Das Volksfest endet nach gut einer Woche am Sonntag. In der Festhalle und im Biergarten schenken die Hofer Brauereien im Wechsel ihr Bier aus. Auf dem Volksfestplatz gibt es einen umfangreichen Vergnügungspark mit vielen Fahrgeschäften, Losbuden und Imbiss-Ständen. Am Eröffnungstag findet der große Volksfest-Umzug der Hofer Vereine und Organisationen statt. Nach einer Woche, am zweiten Volksfest-Freitag, wird nach Einbruch der Dunkelheit in der Nähe des Festplatzes ein großes Brillantfeuerwerk für die Festbesucher abgebrannt.
  • Hofer Umwelttag
  • Hofer Herbstmarkt
  • Hofer Weihnachtsmarkt
Wärschtlamo in der Altstadt (2010)

Kulinarische Spezialitäten

Wärschtlamo: Denkmal am Sonnenplatz

Besonders hervorzuheben sind die Wurstspezialitäten aus Hof:

Als eines der Markenzeichen der Stadt gilt der Hofer Wärschtlamo (hochdeutsch: Würstchen-Mann), der traditionell in der Hofer Altstadt steht und direkt aus dem Kessel seine „Wienerla, Bauern und Weißen mit Sempft“ (hochdeutsch: Wienerwürstchen, Debrezinerwürstchen und Weißwürste mit Senf) verkauft. Hofer in der Ferne trauern besonders den Wurst- und Bierspezialitäten nach.

Hof ist in der weiteren Umgebung für sein Bier bekannt. Heute wird Bier der Marken Meinel-Bräu und Scherdel in Hof hergestellt.

Ein typisches Gericht in Hof sind die Schnitz, ein Eintopf, der mit dem Pichelsteiner Eintopf zu vergleichen ist. Der Name Schnitz kommt daher, dass alle Zutaten geschnitten werden. Als Pilzgericht trägt er den Namen Schwammaschnitz, das ist ein Eintopf mit traditionell selbstgesuchten Schwamma (Pilzen).

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft

Wichtige Arbeitgeber – gemessen an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten – sind der Einzelhandel gefolgt von Gesundheitswesen, der Textilindustrie, der Logistiksparte und dem Kreditwesen.[13] Daneben gibt es Betriebe zur Herstellung von Kühlzellen, Unterwasserpumpen, Klärwerksausrüstungen, Elektroantrieben sowie von Stahl- und Leichtmetallbauteilen.

  • Textilindustrie
Der bedeutendste Industriezweig in Hof außerhalb des Dienstleistungssektors ist die Textil- und Bekleidungsindustrie. Mit dem benachbarten Landkreisen Hof, Kulmbach und Bayreuth zählt der Wirtschaftsraum zu den drei wichtigsten Textilstandorten in Deutschland. Wichtige Vertreter sind die Textilgruppe Hof und die Spinnerei Neuhof.
  • Brauereien
Hof ist auch ein Zentrum des Bierbrauens. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es in Hof zwölf Brauereien:

Bavaria (Laubmann)
Bürgerbräu (Ried)
Deininger-Kronenbräu (AG)
Löwenbräu (AG)
Gg. Meinel (Georg Meinel, Meinel-Bräu)
Karl Militzer

  Joh. Richter
  B. Scherdel (Bernhard Scherdel)
  (Heinrich) Schmidt's Erben (Schmidts Heiner)
  Karl Schuster (Weizenbier)
  Gg. Weidner (Georg Weidner)
  Karl Zelt (Schlappenbier)

Meinel-Bräu existiert heute noch eigenständig und die Brauerei Scherdel arbeitet unter dem Dach der Kulmbacher Brauerei weiterhin in Hof. Alle anderen Brauereien haben die Produktion eingestellt. Die Brauerei Falter kam mit der Eingemeindung von Unterkotzau zur Stadt Hof. Sie stellte Mitte 2008 die Produktion ein. Die Brauerei Zelt stellte im Jahr 2010 den Braubetrieb ein. Auch die Brauerei Bürgerbräu Hof existiert seit einigen Jahren nicht mehr. Zum Teil leben die Namen der alten Hofer Brauereien in Biermarken weiter.
  • Logistik
Hof ist von jeher Standort größerer Speditionsunternehmen, wie beispielsweise der Firma Militzer & Münch. Seit der Wende 1990 siedelten sich weitere Logistikunternehmen an. 2002 rihtete eine Döhlauer Spedition am Hofer Hauptbahnhof ein Verladeterminal für Containerzüge ein und erweiterte es mehrmals.
  • Automobilindustrie
Es entstand der Automobilzuliefererpark Pole Position in Hof und Gattendorf.
  • Kreditinstitute
In Hof befand sich die Zentrale der privaten Regionalbank SchmidtBank. Sie kam 2001 in große wirtschaftliche Schwierigkeiten, die Zentrale wurde aufgelöst. Das vorhandene Know-How nutzen einige Spezialkreditinstitute und Dienstleister weiter. An der Hochschule Hof ist ein einschlägiger Schwerpunkt eingerichtet.
  • Umwelt
Ein Gebäude der ehemaligen SchmidtBank-Zentrale beherbergt den 2006 eingerichteten Dienstsitz Hof des Bayerischen Landesamtes für Umwelt (LFU).
  • Callcenter
Seit dem Jahr 2000 entstanden durch die Ansiedlung von Callcentern Arbeitsplätze im Niedriglohnsektor des Dienstleistungsbereiches.

Medien

Frankenpost

Druckmedien

Der Hofer Anzeiger ist die führende regionale Tageszeitung in Hof und dem Umland. Gegründet wurde die Zeitung im Jahr 1801 als Höfer Intelligenz-Blatt. Sie ist damit eine der ältesten Tageszeitungen in Deutschland. Seit 1968 gehört der Hofer Anzeiger zur Frankenpost-Verlagsgruppe, und wird oft auch als „Frankenpost“ bezeichnet.

Rundfunk und Fernsehen

Derzeit findet man unter dem Dach des Funkhauses Hof die Radiosender Radio Euroherz und Radio Galaxy. Außerdem sendet als unabhängiges Lokalradio von 12:00 bis 18:00 Uhr Extra-Radio, das sich die Frequenz 88,0 MHz mit Radio Euroherz zeitlich teilt.

Im Funkhaus Hof befindet sich auch die Verwaltung und das Zentralstudio des regionalen Fernsehsenders TV Oberfranken. Der Sender wird im gesamten Regierungsbezirk Oberfranken auf einem eigenen Kanal und zusätzlich werktäglich in einem Regionalfenster zwischen 18 Uhr und 18:30 Uhr auf dem Kanal von RTL ins Kabel eingespeist, und ist über Satellit und als Livestream im Internet zu empfangen. Nach eigenen Angaben erreicht der Sender im Regierungsbezirk 700.000 Haushalte über Kabel und nochmals 450.000 Haushalte über Satellit.[14]

Senderstandorte

Von 1948 bis 1994 war Hof Standort eines Mittelwellensenders des RIAS, um die südlichen Teile der DDR besser mit dem Programm des RIAS zu versorgen. Als Sendeantenne dienten zwei 100 Meter hohe, gegen Erde isolierte, abgespannte Stahlfachwerkmasten. Diese Sendemasten wurden im Oktober 1995 durch simultane Sprengung abgerissen.

Der RIAS sendete vom Senderstandort Großer Waldstein (international koordiniert als Sender Hof) mit jeweils 20 kW ERP:

In Hof betreibt auch der Bayerische Rundfunk einen Mittelwellensender (dieser Sendemast steht in Hof an der Hohensaas, 50° 18′ 47,2″ N, 11° 52′ 32″ O50.31311111111111.875555555556). Bis 1999 wurde die Sendefrequenz 520 kHz genutzt. Diese Frequenz liegt nicht im offiziellen Mittelwellenband und somit konnte dieser nur 200 Watt EMRP starke Sender[15], der zusammen mit dem Sender in Würzburg im Gleichwellenbetrieb betrieben wurde, gut für Ausbreitungstests im Mittelwellenbereich genutzt werden. Da aber viele moderne Radios die Frequenz des Hofer Senders nicht mehr empfangen konnten, erfolgte 1999 eine Frequenzänderung auf 729 kHz. Im Zuge dieser Frequenzumstellung wurde auch ein neuer Sendemast errichtet. Dazu wurde der dort nicht mehr benötigte Reflektormast des Senders Ismaning abgebaut und in Hof wieder aufgebaut. Es ist eine 74 Meter hohe geerdete, oben gespeiste Stahlfachwerkkonstruktion, wie die Sendemasten der Langwellensender Aholming und Donebach. Lange Jahre wurde das Programm Bayern 1, in den 1990er Jahren auch für einige Zeit B5 Aktuell übertragen. Ab dem 8. Oktober 2007 wurde das Programm Bavarian Open Radio gesendet, das am 5. Mai 2008 in on3radio umbenannt wurde. Seit dem 10. Januar 2011 wird das Programm Bayern plus abgestrahlt.

  • UKW-Senderstandorte mit internationalem Sendernamen Hof
(Frequenzen laut Senderdaten der Bundesnetzagentur)
Programm Senderstandort Geogr. Koordinaten Frequenz Sendeleistung (ERP) RDS PS
Radio Euroherz und extra-radio Großer Waldstein 50° 7′ 37″ N, 11° 50′ 43″ O50.12694444444411.845277777778 88,0 MHz 5 kW EUROHERZ bzw. extra
Deutschlandradio Kultur Großer Waldstein 50° 7′ 37″ N, 11° 50′ 43″ O50.12694444444411.845277777778 89,3 MHz 20 kW DKULTUR
Radio Galaxy Hof Hof-Labyrinthberg 50° 20′ 1,1″ N, 11° 56′ 2,3″ O50.33363888888911.933972222222 94,0 MHz 0,2 kW GALAXY
Radio Galaxy Hof Ahornberg 50° 14′ 36,3″ N, 11° 47′ 50,4″ O50.24341666666711.797333333333 98,1 MHz 0,1 kW GALAXY

Verkehr

Hinweistafel an den Autobahnen
Hauptbahnhof in Hof
Unterkotzauer Brücke

Straßen

Die Stadt Hof liegt an den drei Bundesautobahnen 9 im Westen, 93 im Osten und 72 im Norden. Sie bilden die Form eines Hufeisens um die Stadt, berühren das Stadtgebiet aber nicht. An den Autobahnen wird durch Unterrichtungstafeln mit der Aufschrift Hof – park & see auf die Stadt hingewiesen. Das Motto ist bewusst mehrdeutig gewählt: auf Deutsch werden wichtige Sehenswürdigkeiten genannt, Stadtpark Theresienstein und Untreusee – auf Englisch werden die Autofahrer aufgefordert, ihren Wagen abzustellen (to park) und die Stadt zu besuchen (to see).

Durch Hof führen die Bundesstraßen 2, 15 und 173. Alle drei Bundesstraßen sind im Stadtgebiet im Verlauf der Ernst-Reuter-Straße vierspurig ausgebaut. Der Abschnitte ist mit grüner Welle und Geschwindigkeitsbeschränkung auf 60 km/h zügig befahrbar. Die B 173 dient als Zubringer zu allen drei Autobahnen: im Nordwesten zur A 72 und A 9 und im Osten zur A 93. Die B 15 ist im Westen vierspurig an die A 9 angebunden und im Südosten an die A 93. Die B 2 hat im Nordosten eine Auffahrt zur A 72 und im Süden bei Münchberg eine zur A 9.

Eisenbahn

In Hof treffen sich die Hauptstrecken Leipzig–Hof, Bamberg–Hof, Regensburg–Hof und Dresden–Chemnitz–Zwickau–Plauen–Hof–Bayreuth–Nürnberg (Sachsen-Franken-Magistrale) sowie die Nebenstrecken (Cheb–Aš–)Selb–Oberkotzau(–Hof), Hof–Bad Steben und (Hof–)Münchberg–Helmbrechts. Im Fernverkehr werden von der Deutschen Bahn sowie von der Vogtlandbahn regelmäßige Verbindungen nach Leipzig, Dresden, Bamberg, Nürnberg und Regensburg angeboten. Im Nahverkehr sind die Strecken nach Selb und Bad Steben vor allem im Schülerverkehr, die Strecke nach Bad Steben auch für Kurgäste bedeutsam. Auf diesen Strecken wird von agilis ein Stundentakt angeboten. Auch die kleineren Bahnhöfe und Haltepunkte an den von Hof ausgehenden Hauptstrecken sowie die Strecke Münchberg-Helmbrechts werden mindestens stündlich mit Nahverkehrszügen bedient.

Die Stadt Hof verfügt über zwei Bahnhöfe: den Hauptbahnhof und den Bahnhof Hof-Neuhof.

Öffentlicher Personennahverkehr

In Stadt und Landkreis Hof gilt der einheitliche Tarif der Verkehrsgemeinschaft Hof in den Bussen der beteiligten Verkehrsunternehmen (HofBus GmbH, RBO und andere). Die Verkehrsgemeinschaft Hof ist Mitglied im EgroNet, einem länderübergreifenden Verkehrsverbund, an dem nordostbayrische, sächsische und thrüringische Landkreise sowie die tschechische Region Karlovy Vary und die Stadt Cheb teilnehmen, so dass auch EgroNet-Fahrscheine von allen beteiligten Verkehrsunternehmen anerkannt werden.

In der Stadt, die von 1901 bis 1922 eine Straßenbahnlinie besaß, gibt es zwölf Stadtbuslinien, die von der HofBus GmbH betrieben werden. Die HofBus GmbH gehört zu 74,9 % den Stadtwerken Hof (und damit der Stadt Hof) und zu 25,1 % den Verkehrsbetrieben Bachstein, einem regionalen Busunternehmen. Montag bis Freitag ganztägig und Samstag bis 14 Uhr verkehren alle zwölf Linien, während an Samstagen ab 14 Uhr und an Sonntagen und Feiertagen ein angepasstes Liniennetz mit neun Linien bedient wird: Die Linien 2, 7 und 10 verkehren nicht und alle anderen Linien bedienen teilweise veränderte Strecken. Die Hofer Stadtbusse verkehren in der Regel wochentags zwischen 6 und 21 Uhr und am Wochenende zwischen 8 und 20 Uhr. Zusätzlich existiert Montag bis Freitag morgens ein Frühverkehr und Freitag und Samstag abends ein Spätverkehr (jeweils eine Fahrt), die die wichtigsten Haltestellen in der Stadt anfahren.[16] Zentraler Umsteigepunkt aller Linien ist die Haltestelle Busbahnhof an der Kreunzung Bismarckstraße/Friedrichstraße, ein weiterer wichtiger Umsteigepunkt befindet sich an der Haltestelle Anspann/Klinikum. Dort kann zwischen den Linien in die südöstlichen und südwestlichen Stadtteile umgestiegen werden. Die Linie 11 verkehrt bis in die sächsische Nachbarstadt Plauen im Vogtland. Diese Linie wurde kurz nach der Grenzöffnung zwischen der Bundesrepublik und der DDR eingerichtet, um eine schnelle Alternative zur langen Bahnfahrt zwischen den beiden Städten anzubieten und die Verbundenheit zwischen den Partnerstädten Hof und Plauen auszudrücken.

Von Hof aus verkehren 30 Regionalbuslinien der Regionalbus Ostbayern (RBO), einer Tochter der Deutschen Bahn. Ausgangspunkt ist die Haltestelle Hauptbahnhof. Die Regionalbuslinien halten innerhalb Hofs an den wichtigsten Haltestellen der Stadtbusse, bedienen aber den gesamten Landkreis Hof und führen auch in benachbarte Landkreise.[17]

Luftverkehr

Airport Hof

Der Flughafen Hof-Plauen im Stadtteil Pirk, fünf Kilometer südwestlich von Hof, bietet eine schnelle Anbindung nach Frankfurt am Main. Die nächsten Flughäfen mit internationalen Linienverbindungen sind die rund 100 Kilometer entfernt liegenden Flughäfen Leipzig-Altenburg und Karlsbad (Tschechien). Die nächsten größeren Flughäfen Leipzig/Halle und Nürnberg befinden sich ca. 150 Kilometer von Hof. Am Flughafen befindet sich auch eine Flugschule und ein Hangar für Privatflugzeuge. Der Flughafen Hof-Plauen ist von Hof Hauptbahnhof aus mit der Regionalbuslinie R1 in 30 Minuten und mit dem Auto/Taxi in 15 Minuten zu erreichen.

Rettungsdienste

Feuerwehrhauptwache am Hallplatz
  • Freiwillige Feuerwehr Hof

Die Freiwillige Feuerwehr Hof besteht aus:

  • der Hauptfeuerwache am Hallplatz (Stadtmitte)
  • der Nebenwache am städtischen Baubetriebshof in der Leimitzer Straße. Hier ist ein Tanklöschfahrzeug stationiert, dass während der Betriebszeiten des Bauhofes besetzt ist
  • der Löschgruppe Hofeck
  • der Löschgruppe Moschendorf
  • der Freiwilligen Feuerwehr Eppenreuth
  • der Freiwilligen Feuerwehr Haidt
  • der Freiwilligen Feuerwehr Leimitz
  • der Freiwilligen Feuerwehr Wölbattendorf
  • der Freiwilligen Feuerwehr Osseck
  • der Freiwilligen Feuerwehr Unterkotzau

In der Hauptwache am Hallplatz stehen 25 Fahrzeuge, 3 Abrollbehälter für die Wechselladefahrzeuge und 7 Anhängerfahrzeuge für den Einsatz bereit. Sieben hauptamtliche Kräfte sind für Verwaltung, Fahrzeug- und Gerätepflege sowie Einsatzdienste tätig. Insgesamt gehören zur Feuerwehr Hof ca. 250 aktive Mitglieder. Im Obergeschoss der Feuerwache befindet sich die Kreiseinsatzzentrale Hof-Stadt. Weiterhin erfolgt in der Hauptwache die Aus- und Weiterbildung der Mitglieder in sechs Gruppen. Sie leisten im Jahr zwischen 500 und 600 Einsätze mit 8000-10000 Einsatzstunden.

  • Technisches Hilfswerk (THW)

In Hof befindet sich ein Ortsverband der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW). Er ist auf Bergung/Räumen und die Notstromversorgung von Schadenslagen spezialisiert. (Fachgruppe Elektroversorgung)

  • Bayerisches Rotes Kreuz Kreisverband Hof

Militär

Die General-Hüttner-Kaserne ist derzeit die einzige von der Bundeswehr belegte Kaserne in Oberfranken.

In ihr ist u.a. die Zentrale Untersuchungsstelle der Bundeswehr für Technische Aufklärung, eine Teileinheit des Kommando Strategische Aufklärung, untergebracht. Die ehemalige Radarstellung auf der Hohen Saß sowie Anlagen am Köditzer Hang ergänzen diese Dienststelle. Die aus der Zeit des Kalten Krieges stammenden markanten und großräumigen Empfangsanlagen wurden inzwischen weitestgehend zurückgebaut.

Von 1945 bis 1985 war in Hof US-Militär stationiert, hauptsächlich Luftraumüberwachungseinheiten der US Air Force. Die Bundeswehr übernahm bereits 1978 die Radarstellung von der US Air Force.

Bildung

Grund- und Hauptschulen

Hofecker Schule
  • Angerschule (Grundschule)
  • Christian-Wolfrum-Schule (Grund- und Hauptschule)
  • Eichendorffschule (Grundschule)
Max-Reger-Schule (Zweigschule der Eichendorffschule)
  • Private Evangelische Volksschule
  • Hofecker Schule (Grund- und Hauptschule)
  • Volksschule Hof-Krötenbruck (Grundschule)
  • Moschendorfer Schule (Grund- und Teilhauptschule, nur bis 6. Klasse)
  • Münsterschule (Haupt- und Mittelschule, freiwillige 10.Klasse)
  • Neustädter Schule (Grund- und Teilhauptschule, nur bis 6. Klasse)
  • Sophienschule (seit 2005 nur Grundschule)

Gymnasien

Hochschulen

Hochschule Hof

Musikschulen

  • Musikschule Landkreis Hof
  • Musikschule der Hofer Symphoniker

Volkshochschulen

  • Volkshochschule Stadt Hof
  • Volkshochschule Landkreis Hof

Förderschulen

  • Bonhoefferschule, Sonderpädagogisches Förderzentrum mit Außenstelle in Schwarzenbach/Saale
  • Schule am Lindenbühl, Privates Förderzentrum mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung
  • Private Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung

Weitere Schulen

Waldorfschule Hof
  • Freie Waldorfschule Hof
  • Johann-Viessmann-Berufsschule
  • Fachakademie für Sozial- und Heilpädagogik (FAKS)
  • Fach- und Berufsoberschule Hof
  • Johann-Georg-August-Wirth-Realschule
  • Wirtschaftsschule

Bibliotheken

  • Stadtbücherei
  • Fachhochschulbibliothek
  • Stadtarchiv

Schulhäuser

  • Altstädter Schule
  • Angerschule
  • Beamtenfachhochschule
  • Christian-Wolfrum-Schule
  • (alte) Eichendorffschule (abgebrochen)
  • (neue) Eichendorffschule
  • Evangelische Schule an der Saale
  • Fachhochschule
  • (altes) Gymnasium (heute Jean-Paul-Gymnasium)
  • Hofecker Schule
  • Krötenbrucker Schule
  • Schule am Longoliusplatz (ehem. Höhere Schule für Mädchen/Reinhart-Gymnasium, nun FOS/BOS)
  • Max-Reger-Schule
  • Schule Moschendorf (I) (abgebrochen)
  • Schule Moschendorf (II) (ungenutzt)
  • Schule Moschendorf (III) (nun Synagoge)
  • Schule Moschendorf (IV)
  • Münsterschule
  • Neustädter Schule
  • Parsevalschule (abgebrochen)
  • Pestalozzischule (heute Berufsschule)
  • Schillerschule (heute Schiller-Gymnasium)
  • Schule am Schlossplatz (ehem. Oberrealschule/Schiller-Gymnasium, nun FOS/BOS)
  • Schulzentrum am Rosenbühl (Reinhart-Gymnasium und Realschule)
  • Sophienschule
  • Schule am Theresienstein
  • Waldorfschule am Otterberg
  • Wilhelmschule

(Diese Liste erhebt noch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Hilf mit, das zu ändern!)

Jugendherberge

In der Beethovenstraße im Ortsteil Krötenbruck bietet die Jugendherberge Hof reisenden Jugendgruppen attraktive und günstige Übernachtungsmöglichkeiten.

Persönlichkeiten

Mit der Stadt Hof wird eine Reihe bedeutender Persönlichkeiten in Verbindung gebracht. Der bekannteste lebende Ehrenbürger Hofs ist Georg von Waldenfels. Von Waldenfels war Staatsminister im bayerischen Kabinett und ist heute Präsident des Deutschen Tennis-Bundes. Die Grundlagen für das Periodensystem der Chemischen Elemente wurden vorgedacht von Johann Wolfgang Döbereiner, einem Sohn der Stadt Hof. Der bedeutende deutsche Schriftsteller Jean Paul besuchte in Hof das Gymnasium.

Panoramen

Hof – Panorama bei Nacht vom Wartturm aus (Osten)
Hof – Panorama bei Nacht vom Wartturm aus (Osten)
Hof – im Hintergrund der Kornberg, Panorama von Nord-Ost
Hof – im Hintergrund der Kornberg, Panorama von Nord-Ost
Hof – Panorama vom Kulm aus (Westen)
Hof – Panorama vom Kulm aus (Westen)
Hof - Fußgängerzone am Abend
Hof - Fußgängerzone am Abend

Siehe auch

Literatur

Stadtgeschichte
  • Chronik der Stadt Hof, Band I-X, Veröffentlichung der Stadt Hof, Mintzel Druck Hof:
Band I, Hof 1937, Ernst Dietlein: Allgemeine Stadtgeschichte bis zum Jahre 1603.
Band II, Hof 1939, Ernst Dietlein: Allgemeine Stadtgeschichte von 1603-1763.
Band III, Hof 1942, Ernst Dietlein: Allgemeine Stadtgeschichte von 1763-1871.
Band IV, Hof 1955, Ernst Dietlein: Kirchengeschichte.
Band V, Hof 1957, Friedrich Ebert: Baugeschichte.
Band VI, Hof 1966, Friedrich Ebert, Karl Waelzel: Alte Hofer Stadtbeschreibungen.
Band VII/1, Hof 1979, Dietmar Trautmann: Wirtschaftsgeschichte bis 1810.
Band VIII, Hof 1936, Ernst Dietlein: Hof – Geburtstadt großer Männer.
Band IX, Hof 1997, Rudolf Müller, Carola Friedmann, Adelheid Weißer: Rechts- und Verwaltungsgeschichte der Stadt Hof.
Band X, Hof 2005, Jörg Wurdack: Militärgeschichte der Stadt Hof.
  • Christoph Rabenstein: Politische und publizistische Strömungen in einer Stadt Oberfrankens. Hof 1918-1924. Hagens Antiquariatsbuchhandlung, Bayreuth 1986.
  • Friedrich Ebert, Axel Herrmann: Kleine Geschichte der Stadt Hof. Hoermann Verlag, Hof 1988. ISBN 3-88267-034-7
  • Peter Nürmberger, Reinhard Feldrapp: Hof in Bayern ganz oben. Hoermann Verlag, Hof 2002. ISBN 3-88267-062-2
  • Arnd Kluge, Beatrix Münzer-Glas: Stadt und Landkreis Hof. Sutton Verlag, Erfurt 2007. ISBN 978-3-86680-192-9
  • Ludger Stühlmeyer: Curia sonans. Die Musikgeschichte der Stadt Hof. Eine Studie zur Kultur Oberfrankens. Von der Gründung des Bistums Bamberg bis zur Gegenwart. Phil.Diss., Bayerische Verlagsanstalt, Heinrichs-Verlag Bamberg 2010. ISBN 978-3-89889-155-4
Sportgeschichte
  • Bestände des Stadtarchivs Hof, v. a.: A (Akten) 2486.
  • Johann Gottlob Thomas: Die städtische Turnhalle in Hof. Nebst einer geschichtlichen Skizze des Turnwesens daselbst. Hof, 1868. Dieses Werk wurde zur Frühgeschichte des Turnens in Hof immer wieder zitiert und passagenweise neu abgedruckt.
  • Kurzer Abriss der Geschichte des Turnvereins zu Hof. Zur Feier seines 25-jährigen Bestehens 1861 bis 1886. Hrsg. vom Turnverein Hof. Hof, 1886.
  • Johann Gottlob Thomas u. a.: Die Turnhallen und die Turnplätze der Stadt Hof. Nebst Abriss der Geschichte des Turnens daselbst. Hof, 1893.
  • Zur bayerischen Sportgeschichte s.: Julius Bohus: Geschichte des Sports in Bayern. Augsburg, 1998 (= Hefte zur Bayerischen Geschichte und Kultur, 20). Dort auch Hinweise auf weiterführende Literatur.)

Weblinks

 Commons: Hof – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
  2. http://www.regierung.oberfranken.bayern.de/oberfranken/landkreise/index.php
  3. a b Hof - in Bayern ganz oben! auf www.hof.de
  4. Geoklima 2.1
  5. Klimarechner: Hof/Flughafen. (http://www.wetteronline.de/cgi-bin/regframe?3&LANG=de&PLZ=95028&PLZN=Hof&PROG=cityklima&PRG=cityklima, abgerufen am 25.Juli 2009).
  6. Kurt Stierstorfer: Die Belagerung Hofs 1553. Hof 2003. ISBN 3928626434.
  7. Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Band 1. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 148
  8. http://www.zeit.de/2008/48/Karte-48
  9. Stadtpfarrkirche St.-Marien Hof
  10. St.-Konrad Hof
  11. Fernwehpark Hof
  12. http://www.afvby.de/regionalliga.htm
  13. www.bayreuth.ihk.de Industrie- und Handelskammer für Oberfranken
  14. Empfangsdaten von TV Oberfranken
  15. Informationen des Bayerischen Rundfunks unter www.br-online.de
  16. Liniennetz Stadtbusse Hof
  17. Netzkarten und Fahrpläne der Regionalbuslinien in und um Hof

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