Hong Kong

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Hong Kong
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Hong Kong Special Administrative Region of the People's Republic of China
Sonderverwaltungszone Hongkong der Volksrepublik China
Flagge Hongkongs
Wappen Hongkongs
Flagge Wappen
Amtssprache Hochchinesisch, Englisch
Regierungschef Donald Tsang
Fläche 1.108 km²
Einwohnerzahl 7.008.900
Bevölkerungsdichte 6054,5 Einwohner pro km²
Währung Hongkong-Dollar
Zeitzone UTC+8
Internet-TLD . hk
Telefonvorwahl +852
Klimadiagramm Hongkong

Hongkong (chin.¬†ť¶ôśłĮ, XińĀngg«éng, kant.¬†Heunggong, engl. Hong Kong Special Administrative Region of the People‚Äôs Republic of China ‚ÄěDuftender Hafen‚Äú) ist der Name einer Sonderverwaltungszone an der S√ľdk√ľste der Volksrepublik China. Finanz-, Gesch√§fts- und Kulturzentrum ist Central, im Norden der Insel Hongkong gelegen. Gr√∂√üte Stadt des Gebietes ist die sich im S√ľden der New Territories befindende Stadt Kowloon. Das an der M√ľndung des Perlflusses auf einer Halbinsel und 262 Inseln gelegene Territorium war bis 30. Juni 1997 eine britische Kronkolonie und wurde vertragsgem√§√ü am 1. Juli 1997 an China zur√ľckgegeben.

Inhaltsverzeichnis

Autonomiestatus

Im Rahmen der von Deng Xiaoping entwickelten Doktrin Ein Land, zwei Systeme bleibt das demokratisch marktwirtschaftliche System Hongkongs mindestens 50 Jahre neben dem kommunistischen System der Volksrepublik China bestehen, so dass Hongkongs Rolle als eines der Finanzzentren Asiens gesichert bleibt. Diese Autonomie erlaubt es Hongkong zwar, seine eigenen Gesetze, Z√∂lle sowie seine eigene W√§hrung zu haben, dennoch mischt sich die Regierung in Peking h√§ufig in die Innenpolitik ein. So wird der Chief Executive durch ein von der Volksrepublik China bestimmtes Wahlkomitee gew√§hlt. Die Sonderverwaltungszone ist weiterhin ein eigenst√§ndiges Mitglied bei GATT, WTO, APEC, der Asiatischen Entwicklungsbank (ADB) und dem Forum f√ľr Finanzstabilit√§t (FSF) sowie bei ESCAP assoziiert[1].

Bezeichnung

Der Name Hongkong leitet sich von der kantonesischen Aussprache Heunggong (etwa H√∂ng Gong zu sprechen) ab. Die offizielle Bezeichnung lautet Sonderverwaltungszone Hongkong der Volksrepublik China (chin.¬†šł≠ŤŹĮšļļśįĎŚÖĪŚíĆŚú蝶ôśłĮÁČĻŚą•Ť°ĆśĒŅŚćĬ†/¬†šł≠ŚćéšļļśįĎŚÖĪŚíĆŚõĹť¶ôśłĮÁČĻŚąęŤ°ĆśĒŅŚĆļ, ¬†zung1 waa4 jan4 man4 gung6 wo4 gwok3 hoeng1 gong2 dak6 bit6 hang4 zing3 keoi1 ?/i; englisch: Hong Kong Special Administrative Region of the People's Republic of China).

Geographie, Klima

Hongkong liegt an der M√ľndung des Perlflusses in das s√ľdchinesische Meer. Das Gebiet Hongkongs erstreckt sich √ľber eine sehr unregelm√§√üig geformte Halbinsel sowie 262 Inseln, von denen die wichtigsten Lantau (146,2¬†km¬≤), Hong Kong Island (88,3¬†km¬≤), Lamma (13,6¬†km¬≤), Cheung Chau, Peng Chau und Tsing Yi sind. Das Territorium wird in Hong Kong Island, Kowloon, New Territories und vorgelagerte Inseln (outlying islands) unterteilt.

Von den 1.104 km² Fläche sind nur etwa 25 % urbanisiert. Dies liegt vor allem an dem sehr bergigen Relief mit vielen steilen Hängen; nur im Norden der New Territories finden sich größere Ebenen. Die höchste Erhebung ist der Tai Mo Shan mit 958 m, der Victoria Peak ist mit 552 m zwar nicht der höchste, aber bekannteste Berg Hongkongs.

Das Klima Hongkongs ist tropisch feucht mit einer j√§hrlichen Durchschnittstemperatur von 22,5¬†¬įC, einer Niederschlagsmenge von 2.409¬†mm und 10 humiden Monaten. Der Winter von Januar bis M√§rz ist k√ľhl und trocken, der Sommer von April bis September ist hei√ü und regnerisch, w√§hrend der Herbst (Oktober bis Dezember) warm und trocken ist. Im Sommer besteht regelm√§√üig Taifun-Gefahr; ein Taifun am 18. September 1906 mit gleichzeitiger Flutwelle kostete etwa 10.000 Menschen das Leben.

Bevölkerung

Hongkong ist hinsichtlich der Bevölkerungszahl die drittgrößte Metropolregion der Volksrepublik China. Das besiedelbare Territorium Hongkongs gehört, nach Monaco mit rund 16000 Personen pro km², zu den am dichtesten besiedelten Gebieten der Welt, wobei die Bevölkerungsdichte des gesamten Territoriums immer noch bei etwa 6.700 Personen pro km² liegt.

Die Bev√∂lkerung hat sich in den letzten 60 Jahren etwa verzw√∂lffacht (von 600.000 im Jahre 1945 auf 7 Millionen 2005) und in 160 Jahren vertausendfacht (von 7.500 im Jahre 1841), was vor allem auf die Einwanderung aus China zur√ľckzuf√ľhren ist. Obwohl die chinesische Ein-Kind-Politik nicht in Hongkong gilt, liegt die Kinderzahl pro Frau nur bei 0,9, dem zweitniedrigsten Wert weltweit vor Macao, ebenfalls eine Sonderverwaltungszone Chinas. Das Bev√∂lkerungswachstum liegt, vor allem durch Zuwanderung aus China, heute bei etwa 0,8¬†% (2005); die durchschnittliche Lebenserwartung geh√∂rt mit √ľber 80 Jahren zu den h√∂chsten der Welt.

Pro 1.000 Einwohner wandern Sch√§tzungen (2002) zufolge 7,76 Einwanderer jedes Jahr ein. 95¬†% der Bev√∂lkerung sind ethnische Chinesen. Bedeutende Gruppen an Ausl√§ndern sind Filipinos (vor allem j√ľngere Frauen als Hausangestellte), Indonesier, Thais oder Inder. Es leben etwa 30.000 US-amerikanische, jeweils 20.000 kanadische, australische, britische und 10.000 japanische Staatsb√ľrger in dem Territorium, daneben auch 3.000 Deutsche, 1.200 Schweizer und 400 √Ėsterreicher.

Trotz der hohen Bev√∂lkerungsdichte ist Hongkong eine der gr√ľnsten Metropolregionen Asiens, was wiederum an der bergigen Topographie des Gebietes liegt. Ein Gro√üteil der Fl√§che ist so bergig und steil, dass es nicht bebaubar ist und ist deshalb mit Str√§uchern und B√§umen bedeckt. Der gr√∂√üte Anteil der Einwohner lebt in meist sehr kleinen Wohnungen in Hochh√§usern und Wolkenkratzern; Einfamilienh√§user sind unerschwinglich und werden wegen der bergigen Verh√§ltnisse auch aus Naturschutzgr√ľnden sehr selten gebaut.

Die folgende √úbersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1891 handelt es sich um Sch√§tzungen, danach meist um Volksz√§hlungsergebnisse (¬Ļ).

        Jahr         Einwohner
1841 7.500
1851 33.100
1861 119.300
1871 124.200
1881 160.400
1891 221.400
1901 ¬Ļ 283.205
1911 ¬Ļ 456.739
1921 ¬Ļ 625.166
1931 ¬Ļ 849.751
        Jahr         Einwohner
1941 1.640.000
1945 1.700.000
1951 2.265.000
7. M√§rz 1961 ¬Ļ 3.133.131
9. M√§rz 1971 ¬Ļ 3.936.630
9. M√§rz 1981 ¬Ļ 4.986.560
15. M√§rz 1991 ¬Ļ 5.522.281
15. M√§rz 1996 ¬Ļ 6.217.556
14. M√§rz 2001 ¬Ļ 6.708.389
1. Januar 2006 7.013.832

¬Ļ Volksz√§hlungsergebnis

Wohnsituation

Wohnblöcke aus den 1970er Jahren in Kowloon
Klimaanlagen (hier die Außenmodule von Splitgeräten, Wohnblock in Hongkong, 2002) ermöglichen den Menschen einerseits ein aktives Wirtschaften und komfortableres Leben im tropischen Hongkong, haben aber andererseits einen nicht zu vernachlässigenden Energieumsatz.

Die Bevölkerung von Hongkong muss sich bereits seit Jahrzehnten mit sehr geringem Wohnraum zufrieden geben.

Als im Jahr 1949 der chinesische B√ľrgerkrieg mit der Ausrufung der Volksrepublik China endete, begann eine gro√üe Migrationswelle aus China in die damalige britische Kronkolonie Hongkong. Die zumeist mittellosen Migranten siedelten sich in gro√üen Gebieten mit H√ľtten aus Holz und Blech an, die im ganzen Territorium verstreut entstanden. Die Sicherheits- und Hygienebedingungen waren katastrophal, und es kam immer wieder zu Br√§nden. Nachdem ein Brand, der zu Weihnachten 1953 in Shek Kip Mei (n√∂rdliches Kowloon) ausbrach, mehrere Tage w√ľtete und etwa 55.000 Menschen obdachlos machte, entschied die Kolonialverwaltung, die H√ľttenbewohner in mehrst√∂ckige Betonh√§user umzusiedeln, um sowohl den Brandschutz als auch die hygienischen Bedingungen zu verbessern. Dies war praktisch der Beginn des public-housing-Programms in Hongkong. Die ersten Mark-I-H√§user waren bereits Ende 1954 fertig gestellt. Sie boten jeder Familie eine Wohnung von etwa 20 Quadratmetern, die Sanit√§reinrichtungen mussten mit anderen Familien geteilt werden und Kochgelegenheiten befanden sich au√üerhalb der Wohnungen. Bis Ende der 1960er Jahre wurden zahlreiche derartige H√§user errichtet, wobei die verbesserten Versionen Mark II und Mark III nur wenig mehr Komfort boten. Praktisch spielte sich alles Leben auf den Stra√üen ab, wobei diese f√ľr die zahlreichen Verkaufsbuden benutzt wurden.

Am Ende der 1960er Jahre ersch√ľtterten schwere, kommunistisch inspirierte Unruhen das Territorium. Die Protestierenden rekrutierten sich vor allem aus der Jugend der √ľberv√∂lkerten public-housing-Viertel. In der Folge rief die Kolonialverwaltung ein Programm ins Leben, welches Wohnraum f√ľr etwa 1,8 Millionen Menschen schaffen sollte. Zun√§chst wurden viele der H√§user Mark I-III saniert und der Wohnraum dadurch vergr√∂√üert, dass zwei Wohnungen zu einer zusammengelegt wurden. Dies erwies sich aber als teuer und ineffizient. Man begann so in den fr√ľhen 1970er Jahren, Mark-IV-Hochh√§user zu errichten, die in den Erdgeschossen Platz f√ľr Gesch√§fte und Einkaufszentren boten. Hier hatte jede Wohnung ihre eigenen Sanit√§reinrichtungen und ihre eigene K√ľche. Nach diesem Schema werden bis heute Wohnbl√∂cke errichtet, wobei sich die Standards in puncto Wohnfl√§che, Infrastruktur und Ausstattung der Wohnungen st√§ndig erh√∂ht haben. Das public-housing-Programm ist bis heute der wichtigste Erzeuger von Wohnraum; in einigen Gebieten von Hongkong liegt der Anteil der Wohnungen, die durch die Public Housing Authority geschaffen wurden, bei weit √ľber 70¬†%.

Trotz der hohen Baut√§tigkeit f√ľr die Wohnraumschaffung gelang es erst in den fr√ľhen 1980er Jahren, die letzten H√ľttenviertel aufzul√∂sen. Die Mark-I-III-H√§user sind mittlerweile fast g√§nzlich abgerissen und durch Hochh√§user ersetzt worden; die wenigen verbliebenen Exemplare werden wiederum von fast mittellosen Einwanderern aus der Volksrepublik bewohnt.

Nachdem in den letzten Jahrzehnten das Einkommensniveau gro√üer Teile der Bev√∂lkerung stark angestiegen ist, geht die Public Housing Authority in zunehmendem Ma√üe dazu √ľber, die Mieter der Wohnungen zu Eigent√ľmern zu machen. Man hofft, durch Eigentum an ihrem Wohnraum den immer √§lter werdenden Hongkongern mehr Sicherheit zu geben.

Cage People

Es wird gesch√§tzt[2], dass in Hongkong tausende Cage People leben. Diese Menschen leben, f√ľr Mieten um 100‚ā¨[3], dauerhaft auf engstem Raum √§hnlich japanischen Kapselhotels. Es leben 200 Menschen auf 150¬†m¬≤ mit gemeinsamen Koch- und Sanit√§reinrichtungen und Aufenthaltsr√§umen mit doppel- oder dreist√∂ckig gepferchten Schlafk√§figen (ca. 2¬†√ó¬†1¬†m) als einziger Privatsph√§re[4].

Geschichte

‚Üí Hauptartikel: Geschichte Hongkongs

Prähistorische Zeit

Nach archäologischen Forschungen leben seit ungefähr 5.000 Jahren Menschen in dieser Region. Neolithische Artefakte weisen auf den Einfluss nordchinesischer Steinzeit-Kulturen wie der Longshan-Kultur hin. Bestimmte Steingravuren werden auf die Bronzezeit (Shang-Dynastie) datiert. Artefakte aus dem 6. bis 3. Jahrhundert v. Chr. (Zeit der streitenden Reiche) zeigen kulturelle Verwandtschaft mit dem benachbarten Guangdong.

Chinesisches Kaiserreich

Während der Han-Dynastie wurde das Gebiet des heutigen Hongkong von Han-Chinesen besiedelt. Während der Tang-Dynastie war die Region um Guangzhou ein bedeutendes Handelszentrum und die Region von Hongkong und dem heutigen Shenzhen diente als Hafen. Die erste starke Migration aus dem nördlichen China setzte während der Song-Dynastie ein.

Nachdem die Yuan-Dynastie zufolge der Mongolenkriege auch √ľber Hongkong die Macht √ľbernommen hatte, verst√§rkte sich die Einwanderung aus Richtung Norden, nach wie vor blieb die Region jedoch relativ abgeschottet und lebte vom Fischfang und der Perlenzucht.

Im Jahre 1517 landete der portugiesische H√§ndler Fern√£o Pires de Andrade an der s√ľdchinesischen K√ľste, vermutlich in Hongkong, wo f√ľr jene Zeit einige gr√∂√üere Siedlungen belegt sind.

Nach dem Fall der Ming-Dynastie fiel die Region des heutigen Hongkong an den Bezirk Xin'an (śĖįŚģČÁł£, xńęnńĀnxi√†n).

Britische Kronkolonie

Historische Karte (um 1888)
Britische Kolonialflagge von Hongkong bis zum 30. Juni 1997

1699 gelangte die britische Ostindien-Kompanie zum ersten Mal nach China. Im Jahr 1711 wurde ein fester Handelsst√ľtzpunkt in Guangzhou gegr√ľndet.

Als die Briten begannen, Opium nach China einzuf√ľhren, f√ľhrte dies zum ersten Opiumkrieg und schlie√ülich zur Besetzung Hongkongs durch die Briten 1841. Ein Jahr sp√§ter wurde das Gebiet mit dem Vertrag von Nanking offiziell von China an die Besatzer abgetreten, wodurch der Weg Hongkongs zur britischen Kronkolonie im Jahr 1843 geebnet wurde. 1860 folgte die Abtretung Kowloons und am 9. Juni 1898 wurde das Gebiet n√∂rdlich Kowloons bis zum Shenzhen-Fluss (die New Territories) sowie weitere 235 Inseln auf 99 Jahre gepachtet, um die Versorgung der Kronkolonie mit Wasser und Nahrungsmitteln zu gew√§hrleisten und um das Gebiet milit√§risch abzusichern.

Durch die Handelsliberalisierungen, die nach den Opiumkriegen durchgesetzt worden waren, entwickelte sich Hongkong zu einer wichtigen Freihandelszone in Ostasien.

Hongkong wurde zum Zufluchtsort f√ľr ehemalige Taiping, Monarchisten (nach Gr√ľndung der Republik 1912) und Kommunisten (nach Chiang Kai-sheks Verfolgung 1927). Die Bev√∂lkerungszahl stieg 1851‚Äď1931 von 33.000 auf 879.000 Einwohner, davon 95¬†% Chinesen.

Die Kolonie blieb trotzdem bis 1949 im Schatten des größeren Shanghai.

Siehe auch: Liste der Gouverneure von Hongkong

Zweiter Weltkrieg und chinesische Revolution

Die Befreiung nach der japanischen Besetzung Hongkongs wurde am Kenotaph in Viktoria mit dem Hissen des Union Jacks und der Flagge der Republik China zelebriert

Unmittelbar nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges in Ostasien wurde Hongkong von der japanischen Armee angegriffen. Nach zweieinhalb Wochen Kampf mussten sich die Briten den Japanern ergeben.

Am Ende des Zweiten Weltkrieges war Hongkong ein Tr√ľmmerhaufen und ein Armenhaus. Nach Ausrufung der Volksrepublik China flohen hunderttausende Konterrevolution√§re nach Hongkong, viele ausl√§ndische Firmen verlegten ihre Vertretungen von Shanghai nach Hongkong.

Schwierige Beziehungen

Central District, 1955

Zu Beginn der 1950er Jahre brachte ein Wirtschaftsembargo gegen die gerade gegr√ľndete Volksrepublik eine weitere Krise. Nach dessen Aufhebung erlebte Hongkong einen Boom und wurde zu einer der effizientesten Wirtschaften der Welt.

Im Gefolge der Kulturrevolution brachen in den 1960er Jahren gewaltsame soziale Konflikte aus.

Nach dem Tod Mao Zedongs begann dessen Nachfolger Deng Xiaoping die wirtschaftliche √Ėffnung Chinas gegen√ľber dem Ausland durch Sonderwirtschaftszonen wie im n√∂rdlich an Hongkong anschlie√üenden Shenzhen. Seit den 1980er Jahren sind deshalb fast alle Produktionsbetriebe aus Hongkong nach China abgewandert. Hongkong wurde zu einem Handels- und Dienstleistungszentrum.

Verhandlungen zur Wiedereingliederung

Vorder- und R√ľckseite (Ausschnitt) eines Briefes vom Dezember 2006 aus Hongkong: Briefmarken mit dem Portrait der britischen K√∂nigin k√∂nnen dort seit dem 1. Juli 1997 nicht mehr als Postwertzeichen verwendet werden.

Im Jahre 1982 begannen Gespr√§che zwischen den Premierministern des Vereinigten K√∂nigreichs und der Volksrepublik China √ľber die Zukunft des Territoriums. Die britische Seite unter Margaret Thatcher hatte urspr√ľnglich gehofft, dass die Politik der √Ėffnung in China dazu f√ľhren k√∂nnte, dass China die britische Herrschaft √ľber das Gebiet akzeptiert. Das Gegenteil war der Fall, China verlangte nicht nur die R√ľckgabe des f√ľr 99 Jahre gepachteten Gebietes, sondern auch die R√ľckgabe der im Vertrag von Nanking abgetretenen Territorien, da es den Vertrag als unfair ablehnte. Dieser Standpunkt war schon zehn Jahre zuvor durch eine Resolution der Generalversammlung der Vereinten Nationen best√§tigt worden.

Deng Xiaoping entwickelte die Doktrin, die als Ein Land, zwei Systeme bekannt ist. Diese Doktrin √∂ffnete den Weg zur Sino-British Joint Declaration, die am 19. Dezember 1984 zwischen der Volksrepublik China und dem Vereinigten K√∂nigreich unterzeichnet wurde. Sie sah vor, dass Hongkong am 1. Juli 1997 zu einer Sonderverwaltungszone Chinas (Special Administrative Region (SAR)) werden w√ľrde. Nach Unterzeichnung dieser Vereinbarung brach eine erste Auswanderungswelle von Hongkongern aus. Eine zweite Welle gab es 1989 nach dem Tiananmen-Massaker.

Im Juli 1989 wurde den B√ľrgern mitgeteilt, dass sie trotz britischen Passes kein st√§ndiges Wohnrecht in Gro√übritannien einger√§umt bek√§men.

Ende 1993 brachen die sino-britischen Gespr√§che √ľber Hongkong nach 17 Verhandlungsrunden ab, da Uneinigkeit √ľber die Einf√ľhrung demokratischer Wahlen im Legislativrat bestand.

Im Juni 1994 verabschiedete der Legislativrat die von Gouverneur Lord Chris Patten vorgeschlagenen Wahlreformen. Die VR China k√ľndigte daraufhin an, dass sie den gew√§hlten Legislativrat mit der √úbergabe am 1. Juli 1997 aufl√∂sen werde.

Hongkong wird Sonderverwaltungszone

Am 1. Juli 1997 √ľbernahm die Volksrepublik China die Kontrolle √ľber Hongkong. Seitdem ist Hongkong eine Sonderverwaltungszone mit einem hohen Ma√ü an Autonomie.

Politik

Die Sonderverwaltungszone Hongkong hat einen so genannten Chief Executive als Regierungschef. Dieses Amt wurde bis zum 12. M√§rz 2005 von Tung Chee-hwa ausge√ľbt, der seit dem 1. Juli 1997, also dem Tag der R√ľckgabe Hongkongs an China, amtierte. Der Chief Executive wurde damals von einem Komitee gew√§hlt, dessen 400 Mitglieder durch die Volksrepublik China ernannt wurden. Tungs Wiederwahl zu einer zweiten Amtsperiode erfolgte im Juli 2002 durch ein repr√§sentatives Wahlkomitee. Chee-hwas Nachfolger war zuerst Donald Tsang, bis er am 25. Mai 2005 zur√ľcktrat, um sich auf die Wahlen am 10. Juli 2005 vorzubereiten. Von den 80 Mitgliedern des Wahlkomitees wurde er schlie√ülich wiedergew√§hlt, dennoch beschr√§nkte sich seine Amtszeit vorerst auf die zwei verbliebenen Jahre der Amtsperiode von Tung. Die letzte Wahl fand am 25. M√§rz 2007 statt. Bei dieser war wiederum Donald Tsang Favorit, auch wenn er mit dem Anwalt Alan Leong einen Gegenkandidaten hatte. Die Wahl wurde in den Medien als Farce kritisiert, da durch die nichtdemokratische Zusammensetzung des 800-k√∂pfigen Wahlgremiums eine Niederlage Tsangs nahezu ausgeschlossen war. Die Kandidatur Leongs war allerdings eine √úberraschung, da f√ľr die Zulassung einer Bewerbung 100 Stimmen aus dem Gremium erforderlich sind.

Formelles Staatsoberhaupt Hongkongs ist der Präsident der Volksrepublik China. Derzeit ist dies Hu Jintao bis zur nächsten Wahl des Staatsoberhauptes im Jahr 2013.

Die Gesetzgebung erfolgt durch den Legislative Council of Hong Kong auf Basis des Hongkonger Grundgesetzes (Hong Kong Basic Law). Diese gesetzgebende Versammlung hat 24 Mitglieder, die direkt gew√§hlt werden; die anderen 30 Mitglieder werden von Wahlkomitees oder direkt durch die Volksrepublik China ernannt. Die Wahlen zu dieser K√∂rperschaft in den Jahren 1998 und 2000 wurden zwar als frei und demokratisch bezeichnet, andererseits gab es Unzufriedenheit von Seiten mehrerer Politiker, die beklagten, dass relativ wenige Hongkonger B√ľrger stimmberechtigt sind. Die Befugnisse der Gew√§hlten waren vor der Wahl 1998 nicht bekannt und wurden erst im Nachhinein festgesetzt. Aber auch die Hongkonger selbst beklagen fehlende Demokratie. Am 1. Juli 2003 kam es mit √ľber 500.000 Demonstranten zu einer der gr√∂√üten Demonstrationen in dem Territorium, da Peking ein Sicherheitsgesetz einf√ľhren wollte, das u.¬†a. Pressefreiheit und Schutz der Wohnung abgeschafft sowie das Verbot freier Religionsgruppen eingef√ľhrt h√§tte. Gleichzeitig forderte man den R√ľcktritt von Tung Chee-hwa. Ein Jahr sp√§ter wiederholte sich die Demonstration, da die Volksrepublik die f√ľr September angesetzten freien Wahlen nun doch nicht einf√ľhren wollte. Im September 2004 wurde schlie√ülich das neue Parlament auf 4 Jahre nach teil-demokratischem Verfahren gew√§hlt. Es gibt seither insgesamt 60 Abgeordnete, davon werden 30 direkt durch die Bev√∂lkerung gew√§hlt und 30 kommen aus berufsst√§ndischen, zumeist pekingtreuen Vertretungen. Bei der Wahl 2008 gewann die Demokratische Koalition 19 der 30 frei w√§hlbaren und 5 der berufsst√§ndischen Sitze. Trotz knapp 2/3 Stimmenanteil in der Bev√∂lkerung stellen die Demokraten somit nur 40% der Abgeordneten. Immerhin ist dies eine Sperrminorit√§t, ohne die keine Verfassungs√§nderungen verabschiedet werden k√∂nnen. Die Pr√§sidentin ist seit 2004 Rita Fan.

Verwaltung

Distrikte von Hongkong

Die Sonderverwaltungszone Hongkong besitzt eine Einheitsverwaltung und gliedert sich in 18 Distrikte (districts).

  • Insel Hongkong: Central and Western (šł≠Ť•ŅŚćÄ), Eastern (śĚĪŚćÄ), Southern (ŚćóŚćÄ), Wan Chai (ÁĀ£šĽĒ)
  • Halbinsel Kowloon: Kowloon City (šĻĚťĺćŚüé), Kwun Tong (ŤßÄŚ°ė), Sham Shui Po (ś∑ĪśįīŚüó), Wong Tai Sin (ťĽÉŚ§ßšĽô), Yau Tsim Mong (ś≤ĻŚįĖśóļ)
  • Neue Territorien: Islands (ťõĘŚ≥∂), Kwai Tsing (ŤĎĶťĚí), North (ŚĆóŚćÄ), Sai Kung (Ť•ŅŤ≤Ę), Sha Tin (ś≤ôÁĒį), Tai Po (Ś§ßŚüĒ), Tsuen Wan (ŤćÉÁĀ£), Tuen Mun (ŚĪĮťĖÄ), Yuen Long (ŚÖÉśúó)

St√§dte und Gemeinden sind nicht als eigene Rechtssubjekte vorgesehen. Die Grenzen von Central und Kowloon, der gr√∂√üten Stadt in Hongkong, wurden durch Gesetze festgelegt, aber auch diese beiden Gebiete besitzen keinen Rechtsstatus. Die Distrikteinteilung folgt Gebirgsz√ľgen, der K√ľste oder Stra√üen und ber√ľcksichtigt nicht die Grenzen der St√§dte und Gemeinden. Victoria City und Kowloon werden in amtlichen Dokumenten als zwei St√§dte ‚Äď oder auch als Zwillingsst√§dte ‚Äď bezeichnet.

Siehe auch: Distrikte von Hongkong, Liste der Städte in Hongkong

Infrastruktur

Hong Kong Island, von Kowloon aus betrachtet.
Hong Kong Island, von Kowloon aus betrachtet.
Kowloon (hinter dem Gewässer) und Hong Kong Island (vor dem Gewässer), vom Victoria Peak aus gesehen.
Kowloon (hinter dem Gewässer) und Hong Kong Island (vor dem Gewässer), vom Victoria Peak aus gesehen.
Ausblick auf Kowloon und Hong Kong Island aus der Luft

Der Flughafen Chek Lap Kok ist einer der wichtigsten Flugh√§fen Asiens und wird von zahlreichen Flugh√§fen Europas aus direkt angeflogen. Er ist Heimatflughafen mehrerer Fluglinien, darunter Cathay Pacific und Dragonair. Chek Lap Kok wurde im Jahre 1998 er√∂ffnet, um den fr√ľheren, sehr schwierig anzufliegenden Flughafen Kai Tak abzul√∂sen. Die Errichtung kostete etwa 15 Milliarden Euro, womit auch die Kosten zur Anbindung des Flughafens an das Stadtzentrum (Airport Express) abgedeckt wurden. Somit ist die Reisezeit nicht viel l√§nger als nach Kai Tak, obwohl sich Kai Tak in Kowloon, mitten im Victoria Harbour befand, w√§hrend Check Lap Kok weit au√üerhalb der Stadt (ca. 31 Kilometer) auf der z.T. abgetragenen und durch Aufsch√ľttungen vergr√∂√üerten Insel Lantau liegt.

Per F√§hre ist Hongkong mit einer gro√üen Zahl von K√ľstenst√§dten S√ľdchinas sowie mit St√§dten am Perlfluss verbunden. Die f√ľr Besucher wichtigste Verbindung ist jene nach Macau, die von mehreren Unternehmen angeboten wird.

Per Eisenbahn ist Hongkong an das Eisenbahnnetz der Volksrepublik China angebunden; es gibt Z√ľge nach Peking, Shanghai, Guangzhou und Dongguan. Der Hauptbahnhof liegt in Kowloon und hei√üt Hung Hom.

Stadtverkehr

Gleisplan der Hong Kong Tramways

Hongkong sieht sich als Verkehrsknoten f√ľr den S√ľden Chinas und hat deshalb eine hervorragende Stra√üenverkehrs-Infrastruktur, von der sich die Sonderverwaltungszone einen strategischen Wettbewerbsvorteil erhofft. F√ľr die Einwohner ist deshalb der Omnibus eines der wichtigsten Transportmittel. Tausende Doppeldeckbusse befahren unz√§hlige Linien, die auch den letzten Winkel des Territoriums anbinden. Die Verbindungen sind meist effizient und g√ľnstig, f√ľr Besucher allerdings ist die hohe Anzahl und un√ľbersichtliche Beschilderung der Buslinien eher abschreckend. Neben den Doppeldeckern werden kurze Linien von Marschrutkas (Sammeltaxis) abgedeckt, deren Fahrtziel h√§ufig nur auf Chinesisch angeschrieben ist. Diese haben au√üer ihren Endhaltestellen keine festgelegten Stationen, sondern halten √ľberall auf Handzeichen oder Wunsch der Fahrg√§ste hin. F√ľnfsitzige Taxis gibt es ebenfalls in einer gro√üen Anzahl und die Preise sind verglichen mit deutschen Standards sehr g√ľnstig.

Die am 1. Oktober 1979 er√∂ffnete Hongkonger U-Bahn hei√üt MTR (Mass Transit Railway), sie verkehrt auf einem 43,2 Kilometer langen Netz mit f√ľnf Linien und verbindet die dichtest besiedelten Gebiete miteinander. Von allen Verkehrsmitteln bef√∂rdert die U-Bahn mit Abstand die meisten Fahrg√§ste. Sie ist wegen ihrer guten Klimatisierung, Sauberkeit, g√ľnstigen Fahrpreisen und vor allem wegen ihrer hohen Geschwindigkeit sehr beliebt; ungeachtet des t√§glich kollabierenden Stra√üenverkehrs verkehrt sie je nach Tageszeit alle 2 bis 4 Minuten. Die Island Line durchquert die Insel Hongkong von West nach Ost, die Tsuen Wan Line f√ľhrt von der Insel Hongkong zu den Wohnvierteln im Hinterland von Kowloon und die Kwun Tong Line verbindet den s√ľdlichsten Teil von Kowloon Yau ma Tei mit dem Osten von Kowloon und endet im Anschluss an die Tseung Kwan O Line. Neben der MTR gibt es den Airport Express, der parallel zur Tung Chung Line verl√§uft und Hongkong und Kowloon mit dem neuen Flughafen Chek Lap Kok, welcher nach der Stilllegung des alten Kai Tak (wegen seiner ung√ľnstigen Lage) in Betrieb genommen wurde, verbindet. Ein weiteres Verkehrsmittel ist die S-Bahn-artige KCR, die als KCR East von Tsim Sha Tsui am S√ľdzipfel von Kowloon in Richtung Norden f√ľhrt und deren letzte Station die Grenze zu Shenzhen darstellt, eine Zweigbahn bindet seit Ende Dezember 2004 Ma On Shan und wichtige Gebiete von Sha Tin an. Eine weitere KCR-Linie verbindet Mei Foo und Tuen Mun als West Rail.

Seit Anfang Dezember 2007 wurde die KCR an MTR f√ľr 50 Jahre verkauft. Seitdem fahren die Bahnen der KCR unter den Namen MTR.

Die Hong Kong Tramways im n√∂rdlichen Teil von Hong Kong Island ist eine Stra√üenbahn, die seit 30. Juli 1904 √ľber die Gleise f√§hrt und irgendwie √ľberhaupt nicht in das High-Tech-Bild Hongkongs passen will. Die auf einem 23,8 Kilometer langen Netz relativ langsam fahrenden zweist√∂ckigen und altert√ľmlichen Tramwagen sind nicht nur bei Touristen beliebt, denn die Fahrpreise sind sehr niedrig. Die Tramfahrt gew√§hrt interessante Ausblicke auf das f√ľr westliche Augen unglaublich vielf√§ltige Treiben in den Stra√üen. Rein touristischen Zwecken hingegen dient die Peak Tram, eine Standseilbahn auf den Victoria Peak.

Eine weitaus schnellere und modernere mit Klimaanlage ausgestattete Stadtbahn verkehrt seit 17. September 1988 zwischen den Städten Tuen Mun und Yuen Long im Westen der New Territories. Die von der Kowloon-Canton Railway betriebene KCR Light Rail fährt auf einem 31,7 Kilometer langen Netz, ist jedoch auf Teilabschnitten relativ langsam.

Blick √ľber den Victoria Harbour auf Central

Viele F√§hren von zahlreichen F√§hrstationen bedienen die vorgelagerten Inseln, daneben gibt es noch die alten, zuverl√§ssigen Schiffe der Star-Ferry-Gesellschaft, die einen Personentransport zwischen Kowloon und der Insel Hongkong aufrechterhalten. Da das 1-1,5 Kilometer breite Gew√§sser, das zwischen Kowloon und Hongkong liegt, mittlerweile von jeweils drei Stra√üen- und U-Bahn-Tunneln unterquert wird, haben die F√§hren ihre fr√ľhere Alleinstellung verloren; sie sind heute vor allem f√ľr jene interessant, die sparen m√∂chten (die F√§hrfahrscheine sind sehr billig ca. 0,20 Euro je Fahrt) und auch f√ľr Touristen, die das Fahrerlebnis sch√§tzen oder von der Skyline Hongkongs Fotos machen wollen.

Zahlungsmittel f√ľr die meisten Transportmittel (au√üer Taxi) ist die ber√ľhrungslos abbuchende Octopus-Karte.

Wirtschaft

Hongkong gilt als eine der liberalsten Marktwirtschaften der Welt.[5] So ist jeder Hongkonger selbst f√ľr seine Krankheits- und Altersvorsorge zust√§ndig; eine Umverteilung der Einkommen, wie dies in vielen Wohlfahrtsstaaten praktiziert wird, ist in Hongkong unbekannt. Trotzdem gilt die Charakterisierung der Wirtschaft Hongkongs als absolut freie Marktwirtschaft nur auf den ersten Blick: Sowohl w√§hrend der britischen Herrschaft als auch nach der √úbergabe beeinflusst die Regierung die Wirtschaft zum Beispiel durch die Landvergabe oder auch durch das Bekenntnis zum festen Wechselkursregime mit Currency board zwischen dem Hongkong-Dollar und dem US-Dollar. Zudem soll eine Steuerreform eine ‚ÄěGoods and Services Tax‚Äú (GST), mit der deutschen Umsatzsteuer vergleichbar, das Steueraufkommen Hong Kongs erh√∂hen. Es wird jedoch vielfach bef√ľrchtet, dass diese Steuer den Shopping-Tourismus, von dem viele Gesch√§fte leben, und den lokalen Konsum schwer treffen wird.[6]

Blick vom Victoria Peak √ľber Central

Das Bruttonationaleinkommen pro Kopf der Bev√∂lkerung betrug 2005 25.444 US-Dollar, was in etwa mit westeurop√§ischen √Ėkonomien vergleichbar ist. Die Wirtschaftsentwicklung ist stark vom Export und damit von der Weltkonjunktur abh√§ngig. Bis 2002 steckte die Wirtschaft des Territoriums deshalb in einer mehrere Jahre dauernden Rezession, teilweise wegen der Nachwirkungen der Asienkrise, teilweise wegen SARS. W√§hrend dieser Rezession sanken sowohl die Einkommen der Einwohner als auch die Konsumentenpreise.

Um ein st√§rkeres Wirtschaftswachstum zu erreichen, setzt die Regierung Hongkongs auf eine st√§rkere wirtschaftliche Zusammenarbeit mit der Volksrepublik China. So wurde Mitte 2003 das Closer Economic Partnership Arrangement unterzeichnet, das Unternehmern aus Hongkong einen bevorzugten Zutritt zu den chinesischen M√§rkten, die schrittweise f√ľr ausl√§ndische Firmen ge√∂ffnet werden, einr√§umt.

Nach der Rezession, die ganz S√ľdost- und Ostasien nach der asiatischen Finanzkrise traf, wuchs die Hongkonger Wirtschaft wieder, bis zu Beginn des Jahres 2003 SARS ausbrach, was die Wirtschaft wiederum in eine Krise st√ľrzte, von der sich die Stadt jedoch inzwischen wieder erholt hat. Im Jahre 2003 betrug das Wirtschaftswachstum etwa 2,8¬†%. Im Jahre 2004 sank die Arbeitslosigkeit wieder. Die Arbeitslosenquote wurde 2007 auf 3,9% gesch√§tzt.

Hongkong ist einer der wichtigsten Finanzplätze Asiens, der Index der Hong Kong Stock Exchange ist der Hang Seng Index.

Industrie

Blick vom Victoria Peak √ľber Central bei Nacht

Bis in die 1980er Jahre spielte die Industrieproduktion eine bedeutende Rolle im Wirtschaftswachstum der damaligen Kronkolonie. Dominierender Sektor war die Leichtindustrie, man exportierte Haushaltsger√§te, Spielzeug, Elektronikartikel und Textilien. In den letzten Jahren ist der Gro√üteil der Industriebetriebe jedoch nach China abgewandert und die Hongkonger Wirtschaft hat sich auf eine Dienstleistungs√∂konomie umgestellt. Der Anteil der Industrie am BIP betr√§gt heute nur mehr knapp 15¬†%, woran High-Tech-Unternehmen den gr√∂√üten Anteil haben. Die Industrieproduktion sinkt j√§hrlich um etwa 9¬†%. Waren im Jahre 1998 etwa 5 Millionen Chinesen des Perlfluss-Deltas von ausgelagerten Hongkonger Betrieben besch√§ftigt, hat sich diese Zahl bis zum Jahre 2004 auf fast 10 Millionen Arbeiter erh√∂ht. Autobahnen, gro√üe, schiffbare Fl√ľsse und 5 Gro√üflugh√§fen lassen die Millionenst√§dte im Delta zu einer Mega-Stadt zusammenwachsen, die mehr als 40 Millionen Menschen z√§hlt. Das monatliche Einkommen liegt hier bei den Wanderarbeitern zwischen 40 bis 100 Euro, bei der einheimischen Bev√∂lkerung zwischen 200 und 600 Euro. H√∂here Positionen werden mit mehr als 1.000 Euro entlohnt. In Hongkong liegt der Mindeststundenlohn bei etwa 1,20 Euro pro Stunde in Restaurants, monatlich etwa bei 450 Euro. Hausangestellte haben einen Mindestlohn von etwa 320 Euro pro Monat. H√∂here Angestellte in Hongkong verdienen aber mit 4.000 bis 12.000 Euro im Monat bedeutend mehr. Die Arbeitslosigkeit im Jahre 2004 ist mit etwa 6 bis 7¬†% gering. Nach dem Grundst√ľckscrash 1997 und der SARS-Krise 2003 hat sich die Wirtschaft in Hongkong wieder gut erholt.

Dienstleistungssektor

Blick auf das Gebäude der Bank of China
Boote in traditioneller Aufmachung im Aberdeen Harbour

Hongkong besitzt wenige nat√ľrliche Ressourcen und ist stark vom internationalen Handel abh√§ngig. Der Hafen Hongkongs, der urspr√ľnglich das gro√üe Interesse der Briten erweckt hatte, war lange Zeit der wichtigste Umschlagplatz f√ľr Industrieprodukte aus Hongkong und der Volksrepublik China. Um diesen Status muss der Hongkonger Hafen in den letzten Jahren allerdings k√§mpfen, denn die H√§fen des Festlandes, vor allem Shenzhen, Guangzhou oder auch Xiamen machen vermehrt Konkurrenz und der Umschlag des Hongkonger Hafens sinkt.

Hongkong ist eines der bedeutendsten Finanzzentren Asiens, es verf√ľgt √ľber eine der fortgeschrittensten Informations- und Telekommunikationsinfrastrukturen der Welt und hat sich auch die Reputation erworben, ein solides, gut √ľberwachtes Bankensystem zu haben. Hierzu hat vor allem die Asienkrise 1997 beigetragen, w√§hrend der die W√§hrungen der Nachbarl√§nder stark abgewertet werden mussten, die jedoch von Hongkong relativ unversehrt √ľberstanden werden konnte, was vor allem auf die Qualit√§t des Bankensystems zur√ľckgef√ľhrt wird.

Der Tourismus ist eine wichtige Einnahmequelle mit wachsender Bedeutung. Man bem√ľht sich besonders um Besucher aus der Volksrepublik, deren Anzahl seit der Implementierung des Individual Visit Scheme (Mitte 2003), das Touristen der Volksrepublik erlaubt, individuell nach Hongkong zu reisen, stark steigt. Viele Touristen kommen zum Einkaufen nach Hongkong, sodass der Einzelhandel besonders davon profitiert.

Auch der neugebaute Flughafen Chek Lap Kok ist als wichtiger Knotenpunkt des Flugverkehrs zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor aufgestiegen.

Die Tung Wah Group of Hospitals betreibt in Hongkong f√ľnf gr√∂√üere Krankenh√§user sowie Schulen und Kinderg√§rten.

Landwirtschaft

Hongkong hat fast kein landwirtschaftlich genutztes Land, ebenso fehlt es an S√ľ√üwasser. Lediglich in den New Territories wird in begrenztem Umfang Landwirtschaft betrieben; der Anteil am BIP macht jedoch nicht einmal 0,1¬†% aus. Einen schweren Schlag erlitt die Landwirtschaft Hongkongs zudem durch den Ausbruch der Vogelgrippe in den 1990er Jahren. Der gr√∂√üte Anteil der Nahrungsmittel wird aus der Volksrepublik China importiert; Hongkong produziert lediglich etwas Gem√ľse, Gefl√ľgel und Schweinefleisch selbst.

Eine etwas höhere Bedeutung kommt der Fischerei zu, jedoch ist auch ihr Anteil am BIP verschwindend gering.

Wirtschaftskennzahlen

Die wichtigen Wirtschaftskennzahlen Bruttoinlandsprodukt, Inflation, Haushaltssaldo und Außenhandel entwickelten sich in den letzten Jahren folgendermaßen:

Veränderung des Bruttoinlandsprodukts (BIP), real
in¬†% gegen√ľber dem Vorjahr
Jahr 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007
Ver√§nderung in¬†% gg. Vj. ‚ąí5,5 4,0 10,0 0,6 1,8 3,2 8,6 7,3 ~ 5,5 ~ 4,5
Quelle: bfai [7] ~ = geschätzt
Entwicklung des BIP (nominal)
absolut (in Mrd. US$) je Einwohner (in Tsd. US$)
Jahr 2003 2004 2005 Jahr 2003 2004 2005
BIP in Mrd. US$ 159 166 177 BIP je Einw. (in Tsd. US$) 23,6 24,1 25,6
Quelle: bfai [8]
Entwicklung der Inflationsrate Entwicklung des Haushaltssaldos
in¬†% gegen√ľber dem Vorjahr in¬†% des BIP
(‚Äěminus‚Äú bedeutet Defizit im Staatshaushalt)
Jahr 2003 2004 2005 2006 Jahr 2002 2003 2004 2005
Inflationsrate ‚ąí2,1 ‚ąí0,4 1,1 ~ 1,8 Haushaltssaldo ‚ąí4,9 ‚ąí4,0 ‚ąí4,9 ‚ąí2,7
Quelle: bfai [9] ~ = geschätzt
Entwicklung des Außenhandels
in Mrd. US$ und seine Ver√§nderung gegen√ľber dem Vorjahr in¬†%
2003 2004 2005
Mrd. US$  % gg. Vj. Mrd. US$  % gg. Vj. Mrd. US$  % gg. Vj.
Einfuhr 232 11,5 271 16,8 300 10,7
Ausfuhr 224 12,0 259 15,6 292 12,7
Saldo ‚ąí8 ‚ąí12 ‚ąí8
Quelle: bfai [10]

Kultur

Hongkong und die Hongkonger haben weithin den Ruf der Kulturw√ľste, in der man sich nur um das Geldverdienen k√ľmmert. Um dieser Meinung entgegenzutreten, gibt es in Hongkong eine steigende Zahl von Museen und Kulturveranstaltungen, die von der Regierung subventioniert werden. Auch auf kulturelle Bildung der Jugend wird mehr Wert gelegt.

Der Ruf einer Kulturw√ľste ist jedoch oft auch eine gute Grundlage f√ľr die Ausbildung einer interessanten Untergrund-Szene, die sich jedoch nicht im Untergrund versteckt[11] und auch von Investoren bereits hinl√§nglich gut entdeckt ist. Doch auch die traditionelleren K√ľnste kommen nicht zu kurz. Ironischerweise hat sich in der High-Tech-Stadt Hongkong mehr traditionelle chinesische Kultur erhalten als in vielen Gebieten der Volksrepublik China. Dies liegt vor allem daran, dass es von den Wirren der Kulturrevolution verschont geblieben ist und gleichzeitig als Zufluchtsort f√ľr Kulturschaffende diente, die in China bedroht wurden.

Sprache

Hauptartikel: Sprachen von Hongkong

Die beiden Amtssprachen Hongkongs sind Englisch und Kantonesisch, das zu den chinesischen Sprachen gehört und in der chinesischen Schrift geschrieben wird. In Hongkong werden jedoch wie in Taiwan und Macao, im Unterschied zu China und Singapur, traditionelle Schriftzeichen verwendet. Zudem gibt es Schriftzeichen, die ausschließlich in Hongkong verwendet werden. Das Kantonesische Hongkongs unterscheidet sich vom Kantonesischen, das in Guangdong gesprochen wird, unter anderem dadurch, dass es eine hohe Anzahl von Anglizismen besitzt. Englisch wird weithin verstanden. Unter der älteren Bevölkerung ist Englisch wenig verbreitet. Hochchinesisch findet mehr und mehr Verbreitung durch die Einwanderung aus China und durch die verstärkte Integration mit dem Festland. Neben Englisch ist Japanisch eine beliebte und von vielen gelernte Sprache; andere europäische Sprachen haben nur eine sehr geringe Popularität.

Religion

Weltgrößte sitzende Buddhastatue, Lantau Island

In Hongkong wird fast jede Religion praktiziert. In der chinesischen Bevölkerung dominieren die buddhistische und die konfuzianistische Weltanschauung, mehr als 10 % der Einwohner (meistens ethnische Chinesen) sind Christen. Dementsprechend gibt es auch eine große Anzahl an religiösen Stätten aller verschiedenen Weltanschauungen.

Der bedeutendste buddhistische Tempel Hongkongs ist der Tempel der Zehntausend Buddhas in Shatin, der auf einem H√ľgel liegt. Die W√§nde dieses Tempels sind mit etwa 12.800 Buddhas geschm√ľckt, die von Gl√§ubigen gespendet wurden und an denen zw√∂lf Handwerker zehn Jahre lang gearbeitet haben. Interessant sind auch kleine Tempel, die in Central oder Kowloon zwischen die Wolkenkratzer eingezw√§ngt liegen, wie etwa der Man-Mo-Tempel, der den taoistischen G√∂ttern der Literatur und der martialen Kunst gewidmet ist und in einem der traditionellsten Viertel der Insel liegt. Der Tin-Hau-Tempel liegt im Nordwesten Kowloons und ist den Seefahrern geweiht, wohingegen der riesige Won-Tai-Sin-Tempel etwas n√∂rdlich von Mongkok liegt und wegen seiner Wunderheilerkr√§fte der meistbesuchte Tempel Hongkongs ist. Auf der Insel Lantau liegt das Po-Lin-Kloster mit der weltgr√∂√üten sitzenden Buddhastatue.

Die bedeutendste Moschee Hongkongs liegt in Kowloon, direkt am S√ľdende des Kowloon Park, wohingegen mit der St John's Cathedral die gr√∂√üte anglikanische Kirche im Central District liegt, sie wurde 1849 erbaut und befindet sich heute inmitten von B√§umen im Schatten des Bank of China Tower.

Im Gegensatz zum Festland sind christliche Religionsgemeinschaften nicht in einer Chinesisch Katholisch Patriotischen Vereinigung organisiert.

Architektur

Blick auf den Pier 9 bei Nacht

Hongkong bestand bei der Gr√ľndung der Kronkolonie nur aus ein paar Fischerd√∂rfern ohne nennenswerte architektonische Errungenschaften. Das Gebiet hatte innerhalb des chinesischen Imperiums keinerlei Bedeutung. Die herrschenden Briten errichteten dann auch eine Stadt in kolonial gepr√§gter Architektur, die chinesischen Einfl√ľsse beschr√§nkten sich auf die Wohnviertel der chinesischen Einwohner.

Das rasche Bev√∂lkerungswachstum seit Beginn des 20. Jahrhunderts hat dazu gef√ľhrt, dass f√ľr die Neuzuwanderer in aller Eile Wohnraum geschaffen werden musste. Seit den 1950er Jahren wurde dies durch die Kolonialverwaltung organisiert. Ergebnis dieser hastigen Bauma√ünahmen waren unansehnliche Bauten mit schlechter Ausstattung, von denen bis heute nur noch wenige bestehen. Auf der anderen Seite haben der Wirtschaftsboom und die stark steigenden Grundst√ľckspreise zum Abriss vieler Kolonialbauten gef√ľhrt, die dann durch Hochh√§user ersetzt wurden. So ist von der opulenten Architektur der Jahrhundertwende nicht viel √ľbrig geblieben. Verglichen mit Xiamen, Qingdao oder vor allem Shanghai ist von Hongkongs europ√§ischer Vorkriegsbausubstanz fast nichts erhalten. Nicht dem Abriss preisgegeben wurden etwa die anglikanische St.-John's-Kathedrale, der 1912 erbaute ehemalige Supreme Court (heute Sitz des Legislative Council) oder die ehemalige franz√∂sische Residenz.

In der modernen Architektur der Stadt sind traditionelle chinesische Einfl√ľsse nur selten offensichtlich. Bei der Konzeption und dem Bau von Geb√§uden, und sei es das ultramodernste B√ľrohaus, werden die Regeln des Feng Shui meistens beachtet, denn diese Regeln werden von vielen in solchen Geb√§uden lebenden und arbeitende Menschen und ihren Kunden sehr ernst genommen. Ein Beispiel daf√ľr ist die Hong Kong and Shanghai Bank. Die Gr√ľnde f√ľr die Ber√ľcksichtigung von Feng Shui sind mindestens pragmatisch: Unabh√§ngig von der Einstellung der Bauherren zu Feng Shui w√ľrden Verst√∂√üe gegen diese Regeln bei Verkaufsabsichten die Zahl der m√∂glichen K√§ufer f√ľr das Geb√§ude reduzieren.

Museen

Hongkong ist kein Ort, der f√ľr seine Museen bekannt ist, jedoch gibt es eine Handvoll sehenswerter Einrichtungen. Der Eintritt zu vielen Museen ist sehr g√ľnstig oder sogar kostenlos.

Im Kowlooner Stadtteil Tsim Sha Tsui, gleich neben dem Terminal der Star Ferry, befindet sich das Hong Kong Cultural Centre mit Konzerthaus, Galerien und dem Kunstmuseum Hong Kong Museum of Art, das seinen Schwerpunkt auf chinesische Werke legt. Gleich daneben liegt das spektakuläre Hong Kong Space Museum mit einem virtuellen Planetarium. Ein paar Blöcke nördlich liegen das Hong Kong Museum of History und das Hong Kong Science Museum, die beide sehr modern präsentiert sind.

Das Lei Cheng Uk Branch Museum in Mongkok wurde gebaut, nachdem im Jahre 1955 bei Bauarbeiten eine Grabst√§tte aus der Zeit der Han-Dynastie entdeckt wurde. Dies ist die bedeutendste Ausgrabung in Hongkong und Beweis daf√ľr, dass die Halbinsel bereits seit mindestens 2.000 Jahren besiedelt ist. Neben der Ausgrabung sind auch die Bilder aus den 1950er Jahren interessant, die einen interessanten Vergleich zwischen dem Mongkok der 1950er Jahre und der Hochhauslandschaft von heute erm√∂glichen. Das Sam Tung Uk Museum in Tsuen Wan ist ein Nachbau einer Hakka-Siedlung, die von einer runden Mauer umgeben ist, wie jene Siedlungen, die es bis in die 1970er Jahre in den New Territories gegeben hat, und von denen nur noch eine echte erhalten ist.

Auf Hongkong Island im Hong Kong Park befindet sich das Museum of Tea Ware, das im Flagstaff House, dem ältesten noch erhaltenen Kolonialgebäude, untergebracht ist und etwa 3.000 Gegenstände, die die Geschichte des Tees in China dokumentieren, ausstellt.

Das f√ľr kulturinteressierte Besucher wahrscheinlich interessanteste ist das Heritage Museum im Distrikt Shatin, das √ľber modern pr√§sentierte Dauer- und Wanderausstellungen verf√ľgt und immer wieder lebendig dargestellte Themen √ľber die Geschichte Hongkongs und dessen Kultur pr√§sentiert.

Reine Kunstsammlungen sind das Art Museum der Chinese University, das Tsui Museum of Art und das University Museum.

Feste und Veranstaltungen

Eindringling in die chinesische Festkultur: Schneemann im Hong Kong Park

F√ľr die Einwohner Hongkongs haben sowohl westliche, vor allem aber chinesische Feste eine hohe Bedeutung. Die traditionellen chinesischen Feste werden in Hongkong, nicht zuletzt aufgrund gr√∂√üeren Wohlstands, mit h√∂herem Aufwand gefeiert als in anderen Regionen Chinas und es lohnt sich, als Besucher in Hongkong zu sein, w√§hrend eines dieser Feste stattfindet. Daten der chinesischen Feste werden nach dem chinesischen Mondkalender berechnet und wandern deshalb im gregorianischen Kalender.

Zu den wichtigsten Festen geh√∂rt das chinesische Neujahrsfest, das in den Januar oder Februar f√§llt. Zwei Wochen darauf gibt es das Laternenfest (auch chinesischer Valentinstag genannt). Weiterhin sind das Qingming-Fest, das Drachenbootfest, das Mondfest und das Jungfernfest von Bedeutung. Nur auf der Insel Cheung Chau wird j√§hrlich das Kn√∂delfest gefeiert, bei dem in gro√üem Volksfestrahmen tausende von chinesischen gef√ľllten Kn√∂deln ged√§mpft und als Pyramide aufgeh√§uft werden.

Die Hongkonger Regierung versucht, mit diversen Veranstaltungen das Kulturinteresse bei seinen Einwohnern zu wecken und Touristen in die Stadt zu locken. Dazu geh√∂ren das Hong Kong Arts Festival (j√§hrlich Februar bis M√§rz), zu dem jedes Jahr hochkar√§tige K√ľnstler und Orchester eingeladen werden und das auch lokalen K√ľnstlern eine B√ľhne bieten soll. Das Hong Kong Food Festival (j√§hrlich Februar bis M√§rz) zielt speziell auf asiatische Touristen, f√ľr die das Verkosten lokaler Spezialit√§ten unumst√∂√ülich zu jeder Reise geh√∂rt. Das Asian Arts Festival schl√§gt weitgehend in die gleiche Kerbe wie das Hong Kong Arts Festival, findet aber nur jedes zweite Jahr im Oktober statt. Weiterhin wird j√§hrlich von M√§rz bis April das Filmfestival veranstaltet.

Regelm√§√üige Kulturveranstaltungen auch au√üerhalb der Festivals finden im Academy for Performing Arts und Arts Centre, in der City Hall sowie dem Cultural Center statt. Dies sind vor allem Konzerte, Theatervorf√ľhrungen oder auch kantonesische Opern.

Nachtleben

Hongkong bietet eine √ľppige Auswahl an Kneipen, Discos, Clubs und Restaurants. Westlich orientierte Lokalit√§ten befinden sich vorwiegend in den Stadtvierteln Lan Kwai Fong, Wan Chai und Soho-Toho, typisch asiatische Lokalit√§ten wie Karaoke-Bars dagegen eher in Mongkok. Zudem gibt es jeden Tag um 20 Uhr eine Lichtshow die man von der Avenue of Stars sehr sch√∂n betrachten kann.

Freizeit und Erholung

Illusion von √ľppiger Natur: Die Vogelvoliere in den Zoological & Botanical Gardens

Hongkong besitzt zwischen seinen Wolkenkratzern eine Reihe von Parks, die sehr gepflegt und sauber sind. Die gr√∂√üten und wichtigsten sind der Hong Kong Park und der Zoologisch-Botanische Garten in Central, direkt neben Hongkongs Finanzzentrum. Im Hong Kong Park liegt mit dem Flagstaff House das √§lteste Kolonialgeb√§ude des Territoriums. Ebenfalls auf Hongkong Island, jedoch in Causeway Bay liegt der Victoria Park. Im S√ľden Kowloons liegt der Kowloon Park, im Norden der Kowloon Walled City Park im alten Stil mit Resten der alten Stadttore. Gro√üe Tempel wie der Wong-Tai-Sin-Tempel, das Chi-Lin-Nonnenkloster, das 10.000-Buddha-Kloster und anderer Tempel im Hinterland bieten gepflegte Anlagen mit Statuen. Allen Parks ist gemeinsam, dass sie am fr√ľhen Morgen von Einheimischen frequentiert werden, die Taijiquan praktizieren, und M√§nner ihre Vogelk√§fige spazieren tragen.

Der gr√∂√üte Vergn√ľgungspark ist der Ocean Park im S√ľden von Hong Kong Island, der mit einem riesigen, begehbaren, vierst√∂ckigen Atollriff und 5.000 Fischen, einer Delfinshow, zwei Pandab√§ren, Pinguinen, Seerobben, vielen Achterbahnen, Vogelh√§usern und anderen Attraktionen lockt und Millionen von Touristen, besonders aus China, begeistert. Das Hong Kong Disneyland auf Lantau ist Mitte September 2005 er√∂ffnet worden.

Uhrenturm in East Tsim Sha Tsui

Neben den gesch√§ftigen Zentren findet man in Hongkong √ľberraschend beschauliche Gegenden, die vor allem von erholungssuchenden Einheimischen leben oder Wohngebiete f√ľr die Reichen darstellen. Hongkong bietet √ľber 800 Kilometer K√ľstenlinie mit seinen 235 Inseln und Inselchen. Wanderwege und Fitness-Wege mit Tausenden von Grillpl√§tzen ziehen j√§hrlich √ľber 15 Millionen Besucher an. Fahrradfahren, Mountainbiking, Rollerskating in Parks, Drachensteigen oder Paragliding ist meistens verboten, da sehr viele Menschen unterwegs sind. Der Wilson-Trail mit 50¬†km, der MacLehose-Trail mit 100¬†km, der Lantau-Trail mit 70¬†km und der Hongkong Trail mit 50¬†km sind die beliebtesten Strecken. Flora und Fauna sind unglaublich reichhaltig mit 400 Baumarten, 250 Schmetterlingsarten, mehr als 30 Korallenarten und √ľber 100 S√ľ√üwasserfischarten. Idyllische Gegenden sind Aberdeen Harbour, Stanley, Cheung Chau, Repulse Bay oder Sai Kung. Die Inseln Lamma und Lantau sind R√ľckzugsgebiete f√ľr viele Ausl√§nder, die in Hongkong arbeiten. Am ruhigsten ist Lantau mit dem Hauptort Mui Wo. Die Insel ist zur H√§lfte zum Schutzgebiet erkl√§rt worden. Die andere H√§lfte wird jedoch erschlossen, im Norden liegen bereits der Flughafen und das neugebaute Stadtviertel Tung Chung, im Osten wurde in einer versteckten Bucht ein Disneyland mit dem prominenten Schloss im Zentrum gebaut. Die U-Bahn-Haltestelle wurde im Juni 2005 er√∂ffnet und bedient seitdem auch das Resort Discovery Bay.

Gastronomie

Die lokale K√ľche Hongkongs ist der kantonesischen K√ľche sehr √§hnlich. Es wird auf absolute Frische der Zutaten der gr√∂√üte Wert gelegt. Gew√ľrzt wird vor allem mit Kr√§utern, sehr scharfe Gerichte sind weniger verbreitet. Ein Unikum innerhalb der chinesischen K√ľche ist die Verbreitung des (s√ľ√üen) Nachtisches; dies ist eine im sonstigen China unbekannte Sitte. Sehr popul√§r f√ľr das Fr√ľhst√ľck und Mittagessen ist Dim Sum. Man findet es in zahlreichen kleinen Schnellrestaurants, Gark√ľchen und Hotels von fr√ľh morgens bis etwa 16 Uhr. Die Restaurantlandschaft ist sehr international, neben Spezialit√§ten aus allen Regionen Chinas gibt es zahlreiche japanische, koreanische, indische und s√ľdostasiatische Restaurants. Trotz der riesigen Zahl an Restaurants kommt es h√§ufig zu Schlangen vor den Etablissements, die gerade in sind. Un√ľbersehbar ist auch der gro√üe Einfluss westlicher Fastfood-Ketten auf die lokale Esskultur.

Einkaufen

Lebensmittelmarkt in Wan Chai
Leuchtreklamen in Kowloon

Hongkong ist aufgrund seiner niedrigen Steuern ein Einkaufsparadies vor allem f√ľr Touristen aus Japan, f√ľr die die zahlreichen glitzernden Einkaufszentren ein Grund sind, nach Hongkong zu kommen und dies ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor f√ľr das Territorium. Lange Zeit galt die Stadt auch als idealer Ort f√ľr den g√ľnstigen Erwerb von Elektronikartikeln, was sich jedoch l√§ngst relativiert hat.

Interessant sind die zahlreichen M√§rkte, auf denen absolut frische Lebensmittel gehandelt werden (z.B. tags√ľber in Wan Chai) oder billige Kleidung an die Hausfrau gebracht wird. Beispiele f√ľr Nachtm√§rkte sind der Ladies‚Ä≤ Market in Mong Kok oder der Temple Street Night Market in Kowloon. F√ľr Besucher interessant ist der Jademarkt. Feilschen ist in jedem Fall angebracht; gef√§lschte oder raubkopierte Produkte sind nach wie vor h√§ufig anzutreffen.

In Hongkong gibt es kein Ladenschlussgesetz. Im Tourismuszentrum haben die meisten Läden 24 Stunden geöffnet. Kleine Geschäfte in touristenferneren Gebieten schließen meistens gegen Mitternacht und öffnen gegen 11 Uhr wieder, Shopping-Malls in diesen Bereichen (z. B. in Sha Tin) sind in der Regel von 8 Uhr bis 22 Uhr geöffnet.

Filme

Hauptartikel: Hongkong-Kino

Hongkong gilt auch als Filmmetropole. Mehr als 4.000 Filme wurden bereits in Hongkong produziert.

Der erste Hongkong-Film war Zhuangzi pr√ľft seine Frau (Zhuangzi shi qi) aus dem Jahre 1913. In den Wirren des chinesischen B√ľrgerkriegs fl√ľchteten viele Regisseure, vor allem linke oder sozial engagierte, vor den Kuomintang unter Chiang Kai-shek nach Hongkong, was wesentlich zu Hongkongs sp√§terer Bedeutung als Filmmetropole beitrug. Vorher war das Shanghai gewesen. Eine gro√üe Entwicklung machte die Filmindustrie jedoch erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Bekannte Regisseure sind Wong Kar-Wai (2046, In The Mood For Love), King Hu (Ein Hauch von Zen) oder John Woo (A Better Tomorrow), bekannte Schauspieler Leslie Cheung (Days Of Being Wild, Farewell To My Concubine, Happy Together, A Better Tomorrow), Maggie Cheung (In the Mood for Love, Hero), Tony Leung Chiu Wai (2046, In The Mood For Love, Happy Together), Andy Lau (Infernal Affairs), Chow Yun-Fat (A Better Tomorrow, Crouching Tiger, Hidden Dragon) und Jackie Chan. Die Hongkong-Filme pr√§gten ma√ügeblich das Genre des Martial-Arts-Films.

W√§hrend der 1990er Jahre f√ľhrte die Asienkrise auch in der Filmindustrie Hongkongs zu einem R√ľckgang. W√§hrend dieser Zeit begannen viele Beteiligte verst√§rkt in Hollywood Filme zu machen, so Jackie Chan, John Woo oder Chow Yun-Fat. Als 2003 gerade zwei der gr√∂√üten Filmstars starben, n√§mlich Leslie Cheung (am 1. April, Selbstmord) und Anita Mui (im Dezember, an den Folgen von Krebs) sprachen einige Pessimisten schon vom Untergang der Filmmetropole Hongkong. Um der Krise in der Filmindustrie zu begegnen, startete die Regierung Hongkongs im April 2003 den Film Guarantee Fund. Auf der Uferpromenade in Tsim Sha Tsui zeigt die Avenue of Stars die Namen beliebter Filmstars auf einem Sternenweg. Ein Filmmuseum sammelt die Werke und macht auch Veranstaltungen zu alten amerikanischen und europ√§ischen Filmen.

Cantopop

Cantopop ist die Abk√ľrzung f√ľr Cantonese pop music, eine aus Hongkong stammende Musikform, die √ľber Hongkong hinaus in gro√üen Teilen Asiens erfolgreich ist. Cantopop (oder Hongkong-Pop) entstand aus der Vermischung von traditioneller chinesischer Musik mit verschiedenen westlichen Musikstilen (Jazz, Rock ‚Äôn‚Äô Roll, Rhythm and Blues, Elektronische Musik, Western pop music). Sehr wichtig sind die Texte. Die ersten gro√üen Stars in den 1970ern waren Sam Hui und Roman Tam, auch oft Godfather of Cantopop genannt. Wie schon der Name besagt, ist die Sprache des Cantopop eigentlich kantonesisch. Zum Teil wird aber auch englisch, mandarin, japanisch usw. gesungen. Die gro√üe Zeit des Cantopop war in den 1980er Jahren, mit Stars wie Alan Tam, Anita Mui, Danny Chan und Leslie Cheung. In den letzten Jahren wird aber der sogenannte Mandarin Pop immer wichtiger (durch die √Ėffnung der Volksrepublik) und Mandopop-S√§nger wie Jay Chou aus Taiwan werden im chinesischen Sprachraum hinaus erfolgreich. Eng verwoben ist in Hongkong die Cantopop- und die Filmindustrie. Viele Cantopop-S√§nger sind (oder waren) auch erfolgreiche Schauspieler (z.¬†B. Leslie Cheung, Anita Mui, Faye Wong,Vivian Chow, Leon Lai, Deric Wan, Danny Chan, Andy Lau) und viele Cantopopsongs waren f√ľr TV-Serien oder Filme aus Hongkong komponiert.

Medien

In Hongkong herrscht, im Unterschied zur Volksrepublik China, formal Pressefreiheit. Dies ist in Artikel 27 der Verfassung festgelegt. Daneben gibt es eine Reihe von Verordnungen, die die grunds√§tzlichen Regeln f√ľr die Medienlandschaft aufstellen. Auch darf die Berichterstattung nicht gegen von der Volksrepublik China als unantastbar erachtete Ziele versto√üen. Das gilt insbesondere f√ľr die Berichterstattung √ľber Taiwan. Den faktischen Nachteilen, denen sich Nutzer einer nur formal gew√§hrten Pressefreiheit ausgesetzt sehen, fiel zum Beispiel Mad Dog Daily zum Opfer. Nach erheblichem Druck gab der Gr√ľnder dieser Zeitung auch seine Rundfunkarbeit auf[12].

Die Medienlandschaft Hongkongs ist dadurch charakterisiert, dass sie fast zur G√§nze privat ist und sich der Inhalt deshalb darauf ausrichten muss, den Massengeschmack zu treffen, um profitabel zu sein. Das f√ľhrt dazu, dass ein gro√üer Teil der Hongkonger Bev√∂lkerung mit der Ethik der Berichterstattung nicht zufrieden ist.

Printmedien

Zeitungen und Zeitschriften gibt es sowohl auf Englisch als auch auf Chinesisch, wobei die letzteren die Mehrheit stellen, auch einige zweisprachige Druckwerke gibt es. Insgesamt existieren etwa 50 t√§glich erscheinende Publikationen. Alle Verlage sind privat, ein System der Pressef√∂rderung gibt es nicht. Als seri√∂s gelten die South China Morning Post und The Standard (beide englisch), Ming Pao und Economic Journal (beide chinesisch). Die h√∂chste Auflage erfahren jedoch Apple Daily und Oriental Daily, beide chinesisch, die h√§ufig f√ľr ihren Sensationsjournalismus kritisiert werden und auf die Privatsph√§re von Personen des √∂ffentlichen Lebens wie etwa auch von Unfallopfern keine R√ľcksicht nehmen.

Ausländische Zeitungen sind in vielen Orten von Hongkong leicht zu bekommen.

Radio

Hongkong verf√ľgt √ľber eine relativ hohe Zahl an Radiostationen, worunter sich ein √∂ffentlich-rechtlicher Sender befindet. Dieser Sender geh√∂rt allerdings nicht der Regierung und wird von dieser auch nicht kontrolliert; ihm wurde auch schon √∂fter vorgehalten, zu regierungskritisch zu sein. Die meisten Stationen senden auf Chinesisch (kantonesisch), einige auch auf englisch.

Fernsehen

Alle Hongkonger Fernsehstationen sind privat und zeigen ein dementsprechendes Programm, haben jedoch auf andere L√§nder Asiens eine gewisse Vorbildwirkung. Die Dramen, die f√ľr das Hongkonger Fernsehen produziert werden, werden auch im gesamten chinesischsprachigen Raum ausgestrahlt. Neben den Hongkonger Stationen kann man auch zahlreiche ausl√§ndische Sender empfangen, darunter viele Stationen der Volksrepublik China sowie alle gro√üen ausl√§ndischen Stationen.

Bildung

Es gibt eine Schulpflicht f√ľr alle Kinder zwischen 6 und 15 Jahren. Da in der chinesischen Gesellschaft Bildung einen sehr hohen Stellenwert besitzt, werden die meisten Kinder schon im Alter von 3 Jahren in Vorschulen geschickt. Die Grundschulbildung beginnt im Alter von 6 Jahren und dauert 6 Jahre. Die Gymnasialbildung ist in junior form (3 Jahre) und senior form (2 Jahre) geteilt. Etwa 90¬†% der Kinder durchlaufen die Schule bis zur gesamten Gymnasialbildung, um an einer staatlichen Pr√ľfung (HKCEE) teilnehmen zu k√∂nnen, nach deren Bestehen man ein Certificate of Education bekommt. Um eine Hochschulausbildung zu bekommen, muss man zun√§chst noch zwei Jahre Gymnasialbildung absolvieren und danach eine Numerus-Clausus-Pr√ľfung zur Aufnahme in die Universit√§t ablegen.

Seit den 1970er Jahren ist die Pflichtschulbildung in Hongkong gratis, f√ľr alle anderen Bildungsm√∂glichkeiten fallen recht hohe Geb√ľhren an; f√ľr die Pflichtschulbildung gibt es ebenfalls zahlreiche private Institutionen, die eine h√∂here Bildungsqualit√§t zu h√∂herem Preis versprechen.

Unterrichtssprache ist Chinesisch (Kantonesisch). Bis 1997 unterrichteten die meisten weiterf√ľhrenden Schulen auf Englisch, was jedoch von der neuen Regierung trotz gro√üer Proteste der Bev√∂lkerung verboten wurde. Derzeit besitzen nur noch einige ausgew√§hlte Gymnasien die Erlaubnis, auf Englisch zu unterrichten.

Da die Wirtschaft Hongkongs mit der Volksrepublik China und anderen asiatischen √Ėkonomien konkurriert, sieht die Hongkonger Regierung ein hohes Bildungsniveau als einzige M√∂glichkeit, den hohen Lebensstandard in Hongkong aufrecht zu halten. Es gibt deshalb Pl√§ne, dass mit dem Jahr 2010 etwa 60¬†% aller Berufseinsteiger eine Hochschulausbildung haben sollen.

Hongkong verf√ľgt √ľber acht Universit√§ten und zwei Academy-Institute, die auch Bachelor-Degree-Studien anbieten. Wegen der hohen Nachfrage nach Hochschulbildung gibt es jedoch mittlerweile eine gro√üe Anzahl anderer Institutionen, die Hochschulkurse anbieten. Die √§lteste Hochschule ist die Universit√§t Hongkong, welche 1910 gegr√ľndet wurde.

Siehe auch: Liste weiterf√ľhrender Bildungseinrichtungen in Hongkong

Söhne und Töchter Hongkongs

  • Li Ka-shing, Milliard√§r und derzeit reichster Mann Chinas
  • Wong Kar Wai, Filmregisseur
  • Bruce Lee, Schauspieler, Martial-Arts-K√ľnstler ‚Ć
  • Martin Lee, demokratischer Politiker und Oppositionsf√ľhrer
  • William Alison Anders, US-amerikanischer Luftwaffenoffizier und Astronaut
  • Dennis Chan, chinesischer Schauspieler, Drehbuchautor, Regisseur und Filmproduzent
  • Jackie Chan, Schauspieler, Martial-Arts-K√ľnstler, S√§nger und Produzent
  • Kelly Chen, chinesische S√§ngerin (Cantopop) und Schauspielerin
  • Leslie Cheung, chinesischer Schauspieler und S√§nger ‚Ć
  • Maggie Cheung, chinesische Filmschauspielerin
  • Wilhelm Ehmer, deutscher Schriftsteller, Journalist und Zeitungsverleger
  • Chow Yun-Fat, Schauspieler
  • Sammo Hung, chinesischer Martial-Arts-K√ľnstler
  • Andy Lau, chinesischer Schauspieler und S√§nger
  • Ringo Lam, chinesischer Filmregisseur
  • Amanda Lear, britisch-asiatische S√§ngerin, Entertainerin und T√§nzerin
  • Tony Leung Chiu Wai, chinesischer Schauspieler
  • Anita Mui, chinesische Musikerin und Schauspielerin ‚Ć
  • David Prophet, britischer Autorennfahrer
  • Donald Tsang, Verwaltungschef der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong
  • Jacky Wong, Bodybuilder, Schauspieler, Unternehmer
  • James Clavell, US-amerikanischer Autor
  • Henry Steiner, Designer
  • Vivienne Tam, Fashion Designer
  • Marco Fu, Snooker-Spieler
  • Stanley Ho, Unternehmer und Milliard√§r
  • DJ Beware (b√ľrgerlich: Michael Ho), international erfolgreicher DJ
  • Ma Ying-jeou, Pr√§sident der Republik China (Taiwan)
  • Katrina Kaif, indische Schauspielerin

Quellen

  1. ‚ÜĎ Ausw√§rtiges Amt - Hongkong: Wirtschaft
  2. ‚ÜĎ http://www.phoenix.de/leben_in_der_luft/2007/12/11/0/158526.1.htm
  3. ‚ÜĎ http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/boerse/magazin/119935/index.html
  4. ‚ÜĎ http://www.freitag.de/2003/01-02/03010801.php
  5. ‚ÜĎ http://www.heritage.org/index/ranking.aspx
  6. ‚ÜĎ http://www.cato.org/pub_display.php?pub_id=6559
  7. ‚ÜĎ Entwicklung des BIP von Hongkong bfai, 2006, siehe: Wirtschaftsdaten kompakt
  8. ‚ÜĎ Entwicklung des BIP von Hongkong (absolut): bfai 2006, siehe: Wirtschaftsdaten kompakt
  9. ‚ÜĎ Entwicklung der Inflationsrate von Hongkong: bfai 2006, siehe: Wirtschaftsdaten kompakt
  10. ‚ÜĎ Entwicklung des Au√üenhandels von Hongkong: bfai 2006, siehe: Wirtschaftsdaten kompakt
  11. ‚ÜĎ http://www.ispa.org/hongkong/
  12. ‚ÜĎ South China Morning Post, 3. July 2005: Outspoken talk-show host gets the sack: Wong Yuk-man, who frequently criticizes the Communist Party, was denied fives days a week program by Commercial Radio

Literatur

  • Linda Butenhoff: Social movements and political reform in Hong Kong, Westport, Conn. [u.a.]: Praeger 1999, ISBN 0-275-96293-8
  • Frank Ching: The Li dynasty, Hong Kong aristocrats. Hong Kong, Oxford Univ. Press 1999, ISBN 0-19-590904-6
  • Werner Lips: Hongkong, Macau und Kanton. Reise-Know-How, Bielefeld 2002, ISBN 3-8317-1029-5
  • Evelyn Lu Yen Roloff: Die Sars-Krise in Hong Kong. Zur Regierung von Sicherheit in der Global City. Transcript Verlag, Bielefeld 2007, ISBN 3-89942-612-6
  • Hans-Wilm Sch√ľtte: Hongkong, Macau. Mairs Geographischer, Ostfildern 2004, ISBN 3-8297-0134-9
  • Hongkong. Geo Special. Gruner u. Jahr, Hamburg 1995, ISSN 0342-8311
  • Der National Geographic Walker Hongkong. Mairs Geographischer Verlag, Ostfildern 2003.
  • G.B. Endacott: A History of Hong Kong. Oxford University Press, London 1964, 1988, ISBN 0-19-638264-5 (Das Standardwerk zur Geschichte Hongkongs)
  • Han Suyin: Alle Herrlichkeit auf Erden. (Originaltitel: A Many Splendoured Thing). Autobiographischer Roman √ľber Hongkong in den Jahren 1949‚Äď1951. Niemeyer, Hameln 1995, ISBN 3-87585-940-5
  • Stefan Zimmermann: E-Government in Hongkong ‚Äď Digitalisierung der Verwaltung in einer chinesischen Metropole. Ibidem, Stuttgart 2004, ISBN 3-89821-338-2

Weblinks

22.3114.166666666677Koordinaten: 22¬į¬†18‚Ä≤¬†N, 114¬į¬†10‚Ä≤¬†O


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