Altenbeken

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Altenbeken
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Altenbeken
Altenbeken
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Altenbeken hervorgehoben
51.7658.9463888888889250
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Detmold
Kreis: Paderborn
Höhe: 250 m ĂŒ. NN
FlĂ€che: 76,23 kmÂČ
Einwohner:

9.269 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 122 Einwohner je kmÂČ
Postleitzahl: 33184
Vorwahlen: 0 52 55
Kfz-Kennzeichen: PB
GemeindeschlĂŒssel: 05 7 74 004
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bahnhofstraße 5a
33184 Altenbeken
WebprÀsenz: www.altenbeken.de
BĂŒrgermeister: Hans JĂŒrgen Wessels (SPD)
Lage der Gemeinde Altenbeken im Kreis Paderborn
Hessen Hochsauerlandkreis Kreis GĂŒtersloh Kreis Höxter Kreis Lippe Kreis Soest Altenbeken Bad Lippspringe Bad WĂŒnnenberg Borchen BĂŒren (Westfalen) DelbrĂŒck Hövelhof Lichtenau (Westfalen) Paderborn SalzkottenKarte
Über dieses Bild

Altenbeken ist eine kreisangehörige Gemeinde des Kreises Paderborn in Nordrhein-Westfalen (Deutschland).

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geographische Lage

Blick ĂŒber Altenbeken mit dem Viadukt im Hintergrund
Blick vom Aussichtspunkt am Viadukt

Altenbeken liegt in Höhen von 200 bis 400 m am westlichen Fuße des Eggegebirges im Naturpark Teutoburger Wald / Eggegebirge. In östlicher Richtung erstreckt sich das Weserbergland. Wenige Kilometer sĂŒdlich befindet sich das östliche Sauerland. 15 km sĂŒdwestlich liegt die Kreisstadt Paderborn. Der Ort Altenbeken wird von der Beke durchflossen.

Geologie

Geothermische Karte von Altenbeken

Das in der naturrĂ€umlichen Zuordnung zum Altenbekener Kalkbergland des oberen Weserberglands im NiedersĂ€chsischen Bergland gehörende Stadtgebiet schließt sich an den nördlichen Teil der Paderborner HochflĂ€che an[2] und liegt in einem Talkessel des mittleren Teil des Eggegebirges. Das Eggegebirge besteht inklusive seines westlichen Vorlands aus den Sedimentgesteinen Sand-, Kalk- und Mergelsteinen des Erdmittelalters. Diese Gesteine bildeten sich in der Kreidezeit, als die Region von einem Meer bedeckt war. Die SchichtflĂ€chen der Gesteine sind im Bereich von Altenbeken aufgrund einer Heraushebung und Verstellung im Verlauf der Erdgeschichte leicht nach Westen geneigt. Gesteine aus dem Ă€lteren Trias, nĂ€mlich Kalk- und Mergelsteine des Muschelkalks finden sich am steileren Osthang des Eggegebirges entlang einer Linie zwischen Kempen im benachbarten Horn-Bad Meinberg und dem Bahnhof Neuenheerse auf dem Gebiet der Stadt Bad Driburg. Gesteine des Ă€lteren Trias und des Erdaltertums sind im tiefer liegenden Festgesteinssockel zu finden. In TĂ€lern und im westlichen Vorland des Eggegebirges ist der Festgesteinsuntergrund von Lockergesteinen des Eiszeitalters bedeckt. Hier wurden durch FlĂŒsse Sand und Kies und durch den Wind Löss abgelagert. Als Folge von Kalklösung haben sich durch Verkarstung in den Kalk- und Mergelsteinen ErdfĂ€llen und Höhlen gebildet.

Die Bollernbornquelle wurde 2009 neu gestaltet. Die Sanduhr in der Hand der Figur erinnert dran, dass die Quelle bis ins 17. Jahrhundert nur intermittierend mit einem lauten Bollern ausbrach.[3]

Die im Erdmittelalter abgelagerten klĂŒftige Sandsteine der Unterkreide und verkarstete Kalksteine des unteren Muschelkalks sind gute Grundwasserleiter. Ihre Aufnahme- und SpeicherfĂ€higkeit wird allerdings durch die tiefe Zertalung der GelĂ€ndeoberflĂ€che reduziert. Der ĂŒberwiegende Teil des Trinkwassers in Altenbeken wird aus den Sandsteinen der Unterkreide gefördert, dabei deckt die Bollerborn-Quelle mit Grundwasser aus dem unteren Muschelkalk rund die HĂ€lfte des Bedarfs ab. Weitere Trinkwasserentnahmen finden an der Apuhl-Quelle und in der Bohrung Sagetal statt. Obwohl die Festgesteine des Erdmittelalters zum Teil als mineralische Rohstoffe genutzt werden könnten, findet derzeit keine Gewinnung statt.

Auf dem Eggegebirgskamm haben sich stein- und schuttreiche, sandige Podsole entwickelt, die sehr nĂ€hrstoffarm und stark versauert sind. Ähnliche strukturierte Podsol-Braunerden finden sich nördlich von Bollerborn, sĂŒdlich davon haben sich von Wald bewachsene Braunerden aus dem eiszeitlichen Löss entwickelt. Pseudogleye finden sich in geringem Umfang von Altenbeken bis sĂŒdlich von Schwaney. Dort bildet als GrĂŒnland genutzter dichter toniger Mergel aus der Kreidezeit eine Stausohle.[4]

Altenbeken eignet sich im flacheren GelÀnde gut, im Bereich der Egge sehr gut zur Nutzung von geothermischen WÀrmequellen mittels ErdwÀrmesonde und WÀrmegewinnung durch WÀrmepumpe (vgl. dazu die nebenstehende Karte).[5]

Ausdehnung und Nutzung des Gemeindegebiets

Die als „große Landgemeinde“ klassifizierte Gemeinde Altenbeken bedeckt eine FlĂ€che von 76,22 kmÂČ. Den grĂ¶ĂŸten FlĂ€chenanteil nehmen Wald- und LandwirtschaftsflĂ€che mit zusammen ca. 89,8 % ein.[6] Die grĂ¶ĂŸte Ausdehnung in NordsĂŒdrichtung ist ca. 19,9 km, in Ostwestrichtung ca. 8,9 km.

FlÀche
nach Nutzungsart
Landwirt-
schaftsflÀche
Wald-
flÀche
GebÀude-, Frei-
und BetriebsflÀche
Verkehrs-
flÀche
Wasser-
flÀche
Sport- und
GrĂŒnflĂ€che
sonstige
Nutzung
FlĂ€che in kmÂČ 26,19 42,24 2,97 4,10 0,21 0,35 0,12
Anteil an GesamtflĂ€che 34,38 % 55,45 % 3,90 % 5,38 % 0,28 % 0,46 % 0,16 %

Nachbargemeinden

Altenbeken grenzt an folgende StĂ€dte und Gemeinden: im Norden an die StĂ€dte Horn-Bad Meinberg und Steinheim, im Osten an die Stadt Bad Driburg, im SĂŒden an die Stadt Lichtenau und im Westen an die StĂ€dte Paderborn und Bad Lippspringe.

Gemeindegliederung

GemĂ€ĂŸ der Hauptsatzung der Gemeinde gliedert sich Altenbeken in die drei Ortsteile Altenbeken, Buke und Schwaney. Die drei Ortsteile gelten als eigene Ortschaften und haben je einen Ortsvorsteher.[7]

Die folgende Tabelle zeigt die FlÀche und die Bevölkerungszahlen der Ortsteile:

Bevölkerungszahlen und FlÀche der Ortsteile[8]
Ortsteil FlÀche
in kmÂČ1
Einwohner2 Ortsteile der Gemeinde Altenbeken
Altenbeken 25,93 4000
Ortsteile Altenbeken.svg
Buke 16,73 2500
Schwaney 30,94 2970
Gesamt 76,22 9473

1FlÀchenangabe zum ehemaligen Amt Altenbeken (entspricht nicht genau der heutigen FlÀche)
2ungefÀhre Einwohnerangaben mit Stand 31. Dezember 2007

Klima

Altenbeken gehört der gemĂ€ĂŸigten Klimazone Mitteleuropas an und liegt im Bereich des subatlantischen Seeklimas. Die Winter sind unter atlantischem Einfluss meist mild und die Sommer mĂ€ĂŸig warm. Die Jahresmitteltemperatur liegt bei ca. sieben bis acht Grad Celius.

Durch die Lage im subatlantischen Seeklima herrscht ganzjĂ€hrig ein humides Klima mit relativ gleich verteilten NiederschlĂ€gen vor. Klimawerte fĂŒr das Gemeindegebiet sind nicht verfĂŒgbar, sodass Werte benachbarter Gemeinden herangezogen werden mĂŒssen. An der 'Messstation Feldrom, die ca. acht Kilometer nördlich und 110 m höher gelegen ist, fallen im langjĂ€hrigen Mittel 1258,8 mm Niederschlag jĂ€hrlich und damit deutlich mehr als im deutschen Mittel (700 mm). An der etwa zwölf Kilometer östlich gelegenen Messstation Nieheim, die auf etwa gleicher Höhe wie Altenbeken liegt, fallen im Jahresmittel noch 908,4 mm Niederschlag.

Die durchschnittlichen Temperaturen sind angegeben fĂŒr das ca. neun Kilometer entfernte Bad Lippspringe, das deutlich tiefer liegt. Die durchschnittliche tĂ€gliche Sonnenscheindauer wird fĂŒr das 12,5 km entfernte Bad Meinberg angegeben.

Niederschlagsdiagramm Nieheim
NiederschlĂ€ge Nieheim (230 m), Temperaturen Bad Lippspringe (140 m), Sonnenscheindauer Bad Meinberg (216 m)
alle Angaben 1961-1990
Jan Feb MĂ€r Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Temperatur (°C) 0,9 1,6 4,3 7,9 12,4 15,3 16,8 16,7 13,8 10,1 5,2 2,3 Ø 8,9
Niederschlag (mm) 86,9 61,0 72,3 64,3 78,4 83,7 77,4 79,5 64,7 58,1 82,5 99,6 ÎŁ 908,4
Sonnenstunden (h/d) 1,0 2,2 3,2 4,6 6,0 6,2 5,9 5,7 4,3 3,2 1,4 0,8 Ø 3,7
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
Jan Feb MĂ€r Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
i
e
d
e
r
s
c
h
l
a
g
86,9 61,0 72,3 64,3 78,4 83,7 77,4 79,5 64,7 58,1 82,5 99,6
  Jan Feb MĂ€r Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Quelle: Deutscher Wetterdienst[9]

Zum Klima in der Region Ostwestfalen-Lippe, zu der die Gemeinde gehört, siehe auch den Artikel Klima in Ostwestfalen-Lippe.

Geschichte

Vorchristliche Zeit

Die Ă€ltesten Siedlungszeugnisse in der Umgebung von Altenbeken stammen aus der Jungsteinzeit. So gibt es auf den HöhenzĂŒgen um Altenbeken einige HĂŒgelgrĂ€ber und an der Kuhlbornquelle in Altenbeken wurde 1934 ein Steinhammer gefunden, dessen Alter auf 4000–5000 Jahre geschĂ€tzt wurde. Aus römischer Zeit stammen einige kleine MĂŒnzfunde, die an den Straßen nach Altenbeken gemacht wurden. Außerdem entdeckte man 1958 bei Kanalisationsarbeiten kleine Hufeisen. In Altenbeken lebten vermutlich Kelten, die etwa ab 700 n. Chr. unter sĂ€chsische Oberherrschaft kamen. Dies kann man aus Flurnamen ableiten, die ein Gemisch aus beiden Sprachen sind.

Urkundliche ErwÀhnung

Der Name „Beken“ wird bereits 1036 urkundlich erwĂ€hnt: Bischof Meinwerk schenkt dem Busdorfstift in Paderborn den Zehnten seines Hofes „Bekena“ mit den Vorwerken Heng, Brockhusen, Elinere und Asseln. Auf dem Haupthof saßen die Verwalter des Amtes Beken. Aus dem Hof entwickelte sich dann das Dorf „Beken“.

Am Anfang des 13. Jahrhunderts kam es zu einem Streit der Mönche des Zisterzienserklosters Hardehausen mit den Einwohnern von Altenbeken und Schlangen, so dass beide Dörfer mit Kirchenbann belegt wurden. Bischof Bernhard III. beurkundete 1211, dass der Bann nur zurĂŒckgenommen wĂŒrde, wenn die Bewohner beider Dörfer dem Hardehausener Hof in Druheim die Mitbenutzung der Hude und Mast in ihren Waldbezirken gestatteten. In dieser Urkunde werden sieben Zeugen aus Aldebekene benannt, welches die erste urkundliche ErwĂ€hnung von Altenbeken darstellt.[10]

SpÀtes Mittelalter

Ab 1392 begann man in Altenbeken Erze aus der Egge zu schmelzen und Holzkohle herzustellen.

Ab dem 14. Jahrhundert bildete sich das Territorium FĂŒrstbistum Paderborn (Hochstift) im Heiligen Römischen Reich. Altenbeken gehörte bis 1448 zum Kloster Hardehausen. Um 1400 wird Altenbeken von der Pest, Hunger und Krieg heimgesucht. In dieser Zeit gab es fast kein Brot mehr zu kaufen und man ging dazu ĂŒber, auch ungeliebte FrĂŒchte und Erzeugnisse von WĂ€ldern und Feldern zu verzehren. Manche kochten Rinde und aßen Viehfutter.

Im beginnenden 15. Jahrhundert versuchten die Erzbischöfe von Köln den Besitz der Paderborner Bischöfe an sich zu reißen, so dass es zu einigen Fehden im Paderborner Land kam. In den unsicheren Zeiten verließen die Einwohner kleinerer Siedlungen ihren Besitz und siedelten sich in StĂ€dten und grĂ¶ĂŸeren Dörfern an. So wurde die Siedlung „Katherbike“, welche zwischen Altenbeken und Neuenbeken lag, zur WĂŒstung. Trotz der Fehden trafen sich Bauern, Handwerker, Bergleute und HĂŒttenarbeiter in Altenbeken.

1448 wurde der Ort vom Kloster Hardehausen abgetrennt und dem Kirchdorf Neuenbeken zugeteilt. Kurze Zeit spĂ€ter wurde die VerhĂŒttung von Eisenerzen eingestellt. Die HofstĂ€tten wurden dem Busdorfstift zehntpflichtig, die Bewohner waren aber Hörige des FĂŒrstbischofs in Paderborn. Dem FĂŒrstbischof war es am Wohlergehen seiner Bauern gelegen, da diese bei gut laufender Landwirtschaft höhere Abgaben an das Bistum leisten konnten.

FrĂŒhe Neuzeit

Ende des 16. Jahrhunderts wurde das Paderborner Land von hollĂ€ndischen Freibeutern ĂŒberfallen. Sie plĂŒnderten die WohnstĂ€tten und beraubten die BĂŒrger des Landes. 1593 grĂŒndeten sich deshalb viele SchĂŒtzenbruderschaften im Paderborner Land. 1595 ĂŒberfielen die HollĂ€nder abermals das Land, ließen sich aber mit 3000 Reichstalern vom Bischof abfinden. Zwei Jahre spĂ€ter fielen die HollĂ€nder in DelbrĂŒck ein, wo auch SchĂŒtzen aus Altenbeken bei der Verteidigung halfen. In dieser Zeit entstand der Konföderationsvertrag „Wie man dies Stift Paderborn vor stadischen undt anderen InfĂ€llen verthedigen möge.“.

1607 nahm man den Erzbergbau wieder auf und errichtete 1610 eine neue EisenhĂŒtte. 1615 folgte ein neues Hammerwerk unterhalb von Altenbeken. Zur Zeit des DreißigjĂ€hrigen Kriegs (1618–1648) gerieten insbesondere die Bauern in Notstand. Gutsbesitzer, die ihre Besitzungen nicht mehr bewirtschaften konnten, teilten die Anwesen unter den Kindern auf, so dass viele kleinere Kotten entstanden. Nach dem Ende des Krieges mit dem WestfĂ€lischen Frieden mussten die Bauern in Altenbeken jĂ€hrlich einen Scheffel Hafer an die Neuenbekener Pfarrkirche liefern. Da die GĂŒter vorher aufgeteilt wurden, waren sie nicht mehr so leistungsfĂ€hig, so dass der Bischof 1652 und 1655 neue Verordnungen zur Splitterung von GĂŒtern herausgab, damit seine Einnahmen gesichert waren. 1720 gab es wiederum einen neuen Erlass.

FĂŒr das Ende des 17. Jahrhunderts ist fĂŒr Altenbeken eine erste Pfarrschule belegt, obwohl der Schulzwang erst 1717 eingefĂŒhrt wird. Ausstattung der Schulen und Besoldung der LehrkrĂ€fte war Aufgabe der Pfarrgemeinden.

Ende des FĂŒrstbistums Paderborn

Am 18. Februar 1756 und am 19. Januar 1757 gab es Erdbeben in Altenbeken. Im August des Jahres brach der SiebenjĂ€hrige Krieg ĂŒber den Ort herein und brachte Not und Verarmung ĂŒber die Bevölkerung. Viele kamen durch Hunger um, einige HĂ€user wurden zerstört.

Im Mai 1766 zog ein Wirbelwind ĂŒber Altenbeken und zerstörte viele GebĂ€ude. Im Juni folgte eine DĂŒrre, die auch die Brunnen austrocknen ließ. Die DĂŒrre dauerte bis zum Januar 1767 an. Im selben Monat bebte die Erde in Altenbeken abermals und einige HĂ€user bekamen Risse. 1769 wurde eine erste Brandversicherung im FĂŒrstbistum eingefĂŒhrt, da viele HĂ€user mit Stroh gedeckt waren. Steingedeckte HĂ€user wurden fĂŒr ein Jahr befreit.

Die Grundherrschaft des FĂŒrstbischofs endete 1803, als das Hochstift durch den Reichsdeputationshauptschluss an Preußen fiel. Preußen ordnete die Verwaltung neu und teilte das Territorium in Kreise ein. Altenbeken gehörte (wie heute) zum Kreis Paderborn. Die Bauern mussten per Verordnung vom 23. Dezember 1811 den Zehnt in barer MĂŒnze bezahlen. Viele Höfe waren zu dieser Zeit durch die vorigen Kriegswirren verschuldet. Die Arbeiter verdienten ihren Lohn im Erzbergwerk oder in den EisenhĂŒtten. Die Folgen waren Zwangsversteigerungen wie sie auch in Altenbeken durchgefĂŒhrt wurden. Durch eine Missernte kam wiederum Not und Hunger ĂŒber den Ort und niemand war bereit, den BĂŒrgermeisterposten zu ĂŒbernehmen. Seit 1815 gehörte Altenbeken endgĂŒltig zum Königreich Preußen.

In napoleonischer Zeit war der Ort Teil des Kanton Driburg der PrÀfektur Höxter im Königreich Westphalen. Zu dieser Zeit hatte Altenbeken 650 Einwohner. Ab 1871 war der Ort Teil des Deutschen Reiches.

Bau der Eisenbahn im 19. Jahrhundert

Am 8. Juli 1851 begann man mit dem Bau der Eisenbahn von Altenbeken nach Warburg mit etwa 1600 Arbeitern, die den Umsatz der örtlichen Gastwirte und Kaufleute deutlich steigerten. Bis 1858 erhöhte sich die Zahl der Einwohner von 956 auf 1090. Eingeweiht wurde die Bahnstrecke am 21. Juli 1853, dann zogen die Wanderarbeiter ab und die UmsÀtze der GeschÀfte sanken wieder. 1856 wurde ein Armenvorstand gebildet, da immer mehr Einwohner des Dorfes verarmten und bettelten.

1861 bis 1865 errichtete man den Rehbergtunnel und schloss die Eisenbahnstrecke an Kreiensen an. 1865 konnte der Bahnhof eingeweiht werden und Altenbeken hatte 1300 Einwohner. 1872 wurde die Strecke nach Hannover eröffnet und es siedelten sich Eisenbahner und andere Berufsgruppen im Ort an. Am 20. Dezember 1901 starben bei einem EisenbahnunglĂŒck in Altenbeken zwölf Menschen.

Neuzeit

Im Ersten Weltkrieg wurden 307 Jungen und MĂ€nner des Ortes zum Kriegsdienst gerufen, ebenso 48 Eisenbahner. Zur Bewachung der Eisenbahnanlagen und des Viaduktes wurden 220 Soldaten in Altenbeken stationiert. Die Fabriken und die Schulen im Ort wurden geschlossen. 81 Soldaten wurden mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet, 54 BĂŒrger kehrten nicht in ihre Heimat zurĂŒck.

Mit der Inflation in den 1920er Jahren geriet auch die EisenhĂŒtte in finanzielle Schwierigkeiten und musste 100 Arbeiter entlassen. Im Eisenbahngewerbe verloren 208 Arbeiter ihren Arbeitsplatz. 1924 brannte ein Feuer vier WohnhĂ€user nieder. 1926 musste die EisenhĂŒtte endgĂŒltig ihren Betrieb einstellen, so dass die Arbeitslosigkeit stark anstieg.

Zeit des Nationalsozialismus

Nach der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 wurde am 15. Februar des Jahres eine NSDAP-Ortsgruppe gegrĂŒndet, der nur wenige BĂŒrger beitraten. SpĂ€ter traten viele BĂŒrger den Organisationen der NSDAP bei und die Schulkinder wurden Mitglied der Hitlerjugend. Nach dem Einmarsch in Polen am 1. September wurden in Altenbeken 80 Soldaten zur Bewachung der Eisenbahnstrecke und ihrer Bauwerke stationiert. Insgesamt wurden sechs FlakgeschĂŒtze gegen Luftangriffe aufgestellt. Im August 1940 wurden gefangene Franzosen in der SchĂŒtzenhalle untergebracht und in SĂ€gewerken und in der Bahnunterhaltung als Zwangsarbeiter eingesetzt. Am 15. Juli 1940 erfolgte ein Luftangriff auf Bad Lippspringe, so dass anschließend die Flakstellungen am Viadukt verstĂ€rkt wurden.

Den ersten von insgesamt fĂŒnf Vollalarmen gab es in Altenbeken am 13. September 1944. Am 15. des Folgemonats wurde erstmals der Altenbekener Bahnhof von neun Jagdfliegern mit Bordwaffen und 40 leichten Fallschirmbomben angegriffen. Jedoch brannten lediglich zwei Eisenbahnwagen mit Munition aus und einige HĂ€user erlitten leichte BeschĂ€digungen. Den grĂ¶ĂŸten Angriff gab es am 26. November 1944 wĂ€hrend des Hochamtes in der Kirche. Nach dem Vollalarm der höchsten Stufe zerstörten geschĂ€tzte 400 Bomber die Gleisanlagen am Viadukt, fĂŒnf Bomben trafen das Bauwerk selber. Ferner wurden zwölf HĂ€user und die Kreuzkapelle schwer beschĂ€digt, 27 HĂ€user waren völlig zerstört. Drei Tage spĂ€ter erfolgte ein zweiter Angriff auf den Viadukt, bei dem 22 Menschen starben, von denen fĂŒnfzehn bereits mit dem Wiederaufbau des Viaduktes beschĂ€ftigt waren. Der Aufbau wurde auch nach dem zweiten Angriff erneut angeordnet. Der dritte Angriff auf die Eisenbahn war am 9. Februar 1945 mit etwa 200 Bombern, die ihr Ziel jedoch verfehlten. Um 14 Uhr wurde der Viadukt am 22. Februar 1945 zum vierten Mal angegriffen. Der letzte Angriff wurde am 30. MĂ€rz 1945 geflogen, allerdings wurden nur zwei Bomben abgeworfen.

Am 3. April 1945 hatten die Amerikaner bereits Neuenbeken und Teile von Horn eingenommen. Am 4. April stellten sich die SS und LandesschĂŒtzen gegen 13 Uhr nur kurz dem Kampf mit den Amerikanern, die Altenbeken danach einnahmen. Am 5. April zogen sie weiter ĂŒber Driburg und Brakel zur Weser. Am 10. Mai wurde der Bahnhof wieder von deutschen Bahnern gefĂŒhrt und es wurde mit dem Wiederaufbau begonnen. Nach einem Jahr konnte der behelfsmĂ€ĂŸige Betrieb am 1. Mai wieder aufgenommen werden.

Nachkriegszeit

1945–1949 war Altenbeken Teil der britischen Besatzungszone, ab 1946 staatlich regiert vom Land Nordrhein-Westfalen bzw. ab 1949 auch durch die Bundesrepublik Deutschland. Am 15. September 1946 wurde Josef Driller zum Nachfolger im BĂŒrgermeisteramt von Volkhausen gewĂ€hlt. Anfang 1947 wurde die Amtsverwaltung von Altenbeken nach langen Verhandlungen in den Ort verlegt.

Religionen

Aufgrund seiner Zugehörigkeit zum ehemaligen Hochstift Paderborn ist die Bevölkerung in Altenbeken traditionell mehrheitlich katholisch. Bis 1448 gehörte die katholische Gemeinde zum Kloster Hardehausen, dann wurde die Gemeinde nach Neuenbeken eingepfarrt. Mit Urkunde vom 23. April 1692 trennte Bischof Hermann Werner die Kapelle von Neuenbeken ab und teilte sie dem Pfarrdorf Buke zu. Im 18. Jahrhundert wurde die Kapelle zur Vikarie erhoben. Das VikariegebÀude entstand 1764, die Vikarstelle konnte jedoch erst 1774 besetzt werden.

Dreimal wurde vergeblich versucht, eine eigene Pfarrei zu errichten bis 1894 der vierte Versuch erfolgreich verlief. Altenbeken hatte zur Ablösung 3000 Mark an die Pfarrei in Buke zu errichten, zusĂ€tzlich war jĂ€hrlich ein KĂŒstergeld von 25 Mark zu zahlen. 1905 konnte die Heilig-Kreuz-Kirche errichtet werden. Die Alte Heilig-Kreuz-Kirche (Altenbeken) dient als Friedhofskapelle.

Heute sind die drei katholischen Kirchengemeinden im Pastoralverbund Egge im Dekanat Paderborn des gleichnamigen Erzbistums organisiert. Dazu gehören die Gemeinden Heilig Kreuz in Altenbeken, St. Dionysius in Buke und St. Johannes Baptist in Schwaney.

Ruine der am 22. MĂ€rz 1934 abgebrannten evangelischen Kirche

1888 gab es in Altenbeken 1285 katholische und 104 evangelische Christen und 11 Juden. Im Dezember 1900 wurde eine evangelische Kirche errichtet, die am 14. November 1901 eingeweiht werden konnte. Am 22. MĂ€rz 1934 brannte die Kirche bis auf die Außenmauern nieder. Bereits am 11. November des Jahres wurde mit einem Neubau begonnen, der am 14. Juli 1935 eingeweiht wurde.[11] Mit den Zuwanderungsströmen nach dem Zweiten Weltkrieg stieg der Anteil der evangelischen Christen stark an, so dass im Mai 1946 eine Stelle als Hilfsprediger eingerichtet wurde. Heute gehören die Evangelischen Christen in Altenbeken, Buke und Schwaney zur Gemeinde nach Bad Driburg.

Ein Indiz fĂŒr die Verteilung der Religionen kann die konfessionelle Zugehörigkeit der SchĂŒler in Altenbeken sein. Demnach gaben im Schuljahr 2006/2007 33,3 % der SchĂŒler evangelisch, 54,9 % katholisch und 2,2 % islamisch als Religionszugehörigkeit an. 3,5 % gaben eine andere Religionszugehörigkeit und sechs Prozent keine Konfession an.[12]

Eingemeindungen

Im Mai 1921 wurde Bad Lippspringe zur Stadt erklÀrt und das Amt Lippspringe aufgelöst. Die verbleibenden Gemeinden Altenbeken, Neuenbeken, Benhausen, Marienloh, Buke und Schwaney wurden zum neuen Amt Altenbeken zusammengeschlossen. Die Amtsverwaltung blieb zunÀchst in Bad Lippspringe. 1947 konnte die Verwaltung nach Altenbeken verlegt werden.

Durch das Sauerland/Paderborn-Gesetz wurde das Amt Altenbeken mit Ablauf des 31. Dezember 1974 aufgelöst.[13] Die bisherige Gemeinde Altenbeken wurde am 1. Januar 1975 mit den Gemeinden Buke und Schwaney zur neuen Gemeinde Altenbeken zusammengeschlossen, sie ist Rechtsnachfolgerin des aufgelösten Amtes. Die Gemeinden Benhausen und Neuenbeken des ehemaligen Amtes wurden in die Stadt Paderborn eingemeindet. Marienloh war aus dem Amt bereits 1969 in die Stadt Paderborn umgegliedert worden.[14]

Einwohnerentwicklung

Das Dorf Altenbeken entwickelte sich trotz einer vorhandenen Eisenindustrie nur langsam. 1448 hatte es etwa 300 Einwohner, zur Zeit des SiebenjÀhrigen Krieges ca. 600. Erst mit dem Eisenbahnbau ab 1851 und dem damit verbundenen Aufschwung erhöhte sich die Bevölkerungszahl signifikant.

Bei den Zahlen handelt es sich vor 1836 um ungefĂ€hre Angaben, von 1836 bis 1970 und fĂŒr 1987 um VolkszĂ€hlungsergebnisse[15][16][17][18] und ab 1975 um amtliche Fortschreibungen des Landesbetriebs Information und Technik NRW, GeschĂ€ftsbereich Statistik.[19] Die Zahlen von 1975 bis 1985 sind geschĂ€tzte Werte, die Zahlen ab 1990 Fortschreibungen auf Basis der Ergebnisse der VolkszĂ€hlung von 1987. Die Angaben beziehen sich ab 1871 sowie fĂŒr 1946 auf die Ortsanwesende Bevölkerung, ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und ab 1985 auf die Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung. Vor 1871 wurden die Einwohnerzahlen nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.

Bevölkerungsentwicklung in Altenbeken von 1800 bis 2007 (obere Linie: heutiger Gebietsstand,
untere Linie: jeweiliger Gebietsstand)
Jahr Einwohner
1800 600
1836 848
1858 1.090
1900 1.593
1910 2.048
1925 2.556
1934 2.684
1940 2.705
Jahr Einwohner
1941 2.588
1946 3.352
1950 3.613
1955 3.514
1960 3.332
1975 (31. Dezember) 6.312
1980 (31. Dezember) 6.561
Jahr Einwohner
1985 (31. Dezember) 6.880
1987 (25. Mai) Âč 6.955
1990 (31. Dezember) 7.632
1995 (31. Dezember) 8.571
2000 (31. Dezember) 9.588
2005 (31. Dezember) 9.636
2007 (31. Dezember) 9.473

Âč VolkszĂ€hlungsergebnis

Politik

Altenbekener Rathaus
Sitzverteilung im Rat seit 2009

Gemeinderat

Der Gemeinderat besteht derzeit aus 28 Sitzen. Hinzu kommt der BĂŒrgermeister als Ratsvorsitzender. Die folgende Tabelle zeigt die Kommunalwahlergebnisse seit 1975:

[20][21] 2009 2004 1999 1994 1989 1984 1979 1975
Partei Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  %
CDU 13 46,29 13 46,50 15 52,27 15 53,16 14 49,30 14 50,88 16 56,89 18 66,53
SPD 11 38,01 12 42,88 10 35,74 11 39,81 9 30,90 10 34,56 11 38,60 8 28,43
GrĂŒne 2 8,38 2 7,43 2 7,15 − − 2 8,08 2 9,43 − − − −
ABA1 2 7,32 − − − − − − − − − − − − − −
FDP − − 1 3,20 − − − − 0 3,45 1 5,13 0 4,51 1 5,03
UWG2 − − − − 1 4,84 1 7,03 2 8,27 − − − − − −
Einzelbewerber − − − − 0 1,01 − − − − − − − − − −
Gesamt3 28 100 28 100 28 100 27 100 27 100 27 100 27 100 27 100
Wahlbeteiligung 62,48 % 67,86 % 69,78 % 84,16 % 73,77 % 81,33 % 81,29 % 92,12 %

1Altenbekener BĂŒrgerallianz
2UnabhÀngige WÀhlergemeinschaft
3ohne BerĂŒcksichtigung von Rundungsdifferenzen

BĂŒrgermeister

Hans JĂŒrgen Wessels (SPD) ist seit 1999 der erste hauptamtliche BĂŒrgermeister der Gemeinde Altenbeken. Er ĂŒbernahm die schwierige Aufgabe, die AmtsgeschĂ€fte als SPD-Kandidat bei einer CDU-Ratsmehrheit zu fĂŒhren.[22] Bei den Kommunalwahlen 2009 wurde Hans JĂŒrgen Wessels im ersten Wahlgang mit 52,39 % der gĂŒltigen Stimmen zum zweiten Mal wiedergewĂ€hlt, wobei die CDU nach wie vor die Mehrheit der Ratssitze innehat.

Die ehrenamtlichen BĂŒrgermeister von Altenbeken seit 1905:[23]

  • 1905–1915 Josef Hösche
  • 1915–1933 Ignatz Claes
  • 1933–1945 Franz Volkhausen
  • 1945–1946 Anton Gehlhaus
  • 1946–1948 Josef Driller
  • 1948–1956 Anton Freitag
  • 1956–1975 Heinrich Menne
  • 1975–1979 Anton Finke
  • 1979–1993 Willi Ernst
  • 1993–1995 Werner Niggemeyer
  • 1995–1999 Dagmar Kleinemeier

Wappen und Flagge

Banner der Gemeinde Altenbeken mit dem Gemeindewappen im Bannerhaupt

Der Gemeinde Altenebeken wurde mit Urkunde des RegierungsprĂ€sidenten in Detmold am 3. Dezember 1976 das Recht zur FĂŒhrung eines Wappens verliehen worden.

Blasonierung
In Blau ein goldener (gelber) Viadukt auf vier Pfeilern

Der im Wappen abgebildete Altenbekener Viadukt ist das Wahrzeichen der Gemeinde. Er wurde nach zweijĂ€hriger Bauzeit vom König Friedrich Wilhelm IV., der den 529.000 Taler teuren Bau finanziert hat, eröffnet.[24] Dabei soll er gesagt haben: Ich habe geglaubt eine goldene BrĂŒcke vorzufinden, weil so schrecklich viele Taler verbraucht worden sind. Durch die moderne Illumination dieses Bauwerks erstrahlt die BrĂŒcke nachts in einem goldenen Glanz.

GemĂ€ĂŸ Urkunde des RegierungsprĂ€sidenten Detmold vom 3. Dezember 1976 hat die Gemeinde das Recht, eine Flagge als Banner zu fĂŒhren.[7]

Flaggenbeschreibung
Von Blau und Gelb lÀngsgestreift mit dem Wappen der Gemeinde im gelben Bannerhaupt

StÀdtepartnerschaft

Gedenkstein am Place de Betton

Nach BeschlĂŒssen der GemeinderĂ€te besteht seit 1993 eine StĂ€dtepartnerschaft mit der französischen Gemeinde Betton nahe Rennes.[25][26] Die Partnerschaftsurkunden wurden am 16. Juli 1993 im Egge-Museum in Altenbeken und am 9. Oktober 1993 in Betton unterzeichnet. Der damals gegrĂŒndete Deutsch-Französische Freundeskreis Altenbeken-Betton, der vor allem gegenseitige Besuche organisierte, hat sich inzwischen jedoch wieder aufgelöst, wobei die StĂ€dtepartnerschaft aber fortbesteht und die Aufgaben des Freundeskreises nunmehr von der Gemeindeverwaltung wahrgenommen werden.[26]

Kultur und SehenswĂŒrdigkeiten

Das Eggemuseum

Theater

Der Veranstalter KulturbĂŒro OWL hat in den vergangenen Jahren, zum Teil in Zusammenarbeit mit dem WDR zahlreiche namhafte KĂŒnstler nach Altenbeken gebracht. 2006/2007 traten Martina Schwarzmann, Rainald Grebe, Gabi Köster, Wiglaf Droste, Volker Pispers, Fatih Cevikkollu und Paul Millns in Altenbeken auf. Veranstaltungsort ist meist das Eggemuseum, wo auch das WDR-Kabarettfest 2007 stattfand.

Museen

In einem alten Altenbekener Fachwerkhaus befindet sich das 1976 eröffnete Eggemuseum. Hier werden vornehmlich Exponate aus der Zeit gezeigt, zu der in Altenbeken die Eisengewinnung und -verarbeitung von Bedeutung war.

Musik

In jedem der drei Altenbekener Ortsteile gibt es mehrere Musikvereine.

Besonders die MusikzĂŒge sind stark in der Jugendarbeit engagiert und prĂ€gen das Bild der örtlichen Feste und Veranstaltungen.

Die Garde-Grenadiere Altenbeken sind ein Musikcorps in Besetzung einer englischen Brassband. Die historische Uniform der Garde-Grenadiere entspricht der Offiziersuniform des 8. Garde-Grenadier-Regiments Friedrich des Großen aus dem 16./17. Jahrhundert. Die AnfĂ€nge der Garde-Grenadiere reichen bis in das Jahr 1908 zurĂŒck. Dementsprechend reicht auch das breite Musikrepertoire von alten deutschen MĂ€rschen ĂŒber weltberĂŒhmte Filmmelodien bis hin zu aktuellen Hits aus den Charts.[27]

Das Bahnorchester aus Altenbeken geht auf eine Musikgruppe des Josepfsvereins zurĂŒck, die 1919 gegrĂŒndet wurde. 2 Jahre spĂ€ter wurde daraus ein eigenstĂ€ndiger Verein, der sich 1948 dem Bundesbahn-Sozialwerk anschloss. Seit 1987 ist es ein eingetragener Verein. Zum Repertoire gehören neben der traditionellen Blasmusik und populĂ€ren Melodien Big-Band-Arrangements und sakrale Werke.[28]

Das Trompeterkorps 8. Husaren Buke entwickelte sich aus den 1949 gegrĂŒndeten Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Buke. Die Musiker treten seit 1971 in den Uniformen des Husaren-Regiments „Kaiser Nikolaus II. von Russland“ auf und orientieren sich in Musik und Auftritt an diesem historischen Vorbild. Musikalischer Schwerpunkt ihres Repertoires sind Kavallerie-MĂ€rsche.[29]

Das Garde-Musikkorps Schwaney wurde 1901 als Spielmannszug mit Trommlern und Pfeifern gegrĂŒndet. Nach Unterbrechungen durch die Weltkriege wuchs der Verein ab 1948 wieder kontinuierlich. 1968 kamen Fanfaren als Instrumente hinzu, 1973 traten die Musikanten erstmals in roten Uniformen auf, die im Jahr 1983 an die der englischen Hofgarde angepasst wurden. Der Name des Vereins wurde dann 1990 in Garde Musikkorps geĂ€ndert. Zum Repertoire gehören Marschmusik, Konzertmusik, Unterhaltungsmusik und kirchliche Musik. Der Verein hat 54 aktive und 34 passive Mitglieder (Stand September 2007). Auf dem großen 105jĂ€hrigen JubilĂ€umskonzert am 4. November 2006 wurde das Garde-Musikkorps vom Diözesanbundesmeister Hans Besche vom Bund der historischen SchĂŒtzenbruderschaften zum BundesschĂŒtzen Musikkorps ernannt und trĂ€gt seit dem den Titel: „BundesschĂŒtzen Garde Musikkorps Schwaney“.[30]

Die Denkmalslok
Der Altenbekener Viadukt

Denkmalslok

Die GĂŒterzuglokomotive 044 389-5 ist im Ort als Denkmal aufgestellt. Sie wurde bis 1976 vor schweren GĂŒterzĂŒgen um Altenbeken eingesetzt und symbolisiert die Dampflokzeit, die den Ort geprĂ€gt hat.

Bauwerke

Brunnen auf dem Marktplatz. (Ein Eisengießer bei der Arbeit)

Touristisch bekannt ist Altenbeken fĂŒr den 1853 eingeweihten und denkmalgeschĂŒtzten Altenbekener Viadukt, dessen Bild die Gemeinde auch im Wappen fĂŒhrt. Die imposante EisenbahnbrĂŒcke hat eine LĂ€nge von 482 m, ist 35 m hoch, ĂŒberspannt mit 24 Bögen das Tal der Beke und ist die grĂ¶ĂŸte KalksandsteinbrĂŒcke Europas.[24] Er wurde im November 1944 und ein zweites Mal im Februar 1945 durch Bomben zerstört und konnte erst im Oktober 1950 wieder in Betrieb genommen werden. Drei Kilometer westlich in Richtung Neuenbeken befindet sich der Kleine Viadukt.

Zu den Eisenbahnbauwerken des Ortes gehört auch der 1632 m lange Rehbergtunnel von Altenbeken nach Langeland. Dieser wurde am 1. Oktober 1864 offiziell in Betrieb genommen.

Die Kreuzkapelle in Altenbeken

Die Kreuzkapelle ist ein barocker dreijochiger Saalbau von 1669, der ursprĂŒnglich ĂŒberwölbt war. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gewölbe zerstört und man zog eine Balkendecke ein. Im Inneren ist eine Kreuzigungsgruppe und eine HĂ€ngemadonna aus dem 18. Jahrhundert zu sehen.

WassermĂŒhle (ÖlmĂŒhle) an der Beke

Auch gibt es in Altenbeken eine alte ÖlmĂŒhle, die von der Beke angetrieben wurde.

Parks

Altenbeken verfĂŒgt nicht ĂŒber ausgewiesene ParkflĂ€chen.

Naturschutzgebiete und NaturdenkmÀler

Altenbeken hat Anteil an zwei Naturschutzgebieten. Dies sind das Gebiet Egge-Nord mit einer GesamtgrĂ¶ĂŸe von ca. 1871 ha und der Stollen am großen Viadukt westlich von Altenbeken mit einer GrĂ¶ĂŸe von rund 1,9 ha.

Sport

In Altenbeken existieren vier allgemeine Sportvereine, die vorrangig Angebote aus dem Breitensportbereich bieten. DarĂŒber hinaus gibt es drei Schießsportgruppen, zwei Volleyballclubs, zwei Frauen-Schwimmclubs, eine DLRG-Ortsgruppe, einen Tennisclub und einen Laufverein. Die meisten der Sportvereine sind im Gemeindesportverband Altenbeken organisiert.

RegelmĂ€ĂŸige Veranstaltungen

Seit 2003 findet in Altenbeken alle zwei Jahre des Eisenbahn- und Kulturfest Vivat Viadukt statt.[31] Außerdem findet jedes Jahr das SchĂŒtzenfest statt, welches von der St. Sebastian SchĂŒtzenbruderschaft Altenbeken veranstaltet wird.

Am Nikolaustag veranstaltet das Bahn-Sozialwerk seit 1948 einen Nikolauszug, bei dem der Nikolaus traditionell mit einer (Dampf)Lokomotive in den Bahnhof einfĂ€hrt, um anschließend zum Marktplatz zu ziehen und dort Geschenke an Kinder zu verteilen.[23]

Der Radiosender WDR 5 sendet aus Altenbeken in unregelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden die Sendereihe Lob der Provinz im Rahmen der Kabarett- und Unterhaltungssendung Unterhaltung am Wochenende.

Kulinarische SpezialitÀten

Im Paderborner Raum wurde hauptsÀchlich Roggen und weniger Weizen angebaut, so dass sich das Paderborner Brot entwickelte. Aus drei Vierteln Roggen und einem Viertel Weizen wird mit etwas Sauerteig in einem hölzernen Backtrog angesetzt. Der Teig muss eine Nacht ziehen und kann am nÀchsten gebacken werden.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Straßenverkehr

Die wichtigste Ost-West-Verbindung ist die B 64, die den Ortsteil Buke durchschneidet und Altenbeken mit dem Raum Höxter und dem Raum Paderborn verbindet.
Außerdem treffen sich in Altenbeken die Landesstraße 828 (L 828), die Altenbeken mit Detmold im Norden und der A 44 in Richtung Warburg im SĂŒden verbindet, und die Landesstraße 755 (L 755), eine Nebenstrecke in Richtung Paderborn und Höxter. Die A 44 und die A 33 sind in etwa 15 km zu erreichen.

Schienen- und Busverkehr

BahnhofsgebÀude in Altenbeken

Der Bahnhof Altenbeken ist ein Eisenbahnknoten, an dem im Schienenpersonenfernverkehr IC-ZĂŒge der Linie DĂŒsseldorf–Hamm–Kassel–Erfurt–Berlin–Stralsund und der Nahverkehr wie folgt verkehren:

Linie Linienbezeichnung Linienweg Betreiber
RB 72 Ostwestfalen-Bahn Herford – Lage – Detmold – Altenbeken – Paderborn Westfalenbahn
RE 82 Der Leineweber Bielefeld – Lage – Detmold – Altenbeken NordWestBahn
RB 84 Egge-Bahn Paderborn – Altenbeken – Ottbergen – Holzminden NordWestBahn
RB 89 Ems-Börde-Bahn MĂŒnster – Hamm – Paderborn – Altenbeken – Warburg Eurobahn
S 5 S-Bahn-Linie 5 Paderborn – Altenbeken – Bad Pyrmont – Hameln – Weetzen – Hannover – Langenhagen – Hannover-Flughafen DB Regio NRW

Zum Fahrplanwechsel Mitte Dezember 2010 wird Altenbeken auch wieder an das ICE- Netz der Deutschen Bahn durch einen werktĂ€glichen Zuglauf von Paderborn nach MĂŒnchen mit Zwischenhalt in Altenbeken angeschlossen.

Eine Anbindung an das Oberzentrum Paderborn erfolgt außerdem durch die Buslinie 438 (Bad Driburg – Altenbeken – Paderborn), die werktags im Stundentakt verkehrt. Die Ortsteile Altenbeken, Buke und Schwaney werden zusĂ€tzlich durch einen BĂŒrgerbus verbunden.

Altenbeken liegt im Bereich des NPH (Nahverkehrsverbund Paderborn-Höxter).

Flugverkehr

Der Flughafen Paderborn/Lippstadt bietet in etwa 30 km Entfernung eine internationale Verkehrsanbindung im Luftverkehr.

Medien

Nachrichten aus Altenbeken findet man in den beiden regionalen Tageszeitungen Westfalen-Blatt und in der Neue WestfĂ€lischen. Zudem erscheint vierteljĂ€hrlich im Hochstift Paderborn die Zeitschrift Die Warte fĂŒr die Kreise Paderborn und Höxter, mit BeitrĂ€gen zur Regionalgeschichte, Literatur und Kunst. Außerdem erscheint monatlich der Egge-Rundblick mit Amtsnachrichten, regionalen Informationen und Vereinsmitteilungen fĂŒr Altenbeken, Buke und Schwaney. Altenbeken gehört zum Verbreitungsgebiet des Lokalsenders Radio Hochstift. Vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Fernsehen ist das Studio Bielefeld des Westdeutschen Rundfunks (WDR) mit einem RegionalbĂŒro in Paderborn fĂŒr Altenbeken zustĂ€ndig.

Öffentliche Einrichtungen

Eggelandhalle
GrillhĂŒtte im „Driburger Grund“
Zweiwegelöschfahrzeug, das sowohl auf der Straße als auch auf Bahngleisen fahren kann

Altenbeken verfĂŒgt mit der Eggelandhalle ĂŒber eine Mehrzweckhalle mit Kegelbahn, SchießstĂ€nden und fĂŒr Sportveranstaltungen eine TribĂŒne fĂŒr 300 Zuschauer. Die Halle gibt den ansĂ€ĂŸigen Vereinen eine Heimat und wird fĂŒr Sport- und Konzert-Veranstaltungen und Volksfeste genutzt.

Außerdem gibt es in Altenbeken ein kommunales Hallenbad und im „Driburger Grund“ eine Freizeitanlage mit Kinderspielplatz und einer BlockhĂŒtte mit steinerner Grillvorrichtung.

Die Freiwillige Feuerwehr in Altenbeken gliedert sich in die drei LöschzĂŒge Altenbeken, Buke und Schwaney. Bis zu 20 Jugendliche werden in der Jugendfeuerwehr ausgebildet. Dem Löschzug Buke ist ein eigenes Trompeterkorps angegliedert. Kameraden ĂŒber 60 Jahre werden in die Ehrenabteilung aufgenommen. Derzeit sind insgesamt 130 Feuerwehrleute aktiv. Darunter sind etwa 80 AtemschutzgerĂ€tetrĂ€ger. Der Rettungsdienst wird von der Rettungswache Buke gewĂ€hrleistet. Die Feuerwehr hat eine Höhenrettungsgruppe, die insbesondere auf die Rettung von Windkraftanlagen spezialisiert ist. Ferner verfĂŒgt die Feuerwehr ĂŒber ein Zweiwegelöschfahrzeug, welches auch zur Rettung aus Tunneln der Deutschen Bahn eingesetzt werden kann.

Die katholischen Pfarrgemeinden im Pastoralverbund Egge unterhalten in den drei Ortsteilen jeweils eine PfarrbĂŒcherei.

Bildung

Schulzentrum Egge

Die Gemeinde bietet 2 Grundschulen und eine Hauptschule an. Alle bieten eine offene Ganztagsschule an.

Im Jahr 2007 wurden an den Schulen der Gemeinde mit 45 LehrkrĂ€ften insgesamt 677 SchĂŒler unterrichtet, davon 71 % an den Grundschulen und 29 % an der Hauptschule.[6]

Die Volkshochschule Altenbeken ist eine Zweigstelle der VHS Paderborn und macht Angebote im Erwachsenenbildungswesen.

FĂŒr die frĂŒhkindliche Bildung gibt es in Altenbeken vier KindergĂ€rten in katholischer TrĂ€gerschaft in den Ortsteilen Altenbeken und Schwaney, so wie eine Kindertageseinrichtung in Buke mit 75 PlĂ€tzen in kommunaler TrĂ€gerschaft.

AnsÀssige Unternehmen

Altenbeken zeichnet sich durch eine mittelstĂ€ndische, aber wenig entwickelte Wirtschaftsstruktur aus. Großunternehmen sind nicht ansĂ€ssig. Bedeutendster Erwerbszweig in absoluten Zahlen ist das Erziehungswesen, in dem knapp 24 % der Einwohner tĂ€tig sind. Dies sind knapp 14 Prozent mehr als im Durchschnitt vergleichbarer Gemeinden. Insgesamt liegt das VerhĂ€ltnis von ErwerbstĂ€tigen zur Einwohnerzahl bei rund neun Prozent. Dies ist der kleinste Wert aller StĂ€dte und Gemeinden des Kreises Paderborn. Ein Grund hierfĂŒr ist die große Anzahl von (FrĂŒh-) PensionĂ€ren der ehemaligen Deutschen Bundesbahn und der Deutschen Bundespost. Ein großer Teil der ansĂ€ssigen sozialversicherungspflichtig BeschĂ€ftigten sind Auspendler.

Persönlichkeiten

EhrenbĂŒrger

Die folgenden Personen wurden zu EhrenbĂŒrgern der Gemeinde Altenbeken ernannt:

  • 1979: Heinrich Neuheuser (1906–1983), Ortsheimatpfleger, Heimatforscher und Chronist. Zu seinen Ehren wurde eine Straße Heinrich-Neuheuser-Weg benannt.

Söhne und Töchter der Stadt

Folgende bekannte Persönlichkeiten wurden in Altenbeken geboren:

Weitere Persönlichkeiten

Persönlichkeiten, die nicht in Altenbeken geboren sind, aber hier gelebt und/oder gewirkt haben:

Literatur

  • Heinrich Neuheuser: Geschichte der Gemeinde Altenbeken / Hrsg.: Gemeindeverwaltung Altenbeken. Bonifacius-Druckerei, 1960.
  • Heinrich Neuheuser: Geschichte der Gemeinde Altenbeken 1211-1989, Teil I. Bonifacius-Druckerei, Paderborn.
  • Dr. Ursula Wichert-Pollmann, Rudolf Koch: Altenbeken mit den Ortsteilen Buke und Schwaney in alten Ansichten. EuropĂ€ische Bibliothek, Zaltbommel/Niederlande 1999, ISBN 90 288 6567 5.
  • Rudolf Koch, Hugo DĂŒsterhus: Altenbekener Höfe und FachwerkhĂ€user aus frĂŒheren Jahrhunderten. EuropĂ€ische Bibliothek, Zaltbommel/Niederlande 2002, ISBN 90 288 6699 x.
  • Rudolf Koch, Ulrich Schadomsky / Hrsg.: Altenbekener BĂŒrger-SchĂŒtzenverein 1750 e. V.: Chronik des Altenbekener BĂŒrger-SchĂŒtzenvereins 1750 e. V. - 250 Jahre St.-Sebastian-SchĂŒtzenbruderschaft - 1750-2000. Media-Print Informationstechnologie GmbH, Paderborn 2000.
  • Hans-Josef Jockel: Die Eisenbahn im Eggegebirge, Knotenbahnhof Altenbeken. Offsetdruck Bergmann, Bad Driburg 1982.
  • Rolf Ertmer, Michael Meinhold: MIBA REPORT 15; Damals in Altenbeken. MIBA Verlag, NĂŒrnberg 1985.
  • Rudolf Koch: Altenbekener Chronik in Stichworten 1211 - 2011. Borgentreich 2011.

Weblinks

 Commons: Altenbeken â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Amtliche Bevölkerungszahlen. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 27. Juni 2011. (Hilfe dazu)
  2. ↑ Das Altenbekener Kalkbergland hat hierbei die Nr. 363.01, die Paderborner HochflĂ€che die Nr. 362 und das Sintfeld die Nr. 362.1
  3. ↑ W. & L. Lippert: Das Eggegebirge und sein Vorland. Eggegebirgsverein, 1996.
  4. ↑ Geologischer Dienst Nordrhein-Westfalen, Geowissenschaftliche Gemeindebeschreibung Altenbeken
  5. ↑ Geologischer Dienst NRW: ErdwĂ€rme nutzen – Geothermiestudie liefert Planungsgrundlage
  6. ↑ a b Landesamt fĂŒr Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen: Kommunalprofil Altenbeken
  7. ↑ a b Hauptsatzung der Gemeinde Altenbeken vom 14. Juli 1994 in der Fassung vom 15. Juni 1999
  8. ↑ Amt Altenbeken: Amt Altenbeken
  9. ↑ Deutscher Wetterdienst
  10. ↑ Urkunde aus dem Jahre 1211
  11. ↑ Heimatpflege Altenbeken
  12. ↑ Landesamt fĂŒr Datenverarbeitung und Statistik: SchĂŒler an allgemein bildenden Schulen in NRW nach der Religionszugehörigkeit
  13. ↑ Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden und Kreise des Neugliederungsraumes Sauerland/Paderborn (Sauerland/Paderborn-Gesetz). Vom 5. November 1974.
  14. ↑ Martin BĂŒnermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X.
  15. ↑ Statistisches Landesamt Nordrhein-Westfalen: Gemeindestatistik des Landes Nordrhein-Westfalen: Bevölkerungsentwicklung 1816–1871. DĂŒsseldorf 1966, S. 188
  16. ↑ Statistisches Landesamt Nordrhein-Westfalen: Gemeindestatistik des Landes Nordrhein-Westfalen: Bevölkerungsentwicklung 1871–1961. DĂŒsseldorf 1964, S. 370–371.
  17. ↑ Statistisches Landesamt Nordrhein-Westfalen: Die Wohnbevölkerung in den Gemeinden Nordrhein-Westfalens 1970: Ergebnisse der VolkszĂ€hlung am 27. Mai 1970. DĂŒsseldorf 1972, S. 40.
  18. ↑ Landesbetrieb Information und Technik NRW: Sonderreihe zur VolkszĂ€hlung 1987 in Nordrhein-Westfalen, Band 1.1: Bevölkerung, Privathaushalte und ErwerbstĂ€tige. DĂŒsseldorf 1989, S. 110.
  19. ↑ Landesbetrieb fĂŒr Information und Technik Nordrhein-Westfalen, GeschĂ€ftsbereich Statistik: Landesdatenbank Nordrhein-Westfalen
  20. ↑ Landesdatenbank NRW; Wahlergebnisse zum Gemeindecode 05774004
  21. ↑ Landesbetrieb Information und Technik NRW: Kommunalwahlen
  22. ↑ Artikel in Ostwestfalen-Lippe, 29. MĂ€rz 2007, Nr. 75
  23. ↑ a b Archiv der Ortsheimatpflege Altenbeken
  24. ↑ a b Viadukt bei baukunst-nrw
  25. ↑ PartnerstĂ€dte in OWL
  26. ↑ a b Beschlussvorlage HA/124/06: StĂ€dtepartnerschaft zwischen der Stadt Betton und der Gemeinde Altenbeken, Sitzung am 16. November 2006
  27. ↑ Garde-Grenadiere Altenbeken
  28. ↑ Bahnorchester Altenbeken
  29. ↑ Trompeterkorps 8. Husaren Buke
  30. ↑ BundesschĂŒtzen Garde Musikkorps Schwaney
  31. ↑ Vivat Viadukt; Sonderwebsite der Gemeinde Altenbeken

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