Idenheim


Idenheim
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Idenheim
Idenheim
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Idenheim hervorgehoben
49.8986111111116.5702777777778320
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-Prüm
Verbandsgemeinde: Bitburg-Land
Höhe: 320 m ü. NN
Fläche: 7,73 km²
Einwohner:

450 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 58 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54636
Vorwahlen: 06506 ,06561
Kfz-Kennzeichen: BIT
Gemeindeschlüssel: 07 2 32 060
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hubert-Prim-Straße 7
54634 Bitburg
Webpräsenz: www.idenheim.de
Ortsbürgermeisterin: Ingrid Penning (SPD)
Lage der Ortsgemeinde Idenheim im Eifelkreis Bitburg-Prüm
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Über dieses Bild

Idenheim ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Bitburg-Land an.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Auf eine frühe Besiedlung im Gemeindegebiet weisen aufgefundene Hügelgräber hin, die der jüngeren Hunsrück-Eifel-Kultur zugeordnet werden. Von einer Besiedlung in der Römerzeit zeugt eine Villa rustica, die in der heutigen Ortsmitte lag.

Idenheim wurde erstmals in einer Tauschurkunde der Abtei Prüm aus dem Jahre 844 unter dem Namen „Idanheim“ erwähnt. Etwa im Jahr 1600 kam Idenheim (Edenheim) zum Kurstift Trier bei dem es bis Ende des 18. Jahrhunderts blieb.[2]

Zur Zeit der französischen Verwaltung war Idenheim der Sitz einer Mairie im Kanton Pfalzel und gehörte zum Département de la Sarre.[3]

Im Jahre 1815 wurde das „Linke Rheinufer“ nach Preußen eingegliedert, Idenheim wurde 1816 Sitz einer Bürgermeisterei im damals neu gebildeten Kreis Bitburg im Regierungsbezirk Trier. Zur Bürgermeisterei Idenheim gehörten die Dörfer Idenheim mit der Mühle Wellkyll, Idesheim, Sülm mit dem Hofe Pfalzkyll und der Mühle Loskyll, Dahlem und Röhl. Idenheim hatte 1829 mit 50 Feuerstellen insgesamt 347 Einwohner.[4]

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Idenheim besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterin als Vorsitzende.[5]

Wappen

Das silberne Schild mit kurtrierischem roten Kreuz steht für die Zugehörigkeit zum Kurfürstentum Trier, der Bischofsstab als Erinnerung an Bischof Nikolaus Bares, während die drei goldenen Kugeln für den Kirchenpatron, den heiligen St. Nikolaus stehen und die zwei ineinander geschlungenen Ringe an die Grundherrschaft des Klosters Himmerod erinnern.

Vereine

  • Musikverein Harmonie Idenheim e.V.
  • Freiwillige Feuerwehr Idenheim
  • Webseite der DJK Eintracht DIST
  • Frauengemeinschaft Idenheim
  • Kirchenchor Cäcilia Idenheim

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
  2. Ortsgemeinde Idenheim auf den Seiten der Verbandsgemeinde Bitburg-Land
  3. Johann Friedrich Schannat: Eiflia illustrata oder geographische und historische Beschreibung der Eifel, 1852, Seite 501
  4. Friedrich von Restorff: Topographisch-Statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinzen, 1830, Seite 900
  5. Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat

Weblinks

 Commons: Idenheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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