Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg

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Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg
Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg
George Washington √ľberquert den Delaware River 25. Dezember 1776Emanuel Leutze (1851)
George Washington √ľberquert den Delaware River 25. Dezember 1776
Emanuel Leutze (1851)
Datum 19. April 1775‚Äď3. September 1783
Ort Ostk√ľste Nordamerikas
Ausgang Sieg der 13 Kolonien
Folgen Gr√ľndung der USA
Friedensschluss Frieden von Paris
Konfliktparteien
Gro√übritannien KonigreichK√∂nigreich Gro√übritannien Gro√übritannien
Britische S√∂ldner: Hessen-Kassel, Hessen-Hanau, Braunschweig-Wolfenb√ľttel, Ansbach, Bayreuth, Anhalt-Zerbst, Waldeck und Pyrmont
Flag of the British East India Company (1707).svg Dreizehn Kolonien
Naval Ensign of the Kingdom of France.svg Frankreich
Bandera de Espa√Īa 1760-1785.svg Spanien
Prinsenvlag.svg Vereinigte Niederlande
Befehlshaber
Union flag 1606 (Kings Colors).svg Thomas Gage
Union flag 1606 (Kings Colors).svg William Howe
Union flag 1606 (Kings Colors).svg Henry Clinton
Union flag 1606 (Kings Colors).svg Guy Carleton
Union flag 1606 (Kings Colors).svg John Campbell
Flag of Hesse.svg Wilhelm zu Innhausen
Flag of the British East India Company (1707).svg George Washington
Flag of the British East India Company (1707).svg Friedrich Wilhelm von Steuben
Flag of the British East India Company (1707).svg Tadeusz KoŇõciuszko
Flag of the British East India Company (1707).svg Kazimierz PuŇāaski
Naval Ensign of the Kingdom of France.svg Gilbert de La Fayette
Naval Ensign of the Kingdom of France.svg Jean de Vimeur
Naval Ensign of the Kingdom of France.svg François de Grasse
Naval Ensign of the Kingdom of France.svg Jean-Baptiste de Rochambeau
Bandera de Espa√Īa 1760-1785.svg Bernardo de G√°lvez
General George Washington 1779, Kommandeur der Amerikanischen Kontinentalen Armee. Gemälde von Charles Willson Peale

Der amerikanische Unabh√§ngigkeitskrieg (englisch American Revolutionary War oder American War of Independence) fand von 1775 bis 1783 zwischen den 13 nordamerikanischen Kolonien einerseits und der britischen Kolonialmacht andererseits statt. Er war der H√∂hepunkt der Amerikanischen Unabh√§ngigkeitsbewegung und f√ľhrte nach der Unabh√§ngigkeitserkl√§rung 1776 und der Bildung der Konf√∂deration 1777 zu deren siegreichem Abschluss und zur Entstehung der Vereinigten Staaten von Amerika.

Der Ausgang des Krieges wurde durch die Unterst√ľtzung und ab 1778 das aktive Eingreifen Frankreichs zugunsten der Kolonisten wesentlich beeinflusst. Die Hauptkampfhandlungen endeten im Jahre 1781 nach der britischen Niederlage in der Schlacht von Yorktown, der Krieg selbst wurde mit der Unterzeichnung des Friedens von Paris am 3. September 1783 offiziell beendet.

Inhaltsverzeichnis

Vorgeschichte

Bereits zu Beginn der Herrschaft Georgs III. (1760‚Äď1820) waren die Spannungen zwischen dem britischen Mutterland und den Kolonien gro√ü. Ursachen waren die kolonialen Handelshemmnisse (u. a. Verbot von Industrie in den Kolonien, was diese zwang, Endprodukte aus dem Mutterland zu beziehen), britische Siedlungsverbote westlich der Appalachen sowie die erheblichen steuerlichen Belastungen, die Townshendgesetze (Townshend Acts) von 1767. Auf der Notenbankseite wurde im Jahr 1751 den Kolonien die Geldmenge ihrer eigenen W√§hrung ‚ÄěColonial Scrip‚Äú beschr√§nkt, 1764 mit dem W√§hrungsgesetz die eigene W√§hrung untersagt (Currency Act).

Nach dem Ende des Siebenj√§hrigen Krieges (1756‚Äď1763) in Europa versuchte Gro√übritannien, die hohen Kriegskosten unter anderem durch erh√∂hte/neue Steuern (siehe Stamp Act) und Abgaben ihrer √úberseekolonien auszugleichen. Die Kolonisten hingegen forderten eine freie Wahl ihrer Handelspartner sowie mehr Mitsprache und Eigenst√§ndigkeit, ohne jedoch eine Selbst√§ndigkeit anzustreben. Das britische Parlament lehnte 1767 die Kolonistenw√ľnsche ab, stattdessen wurden frei gewordene Truppen nach Amerika geschickt.

Die Unabh√§ngigkeitsbewegung wurde zun√§chst von Samuel Adams und Thomas Jefferson gef√ľhrt. Mehrfach kam es zu √úbergriffen in Boston. Nach dem ersten Boykott 1770 kam es 1773 zur Boston Tea Party. Die britische Regierung verabschiedete daraufhin 1774 die sogenannten ‚Äěunertr√§glichen Gesetze‚Äú (Intolerable Acts) und ordnete die Beschlagnahmung milit√§rischer Vorr√§te in Massachusetts an (vgl. Powder-Alarm). Die Kolonisten reagierten darauf mit der Einberufung des ersten Kontinentalkongresses, der im September und Oktober 1774 in Philadelphia tagte. Alle 13 Kolonien (Connecticut, Delaware, Georgia, Maryland, Massachusetts, New Hampshire, New Jersey, New York, North Carolina, Pennsylvania, Rhode Island, South Carolina, Virginia) verweigerten von nun an den Handel mit Gro√übritannien.

Am 9. Februar 1775 erkl√§rte die britische Regierung Massachusetts zur abtr√ľnnigen Provinz. Am 23. M√§rz hielt Patrick Henry vor der Provinzversammlung von Virginia seine Rede Give me liberty or give me death. Am 30. M√§rz verabschiedete das britische Parlament den New England Restraining Act, mit dem die aufr√ľhrerischsten Provinzen bestraft werden sollten. Diese Ma√ünahme konnte aber den Zusammenschluss der Provinzen in der nun folgenden Auseinandersetzung nicht mehr verhindern.

Ausbruch

G. Washington auf 25-Cent-M√ľnze

Am 19. April 1775 fand das erste Scharm√ľtzel einer amerikanischen Miliz mit britischen Truppen, die Gefechte von Lexington und Concord statt. Dies war der Beginn des Unabh√§ngigkeitskrieges.

Zun√§chst war die Lage der drei Millionen aufst√§ndischen Siedler ung√ľnstig: Weder regul√§re Truppen noch finanzielle Mittel oder Kriegsmaterial waren in ausreichender Menge vorhanden. George Washington, zu dieser Zeit Gutsbesitzer aus Mount Vernon (Virginia), erhielt am 2. Juli 1775 den Oberbefehl √ľber eine 15.000 Mann starke Ansammlung von Miliztruppen aus den Bundesstaaten Neuengland, Pennsylvania, Maryland und Virginia, die ‚ÄěKontinentalarmee‚Äú genannt wurde.[1]

Auf der gegnerischen Seite standen neben den britischen Truppen vor allem 30.000 S√∂ldner aus deutschen Staaten. Diese Streitmacht wurde von den Loyalisten, englandtreuen Siedlern, und mehreren englandtreuen Indianerst√§mmen, die weitere Verletzungen des Grenzabkommens von 1763 nach der Unabh√§ngigkeit bef√ľrchteten, unterst√ľtzt. Da der gr√∂√üte Teil der deutschen S√∂ldner aus Hessen-Kassel stammten, wird dieser Truppenteil in der englischsprachigen Geschichtsschreibung h√§ufig unter dem Namen Hessians zusammengefasst.[2] Der Versuch von Truppen unter dem Kommando von Benedict Arnold, Kanada den Briten zu entrei√üen, scheiterte nach Anfangserfolgen mit der Niederlage in der Schlacht bei Qu√©bec am 31. Dezember 1775. Die Amerikaner r√§umten daraufhin ihre Eroberungen und unternahmen in der Folge keinen ernsthaften Versuch mehr, Kanada anzugreifen. Am 4. Juli 1776 erkl√§rten die aufst√§ndischen 13 Staaten ihre Unabh√§ngigkeit.

Verlauf des Krieges

Im August desselben Jahres nahmen die Briten New York ein. Washington gelang es nach einer Reihe von Niederlagen, im Dezember 1776 mit seinem Sieg in der Schlacht von Trenton die Situation der Aufst√§ndischen zu stabilisieren. Die heimliche Unterst√ľtzung der Aufst√§ndischen mit Waffen durch Frankreich, unter Mitwirkung Beaumarchais, ab 1776 spielte zweifellos eine entscheidende Rolle. Im September 1777 besetzten die britischen Truppen Philadelphia. Mit ihrem Sieg in der Schlacht bei Saratoga gelang der amerikanischen Armee jedoch eine Wende im Krieg.

Trotz des Sieges bei Saratoga war die milit√§rische Lage im Winter 1777/78 f√ľr die amerikanische Armee sehr schlecht. Die amerikanischen Milizen gingen, aus Mangel an Verpflegung, Geld und Kleidung, nach Hause. Die Kontinentalarmee war zu diesem Zeitpunkt in einem sehr schlechten Zustand. Das Heer bestand nur noch aus rund 5000 Mann. Einheitliche disziplinarische und dienstliche Strukturen existierten praktisch nicht. Zu diesem Zeitpunkt zog sich Washington nach Valley Forge, au√üerhalb des britischen Einflussbereiches, zur√ľck.

Die hier verst√§rkte Ausbildung der Truppen, in welcher Friedrich Wilhelm von Steuben eine tragende Rolle spielte, gilt als einer der entscheidenden Faktoren f√ľr den Sieg im amerikanischen Unabh√§ngigkeitskrieg. Steuben baute die Armee im Lager von Valley Forge, als Generalmajor und Generalinspekteur taktisch und operativ auf und um (Regeln f√ľr die Ordnung und Disziplin der Truppen der Vereinigten Staaten, 1779). Er sorgte f√ľr die Disziplinierung, die Organisation und die Ein√ľbung der Truppen und war zeitweilig Generalstabschef George Washingtons. Bis 1784 blieb Steuben zudem Generalinspekteur des Heeres.

Die Verbesserungen Steubens in der amerikanischen Armee zeigten sich am 28. Juni 1778 in der Schlacht von Monmouth. Dadurch wurde den Truppen das Gef√ľhl gegeben, den Briten auch in einer offenen Schlacht gewachsen zu sein.

Die Briten und ihre Verb√ľndeten litten zunehmend unter einer Zersplitterung der Kr√§fte und an Nachschubproblemen, die sich mit dem Kriegseintritt Frankreichs 1778, Spaniens 1779 und der Niederlande 1780 auf Seiten der Amerikaner weiter versch√§rften. Der Konflikt wurde jetzt zunehmend auch zur See ausgetragen. Insbesondere Frankreich verlegte in gr√∂√üerem Ma√üe Truppen in die Neue Welt.

Lexington, 19. April 1775

Zug der Briten nach Concord, April 1775

Die Feindseligkeiten zwischen der britischen Kolonialmacht und den amerikanischen Siedlern eskalierten in Concord und Lexington in Massachusetts, als britische Truppen, die aus Boston ausgeschw√§rmt waren um Vorratslager der Rebellen auszuheben, am 19. April 1775 mit Ansammlungen bewaffneter Siedler aneinandergerieten. Es ist unbekannt, wer dabei den ersten Schuss abfeuerte (vgl. Der Schuss, der um die ganze Welt geh√∂rt wurde). Die Gefechte von Lexington und Concord endeten mit dem R√ľckzug der Briten nach Boston, das danach belagert wurde.

Ticonderoga, 10. Mai 1775

‚Üí Hauptartikel: Schlacht von Ticonderoga (1775)

Gleichzeitig wurde ein Angriff auf Fort Ticonderoga im Lake Champlain geplant. Fort Ticonderoga war von strategischer Bedeutung, da es gro√üe Vorr√§te an Waffen, Munition und sonstigen Versorgungsg√ľtern innehielt, und seine Kanonen ein gro√ües Schussfeld abdeckten. Am 10. Mai begann der Angriff: 80 Mann aus Neuengland, angef√ľhrt von den Obersten Ethan Allen aus Vermont und Benedict Arnold aus Connecticut √ľberrumpelten das Fort mit seiner geringen Besatzung von 40 Mann, welche sich kampflos ergaben. Da der Krieg noch nicht erkl√§rt war, hatte die Besatzung des Forts nicht einmal Wachen aufgestellt. Dieser Erfolg erh√∂hte die Moral der Revolution√§re weiter und spornte die beiden Anf√ľhrer an. Am 12. Mai nahm Allen Crown Point ein. Crown Point war nur noch eine Ruine ohne jeglichen Wert, da das Fort ein Jahr fr√ľher durch einen Blitzschlag ins Pulvermagazin explodiert war; w√§hrend Arnold ab dem 16. Mai zeitweise St. John, Quebec, ein Fort auf kanadischem Territorium besetzt halten konnte. Bei dieser Gelegenheit geriet Ethan Allen in der N√§he von Montreal in britische Gefangenschaft. Die Beute von 100 Kanonen aus Ticonderoga wurde unter der Aufsicht von Generalmajor Henry Knox √ľber Land direkt zur Armee von George Washington geschickt, um sie bei der Belagerung von Boston zu unterst√ľtzen.

Belagerung von Boston, Juni 1775 bis März 1776

‚Üí Hauptartikel: Belagerung von Boston

In der Nacht vom 16. auf den 17. Juni zogen knapp 1.200 Mann von der Belagerung weiter zum Isthmus von Charlestown, der einen √úberblick √ľber die Stadt gew√§hrt, und gruben sich dort auf dem Breed's Hill ein. 2.200 britische Truppen unter dem Kommando von Generalmajor William Howe wurden am Morgen darauf eingeschifft, und st√ľrmten den H√ľgel. In der nun folgenden Schlacht, die f√§lschlicherweise als Schlacht von Bunker Hill bezeichnet wurde, konnte die Siedlertruppe nach drei Sturmangriffen zur√ľckgeschlagen werden. Mit zusammen 1.000 Toten und Verletzten erlitten die Briten zweieinhalb mal so viele Verluste wie ihre Gegner. Allerdings hatten diese ihre Truppenanzahl zwischenzeitlich sogar auf 3.000 Mann erh√∂ht. Es sollte die einzige gr√∂√üere Kampfhandlung w√§hrend der Belagerung von Boston bleiben. General Washington √ľbernahm am 3. Juli 1775 formal das Kommando √ľber die Truppen bei Boston und ging zu allererst die St√§rkung der Truppen sowie die Beseitigung logistischer Engp√§sse an. Bis zum M√§rz 1776 hatte er eine Armee von 14.000 Mann. Am 4. M√§rz griff er in einer Blitzaktion auf die Dorchester Heights sowie wenig sp√§ter auf Nook's Hill (zwei Erh√∂hungen s√ľdlich von Boston, die die Stadt √ľberblickten) an, um dort Artillerie aufzustellen. Howe erkannte seine nun recht aussichtslose Lage und lie√ü ab dem 17. M√§rz die Stadt evakuieren. Er lie√ü sich zusammen mit seinen 9.000 Mann am 26. M√§rz nach Halifax in Nova Scotia ausschiffen.

Invasion Kanadas 1775/76

‚Üí Hauptartikel: Invasion von Kanada (1775)

Im Juni 1775 genehmigte der Kontinentalkongress jegliche Milit√§raktion gegen Kanada. Diese Entscheidung war von der Hoffnung beeinflusst, die Briten mit Hilfe der Franzosen, die den Gro√üteil kanadischen Territoriums beanspruchten, endg√ľltig aus Nordamerika vertreiben und Kanada f√ľr sich als 14. Kolonie vereinnahmen zu k√∂nnen. Zudem hatte der Kongress aus mehreren Berichten erfahren, dass der britische Kommandeur in Kanada im Begriff war, neue Truppen auszuheben, um New York anzugreifen. Diesem Beschluss des Kongresses folgte eine zweistufige Invasion Kanadas im Herbst 1775. Oberst Benedict Arnold, von Cambridge, Massachusetts aus angreifend, lie√ü seine 1.100 M√§nner √ľber den Maine und seine Uferstadien zum Kennebec bringen. Als er am 8. November Qu√©bec erreichte, lag seine Mannst√§rke bei 650. Dort sollte er die Ankunft von Brigadegeneral Richard Montgomery erwarten, der in Fort Ticonderoga das Kommando √ľber die Truppen des zun√§chst dort ans√§ssigen Generalmajors Philip Schuyler √ľbernommen hatte. Montgomery preschte entlang der Lake Champlain-St. Lawrence River vor und begann am 17. September damit, Saint-Jean-sur-Richelieu (Qu√©bec) zu belagern, welches schlie√ülich am 2. November fiel. Dies war der entscheidende Schritt, der eine amerikanische Besatzung Qu√©becs erm√∂glichte. Am 3. Dezember schloss Montgomery zu Arnold auf, aber dessen verbliebene 300 Mann ‚Äď dar√ľber hinaus in m√§√üigem Zustand ‚Äď eigneten sich nur noch zur Befestigung St. Johns und Montreals. F√ľr die beiden Kommandeure ergab sich ein weiteres Problem: Die meisten ihrer Soldaten waren Freiwillige, deren Vertr√§ge zum Ende des Jahres 1775 auslaufen w√ľrden. In gro√üer Verzweiflung griffen sie in der Nacht vom 30. auf den 31. Dezember an, aber die Briten widerstanden dem Angriff leicht und konterten sofort. Die Verluste auf amerikanischer Seite in der Schlacht bei Qu√©bec lagen bei etwa 100 Toten und 400 Gefangenen, wobei auch Montgomery selbst in dieser Schlacht fiel. Allerdings konnten die restlichen Soldaten f√ľr einen Verbleib bis zum Ende der Belagerung bewegt werden. Dieses kam im Fr√ľhjahr 1776, als die k√∂niglichen Truppen mit Verst√§rkungen aus dem Norden die Belagerung endg√ľltig brechen konnten und die Siedlertruppen bis Lake Champlain zur√ľckdr√§ngten.

Operationen im S√ľden, Februar bis Juni 1776

Nach den Gefechten in Neuengland richteten die Briten ihre Aufmerksamkeit nach S√ľden. Gouverneur Josiah Martin von North Carolina war im Sommer 1775 aus der aufst√§ndischen Hauptstadt New Bern auf ein vor der K√ľste ankerndes Kriegsschiff geflohen. Eine Landeoperation der Britischen Flotte aus New York und frische Truppen aus Irland sollten die Ordnung wieder herstellen. Wenn Martin wieder im Amt w√§re, sollten die Truppen auf dem Landweg nach South Carolina weiterziehen und auch dort die Aufst√§ndischen bek√§mpfen.

Die Landeoperation scheiterte, weil in der Schlacht von Moores Creek Bridge am 27. Februar 1776 etwa 800 patriotische Aufst√§ndische rund 1600 Loyalisten stoppten, die deshalb die Landezone nicht absichern konnten. Die Flotte versuchte gar nicht erst zu landen, sondern fuhr nach l√§ngerem Aufenthalt vor der K√ľste weiter nach Charleston, South Carolina, wo ihr Angriff im Juni in der Schlacht von Sullivan's Island abgewehrt wurde. Nach dem v√∂lligen Versagen der Britischen Pl√§ne zog sich die Flotte nach New York zur√ľck. Die Aufst√§ndischen im S√ľden wurden durch die Erfolge motiviert, die Delegierten South Carolinas im Kontinentalkongress stimmten im April 1776 als Erste f√ľr die v√∂llige Unabh√§ngigkeit der 13 Kolonien.

Einnahme New Yorks und R√ľckzug Washingtons

Schlacht von Long Island und amerikanischer R√ľckzug bis Dezember 1776

Nachdem die Briten Boston r√§umen mussten, zog Washington mit seiner zu einer Miliz geschw√§chten Truppe sofort nach New York weiter, da er einen Angriff der Krone an diesem strategisch wichtigen Punkt erwartete. W√§hrend der Juli- und Augustmonate 1776 lie√ü General Howe mit der Unterst√ľtzung der Flotte seines Bruders, Admiral Lord Richard Howe jeweils 32.000 britische und fremde Berufssoldaten, vom Gegner unbehelligt, auf Staten Island anlanden. In dieser Zeit konnte Washington 20.000 untrainierte Soldaten des Kongresses und Milizsoldaten versammeln, und lie√ü zus√§tzlich auf und um Manhattan Island schwere Befestigungen bauen. Die H√§lfte seiner Truppen bewegte er zu den ebenfalls neu errichteten Befestigungsanlagen auf den Brooklyn Heights, und √ľberlie√ü Manhattan Generalmajor Israel Putnam.

Zwischen dem 22. und 25. August landeten 20.000 von Howes M√§nnern auf Long Island, die in der Schlacht von Long Island die Kontinentaltruppen unter Befehl von Generalmajor John Sullivan angriffen. Howe entschied sich dann aber dazu, Sullivan am n√§chsten Morgen in den R√ľcken zu fallen, was auch trotz erbitterter Gegenwehr der nun dazugesto√üenen rechten Flanke unter Brigadegeneral William Alexander (Lord Stirling) gelang. Die amerikanische Front brach schnell zusammen. Den noch versprengten amerikanischen Truppen wurde ein R√ľckzug nach Brooklyn organisiert (der von den Briten unbemerkt blieb), und sie traten zwei N√§chte darauf den geordneten R√ľckzug nach Manhattan an. Die amerikanischen Verluste wurden auf 300 bis 400 Tote und 700 bis 1.200 Gefangene gesch√§tzt. Howe lie√ü seine 367 Verluste dokumentieren.

Großer Brand von New York, September 1776

Vom 11. bis 15. September fanden auf Staten Island Friedensgespr√§che zwischen den Briten und einer Delegation aus Benjamin Franklin, Edward Rutledge und John Adams statt, die aber abgebrochen wurden als diese sich weigerten, die Aufhebung der Unabh√§ngigkeitserkl√§rung zu diskutieren. Am selben Tag landeten die Briten 4.000 Mann in Kip's Bay an der S√ľdspitze Manhattans und vertrieben die dort postierten amerikanischen Milizen. Die Amerikaner zogen sich nach Harlem Heights im Norden Manhattans zur√ľck, wo sie am 16. den Briten ein R√ľckzugsgefecht lieferten und danach deren weiteren Vormarsch blockierten. Am 21. September brach in New York ein Gro√übrand aus, der weite Teile der Stadt verw√ľstete.

Mitte Oktober landete Howe mit dem Gro√üteil seiner Truppen auf dem Festland im Westchester County und Washington entschloss sich zur Evakuierung Manhattans. Am 28. Oktober trafen die beiden Heere in der Schlacht von White Plains aufeinander. Howe nahm danach bis Mitte November Fort Lee und Fort Washington zu beiden Seiten des Hudson River, w√§hrend Washington sich √ľber Stony Point auf die Westseite des Hudson zur√ľckzog und dann nach S√ľden wandte. Von Truppen unter General Cornwallis verfolgt, zog er sich bis Dezember durch New Jersey √ľber den Delaware River nach Pennsylvania zur√ľck und √ľberlie√ü den Briten die Kontrolle √ľber das New Yorker Gebiet und den gr√∂√üten Teil New Jerseys.

Trenton, 26. Dezember 1776

‚Üí Hauptartikel: Schlacht von Trenton
Washington √ľberquert mit seinen Truppen den eisigen Delaware-River

W√§hrenddessen bezogen Howe und seine M√§nner Winterquartier in New York, lie√üen aber zum Beispiel Newport, Rhode Island sowie diverse St√§dte in New Jersey befestigen. Washington wiederum entschloss sich im Dezember 1776 zu einem √úberraschungsangriff auf die 1400 hessischen Truppen in Trenton, in der Hoffnung, der schwer angeschlagenen amerikanischen Kampfmoral neuen Auftrieb zu verleihen. Von den 7000 Reservisten, die ihm am Ersten Weihnachtstag 1776 zur Verf√ľgung standen, lie√ü er 2400 √ľber den beinahe vollst√§ndig gefrorenen Delaware in die N√§he von Trenton bringen. Die Stadt selbst lie√ü er am Morgen des 26. Dezember um 8 Uhr in zwei Kolonnen angreifen. Die Hessen waren v√∂llig unvorbereitet, weil sie auf den Weihnachtsfrieden vertrauten, und ergaben sich nach anderthalbst√ľndigem Kampf. Allerdings konnten ungef√§hr 400 von ihnen nach Bordentown, New York, entkommen. Auch zwei zur Unterbindung solcher Bewegungen entsandte Trupps konnten dies nicht verhindern. Von den Hessen wurden im √úbrigen 25 get√∂tet und 920 gefangen genommen. Die Siedler hatten 2 Tote und 4 Verletzte zu verzeichnen.

Princeton, 3. Januar 1777

Nach dem Coup in Trenton √ľberquerte Washington wieder den Delaware nach Pennsylvania mit seinen hessischen Gefangenen im Schlepptau. Allerdings f√ľrchtete er zum Jahresende, nicht gen√ľgend Truppen zu haben, und sammelte in Trenton eine Streitmacht von knapp 5.200 Mann ein, was ungef√§hr die H√§lfte aller der ihm zu dem Zeitpunkt zur Verf√ľgung stehenden Truppen war. Ihm unbewusst nach Trenton gefolgt war auch Generalmajor Charles Cornwallis, der am 2. Januar 1777 mit 6.000 britischen Berufssoldaten nach Trenton st√ľrmte. Washington stand nun mit dem R√ľcken zum Delaware, da er sich zum Assunpink Creek zur√ľckgezogen hatte. Cornwallis verz√∂gerte seinen Angriff, was den Amerikanern die Gelegenheit bot, sich in der Nacht vom 2. auf den 3. Januar √ľber eine Nebenstra√üe zur√ľckzuziehen. Um die Briten zu t√§uschen, hatten sie alle Anzeichen von Leben an der urspr√ľnglichen Front erhalten, wie etwa Lagerfeuer. Nachdem sie in s√ľdlicher und √∂stlicher Richtung entkommen waren, griffen sie am Morgen eine Kolonne britischer Soldaten unter dem Kommando von Oberst Charles Mawhood an, die gerade im Begriff waren, sich Cornwallis anzuschlie√üen. Mawhoods Trupp bestand aus einem einzigen Bataillon von knapp 400 Mann. Dennoch gelang es ihm, zwei amerikanische Bataillone nacheinander aufzureiben, und er konnte erst mit dem Eintreffen Washingtons, dessen Symbolgehalt seine Truppen wieder einte und der ein weiteres Bataillon einbrachte, verjagt werden. Indessen waren die Amerikaner numerisch 11:1 √ľberlegen. Mawhood gelang dennoch ein geordneter R√ľckzug nach Morristown und New Brunswick in New Jersey. Er hatte 86 Verluste zu beklagen. Auch Washington mit seinen ca. 40 bis 50 Verlusten zog sich zur√ľck, und zwar in stark bewaldete H√ľgel √∂stlich von New Brunswick, die Schutz vor Angriffen der Briten bot. Hier richtete er sein Winterquartier ein, welches die Kommunikationswege des Feindes flankierte. General Howe bemerkte dies, und wurde so gezwungen, sich ebenfalls nach New Brunswick zur√ľckzuziehen, da es ihm unm√∂glich erschien, alle Punkte, die Washington h√§tte angreifen k√∂nnen, ausreichend zu decken.

Saratoga-Feldzug Juli bis Oktober 1777

‚Üí Hauptartikel: Saratoga-Feldzug

Die britische Strategie des Jahres 1777 verfolgte zwei Ziele. Zun√§chst sollte Neuengland mit einem Sichelschnitt von Kanada den Hudson hinunter nach Albany von einer Truppe von den restlichen Kolonien abgetrennt werden, w√§hrend eine andere Gro√üeinheit, die von New York aus nach Norden vorr√ľcken sollte, die Umklammerung vervollst√§ndigen und die kanadischen Einheiten verst√§rken sollte. Der zweite Teil der Strategie lautete, Philadelphia einzunehmen, da sich dort der Sitz der Revolutionsregierung befand.

Der Feldzug der Briten begann mit einer Bewegung in zwei Zacken von Kanada aus, der von New York aus von Generalmajor John Burgoyne geleitet wurde, dessen Mannst√§rke sich auf 5.000 Briten, 2.500 Mann Braunschweiger Truppen unter General Riedesel und ungef√§hr 400 Indianer, die sich freiwillig den Kolonialherren angeschlossen hatten, belief. Diese Streitmacht stie√ü √ľber den Lake Champlain vor und zwang 2.500 Mann Kontinentaltruppen und Milizeinheiten, Ticonderoga am 27. Juni zu evakuieren. Auch andere amerikanische Einheiten der Gegend, unter dem Gesamtkommando von Schuyler, zogen sich nach S√ľden zur√ľck. Dabei konnten sie die schweren britischen Einheiten bremsen, da sie selbst als leicht Bewaffnete vorzugsweise √ľber schroffes Terrain zur√ľckzogen. Eine der kanadischen Einheiten bestand aus 700 Berufssoldaten, einigen sogenannten Tories und knapp 1.000 Indianern, befehligt von Oberst Barry St. Leger. Diese Truppe bewegte sich von Fort Oswego am Ontariosee aus ostw√§rts, und erreichte am 2. August das Mohawk-Tal. Vorl√§ufiges Ziel St. Legers war es, sich Burgoyne anzuschlie√üen. Davon musste er jedoch absehen, als 950 Siedler unter Arnold mit einem taktischen Kniff seine indianischen Truppen zerstreuen konnten.

Burgoyne marschierte weiter auf Albany zu, auch wenn er selbst geschw√§cht worden war: eine Abteilung seiner Einheit, darunter 200 Braunschweiger Dragoner, wurde bei der Proviantsuche in der Schlacht von Bennington, Vermont, durch Milizen unter John Stark fast ausgel√∂scht. Zus√§tzlich musste er sich mit fast 2.600 milizion√§ren Bewachern unter Generalmajor Horatio Gates auseinandersetzen. Am 13. und 14. September √ľberquerte Burgoyne den Hudson bei Saratoga (heute Schuylerville, New York). Mittlerweile hatte Gates, der Schuyler am 19. August als Befehlshaber √ľber die n√∂rdlichen Truppen abgel√∂st hatte, seine Truppen auf 7.600 aufgestockt und stellte sich ihm erneut entgegen. Burgoyne war entschlossen, Albany noch vor dem Winter zu erreichen, und ersann einen Befreiungsschlag bei den Bemis Heights. Gates lie√ü seine M√§nner in ihren schwer befestigten Positionen verbleiben. Bei einem Vorposten, Freeman‚Äôs Farm, konnte Burgoyne allerdings ein Gefecht ausl√∂sen. Die Amerikaner mussten den Vorposten zwar aufgeben, verursachten aber doppelt so viele Verluste (ca. 600) wie sie erlitten, und konnten deshalb auf den H√ľgeln bleiben.

Daraufhin blieb Burgoyne mehr als zwei Wochen passiv, w√§hrend Generalmajor Gates, mittlerweile der Kommandeur der Truppen in New York, einen kl√§glich gescheiterten Versuch unternahm, Verst√§rkungen √ľber den Hudson zu ihm zu bringen. Burgoyne riskierte im Laufe der darauffolgenden Tage mit 1.650 Mann einen Ausbruch in Richtung der linken amerikanischen Flanke (in der Zwischenzeit hatten ihn fast 15.000 Amerikaner umzingelt), der in der Schlacht von Bemis Heights scharf zur√ľckgewiesen wurde. Damit waren die als Wendepunkt im Amerikanischen Unabh√§ngigkeitskrieg [3]. geltenden Schlachten von Saratoga entschieden ‚Äď am 17. Oktober kapitulierte Burgoyne mit seinen insgesamt 5.000 Mann und einigen noch verbliebenen Versorgungslagern, deren Schwinden zu Burgoynes Entscheidung beigetragen hatte.

Brandywine, 11. September 1777

Das britische Unternehmen mit dem Ziel, Philadelphia einzunehmen, lief Ende Juli 1777 an. Es stellte den zweiten Teil der k√∂niglichen Strategie dar. Unter dem Kommando von Howe segelten 15.000 Soldaten von New York aus an den Head of Elk (heute Elkton) in Maryland, wo ihre Landung einen Monat sp√§ter (25. August) abgeschlossen war. Unterdessen hatte Washington mit seinen 11.000 Soldaten eine schwer befestigte, defensive Position am Chad's Ford an der Ostseite des Brandywine Creek eingenommen, um Howe am Einfallen in Pennsylvania zu hindern. Howe griff Washington am 11. September 1777 an, indem er General Cornwallis befahl, die amerikanischen Soldaten nach weitem Ausholen an der rechten Flanke anzugreifen, w√§hrend seine hessischen Soldaten am anderen Flussufer zur Einsch√ľchterung massiv man√∂vrieren sollten. Die Soldaten des amerikanischen Generalmajors Nathanael Greene wehrten die drohende Umkreisung aller Truppen Washingtons allerdings mit einem Ausfallangriff ab. Nach der Schlacht zogen sich die Amerikaner schwer bedr√§ngt, aber geordnet nach Chester, Pennsylvania zur√ľck. Sie hatten knapp 1.200 Soldaten verloren. Demgegen√ľber standen britische Verluste von 576 Mann.

Germantown, 4. Oktober, 1777

Nach ihrem Sieg bei Brandywine patrouillierten die britischen Streitkr√§fte unter Howe zwei Wochen lang in der Umgebung von Philadelphia. In dieser Zeit l√∂schten sie eine zur Bewachung hinterlassene amerikanische Einheit unter General Anthony Wayne bei Paoli praktisch aus, bevor sie am 26. September 1777 die Stadt kampflos einnahmen. Howe richtete im nahegelegenen Germantown ein Hauptquartier ein und lie√ü ungef√§hr 9.000 Mann dort stationieren. Da Washington ein weiteres Befestigen der Briten bef√ľrchtete, griff er den St√ľtzpunkt in einer koordinierten Aktion der Nacht vom 3. auf den 4. Oktober an. Zwei Kolonnen, die aus Milizsoldaten bestanden, nahmen jedoch gar nicht am Angriff teil, dennoch errangen die Kolonnen unter Greene und Divan beachtliche Erfolge. Am Morgen kam jedoch dichter Nebel auf, was bewirkte, dass sich die amerikanischen Soldaten zun√§chst gegenseitig beschossen, w√§hrend sich die besser organisierten Briten neu formierten. Als bei den Kolonialeinheiten zus√§tzlich die Munition knapp wurde, begannen sie um knapp 9 Uhr mit dem R√ľckzug, der ungeordnet verlief. Howe verfolgte sie √ľber einige Meilen hinweg, nutzte seinen Sieg aber nicht konsequent, indem er die verbleibenden amerikanischen Soldaten verschonte. Die amerikanischen Verluste lagen bei 673 Toten und bei knapp 400 Kriegsgefangenen, die britischen bei 521 Toten und Verwundeten.

Monmouth, 28. Juni 1778

‚Üí Hauptartikel: Schlacht von Monmouth

Durch Abschluss des von Benjamin Franklin ausgehandelten amerikanisch-franz√∂sischen B√ľndnisses am 6. Februar 1778[4] mussten die Briten eine neue Bedrohung in Form der starken franz√∂sischen Flotte in Betracht ziehen. General Henry Clinton, der Howe am 8. Mai desselben Jahres seines Kommandos √ľber Amerika entbunden hatte, entschloss sich dazu, den gr√∂√üten Teil seiner in Philadelphia stationierten Truppen n√§her an die K√ľste zu verlegen, wo es ihm einfacher erschien, Kontakt zur britischen Flotte zu halten. Infolge dieser Entscheidung befahl er diese Truppenverlegung f√ľr seine 10.000 Mann starke Garnison. Als sich diese durch New Jersey auf den Weg nach New York aufmachte, l√∂ste Washington das Lager auf und machte sich mit circa 13.500 Soldaten an die Verfolgung der Briten. Weit vorangeschrittene Truppenelemente der Amerikaner griffen die britische Kolonne an, als diese gerade den Ort Monmouth Courthouse, heute Freehold, New Jersey, durchquert hatten. Aus nicht vollst√§ndig gekl√§rten Gr√ľnden nutzte der Amerikaner Lee fr√ľh erzielte Vorteile in der Schlacht nicht aus und ordnete beim Eintreffen britischer Verst√§rkungseinheiten den R√ľckzug an. Eine m√∂gliche Erkl√§rung stellt das extrem hei√üe Wetter an diesem Tag dar. Dies ermutigte Clinton, mit seiner Hauptarmee anzugreifen. Washington entlastete Lee mit eigenen Verst√§rkungen, √ľbernahm aber auch das Kommando. Die Schlacht von Monmouth dauerte bis in die Abendstunden, ohne dass sich eine Kriegspartei zur√ľckzog oder die Oberhand erlangen konnte [5]. Im Schutze der Dunkelheit entwichen die Briten den Amerikanern nach Sandy Hook, New Jersey, von wo aus ihre Flotte sie nach New York City brachte. Die Briten vermeldeten 65 Tote, 155 Verwundete sowie 64 Vermisste, Die Amerikaner 69 Tote, 161 Verwundete und 130 Vermisste. Infolge der Schlacht wurde General Lee vor das Kriegsgericht gestellt und wegen Ungehorsams und Pflichtverletzung suspendiert. Washingtons Armee zog in Richtung Norden weiter und bezog bei White Plains (New York) Stellung.

Savannah, 29. Dezember 1778/16. September bis 10. Oktober 1779

Bei der Kontinentalarmee werden diese beiden Schlachten bei Savannah, Georgia von einem einzelnen Banner wiedergegeben. In der ersten Schlacht landete eine britische Expeditionsstreitkraft unter General Archibald Campbell an einem Abschnitt des Savannah River nahe der gleichnamigen Stadt, und nahm sie bald ein. Im Laufe des folgenden Jahres kehrte D'Estaings franz√∂sische Flotte aus der Karibik zur√ľck und lud Truppen bei Beaulieu, 14 Meilen s√ľdlich von Savannah, aus, um bald darauf einen Angriff auf die Briten zu beginnen. Als die Vorbereitungen abgeschlossen waren, belagerten 1.500 Amerikaner unter General Benjamin Lincoln und 5.000 Franzosen aus D'Estaings Flotte die knapp 3.200 Briten in der Stadt. Die Belagerer wurden jedoch zu einem schnellen Angriff gezwungen, da sich D'Estaing Sorgen um die Verwundbarkeit seiner Flotte machte. Mit 828 Verlusten wurden die Angreifer zur√ľckgeschlagen. Die Briten erlitten 103 Verluste.

Charleston, 29. März bis 12. Mai 1780

Die Belagerung von Charleston durch die Briten f√ľhrte zur Kapitulation des amerikanischen Generals Benjamin Lincoln und seiner 5.400 Mann. Sie war die schwerste Niederlage der Aufst√§ndischen im Unabh√§ngigkeitskrieg. Die Briten konnten ihren Erfolg aber nicht nutzen. Siedlertruppen organisierten sich im Guerillakampf und verheerten britische Au√üenposten und Verbindungswege (Sp√§her, Boten usw.).

Camden, 16. August 1780

In der Schlacht von Camden am 16. August 1780 trafen 4.100 frisch ausgehobene amerikanische Truppen unter Gates und Baron de Kalb, die zur Verst√§rkung der Truppen bei Charleston ausgesandt worden waren, auf knapp 2.200 britisch-hessische Soldaten unter Cornwallis. Bereits beim ersten Ansturm der Briten brachen die aus Milizion√§ren bestehenden amerikanische Mitte und linke Flanke auseinander, die rechte Flanke aus Wehrpflichtigen zur√ľck lassend. Diese wurde umzingelt und von der britischen Kavallerie unter Lieutenant Colonel Banastre Tarleton aus ihrem R√ľcken heraus aufgerollt. De Kalb wurde get√∂tet. W√§hrend die Briten 312 M√§nner verloren, wurden 880 Amerikaner get√∂tet oder verwundet und rund 1.000 gefangengenommen.

Cowpens, 17. Januar 1781

Die Schlacht von Cowpens, South Carolina, ist als klassisches Aufeinandertreffen nach vorherigem Man√∂vrieren einzustufen. Die Schlacht markiert den Beginn der Offensive der Revolution√§re unter General Nathanael Greene, die die Briten aus dem s√ľdlichen Kampfgebiet vertreiben sollte. Mit geringen eigenen Verlusten brachte die Armee von Daniel Morgan den Truppen Tarletons eine vernichtende Niederlage bei. Im Hinblick auf die Dauer und die eingesetzten Soldaten war die Schlacht gewichtiger als die von Princeton, und sie erwies sich gerade gegen Ende des Krieges von unsch√§tzbarem Wert, da sich die Vernichtung eines gro√üen Teils der k√∂niglichen S√ľdarmee als ein wesentlicher strategischer Vorteil herausstellen sollte.

Pensacola, 9. März bis 8. Mai 1781

Pensacola, Florida, die Schlacht von Pensacola, vom 9. M√§rz bis 8. Mai 1781 stellte den H√∂hepunkt der spanischen R√ľckeroberung Floridas von den Briten dar. Bernardo de G√°lvez y Madrid, der Gouverneur des spanischen Louisiana und Stratege hinter dem erfolgreichen spanischen Feldzug gegen die Briten f√ľhrte eine aus Kriegsschiffen und Landstreitkr√§ften bestehende Streitmacht gegen Pensacola und zwang den britischen General John Campbell nach erfolgter Erst√ľrmung des Fort George am 8. Mai 1781 zur Kapitulation. Mit Pensacola war, au√üer Jamaika, die letzte britische Marinebasis am Golf von Mexiko gefallen.

Guilford Court House, 15. März 1781

Die Schlacht von Guilford Court House, North Carolina, sollte die von Cornwallis angestrebte Entscheidungsschlacht gegen Greene sein. Obwohl er Greene schlagen konnte, gelang es Cornwallis nicht dessen Armee zu vernichten. Greene konnte seine 1.300 Verluste, im Gegensatz zu den Briten mit 500 Ausf√§llen, auff√ľllen. W√§hrend Cornwallis weiter n√∂rdlich nach Virginia zog, konnte Greene mit seinen Truppen in seinem R√ľcken weiter operieren und seine Eroberungen zunichte machen. Cornwallis wurde in Yorktown abgeschnitten und zur Entscheidungsschlacht gezwungen.

Yorktown, 28. September bis 19. Oktober 1781

Ab 1778 hatte sich das Augenmerk der Briten vor allem auf die s√ľdlichen Kolonien gerichtet, da sie versuchten, hier ihren Einfluss zur√ľckzugewinnen. Sie kamen aber bis 1781 zur Einsicht, dass dies so lange unm√∂glich sei, solange von Virginia amerikanische Operationen ausgingen. Also sandte Clinton den amerikanischen √úberl√§ufer Benedict Arnold mit 1.600 Untergebenen zum Feldzug den James River hoch. Bis Ende Mai gelang es den Briten, 7.200 Mann zu sammeln, welche auch die verbliebenen Truppenteile von Cornwallis beinhalteten, die aus Wilmington gekommen waren. Cornwallis erhielt den Oberbefehl √ľber alle Truppen in Virginia und f√ľhrte Angriffe bis ungef√§hr Mitte Juni. Zun√§chst konnten sich ihm nur in Zahlen √ľberlegene amerikanische Truppen unter dem Marquis de Lafayette entgegenstellen, die Mitte Juni aber von st√§rkeren Truppen unter Brigadegeneral Anthony Wayne und Friedrich Wilhelm von Steuben, dem Chefinspekteur und oberstem Ausbilder der Kontinentalarmee, verst√§rkt wurden. Cornwallis zog sich daraufhin nach Yorktown an der K√ľste zur√ľck, um Kontakt mit Clinton in New York halten zu k√∂nnen.

In der Zwischenzeit war Washingtons vorl√§ufiger Aufbau einer Nordarmee angelaufen, die kurz zuvor von 4.800 von Generalleutnant Jean B. de Rochambeau kommandierten Franzosen f√ľr einen bevorstehenden Angriff auf New York verst√§rkt worden war. Washington verwarf seinen Plan jedoch, als er erfuhr, dass ihm 3.000 weitere Franzosen des Admirals de Grasse zur Verf√ľgung gestellt wurden. Der Admiral hatte sein Operationsgebiet Karibik verlassen und stellte Washington die Soldaten bis Mitte Oktober in der Chesapeake Bay zur Verf√ľgung. Daraufhin entschloss sich Washington mit einem Gro√üteil seiner Armee, welcher auch Franzosen umfasste, nach Virginia aufzubrechen. Er √ľberquerte den Hudson vom 20. bis 26. August, zwang Clinton mit einer Finte dazu, in New York zu bleiben, und drang √ľber New Jersey und Pennsylvania nach Maryland vor. Unterdessen erreichte de Grasses Flotte die K√ľste bei Yorktown und lud die 3.000 Soldaten aus, die Lafayette verst√§rkten. Der Admiral wurde beim Auslaufen am 5. September von Thomas Graves √ľberrascht und k√§mpfte daraufhin die Seeschlacht vor der Chesapeake Bay, nach der sich Graves zwecks Reparaturen nach New York zur√ľckziehen und seinem franz√∂sischen Gegner die Kontrolle √ľber die Chesapeake-Bucht √ľberlassen musste. Dies erlaubte Washington und Rochambeau mit ihren insgesamt √ľber 15.500 Soldaten, am 28. September die Belagerung von Yorktown einzuleiten.

Am Morgen des 17. Oktober bat Cornwallis um einen Waffenstillstand, als auch seine letzten Versuche, strategische Schl√ľsselpunkte zur√ľckzuerobern, gescheitert waren. Er √ľbergab sein gesamtes Kommando √ľber knapp 8.000 Soldaten am 19. Oktober, nachdem er 156 Tote und 326 Verwundete zu verzeichnen hatte. Die amerikanischen Verluste beliefen sich auf 20 Tote und 56 Verwundete, w√§hrend die Franzosen von 52 Toten und 134 Verletzten zu berichten wussten. Mit Cornwallis' Niederlage waren alle britischen Hoffnungen auf einen Sieg in Nordamerika zunichte gemacht worden. Der britische Regierungschef Lord North wurde im M√§rz 1782 entlassen, und das neue Kabinett erteilte Anweisungen f√ľr Friedensverhandlungen mit der amerikanischen Delegation in Europa, die den Krieg beendeten.

Kämpfe in Europa, in der Karibik, in Afrika und Vorderindien

1778 und 1779 griffen die absolutistischen M√§chte Frankreich und Spanien auf der Seite der Aufst√§ndischen in den Krieg ein. Gegen den britischen Kaperkrieg erkl√§rten zudem 1780 Russland, Frankreich, Spanien, die Niederlande, Schweden, D√§nemark, √Ėsterreich und Preu√üen die Bewaffnete Neutralit√§t als Schutzb√ľndnis vor den √úbergriffen der britischen Seekriegsf√ľhrung.

In Europa unterlie√üen es die Verb√ľndeten trotz zahlenm√§√üiger √úberlegenheit, die englischen K√ľsten energisch zu blockieren. Die Seeschlacht bei Ouessant gegen die Franzosen am 27. Juli 1778, die Seeschlacht bei Kap St. Vincent am 16. Januar 1780 gegen die Spanier sowie die Schlacht auf der Doggerbank am 5. August 1781 gegen die Holl√§nder blieben ohne Entscheidung. Im Februar 1782 konnten die Spanier Port Mahon auf Menorca erobern, w√§hrend die Belagerung von Gibraltar scheiterte.

Wichtige franz√∂sisch-britische Seegefechte in der Karibik waren die Seeschlacht von Grenada am 6. Juli 1779, die Seeschlacht von St. Kitts am 25. und 26. Januar 1782 und die Schlacht von Les Saintes am 12. April 1782. Auch √∂stlich Vorderindiens gab es mehrere Seeschlachten. In Westafrika besetzen die Briten ab 1782 sowohl die Niederl√§ndische Goldk√ľste als auch die D√§nische Goldk√ľste.

Zusammenbruch der britischen Streitkräfte und Friedensschluss

Der entscheidende Schlag gelang den amerikanischen Truppen und ihren franz√∂sischen Verb√ľndeten im Oktober 1781, als nach der Belagerung von Yorktown, Virginia, eine britische Armee kapitulierte. Im Frieden von Paris (1783) erkannte Gro√übritannien die Unabh√§ngigkeit der ehemals britischen Kolonien an. Gro√übritannien verzichtete auf alle Gebiete bis zum Mississippi River. Die Vereinigten Staaten dehnten ihre Nordgrenze bis an die Gro√üen Seen aus, Florida fiel wieder an Spanien.

Die Loyalisten

Bei den Loyalisten handelte es sich um amerikanische Kolonisten, die der britischen Monarchie w√§hrend und nach dem Unabh√§ngigkeitskrieg die Treue hielten. Von den patriotischen Aufst√§ndischen, die die Revolution unterst√ľtzten, wurden sie als Tories, Royalisten oder Leute des K√∂nigs bezeichnet. Als ihre Sache verloren war, verlie√üen rund 20 Prozent von ihnen den Geltungsbereich der Unabh√§ngigkeitserkl√§rung, um sich in anderen Teilen des Britischen Empires niederzulassen oder auch nach Gro√übritannien zur√ľckzukehren. Bei einem Teil der Loyalisten handelte es sich um Schwarze, die auch in eigenen Regimentern k√§mpften. Mit ein Grund daf√ľr war, dass es nach den Gesetzen der britischen Monarchie in Britannien keine Sklaverei gab, so dass sich ihre Hoffnung auf Befreiung von der Sklaverei mit der Hoffnung auf einen Sieg der Loyalisten verband.[6]

Historiker schätzen, dass 15 bis 20 Prozent der weißen Bevölkerung in den Kolonien Loyalisten waren.[7]

Die Rolle der ‚ÄěHessen‚Äú/Deutschen

Uniform eines hessischen Soldaten im Regiment Lossberg während des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges. Hessian Museum, Carlisle Barracks, Pennsylvania.

Im Allgemeinen wurden die deutschen Soldaten auf britischer Seite als "Hessen" bezeichnet. In der Tat hatte sich nach einem Subsidienvertrag vor allem Hessen-Kassel verpflichtet, der britischen Krone insgesamt 12.000 Soldaten f√ľr den Einsatz in Amerika zur Verf√ľgung zu stellen. Da nach dem Vertrag gefallene, nicht mehr einsatzf√§hig verwundete und desertierte Soldaten zu ersetzen waren, kamen insgesamt rund 20.000 Soldaten aus der Landgrafschaft im amerikanischen Unabh√§ngigkeitskrieg zum Einsatz. Da auch fast alle anderen von den Briten angeworbenen S√∂ldner aus dem deutschsprachigen Raum stammten, wurden die Hessen zum Synonym f√ľr die nicht-britischen f√ľr die Briten k√§mpfenden Truppen. ‚ÄěDie Hessen‚Äú waren vor allem wegen der hohen Kampfkraft bekannt, weshalb man sich schon vor dem Klang der Trommeln der Hessen f√ľrchtete, durch den diese schnell zu identifizieren waren. Nach dem Ende des Unabh√§ngigkeitskrieges blieben sehr viel weniger der Soldaten aus Hessen-Kassel als fr√ľher angenommen in Amerika. Etwa die H√§lfte der Soldaten kehrte in die Heimat zur√ľck.[8]

Weniger bekannt ist, dass auch das kleine F√ľrstentum Braunschweig-Wolfenb√ľttel sowie die in Personalunion miteinander verbundenen F√ľrstent√ľmer Ansbach und Bayreuth sowie Anhalt-Zerbst und Hessen-Hanau Truppen f√ľr Gro√übritannien stellten. √úber 4.000 braunschweig-wolfenb√ľttelsche Soldaten nahmen an den K√§mpfen vor allem in Kanada teil, zus√§tzlich ein Regiment aus dem F√ľrstentum Waldeck und Pyrmont. F√ľnf Regimenter des in Personalunion mit der britischen Krone verbundenen Kurf√ľrstentums Braunschweig-L√ľneburg wurden zur Entlastung der Briten in Nordamerika in Gibraltar eingesetzt.

Auf der amerikanischen Seite standen ebenfalls Deutsche. Neben zahlreichen Einzelpersonen in h√∂heren und niederen milit√§rischen R√§ngen beteiligte sich das franz√∂sische Fremdenregiment Royal Deux-Ponts aus Zweibr√ľcken unter Marschall Rochambeau an den letzten Feldz√ľgen des Krieges (Schlacht von Yorktown).

‚Üí Soldatenhandel unter Landgraf Friedrich II. von Hessen-Kassel

‚Üí Liste der hessen-kasselschen Regimenter der Fr√ľhen Neuzeit

‚Üí Liste der braunschweig-wolfenb√ľttelschen Regimenter der Fr√ľhen Neuzeit

‚Üí Liste der kur-braunschweigisch-l√ľneburgischen Regimenter

→ Wilhelmshöher Kriegskarten

Galerie

Historische Quellen

In den Bänden WHK 28 und WHK 29 des Bestands der "Wilhelmshöher Kriegskarten" verwahrt das Hessische Staatsarchiv Marburg eine größere Anzahl an Karten und Plänen zum amerikanischen Unabhängigkeitskrieg bzw. Nordamerikanischen Krieg. Diese Karten sind vollständig erschlossen und als Digitalisate online einsehbar.[9]

Literatur

  • Robert M. Calhoon: The Loyalists in Revolutionary America, 1760-1781. Harcourt, 1973.
  • Hermann Wellenreuther: Von Chaos und Krieg zu Ordnung und Frieden: Der Amerikanischen Revolution erster Teil 1775-1783. Lit Verlag, M√ľnster 2006, ISBN 3-8258-4443-9.
  • Philipp Gassert u. a.: Kleine Geschichte der USA. Reclam, Stuttgart 2007.
  • J√ľrgen Heideking: Siegreiche Rebellen: Der Unabh√§ngigkeitskrieg In: Zeitverlag Gerd Brucerius GmbH & Co.KG (Hrsg.): DIE ZEIT Welt - und Kulturgeschichte in 20 B√§nden., Band 8, S.505 - 512.
  • Charlotte A. Lerg: Die Amerikanische Revolution. A. Francke Verlag (UTB Profile), T√ľbingen 2010, ISBN 978-3-8252-3405-8.

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ Philipp Gassert u. a.: Kleine Geschichte der USA. Reclam, Stuttgart 2007, S. 132
  2. ‚ÜĎ Gassert, S. 133.
  3. ‚ÜĎ vgl. Lerg, Charlotte A. Die Amerikanische Revolution. A. Francke Verlag (UTB Profile), T√ľbingen 2010. ISBN 978-3-8252-3405-8, S.63 f.
  4. ‚ÜĎ Treaty of Alliance Between The United States and France; February 6, 1778 (Vertragstext im Wortlaut beim Avalon Project der Yale Law School)
  5. ‚ÜĎ vgl. Lerg, Charlotte A. Die Amerikanische Revolution. A. Francke Verlag (UTB Profile), T√ľbingen 2010. ISBN 978-3-8252-3405-8, S.67.
  6. ‚ÜĎ Robert A. Selig: The Revolution's Black Soldiers
  7. ‚ÜĎ Robert M. Calhoon: Loyalism and neutrality. In Jack P. Greene, J.R. Pole (Hrsg.): The Blackwell Encyclopedia of the American Revolution. 1991.
  8. ‚ÜĎ Die Chronik Hessens
  9. ‚ÜĎ z.B. "Einzug der britischen Truppen in New York, 1776". (Anmerkung: Das Digitalisat ist √ľber "Media" einsehbar). Abgerufen am 12. August 2011

Weblinks

 Commons: Amerikanischer Unabh√§ngigkeitskrieg ‚Äď Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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