Jean-Baptiste Kleber

Jean-Baptiste Kléber (* 9. März 1753 in Straßburg, Frankreich; † 14. Juni 1800 in Kairo, Ägypten) war ein französischer General.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Porträt des Generals Kléber von Jean-Baptiste Paulin Guérin

Bis zur Revolution

Jean-Baptiste Kléber wurde in Straßburg als Sohn armer Eltern geboren. Einer Quelle zufolge war sein Vater Gärtner des Kardinals Rohan, Erzbischof von Straßburg. Ein Dorfpfarrer im Elsass wurde auf die Talente des jungen Kléber aufmerksam und unterrichtete ihn. Kléber wollte Architekt werden und so ging er nach Paris, um dort eine Ausbildung unter der Leitung des berühmten Jean-François Chalgrin zu absolvieren. Doch der Mangel an Unterstützung zwang ihn, die gewählte Architektenlaufbahn aufzugeben und in seine Heimatstadt zurückzukehren. Dennoch wurde ca. 1787 das Schloss für die Barone de Grandvillars nach seinen Plänen erbaut.[1]

In seine Unschlüssigkeit, welchem Beruf er sich zuwenden sollte, mischte sich der Zufall ein: In einem Kaffeehaus bekamen zwei bayerische Offiziere Streit mit den Bürgern. Kléber ergriff die Partei der beiden Offiziere und schützte sie durch sein Engagement vor Misshandlungen durch die Bürger. Zum Dank für seine Hilfe erwirkten die beiden Offiziere eine Aufnahme Klébers an die Militärhochschule zu München.

Als der österreichische General Wenzel Anton Graf Kaunitz die Schule besuchte, wurde er auf den jungen Kléber aufmerksam. Dazu kam es, da man ihm hervorragende Beurteilungen über den jungen Kléber vorlegte. Von diesen ausgezeichneten Zeugnissen beeindruckt, gab General Graf Kaunitz Kléber eine Stelle als Unteroffizier in seinem Regiment. Da aber dort an einen weiteren Aufstieg nicht zu denken war, quittierte Kléber nach einigen Jahren den Dienst und wurde in Belfort Bauinspektor.

Kléberdenkmal in Staßburg

Von der Französischen Revolution bis Napoléon

Als im Jahr 1789 die Französische Revolution ausbrach, soll Kléber die städtischen Beamten von Belfort, die der alten Ordnung anhingen, gegen das Royal-Louis-Regiment in Schutz genommen und ihnen so die Flucht ermöglicht haben.

Nachdem 1792 der Krieg ausbrach, trat Kléber in ein Freiwilligen-Bataillon des Haut Rhin ein und stieg dort in kurzer Zeit zum Adjutant-Major auf. Bei der Befestigung von Mainz - die Festungen dort waren in sehr schlechtem Zustand - wurde Kléber aufgrund seiner weitreichenden militärischen und baulichen Kenntnisse außerordentlich wichtig und nützlich. Während der Belagerung durch die Koalitionstruppen wurde er zum Adjutant-Kommandeur ernannt und ihm gelangen als solchem mehrere glückliche Ausfälle.

Nach der Kapitulation von Mainz am 22. Juli 1793 wurde Kléber, anstatt für seine ausgezeichneten Verdienste um die Tapferkeit und Geschicklichkeit gelobt zu werden, von zwei Gendarmen verhaftet und nach Paris gebracht. Dort wurde er vor Gericht gestellt, freigesprochen und überdies noch zum Brigadegeneral befördert. Frisch befördert, unterstellte man ihm die ehemalige Besatzung von Mainz unter Aubert du Bayet und schickte ihn in die Vendée (Aufstand der Vendée). Dort brachte er dem Feind in mehreren Gefechten schmerzliche Niederlagen bei und mehrte unter anderem durch den Sieg in der Schlacht von Gavenay seinen Ruhm beträchtlich, so dass man ihn bereits zu den besten Generälen der Republik zählte.

Kléberstatue vor einer nach ihm benannten Schule

Als Divisionsgeneral kämpfte Kléber im Jahre 1794 unter Jourdan, wirkte in der Schlacht bei Fleurus mit, belagerte dann Maastricht und zwang nach achtundzwanzig Tagen die Stadt zur Kapitulation.

Im Dezember desselben Jahres übernahm er den Befehl über die Blockadearmee vor Mainz, erhielt aber im Jahre 1795, als Jourdan bei Düsseldorf und Neuwied den Rhein überschritt, das Kommando des linken Flügels. Die Tapferkeit und Einsicht Klébers konnte das Misslingen dieses Feldzuges nicht verhindern. Auch im Jahre 1796 kommandierte Kléber den linken Flügel der Armee Jourdans und schlug die Generäle Kienmayer und Prinz von Württemberg. Am 19. Juni 1796 musste Kléber selber eine herbe Niederlage in der Schlacht bei Uckerath durch den Feldmarschallleutnant Kray einstecken und sich nach Düsseldorf zurückziehen.

Als Jourdan erneut vordrang, wurde Kléber wenige Tage vor der Schlacht von Würzburg vom Direktorium nach Paris bestellt und wirkte daher nicht mehr an weiteren Schlachten in Deutschland mit. In Paris bot man ihm eine Stelle im Direktorium an, die Kléber jedoch nicht annahm. Als am 18. Februar 1797 die Partei des Direktoriums Barras siegte, hätte nicht viel gefehlt, so wäre Kléber, der sich durch seine Freimütigkeit viele Feinde gemacht hatte, deportiert worden.

Mit Napoléon

Kléber schloss sich, einem Wunsch Bonapartes nachgebend, mit Freuden der Expedition nach Ägypten an und kommandierte die 5.800 Mann starke Division des Zentrums; er hatte die Brigadegeneräle Lannes und Lanusse unter seinem Kommando. Nach der Landung wurde ihm das Kommando von Alexandrien übertragen, bei dessen Einnahme er verwundet worden war, worauf seine Division, die mit Bonaparte marschierte, unter die Befehle des Generals Dugua kam. Die Aufgabe Klébers war, in der Provinz Bahirch, die er befehligte, die Araber im Zaume zu halten und die Bewegungen der feindlichen Flotte zu überwachen, was besonders nach der Seeschlacht von Abukir sehr schwierig war. Er hatte bei der Befestigung der Küstenpunkte mit Geldmangel zu kämpfen, und die Führung einer Verwaltung in diesem fremdartigen Lande war ihm so zuwider, dass er ein übers andere Mal von Bonaparte verlangte, im Felde Verwendung zu finden.

Ein Zwist zwischen den beiden Generälen erhob sich, als Kléber einen Teil der Gelder, die Bonaparte zum Bau seiner Flotte benötigte, anderen dringenden Ausgaben in seiner Provinz zuführen wollte; er hatte sich herausgenommen, eine für die Marine bestimmte Summe nicht freizugeben. Bonaparte aber befahl, das müsse geschehen. Kléber schrieb ihm, dass die Verwaltung und die Spitäler von Alexandrien doppelt so viel kosteten, wie man gedacht hatte; er forderte eine Untersuchung und schrieb Bonaparte: „Ich bin nicht nach Ägypten gekommen, um Vermögen zu erwerben, was ich bisher überall verschmäht habe; aber ebenso wenig werde ich je den geringsten Argwohn auf mir lasten lassen. Als Sie mir Ihren Brief schrieben, Titanen-General, da vergaßen Sie, dass Sie den Grabstichel der Geschichte in Händen hielten und dass Sie an Kléber schrieben. Ich bin indes überzeugt, dass Sie dabei nicht den geringsten Hintergedanken gehabt hatten, man würde Ihnen nicht glauben.“

Kléber bot seine Demission an, die Bonaparte ihm jedoch nicht gewährte. Vielmehr schickte er Kléber die Erlaubnis, nach Kairo zu kommen, und schrieb ihm: „Glauben Sie mir, dass ich innigst Ihre baldige Wiederherstellung wünsche“ - Kléber hatte wohl zu jener Zeit eine Erkrankung -, „und dass ich großen Wert auf Ihre Achtung und Ihre Freundschaft lege. Ich fürchte, wir haben uns etwas entfremdet. Sie wären indes ungerecht, wenn Sie zweifelten, wie schmerzlich das mir ist. Am Himmel Ägyptens verschwinden die Wolken, wenn sich welche zeigen, binnen sechs Stunden; was mich betrifft, würden sie, wenn es sie gäbe, in drei Stunden verschwunden sein. Die Achtung, die ich für Sie hege, ist mindestens jener gleich, die Sie mir zuweilen bewiesen haben.“

Dieses Schreiben stellte die freundschaftlichen Bande zwischen Kléber und Bonaparte schnell wieder her. Kléber kam nach Kairo; die gemeinsamen Vorhaben beider Generäle bewiesen schließlich, wie sehr beide einander schätzten.

Im Feldzug nach Syrien befehligte Kléber wieder seine alte Division und hielt in der Schlacht am Berg Tabor mit ihr für mehrere Stunden solange gegen einen zehnfach überlegenen Feind und eine 20.000 Mann starke Kavallerie stand, bis Bonaparte zum Entsatz kam und einen glänzenden Sieg erfocht. Aus Syrien zurückkehrend, wo er zuvor gegen das bei Abukir gelandete türkische Heer einen Triumph errungen hatte, traf Bonaparte auf dem Schlachtfeld ein. Unter dem enthusiastischen Ruf: „Sie sind groß wie die Welt!“ schloss Kléber ihn dort in seine Arme.

Oberbefehl in Ägypten

Die Nachrichten von den Rückschlägen, die die französischen Armeen in Europa erlitten hatten, und von der Verwirrung und Ratlosigkeit, in welcher Frankreich sich befand, veranlassten den General Bonaparte, am 22. August 1799 - einen Monat, nachdem er durch den Sieg von Abukir Ägypten gegen alle Gefahren gesichert hatte - sich nach Frankreich einzuschiffen. Er übertrug Kléber den Oberbefehl über die französischen Armeen in Ägypten. Es muss allerdings überraschen, dass Kléber, statt sich, weil ihm dadurch eine große Möglichkeit, seinen Ruhm zu mehren und freier Spielraum zum Handeln eingeräumt wurde, über Bonapartes Abreise zu freuen, er vielmehr zürnte und sich in Schmähungen ergoss.

Kléber, zwar ein großer und talentierter Feldherr, aber ohne die Eigenschaften eines Regenten, erschrak über das Einnahmedefizit dermaßen, dass er am 29. September 1799 dem Direktorium einen äußerst ungünstigen Bericht über die Lage Ägyptens erstattete, der aber in Frankreich erst ankam, als Bonaparte schon erster Konsul war. Kléber setzte die Unterhandlungen, die Bonaparte mit Sir Sidney Smith nur zum Schein angeknüpft hatte, mit ernsten Absichten, aber gleichwohl ergebnislos fort.

Nach der Einnahme von El Arisch am 30. Dezember 1799 durch die Türken begannen die Unterhandlungen wieder, die eben dort stattfanden, wo am 24. Januar 1800 eine Konvention zustande kam, die Kléber vier Tage später ratifizierte. Dieser Konvention zufolge sollte die französische Armee mit Waffen und Gepäck sowohl auf ihren eigenen Schiffen als auch auf denen, welche die Türken lieferten, nach Frankreich eingeschifft werden. Alexandrien, Rosette und Abukir, wo die Einschiffung stattzufinden hatte, sollten bis dahin unter der Kontrolle der Franzosen bleiben, alle übrigen Plätze des Landes aber in festgesetzten Terminen den Türken übergeben werden.

Der Großwesir ratifizierte ebenfalls die Konvention; als es aber zur Ausführung kommen sollte, vereitelten die Engländer ihre Durchführung. Der englische Kommodore Sir Sidney Smith hatte zwar bei den Unterhandlungen von El Arisch teilgenommen, die Konvention jedoch nicht unterzeichnet, obwohl in derselben mehrere Passagen hervorgehoben waren, die zu Englands Vorteil waren; besonders wurden namentlich einige Gebirgspässe genannt, die von besonderer Bedeutung für England waren.

Kléber hatte an diese Förmlichkeit nicht gedacht und traf alle Anstalten, seinerseits die Konvention getreu zu erfüllen. Es scheint die Absicht der Engländer gewesen zu sein, abzuwarten, bis die Franzosen die besagten Landesteile den Türken übergeben hatten, um danach der Armee Klébers jedes Entkommen zu verhindern. Es waren tatsächlich schon mehrere Teile Ägyptens geräumt, als Sir Sidney Smith dem General Kléber ein Schreiben des Admirals Keith sandte, in dem es hieß, der König von England habe den Befehl gegeben, keine Kapitulation mit der französischen Armee zu genehmigen, außer sie strecke die Waffen und gehe in Gefangenschaft. General Kléber ließ der Armee die schmachvolle Zumutung folgendermaßen bekannt machen:

„Soldaten! Auf eine solche Unverschämtheit antwortet man nur mit dem Sieg; bereitet euch vor zum Kampf!“ Die Armee, durch die Nachricht ermutigt, dass Bonaparte erster Konsul geworden war, antwortete nunmehr mit dem glänzenden Sieg von Heliopolis, den Kléber am 20. März 1800 über den Großwesir Jussuf Pascha erfocht und durch den dieser gezwungen wurde, sich nach Syrien zurückzuziehen.

Am selben Tag gab es in Kairo einen Aufruhr - die Stadt versetzte sich in den Verteidigungszustand. Erst am 27. April wurde sie von den Franzosen nach einer Kapitulation, die den Anführern der Verschwörung freien Abzug gewährte, wieder eingenommen. Ihnen folgten 3.000 Einwohner, die sich im Lande zerstreuten.

Klébers Tod

Die französische Herrschaft war in ganz Ägypten wiederhergestellt, und alle Angelegenheiten schienen eine gute Wendung zu nehmen, als Kléber am 14. Juni 1800 von einem syrischen Studenten der Al-Azhar Universität namens Suleiman al-Halabi aus Afrin /Aleppo ermordet wurde. Drei Gelehrte oder Ulemas, die er als Anstifter angab, wurden enthauptet, und Sulaiman selbst wurde, entgegen europäischer Art wegen der ungeheuren Erbitterung der französischen Soldaten nach orientalischer Sitte gepfählt. Zuerst allerdings verbrannte man seine Mordhand in einer Pfanne. Suleiman duldete die Martern mit der größten Standhaftigkeit und unter dem Ruf: „Es gibt keinen anderen Gott als Allah, und Mohammed ist sein Prophet!“ Er lebte drei bis vier Stunden am Pfahl und begehrte mehrmals zu trinken. Die Henker aber verweigerten seine Bitte, weil er dann, wie sie sagten, sofort sterben würde. Aber als die Henker fort waren, reichte ein französischer Soldat ihm mittels eines Bechers, den er auf den Kolben der Flinte stellte, aus Mitleid Wasser. Kaum hatte Suleiman getrunken, so verschied er.

In einer Handschrift des frühen 19.Jahrhunderts aus Straßburg heißt es: „Klébers Ermordung wirkte verderblich auf die Behauptung der französischen Herrschaft über Ägypten, ein doppelter Grund, den Verlust eines Mannes zu beklagen, wie er war, ohne Falschheit, freimütig bis zur Barschheit, im Kampfe wahrhaft groß. Er war von hohem Wuchs, starkem Körperbau und besaß eine Kraft der Stimme wie ein Löwe. Seine irdischen Überreste wurden nach Marseille überbracht, und Bonaparte würde sich selbst geehrt haben, wenn er ihre feierliche Beisetzung angeordnet hätte; sie blieben vergessen im Schlosse zu If bis König Ludwig XVIII. im Jahre 1818 befahl, sie am Denkmal beizusetzen, das die Straßburger ihrem großen Sohn errichteten.“

Nachfolger Klebers als Oberbefehlshaber der Truppen und Gouverneur von Ägypten wurde General Jacques-Francois Menou.

Wirkung

1840 wurde Kléber in seiner Heimatstadt Straßburg ein Bronzestandbild aufgestellt. Der Platz, der zu den wichtigeren und größeren der Stadt zählt, trägt seitdem auch seinen Namen.

Kléber ist eine der Hauptpersonen des historischen Romans Die Nadel - Historischer Roman aus der französischen Geschichte von Franz Isidor Proschko (Leipzig 1858).

Literatur

  • Zu Klébers Tod: Brockhaus 14. A., Bd. 10
  • Charles Mullié: Biographie des célébrités militaires des armées de terre et de mer de 1789 à 1850, 1852 (frz.)
  • Mémoires politiques et militaires 1793-1794 von Jean-Baptiste Kléber, Paris : Tallandier, 1989. ISBN 2-235-01821-1
  • Jean-Joël Brégeon: Kléber : le dieu Mars en personne, Paris : Perrin, 2002. ISBN 2-262-01674-7
  • Jean Lucas-Dubreton: Kléber : 1753 - 1800, Paris : Hartmann, 1937.
  • Friedrich Teicher: General Kléber - ein Lebensbild, Strassburg : Heitz, 1890.
  • Hans Klaeber: Leben und Thaten des französischen Generals Jean Baptiste Kleber, Dresden : C. Heinrich, 1900.

Einzelnachweise

  1. Archives Nationales de la France: Biographie J.-B. Kléber. In: Les papiers du général J.-B. Kléber.

Weblinks


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