Jericho

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Jericho
Jericho
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Jerycho-panorama.jpg
Blick √ľber Jericho
Verwaltung: Palästina Paläst. Autonomiegebiete
Gebiet: Westjordanland
Gouvernement: Jericho
Gegr√ľndet: 9000 v. Chr.
Koordinaten: 31¬į 51‚Ä≤ N, 35¬į 28‚Ä≤ O31.85544444444435.462180555556- 250Koordinaten: 31¬į 51‚Ä≤ 20‚Ä≥ N, 35¬į 27‚Ä≤ 44‚Ä≥ O
H√∂he: - 250 m. √ľ. NN
 
Einwohner: 20.400 (2006)
 
Zeitzone: UTC+2
Telefonvorwahl: (+970) 02
 
Gemeindeart: Stadt
B√ľrgermeister: Hassan Saleh
Webpräsenz:
Jericho (Palästinensische Autonomiegebiete)
Jericho
Jericho

Jericho (hebr√§isch ‚ÄŹ◊ô÷į◊®÷ī◊ô◊ó◊ē÷Ļ‚Äé; arabisch ‚ÄŹō£ōĪŔäō≠ōß‚Äé Ariha, DMG ‚ÄôArńꊳ•ńĀ) in den Pal√§stinensischen Autonomiegebieten am Westufer des Jordan ist mit ihrer Lage von 250 Meter unter dem Meeresspiegel die tiefstgelegene Stadt der Welt. Sie ist etwa vier Kilometer von der jordanischen Grenze im Osten entfernt und etwa acht Kilometer vom s√ľdlich gelegenen Toten Meer.

Der Ort, dessen Name sich vom Mondgott Jarich ableitet, liegt an einer uralten Handels- bzw. Karawanenstra√üe. Die heutige Einwohnerzahl betr√§gt etwa 25.000. Jericho nennt sich zwar ‚Äě√§lteste Stadt der Welt‚Äú, doch sind erste Stadtmauern erst etwa 2000 Jahre nach der ersten Besiedlung belegt. Die arch√§ologischen Ergebnisse zeigen, dass Jericho mehrmals zu einer Ruinenst√§tte verfiel und nach langen Unterbrechungen immer wieder neu aufgebaut wurde. Die Stadt tr√§gt den √úbernamen die Palmenstadt.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Neolithikum

Erste Siedlungsspuren gehen in das 10. Jahrtausend v. Chr. zur√ľck. In jener Zeit sind erste Versuche einer Viehzucht erkennbar, verbunden mit landwirtschaftlichen Aktivit√§ten. Eine Stadtmauer ist f√ľr Jericho sp√§testens ab etwa 8050 v. Chr. belegt, zus√§tzlich ein Turm und Verteidigungsanlagen. Die zu diesem Zeitpunkt etwa 3000 ans√§ssigen Bewohner von Jericho hatten aufgrund des Handels einen hohen Wohlstand erreicht. T√∂pferei und Metallverarbeitung waren jedoch noch unbekannt. Ende des 7. Jahrtausends v. Chr. eroberten Zuwanderer den Ort, erkennbar am neuen Baustil der nun rechteckigen H√§user und des neuen Totenkultes. Um etwa 5500 v. Chr. verlie√üen die Bewohner aus unbekannten Gr√ľnden Jericho. Ein Zerst√∂rungshorizont ist nicht erkennbar.

In den n√§chsten 1000 Jahren verfiel Jericho und blieb bis 4500 v. Chr. unbewohnt. Die neuen Siedler brachten das T√∂pfer-Handwerk mit in die Stadt. Die neuen H√§user hatten jetzt eine quadratische Form. In der Folgezeit kam es zu neuen Eroberungen, die durch die ver√§nderte Bauart der H√§user mit Ziegelsteinen und Steinfundamenten bezeugt sind. Um 4000 v. Chr. endete diese Besiedlungsphase. Jericho verfiel und blieb wiederum mehrere Jahrhunderte eine verlassene Ruine.

Fr√ľhbronzezeit (3300‚Äď2000 v. Chr.)

Nach einer l√§ngeren Siedlungspause ist aus Funden der Grabanlagen in den benachbarten H√ľgeln ein erneuter Aufbau in der Fr√ľhbronzezeit I (3300‚Äď3000 v. Chr.) erkennbar. Aufgrund zweier Arten von Keramikware m√ľssen zwei unterschiedliche Siedlungsgruppen Jericho bewohnt haben. Mit den zugewanderten Hirten legten die Bewohner mit ihren T√§tigkeiten den Grundstein der bronzezeitlichen Stadtkultur. Jericho erhielt w√§hrend der Fr√ľhbronzezeit II-III (3000‚Äď2200 v. Chr.) zwei Ringmauern. Die zahlreichen Bauphasen lassen zunehmende kriegerische Auseinandersetzungen vermuten. Sp√§ter kam erg√§nzend noch ein Graben hinzu. In dieser Epoche bestanden die Wohnunterk√ľnfte aus runden sowie rechteckigen H√§usern.

Die vorgefundenen Gegenst√§nde verweisen auf zahlreiche Handelsbeziehungen, insbesondere mit Syrien, Anatolien und √Ągypten. Ende der Fr√ľhbronzezeit III B ist eine Zerst√∂rung Jerichos durch eine Feuerkatastrophe festzustellen, m√∂glicherweise durch ein Erdbeben verursacht. Auf Tell es-Sultan konnte mit Beginn der Fr√ľhbronzezeit IV / Mittelbronzezeit I (2200‚ąí2000 v. Chr.) eine erneute Besiedlung in kleinerem Umfang nachgewiesen werden. Die dortigen Bewohner waren wohl Viehz√ľchter und Halbnomaden, deren Herkunft jedoch nicht gekl√§rt ist. In dieser Epoche, die bis etwa 1950 v. Chr. andauerte, wurden neue Grabanlagen eingef√ľhrt, deren Zugang √ľber senkrechte Sch√§chte erfolgte. Bemerkenswert ist der weitere Befund, dass die Gr√§ber, die nur w√§hrend dieser Besiedlungsdauer Einzelpersonen dienten, nach Rang oder Verm√∂gensstatus des jeweiligen Verstorbenen mehr oder weniger √ľppig ausgestattet waren.

Mittelbronzezeit (2000‚Äď1550 v. Chr.)

Kanaan√§ische Siedler erbauten auf den Stadtruinen Jerichos erst 400 Jahre nach der Zerst√∂rung den neuen Ort auf, den die Hyksos auf eine Fl√§che von mehr als vier Hektar erweiterten und mit einem Stadtwall umgaben. 1550 v. Chr. ist eine Zerst√∂rung Jerichos durch eine Feuersbrunst nachgewiesen. Mitverantwortlich war wohl ein erneutes Erdbeben. Erg√§nzend verweist eine zeitgleich festgestellte √∂stliche Bodenabw√§rtsverschiebung des s√ľd√∂stlichen Stadtviertels auf ein Erdbeben. Die fr√ľhere Forschung vermutete den alt√§gyptischen K√∂nig Ahmose I. im Zusammenhang der Hyksos-Vertreibung als Grund f√ľr die Zerst√∂rung Jerichos.

Sp√§tbronzezeit (1550‚Äď1150 v. Chr.)

Keramikware, teilweise aus Zypern importiert, sowie mehrere in umliegenden Gr√§bern geborgene Skarab√§en von Hatschepsut, Thutmosis III. und Amenophis III. belegen, dass Jericho nach der um 1550 v. Chr. erfolgten Zerst√∂rung vom 15. Jahrhundert v. Chr. bis in die Sp√§tbronzezeit II A (1400‚Äď1300 v. Chr.) bewohnt war. Als weitere Belege sind eine Keilschrifttafel sowie einige H√§userreste aus dem s√ľd√∂stlichen Ortsbereich zu nennen. Im Gegensatz zur fr√ľheren Ortsfl√§che lag jedoch eine geringere Bebauung mit Dorfcharakter vor. Die letzten Grabungen best√§tigen, dass die zerst√∂rten fr√ľheren Stadtmauern nicht wieder aufgebaut wurden und der Ort in dieser Epoche keine Stadtmauer besa√ü.

Auch in den umliegenden Gebieten sind seit der Regierungszeit von Thutmosis III. kaum noch Befestigungsanlagen nachweisbar. Die Ursachen f√ľr diesen Befund d√ľrften wohl mit dem politischen Herrschaftsbereich √Ągyptens zusammenh√§ngen. Sp√§testens seit Beginn des 13. Jahrhunderts v. Chr. war Jericho nur noch ein unbewohnter Ruinenh√ľgel. Die Gr√ľnde f√ľr die Aufgabe sind nicht bekannt. Ein Zerst√∂rungshorizont ist nicht erkennbar. Im 11. oder 10. Jahrhundert v. Chr. sind neue Besiedlungsversuche festzustellen.

Forschungsgeschichte

Die Ausgrabungsstätte von Tell es-Sultan
Elisha Spring Fountain am Tell es-Sultan

Die ersten archäologischen Ausgrabungen unternahm Charles Warren 1868. Ernst Sellin und Carl Watzinger gruben zwischen 1907 und 1909 Tell es-Sultan und 1911 Tulul Abu el-'Alayiq aus. John Garstang leitete Ausgrabungen zwischen 1930 und 1936. Größere Forschungen mit moderner Technik wurden zwischen 1952 und 1958 von Kathleen Kenyon unternommen.

Tell es-Sultan

‚Üí Hauptartikel: Tell es-Sultan

Die fr√ľheste Siedlung lag beim heutigen Tell es-Sultan (oder Tell Sultan), zwei Kilometer nordwestlich des heutigen Stadtzentrums (31¬į 52‚Ä≤ 16‚Ä≥ N, 35¬į 26‚Ä≤ 38‚Ä≥ O31.87105555555635.443916666667). Besonders die bis zu 13.000 Jahre zur√ľckreichenden arch√§ologischen Befunde des Neolithikums sind von weltweiter Bedeutung. Dazu z√§hlen die √§ltesten Steinbauten der Menschheit, ebenso wie die √§lteste Treppe.

Tulul Abu l-Alayiq

Eine sp√§tere Siedlung (31¬į 51‚Ä≤ 1‚Ä≥ N, 35¬į 26‚Ä≤ 0‚Ä≥ O31.85027777777835.433388888889), die w√§hrend der hellenistischen, neutestamentlichen und islamischen Zeit bestand und von der noch H√ľgel bei Tulul Abu l-Alayiq, 2 km westlich des modernen er-Riha erhalten sind.

Heutige Stadt

Die heutige Stadt Ariha wurde 1967 durch Israel im Sechstagekrieg erobert. Es war die erste Stadt, die Israel 1994 nach den Vertr√§gen von Oslo an die Pal√§stinensische Autonomiebeh√∂rde √ľbergab.

Auch nach dem Abkommen von Scharm El-Scheich vom Februar 2005, das offiziell die Zweite Intifada beendete, wurde Jericho am 16. M√§rz 2005 als erste Stadt wieder pal√§stinensischer Kontrolle √ľbergeben. Die israelische Armee ist aber weiterhin an der strategisch wichtigen Stra√üenkreuzung vor der Stadt mit einem Checkpoint stationiert.

In Jericho befindet sich ein pal√§stinensisches Gef√§ngnis, in dem seit 2002 aufgrund einer israelisch-pal√§stinensischen √úbereinkunft Ahmad Saadat, der Anf√ľhrer der Volksfront zur Befreiung Pal√§stinas, einsitzt. Die israelische Regierung macht ihn f√ľr die Ermordung des Tourismusministers Rechaw'am Ze'ewi verantwortlich. Am 14. M√§rz 2006 wurden die britischen und US-amerikanischen Beobachter, die die Einhaltung dieser Vereinbarung √ľberwachten, abgezogen, wenig sp√§ter wurde das Gef√§ngnis von der israelischen Armee gest√ľrmt. In der Folge kam es zu pal√§stinensischen Protesten und √úbergriffen gegen B√ľrger westlicher Staaten.

In Jericho wurde 1998 das von der √∂sterreichischen BAWAG-Bank finanzierte und von den √∂sterreichischen Casinos Austria betriebene erste pal√§stinensische Casino er√∂ffnet. Mit dem Ausbruch der al-Aqsa-Indifa musste das Oasis Casino jedoch schlie√üen. Bei dem in √Ėsterreich f√ľr gro√üe politische Aufregung sorgenden BAWAG-Prozess kam das Gesch√§ft zur Sprache.

Jericho in der Bibel

Der biblische Kampf um Jericho (Julius Schnorr von Carolsfeld, 19. Jahrhundert)
Altes Testament: Der Fall Jerichos (Jean Fouquet, um 1420)

F√ľr j√ľdische und christliche Pilger war Jericho die letzte Station vor dem beschwerlichen Anstieg nach Jerusalem. Die Stadt liegt in der Jordansenke und diente wegen ihres w√§rmeren Kleinklimas den Herrschern Jerusalems als Aufenthaltsort im Winter.

Nach dem Buch Josua wurde das von Jebusitern bewohnte Jericho bei der Landnahme Kanaans als erste Stadt westlich des Jordan von den Israeliten erobert und zerstört. Der Name der Jericho-Trompete leitet sich von dem in der Bibel erwähnten Fall Jerichos ab, bei dem der Klang von Trompeten, genauer sieben Schofaren, den Einsturz der Stadtmauern eingeläutet hat (Jos 6,4 LUT).

Wer sie wieder aufbaue, sei verflucht. Sein erstes Kind solle sterben, wenn die Stadt neu gegr√ľndet wird, sein J√ľngstes, wenn die Tore eingesetzt werden (Jos 6,26 EU). Sp√§ter, unter K√∂nig Ahab (1 K√∂n 16,34 EU) wurde Jericho wieder befestigt, und das √§lteste und das j√ľngste Kind des Erbauers sollen gestorben sein. Die Stadt war dazwischen jedoch nicht vollst√§ndig unbewohnt, da bereits zur Zeit der Richter wieder von einer Eroberung Jerichos durch Moab berichtet wird(Ri 3,16 GNB).

Arch√§ologische Befunde entsprechen nicht den alttestamentlichen Beschreibungen. So war Jericho im 14. Jahrhundert v. Chr. eine kleine sowie unbefestigte Ortschaft, die aufgegeben wurde und w√§hrend des 13. Jahrhunderts v. Chr. unbewohnt blieb. Da Jericho wie fast alle kanaan√§ischen St√§dte unbefestigt war, gab es keine Stadtmauer. Aufgrund dieser Ergebnisse versuchten vor l√§ngerer Zeit einige Historiker die fehlende Mauer durch ‚ÄěUmwelteinfl√ľsse‚Äú zu erkl√§ren, die jene beweisf√§hige Schicht ‚Äědurch Bodenerosion verschwinden lie√üen‚Äú. Zwischenzeitlich wird von der Forschung jedoch mehrheitlich Abstand von der ‚ÄěEinnahme Jerichos‚Äú genommen. Die alttestamentliche Beschreibung von Jericho weist √Ąhnlichkeiten mit der mittelbronzezeitlichen Situation auf. Die sp√§tere Zerst√∂rung durch die Feuersbrunst und das Erdbeben kann als √úberlieferung mit den alttestamentlichen Schilderungen verbunden worden sein.

Im Neuen Testament ist mehrfach von Jericho die Rede, so trifft Jesus nach Lk 19,1‚Äď10 LUT in Jericho auf den Z√∂llner Zach√§us und nach Mk 10,46‚Äď52 LUT geschieht hier die Heilung des Blinden Bartim√§us.

Städtepartnerschaften

Jericho hat Städtepartnerschaften geschlossen mit[1]:

* Es konnte nicht ermittelt werden, welches brasilianische Santa Barbara gemeint ist.

Dar√ľber hinaus gibt es Zusammenarbeit von Jericho mit weiteren St√§dten in Japan, Deutschland, Frankreich, Italien, S√ľdafrika, USA, √Ėsterreich und Gro√übritannien.

Siehe auch

Literatur

  • Israel Finkelstein, Neil Asher Silberman: Keine Posaunen vor Jericho. Die arch√§ologische Wahrheit √ľber die Bibel. Beck, M√ľnchen 2002, ISBN 3-423-34151-3
  • Kathleen M. Kenyon: Digging up Jericho. Benn, London 1957.
  • Kathleen M. Kenyon, Thomas A. Holland: Excavations at Jericho. Bd. 5. The pottery phases of the tell and other finds. British School of Archaeology in Jerusalem, London 1983. ISBN 0-9500542-5-9
  • Kathleen M. Kenyon: Excavations at Jericho. Bd. 3. The architecture and stratigraphy of the Tell. British School of Archaeology in Jerusalem, London 1981. ISBN 0-9500542-3-2
  • Hamdan Taha, Ali Qleibo: Jericho, a Living History: Ten Thousand Years of Civilization. Jerusalem 2010, ISBN 978-9950-351-02-8, online (PDF, 8,1 MB)

Weblinks

 Commons: Jericho ‚Äď Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Nachweise

  1. ‚ÜĎ Twinning Relations auf der Site von Jericho

Wikimedia Foundation.

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  • Jericho ‚ÄĒ ‚ÄĘ Three cities of this name have successively occupied sites in the same neighbourhood Catholic Encyclopedia. Kevin Knight. 2006. Jericho ¬†¬†¬†¬†Jericho ¬†¬†¬†¬† ‚Ķ   Catholic encyclopedia


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