Johannesburg

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Johannesburg
Johannesburg
City of Johannesburg Metropolitan Municipality
Map of Gauteng with Johannesburg highlighted (2011).svg
Johannesburg (S√ľdafrika)
Johannesburg
Johannesburg
Symbole
Wappen
Wappen
Flagge
Flagge
Basisdaten
Staat S√ľdafrika
Provinz Gauteng
Fl√§che 1.644 km¬≤
Einwohner 3.888.182 (24. Oktober 2007)
Dichte 2.365,1 Einwohner pro km¬≤
Gr√ľndung 1886
Schl√ľssel JHB
ISO 3166-2 ZA-GP
Webauftritt www.joburg.org.za (englisch)
Politik
B√ľrgermeister Parks TauVorlage:Infobox Verwaltungseinheit/Wartung/Sonstiges
Partei African National CongressVorlage:Infobox Verwaltungseinheit/Wartung/Sonstiges
Blick vom Carlton Center in westliche Richtung
Blick vom Carlton Center in westliche Richtung
-26.228.066666666667

Johannesburg, auch eGoli (isiZulu f√ľr ‚ÄöOrt des Goldes‚Äė) oder iRhawutini (isiXhosa), umgangssprachlich oft Joburg, ist die Hauptstadt der Provinz Gauteng in S√ľdafrika.

Mit 3.888.180 Einwohnern (offizielle Sch√§tzung 2007) ist Johannesburg die gr√∂√üte Stadt und der gesamte Gro√üraum mit nahezu acht Millionen Einwohnern die gr√∂√üte Metropolregion im s√ľdlichen Afrika. Hauptstadt S√ľdafrikas ist allerdings das rund 50 Kilometer n√∂rdlich gelegene Pretoria. B√ľrgermeister der Stadt ist Parks Tau.[1] Johannesburg wird vom African National Congress regiert.[2]

Inhaltsverzeichnis

Aussprache

Afrikaans: Johannesburg [juňą…¶…Ďn…ôsbŇďrx, ju…¶…Ďn…ôsňąbŇďrx]
s√ľdafrikanisches Englisch: Johannesburg [ §…ôňąh√¶n…ôsb√łňźg]
Setswana und Pedi: Kgauteng [kxauňąteňźŇčŐ©]
isiZulu: iGoli [iňągoňźli]
IsiXhosa: iRhawutini [ixawuňątňÄiňźni]
S√ľd-Ndebele: iRhawuteni [ ixawuňątňÄeňźni ]
Sesotho: Gauteng [x įauňąteňźŇčŐ©]

Geographie

Lage

S√ľdafrika liegt auf der S√ľdhalbkugel, was bedeutet, dass die Jahreszeiten gegen√ľber denen der Nordhalbkugel um ein halbes Jahr verschoben sind. Johannesburg liegt im √∂stlichen Teil des gro√üen s√ľdafrikanischen Zentralplateaus, das auch unter dem Namen Highveld bekannt ist. Die Grenzen des Gro√üraums Johannesburg erstrecken sich von Orange Farm im S√ľden bis Midrand im Norden. Zwei weitere Gro√ür√§ume liegen in unmittelbarer Nachbarschaft, Tshwane im Norden und Ekurhuleni im Osten. Obwohl Johannesburg die geringste Fl√§che von diesen dreien hat, ist die Bev√∂lkerungszahl am gr√∂√üten.

Die durchschnittliche H√∂he betr√§gt 1753 Meter √ľber dem Meeresspiegel. Johannesburg ist eine der gr√∂√üten St√§dte weltweit, die weder am Meer noch an einem bedeutenden Fluss noch an einem anderen bedeutenden Gew√§sser liegen. Weitere solche St√§dte sind Mexiko-Stadt, Teheran und Phoenix.

Klima

Das Klima in Johannesburg ist sonnig und zumeist trocken, in den Sommermonaten von Oktober bis April ist jedoch oftmals mit Gewittern und Regenschauern am sp√§ten Nachmittag zu rechnen. Die Temperaturen in Johannesburg sind gew√∂hnlich √§u√üerst mild, mit einer Durchschnittstemperatur an Sommertagen um 26 ¬įC. Im Winter liegen die Tagestemperaturen im Durchschnitt bei 10 bis 12 ¬įC, in der Nacht k√∂nnen sie deutlich unter den Gefrierpunkt fallen. Die Jahresniederschl√§ge liegen im Schnitt bei 600 bis 800 Millimetern, sie entfallen haupts√§chlich auf den Sommer.

Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschl√§ge f√ľr Johannesburg
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (¬įC) 25,6 25,1 24,0 21,1 18,9 16,0 16,7 19,4 22,8 23,8 24,2 25,2 √ė 21,9
Min. Temperatur (¬įC) 14,7 14,1 13,1 10,3 7,2 4,1 4,1 6,2 9,3 11,2 12,7 13,9 √ė 10,1
Niederschlag (mm) 125 90 91 54 13 9 4 6 27 72 117 105 ő£ 713
Regentage (d) 15,9 11,2 11,9 8,6 2,9 2,0 1,0 2,1 3,7 9,8 15,2 14,9 ő£ 99,2
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
25,6
14,7
25,1
14,1
24,0
13,1
21,1
10,3
18,9
7,2
16,0
4,1
16,7
4,1
19,4
6,2
22,8
9,3
23,8
11,2
24,2
12,7
25,2
13,9
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
i
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d
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c
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l
a
g
125 90 91 54 13 9 4 6 27 72 117 105
  Jan Feb M√§r Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez


Quelle: World Meteorological Organisation Die klimatologischen Daten basieren auf den monatlichen Durchschnittswerten von 1961‚Äď1990

Geschichte

Die Region rund um Johannesburg war schon vor Millionen von Jahren von Vormenschen bewohnt. Ein 3,3 Millionen Jahre alter Hominide der Gattung Australopithecus africanus, der in den Sterkfontein-Höhlen nordwestlich von Johannesburg im Jahr 1998 ausgegraben wurde, ist das älteste bisher gefundene, vollständige menschliche Skelett.

Sp√§ter, vor etwa 10.000 bis 25.000 Jahren, wurde das s√ľdliche Afrika von den San, einem Nomadenvolk besiedelt. Die San lebten in der Region um Johannesburg bis etwa in das 11. Jahrhundert n. Chr., als sie von den Bantu immer weiter in unwirtliche Gegenden verdr√§ngt wurden.

Nachdem um 1880 zuerst in den östlichen Gebieten des damaligen Transvaal um Barberton und Pilgrim’s Rest Gold gefunden worden war, entdeckten Goldgräber 1886 eine Goldader am Witwatersrand, die sich schließlich als das größte Goldvorkommen der Welt erweisen sollte.

Ort des ersten Goldfundes in Johannesburg

Die Stadt wurde als kleine Goldgr√§ber-Siedlung und Zeltstadt gegr√ľndet; als Gr√ľndungsdatum gilt der 4. Oktober 1886. Mit der Entdeckung des Goldes wanderten Tausende Arbeiter und Gl√ľcksritter aus dem Vereinigten K√∂nigreich und der Kapkolonie in die burischen Gebiete ein und lie√üen sich in Johannesburg nieder. Innerhalb von zehn Jahren wuchs die Stadt auf √ľber 100.000 Einwohnern heran. Der √∂konomische Wert dieses Landstriches stieg rasant, was zu Spannungen zwischen den Buren, die w√§hrend des 19. Jahrhunderts die Herrschaft √ľber die Region hatten, und den Briten f√ľhrte, die ihren H√∂hepunkt im Zweiten Burenkrieg zwischen 1899 und 1902 fanden. Die Buren verloren den Krieg und auch die Kontrolle √ľber die S√ľdafrikanische Republik an die Briten.

Als die Briten 1910 die S√ľdafrikanische Union ausriefen, ebnete dies den Weg f√ľr den organisierten Bergbau. Allerdings installierte die s√ľdafrikanische Regierung in dieser Zeit ein strenges Rassensystem. Die Zuwanderung von Schwarzen und Indern wurde streng reglementiert. Die schwarze und farbige Bev√∂lkerung wurde gezwungen, in nach Rassen getrennte Gebiete, die zuvor von der wei√üen Regierung oft willk√ľrlich festgelegt wurden, umzuziehen. Dadurch entstanden riesige Barackensiedlungen, die sogenannten Townships, rund um Johannesburg, von denen das Konglomerat Soweto (kurz f√ľr: South Western Townships) das bekannteste ist. Hier lebte auch Nelson Mandela viele Jahre; sein Haus in Orlando ist heutzutage eine Touristenattraktion. Zudem wurde der nicht-wei√üen Bev√∂lkerung verboten, qualifizierte Arbeiten anzunehmen, und zahlreiche Schwarze, etwa aus Basutoland, mussten als Wanderarbeiter in Johannesburgs Goldminen arbeiten.

Trotz dieser radikalen Trennungspolitik war beispielsweise der Stadtteil Sophiatown zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein lebendiges Viertel der Stadt, in dem Menschen unterschiedlicher Hautfarben mehr oder weniger friedlich nebeneinander lebten. Ab 1955 wurde das alte Sophiatown Opfer der Apartheid-Politik der burisch dominierten Nationalpartei, die damals die Regierung S√ľdafrikas stellte. Das gesamte Gebiet wurde zu einem ‚Äěwhites-only area‚Äú (Gebiet nur f√ľr Wei√üe) erkl√§rt, alle Andersfarbigen zum Umzug gezwungen und fast alle H√§user abgerissen. Das Stadtviertel bekam fortan den ironischen afrikaansen Namen Triomf (zu deutsch ‚ÄöTriumph‚Äė).

1976 brachen gro√üe und blutige Unruhen in Johannesburg und vor allem in Soweto aus. Der Sch√ľler- und Studentenrat von Soweto organisierte Demonstrationen gegen die geplante Einf√ľhrung von Afrikaans, das damals als die Sprache der Unterdr√ľcker angesehen wurde, als mit Englisch gleichberechtigte Unterrichtssprache in schwarzen Schulen. Am 16. Juni 1976 schoss die Polizei auf eine Sch√ľlerdemonstration. In den folgenden 12 Monaten starben mehr als 550 Menschen (zumeist Jugendliche) bei Demonstrationen gegen das Apartheid-Regime. Das bekannteste Opfer dieser Unruhen war der zw√∂lfj√§hrige Hector Pieterson.

Seitdem die Apartheid Anfang der 1990er Jahre abgeschafft wurde, gelten die diskriminierenden Rassengesetze auch in Johannesburg nicht mehr. Die von Schwarzen bewohnten Townships, aber auch weitere Vororte wie Sandton wurden 1995 in die Stadt integriert, die seither als City of Johannesburg Metropolitan Municipality firmiert. Viele Stadtteile werden heute von Menschen verschiedener Hautfarben bewohnt.

Johannesburg 1896

Das gr√∂√üte Problem des Gro√üraums Johannesburg ist heute die Kriminalit√§t. Als Folge wird die Innenstadt von leeren Hotels und B√ľrogeb√§uden dominiert, da viele wei√üe Bewohner und Firmen das Stadtzentrum aus Sicherheitsgr√ľnden verlassen haben und in die n√∂rdlichen Vororte abgewandert sind. Heute ist das zwischen Johannesburg und Pretoria liegende Midrand das Hauptzentrum f√ľr viele internationale Firmen. Das Zentrum der s√ľdafrikanischen Finanzbranche befindet sich in Sandton n√∂rdlich des Stadtzentrums.

Obwohl die Minen der Stadt schon seit langem nicht mehr genutzt werden, da die Goldquellen ersch√∂pft sind und neues Gold an anderen Orten gefunden wurde, wird es in isiZulu immer noch eGoli genannt, was ‚ÄöOrt des Goldes‚Äė bedeutet.

Bevölkerung

Johannesburg von der ISS

Die Einwohnerzahl Johannesburgs betrug bei der Volksz√§hlung am 9. Oktober 2001 3.225.309, die in 1.006.742 Haushalten leben. Nach Sch√§tzungen des Statistischen Amts Statistics South Africa betrug die Bev√∂lkerung 2007 3.888.180 in 1.165.014 Haushalten.[3] Das durchschnittliche Haushaltseinkommen betrug im Jahr 2003 etwa 99.320 Rand (rund 9.000 Euro) pro Jahr. Die Arbeitslosenrate betr√§gt derzeit rund 37,3 %. 91 % der Arbeitslosen geh√∂ren der schwarzen Bev√∂lkerungsgruppe an.

In den Jahren von 1998 bis 2003 stieg die Einwohnerzahl Johannesburgs um 22,2 %. Die gr√∂√üte Bev√∂lkerungsgruppe stellen die bantu-st√§mmigen Afrikaner mit etwa 73 % Anteil an der Gesamtbev√∂lkerung, gefolgt von den Wei√üen mit 16 %, Farbigen (6 %) und Indern (4 %). 42 % der Einwohner sind j√ľnger als 24 Jahre, nur 6 % sind √§lter als 60 Jahre.

26 % der Johannesburger sprechen Nguni-Sprachen als Muttersprache, 26 % Sotho-Sprachen, etwa 19 % Englisch und 8 % Afrikaans.

86 % aller Haushalte verf√ľgen √ľber flie√üendes Wasser, 80 % haben Zugang zum √∂ffentlichen Stromnetz. Etwa 22 % der Johannesburger leben in Behelfsunterk√ľnften oder Baracken.

19 % aller Erwerbst√§tigen arbeiten im Dienstleistungssektor, 18 % in der Finanzbranche, 17 % im √∂ffentlichen und sozialen Dienst, und 12 % sind im produzierenden Sektor t√§tig. Nur noch 0,7 % aller Arbeiter sind im urspr√ľnglich dominierenden Bergbau besch√§ftigt.

29 % der Erwachsenen haben einen Abschluss, der zum Studium berechtigt, etwa 14 % einen Universit√§tsabschluss. Die Analphabeten-Quote in der Stadt betr√§gt 7 %.

53 % der Bev√∂lkerung geh√∂rt einer der gro√üen christlichen Kirchen an, 24 % sind konfessionslos. 14 % sind Mitglieder afrikanischer unabh√§ngiger Kirchen, 3 % Moslems, 1 % Juden und 1 % Hindus.

Der Name Johannesburg

Die Herkunft des Namens Johannesburg kann nicht mit letzter Sicherheit gekl√§rt werden. Unbestritten ist einzig die Tatsache, dass die Stadt nach einem Mann namens Johannes, ein h√§ufiger und sehr gebr√§uchlicher niederl√§ndischer Name, benannt ist. Die meisten Experten gingen im Laufe der Stadtentwicklung jedoch davon aus, dass die Stadt ihren Namen von den beiden damaligen Staatsbeamten Johann Rissik und Christiaan Johannes Joubert erhielt. Diese M√§nner wurden kurz nach dem Goldfund 1886 zum Witwatersrand geschickt, um nach einem geeigneten Platz f√ľr eine Siedlung zu suchen, und entschieden dann, die Stadt nach ihrem gemeinsamen Vornamen Johannesburg zu nennen.

Politik

Verwaltungsbezirke

Johannesburg region map with names.jpg

Johannesburg war bis 2006 in folgende elf Verwaltungsbezirke aufgegliedert:

  • Bezirk 1: Diepsloot, Kya Sand
  • Bezirk 2: Midrand, Ivory Park
  • Bezirk 3: Bryanston, Douglasdale, Fourways, Randburg, Sandton, Strijdom Park, Sunninghill, Woodmead
  • Bezirk 4: Northcliff, Rosebank, Parktown
  • Bezirk 5: Roodepoort, Constantia Kloof, Northgate
  • Bezirk 6: Doornkop, Soweto, Dobsonville, Protea Glen
  • Bezirk 7: Alexandra, Wynberg, Bruma
  • Bezirk 8: Innenstadt
  • Bezirk 9: Johannesburg S√ľd, City Deep, Aeroton, South Gate
  • Bezirk 10: Meadowlands, Diepkloof
  • Bezirk 11: Orange Farm, Ennerdale, Lenasia

2006 wurden diese verwaltungstechnisch in sieben Regionen zusammengefasst:

  • Region A: Bezirke 1 und 2
  • Region B: Bezirke 3 und 4
  • Region C: Bezirk 5
  • Region D: Bezirke 6 und 10
  • Region E: Bezirk 7
  • Region F: Bezirk 8 und 9
  • Region G: Bezirk 11

Stadtteile

Straße in Hillbrow
Blick vom Carlton Center nach Norden

Zentrum

Die Stra√üen des Stadtzentrums und der umliegenden Innenstadtviertel wie Joubert Park, Hillbrow oder Berea werden dominiert von Hochh√§usern, in denen viele der gr√∂√üten Firmen Johannesburgs B√ľros unterhalten. Allerdings ziehen viele dieser Unternehmen nach und nach in die n√∂rdlichen Vororte wie Sandton, da das Zentrum von Johannesburg als zu gef√§hrlich und unattraktiv wahrgenommen wird. Ein Beispiel hierf√ľr ist die Johannesburg Securities Exchange, die gr√∂√üte B√∂rse Afrikas. Seit dem Ende der Apartheid-Zeit im Jahr 1990 gaben viele Bewohner Sowetos ihr Township-Leben auf, um zusammen mit Einwanderern aus dem restlichen Afrika in der Innenstadt, oft auch in verlassenen B√ľrogeb√§uden oder verfallenen Lagerh√§usern zu leben. Hillbrow und Berea sind bekannt f√ľr hohe Bev√∂lkerungsdichte, Arbeitslosigkeit und Armut sowie f√ľr eine sehr hohe Kriminalit√§tsrate. Am Westrand von Hillbrow liegt der Constitution Hill, der Sitz des s√ľdafrikanischen Verfassungsgerichts. Au√üerdem befindet sich hier auch der etwa 270 Meter hohe Hillbrow Tower, der die Skyline Johannesburgs beherrscht und stilisiert auch im Stadtwappen zu finden ist.

Soweto

Soweto (offizieller Name; kurz f√ľr South Western Townships) ist ein √ľberwiegend schwarzes Wohngebiet s√ľdwestlich des Stadtzentrums. W√§hrend des Apartheid-Regimes wurde Soweto f√ľr die schwarze Bev√∂lkerung ausgewiesen, die bis dahin in Gebieten lebten, die von der Regierung als ‚Äěwei√üe‚Äú Viertel bestimmt wurden, wie etwa Sophiatown. Heute ist Soweto eine der √§rmsten Gegenden Johannesburgs. Es gibt aber Anzeichen von wirtschaftlichem Aufschwung.

√Ėstliche Vororte

Yeoville, √∂stlich von Berea, wurde der Mittelpunkt des schwarzen Nachtlebens in Johannesburg. √Ėstlich von Yeoville liegt Observatory, ein ruhiges Viertel mit gro√üen H√§usern. Hier befindet sich au√üerdem ein gro√üer Sportpark. In unmittelbarer Nachbarschaft stehen das Leichtathletik-Stadion Johannesburg Stadium, die Standard Bank Arena und das Ellis-Park-Stadion.

Nördliche Vororte

Da das Zentrum w√§hrend der vergangenen zehn Jahre einen dramatischen demographischen Wandel erlebt hat, der einherging mit dem Verfall der Innenstadt, verlegten viele Unternehmen ihren Sitz in die n√∂rdlichen Vororte. Direkt im Norden liegen die luxuri√∂sen Vororte Parktown, Saxonwold und Houghton mit gro√üen Grundst√ľcken und stattlichen Villen. Nach Houghton folgen Rosebank, Hyde Park, Sandton und Morningside, alle vorherrschend von Wei√üen bewohnt, die √ľberwiegend wohlhabend sind. Seit 2000 befindet sich in Sandton die JSE Securities Exchange, die gr√∂√üte B√∂rse Afrikas, womit Sandton endg√ľltig zum Finanzzentrum der Stadt aufgestiegen ist.

Im Gegensatz zu diesen reichen Stadtteilen steht Alexandra, eines der ersten Townships von Johannesburg, das im Jahr 1912 zum ‚Äěschwarzen‚Äú Wohngebiet erkl√§rt worden war. Alexandra wird nur durch die Stadtautobahn M1 von Sandton und Rosebank getrennt und gilt als eines der √§rmsten und gef√§hrlichsten Gebiete im ganzen Land. Die Fl√§che dieses Townships betr√§gt rund 8 km¬≤, auf denen rund 338.000 Einwohner leben (Stand 2005).

Nordwestliche Vororte

Westlich von Parktown liegt Auckland Park, wo die South African Broadcasting Corporation (S√ľdafrikanischer Rundfunk) und die University of Johannesburg liegen. Der nahe Stadtteil Greenside erlebt derzeit eine Wiederbelebung. N√∂rdlich von Auckland Park liegt Melville, das sich in ein lebendiges und nachtaktives Viertel mit Restaurants, Caf√©s, Buchl√§den und Nachtclubs verwandelt hat. Westlich von Melville liegt au√üerdem das bereits oben erw√§hnte Sophiatown.

Kriminalität

Wie viele andere Gro√üst√§dte der Welt hat auch Johannesburg ein Kriminalit√§tsproblem. In Johannesburg war das Problem aber so gro√ü, dass hier die Zahl der Morde die Anzahl der Verkehrstoten √ľbertraf. Inzwischen hat sich die Lage jedoch deutlich verbessert. Durch √úberwachungsma√ünahmen, Aufwertung des Stadtzentrums durch kulturelle Angebote und die R√ľckkehr des Einzelhandels ist die Sicherheitslage deutlich entsch√§rft worden. In armen Stadtteilen wie Soweto bleibt die Situation jedoch weiterhin angespannt. Trotz des R√ľckgangs der Kriminalit√§t hat Johannesburg immer noch den Ruf, gef√§hrlichste Stadt der Welt zu sein.

Nach dem Fall des sogenannten Group Areas Act von 1950, der ein wichtiges Instrument der Apartheid-Regierung darstellte, zogen zu Beginn der 1990er Jahre Tausende meist schwarzer, armer Einwanderer in die Innenstadt von Johannesburg. Diese Menschen kamen zumeist aus den umliegenden Townships, da ihnen w√§hrend der Zeit der Apartheid das Wohnen in der Innenstadt verboten worden war. Die Verbrechensrate stieg stark an, besonders in Vierteln mit hoher Bev√∂lkerungsdichte wie beispielsweise in Hillbrow. Viele Unternehmen und Einrichtungen zogen es daher vor, ihre Niederlassungen in die n√∂rdlichen Vororte zu verlegen, um das Sicherheitsrisiko zu senken. Die Wiederbelebung der Innenstadt von Johannesburg ist eine der Hauptaufgaben der gegenw√§rtigen Stadtverwaltung. Mittlerweile wurden drastische Ma√ünahmen getroffen, um die Kriminalit√§t in der Stadt zu verringern, wie √úberwachungskameras an Stra√üen und Pl√§tzen. Die neuesten Polizeistatistiken zeigen, dass die Kriminalit√§tsrate in Johannesburg in den letzten Jahren durch den langsamen wirtschaftlichen Aufschwung zur√ľckgegangen ist. Seit 2002, also seit dem Start der versch√§rften Sicherheitsbedingungen, konnte die Kriminalit√§t um 80 % gesenkt werden. Diese Entwicklung ist jedoch nicht stabil. Die Kriminalit√§tsrate steigt seit Mitte 2005 wieder kontinuierlich an. Ein Grund hierf√ľr ist unter anderem eine organisierte Kriminalit√§t mit Gruppen√ľberf√§llen mit bis zu 20 Personen als Reaktion auf die erh√∂hten Sicherheitsma√ünahmen.

Städtepartnerschaften

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Die Innenstadt von der Aussichtsplattform des Carlton Center

Johannesburg selbst ist kein klassisches Touristenziel. Die Stadt dient als Drehscheibe f√ľr Anschlussfl√ľge nach Kapstadt, Durban, den Pilanesberg National Park und den Kruger-Nationalpark sowie die Nachbarstaaten S√ľdafrikas. Johannesburg bietet aber einige Sehensw√ľrdigkeiten. Die Metropole zeichnet sich durch innovative Architekturprojekte aus, welche im Verlauf der WM gr√∂√ütenteils umgesetzt wurden.[4]

Die Cradle of Humankind (‚ÄěWiege der Menschheit‚Äú), die zum UNESCO-Weltkulturerbe z√§hlt, liegt rund 25 Kilometer nordwestlich der Stadt. Die Sterkfontein-H√∂hlen sind weltber√ľhmt f√ľr die dort entdeckten Fossilien fr√ľher Vorfahren der Gattung Homo (Hominini). In ihnen wurde ein Australopithecus africanus gefunden, der das bis heute √§lteste gefundene, vollst√§ndige vormenschliche Skelett ist. In einem Besucherzentrum ist unter anderem das ‚ÄěKind von Taung‚Äú ausgestellt, das erste in Afrika gefundene Fossil eines Vormenschen.

S√ľdlich der Innenstadt liegt Gold Reef City, ein gro√üer Vergn√ľgungskomplex und Themenpark. Dieser Park entstand rund um den alten Schacht Nr. 14 der Crown Mine. Hier kann man die Mine in 200 Metern Tiefe besichtigen und sich einen Eindruck vom Leben und Arbeiten der damaligen Minenarbeiter verschaffen.

In unmittelbarer Nähe zu Gold Reef City befindet sich das Apartheid Museum.

Das Carlton Centre ist mit 50 Etagen und rund 220 Meter H√∂he das h√∂chste Haus Afrikas und bietet einen Rundumblick auf die Innenstadt von Johannesburg und die Umgebung.

Das ehemalige Marktgeb√§ude in Newtown, westlich der Innenstadt, beheimatet seit 1976 das Market Theatre und das Museum Africa. Das Market Theatre erspielte sich in der √Ąra der Apartheid den Ruf, sich dieser Ideologie mutig entgegenzustellen. In diesem Geb√§udekomplex gibt es drei Theater, zwei Galerien, Restaurants, Bars, einen Jazzclub sowie einen Flohmarkt am Sonntagmorgen.

Daneben k√∂nnen Touristen organisierte F√ľhrungen durch Soweto unternehmen, mit Besuchen etwa einer Shebeen, des Hector-Pieterson-Mahnmals und -Museums oder von Nelson Mandelas ehemaligem Wohnhaus.

Johannesburg, von Kyalami aus betrachtet

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft

Johannesburg ist das wirtschaftliche und finanzielle Zentrum S√ľdafrikas. Hier werden 40 Prozent des Bruttoinlandsproduktes von Gauteng und 16 Prozent des gesamten Landes erwirtschaftet. Der Bergbau war der Ausgangspunkt der Entwicklung am Witwatersrand, aber der Einfluss dieses Zweiges sinkt seit Jahren. Trotz der Tatsache, dass innerhalb der Stadtgrenzen kein Gold mehr abgebaut wird, behielten die Bergbaufirmen ihre Firmensitze in der Stadt.

In der Stadt sind unterschiedliche Industriebranchen ans√§ssig, wie die Stahl- oder Zementindustrie. Au√üerdem ist sie die Heimat vieler Banken und Handelsunternehmen. Aufgrund des gro√üen wirtschaftlichen Einflusses finden sich in der Stadt mehrere Zweigstellen von Regierungsb√ľros und Konsulaten, die normalerweise nur in der Hauptstadt eines Landes zu finden sind.

Der gesamte Gro√üraum am Witwatersrand ist der gr√∂√üte Wasserverbraucher im trockenen Landesinneren S√ľdafrikas. Durch das fortw√§hrende Wirtschafts- und Bev√∂lkerungswachstum ist Johannesburg abh√§ngig von Wasserzuleitungen aus den umliegenden Regionen und den Staud√§mmen im Hochland von Lesotho (siehe: Lesotho Highland Water Project).

Das Containerterminal im sogenannten City Deep ist ein sehr gro√üer ‚ÄěTrockenhafen‚Äú. Etwa 60 % aller Frachten, die den Hafen von Durban erreichen, werden nach Johannesburg weiter transportiert. Das Gel√§nde von City Deep wurde von der Provinzregierung Gautengs zur Industrie-Entwicklungszone als Teil des Blue-IQ-Projektes, dem Bau eines Hochgeschwindigkeits-Bahnnetzes, erkl√§rt.

Das gr√∂√üte Einkaufszentrum Johannesburgs ist Sandton City. Andere bekannte Einkaufszentren sind Eastgate, Westgate, Northgate, Southgate, Melrose Arch, die Rosebank Mall und Cresta. Derzeit gibt es Pl√§ne, ein 250.000 m¬≤ gro√ües Einkaufszentrum in Midrand zu errichten, das den Namen Zonk‚ÄôIzizwe Shopping Resort (isiZulu Zonk‚ÄôIzizwe ‚Äöalle V√∂lker‚Äė) tragen soll.

Johannesburg hatte fr√ľher auch einen der gr√∂√üten Automobilhersteller des Landes, das Unternehmen Basil Green Motors, welches derzeit selbst nur noch als Vertragsh√§ndler t√§tig ist. Ein aktueller Automobilhersteller der Stadt ist Motorite Racing.

Medien

Viele s√ľdafrikanische Zeitungen und Magazine haben ihren Sitz in Johannesburg.

Wichtige Tageszeitungen:

Wichtige Wochenzeitungen:

Verkehr

Allgemeines

Dadurch, dass Johannesburg nicht in der N√§he von Wasser gebaut wurde, war von Beginn der Stadtgeschichte an der Transport von Personen und G√ľtern in und aus der Stadt heraus besonders wichtig. Allerdings fehlt es in Johannesburg, wie in den meisten afrikanischen Gro√üst√§dten, bis heute an einem umfangreichen und zuverl√§ssigen √∂ffentlichen Personennahverkehr. Wegen der vergleichsweise hohen Armut der meisten Johannesburger Einwohner sind viele trotzdem auf den √∂ffentlichen Transport angewiesen, der im Stadtgebiet haupts√§chlich mit Sammeltaxis betrieben wird.

Bahn

Die Johannesburger Vorortbahnen verbinden die Innenstadt mit Soweto, Pretoria und den meisten umliegenden St√§dten und Townships des Witwatersrand. Die Bahnen transportieren jeden Tag eine gro√üe Anzahl Pendler. Die Gleisanbindungen wurden jedoch schon in der Gr√ľnderzeit der Stadt gebaut und so k√∂nnen nur die √§lteren Stadtgebiete bedient werden. Da sich die Stadt aber w√§hrend der vergangenen 50 Jahre stark in die n√∂rdliche Richtung ausgedehnt hat, hat keiner der n√∂rdlichen Vororte, auch nicht die Gesch√§ftsviertel von Sandton, Midrand, Randburg und Rosebank, einen Gleisanschluss.

Mit dem Blue IQ Project der Provinzregierung von Gauteng sollte rechtzeitig zur Fu√üball-Weltmeisterschaft 2010 der Bau eines Hochgeschwindigkeits-Nahverkehrszuges ‚Äď des Gautrain ‚Äď fertiggestellt sein. Bis Mai 2011 verkehrt er jedoch nur auf Teilabschnitten zum Flughafen. Nach seiner Fertigstellung soll er zwischen Johannesburg und Pretoria als Nord-S√ľd-Achse entlang der Autobahn N1 und zwischen Sandton und dem Flughafen in Ost-West-Richtung verlaufen. T√§glich sollen bis zu 160.000 Passagiere bef√∂rdert werden k√∂nnen.

Flughäfen

Der Flughafen Johannesburg, rund 35 Kilometer √∂stlich der Innenstadt auf dem Gebiet der Stadt Kempton Park gelegen, ist Start- und Zielort f√ľr nationale und internationale Fl√ľge und der gr√∂√üte Flughafen Afrikas. Andere Flugh√§fen in der Umgebung sind der Rand Airport, der Grand Central Airport und Lanseria. Der Rand Airport in Germiston ist ein kleines Flugfeld, haupts√§chlich f√ľr private Fl√ľge genutzt, ebenso wie Grand Central in Midrand. Der Flughafen Lanseria wird f√ľr Gesch√§ftsfl√ľge nach Kapstadt, Botsuana oder Pilanesberg/Sun City genutzt.

Busse

Johannesburgs Busverkehr wird von Metrobus ausgef√ľhrt, einem Unternehmen der Stadt Johannesburg. Die Fahrzeugflotte besteht aus 550 einst√∂ckigen und Doppeldecker-Bussen, die auf 84 verschiedenen Linien in der Stadt verkehren. Metrobus transportiert bis zu 20 Millionen Fahrg√§ste im Jahr.

Taxis

Minibus-Taxi auf der Autobahn

In Johannesburg gibt es zwei Arten von Taxis: die herk√∂mmlichen Taxis und die sogenannten Minibus-Taxis (auch Black Taxi genannt). Taxis im europ√§ischen Sinn d√ľrfen keine Fahrg√§ste vom Stra√üenrand mitnehmen, sondern m√ľssen zu einem gew√ľnschten Startort gerufen werden. Diese Taxis sind in Johannesburg im Vergleich zu anderen Gro√üst√§dten selten.

Minibus-Taxis verkehren als fahrplanlose Kleinbusse auf bestimmten Routen, f√ľr die die Passagiere einzeln bezahlen m√ľssen. Typischerweise wird der Minibus tageweise an einen Fahrer vermietet. ‚ÄěTaxikriege‚Äú sind an der Tagesordnung und werden von organisierten Kriminellen angezettelt. Die Minibus-Taxis werden von anderen Verkehrsteilnehmern oft als gro√üe Gefahr f√ľr den Stra√üenverkehr angesehen, da viele dieser Fahrzeuge nicht zugelassen, hoffnungslos mit Passagieren √ľberladen oder in extrem schlechtem Zustand sind. Die Fahrer f√ľhren ihr Fahrzeug oftmals ohne F√ľhrerschein und das Missachten von Verkehrsregeln und -schildern ist h√§ufig.

In der Regel werden die Taxis eher vom Mittelstand und reichen B√ľrgern benutzt, w√§hrend die Minibus-Taxis das t√§gliche Bef√∂rderungsmittel f√ľr die arme Bev√∂lkerungsmehrheit sind.

Autobahnen

Der Johannesburger Autobahnring ist einer der meistbefahrenen Streckenabschnitte in S√ľdafrika. Dieser Ring besteht aus drei Autobahnen, die die Stadt auf 80 Kilometer L√§nge umgeben: Die N3-Ostumfahrung, die Johannesburg mit Durban verbindet, die N1-Westumfahrung, die von Beitbridge an der Grenze zu Simbabwe √ľber Pretoria, Johannesburg und Bloemfontein nach Kapstadt f√ľhrt und die N12-S√ľdumfahrung, die Johannesburg mit eMalahleni im Osten und Kimberley im Westen verbindet. Trotz seiner teilweise zw√∂lf Fahrstreifen ist die Johannesburger Ringautobahn sehr stark befahren. Vom Autobahnkreuz Gillooly am Schnittpunkt der N3-Ostumfahrung und der R24 zum Flughafen wird behauptet, dass sie die meistbefahrene Stra√üe der S√ľdhalbkugel sei.

Bildung

In Johannesburg finden sich viele der größten und wichtigsten Universitäten des Landes.

University of the Witwatersrand

Die University of the Witwatersrand, kurz Wits genannt, geh√∂rt zu den renommiertesten Hochschulen des Landes und brachte bereits mehrere Nobelpreistr√§ger hervor, wie Aaron Klug mit dem Nobelpreis f√ľr Chemie im Jahr 1982, Nelson Mandela mit dem Friedensnobelpreis 1993 und Sydney Brenner, der 2002 den Nobelpreis f√ľr Medizin erhielt. Die Universit√§t verf√ľgt √ľber f√ľnf Fakult√§ten.

University of Johannesburg

Die Universit√§t Johannesburg wurde am 1. Januar 2005 durch den Zusammenschluss der ehemals eigenst√§ndigen Universit√§ten Rand Afrikaans University (RAU), Technikon Witwatersrand und Vista University gegr√ľndet. Die Zusammenlegung hat zum Ziel, das Ungleichgewicht des Bildungssystems, das w√§hrend der Apartheids√§ra etabliert wurde, zu beseitigen. Den meisten nicht-wei√üen Studenten war bis zur Aufhebung der Rassentrennung der Zugang zu der qualitativ h√∂herwertigen Bildungsinfrastruktur der wei√üen Studenten verwehrt worden.

Monash South Africa

Die Monash South Africa ist ein Campus der Monash University (Melbourne) in Roodepoort. Sie wurde 2001 er√∂ffnet und bietet grundst√§ndige und weiterf√ľhrende Studieng√§nge an.

Sport

Im Norden Johannesburgs befindet sich die Rennstrecke Kyalami Grand Prix Circuit. Sie wurde unter anderem bekannt durch die mit Unterbrechungen von 1967 bis 1993 im Rahmen der Formel-1-Weltmeisterschaft ausgetragenen Rennen um den Gro√üen Preis von S√ľdafrika. Die Strecke wird allerdings derzeit abgerissen und durch eine moderne Strecke weiter au√üerhalb ersetzt.

S√ľdafrika war im Jahr 2010 als erstes afrikanisches Land in der Geschichte dieses Wettbewerbs Gastgeber der 19. Fu√üball-Weltmeisterschaft. Sowohl Er√∂ffnungsspiel als auch Endspiel dieses Turniers fanden in Johannesburg statt. Aus diesem Grund wurden die beiden Johannesburger Stadien Ellis Park mit 60.000 Pl√§tzen und das FNB-Stadion modernisiert und ausgebaut.

Johannesburg ist ein sehr großes regionales Sportzentrum und die Heimat der folgenden Sportvereine:

Fußball:

Cricket:

  • Highveld Lions

Rugby Union:

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

Siehe auch: Soweto und Roodepoort

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben

  • Mahatma Gandhi, Menschenrechts- und Unabh√§ngigkeitsk√§mpfer, lebte von 1893 bis 1915 in Johannesburg
  • Nelson Mandela, erster schwarzer Pr√§sident S√ľdafrikas, lebte und arbeitete in Soweto, lebt in Houghton, Johannesburg
  • Desmond Tutu, anglikanischer Erzbischof und Friedensnobelpreistr√§ger, lebte in Soweto

Sonstiges

Eddy Grants Hit Gimme Hope Jo‚Äôanna (1988) forderte das Ende der Apartheid in S√ľdafrika ‚Äď der Name Jo‚Äôanna im Songtitel bezieht sich nicht auf eine Frau, sondern auf Johannesburg.

Literatur

  • Hannes Meiring: Early Johannesburg. Its buildings and its people. Kapstadt 1986, ISBN 0-7981-1456-8
  • Eric Rosenthal: Gold! Gold! Gold! The Johannesburg Gold Rush. London 1970, ISBN 0-949937-64-9

Weblinks

 Commons: Johannesburg ‚Äď Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ Offizielle Website der Stadt Johannesburg (englisch), abgerufen am 28. Mai 2011
  2. ‚ÜĎ Municipalities of the Republic of South Africa ‚Äď Contact Details and Council Information (englisch) (PDF; 477 KB) S. 1. Department of Provincial and Local Government ‚Äď Republic of South Africa (2007). Abgerufen am 1. Mai 2010.
  3. ‚ÜĎ Community Survey ‚Äď Basic Results: Municipalities (englisch) (PDF; 0,81 MB) S. 10. Statistics South Africa (2007). Abgerufen am 1. Mai 2010.
  4. ‚ÜĎ http://2010sdafrika.wordpress.com/2010/05/16/johannesburg-im-architektur-boom/
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