Amsterdam

ÔĽŅ
Amsterdam
Gemeinde Amsterdam
Flagge der Gemeinde Amsterdam
Flagge
Wappen der Gemeinde Amsterdam
Wappen
Provinz Nordholland Nordholland
B√ľrgermeister Eberhard van der Laan (PvdA)
Sitz der Gemeinde Amsterdam
Fläche
 ‚Äď Land
 ‚Äď Wasser
219 km¬≤
167 km¬≤
52 km¬≤
CBS-Code 0363
Einwohner 780.152 (31. Dez. 2010[1])
Bev√∂lkerungsdichte 3.562 Einwohner/km¬≤
Koordinaten 52¬į 22‚Ä≤ N, 4¬į 53‚Ä≤ O52.3701972222224.8904444444445Koordinaten: 52¬į 22‚Ä≤ N, 4¬į 53‚Ä≤ O
Bedeutender Verkehrsweg NL-A9.png NL-A10.png
Vorwahl 020
Postleitzahlen 1011 - 1109
Website www.amsterdam.nl
Lage von Amsterdam in den Niederlanden
Die Amsterdamer Innenstadt, ca. 2006

Die Hafenstadt Amsterdam (niederl√§ndisch  Amsterdam?/i) ist die offizielle Hauptstadt der Niederlande und ihre einwohnerst√§rkste Stadt. Amsterdam hatte 780.152 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2010[2]) und als Agglomeration ‚ÄěGroot-Amsterdam‚Äú etwa 1,1 Millionen (2010)[3]. Im Gro√üraum Amsterdam, der den n√∂rdlichen Teil des niederl√§ndischen Verdichtungsraumes Randstad ausmacht, lebten etwa 2,3 Millionen Menschen (2010)[4]. Auch wenn sich der Regierungssitz des Landes sowie die K√∂nigsresidenz im 60 Kilometer entfernten Den Haag befinden, ist Amsterdam seit 1983 die Hauptstadt der Niederlande gem√§√ü niederl√§ndischer Verfassung.[5]

Amsterdam liegt in der Provinz Nordholland, an der M√ľndung der Amstel und des IJ in das IJsselmeer. Amsterdam ist durch den Noordzeekanaal mit der Nordsee verbunden. Die Stadt wird von zahlreichen Grachten durchzogen, wof√ľr sie unter anderem weltber√ľhmt ist.

Inhaltsverzeichnis

Stadtbezirke mit Wohnviertel und Ortsteilen

Stadtbezirke von Amsterdam, seit 1. Mai 2010

Seit dem 1. Mai 2010 besteht eine neue Einteilung der Stadtbezirke von Amsterdam (fr√ľher 14, jetzt noch sieben Bezirke). Diese sind wiederum unterteilt in die Stadtteile von Amsterdam.

Amsterdam-Centrum

In Amsterdam West:

In Amsterdam Nieuw-West:

  • Geuzenveld-Slotermeer (Slotermeer, Spieringhorn)
  • Osdorp (Osdorp, MAP)
  • Slotervaart (Overtoomse Veld, Nieuw-Sloten)
  • Westpoort (Westliches Hafengebiet, Betriebsgel√§nde Sloterdijk, Teleport, Ruigoord)
  • Sloten (mit den Wohnvierteln Nieuw Sloten, De Aker und Oostoever)

In Amsterdam Zuid:

In Amsterdam Oost

In Amsterdam Noord

In Amsterdam Zuidoost

  • Bijlmer, Gaasperdam, Bullewijk, Driemond

Geschichte

‚Üí Hauptartikel: Geschichte Amsterdams

Namensgeschichte

Der Name der Stadt leitet sich von einem im 13. Jahrhundert errichteten Damm mit Schleuse im Fluss Amstel ab. Die Abdeichung der Flussm√ľndung wurde n√∂tig, um die zuvor entstandene Bebauung an beiden Flussufern vor Sturmfluten zu sch√ľtzen, denn die damalige Zuiderzee war eine offene Bucht zur Nordsee, und das Land senkte sich aufgrund von Entw√§sserungsma√ünahmen. Zu solchen Deichen, wie sie auch andernorts entlang der Zuiderzee entstanden, geh√∂rten Schleusen, um das Flusswasser hindurch zu lassen und die Schifffahrt nicht zu behindern.

Der in die Amstel gelegte Damm verband die zuvor auf beiden Seiten entstandenen Siedlungskerne, die noch heute als Oude Zijde und Nieuwe Zijde (alte und neue Seite) bezeichnet werden.

Typische Häuserzeile in Amsterdam

An der Stelle des Amstel-Damms entstand im Laufe des Mittelalters ein städtischer Platz, der noch heute den Namen Dam trägt und den Mittelpunkt der Stadt darstellt.

Bedeutung des Wappens

Wappen von Amsterdam

Das Stadtwappen von Amsterdam besteht aus drei vertikal angeordneten Andreaskreuzen, nahezu identisch der Stadtflagge, auf der die Kreuze jedoch horizontal angeordnet sind. Aufgrund ihrer schmalen Ausf√ľhrung werden die Kreuze als Flanchis bezeichnet.

Die genaue Bedeutung des Wappens ist unbekannt. Es gibt aber verschiedene Theorien, die von Historikern als plausibel erachtet werden, bisher jedoch nicht weiter belegt werden können. Die zwei vorherrschenden Theorien sind:

  • Die drei Kreuze symbolisieren die drei Plagen Flut, Feuer und Pest, die Amsterdam bedrohten
  • Die Kreuze dienten der Identifikation von Furten an alten Handelsrouten. Auch die Wappen umliegender St√§dte weisen eine √§hnliche Anordnung von Kreuzen auf: das Wappen von Amstelveen z√§hlt vier, das von Ouder-Amstel f√ľnf Andreaskreuze.

Eine weitere Theorie besagt, dass die drei Kreuze an den Apostel Andreas erinnern sollen.

Als belegt gilt, dass die Stadt das Wappen im 15. Jahrhundert annahm. Der r√∂misch-deutsche K√∂nig und sp√§tere Kaiser Maximilian I. verlieh der Stadt 1489 das Recht, seine Krone dem Stadtwappen hinzuzuf√ľgen. Dies war der Dank f√ľr die finanzielle Unterst√ľtzung, die ihm, als Erben der Burgundischen Niederlande, w√§hrend seiner Auseinandersetzung mit holl√§ndischen Adeligen von der Stadt gew√§hrt worden war. Die Legende jedoch besagt, dass Maximilian w√§hrend eines Aufenthalts in der Stadt nach einem Gebet in einer der Kirchen von einer schweren Krankheit genesen sei und deshalb das Stadtwappen mit seiner Krone schm√ľcken lie√ü. Maximilians Krone wurde nach dessen Kr√∂nung zum r√∂misch-deutschen Kaiser durch die Kaiserkrone ersetzt. Zur Zeit Kaiser Rudolfs II., der sich eine neue Krone anfertigen lie√ü, die sp√§ter zur √∂sterreichischen Kaiserkrone wurde, passte man die Form der Krone an. Die L√∂wen als Schildhalter wurden im 16. Jahrhundert hinzugef√ľgt.[6]

K√∂nigin Wilhelmina nahm die Haltung der B√ľrgerschaft w√§hrend der Besetzung durch das Deutsche Reich im Zweiten Weltkrieg und besonders den Februarstreik nach dem Abtransport der ersten Juden aus Amsterdam im Februar 1941 zum Anlass, die Stadt mit dem Spruch ‚ÄěHeldhaftig, Vastberaden, Barmhartig‚Äú (Heldenhaft, Standhaft, Barmherzig) zu w√ľrdigen. Dieser Wahlspruch kam 1947 ins Wappen.

Das Wappen ist in der Stadt allgegenwärtig, da es nicht nur die in Amsterdam typischen Poller (Amsterdammertjes) ziert, sondern auch Gullydeckel, öffentliche Gebäude und viele Logos.

Siehe auch: Flagge Amsterdams

Amsterdam ab dem Mittelalter

√Ąlteste bekannte Gesamtansicht von Amsterdam von Cornelis Anthonisz, 1538
Historische Karte von Amsterdam aus Meyers Konversationslexikon 1888
Das niederländische Nationaldenkmal

Bis in das 12. Jahrhundert war die heutige Provinz Holland zum gr√∂√üten Teil schlecht besiedelbar. Es handelte sich um ein sehr feuchtes Gebiet, das haupts√§chlich aus Moor und Sumpfland bestand und von mehreren Fl√ľssen durchschnitten war. Einer dieser Fl√ľsse war die Amstel, die in den IJ genannten Meeresarm m√ľndete. Gegen Ende des 12. Jahrhunderts entstand rund um einen Damm im Fluss eine kleine Siedlung. Nach arch√§ologischen Ausgrabungen erweist sich das alte Kinderlied Amsterdam, die sch√∂ne Stadt, ist gebaut auf Pf√§hlen als durchaus richtig: Tats√§chlich konnten nur mit Hilfe unz√§hliger Pf√§hle als Untergrund H√§user und Stra√üen im Sumpfland gebaut werden.

Dem Damm in der Amstel verdankt die Stadt Amsterdam ihren Namen. Heute ist der Damm noch immer existent; inzwischen wurde er zu einem Platz umfunktioniert, dem Dam. Anfang des 13. Jahrhunderts wurden Amsterdam vom damaligen Landesherrn Stadtrechte verliehen. Im Jahre 1369 wurde Amsterdam Mitglied der Hanse. Der Fischfang, anfangs die bedeutendste Erwerbsquelle, wich allm√§hlich dem Handel. Die Einverleibung Portugals durch Spanien im Jahr 1580 zwang die n√∂rdlichen Niederlande dazu, selbst Schiffe nach Indien fahren zu lassen. Die ersten Fahrten wurden von Amsterdam aus unternommen und gleich zu einem gro√üen Erfolg. Angeregt durch dieses Ergebnis, wurden bald √ľberall im Land Pl√§ne geschmiedet, weitere Schiffe nach Indien zu schicken.

Aus diesen Einzelinitiativen entstand 1602 die Vereenigde Oost-Indische Compagnie (VOC). Die Stadt allein zeichnete mehr als die H√§lfte des gesamten Kapitals, das in das neue Unternehmen investiert wurde. Gegen Mitte des 17. Jahrhunderts war Amsterdam die wohlhabendste Stadt Europas. In ihren H√§fen und Lagerh√§usern stapelten sich Gew√ľrze, Seide und andere Kostbarkeiten aus Indien und dem Pazifikraum.

1609 gr√ľndeten kongregationalistische Glaubensfl√ľchtlinge aus England unter der Leitung von John Smyth und Thomas Helwys in einer B√§ckerei an der Amsterdamer Bakkerstraat die erste Baptistengemeinde. Sie war die Keimzelle einer der heute gr√∂√üten protestantischen Kirchengemeinschaften.

Im Jahr 1672 gerieten die m√§chtigen Niederlande gleichzeitig in einen Krieg mit Frankreich und England. Der Holl√§ndische Krieg endete 1679 mit Vorteilen f√ľr die franz√∂sische Krone. Durch die Kriegswirren wurde der Hafen Amsterdams unerreichbar f√ľr die Handelsflotte mit Waren aus Indien. Dies leitete den Niedergang Amsterdams als einer der bedeutendsten Umschlagh√§fen f√ľr den Welthandel ein und f√ľhrte zum Ende des Jahrhunderts zu einer √Ąnderung der wirtschaftlichen Strukturen; Amsterdam verlor seine Stellung als bedeutende Hafenstadt, gewann aber zunehmend Einfluss auf den europ√§ischen Geldmarkt. Amsterdam schaffte es, zum finanziellen Zentrum der Welt zu werden, als Bankier f√ľr europ√§ische F√ľrsten, die mit geliehenem Geld ihre kostspieligen Kriege f√ľhrten.

Bei seiner Ernennung zum K√∂nig von Holland am 23. Juni 1806 erkl√§rte Louis Bonaparte Amsterdam zu seiner Hauptstadt. Dies konnte jedoch nicht verhindern, dass Amsterdam in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts allm√§hlich zu einer ‚Äětoten‚Äú und verarmten Stadt wurde. Einen neuen Aufschwung erlebte die Stadt erst, als 1876 der Noordzeekanaal er√∂ffnet wurde, der Amsterdam eine Verbindung zur Nordsee und damit mit dem Vereinigten K√∂nigreich und den Vereinigten Staaten verschaffte. Erneut wurde Amsterdam Mittelpunkt des kulturellen und wissenschaftlichen Lebens, obgleich es √∂konomisch allm√§hlich, besonders nach dem Zweiten Weltkrieg, von Rotterdam √ľberfl√ľgelt wurde.

Zahlreiche jahrhundertealte Denkm√§ler zieren den Stadtkern. Fast 7.000 Kaufmanns- und Lagerh√§user sowie beinahe 1.300 Br√ľcken aus dem 16. bis 18. Jahrhundert zeugen von diesem Goldenen Zeitalter. Die Handelsh√§user wurden entlang der 165 Grachten gebaut, die als Transportwege genutzt wurden, um die schnelle Verteilung der Importwaren in der Stadt und zu den Handelskontoren zu bewerkstelligen. Die gr√∂√üte Altstadt Europas mit ihren sch√∂nen Geb√§uden soll auch in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen werden.

Demographische Entwicklung

Bevölkerungsentwicklung von Amsterdam zwischen 1300 und 2006
1300 1400 1500 1600 1650 1796 1830 1849 1879 1899 1925 2006

1.000

3.000 12.000 60.000 140.000 190.000 202.400 224.000 317.000 510.900 714.200 744.736

Wappen

Symbolik: Die Stadt war im 13. Jahrhundert ein zur Herrschaft der Herren von Amstel geh√∂rendes Fischerdorf. Sein Wappen erhielt es im 15. Jahrhundert. Das Gro√üe Wappen mit den zwei goldenen L√∂wen als Schildhalter bekam durch Maximilian von √Ėsterreich 1489 die Kaiserkrone auf den Wappenschild. Die drei Andreaskreuze sollen an den Apostel Andreas erinnern, der den M√§rtyrertod am Kreuz starb. Im Jahr 1947 kam die Wappendevise dazu. Nach der Befreiung 1945 vom Faschismus verlieh die K√∂nigin der Stadt diesen Wahlspruch ‚ÄěHeldenhaftig, unentwegt (auch: entschlossen) barmherzig‚Äú als W√ľrdigung der Haltung der B√ľrger w√§hrend der Besetzung in den Jahren 1940 bis 1945.

Wappenbeschreibung: In Rot in schwarzer Pfahl mit drei silberne Flanchis belegt, zwei goldene rotgezungten L√∂wen als Schildhalter und im wei√üen Band die Devise in schwarzen Majuskeln ‚ÄěHELDENHAFTIG VASTBERADEN BARMHARTIG‚Äú. Auf dem Schild ruht die goldene Kaiserkrone.

Politik

Seit dem 7. Juli 2010 ist der fr√ľhere Minister f√ľr Bauwesen und Integration, Eberhard van der Laan, neuer B√ľrgermeister von Amsterdam.[7]

Amsterdam ist seit 1976 das Zentrum des Drogentourismus in Europa. Dies liegt in der liberalen Politik der Niederlande begr√ľndet. Bemerkenswert sind die vielen ausl√§ndischen Drogenkonsumenten. Im Jahr 2005 gab es rund 750 Coffee Shops in den gesamten Niederlanden. 2009 befanden sich in Amsterdam 228 Coffee Shops.[8]

Von vielen ausl√§ndischen Andersdenkenden wurde Amsterdam als neue Heimat gew√§hlt. Ein h√§ufiger Beweggrund daf√ľr war die fr√ľhere liberale Politik der Stadt, oft in Kombination mit repressiver Politik im Herkunftsland.

Seit 1998 darf die Polizei Kontrollen bei Personen durchf√ľhren; dies geschieht unter dem Namen Amsterdam Wapenvrij (‚ÄěAmsterdam Waffenfrei‚Äú). Der Grund war die gro√üe Anzahl und der h√§ufige Einsatz von illegalen Waffen. Unter anderem gibt es verst√§rkte Ausweiskontrollen. Seit dem 1. Januar 2005 gilt in den gesamten Niederlanden eine Ausweispflicht bzw. Mitf√ľhrpflicht, nach welcher Personen ab 14 Jahren einen Ausweis mitf√ľhren m√ľssen. Allerdings geht es nicht nur um Waffenbesitz, gefunden werden auch gr√∂√üere Mengen an Drogen und Personen, die seit l√§ngerem durch die Polizei gesucht werden wegen verschiedenen Delikten. Im Prinzip kann jede Person, die sich zur Zeit der Kontrollen in den angewiesenen Gebieten aufh√§lt, kontrolliert werden. Die Polizei ist erm√§chtigt zur Kontrolle von Verpackungen und Inhalten von G√ľtern, Verkehrsmitteln und der Kleidung der Personen.[9] Kontrollen k√∂nnen lediglich in den vom B√ľrgermeister angewiesenen Gebieten durchgef√ľhrt werden (‚ÄěArtikel 151B van de Gemeentewet‚Äú).[10] Die angewiesenen Gebiete sind: De Ruyterkade, IJtunnel, Prins Hendrikkade, Schippersgracht, Rapenburgerplein, Nieuwe Herengracht, Herengracht, Reguliersgracht, Lijnbaansgracht, Nieuwe Vijzelstraat, Weteringlaan, Stadhouderskade, Nassaukade, Leidsegracht, Huidenstraat, Wijde Heisteeg, Singel, Droogbak. In Amsterdam Zuidoost: Daalwijkdreef, Elsrijkdreef, Provinciale weg, Metrolinie bis zum Bijlmerdreef (Ganzenhoef), ‚Äôs Gravendijkdreef, Gaasperparkpad, Kanterhofspad, Nellesteinpad, Karspeldreef, Gooiseweg, Gulden Kruispad, Flierbosdreef, Karspeldreef-Hoogoorddreef.

Gemeinderatswahlen 2010

Anzahl der Sitze im Gemeinderat Amsterdam (März 2010); zusammen 45 Sitze.[11]

Partnerstädte

Geographie

Klima

Das niederl√§ndische Wetter variiert in der Regel von einem leichten Frost im Winter mit etwas Schnee bis zu sonnigen Tagen von 20 bis 30 ¬įC im Sommer, der Fr√ľhling und Herbst sind mild, k√∂nnen aber auch sehr nass und verregnet sein (√ľber 100 mm Niederschlag pro Monat).

Amsterdam
Klimadiagramm (Erklärung)
J F M A M J J A S O N D
 
 
62
 
5
1
 
 
43
 
6
0
 
 
59
 
9
2
 
 
41
 
12
4
 
 
48
 
17
8
 
 
68
 
19
10
 
 
66
 
21
13
 
 
61
 
22
12
 
 
82
 
18
10
 
 
85
 
14
7
 
 
89
 
9
4
 
 
75
 
7
2
Temperatur in ¬įC,  Niederschlag in mm
Quelle: Koninklijk Nederlands Meteorologisch Instituut
Monatliche Durchschnittstemperaturen und Niederschl√§ge f√ľr Amsterdam/Schiphol (1971 - 2000)
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (¬įC) 5,4 6,0 9,2 12,4 17,1 19,2 21,4 21,8 18,4 14,1 9,2 6,5 √ė 13,4
Min. Temperatur (¬įC) 0,5 0,2 2,4 4,0 7,8 10,4 12,5 12,2 10,2 7,0 3,9 1,9 √ė 6,1
Temperatur (¬įC) 3,0 3,1 5,7 8,2 12,5 15,0 17,1 17,1 14,3 10,6 6,6 4,3 √ė 9,8
Niederschlag (mm) 62,1 43,4 58,9 41,0 48,3 67,5 65,8 61,4 82,1 85,1 89,0 74,9 ő£ 779,5
Sonnenstunden (h/d) 1,7 2,9 3,8 5,5 7,0 6,7 6,7 6,5 4,4 3,3 1,9 1,4 √ė 4,3
Regentage (d) 21 16 20 18 18 19 18 18 19 21 23 23 ő£ 234
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
5,4
0,5
6,0
0,2
9,2
2,4
12,4
4,0
17,1
7,8
19,2
10,4
21,4
12,5
21,8
12,2
18,4
10,2
14,1
7,0
9,2
3,9
6,5
1,9
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
i
e
d
e
r
s
c
h
l
a
g
62,1 43,4 58,9 41,0 48,3 67,5 65,8 61,4 82,1 85,1 89,0 74,9
  Jan Feb M√§r Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez


Zeitzone

Amsterdam sowie die gesamten Niederlande liegen in der Mitteleurop√§ischen Zeitzone. Da die Stadt weit westlich in dieser Zeitzone liegt, steht die Sonne erst um 12:40 Uhr (w√§hrend der Sommerzeit um 13:40 Uhr) genau im S√ľden. Dies f√ľhrt im Sommer zusammen mit der n√∂rdlichen Lage der Stadt zu einem sp√§ten Sonnenuntergang; im Hochsommer kann es bis 23 Uhr noch ‚Äěhell‚Äú sein. Viele Kaufl√§den √∂ffnen darum auch erst um 10:00 Uhr, Bars und Caf√©s sind meist bis 2:00 Uhr ge√∂ffnet.

Architektur

Architektonische Besonderheiten

Ecke Keizersgracht / Leidsegracht mit den in Amsterdam typischen, verhältnismäßig hohen Gebäuden

Da in der Geschichte Amsterdams die Grachten einen der Haupttransportwege f√ľr G√ľter und Menschen darstellten, war es √ľblich, die Steuern f√ľr ein Geb√§ude nach seiner Breite am Kanal zu bemessen. Folglich entstanden in Amsterdam vorwiegend H√§user, die sehr schmale Vorderfronten entlang der Grachten aufweisen, daf√ľr aber, um gen√ľgend Wohnraum oder Lagerplatz f√ľr G√ľter zu bieten, verh√§ltnism√§√üig lang und hoch sind. Diese Bauweise eignete sich allerdings nicht f√ľr die Anlage breiter Treppenh√§user; vielmehr waren die Treppenh√§user meist zu schmal, um sperrige G√ľter oder M√∂bel durch sie zu transportieren. Gegenst√§nde, die nur schwer √ľber das Treppenhaus zu transportieren waren, wurden stattdessen √ľber die Fenster in ein Haus bef√∂rdert. Um diesen Vorgang zu erleichtern, befinden sich an den Giebeln vieler historischer Geb√§ude vorstehende Balken, an denen sich Flaschenz√ľge anbringen lassen. Weiterhin sind viele Fassaden leicht nach vorne geneigt, das ist architektonisch so gewollt und wird op vlucht gebaut genannt.[12]. Die Vorneigung der Giebel betr√§gt 0,2-2,5 cm pro 1 H√∂henmeter. Die Giebel konnten wegen der Enge nicht in die Breite gebaut werden, daf√ľr wurden sie in reicher Ausf√ľhrung in die H√∂he gebaut. Giebelvariationen aus vier Jahrhunderten pr√§gen die Altstadt. Treppengiebel, Schnabelgiebel, Glockengiebel und Leistengiebel sind besonders h√§ufig zu sehen.[13]

Centraal Station, Hauptbahnhof, im Vordergrund Smits Coffiehuis

Zum anderen wurden in Amsterdam die H√§user fr√ľher auf Holzpf√§hlen gebaut und diese sind im Laufe der Jahrhunderte langsam vermodert.[14] Daher machen die historischen Stadtteile Amsterdams einen leicht ‚Äěschiefen‚Äú oder ‚Äěverzerrten‚Äú Eindruck.[15] Amsterdam steht auf rund f√ľnf Millionen Holzpf√§hlen, die wegen des feuchten, sandigen Untergrundes notwendig sind. Heute werden Betonpf√§hle verwendet wegen der l√§ngeren Haltbarkeit. Der Hauptbahnhof steht auf rund 8.600 Pf√§hlen;[16] der K√∂nigliche Palast auf rund 13.659 Pf√§hlen.[17] Ein gro√üer Teil dieser Holzpf√§hle wurde aus dem Schwarzwald und dem Frankenwald mit Fl√∂√üen herbeigeschafft. So stammen s√§mtliche Pf√§hle des Hauptbahnhofs aus dem Frankenwald.[18] Auch das Bauholz f√ľr H√§user und Schiffe sowie das Brennholz wurde mit Fl√∂√üen aus diesen W√§ldern antransportiert.

Sakralbauten

Westerkerk
  • Amstelkerk (1668‚Äď1670/Umgestaltung 1840)
  • ‚ÄěOns Lieve Heer op Solder‚Äú ‚Äď Museum Amstelkring (verborgene Kirche) (1661)
  • Nieuwe Kerk (1408, Umgestaltung 1530‚Äď1540/1645)
  • De Duif (1858)
  • Mozes en A√§ronkerk (1837‚Äď1841)
  • Posthoornkerk (1860‚Äď1889), seit 1963 nicht mehr in Dienst
  • Sint Nicolaaskerk (1884‚Äď1887)
  • Noorderkerk (1620‚Äď1623)
  • Oosterkerk (1669‚Äď1671), seit 1985 nicht mehr in Dienst
  • Singelkerk (1639/1640)
  • Zuiderkerk (1603‚Äď1611), seit 1970 nicht mehr in Dienst
  • Westerkerk (1620‚Äď1631)
  • Oude Kerk (ca. 1400, letzte Umgestaltung 1565), Oud. Voorburgwal, der vermutlich einzige Dom der Welt, auf dessen Domplatz ganz √ľberwiegend Bordelle aneinander gereiht sind.
  • Portugiesische Synagoge Amsterdams

Gebäude der Amsterdamer Schule

Het Schip

In Amsterdam befinden sich viele Gebäude im Stil der Amsterdamer Schule, einer Stilrichtung der expressionistischen Architektur, unter anderem:

  • Bronckhorststraat 11‚Äď37, Wohnhaus
  • Brug 283 (1913), Br√ľcke, Waalseilandsgracht / Buiten Bantammerstraat
  • Wohnblock Eigen Haard (1914‚Äď1918), Wohnhaus, Spaarndammerplantsoen
  • Gebouw Batavia (1918‚Äď1920), B√ľrogeb√§ude, Prins Hendrikkade 84-85
  • Harm Smeengeschool (1924‚Äď1925), ehemaliges Schulgeb√§ude, Droogbak
  • Huize Lydia (1924‚Äď1927), ehemaliges Wohnheim, Roelof Hartplein
  • Lyceumbrug (1926‚Äď1928), Br√ľcke, Olympiaplein
  • Het Nieuwe Huis (1927‚Äď1928), Wohnhaus, Roelof Hartplein
  • Olympiastadion (1928), Hauptaustragungsort der Olympischen Sommerspiele 1928, Stadionplein
  • Olympiah√§uschen (1928), Pf√∂rtnerwohnung des Olympiastadions, Stadionplein 18
  • Scheepvaarthuis (1913‚Äď1916), B√ľrogeb√§ude, Prins Hendrikkade
  • Het Schip (1917‚Äď1921), H√§userblock, Spaarndammerplantsoen 140

Nachkriegsarchitektur

Westereindflat

In Amsterdam befinden sich neun Objekte, die in der seit 2007 existierenden Top 100 der niederl√§ndischen Denkm√§ler 1940‚Äď1958 enthalten sind:

Parks und Gärten

Sonstige

Munttoren

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Museen

Rijksmuseum
Van Gogh Museum (R√ľckansicht)
Scheepvaart Museum (Schifffahrtsmuseum)
  • Das Rijksmuseum: Nationalmuseum, Stadhouderskade 42; unter anderem niederl√§ndische Gem√§lde des 16.‚Äď19. Jahrhunderts, einschlie√ülich der ber√ľhmten Nachtwache von Rembrandt
  • Das Anne-Frank-Haus, Prinsengracht 263
  • Das Van Gogh Museum, Paulus Potterstraat 7
  • Museum Het Rembrandthuis: Rembrandthaus, Jodenbreestraat 4‚Äď6; ehemaliges Wohnhaus des Malers
  • Schifffahrtsmuseum (Scheepvaart Museum), Kattenburgplein 1
  • Tropenmuseum, Linnaeusstraat 2
  • Biblisches Museum (Bijbels Museum) Amsterdam
  • Joods Historisch Museum (Museum zur Geschichte des Judentums), in der ehemaligen Gro√üen Synagoge nahe Waterlooplein/Weesperstraat
  • Theatermuseum: Geschichte des niederl√§ndischen Theaters
  • Stedelijk Museum (St√§dtisches Museum f√ľr moderne Kunst), Paulus Potterstraat 13
  • Die Petersburger Eremitage hat im Amstelhof eine Filiale
  • Das Amsterdams Historisch Museum, √ľber drei Etagen, am Nieuwezijds Voorburgwal
  • Das NEMO (Wissenschaftsmuseum zum Anfassen), n√§he Hauptbahnhof
  • Das Museum Het Schip, Spaarndammerplantsoen 140
  • Foam_Fotografiemuseum Amsterdam, Keizersgracht 609
  • Museum Geelvinck-Hinlopen Huis, Keizersgracht 633
  • Hash Marihuana & Hemp Museum, Oudezijds Achterburgwal 148
  • Hash Marihuana & Hemp Gallery, Oudezijds Achterburgwal 130

Konzertsäle und Theater

Concertgebouw

Märkte

Sonstige

Graffiti

Amsterdam gehört zu den wichtigsten Graffiti-Metropolen. Obwohl sicherlich auch die New Yorker Writingbewegung, die mit der Hip-Hop-Szene in Verbindung steht, die Amsterdamer Sprayer beeinflusste, spielte hier die Punk-Bewegung in den Anfängen die wichtigere Rolle. Amsterdamer Sprayer beeinflussten seit Anfang der 1980er-Jahre stilistisch viele Sprayer in aller Welt.

Gay Pride in Amsterdam

Durch die Er√∂ffnung von zwei gro√üen Tanzdielen f√ľr Homosexuelle, 1955 De Schakel am Leidseplein und 1958 De Odeon Kring (DOK) sowie die sp√§ter einsetzende liberale Einstellung und Politik im Zuge der sexuellen Revolution Mitte der 1960er Jahre wurde Amsterdam zur ‚Äěschwulen Hauptstadt‚Äú Europas.[20] Die beiden Tanzdielen (mittlerweile geschlossen) waren der Bev√∂lkerung lieber als Cruising und Klappensex. Sie stellten weiterhin f√ľr Touristen eine gro√üe Attraktion dar. Seit 1996 gibt es die ‚ÄěAmsterdam Gay Pride‚Äú, eine Canal Parade, welche in der Prinsengracht und Amstel stattfindet, j√§hrlich am ersten Samstag im August. 2008 wurde die Amsterdam Gay Pride zur besten Gay Pride in Europa ausgerufen.[21]

Wirtschaft und Infrastruktur

Industrie

Der Zuidas-Distrikt, das neue Geschäftsviertel von Amsterdam. Viele große niederländische Firmen haben hier ihren Sitz.

Viele niederl√§ndische Firmen, wie beispielsweise die Brauerei Heineken und der Elektronikkonzern Philips, haben ihren Hauptsitz in Amsterdam. Die niederl√§ndischen Gro√übanken ABN AMRO, Rabobank und die ING Groep sind Eigent√ľmer von B√ľrokomplexen am Bahnhof Sloterdijk im Nordwesten der Stadt und am World Trade Center im S√ľden. Computerfirmen, wie Cisco Systems, haben ihren europ√§ischen Hauptsitz im s√ľd√∂stlichen Gewerbegebiet in Bullewijk. Der Amsterdamer Hafen ist der zweitgr√∂√üte in den Niederlanden, nach dem Hafen in Rotterdam.

Tourismus

Der Tourismus ist eine wichtige Einnahmequelle der Stadt, neben der sogenannten Counsil Tax, einer Steuer auf Häuser und Wohnungen. Jährlich besuchen Millionen Urlauber aus aller Welt die Stadt, zahlreiche Hotels finden sich in der ganzen Stadt. Anziehungspunkte sind vor allem die vielen Grachten, Coffeeshops und Museen sowie der Rotlichtbezirk De Wallen im Stadtzentrum von Amsterdam.

Der Rembrandtplein geh√∂rt durch seine Theater, Kinos sowie vielen Restaurants und Gastst√§tten zu den bekanntesten Ausgehvierteln von Amsterdam. In der N√§he des Leidseplein befinden sich Diskotheken und das Holland Casino f√ľr Gl√ľcksspieler.

Verkehr

Blick auf die Amsterdamer Innenstadt mit typischen Grachten, Ausflugsbooten und vielen Fahrrädern

Das g√§ngigste Fortbewegungsmittel der Stadt ist, wie √ľberall in den Niederlanden, das Fahrrad (Fiets). Ein Netz von Fahrradwegen (fietspaden) zieht sich quer durch Amsterdam, neben allen Stra√üen und Kan√§len, durch alle Parks und verbindet alle Nachbargemeinden.

Neben dem IJ, der √ľber den Nordseekanal in die Nordsee m√ľndet und auch eine Verbindung zum Amsterdam-Rhein-Kanal hat, verbindet ein System von Kan√§len, das sich halbkreisf√∂rmig durch die Stadt zieht, die Stadt mit dem nationalen Kanalsystem. Auf dem IJ verkehren die Amsterdamer F√§hren.

Metro

Die Metro Amsterdam betreibt vier verschiedene Linien, die unter anderem auch Amstelveen im S√ľden der Stadt anbindet. Neben der Metro gibt es ein dichtes Stra√üenbahn- und Busnetz. Alle Verkehrsmittel k√∂nnen mit der OV-Chipkarte (der Ersatz f√ľr die bisherige Strippenkaart) des nationalen Tarifsystems genutzt werden.

Voraussichtlich 2017 geht die (seit 2003 im Bau befindliche) Nord-S√ľd-Metro in Betrieb. Diese Linie f√ľhrt von Amsterdam Nord, unter dem IJ, dem Hauptbahnhof und weiter durch die Innenstadt bis zum Bahnhof Amsterdam Zuid. Die Realisierung dieser U-Bahn geschieht unter besonders schweren Bedingungen; zum einen ist der Untergrund sehr instabil, zum anderen muss sichergestellt werden, dass die historische Bausubstanz der Stadt nicht besch√§digt wird. Bereits zweimal musste der Bau an der Vijlzelgracht stillgelegt werden, weil an Geb√§uden in unmittelbarer N√§he der Baustelle Absenkungen festgestellt wurden. Der Bau ist darum umstritten, die Finanzierung verl√§uft problematisch. Es gelang der Gemeinde Amsterdam erst zwei Jahre nach Baubeginn, das Bauprojekt gegen m√∂gliche Sch√§den an historischen Geb√§uden zu versichern.

Schienenverkehr

Der Hauptbahnhof ‚ÄěAmsterdam Centraal‚Äú liegt am Rande des Zentrums der Stadt auf einer k√ľnstlichen Insel. Von ihm und neun weiteren Bahnh√∂fen der Stadt aus verbinden die Z√ľge der Niederl√§ndischen Bahngesellschaft (NS) die Hauptstadt mit allen Provinzen der Niederlande. Internationale Verbindungen bestehen mehrmals t√§glich mit dem ICE International nach Oberhausen, K√∂ln und Frankfurt, mit dem InterCity nach Hannover und Berlin sowie mit dem Thalys nach Antwerpen, Br√ľssel und Paris. Von Amsterdam aus werden weiterhin zahlreiche Verbindungen des Nachtzugs CityNightLine zu den Metropolen Mittel- und Osteuropas angeboten.

Straßenverkehr

Amsterdam wird durch den Autobahnring A 10 umschlossen, mit Anbindung an die A 8 im Nordwesten bei Zaandam Richtung Alkmaar, im S√ľdwesten an die A 4, s√ľd√∂stlich die A 2 Richtung Utrecht und √∂stlich die A 1 Richtung Almere/Hilversum.

Die Stadt ist Ausgangs- und Endpunkt der deutsch-niederländischen Ferienstraße Oranier-Route.

Luftverkehr

Der ‚ÄěLuchthaven Schiphol‚Äú (IATA-Code: AMS, ICAO-Code: EHAM, international Amsterdam Airport Schiphol) ist der internationale Flughafen der Stadt Amsterdam, der gr√∂√üte in den Niederlanden und - gemessen an der Zahl der Flugg√§ste und den Flugbewegungen des Jahres 2008 - der viertgr√∂√üte Flughafen in Europa. Er ist das Drehkreuz der gr√∂√üten niederl√§ndischen Fluggesellschaft KLM und befindet sich s√ľdwestlich von Amsterdam zwischen Amstelveen und Hoofddorp.

Tunnelverkehr

Der Zeeburgertunnel verbindet mit einer Länge von 946 Metern das Zeeburgereiland in Amsterdam Ost mit Amsterdam Nord.

Die Innenstadt von Amsterdam wird mit Amsterdam Nord verbunden mit dem IJtunnel. Er wurde 1968 fertiggestellt und hat eine Länge von 1.682 Metern.

Der Coentunnel stellt eine Verkehrsverbindung zwischen Amsterdam West und Zaanstreek dar. Er hat eine L√§nge von 1.283 Metern und wurde 1966 er√∂ffnet. Im Fr√ľhjahr 2009 wurde mit dem Bau eines zweiten Coentunnels begonnen, der 2012 fertig sein soll.

Schifffahrt

‚Üí Hauptartikel: Hafen von Amsterdam

Der Hafen von Amsterdam ist der zweitgr√∂√üte Hafen in den Niederlanden und der viertgr√∂√üte in Europa. Der Hafen ist gezeitenfrei und von See her √ľber den Nordseekanal erreichbar. Die meisten Hafenbecken liegen zwischen IJmuiden und Amsterdam. Weitere H√§fen, die zu Amsterdam geh√∂ren, sind IJmuiden, Beverwijk und Zaanstad. √úber den Amsterdam-Rhein-Kanal ist Amsterdam mit dem europ√§ischen Hinterland verbunden.

Universitäten

Amsterdam besitzt zwei Universitäten. Die Vrije Universiteit (VU) ist die einzige protestantische Universität der Niederlande. Dagegen hat die städtische Universiteit van Amsterdam (UvA), welche die größte Universität der Stadt ist, keine konfessionelle Bindung. Beide Universitäten haben eigene Universitätskrankenhäuser.

Medien

In Amsterdam befindet sich der weltgr√∂√üte nicht-kommerzielle Internet-Knoten AMS-IX. Amsterdam ist au√üerdem Gastgeber der gr√∂√üten europ√§ischen Messe f√ľr Medienproduktion, der IBC.

Söhne und Töchter von Amsterdam

Weiterf√ľhrende Literatur

  • Christoph Driessen: Kleine Geschichte Amsterdams. Regensburg 2010. ISBN 3-7917-2272-7
  • H. Janse: Amsterdam gebouwd op palen. Verlag Ploegsma, Amsterdam 1993, ISBN 90-216-7031-3.
  • Marco H. D. van Leeuwen: The logic of charity: Amsterdam, 1800‚Äď1850. Palgrave Macmillan, Basingstoke - Hampshire 2000, ISBN 0-333-69603-4.
  • Ingo Schiweck: PastFinder Amsterdam. Vom Goldenen Zeitalter bis Anne Frank. Mit zahlreichen historischen Fotos. PastFinder Verlag, D√ľsseldorf 2010. ISBN 978-988-99787-8-5

Weblinks

 Wikisource: Amsterdam ‚Äď Quellen und Volltexte
Wiktionary Wiktionary: Amsterdam ‚Äď Bedeutungserkl√§rungen, Wortherkunft, Synonyme, √úbersetzungen
 Commons: Amsterdam ‚Äď Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien
Wikinews Wikinews: Amsterdam ‚Äď in den Nachrichten

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ Bev√∂lkerungsstatistik, 29. M√§rz 2011 ‚Äď Centraal Bureau voor de Statistiek, Niederlande
  2. ‚ÜĎ Bev√∂lkerungsstatistik, 29. M√§rz 2011 ‚Äď Centraal Bureau voor de Statistiek, Niederlande
  3. ‚ÜĎ Zentrales Amt f√ľr Statistik CBS, 31. Dezember 2010 (auf Niederl√§ndisch)
  4. ‚ÜĎ Metropoolregio Amsterdam in cijfers 2010 (p.148), Dienst Onderzoek en Statistiek Amsterdam, Januar 2011 (auf Niederl√§ndisch)
  5. ‚ÜĎ Grondwetpad - 1. Hofplaats (Niederl√§ndisch). Huis voor democratie en rechtsstaat. Abgerufen am 5. April 2011. ‚ÄěAndere belangrijke wijzigingen in 1983 waren onder andere: ‚Ķ Amsterdam wordt officieel de hoofdstad van het Koninkrijk der Nederlanden‚Äú
  6. ‚ÜĎ Johanneke Helmers: Het wapen van Amsterdam auf der Website der Stadt Amsterdam vom 8. Oktober 2007
  7. ‚ÜĎ Neuer B√ľrgermeister von Amsterdam. Niederl√§ndisch, abgerufen am 7. Juli 2010
  8. ‚ÜĎ In NCR-Handelsblad vom 27. April 2009. Niederl√§ndisch. Abgerufen am 27. April 2009
  9. ‚ÜĎ Website der Polizei Amsterdam/Amstelland. Pr√§ventive Kontrollen in Amsterdam. Niederl√§ndisch, abgerufen am 24. April 2010
  10. ‚ÜĎ Autor: Sjors van Beek vom 8. Mai 2009. Binnenlands Bestuur. Niederl√§ndisch, abgerufen am 24. April 2010
  11. ‚ÜĎ Wahlergebnisse in Amsterdam, vom 8. M√§rz 2010. PDF, 339 kB, 54 S.). Gemeente Amsterdam, Dienst Onderzoek en Statistiek. Ebenfalls Angaben der Wahlergebnisse von den einzelnen Stadtbezirken. Niederl√§ndisch, abgerufen am 12. Juli 2010
  12. ‚ÜĎ Schieflage der H√§user in Amsterdam, Vraag 7.4; niederl√§ndisch. Abgerufen am 9. Mai 2011
  13. ‚ÜĎ Merian: Amsterdam ISBN 3-455-27807-8 S. 117
  14. ‚ÜĎ Schieflage der H√§user in Amsterdam; niederl√§ndisch. Abgerufen am 17. Mai 2009
  15. ‚ÜĎ √úber das Fundament von Amsterdam und die Schieflage der H√§user; niederl√§ndisch. Abgerufen am 17. Mai 2009
  16. ‚ÜĎ Der Hauptbahnhof steht auf ca 8.600 Pf√§hlen
  17. ‚ÜĎ Polyglott: on tour Amsterdam
  18. ‚ÜĎ Website des Fl√∂√üermuseum & Flo√üverein Unterrodach Abruf vom 23. November 2009
  19. ‚ÜĎ Das √§lteste Haus der Niederlande. Niederl√§ndisch, abgerufen am 15. Mai 2011
  20. ‚ÜĎ Gert Hekma: Die schwule Bewegung in den Niederlanden, 1912‚Äď1970, in: Goodbye to Berlin. Hundert Jahre schwule Bewegung, Verlag Rosa Winkel, Berlin 1997
  21. ‚ÜĎ Offizial Amsterdam Gaypride platform. Geschichte. Mit Video. Niederl√§ndisch, abgerufen am 19. Juli 2010

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