Kalter Staudenkopf

Kalter Staudenkopf
Der Kalte Staudenkopf (768 m) im Thüringer Wald von Richtung Hildburghausen (Süden) aus; auf halber Höhe der Ort Steinbach, links davon der unbewaldete Ziegenrücken (661 m), weiter links der Salzleckenkopf (640 m). Halbrechts der Buchenkopf (ca. 710 m), rechts davon – hinter dem Tal der Schleuse – der Schwefelkopf (774 m) und sein linker Nebengipfel Sommerberg (756 m). Rechts des Bildausschnittes schließt sich der Simmersberg (781 m) an.

Der Kalte Staudenkopf (768 m) im Thüringer Wald von Richtung Hildburghausen (Süden) aus; auf halber Höhe der Ort Steinbach, links davon der unbewaldete Ziegenrücken (661 m), weiter links der Salzleckenkopf (640 m). Halbrechts der Buchenkopf (ca. 710 m), rechts davon – hinter dem Tal der Schleuse – der Schwefelkopf (774 m) und sein linker Nebengipfel Sommerberg (756 m). Rechts des Bildausschnittes schließt sich der Simmersberg (781 m) an.

Höhe 768 m
Lage Thüringen, Deutschland
Gebirge Thüringer Wald
Geographische Lage 50° 32′ 19″ N, 10° 51′ 14″ O50.53851910.853768768Koordinaten: 50° 32′ 19″ N, 10° 51′ 14″ O
Kalter Staudenkopf (Thüringen)
Kalter Staudenkopf
Normalweg per PKW von der Kreisstraße zwischen Steinbach und Frauenwald, Fünfarmiger Wegweiserdep4

Der Kalte Staudenkopf ist ein 768 m hoher Berg am Südhang des Thüringer Waldes im Landkreis Hildburghausen, Thüringen. Er ist der südlichste Hauptgipfel eines etwa 8 km langen Rückens, der sich zwischen den Tälern von Nahe und (Trenkbach/)Schleuse vom Großen Hundskopf (824 m) am Rennsteig über die Erholungsorte Allzunah und Frauenwald (Ilm-Kreis) bis (Schleusegrund-)Steinbach am Südhang und Waldau im Tal der Schleuse zieht. Mittlerer Hauptgipfel ist der Schmiedswiesenkopf (784 m), nördlicher der Große Riesenhaupt (764 m) mit dem landschaftsprägenden „Sprungschanzenhaus“ im Süden Frauenwalds. Im Norden des Erholungsortes werden 775 m erreicht, noch weiter nördlich 793 m, was jedoch in unmittelbarer Nähe zum Hundskopf wenig auffällt.

Über den Rücken führt eine Kreisstraße, die im Winter zwischen Frauenwald und Steinbach gesperrt ist. Die Kreisgrenze zum Ilm-Kreis liegt unmittelbar im Norden des temporär gesperrten Abschnitts, im Süden Frauenwalds.

Der Kalte Staudenkopf trägt eine Antenne auf seinem Gipfel.

Weitere Gipfel

Einen Südwest-Ausläufer des Schmiedswiesenkopfes stellt der 712 m hohe Sommerberg bei Schleusingerneundorf dar.

Der Kalte Staudenkopf selber geht nach Steinbach hin in deutlich niedrigere Nebengipfel (unter 700 m) über, die bei Waldau ein Tal-Niveau von etwa 400 m erreichen. So liegt östlich von Steinbach der ca. 710 m hohe Buchenkopf, westlich des Ortes der der nach seiner Form benannte, komplett gerodete Ziegenrücken (661 m) und noch westlicher der Salzleckenkopf (640 m).

Aussicht

Der Kalte Staudenkopf ist per KFZ vom Fünfarmigen Wegweiser, der in 736,5 m Höhe an der Straße Steinbach-Frauenwald steht, erreichbar. Westlich seines Gipfels befindet sich, nur minimal unterhalb, eine Wiese mit faszinierender Rundumsicht zu den westlich gelegenen Bergen Adlersberg (mit Neuhäuser Hügel, 849 bzw. 891 m), Großem Eisenberg (907 m), Großem Beerberg (983 m), Schneekopf (978 m), Großem Finsterberg (944 m) sowie zu den außerhalb des Thüringer Waldes liegenden Singularitäten Dolmar (740 m) und den Gleichbergen (642 und 679 m).

Blick vom Simmersberg (781 m) auf die höchsten Berge des Thüringer Waldes: Adlersberg (849 m) mit Neuhäuser Hügel (891 m), Großer Beerberg (teils verdeckt, 983 m) mit Wildekopf (943 m), Großer Eisenberg (907 m), Schneekopf (978 m), Großer (944 m) und Kleiner (875 m) Finsterberg; im Vordergrund Kalter Staudenkopf (768 m) und Schmiedswiesenkopf (784 m) – der Große Riesenhaupt (764 m) bei Frauenwald und der Große Hundskopf (824m) bei Allzunah schlössen sich rechts an – sowie der Nebengipfel Hohe Warth (718 m); links im Hintergrund der 52 km entfernte Pleß (645 m) in der Vorderen Rhön

Bildergalerie


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