Kapstadt

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Kapstadt
Kapstadt
City of Cape Town Metropolitan Municipality
Map of the Western Cape with Cape Town highlighted (2011).svg
Kapstadt (S√ľdafrika)
Kapstadt
Kapstadt
Symbole
Wappen
Wappen
Flagge
Flagge
Basisdaten
Staat S√ľdafrika
Provinz Westkap
Fl√§che 2.454,7 km¬≤
Einwohner 3.497.101 (24. Oktober 2007)
Dichte 1.424,6 Einwohner pro km¬≤
Schl√ľssel CPT
ISO 3166-2 ZA-WC
Webauftritt www.capetown.gov.za (englisch)
Politik
B√ľrgermeister Patricia de Lille
Partei Democratic AllianceVorlage:Infobox Verwaltungseinheit/Wartung/Sonstiges
Blick auf Kapstadt mit dem Waterfront Harbour und Robben Island vom Tafelberg aus.
Blick auf Kapstadt mit dem Waterfront Harbour und Robben Island vom Tafelberg aus.
-33.92266718.416689

Kapstadt (afrikaans: Kaapstad /ňąk…Ďňźpst…Ďt/, englisch: Cape Town [ňąke…™pta än], isiXhosa: iKapa) ist nach Johannesburg und Durban die drittgr√∂√üte Stadt S√ľdafrikas. Seit 2004 bildet sie den ausschlie√ülichen Sitz des s√ľdafrikanischen Parlaments. Kapstadt ist die Hauptstadt der Provinz Westkap und bildet die City of Cape Town Metropolitan Municipality, den st√§dtischen Distrikt um Kapstadt. Die Stadt dehnt sich √ľber eine Fl√§che von 2455 Quadratkilometern aus und hatte 2007 3,4 Millionen Einwohner.[1] B√ľrgermeister der Stadt ist Patricia de Lille[2] von der Demokratischen Allianz.

Den Namen erhielt Kapstadt nach dem Kap der guten Hoffnung, das etwa 45 Kilometer s√ľdlicher liegt und eine Hauptgefahr auf dem Seeweg nach Indien darstellte. Da Kapstadt die erste Stadtgr√ľndung der s√ľdafrikanischen Kolonialzeit war, wird sie gelegentlich als ‚ÄěMutterstadt‚Äú (afrikaans: Moederstad, englisch: Mother City) bezeichnet.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Lage

Kapstadt liegt im S√ľdwesten der Republik S√ľdafrika unmittelbar an der Tafelbucht des Atlantischen Ozeans. Ber√ľhmt ist Kapstadt unter anderem durch sein Wahrzeichen, den Tafelberg. Seine markante, plateau-f√∂rmige Oberfl√§che dominiert zusammen mit Signal Hill, Lion‚Äôs Head und Devil‚Äôs Peak das gesamte Stadtbild und macht die Skyline weltweit so unverwechselbar. Das Meer an der Kap-Halbinsel ist als unruhig bekannt, was dazu f√ľhrte, dass das Kap der guten Hoffnung auch unter dem Beinamen ‚ÄěKap der St√ľrme‚Äú bekannt wurde.

Der Werbespruch von der ‚Äěeinzigen Stadt auf der Welt, die an zwei Ozeanen liegt‚Äú, mit dem Kapstadt immer wieder beworben wird, ist falsch. Atlantischer und Indischer Ozean treffen einander am s√ľdlichsten Punkt Afrikas, dem etwa 200 Kilometer s√ľd√∂stlich liegenden Kap Agulhas.

Klima

Das Klima Kapstadts ist durch dessen Lage am Atlantik gepr√§gt, entsprechend gibt es nur m√§√üige Temperaturschwankungen. In den Sommermonaten Dezember bis Februar liegen die monatlichen H√∂chstwerte um 24 bis 25 ¬įC, die Tiefstwerte sinken im Mittel nicht auf unter 16 ¬įC. In den Wintermonaten Juli und August steigen die H√∂chstwerte auf etwa 17 ¬įC an, die Tiefstwerte liegen bei etwa 10 ¬įC. Im Winter fallen mit durchschnittlich rund 70 mm je Monat deutlich mehr Niederschl√§ge als im Sommer mit unter 20 mm.[3]

Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschl√§ge f√ľr Kapstadt
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (¬įC) 26,1 26,5 25,4 23,0 20,3 18,1 17,5 17,8 19,2 21,3 23,5 24,9 √ė 22
Min. Temperatur (¬įC) 15,7 15,6 14,2 11,9 9,4 7,8 7,0 7,5 8,7 10,6 13,2 14,9 √ė 11,4
Niederschlag (mm) 15 17 20 41 69 93 82 77 40 30 14 17 ő£ 515
Regentage (d) 5,5 4,6 4,8 8,3 11,4 13,3 11,8 13,7 10,4 8,7 4,9 6,2 ő£ 103,6
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
26,1
15,7
26,5
15,6
25,4
14,2
23,0
11,9
20,3
9,4
18,1
7,8
17,5
7,0
17,8
7,5
19,2
8,7
21,3
10,6
23,5
13,2
24,9
14,9
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
i
e
d
e
r
s
c
h
l
a
g
15 17 20 41 69 93 82 77 40 30 14 17
  Jan Feb M√§r Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez


Quelle: World Meteorological Organisation Die klimatologischen Daten basieren auf den monatlichen Durchschnittswerten von 1961‚Äď1990

Geschichte

Das Gebiet, das heute als Kapstadt bekannt ist, war urspr√ľnglich von den San und Khoikhoi besiedelt. Im Jahre 1652 ging der Niederl√§nder Jan van Riebeeck in der Tafelbucht an Land und gr√ľndete dort eine Versorgungsstation f√ľr die Handelsschiffe der Niederl√§ndischen Ostindien-Kompanie (Vereenigde Oost-Indische Compagnie; kurz: VOC) auf ihrer Route nach Indien. Der Ort war gew√§hlt worden, weil sich eine gesch√ľtzte Bucht als nat√ľrlicher Hafen anbot. Die Niederl√§nder vertrieben die Ureinwohner, die bisher das Gebiet besiedelt hatten, und erbauten umgehend zu ihrem eigenen Schutz das Fort de Goede Hoop ‚Äď das heutige Castle of Good Hope. Da sich die Ureinwohner weigerten, mit den Eroberern Handel zu treiben und f√ľr sie zu arbeiten, importierte die VOC Menschen aus ihren Handelsgebieten in Madagaskar, Indien, Malaysia und Indonesien, um sie als Sklaven zu halten. Da aber nicht nur ein Mangel an Arbeitskr√§ften, sondern auch an Frauen in der noch jungen Kolonie herrschte, wurden die Sklavinnen in doppelter Hinsicht ausgebeutet: f√ľr Arbeit und sexuelle Beziehungen. Die daraus resultierende Durchmischung von Europ√§ern, Sklaven und den afrikanischen Ureinwohnern ist der Ursprung der heutigen farbigen Bev√∂lkerungsschicht (Cape Coloureds).

Historische Karte (um 1888)

W√§hrend der 150-j√§hrigen niederl√§ndischen Herrschaft wuchs die Siedlung zu einem wichtigen und lebendigen Hafen heran, der auch die Taverne des Meeres genannt wurde, da er Rast und Aufenthalt f√ľr die vielen Schiffe bot, die zwischen Europa und Asien verkehrten. Als die VOC am Ende des 18. Jahrhunderts nahezu bankrott war, wurde die Stadt eine leichte Beute f√ľr britische Imperialisten, die ihr Einflussgebiet in diese Region erweitern wollten. Nach der Niederlage der Niederl√§nder gegen die Briten im Jahr 1806 am Bloubergstrand, etwa 25 Kilometer n√∂rdlich von Kapstadt gelegen, wurde die Kolonie am 13. August 1814 zur Britischen Kronkolonie erkl√§rt und die Sklaverei abgeschafft.

Die Entdeckung und der erstmalige Abbau von Diamanten und Gold auf dem Highveld im Inneren des Landes in den Jahren zwischen 1869 und 1890 veränderte Kapstadt sehr schnell. Die Stadt war nun nicht mehr die einzige und dominierende Großstadt der Kolonie, erlangte aber als größter Hafen des Landes Reichtum und Wohlstand, während sich immer mehr Industriebetriebe in der Stadt ansiedelten. Zu dieser Zeit erwirtschaftete der damals in Kapstadt lebende Premierminister der Kapkolonie, Cecil John Rhodes, große Profite mit seinem Konzern De Beers, noch heute der größte Diamantenförderer der Welt.

Die Beulenpest im Jahr 1901 diente der damaligen Regierung der Kolonie als Vorwand, um die Rassentrennung einzuf√ľhren. Die schwarze Bev√∂lkerung wurde in zwei Gebiete abgeschoben, eines nahe den Docks am Hafen und das andere in Ndabeni an der Ostseite des Tafelbergs. Als die National Party im Jahr 1948 die Wahlen gewann und daraufhin das Apartheid-System installierte, f√ľhrte dies zu einer Reihe von gewaltt√§tigen Auseinandersetzungen und Gerichtsverhandlungen, durch die die Rechte der schwarzen und farbigen Bev√∂lkerung Kapstadts systematisch beschnitten wurden. Das Ergebnis waren nach Hautfarbe getrennte Wohnviertel und Stadtteile.

Kapstadt von Robben Island aus

Jahrzehntelang versuchte die wei√üe Regierung schwarze Elendssiedlungen zu entfernen, da diese als Ursprung f√ľr Widerstandbewegungen gegen ihr Apartheid-Regime angesehen wurden. Ein prominentes Beispiel hierf√ľr in Kapstadt ist der District Six. Der Stadtverwaltung war dieses Viertel mit seiner sehr bunten ethnischen und religi√∂sen Mischung und dem quirligen Leben entlang der Hanover Street, die f√ľr ihre Jazzkneipen bekannt war, ein Dorn im Auge. Nachdem man absichtlich das Viertel verkommen lie√ü, wurde es aufgrund ‚Äěunhaltbarer hygienischer Zust√§nde‚Äú 1966 als Sanierungsgebiet deklariert. Die Leute wurden in neu gegr√ľndete Townships wie Gugulethu, Nyanga und sp√§ter Khayelitsha verteilt, die im Gebiet Cape Flats errichtet wurden. 1984 wurden die letzten H√§user abgerissen. Heute ist ein Gro√üteil der Fl√§che Brachland oder wird von der 1982 gegr√ľndeten Cape Peninsula University of Technology genutzt.

Ein letzter Versuch wurde im Jahr 1986 unternommen, als etwa 70.000 Menschen zwangsumgesiedelt werden sollten. Da auch diese radikalen Ma√ünahmen nicht zum gew√ľnschten Erfolg f√ľhrten, beugte sich die Regierung und begann, die Lebensverh√§ltnisse in den armen Vierteln zu verbessern.

Am 11. Februar 1990, nur Stunden nach seiner Freilassung aus dem Gef√§ngnis, hielt Nelson Mandela seine erste √∂ffentliche Rede seit Jahrzehnten vom Balkon des Rathauses von Kapstadt, in der er den Beginn einer neuen √Ąra in S√ľdafrika ank√ľndigte. Kapstadt hat sich seit dem Ende der Apartheid grundlegend ge√§ndert. Die Grundst√ľckspreise entwickelten sich rasant, das Stadtzentrum ist sicherer und viele Stadtviertel wurden mittels gro√üz√ľgiger Sanierungsprogramme entwickelt.

Trotzdem lebt die Mehrheit der Einwohner Kapstadts noch immer in denselben, nun nach Einkommen getrennten, Stadtvierteln der Cape Flats und leidet nach wie vor unter denselben wirtschaftlichen, sozialen und gesundheitlichen Problemen. Abgesehen von einer sich bildenden kleinen farbigen und schwarzen finanziellen Oberschicht lassen die erhofften sozio-ökonomischen Verbesserungen auf sich warten. Probleme wie AIDS und eine hohe Kriminalitätsrate sind weiterhin ungelöst.

Bis 2004 war Kapstadt w√§hrend der Sommermonate Sitz des s√ľdafrikanischen Parlaments. Seither tagt das Parlament ganzj√§hrig dort.

Wegen der fortbestehenden Probleme und der zunehmenden Korruption wird die Kritik am regierenden African National Congress (ANC) immer st√§rker. Vor allem Farbige f√ľhlen sich wegen der Politik des ANC gegen√ľber ihrer Muttersprache Afrikaans diskriminiert und treten f√ľr eine st√§rkere Einflussnahme in der Politik ein. Aufgrund der Bev√∂lkerungsstruktur ist im Gegensatz zu den anderen Metropolen des Landes die Demokratische Allianz (DA) seit den Kommunalwahlen von 2006 die st√§rkste Partei. Sie hat ihren R√ľckhalt bei den wei√üen und farbigen W√§hlern, die in der Stadt die Mehrheit stellen. Am 15. M√§rz 2006 wurde Helen Zille zur B√ľrgermeisterin gew√§hlt, die einer Mehrparteienkoalition vorstand, der der ANC nicht angeh√∂rte. Dieser politische Unterschied zu der vom ANC regierten Provinz sorgte in der Vergangenheit f√ľr einige Spannungen zwischen Kommunal- und Provinzregierung. 2009 wurde Zille ins Provinzparlament gew√§hlt und durfte deshalb nicht B√ľrgermeisterin bleiben. Vom 29. April bis zum 13. Mai hatte ihr bisheriger Stellvertreter Grant Haskin (ACDP) das Amt inne. Seither ist Dan Plato (DA) B√ľrgermeister von Kapstadt. Die n√§chsten Kommunalwahlen sollen 2011 stattfinden.

Städtepartnerschaften

Kapstadt unterhält folgende Städtepartnerschaften:

Bevölkerung

Einwohnerzahl

Bevölkerungsdichte in Kapstadt

Kapstadt hatte im Februar 2007 laut Community Survey 3,50 Millionen Einwohner[4]. Bei der Volksz√§hlung 2001 wurden 2,89 Millionen Einwohner festgestellt. Dies entspricht einem durchschnittlichen j√§hrlichen Bev√∂lkerungswachstum von 3,2 Prozent, was zu einem der h√∂chsten Werte im Land z√§hlt. Das Bev√∂lkerungswachstum ist seit langer Zeit entsprechend hoch, im Zeitraum von 1891 bis 2007 betrug es im Durchschnitt 3,1 Prozent (wobei aber √Ąnderungen des Stadtgebiets nicht ber√ľcksichtigt sind). Der Anstieg der Einwohnerzahl ist sowohl auf hohe Geburtenraten als auch auf Zuwanderung aus anderen Landesteilen zur√ľckzuf√ľhren.

Volkszählung
1891
Volkszählung
1970
Volkszählung
1985
Volkszählung
1991
Volkszählung
2001
Community
Survey 2007
Einwohnerzahl 51.2511) 1.096.5972) 776.6173) 854.6164) 2.892.243 3.497.097

1) F√ľr die Kapdivision (Cape Division, 1717 km¬≤), die eher dem heutigen Stadtgebiet von Kapstadt entspricht, ergab die Volksz√§hlung 97.114 Einwohner; 2) Agglomeration; 3) Agglomeration: 1.911.521 Einwohner; 4) Agglomeration: 2.350.000 Einwohner.

Bevölkerungsgruppen

Farbige oder Coloureds machen als gr√∂√üte Bev√∂lkerungsgruppe 44 Prozent der Einwohner von Kapstadt aus. Der Gro√üteil der Farbigen sind aus der Vermischung von Khoisan als indigener Bev√∂lkerung des westlichen S√ľdafrikas sowie von Wei√üen und Schwarzen entstanden. Ebenfalls einen bedeutenden Anteil der Farbigen machen die Kapmalaien aus, deren kulturelles Zentrum Kapstadt ist. Etwas mehr als ein Drittel der Bev√∂lkerung sind Schwarze, die fast ausschlie√ülich dem Volk der Xhosa angeh√∂ren. Der Anteil der Wei√üen, die meist britischer, niederl√§ndischer und deutscher Herkunft sind, betr√§gt knapp ein F√ľnftel der Gesamtbev√∂lkerung von Kapstadt und liegt damit deutlich √ľber dem Landesdurchschnitt.

Historisch ergibt sich in Bezug auf die Zusammensetzung der Bev√∂lkerung ein anderes Bild. Ende des 19. Jahrhunderts bestand jeweils etwa die H√§lfte der Einwohner von Kapstadt aus Wei√üen und Farbigen. Schwarze (Bantu) gab es damals im westlichen S√ľdafrika noch kaum. In Kapstadt stieg der Anteil der Schwarzen √ľber das 20. Jahrhundert kontinuierlich, im Wesentlichen durch Zuwanderung von Xhosa aus dem Ostkap und durch deren hohe Geburtenraten. Noch im Jahr 2007 war fast die H√§lfte aller schwarzen Einwohner von Kapstadt im Ostkap geboren. Der Anteil der schwarzen Bev√∂lkerungsgruppe ist dementsprechend historisch stark angestiegen, von (1891) 1,4 Prozent auf (2007) 35 Prozent. Da sich die Geburtenrate der Farbigen etwa im Durchschnitt bewegt, ist ihr Anteil verh√§ltnism√§√üig stabil geblieben, von (1891) 49 Prozent auf (2007) 44 Prozent. Obwohl auch die absolute Zahl der Wei√üen stark angestiegen ist, von (1891) 25.400 auf (2007) 676.000, ist ihr Anteil an der Bev√∂lkerung von 50 Prozent auf 19 Prozent zur√ľckgegangen, weil ihre Geburtenraten am niedrigsten sind.

Bevölkerungsgruppen[5] Volkszählung
18911)
Volkszählung
1970
Volkszählung
1996
Volkszählung
20012)
Community
Survey 2007
Farbige 49,4 % 54,6 % 48,4 % 48,1 % 44,0 %
Schwarze 1,1 % 9,9 % 25,1 % 31,7 % 34,9 %
Wei√üe 49,5 % 34,5 % 21,2 % 18,8 % 19,3 %
Inder/Asiaten 0,0 % 1,0 % 1,5 % 1,4 % 1,8 %
sonstige, ohne Angabe ‚Äď ‚Äď 3,8 % ‚Äď ‚Äď

1) Die Farbigen sind zu 33,3 Prozent Khoikhoi, San und Mischlinge sowie zu 16,1 % Malaien. Die Volksz√§hlung f√ľr die Kapdivision (Cape Division, 1717 km¬≤) entspricht eher dem heutigen Stadtgebiet von Kapstadt: 49,8 % Wei√üe, 48,8 % Farbige, 1,4 % Schwarze; 2) Agglomeration.

Sprachen

Geografische Verbreitung der Sprachen in Kapstadt (t√ľrkis: Afrikaans, hellgelb: Englisch, rot: isiXhosa, grau: keine Sprache √ľberwiegend)

In Kapstadt sind drei Sprachen verbreitet: Afrikaans (41 %), isiXhosa (29 %) und Englisch (28 %). Die farbige Bev√∂lkerungsmehrheit spricht zu zwei Drittel Afrikaans und zu einem Drittel Englisch. Wei√üe sprechen etwas h√§ufiger Englisch als Afrikaans. IsiXhosa ist die Hauptsprache der schwarzen Bev√∂lkerungsgruppe.

Erstsprache gesamt Farbige Schwarze Weiße Inder/
Asiaten
Afrikaans 41,4 % 67,8 % 2,7 % 41,3 % 14,3 %
isiXhosa 28,8 % 0,1 % 90,5 % 0,1 % 0,2 %
Englisch 28,0 % 31,8 % 2,4 % 57,0 % 81,9 %
S√ľd-Sotho 0,7 % 0,0 % 2,1 % 0,0 % 0,0 %
isiZulu 0,3 % 0,0 % 0,8 % 0,0 % 0,0 %
Setswana 0,1 % 0,0 % 0,4 % 0,0 % 0,0 %
sonstige 0,7 % 0,3 % 1,1 % 1,6 % 3,6 %

Nationalitäten

Die Bev√∂lkerung von Kapstadt besteht zu 98,8 Prozent aus S√ľdafrikanern und zu 1,2 Prozent aus Ausl√§ndern.

Volkszählung 2001 nach Staats-
b√ľrgerschaft[6]
nach
Geburtsort[7]
S√ľdafrikaner 98,8 % 97,0 %
sonstige Afrikaner 0,4 % 1,2 %
Europ√§er 0,6 % 1,4 %
Asiaten 0,1 % 0,2 %
Sonstige 0,1 % 0,2 %

Wirtschaftliche Lage

Der Vergleich der wirtschaftlichen Lage der Bevölkerungsgruppen zeigt die weiterhin großen Rassenunterschiede. Das Einkommen von Weißen ist im Durchschnitt etwa zehnmal höher als das von Schwarzen, die Arbeitslosenquote mehr als zehnmal niedriger. Mit einem Bevölkerungsanteil von 19 Prozent erbringen Weiße insgesamt fast 60 Prozent der Gesamtwirtschaftsleistung von Kapstadt.

Volkszählung 2001 gesamt Farbige Schwarze Weiße Inder/
Asiaten
Offizielle Arbeitslosigkeit[8] 29,2 % 24,5 % 49,8 % 4,7 % 12,0 %
Durchschnittliches Einkommen [9] (ZAR) 2020 ZAR 1240 ZAR 630 ZAR 6320 ZAR 2910 ZAR
Durchschnittliches Einkommen [9] (EUR) 300 EUR 180 EUR 90 EUR 920 EUR 430 EUR
Anteil an der Gesamtwirtschaftsleistung[10] 100 % 29 % 10 % 59 % 2 %

Kapstadt und die Folgen der Apartheid

Computergeneriertes Bild der Kap-Halbinsel; es zeigt das Kap der guten Hoffnung am rechten unteren Rand, dar√ľber die False-Bay. Kapstadt selbst befindet sich mittig am unteren Bildrand.

Kapstadt ist aufgrund der bis 1994 andauernden Apartheid eine stark entmischte Stadt. Innerhalb der ersten Siedlungsgebiete europ√§ischer Einwanderer mit seinem rechtwinkligen Stra√üengrundriss befindet sich die Innenstadt. Sie l√§sst sich am ehesten mit dem Central Business District nordamerikanischer St√§dte vergleichen. In der Innenstadt befinden sich die Verwaltung, Dienstleistungseinrichtungen und Handel, w√§hrend Wohnungen kaum zu finden sind. An diesen Innenstadtbereich grenzen Industrieviertel, vor allem der Hafenbereich mit dazugeh√∂rige Gewerben wie Speditionen und Logistikunternehmen. Die Wohngebiete waren in Abh√§ngigkeit von der Zugeh√∂rigkeit zu den Bev√∂lkerungsgruppen √ľber das Stadtgebiet verteilt. Die Wei√üen besa√üen die besten Wohnlagen in Zentrumsn√§he oder attraktiven Vororten. Daran schlossen sich die Gebiete der farbigen Bev√∂lkerung an, die aus ihren angestammten Wohngebieten in der Innenstadt, wie dem District Six, vertrieben wurden. Die schwarze Bev√∂lkerung wurde in den am weitesten vom Zentrum entfernten Gebieten untergebracht. 1985 war Kapstadt die Stadt, in der die Rassentrennung am weitesten fortgeschritten war. Nur f√ľnf Prozent der Einwohner lebten im ‚Äěfalschen‚Äú Stadtteil.

Mit dem Ende der Apartheid gibt es auch keine diskriminierenden Regelungen mehr. Dennoch ändert sich der Zustand nur langsam. Erst einem geringen Teil der ehemals benachteiligten Bevölkerungsgruppen ist es bisher gelungen, in die zentrumsnäheren bzw. besser ausgestatteten Wohngebiete umzuziehen.

Stadtbezirke und Townships

Kapstadt ist (seit 1996, f√ľr die Gemeindewahlen 2000) in die sechs Stadtbezirke Blaauwberg, City, Helderberg, Oostenberg, South Peninsula und Tygerberg unterteilt. Mit Ausnahme von City (Kapstadt) wird der Rest der Metropolregion vielfach noch als eine Ansammlung von Vororten aufgefasst.

Kapstadt hat mehrere Townships. Das √§lteste (ab 1922) ist Langa (isiXhosa: Die Sonne). Es liegt von allen Townships am dichtesten am Stadtzentrum. Die sp√§teren Wohngebiete f√ľr Schwarze und Coloureds wurden immer am jeweiligen Stadtrand errichtet, meist in den Cape Flats √∂stlich des Zentrums. In den 1950er und 1960er Jahren folgten Nyanga (der Mond) und Gugulethu (Unser Stolz), in den 1980er Jahren folgte Khayelitsha (Unsere neue Heimat), das zweitgr√∂√üte Township S√ľdafrikas nach Soweto. Die Lebensbedingungen waren meist schlecht und haben sich auch nach dem Ende der Apartheid nicht wesentlich verbessert. F√ľr Touristen werden heute gef√ľhrte Touren durch diese Townships angeboten.

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Long Street in Kapstadt
Victoria & Alfred Waterfront und Tafelberg
Canal Walk Einkaufszentrum
Kapstadt und Tafelberg von der Victoria & Alfred Waterfront aus

Kapstadt ist vor allem zwischen Oktober und M√§rz ein beliebtes Ziel f√ľr Touristen. Der Tourismus gilt als wichtiger Wirtschaftsfaktor f√ľr die Stadt und die umliegenden Vororte.

Zu den beliebtesten Sehensw√ľrdigkeiten geh√∂ren der Tafelberg, aber auch die Victoria and Alfred Waterfront und der victorianische Teil des Hafens, der mit Boutiquen, Restaurants, Museen, dem Nobel Square oder dem Two Oceans Aquarium Touristen viel Abwechslung bietet. Als Vorbild diente die Waterfront in San Francisco.

Die Innenstadt bietet eine Vielzahl von Museen und historischen Geb√§uden, wie das Kastell (Castle of Good Hope), das √§lteste erhaltene Geb√§ude S√ľdafrikas. Es entstand im Jahr 1666 nach dem Vorbild barocker Festungen, war jedoch nie in Kampfhandlungen verwickelt. Weitere interessante Orte sind die City Hall, 1905 erbaut, die St. Georges Cathedral, Sitz des anglikanischen Erzbischofs, die Nationalgalerie und das Nationalmuseum.

In der Innenstadt befindet sich mit der Long Street eine der belebtesten Stra√üen der Stadt. Hier findet man Kneipen, Restaurant und Nachtclubs, die die Stra√üe zur Vergn√ľgungsmeile machen.

Ein Touristenmagnet ist die ehemalige Gef√§ngnisinsel Robben Island, auf der Nelson Mandela inhaftiert war. Seit 1999 ist die Insel von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt worden. Sie wurde von den Apartheid-Regierungen als Lager f√ľr politische H√§ftlinge verwendet.

Viel besucht werden in den Sommermonaten die touristischen Vororte Camps Bay und Clifton, deren Str√§nde zu den beliebtesten und meistbesuchten Str√§nden S√ľdafrikas geh√∂ren und die fast ausschlie√ülich vom Tourismus leben. Der Bloubergstrand im Norden der Stadt wird meist von Wassersportlern genutzt.

Zu nennen ist au√üerdem der Botanische Garten Kirstenbosch am s√ľdlichen Fu√ü des Tafelbergs, einer der sch√∂nsten G√§rten des Landes, welcher der Stadt im Jahr 1902 von Cecil Rhodes geschenkt wurde. Das Gel√§nde wurde 1914 zum Botanischen Garten gemacht, um die einmalige Flora unter Schutz zu stellen, und war der erste gesch√ľtzte Garten dieser Art.

An dem Autobahnkreuz N1/N7 liegt das Gro√üprojekt Century City, das einen Themenpark (Ratanga Junction), das Einkaufszentrum Canal Walk, ein Spielcasino, das Feuchtgebiet-Reservat Intaka Wetlands, Wohnungen und B√ľros umfasst. Canal Walk bietet √ľber 400 Gesch√§fte, ein Kinozentrum, zahlreiche Restaurants und zwei Hotels.

Einkaufen

In Kapstadt und seinen Vororten gibt es zahlreiche Einkaufsmalls, wie das Einkaufszentrum Victoria & Alfred Waterfront in der Hafengegend. Diese Mall liegt am Wasser und viele Besichtigungstouren und Rundfahrten nehmen hier ihren Anfang. Hier finden sich auch zahlreiche Stra√üenh√§ndler und Musikanten ein. Das in Kapstadts Weingebiet gelegene Constantia Village mit seinen Luxusgesch√§ften und das n√∂rdlich von Kapstadt gelegene Einkaufszentrum Canal Walk mit 400 L√§den, zahlreichen Restaurants und mehreren Kinos sind weitere bekannte Malls. Canal Walk ist das gr√∂√üte Einkaufszentrum der S√ľdhalbkugel. Die meisten gro√üen Einkaufszentren sind die ganze Woche ge√∂ffnet, aber in den Vororten sind viele L√§den Sonntags geschlossen.

Wirtschaft

Kapstadt lebt neben dem Tourismus vor allem von der Textilherstellung und der Informationstechnologie. Daneben sind Werbebranche, Transport und Handel zu nennen. Von Kapstadt aus werden landwirtschaftliche Erzeugnisse der Provinz Westkap exportiert, vor allem Obst, Wein und Blumen. Bodensch√§tze wie Eisenerz werden hingegen √ľber den Hafen im n√∂rdlich gelegenen Saldanha Bay ausgef√ľhrt. Im Juni 2006 fand die erste Cape Town Book Fair als Joint Venture mit der Frankfurter Buchmesse statt, um das Lesen und bei h√∂heren Buchauflagen erschwinglichere Preise vor allem bei Schulb√ľchern zu f√∂rdern.

Ein Automobilhersteller Kapstadts ist das seit 2004 ansässige Unternehmen Optimal Energy, das auch auf europäischen Automobilausstellungen vertreten war. Ein ehemaliger Automobilhersteller der Stadt ist Glass Sport Motors.

Verkehr

Der Cape Town International Airport, fr√ľher D.F. Malan Airport, ist der zweitgr√∂√üte Flughafen in S√ľdafrika. Von hier aus starten Fl√ľge ins Inland, zunehmend auch in andere afrikanische L√§nder wie Namibia, Botsuana und Kenia sowie zu wichtigen Flugh√§fen in Europa und Amerika. Zahlreiche Ziele in Europa, Asien und Amerika werden mehrmals in der Woche angeflogen. Die bedeutendste Fluggesellschaft auf dem Flughafen ist die staatliche South African Airways sowie Comair. F√ľr Billigfluglinien wie Kulula.com, 1time oder Mango ist Kapstadt ein wichtiges Ziel.

Der Flughafen ist sehr gut √ľber das √∂rtliche Stra√üennetz erreichbar. Die N2, die entlang der K√ľste Richtung Osten f√ľhrt, verl√§uft direkt neben der Landebahn. Die N1 Richtung Bloemfontein‚ÄďJohannesburg ist nur wenige Kilometer entfernt. Shuttle-Busse verkehren vom Zentrum zum Flughafen.[11]

Kapstadt verf√ľgt mit der Metrorail √ľber eine S-Bahn-artige Regionalbahn und ein regionales Busnetz (‚ÄěGolden Arrow‚Äú), die jedoch mit europ√§ischen Standards nicht vergleichbar und stark auf Berufspendler ausgerichtet sind. Der Gro√üteil des Nahverkehrs wird von Mini-Taxis bew√§ltigt, private Kleinbusse, die bestimmte Strecken abfahren und die auf Handzeichen halten, aber meist √ľberf√ľllt sind. Alle √∂ffentlichen Verkehrsmittel werden fast ausschlie√ülich von der √§rmeren Bev√∂lkerung genutzt.

Die Stadt hat ein gut ausgebautes Stra√üennetz; das Auto ist das Haupttransportmittel der reicheren Bev√∂lkerung. Fahrradverkehr spielt keine Rolle. Durch die Konzeption als autofreundliche Stadt wurde es, gerade in den Randbezirken, der √§rmeren Bev√∂lkerung schwer gemacht, sich als Fu√üg√§nger von Viertel zu Viertel zu bewegen ‚Äď w√§hrend der Apartheid war das auch nicht erw√ľnscht. Deswegen sind h√§ufig Fu√üg√§nger auf Autobahnen unterwegs, da es oft ihre einzige Chance ist, einen bestimmten Ort zu erreichen.

Bildung

Kapstadt ist neben Stellenbosch, Johannesburg und Pretoria die bedeutendste Universit√§tsstadt in S√ľdafrika. Die University of Cape Town (kurz: UCT) ist eine der wichtigsten Universit√§ten auf dem afrikanischen Kontinent. Daneben gibt es noch die University of the Western Cape, UWC, und das Technikon Cape Peninsula University of Technology (CPUT). Auch eine Business School ist in Kapstadt zu finden, die Graduate School of Business der University of Cape Town. Die Graduate School of Business befindet sich in unmittelbarer N√§he der Victoria & Alfred Waterfront. Auch die Graduate School of Business der Universit√§t Stellenbosch (kurz: SUN) befindet sich in Bellville, einem Stadtteil von Kapstadt. Auch das Universit√§tsklinikum der SUN befindet sich in Bellville.

Kapstadt weist zahlreiche Englisch-Sprachschulen auf, die von Menschen aus vielen L√§ndern besucht werden. Die Entwicklung begann Mitte der 1990er Jahre. Gr√ľnde f√ľr die positive Entwicklung sind die Qualit√§tsorientierung und der hohe Freizeitwert Kapstadts.

Söhne und Töchter der Stadt

Blick vom Tafelberg auf die Bucht von Kapstadt
Nächtliches Panorama von Kapstadt

Weblinks

 Commons: Kapstadt ‚Äď Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ City Statistics (englisch). Strategic Development Information and GIS Department (3. Dezember 2008). Abgerufen am 24. Februar 2010.
  2. ‚ÜĎ Welcome to the Mayor's official website (englisch). Abgerufen am 29. Mai 2010.
  3. ‚ÜĎ Klimadiagramm von Kapstadt, S√ľdafrika (deutsch). Abgerufen am 5. April 2010.
  4. ‚ÜĎ 2007 Community Survey Analysis for Cape Town, Seite 6, abgerufen am 18. Juni 2010
  5. ‚ÜĎ 2007 Community Survey Analysis for Cape Town, S. 6, abgerufen am 18. Juni 2010
  6. ‚ÜĎ Census 2001 by municipalities and citizenship, abgerufen am 16. Juni 2010
  7. ‚ÜĎ [1], abgerufen am 18. Juni 2010
  8. ‚ÜĎ Census 2001 by municipalities, official employment status, population group and gender, abgerufen am 16. Juni 2010
  9. ‚ÜĎ a b Census 2001 by municipalities, official employment status, population group and gender, abgerufen am 16. Juni 2010
  10. ‚ÜĎ Census 2001 by municipalities, official employment status, population group and gender, abgerufen am 16. Juni 2010
  11. ‚ÜĎ Website des Flughafens (englisch). Abgerufen am 19. Februar 2010.

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