Karakhaniden

Unter dem Begriff Kara-Chaniden ist eine türkische Herrscherdynastie die um 960 zum Islam übertrat und im 11. und 12. Jahrhundert Mittelasien beherrschte. In Samarkand existierte sie noch bis 1212. Die Bezeichnung „Kara-Chaniden“ geht auf W. W. Grigorew (1816-1881) zurück und ist dem Titel des ranghöchsten Fürsten entlehnt („Kara Khan“ = „Schwarzer Herrscher“).

Inhaltsverzeichnis

Aufstieg, Islamisierung

Über die Herkunft der Dynastie ist wenig bekannt und viel diskutiert worden; es handelte sich angeblich um Mitglieder der alttürkischen Ashina-Sippe. Eine komplizierte Rangfolge sicherte allen männlichen Familienmitgliedern ihren Anteil an der Macht, und mit dem Tod eines übergeordneten Fürsten rückten die Rangniederen nach und erhielten neue Namen und Titel. Der ranghöchste Herrscher trug den Titel „Arslan Qara Qagan“ und sein Mitregent trug den Titel „Bugra Qara Qagan“. Vier weitere Titel waren: Arslan Ilek, Bugra Ilek, Arslan Tegin und Bugra Tegin.

Die Karluken-Konföderation unterteilte sich angeblich in neun Gruppen unterschiedlicher Herkunft. Die Chigil und Tukhsi waren dabei z. B. Überbleibsel älterer türkischer Gruppierungen. Das Machtzentrum war das Gebiet am Tschu, und der ranghöchste Herrscher saß in „Kara-Ordu“, d. h. in Balasagun bei Tokmok, im kirgisischen Tschu-Tal, einer Stadt mit sogdisch-türkisch gemischter Einwohnerschaft.

Satoq Bugra Khan (gest. 955), der Teilherrscher („Ilek-Khan“) von Kaschgar, trat der von Munedschimbaschi (gest. 1702) wiedergegebenen Überlieferung der Bagdader Geschichtsschreibung zufolge als erster seines Geschlechts zum Islam über. Die Verbesserung der Beziehungen nach Mittelasien nutzten er und seine Nachkommen, um die höchste Würde des „Kara-Khan“ an sich zu reißen. Satoq soll nach der Konversation zum Islam eine Fatwa (islam. Rechtsgutachten) erhalten haben, die ihm den Mord an seinem noch heidnischen Vater erlaubte. Als er diesen ersetzt hatte, trieb er die Islamisierung seines Volkes voran. Ein Geistlicher aus Nischapur, Abu'l Hasan Muhammad b. Sufyan al-Kalamati soll dabei eine Rolle gespielt haben. Er starb 961 am Hof des Khans.

Satoq Bugra Khans Familienmitglieder, allesamt Moslems, beherrschten dann im 10. und 11. Jh. das Land am Tschu und am Talas-Fluss und das westliche Tarimbecken.

Eroberung Bucharas 999

Das Karachaniden-Reich im frühen 11. Jh., ungefähre Ausdehnung.

Bugra Khan Harun, der islamische Khan in Balasagun, besetzte 992 mit Zustimmung des Adels und der Geistlichkeit Buchara und vertrieb die Samaniden. Die Einwohner Bucharas fragten ihre Rechtsgelehrten, ob sie kämpfen sollten und bekamen eine interessante Antwort: „Wenn die Leute des Khans (mit den Samaniden) sich wegen der Religion streiten, so ist es obligatorisch, gegen sie zu kämpfen. Und wenn es sich um weltliche Angelegenheiten handelt, so ist es für die Muslime verboten, sich töten zu lassen. Der Lebenswandel dieses Stammes ist schön und ihr Glaube ist der rechte, und es ist besser, sich aus dem Streit herauszuhalten.“ Aber der Khan erkrankte in Buchara und verstarb auf dem Rückweg; die Stadt musste wieder aufgegeben werden.

Erst am 23. Oktober 999 besetzte der Arslan Ilek Nasr, der Teilherrscher von Üzkent (im Ferghanatal), Buchara erneut, und zwar widerstandslos. Der Samaniden-Emir Abd al-Malik II. b. Nuh wurde mitsamt seiner Familie gefangengenommen und deportiert. Ein Samaniden-Prinz namens Isma'il entfloh zwar, aber sein Kampf um die Wiederherstellung des Reiches (bis 1004) war vergeblich. Arslan Ilek Nasr und ein anderer Gegenspieler der Samaniden, Mahmud von Ghazna (reg. 998-1030), einigten sich dabei auf eine Grenze am Amudarja und schlossen ein Heiratsbündnis, das allerdings nicht lange hielt (1001).

Feudale Streitigkeiten

Damals waren die Kara-Chaniden dreigeteilt: Tughan Khan Ahmad b. Ali saß in Kaschgar, sein Bruder Arslan Ilek Nasr saß in Buchara und Üzkent, und Qadir Khan Yusuf (ein Vetter der beiden) saß in Chotan. 1011/12 ging Arslan Ilek Nasr gegen Tughan Khan vor, verstarb aber im Folgejahr. Tughan Khan musste 1017 eine Invasion östlicher Nomaden zurückschlagen, die aus dem „Kitai-Gebiet“ kamen und mit angeblich 100.000 Zelten (d. h. Familien) Kaschgarien angriffen. Vielleicht handelte es sich um einen Angriff der Liao-Kaiser Chinas: Yelü Lung-hsiü (reg. 982-1031) war damals sehr aktiv. Der Liao-Hof versuchte analog dazu, mit Mahmud von Ghazna Kontakt aufzunehmen.

1020/21 erhob sich Buchara mit Hilfe des Turkmenenführers Isra’il ibn Seldschuk, als sich die Khane Arslan Khan Mansur b. Ali und Qadir Khan Yusuf gerade auf einem Feldzug gegen Chorassan befanden. Auf Isra’il ibn Seldschuk stützte sich Qadir Khan Yusufs Bruder Ali Tegin (ca. 1020-1034), der sich zum neuen Khan Transoxaniens machte. 1025 – nach seinen Erfolgen in Indien – griff Mahmud von Ghazna den Ali Tegin an und besetzte Samarkand, und zwar im Einvernehmen mit Qadir Khan Yusuf, Alis Bruder, der gerade „Kara-Khan“ geworden war. Beide trafen sich bei Samarkand, aber Ali Tegin holte sich im Folgejahr sein Land zurück. Mahmud von Ghazna kamen auch wegen Isra’il ibn Seldschuks Macht Bedenken, und so deportierte er ihn nach Indien und nahm sich im Austausch für diese „Hilfeleistung“ Nordbaktrien (heute: Tadschikistan).

Schließlich macht sich Ali Tegin unter dem Titel „Tamgatch Bugra Qara Qagan“ unabhängig. Damit kam es zur Spaltung des Kara-Chaniden-Reiches in ein Ost- und in ein Westreich. Ali Tegin starb 1034. Bald nach seinem Tod kam in Transoxanien mit Abu Ishak Ibrahim ibn Nasr ein Sohn des Arslan Ilek Nasr an die Macht, und damit vollendete sich die Spaltung des Reiches: im Ostreich (Ferghana, Siebenstromland, Kaschgarien) regierten die Nachkommen des Bugra Khan Harun (auch: Hasaniden), und im Westreich (Transoxanien) fortan (wieder) die Nachkommen von Ali b. Musa Baytas (1041/2).

Das Westreich und die Seldschuken (ab 1034)

Mit dem Tod des umtriebigen Ali Tegin verließen die Seldschuken die Dienste seiner Söhne und gingen zu dem Choresmschah über. Dort konnten sie angesichts innerer Konflikte auch nicht bleiben, und so emigrierten sie nach Chorassan, wo sie 1040 dem Regime der Ghazna-Sultane in der Schlacht von Dandankan bei Merw den Todesstoß versetzten. Das war die Geburtsstunde des Seldschukenreiches, das auch bald das Westreich der Kara-Chaniden in Bedrängnis bringen sollte.

Zunächst behauptete Abu Ishak Ibrahim ibn Nasr (reg. 1041/2-68) Transoxanien. Auf seinen Münzen bezeichnete er sich als „Stütze des Staates, Krone der religiösen Gemeinschaft, Schwert des Vizekönigs Gottes, Tamgatch Khan Ibrahim“ und berief sich auf den (sunnitischen) Kalifen in Bagdad. 1044/45 unterdrückte er einen Aufstand der Stadtbevölkerung von Buchara, der von den Schiiten ausgelöst worden war. Schließlich dankte er unter innerem und äußerem Druck ab.

Im anschließenden Bruderkrieg siegte sein Sohn Nasr, genannt Schams al-Mulk (reg. 1068-80). Er wehrte 1072 den zweiten Seldschukensultan Alp Arslan (reg. 1063-72) ab, der in diesem Feldzug starb, bekannte sich aber zwei Jahre später (1074) als Vasall von dessen Sohn und Nachfolger, Malik Schah I.. Weiterhin musste er das Ferghanatal seinen Verwandten im Ostreich überlassen. Der Khan lebte zwar traditionell in einer Zeltstadt bei Buchara, umgeben von seiner Armee, betätigte sich aber trotzdem als Bauherr. Buchara wurde 1164/5 neu befestigt, und ein Palast namens Schamsabad und ein Wildpark wurden südlich der Stadt für den Khan errichtet. Auf dem Weg nach Samarkand entstand 1078/79 eine Karawanserei namens Rabat-i Malik mit unterirdischem Wasserspeicher.

Unter Ahmad ibn al-Chidr (reg. 1080/1-1089/95, Neffe Nasrs) brachen wieder Konflikte mit der „Ulama“ in den Städten aus, welche die Seldschuken zum Angriff nutzten. Malik Schah I. kehrte 1089 zurück, besetzte Buchara, Samarkand und Uzkent, nahm Ahmed gefangen und setzte ihn bald danach als seinen Vasallen wieder ein, und zwar als Ahmeds revoltierende Truppen die Ost-Kara-Chaniden zu Hilfe riefen. Ahmed suchte sich danach die Unterstützung der armen Stadtbevölkerung und der Sekten, was dem Adel und dem Klerus den Vorwand lieferte, ihn zu beseitigen. Er wurde 1095 als Ketzer verurteilt und erwürgt. Eine erneute Invasion der Seldschuken folgte 1097.

Der nächste bedeutende Seldschukenvasall war Muhammad II. Arslan Khan (reg. 1102-1130). Unter ihm wurden unter anderem das Kaljan-Minarett (1127) und die Zitadelle in Buchara errichtet. Sein Heer zählte 12.000 Mamluken und damit wurde er dem Seldschukensultan Sandschar (reg. 1117-1157) anscheinend zu selbständig. Sandschar ließ Samarkand besetzen und den Khan nach Merw deportieren (1030).

Nach blutigen Thronstreitigkeiten kam Mahmud II. b. Muhammad die Macht und wurde bei Chodschent 1137 von den Kara-Kitai geschlagen. Die Kara-Kitai waren eine Gruppe des Volkes der Kitan, welche sich nach dem Untergang der Liao-Dynastie Chinas um 1125 nach Westen abgesetzt hatte und nun am Tschu ein neues Reich erschuf. Mahmud II. rief Sultan Sandschar zu Hilfe, und auch dieser wurde 1141 in der Katwansteppe bei Samarkand von den Kara-Kitai vernichtend geschlagen. Die Seldschuken ließen 30.000 Tote zurück, und ihr Reich brach binnen weniger Jahre zusammen. Die West-Kara-Chaniden besaßen danach als Vasallen der Kara-Kitai nur noch Samarkand (Buchara fiel unter Sandschar an die Sadriden), und auch in Samarkand endete ihre Dynastie, als Ulugh Sultan Uthman (reg. 1200–1212) vom Choresmschah Muhammed (seinem Schwiegervater) gestürzt und hingerichtet wurde.

Das Ostreich ab 1032

Mausoleum der Kara-Khaniden bei Üzkent, 11/12. Jh.

Nach dem Tod von Qadir Khan Yusuf 1032 wurde das Ostreich unter zwei Söhne geteilt: Abu Suga Sulayman Arslan Khan (reg. 1032-55) bekam Balasagun, Kaschgar und Chotan; der andere Sohn, Muhammad Bugra Khan (reg. 1055-57), bekam Talas (Taraz) und verdrängte um 1055 seinen Bruder. Nach weiteren Teilungen wurde das Ostreich vermutlich erst am Ende des Jahrhunderts wieder vereinigt, und zwar in der Hand von Harun Bugra Khan (reg. 1075-1103). Der Khan unterwarf sich – ähnlich seinem westlichen Kollegen Ahmad ibn al-Chidr – nach einem Seldschukenvorstoß auf Talas (d. h. das heutige Taraz in Kasachstan) aber die Oberherrschaft der Seldschuken war hier nicht so drückend. Um 1102 drang ein Ost-Khan wieder bis nach Termes vor, die Streitigkeiten in Transoxanien ausnutzend.

Balasagun als Residenz der Ostherrscher wurde ein Zentrum der türkisch-islamischen Kultur. Offenbar dem Harun Bugra Khan wurde um 1069/70 das bekannte „Kutadgu Bilig“ des Jusuf Chass Hadschib Balasaguni gewidmet, ein Fürstenspiegel aus Balasagun. „Ungehörig ist das gemeine Volk, ohne Gesetz und Regel, wenn man mit ihm zu tun hat. Trotzdem ist keine Sache ohne dasselbe ausführbar. Sprich daher ihm gut zu, aber mach es dir nicht zu Gefährten!“ „Alles was sie wissen ist die Sättigung des Magens. Es gibt für sie keine andere Sorge als die Kehle …“

Der Untergang des Ostreichs kam, als der in Balasagun regierende Khan Ibrahim II. um 1128 die Kara Kitai ins Land holte, um aufständische Karluken und Quangli-Nomaden bekämpfen zu können. Die Kara-Kitai unter ihrem Fürsten Yelü Dashi (耶律大石 Yēlǜ Dàshí) (reg. ca. 1125-1144) besetzten sein Land, und den Kara-Chaniden verblieb nur der Vasallenstatus in Kaschgar, bis sie um 1212 auch dort gestürzt wurden.

Zu Kunst und Kultur

Die Zeit der Kara-Chaniden war trotz der wiederholten feudalen Streitigkeiten eine kulturelle Blütezeit. Anregungen wurden aus früheren Kulturen übernommen als auch (über den Handel entlang der Seidenstraße) mit fernen Ländern ausgetauscht.

Heute sind noch einige Bauwerke erhalten; am bekanntesten ist sicher das Kaljan-Minarett in Buchara (1127). Die Bauten wurden aus Ziegeln und Holz hergestellt. Die Baumeister bemühten sich um eine kunstvolle Versetzung bzw. eine ornamentale Struktur einfacher Ziegel in einer Wand, um Holzschnitzereien und um die Verwendung von Stuck im Inneren. In später Zeit wurden auch glasierte Ziegel verwendet.

Von der Kleinkunst hat in erster Linie die Keramik die Jahrhunderte überstanden, ferner Holzschnitzereien in Chiwa, einige Stoffe und Metalle. Die Keramik Mittelasiens aus jener Zeit war drei- bis vielfarbig und weist meist geometrische Muster auf, aber auch abstrakte figurative Darstellungen. Schriften oder Miniaturen sind nicht erhalten.

Kara-Chaniden-Herrscher

Einige Khane wurden wegen ihrer Bedeutungslosigkeit weggelassen.
Widersprüchliche Namen sind schon aufgrund der komplizierten Rangfolge unvermeidlich.

Die Kara-Khane im Osten (Balasagun, Kaschgar)

  • Bilge Kül Qadir Qan Arslan Qara Qagan (auch: Ilmalm) ca. 840
  • Bazir Arslan Qara Qagan ca. 860
  • zwei unbekannte Nachfolger um 890
  • Ogulcaq Qadir Qan Bugra Qara Qagan (Sohn Bilge Kül Qadirs) ca. 893-904f.
  • Abd al-Karim Satuq Bugra Qara Qagan (Sohn oder Neffe Ogulcaq Qadirs) ca. 927-955
  • Sams ad-Daula Musa Baytas (Sohn Satuqs) 955-9??
  • Sulayman Arslan Khan (Sohn Satuqs) 958-970 (?)
  • Sihab ad-Din Abu Musa Harun (al-Hasan) b. Sulayman Qilic Bugra Qagan (Enkel Satuqs) 982-993
  • Abu’l-Hasan Ali Arslan Qara Qagan (Sohn von Musa, Enkel Satuqs) 993-I.998
  • Nasir al-Haqq wa Saif ad-Daula Abu Nasr Ahmad Arslan Qara Qagan (Sohn Alis) 998-1017, seit 998 in Kaschgar
  • Sana' ad-Daula Abu Mansur Muhammad Arslan Ilek (Sohn Ahmads) 1017-1024, abged.
  • Nasir ad-Din Yusuf Qadir Qan (Sohn Haruns) 1024-XII.1032, um 1008 in Chotan

Teilherrscher in Transoxanien (Buchara, Samarkand)

  • Abu'l-Hasan Nasr b. Ali Arslan Ilek (Sohn Alis) 999-1013, vorher in Üzkent
  • Abu Muzaffar Mansur b. Ali Arslan Ilek (Sohn Alis, oder Ahmads?) 1013-1020/4
  • Baha' ad-Daula Ali Tegin (Bruder Yusufs, Sohn Haruns) 1020/4-1034
  • Abu Ali al-Husayn Cagra Tegin b. Harun (Sohn Haruns) 1034-1042
  • Abu Muzaffar Ibrahim Tamgatch Khan (auch: Buri Tegin) (Sohn Nasrs?, zumindest Alis Linie) 1041/2-68, abged.
  • Sams al-Mulk Nasr ibn Ibrahim (Sohn Ibrahims) 1068-1080
  • Ahmad ibn al-Hidr (Sohn Hidrs, Neffe Nasrs) 1080/1-1089 und erneut -II.1095
  • Mahmud (1095/7), der Ost-Kara-Chanide Kadir Khan Jibra’il b. Umar (gest. VII.1102) und andere
  • Muhammad Tegin b. Sulayman Tegin b. Da'ud Arslan Khan 1102-1130
  • Abu'l-Ma'ali Hasan Tegin 1130-1132
  • Rukn ad-Din Mahmud b. Muhammad (Sohn Muhammads) 1132-1141
  • ...in Samarkand noch bis Uthmans Hinrichtung 1212

Ost-Reich nach der Teilung

  • Saraf ad-Daula Abu Suga Sulayman Arslan Qan (Sohn Yusufs) 1032-1055, abgesetzt
  • Muhammad Bugra Qan (Sohn Yusufs) 1055-57, seit 1032 in Talas
  • Ibrahim (Sohn Yusufs) 1057-59
  • Mahmud Tugril Khan (Sohn Yusufs) 1059-74
  • Umar Tugril Qara Tegin 1074/5 (Sohn Mahmuds)
  • Harun Bugra Qan b. Sulayman 1075-1103
  • Ahmad Nur al-Dawla 1103-1128
  • Ibrahim 1128 ff.
  • ...in Kaschgar noch bis Muhammads Ende 1211

Quellen


Literatur

  • The Cambridge History of Early Inner Asia. Edited by Denis Sinor, Cambridge (u. a.) 1990.
  • B. Brentjes: Herren der Steppe, Berlin 1986
  • R. Grousset: Die Steppenvölker, Essen 1975
  • Fischer Weltgeschichte, Zentralasien

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