Kardinal

ÔĽŅ
Kardinal
Wappen eines Erzbischofs im Kardinalsrang, erkennbar an dem roten Kardinalshut (‚Äěgalero‚Äú) mit 30 seitlichen Quasten sowie an dem erzbisch√∂flichen (doppelten) Vortragskreuz
Der emeritierte mailändische Kardinal Dionigi Tettamanzi im Kardinalsornat
Kardinal Kasper und Kardinal Danneels in Chorkleidung

Kardinal ist ein religi√∂ser Titel der R√∂misch-katholischen Kirche und wird von deren Oberhaupt, dem Papst, verliehen. Er berechtigt den Tr√§ger zur Papstwahl und verpflichtet ihn zur besonderen Mitverantwortung an der Gesamtleitung seiner Kirche (‚ÄěSenat des Papstes‚Äú). Die Verleihung nennt man Kreierung, die kirchen-protokollarische Anrede eines Kardinals lautet ‚Äě(Eure) Eminenz‚Äú. Es gibt Kardin√§le, die in der r√∂mischen Kurie die Funktionen von ‚ÄěMinistern‚Äú ‚Äď wie in weltlichen Regierungen ‚Äď innehaben. Diese werden Kurienkardin√§le genannt, zu denen z. B. der Kardinalstaatssekret√§r, der Kardinalgro√üp√∂nitentiar und die Kardinalpr√§fekten geh√∂ren.

Inhaltsverzeichnis

Herkunft des Begriffs

Der Ausdruck Kardinal kommt zum einen vom lateinischen cardinalis ‚Äěwichtig, vorz√ľglich‚Äú (abgeleitet aus cardo ‚ÄěT√ľrangel, Dreh- und Angelpunkt‚Äú). Zum anderen bezieht er sich urspr√ľnglich auf einen an einer r√∂mischen Hauptkirche (cardo) ‚Äď auch au√üerhalb Roms ‚Äď angestellten Geistlichen (in cardinatus cardinalis), dem eine Kirche oder Diakonie als Titelkirche (tituli cardinales) in Rom anvertraut ist.

Es handelt sich um die √§lteste kirchliche Ehrenfunktion, die unmittelbar auf den Papst, den Summus Pontifex, folgt. Kardin√§le sind somit die nach dem Papst h√∂chsten W√ľrdentr√§ger. Das Amt geht auf die Zeit der Alten Kirche zur√ľck. Papst Silvester I. (314‚Äď336) sprach von presbyteri et diaconi cardinales.

Der volle Titel lautet: Sanctae Romanae Ecclesiae Cardinalis (‚ÄěKardinal der Heiligen R√∂mischen Kirche‚Äú), was in offiziellen kirchlichen Schreiben und Urkunden meist mit S. R. E. Cardinalis abgek√ľrzt wird.

Kirchenrechtliche Bestimmung

Seit dem 15. April 1962[1] werden in der Regel nur Bisch√∂fe zu Kardin√§len ernannt. In der gegenw√§rtigen Praxis gibt es Ausnahmen, z. B. wenn Priester aufgrund besonderer Verdienste zu Kardin√§len ernannt werden. Diese m√ľssen sich nach den Normen des Codex Iuris Canonici zu Bisch√∂fen weihen lassen. Der Papst kann jedoch auf Wunsch des angehenden Kardinals von dieser Verpflichtung dispensieren. Diese Ausnahme trifft derzeit auf Roberto Tucci, Albert Vanhoye und Domenico Bartolucci zu.

Der letzte Kardinal ohne Priesterweihe war Theodolfo Mertel (1806‚Äď1899).

Der Papst ist nicht verpflichtet, den Namen des von ihm ernannten Kardinals bekannt zu geben, in solchen Fällen spricht man von einem Kardinal in pectore. Diese Vorgangsweise wird regelmäßig bei Kardinälen aus Ländern gewählt, in denen die Kirche verfolgt wird.

Man unterscheidet drei Klassen (ordines):

  • Kardinalbisch√∂fe
  • Kardinalpriester
  • Kardinaldiakone

Die Kardin√§le bilden das Kardinalskollegium der R√∂misch-katholische Kirche unter der Leitung des Kardinaldekans; dieses Amt wird seit Mai 2005 von Angelo Kardinal Sodano bekleidet. Die Kardin√§le werden vom Papst ernannt und feierlich in einem Konsistorium ‚Äěkreiert‚Äú. Sie sind seine unmittelbaren Gehilfen in der Leitung der Gesamtkirche. Die wahlberechtigten Kardin√§le w√§hlen w√§hrend der Vakanz des Apostolischen Stuhles im Konklave den neuen Papst. Wahlberechtigt sind seit einer 1968 durch Papst Paul VI. erlassenen Regelung alle Kardin√§le, die am Tag vor der Vakanz das 80. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Die H√∂chstzahl der wahlberechtigten Kardin√§le darf seit einer von Paul VI. erlassenen und am 22. Februar 1996 durch Papst Johannes Paul II. best√§tigten Regelung nicht mehr als 120 betragen. Diese Zahl wurde durch die im Februar 2001 und im Oktober 2003 gehaltenen Konsistorien vor√ľbergehend jeweils auf 135 erh√∂ht.

‚Üí Siehe auch: Liste der Kardinalskreierungen

Historisches

Seit dem 4. Jahrhundert waren die Kardin√§le zuerst Berater und Mitarbeiter des Papstes im Dienste der ‚Äětituli‚Äú (Titelkirchen) der Stadt Rom, d. h. der ersten Pfarreien. Kardin√§le waren die Vorsteher der ‚Äětituli cardinales‚Äú, also der wichtigsten ‚ÄěTitelkirchen‚Äú. Bis heute ist jedem Kardinal eine Titelkirche in Rom zugeordnet. Somit geh√∂ren Kardin√§le auch zum Klerus der Stadt Rom. Seit 1150 versammeln sich die Kardin√§le im ‚Äěsacrum collegium‚Äú, dem der Dekan vorsteht. Seit dem Jahr 1059 sind die Kardin√§le die ausschlie√ülichen Papstw√§hler.

Kardinal Ferdinand I. de Medici geh√∂rte zu den Kardin√§len, die in den weltlichen Stand zur√ľckkehrten

Die Vergabe von Kardinalsh√ľten waren insbesondere in der fr√ľhen Neuzeit ein Mittel, mit denen P√§pste ihre Beziehungen zu den europ√§ischen F√ľrstenh√§usern pflegten und ihre freundschaftliche Beziehung zu anderen Staaten festigten. Seit Mitte des 15. Jahrhunderts war es in vielen Dynastien Europas √ľblich, dass ein Sohn oder ein Bruder des regierenden F√ľrsten zum Kardinal ernannt wurde. Ein Beispiel f√ľr eine solche Kardinalsernennung ist die des spanischen K√∂nigssohnes Kardinalinfant Ferdinand im Jahre 1619. Die Familie Borghese, der der ernennende Papst Paul V. angeh√∂rte, erhielt im Gegenzug daf√ľr einen spanischen Adelstitel. √Ąhnliches gilt auch f√ľr das K√∂nigreich Polen, f√ľr die Habsburger, das K√∂nigreich Portugal wie die Lothringer. Auch die gro√üen Adelsgeschlechter Italiens wie die Medici, die Farnese, die Gonzaga oder die d'Este waren im Kardinalskollegium vertreten. Gelegentlich empfingen diese sogenannten ‚Äědynastischen‚Äú Kardin√§le wie beispielsweise Kardinal Maurizio di Savoia noch nicht einmal kirchliche Weihen. Ihnen stand damit die M√∂glichkeit offen, in den weltlichen Stand zur√ľckzukehren, wenn dies aus dynastischen Gr√ľnden sinnvoll erschien. Zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert kam es insgesamt zw√∂lf Mal vor, dass Kardin√§le in den weltlichen Stand zur√ľckkehrten. Zu ihnen z√§hlt Cesare Borgia, der den sogenannten ‚ÄěKardinalnepoten‚Äú zugerechnet wird sowie etwa zehn Kardin√§le, bei denen die famili√§re Erbfolge f√ľr den R√ľcktritt ausschlaggebend war. Dazu z√§hlen Ferdinando de Medici, der nach dem Tod seines Bruders 1589 zum Herrscher von Florenz wurde und Christine von Lothringen heiratete. Albrecht VII. war Sohn von Kaiser Maximilian II. und legte nach zw√∂lf Jahren sein Kardinalat nieder. Ferdinando Gonzaga gab 1615 seinen Kardinalshut zur√ľck, nachdem sein √§lterer herzoglicher Bruder 1612 ohne m√§nnlichen Erben gestorben war. Kardinalsernennungen wie die des Carlo Emanuele Pio di Savoia waren gelegentlich auch eine Notwendigkeit f√ľr die Kurie, um ihre Herrschaftsanspr√ľche im p√§pstlichen Territorium durchzusetzen.

Umgekehrt schlugen F√ľrsten ihnen genehme Personen dem Papst zur Auszeichnung mit dem Kardinalshut vor. Diese Personen werden als Kronkardin√§le oder Nationalkardin√§le bezeichnet und waren meist dem F√ľrsten mehr verbunden als dem jeweiligen Papst. Kardin√§le, die man als typische Kronkardin√§le bezeichnen kann, sind beispielsweise die Spanier Bernardo de Sandoval y Rojas und Antonio Zapata y Cisneros.

Die Kardinalsernennung als politisches Herrschaftsinstrument des Papstes verlor erst in der Folge des Westf√§lischen Friedens von 1648 ihre Bedeutung, als sich die Politik zusehends entkonfessionalisierte. Die Vertretung im Kardinalskollegium in Rom als politischer wie religi√∂ser Machtfaktor wurde f√ľr die europ√§ischen Herrscherh√§user zunehmend uninteressant. Kardin√§le wie etwa Angelo Giori, die aus einfachen Verh√§ltnissen stammten, blieben innerhalb der kurialen F√ľhrungszirkel in dieser Zeit misstrauisch be√§ugte Au√üenseiter, deren Wirkungskreis h√§ufig in informellen Bereichen zu finden war. Bis 1870 waren die P√§pste jedoch nicht nur Oberhaupt der katholischen Kirche, sondern auch Landesherren eines Kirchenstaates, der von Bologna und Ferrara im Norden bis nach Benevent im S√ľden reichte. Zwischen den Kardin√§len finden sich daher auch Verwaltungsbeamte, deren Fachgebiet eher die Jurisprudenz als die Theologie war. Beispielhaft f√ľr die Karriere eines Verwaltungsfachmanns und Diplomaten ist die des Fabrizio Spada, der gegen Ende des 17. Jahrhunderts eine Zeit lang als Kardinalstaatssekret√§r diente.

‚Üí Siehe auch: Addextrator

Kleidung

Christoph Kardinal Schönborn in Soutane mit rotem Zingulum und Pileolus, 2006

Kardin√§le tragen einen besonderen ‚ÄěKardinalsring‚Äú und zu besonderen Anl√§ssen einen scharlachroten (‚Äěporpora‚Äú) Talar zur Chorkleidung und die Mozetta (Schulterumhang) sowie das scharlachrote Birett (Kopfbedeckung), das in einer besonderen Zeremonie vom Papst verliehen wird. Hinzu kommen das Zingulum (G√ľrtelband) und der Pileolus (Scheitelk√§ppchen) aus roter Moir√©eseide. Die rote Farbe soll darauf hinweisen, dass sie bereit sein sollen, jederzeit als M√§rtyrer f√ľr den Glauben zu sterben. Au√üerhalb der Liturgie tr√§gt der Kardinal eine schwarze Soutane mit roter Paspelierung (Nahtbesatz) und roten Kn√∂pfen. Des Weiteren trugen die Kardin√§le fr√ľher beim Tod des Papstes und zum darauf folgenden Konklave einen Talar in einem fast violett wirkenden dunklen Purpur zur Chorkleidung, der Pileolus und das Birett blieben jedoch scharlachrot. Der fr√ľher √ľbliche gro√üe Kardinalshut, mit jeweils zu den Seiten herabh√§ngenden 15 roten Quasten (fiocchi) wurde 1969 von Paul VI. abgeschafft und erscheint heute nur noch im Wappen des Kardinals.

Der Kardinal ist des Weiteren berechtigt in jeder Kirche der Welt mit der Cappa magna einzuziehen. Dieses Kleidungsst√ľck ist jedoch seit dem zweiten vatikanischen Konzil nur noch selten in Gebrauch.

Recht und Ehrenrechte des Kardinals

Der Kardinal besitzt das Recht, in seiner eigenen Kirche begraben zu werden, er kann √ľberall in der Welt das Bu√üsakrament spenden, er darf (bei Verfehlungen gegen das kirchliche Recht) nur vor das Gericht des Papstes gezogen werden und kann den Ort zur Zeugenvernehmung selbst bestimmen. √úber seine Titelkirche √ľbt er keinerlei Leitungsgewalt aus, wohl aber beratende Schirmherrschaft. Zu den Ehrenrechten geh√∂ren der sogenannte ‚ÄěKardinalspurpur‚Äú, der in Wirklichkeit scharlachrot ist, und seit 1630 die Anrede ‚ÄěEminenz‚Äú. Der Titel ‚ÄěKardinal‚Äú wird in Deutschland als Namensbestandteil zwischen Vor- und Nachname gef√ľhrt.

Nachdem der Kirchenstaat 1870 in das K√∂nigreich Italien eingegliedert worden war, wurde durch die Lateranvertr√§ge vom 11. Februar 1929 die volle Souver√§nit√§t des Papstes √ľber den ‚ÄěStaat der Vatikanstadt‚Äú (Citt√† del Vaticano) anerkannt. Danach entspricht auch der Rang der Kardin√§le dem von Prinzen regierender H√§user.[2]

Traditionelle Bischofssitze mit Kardinalsw√ľrde

Zwar nicht kirchenrechtlich zwingend, aber nach traditioneller Gepflogenheit werden (Erz-)Bischöfe bestimmter Diözesen regelmäßig zu Kardinälen ernannt.

Liste siehe: Kardinalstradition

Derzeitige Kardinäle aus deutschsprachigen Ländern

(f√ľr eine vollst√§ndige Liste aller lebenden Kardin√§le siehe Liste der Kardin√§le)

Deutschland

→ Siehe auch: Liste der deutschen Kardinäle

√Ėsterreich

Schweiz

Literatur

  • Klaus Ganzer, Kardin√§le als Kirchenf√ľrsten?, in: Stimmen der Zeit, 136 Jahrgang, Heft 5, Mai 2011, Seite 313 - 325. ISSN 0039-1492
  • Arne Karsten (Hrsg.): Jagd nach dem roten Hut. Kardinalskarrieren im barocken Rom. Vandenhoeck & Ruprecht, G√∂ttingen 2004, ISBN 3-525-36277-3, online.
  • Arne Karsten: K√ľnstler und Kardin√§le. Vom M√§zenatentum r√∂mischer Kardinalnepoten im 17. Jahrhundert. √úberarbeitete, erg√§nzte Ausgabe. B√∂hlau, K√∂ln u. a. 2003, ISBN 3-412-11302-6 (Zugleich: Berlin, Humboldt-Univ., Diss., 2001).
  • Carl Gerold F√ľrst: Cardinalis. Prolegomena zu einer Rechtsgeschichte des r√∂mischen Kardinalskollegiums. Fink, M√ľnchen 1967 (Zugleich: Salzburg, Habil.-Schr.).
  • Christa Kramer von Reisswitz: Die Papstmacher. Die Kardin√§le und das Konklave. Aktualisierte Taschenbuchausgabe. Knaur-Taschenbuch, M√ľnchen 2003, ISBN 3-426-77656-1 (Knaur-Taschenb√ľcher 77656).
  • Agnelo Rossi: Il Collegio Cardinalizio. Libreria Editrice Vaticana, Citt√† del Vaticano 1990, ISBN 88-209-1776-9.

Weblinks

Wiktionary Wiktionary: Kardinal ‚Äď Bedeutungserkl√§rungen, Wortherkunft, Synonyme, √úbersetzungen

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ Entscheidung Johannes XXIII. um beim Einzug zu den Sitzungen des II. Vatikanischen Konzils Patriarchen der Unierten Kirchen, die nicht Kardin√§le waren, gegen√ľber Nicht-Bisch√∂fen, die Kardin√§le waren, nachrangig behandeln zu m√ľssen. Acta Sanctae Sedis (AAS) Jahrgang 54, 1962, Seite 256‚Äď258. In der Folge weihte Johannes XXIII. die damaligen Kardinaldiakone, die noch keine Bische waren, zu Bisch√∂fen.
  2. ‚ÜĎ Genealogisches Handbuch des Adels, Adelslexikon Band X, Gesamtreihe Band 119, C. A. Starke Verlag Limburg/Lahn 1999, S. 165, ISBN 3-7980-0819-1

Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen W√∂rterb√ľchern nach:

  • Kardinal ‚ÄĒ Kardinal ‚Ķ   Deutsch W√∂rterbuch

  • Kardinal ‚ÄĒ Sm erw. fach. (13. Jh.), mhd. kardenńĀl, kardinńĀl Entlehnung. Ist entlehnt aus kirchen l. (episcopus) cardinńĀlis w√∂rtlich wichtigster Geistlicher , einem sp√§tlateinischen Adjektiv zu l. cardo ( dinis) T√ľrangel, Dreh und Angelpunkt .… ‚Ķ   Etymologisches W√∂rterbuch der deutschen sprache

  • Kardinal ‚ÄĒ nennt man in der kathol. Kirche die Geistlichen, welche allein den Papst w√§hlen. Sie haben f√ľrstlichen Rang und f√ľhren den Titel Eminenz. Sie folgen an Rang unmittelbar auf den Papst, welcher sie auch ernennt, und stehen also √ľber den Bisch√∂fen.… ‚Ķ   Damen Conversations Lexikon

  • KardinńĀl [1] ‚ÄĒ KardinńĀl (lat. Cardinalis) ist die Bezeichnung der n√§chsten Gehilfen des Papstes, die der alten Kirchenverfassung gem√§√ü wie jedem andern Bischof, so auch dem Bischof von Rom beratend zur Seite standen und teils Presbyter an den Hauptkirchen der… ‚Ķ   Meyers Gro√ües Konversations-Lexikon

  • KardinńĀl [2] ‚ÄĒ KardinńĀl, Getr√§nk, s. Bischof ‚Ķ   Meyers Gro√ües Konversations-Lexikon

  • KardinńĀl [3] ‚ÄĒ KardinńĀl (Cardinalis By., Coocoborus L.). Gattung der Sperlingsv√∂gel aus der Familie der Finken (Fringillidae) und der Unterfamilie der Papageifinken (Pitylinae), etwas gestreckt gebaute Tiere mit kr√§ftigem, kurzem, spitzem, am Grunde sehr… ‚Ķ   Meyers Gro√ües Konversations-Lexikon

  • Kardinal ‚ÄĒ KardinńĀl (lat. cardinńĀlis, von cardo, T√ľrangel), fr√ľher Titel der an einer Kirche bestimmt angestellten h√∂hern Geistlichen, seit dem 11. Jahrh. auf die dem Papste zun√§chst stehenden Priester und Diakonen der Kirchen Roms und Bisch√∂fe um Rom… ‚Ķ   Kleines Konversations-Lexikon

  • Kardinal [2] ‚ÄĒ KardinńĀl, Getr√§nk wie Bischof (s.d.), aber aus Wei√üwein ‚Ķ   Kleines Konversations-Lexikon

  • Kardinal [3] ‚ÄĒ KardinńĀl (CardinńĀlis virginińĀnus Bp. [Abb. 895]), zu den Finken geh√∂riger Vogel mit aufrichtbarem Federschopf, scharlachrot, Gesicht und Kehle schwarz, Weibchen rehbraun; s√ľdl. Nordamerika. Aus S√ľdamerika stammen die grauen K. (Paroarń≠a). Hierher ‚Ķ   Kleines Konversations-Lexikon

  • Kardinal ‚ÄĒ Kardinal: Der Titel des nach dem Papst h√∂chsten katholischen W√ľrdentr√§gers, der in dt. Texten schon mhd. bezeugt ist, geht auf sp√§tlat. cardinalis zur√ľck. Dies ist eine adjektivische Ableitung von lat. cardo (cardinis) ¬ĽT√ľrangel; Dreh ,… ‚Ķ   Das Herkunftsw√∂rterbuch


Share the article and excerpts

Direct link
… Do a right-click on the link above
and select ‚ÄúCopy Link‚ÄĚ

We are using cookies for the best presentation of our site. Continuing to use this site, you agree with this.