Karl IV. (HRR)

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Karl IV. (HRR)
Karl IV., Wandbild um 1360/70

Karl IV. (* 14. Mai 1316 in Prag; † 29. November 1378 ebenda) war römisch-deutscher König (ab 1346), König von Böhmen (ab 1347) und römisch-deutscher Kaiser (ab 1355). Er stammte aus dem Geschlecht der Luxemburger und gilt allgemein als der bedeutendste Kaiser des Spätmittelalters sowie als einer der bedeutendsten europäischen Herrscher jener Zeit.

Inhaltsverzeichnis

Chronologie der Titel

Leben

Jugend und der Weg zum Königtum

Denkmal zu Ehren Kaiser Karls IV. in Prag, 1848, anl√§sslich des 500. Jahrestages der Gr√ľndung der Karls-Universit√§t

Karl IV., getauft auf den Namen Wenzel, war der Sohn von Johann von Luxemburg (auch bekannt als Johann der Blinde), dem K√∂nig von B√∂hmen (1311‚Äď1346), und seiner dem PŇôemyslidengeschlecht entstammenden Gattin Elisabeth, der zweit√§ltesten Tochter des K√∂nigs Wenzel II. PŇôemysl.

Die Luxemburger unterhielten seit langer Zeit gute Kontakte zum franz√∂sischen Hof, so dass es der franz√∂sische K√∂nig Karl IV. war, der ihm seinen Firmnamen gab. In Paris erhielt Karl eine umfassende und f√ľr die damalige Zeit keineswegs selbstverst√§ndliche Erziehung (ca. 1323‚Äď30). 1331 begab er sich nach Italien, wo sein Vater Johann weitreichende Pl√§ne verfolgte. Hier nahm Karl auch zum ersten Mal selbstst√§ndige Amtshandlungen vor, auch wenn das Vorhaben seines Vaters, in Oberitalien einen luxemburgischen Herrschaftskomplex zu errichten, 1333 vor allem aufgrund der Opposition einiger m√§chtiger italienischer Stadtstaaten und des K√∂nigreichs Neapel scheiterte. Das Verh√§ltnis zwischen Vater und Sohn muss als ambivalent bezeichnet werden. Es war keineswegs frei von Spannungen, was teilweise wohl auch auf die Auseinandersetzung zwischen Karls Eltern zur√ľckzuf√ľhren ist, aber auch auf die unterschiedlichen Charaktere. Johann galt als ein ritterlicher und verwegener Charakter, wobei Karl eher als nachdenklicher und dem Turnier (au√üer in seiner Jugend) abgeneigter Mensch wirkte.

Karl verfasste auch eine Autobiografie, die jedoch nicht sein gesamtes Leben, sondern nur seine Kindheits- und Jugendjahre abdeckt; aus dieser Autobiografie erfahren wir jedenfalls, dass er f√ľnf Sprachen beherrscht habe (Latein, Deutsch, Tschechisch, Franz√∂sisch und Italienisch). 1333 kehrte Karl nach B√∂hmen zur√ľck und wurde 1334 mit der Markgrafschaft M√§hren belehnt. Im Konflikt mit den einflussreichen Baronen und seinem Vater konnte er sich weitgehend behaupten. 1335 war er am Vertragsabschluss zwischen dem K√∂nigreich B√∂hmen mit Polen und Ungarn beteiligt (es war dabei um die Thronanspr√ľche der b√∂hmischen Krone auf die beiden Reiche gegangen), 1336/37 und 1344/45 begleitete er seinen Vater auf Preu√üenfahrten.[1] Am 8. Juni 1341 √ľbertrug Johann aufgrund seiner Erblindung Karl die Administration des K√∂nigreichs; bald darauf zog sich Johann faktisch v√∂llig aus der Regierung zur√ľck.

Im selben Zeitraum spitzte sich der Konflikt zwischen Ludwig dem Bayern und seinen Gegnern im Reich immer mehr zu. Papst Klemens VI., Karls ehemaliger Erzieher am franz√∂sischen Hof, f√∂rderte die Opposition, und so wurde Karl, unterst√ľtzt von seinem Gro√üonkel Balduin von Trier, einem der bedeutendsten Reichspolitiker des 14. Jahrhunderts, schlie√ülich als Gegenk√∂nig zu Ludwig aufgestellt und am 26. November 1346 ‚Äď ‚Äěam falschen Ort‚Äú ‚Äď in Bonn zum K√∂nig gekr√∂nt. Nach Erhalt der Approbation, um die Karl nicht gebeten hatte, lie√ü er sich am 17. Juni 1349 noch einmal in Frankfurt am Main w√§hlen und im selben Jahr am 25. Juli in Aachen erneut kr√∂nen. Vor der Kr√∂nung musste er einige Tage vor der Stadt warten, weil Aachen voller Wallfahrer und/oder Gei√üler war. Diese waren wegen der Pest zu einer au√üerplanm√§√üigen Heiligtumsfahrt nach Aachen gekommen.[2]

Bereits im August 1346 war Karls Vater Johann in der Schlacht von Cr√©cy gefallen, an der auch Karl teilgenommen hatte; Karl hatte sich jedoch fr√ľhzeitig und unter nicht gekl√§rten Umst√§nden zur√ľckgezogen. Am 2. September 1347 folgte er seinem Vater als K√∂nig von B√∂hmen nach. Ludwig der Bayer starb bald darauf, so dass ein offener Konflikt verhindert wurde. Nun jedoch wurde G√ľnther von Schwarzburg zum Gegenk√∂nig Karls erhoben (1349).

Die Reichspolitik Karls bis zu seinem Tode

Karls erste Regierungsjahre: Sicherung der Herrschaft, Pest und Judenpogrome

Kaiser Karl IV. beim Krönungsmahl

Karl konnte sich gegen G√ľnther von Schwarzburg rasch durchsetzen. Noch im Mai 1349 verzichtete der schwache Gegenk√∂nig in einem Vertrag auf seinen Titel und starb bald darauf. Nachdem Karl seine Gegner durch ein Heiratsb√ľndnis mit dem Pfalzgrafen am Rhein und dem falschen Woldemar (einem angeblich √ľberlebenden Mitglied der Herrscherfamilie der Askanier, der die Wittelsbacher in der Mark Brandenburg unter Druck setzte) empfindlich geschw√§cht hatte, kam es zu einer Verst√§ndigung: mit den Habsburgern 1348 und mit den Wittelsbachern 1350. Nun konnte Karl darangehen, seine Herrschaft zu festigen.

Gleichzeitig erreichte die Pestwelle ihren H√∂hepunkt. Die auch Schwarzer Tod genannte Epidemie entv√∂lkerte ganze Landstriche, deren Einwohnerschaft teilweise um mehr als ein Drittel zur√ľckging. Da die verzweifelten Menschen nach der Ursache suchten, wurde der Behauptung, die Juden h√§tten Brunnen vergiftet, oft Glauben geschenkt und diese nun instrumentalisiert. W√§hrend der Judenpogrome in Deutschland 1349, der so genannten Pestpogrome, machte sich Karl mindestens der Mitwisserschaft schuldig: Um seine Schulden zu tilgen, verpf√§ndete Karl das k√∂nigliche Judenregal, u.a. an Frankfurt am Main. Es wurde gar geregelt, was mit dem Besitz von Juden zu geschehen habe, falls ‚Äědie Juden daselbst n√§chstens erschlagen‚Äú w√ľrden (Frankfurter Urkunden vom 23., 25., 27. und 28. Juni 1349, bezogen auf N√ľrnberg, Rothenburg ob der Tauber und Frankfurt am Main). Obwohl er in seinem Herrschaftsbereich die Juden effektiv sch√ľtzen konnte, wirft dieses Ereignis viele Fragen bez√ľglich Karls Charakter auf, besonders da Karl sonst immer bestrebt war, das Bild eines gerechten christlichen Herrschers zu vermitteln. Dabei verstie√ü n√§mlich die Duldung der Morde auch gegen das damalige Rechtsverst√§ndnis, da die Juden unter dem direkten Schutz des K√∂nigs standen und daf√ľr auch Zahlungen leisteten. Es zeigte sich, dass Karl oft mehr nach Zweckm√§√üigkeiten handelte, wobei er sich mit seinem Verhalten die Loyalit√§t vieler St√§dte sicherte, die in die Judenpogrome verwickelt waren.

Die Italien- und Frankreichpolitik Karls

Karl V. von Frankreich empfängt Kaiser Karl IV.

1354 zog Karl, dessen Kommen Cola di Rienzo, der einige Zeit in Prag geweilt hatte, immer wieder angemahnt hatte, mit einem nur kleinen Heer nach Italien. Er lie√ü sich mit der eisernen Krone der Lombardei kr√∂nen. Seine Kaiserkr√∂nung wurde in Rom am 5. April 1355 von einem von Papst Innozenz VI. beauftragten Kardinal vorgenommen. Bereits wenig sp√§ter verlie√ü er Italien wieder, ohne sich um die Ordnung der dortigen Verh√§ltnisse bem√ľht zu haben, wenn er auch durch die Zahlungen zahlreicher Kommunen finanziellen Gewinn aus dem Romzug ziehen konnte und die Kaiserkr√∂nung wenigstens ohne Blutvergie√üen erreicht hatte. Dennoch trug sein Verhalten gegen√ľber dem Papsttum dazu bei, dass er als ‚ÄěPfaffenk√∂nig‚Äú (rex clericorum) bezeichnet wurde, was so sicherlich falsch ist, aber doch bezeichnend f√ľr Karls kuriale Politik war, die sehr auf Einvernehmen mit dem Papst setzte.

Karls erster Italienzug hatte ebenso wie der zweite Italienzug 1368‚Äď69 (bei dem er mit Papst Urban V. kooperierte, von dem er sich eine R√ľckkehr des Papsttums von Avignon nach Rom erhoffte) wenig Bedeutung. Seine Italienpolitik war im Gro√üen und Ganzen ineffektiv, denn Karl gab sich mit der Kaiserkrone zufrieden. Er zog Gelder der Kommunen ein und vergab daf√ľr Privilegien, mischte sich sonst jedoch nicht weiter in die italienischen Angelegenheiten ein; daf√ľr wurde sein Verhalten als das eines Kaufmanns bezeichnet (siehe Matteo Villani und Petrarca). Karl gab damit die universale Politik seines Gro√üvaters Heinrich VII. zu Gunsten einer auf die Hausmacht gest√ľtzten Reichspolitik auf. Allerdings erreichte er die Anerkennung seiner Stellung als Kaiser durch Florenz und Mailand und gab in Italien auch keine Reichsrechte auf.

Im Westen tat Karl kaum etwas, um der dortigen Expansionspolitik des Königreichs Frankreich, mit dessen Königshof er gute Beziehungen pflegte, entgegenzuwirken. Im Gegenteil: Trotz seiner Krönung in Arles 1365 entließ er Avignon aus der Lehnsherrschaft des Imperiums und gab 1378 das Reichsvikariat im Königreich Burgund (Arelat) preis, wohl um so ungestört von äußeren Einmischungen seine Reichspolitik betreiben zu können. Dennoch wurde dadurch dem Vordringen Frankreichs Vorschub geleistet, auch wenn er 1361 Genf und Savoyen aus dem Königreich Burgund löste und direkt ins Heilige Römische Reich integrierte.

Die Goldene Bulle und Politik in Deutschland

Die Goldene Bulle Kaiser Karls IV.

1354 war Karls Gro√üonkel Balduin von Luxemburg verstorben, der sich als die wichtigste St√ľtze des Kaisers im Westen erwiesen hatte. Der wohl folgenreichste Schritt in Karls Regierung, die Verabschiedung der Goldenen Bulle 1356, war denn erst nach schwierigen Verhandlungen m√∂glich. Die Bulle regelte unter anderem das Wahlverfahren des r√∂misch-deutschen K√∂nigs und setzte die Anzahl und Namen der Kurf√ľrsten fest. So wurde sie zum ‚ÄěGrundgesetz‚Äú des Reichs bis zu seinem Untergang 1806. (Das M√§nnleinlaufen an der N√ľrnberger Frauenkirche erinnert heute noch daran.)

Es ist in der Forschung allerdings strittig, ob Karl damit einen Erfolg verbuchen konnte oder ob es nicht eher ein Erfolg der Kurf√ľrsten war, die damit Karls Bestrebungen zu einem hegemonialen K√∂nigtum einen Riegel vorschoben. Wie die Geschichte gezeigt hat, konnte sie sowohl von den Kurf√ľrsten als auch von der kaiserlichen Regierungsgewalt zum jeweiligen Vorteil genutzt werden. Bemerkenswert an der Goldenen Bulle ist, dass die Notwendigkeit der p√§pstlichen Best√§tigung, der Approbation, zur Erlangung der Kaiserw√ľrde nicht erw√§hnt wird. Au√üerdem wurde in dem Gesetz das p√§pstliche Reichsvikariatsrecht schlicht abgeschafft. Karls √§ltester Sohn Wenzel, der bereits seit 1363 K√∂nig von B√∂hmen war, wurde noch zu Lebzeiten Karls am 10. Juni 1376 zum r√∂misch-deutschen K√∂nig gew√§hlt. Die Goldene Bulle sah dies zwar nicht vor, verbot es aber auch nicht, so dass Karl durch eine recht geschickte Politik die Wahl seines Sohnes durchsetzen konnte, obwohl er sich die Stimmen der anderen Kurf√ľrsten mit hohen Geldsummen erkaufen musste, was generell eine g√§ngige Methode zur Durchsetzung seiner Interessen gewesen war. Bis zum Ende des r√∂misch-deutschen Reiches im Jahre 1806 wurde die dynastische Thronfolge der Luxemburger und der ihnen verwandten Habsburger bei fortbestehender Wahlmonarchie nur durch die Wittelsbacher Ruprecht von der Pfalz (1400‚Äď1410) und Karl VII. von Bayern (1742‚Äď1745) unterbrochen.

Kaiser Karl und seine Gemahlin als Figuren √ľber dem S√ľdportal der Marienkirche

Im Norden wurde Karl auf die Hanse aufmerksam und besuchte 1375 als erster r√∂misch-deutscher K√∂nig seit Friedrich I. die Stadt L√ľbeck. In Tangerm√ľnde (Altmark) richtete Karl in der alten Burg eine Kaiserpfalz ein. Die Stadt sollte zur Hauptstadt der mittleren Provinzen aufsteigen, was durch seinen Tod verhindert wurde. Nach seinem Tod kam es zu einer unruhigen Entwicklung in der Mark Brandenburg, bis die Hohenzollern das Kurf√ľrstenamt √ľbernahmen und zun√§chst in Tangerm√ľnde residierten.

Eine wichtige Rolle in Karls Politik spielte auch die Reichsstadt N√ľrnberg, mit der der Kaiser eng zusammenarbeitete (Via Carolina, F√∂rderung der Burggrafen aus dem Hause Hohenzollern). Dabei hatte Karl u. a. das Ziel, eine in dieser Region gelegene ‚ÄěReichslandschaft‚Äú zu errichten (so genanntes Neub√∂hmen). Im Osten verfolgte Karl im Hinblick auf Polen und Ungarn hausmachtpolitische Ziele (siehe unten).

Karl starb im gleichen Jahr, in dem sich auch das abendl√§ndische Schisma ereignete (1378). Der Kaiser, der pers√∂nlich fromm war und immer versucht hatte, im Einklang mit dem Papst zu regieren, konnte nichts mehr unternehmen, um diese Kirchenspaltung zu verhindern, entschied sich aber f√ľr den r√∂mischen Papst.

Karl als König von Böhmen

Burg KarlŇ°tejn
√Ąlteste bekannte Darstellung der Burg um 1720

Als 1344 das Prager Bistum zum Erzbistum erhoben wurde, leitete Karl den Baubeginn des gotischen St. Veitsdoms (katedr√°la sv. V√≠ta, V√°clava a Vojtńõcha) ein. F√ľr die sichere Aufbewahrung der k√∂niglichen und kaiserlichen Insignien lie√ü er die Burg KarlŇ°tejn bauen. Die umfangreiche Baut√§tigkeit in seiner Residenz machte Prag zur Goldenen Stadt. Davon zeugt vor allem die Karlsbr√ľcke √ľber die Moldau. 1348 gr√ľndete Karl die erste mitteleurop√§ische Universit√§t, die Karls-Universit√§t (Univerzita Karlova). Prag wurde von ihm zu einem der wichtigsten geistigen und kulturellen Zentren seiner Zeit ausgebaut und zur De-facto-Haupt- und Residenzstadt des Heiligen R√∂mischen Reiches (Praga Caput Regni: Prag Hauptstadt des Reiches lautet eine Inschrift am Altst√§dter Rathaus); weiterhin von Bedeutung waren jedoch Frankfurt am Main, N√ľrnberg sowie ab 1355 Sulzbach (heute Sulzbach-Rosenberg) als Zentrum der kaiserlichen Neuerwerbungen in der heutigen Oberpfalz. Seine Kanzlei war vorbildlich f√ľr die sp√§tere Weiterentwicklung der deutschen Sprache und stellte einen wichtigen Schritt zur Verbesserung der nur rudiment√§ren kaiserlichen Verwaltung dar.

Allerdings scheiterte Karl mit seinem Landfrieden (Maiestas Carolina) 1355 am Widerstand des einheimischen Adels. In seine Regierungszeit f√§llt auch die endg√ľltige Eingliederung Schlesiens in den b√∂hmischen Herrschaftsverband mit dem Vertrag von Namslau 1348, f√ľr die sein Vater mit dem Vertrag von Trentschin die Voraussetzungen geschaffen hatte. Im Gegenzug erhielt der polnische K√∂nig Kasimir der Gro√üe Masowien als pers√∂nliches Lehen. Karls Heirat mit Elisabeth, einer Enkelin Kasimirs, 1363 sollte den alten b√∂hmisch-polnischen Konflikt vorerst beilegen.

Weiterf√ľhrende Informationen zu diesem Thema: Geschichte Prags

Hausmachtpolitik Karls

Das Heilige Römische Reich zur Zeit Karls IV.

Karl war ohne Zweifel der erfolgreichste Hausmachtpolitiker des Sp√§tmittelalters. Es wurde auch die b√∂hmische Oberhoheit √ľber Schlesien (endg√ľltig 1368) und die Niederlausitz (Kauf 1367) gesichert. 1373 erhielt er im Vertrag von F√ľrstenwalde die volle Verf√ľgungsgewalt √ľber die Mark Brandenburg und damit eine zweite Kurw√ľrde f√ľr sein Haus. Die Hochzeit seines Sohnes Sigismund mit der Erbin K√∂nig Ludwigs I. von Ungarn (Verlobung 1372) sicherte den Luxemburgern auch dieses K√∂nigreich. Der erhoffte Erwerb Polens gelang jedoch nicht. Um seine Hausmacht zu st√§rken, scheute sich Karl nicht, Reichsg√ľter zu verpf√§nden oder gar Reichsrechte aufzugeben, wie im Westen Burgund (siehe oben).

Karls Verpf√§ndungspolitik war teils durch seinen chronischen Geldmangel begr√ľndet (er hatte allein zur Sicherstellung seiner Wahl zum r√∂misch-deutschen K√∂nig eine enorme Summe aufbringen m√ľssen), teils auch durch seine dynastische Politik. Von nun an war jeder nachfolgende K√∂nig auf seine Hausmacht angewiesen. Das Haus Luxemburg war nun fast unangreifbar geworden. Doch sollte sich dies f√ľr seinen Sohn Sigismund als schwere Hypothek erweisen, da er au√üerhalb des Luxemburger Einflussgebiets √ľber keine nennenswerte Hausmacht und keine gr√∂√üeren Reichsg√ľter verf√ľgte. Karl bestimmte zudem, dass seine S√∂hne und Verwandten nach seinem Tode aus dem Hausmachtskomplex versorgt werden sollten, womit die von Karl geschaffene Machtstellung letztendlich wieder verloren ging.

Lebensende

Nach dem Tod des Kaisers am 29. November 1378 wurde sein K√∂rper elf Tage lang im Auditorium der Prager Burg aufgebahrt. Vier Tage dauerten die anschlie√üenden Begr√§bnis-Feierlichkeiten, in denen der K√∂rper unter Begleitung von 7.000 Teilnehmern von der Burg durch die Prager Alt- und Neustadt und dann √ľber die Karlsbr√ľcke auf VyŇ°ehrad √ľberf√ľhrt wurde. Dort wurde er eine Nacht lang aufgebahrt. Zwei weitere Tage wurden die sterblichen √úberreste dem Publikum im Konvent des Hl. Jakob und in der Johanniter-Kirche der Jungfrau Maria dem Publikum zug√§nglich gemacht. Die abschlie√üende Bestattungszeremonie im Veitsdom unter Anwesenheit seines gesamten Hofes wurde vom Prager Erzbischof Johann Ońćko von WlaŇ°im, dem weitere sieben Bisch√∂fe assistierten, zelebriert.

Nachkommen

Denkmal in Mńõln√≠k

Erste Ehe: Karl IV. heiratete 1329 Blanca Margarete von Valois.

  1. ‚ąě 1357 Rudolf IV., Herzog von √Ėsterreich
  2. ‚ąě 1366 Otto V., Kurf√ľrst von Brandenburg

Zweite Ehe: Karl IV. heiratete 1349 Anna von der Pfalz.

  • Wenzel (1350‚Äď1351)

Dritte Ehe: Karl IV. heiratete 1353 Anna von Schweidnitz.

  1. ‚ąě 1370 Johanna von Bayern
  2. ‚ąě 1389 Sophie von Bayern

Vierte Ehe: Karl IV. heiratete 1363 Elisabeth von Pommern.

  • Anne (1366‚Äď1394) ‚ąě Richard II., K√∂nig von England.
  • Sigismund (1368‚Äď1437), r√∂misch-deutscher Kaiser
  1. ‚ąě 1385 Maria von Ungarn
  2. ‚ąě 1408 Barbara von Cilli
  • Johann (G√∂rlitz) (1370‚Äď1396), Herzog von G√∂rlitz, Markgraf von Brandenburg ‚ąě 1388 Richardis von Mecklenburg-Schwerin
  • Karl (1372‚Äď1373)
  • Margarete (1373‚Äď1410) ‚ąě 1387 Johann III., Burggraf von N√ľrnberg
  • Heinrich (1377‚Äď1378)

Vorfahren

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Heinrich V. von Luxemburg (1216‚Äď1281)
 
 
 
 
 
 
 
Heinrich VI. von Luxemburg (1240‚Äď1288)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Margareta von Bar (1220‚Äď1275)
 
 
 
 
 
 
 
Heinrich VII. von Luxemburg (1278/79‚Äď1313)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Balduin von Avesnes (1219‚Äď1295)
Seigneur de Beaumont und Beaufort
 
 
 
 
 
 
 
Beatrix von Avesnes (1250/55‚Äď1321)
Gräfin von Luxemburg
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Felicite de Coucy
Herrin von Beaumont (um 1240‚Äď1307)
 
 
 
 
 
 
 
Johann von Luxemburg, K√∂nig von B√∂hmen (1296‚Äď1346)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Heinrich III. Herzog von Brabant und Limburg (um 1231‚Äď1261)
 
 
 
 
 
 
 
Johann I. Herzog von Brabant und Limburg (1252/53‚Äď1294)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Adelheid von Burgund (um 1230/35-1273)
Herzogin von Brabant
 
 
 
 
 
 
 
Margarete von Brabant (1275/76‚Äď1311)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Guido I. de Dampiere
Graf von Flandern
 
 
 
 
 
 
 
Margarethe von Flandern-Dampierre (1251‚Äď1285)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Mathildis Bethune-Dendermonde
 
 
 
 
 
 
 
Karl IV. (HRR) (1316‚Äď1378)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Wenzel I. PŇôemysl K√∂nig von B√∂hmen (um 1205‚Äď1253)
 
 
 
 
 
 
 
Ottokar II. PŇôemysl (um 1232‚Äď1278)
König von Böhmen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Kunigunde von Schwaben (1200‚Äď1248)
 
 
 
 
 
 
 
Wenzel II. K√∂nig von B√∂hmen (1271‚Äď1305)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Rostislav Michailowitsch (um 1225‚Äďum 1264)
F√ľrst von Nowgorod, Halitsch u. A.
 
 
 
 
 
 
 
Kunigunde von Halitsch (um 1245‚Äď1285)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Anna von Ungarn (1226‚Äďum 1274)
 
 
 
 
 
 
 
Elisabeth PŇôemyslovna von B√∂hmen (1292‚Äď1330)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Albrecht IV. Graf von Habsburg (1188‚Äď1239)
 
 
 
 
 
 
 
Rudolf von Habsburg (HRR) (1218‚Äď1291)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hedwig von Kyburg (?‚Äď1260)
Gräfin von Kyburg
 
 
 
 
 
 
 
Guta von Habsburg (1271‚Äď1297)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Burkhard III. von Hohenberg (?‚Äď1253)
 
 
 
 
 
 
 
Gertrud von Hohenberg [1225‚Äď1281)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Mechthild von T√ľbingen (1210‚Äďnach 1233)
Pfalzgräfin
 
 
 
 
 
 


Karl als Schriftsteller

Vita Caroli Quarti Karls IV. Autobiografie ist die erste Selbstdarstellung eines mittelalterlichen deutschen Herrschers und umfasst die Zeit von dessen Geburt (1316) bis zur K√∂nigswahl (1346). W√§hrend die ersten 14 Kapitel streng subjektiv verfasst sind und die Geschichte fortlaufend bis 1340 erz√§hlen, bleiben die letzten 6 Kapitel objektiv distanzierend, deshalb wird angenommen, dass ein anderer Verfasser aus dem Umkreis des Herrschers daf√ľr verantwortlich ist. Die Autobiografie ist nicht einheitlich, sondern beinhaltet auch andere literarische Gattungen, z. B. eine Abhandlung √ľber Leben und Herrschaft oder auch eine Schriftexegese zum Fest der heiligen Ludmilla. Schwerpunkte der Darstellung sind aber die Augenblicke im Leben Karls IV., in denen er sich gegen gro√üe Widerst√§nde bew√§hrte, so z. B. als er die Vergiftung seines Gefolges als einziger durch die Gnade Gottes, wie er schreibt, √ľberlebt (Kap. 4). Eine weitere interessante Anekdote ist die Erz√§hlung einer Geistererscheinung w√§hrend einer √úbernachtung in der Prager Burg (Kap. 7). Ebenfalls in Kapitel 7 befindet sich eine Vision Karls: Ein Engel entf√ľhrt ihn des Nachts und bringt ihn auf ein Schlachtfeld, auf dem ein anderer Engel dem Anf√ľhrer der Angreifer, dem Dauphin von Vienne, die Geschlechtsteile abschl√§gt, weil dieser gegen den Herrn ges√ľndigt habe. Die Vision folgt dem klassischen Aufbau mittelalterlicher Visionen, und auch die Bestrafung des Dauphin ist ein mittelalterlicher Topos. Der Dauphin Guigo VIII. starb am 28. Juli 1333 tats√§chlich an den Folgen einer Wunde, die ihm bei der Belagerung des Schlosses La Perri√®re zugef√ľgt worden war.

Wenzelslegende Der Kult des Heiligen Wenzel nahm in Karls Leben eine zentrale Stelle ein. Er selbst hie√ü bis zu seinem siebten Jahr nach dem b√∂hmischen Nationalheiligen und lie√ü auch seinen Erstgeborenen auf diesen Namen taufen. Karls Schrift gilt als H√∂hepunkt der Wenzelsverehrung. Er verfasste sie wohl zwischen 1355 und 1361, m√∂glicherweise 1358 als Votivgabe zur Geburt seiner Tochter Elisabeth. Wie jede voll entwickelte mittelalterliche Heiligenlegende besteht auch Karls Wenzelslegende aus einer Lebensgeschichte und einer Wundergeschichte (im Anschluss an die Translatio des Leichnams des Heiligen an seine Kultst√§tte, den Prager Dom). Karl IV. verarbeitete wahrscheinlich seit dem 10. Jahrhundert √ľberlieferte Viten des Heiligen. Es handelt sich also um eine Kompilation fr√ľherer Texte. Karl IV. f√ľhlte sich dem katholischen Stundengebet (liturgia horarum) verpflichtet. Das Stundengebet ist auch noch heute f√ľr die Geistlichen der katholischen Kirche bindend. Der Sinn des Stundengebets besteht darin, jede Tageszeit mit ihrer Besonderheit vor Gott zu bringen. Karl IV. verrichtete das Stundengebet wie ein Geistlicher, da er sich kraft seiner Kr√∂nung auch als Diakon f√ľhlte. W√§hrend des Weihnachtsgottesdienstes nahm er deshalb auch das Recht wahr, im vollen kaiserlichen Herrscherornat vor Klerus und Volk das Weihnachtsevangelium zu singen. Die Bereitschaft, das Evangelium zu verteidigen, unterstrich er dabei durch dreimaliges Schwingen des Reichsschwertes. So √ľberrascht es nicht, dass die einzelnen Teile der Wenzelslegende aus Lektionen eines Reimofficiums bestehen. Eine klassische Stelle ist in Lectio V zu sehen: das so genannte Fu√üstapfenwunder. Demnach soll der heilige Wenzel in einer Winternacht in Begleitung seines Dieners die Kirchen der Gegend besucht haben. Der Heilige ging dabei barfu√ü durch den Schnee, so dass seine F√ľ√üe bluteten und Spuren hinterlie√üen. Der Diener folgte der Spur des Heiligen und versp√ľrte keine K√§lte mehr. Vor allem im englischen Sprachraum ist dieses Wunder durch das Weihnachtslied Good King Wenceslas bekannt.

Moralitates Eine Sammlung philosophischer Sentenzen, geistlicher Texte und √úberlegungen √ľber verschiedene religi√∂se und moralische Fragen. Die Moralitates sind ein Beweis f√ľr Karls tiefen Glauben und seine Auffassung von Tugend eines K√∂nigs: Ein K√∂nig hat innerhalb der Gnade Gottes f√ľr Gerechtigkeit und Wohlergehen seines Landes zu sorgen (Kap. 1). In drei √úberschriften wird Karl explizit als Urheber genannt. Ein Beispiel der Bibelexegese, und zwar aus dem sechsten Kapitel, in dem Karl IV. als Autor genannt wird (‚ÄěHaec est moralisatio domini Caroli regis Romanorum‚Äú). Karl IV. bezieht sich in diesem Kapitel auf eine Stelle in der Genesis (Gen. IV, 22) √ľber ‚ÄěThubalcain, der die Ger√§te aller Erz- und Eisenhandwerker schmiedete‚Äú. In der Moralisatio des Kaisers wird Thubalcain mit dem Menschen gleichgesetzt: Der Mensch habe, nach Karl, die Aufgabe, wie dieser zu handeln: N√§mlich so wie Thubalcain dem Eisen T√∂ne entlockte, so soll der Mensch durch Kasteiung (castigatio) sich selbst ‚ÄěT√∂ne‚Äú entlocken und damit Vollkommenheit erreichen.

F√ľrstenspiegel Die Urheberschaft Karls IV., die der Herausgeber S. Steinherz vertreten hatte, wird in der Forschung heute nicht mehr angenommen (siehe F√ľrstenspiegel Karls IV.). Im F√ľrstenspiegel beschreibt ein nicht n√§her genannter Kaiser seinem Sohn die richtige Art und Weise des Regierens. Dabei sch√∂pft der Verfasser vor allem aus Augustinus und Petrarca.

Rezeption

In der modernen Forschung wird Karl IV. unterschiedlich beurteilt. Vertreter einer positiven Sicht sind u. a. Ferdinand Seibt und Peter Moraw, teilweise auch Jörg K. Hoensch. Teils sehr kritisch, dabei auch höchst differenziert betrachtet ihn Heinz Thomas (Bonn).

Unstrittig ist, dass Karl hochintelligent und ein hervorragender Diplomat war und dass er K√ľnste und Wissenschaften f√∂rderte. Im Rahmen positiver W√ľrdigungen (etwa bei Moraw) wird er als der gr√∂√üte r√∂misch-deutsche Kaiser des Sp√§tmittelalters bezeichnet. Ferner wird ihm zugute gehalten, dass er sich nicht in die italienischen Verh√§ltnisse verwickeln lie√ü wie noch sein Gro√üvater Heinrich VII. und dass er ohne Blutvergie√üen und im Einvernehmen mit dem Papst den Kaisertitel erringen konnte. Seine Regierungszeit wird als der letzte H√∂hepunkt des alten Reichs im Mittelalter empfunden, wenn auch sein Kaisertum kaum noch √Ąhnlichkeiten mit dem universalen Kaisertum vergangener Zeiten hatte.

Kritisch wird hingegen vermerkt, dass er in Italien nicht bereit war, die politische Lage vor Ort zu regeln. Sein Italienzug, bei dem er sich nach der Kaiserkr√∂nung sofort wieder nach Norden aufmachte, wurde bereits von den Zeitgenossen Petrarca und Matteo Villani sehr kritisch gesehen. Au√üerdem wird darauf hingewiesen, dass es ihm nicht gelang, die erschaffene Machtstellung auch zu bewahren. Auch Moraw r√§umt ein, dass er die Basis der Dynastie in B√∂hmen br√ľchig hinterlie√ü. Negativ angerechnet wird ihm ferner die Verpf√§ndungspolitik, wodurch sich das Kaisertum zu einem reinen Hausmachtsk√∂nigtum entwickelte. Auch der Umstand, dass er es teilweise vers√§umte, seine Schutzpflicht gegen√ľber den Juden zu erf√ľllen, f√§llt auf der negativen Seite seiner Regierungsbilanz ins Gewicht.

Standbilder und Denkmäler

Literatur

  • Ausstellungs-Katalog Karl IV., Kaiser von Gottes Gnaden. Kunst und Repr√§sentation unter den Luxemburgern 1347‚Äď1437, Prager Burg, 15. Februar - 21. Mai 2006. Hrsg. von JiŇô√≠ Fajt unter Mitwirkung von Markus H√∂rsch und Andrea Langer. Deutscher Kunstverlag, M√ľnchen-Berlin 2006, ISBN 978-3-422-06598-7. (Umfassende Neudarstellung mit zahlreichen Abbildungen zu Kunst und Kultur des luxemburgischen Hauses).
  • Eugen Hillenbrand: Karl IV. In: Verfasserlexikon. 2. Aufl., Bd. 4, S. 995ff.
  • J√∂rg K. Hoensch: Die Luxemburger. Eine sp√§tmittelalterliche Dynastie von gesamteurop√§ischer Bedeutung 1308‚Äď1437, Stuttgart 2000, S. 105‚Äď192.
  • Martin Kintzinger: Karl IV. In: Bernd Schneidm√ľller/ Stefan Weinfurter (Hrsg.): Die deutschen Herrscher des Mittelalters, Historische Portr√§ts von Heinrich I. bis Maximilian I., M√ľnchen 2003, S. 408‚Äď32 und S. 593f. (Bibliografie). (Gute und informative Kurzbiografie. Dort auch weitere Angaben zur modernen Forschungsliteratur.)
  • Dietmar Lutz (Hrsg.): Die Goldene Bulle von 1356. L√ľbeck 2006.
  • Hans Patze (Hrsg.): Kaiser Karl IV. 1316‚Äď1378. Forschungen √ľber Kaiser und Reich. G√∂ttingen 1978. (Wichtige Aufsatzsammlung)
  • Ferdinand Seibt: Karl IV. Ein Kaiser in Europa. Frankfurt am Main 2003 (Nachdruck der Ausgabe von 1978). (Standardwerk)
  • Ferdinand Seibt (Hrsg.): Kaiser Karl IV. Staatsmann und M√§zen. Katalog der Ausstellung in N√ľrnberg und K√∂ln 1978/79, M√ľnchen 1978. (Katalog zur Ausstellung mit Aufs√§tzen von namhaften Historikern.)
  • Jiri Spevacek: Karl IV. Sein Leben und seine staatsm√§nnische Leistung. Academia/Prag und Union Verlag, Berlin 1979.
  • Heinz Stoob: Karl IV. und seine Zeit. Graz u. a. 1990.
  • Heinz Thomas: Deutsche Geschichte des Sp√§tmittelalters. Stuttgart 1983, besonders S. 212ff. (Gute Darstellung der politischen Geschichte des deutschen Sp√§tmittelalters.)

Weblinks

 Commons: Karl IV. ‚Äď Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Vita Caroli IV ‚Äď Quellen und Volltexte (Latein)
 Wikisource: Karl IV. ‚Äď Quellen und Volltexte

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ Werner Paravicini: Die Preu√üenreisen des europ√§ischen Adels. Teil 1, Thorbecke, Sigmaringen 1989, ISBN 3-7995-7317-8, S. 147 (Beihefte der Francia, Band 17/1).
  2. ‚ÜĎ Historischer Verein Ingelheim e.V. vom 3. August 2010. ingelheimergeschichte.de. Abgerufen am 7. Januar 2011.
Vorgänger Amt Nachfolger
Ludwig IV. Römisch-deutscher König
ab 1355 Kaiser

1346‚Äď1378
Wenzel
Johann König von Böhmen
1347‚Äď1378
Markgraf von Mähren
1333‚Äď1349
Johann Heinrich
Herzog von Luxemburg
1346‚Äď1378
Wenzel I.

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