Angelsachsen

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Angelsachsen
Helm (Rekonstruktion) eines FĂŒrsten (vermutlich König Raedwald) aus Sutton Hoo (British Museum). Der Helm basiert zwar auf dem Spangenhelm, Ă€hnelt aber den Helmen aus der Vendelzeit in Schweden.

Die Angelsachsen waren ein germanisches Sammelvolk, hauptsĂ€chlich bestehend aus Sachsen und Angeln. Als Verband treten diese StĂ€mme, mit aus JĂŒten, Friesen und Niederfranken bestehenden Gruppen, ab dem 5. Jahrhundert auf.

Aus diesem Völkerverband, spĂ€ter ergĂ€nzt um Skandinavier, DĂ€nen und im 11. Jahrhundert frankophone Normannen, bildete sich zuerst eine angelsĂ€chsische Kultur heraus, bevor im Laufe der Zeit und Entwicklung die genannten anderen ethnisch-kulturellen EinflĂŒsse die englische Kultur schufen (mit auch keltischen ErbgĂŒtern).

Manchmal wird der Begriff heute im ĂŒbertragenen Sinn in Bezug auf die Bewohner der Britischen Inseln und auf die englischen Sprachvölker in Nordamerika und Ozeanien angewendet.[1]

Inhaltsverzeichnis

Herkunft der Angelsachsen

Stammesverteilung der Germanen um 50 n. Chr.

Die Angelsachsen sind im Wesentlichen die Nachkommen zweier kontinentalgermanischer StĂ€mme. Die Angeln wurden schon wĂ€hrend der hohen römischen Kaiserzeit bei Tacitus 98 n. Chr. als Anglii und spĂ€ter bei Ptolemaeus (2. Jahrhundert) als ΑγγΔÎčλοÎč schriftlich erwĂ€hnt und siedelten im Norden des heutigen Bundeslandes Schleswig-Holstein. Ptolemaeus erwĂ€hnt auch die Sachsen als ÎŁÎ±ÎŸÎżÎœÎ”Ï‚. Prokop (6. Jahrhundert) erwĂ€hnt die Friesen in seinem Werk ĂŒber die Gotenkriege Justinians und nennt sie ΊρÎčÏƒÏƒÎżÎœÎ”Ï‚.

Die antiken Sachsen sind nicht zu verwechseln mit den spÀteren Sachsen des Hochmittelalters und den heutigen Niedersachsen.

Die Altsachsen der beginnenden Völkerwanderungszeit waren sprachlich sehr viel enger mit den Friesen verwandt. Tacitus erwĂ€hnt in seiner „Germania“ die Sachsen nicht, aber er zĂ€hlt den Stamm der Chauken auf, die an der unterelbischen NordseekĂŒste siedelten und die auch Plinius kennt, wĂ€hrend Ptolemaeus die eigentlichen Sachsen „
im Nacken der kimbrischen Halbinsel“ (wohl das heutige Holstein) lokalisiert. Bis zum 3. Jahrhundert war die Vereinigung beider Völker zum nun grĂ¶ĂŸeren Stammesverband der Sachsen vollzogen.[2]

Der Wandel trat mit der Vereinigung zum großen sĂ€chsischen Stammes- und Volksverband mit der Assimilierung kleiner StĂ€mme und Überreste einstiger bedeutender StĂ€mme ein, wie der Cherusker im 3.–4. Jahrhundert. Die sĂ€chsischen Gruppen, die den Teil der Angelsachsen bildeten, trennten sich vor diesen Entwicklungen hin zur Bildung des Großvolks der frĂŒhmittelalterlichen Sachsen durch die Übersiedlung nach Britannien ab.[3]

Die Angeln werden von Tacitus in dessen Beschreibung der historisch-geografischen VerhĂ€ltnisse Nordgermaniens mit anderen StĂ€mmen zusammen aufgezĂ€hlt. StĂ€mme, die auf den dĂ€nischen Inseln, an der OstseekĂŒste und an der unteren Elbe zu lokalisieren sind und zusammen eine nördliche politisch-kultische Gruppe im Suebenverband bildeten, bei Ptolemaeus eben als ÎŁÏ…Î·ÎČÎżÎč οί ΆγγΔÎčλοί.

Angeln und Sachsen waren wahrscheinlich eng miteinander verwandt, da sie der gleichen kontinentalgermanischen Kultgruppe der IngvÀonen angehörten oder entstammten, trotz bestehender kultureller Unterschiede wie unter anderem bei den Bestattungsriten.[4] Der genaue Verlauf der angelsÀchsischen Ethnogenese ist wie bei allen germanischen gentes der Völkerwanderungszeit Gegenstand lebhafter wissenschaftlicher Diskussion.

Die germanische Völkerwanderung

Die Siedlergruppe der JĂŒten waren zur damaligen Zeit von der Sprache und vom Kultus her offenbar den westgermanischen StĂ€mmen zugehörig. Die heutigen JĂŒten, auf dĂ€nisch Jyder, sind nordgermanischen Ursprungs und mit diesen JĂŒten nicht zu verwechseln. Die Friesen sind aus ihrer angestammten Heimat wohl nur mit Kleinstgruppen an der Bildung der Angelsachsen beteiligt gewesen. Besonders die Ortsnamenforschung hat SiedlungsrĂ€ume dieser friesischen Siedlergruppen fixiert.

Ein frĂ€nkischer Anteil wird nur vermutet, unter anderem auf Basis unsicherer Ableitungen von Ortsnamen und der Analyse altenglischer Literatur und daran festgemachter Indizien – wie zum Beispiel im Beowulf-Epos. Diese frĂ€nkischen Siedler kamen aber vermutlich erst mit der letzten Einwanderungswelle gegen Ende des 5. Jahrhundert auf die britische Insel.[5]

Der Name

Die Herkunft und die Entwicklung hin zur Namensbildung „Angelsachsen“ ist heute nicht mehr nachvollziehbar; dennoch lassen die vorhandenen Quellen RĂŒckschlĂŒsse zu, die daraus abgeleitete Annahmen plausibel machen. GrundsĂ€tzlich scheint bei den Kolonisten, besonders bei den JĂŒten und Angeln, die Bindung zu den kontinentalen Verwandten recht schnell Lockerungen unterworfen gewesen zu sein – bis hin zum Abbruch.

Beda lokalisierte die JĂŒten nach der Wanderung in Kent und gab sie in der Namensform Iutae wieder, die nicht aus heimischer angelsĂ€chsischer Überlieferung stammt. Die angelsĂ€chsische Form wĂ€re *Eotas, oder *Eotan, wobei diese aber nirgends ĂŒberliefert ist. Beda kannte also den korrekten Namen nicht mehr. Um 700 dĂŒrften nur noch schwache Erinnerungen an den Namen und die damit in Verbindung stehende „Urheimat“ existiert haben. Alfred der Große gab in seiner Übersetzung von Bedas Kirchengeschichte dann Iutae mit Geatas wieder, dem Namen der Gauten aus Schweden.

Die hĂ€ufige angelsĂ€chsische Form Ongle fĂŒr Angle gab Alfred statt mit der korrekten Form Angli mit dem Namen der Landschaft wieder, Angel. Auch er kannte somit selbst nicht mehr die Namen fĂŒr die alten StĂ€mme.

Die Sachsen in Britannien behielten dagegen Kontakte zum Festland im Zusammenhang mit der dominanten kontinentalen Ausbreitung des Stammesverbandes. Die Sachsen der Insel nannten zur Unterscheidung des englischen Zweiges diese Eald-seaxan, Altsachsen.

Beda war nicht mehr klar, dass Angeln und Sachsen unterschiedliche StĂ€mme waren. Er bezeichnete sie als Angli sive (vel) Saxones, als seien sie ein und dieselben unter verschiedenen Namen. Alfred berichtigte Beda hierin durch ein ond beziehungsweise durch ein „oder“. Bedas Grundlage fĂŒr seine Wiedergaben und Annahmen mögen tradierte SprĂŒche und Merkreime in der Form des Stabreims gewesen sein.

„of Englum ond Eotum (Iutum) ond of Ealdseaxum“

„von den Angeln und den JĂŒten und den Altsachsen stammen die Angelsachsen“

– Beda Hist. ecc. gen. Ang. I,15

Dieser Typus eines Dreiklangs passt zu dem alten Muster germanischer Abstammungssagen wie beispielsweise der Stammbaum des Mannus in Tacitus Germania, Kapitel 2.

Der Name der Angeln dominierte schließlich den der Sachsen als vereinheitlichten Namen fĂŒr alle Germanen auf der britischen Insel, vielleicht zur besseren Unterscheidung von den kontinentalen Sachsen (denn jene Angeln, die nicht nach Britannien gezogen waren, waren von anderen StĂ€mmen assimiliert worden, so dass keine Verwechslungsgefahr bestand). Die angelsĂ€chsischen Könige nannten sich rex Anglorum, oder rex Anglorum Saxones. Papst Gregor I. nannte den König Æthelberht von Kent – selbst jĂŒtischer Abstammung – in einem Brief von 601 rex Anglorum. Um 1000 verdrĂ€ngte der aus dem altnordischen und von den Wikingern eingefĂŒhrte Begriff fĂŒr Land und Volk, Englar und Englaland dann die Ă€lteren einheimischen Bezeichnungen wie unter anderem ĀngelĂŸeod („Angelvolk“). Diese neue Form tritt sowohl in den altnordischen Texten als auch in den angelsĂ€chsischen auf und fĂŒhrte schließlich zur Herausbildung der Kurzform England.

Die romanisierten Kelten haben die eindringenden Germanen dagegen insgesamt nach den Sachsen benannt, kymrisch Sais („EnglĂ€nder“) fĂŒr die Menschen und saesneg fĂŒr die Sprache. Auch die lateinischen Schreiber des Kontinents haben anfĂ€nglich die Begriffe Saxones und lingua Saxonica verwendet.

Ein Hauptgrund fĂŒr die Durchsetzung des Angelnamens mag ein politisch-kulturelles Übergewicht der Angeln in den ersten Jahrhunderten gewesen sein. Um MissverstĂ€ndnissen aus dem Weg zu gehen, wurde auch durch die Außenwahrnehmung sehr frĂŒh der Begriff Angelsachsen gebildet – bei Beda noch nicht direkt und klar, bei Paulus Diaconus um 775 Angli Saxones in der Bedeutung von „Die englischen Sachsen“, um eine Unterscheidung zu den festlĂ€ndischen Sachsen darzustellen. Letztlich ist die Bildung des Namens Angelsachsen ein Produkt aus mehreren zusammenfließenden Faktoren: Zuerst ist es eine gelehrte lateinische Form und dann ist es eine Folge des Verlustes der angestammten kontinentalen Wurzeln und schließlich hat auch das Vergessen der ursprĂŒnglich klaren StammesidentitĂ€t und die Außenwahrnehmung noch Anteil daran.[6]

AnfÀnge bis zur Besiedlung der britischen Insel

Das römische Britannien um das Jahr 410 n. Chr.

Erste kriegerische Invasionen von sĂ€chsischen Gruppen ins römische Britannien fanden nachweisbar in der zweiten HĂ€lfte des 3. Jahrhunderts statt.[7] SĂ€chsische Gefolgschaften (neben frĂ€nkischen Gruppen) auf Beutezug und Piraten landeten auf beiden Seiten der KanalkĂŒste (siehe auch SachsenkĂŒste).[8] EinfĂ€lle von iro-schottischen StĂ€mmen zwangen die römische MilitĂ€rverwaltung zur Reform der militĂ€rischen Infrastruktur, des Verteidigungs- und Befestigungswesens. Das fĂŒhrte nach Ansicht vieler Forscher unter anderem dazu, dass Befehls- und strategische Verantwortlichkeiten auf sĂ€chsische FĂŒhrer ĂŒbertragen wurden; sie dienten demnach unter dem comes litores Saxonici (Befehlshaber der sĂ€chsischen KĂŒste) als Föderaten. Der Schluss liegt nahe, dass zumindest seit dem spĂ€ten 4. Jahrhundert germanische Verteidiger in römischen Diensten samt ihren Familien in SĂŒdbritannien siedelten, also vor dem eigentlichen Hauptstrom der germanischen Besiedlung, respektive Eroberung, Mitte des 5. Jahrhunderts. Diese siedelten sĂŒdlich entlang der Themse im heutigen Großraum London, in Essex, Kent und waren an der OstkĂŒste stationiert.[9] Andere Forscher dagegen gehen davon aus, dass die „SachsenkĂŒste“ der Abwehr sĂ€chsischer Angriffe diente und daher nicht mit sĂ€chsischen foederati besetzt gewesen sei, nehmen aber ebenfalls an, dass erste sĂ€chsische Söldner schon im spĂ€ten 4. Jahrhundert in Britannien dienten.

Britannien um 500 n. Chr. mit dem eroberten angelsĂ€chsischen sĂŒdöstlichen Gebiet

Der Verfall der weströmischen Macht und damit einhergehend der militĂ€rischen Disziplin in den Truppen und der zeitweilige Zusammenbruch der römischen Rheingrenze im Jahre 406/407 n. Chr. durch den Übertritt einiger germanischer Völker fĂŒhrte unter den Kaisern Honorius und Konstantin (III.) zum Abzug der römischen Truppen aus Britannien um das Jahr 407. Das entstandene Machtvakuum und die ungeregelten politischen VerhĂ€ltnisse boten den idealen Raum und Möglichkeiten fĂŒr die germanische Einwanderung.

Ab Beginn des 5. Jahrhunderts gab es zunehmend Übersiedlungen auf die britischen Inseln von der norddeutschen-niederrheinischen Tiefebene aus, die sich im Laufe der Zeit verstĂ€rkten und ab etwa 450 sich zum Hauptstrom der Auswanderung nach Britannien entwickelten. Als wahrscheinlichstes Szenario gilt (im Anschluss an den Bericht des Gildas), dass die römisch-keltische Zivilbevölkerung der Insel nach 410 angelsĂ€chsische Söldner anwarb, um ihr Land gegen die Pikten und Skoten zu verteidigen. Vielleicht hat dabei der „Tyrann“ Vortigern eine Rolle gespielt, der gemĂ€ĂŸ spĂ€terer Tradition zwei sĂ€chsische AnfĂŒhrer namens Hengist und Horsa („Hengst“ und „Pferd“) ins Land gerufen haben soll. Um 440 scheint es dann zu einem Aufstand der Sachsen gekommen zu sein, die nun rasch Zuzug vom Kontinent erhielten und die Romano-Kelten zurĂŒckdrĂ€ngten.

Die Briten hatten lange unter römischem Kultureinfluss gelebt und wurden ab dem Jahr 300 n. Chr. schrittweise Christen. Sie waren aber nicht in dem hohen Maße romanisiert wie etwa die gallischen Kelten. Zudem gab es in Britannien auch große soziale und geografische Unterschiede in der Annahme der lateinischen Sprache und Zivilisation. Die Angeln und Sachsen waren in ihrer ethnischen Struktur weniger vermischt als die keltischen Briten oder auch im Vergleich zu den romanisierten Germanen der rheinischen Germania inferior. Die Briten waren fĂŒr die anlandenden und siedelnden Germanen demzufolge richtiggehende Fremdvölker (ags. wealh, nhd. Welsch – daher auch der Name von Wales). FĂŒr viele christliche Briten wiederum waren die Angelsachsen Barbaren. Es kam zu einer teilweisen VerdrĂ€ngung durch die vorrĂŒckenden Angelsachsen, aber auch einem freiwilligen ZurĂŒckweichen der keltischstĂ€mmigen Bevölkerung im SĂŒdosten. Ein Teil wich in die Bretagne aus oder zog sich in die Höhen- und Erdbefestigungen zurĂŒck (Wansdyke, Bokerly Dyke). Teile der Briten wurden versklavt (ags. Wealas), eine große Zahl scheint auch ĂŒbergelaufen zu sein und die Sitten der Eindringlinge ĂŒbernommen zu haben. Es ist auch zu BlutbĂ€dern unter der britischen Stadtbevölkerung gekommen (unter anderem in Chester im Jahre 491), aber auch zu militĂ€rischen RĂŒckschlĂ€gen fĂŒr die germanischen Eroberer, beispielsweise in der mythenumwobenen Schlacht von Mons Badonicus. Nach der entscheidenden Schlacht von Deorham 577 wurden die Gebiete der cornischen und der walisischen Kelten durch die Angelsachsen aufgespalten. In StĂ€dten wie London, York und Lincoln blieb ein Teil der romano-keltischen Bevölkerung sesshaft, da die Angelsachsen diese Orte anfangs mieden. Die Orte wurden spĂ€ter von den Briten gerĂ€umt, die römischen Villen hingegen wurden von den nachrĂŒckenden Germanen kaum weitergenutzt.[10]

Im 8. Jahrhundert profilierte sich Mercia als Vormacht, König Offa von Mercia gilt als erster König von England.

Siedlungsgeschichte in England

Die angelsÀchsischen Königreiche und Stammesgebiete

Die Germanen besiedelten anfangs ein geschlossenes und nahezu verlassenes Land. Nach linguistischen (unter anderem die Ortsnamenforschung) und archĂ€ologischen Befunden blieb nur ein geringer Rest der romanokeltischen Bevölkerung ansĂ€ssig. Als Einfallstore gelten die Themse, der Humber, der Wash und entlang der alten Römerstraße der Icknield-Way. Am Anfang des 6. Jahrhundert wurde das rein germanische Gebiet des SĂŒdostens durch die heutigen Grafschaften Hampshire, das östliche Berkshire, das sĂŒdliche Buckinghamshire, das nordöstliche Bedfordshire und Huntingdonshire umgrenzt. Westlich dieser Linie lag keltisch besiedeltes Land, und die weitere Ausweitung der angelsĂ€chsischen MachtsphĂ€re auf jene westlichen und in der Folge auf weitere Gebiete bezog dann die keltische Bevölkerung in die sich herausbildenden germanischen Staaten oder angelsĂ€chsischen Königreiche mit ein.

AngelsÀchsische StÀmme

Nach Beda[11] siedelten die StĂ€mme ethnisch getrennt. Die Angeln ließen sich primĂ€r nördlich der Themse in East Anglia, dem Gebiet der Mittelangeln, Mercia und an der OstkĂŒste bis sĂŒdlich von Edinburgh nieder. Die Sachsen grĂŒndeten Essex, Wessex und Sussex im Tal der Themse und sĂŒdlich bis zum Ärmelkanal. Die JĂŒten siedelten vornehmlich in Kent und auf der Isle of Wight. Diese strikte ethnische Aufteilung ist aber umstritten, da man eher von einer ethnisch vermischten Siedelung bzw. Eroberung unter FĂŒhrung von Gefolgschaften ausgehen muss und dies dem germanischen Brauch und Vorgehen eher entspricht.[12]

Siedlungswesen- und Formen

Griff einer Spatha (6. Jh) aus einem angelsÀchsischen Grab aus Chessel Down (Isle of Wight)

.

In ihren Gebieten waren die Germanen aus den oben geschilderten UmstĂ€nden auf eine eher mobile Siedlungsweise in Siedlungen von weilerartigem Typus angewiesen. In diesen Siedlungen herrschten von der Art und Anzahl her das Grubenhaus und das Hallenhaus vor. Die GrubenhĂ€user dienten vermutlich mehrheitlich als LagerrĂ€ume bzw. als WebhĂ€user und seltener als Wohnraum. Zu den grĂ¶ĂŸten Siedlungen des 4. bis 5. Jahrhunderts gehört der Fundort Mucking in Essex mit 200 GrubenhĂ€usern und 30 HallenhĂ€usern. Die „mobile“ Anlage der GebĂ€ude zeigt sich besonders daran, dass die reprĂ€sentativeren als Pfostenbauten errichteten HallenhĂ€user von der GrĂ¶ĂŸe nicht mit den kontinentalen sĂ€chsisch-niedergermanischen WohnstallhĂ€usern vergleichbar sind.[13] Diese anfĂ€nglichen Siedlungen, die spĂ€ter zum Teil stĂ€dtisches Wesen erlangten, wurden oft neben alten zerstörten und verödeten RömerstĂ€dten angelegt.[14]

Die Landwirtschaft wurde in derselben Weise wie auf dem Kontinent betrieben, archĂ€ologisch nachgewiesen ist der Anbau von Gerste, Hafer und Flachs sowie Waid als Grundstoff fĂŒr das FĂ€rben von Leinen und anderen Bekleidungsstoffen. Die Viehhaltung umfasste Schweine, Schafe und Rinder sowie Pferde, Ziegen und HaushĂŒhner. Katzen und Hunde wurden als zusĂ€tzliche Haustiere gehalten. Die Feldarbeit wurde durch einscharige PflĂŒge bestellt, geerntet wurde mit Sicheln, Hippen und Sensen.

Aus dem 5. Jahrhundert sind zahlreiche Keramiken gefunden worden, die reichhaltig an ornamentalen Verzierungen sind, aber ohne Nutzung einer Töpferscheibe hergestellt wurden. Bedeutend ist hierbei die auf einem Standfuss stehende Buckelkeramik. Diese Form fand besonders in den Midlands und im Themsegebiet die grĂ¶ĂŸte Verbreitung und wird in der Regel den Sachsen zugewiesen. Die Möglichkeit, aus den sich unterscheidenen regional eingeschrĂ€nkten Keramikformen den jeweiligen Teilvölkern wie den Angeln und JĂŒten und deren SiedlungsrĂ€ume zuzuweisen, ist nur bedingt nachweisbar. Nachweisbar ist aber ein reger Austausch und enge Beziehungen mit dem Festland anhand der GefĂ€ssformen in Ostengland und aus dem Elbe-Weser-Gebiet des 5. Jahrhunderts. Anglische Formen finden sich hingegen im nordöstlichen England.[15]

Die an den Keramiken erkennbaren regionalen Unterschiede setzten sich in der Kleidung und kunsthandwerklichem Schmuck fort, besonders die deutliche Stilisierung der Kleidung als Tracht durch die unterschiedliche Verwendung und Anzahl der verwendeten Fibeln. Im nördlichen anglischen Bereich wurde eine „Drei-Fibel-Tracht“ getragen, gegenĂŒber einer „Zwei-Fibel-Tracht“ im sĂŒdlichen sĂ€chsischen Siedlungsgebiet. Die daraus abgeleitete Grenze, die sogenannte Anglo-Saxon-Line, die grob zwischen Angeln und Sachsen trennte, ist erst nach den Phasen der Landnahme anzusetzen. Erst die spĂ€tere kontrollierte Einnahme der LĂ€ndereien fĂŒhrte zu einer deutlich erkennbaren Trennung zwischen mehrheitlich sĂ€chsisch oder anglisch besiedelten Regionen.[12]

Die Toten wurden im sĂ€chsischen Raum wie auf dem Festland unverbrannt in ihrer Tracht beigesetzt. In den anglischen SiedlungsrĂ€umen und auch in Wessex wurde teilweise die Totenverbrennung durchgefĂŒhrt, und in Kent wurden die Toten in HĂŒgelgrĂ€bern beigesetzt.

Wikingerzeit

Das Danelag

Gegen Ende des 8. Jahrhunderts nahmen die gewaltsamen EinfĂ€lle und RaubzĂŒge der Wikinger zu, die Epoche der Wikingerzeit in den angelsĂ€chsischen Reichen begann. Im Norden etablierten sich die DĂ€nen im Danelag. Die angelsĂ€chsische Sprache wurde deshalb auch durch das DĂ€nische beeinflusst. Im Jahre 1066 wurde das Gebiet der Angelsachsen von den Normannen erobert. Gleichwohl hielten sich angelsĂ€chsische Kultur und Sprache noch lĂ€ngere Zeit, bis eine Vermischung mit der französischen Sprache der Normannen eintrat. Ein Beispiel fĂŒr die Auseinandersetzung zwischen Angelsachsen und Normannen ist die Legendenfigur Robin Hood, der die Angelsachsen im Widerstand gegen die Normannenherrschaft symbolisierte.

siehe auch: Wikingerzeit

Kultur der Angelsachsen

Die Kulturfrage der Angelsachsen ist untrennbar verbunden mit der Entstehung des frĂŒhen, christlichen Englands. Durch das Primat des Christentums wurde die Staatsorganisation nach römischen Vorbild vom Adel, wie vergleichbar zuvor bei den merowingischen Franken, angenommen; ein wichtiger und nicht zu unterschĂ€tzender Baustein fĂŒr die angelsĂ€chsischen Kleinkönigreiche. Das aufblĂŒhende klerikale Schrifttum, die Mission, die auch immer staatspolitische BerĂŒhrungen und daher streckenweise symbiotische ZĂŒge aufwies, bildet den Abschluss der heidnischen angelsĂ€chsischen Zeit der Besiedlung und Konsolidierung und begleitet und fördert die Bildung dessen, was als englisch identifiziert und verstanden wurde.

Das Runenalphabet, mit dem angelsĂ€chsisch geschrieben wurde, bevor die lateinische Schrift eingefĂŒhrt wurde

Waren die ersten germanischen Übersiedler nach den Föderaten in ihrer Kultur nicht zu unterscheiden von den kontinentalen Stammesmitgliedern, so setzte gerade die Konsolidierung des 6.– 7. Jahrhunderts im Gleichklang mit der iro-keltischen christlichen Mission die Schritte der kulturellen Entfremdung hin zur eigenstĂ€ndigen christlichen Kultur germanischer PrĂ€gung.[16] Zur selben Zeit, als die Inselangeln- und -sachsen neue Wege beschritten, verblieben die kontinentalen Verwandten in ihrem tradierten und gewohnten Kultus. Die eintretende Entfremdung war die natĂŒrliche Folge. An den Keramikfunden des 6. Jahrhundert wird deutlich, wie sich mit der Form, insbesondere die sich verĂ€ndernde Ornamentik bis zum Verlust sĂ€mtlicher Verzierungen bei Funden in Kent, die Menschen wandelten.[17] Die sakrale Architektur und Formgebung, die bildlichen Darstellungen prĂ€gten und formten die Vorstellungen und den Sinn der Menschen fĂŒr die Beherrschung der neuen christlichen Form mit dem unverkennbaren germanischen Erbe.[18] Hinzu kommt der starke monastische Einfluss aus den Klostern heraus auf die Alltagskultur der lĂ€ndlichen Bevölkerung, beispielsweise in der qualitativen Verbesserung der landwirtschaftlichen Anbautechniken.

Sprache und Schrift

Die heutige englische Sprache gehört zum anglo-friesischen Zweig der westgermanischen Sprachgruppe. Die drei ethnischen Hauptteile der Angelsachsen sind sprachlich deshalb eng verwandt, da sie der kontinentalgermanischen ingvÀonischenen Kultgruppe angehörten oder entstammten.[19]

Die angelsÀchsische Sprache, die der altsÀchsischen Sprache Àhnlich ist, stellt demnach eine wesentliche Wurzel der englischen Sprache dar. Noch heute, trotz 1500-jÀhriger unterschiedlicher Entwicklung, sind Gemeinsamkeiten zwischen der englischen Sprache und der niedersÀchsischen Sprache zu erkennen, die sich ebenfalls aus der altsÀchsischen Sprache entwickelt hat.

Heidnische Religion

Erste Seite der Beowulf-Handschrift
→ Hauptartikel: AngelsĂ€chsische Religion

Die heidnische Periode der Germanen in Britannien dauerte etwa 150 Jahre (ab Mitte des 5. Jahrhunderts betrachtet). Im Wesentlichen fĂŒhrten die ersten Siedler ihren gewohnten religiösen Ritus wie in der alten Heimat fort. Der Ortsnamenforschung zufolge wurden als Hauptgottheiten dieselben verehrt, wie sie fĂŒr die kontinentalen Sachsen (niedergermanische StĂ€mme) im sĂ€chsischen Taufgelöbnis der karolingischen Zeit aufgezĂ€hlt wurden; TĂ­w, Þunor und WĂłden. Ebenfalls wurde der Kult und die Verehrung von Muttergottheiten, vergleichbar den Matronen der römischen Niederrhein-Region, praktiziert. Kultisch-magische Orte wie Quellen, markante Steine/Felsen und BĂ€ume wurden fĂŒr öffentliche wie private Opferriten genutzt und Orte mit ehemaliger keltischer Nutzung ĂŒbernommen. In Verbindung mit dem religiös-kultischen Ritus stehen auch die Vorstellungen von DĂ€monen/Geisterglauben, Wesen der niederen Mythologie wie Feen, Riesen und anderen. Fragmente beziehungsweise nur spĂ€rliche Hinweise aus spĂ€terer christlicher Dichtung lassen RĂŒckschlĂŒsse auf die örtlichen heidnischen Vorstellungen zu.

Mythische Sagen als solche sind nicht ĂŒberliefert, abgesehen vom Epos Beowulf, und sind, wenn es sie gegeben hat, verlorengegangen. Lediglich die Abstammungssage (siehe Origo gentis) der Angelsachsen ist durch Beda erhalten. Er berichtet, das die Sachsen vom britischen König Vortigern gerufen worden und mit drei Schiffen unter dem mythischen BrĂŒderpaar Hengist und Horsa an der KĂŒste Britanniens anlandeten.[11] Diese Art von Herkunftssagen sind auch bei den Goten oder Langobarden verbreitet, Tacitus berichtete in der Germania (Kap. 2) von der mythischen Abstammung der Germanen.

Buchmalerei, in Rom entstanden, Evangeliar des Missionarmönchs Augustin, der 596 von Papst Gregor nach Canterbury zur Bekehrung der Angelsachsen gesandt wurde

Christianisierung

Die Christianisierung begann um 597 mit der Entsendung von 40 Missionaren durch Papst Gregor dem Großen und dem Ausbau bzw. der Reorganisation der englischen Kirche durch Erzbischof Theodor von Canterbury, sie war Ende des 7. Jahrhunderts – im Gegensatz zum Festland – weitgehend abgeschlossen. Sie bildet den eigentlichen Abschluss der angelsĂ€chsischen Phase in Bezug auf die kontinentale und pagane Herkunft in Verbindung mit dem Entstehen der frĂŒhenglischen Gesellschaft beziehungsweise einer beginnenden englischen IdentitĂ€t. Die Angelsachsen bildeten mehrere Königreiche. Die Hinwendung zum Christentum war wie anderen Ortes im germanischen Kulturraum auch und immer eine Frage der machtpolitischen OpportunitĂ€t der herrschenden angelsĂ€chsischen Adelsschicht.[20] Im Volk erhielten sich die heidnischen BrauchtĂŒmer und wurden von klerikaler Seite aus geduldet und teilweise bei empfundener KompatibilitĂ€t im kirchlichen Kultus ĂŒbernommen. Wie ĂŒberall im germanischen Kontext wurden ebenfalls ehemalige pagane Kultorte in christliche umgewandelt durch die Errichtung von Kapellen und die organisatorische Einsetzung von Kirchspielen um diese Orte.

Siehe auch

Literatur

  • Peter Hunter Blair: An Introduction to Anglo-Saxon England. Cambridge University Press, Cambridge 2003, ISBN 978-052153777-3.
  • Nicholas Brooks: Anglo-Saxon myths. State and church, 400–1066. Hambledon Press, London u. a. 2000, ISBN 1-85285-154-6.
  • Sam Lucy: Anglo-Saxon Way of Death, Burial Rites in Early England. Verlag Stroud, Sutton 2000.
  • Torsten Capelle: ArchĂ€ologie der Angelsachsen – EigenstĂ€ndigkeit und kontinentale Bindung vom 5. bis 9. Jahrhundert. WBG, Darmstadt 1990, ISBN 3-534-10049-2.
  • Cristian Capelli: A Y-Chromosome Census of the British Isles. In: Current Biology. Nr. 13, Elsevier Science Ltd., 2003.
  • Harald Kleinschmidt: Die Angelsachsen. Beck, MĂŒnchen 2011.
  • Bruno KrĂŒger (Hrsg.): Die Germanen. Geschichte und Kultur der germanischen StĂ€mme in Mitteleuropa. Handbuch in 2 BĂ€nden. 4. Auflage. Akademie-Verlag, Berlin 1983. (Veröffentlichungen des Zentralinstituts fĂŒr Alte Geschichte und ArchĂ€ologie der Akademie der Wissenschaften der DDR, Bd. 4).
  • Mark G. Thomas, Michael P. H. Stumpf, Heinrich HĂ€rke: Evidence for an Apartheid-like Social Structure in Early Anglo-Saxon England. In: Proceedings of the Royal Society B. 2006 (PDF).
  • Rudolf Much, Herbert Jankuhn, Wolfgang Lange: Die Germania des Tacitus. Carl Winter, Heidelberg 1967.
  • Ernst Alfred Philippson: Germanisches Heidentum bei den Angelsachsen (Kölner anglistische Arbeiten Bd. 4). Verlag Bernh. Tauchnitz, Leipzig 1929.
  • Heinrich Beck, Herbert Jankuhn, Hans Kuhn, Kurt Ranke, Reinhard Wenskus (Hrsg.): Reallexikon der Germanischen Altertumskunde(RGA). Bd.1 Aachen – Bajuwaren, de Gruyter, Berlin – New York 1973, ISBN 3-11-004489-7.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. ↑ Unter anderen Begrifflichkeiten wie White Anglo-Saxon Protestant.
  2. ↑ KrĂŒger: Bd. 2, S. 449, 450 f.
  3. ↑ Philippson: S. 29, 30.
  4. ↑ Philipsson: S. 30, 31, 32, 34.
  5. ↑ Philipsson: S. 35–37. KrĂŒger: Bd. 2, S. 478.
  6. ↑ RGA: S. 303 – 305.
  7. ↑ Eutrop, 9, 21: „Franken und Sachsen, die die See unsicher machten“, um das Jahr 285, 286.
  8. ↑ KrĂŒger: Bd. 2, S. 444.
  9. ↑ KrĂŒger: Bd.2 S. 476, 478. ArchĂ€ologische Grabungsbefunde der 1970er Jahre aus Dorchester (Oxfordshire) u. Croydon sĂŒdlich der Londoner City, Mucking in Essex, Milton Right in Kent.
  10. ↑ KrĂŒger: Bd. 2 S. 481; FĂŒr das 5. und 6. Jahrhundert ist eine germanische Besiedlung nur fĂŒr Dorchester und Canterbury nachgewiesen.
  11. ↑ a b Beda: Historia Ecclesiastica Gentis Anglorum − Die Kirchengeschichte des englischen Volks 1,15.
  12. ↑ a b KrĂŒger: Bd.2 S. 477.
  13. ↑ KrĂŒger: Bd.2. S. 480, 481
  14. ↑ Unter anderen folgende Orte: Anderida (Pevensey), Calleva Atrebatum (Silchester), Deva (Leicester)), Vriconium (Wroxeter), Durovernia (Canterbury).
  15. ↑ KrĂŒger: Bd.2 S. 481; Formen, Fundorte und Kartenverzeichnis in Schleswig S. 454, 455.
  16. ↑ Deutlich erkennbar an der Konkurrenzsituation der spĂ€teren kontinentalen Heidenmission, zwischen den frĂ€nkischen und angelsĂ€chsischen Missionaren des 8.– 9. Jahrhunderts.
  17. ↑ KrĂŒger: Bd.2, S. 481
  18. ↑ Jan de Vries: Die geistige Welt der Germanen. Darmstadt 1964, Kap.7.
  19. ↑ Philipsson: S. 30.
  20. ↑ Arno Borst: Lebensformen im Mittelalter. Ullstein, Berlin 1999. S. 386 ff.

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  • Angelsachsen — Angelsachsen, die mit Angeln und JĂŒten mach Britannien eingewanderten Sachsen, zum Unterschiede von den in Deutschland wohnenden Sachsen so genannt, wie denn auch Britannien nach den Angeln bald Anglia, Angelland, England hieß. 449 nach Chr.… 
   Herders Conversations-Lexikon

  • Angelsachsen — áș n|gel|sach|sen 〈[ ks ] Pl.; Sammelbez. fĂŒrâŒȘ die germanischen StĂ€mme der Angeln, Sachsen u. JĂŒten * * * AÌŁngelsachsen,   1) die germanischen StĂ€mme der Angeln, Sachsen und JĂŒten, die seit Beginn des 5. Jahrhunderts vom Festland aus… 
   Universal-Lexikon

  • Missionierung der Angelsachsen —   Im Jahre 597 landete der ehemalige Prior des St. Andreasklosters in Rom, Augustinus, mit vierzig Begleitern an der KĂŒste Kents, um im Auftrage Papst Gregors I. die heidnischen Angelsachsen zum Christentum zu bekehren. Dass Augustinus als erste… 
   Universal-Lexikon

  • Angelsachse — Helm (Rekonstruktion) eines Warlords (vermutlich König Raedwald) aus Sutton Hoo (British Museum). Der Helm basiert zwar auf dem Spangenhelm, Ă€hnelt aber den Helmen aus der Vendelzeit in Schweden 
   Deutsch Wikipedia

  • AngelsĂ€chsische Mythologie — Die angelsĂ€chsische Religion bezieht sich auf die vorchristliche polytheistische Religion des germanischen Sammelvolks der Angelsachsen in England und wird als Bestandteil der germanischen Religion insgesamt, sowie im besonderen der kontinentalen 
   Deutsch Wikipedia

  • AngelsĂ€chsische Religion — Die angelsĂ€chsische Religion bezieht sich auf die vorchristliche polytheistische Religion des germanischen Sammelvolks der Angelsachsen in England. Religionswissenschaftlich wird sie als Bestandteil der germanischen Religion insgesamt sowie… 
   Deutsch Wikipedia

  • Schlacht von Hastings — Schlacht bei Hastings Teil von: Invasion Englands durch Normannen Ausschnitt des Wandteppichs von Bayeux 
   Deutsch Wikipedia


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