Kreis Steinfurt

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Kreis Steinfurt
Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Kreises Steinfurt Deutschlandkarte, Position des Kreises Steinfurt hervorgehoben
52.217.58
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: M√ľnster
Landschaftsverband: Westfalen-Lippe
Verwaltungssitz: Steinfurt
Fl√§che: 1.792,74 km¬≤
Einwohner:

443.357 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 247 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: ST
Kreisschl√ľssel: 05 5 66
Kreisgliederung: 24 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Tecklenburger Straße 10
48565 Steinfurt
Webpräsenz: www.kreis-steinfurt.de
Landrat: Thomas Kubendorff (CDU)
Lage des Kreises Steinfurt in Nordrhein-Westfalen
Niederlande Belgien Niedersachsen Rheinland-Pfalz Hessen Essen Wuppertal Solingen Remscheid Hagen Ennepe-Ruhr-Kreis Bochum Dortmund Herne Gelsenkirchen Bottrop Oberhausen M√ľlheim an der Ruhr Duisburg Kreis Mettmann D√ľsseldorf Rhein-Kreis Neuss Kreis Heinsberg M√∂nchengladbach Krefeld Kreis Viersen Kreis Wesel Kreis Kleve Rhein-Erft-Kreis Kreis D√ľren Rheinisch-Bergischer Kreis Oberbergischer Kreis Kreis Recklinghausen Kreis Borken Kreis Unna M√§rkischer Kreis Kreis Olpe Hamm Kreis Soest Kreis Coesfeld Kreis Steinfurt Kreis Warendorf Leverkusen K√∂ln St√§dteregion Aachen Bonn Rhein-Sieg-Kreis St√§dteregion Aachen Kreis Euskirchen M√ľnster Kreis Siegen-Wittgenstein Hochsauerlandkreis Kreis Paderborn Kreis G√ľtersloh Kreis H√∂xter Kreis Lippe Kreis Herford Kreis Minden-L√ľbbecke BielefeldKarte
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Der Kreis Steinfurt ist ein Kreis im Norden von Nordrhein-Westfalen (Deutschland), 1816 gegr√ľndet und 1975 um das Gebiet des Kreises Tecklenburg und um Teile des Kreises M√ľnster im Zuge der Gebietsreform durch das M√ľnster/Hamm-Gesetz stark erweitert.

Es ist zu unterscheiden zwischen dem alten, 1816 gegr√ľndeten und umgangssprachlich auch als Kreis Burgsteinfurt bezeichneten Kreis und dem aus diesem sowie aus dem Kreis Tecklenburg und aus Teilen des Kreises M√ľnster im Zuge der Gebietsreform im Jahre 1975 gebildeten neuen Kreis Steinfurt.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Das westliche Kreisgebiet befindet sich im M√ľnsterland, das √∂stliche im Tecklenburger Land. Der Westerbecker Berg, die h√∂chste Erhebung des Kreises, liegt in der Gemeinde Lienen (Bauerschaft Westerbeck). Er hat eine H√∂he von 236 Meter √ľber Normalh√∂hennull (NHN).

Nachbarkreise bzw. -städte

Der Kreis Steinfurt grenzt im Norden an die nieders√§chsischen Landkreise Grafschaft Bentheim und Emsland, im Osten an die kreisfreie Stadt Osnabr√ľck und den Landkreis Osnabr√ľck, im S√ľden an den Kreis Warendorf, die kreisfreie Stadt M√ľnster (Westfalen) und den Kreis Coesfeld sowie im Westen an den Kreis Borken.

Kreisgliederung

Der Kreis Steinfurt gliedert sich in 24 kreisangehörige Gemeinden, von denen vier Mittlere kreisangehörige Städte und eine Große kreisangehörige Stadt sind.

Städte

  1. Emsdetten, Mittlere kreisangehörige Stadt (35.523)
  2. Greven, Mittlere kreisangehörige Stadt (36.044)
  3. Hörstel (19.883)
  4. Horstmar (6515)
  5. Ibbenb√ľren, Mittlere kreisangeh√∂rige Stadt (51.552)
  6. Lengerich (22.234)
  7. Ochtrup (19.430)
  8. Rheine, Große kreisangehörige Stadt (76.530)
  9. Steinfurt, Mittlere kreisangehörige Stadt (33.901)
  10. Tecklenburg (9159)

Gemeinden

  1. Altenberge (10.248)
  2. Hopsten (7585)
  3. Ladbergen (6383)
  4. Laer (6289)
  5. Lienen (8578)
  6. Lotte (13.912)
  7. Metelen (6329)
  8. Mettingen (12.105)
  9. Neuenkirchen (13.774)
  10. Nordwalde (9373)
  11. Recke (11.578)
  12. Saerbeck (7302)
  13. Westerkappeln (11.190)
  14. Wettringen (7970)
Nordrhein-Westfalen Kreis Borken Kreis Coesfeld M√ľnster Kreis Warendorf Niedersachsen Greven Saerbeck Lienen Lengerich Laer Altenberge Horstmar Nordwalde Ladbergen Metelen H√∂rstel Westerkappeln Ibbenb√ľren Steinfurt Wettringen Neuenkirchen Mettingen Lotte Hopsten Ochtrup Rheine Recke Tecklenburg EmsdettenMunicipalities in ST.svg
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(Einwohnerzahlen vom 31. Dezember 2010[2], jeweils nur Hauptwohnsitz)

Geschichte

Das Kreisgebiet 1803-1806

Vor 1802 geh√∂rte die Herrschaft Steinfurt zum F√ľrstbistum M√ľnster. Die s√ľdliche H√§lfte des Hochstifts M√ľnster umschloss die f√ľrstbisch√∂flichen √Ąmter Horstmar, Rheine-Bevergern und Wolbeck, und die Grafschaft Steinfurt, die das Herzst√ľck bildete. Die Grafschaft Steinfurt, die seit dem 16. Jahrhundert dem gr√§flichen Hause Bentheim-Steinfurt geh√∂rte, bestand aus der Stadt Burgsteinfurt und seien Bauerschaften Sellen, Veltrup und Hollich.

Reichsdeputationshauptschluß

In Folge des Vertrages zwischen Frankreich und Preu√üen vom 23. Mai 1802, dem Reichsdeputationshauptschlu√ü, wurde das F√ľrstbistum M√ľnster neu aufgeteilt. Als Entsch√§digung f√ľr linksrheinische Gebietsverluste erhielt der Wild und Rheingraf von Salm - Grumbach das Amt Horstmar. Karl August Friedrich, noch minderj√§hrig, nahm am 12. November 1802 die Grafschaft Horstmar in Besitz. Die Zentralbeh√∂rde richtete man in Coesfeld ein und teilte das bisherige Amt Horstmar in die √Ąmter Coesfeld und Metelen. Die links der Ems gelegenen Teile der f√ľrstbisch√∂flichen √Ąmter Rheine-Bevergern und Wolbeck fielen dem neu gegr√ľndeten F√ľrstentum Rheina-Wolbeck zu. Der belgische Herzog Wilhelm, Joseph von Looz-Corswarem zog am 31. Januar 1803 in Rheine ein.

Die Gebietsteile rechts der Ems fielen an Preu√üen. Preu√üen hat am 3. August 1802 den √∂stlichen Teil des Hochstiftes mit der Landeshauptstadt M√ľnster √ľbernommen.

Rheinbund

Mit der Gr√ľndung des Rheinbundes greift Napoleon massiv in deutsche Angelegenheiten ein. Am 6. August 1806 legt Kaiser Franz II aus dem Hause Habsburg-Lothringen die Kaiserkrone nieder. Damit ist das Ende des Heiligen R√∂mischen Reiches besiegelt.

Großherzogtum Berg

Mit einem Dekret Napoleons vom 15. M√§rz 1806 kommt es zur Bildung des Herzogtum Cleve-Berg f√ľr seinen Schwager Murat.

Großherzoglich Bergischer Distrikt Steinfurt 1806 - 1808

Die Grafen von Bentheim-Steinfurt, die Wild- und Rheingrafen und der Herzog von Looz-Corswardem, die innerlich Preußen nahestanden, wurden per französischem Dekret vom 26. Juli 1806 kurzerhand in das Großherzogtum Berg einverleibt. Das neue Gebiet vereinigte man provisorisch zum Distrikt Steinfurt. Damit war Burgsteinfurt erstmals Mittelpunkt eines Verwaltungsbezirkes. Der Distrikt Steinfurt hing territorial nicht mit dem (nun) Großherzogtum zusammen.

Am 21. Januar 1808 sprach Napoleon dem Gro√üherzogtum, die bisher unter franz√∂sischer Milit√§rverwaltung stehenden, ehemals preu√üischen L√§nder M√ľnster, Tecklenburg, Lingen und Mark zu, au√üerdem Dortmund, Limburg und Rheda. Seit dem 5. Mai 1808 kam es zur territorialen Anbindung Steinfurts an das Gro√üherzogtum.

Am 15. Juli 1808 √ľberlie√ü Murat Napoleon das Gro√üherzogtum Berg und √ľbernimmt die Macht im K√∂nigreich Neapel.

Am 4. November 1808 erfolgte eine nach franz√∂sischem Muster aufgebaute Territorialgliederung in Departements, Distrikte, Kantone und Mairien (B√ľrgermeistereien). Das umfangreiche Gebiet, das bisher Burgsteinfurt unterstand, wurde auf mehrere Distrikte aufgeteilt, die alle dem bergischen Departement der Ems mit Sitz in M√ľnster unterstanden. Ab 10. M√§rz 1809 fand sich Burgsteinfurt im neuen Distrikt Coesfeld mit den Kantonen Billerbeck, Horstmar, Ochtrup, Rheine und Bentheim wieder.

Am 9. M√§rz 1809 √ľbertrug Napoleon das Gro√üherzogtum dem Prinzen Louis von Holland.

Kontinentalsperre

Am 9. Juli 1810 verf√ľgt ein Napoleonisches Dekret die Einverleibung des K√∂nigreichs Holland in das franz√∂sische Kaiserreich. Um die Kontinentalsperre gegen England wirksamer durchf√ľhren zu k√∂nnen, wurde per Senatuskonsult vom 13. Dezember 1810 das gesamte Gebiet n√∂rdlich der Linie Wesel bis L√ľbeck mit Frankreich verbunden. Dabei fallen Ostfriesland, Jever, Knyphausen und Varel an das bereits franz√∂sische Holland. Das Gro√üherzogtum Berg verliert unter anderem einen Teil des M√ľnsterlandes, Lingen und Tecklenburg. Vom 1. Januar 1811 bis zum 27. April 1811 geh√∂ren der Distrikt Steinfurt zum franz√∂sischen Departement der Yssel-M√ľndung mit dem Hauptort Zwolle. Der Distrikt Steinfurt umfasste die Kantone Coesfeld, Billerbeck, Horstmar, Ochtrup, Rheine und Bentheim. Die Distrikte von Rees und M√ľnster kommen zum Departement der Ober-Yssel. Der Distrikt Neuhaus kommt zum Departement -Ost-Ems.

Die Zusammenlegung von niederl√§ndischen und deutschen Distrikte erweis sich als ung√ľnstig und so wurde am 27. April 1811 das Lippe Departement gebildet. Einer der Distrikte war Steinfurt, mit den Kantonen Ahaus, Billerbeck, Coesfeld, Ochtrup (Gronau, Metelen und Nienborg), Rheine und Steinfurt (Borghorst, Altenberge, Horstmar, Nordwalde und Sch√∂ppingen).

Preußisch

Preußischer Dienstbrief des Landrats Cormann in Borghorst

Anfang November 1813 trafen die ersten alliierten Truppen ein. Aus den Pr√§fekturen wurden Administrationskommissionen. Freiherr Ludwig von Vincke wird am 14. November 1813 zum einstweiligen Generalkommissar ernannt. Einige Tage sp√§ter nimmt die Preu√üische provisorische Regierungskommission seine Arbeit auf. Der ganze Distrikt Steinfurt kam unter die Regierung von M√ľnster, von Oer bleibt als Landrat im Amt. 1816 wurde der Kreis Steinfurt neu eingeteilt. Landr√§tlicher Commisarius wurde Bernhard Franz Josef Cormann.

Offizielle Kreisgr√ľndung 1816

Emswehr in Rheine
Die √Ėlm√ľhle in Hopsten-Halverde

Das offizielle Gr√ľndungsdatum des Kreises Steinfurt ist der 10. August 1816. Ihm zugrunde liegt das Amtsblatt √ľber die ‚ÄěEinteilung des M√ľnsterischen Regierungsbezirks-Bezirks in landr√§thliche Kreise‚Äú der Bezirksregierung in M√ľnster. Zu diesem alten Kreis geh√∂rten folgende Gemeinden und Kirchspiele:

Am 13. Juli 1827 trat auch im Kreis Steinfurt die f√ľr die preu√üische Provinz Westfalen g√ľltige Kreisordnung in Kraft. Eine neue, am 11. M√§rz 1850 erlassene Kreisordnung wurde nach nur zwei Jahren am 19. Juni 1852 durch einen k√∂niglichen Erlass revidiert. Erst am 19. M√§rz 1881 trat eine reformierte Kreisordnung f√ľr Westfalen und somit auch den Kreis Steinfurt in Kraft.

Am 1. Oktober 1890 kam es zum Zusammenschluss der Stadt Ochtrup und dem dazugeh√∂rigen Kirchspiel zur Stadt Ochtrup. Zum 7. Oktober 1925 wurde auch im Kreis Steinfurt das Verh√§ltniswahlrecht eingef√ľhrt. Es kam bei Wahlen zum Kreistag, der Kreisdeputierten und den Kreiskommissionen zum Einsatz. Die erste danach ausgetragene Wahl fand am 29. November 1925 statt. Dabei errang die Zentrumspartei 19, die SPD drei, die KPD einen, die Vereinigte Rechtspartei zwei, der Amtsbezirk Horstmar einen, die Landgemeinde Rheine zwei sowie die Gemeinde Wettringen einen Sitz.

Am 1. April des Jahrs 1927 folgte eine Teilausgliederung aus den Bauernschaften Bentlage, Wadelheim, Dutum, Eschendorf und Gellendorf zugunsten der Stadt Rheine, die die entsprechenden Gebiete in ihr Stadtgebiet eingliederte. Bei der letzten freien Kreistagswahl am 12. März 1933 vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten zeigte sich, dass die NSDAP im Kreis Steinfurt noch nicht Fuß gefasst hatte. So errang die Zentrumspartei 17 Sitze, die NSDAP sechs Sitze, die SPD sowie die Kampffront Schwarz-Weiß-Rot jeweils zwei Sitze und die KPD sowie die Evangelische Liste jeweils einen Sitz. Kurz darauf folgte jedoch die Entmachtung sämtlicher gewählter Institutionen sowie im Jahre 1934 die Entlassung des Landrats Dr. Strunden, da dieser kein Mitglied der NSDAP war.

Am 1. April 1938 wurde die Stadt Metelen sowie das dazugehörige Kirchspiel zur Stadt Metelen vereinigt. Die Gemeinde Emsdetten erlangte am 18. September desselben Jahres die Stadtrechte.

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges trat am 1. April 1946 im Kreis Steinfurt die Verordnung Nr. 100 der britischen Milit√§rregierung in Kraft, wonach B√ľrgermeister und Landr√§te keine Machtbefugnisse mehr besa√üen. Zus√§tzlich wurde die politische Doppelspitze eingef√ľhrt, d.h. neben dem B√ľrgermeister existierte das Amt des Stadtdirektors und neben dem Landrat das Amt des Oberkreisdirektors. Als erster Landrat der Nachkriegszeit wurde im selben Jahr Hans Riehemann von der CDU gew√§hlt.

In der Folgezeit folgten weitere Strukturänderungen innerhalb des Kreises Steinfurt. So erhielt Borghorst im Jahre 1950 die Stadtrechte und im Jahre 1969 kam es zu einer ersten, kleineren Gebietsreform. Dabei wurden Horstmar und Leer zur Stadt Horstmar vereinigt, Laer und Holthausen zur Gemeinde Laer und Ochtrup, Langenhorst und Welbergen zur Stadt Ochtrup.

Kreiseinteilung 1975

Lage des Kreises Steinfurt am 31. Dezember 1974

Ab dem Jahr 1971 begannen die Planungen zu einer gro√üen Kreisreform, bei der diverse Gliederungskonzepte kontrovers diskutiert wurden. Am 8. Mai 1974 kam es zum Abschluss der Verhandlungen, die eine Kreisreform zum 1. Januar 1975 wie folgt vorsahen: Der bisherige Kreis Steinfurt (der das Kfz-Kennzeichen BF als Abk√ľrzung f√ľr den Kreissitz Burgsteinfurt f√ľhrte) wurde mit dem bis dato existierenden Kreis Tecklenburg vereinigt, zu dem unter anderem die beiden gr√∂√üeren St√§dte Ibbenb√ľren und Lengerich sowie zwei weitere St√§dte und 16 Gemeinden geh√∂rten. Zus√§tzlich wurden die Stadt Greven sowie die Gemeinde Saerbeck aus dem ehemaligen Kreis M√ľnster eingegliedert. Historisch hatten diese Kreise in der Vergangenheit kaum gemeinsame Beziehungen. Die Grenzziehung des Kreises Steinfurt kann deshalb eher als willk√ľrlich angesehen werden. Der alte Kreis Steinfurt wurde nach der Eingliederung des s√ľdl. Westfalens als Provinz Westfalen in Preu√üen gebildet. Der gr√∂√üte Teil dieses fr√ľheren Kreises geh√∂rte bis 1803 zum Hochstift M√ľnster, war also katholisch gepr√§gt, die Grafschaft Steinfurt geh√∂rte dem calvinistischen Glauben an und der Kreis Tecklenburg war evangelisch gepr√§gt.

Politik

Kreistag

Kommunalwahl 2009
Wahlbeteiligung: 58,0 %
 %
60
50
40
30
20
10
0
46,3%
29,1%
10,9%
10,1%
3,5%
0,1%
Gewinne und Verluste
Im Vergleich zu 2004
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
-4,5%
-1,2%
+0,9%
+1,3%
+3,5%
+0,1%

Die Kreistagswahl 2009 brachte folgendes Ergebnis:

  1. CDU 46,3% - 29 Sitze (-3)
  2. SPD 29,1% - 18 Sitze (-1)
  3. GR√úNE 10,9% - 7 Sitze (+1)
  4. FDP 10,1% - 6 Sitze (+1)
  5. LINKE 3,5% - 2 Sitze (+2)
  6. ZENTRUM 0,1% - 0 Sitze (¬Ī0)

Landräte

Wappen

Blasonierung: ‚ÄěIn Gold ein breiter roter Balken, darauf ein goldemer, mit einem roten Schwan belegter Schild, oben in Gold zwei rote Seerosenbl√§tter, unten in Gold ein rotes Seerosenblatt.‚Äú Das Kreiswappen verbindet Teile der fr√ľheren Wappen der Kreise Steinfurt, Tecklenburg und M√ľnster. Der rote Balken in Gold war das bekannte Zeichen des Hochstiftes M√ľnster und stand in allen Wappen des fr√ľheren Kreises M√ľnster. Der Schwan war das Wappentier der Grafschaft Steinfurt und stand deshalb im Wappen des Altkreises Steinfurt. Die roten Seerosenbl√§tter waren das Spiegelbild der Grafen von Tecklenburg und stammen aus dem Wappen des fr√ľheren Kreises Tecklenburg.

Wirtschaft und Infrastruktur

Radio

Radio RST (Lokalsender f√ľr den Kreis Steinfurt) mit Sitz in Rheine

Verkehr

Zur Entwicklung des Postwesens in und um Burgsteinfurt und Borghorst siehe Postgeschichte von Steinfurt
Eisenbahnstrecke im Kreis Steinfurt

Eisenbahnstrecken:

Es befinden sich im Kreis Steinfurt die folgenden Eisenbahnstrecken:

  1. (Kbs. 375) Amsterd. - Bad Bentheim - Rheine - Ibbenb√ľren - Osnabr√ľck Altstadt - Osnabr√ľck-Hbf - B√ľnde - Bielefeld / Hannover;
  2. (Kbs. 385) (K√∂ln -) M√ľnster - Lengerich - Osnabr√ľck-Hbf - Diepholz - Bremen;
  3. (Kbs. 392) Osnabr√ľck-Hbf - Osnabr√ľck Altstadt - Halen - Bramsche - Oldenburg - Wilhelmshaven;
  4. (Kbs. 394) Osnabr√ľck-Hbf - Osnabr√ľck Altstadt - Halen - Bramsche - Vechta - Bremen;
  5. (Kbs. 395) (M√ľnster -) Rheine - Lingen - Leer - N.-Norddeich;
  6. (Kbs. 407) M√ľnster - St.-Borghorst - St.-Burgsteinfurt - Gronau - Enschede;
  7. (Kbs. 410) Hamm - M√ľnster - Greven - Rheine (- N.-Norddeich).

Des Weiteren gab es die folgenden weiteren Strecken (zur Zeit ohne SPNV)

  1. Osnabr√ľck - Wersen - Westerkappeln - Mettingen - Recke - Rheine (‚ÄěTecklenburger Nordbahn‚Äú);
  2. Ibbenb√ľren - Tecklenburg - Lengerich - Bad Iburg - G√ľtersloh (‚ÄěTeutoburger Wald-Eisenbahn‚Äú);
  3. Coesfeld - St.-Burgsteinfurt - Rheine - F√ľrstenau - Quakenbr√ľck; ab Spelle stillgelegt
  4. Rheine - Gronau. stillgelegt und demontiert
Flughafen M√ľnster-Osnabr√ľck in Greven

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ Amtliche Bev√∂lkerungszahlen. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 27. Juni 2011. (Hilfe dazu)
  2. ‚ÜĎ Amtliche Bev√∂lkerungszahlen. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 27. Juni 2011.

Literatur

In Zusammenarbeit mit dem Kreisheimatbund Steinfurt erscheint j√§hrlich das Kreisheimatjahrbuch Unser Kreis. In diesen B√ľchern befinden sich aktuelle, heimatgeschichtliche und plattdeutsche Beitr√§ge.

Die Bände 1-18 und weitere Literatur sind im Kreishaus in Burgsteinfurt oder Online erhältlich.

  • Wilhelm Kohl: 150 Jahre Landkreis Steinfurt 1816-1966. Selbstverlag des Landkreises Steinfurt, 1966
  • Friedrich Ernst Hunsche: Bibliographie des Kreises Steinfurt und umliegender Gebiete. Kreis Steinfurt 1980
  • C. W. von Lancizolle: √úbersicht der deutschen Reichsstandschaft- und Territorial-Verh√§ltnisse. F. D√ľmmler, Berlin 1830

Weblinks

 Commons: Kreis Steinfurt ‚Äď Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

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