Kunsthistorisches Museum

ÔĽŅ
Kunsthistorisches Museum
Osterreich√Ėsterreich  Kunsthistorisches Museum
Bundesmuseump1
Logo KHM
Staatliche Ebene Bundesebene
Aufsichtsbeh√∂rde(n)/-organe Bundesministerium f√ľr Bildung, Wissenschaft und Kultur
Gr√ľndung 17. Oktober 1891
Hauptsitz Burgring, Wien 1, √Ėsterreich
Leitung Sabine Haag
Website www.khm.at
Hauptgebäude des Kunsthistorischen Museums am Maria-Theresien-Platz

Das Kunsthistorische Museum (abgek√ľrzt KHM) ist ein Kunstmuseum in Wien. Es z√§hlt zu den gr√∂√üten und bedeutendsten Museen der Welt. Es wurde 1891 er√∂ffnet und 2010 von 1.194.101 Menschen besucht.[1]

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Erzherzog Leopold Wilhelm in seiner Galerie

Entstanden ist das Museum aus den Sammlungen der Habsburger, vor allem aus der Portr√§t- und Harnischsammlung Ferdinands von Tirol, der Sammlung Kaiser Rudolfs II. (deren gr√∂√üter Teil jedoch verstreut ist) und der Gem√§ldesammlung von Erzherzog Leopold Wilhelm.

Kaiserzeit

Das Kunsthistorische Museum wurde am 17. Oktober 1891 durch Kaiser Franz Joseph I. offiziell er√∂ffnet. Seit 22. Oktober 1891 ist das Museum der √Ėffentlichkeit zug√§nglich. Bereits zwei Jahre zuvor, am 3. November 1889, hatte die Waffensammlung, heute Hofjagd- und R√ľstkammer, ihre T√ľren ge√∂ffnet. Am 1. J√§nner 1890 nahm die Bibliothek ihren Dienstbetrieb auf. Die Zusammenf√ľhrung und Aufstellung der anderen Sammlungen des Allerh√∂chsten Kaiserhauses aus dem Unteren und Oberen Belvedere, der Hofburg und Schloss Ambras in Tirol dauert noch weitere zwei Jahre.

1891 war das Hofmuseum in sieben Sammlungen mit drei Direktionen organisiert:

  • Direktion der M√ľnzen-, Medaillen und Antiken-Sammlung
    • Die √§gyptische Sammlung
    • Die Antiken-Sammlung
    • Die M√ľnzen- und Medaillen-Sammlung
  • Direktion der Sammlung von Waffen und kunstindustriellen Gegenst√§nden
    • Waffensammlung
    • Sammlung kunstindustrieller Gegenst√§nde
  • Direktion der Gem√§ldegalerie und Restaurieranstalt
    • Sammlung von Aquarellen, Handzeichnungen, Skizzen etc.
    • Restaurier-Anstalt
  • Bibliothek

Sehr bald schon war der Raum, den das Hofmuseum f√ľr die kaiserlichen Sammlungen bot, zu eng geworden. Um Aushilfe zu schaffen, wurde eine Ausstellung der antiken Fundst√ľcke aus Ephesos im Theseus-Tempel konzipiert. Zus√§tzlich jedoch mussten R√§ume im Unteren Belvedere angemietet werden.

1914, nach der Ermordung des Thronfolgers Franz Ferdinand, ging dessen ‚ÄěEstensische Sammlung‚Äú in die Verwaltung des Hofmuseums √ľber. Diese Sammlung, hervorgegangen aus der Kunstsammlung des Hauses d¬īEste und der Weltreisesammlung Franz Ferdinands, war seit 1908 in der Neuen Hofburg aufgestellt. Aus diesen Best√§nden ging die heutige Sammlung alter Musikinstrumente sowie das V√∂lkerkundemuseum hervor.

Der Erste Weltkrieg ging, abgesehen von der dr√ľckenden wirtschaftlichen Lage, ohne Verlust vor√ľber. Das Hofmuseum blieb w√§hrend der f√ľnf Kriegsjahre dem Publikum regelm√§√üig zug√§nglich.

Bis 1919 unterstand das k.k. kunsthistorische Hofmuseum dem Oberstkämmereramt und gehörte zum Familien-Fidei-Komiß des Hauses Habsburg-Lothringen. Die Beamten und Angestellten waren Teil des kaiserlichen Hofstaates.

Erste Republik

Der √úbergang von der Monarchie zur Republik vollzog sich im Museum in v√∂lliger Ruhe. Am 19. November 1918 wurden die beiden Hofmuseen am Maria-Theresien Platz unter den staatlichen Schutz der jungen Republik Deutsch√∂sterreich gestellt. F√ľr die Best√§nde des Museum bedrohlich wurden die in den folgenden Wochen und Monaten von den ‚ÄěNachfolgestaaten‚Äú der Monarchie sowie Italien und Belgien erhobenen Anspr√ľche auf √∂sterreichischen Kunstbesitz. Tats√§chlich kam es am 12. Februar 1919 zur gewaltsamen Entnahme von 62 Gem√§lden durch bewaffnete, italienische Einheiten. Dieser ‚ÄěKunstraub‚Äú hinterlie√ü lange Zeit ein Trauma unter den Kuratoren und Kunsthistorikern. Erst der Friedensvertrag von St. Germain vom 10. September 1919 sah unter Artikel 195 und 196 eine Regelung der Anspr√ľche auf kulturellem Gebiet im Verhandlungswege vor. Die Anspr√ľche Belgiens, der Tschechoslowakei sowie neuerlich Italiens konnten auf diese Weise gro√üteils abgewendet werden. Einzig Ungarn, das mit Abstand die gr√∂√üten Forderungen stellte, wurde nach mehr als zehn Jahren der Verhandlung in 147 F√§llen entsprochen.

Am 3. April 1919 erfolgte die Enteignung des Hauses Habsburg-Lothringen per Gesetz und die √úbernahme seines Eigentums, so auch der ‚ÄěSammlungen des Erzhauses‚Äú durch die Republik. Mit 18. Juni 1920 ging die bisher provisorische Verwaltung der ehemaligen Hofmuseen sowie der Estensischen Sammlungen und der Weltlichen und Geistlichen Schatzkammer an das Unterrichtsamt √ľber. Wenige Tage sp√§ter erfolgte die Umbenennung des Kunsthistorischen Hofmuseums in ‚ÄěKunsthistorisches Staatsmuseum Wien‚Äú, 1921 in ‚ÄěKunsthistorisches Museum‚Äú. Erst mit 1. J√§nner 1921 gingen die Angestellten des Museums in den Personalstand der Republik √ľber.

Durch die √úbernahme der ehemals kaiserlichen Sammlungen in Staatsbesitz sah sich das Museum in einer v√∂llig neuen Situation. Um den ver√§nderten Gegebenheiten im Musealbereich gerecht zu werden, entwarf Hans Tietze bereits 1919 das "Wiener Museumsprogramm". Es sah eine enge Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Museen vor, um an den verschiedenen H√§usern Sammlungsschwerpunkte zu setzen. So beherrschten Tausch, Verkauf und Ausgleich die Erwerbungspolitik in der Zwischenkriegszeit. Daraus ergaben sich bis heute g√ľltige Sammlungstendenzen. Ebenfalls richtungsweise war die √úbersiedlung der Waffensammlung ab 1934 in ihre heutigen R√§umlichkeiten in der Neuen Burg, wo bereits seit 1916 die Sammlung alter Musikinstrumente aufgestellt war.

Mit dem Wechsel der kaiserlichen Sammlungen in das Eigentum der Republik ging auch die Neuordnung der inneren Organisation einher. So gliederte sich das Museum ab 1919 in die

  • √Ągyptisch - Orientalische Sammlung (mit den orientalischen M√ľnzen)
  • Antikensammlung
  • Sammlung antiker M√ľnzen
  • Sammlung von Medaillen und modernen M√ľnzen
  • Waffensammlung
  • Sammlung f√ľr Plastik und Kunstgewerbe mit der Sammlung alter Musikinstrumente
  • Gem√§ldegalerie

Bundesmuseum

Heute ist das Museum als Bundesmuseum mit 1. Januar 1999 in die Vollrechtsf√§higkeit entlassen ‚Äď es war damit das erste der staatlichen Museen √Ėsterreichs, das die weitgehende Eigenfinanzierung umsetzte. Mit 1,3 Millionen Besuchern (2007) ist es das weitaus meistbesuchte Museum √Ėsterreichs.

Das Kunsthistorische Museum ist unter dem Namen Kunsthistorisches Museum mit Museum f√ľr V√∂lkerkunde und √∂sterreichischem Theatermuseum mit der Firmenbuchnummer 182081t seit 11. Juni 1999 als Wissenschaftliche Anstalt √∂ffentlichen Rechts des Bundes aufgrund des Bundesmuseen-Gesetz, BGBl. I/115/1998 und der Museumsordnung des Kunsthistorischen Museums mit Museum f√ľr V√∂lkerkunde und √Ėsterreichischem Theatermuseum vom 3. J√§nner 2001, BGBl II 2/2001, in Kraft seit 1. J√§nner 2001, eingetragen.

Gesch√§ftsf√ľhrer mit kollektiver Zeichnungsberechtigung sind der kaufm√§nnische Gesch√§ftsf√ľhrer Paul Frey und die wissenschaftliche Gesch√§ftsf√ľhrerin und Generaldirektorin Sabine Haag.

Prokuristen mit kollektiver Zeichnungsberechtigung sind Franz Pichorner, Christian Hölzl, André Alvarado-Dupuy und Verena Maria Hofer.

Im Aufsichtsrat sind Peter P√ľsp√∂k (Vorsitzender), Theodor √Ėhlinger (stellv. Vorsitzender), Brigitte Borchhardt-Birbaumer, Roswitha Denk, Rudolf Ertl, Josef Kirchberger, Bernhard Mazegger, Johann Pauxberger und Wolfgang Polzhuber.

Im Gesch√§ftsjahr 2008 betrug der Umsatz 37,185 Mio. EUR und die Bilanzsumme 22,204 Mio. EUR. Durchschnittlich wurden 2008 410 Arbeitnehmer besch√§ftigt.

Leitung

  • 1919‚Äď1923: Gustav Gl√ľck als Erster Vorsitzender des Kollegiums der wissenschaftlichen Beamten
  • 1924‚Äď1933: Hermann Julius Hermann 1924‚Äď1925 als Erster Vorsitzender des Kollegiums der wissenschaftlichen Beamten, ab 1925 als Erster Direktor
  • 1933: Arpad Weixlg√§rtner als Erster Direktor
  • 1934‚Äď1938: Alfred Stix als Erster Direktor
  • 1938‚Äď1945: Fritz Dworschak 1938 als Kommissarischer Leiter, ab 1938 als Leiter, ab 1941 als Erster Direktor
  • 1945‚Äď1949: August von Loehr 1945‚Äď1948 als Leitender Direktor der staatlichen Kunstsammlungen, ab 1949 als Generaldirektor der kulturhistorischen Sammlungen des Bundes
  • 1945‚Äď1949: Alfred Stix 1945‚Äď1948 als Leitender Direktor der staatlichen Kunstsammlungen, ab 1949 als Generaldirektor der kunsthistorischen Sammlungen des Bundes
  • 1949‚Äď1950: Hans Demel als Administrativer Direktor
  • 1950: Karl Wisoko-Meytsky als Generaldirektor der kunst- und kulturhistorischen Sammlungen des Bundes
  • 1951‚Äď1952: Fritz Eichler als Administrativer Direktor
  • 1953‚Äď1954: Ernst H. Buschbeck als Administrativer Direktor
  • 1955‚Äď1966: Vinzenz Oberhammer 1955‚Äď1959 als Administrativer Direktor, ab 1959 als Erster Direktor
  • 1967: Eduard Holzmair als Erster Direktor
  • 1968‚Äď1972: Erwin Auer als Erster Direktor
  • 1973‚Äď1981: Friderike Klauner als Erster Direktor
  • 1982‚Äď1990: Hermann Fillitz als Erster Direktor
  • 1990: Georg Kugler als Interimistischer Erster Direktor
  • 1990‚Äď2008: Wilfried Seipel als Generaldirektor
  • seit 2009: Sabine Haag als Generaldirektorin

‚ÄěArisierte‚Äú Kunstwerke, Restitution und Provenienzforschung

Graf Philipp Ludwig Wenzel Sinzendorf nach Rigaud. 1948 von Baronesse Clarisse de Rothschildt zum Ged√§chtnis an Baron Alphonse de Rothschildt ‚Äěgewidmet‚Äú; 1999 an die Familie Rothschild restituiert; 1999 Schenkung von Bettina Looram Rothschild, der letzten √∂sterreichischen Erbin.

Mit dem ‚ÄěAnschluss‚Äú √Ėsterreichs an das Deutsche Reich wurden s√§mtliche j√ľdische Kunstsammlungen wie die der Rothschilds zwangsweise ‚Äěarisiert‚Äú. Sammlungen wurden entweder ‚Äěgeschenkt‚Äú oder einfach von der Gestapo an die Museen verteilt. Dadurch ergab sich ein betr√§chtlicher Zuwachs an Best√§nden. Das KHM war aber nicht das einzige Museum, das von der Arisierung profitierte. Geraubter j√ľdischer Besitz wurde systematisch an Museen, Sammlungen oder Pfandh√§usern im gesamten Reich verkauft.[2]

Nach Ende des Krieges tat sich das Museum schwer, die ‚Äěarisierten‚Äú Kunstwerke den Besitzern beziehungsweise deren Erben r√ľckzuerstatten. Die Rothschild-Familie zwangen sie, den wichtigsten Teil ihrer eigenen Sammlung dem Museum zu √ľberlassen und nannten diese ‚ÄěWidmungen‚Äú oder ‚ÄěSchenkungen‚Äú. Als Grund wurde das Ausfuhrgesetz genannt, das Besitzern nicht erlaubt, gewisse Kunstgegenst√§nde au√üer Landes zu f√ľhren. √Ąhnliche Methoden wurden bei anderen ehemaligen Besitzern verwendet. Erst auf Grund von internationalem diplomatischen und medialen Druck, zu einem gro√üen Teil aus den Vereinigten Staaten, entschloss sich die √∂sterreichische Bundesregierung, eine Gesetzes√§nderung vorzunehmen (Kunstrestitutionsgesetz von 1998, die so genannte Lex Rothschild). Die Kunstgegenst√§nde wurden der Familie Rothschild erst in den 1990er Jahren r√ľckerstattet. [3]

Das Kunsthistorische Museum betreibt auf Grundlage des Bundesgesetzes √ľber die R√ľckgabe von Kunstgegenst√§nden vom 4. Dezember 1998 (BGBl. I, 181/1998) umfangreich Provenienzforschung. Bereits vor diesem Erlass wurde auf Initiative des damaligen Archivdirektors Herbert Haupt hausintern Provenienzforschung durchgef√ľhrt. Dazu wurde 1998 von ihm unter Mitarbeit von Lydia Gr√∂bl eine umfassende Sachverhaltsdarstellung √ľber Die Ver√§nderungen im Inventarbestand des Kunsthistorischen Museums w√§hrend der Nazizeit und in den Jahren bis zum Staatsvertrag 1955 vorgelegt, eine wichtige Grundlage f√ľr die weitere Provenienzforschung.

Die beiden Historikerinnen Susanne Hehenberger und Monika L√∂scher sind seit dem 1. April 2009 als Provenienzforscherinnen im Kunsthistorischen Museum im Auftrag der Kommission f√ľr Provenienzforschung t√§tig und bearbeiten den Untersuchungszeitraum von 1933 bis in die j√ľngere Vergangenheit.

Architektur

Das Kunsthistorische Museum geh√∂rt mit seinem Schwestergeb√§ude, dem Naturhistorischen Museum gegen√ľber, zu den bedeutendsten historistischen Gro√ügeb√§uden der Ringstra√üenzeit. Zusammen umstehen sie den Maria-Theresien-Platz, auf dem auch das Maria-Theresien-Denkmal steht. Dieser Platz √ľberspannt die ehemalige Glacis zwischen heutiger Ringstra√üe und 2er-Linie, und bildet ein Ensembledenkmal, das auch zum Weltkulturerbe Historisches Zentrum von Wien geh√∂rt.

Baugeschichte

Den Auftrag zum Bau des Museums hatte Kaiser Franz Joseph I. im Zuge der Stadterweiterung im Jahr 1858 gegeben.

Die beiden am Burgring gelegenen Museumsbauten im Stilempfinden der italienischen Renaissance wurden nach Entw√ľrfen Gottfried Sempers und Karl Freiherr von Hasenauers in den Jahren 1872 bis 1891 erbaut. Das Beleuchtungs- und Klimatisierungskonzept mit einer doppelten Verglasung der Decken machte den Verzicht auf Kunstlicht (damals vor allem auf Gasbasis) m√∂glich, f√ľhrte aber aufgrund dieser Tageslichtabh√§ngigkeit zu saisonal unterschiedlichen √Ėffnungszeiten.

Sammlungen

Zum Kunsthistorischen Museum geh√∂ren auch die in der Neuen Burg befindlichen Sammlungen, das √∂sterreichische Theatermuseum im Palais Lobkowitz, das Museum f√ľr V√∂lkerkunde und die Wagenburg in einem Nebengeb√§ude von Schloss Sch√∂nbrunn. Eine Au√üenstelle ist auch Schloss Ambras in Innsbruck.

Kunsthistorisches Museum (Haupthaus)

  • Gem√§ldegalerie
  • √Ągyptisch-Orientalische Sammlung
  • Antikensammlung
  • Kunstkammer
  • M√ľnzkabinett
  • Bibliothek

Neue Burg

  • Ephesos-Museum
  • Sammlung alter Musikinstrumente
  • Hofjagd- und R√ľstkammer
  • Archiv

Hofburg

  1. Insignien der österreichischen Erbhuldigung
  2. Insignien des Kaisertums √Ėsterreich
  3. Insignien des Heiligen Römischen Reiches
  4. Burgundisches Erbe und der Orden vom Goldenen Vlies
  5. Habsburg-Lothringischer Hausschatz
  6. Geistliche Schatzkammer

Schloss Schönbrunn

R√ľstungskammer im Schloss Ambras

Schloss Ambras

Bedeutende Exponate

Zu den bedeutendsten Exponaten der Gemäldegalerie zählen unter anderem folgende:

Kunstkammer:

√Ągyptisch-orientalische Sammlung:

Antikensammlung:

Die Saliera von Cellini

Trivia

  • Die Saliera von Benvenuto Cellini, eine der wertvollsten Skulpturen des Museums, wurde am 11. Mai 2003 w√§hrend Renovierungsarbeiten gestohlen. Man fand sie mit Hilfe des √ľberf√ľhrten T√§ters am 21. Januar 2006 in einem Wald bei Zwettl wieder. Die Tat gilt als der gr√∂√üte Kunstdiebstahl √Ėsterreichs aller Zeiten.
  • Das Kunsthistorische Museum wurde f√ľr das Computerspiel Mafia: The City of Lost Heaven von Illusion Softworks detailgetreu virtuell rekonstruiert.
  • Auf dem Dach des Kunsthistorischen Museums befindet sich die Statue der Pallas Athene, G√∂ttin der K√ľnste und Wissenschaften. Gegen√ľber auf dem Dach des Naturhistorischen Museums steht Helios.

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ derstandard.at - Neue Direktorin Ferino hat umgeh√§ngt, aufgerufen am 28. J√§nner 2011
  2. ‚ÜĎ Sophie Lillie: Was einmal war. Handbuch der enteigneten Kunstsammlungen Wiens. Czernin Verlag, Wien. 2006.
  3. ‚ÜĎ Thomas Trenkler. Der Fall Rothschild: Chronik einer Enteignung. Czernin Verlag, Wien. 1999.
  4. ‚ÜĎ Kunsthistorisches Museum ‚Äď interactive:visit, Gem√§ldegalerie, 2. Aufl. 2007, DVD-Rom (Bruegelsaal) ISBN 978-3-902491-09-1

Literatur

  • Theodor von Frimmel: Galeriestudien. Geschichte der Wiener Gem√§ldesammlungen 1. Die Kaiserliche Gem√§ldesammlung, Wien 1892.
  • o.A.: Wie man die Wiener Galerie verdorben hat., Wien 1892.
  • Heinrich Zimmermann, Anton Handlirsch, Ottokar Smital: Die beiden Hofmuseen und die Hofbibliothek. Der Werdegang der Sammlungen, ihre Eigenart und Bedeutung. Wien 1920.
  • Alphons Lhotsky: Die Geschichte der Sammlungen. Festschrift des Kunsthistorischen Museums zur Feier des f√ľnfzigj√§hrigen Bestandes. Zweiter Teil. 2 Bde. Wien 1941‚Äď1945.
  • Hermann Fillitz und Georg Johannes Kugler: Kunsthistorisches Museum, Wien. F√ľhrer durch die Sammlungen. Wien 1988.
  • Herbert Haupt: Das Kunsthistorische Museum: Die Geschichte des Hauses am Ring: Hundert Jahre im Spiegel historischer Ereignisse, mit einem Beitrag von Wilfried Seipel. Christian Brandst√§tter Verlag, Wien 1991, ISBN 3-85447-409-1.
  • Beatrix Kriller, Georg Kugler: Kunsthistorisches Museum: Architektur und Ausstattung: Idee und Wirklichkeit des Gesamtkunstwerkes. Christian Brandst√§tter Verlag, Wien 1991, ISBN 3-85447-410-5.
  • Eugen K√ľlborn (Redaktion): Galeria Mundi. Eine Reise durch die Museen. Hoechst AG, Frankfurt am Main 1981, o.ISBN (S. 130‚Äď151 Kunsthistorisches Museum, Wien)
  • Sophie Lillie: Was einmal war. Handbuch der enteigneten Kunstsammlungen Wiens. Czernin Verlag, Wien 2006, ISBN 3-7076-0049-1.
  • Thomas Trenkler: Der Fall Rothschild: Chronik einer Enteignung. Czernin Verlag, Wien 1999, ISBN 3-85485-026-3.
  • Renate Schreiber: ‚Äěein galeria nach meinem humor‚Äú ‚Äď Erzherzog Leopold Wilhelm. Wien 2004, ISBN 3-85497-085-4.
  • Kunsthistorisches Museum (Hg.): Die Gem√§ldegalerie des Kunsthistorischen Museums in Wien. Verzeichnis der Gem√§lde, verfasst von Sylvia Ferino-Padgen, Wolfgang Prohaska und Karl Sch√ľtz. Wien 1991, ISBN 3-85447-365-6.

Weblinks

 Commons: Kunsthistorisches Museum ‚Äď Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien
48.20366111111116.361377777778

Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen W√∂rterb√ľchern nach:

  • Kunsthistorisches Museum ‚ÄĒ Established 1872 1891 Location Vienna, Austria Visitor figures 559,150 (2010) ‚Ķ   Wikipedia

  • K√ľnsthistorisches Museum ‚ÄĒ Kunsthistorisches Museum Le Kunsthistorisches Museum fa√ßade sur la Maria Theresien Platz ‚Ķ   Wikip√©dia en Fran√ßais

  • Kunsthistorisches Museum ‚ÄĒ 48¬į 12‚Ä≤ 13‚Ä≥ N 16¬į 21‚Ä≤ 41‚Ä≥ E / 48.2037, 16.3614 ‚Ķ   Wikip√©dia en Fran√ßais

  • Kunsthistorisches Museum ‚ÄĒ ‚Ė™ museum, Vienna, Austria German‚ÄúMuseum of Art History‚ÄĚ ¬†art museum in Vienna. In addition to its many famous paintings, the museum contains important collections of sculpture, Oriental art, and decorative arts. ¬†¬†¬†¬†¬†¬†The museum s acquisitions… ‚Ķ   Universalium

  • Kunsthistorisches Museum Wien ‚ÄĒ Kunsthistorisches Museum Eingangsbereich ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

  • Kunsthistorisches Museum De Vienne ‚ÄĒ Kunsthistorisches Museum Le Kunsthistorisches Museum fa√ßade sur la Maria Theresien Platz ‚Ķ   Wikip√©dia en Fran√ßais

  • Kunsthistorisches Museum Wien ‚ÄĒ Kunsthistorisches Museum Le Kunsthistorisches Museum fa√ßade sur la Maria Theresien Platz ‚Ķ   Wikip√©dia en Fran√ßais

  • Kunsthistorisches Museum de Vienne ‚ÄĒ Kunsthistorisches Museum Le Kunsthistorisches Museum fa√ßade sur la Maria Theresien Platz ‚Ķ   Wikip√©dia en Fran√ßais

  • Kunsthistorisches museum de vienne ‚ÄĒ Kunsthistorisches Museum Le Kunsthistorisches Museum fa√ßade sur la Maria Theresien Platz ‚Ķ   Wikip√©dia en Fran√ßais

  • Kunsthistorisches Museum Innsbruck ‚ÄĒ Schloss Ambras. Im Vordergrund der Spanische Saal Schloss Ambras auf einem Stich von Matth√§us Merian ‚Ķ   Deutsch Wikipedia


Share the article and excerpts

Direct link
… Do a right-click on the link above
and select ‚ÄúCopy Link‚ÄĚ

We are using cookies for the best presentation of our site. Continuing to use this site, you agree with this.